^247. Samstag, 26. October 1889. _____________1U8. Jahrgang. Macher Zeitung. 3»°^ N« «°n««l'p!°d » b«. «.»»«»»» «°hnh°!«°Ne >i. Spr««stA°b«° b« ««Action Hl!« vo» ^, W I. NoUtlllW Dnibacher Ieituny. Vie P-i, ^ lländer/"'V rntious. Nedi« nunnrn bleibrn W Nns. ""^ betrag!,: wckhril "'^"""'"ll- lUr vaibach: »Z- ' U'sl.-lr. nnnzjährig . . Iifl.-ll. «el,äh?ig ' 3 " ^ " halbjährig . . 5 „ 5.0 „ "'»nntlich " ' '^, ?5 „ vierteljährig . 2 „ 75 „ Ä>, ^llr di/ n " " " """'"l'ch . . — „ 9ii „ ""knt n?"^llu«n ins Haus für hiesige lr.^Vie« ^"^ ^ Gulden. i'lgese»de< , "^""attous.Veiraae wotten Porio- '^^^ v. Rleimnayr H,^ed. Vamberg. MtamMcher Äheil^"^ ^lnler Allerbauministerium. (187» ^ 1«8V.) ^''Heri!!w''^.'^^ Gebiet, auf welchem das Acker-b.?^alwn« l""e Th^^^^ ^^^^^ tnl^ auch 3V°chlich V ber dem Aerar und einzelnen Fonds. 2> sowM ^"'g'onssond. gehörigen Forste und ^l^adn "s /" technisch.wirtschaftlicher als in 3'! H°nta ,, /"er Veziehunq und jene der staat- gegenwärtig vom Ackerbau- ' ^°n rmk 1°""' Grundbesitz hat eine Ausdeh- ^ > Etass/'^3.000 Hektaren Hievon entfallen >.u,,d^"k m.d Domänen rund 1,010.500 "rl' s°"sti ?r l5 ^'^ H"a« Waldland. 80.500 3Murtw,^"Enlturgründe und 296.500 Hektare ^ Hektar w'' '"b auf den Fondsbesitz rund ch ^tt ari^ic?""'' die Forste und Domänen des H!^ 275 sM^üentalischen Religionsfonds allein ^b sinb^. Haaren, wovon 230.000 Hektare Kn.In, ^"7 participieren ^besitz. z,"°F''en Decm'mum hat der Staats »lud ^ "u>"s il^ -^ Adnlinistration des Ackerbau-^! ^uMH,?^en ist. durch Kauf und Tausch, V^n. ."2 z« Arrodierungszwecken vorgenom« > ,?"d traw, 3""^erungen erfahren. In den ^«'bchpi^ h'kbel Anläxfe von Waldland. Es, 'Hnssond 3 ^"?"ben: für den steiermärkischen! "^'-^ »errl^f. ^^^.^s,^.^ i„ Steier. mark. Grundstücke und Gebäude der Oesterrelchlscheu alpinen Montan-Gefrllschaft in Steiermark und Ober-üsterreich. fi'ir dc>ll Kärntner Religionsfond dle Herrschaft Föderaun-Tarvis, für den oberMrrnchlschen Reiigionsfond Entiläten der vorgenannten Montan. Gesellschaft im Flächeuausmaße von 14.753 Hektaren, für welche Erwerbungen sich der Kaufpreis auf zu-sammen nahezu drei Millionen Gulden belief. Unter den il.nerhalb der letzten zehn Jahre in diesem gu,e,ge der Thätigkeit des Uckerbauministeriums erlassmeu organisatorischen und administrative VerfiigUlM» hebrn wir folgende hervor: Die im Jahre 1881 erfolgte Verlegung der gaUMen Forst, und Domänen-Dnec. tion von Volechow nach Lemberg unter gleichzeltlger Uebertragung der Oberleitung dieser Directwn an den Statthalter fiir Oalizieu; die Aufbesserung der finanziellen Lage der iuridisch.administrativen Beamten der k. k. Forst, uud DomäneN'Directionen durch theilwelse Erhöhung der Rangsclassen, die Herabmmberung des Verwaltungsaufwandes durch Nusiafsung emiger Rent-ämler und Uebertragung der von denselben besorgten Geldgebarunq an die Steuer- und Salzvrrschlechamter. durch Auflassung uud Vereinigung von Forstwlrtschafts. bezirken, durch Aufnahme geringer befoldeter Wald-aufseher an Stelle der höher besoldeten Forstroarte u. dgl. m.; die Regelung der Arbeiterverhaltinsse durch zeitgemäße Regulierung der Löhue und Provisionen und durch Ordnung des Sanitätswesens durch All-dnng von Curbezirkeu und Aufstellung von Aerzten, welchen gegen Bezug einer Iahresbfstallung die unent» geltliche Behandlung der erkrankten Forstarbeiter und ihrer Angehörigen obliegt, wobei noch bemerkt sei, dass auch eine zeitgemäße Regelung der Bruderladen der Forstarbeiter in Aussicht genommen ist. Die Betriebseinrichtung. d. i. die Feststellung der Bewirtschaftungsnormen auf Grund genauer Vermes-sungen uud Erhebungen der vorhandenen Holzmassci«, wurde iu deu letzten zehn Jahren nahezu iu allen Wirtschaftsbezirlen beendet und erfolgte nach Grund-sähen, welche vor allem auf Erhaltung des Waldes gerichtet waren, so dass eine Verschlechterung des Walt», tustandes oder eine Verringerung der Walbfläche fur die Z.'lunst ausgeschlosseu erscheint. Die Intensität der Waldpflege nach den bestehenden Wirtschaftsgrunosatzen fmdrt schon in der Summe Ausdruck, die m den letzten ehn Jahren für Cultur und Mae des Wal. des ausqsgebeu wurde und in den Staatssorjten allein jährlich circa 135.000 fl. beträgt. Das Em- furstungsvcrhältnis, welches in Holz. und Streubezugs-, dann in Weiderechten auf ärarischem Vrund und Boden bestchl u»d welches namentlich fiir die Bewohner der Alpfuländer eine Hauptgrundlage für die Feldwirtschaft und Viehzucht bildet, war stets Gegenstand der sorg« samsten Behandlung durch das Ackerbauministerium. indem innerhalb des Rahmens der bestehenden Regu» lierungsurkunden den Besitzern der in den ärarischen und foudsherrschastlichen Waldungen eingeforsteten Güter bei Ausübung ihrer Rechte die weitestgehende Berücksichtigung ihres individuellen Wirtschaflsbetnebes zutheil wurde. Die Auflöfung des EolonenverrMnisses an^ dcm Staat»- und Fondibefttze in Dalmaüen wurde möglichst gefördert, indem bei gleichen Grundkaufs-auboteu stets die das Verlaufsobject bebauenden Co-lonen bevorzugt und ihnen überdies günstige Zahlungsbedingnisse bewilligt wurden. Die Nutzbarmachung und Ertragsfähigkeit der Staats, und Fondsforste wurde innerhalb der letzten zehn Jahre durch Anlage zahlreicher ständiger Waldwege und Straßen zum Zwecke der leichteren Ausbringung der Forstproducte und der Aufschließung vormals unzugänglich gewesener Waldgebiete in erheblicher Weise gefördert und hiedurch nebst einer namhaft erhöhten Nutzholzausbeute auch ein günstigerer Holzabsah ermöglicht. Die jährlichen Nutzungen erstrecken sich gegeuwärtig iu den gesammten Staatsforsten auf circa 1,004.700 Eubikmeter (Festmeter) Brennholz. 542.100 Cubikmeter Nutzholz und 69.500 Kubikmeter Kohlholz und in den Fondiforsten auf 254.500 Kubikmeter Brennholz. 369.900 Cubilmeter Nutzholz und 35.700 Cubilmeter Kohlholz. Die wiltschaftlich-conservative Tendenz der staatlichen Verwaltung machte sich auch in der Pflege der Jagd und Fischerei gellend. Die ärarischen Jagdgebiete wurden unter Wahrung der Interessen der Landwirtschaft treibenden Bevölkerung theils durch Ueberlasfung an bewährte Pächter, theils durch Rücknahme in den Regiebetsieb nutzbar gemacht. Die Fischerei auf den Staats- und Fondsgütern, welche namentlich in Ober-österreich und Steiermark wegen der großen Ausdehnung der zu diesen Gütern gehörigen Fischwässer und des Vorkommens edler Fischarten von Bedeutung ist. hat infolge Aufstellung und genauer Ueberwachung der Einhaltung der den Pächtern vorgeschriebenen rationellen Bestimmungen unter dem Schutze der neuen Fischereigesehe einen nicht geringen Aufschwung genom-men. der auch in der stetigen Steigerung der Pacht- Feuilleton. "' be" Nordhiingen des Triglav. ^le?? H Mit 5 "' °°ch e->"h. verlv^^M°uen erwachte uud nach dem !? 