Schrtftiewmg: Watbon#n«ff> Wr. S (^wnwt'tÄe* $•«*.) «»,,ch»I,»^ «««» (Bit lllu^rt !-ri em- I. (Hin. wq«> n* II—It Btt n*rm. {wakttTribni ocrtm »«»> isrüitacartm. MamlMt ®>»-ftHbtiagrn «ichl >»tit ntwmt >K «mMltmM «*»« rfrnt«a»a_ dt»>g« kft- »rtellttn nlMgrn. — Sei tBietKik*liR*ni Or«»-nMkleft- tXc .Xmtftbc »«»,- nMttal )Hi»e»nnto8 iist I»ilrt«ta| »otjtrl. • *o«t» km.»oo. Verwaltung: StathasSaassr Str. f ({iimbct'MC* Qejnntotbingnngra: Tut# tl« V»ft bc|«fm •taftMMl ...»»» Ä*»Mria «•■littri« . . . .» il » CrSt Hl III mit Zilftel,», >»» Auni «-»«»>» . . . . K ftV NntKlltiil K K » K ►— x ir- «tfbRMa . •ÜMimrna. 81c« ftuilMt frtflv» Ach Ifc rii«#«tfeiU(tn >» tk nmctc* BcrftrtBiiiMBrtiHrt*». VlKfteleilete Cb*itn<«»M leitn bis )■< »ddrftill»»,. Hlr. 105. Mi. Donnerstag. 31. Pezember 1903 28. Zahrgang. GW neuer, slavischer Gewaltstreich gegen Cilli. Da« alte, scheidend' Jahr hat im« Cilliern noch ein Meisterstück p kroatischer Perfidie bescheert. Der seit Jahre« zwischen der Eiadt und den flo» venischtn Landgemeinden hin» und herwogende Etriil wegen der Wahl der Kirche nkon» kurrenz-AuSschüsse, welcher Streit sein Ent» stehen der Bipernschlauheit pervakischer Ränke« schmiede im geistlichen Gewände verdankt, ist mit e nem Ende gekrönt worden, daß so recht zu dem Bilde paßt, da« man sich von pervokischer Per» fidie zu machen gewohnt ist. Man hat in der letzthin stattgesundenen Wahl die aus jesuitischen Schleichwegen erlistete und ergatterte Macht brutal und schamlos, «it eiserner Stirne zur Vergewaltigung der deutschen Minderheit und zur Beugung eine« klaren Rechte« der Eiadt Cilli ausgenützt. Drei Bierteil» der gesetzlich vorgeschriebenen Beiträge für die Erfordernisse der sogenannt.n Etadlpsarre lasten aus den Schultern bet Cillier Bürgertum« und nur den restlichen vierten Teil haben die Landgemeinden aufzubringen, aber von den fünf Stellen im Kirchenkonkurrenz - Au«schusse hat die von pfäffiifcher Hand künstlich fabrizierte flaoenische Mehrheit der Wahlmänner den deutschen Städtern auch nicht eine eingeräumt. So sieht die von Pervaken praktizierte nationale Gerechtigkeit au«, von der stet« Dr. Hraiovec im Landtage mit heuchlerisch verdrehten Lugen deklomielt. Und die slavisch-römischen Drahtzieher reiben sich vergnügt die Hänve und weiden sich an dem schlau einge» säbelten, glücklich zu Ende geführten Werk». Unsere Pflicht soll einfach fein, die blutigen Steuergroschen auszubringen, über da« Geld verfügen werben die peroakischen Stadifeinde und die Schlepp« träger de« römischen Oberhirten von Cilli. wa« diesem wohl passen mag. tliachdrilck sertoten.) Zn der etften Stunde. Bon B. v. Overtamp. L E» fiel ein Stern durch die Nacht de« August, und in derselben leid» und freudvollen Minute wurde de« Varo» Ernst von Lenor »in Mägdlein geboren. Die arme junge Mutter ober warf «och einen l»tzi»n Blick sehnsuchtsvoller Liebe und scheidender Wehmut aus ihr Kind, ihren Satten, und dann schlössen sich für immer ihre Augen. Draußen im Nedengemach harrten unierdefsen still und feierlich die Freunde und GutSnachdarn de« Baron«, der Bankier Johann Wallnau und sein» Frau auf den AuSgang der schw»r»n Stund», während HänSchen, ihr älieste« fünfjährige« Söhnchen, am Fenster stand und sich bemüht», mit dem Zeigesinaerchen die u«zähligen Himmel«lichter »roden am Firma «ent zu zählen . . . Da trat der stille, ernste Mann in ihre Mitte. In den wenigen Augenblicken schien er um viel« Jahre gealtert. Sie brauchten ihn nicht zu fragen und er brauchte e« ihnen nicht zu sagen. Da« traurige Ereign,« stand in seinen Mienen geschrieben. Er jedoch — um seine aufquellenden Tränen zu verbergen — trat zu de« Knaben am Fenster, schloß ihn heftig in die Arme und sagte mit beben-der Stimme: Aber auch hinsichtlich der Bezirk«hauptmann» schast und der Siatthalterei sind un« diesmal wieder in dankenswerter Weife die Augen g« öffnet worden. Wir mußten sehen, wie diese staatlichen Gewalten, die stet« wie eine gütige Vorsehung über da« Wohl der Slovene« wachen, die jede« rauhe Lüftchen von ihnen fernzuhalten trachten und die die in allen Fugen ächzende Herrschaft der Pervaken — siehe Bezirk«vertretung Cilli — zu stützen versuchen, in ihrer Hils«ber»itschaft sofort versagen, wenn e« sich um D»utsche bandelt, mag der Fall auch noch so kraß liegen, mag da« ihnen widerfahrene Unrecht auch noch so hi««elschreiead sein; da fühlen sie sich auf einmal außerstand», ihren Einfluß in die Wagschali zu weifen und da« Zünglein nach der E»il» d»« guten Rechte« »»«schlagen zu lassen. Man wende un« doch nicht ein. daß in einem Falle wie dem vorliegenden der Einfluß eine« Bezirk«» hauptmanne«, auch wenn «an den Ernst durch» blicken läßt, gering zu veranschlagen sei. .^Vdorv's a will, there's a way!" sagt ein englische« Sprichwort. »Wo ein Wille, da ist auch ein W-g l' und e« müßte rein an individuellen Ursachen liege«, wenn der staatliche Einfluß so gar nicht« vermag. In der Alternative zwischen dem Unvermögen ge-wichtigen, au«schlaggebend»n Einfluß zu nehmen und dem Mangel an ernstlichem Willen hiezu al« den Schlüsseln zur Sachlag» hat der Mangtl an Wohlwoll»n für d»n deutsche» Teil die größere Wahrscheinlichkeit für sich. Desgleichen wird man un« nie und nimmer einzureden vermögen, daß Abt Ogradi e« nicht vermocht hätte, fein» slo» venischen Psarriasassen, die ja aus ihn als ihren Herrn und Meister schwören, von dem schweren Unrecht und der schändlichen Vergewaltigung einer künstlich erzeugten deutschen Minderheit abzubringen. Er müßte sich ja ein l«»tiwomum paupertatis ausstellen, wenn er sich das nicht zutrauen könnte! Wir müssen darum auch hier den ernsten Willen .So, den hast d» eine Gespielin bekommen, HänSchen!" Und da deutete HänSchen hinauf in das Aether» meer und enigegnete sehr ernsthaft und s»br altklug: .Ich weiß »S. Onkel Lenor. »S ist vorhin ein Stern vom Himmel auf die Erde gefallen!" O der fallenden und verlöschenden Sterne! Sie war so dunkel, so voll heimlicher Schauer und rätselhafter Schatten, «nd doch auch so Märchen» hast schön, dies» Augustnacht. Di» Johannil.