Folge 79. (Seite 1401 bis 1432.) Blätter für den Abteilungsunterricht. tTlonafschrift zur Förderung des österr. Schulwesens. (Herausgeber: Rud. E. Peerz.) Inhalt: Seite 1. Des Lehrers Traum............................1401 2. Lesefrüchte..................................1402 3. Schulhumor............... 1402, 1406, 1414, 1418, 1419 4. Variationen über ein bekanntes Thema.... 1403 5. Der Lehrsland................................1404 6. Gemütsbildung und Tierschutz in der Schule . 1405 7. Volkslied und Lehrer.........................1407 8. Anklang......................................,408 9. Schlußbemerkungen zu den Probelektionen in der 5. Übungsschulklasse der k. k. Lehrerbildungsanstalt in Linz.................................1410 10. Eine Lüge nur...................................1411 11. Stundenbilder...................................1412 12. Lose Gedanken...................................1414 13. Zum III. internationalen Kongreß für Schulhygiene 1415 14. Randbemerkungen.................................1416 15. Naturbeobachtungen..............................1417 16. Altes Lied — altes Leid.........................1419 17. Die Wechselrede.................................1420 18. Eine kleine Ferienarbeit für den Lehrer . . . 1421 19. Praktische Rechenaufgaben.......................1422 20. Das Rechnen mit Dezimalzahlen...................1423 21. Briefkasten...................>............................1425 22. Kleine Mitteilungen.............................1425 23. Durch Sachsen und Thüringen v. Schule zu Schule 1426 24. Die landwirtschaftliche Fortbildungsschule in Österreich 1431 Verlag der Blätter für den Abteilungeunterricht in Laibach. — Druck von J. Pavlicek in Gottschee. Jährlicher Bezugspreis 6 K (5 Mk, 7 Frk.). * crrmiimgr yrgelRarmoniums * beider Systeme fabriziert und liefert billigst Audotf Jajkr & Go., Königgräh Ar, 89. ^edalharmoninms beider Systeme und jeder Größe, mit genauer Orgelmensur für Kirchen, Seminare und als Ubungsorgeln. ^Lieferung frachtfrei bis letzte ?Sal)n(lafion! Der hochiv. Geistlichkeit, den Herren Lehrern und Musik- und Gesangvereinen besondere Vorzüge. — Preisliste gratis und franko. Ziatenzahlungen von 10 Kronen aufwärts bewilligt. Reform-Scbulkreide Konkurrenzlos, allseitig anerkannt u. prämiiert. 100 Stück 9 cm lang. 12/12 mm (netto 1 kg) 2 Kronen. Giftfreie, farbige, rot, blau, gelb, grün, braun 13/1390 per Stück 8 h. Schulleitungen und Ortsschulräte erhalten bei Abnahme von s Kilogramm 10 Prozent Nachlass. •er Uliederoerkäuter entsprechenden Rabatt. Kreidefabrik: * *« fraitz fiosebkara Ulaldhofen an der Ybbs. Geprüft und empfohlen von der Zentralleitung und den Zweigvereinsobmännern in Niederösterreich. Wien, am 26. Februar 1909. Jordan, Präsident. Crostbüchlein für die junge Lehrerin. (Eine treffliche Ferienlektüre. Elegantes weißes Bändchen, 132 Seiten, Sachweiser, 30 Abschnitte.) Verfasserin: Hildegard Rieger. Geleitwort von Rud. E. Peerz. Bezug durch die Verwaltung der „Blätter für den Abteilungsunterricht“ in Laibach. Preise: a) gebunden 1 K 50 h — b) geheftet I K. Hoher Extra-Vorzugsrabatt für Lehrer! Pianos T rautwein, wien, vii. Mariahilferstraße Nr. 58* Pianinos und Klaviere von hervorragender Klangfülle und Tonschönheit, gediegendster kreuzsaitiger Eisenpanzer - Konstruktion mit leichter, elastischer Spielart und verstellbarer Harfenton-Vorrichtung. 