3" MräN 3 '""n a"« '«'ine Dauer, so ^ ich " von U ' Tag. Tannhäuser schlief noch "«^den ^ alpinen Sicken z>. träumen. !°h l>r '^ her 'Z""t)umllchen Tönen schloss, die von >>,,>>. w«ch^"dl)r schl„aM. Da das Feuer ?^". Gtm5'^"näi daran, dasselbe zu ver->N«>" H"'. der sich jetzt auch Morpheus' Mite?lveqz "'«, war über meine Zerstörungs-d d«7^l« 5 /ber es half nicht" das Feuer "nd so gruben wir mit °l> t>t>„ ^ '" der Hütte ein Luch au uud k« H"" tr ^'^"^^ '" "' '^" !<ü ^!n!> 5" ?er^' ^'^""""'. l"ll über das Reise- ^ .",z H?^'^r warten will. bis ihm !>chr.,^ 'varen^.ftkint. kommt z>. spät., sagte ">ii .'"er R >/b "nig. dass uns die leisesten <"'- Ni/,^ss"ung S,qual zmn Aufdrucke >'^rr i "ber ^ w" wir kom.uen würben, wusste., U>H "." °nH? bereit, das Nächstmögliche V brn klei,,, "'streben, und so machtcu wir ul.« ^^'''N sich^uhslücke gleich auf den Weg. V/lgentii^' -lijaldunqen zu lichten, und nur ^" «. ^lftenregion. Das Kot.hal zeigt "^",n uud die Heiterkeit der Far- ben und Formen wie die Vrata. doch entbehrt auch dieser verborgeue Winkel nicht des hehren Zaubers des Kochlaudcs. Menschliche Wohnung»'« gibt es h,er n,cht. nur eine Alpeu- und eine Jagdhütte nebst em vaar Köhlerhütteu beleben die Einsamkeit; sonst stört mchts den Frieden der Gegend. Nur dann und wann dr,ngt vou deu Bergwänden das eintönige Glockengeläute we,-deuder Ziegen ans Ohr. Aus felsiger Schluch rauscht in der hintersten Ecke. nachdem er m malerlschem Sturze über feuchtblinlende Felswände zur Tiefe ge-Nürzt ist. ein schäumender Wildbach hervor. Steil und äh windet sich dort der Fußsteig hinan. Hier sausen im Winter ost furchtbare W nd-lawwen hinab, alles mit sich reißend. Mge und Stege verschüttend und deu Bach in seinem Lause hemmend. Wer die Stelle im Sommer 1688 passn^ sah. w.e der Bach uuter ungeheuren Schneemassen sich sem Äctt ^^"»Ä^'Schrittes stiegen wir dcu Felsenriegel hinan und waren in einer halben Stunde be. der Quelle. Dort hielten wir erste N'st u..d Um chm. Noch immer war der Sieg der Sou„e ubcr d'e Wollen-Nachzügler nicht ,'nlschiedeu. Da und dort ich"" M war a..f einzelue Felspalticn nicd.r. aber chr L.cht loar durch den Nebelschleier zu einem b'Meu md kalten Weiß gedämpft. Einladend war t»e Tom ocl) durchaus uicht. uud schweigend schmal wlr hlmnt^ w die wollendampfende Thalschlucht. Doch wu ha en uus schon zu sehr in den Gedauken e.ugelebt. Aus-..alMb^fahrer zu sein. Wenu der Salontounst d r Dame Alpennatur nur de« Hof machl. weuu 1'e inn Galltoilette trägt uud auf ihren Lippen em gnädiges Lächeln prangt, so muss der wahre Bergfreunb die «Schneid» haben, sich ihr zu nähern, auch wenn sie schmollt. Nicht jeder, der Kniehosen trägt, hat den Muth. bei Regenschauern und Schneegestöber ihr zu huldigen; aber wer es wagt, der bleibt nicht uubelohnt. Denn wie jedes schöne Weib, verliert auch die Allgewaltige nichts an Liebreiz, wenn düsterer Ernst auf ihren Zügen ruht und Thränen statt goldiger Strahlen au« ihreu Augen fluten ... Wir zogen alfo fürbass. Bei der Quelle begann der Schnee, der bald den Pfad nicht mehr mit Sicherheit erkennen ließ. Eine frische Morgenbrise schwellte die Brust, und so schoben wir uns wohlgemuth den etwas steilen Verghang hinan. Es ist diese letzte Partie des Krummholzes zu jeder Jahreszeit ein rauher, felsiger und ermüdeuder Stich des Berges. Umso unangenehmer und mühsamer erschien sie jetzt in ihrer arlli< schen Ausstattung. Ohne gerade auf besondere Schwierigkeiten zu stoßen, abgesehen davon, da!« wir von einer Markierung nur selten etwas wahrnahmen, kamen wir doch nur langsam weiter. Immer höher wurden die flaumigen Schneehauben, die glockenförmig über alle Büsche gestülpt waren; unter den Füßen wurde der Schuee zwar gleichmäßiger, aber tiefer: er gieng be-rcits bis an die Knie. Wir kamen nun ins Steinchaos des breiten Schuttkegele, der sich zwischen Rjooiua und Cmir in fast unabsehbarer Weite hinaufzieht. Die wenigen rothen Striche, die wir mit den Augen erhäschten, im Auge behaltend, querten wir den uuebenrn Schutthang bis zur Rinne, die sich mitten durch den Felsencircus hinzieht. Wir stiegen in die kleine Schlucht, wo im Sommer nur ein äußerst Mr« Mliachtt ^ettuug Slr. ^47. 2110 26. October^ zinse zum Ausdrucke gelangt. Das aus dem Jagd- imd Fischereibetrieb in den Staatsforsten resultierende Reinerträgnis beziffert sich jährlich ans 20.000 fl. Als eines der wichtigsteil Industriezweige muss hier auch der Erdölgewinnung auf den galizischeu Staatsgütern gedacht w^rd n. welche erst gegen Anfang dcr achtziger Jahre zu größerer Bedeutung gelangt ist. Dieselbe ist Privatunternehmern überlassen, welche ver> tragsmäßig größere Tnrainstrecken für längere Zeit dauer mit der Verpflichtung übernehmen, das Terrain zuerst aufzuschließen, es. falls es sich als abbauwürdig erweist, rationell zu exploitiercn und dem Aerar von dem gewonnenen Producte eine im Vertrage festgesetzte Proccntualabgabe zu leisten. Schließlich wollen wir noch bei Erörterung dieses Ressortzweiges erwähnen, dass in der zur Religionsfondsherrschast Muszyna in Galizien gehörigen Curanstalt Krynica in den Jahren 1884 und 1885 zn den schon bestandenen Mineral-und Mombadehäusern eine hydropathische Anstalt errichtet wurde. Ueberdies wurde dort in den Jahren 1885 bis 1888 mit einem Kostenaufwande von 190.000 Gulden ein allen modernen Anforderungen entsprechendes Curhaus erbaut und im laufenden Jahre dem Cur-publicum zur Benützung übergeben. Was die der technischen und administrativen Oberleitung des Nckerbauministeriums unterstehenden Staats-Montanwerke betrifft, so haben jene von Brixlegg (Fahlerzbergbau, Kupfer« und Silberhütte). Arüx (Braunkohlenbergbau). Hilli (Zinkhütte), Ioria (Queck-silberwerk). Ioachimsthal (Bergbau auf edle Metalle und Uranfabril). Kirchbühel (Braunkohlenwerk), Kitz« bühel (Kupferbergbau). Klausen (Zink-. Blei-. Kupfer und Silberbergbau). Pnbram (Silber- und Bleihaupt« werk) und Raibl (Blei- und Zinkbergbau und Blei hütt<) sowie die k. k. Schwefelsäure«Fabrik in Unter Heiligenstadt