äfer schwirrten zu Tausenden um Busch und Halm, der JaSmin duftete, und im Gebüsch schlug die Nachtigall. ES war wie »in Gedicht. waS da zwischen Himmel und Erde webte. Und alS sollie di<« Ge» dicht sich fortspinnen durch ein ganze« Leben, wie um anzudeuten, daß der Himmel ihnen eine un» schätzbare Perle geschenkt habe. Darum nannten sie Han« Wallnau« künftige Gespielin in der Taufe Margarete. Han« und Margarethe — „HänSchen und Gretchen", beide goldlockig, beide rotwangig, wie zwei Märchenkinder. DaS ließ nicht von einander. DaS lief immer Hand in Hand, feit e« überhaupt auf vier Füßchen lausen konnte. Und al« Gretchen endlich selbst ein vernünfti» ge« Wort mitreden konnte in der großen Welt-und Naturgeschichte, da sagte Hän«chen oft wie beweifend und erklärend zu ihr: zu einer gerechten Lösung in Frage stellen. — Die durch jesuitische Schachzüge in die Minder» heit gedrängten Deutschen konnten und mochten an der Wahl nicht teilnehmen, weil sie den Recht«» boden und den Boden de« Proteste« gegen die also zustande gebrachte slovenische Mehrheit nicht ver» lassen durften, weil ihre Wahlbeteiligung einer An» erkennung der herrschenden Verhältnisse gleichge» kommen wäre. Und der Au«gang der Wahl hat offenbart, wie wohl sie daran taten, sich dem Wahlakte sernzuhalte«. Bon »in»r Mkbrheit, die ihre Triumphe in derartig»» brutalen Gewaltakt»« feiert, wären nur Demütigungen, Spott und Hohn zu gewärtigen gewesen. Für da« perfide Vorgehen der Pervaken, die e« stetS für nützlich hallen, vor Fernerstehenden J«r»«iaden über deutsche Bedrückung anzustimmen, — siehe die Landtap «reden de« Dr. HraZovec —' sprich« die Wahl de« Kirchenkonkurrenz Au«schusses «nd die Vorgeschichte, di« daran klebt. Bände. Vor «>lich«n Jahren haben Pervaken in schlauer Zunuyemachung einer schwachen Gesetze«» stelle de« steiermärkischen Lande«gesetze« vom 28. April 1364 di» Einpsarrung »i«ig»r Grundbesitzer an der äußersten Peripherie de« Cillier Gebiete«, nämlich der au« wenigen Hau«nummern bestehen» den Ortschaft Lopata durchgesetzt. Mit der Kon» kurrenzpflicht der Bewohner dieser Ortschaft, die zur Gemeinde Groß Pireschitz gehört, erlangte der Gem»ind»au«schuß von Groß-Pireschitz daS Wahl» r»cht für d»n fünfst»llig»n Kirchenkonkurrenz-AuS« schuß der Stadipfarre Cilli und damit brach die Herrschaft einer flovenifchtn Mehrhei« an. Wohl auSgksonntn, Pater Lamormaia! darf man sage», denn auf dem Miste der Grundbesitzer von Lopata ist dieser teuflische aber wahrlich schlaue Ent» wurf wohl nicht gewachsen. Die Sachlage war im Jahr» 1896 di», daß die als Grundlage der Be-Messung d»r Beiiräg» für die Stadtpfarr» Cilli »Weißt du. Gleichen, du« ist gerade wie in dem Buch, daS mir der Vater geschenkt hat, und du hast auch »inen Etern auf d»r Stirn, just wie die Märchenprinzessinnen ihn haben, und nur die böse Stiefmutter fehlt noch in b»r Geschichte." Und dann fehlt» merkwürdigerweise auch die Stiefmutter nicht mehr ,n der Geschichte An eine« Sonntag im Juli zog sie ein auf Hau« Lenor. und am Montag darauf schon kam HänSchen mit dicke« Tränen in den Augen und mit einem noch dickeren Butt»rbrot in der Hand zu Gr»tch»n gerannt. Feierlich zerbrach er da« Butterbrot in zwei Stücke, reichte die eine Hälfte feiner kleinen G»spi»li« und sprach mit männlich-rittnlicher Entschiedenheit: »Von jetzt ab teil ich immer meine Butter» brote mit dir. denn der Fuhrknecht Mal« hat mir heute Morgen gesagt, bei den Stiefmüttern gab« kein Brot mit Butter darauf." Und so war« denn abgemacht. Teilung der irdischen und Teilung der himmlischen Güter. Ob'« im Winter in der Residenz, ob'« im Sommer auf dem Lande war, e« ging alle« i« Gemeinschaft. Der Unterknech« Bariel machte sich ein besondere« Vergnügen darau«, seine »jungen Herrschaften" rückling« in seinem riesigen Tragkord aufS Feld hinauszutragen, und der Fuhrknecht Mals seinerseits setzte di« „jungen Herrschaften" auf jeben frisch geladenen Heuwagen und die „jungen Herrschaften" verstreuten ihm zum Dank S ntc 2 dienende Eteuerleistung feiten« der Eiadt 37.263 fl.. seilen« der Umgebung Cilli 13.018 fl. und seilen« der die slooenische Mehrheit herbeiführenden Ort» schast Lopala 495 fl. betrug. Diese« Verhält»!« hat sich seither noch immer mehr nach der Seile der Stadt al« de« g ößten Steuerträger« verschoben, sozwar, daß bereit« im Jahre 1898 die Eteuerleistung der Etadl 46.944 fl. und die der Umgebung bloß 18 217 fl. betrug. Die Ortschaft Lopala ging in ihrer Steuerleistung jedoch fogar zurück. Dr'ioierteile der Beiträge entstammen also dem Geldsäckel der deutschen Städter. Der Einwand, daß diese Rechnung nicht stimme, da ja auch Slo« venen in der Stadt ansässig feien, ist ein lächerlicher, denn deren Eteuerleistung wird reichlich überwogen durch die Steuerleistungea jener Deutschen, die in der Umgebung ansässig sind, die Deutichen setzten sich natürlich gegen die Gewaliherrschast, die die zur Mehrheit gelangten Slovenen etablierten, sofort energisch zur Wehre und beschrttlen den Beschwerbe-weg. Trotzdem nun da« Lande«gesetz für derartige, jedem Recht«gefühl hohnsprechende Verhältnisse ein besondere« Uebereinkommen vorsieh» und somii eine gesetzliche Handhabe zu« Einschreiten der Staatsgewalten bietet, will «an sich für die Deutsien nicht engagieren. Außer akademischen Betrachtungen, worin zugestanden wurde, daß die Zusammensetzung de« Kirchentonkurrenz-Au«schusse« der Rechl«idee widerspreche, war von dieser Seite nicht« zu erlangen. Di» Deutschen gingen weiter und verstanden sich zu dem gütlichen Vorschlage, die Steuerleistung von Lopala zu übernehmen, wofür auch der Ge-meind»au«schuß von Grof-pireschitz aus sein Wahl-recht verzichten möge. AIS die Aniwoil aus dies« Fri»d«n«oorschläge stellt sich di« Wahl von letzthin dar. Wie zum Hohn hat man den bekannten slo-venischen Parteigänger Notar Detiöek ^um Vertreter der Stadt bestellt. Die deutschen Steuerträger von Cilli sollen also sronden und schanzen, damit Slo-venen für ihre Psarre, denn für un« Deutsche haben die geistlichen Herren ja kein Herz, den ent-spechenden Auswand treiben können. Stovenische Zeltungsstimmen. Z>te i» den Mindetu liegende „Volkswirt- schaft". Ein MKrtfsünit« Gcitanoni« lesen wir im „Eloven«ki Narod". E« heißt da: „Volk«-wirtschaft ist ein Ding, va« uns.