^32.___________________ Samstag, 8. Februar 1902._________ IahrgaM 121. Macher Zeitung. ^lig^ «",°°bvrtl,s: Mit Poftveisenbung: ganzjährig 30 X. halbjährig 15«, Im Kontor: aaiiz« I»l^ . ^"s 11 ll, ssiir dl, Zustellung in« Haus ganzjährig L «. — Infertionögebüh,: Für Ncinc ^^^ >^a>e ttz z„ 4 Zs^.,, ^1 l>, höhere vhme der Sonn- und ffeiertage. Die «bministralio« befindet sick lko»ss«s!p!a^ Nr, ^i, die Nebaltion Talmatin-Gasse Nr, e, Eprechstimden der Medallion von » hl« 10 Uhr v?r»!it!a,i^, NmiaülicNl' Vnose w,'lden nichl aüssoiomüleii, Manuskripte »ich! zurückgestellt. Amtlicher Teil. ^ I^Ne k. und k. Apostolische Majestät haben mil Hinist -" ^"fscl'lichuna vom i. Februar d. I. dem G^f ^rate m: Ministerium des Innern Leopold Cektt "5^sperg den Titel und Charakter eines °ttschefs nllergnädigst zu verleihen geruht. Koerber n». p. ^at d ^' ^ 2andespräside,:t im Horzogtun:e Krain t>i- "^ Werkbtischler Johann R o z in a n in Iosefstal At 1^"" Allerhöchsten Handschreiben von, 18. 3lu-ttni«. Ä>' ^Aftete Ehrenmedaille für vierzigjährige Dunste zuerkannt. -------------- lhtz °H onn Amtsblatt« zur «Wiener gtllung» vom 6. Februar «ztUü^ss 20) wurb« die Weiterverb reitung folgender Preh- V_ verboten: »!' ^ '^itn/. vom 31. Jänner 1W8. «Wz ^b '^lor»v8ko.gl«««ll/ äuck s»»u» vom 30. Jänner A ^ «0««t» «Köln».. Kl N3 .^^ a,<».. ^^-^ «8rp»ki <3l««. vom 30. Jänner 1902. Nichtamtlicher Ceil. Der lüdairilanische Krieg llu^^.^lNlnd von Unterredungen mit Vertretern ^PIon ^"' Staaten läßt sich feststellen, das; man in Hty^lisclxn M-eisen den Versuch der holländischen ^Na ^'^' ""^ ^nl Wege freundschaftlicher Vernntt-^'w?? 'lbschlus; des südafrikanischen Krieges her-3'ei^ ""', trotz der Verfehlung des angestrebten 8ll<>^ ^cht als eine für dm weiteren Gang der An° ^°Nbt «^. belanglose Episode auffassen zu sollen ^ch?n n " ^^aat. fo betont man, konnte zu einem ^b. >> ^^rnehlnen berufener erscheinen als Hol-"in ^,^ .^"^'^ Vnnde der Stammesverwandtschaft ^^ dc?/ "^"' d"' kriegführende!: Teile verknüpft ist ^^u Hauptstadt die Vühne der internationalen Friedenskonferenz gebildet hat. Eben die. Beschlüsse dieser Konferenz boten auch dein Haager Kabinette die völkerrechtliche Grmrdlage für seinen Schritt, speziell durch den Artikel, in weichein es beißt, das; den Mäch» te>: das Recht. Staaten, die sich in Konflikt befinden, ihre guten Dienste oder eine Vermittlung allzubieten, auch während der Feindseligkeiten zusteht. Die Ausübung dieses Rechtes kann von keiner der in Streit stehenden Parteien als eine unfreundlick>e Handlung angesehen werden. Die letztere, einer Anregung des Grafen Nigra ;u verdankende Bestimmung bietet, wie in dein Protokoll der Konferenz bemerkt wird, im vorhinein den ,;u einer Vermittlung geneigten Mächten die Gewähr, daß sie dieses Nccht ohne die Gefahr von Verstimmungen ausüben können. Diesem Standpunkte hat denn auch, wie man hervorhebt, das Londoner Kabinet durch den unleugbar freundlichen Grundton seiner Erwiderung Rechnung getragen, welche in keiner Weise einen Verdruß über das An» sinnen der niederländischen Regierung andeutet. So begründet aber auch die Aktion des Haager Kabinertes vom Standpunkte der Menschlichkeit, der Verwandschaft mit den Vuren u. des Völkerrechtes erscheint, so wenig läßt sich anderseits nach der Ueber-zeugung der bezeichneten Kreise die Tatsache vei> kennen, daß bei der Einleitung der Aktion die Voraus« sltzungen, welche im Hinblicke auf die diplomatische Vorbereitung des Vodens als unerläßlich hätten er» scheinen müssen, nicht in vollem Umfange vorhanden waren. Im Haag sckMnt man die Vergewisserung über die Tatsache, daß in London eine zum frieden geneigte Stimmung herrscht, für eine xum Versuche der Vermittlung hinreichende Sondierung angesehen zu haben. Bei einer Prüfung der naturgemäßen Erfordernisse derartiger Vorgänge muß man sich jedoch über die Unwahrscheinlichkeit klar werden, daß einem Vermittler, der seitens der Partei, in deren Interesse s'l- eine Mediation anzubahnen wünscht, mit keinerlei Vollmacht ausgestattet wurde, von der airderen Partei di> Eignung zu einer solchen Rolle zuerkannt werde. Trotz der unter dein Hinweis auf den Mangel einer Autorisation der holländischen Negierung seitens der Führer der Vuren erfolgte Ablehnung des Haager Vorschlages, sowie trotz der Erneuenmg der gründ-sätzlichen Weigerung des Londoner Kabinettes, dir Intervention irgendwelcher fremd«: Macht im süd afrikanifchen Kriege anzunehmen, wäre es aber »lach der Anficht der diplomatischen Kreise einseitig, aus der englischen Antwort nur das Nein herauszuhören. Das Kabinet von St. James hat sich nicht darauf be° schränkt, den Weg der Intervention als ungangbar zu erklären, sondern es hat die Ablehnung durch die klare Andeutung der Bahn, die zum Ziele fuhren kann, er» gänzt. Form und Inhalt dieser positiven Eröffnungen seien, wie man betont, frei von jeder Schroffheit, ja es sei keineswegs eine parteiische Auslegung, lvenn man den eingehend«: Angaben der englischen Not« über den Ausgangspunkt, welchen etlvaige Vorschläge berufener Wortführer der Auren haben müßten, und die Behandlung, die ihnen in diesem Falle zuteil würde, fast den Charakter einer Einladung zu Frie-densanerbictungen beimißt. Die civilisierte Welt könne es nur mit Befriedigung begrüßen, daß dem Haager Kabinette immerhin der Erfolg beschieden war, durch feinen Vermittlungsversuch der englischen Regierung Gelegenheit zu einer solchen dem Frieden die Wege ebnenden Kundgebung zu bieten. Dem „Neuen Wiener Tagblatt" zufolge ist die englische Antwort auf das holländische Anerbieten weit davon entfernt, Schärfe im Ton zu bekunden, sie weise vielmehr auf den Weg hin, den England em< gefchlagen fehen will. Es sei dies ein nicht zu unter« schätzender Rat des Entgegenkommens und ein, pratti» scher Erfolg für die Regierung der Niederlande. Das Friedensbedürfnis finde auch im britischen laiche Ausdruck, jenes Friedensbedürfnis, da.S in erster Reihe im Interesse der Vuren gelegen ist, das überall leb» baft empfunden wird. Ton und Inhalt der Antwort 5er englischen Regierung bekunden, daß das Ohr Englands offen steht. Damit sei auch der Pflichten-kreis umschrieben, der den Vurenführern zufällt. Das „Vaterland" hält einen Friedensschluß auf der Basis, daß die Vuren auf die volle Unabhän» Feuilleton. Des Richters Töchierlein. 3aschingSslizze von ^"uo Rosengärten kam, und die Pritsche, die Mien v^, Kläger großmütig angeboten wurde, n, lzte?'" verlockend. Und mehr als alles l^N'dis^ ^liebten Freunde die vei-fehlte Rech-A ^ d? «"nacht hatten, die versäumte Gelegen» !l/^I d^ ^"llebeteten nähern zu können. O, im cvl?^' i^.^Mlügens, im bunten Gedränge der ,.'7 ^ s ' ,,^l heißen üuft des Tanzes wäre wohl ^! ^ iöo-i ^.'^" "wärmt, hätte ihr Verehrer dci!? "Nd nl!