in den letzten zehn Jahren zum größten Theile einen sehr erfreulichen Aufschwung genommen. Der jährliche Ertrag der Montanwerke, zu welchen an« fangs der genannten Zeitperiode anch noch das später aufgelassene Schwefelwerl in Swoszowice zählte, erhöhte sich im Zeitraume 1879 bis 1888 von 756291 fl. auf 1.935.391 fl. Was die jährliche Production im einzelnm anbelangt, so stieg dieselbe innerhalb dieser Zeitperiode beispielsweise bei den Braunkohlen von 84.721 auf 395.582 Tonnen, beim Silber von 29.325 auf 35.073 Kilogramm, beim Knpfcr von 519 auf 3214 Metercentuer. beim Zink uon 3046 auf 12.368 Metercentner und beim Quecksilber von 3756 auf 4808 Metercentner. Dieser Erfolg beruht einerseits anf der Bessernng der Verhältnisse des Metall- nnd Kohlenmarktes im allgemeinen, anderseits aber auf technischen Neu-Einrichtungen und Vetriebsverbesserungei,. sowie auf administrativen Maßnahmen, durch welche die Stei' gerung der Production und die thunlichste Ausnutzung der günstigen Conjunctur ermöglicht wurde. Von den! technischen Neu'Eiurichtungen und Aetriebsverbesserun-! gen sind hervorzuheben: die Herstellung einer auf eine Iahresförderung von 250.000 Tonnen Kohle berechne«! ten Doppelschachtanlage in Briix mit einem Kosten-aufwande uon circa 480.000 st., die Errichtung einer eleltrolytischen Scheide« Anstalt in Arixlegg, die Einführung einer neuen Feucrnngsanlage für die Z>nk«^ gewinnung und eines Zinkwalzwerles in Cilli. die Ein» j führung eines neuen Ofcnsv/lems für die Quecksilbergewinnung in Idria. die Herstellung einer Nohlen-' sortieranlage neuestm Systems in Kirchbühel, die Herstellung einer neuen Transportanlage nuf dem Schnee berge im Kostenbetrage von 98.000 fl. und einer neuen Bergwcrksstraße auf dem Pfundererberge sowie die Einführung des elektro - magnetischen Aufbereitungs-Verfahrens bei der Maieruer Zinkerz-Aufbereitung der Bergverwaltung in Klausen. Von technischen Maß nahmen allgemeiner Natur erwähnen wir die Einführung von Hauptbetriebsplänen, durch welche der Zustand der ärarischen Montanwerke vollkommen klar gestellt und der Betrieb systematisch und gleichmäßig geregelt wurde. Ein besonderes Augenmerk widmete das Ackerbau-Ministerium der Verbesserung des Loses der Berg-Arbeiter. Außer den bereits erwähnten Lohnerhöhungen wurde, wo dies thunlich nnd nothwendig war, eine zeitgemäße Erhöhung der Provisionen nnd die Orga« nisiernng von Krankencassen für die vorübergehend beschäftigten Bergarbeiter vorgenommen. Bei verschiedenen Werken wurde ferner für die Herstellung von Arbeiterwohnungen gesorgt, welche zu äußerst billigen Preisen an die Bergarbeiter vermietet werden. In hygienischer Beziehung ist speciell die Activiernng von Arbeiterbädern bei dcn größeren Werken, in humanitärer Richtung die Errichtung eines Arbeiterschlashauses mit 126 Betten für entfernt vom Werke wohnende Bergarbeiter und einer Suppenanstalt in Pribram zu erwähnen. In ersterem wird für die Benützung eines Bettes monatlich der Betrag von 50 kr. eingehoben. bei welchem Minimalpreise es wohl selbstverständlich ist. dass da« Schlafhaus stets vollständig gefüllt ist. In der Suppenanstalt in Ptibram wird insbesouden-den jugendlichen Hanptwerlsarbeitern eine kräftige Früh-und Mittagssuppe zu 2 kr. per halbes Liter verabreicht, und beträgt die Abgabe gegenwärtig circa 220.000 Suppen-Portionen jährlich. Die Bruderladen der ärarischen Bergarbeiter haben sich seit 1879 ebenfalls in günstiger Weise entwickelt; das Vermögen sämmtlicher Vruderladen der Staats-Montanwerte. welches mit Ende des Jahres 1679 757.144 fl. betragen hatte, belief sich zu Ende des Jahres 1888 auf 1.527.213 fl. — Dem Ackerbau-ministtrium unterstehen auch die Montanwerke des Bulovinaer griechisch > orientalischen Religionsfonds in Jakoben», Pozoritta und Eisenan. welche im Jahre 1888 einen Ertrag von 12.899 st. auswiesen, während sie im Jahre 1879 mit eimr Einbuße von 3299 fl. abgeschlossen hatten, was auch bei diesen Werten eine günstige Entwicklung des Betriebs ersehen lässt. Politische Uebersicht. (Iungczechi scher Adress autrag.) W-e bereits telegraphisch gemeldet, begründete im böhmischen Landtage Dr. Gr«!gr vorgestern seinen Adresscmtrag. In der Begründung führte Grögr aus. er wolle das Staatsrecht auf die Tagesordnung bringen. Aus dem Umstände, dass die Czechen schon zehn Jahre im Reichs« rathe sind. dessen Existenz allem schon eine Versündigung an dem böhmischen Staatsrechte sei. folge nicht, dass der Kampf um das Staatsrecht beendet sei. Die Verfassungsgesetze erfüllen nicht, was sie versprochen. Sie haben das Reich in zwei Theile zerrissen, ein Theil ist ohne historische Unterlag?, der andere befindet sich mit dem ersten Theile im politischen und wirt» schaftlich'N Kampfe. Der Reichsrath nahm dein Land- tage alle Rechte, nur die leise Berührung d ^l licheu Gleichberechtigung und der LandeMM" ^ im Reichsrathe Stürme hervor. In ^M ^. wirtschaftlichen Interessen herrschte die gie^ ^ losigkeit. Der ganze Verfassungsapparat '" H^< Slaven, insbesondere die Eichen gerichtet. vN'. ^z Diplom wurzelt thatsächlich dle österreichische ^ '^,e größte Unglück se>. dass sie durch eme a " ^ ersetzt wurde, derart herrscht jetzt "beraU "" ^ ^ Krieg. Der Redner klagt über die Z"" f'/^B Czechen. Die Deutschen haben alles, du deutM ^ ist thatsächlich Staa!«- und Armeesprache. ^.^A verweist auf die Ausgle,chsbedinuulN,eil ^r hM Solche Verhältnisse hätten sich "icht ^au ^ ^. wenn das Octolier-Diplum verwirklicht «^ ^ ^„. Wir können unsere Angelegenheiten nicht " ^.^heü den von Männern lassen, die a"f ""jer r ^ sinnen. In allen Ministerien sind solche ^ ^,, streut. Der Reduer weist auf Baron Dm'w, , ^ Der historisch-böhmische Adel sei "M^"".'^^ dessen Stelle trateu Speculantcn aus W'"'' ^W, die Misere Gegner sind >ind deutsche ScYüU'^ .^ Die einzige Abhilfe se< die WlcderhersteMU>g ,^^^ ren Nech'e. Unsere Forderungen smd ''w)t "' ^ü uud müssen sich erfüllen, wenn die Vemag^^j. dem Königreiche und dem Herrsch«r »no "",. ^t "^ Eide Geltung haben. — «Hlas Mroda' " ^ dass der Altczechen. Club bei der Mlte" ^ ' ^F Antrages betreffs d.r Krönungs-Messe!"" punkt zum Ausdrucke bringen werde. ,,, ^resi^ (Den Wahlaufruf des ^tadll^ Vereines) anlMich drr b-vorstehend" ^^„l,. wählen in Trieft besprechend, weist v. ^^ daranf hin. dass derselbe sich durch ^^,.Mcch? auszeichnet, keine leeren. hochl!it'ge>'d"' " ^ ^ gen macht, ausdrücklich die AnfreäithaltlW ^^ ^z. nung und des Gesetzes betont uud Provoc^ zuweichen empfiehlt. . ^ yorg^" (Der mährische La n dtag) y" „M" zur Lilldernng der im Vezirke Anspltz ".'