10 jährige, schriftliche, gesetzlich bindende Garantie! — 4 wöchentliche, frachtfreie Probelieferung nach jeder österreichischen Bahnstation I HUB” Ratenzahlungen ohne Preiserhöhung gestattetI JWI Jeder Lehrer verlange umgehend kostenlos Zusendung der illustrierten Preisliste nebst Lehrer-Vorzugs-Rabatt-Tabelle 1 12_7 Drei starke Hefte mit mehreren tausend Referenzen von Lehrern etc. gratis zur Verfügung. Blätter für den flbteilungsmtterrlcbt. Laibach, 15. Juli 1910. ff3 3 ** PC 3 r* 'S, GO o o K. u. k. Hof- HA Kartogr.-Anstalt G. Frey tag & Berndt, Wien, VII/1 Inhaber: G. Freytag. Rothaugs Schulatlanten und Schulwandkarten ergänzen sich in vollkommenster Weise. Die Karten der Atlanten sind getreue Abbildungen der Wandkarten und umgekehrt. Rothaugs Schulatlanten Sämtlich approbiert, zeichnen sich vor allen ändern durch schön gearbeitete große Kartenbilder aus. Jede Karte aus jedem Atlas ist auch einzeln zu haben Oeogr. Bürgerschul-Atlas. 2., erweit. Aufl., 41 Kartens., eleg. geb. K 3'50 Nach Anlage und Ausführung der beste, schönste und praktischeste Atlas für Btlgerschulen. Geogr. Volksschul Atlas für 4- bis 6kl. Volkssch. 20 Ktnstn., geb. K I 50 Ausgaben für alle Kronländer. Geogr. Volksschul-Atlas für 1- bis 3 kl. Volkssch. 10 Kartenseiten .... geb. K I — Seibers Wandfibel. Nach der neuen Orthographie gearbeitet. 42 große, den Lehrstoff der I. und II. Klasse (auch die Lateinbuchstaben) enthaltende Tafeln (80: 105 cm). Preis, roh 22 K. — Auf Deckel gespannt 43 K. Approbiert 27. Oktober 1900, Z. 29.529. J. G. Rothaugs Wiener Schul-Globus mit verschiebbarer Kugelhaube. D R.-P. ö. P.U. P. 1:60 Mill. Durchm. der Erdkugel 21 . 22 cm Höhe des ganzen Globus mit Metallfuß 48 cm. Physisch K 32 —. Politisch K 32 —. Induktionsglobus K 30 —. Himmelsglobus K 32—. Praktische Neuheit 1 Ausführliche Prospekte kostenlos. In vielen tausend Schulen bestens eingeführte schwarze Schul-Tinte aus Tintenteig. Ist gänzlich satzlos, Schimmel- und giftfrei. Das lästige Verkrusten der Gläser u. Federn ausgeschlossen. Durch Auflösen im kalten Wasser sofort hergestellt. Versand in Paketen für 5 Liter zu K I 20, portofrei von 2 Paketen aufwärts. Als Beipackung Stän-gelcken in rot, blau, violett, grün uud Reform-Anthrazen-Tinte für je Ve Liter zu 20 Heller. Weder Nachnahme noch Voreinsendung des Betrages. JOSEF SCHUSTER Wien,V/a Reinprechtsdorferstr.28. Tausende von Anerkennungs- und Nachbestellungsschreiben liegen zur gefälligen Einsicht auf. Der Tintenteig kann von der Verwaltung der „Bl.“ bestens empfohlen werden. Bilder............................................94, 95 Blumenschmuck..........................................96 Bodenständigkeit..................................85, 86 Büchereien 67, 100 Chorsprechen...........................................46 Das Drum und Dran......................................43 Das Ermüdende im Lehrberufe............................23 Das Wissen der Kinder verwerten ... 26, 83 Der Kern im Kinde......................................51 Des Lehrers bester Lohn................................27 Die kranke Lehrerin....................................64 Die Natur als Lehrmittelkammer.........................36 Disziplin..............................................48 Ehrgeiz................................................51 Eigene Kraft 7, 104 Eigenart...............................................25 Einblick in häusliche Verhältnisse. . . . 6, 24 Einfachheit ... 57 Ein neuer Lehrer ... 11 Eiuzelcharakteristiken ... 119 Enttäuschungen . 4, 9, 123 Erholung ... 63 Erziehung zur Gottesfurcht . . . . ... 32 Ferien . r ... 66 Freiviertelstunde . . 26, 57 Freude am Kleinen ... 97 Freundlichkeit ... 49 Freundschaft ... 104 Geographie ... 87 Gerechtigkeit ... 