^. Mistern, seine Liebe beschwören, um 5c>, - '"id sf ., warben können. Und alles war ver° ^^ndc>r " un ^"llsaale voll Licht und Glanz, bei ^e^'tter "^ und süßem Getändel, saßen die ^^ ^ an^'^ '^"' Pritsche und bedachten besorgt, ^ly! ^ H"^"' sollten, von ihren neuen Schlaf-''^. sch^" ausgeplündert ^ werden, Sie bo lchselnd zu wachen, nb?v quält, der ihnen die Freude des Daseins beträchtlich verringerte. Als angesehene Lente waren sie die ersten, die man vor d^en Richter führte. Er war sehr höflich und slhr verwundert, sie hier zu sehen. Und da man ihm berichtet hatte, daß die Herren bei Verübung der Tat ganz nüchteni glioesen waren und sich auch sonst wie anständige Leute benommen hatten, konnte er nicht mnlnn. nach dein Grunde ihrer nächtlichen Exzesse zu Ärschen. Da vollzog sich mm etwas Merkwürdiges. Aus Furcht, in den schrecklichen Arrest zurückkehren zu müssen, suchten sie den Nichter milde zu stimmen nnd gestanden ihm alles. Wie sie in verehrungsvoller Liebe und Bewunderung für seine Tochter exzcdierten und sich einstecken ließen in der Hoffnung, die Holde nur auf einen Augenblick sehen zu können, und wie sie erwarteten, daß er Gnade für Recht ergehen lassen und die Sühne für ausreichend ansehen werde. Der Richter zuckte mit keiner Miene, borte alles ruhig an und sagte dann: „Sie irren, meine Herren, wenn Sie glauben, daß ich ihre Gesetzesübertretungen straflos lassen kann, lind gerade weil ich selbst voll der Sache berührt bin. kann es erst recht nicht gesehen. Indessen — ich will Ihnen einen Vorzug gewähren. Strafe muß se.m. aber dl»5 Mntz dov Strofs. dnmit Vic jip lßichkr ivftyw. foll meine Tochter bestimmen. Ja, sie selbst. Sie soll Ihi Urteil sprechen. Und Sie werden es sicherlich nicht so schwer empfinden, da os von ihr kommt, die Sie so sehr verehren." Mit einem eigentümliäM Lächeln drückte der Alte auf den clektrifchen Taster und befahl dem Po« lizeidiencr, das Fräulein zu holen. Signorina Angela war zum Glücke schon munter und erschien in ihrer ganzen strahlenden Schönheit in der Amtsstube. Sie war eil: loenig verwundert beim Anblicke der beide:: Ritter mit den übernächtigen Gesichten:, dem wirren Haare und der derangierten Masken«Toilette, noch verwunderter über die Dinge, die ihr der Vater aus« einandersctzte. S:e geriet in sichtliche Verlegenheit, und langsam bedeckte dunkle, Röte ihr Gesicht bis zu den Wurzeln der lockigen, schwarzen Haare. AIs der Alte geendet, faßte sie sich aber rasch. Vm schelmisches Lächeln umspielte ihre Lippen und in den Angel: blitzte etwas, was die beiden Verehrer noch gar nicht bemerkt hatten — Geist unt> Uebermut. „Was wäre die Strafe der Herren unter gewöhnlichen Umständen?" fragte sie. „Zwölf Stunden Arrest", sagte der Richter ernst. Die schöne Angela senkte das Köpfchen und bo dachte sich einen Augenblick. „Ich denke", sagte sie dann, „sie nMen die drei« faä)c Strafe bekommen. Die ersten zwölf Stunden, »veil sie ihnen von rechtswegen gebühren. Und noch zweimal zwölf Stunde::, damit fie zwei gute, Lehren in der Erinnerung behalten. Erstens, daß man die Fenster der Häuser in schönen Faschingonächten nur auf dem Heimwege einschlagen darf/ wenn ein Nauscli die Sinne befangen hat oder wenn es aerechtfertigt erscheint, ein äußerstes Mittel anzutuenden, um --:nn zu einem Ziele zu gelangen . . . Zw"ten5 aber. domit sic nie vergessen - nn junges Madchen muh »,m», f,»»f k,m Vttll? MM, und "cht "" AsrchlotnII Lmbach« Zeitung Nr. 32. 260 8. Februar'1002^. gigkeit, die Engländer auf die Unterwerfung verachten, nicht für unmöglich. Es komme nur auf den ernsten Willen auf beiden Seiten an. Die „Deutsche Zeitung" appelliert cm den König Eduard, er möge auf seine Minister einwirken, den letzten Hoffnungsschimmer, daß in der Vermittlungs-angelegenheit noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, nicht durch starres Festhalten cm ihrem Stand« punkte zu zerstören. Die „Ostdeutsche Rundschau" glaubt, die hol» länoifä)e Vermittlung sei durch die englische Regie» rung veranlaßt worden, die durch dieselbe aus der Kriegsklemme herauszukommen hoffte. Dieser Versuch sei aber gesckMert. Das Blatt meint, daß das Ende des Krieges nicht abzusehen sei. Nach dem.„Illustr. Wiener Extrablatt" enthält^ die englische Note zwischen den Zeilen ein Zeugnis für ^ die Bereitwilligkeit Englands, sich in Friedensver» Handlungen mit den Buren einzulassen. Die englisch Regierung selbst zeige den Weg, der zu diesen: Ziele führen kann. Ob die Buren Frieden schließen, oder" den Krieg weiterführen, hänge heute von jenen Männern ab, die feit dritthalb Jahren im Vorder^ treffen geblieben sind. Politische Ueberficht. Üaibach, 7. Februar. Die „Neue Freie Presse" führt aus, daß die Reise des Erzherzogs FranzFerdinand nach St. P e-tcrsburg die Freundschaftlichkeit des Verhältnisses ' zwischen Oesterroich-Ungarn und Nußland zum Aus-! drucke bringe, ohne mit irgendeinem Verlangen nach ^ Neuorientierung der österreichisch-ungarischen Politik ^ in Zusammenhang zu stehen. Sie sei als ein erfreu» liches politisches Ereignis anzusehen, weil sie einen" Maßstab für das herzliche Verhältnis der beiden Höfe und das aufrichtige Einvernehmen der beiden Reiche ^ abgebe. Sie beweise, „daß neben, unserem unerschütter° ^ lichen Bündnisse mit Deutschland unser freundliä)es Wechselseitigleits ° Verhältnis zu Rußland als eine ^ höchst erwünschte Ergänzung besteht und bestehen" lann, und daß diejenigen in gründlichem Irrtum be» ^ fangen finö, welche auf entzweiende Gegensätze speku» lieren." — Die „Oefterr. Volkszeitnng" betont, daß durch Herstellung vertrauensvoller Beziehungen zu Rußland auch das FriedenHbündnis mit Deutschland gekräftigt werde. Es könne auch der deutsäM Regie-rung nur erwünscht sein, daß eine neue Bürgschaft für den Frieden gewonnen tverde. Die Reise des Erzher-zogs Franz Ferdinand nach St. Petersburg sei nichts anderes, als die Bekräftigung der zwischen Oesterreich und Rußland obwaltenden guten Beziehungen, die nicht nur nicht das deutsch-österreichische Bündnis ge» fährden, sondern vielmehr als ivertvolle Ergänzung mit Befriedigung zu begrüßen sind. — Zum Emp-fange des Erzherzogs Franz Ferdinand auf dem War-schauer Bahnhöfe in Petersburg wurde auf Befehl des Großfürsten Wladimir, des Oberkommandieren den der Gardctruppen des Petersburger Militärbezirkes, eine Schwadron des Leibgarde - Peobraienski - Regimentes mit Fahne und Musikkapelle beordert. Diese Verfügung bildet eine besondere Ehrenbezeigung für den Erzherzog, weil das Leibgarde - Peobra2enski -Regiment zu der Elite der russischen Trnppen zählt und nur bei besonders feierlichen Anlässen zur Dienst» leistung bei dem Empfange fremder Fürstlichkeiten herangezogen wird. Auch zur Versehung des Wachdienstes vor dem Absteigequartier des Erzherzogs wurden Wachposten aus den ältesten russischen Truppenteilen bestimmt. Gleichzeitig hat der Zar befohlen, daß eine Deviation des Bug'schen Dragoner-Regiments, dessen Chef der Erzherzog ist, in Petersburg zur Begrüßung des Erzherzogs eintreffe. Die Vorgänge im alldeutschen Lager, insbesondere der Beschluß des parlamentarischen Parteiverbandes, den Abg. Wolf nicht wieder auf° zunehmen, werden von mehreren Blättern besprochen. Die „Wiener Morgen-Zeitung" deduziert aus der Kundgebung der aüdeutfäM Vereinigung, daß dic Spaltung in der letzteren vollzogen fei. Der innere Halt der ganzen Partei sei zerstört, in kurzem müsse sie auseincmderfallen. Schönerer habe über Wolf gesiegt, aber es sei ein Pyrrhus'Sieg gewesen. Noch ein solcher Sieg, und er koste der ganzen Partei das Leben. — Die „Wiener Allgemeine Zeitung" sagt mit Bezug auf die Enthüllungen der „Ostdeutschen Rundschau", man sehe nun, daß die deutschradikale Partei das Muster einer durch und durch opportunistischen Partei sei und die Dinge nehme, wie und wo sie sie brauckze. — Dic „Deutsche Zeitung" bemerkt, der Kampf zwifchen Schönerer und Wolf nehme seinen Fortgang. Es könne das auch nicht miders sein. Schönerer könne auf dic Kundgebungen der dcutschböhmischen Wählerschaft hin nicht mehr zurück. Er müsse, vor aller Welt offen darlegen, daß er bei seinem und