^ ' .^.r^' Theilen des Landes durch Elementarily' ^.^^^ ten Nothwge, einen Betrag von W'^MB'< llnd unter .in.'m beschlossen, den Lande«« ' ^ ^ D lich aufzufordern, die Frage der Elnfühn"^ .,^ gatorischen Versicherung ge'ge.l Fe."'^ "''^^ ZB iu reifliche Erwägung zu ziehen uno "' ^^^i z dieser Angel'genheit in der nächste» Sell"' erstatten. , .c«'. W l"',,, (Südsteierische Sparcass^ ^ M märtischen Landtage richtete vorgestern '^.§,n'M mann eine Interpellation an den ^ stitei's^ welche Stellnng derselbe gegenüber °/VHlci.'l>!^ Regierung genehmigten Erricht^ e.M^^i Sparcasse. durch welche die Clllle, W"' .^ls^ geschädigt und nationaler Streit auch aui übertragen werde, eingenommen habe. ^ ^ (Landtagswahl in T'ro ^des^ gcmeiüdenbezirke Hall Schwaz wurde an ^.^<,!e ^, slorl, neu Landeshanplmanueö ^app oe' .^^tB .< zirl«richt. r Baron Ä.egeleben mit '" ^.lt><^ zum Landtagsabgeordneten gewählt. "", ^ ^ ^ Partei im Tiroler Landtage zählt „U" glider. . > <«1 I" b?/,F (Kroatien und Da lmat. n)^^^^^^^^^^^ Berathung des Antrages Barw ^t>el" ^M^ des ktoatischr Rjoviua im anschlagenden Licht des Tagesgestirns auf; rasch glitt der belebende Strahl zur Tiefe und wob einen rosiqen Schleier um die schimmernden Glieder der liebreizenden Waltüre auf dem rageuden Felsthron im jütischen Firnenhaus. Wir zwei aber saßen wie Preisrichter auf unseren Plaids, sorgten für unseres Leibes Nothdurft und ließen uns die erwärmenden Glutblicke der siegenden Sonne recht wohl gefallen. Da plötzlich sprang Tanuhäuser auf, siel mir um den Hals und gestand mir leuchtenden Auges, dass er nie etwas Schöneres gesehen. Auch ich war ganz hingerissen von dem Geschauten und konnte mich au den wunderbaren Licht°Phänomenen nicht satt sehen. Der gottbegnadetste Künstler dürfte es vergeblich versuchen, diese magische Vermischung der nn« endlich zarten Abstufungen des rosigen und des blauen Lichtes uugezwuugen und natürl ch wiederzugeben.. .. Verschlungene M^^ Roman aus dem Enalische» vo» He"NtN (N4 ssortschuna.) ^^stiili^ Sir Ralphs Aeußcres war n" ^ <,e," ^ seiner Worte, denn er war das Mo ^ ^„cn ^ lraftuollen La»dedeln,annes, wie " ," xM ^ anliegenden Iagdanzug am FenM il" M stl das Wohl wahr, und seine Ausstchl . v^ ^, wood-Hall zu werde... schwanden m ) ^« ^ verließ das Arbeitszimmer semes ^ln Mv In der Halle begegnete er AdneM". ^. Wälder.» sagte sie. wie um nur etwa" sie die Haudjchuhe überstreifte. .F «Mein?. , nndta'«"»^ «Ja. Sir Ralph hat zu ")'" «n" <,'" begleiten, und Sie wissen ja, dass,y u ^" zieren geh«-.» -s. -s: " ? B^ .^. versetzte Otto. haben Sie gerade die Dene.Wäld'r " ^ o' Sie sich vielleicht von der alten ^'^ «el»?' ,. so unheilvoll prophezeite, loahrs^ ' ' „,^ Adriennc. schauderte '»"^l ,Ä, u.icl) U^< .Nein. gewiss nicht. I^.H,dass^KH den Wald wagen, wenn lch n'cht '"" ^ 'M,el'. Hs, 5, sort sind und die alte Reb'lka '' ^w^ 5" ein bestimmtes Farnlrant fill ",e ' ^ h^e diese Gattung — wie ich sch"" "" ich nnr in den Dene-Wäldern.» ^Mach,t ^situnss l'tf. !'47. 2111______________________________________2«. October Itttttt. le. wöbe, Miötatovic betonte, dass die Frage ohne 2??"a ^ksterrnchs und Ungarns und vor der >M? "9 über das Schicksal Bosniens niemals dem A? k" könne. Vukotinovic sagte, er erblicke in ckiHp« A ^°^'^ eine flagrante Verletzung des Aus« w,^» l^,. "°" Mi^katovic beantragte Resolution ""d schlleßlich angenommen. Verl/^^ 2a gc.) In der zu Southport abgehaltenen d/^"!,lung der liberalen Partei gedachte Gladstone Uf,,,7/uchte über die Misswirtschaft in Kreta und tinki ck w""t> bemerkte, es sei zu befürchten, die schlechte ^»rova c .^'"""l; werde eine beständige Drohung fiir gchen!'! ^"'' ^"! ^^ inneren Angelegenheiten über-^i'l'?^"^ er. das Programm der liberalen übttlui? ^uptsächlich schon bekannt. Die irische Frage fllr die s'k ^luderen. Die lebten Wahlres»ltate waren >i„„. c,>'""°le Partei ermulhigend. zugleich eine War-die sl ^ l"e Conservativen. England werde znletzt doch UM» Forderungen erfüllen. Zckimi '^ Petersburg) wird der «Kölnischen " Ailsdruss, ' den auswärtigen Angelegenheiten stark ^l"dei! ,v ^"onnnen war. sich der inneren Politik ^drrnä!s^"s!'chten ^^^ ^,^ U„^ihe.) Mrstrl! du?'m" ^"".^^ "wartet man die Rückkehr des P»ßert l.nf. ^"'"' ""s dem Auslande, da er sich ' d. M ^ !.. l""' die Session des Sobranje am ?^ "nte'r «?"l'ch "öffnen zu wollen. Derselben "l'Wici d^ ^ wichtigen Projecten auch die Be- ""'""dMami ^bftlusses einer neuen Nuleihe vou "ch der N ^'"wnen vorgelegt werden. Diese ist °^" prrs^ ^^""9 des Sofioter osficiösen Organes ^!>" °m/,,5'""den. und zwar diesmal nicht mit ^?'"s °ls Ä'^to sehr recht gchabt hatte, ihr Me ""» Ni?5 einer s.ls" '"lldromautisch nnd malerisch und .. ?^^> scbä. n^". flucht entlang, dnrch welche ^ lii^? sewen ?'"? dahinbrauste. ?kte K"schaft " ."ldschaftlichen Reizen hatte er noch !? l, ^ZiensV '"'s°m zu !""- Mr.enne b^eg- ?^ ,)e zn'V"le cn,f h^ni gauzeu Wege. End- ^ icib ^lpannt 7 leichten Brücke, die über d,e "'iihtV^'nlich <,s."d «anz n,it Epheu umrankt war. "^! "'de. unk ,"'^ "erfallen ans. als ob sie nie sz ^?^a„qz dennoch halte Otto ihr von keinem '^lte ^enne s^ ^el «esaat ^er ^ hitt^Ime. als sie in die Schlucht hinab- !><"5 ^ ^ "ur ^ehr tief war. sondern aus ^ Ehrend 5^" Seite» die Felsenriffe sp'tz l)ind^ das Wasser tosend und ranschend ^'^vss. Ein Grauen erfasste fte (Das Münchener Gemeinde - Collegium) beschloss, dem Magistrate zu empfehlen, vom Reichskanzler die Aufhebung der Viehiperre au der österreichisch-ungarischen Grenze zu erbitten. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das unga-rische Amtsblatt meldet, für die durch Brand geschädigten Bewohner von Bittzärd 300 fl.. von Hra-diszko 400 fl. und Alsö-Domonya 200 ft. zu spenden geruht. — (Erzherzog Johann.) Nach Mittheilungen der Wiener Blätter wird der Herr Erzherzog Johann, welcher sich gegenwärtig in Pari« befindet, von bort nicht nach Oesterreich zurücklehren, sondern eine längere Seereise mit einer eigenen Mcht antreten. Es wird hinzu» gefügt, dass der Erzherzog sich mit der Absicht trage, sich aus die Balearen-Inseln zu begeben und dort vollständig als Privatmann zu leben. — (Process Farlas.) Die Schlussverhöre im Processe gegen Melchior Fnrlas. welche zwei Tage dauerten, wurden vorgestern beendet. Der Untersuchungsrichter Vozary hat die Ordnung der Untersuchungsacten in Angriff genommen und wirb dieselben heute der Staats-anwaltschaft übermitteln, welche den Vicestaatsanwalt Eugen Horväth mit der Erhebung der Anklage betraute. Die Details der Resultate der Untersuchung werden nnt Rücksicht auf die etwa vom Staatsanwalte zu machenden Ergänzungen geheimgehalten. — (Ein Opfer seine« Verufes.) Vor-gestern nachts ist in Wien der Assistent des anatomisch, hygienischen Instituts des Professors Gruber, Dr. Georg Hosmann von Wellenhof, an den Folgen einer Infection gestorben. Dr. Hofmann hatte im vergangenen Sommer mit großem Eifer mikroskopische Untersuchungen an einigen Culturen von Rohbacillen unternommen, und eS scheint, dass er an den Experimenten, die er, namentlich durch Impfungen an Thieren, vornahm, durch irgend einen unglücklichen Zufall das furchtbare Gift m sich selbst ausnahm und so seinen tragischen Tod herbem führte. — (Noch ein Eisfel«Thurm.) DieDirectoren der Gesellschaft, welche sich unter dem Vorsitze de« Eisen-bahndirector» Sir Edward Watlin gebildet, um im Londoner Stadtviertel Kensington einen Thurm nach dem Vorbilde des Eiffel-Thurmes zu bauen, haben zwei Preise von je 500 und 250 Guineen ausgesetzt für die besten Pläne eine« Thurme», der eine Höhe von 1250 Fuß haben soll. Die Preise stehen Bewerbern aus allen Ländern offen. — (Ein verhafteter Defraudant.) Der «Fanfulla» zufolge ist der Commis Valentin Kleissinger aus Görz. welcher seinem Chef Schmitt in Rom 400,000 Lire defraudiert hatte und bann flüchtig geworden war, in Montevideo an Vorb eines engli-schen Dampfers verhaftet worden, als er eben landen wollte. — (Eine neue ErfinbungEbisons.)Aus Newyorl wird gemeldet: Es heißt, Ebifon habe während der Ueberfahrt von Europa nach Newyorl eine Erfindung ausgedacht, durch welche dieieniaen, welche das Telephon hei dem Gedanken an das Geschick desjenigen, der das Unglück haben würde, hier hinabzustürzen; er musste an diesen furchtbaren Felsenriffen erbarmungs-los zerschellen. <. ^ ^ «Lion, komm hierher!» rief sie chrem yunde. der zurückgeblieben war. zu. Das Thier kam m Sprun-aen herbei; an der Brücke aber blieb es stehen, sehte feine Vordrrfüße vorsichtig auf das morsche Brett, drehte sich daun zurück und schaute sie mit einem fast mensch, lich klugen, wie frageudeu Blick in feinen großen, braunen Uuaen an. .., «Vorwärts!, commandierte sie und schickte stch an zu folgen; aber gerade, als der Hund m der M.ttc der Brücke angelangt war. brach das morsche Brett uutcr ihm zusammen, und er stürzte h'uab'u die Tlefe. Mit einem Schrei taumelte Adrienne z'"ück. und emen Moment dunkelte eS ihr vor den Augen. Welch einer Gefahr war sie entronnen! ^ ^ ^,. Ein glücklicher Zufall hatte das treue Thier mitten in die schäumenden Fluten stürzen la en. aus dcnen es sich bald wieder herausgearbeitet hatte, uud schweifwedelnd kam es auf seine Herrin zugespruna.en. dle. wch zitternd vor Aufreguug. es freudig begrüßte Dieser Zwischenfall hatte Aorieuue alle Lust an dem beabsicht'gten Ausflug beuommen. uud sie beschloss, ohneweiters umzukehren. . . . Gedankenvoll schritt Adrienne den Helmweg, denn ein seltsamer Zweifel beschlich ihre Serle. So unsch.llds-voll uud arglos sie auch war. f^/s.chr doch k^ uesw.gs an Scharfsinn, und es fiel ihr ">', dass Ot o Lunwöod gewusst haben nnMe. das« dle Brücke ge-fährlich fei. Wie. wenn sie anstatt des Hundes zuerst hinübergegangen wäre! lssortjchung sohl.) benutzen, in irgend einer Entfernung die Perfon sehen lönnen, mit der sie sich unterhalten. (?) — (Ein verurtheilter Rabbiner.) Der Pressburger Gerichtshof hat den Rabbiner Winter aus Ungereigen, welcher ein Brautpaar ohne vorhergegangene Verkündigung getraut hatte, zu sechs Monaten Kerlers verurtheilt. — (Zu guter Letzt.) Dame: Ich muss nur noch bemerken, dass ich gewohnt bin, zu meinem Kutscher du zu sagen! — Kutjcher: Ift mir umso lieber, gnädige Frau — sag'n wir du zueinander. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Eintritt von Rese rve-O fficieren in den activen Dienst.) In Ausführung der Ve-schlüsse der Delegationen wird ein Theil des Abganges in der Lieutenants'Charge durch Uebersehung geeigneter Reservt'Officiere in den Verufs.Osficiersstand auch im Jahre 1890 gedeckt. Die Reserve»Officiere wurden nun von den Commanden jener Truppenkörper, in deren Stand sie gehören, verständigt, dass sie für den Fall, als sie die Uebersehung zum Veruss'Osficier anstreben sollten, um dieselbe ansuchen können und dass die nach den Weisun» gen der «Instruction für Truppenschulen» instruierten Gesuche bis 1. December dem zuständigen Eorpscommando vorzulegen sind. Das Reichs'Kriegsministerium hat ferner bewilligt, dass jenen Reserve-Officieren, welche in ihren Oefuchen erklären, dass sie über die zur standesgemäßen Existenz erforderlichen Mittel nicht verfügen, der Bezug der gewöhnlichen chargemäßigen Gebüren während der Probeoienstleistung gestattet werbe. In dem vorzulegenden Gesuche, welches die Bitte um Uebersehung zum Berufs« Officier nach Erfüllung der vorgeschriebenen Bedingung enthalten muss, ist ferner anzugeben, ob die Einberufung zur Probeoienstleistung mit I. Jänner oder 1. Mai erbeten wird. und die Verpflichtung au«zusprechen, die Er-gänzungsprüfung abzulegen. Endlich fei noch bemerkt, dafs die Standesverhältnisse der Iäger»Truvpe eine Activierung bei derselben nicht gestatten und die Peten-ten der Jäger«Truppe bei der Infanterie eingetheilt werden. — (Personalnachricht.) Wie man uns mittheilt, begeht der hiesige Oberpostverwalter Herr August Pressl am 3. November d. I. sein vierzigjähriges Dienstjubiläum. — (Vom lrainischen Musealvereine.) Die nächste Monatsversammlung des lrainischen Musealvereines findet Dienstag, den 29. b. M., 6 Uhr abends im Lesesaale des Rubolfinums statt. Auf der Tagesord' nung stehen «Archäologische Mittheilung«» vom Herrn Musealcustos Alfons Müllner, ferner ein Vortrag des Herrn t. l. Prof. Wilhelm Voß «Ueber die geogra-vhische Verbreitung der Viola Xc»i8ii ^Vull.» Per Zutritt ist. wie gewöhnlich, ein allgemeiner. — (Sammlung von Lanbesgefehen.) Das zweite Vändchen der Handausgabe der «Gesetze und Verordnungen für Krain» ist soeben im Verlage der Buchdrucker« Klein «KKovac in Laibach erschienen. Dasselbe enthält eine vollständige, vom Lanoschaftssecretär