« Zeitungen größtenteils nur vorübergehend pflegen, hauptiäch-lich wohl v««halb, weil unser g«!ammtt« winschaft-liche L«ben > och äußerst primitiv ist und sozusagen in den Windeln lie..t. Au»einandersetzungen über die Bedeutung der sibiiischen Bahn für den Handel, über die Bedeuiung de« Zujammeasiurze« de« dafür da« Heu und machten o,e Pieroe m.t thr.m Sejauchze scheu. Abrr — t« sollte auch mit dem Jubilieren und Tirilieren einmal «in Ende haben, wie denn alle« ein Ende hat aus dieser Welt, und e« kam ein Tag. ein böser Tag, an dem hinter der Taxu«» Hecke, di« die beiden Gut«hi»e ihrer Eltern trennte, sich die dridtn Gespielen in erbittertem Faustkamps« gegenüberstanden. Wie da« gekommen war? Je nun, kleine U-sachen — große Wirkung». Die Wolken zogen am Himmel, der H.rdstwind weht« so r«cht sehde- und kraktdlsüchlig über Stopp«ln und Ritd, und der Zeiiung«bote endlich, der all-mittäglich über die Halde kam, halle den Kindern au« purem Uebermut eine Zeitschrift au« dem Leder-ranzen zugeworfen. Weiß d«r Herrgott, wa« si« in dem Teufel«-blatt für «'« Teuf»l«kraul zusammengebram ha'ten. aber genug, di« Kinder lasen mit zusammengeflickten Köpfen und konnten de« Lef-n« fein Enoe finden, sie lasen und buchstabierten so eifrig, bi« HänSchen von all der Romantik angesteckt aufsprang »uid mit ungewöhnlich«« Patdo« rief: „Wa« «einst du, Grtchen. in welchen Adern fließt bessere« Blut, in denen der Herren von Lenor, oder in denen d,r reichen Bankhetrn der Firma Wallnau und Söhne?" Gretchen fuhr empor. ..Aber Hän«chen*, — wollte sie rufen. Jedoch da« Gift pulsierte auch „yvnttait amerikanischen Slahliruste« ». dgl., da« sind Dinge, die — leider — unsere Leser ebenso wenig inter-essieren, al« wie Chamderlain« Finanzkrieg in England. Solche Auseinandersetzungen werden aber nötig, sobald sich unser Gewerbe und Handel aus ein höhere« Niveau erheben. Bit dahin ist aber noch ein weiter Weg." - Mit diesem Stoß» seuszer beschließt der „Sloven«ki Narod' sein aus-richtige« Geftändni«. da« wieder einmal den Nach-wei« führt, auf welcher niederen Stufe der Ent-Wicklung sich di« Kultur d«r Slovenen zur Stunde befindet. Jolitische Mundschau. Der Aall Ztratuscha «nd kein H»de. In Nr. 102 oer „Süc>st. Presse* unternimm« e« ein „Kritik»«' unter Bezugnahme aus die Red« de« Abgeordneirn Dr. v. Derschatta in der Sitzung de« Abgeordnetenhause« vom I. Dezember 1903, in welcher bekanntlich konstatiert wurde, daß Bra-tuscha vor einem ausschließlich au« Slovenen zusammengesetzte» Gerichtshöfe fein Geftändni«, die Tal bedangen zu haben, abgelegt hal, neuerlich diesen Fall aus« Tapet zu bringen und schreibt wörtlich folgende«: „Der Voisitzende mußte nach der Strafprozeßordnung die Behandlung im Rahmen der Anklage leiten; nach Durchführung der Beweise und nach Anhörung der Parieianträge mußt» er im Sinne und im Rahmen de« § 325 St.-P.-O. fein Refumö um feine Rechl«bel»yrung hallen, wobei e« ihm ausdrücklich verdaten ist, in Ansehung der sich widersprechenden Beweise, seine eigene Ansicht darüber kundzugeben. Wenn er also auch von der Unschuld Bratuscha« überzeugt gewesen wäre, so dürfte er dies» fein» Ueberzeugung nicht äußern. Noch w»nig»r konnten und durften die« die beiden anderen flovmisch»n Volant»» tun. Der slooenisch» Schriftführer ist aber «den bloß — Schli'iführer, ohne jedwedeS Etimmrecht.* — Oho Herr Kritiku«; Si» sind gewaltig auf dem Holz-weg» und wir würden Ihnen empfehlen, die Straf-Prozeßordnung »»wa« bsser zu studieren, al« Sie e« bisher getan. Zu Nutz und Frommen unserer Leser, die darau« ersehen wollen, wie man öffem-liche Meinung macht, wollen wir zwei Paragraphe unserer Strafprozeßordnung wörtlich zitteren. Der § 254 lautet: „D>r Vorsitzende ist ermächtiget, ohne Antrag de« Ankläger« oder A n-geklagten, Zeugen und Sachverstän-d i q e. von welchen nach dem Gang» der Verhandlung Ausklärung über erhebliche Tatsachen zu erwarten ist, im Luuf» de« Versahren« vorladen und uötigenlall« vorführen zu lassen und zu oer-nehmen. Der Vorsitzende kann auch neue Gut-achten abfordern oder andere Beweismittel herbei-schaffen lass>»." — Der § 322 aber verfügt: „Würde der Angeklagte sür schuldig erklärt, uno ist der Gerichtshof einstimmig der Ansicht, daß sich die Geschworenen bei ihrem AuSlpruche in der Hauptsache geirrt haben, so erkennt der Ge-richtShos, ohne daß ein Parteienantrag darauf gestellt werden kann, daß die Entscheidung biS zur nächsten SchwurgerichtSsivung auszusetzen und die schon in ihren Adern. Die dö>e Romantik begann auch in ihren Köpfchen zu spuken. Vergessen war die Freundfchast der Kinder-jähre. Vergessen schienen ihre Kinderspiele, vergessen der Tragtorb und vergessen der Heuwagen, in und auf dem sie gemeinschaftlich gesessen hatten, und herausfordernd, kampfgerüstet standen sich die beiden halbwüchsigen Gestalten gegenüber. HänSchen Wallnau war kräftiger al« Gretchen von Lenor. Aber — war'« nun die Geschmeidigkeit der quecksilbernen, jedem Schlag ausweichenden Mädchengestalt oder war's jene« launische Ungefähr, da« den Weibern günstig zu sein pflegt im Kamps gegen die Männer — genug, Gretchen von Lenor blieb Siegerin. HänSchen kam sich durchaus nicht «ehr wie HänSchen, er kam sich wie Han«. und zwar wie ein in seiner Ehre gekränkter Han« vor. al« er da so ohnmächtig auf dem Rasen lag vor Gretchen« über-müiigen Siegerblicken. „Warte, da« zahl ich dir hei«, du wüst« Grrtrl!* Da« klang so r«cht drohend in den Wind hinein, und der Wind schien sich von dieser Stunde ab auch zu HänSchen« Bundesgenossen ausgeworfen zu haben. Er wehte noch immer über Stoppeln und H'ideland..... Ein paar Wochen später, in einer stürmischen Nacht, deckte er sogar bte Schiune aus Hau« Lenor ab. warf die Ziegelsteine heruoi und riß das Ge-bälk au» seinen Fugen. Und die Zimmerleute kamen. Nummer 105 Sache vor ein andere« Geschworenen-g e r i ch t zu verweisen sei.* — Wir find nun weit davon entfernt, irgend einem Funktionär «in Verschulden zumessen zu wollen, denn gewiß haben alle beteiligten Faktoren ihr« Pflicht ganz und voll «rsüllt. aber ist e« nicht Berdr«hung«taktit der Herren Pervaken. wenn sie immer wieder di« deutschen Un>ersuchungSricht«r und ihre angebliche Sprachunkennlni« in« Treffen führen »nd sür die Verurteilung Braiuscha« verantwortlich machen wollen? Vielleicht gibt un« hierüber Dr. Haberda, der berühmte Psychiater in Wien, den richtigen Ausschluß. Skonnnsche -Lehrer gegen die Hvstrukti«» i« Arainer Landtag. Eine in Laidach abgehaltene Versammlung freisinniqer slovenischer Lehrer, die von etwa 500 Teilnehmern besucht war, hat eine Entschließung angenommen, die gegen die Ob-strukiion im Landtage scharf Stellung nimmt. Außerdem wird darin gegen die Angriffe de« Abg. Susterstc auf die Lehmschaft protestiert; die be-rufen«» Kreise werden gebeten, diesen lehmfeind-liche» Vorstößen mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. Z>ie „Alldeutsche Rundschau" wird vom 1. Jänner 1U04 ad den Titel „Deuts It« Zagblatt* «ragen und damit zum Ausdruck bring»«, daß in d»r Entwicklung diese« deut chuationalea Blattes ein neuer Abschnitt »inottreien ist. Aiuaujielle Krise i» Söhnten. Der Fe!