dcs Abgeordneten-Verbandes Vorgehen gegen Wolf politisch und mo° rcüisch im Rechte sei. — Die „Arbeiter-Zeitung" er-blickt in dem gegen den Abg. Wolf gerichteten Ve< schlusse des alldeutschen Verbandes ein neuerlicl)es Zeugnis dafür, daß die Mitglieder dieser Partei eine ausschließlich persönliche Politik, eine Politik des Ehrgeizes und der Eitelkeit befolgen. Denn dieser Beschluß sei nicht gefaßt worden aus ,noralisck)om Rein-lichkeitsgefühle, sondern einfach aus Angst vor der Popularität des Abg. Wolf, der den Mitgliedern des Parteiverbandes gefährlich zu worden drohe^_____ Eine Meldung aus Paris bezeichnet os als einen feit langem feststehenden Entschluß der Regienmg, die Veranstaltung der Reise des Präsidenten Loubet nach St. Petersburg den Neuwahlen für die Kammer nicht vorausgehen zu lassen. Das Cabinet wolle auf diese Weise den Anschein verhüten, als ob es daran dächte, aus dor Bedeutung, welche dem Besuche des Präsidenten in Rußland im Hinblicke auf die äußere Stellung Frankreichs zukommen wird, eine Förderung seiner Erfolge auf dein Boden der inneren Politik zu schöpfen. Da dic Wahlen in der zweiten Hälfte des April, beziehungsweise in der ersten Woche des Mai stattfinden werden, fei die Fahrt des Präsidenten nach der russischen Hauptstadt g^ Ende des letztbezeichneten Monateo zu erwartM^, Tagesneuigleiten. — (Das aufgegessene B e to c i s mitte. Beim Strafbezirtsgerichte Hernals ereignete sich diesel ^ > om heiterer Zwischenfall: Ein wichtiges Beweisnu«".-, einem Strafprozesse wurde von unberufener Seite ^^< gegessen. Anläßlich einer Strafanzeige gegen einen ^^, meister wegen Verlaufes verdorbener Grammeln lvu dies», von der Marttbehörbe lonftsziort und eine Probt tv als »,'oi>iiU5> 6^li<^i mit der Anzeige dem Bezirtsg^ Hernals eingeschickt. Gegen den Sclchermeister wurde^ ^ Antlage wegen Uebertretung des ^ebensmittelgesche" hoben; die beweismachenden Grammeln wurden behufs! scroierung bis zur Haupwuchandlung in Ermangelung^ Epeisetammcr in eines der Fenster des Verhandlung^ gegeben. Eines Tage» waren die Grammeln spul^^ .^ schwunden; die Erhebungen des Gerichtes nach dew bleibe der Grammeln ergaben, dah dieselben von Hastig die mit dem Putzen der Fenster im Verhandlungssaa" auftragt waren, einfach aufgegessen wurden. A — (it eine Zeit zum — Heirate n.) 2XW -^ Wr. Tagblatt" wird aus Bologna geschrieben: Marcos Erfinder der drahtlosen Telegraphic, stammt aus ^^ und hat hier seine Familie. Vor langer als zwei I" ^ lernte er auf einer Ueberfahrt von Europa nach Amel>> ^ schöne und reiche Miß Giuseppina Äorren-Homan, ^o eines Richters in den Vereinigten Staaten, tenncn und , lobte sich mit ihr. Er hatte aber den .Mpf so ooll mit > ^ Ideen, bah er darüber seine Braut wochenlang vergaß'^ schließlich ertlärte. er habe jetzt absolut teine Zeit zuw ^ raten. Infolgedessen wurde die Verlobung rüctgäng's macht. ^l> — (Fernphotographie.) Herrn A" , Dufour von Grandson, dem Erfinde der Photograph«' ^ weite Entfernung, ist es gelungen, von dor Spitze b^ .« Völerin bei Nevey aus die Rochers de Naye zu p^^ phieren. so daß der vorher benachrichtigte Winterwa^ ^, dortigen, Hotels, der sich auf die Spitze gestellt hatt^ sF nachträglichen Vergrößerung des Bildes deutlich zur ^"^» nung tam. Die «uftbistanz zwischen Mont Pölessl" Rochers de Naye beträgt 14 Kilometer. ^ — (Gesangsbuch und Elektrizität.) ^ dieser Spitzmarte wird aus Stuttgart berichtet I^j tleinen Städtchen S. in Württemberg, wo seit turze" ^! in der (protestantischen) Stabtlirche Beleuchtung ""3 ^ ist. war in der Weihnachtswoche die elektrische Üeittins^! ungenügend. Man hatte deshalb den Ingenieur ^. ^ trizitätswerles in G. telephonisch ersucht, behufs Abhn! pi' überzulommen. Der Ingenieur befand sich schon ^ ^ Bahn unterwegs, als während des Abendgottesdienst .^ elektrische Licht in bn itirche schwächer und immer sH^F wurde. Vor dem Schluhgesange versagte es fast s".^ so daß der Mehner in der dunklen Kirche den Sch'"^ des Liedes, der im Gesangbuche nicht mehr lesbar borsprechen mußte. Dieser lautete sinnvoll: Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit. und euer Leid und Weinen verwandeln dann in Freud'. Er ist's, der helfen lann, ma,cht eure Lampen fertig, und seid stets sein gewärtig: Er ist schon auf der Bahn! Sprach's, tnixte und verschwand laclMd in der Tür. „Das Urteil ist klug", sagte der Richter ernst, „und es soll dabei bleiben." Er drückte wieder auf den elektrischen. Taster, und der Gendarm führte die beiden Herren dorthin zurück, woher sie gekommen waren. Sie sahen dabei aus wie begossene Pudel. „Das Bitterste ist", sagte Antonio Varini, „daß Wir ihr unsagbar lächerlich erscheinen mußten." „O, das ist ein herzloses Geschöpf, eine grausame Katze!" rief Manfrede» Gotti wütend. Er war ein verwöhntes Muttersöhnchen und empfand die Ab» schliehung in dem scheußlichen Lock)e gar zu sehr. „Meine Liebe ist wie ansgelöscht, sie hat sie mit den Händen erstickt und erdrosselt." Antonio betrachtete nachdenklich seinen Freund. Er verstand ihn nicht. Denn ei- war nun in des Rich-terö Töchterlein verliebter als je. Und nachdem er sich von den Unbilden der Er-eignisse erholt hatte, begab er sich wenige Tage später zu dem Richter Gofredi und hielt um die Hand der schönen Angela an. Ein Grund, ihn abzulveisen, lag eigentlich nicht vor. Und wenn Angela wollte . . . dic kleine Schöne hatte ihr Urteil längst bereut. Gut-Mutig sind sie alle, sagte schon der große Dichter, das kleine Herzä)en war von VNtleid bewegt, und sie fühlte sich verpflichtet, ihrem armen Ritter ein bißcl>en Hoff. nung zu maäM. Nun vielleicht — wenn man sich näher kennen lernte — wenn man Gefallen an einander fand . . . Und dann fand man wirklich an einander Ge» fallen. Drci Monate fpäter war das Paar vermählt. Hoffentlich fand auch Manfredo eine schöne Frau. Je. denfallö war es ihm ins Gedächtnis eingeprägt, wo div Mädchen zu finden waren, wenn man sie suchte... (Line Hamburger patriziertochter. Noman aus dem modernen Hamburg von Ornmnos Sandor (30. Fortsetzung.) Eine halbe Stunde später saß Rudolf in der gemütlichen Wohnung der Katharinenstraße neben Frau Henriette auf dem Sofa. Der herzgewinnende Zauber, der von der alten Frau ausging, verfehlte auch aus ihn nicht seine Wirkung. Wie ein Hauch aus ferner Zeit wehte es ihn an in der Nähe dieser in ihren: ganzen Wesen noch so jngend lich fühlenden Matrone. Um mehrere Jahre älter als Gisela, hatte er ja noch die Liebe der Vtntter, der das Leben des so heiß ersehnten Töchterchens das eigene Leben gekostet hatte, kennen gelernt und etwas von dem Reiz jenes Zau» bers, der von der lange Verlorenen ausgegangen und Nndolfs erste Kinderjahre übersonnt hatte, war es, was jetzt wie ein lebendiges Fluidmn in der Nähe Frau Henriettes auf ihn überströmte. Wenn er — wenn Gisela den Zusammenhang der Dinge — die Wahrheit zu ahnen vermocht hätte! Rudolf hatte, fich sehr darauf gefreut, Gisela mit sich hinanszunehmen in die Ferne, seine liebliche Schwester fortan immer bei sich haben zu sollen: mit Stolz und Freude hatte ihn die, Aussicht, für fie sor-ge,:. zu dürfen, erfüllt. Aber er konnte fich trotzdem nicht verhehlen, daß sie, die bisher an geordnete Ver» Hältnisse gewöhnt war, deren junges Leben sich inner» halb der Pallisaden, die Reichtum und Ansehen um ihre Angehörigen bauen, abgespielt hatte, jedenfalls besser im Schoße dieser ehrenhaften, geachteten und wohlhabenden Familie aufgehoben war, als bei ihm, dessen Existenz vorläufig anf dem unsicheren, schwan« kenden Voden des Künstlcrettvcrbes fundierte. Hatte er doch selber oft genug erfahren, datz seine Existenz diel wenig« von seinem Fleitze M vom Glücke ---------------- , —--^ , Hi>' und vom Zufalle abhängig war. Was nützte e^ ^' daß er unermüdlich arbeitete, daß er morge"^/ nachmittags und abends vor seiner Staffs ^ lmnn seinen Schöpfungen die Anortennunü ! ^ck, kreise, fehlte und sich leine Käufer dafür "N^^' Solange er nicht jene lichtvolle Höhe der V^^V!' erreicht hatte, wo „Mnstler und Könige H „L Hand gehen," so lange blieb seine Existenz ^s/' chere, haltlose. Er selber machte sich ja nich^ " ,/ er hatte es in den vergangenen Jahren a^!!,^>/ genfalls für seine Ueberzeugung zu hungern: ''^ schlug es nichts, wenn er einmal wocheiü^uö ?