Herrn Josef Pfeifer mit gründlicher Sorgfalt zusammengestellte, mit entsprechenden Anmerkungen und einem alphabetisch geordneten Inhaltsverzeichnisse versehene Sammlung der Gesetze und Vorschriften, betreffend den Schuh des Feldgute« und der Nodencultur (Vogel-schutzgeseh. Gesetz gegen die Verheerung durch Raupen, Maikäfer und andere Insecten), die üandescultur - Wach« organe, die Iagbausübung. da« Iagdaufsichts'Perfonale, die Jagd- und Wildschädenersätze, die Wildschonzeit, die Prämien für Raubthiere, endlich das Waffenpatent sammt Nachträgen hiezu. Diese Sammlung wird dem allgemeinen Bedürfnisse sicherlich ebenso entsprechen, wie die bereits früher in dem gleichen Verlage erschienenen, vom Secretär Pfeifer mit derfelben Sorgfalt für den praktischen Ge« brauch herausgegebenen beiden Bündchen, betreffend die lrainische Landesverfassung, bann das Gemeindegeseh für Krain sammt allen einschlägigen Nachträgen. — (Todesfall.) Wie man uns au« Rudolfs-wert berichtet, ist geftern vormittags dortselbst Alexander Freiherr von Rech bach, l.l. Kämmerer und Major i. R., Besitzer des Offtcier« « Dienstlreuzes und der Krieg«-Medaille, nach langem Leiben im Alter von 65 Jahren gestorben. — (Der österreichischeKammervirtuose Onoricel) hat eine achtmonatliche Kunstreise angetreten. Am 7. und 6. d. M. spielte er mit bedeutendem Erfolge in Warschau. Nach einer Tournöe durch die Städte Polens begibt er sich auf Einladung der Königin von Rumänien nach Bularest und von dort nach Constant,-novel. Von hier geht seine Reise nach Vatum und Tiflis, wo er in fünf Concerten auftritt, durch die Städte Oft-russlands bis Petersburg. Von hier fährt er nach London, wo er am 22. Mai in der Philharmonie und eine Woche später im Kryswll-Palais concertiert. — (Veränderungen im Lehrstande.) Von den absolvierten Lehramtszöglingen wurde Herr Wendelin Sadar in Salog bei girllach, Herr Johann gupan in Zarz und Herr Josef Armic als AushMehrer an der ersten städtischen Knabenvoltsschule in Laibach an» l'lllw5ll '',cit,'.^ Ni. !^l7. 2112 26.October M^. gestellt. Herr Karl Weber. Lehrer in Vojslo ob Idria, komnlt als solcher nach Oberpirnitsch bei Zwischen« wässern. — (Krainischer Landtag.) In der gestrigen Sitzung des lrainischeu Landtages ftellte Abg. Hribar de>-. selbständigen Antrag: es sei in Laibach eine Landes» Hypothekenbank zu errichten. Der Antragsteller wird seinen Antrag in der nächsten Sitzung begründen. Weiters wurde das Katechetengeseh mit unwesentlicheil Aenderun« gen angenommen und der Voranschlag des Lehrerpensions-fondes pro 1890 genehmigt. Außerdem wurde eine Reihe von Petitionen erledigt. Ueber Antrag des Abg. Aullje wurde gegen halb 1 Uhr die öffentliche Sitzung unterbrochen, und fand sodann eine geheime Sitzung statt, welche um 3 Uhr beendet war. Als Resultat der geheimen Sitzuig wurden sodann in der wieder aufgenommenen öffentlichen Sitzung folgende Anträge gestellt: Der Landes» ausschuss wird beauftragt, a) sich an der öffentlichen Ver» steigerung am 30. October, bei welcher die EinHebung der Verzehrungssteuer vom Wein, Weinmost, Obstmost und Fleisch in den Steuerbezirlen Egg, Oberlaibach, Bischoflack, Loitsch, Sl'nosetsch, Nassenfuß und Treffen verpachtet wird, als Offerent zu betheiligen; d) mit dem hohen k. k. Finanzministerium zu dem Zwrcke in Unterhandlung zu treten, dass dem Lande Krain ehebaldigst die Ein« Hebung der Verzehrungssteuer in ganz Krain, mit Ausnahme der Stadt Laibach, verpachtet werbe. — Diese Anträge wurden angenommen. Die Offerte des Herrn Josef Pelleva wurde dem Landesausschusse znr Erledigung im Sinne der über den Antrag des Abg. Sullje gefassten Beschlüsse zugewiesen und sodann die Sitzung geschlossen. Die nächste Sitzung findet Dienstag statt. — (Cin Durst und seine Folgen.) Der Knecht des Holzhändlers Pavlin in Radomlje bei Stein lehrte Dienstag abends mit einem Fuhrwagen von Laibach nach Radomlje zurück. In Domschale ließ der Knecht den Wagen mitsammt den Pferden auf der Straße stehen und begab sich in ein Gasthaus, um seinen Durst zu löschen. Dies mag wohl längere Zeit gedauert haben; mittlerweile setzten sich die Pferde wieder in Bewegung und geriethen in den ziemlich start angeschwollenen Fei« strihfluss, von dem sie fortgeschwemmt wurden. Am nächsten Morgen fand man das Gefährte in einem Seiten« arme des Flusses, doch war ein Pferd bereits todt, das zweite dem Verenden nahe. Das arme Thier stand die ganze Nacht im Nasser und dürste wohl an der Verkühlung zugrunde gehen, — (Eine neue Methode im Sprachenunterrichte.) Bis jetzt wurden viele Methoben erfunden, um das Erlernen einer fremden Sprache zu erleichtern, aber bei jeder dieser verschiedenen Methoden war der Lernende gezwungen, die fremde Sprache durch Ueber« setzungen aus der Muttersprache zu erlernen. Nun Hal Herr Karl Vigilius Rup nick, welcher, wie die «Trie« slcr Zeitung» sagt, auf eine langjährige journalistische und philologische Praxis zurückblicken kann, eine italienische Grammatik für Deutfche ohne Ueberfehungs« aufgaben im Selbstverlag, Druckerei des österreichisch« ungarischen Lloyd, herausgegeben. Seine neue, leicht fafs« liche Methode zum Selbstunterricht gründet sich aus das Princip, dass jeder die Muttersprache mil der Mutter-spräche, dass ein Deutscher, welcher sich nach Italien begibt und dort eine gewisse Zeit weilt, das Italienische mit dem Italienischen viel leichter und schneller als mit «incr der bisherigen Grammatiken erlernt. Das ganze Werk erschien in 5 Lieferungen k 50 lr. und ist durch den Verfasser K. V. Rup nick in Trieft zu beziehen. — (Casino »Verein.) Die Reihe der Vereins-»nterhaltungen in dieser Saison wird mit Anfang des nächsten Monats eröffnet werden. Vorerst dürften mehrere Gesellschafts-Abende stattfinden, die sich im Vorjahre einer so großen Beliebtheit erfreuten, und zwar ist der erste derselben für Samstag den 9. November in Aussicht genommen. — (Militär-Statistik.) Ueber das Ver-hältnis der Schreiblundigen zur Ziffer des Rclrutencon-tmgenti entnimmt die «Reichswehr» dem militä'rstati« stischen Jahrbuch sehr beachtenswerte Daten. Nach denselben tritt in Krain eine scharfe steigende Tendenz der Zahl der in der Landessprache schreiblundigen Rekruten hervor. Von den 808 Schreiblundigen die sich unter 1000 Rekruten vorfinden, sind nur 211 der deutschen, dagegen 597 einer andern Nationalsprache mächtig. Seit dem Jahre 1883 ist in Krain die Zahl der schreiblundigen Mlrulen um 121 per Tausend gestiegen. An dieser Zunahme participieren aber die in deutscher Sprache Schreibkundigen mir mit 18, die in anderer Sprache Schreibkundigen aber mit 103 vom Tausend. — (Curanstalt Rohitsch "' 9.Nb. l?383! U'8 W. schwach Regen !'"'