23 Gesamtcharakteristiken ... 118 Gesang ... 88 ! 1500 ! u. zw. 900 Stück der deutschen, 600 Stück der i t a l i e° nischen Ausgabe hat der k. k. Landesschulrat für Tirol von Wrof. Würgers Studie: „lic Tiroler Lan-esschulgesehe vom Jahre 1910" angekauft. (Mf Erschöpfendes Material zur Lehrergchaltssrage aller Kronkänder. HWI ------- H'reis 2 Kronen. ------ Zu beziehen: Annsöruck, Anichstrahe 2. Die in den Kreisen der Lehrer bestbekannte Firma Uhrmacher und Adolf jirka Juwelier Gegründet (878. Krummau a. d. Moldau versendet ohne eine Anzahlung gegen zehn Monatsraten nur beste Sorten Uhren, Gold-, Silber- u. optische Waren. Auf v erlangen lasse ich Auswahlsendungen zukommen. Eigene Merkstätte für Me-paraturen und MeuarSeiten. laufen be Anertennungifchr. 3U. Kataloge gratis u. franko. c S s » 3 V» 3 3 co fr #-t o rr to o 00 & in er 2. ¥ I ei « s % ? 3 »/> S « - F u * Q CZ 3 3 f* l/> « 3, l/l VI <» 3 in u •8' (X> R §’ 2- 6576 m : 309 cm, auf gleiche Benennung gebracht: — 657600 cm : 309 cm — 2128 mal enthalten und 48 cm bleiben. Wird diese Aufgabe als ein Teilen aufgefaßt, so hat man: 6576 m : 3 09. Diese Aufgabe ist auf direkte Weise unausführbar, weil der Divisor keine reine Zahl, sondern ein Bruch (309/ioo) oder eine angezeigte Division (309 : 100) ist. Man dividiert also zuerst durch 309; hiedurch erzielt man einen Quotienten der 100 mal zu klein ist, also mit 100 multipliziert werden muß. 6576 m : 3 09 ---- 6576 m : 309 = 21 28 .. m 6576 m : 3 09 = 21 28 . . X 100 = 2128 1 . . m. Statt den Quotienten mit 100 zu multiplizieren, multipliziert man gleich den Dividend: 6576 m : 3 09 = 657600 m : 309 = 21281 . . m. Werden ganz reine, d. i. unbenannte Zahlen genommen, so heißt es: 6576 : 3 09 — 6576 Ganze : 309 Hundertel --- 657600 Hundertel : 309 Hundertel = 657600 : 309 = 2128-1 . , Durch diese Entwicklung gelangt man zu der Kardinalregel der Division, die da heißt: Der Divisor muß immer eine ganze Zahl sein; um dies zu erreichen, wird der Dividend auf die Benennung des Divisors gebracht, d. i. in derselben ausgedrückt. III. Beispiel: 6576 : 006 =. Erklärung: 657 6 K : 0 06 K ------ 65760 h : 6 h ----- 65760 : 6 ----- 10960 oder 657 6 sind 6576 Zehntel ----- 65760 Hundertel, also 65760 Hundertel : 6 Hundertel — 65760 : 6 — 10960. IV. Beispiel: 05 : 2. Dieses Beispiel kann nur ein Teilen, aber kein Enthaltensein bedeuten. Der zweite Teil von 5 Zehnteln sind 25 Hundertel 0-5:2 = 0 25 oder 0 5 : 2 75 heißt 5 Zehntel: 275 Hundertel ----- 50 Hundertel : 275 Hundertel --- 50 00 : 275 = 01... oder 0 2 : 0 004 = 2 Zehntel : 4 Tausendtel ----- 200 Tausendtel : 4 Tausendtel ------ 200 : 4 oder 3 14159 : 4 639 = 3 14159 : 4639 Tausendtel ----- 314159 Tausendtel : 4639 Tausendtel = 3141-59 : 4639 = 06 ... Aus diesen Beispielen läßt sich ersehen, daß die Division der Dezimalzahlen alle ihre Schrecknisse fast gänzlich verliert, wenn man sie nicht mechanisch, sondern an praktischen Beispielen betreibt und erklärt. Der Rechenunterricht in der Volksschule behandelt das mechanische und das angewandte Rechnen. Die Volksschule soll nur reine und benannte Zahlen kennen; ein besonderes Rechnen mit Dezimalzahlen, ein kompliziertes Regelwerk oder ein Handel mit Stellenwerten sind auf dieser Stufe gar nicht so notwendig. Der Schwerpunkt muß hier in das Rechnen mit benannten Zahlen und in das Lösen angewandter Beispiele verlegt werden. Das Rechnen mit Dezimalzahlen soll dem Kinde nicht als etwas Neues, sondern als etwas Selbstverständliches vorgeführt werden. Besonders die Division der Dezimalen soll keine Schwierigkeiten bereiten, wenigstens keine unnotwendigen. Briefkasten. Am 22. Juli wurde das nunmehr vollständig ausgebaute Lehrerheim in Lovrana (die Abbildung auf S. 1401 zeigt es) feierlich eröffnet. 