>' Appetit in der Primitivsten Weise stillte, ^ ,^ Dinge hätten ein anderes Aussehen gewonN^ ^F Gisela bei ihm geblieben wäre. Jene kleinen^ wärtigkeiten, die er für seine Person mit b^U ^ Sinne des Künstlers in den Wind schlug, l)^ ^ Gestalt ernster Sorgen angenommen, sobal >5 Verpflichtung, für ein anderes Wesen mit eins ^ übernommen hatte. Und wie schwer wi»r^ /, darunter gelitten haben! Nein — es war "'',>><'! Umständen gut, daß ein freundliches Geschi" ''^F' verschont hatte, auch ihre Existenz von b^ ,,. , fällon des Künstlerlebens abhängig zu "w^^ Zwar, wenn ihm die neuentdeckten ^ ^ ^ nicht so überaus gut gefallen hätten, wur ^./^ gehütet haben, ihnen feinen Liebling ^"^.^,"" aber fo wie die Sachen lagen, war es eiitM ^ Vcste. ^.schl^ Es verging kein Tag, an deni, die ^^,^>^> nicht entlveder in der Katharinenstraßo bei ^>, oder diese in der Villa Meeder waren, ^li ^' vermeidlicho TrenmmaMnnde, zwischen ^>:chcl ^ stcrn schlug, umschlang das Band nab"' ^,i^., sammengehörigkeit sie mit den alten ^eut^ . sti>.. einziger Schatten fiel trübend in die inn^^ ! limbezkhungen. die M m den wenigen "> - » ^Hlcher Zeitung Nr. 32. 261 8. Februar 1902. l-Uln tl ^Mlude vermochte beim Nachsingen dieses Verses Cchlusse ^ ^" ^^'^"- " A" Vers steht tatsächlich am b>chs i ^'^ Nr. 96 des württembergischen Gesang-^«htet d ^'"^' Adventliede, das den Zusatz ttägt: Ge- ^"°n schnei Echirmer 1640. lii^^^ne Operation siamesischer Z w i l-dtii Ä>, >. ^ diesen Tagen in Paris vorgenommen wer-höten °^ Schaustücken des Zirlus Narnum H Bailey ge-die ^t^ , ^"'ksische Schwestern, Äadica und Doobica. Äiuft i ^'^ fleischige Brüclc. die am unteren Teile bor ^tbund^ -^ ^3^^ der Magengrube liegt, mit einander dt,i an>>^ ^°- Wenn die Sacho bei ihnen so liegt, wie bei ^l'nlick? ^neMen Zwillingen, so ist die Brücke wahr-^"slels s ^ ^'"^ Verlängerung der Leber, einige Bündel >ioi, >^ '°^ und durch starle Gefäße gebildet. Die Opera-'lv«^/"Ausrufe: „Morgen wird aber blau gemacht!" ^btych^ davoneilen. Er wurde nach dem Aergarbeiterheim hl!,^' ^""^ aber noch so kräftig, daß ei- bort die Treppe ll seh. ^"^2. seine ssührer hinter sich lassend. Speise genoß tt ^ ^'ug> Teine Rüstigkeit ist umso erstaunlicher, als ^ ^ ^^ ^erschüttung zwei Tage im Schütte steckw. aus biltch s 1'^ nüt den Fingern, deren Nägel und Haut da-Nilol ^ vollständig abgescheuert sind, herausscharrte. Me->»i)^^ uun schon dreimal verschüttet, und zwar einmal ^ Kabnl '^ ^^ Stunden, in Asien 56 Stunden und nun ^ppe er Bergwerke 114 Stunden, ^btilti ' 'aenartige Ballkleider.) Ein Mit-^f'nbe ^"^ londoner Journals erzählt anläßlich der ^UllfN Nallsaison von verschiedenen, sehr eigenartigen ^tgtc ' "' ^" einem Balle in Deckertown, New-Jersey, ^tt '!»' von Miß Lizzie Contlin getragenes .^leid wegen ^^V'^uschen Bedeutung die größte Aufmerksamkeit, ^tiat Wunder: Jahre alt und war zu einem Balle an' Cc^ Horden, der zur Feier der Uebergabe von Lord ^iinnj »s '" Vorttowll während des amerikanischen Un-^Zei ^"eges gegeben wurde. Das Kleid war seit "»t k! '" ^^ Familie der ersten Besitzerin aufbOvahrt und '^K ll ^.'^ besonderen Gelegenheiten getragen worden. Als ^hten " ^ "U diesem Balle anzog, war es seit fast 40 Htol^ "^ gebraucht. Das Kleid ist aus schönein alten ^!oj ^fertigt und mit feinen Spitzen beseht. — Miß ^ /Ue Narlitz aus Baltimore trug bei einein Maslen-^), und zwar an Diphtheritis 1, an Tuberkulose 7, an Entzündung ber Atmungsorgane i, infolge Schlagflusses 1, an sonstigen Krankheiten 10 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 7 Ortsfremde (35 A) und 11 Perfonen aus Anstalten (55 A>). Infettions-crtrantungen wurden gemeldet: Scharlach 2, Keuchhusten 1, Schafblattern 2, Trachom 1. — (Zu r Ho llöbe wegung.) Im ganzen Jahre 1901' wurden in der Stadt Laibach 397 Ehen geschlossen und 1161 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich mit Einschluß der Ortsfremden auf 1215. Hievon starben 42 an angeborener Lebensfchwä'che, 249 an Tuberkulose, 6!^ an Lungenentzündung, 9 an Diphtherie, 51 an Scharlach, 4 an Masern. 8 an Typhus, 51 an Gehirnschlagfluh, 67 an bösartigen Neubildungen, 563 an sonstigen verschiedene« Krankheiten. Unglücksfälle gab es 28, weiters ereigneten sich 7 Selbstmorde und 1 Totschlag. —o. — (Der U n ter st ü hu n gsve re in für slovenische Hoch schul er in Graz) versendet seinen vierten Jahresbericht. Die Einnahmen betrugen im Schul« jchre 1900/1901 (vom 1. Oktober 1900 bis 30. September 1901) 5804 lv 31 li, bie Ausgaben 6063 Iv 62 k. Mit Unterstützungen würben 45 Studenten in 412 Fällen beteilt (barunter 6 aus Krain mit 255 X).— Das Vereinsvermögen beträgt 3534 X 72 ii. Der Verein zählt ein Ehrenmitglied, 9 Gründer und 142 sonstige Mitglieder, lvelch letztere mit Beiträgen in ber Höhe von 5514 X vertreten sind. ^ ^^", und dioscr Schatten ama von Lisas lei^^lf hatte das Mädchen don Anfang an nicht ^ sti^""'' ""d auch Gisela erinnerte sich, daß der h^ uwruck, den sio von dieser „Kousine" erhalten ^ ni^. ^'l unaünstiger gewesen war. Zwar tat ^ ton? /' ^ ^r dn-elt znm Vorwurs gemacht wer« ' 6enm I' ^' l"'u den Geschwistern — besonder; in ^«r a^" drs Onkels oder der Tante — sogar mit «tys^wls,en Beflissenheit entgegen und trug eine > ^,,""dNchleit zur Schau, aber so sehr sie sich > gl.?^ ihr Inueres ^l verschließen, so drang ^rn.', " ""s Ritzel, und Spalten ihres uer-i ^>Nm ?^ "'Hi maskierten Wesenc- ihre wahre "l^ 'N.A'rdor. Dieselbe äußerte, sich gelegentlich >r sch ; "rn Hohnlächeln, in dem versteckten Sinne 3^ />n harmlosen Nede, bisweilen aber auch ^ihe "e direkt grgen die Geschwister gerichtete °" ^°^,Mvog mit ernstlicher Sorge die 7vraae, lie '°Utr '"'' '"'t dein Gisela künftig zusammen la^'ate ^b da5 immerhin eine der ihren gleich° lc ' srine ^""" ''" '^""^ ^ ^"'wmidten ein tdi^ ^Nnr ^ Cch^sj^ nicht da5 ^eben sehr erschwe- 5e ^Uko'is s," lUeichm Gedanken hegte Gisela, aber <^ ">N s ia ^ "Uch sie sich. denselben auszuspre^ 5!i dcch " "l trösteten beide sich mit dem Vewicht- l>ck ^ drn?'- b"' gefurchtere !M eintreten und ^ri x^chrn - ^"^balt bei den Verwandten unleid- ^ '^l osf.,^^^. ihr ja immer der Weg zn ihrem Nlnc ^o,'^ '^'^ Rudolf gewöhnte sich allmählich ^ ''lch'!!^una. dan Giselao Nebmiedlung zu ^>f^ ^nk?"'^ 'UN' "ls Intermezzo zu belrachteu lil^ ^ !hy.'