>l-betrag im Loramchlage de« Lande« Böhmen tüc 1904 btirägt trotz d»r Erhöhung der Bikrstkuer II'/, Millionen Kronen. Infolge dieser höchst be-denklichen Finanzlage hat d»r Land»«au«schuß gegen die Stimmen der zwei deutschen Beisitzer be-schlössen, von der R gierung die baldige Einberusung de« Landlage« zu fordern. Sollie Herr v. Roerbec diesem Wunsche nachkommen, so wird die beutfche Obstruk ion ihre Kraft zu bewähre» haben. Die Deutsche» können ihre Bedingungen vorschreiben, unter denen sie mithelfen wollen, die Kchwi»rigkeii»n zu beheben, geradkso. wie »« di» Tschechen im ReichSrat» tun. Wallenstei» und das Tschechische. Da« letzte Aml«vlatt der Leipaer Siadigemtinde gibt die LanveSordnung de» Herzogtum« Friedland vom Jahre 1632 wieder, worin Alb echt von Wallen-stein, Herzog von Friedland, für (eine Siädt« Friedland, Böhmisch.Leipa, Arnau, Böhmisch Aicha, Weißwasser, Reich,nau, Turnau und Z tschin drei Stände, d«n Prälaien-, H«rr«n- uno Ritter-, fowi« den Bürgeistand einsetzte. Am Schlüsse dieser Ver« ordnung, welche der Herzog »usolg« de« »hm vom Kaiser al« König von Böhmen erteilten unzweideutigen Recht««, ein «tarne« Tribunal und Land« r«cht sür sein Herzogtum Friedland zu bestellen, erlassen hatte, steht, von Gallenstein« eigener Hand geschrieben: „Ich will nicht, daß bei der Kanzlei wa« dövmifch soll traktiert werden." M» der oft gedöit«n B'haupiung, daß die tschechi-sche Sprach« in früheren Jahrhunderten in Bövmen die dominierende und gewissermaßen einzia recht-mäßige gewesen sei. steht die« rffizielle Aktenstück in seltsamem Wie"»npruch». Auch da« von cen den alte» Duchstuyl ad,ureigen uno ein»n neuen auszurichten. E« war Sonntag. Die Okiobersonne lacht«, und Gretchen lackt» mit ihr um di» W»tte. Es schien ein wahrhaft rebellischer Geist in da« klein» Mädchen g>fahr»n zu sein. Hoch droben stand sie aus dem Dachgebälk, mutterseelenallein und jubelte in die Lust hinau«. „Noch höher hinauf", riefen ihr die Winde«st>mm»n in« Ohr. „Noch höher hinauf!* Und immer kecker, immer kühn»r vorwärt« wagt» sich der Clrtne Fuß. Sieh — tauchte da nicht 0U« den Büschen de« Nachbargarten« Han« Wallnau auf? „Eifch! Elfch!" Er muß»» Fritzchen und Miezch-n, feine kleinen Geschwister, im Korbwagen sat>ren. Gretchen drehte dem Gespielen schadenfroh eine Nase hinunter. Er dallie dafür, Krieg und Fehde drohend, die Faust hinaus. „Komm nur heraus, trenn du den Mut dazu hast, ich fürchte dich nicht*, rief da« Mädchkn höhnend hinab. Ihm aber schwellte der Zorn die Stirnaber bei dieser neuen Herau«sorb»rung zum Kamps Er ließ den Korbwagen, er ließ F itzchen un'» Miezchen im Stich. Kampflustig klettert» er die angel hnte Leiter zum Dachgerüst der Nachbarsch.une empor. „Ich fürchte dich nicht! Ich fürchte dich nicht!* höhnte Gleichen noch immer. »Du fürchtest dich nicht! Da« wollen wir doch sehen!" entgegnen der Junge aufgebracht. (Fortsetzung folgt.) Nummer 105 »Oe«tfch» ©ette 3 Tschechen oerbreitete Märchen von Wollenstem. al» dem «rosten Tschechen wird damit zerstört. Kaiser Wilhelm scheint vorläufig wieder her. gestellt zu sein, denn er bat bereit« wieder öffent» lich geiprochen und zwar brachte er bei einer mili» tarischen Feier in Hannover einen Trintipruch au«, worin er auch di» B»m»rtung tat. daß da« eng» lisch» H»er bei Wat»rloo nur durch Blüch«r» Ein« gr«'sen" vor dem Unt«rgang« gerettet worden fei. Da« nehmen ihm die von idm so s'hr verwöhnten englischen Vettern nun gewaltig übel. Die deutsch» feindliche englische Presse kläfft wütend und die .Time«' nennen den Au»spruch «in« .absurde Uebertreibung. VSK—«»» Schwede»«. Da« im Johrt 1901 vom jchwedilchen Reich«,ag angenommene Wehr. pflicht»gefetz g-nügt der doriiaen He»re«leitung nicht m«dr. Man will die Wehrkraft de« Lande« noch weiter entwickeln uno vor ollem die Stärke de« Feldheere« vergrößern, indem da« zweite Aufgebot der Landwehr und die jüngeren, in jeder Beziehung diensttauglichen Klaffen de« Landstürme« al« Linien, truppen aufgestellt werden sollen. Dadurch würde da« F'lddeer um nicht weniger al« 200.000 b>« 250 000 Mann vermehrt werden. Auch werden umfassende B»f»stigung»anlagen abgeführt und die Zahl der «iieg»fchiff» wird stetig größer; nach Verlaus dreier Jahre wird Schwede»^ über eine Floite von 16 Panzerschiffen, außerdem über kleinere Kreuzer. Torpedojäaer. Kanonen- und Torpedo, boote veisügen. Dies« militärische Krasianstringung wird während der nächsten Jahre mehr al« die Hälfte sämtlicher Etaat«einnahmen für Militär» zwecke beanspruchen, doch ist die allgemeine Snm-muna geg.n Rußland derart. daß da« Land auch biete« probe Opfer ohne vielen Widerspruch aus sich nehmen düisie. Aapau »«d N»ßla»d. Japan, da« m.t hohem Selbstbewußtsein erfüllte Land der aus-„enden Sonn» od«r. wie man e« auch in der Blimenforache de« Osten« zu »ennen pflegt, da« Land der Wurzel der Sonne, schreitet zu krikotr,fch«n Vorbereitungen gegen den russischen E,«där und Nimmersatt, der feine Tatzen nicht nur aus die Mandschurei, sondern auch auf Korea legen will Die kriegerischen Kräfte der Japaner, die durch den preußischen Schulmeister geschult wurden, dunen nichi unterschätzt werden. Auch hat die perstdt Diplomatie der Russen e« dahin gebracht daß auch Amerika nur darauf wartet, sich der Koalition Japan-England Nachließen zu können. Aus Stadt und Crntd. Alle» Lese,« «ad Are»ude» «aseres Mattes entbieten »vr Iayreswe«de tre«de»tsche Keil- Z»ie Schriftleit»», ««d Verwaltung. Evangelische Hemeiude. Morgen am Eil-vesteradend findet von 6 bt« 7 Udr abend« im evangelischen Küchlein ein Jahre«schlußgotle«. dienst statt, wobei Herr Pfarrer May predigen wird über Pf 77: „Ich denke der vorigen Zeit...', und Fräulein Mizz, Z a n g g «r da« von »nf-rem berühmien untersteirifchen Land«mann Hugo Wolfs vertonte .Gebet' Mörike« zum Bortrage bringen wird. — Am NeuiahrSmorgen findet um 10 Udr vor«ittaas ein Tottesdienst statt. Herr - in Bitar Lic. HoItz wird über: .Vorwärt«. Goite« Namen!' predigen. Bei diesem Goti»»di«ust wird der Kinderchor der Gemeinde finien. Aeujahrs • Hratnlations • Knth elnngslarte« haben'g.löst: Herr Gustav Rostok. Spark^fseamt»-leitet K 4, unter C. G. St. 4. Herr General» major Kill.che« 4. Herr Franz Ritter von Goßl.th 10 Herr Georg Ruter v. Goßleih samt Frau 10. Frau Direktor Tisch 2. Herr Franz und Frau Marie P^cchiaffo 4. Herr Dr. Joses Kooatfchitfch 5. Herr Dr. August Schurbi 4. Herr Georg Sko-berne 2. Herr Oberlommissär Franz Donner 2, Herr Bürgermeist r Juliu« Rakujd) 10, Herr und Frau Prosesior Duffek 4, Herr und Frau T'ppe. 10 Frau Corina Seybalt 2. Herr Karl Regula samt Familie 2. Herr Anton und Frau Helene Stöbern« 4, Frau Henriette Mathe« 2, Frau Wil-he,mine Walland 2. Herr Karl Ferjen samt Frau 4 Herr Vizedürgermeister Dr. Gregor Jesenko 6. Familie Gustav Schmidt 3. Herr Fritz Wed'han. Ingenieur 2. Herr Zangger 2. Herr V.k.or Lichien» rggrr 2. Herr Josef Pallo« samt Frau 2. Herr Anton N«ubrunn«r 3. Herr kais. Rat Traun ,°m Frau 4. Frau Elis» Po«pichal 2. Herr Jose König 10. Frau Amalie Krainz 2. H«rr Zo,e Rtb«usch«k 2. Frau Theres« Rebeuschek 2. Herr Dr. Eugen Negri 4, Herr