^" Trübe, öfter Regen. Das Tagesmittel der Temperatur > 1°, um 03° unter dem Normale. Vernülnmrtlicbl'r Redacteur: I. Naalil. Die WchlillW-Taisull ^."^H,^ »er verschiedenen Wcihnachtsgcschenle. Vin entschieden schönes, »raltischcs und sinnreiches Weihnachtsgeschenk ist ein lebensgroßes Porträt, welches zugleich als schöne Zimmerzierde dient. Solche Porträts werden nach einer jeden beliebigen Photographie in >em seit mehr als zehn Jahren in Wien, ll., große Psarrgasse 6, tablierten prämiierten Kunst »Atelier des Herrn Siegfried Lodascher angefertigt. (45afl bclanut. (Näheres ist aus dem heutigen Inserate erfichilich,) Nerveuleidende» wird empsohk'n, sich mit dem seit ^ahr^n eiua/slihrten und von Professoren, pr<,ltischen Aerzten l»d dem Publicun, in immer weiteren Kreisen herangezogenen Heilverfahren, das nur in äußeren Waschungen besteht, unjchäd-ich, billig und von frappanter Wirlung ist, belanntzumachen. lttan verlange die in 2l. Auslage ei schiene»!,' Vroschilre uon lion, an Weiß mann «Ueber Nerven lrau the, ten und 3chlagsluss>, welche durch die Apotl^le Zoscf Hvobodcl n Laibach unentgeltlich versendet wird. " (4l5,2) Der heutigen Nummer der »Laibachrr Zeilnng» liegt ei» ßrospeci über das lürzlich erschienene Werl «Unter den Fahnen». Die Voller Olste, reich Ungarns in Waffen» - bei, a»f wrl hen wir hiermit besonders aufmerlfam machen. (45)44) W Auaust Freiherr von »lechbaä,, k l. z U W merer. Majur i, P.; Wilhelm 3"'"^ j H ; D W »lechliach. t. l. Zimmerer, L>n»dl'3gn'ich»^«>n ' ^, W Franz Freiherr vou Mechvach, t ' ^lisck, » Hosrnüi ,.P.: Nudols Freiherr vo» >«H W t, l, Ol'l'lst i. P,: Therrftne VajchttN» ^ „ W Freiiu vo« Mechdach; Joses l5"»hc" tM W Nc- P! "- >u„ W Freiherr von Mechbnch, t, l. Hm>P>'"">>' '^ W "!,k Friederile Freiin von Nechvaa), ^, W d.nne, lil'l'l'n die lll'tl'lllxiid.' Nachricht von l " M lrlien ihres Ä,uder4, des hochlvohl^'bonien V » Mflmdcr Frcihcmt ü. MlPltll! W t, l. Kämmen«,s. Majors i. P., VrMrö d's W">>- M Dinisttreuzcs llnd der zrrieg^»'>'d"U" W w>lcher imch lange», Leidn,, u^srhrn m't ^!^,„, »2 g»!' Ste^blialrcimcnten, he»!r ^ormiü^g^ ,v' ' ^^,,,,, W wct in zrrcnii in> l>^>, ^.''^'ncljahrl' srl'li >» »'»lschlnmnnrte. W Laibach am 25. Oclober 18W- W Tiesbetrilbten H. rzn!'' gel's ich all''N V"""" h.,s W ssn'Unden und Vela»I,,!',, die traurig!' ^i.,ml >« W Mtine inui^stg^lilbte Tanl>', Frau > » Antunie Sporer > W hs»t.', den 25), October, im, 1 Mir >'l>' W »».„ten. in ihrem 4». Lebensjahre stllg "" ^ W schlafen ist. ^ ^,^, ^„ 2list>" W Das Leichenbegängnis find.'t SatN^a«. ^,^,, W Oktober, nm hab 4 Uhr nach>"'»"N" "" W hause Chröngassc Nr. 24 nu^ st"". . ,..„ A>>' W Die theure Verblich, ue wird dem N^" >U bluten rulpfohlen. W Laivach an, 25. Octobcr 188!1 - ^ W Nichts ^» I Danksagung. ^,> W Innigsten und besten Danl sagen '^ °^'„' Hi>>' > W ssrmnden nnd Vekannten. die uns "", h^M''' > W scheiden unseres vielgeliebten Vaters, "^ M Großvaters und Schwiegervaters, pc^> > Bernhard Ientl ^ W ihr Nnlcid in so hrrzlichcr Weise entg^ ^s W und jenen, welche die Kränze geM' ^ ^n- W letzte Ehrengeleite zur Ruhestätte gcgevc' W Laibach am 26. October 18«9- « Die .r»..t.«d°« Hi,^^ -—nz_:^—¦— Gegen Katarrhe , der Athmungsorgane, hei Husten, SchijUP ^ci keit und anderen Halsaffectionen v» ^/ scits ^s^^k für sich allein oder mit warmer llll(i mit Erfolg angewendelende Derselbe übt eine mildlösende, t d\e » t^ beruhicende Wirkung aus, bo'or ,]eI,, fi.^i absonderung und ist in solchen J^^ 1 ----- -^r^^-^ *ijf . bcllnnnte Firm» V»»o^H^5^ssr«", Mplill«, Wie». Ktav». "« „c«,^,,» illustriertes V r e' s "',,i!'< ^ NMlis »«» franco. ^ ^ ^"^'s„l,'" je« an alle in den. p«'«"f/,...,aH,,,' >,efül)r»e>, Artiüel ««" „' «»r«^!,^ PtlsiuüchlleNen >n s««"" „H -^ °!,«e Vrei°erl,ö',..'s...1^>>>! ...erde... Nene A'""»'"^.«^ll,,, ' Brillen °!>ne pers«"!««° ^" <"' !,'»!>!< werden könne«. ^ibclllicr Fettung Nr. 247. 2131_________________________________26. October 1889. Course an der Wiener Dorse vom 25. October 1889. «dem oMenen Coursblatte. <>. »eld «j°ss L^^'°«.«'°'e- 2.>st^ ,^^!,^^ >r . ' ?°,!''s 500 fi, l»u z,.^ ,»» 76 ^H^^^^^^^^ , ,09 z<»,»..«.. "'"Mr. sicueifr,.! , lo<< 2«. l"<> 45 " ^"al„. Emis,, l»». »4-40 8l..z«. « Kv'rrremk ü»/^ ' ^ ' l(" 30 „>l l>0 c>- 3 w>"^«'2. 1,4 Vo :,!>,., t>° »>'"«" 0d^"'^, ' - 9!» VO l<>() »0 d>°, ^'"«" ^ .^ '"''3' '^ - "« 2," -^^^ >, "><> N. 1^7 »,, l2« 2C U»»lt> Wore Grundentl.-Odlilllltlllnru ! (sür 100 fl. o8'K<> u>^ <:« »'/„ mährische...... >09!>o>»o- !»"/<, Krai» und Küstenland. , —'—------- t»"/» uicdeiösterreichijcke , . . l 09 ?><'> 10 !>o 5"/o steilische......-'...... -- ü"/„ kroatische und Üauonische . loz - 5"/„ stebenhüraische , . . . ll>4'7>' »OK 2o> l,"/„ Irmeler Nana! , . . . ,O47o «<'.' 2<» 5"/n »nganschf...... >04 7« <<>l> 2<> Andere öffentl. Anlehen. Lonau-Äea, Uosr 5"/n "w st, , «22 5^ !2!< 2'. bto, «l,:le!hc l»78 . , jlO7 >»« - »lnlehen der Eladt Mrz , , jl,-,- -- Tlnlehen t>, Sladlaemeinbe Wie« <»5 l.l> i!en verlo«, l,"/„ l»u s.<> . - Psllndbricft (für »00 st,), Uodencr, allg. «N. 4"/„ G , , ll»-»o <>» 50 dtu, » 4>/,"/„, , , l'.'0 5« >o, - dlo, » 4",„ , , , ««'40 ','8 uo bto. Pläm,'Tlt,»ldverschr. 3"/n lv8 25^lo« 75 Oesl. Hl»pothelenbanl loj. K0"/„ wi - '<'« - Oesl.'Uüg. lvanl vcrl, 4'/,°/» . l«»2'- l"2 üc» detto ' 4°/„ . . !!« »o »r, » 4°/« . . U» 8« <<>»'lli> Prioiitllts-Obligatlonen (für n>0 st,), sssld!»anK!.Norbbllhn Tm. !8«6 io0— lo<>'50 «alizüche ttarl'lliibwig'Vllhn "? 4» Viaatebllhi,....... ll»,'. 5" lUö ii:. !l ü"/° , l,i> ^ «W50 Uü«, «aliz, Pab« , , , wi, ll" lO"«" Diverse Lose (per Stücl), «lreditlost 1l)0 st...... l«4 »i «84 7 > «larn^ose 4» st...... !>«-»» «n — 4"/« Doxail Dampftch, lOO si. . lu? — 128 - Lalbllcher Präm, Anlrh. 20 sl. «4— 25 — Osener Lc>!r 40 st..... k« «5 «» - halfst, Luse 40 st...... s.7-5» 58 - Xiulhen 5n>,iz, i!s<. Ges. v,, l" N, l« 7« l» <» cküdolph Lose lU st..... i»e<> »0 >'> SalmLose 4<» st...... «L t^0 63^>» öl, Vcnol« Lose 4N ff, , , , «H-— ß« - Wnldslcin Ll»!«» 8» st..... <,>«i. 42'L5 WinbischGrtih Lose 2» st, , , 53' b4-Vrw,Nch, d,«»/„Präm, Schuld- v>>r!ch d, Vudellcied«a»Nall , u st, 6»"/„ 0 st,. , l>5 7" N» l" Ädnci.'