^.Wätc>r doch oinnlal zu ihm kommen ^ n,,^ ^wn Gesichtspunkte ülw wurde ihm "' ^r ^lbschict» von seiner Schwester leich- ter, als niie es sonst wohl der Fall gewesen wäre. In Hamburg hielt ihn nnn nichts mehr zurück, in Florenz aber aber wartete seiner die Arbeit. Ein angefangenes Bild, die Villa eines reichen NobM in ?sl> renz, das er auf Bestellung malte, harrte namentlich der Vollendung, und schließlich sehnte er sich auch da-nach, in seiner Knnst ein Vergessen der traurigen Er» eignisse und ncne Ermunterung zu finden. Gisela trennte sich sehr schwer von dein V-ruder. Sie weinte bitterlich, als sie zum letztenmale in der Veranda des öde gewordenen Vaterhauses am Früh° stückstische beisammensasxn. Nudolf suchte sie zu trö sten: es gelang ihm aber schlecht, denn auch seine Ge» danken waren trüb und schwer und irl-ten immer wie der von dem Gegenstande der Unterhaltung ab und der Nachbarvilla zu. Cr hatte, Judith wirklich seit jener Abendstunde nicht wiedergesehen. Es war ein melancholischer Negenmorgen. Tie ganze Nacht hatte es geregnet, und noch immer hing der Himmel bleiern und wolkenschwer über der (5rde, noch immer sickerte es grau und naß hernieder. Schwere Nebelschwaden zogen über den Voden, und das eintönige Nauschen nnd Tropfenfallen gab eine eigenartige, schwennütige M'sik ab, die sich ganz der trübseligen Naturstimmung anpaßte. „(ium Abschiednehmen jnst das rechte Wetter!" sagte Gisela traurig. „Ich weiß nicht, wie mir ist, aber es ist doch ein ergreifender Gedanke, daß wir nnn zum letzten-, zum allerletztenmale in unserem Heim weilen! Mir ist es gerade so, als ließe ich nicht nur meine gol-dcne Kindheit, sondern meine ganze Jugend in diesem Hause zurück. Ach, Gott, wer hätte gedacht, daß es ein° mal so kommen müßte! In dieser Stunde fühle ich eigentlich erst, wie. sehr ich an unseren: Vaterhause hange! Ich habe die Empfindung, als ob eine unsicht-hare Hcmd uns hier den Vod?n unter den Füßen wey zöge!" Nudols nickte, stumm: die Kehle war ihm wic zugeschnürt - ganz so wie Gisela war ihm auch zumute: dennoch suchte er die Weinende zu trösten. „Wir sind beide jung, Prinzeßchen! Hier im Hause wäre unsere bleibende Stätte doch nicht ge> wesen! Wir Künstler kleben selten fest an der Scholle, und du hättest dich später ja doch verheiratet. Verfin« stern wir uns die letzte Stunde nicht mit traurigen Betrachtungen! Sehen wir vielmehr mit hellen Augen nnd erhobenem Kopfe der Zukunft entgegen! Und vor allem behalte immer das eine vor Augen: daß du zu mir gehörst! Sobald irgendetwas eintritt, wende du dich sofort an mich! (5in Wort nur, eine Tep?sct)e oder eine Karte, und auf dem schnellsten Wege komme ich zur dir!" Gisela nickte. „Ich schreibe dir jeden Freitag. Dann hast du Sonntags den Vrief. Mache du es ebenso!" Er versprach es ihr. Tann schwiegen beide. Gegen neun Uhr holte das Kleysen'sche Ehepaar d!^ Geschwister im Wagen ab, um sie nach der Vahn >u geleiten. „Tränen, Prinzeßchen?" sagte Kleysen lächelnd. Cr hatte es sich, ebenso wie seine Frau, bereits an-gewöhnt, seine Nichte gleichfalls mit dirfer Ve» '.eichnung anzureden. „Trockne fie rasch ab, damit die Guckäugelchen wieder hell werden! Und dann höre, was wir gestern beschlossen haben. Wir drei, Tantc, >u uud ich, machen eine schöne Reise, den Rhein hinauf in die Schweiz. Vierzehn Tage bis drei Wochen kann ch immerhin aus dem Geschäfte fort, und dann suchen lmr ein hübsches Plätzchen aus, auf dem dn mit Tante ^ine Zeitlang bleibst. Da werden dir die traurlgon Gedanken scholl ein wenig verfliegen!" (Fortsetzung folgt.) Vaibacher Zeitung Nr. 32. 262 8. Februar M^ "(Zum gestrigen Berichte über die Oeverseefeier) wäre noch zu melden, bah der beim Vffiziersbantelte von Seiner Exzellenz dem Herrn Dioisio-,nä'r FML. t>. Chavanne auf die Helden von Oeversee sowie die gegenwärtigen wackeren Eiebenunbz wanziger mit ebenso schönen als warmgefühlten Worten ausgebrachte Toast vom Herrn Regimentstummandanten Oberst v. Zimburg durch einen begeisterten, mit jubelnden Hochrufen aufgenom-menen Trintspruch auf Se. Exzellenz den Herrn Divisions-Kommandanten erwidert wurde. — („A m Meeresgrund c.") Die dekorative Ausschmückung für dieses Maslenfest geht ihrer Vollendung zu. Da der Andrang zum Maslenfeste in jedem Jahre elwrm war und sich heuer ganz besonders start gestalten dürfte, wurde vom Ausschusse des Sololvereines die Unordnung getroffen, daß bis 10 Uhr abends nicht getanzt wird. Bis zu diefer Stunde soll ein Promenadetonzert mit Eo-rmndolischlacht stattfinden und den cinzelnenMaslengruppen. deren erstes Auftreten bisher wegen des Tanzes und der daraus entspringenden, anderweitigen Gleichgültigkeit fast unbemerkt blieb, Gelegenheit geboten weiden, mit dem nötigen Pompe ihren Einzug zu halten. Um Mitternacht findet das Hervorlriechen der Seeschlange statt. — Wer zufälligerweise leine Einladung erhalten haben sollte, kann dieselbe in dcr Trafik Heäaret, Schellenburggasse, reklamieren. — (Der „Meäöansti K l u b") veranstaltet übermorgen im „Katolwli Dom" eine Vereinsunterhaltung, bei wtlcher eine Abteilung der bürgerlichen Kapelle die Musik besorgen wirb. Veginn ^8 Uhr abends. Eintritt für Mitglieder und eingeführte Gäste frei. — (Vom Veterinärbienste.) Mitte dieses Monates beginnt in Wien ein einmonatlicher balteriologischer Kurs, an welchem aus Krain der beim Veterinärbepartement der t. l. Landesregierung in Diensten stehende t. l. Ober-Vezirlsticrarzt, Herr Alois Paul in, teilnehmen wirb. —ilc. — (AnAmateur-Photographenunb andere Bilder-Sammler in ttrain) ergeht hiemit! dio Mitteilung, daß der Verein zum Schutze des österreichischen Weinbaues in Wien im September d. I. seinen VII. Weinbau-Kongreß in Znaim veranstalten wirb, bei welcher Gelegenheit ein Gesellschafts - Abend arrangiert wrrden soll, an dem verschiedene Slioptilonbilber aus allen wembcmtreibenden Gegenden Oesterreichs (Hauertypen bei verschiedenen Anlässen, so beiWeingarten-. Weinlese-, Keller-und Maischarbeiten lc., dann interessante und charakteristische Szenen aus dem Leben unserer Winzerbevölterung wie Klrchweihfesl, Sitten, Vollsgebräuche, endlich Geländer vor und nach der Reblaus-Invasion) zur Vorführung gelangen werben. Der Verein erklärt sich bereit, für alle Herstellungsund Tammlungstosten dieser Bilder aufzukommen. Sollte jemand der Gutsbesitzer aus weinbautreibenden Gegeben Krains solche interessante kleine Bilber besitzen, so wird er gebeten, diese für den betreffenden Abend dem Veicine zurVer-fügung zu stellen; es wird dafür gesorgt werden, bah die Bilder unbeschädigt und kostenfrei retournint werben. Nähere Auskünfte erteilt der Wanderlehrer Herr Fr. Gom -baö in Laibach, welcher auch die zur Verfügung gestellten Bilber in Empfang nimmt. — (Die Laibacher (litalnica) veranstaltet heute im großen Saale des „Narodni Dom" ihr Schluß« lcänzchen. Beginn ^9 Uhr abends. Außer den Mitgliedern haben hiezu eingeführte Gaste Zutritt. — (F a sch ingschr o n it.) Man schreibt uns aus Nischoflack: Den Abschluß der Faschingsunterhallungen in Bischoflack bildet das von der hiesigen Oitalnica am Faschingsdienstage in den Vereinsräumlichteiten unter Mitwirkung einer Abteilung der Laibacher Bürgerlapelle veranstaltete Tanztränzchen. Beginn 8 Uhr. Masken willkommen, doch ist denselben die Beteiligung an dem Tanz-tränzchen nur gegen Vorweisung von Eintrittskarten, welche beim Herrn Apotheker Erwin Burbych erhältlich sind, ge» stattet. Eintritt für Mitglieder 1 X, Familienlarie 1 50 X; für Nichtmitglieder 1 50 X, Familientarte 2 X. —«— — (Zum Schul neubaue in Töplitz-Sagor.) Der Bau des neuen Schulgebäudes in Töplitz-Sagor wirb bereits in diesem Frühjahre in Angriff genommen werben. I>n Hinblicke auf die große Schüleranzahl und im Hinblicke darauf, daß an der dermalen vierllassigen Schule zwei Parallelklassen