Direktor Ltmar Praschak 2 Herr Leopold Wambrechtiamer samt Frau 4. Herr Ingenieur Unger samt Frau 2. Herr Luka« Putan samt Frau 12. Zeifchka.Walter samt Frau 2 ^rau Horzini K 2. En,h»bung»kar>»n können auch am N»ujahr»tag» di« 12 Uhr mittag bei der Stadtkass» gelöst werden. -Hatt*o»ereilt- Donnrr»tag, den 31. d. findet, wie alljährlich, die Silvesterfeier statt. Für di.se hat der hi«sig« Männergesanpveretn fr«undlichst fein« Mitwirkung zugesagt. Außerdem wird eine Tombola veranstaltet, zu der Heuer ganz besonder« schöne Beste vorbereitet sind. Nach Mitternacht wird der Jugend Gelegenheit geboten sein, dem Tanzvervnüaen zu huldigen. _ Liedertafel des tzillier ZRinnttges.ug.er eines „Lieder»ran»". Welch großer und noch immer steigender Beliebtheit fich der Cillier Manner gefangverein .Liedertranz' zu erfreuen bat da« bewie« am Sam«tag der b>« aus ba« letzte PWtz chen dicht gefüllte Gartenfaal de« Hotel Terfchek. Viele Besucher mußten seufzend wieder umkehren, sie konnien k«in«n Platz «>«hr find«n. Eingtltiikt wurde der Konzertabend durch zw«i Mustkoortrage 6«i Cillier Musikverein«kapell«. Diesen folgte ein mi, große« Beifall aufgenommener nationaler Männerchor „Der deutsche Sang' von I. E Schmölzer. Ferner war Josef Gauby mit feinem Männerchor »So warm i« ka Feuer" in dem reich» haltigen, mit seinem musikalischen Verständnis au«» gewählten Programme vertreten. Ein neckischer Chor „Wirkungen', «in« eigene Komposition de« Chor» meistert. Herrn Vinzenz Wüstner. hrmste ver-dienien Btisall. Mit groß«r Innigkeit wurden die Chöre „Hätt' > di nia g'seg'n" ron Decker. „Mond-ausgang' von Pacho u«>d „Da« einsame RöSlein im Tal' von Ed. Hesser zu Gehör gebracht. E«ne besonder« Ueb«rr >schung b«r«it-te da« Ver«in»mit-glied F. Dworfchak d»n Zuhörern durch dtnSolo-vortrag zw»i»r Couplet« .Da« Eng«rl" und „Wenn die Glocken zwölf» läuten'. Zu großen Dank gegen Herrn Chormrisler Vinzenz Wustner v»ipfticht»l un» drr höh» Genuß. d»n »r un« durch di» Walzer» idvlle .Ein Sonntag auf der Alm' von Th. »ofchat bereitet hat. Er bildete den Glanzpunkt d»« Abend«. Durch den stürmischen Beifall sahen sich die Sänger veranlaß', zu teilweifen Wiederholungen de« Werk»« zu schreiten. Die Klavierbegleitung hatte in lieben«-würdigster Weise Herr Kup^llmeister M. Schach« böser übernommen, der auch wie stet« mit seinem Berständni« di« die Pausen zwischen den einzelnen Liedervorträgen ausfüllenden Musikstück» leitet«. filier Stadtverjchönerungsvereiu. Am 28 Dezember sand im Hotel „Erzherzog Johann" »ine außerordentliche Vollversammlung statt, auf deren Tagesordnung die Beschlußfassung über allfällige Erneuerung deß Bestandveriiage« mit Herrn ft*anj Hau«baum hinsichtlich be« Herrenbad«« stand. Die Versammlung wie« einen stattlichen Besuch aus; außer sämtlichen Au«ichuhmitgliedern hatten sich 70 Vkrrin«miiglitd«r eing»sund»n. D»r Obmann H»rr Fritz Rasch b«grüßt« die Erschienenen, unter denen sich auch der Bürgermeister Herr Juliu« Rakuich befand, erörtert« den Gegenstand und ver« la« sodann d«n Bestandv«rlrag nebst den Anträgen, die Herr Hautbauu. dem Vereine gestellt hat. Herr Jänner stellte mit Rücksicht aus den Umstand, daß da« in den Händen de« Herrn Hau«baum ver» bleibende Damenbad be, Uebernahme de« H«rr«n bad«« durch d«n Verschönerung«»»«» geschäftlich unterbunden würd« und nur «in gemeinschaftlicher Betrieb der beiden Bäder sich lohne, den Anirag, da« Herren- und Damenbad von Herrn Hau»baum um ben Betrag von 17.000 K abzulö «n. Herr HauSbaum setzte in au«sührlicher Weis« auSei» ander, au» wichen Gründen e« s«j. d«n Pachtschillmg künftighin fproch«n«n Höhe von 600 K zu empfiehlt fchltkßlich d«n Anirag w«>l der Verein al« Inhaber weit günstigeren Bedingungen ihm unmöglich in der ange entrichten. Er auf Ablösung, der Bäder unter zu arbeiten ver« möge. Herr Dr. Schwbi wie« auf die Notwendig» keit hin. beide Bäder in einer Hand zu haben, ver--wie« weiter« aus die Bedeutung der Badeansialien sür den Fremdenverkehr und regte sür den Fall, al« der Verein nicht in der Lage sein sollte, die Bäder av« eigenen Mitteln zu übernehmen, ein Herantreten an die Gemeinde an. Herr Lakitsch g.iff diese Anregung aus und beantragt», an die Gemtind» in d»r Weis« heranzutrtttn. daß d,»fe du Zinfengarantie für den Betrag von 17.000 K übernehme. Herr Dr. Schurbi stellt« sodann unt«r ausführlicher Bkgründung d«n positiven Antrag, beide Bäder samt Grund und Inventar um 17.000 K zu übern«hm«n, w«nn Herr Hautbaum sich h>». sichtlich de« Wahlverlrage« und de« endgiliigen Beschlusse« mit einer Fristerstreckung bi« zum 10. Jänn«r 1904 «invtrstandtN «rklärt. Der Säckel-wart Herr F«rj«n sprach g«g«n Diesen Antrag. Schriftleiter Zeifchka-Walier trat dafür ein, daß die Gemeinde die Bäder übernehme, um nicht nur da« Risiko zu tragen, sond«rn auch di« Erträgnisse« teilhaftig zu werden. Ihm entgegnet Herr Dr. Negri. daß die Führung de« Unternehmen« durch den Berein fich wahrscheinlich günstiger ge-stalten werde. beziehung«weife dem Vereine die Verwaltung leichter falle. Der Antrag de« Herrn Dr. Schurbi wird schließlich, nachdem ihn zuror noch Herr Bürgermeister Rakusch aus daS Wärmste befürwortet hatte, mit allen Stimmen gegen eine angenommen, worauf die Sitzung m» dem AuS-drucke des Danke« an die Erschienenen geschlossen wurde. ^ Füeaternachricht. Freitag, den 1. d. M.» nachmittag 6 Nhr gelang, die Z'ller'fche Operette .Der K «11 ermeister" zur nochmalig«» Auf-fuhrung. Schaubühne. Di« am «rstrn W«ibnacht«festtage zur Aufführung gelangte Operette .Der Vogel-Händler' von Karl Zeller, deren Musik durch ihre gemütvollen Melodien und durch ihre sonnige Fröhlichkeit die Herzen aller Zuhörer gefan en nimmt, gestaltete sich aber durchau« zu keiner Festaufführung. im Gegenteil, sie hielt getreulich Schritt mit der letzten, seichten Wiedergabe ver .Fleder-mau«\ In erster Linie möge sich Fei. Malten einmal zu Gemüte sühren, daß verschiedene Rollen und verschiedene Charaktere auch eine verschiedene Auffassung und Darstellung verlangen und daß ein Mät>el au« bet Rheinpfalz weit perfchieden ist von einem solchen au« der Slooakei. Die Rolle der Suza im „Rastelbinder' gelingt F'l. Malten ja stet« vorzüglich, doch möge die junge Dame sich hüten, in jed«r Roll« in die w«ntg zart« Sprechweise der slovakischen Suza zu verfallen. Herr Mair war sichtlich bemüht. »>n wenig Gefühl in feinen Bog«lhändl«r hin«inzubring«n. leibtr war j«in gut«t Will« nur stellenweise mit Er-folg gekrönt. Fräulein Ott war «rnstlich bemüht. baS Publikum Heuer zu stimmen, doch eine Schwalbe macht noch keine» Sommer. Da sich nicht mehr viel GutiS sagen läßt wollen wir daran absehen bie übrigen