«i!st. «st. 20» fl, L. 4<»"/„ ül>U - - ?»« '^ «lvdt.Anst, s. Hand, u, V, N«>st, 30» ü" 8l0' Crrbübaul, «llg. »ng, 200 st, . ,»" «b A24 7^ Drposltenbant, «llg, 200 st, , 2»4 -'>> i!"'' b" E«cllmptr.Gcs,,«brös«. 50» st, , 574 - 5»o - Giro- u. llllssenu., Wiener uoost, »l« - »l« - Hupotheleub., üst, 2(X» N. «5"/„ ) Oesterr,.u,!gar. Äanl K00 st. . Ul« — »l» > Unilmbanl 200 st...... «45- 2t5 25 «erlebr«banl, Nllg, 14« st, , lb« üO lL!» 5l» Acticn von Transport-Ulllcrnclimunncn. »llbrcckl-Älll,,, 200 sl, Silber , «3 Ll - Älsöld'ssiuiNll!!, Vlllm 20» st, ü. 2"«'25 2<»0'75. Vühm, Äiorbbabn 150 st, , , . 2.:» — !,3> — . Westbahil 200 ff,. , 33» - 3^0' - U„jch!ic!jlllbrr itis, 500 ff, 6M, ll»55>! ,0«2 dtl>, s»t. u )200ff, . 3Ul «'3»H 5> Donau - Du mp., oefteil, ^»0 fi, CM. , , , K?''. — »7« Dräu ^ii,sÄ,-2b.-^.)200st,s, I»L — 197 - Duz Vudl'üb. Eis,°Ä, 200 st, O,-------..... Ferdinand« Nordb, NX!» st, CM, »s>»»5. 2',"<^ Gal,Larl ^ut>w,^,^oofl,»2 50 llemb, - Czrrnow, ^ Insin - Eiien- l>llhn°Grsell!ch, 200 ff. ö. . . »65 — z<35 50 Lloyd,üst,5U»8.,Trieslü<»ofl,il, ij,) üOO il, S. . 221 50 «2l 75 Prag D>,xer Vissnb, «5.0sl, 2!lb, 65-- ««— Nudulvl, İhn 200 st, Silber . ------- .- — Stlllllenlrubahn 200 ff. «ilbrr L3i 25 ^»46!, Lüdblll,» 200 st. Silber . . . >25 75 «2« il, Hüd'Nurdd.««b,Ä,200fl.CM, >s,ü' -!l70 - Tramwau <öcs,,Wr,,l7ost, g, W, 2<» ?!< 22li 25, » »eur Wr., Vrioriläli «ctien lOO sl...... 98 75 »!»-2i Ung,-«!ll «old «»« UN«, Norbostbllhn 2(>0 st Sllbel «8»-- l89 .- U,ig.Weftb,(Naab VrllzMOfl,O, ll»l 7b ,»«-.. Industtie-Actien (per Stück), Vllugcs, «llg, Oest. l«U st, . «9— 9,-— Lssydler Cils». nnb Ntahl^Ind. in«!en lOU st...... 96 - »8 50 Visenbahnw-Leihg, erste, 80 fl, »«, .. v».- »Elbemühl», Papiers, u, V-V, l>» »5 u» »z liiefinger Ärauerei ><»<> st, . . «03 z« 4 z,z Moolali - Gesell,, öslerr. -. alpine »5 80 l>« z«, Prllnrr ltisen I»d,«Ves, 200 st. 3»U — 898'-- Nlllno Tarj, 2lcinloi»len f«> st, 3>ü — 355 ,^ »Schlüalmühl», Papiers. 200 st 2»?'- «>»9 «, «Ltenlslmuhl>,Papiers.U.V.-.G, ,»«-^o------- Irlsaili'r - «9.. Wr. Äauaelellschaft ,<«i fl. . . 8« 50 87«. WienerlXlgeljjienelActttn «el. «?4 .. l?f»— Devisen. Deutsche Plahe...... «57, Ü8!»u London........ «l9 ll> ll9K<» Pari»......... 4? »l» 47'»O Valuten. Ducalen........ 5 6? »-U9 20-ssranc« Ttücle..... »'47, 94»^ Deutsche Nelchsbanlnoten . . 58 87, s>8 42., Papicrütubel...... l 23 »'»».,! Italienische «anlnoten (llX! L.) 4» L5 «7« in ^psclifiBr HausInflnstriB *>hHT' Schelle"" &>). Üie en p'Cht ü^erzeu6e». illd.clV. "!aiV'ne«r lfScn 7Ä und dann wieder 111 *o bÄ wLSi a'T Zf in einor ?a 1Jjebraus.K» . «- ».knnnlver, welches den Zahnen 3:M°ch",°bl««:"N v.«r!.,°e« ..»m»,.«'»., «^« ""'«' «>" ««»""'"' II!.. 5ladel)lyp>ay Nr. I?. Post VerfNNdt. H.v1»! zugleich ^»rnnu^ an «nsrre P. T. Nbnehliicr. Vorerst machen wir die P T. Abnehiner auf unsere Abhandln na. nbrr Conserviernnss der Zähne und der Mundhöhle auf» mcrssam, die jedem Präparate unentsscltlich bei'neleat ist. Das salicylsaure Natron im Mund. Wasser nnd Zahnpulver ist neutral, d. h. weder saner nuch lanal« wirlend, nnd wird nicht nnr dieses Salz, sondern auch die frei« Salicylsäure von ärztlichen Capacitäten innerlich, also znm Einnehmen, selbst in grvhcrc« Mena.cn verordnet, ohne die inneren zarten menschlichen Oraane zu zerstöre«. Viel U'eniger ist da« salicylsaure Natron als Ealz dem harten 'Mn-Email schädlich, umsomehr. als selbes in unseren Präparalen in llelncn Mengen vor» lommt richtig anstcwendet wird nnd nach dem (Gebrauche dieser Präparate die Mundhöhle und M)nc'mit frischem Wasser auöaespült werden. Die SalicilI'PräParlite ^s^^ jedoch der Hauptsache nach in anderen Bestandtheilen, die wirllich anti» septisch nud conservierend sind. (Nach Handbuch der pharmac. Prar.»K sür Apotheker, Uerzte, Medicinal-Neamte lc von dcn» berühmten Doctor Hermann Hager N. m., E. 8«, nenestc Antzgabe, ist über die freie Ealicnl'Täure Kolgeudeö zu lesen: Nie von einer Seite bemerkten Nachtheile der Ealichl'Vänre auf deu Schmelz der tahne sind nicht wahrscheinlich. Denn die Salicyl»Täure ist zu ohnmächtig, um auf dc» Schmelz der Zähne in» Nerlanfe von 2 bis 3 Minnten, der Ieit der Nn« wendnnss des Mnndmittcls, zersetzend einznwirlen. Vs wurden Hähne in Salichl« Sä»le»Löf,l«a einen Tag maceriert, nnd war nach dieser Ieit an dem Schmelz der Zähne leine Veränderung, höchstens an dem Theile der Hähne, welcher der Wnrzel auaehölt, wahrzunehmen.) Ferner: Laut des Werkes «eal Oncyllopädie der aesammten Pharmacie von Dr. <3. Geihler und T>». ss. Möller ist die freie Salichl'Säure alS Hnsatz zn Zahnpnlvern und Mundwässern vorgeschrieben. Nick belaunte und beliebte Zahnwasser, die im .Handel vorkommen, enthalten sogar freie Ear« bolsänre, eine wirllich zerstörende und heftig wirkende Säure, die ärztlich selbst in kleinsten Mengen innerlich nicht verordnet wird. Trohdrm ist selbe in den Zahnwässern von wohl» thätiger Wirlnng, weil sie eben in kleiner Menge und richtig cma.ewcnbel wirb. Es weiß jeder Laie, dass es medicinische Präparate c,ibt, die beim Einnehmen in kleinen Mengen nnd richtig angewendet für den Leidenden von wohlthätiger und gesnnder Wirlnng sind, dagegen in großer Menge nnd ««richtig angewendet, schädlich wirken. Nmsomehr sollte man diese richtige Unficht von akademisch gebildet sein sollenden Leuten vorans» setzen. Wir warnen demnach vor «nrichtige« Ansichten und absichtlich falschen Uns« sagen über unsere Präparate limsumrhr, weil dieselben von sauer reagierenden und un» comvetcute« Leuten ansgehen, mit einer gewissen irreführenden Absicht, jedoch belang, loser nnd nichtssagender Wirknng. Unsere Präparate erfreuen sich nicht nnr eines bedcntcnden Verbranches lso dass selbe nnr frisch zn haben sind), sondern seit 10 Jahren auch viele, empfehlender Danlschreiben, selbst von Kachmänner«. Soviel über unsere Präpa« rate zur Nernhignng unserer P. T. Abnehmer. UV. Lenle, welche aber die geschäfiliche Absicht haben, fich sogar mit in« correcten Angriffen, also ans diese Weise dnrch die Reclame ?c., bekannt machen zn wollen, verdienen wohl keine Antwort nnd find mit dem Gesagten genügend abgefertigt. ^^si Ciavier-, Harmonium- yuE™ ^ Etablissement und Leih-Anstalt von (41 ob) o -4 Franz ^emetschke A Äolin k. k. Hof- fjjß Lieferanten WIEN, I., Bäoker«tra«ae Nr. 7, - BADEN, Balmg-asiie Nr. 23. j