bestehen, hat der Ortsschulrat in seiner jüngst abgehaltenen Sitzung den einhelligen Beschluß gefaßt, die erforderlichen Schritte zu unternehmen, bah bie viertlassige Schule sulzefsive in eine sechsllassige erweitert werbe. Dieser Beschluß hat bei der schulfreundlichen Bevölkerung der Gemeinde Sagor den wärmsten Anklang gefunden. —ik. — (Aus Vbelsberg) geht uns über den der» zeitigen sanitären Zustand im dortigen politischen Bezirke die Mitteilung zu, bah sich derselbe im Verlaufe der letzteren Zeit sechr ungünstig gestaltete, indem mehrfach Epidemien auftraten. Zunächst war bic Diphtherie insbesondere in der Gemeinde Buluje ziemlich ausgebreitet; ferner traten die Masern in den Gemeinden Hrenovitz, Grafenbrunn und Za» gorje in stärkerem Grabe auf, so daß in den beiden letztgenannten Ortschaften die Schulen gesperrt werben muhten. Von 160 erkrankten Kindern sind bisher 39 genesen und 4 gestorben, bemnach sind noch 117 Kranke vorhanben. — Im Schulsprengel von Koschana trat der Keuchhusten epioe-misch auf; Hiedon wurden 44 Kinder befallen, von denen 2 gestorben sinb. Die Zahl der Trachomtranken ist um 2 gewachsen unb beläuft sich berzeit auf 5, welch« sich auf ebensoviel Ortschaften verteilen. Von 8 an Diphtherie erkrankten, mit Heilserum behandelten Kindern sind 7 genesen und 1 gestorben. —"> __(Erfroren.) Wie man uns aus Wippach meldet, WUrbe vorgestern im Walde bei St. Veit ob Wippach eine 82 Jahre alte Bettlerin aus Ubtljölo tot aufgefunden. Si« dürfte an «imm b« beiden Tage, an kntn es stallt Voia lind VchneeMm gab, «rfro«n s«w. -»». — (Landbriefträgerbienst.) Man schreibt uns aus Wippach: Mit 1. b. M. wurden in sämtlichen Gemeinden und Ortschaften (12 an der Zahl) des Postsprengels Wippach Vriefsammellästchen aufgestellt und für die Zu-stcllung der Briefe und kleinerer Postsendungen bcei Land-bnefträger bestimmt, welche täglich diesen Dienst zu versehen haben. Für diese äußerst zweckdienliche Neueinrichtung ge-bührr besonderer Dank dem Herrn t. t. Hofrate Moriz Felicetti von Liebenfels und dem Herrn Ober-Postlommissär Franz Hummel sowie der Postmeisterin in Wippach, Frau Karoline Mayer, welch letztere sich darum bemüht hat, nur streng verläßliche Leute als Land' briefträger aufzunehmen. —u. — (Aus Gottschee) geht uns über den derzeitigen Gesundheitszustand im dortigen politischen Vczirte die Mit-teilung zu, daß außer dem Trachom, an welchem noch 125 Personen leiben, unb außer dem Keuchhusten, an welchem in der Gemeinde Vanjalota noch 20 Kinder tränt sinb. im ganzen Bezirke leine anderen Infeltiot'strcmlheiten herrschen, und die vier, gegen Lyssa nach Pasteur geimpften und unter ärztlicher Beobachtung stehenden Personen gesunb sind. —o. — (Versuchter Selbstmord.) Am 5. b. M. beging in Bad Villach der gewesene Handelsmann Andreas Tlet rich aus Laibach einen Selbstmordversuch. Derselbe befindet sich gegenwärtig im Krankenhause in Villach unb bürste aufkommen. — (Ins Meer gestürzt.) Vorgestern würbe in St. Andrea bei Trieft ein männl. Leiche aus bem Meere gezogen. Der Ertrunkene wurde als der 20jähr.. bei einer Triester Vc.ufirma bedienftet gewesene Zimmermann Johann Ulöar aus Laibach agnosziert. Derselbe dürfte einem Unfälle zum Opfer gefallen sein. — (Oesterreichs größtes Segelschiff.) Bekanntlich ist im allgemeinen bie Segelschiffahrt von Jahr zuIahr mehr durch bieDampfschiffahrt zurückgebrängt wor-ben< Nur in Frankreich hat man besondere Anstrengungen gemacht, die Segelschiffahrt nicht bloß auf gleicher Höhe zu holten, sondern möglichst zu heben. Oesterreich zählt derzeit nur mehr fünfzehn Segler weiter Fahrt (gegen zwanzig im Vorjahre). Das älteste stammt aus dem Jahre 1864 und das jüngste aus dem Jahre 1894. Es sinb brei Vollschiffe, zehn Vartschiffe und zwei Briggschooner; sieben sinb aus Eisen unb acht aus Holz gebaut; vier wurden aus Lussinpiccolo, drei aus Fiume, sieben aus England und eines aus Italien bezogen. Das größte war bisher das Triester Vollschiff „Orpheus" der Gebrüder Eosulich mit 1537 Brutto-Tonnen. Für das laufende Jahr steht nun wieder eine Vermehrung um fünf bis sechs größere Schiffe in Aussicht. Kürzlich hat der Rheber Leva aus Üussinpiccolo den großen englischen Viermaster «Falls of Afton" erworben unb denselben mit kaiserlicher Erlaubnis auf den Namen „Francesco Giuseppe 1." umgetauft. Derselbe ist aus Stahl und Eisen gebaut, faßt 1874 Brutto- und 1829 Netto-Tonnen unb wirb bemnach unser größtes Segelschiff sein. Die neuerliche Hebung der Segclschiffahrt ist insbesondere von großer Ve-dcutung für die Schulung unserer Seeleute. Diesen Umstand hat z. B. die ungarische Schiffahrtsgesellschaft „Adria" ge-wütdigt. welche daran geht, ein kleineres Segelschiff zu erwerben, um es den» ungarischen Staate als Schulschiff zur Verfügung zu stellen. Theater, Kunst und Literatur. — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) Heute gelangt die Oper „Hoffmanns Erzählungen" zum viertenmale zur Wiederholung. Die Aufführung findet bei gewöhnlichen Preisen statt. -- Spielplan: Montag: „Die wahre Liebe ist bas nicht". Mittwoch: „Im Zeichen bes Kreuzes". Freitag: „Das süße Mäbel." — (Ueberbrettl - Abend u In Wolzoge n.) Am 1. März findet in der Tonhalle der bereits angekündigte Utbeibrettl-Abenb ber Mitglieder der deutschen Bühne statt. Die näheren Mitteilungen über diese Veranstaltung, die bekanntlich zu Gunsten der Pensionslasse des österr. Bühnen-Vereines gegeben wirb. erfolgen in den nächsten Tagen. — („W ienerMob e"). Heft 10. enthält, ber Jahreszeit angemessen. Friihjahrsmäntel. Jäckchen. Kleiber mit dem schönsten Aufputz bei elegantem Schnitt unb gefälliger Mach-a^. Neben den neuesten Hntmobellcn finden wir eine Muster-auswahl schöner Jabots, verschiedenen Toiletten>chmuck. Hcnbarbtitsvorlllgtn und eine Reihe von gediegenes, Beiträgen zur Unterhaltung und Belehrung. — Preis vierteljährlich 3 X. ^_______— »n»lo» »»or» Zn der Ktadtplarrkirch« 3t. Zaüob. Sonntag, ben 9. Februar (Quinquagesima). m>: 9 Uhr Hochamt: Ni^ll-OuniblN't in D-moN von Pc.nlr. Rampis. Graduale lu t^ Dl!U« von Ant. Foerster. Offertorium Loueäiow» o» von Dr. Fr. Wltt. Telegramme Erzherzog Franz Ferdinand in Petersburg. Petersburg. 7. Februar. Das offiziöse „Journal de St. Pötersbourg" schreibt: „Seine l. unb l. Hoheit Erzherzog Franz Ferdinand trifft heut« in Petersburg ein, um Seiner Majestät dem Kaiser Nikolaus für die Verleihung bes Ranges eines Generals bei Kavallerie in der russischen Armee seinen Dank abzustatten. Schon vor einigen Jahren war b« erhabene Thronfolger ber österreichisch-ungarischen Monarch!« noch Nuhland gtlommn». wo Cewe t. und l. Hoheit das beste Andenken zurücklieh. Auch dessen gegeinoart'^ su.h wird mit lebhaftester, aufrichtiger Sympathie bes , werben. Die hervorragenden Eigenschaften des ^^'^ haben ihm die Zuneigung der Voller Oesterreich^",?,^ gewonnen. In Rußland wirb der Name Seiner Majesty Kaisers und Königs F r a n z I o se f I. in elinem so ^ Grade verehrt, baß Seine t. und t. Hoheit nochma" > Gefühle wird wahrnehmen können, welche sowohl d>es^, havenen Monarchen, als auch dem Thronfolger elngs^ gebracht werden. Die Bande der traditionellen F"und,^ welche die beiden Nachbarreiche vereint, werden durch >^ gesetzte unb gestärkte persönliche Beziehungen zwisch^ beiden Herrscherhäusern sicher noch enger geknüpft" ^ Petersburg,?. Februars Kaiser Nikolaus h<" österreichisch-ungarischen Botschafter Frciherrn von A'" thal ben Alexandei-Newski-Orben verliehen. ^, Petersburg. 