Rollen einer ein» zelnen Beurteilung zu unierziehen. Nebenbei er-wähnen wir noch, daß uns.r Choipersonal nun-mehr bereits aus brei Damen uub dr. i Herren zu-fammengeschmolzen ist. Wenn wenigsten« zwischen Bauernmädchen und Hosdamen di« «ostüm« g«-w«chs«lt würd«», wollten wir un» noch zufried«n-geben. — Durch dir am Samstag zur Aufführung gelangt« Operette „Der Rast«lbind«r' wäre b«r Drtiklang an Oo«r«tten d«r un» die Weihnacht»-z«it verschönen folli«. vervollständigt. Leider haben die Töne nicht immer voll und rein zufammenge-klungen, koch hat un« der Schluß ein klein wenig versöhnt. Wa» die Darstellung betriff«, war der Rastelbinder der lichteste Punkt in der Reihe der letztgenannten Vorstellungen. M—a. Nationale Spende». Dem hiesigen Deutich-völkischen G«htlf»ni.erbandk sind feiten» einer Cillier Firma 100 Kronen al» Spende zu den Weihnacht»-tagen zugegang«n. Der Verband hat auch eine neuerliche Bücherfpende zu verzeichnen. Z»er ?a«k der Stadtarme». Die Verwaltung de» städtischen Armenhaus«» spricht Herrn Karl Mörtl, bürgerlichen Zuckabäck-r in Cilli. welcher wie alljährlich so auch h«u«r mit W«ihnacht»brot (Stricheln) der feinsten Gattung die Armen be-schenkt«, im Nam«n dieser Armen den herzlichsten Dank au». . Aar Kuudekontumaz. Bor zirka 14 Tagen wurde ein schwarzer Pudel, der planlo» die Straßen durchlief und alle ihm begegnenden Hunde anfiel, von dem Besitzer Über behördlichen Auftrag sicher verwahrt und tierärztlich beobachte«. Obzwar der Besitzer des Hunde» in U-bereinstimmung mit anderen Personen die Bissigkeit de« HundeS ledig-lich al» Folge seiner bekannten Rauflust schilderte und keine Veränderung seine» Gefundheit»zustande» bemerkte, zeigten sich doch bald darauf derartige KrankdeitSerscheinungen, daß in der vorigen Woche die sofortige Uebersührung de» Hunde» in die Wafenmeisterei verfüg, werden mußte. Daselbst zeigte er deutliche Merkmale der autgebrochenen Wutkrankhei«, und stand nach einigen Tagen um. Die Obduktion bestätigte die bereit» am l.b-nden Tiere gestellte Diegnose. Kops und Hai» des Hunde» wurden an die tierärztliche Hochschule in Wien de-hus» Vornahme diagnostischer Tierimpsungen e,n-gesendet. Da der wütende Hund mit vielen anderen Hunden in Berührung war und mehrere davon auch gebissen hat. wird jeder Hundebesitzer in seinem eigenen und im Interesse seiner Mitmenschen aus. Ecitt 4 gefordert, seinen gebissenen Hund lieber sofort frei» willig vertilgen zü lassen oder wenigsten« zur Beobachtung unv sicher«» Verwahrung in di« Wasen« »eisterei zu senden, stait sich selbst und die Seinen der furchtbaren Gefahr eventueller Ansteckung preis* zugeben. Schlachthaus-Ausweis über die im Schlacht-hause der Siadt Till« in der Woche vom 21. bis inklusive 27. Dezember 1903 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Sattung de« eingeführten Fleische«: Gajsch »k Anton, ge» schlachtet 2 Ochsen, 2 Kälber; Grenka Johann, geschlachtet 8 Ochsen, 2 Kälber, 3 Schweine, ein» geführt 121 kg Kalbfleisch; Ianzek Martin, geschlachtet 1 Ochsen, 1 Kalb, I Schwein, einge» führt 103 kg Kalbinnenfleifch; Karlofch »k Martin, geschlachtet 2 Kühe, I Kalb, I Schwein; K o s s ä r Luvwig, geschlachtet 1 Ochsen, 1 Kuh, 2 Kälber, 1 Schwein, eingeführt 152 kg Schweinefleisch ; L » « kofchek Jakob, geichlachtet I Kalb, 2 Schweine, P a y e r Samuel, „eschlachtet 2 Kühe, eingeführt 484 kg Schweinefleisch; Plan inz Franz, geschlachtet 3 Kühe, eingeführt 134 kg Kalbinnenfleifch, 16 kg Kalbfleisch; Pleftfchat Johann, geschlachtet 1 Kalbin; Pleter « ky Anton, geschlachtet 2 Ochsen; Rebeufchek Josef, geschlachtet 12 Ochsen, 4 Kälber, 2 Schweine, eingeführt 287 kg Kalbfleisch; Se 1 lak Franz. geschlachtet 4 Ochsen, 4 Kälber. 1 Slroein; Seutschnik Anton, geschlachtet 2 Ochsen. 2 Kälber. 1 Schwein, eingeführt 31 kg Ochsenfleisch; Skoberne Amon, geschlachtet 8 Ochsen, einge. sührt 53'/, kg Schweinefleisch; Umd Rudolf, geschlachtet 1 Kalbin, 1 Kalb. 1 Schwein; Voll» gruber Franz. geschlachtet 3 Ochsen. 3 Kälber, eingeführt 77 kg Schweinefleisch ; W r e t s ch k o Mariin. geschlachtet 3 Kalbinnen, 1 Kalb, einge» führt 98 kg Schweinefleisch; Gastwirte, ge> schlachtet 1 Kalb, V Schweine, eingeführt 51 kg Kalbfleisch, 60'/, kg Schweinefleisch; Private, geschlachtet 8 Schweine, eingeführt 153 kg Schweine» fleisch; Summe: geschlachtet 43 Ochsen, 8 Kühe, 5 Kaldinnen, 25 Kälber, 30 Schweine, «ingeiübn 31 kg Ochsenfleisch, 237 kg Kaldinnenfleisch, 475 kg Kalbfleisch, 1078 kg Schweinefleisch. Be-anstän et »ab dem Wasenmeister übergeben wurde: 1 Rind«leber und 1 Föiu«. Pie Petkosche Ztngkücksllraße. Unter Hinweis auf die Bestimmungen d>« Preß^efetze« wird er-sucht, die in der Nr. 101 vom 17 Dezember 1903 unter der Aufschrift ,Die D-ckosche Unglück»straße" zu berichtigen: E« ist nicht wahr, daß ein Unwille der Bevölkerung in der Umgebung Cilli immer größeren Umfang onnnehme oder daß oie Straße al« die Ursache der immer ärgeren Verheerungen durch da« Hochwasser »rkannt wurde, oder daß sich irgendwelche Besitzer von Lava mit der Absicht tragen, gegen die BezirkSoertretung Cilli wegen Besitzstörung klagbar aufzutreten. Ebenso ist e« nicht wahr, baß die au« Beton hergestellten Wasser-durchlässe eingefiüizl wären, oder da» sie durch äußerst kostspielige Eichenholz-Fachwerke ersetzt werden. Im Gegenteile, die Besitzer von Lava haben wiederholt ihre Zufriedenheit und Da, k für die Errichtung dieser Straße au«g» prochen. Bezirk«» au«jchuß Cilli, am 21. Dezember 1903. Der Ob» mann: Dr. I. Sernec. Z»er slovenische Zienmteustand der ZiezirKs-Vaii,Um»nu>chak«yaupt«annschaft sich weigert», deutsch au«zusag»n. |>i< Lotterwirtschaft der Nezirtsnertretnng. Di« in der letzten denkwürdig'» Sitzung d«r B»-zirk«vertretung gefallenen Wort« dk« Dr. Filipic, die selbst von der Laibach»r slovenischen Presse al« mehr al« wahr bezeichnet wurden, bad»n die Gährung in weitere Kreise der Landbevölke»ung getragen. E« kommen un« au« bäuerlichen Kreisen Mitteilungen zu, die den hohen G>ad der herrschen» den Erbitterung gegen die Lotterwirtschaft de« Dr. Sernec und Dr. Decko «rkennen lass«n. In der Erkennung bietet gefährlichen Stimmung haben sich auch die Pervaken entschlossen, die Sache de« Dr. Sernec fallen zu lassen und nun aus einmal den gewiß au> edlen Beweggründen gesprochenen Wor» ten de« Dr. Filtpic mit la»t,m Beifall zuzustimmen. Di»fe geänderte Takuk kommt »in w»nig zu spät. Di» geschlossen» Phalanx der p»rvakifch»n Presse .A»«trch- offenbart die Treulosigkeit und punnische Tücke der pervakifchen Seel». Dem »in»n Moment zuvor G»» priesenen ruft «an au« Gründen der Nützlichkeit im nächst»» Augenblicke ein »Kreuzig»!' zu. So schreibt