7. Februar. Erzherzog 3""H binanb ist heute nachmittags hier eingetroffen, am' ^^, vom Zaren unb von den Großfürsten empfangen "^^, lichst begrüßt worben. Der Zar und ber Erzherzog I^ ,, unter ben Klängen ber österreichischen Vollöhymne die E? ^ lompagnie bes PreobraXensli'schen Regimentes ab? dan» , gab sich ber Erzherzog in bas Aniölov-Palais. uM d"^, seriN'Witwe. unb hierauf in das Winterpalais, um del ,,^ serin seinen Besuch abzustatten. Abends fand beim "^, paar eine Familientafel und dann eine Galavorstellu"' der Eremitage statt. Parlamentarisches. Wien, 7. Februar. Nei Verhandlung über den ^ positionsfonb gaben die Vertreter der meisten Pa^e"" z, Erklärungen ab. Die Polen, der verfassungstreut ^ grvnddcsitz und bie Dcutschfortschrittlichen e-rllcirten ^ Hinweis auf die notwendige Unterstützung ber llcsM" ^' ben bevorstehenden Ausgleichsverhanolmigen mit llng" ^ wit bei ben Verhandlungen über den Handelsvertrag! ^ Dispositionsfonb stimmen zu wollen, während die ^,^> Alldeutschen, Nuthenen, die Mitglieder der deutschen " ^ Partei unb bie Sozialdemotrcitcn aus prinzipielle" '^ politischen Gründen die Post zu verweigern ertliirtt"', > P u l ertlärte unter der Voraussetzung/ daß die M' , ^ dem Lande Bukowina eine größeres Wohlwollen s"'"^ ' würde, für den Dispositionsfonb zu stimmen. ^^A ocnlte der Negierung für die Trennung der Zivil- "^ ^ » tärverwaltung in Nalmatien. Der Vertreter der ^^l Herolb, betonte insbesondere, die Czechen halte" ^» fest, bah, solange bie vitalsten Ansprüche bes boh""^ Volles nicht befriedigt werden und namentlich nicht e> ^, rechte Lösung ber Sprachenfrage auf Grnnd einer ey > Gleichberechtigung herbeigeführt werde, an die ^rle^ be- des großen Reiches harrenden Aufgaben nicht lvel^, schritten werden können. Ministerpräsident von K"^ ^ erklärte, bie Regierung halte unverändert an del" « Amtsantritte aufgestellten Programme ber national" ^ rcchtigleit unb der politischen Unvoreingenommen^' ^ welche sie bisher nur bei Aoministrativsseschäften s" ^/ vermochte, und hofft, daß die neuerlich begonnene Alt' ^ sprachlichem Gebiete sowohl bei den diesbezüglichen ^ .^ ll'ngen als bei ben daraus etwa hervorgehenden ^ >^ Vorschlägen Gelegenheit schaffen werbe, die volle «^ b?r Regierung in nationalen Fragen auch weiter z" bo ^: tieren unb nach allen Seiten hin zu beweisen, daß l ,,< bec Weg zur Verständigung von Volk zu Voll M't ^ Willen betreten werbe, die Negierung ernstlich M ^/ des Erfolges beitragen wird. Die Regierung ist nach ' / blstrebt, bie wirtschaftliche Ersturlung bes Reiches '" Äll' Mitteln herbeizuführen; sie schrecke nicht vor den s,^ Aufgaben zurück und studiere noch eine Reihe von ^ Fragen, mit benen sich der Reichsrat zu beschäftigt^ wird. wobei sie nur ben Wunsch hegt. baß auch b" e^' nehmungsgeist der Bevölkerung ihr zu Hilfe tomn't " ^ bicse zuversichtlicher als bisher in die Zukunft blicte- ^,^ Handlungen mit Ungarn über ben neuen Zolltarif "> . ^ nicht ferner Zeit ihren Abschluß finden. Der Nei^ ^ dann zu prüfen haben, inwiefern« die Reqierung >l)l ^ ten Nachdruck zu verleihen vermochte. Die Negiell"^ bic sozialpolitische Gesetzgebung weiter Pflegen M'd ^ s^ Problem ber Alters- unb Invaliditätsversicherung ""^ fältigster Vorbereitung zu lösen versuchen; sie '",5^'.' ncitionalen unb wirtschaftlichen Fragen ein rasch^ ^M im Interesse ber Entwickelung des Reiches, aucy ^'^ weil ihr sehr daran gelegen ist. endlich auch >h" ^lll^ merksamteit der Förderung aller geistigen u"b.,^ gH / Aufgaben zuwenden zu können. Die Regierung h" ^ß "^, entwickelten Anschauungen fest. unb glaubt nich'' ^ch^ Staate unb ber Bevölkerung unter ben obwaltende" , ^ nissen mit einem anderen Programme besser 9 5^"^ - Der Ausschuß nahm ferner bie Titel „Münz^^ „Verwallungsgcrichtshof" cm, womit bie Vudg bis auf bas Fmanzgesetz beendet ist. Der Krieg in Südafrika. .^ Utrecht. 7. Februar. Die Burenbeleg't^l ^ und Nolmarans sind zu einer Beratung "^. Pl. eingetroffen. An der Besprechung werben aucy ^i und Fischer teilnehmen. m^ / London. 7. Februar. Reuters Burea« ^ »^ Pretoria: Die Engländer nahmen am 30. "' z V^ 20 Meilen östlich von Neitz einen zum Lager ^ ^ lommcmdanten Albert gehörigen Convoi lveg ^ 2^ Gefangene. . Äb"^/' Middelburg. 7. Februar. Emc "" yssl s Burgherstuts und Kundschafter nahm 32 Bur ^0 ben Felblornet Gouws. gefangen. Zwei V""^t. blestm Iusrlmmtnstohc getötet unb drei veinM z ^^cher Zeitung Nr. 32. 263 6. Februar 1902. meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^-2H^0«'L m. Mittl, Luftdruck 73« 0 mm. ^^^^9 N 3 9 N. schwach Regen '^ !?2^9s^8^^ windstill ^ Regen > 17 0 °'l»e: _^k^°«eemittel der gestrigen Temperatur 9-7°. Nor» erfiü "«entbehrliche Zahn-Crömo «^ tfie Zähne rein, iveiss und gesund. H^uslsche Fußbudrn.SMrwichse, holz. u"'/".^^^s Selbslcmlassmittel für harte Parket«, Weich« ^nnkn z s?'"^ ^^n, lrocknet in einer Stunde, von ^lüder le». ' ^^" H" ^^'" ^" ^^ velfarbeuhandlung lvlirtz,,,;. .n ^^' Lalbach, 3ranci»can«:rgasse. Nach aus. ^^^^achullhme, (i)17) !1—11 kl - ¦ . - - | Nur m diesen Paketen erhält man den echten So allgemein beliebten * Kathreiners o 0 o o 1 Kneipp, nalz-Kaffee % \ S ^jp.....................ii.....vj& (3) 10-3 Curacao jsoiurel I feinster Tafel - Liq.-u.evLr- Eiixj Eir.halbütet-Flasche 2 K. (451 si. 10-9 Apotheke Piccoli, Laibach, Wienerstrasse. Auswärtige Anst*äg'^ gpgen Nachnahme. f I to SljWrfyfcerc PlCCOLI in ffaibarl}. 11 $ qfl^ ^mffi^t blufarme. -^ipj |. I nerpöjc und Jejjwaclje^crsonca. ^ (3977) 15 Seit vielen Jahren • bewährte Hausmittel von Franz Wilhelm Apotheker Markenschutz viJV&Ö^ ^u^ ^uss^e^ut>Sen 3s:. Ta.xxd. 3s:. ZE3Zofllefexatirt in Neunkirchen, Niederösterreioh. Franz Wilhelms abführender Thee 1 Paket K 2 —. Post Golli = 15 Pakete K 24-—. Wilhelms Kräutersaft 1 Flasche K 260. Post-Golli = 6 Flaschen K 10—. K. k. priv. Wilhelms flüssige Einreibung „Bassorh" 1 Plützerl K 2- -. Post-Colli = 15 Stück K 24-—. Wilhelms Pflaster 1 Schachtel 80 h. 1 Dutzend Schachteln K 7'—. ö Dutzend Schachteln K 30—. Post-Colli franco Packung in jede österr.-ungar. Poststation. (3139) 11 Zu haben in vielen Apotheken in den bekannten Original-Packungen, wo nicht erhältlich, direcler Versandt. (Neiselotterie.) Der Ertrag dieser hüchst uligiuell^n Lotterie ist ausschließlich woWätigm Zwecken gewidmet. Auf die äuszeist ssünfti^e Gcwiustchance sei besonders anf» erlscuu qeniacht. Es werden „icht wenisser als 50 Haupt» und 20.