d»r Slaven«", daß mit der Niedtrlrgung der Obmannstelle seilen« de« Dr. Sernec nicht nur Cilli, sondern da» ganze Unterland ausgeatmet hab», daß di» Worte de« Dr Filipic der Au«druck der gesamten öffentlichen Meinung waren u. s. w. Am Schmerzlichsten mag Dr. Sern»c wohl jene, in allen slov»n.sch»n Blättern gleichlautend gehalten» Sttll» berühren, wo von ihm und dem Dr. Deiko der Ersatz der durch Kosem veruntreuten 25.000 Kronen vtrlangt wird. Die Absicht, die Loturwirt» schaft im Bezirke vor den Augen der Bevölkerung dadurch reinzuwaschen, daß «au der wachsenden Erbitterung den Dr. Sernec al« Siurmbeschwörung zum Opfer dringt, diese Absicht liegt etwa« zu aufdringlich zu Tag«. Man merkt die Absicht und man wird v»rstimmt! Damit rettet man da« P.estiae nicht mehr! Termine zur glnzaffang der direkten Steuern im ersten Quartale 1904. Im Lause de« ersten Vierteljahre« 1904 sind die direkt»« Steuern in der Sieiermark in nachst»h»nd»n T»r« «inen 'ällig und zahlbar: 1. Grundsteuer, Hau«» klassensteuer und Hau«zin«st»uer, sowie di» 5%ig» Steuer vv« Zin«»rtrage der au« dem Titel der Bauführung ganz oder teilweis» zin«st»u»rfreien Gtbäud» und zwar: Die erst« Mvna»«rat« am 31. Jänn«r, die zweite Monat«rate am 29. Februar, die dritte Monat«rate am 31. März. 2. Allge» meine Erwerbsieuer und Erwerbst»u»r der rechnung«» Pflichtigen Unternehmungen die erste Vierteljahr«» rate am 1. Jänner. Werden die genannten Ei-urrn nicht spätesten« 14 Tage nach Ablauf der angeführten Einzahlung«t»rmin» eingezahlt, so tritt, insoftrne btzüglich v»r b.tr»ff,nden Steuer-gattung die Jahr»«g»büdr den Betrag von 100 Kronen übersteigt, die Verpflichtung zur Entrichtung von V»rzug«zins»n »in. welche für je 100 Konen und jedrn Tag d»r V^zögerung mit 13 Heller von dem auf die obigen Einzahlung«termin» nächst» folgenden Tage an bi« »inichließlich oe« Tage« der Einzahlung der fälligen Schuldigktil zu b»rech-n»n und mit derselben einzuheben sind. Wird die Steuerfchuldigkei» nicht binnen vier Wochen nach dem Einzahlungsiermine abgestattet, so ist st» samt drn entfallend»,, Berj»c>«jins«n mittkl« de« vorg«schriebenen Zwang«v'rsahren« einzubringen. N«nn. (Ein Anwärter für Cilli?) Der hiesige Gericht«beamte Dr. Kotnik, der al« flovtnisch-national«? Parteigänger bereit« vi«l von sich r«d«n macht«, in«besonder« zur Zeit de« Ueber» falle« aus unsrre Cillier Gäste sein» Gesinnung hervorleuchten ließ und sich in einem ollzusltneidi» gen Vorgehen gegen deutsche Bürger unserer Stadt gefi'l, wofür er allerding« von oben »in» Ras» bekam, brüstet sich Parteifreunden gegenüber, daß er sein» Anstellung in Cilli bereit« im Sack« hab». Die dtuischkn Bürger unserer Stadt weinen dem Dr. Kotnik gewiß kein» Träne nach, sie können sich ab r auch nicht denken, daß Dr. Kotnik sür da« deutsche Cilli der rechte Mann sei. Man wird e« sich maßgebend»»»«« wohl noch ordentlich über« legen müssen, bevor man dielen al« »»«gesprochen slooenischnaiional, qualifiziert,n Mann nach C>lli mit seinen h,,klen n-monalen Verhältnissen steckt. Geschworenen ZllrNste für 1904. Die die«, jährige Urline der G»schivor»n»n für den Gericht«-Sprengel Cilli verzeichnet au« der Bezirk«haup'» Mannschaft Gonobitz solgende Hauptgeschworn?: Hugo Deiitschegg, Kau mann in Gonobitz; Go>tfried Hafenbichl. Sp, kasfebeamier in Gonobitz; Dionq« Zmovlc«. Hausbesitzer und Tierarzt in Gonobitz; Franz Kupnik. Kaufmann in Gonob y; Htaiti» Kowatsch, M lermeister in Gonobitz; Michael Michael Kollaritsch, Grundbesitzer in Oneipristooa; Lor.nz Lauriifch, L»derfabrikai>t in Gonobitz; Dr. Robert Lederer, Adook.-Konzipient tn Gonobitz; Johann Mt'Citn, Gend.-Wachimeiste? i. R. in Gonobitz; Leopold Nehutny. Hau«besitzer und Tele-grophenaufseher in Gonobiy; Simon O'schko, Realitätenbesitzer in Gc>nob>tz; Vinzenz Pirsch, Gastwirt in Gonobitz; Joses Potoischnig, Realitäten-b»sitz»r in Gonobitz; Johann Pouch, p»ns. Kanzlist in Preurai; Dr. Johann Rudolf, Advokat in Gonobitz; Matthäu« Redernak, Besitzer in Preurat; Andrea« Sutter. R»aliiätend«sitzer in Gonobitz; Willibald Swoboda, k. k. Notar in Gonobitz; Josef S>'p'fchn»ga, Kaufmann in Gonobitz; OStar Uibun, Hoirlbesitzer in Gonobitz; Fürst Hugo zu Wiuoiich. grätz G»t«besitz»r in Gonobitz; Anton Cvahi», B^itzer in Litschenca; Alberi Pauscher, Gerber-m,ifter in Hl. Gift bei Latsche; Franz K mc, Grundbesitzer in Tschadram; Aloi« Walland. Han- Nummer 105 d»l«mann in Oplotnitz: Franz StermSet, Gastwirt in Oploiuitz; Anton Krichbaum, Real>tät»nbesitz»r in Oplotnitz; Franz Pozne, Bäcker in Oplotnitz; Franz Sparovitz, Grundbesißer in Brezje; Karl Steinacher, Grundbesitz« in Marku«M>tf; Franz Pirs, Gemeindevorsteher in Ob«, lasche; Peier Dobnik, Kaufmann in Luschbera; Heinrich Dobnik, Holzhäntler in Lnschberg; Ritter von Ludwig Matihieu, Großgrundbesitzer tn Obrrrrt'chach; Johann Oroi. Besitzer in Oberreischach; Josef Pre«k»r, Besitzer in Luschderg; Jos»f Wint»r, Be-sitzer in Retschach; Johann StraK,ik. Fleischer »»» Wirt in Tepina; Joses Skerbinschek, Besitzer in Prelog»; Bikior Jankovii Huterermeister in Weiten-stein; Karl Jakiin, Hat>d»l«mann in Writenftein; Franz Pirch, Fleiicher und Win in ®»tt'i,ft»in. Jahr- und AieHmirüte tu Antersteiermnrt. Am 2. Jänner 19V4: St. Georg»» a. d. Süd-bahn, Bez. Cilli, I. u. B.; Rann. Schweinrmarkt; Unl»r«P>l«aau, Bez. Marburg, Schweinemarkt. — Am 5. Jänner: Cilli, I. u. B.; Frieda», Schweine-«arkt. — Am 6. Jänner. Hl. Dreikönig i. d. Wmdisch-T'üdeln, Bez. St. Leonhard, I. Kocheuegg. (W »i h n a ch t« f e,»r.) Au« Hochenrga wird un« g»schri»b»n: Unsre bekannt rühriger Oberlehrer an der d»»ifch»n Volk»schul», Herr Fritz Lang, veranstaltete Lonntag, den 27. Dez»mder l. I. im Schulz,mmer der ersten Klasse eine Weidnacht«f»ier, verbunden mit einer Be-scherung d»r Schulk nder. dir f»hr gut b»fuch» war. Da« Schulzimmer konnte gar nicht di» Zuhörer-schaft, uni»r d»n»n wir u. a. t. u. k. Major i. R. de Santä Familien Zottl, Schouni»r, Temerl, die H»rr»n J»kl, Peischrr, Golod, viele Ge-verbe-treibende und druijch» Bürger bemerkten, fassen. Zur Aufführung gelangte: .Sylvestria, die Wald-fte", ein W«idnacht«märchtn von Aloi« Frt«d«r, vertont von Josef Stey«kal (S»pp vom Trauns»»). Di» Aufführung war musterhaft »nd könn-n wir zur Aufführung selbst jetzi schon im Allgem»in»n bkmerken. daß von S«i,e de« Veranstalter«, dir in d»m Fräulein Paula Cidrich »m» au«gezeichn«t», tatkräftige Unterstützung beim Einüb»» der Einzel-vortrage und Gesamichöre fand, wi» auch von Seite der mitwirkenden Kinder, von db«gl»it»ng d»r Chor» und d«r Einzelstkllen hatt» au« Liebenswürdigkeit Fräulein Louis» Dernjatsch übernommen »nd sührie ihren Pa>t mit großem Erfolge durch. Nach der Aufführung diese« 31!