^00 Nllientresfer zur Verlosung qelanqen — lauter Ve>^uiia,un^s-reisen, All>' Hnupitirsfer niit vollständig freier Verftflequnq. Der erste Haupttreffer ist eine Neiie um di<> Erde, n>oh> der interessanteste Ausflug, der neinacht nirrdi'u lann. Mer ,nich alle anderen Haupt» und Nelientreffer sind sehr verlockend, z. V. Nrise durch I„dieu, Orientreise, nach Spanien ?c. Man macht also taNächlich eine schöne Reise nnd bezahlt für alles zusllmliu'n nur 2 Kronen, denn soviel lostet ein Los der Rei Lotterie, (448 u) SÄXLEHNER^NATÜRLICHES BITTERWÄSSER I Mild abführende Wirkung.Vorzüglich Gegen Constipatiqn.GestörteVerdauung.Cqngestionen.etc. ^H ^ ^B ^ I IB * K A ^H ^'"flH&^v (C BESTE NAHRUNG FOR jy oesunde & darmkranke Kinder o Foulard-Seife! Verlangen Sie MusU'r <\ur letalcrschienen^n 1 Frühjahrs- und Sonimer-Nmihmten. An«h jede Art schwarze, weiße und sätbige Seidenstoffe versendet meLr- und robenweise direkt an Private zu billigsten Eogros-Preiscn. Porto- und zolls;ei. Italien. Seidenstoff-Export Alia Cittä di Como - Müano (3015) 5-1 (Italien). Adler-Apotheke, Laibach. Empfehle meine medicinischeu Artikel: Echten, infolge der Ptäparation leicht anzunehmenden Leberthran in Flaschen ä 70 h und 1 K. — China-Eisen-Malaga, laut Vorschrift der Php.rma-kopöe, ä 2 K und 3 K 60 h. — Franz-brantwein, ausgezeichnetes Destillat ä 80 h und 1 K 20 h. — Das wirksame Kindereinstreupulver „Babypowder" a 30 h und 50 h. — Wiener Magen-krampstropsen k 20 h, 6 Stück 1 K. — Med. - Cognao, -Weine, Parfums. Toilette-Seifen und-Mittel, so Haarwasser. Zahnmittel (Specialität Mentnol-mnndwasser ä 1 K, Mentholzahn-pnlver ä 60 h). — PuloherSncream, Hautverschönerangfmittel ä 1 K, Probe--flasche20h. — Selbsterzeugte Verbandstoffe, verlässliche chirurgische und bygrlenJsohp Apparate etc. Hochachtungsvoll (4239) 26—12 Mr. Ph. Mardetschlaeger dipl. Apotheker und beeideter Gerichtschemiker. PerttestcUnagea werdea prcaipt expediert. — Kia achte zd die ?iria ran Adler. Kurse an der Wiener Mrse voln 7. Febrnar 1902. n«ch dem offMen Kursblaue Dce notierten Külse verstehe!, sich in Kcunemvährung, Die Notielung sämmtlicher Atiicü und der «Diverse,» Luse» versteht sich per Stück, !Ub?r? w "°ten Mai- ^^'^^ """""" ^^^-^.^^' ' ' - - 423 —4«5 — Geld Ware Bo« Ltnate zur Zahlung übernommene Eise«b.»Prlor. Obligationen. Clisabethblilin «UU u. 8000 M, 4°/„ ab 10"/„......1Ib'50 —— Elisabcthbahn, 400 u. 2000 Vl. 4°/».........lli)---------'- Franz Ioses-V.. Em. 1884 (div. St,) Silb,, 4°/».....U9 LU lOU 20 Valizlsche Karl Ludwig ° Nahn > (d,t>, Vt,)Sllb 4»/„ . . . 8880 99 8U Äorarlbeiger Bahn, Em. 1»«4 (dit>. St.) Sllb. 4l?o dto, Ltaat^Volig, (Ung. Ostb.) v, I. I»?«....... 119 — 120 5« dto, üchanrrtllnl,'AbIüs,-Oblin, 100 7« 10! ?<> btu. PräM,°A, l^ 1UU fl, — i!0U li l«7 25 «88 Ül> dto, dto, il üUfl, — 1U0X 187^5 188 25 Theih'Äea, Lose 4"/« . . . . 150 75 157 75 4"/,, ungar. Grundentl.-Oblig, se— 97 — 4N üU dlu, dto, lS'Iberod.Golo) 122L0 l24 !>0 dtu. dto, (1894) .... 9« ä«> — — dtu. dto, (1898). . . . 9?'?5 —'- VUrfel!»!-«!,leI»en, verlosb. 5°/» 101 — i«i!'— 4"/u Krainer Landes Anlehen . V0-— 87 — Veld Ware Pfandbriefe etc. Aobtralln^st.liiboI^erl^o/o 9U5U 97 10 N.-üsterr.Lande» Hup,-Anst,4°/« 99—!1U0'— Oest.-nng, Äanl ^0l/^ähr. veil, 4"/°......... ioa--'iui-— bl«, dio. 5vjähr. verl. 4°/° luu- ioi — Sparlasse, i.bst.,60I.,verl.4°/<> »8 85 89 85 ^is,nbal,n>prlorilälL' Obligationen. sserdi»andö'«urdbal)n Em, 1886 i«u - 100'7U Orsterr, Norbwcsll>al>!l , - , 107 LU 108 m.'Iull »22 — 323- dto, il 5«/o . - - - - 1L075 121 75 Una,°aaliz. Bahn..... 107 75^,8 75 4"/° Unterlraincr Vahnei, . . 99 50 100 — Divers, Lose (per Vtüct), «erzinsliche Lose. 3«/° Bodenlredlt Lose Ein, 1880 2U5-- L«? — ^«/„ ,, ,, Em, 1889 25U 50^58 — 4"/« TonauDainpssch, l00 sl. . 500-—55N-— 5°/° Donan'Mgnl.-Losc . . . 279 — 28!»-— Nnverzlnsliche l!ose. «udap,°Basilica(Poinban) b fl. i8-?u 19-70 Kreditlose 1UU fl...... 4l3 — 4l? — (llary Lose 40 sl, CM, . . . 163 — 167 — Osenrr Lose 40 fl, . . ^ . 192'- 194 — Palsfu Lose 40 fl, CM. . . . 177 — 181- Nuten Kreuz, vest, Ves.,u. 10 >— —-— Wiener llomii!,-Lole v, I. 1874 413 — 415 — Oewinstsch. d. 3'V°Pr.°SchuIdv. b. Äobcntreoltansl., Em,i889 55— 5L — Laibacher Lose..... ?o — 7L — Geld Ware «ktien. Transport «hinter» nehmungen. NussigTrpl. Eisenb. 500 f>, , . 2925 2935 Bau. u, «olriclii! Gcs, für,<ädt. . Straßcnb, in Wien lil, /^, . 2«U- 28? - btu. dlo, dto. lit. U , 282 — 2^3- Aülim. ^ioldliali» 15» fl. . . 3!N— iN0- Änichtichradcr Eis, 50U sl, KM, 2090- 270U- dtu, dto. (lit. 1!)2U0fl, 1017 lU23 Donail-Dainpfschiffahrts'Gesell, Oestcrr,. 50« fl, jdM, , , ,«38 — 8^0 — Duz Vodeiibncher (i,°Ä, 400 X 532'—53« — Ferdinand« Nordb. 1000 fl,i»M, 5UW' 5!>6!/-Lemb,- Czernow, Jas» Eisenl».- GeseNschast 200 fl, S. , . . 57U — 578'- llloyb.Oesl., Trieft, 500 sl,KN, 857 — 8U1'— Oeslerr, Nurdwestlialü! 200 sl. S, 469 — 472 — dto, dio. (lit. IY2!)UfI.S. 479-— !ßl' — Pra« Düxer Eiseül,. 100fl.abgst- ^«l ^ '92 — Stalllittiseichali!! 200 sl. T. , . 6dl> 50 «87-50 Südlmlin 200 fl. S.....77— 78 — Südnurdd. Verb, V, 200 fl.IM. 39» - »94 -Tramway Ges., Neue Mr., Prio- ritätöülllien 100 sl. . . . 175 — 177 — Ung.°naliz. Eisenb. 20» sl. Silber 430 — 433 — U»g,Westb,tNllllb-Graz)200sl.S. 435- 440 — Wiener Lolalbahnen-Mt.^Gcs. —-— —-— Zanken. AngloOest, Äanl !2U fl, . . 279 50 280 50 Vanlverein, Wiener, 200 jl, . 4U8 — 4L9 Äodtr,Ansl,, vest., 200 sl,T. . 9UU — !«!>4-— Krdt..Ansl, s, Hand, u. O, U',0 fl. U89 30 690 30 dtu, dtu. per Ultimu . . L9l! 50 U9l 50 ilieditlinnl, Allg. ung., 200 sl. . 708 — 7tO — Nepositenlmnl, «!!>,., 200 sl. . ^423 — 425-— ltolomple Ges., «dvöst., 500 sl, 498'—500 — Oiro n.Uasseiw.. Wiener 200 fl. 478— '.82 -Hypothel!).. Lest,. 20Ull.30"/-ste>'!-,'MMr, Ällnl, (l? 50 «erleyribaül, ANg,, I<0 sl. . 323 — 3^5 — Indussrie» hinter-nelimunge». ÄllNlies,, Allg. oft,, 100 fl, . . 173'— l78 -Eg>ibier Eisen- und Stahl I>>b. in Wien >U0 fl..... i«l» — 189 — (iüenbahnw. Leihü,,Erste, l<»0sl. 289 — ,!05 — ,,Ell,emill)l", Papiers, n, V.O. 15>>> 50 153 50 Liesina« Äranerei 100 sl. . . 322 — «!i«l - Montan Gesellsch., Oest.-alpine 383 50 i<8^ 50 Präger Eisen Ind,-Ges. ^00 fl, 15<»0- 152)' Nalno Tai-j. Ntrinluylen 100 sl. 583 —!>85- — „Schlünlmiih!". Papiers. 200 sl, 234'— 240' — „Slel,reri!i.", Papiers. >l, Hj. O, 359 — 3«2 - Trisailer Kuhlenw. Gesell, 70 sl. !30'— 4!>5'— Wassens, G,,Orst,i,iWie!!,100fl. 310 - 518 — WcMun Leilianst,/AUl!., in Pest, 400 «........ 725 - 735 - Wiener Äanaesrllschast W0 sl. . l?!>-— 18>> — WlcnelbergerZiegcl'Ac:ien-Ges. 710 — 71»; — Devisen. Kurze Vichteil. Amsterdam....... 197 50 197 U'> Deutsche Pläl^e...... 117 2^117'«!, London........ 239'40 239U0 Paris......... 95 25 95 3? St. Petersburg...... —— —'— Valuten. Dnlaten........ «134 il-3« 20.,frnnrs Ltilcle..... 1»<"! '""' Deutsche ^eiclMintnulen . . '" ^' ^'^ ^' Italienische Vanlnulen . . . !«.;" '",'" «iulicl-Noten...... "^', « t»> L(l0 HtfVt«n ^7ilX" "^^5- Voikauf ^Sl '*»•«« '""«"»»rliieii, IMiuilUUeu, Aktion, ^^^^^^_Loa Versioherung. Banale- -u-n-d. TX7"eclxsler-O-escl5.&ft Iinibiieli, S])lUiI^a.sKe. V^lniung von n,r.r,-nlflPon Im Canto-CorrBnt-und auf filro-Conto. Laibacher Zeitung Nr. 32. 264 8. Fewlari902^ Neuigkeiten vom Mchcrmarltte. A on der!in I., Statik für Hoch» und Tiefbautechniler. ^ 4.80, __ Illustr. Zeitschrist silr Klein, und Straßenbahnen, VIII 1 X 1 20. — Koppe P.. Die Triebwerke, 1(3 60. — Sch'mohl P. und Stiihclin G.. Neue deutsche Architektur, Lief 1, X 2-40. — Gimerla V., Dampskesscl und Dampf. Maschinen und ihre Wartung, X 2 80. — Wiener Neubauten im Style der Secession, X 48. — Xron N., retit vocl^bu-Imr« kxpli«2t Unserer heutigen Nummer (Stadtauflage) liegt cin P^ ^ von dem soeben im II. Jahrgang zu erscheinen beginnende» Alpine /MaMaten un! I ftnde» «»s «unsch z,n «„sich! >,„d Ab»«»"" üiulnit cutssessen Jg. v. Kleiumayr <^ Fed. Vambergs Vuchhalld^ in Fclibach. l^ Cafe Anstrii» ist jeden Samstag, Sonn- u. Feiert" die ganze Nacht offefl\ Panorama Internationa im bürgerl. Spitalsgebäude. Eingang vom Obstmarkt (Pogaöar - Plaw' Laibacher Kunstausste!luf|| I. Ranges. (^ Photoplastische Rundreisen durch die ganZB Samstag, den 8. Februar: ^ Letzte Ausstellung der interess^ ______Serie_______ i [Mexiko, 1 •^" You Sonntag, ieii fl„ lis intl. 15. FeSrnar: 's". Die feenhaften bairischen KönigsscN"* Linderhof und Berg. „. Täglich gesiffnet von 9 Uhr morgens bis 9 UhrJ^/