ärch»n«, wtlche« in semer Er-fi >dung, man möchte fast sagen „herzig*, in seiner Vertonung sehr schön ist. fand im ander»» Schul-zimm»r die B»jch»rung statt, dir durch dir G»ld-gaben namentlich der Familie Stallner. wnier« der Fimilie B>ndaj«, der Her>en D>»«»l, P,»m-jchak, Temerl. Koc per, Henn, k. n. k. Oberstleutnant i. R. Pray,5. öepl u. a.. wie auch Spenden in Kasse, Zucker, Sübigkei'en, Kle,du»s>«stücken. Schulsachen ». f. w. sette»« der Her>en Suger und Raich au« C'lli, de« k. u. k. Major i. R de Sa»iü, der Frau Ledl u. a. wirklich reichlich war. Man konnte an den strahlenden Gesichtern der Beieilten die Freude uno die Dankbarkeit lesen, die auch in de« vielmalig'» Hoch, welche« die Kinder nach einer kurze» Anspricht leiten« de« Herrn Oberlehrer« Fritz Lang, worin »r allen Wohltätern, die an dem Gelingen der Weihnacht«feier »»halsen, dankte, begeistert au«bruch,en. ihren Au«dr»ck fand. Den Schluß der ebenso schönen, wie auch erhebenden Feier macht» die Adsinoung der Volk«hy«ne. D»m Veranst Uter, Herrn Oberlehrer Fritz Lang, wie auch den ihn hiebet unieritützenderi Fräulein Paula Cidrich und Luise Dernjatsch. endlich allen Spender« gebührt daher die vollste Anerkennung un» der best» Dank. d»r in dem großen Brisall» nach d»r Aufführung »nd den srrudestradlenden Kinder-geflchter» nach der Bescherung seine» besten Au«, druck fand. —ig. „Warburger Hlnchrichteu". Unter d, sem Titel soll in Marburg vo« 2. Jänner ab ein Wochenblatt erscheinen für da« al« verantwort-licher Redakteur und Verleger Herr Karl Radizfch. Druckereibesitzer, zeichnen wird. Dritfkasten der SchnftleUullg. Kochenegg «nd Srunz. Kommt in nächster Nnmmer. 9otuuneT 105 9tutr&e W«cht- Seite 5 3Uujii$rs • «^it$dn|stiTtai werden, wie alljährlich, bei der ftstMifcben Kasse ausgegeben und mit de« hitfür bezahlten Beträgen in dikjem Blaue ausgewiesen Bei der siel« wqch» senden Zahl der Armen und Notleidende» wird diese Aktion, die gleichzeitig aegen den Hautdetiel gerichtet ist. wärmsten« empfohlen. Schrifttum. "28es schenke ich zum Aeueu Iayr! E« gibt kein sinnigere« Geschenk »um Jahreswechsel für völkische Kreise al« ein deulschnationale» Taschenbuch mit Zeit-weiser. So gering auch die Kosten sind, diese« Geschenk macht jedem Freude und bietet Anregung und Ruten «in ganze» Jahr lang. Al» Zeichen der Erianerung, alt Vewei« dankbarer Gesinnung, al« Freundetgabe, die nicht verpstichtet, läßt sich ein Taschenbuch ost al« Geschenk verwenden, wenn »erschiedenc Umstände andere größere Gaben ausschließen. Körperschaften und wohl-habende Volksgenossen stiften ein gute«, erziehliche» Werk, wenn sie eine größere Anzahl von Taschenbücher», die sie in diesem Falle zu Bo>zug»preisen erhalten, in« Volk gratis verteilen. Wie viel Nutzen durch Auf-klärvng und Werbung für den nationalen Gedanken kann doch damit erzielt werden! Ein lolcher Kalender, der ein Jahr lang in der Tasche mitg«sührt wird, ist ein ständiger Mahner zu völkischer Gesinnung, er bietet da« beste Rüstung im geistigen Gefecht ist der nie versagend« Ratgeber und Freund ln allen öffentlichen und L«usSang«Iezenhette». daher ist ein deutschnatio» lute« Taschenbuch da» schönste N«ujahr«g,schenk. DaS Deutfchnationale Taschenbuch mit Zeitweise? kostet tn einen 1'50 K, in ff. rotem Saffianleder 3 K. Cr S___ —__ stelluagen sind an die Verwaltung de» Deutschnatio-nalen Taschenbuches In Innsbruck oder an die Buch-Handlung deS Herrn Fri« Rasch, hier, zu richten. ALS0FER1N Nähr- und Kräftigungsmittel. 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Darlehen auf Hypotheken werden mit 5°/0, Wechsel-Darlehen mit 51/,0/# und Pfand-Darlehen gegen 5°/0 Verzinsung gegeben. 4. Die Sparkasse vermietet eiserne Schrankfächer (Safes) unter Verschluss des Mieters und unter Mitsperre der Sparkasse zur sicheren Aufbewahrung von Wert-Essocten; übernimmt aber auch offene Depöts. 5. Zahlungen an die Cillier Gemeinde»Sparkasse können auch mittelst Erlagschein oder Check der Postsparkasse auf Konto Nr. 807.870 geleistet werden. Erlagscheine werden aber Verlangen ausgefolgt. 6. Nebenstelle und Giro-Konto der österr.-ung. Bank. 7. Der Kredit- und Vorschuss-Verein der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli erteilt Wechsel-Darlehen gegen 57» % Verzinsung. 8. Für den Parteien-Verkehr sind an allen Wochentagen die Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags bis auf Widerruf festgesetzt. es»* Die Direktion. 11 empfiehlt sich zur Anfertigung sämmtlicher Druckarbeiten. 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Mit der Bitte, mir auch fernerhin das werte Vertrauen zu schenken und mich mit Aufträgen zu beehren, zeichne Hochachtungsvoll Anton Kossär, Schlossermeister Cilli, llerrenff«is§e SS. 9041 * * * * * 1 * * 5 * * * * * * * * * 8 [XXXXXXXX xxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx Seit- 8 «Ke»tfche V»>cht- stummer 105 Allen unseren verehrten Gästen em 9034 1? Hotel „Stadt Wien" kaimund und Marn Graniga. All' meinen geehrten Kunden von Cilli und Umgebung Herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahre! Cilli—Brunuengasse. Hochachtungsvoll JutillS Obsd, Spenglermeister. Allen meinen verehrten und geschätzten Kunden Z5 Z5 Z5 Z5 öS» I Glückliches 0«tijabf! Gleichzeitig knüpfe ich hieran die freundliche Bitte, mir das geschätzte Vertrauen auch in meinem eigenen neuen Geschäfte, Giselastrasse 7. entgegenzubringen und versichere, jedem Auftrage die vollste Aufmerksamkeit zu widmen und empfehle mich Hochachtungsvoll Gottfried Gradt, Schlogsermcwtcr Cilli. Glitl»itraMfl 7. 90':'8 55 ^Jtl meinen werten Kunden und Gästen wünsche luckumes Neujahr und bitte das mir bisher geschenkte Vertrauen auch weiter-hin zu bewahren. Hochachtungsvoll Josef Mebeuschek Fleischhauer und Hotelier. Die besten lückwüvsche -s» ZUM Beginne des neuen Jahres entbietet seinem hochverehrten Kundenkreise und Gästen Hochachtungsvoll ««- Franz Vollgrnber. Zur Jahreswende die aufrichtigsten 9044 Glückwünsche entbietet seinem sehr geschätzten Kundenkreise und P. T. Gästen Hochachtungsvoll Franz Dirnberger. zm» neuen Jahre! entbietet allen seinen geehrten Kunden und Gälten von Cilli und Umgebung hochachtungsvoll Jakob Leskoschek, Fleischer u. Gastwirt. 9M0 fer Gefertigte wünscht allen seinen Kunden und Gästen ein Wiilklichxs nkvrs i und bittet, das ihm bisher geschenkte Ber-trauen auch weiterhin zu bewahren. Hochachtungsvoll Anton Skoöerne 9039 Fleischer und Hotelier. txrauegebcr und Verleger Berein-d»chdrucker»> „Cel-ia" in Eilli. Beraitwortluher Schriftleiter Daniel Aeischka. Druck der Beremlduchdruckerei «Eeleja" in Cilli.