240 Gäste ans dem Norden nahmen an der Festlichkeit teil. Die Woche zuvor wurde mit Beratungen in dieser Angelegenheit ausgefüllt. All dies und manches andere nahm soviel Zeit in Anspruch, daß ich nicht dazu kam, den Briefkasten zu füllen. Die g. Leser mögen sich auf Folge 80 vertrösten ; sobald ich zu Atem komme, will ich wieder Auskunft geben und trauliche Zwiesprach pflegen. Kleine Mitteilungen. 213.) Hegen das zu frühe Tavalirauchen. Auf Grund eines Beschlusses des Landesausschusses von Böhmen wurden die Schulausschüsse der gewerblichen Fortbildungsschulen aufgefordert, darauf zu sehen, daß das Rauchen der gewerblichen Jugend unter sechzehn Jahren verwehrt werde. Die Lehrer der Hygiene haben in ihren Vorträgen auf die Schädlichkeit des Tabakrauchens hinzuweisen. — Auf die Gefahr hin, daß sämtliche Berufsgenossen vom starken Geschlechts mir darob zürnen, äußere ich meine Meinung. Wie soll der Schüler die Schädlichkeit des Rauchens einseheu, wenn der Lehrer vor seinen Augen raucht ? Muß da der halbwüchsige Bursche nicht schwach werden, nachahmen? Wie sollte auch er, dessen Verstand und Wille noch auf schwachem Grunde stehen, widerstehen, wenn der Erwachsene, der Mann, sich schwach zeigt? Ist es in der Tat nicht möglich, das Rauchen im Schulgebäude, im Flure zu unterlassen? Müssen die rauchenden Herren die Zigarren- und Zigarettenstnmmel allüberall säen? Wer kann es dem Vierzehnjährigen verübeln, packt er die Gelegenheit beim Schopfe und qualmt den noch glimmenden Stengel zn Ende? Der Erwachsene kann es ohne Tabak nicht anshaltcn, der Schüler, das Kind soll es können? Ein Rauchverbot für Schüler ist nur dann durchführbar, wenn die Lehrer mit gutem Beispiele vorangehe». H. R. 214.) Hver das Kikfsschukwesen in der Landeshauptstadt Graz schreibt Inspektor Göri in der heil-pädagogischen Schul- und Elternzeitung einen beachtenswerten Artikel. Graz besitzt nunmehr zwei Hilfs» schulen mit je fünf Klassen. Der ausgestellte Lehrplan lehnt sich an den der allgemeinen Volksschulen an, beschränkt sich jedoch ans das Notwendigste und für das im praktischen Leben Wertvollste. Das Lehrziel ist nur in Umrissen gegeben. Handfertigkeits- und Spielunterricht werden auch gepflegt. Auf je 8A Stunden Unterricht folgt eine Pause von 15 Minuten. Für jedes Kind wird ein Personalbogen angelegt. Der Schularzt kommt jede Woche. In den zwölf Hilfsschulklassen der Stadt Graz werden über 220 Kinder unterrichtet. H. R. 215.) Zurückbehaltung vou Schülerhcften beim Merlaffen der Schule. Ein Bürger in N. verlangte beim Abgang seines Sohnes von der dortigen höheren Knabenschule die im Besitz des Schulleiters befindlichen Hefte seines Sohnes, insbesondere mehrere Sprachhefte, zurück. Er habe ein großes Interesse daran, da er durch Einsicht der Hefte allein imstande sei, sich über die Leistungen und Fähigkeiten seines Sohnes eine richtige Vorstellung zu machen und danach seine elterlichen Entschließungen zu treffen. Der Schulleiter verweigerte die Herausgabe ans Grund der Schuloorschriften, ließ dem Burger das unbeschriebene Papier aus den Heften zugehen, stellte ihm jedoch gerne anheim, die Hefte im Konferenzzimmer der Schule einzusehen. Hiemit war der Bürger nicht zufrieden; er klagte beim Amtsgerichte auf Herausgabe der Hefte mit der Begründung, daß diese mit seinem eigenen Gelbe angeschafft und daher unbedingt sein Eigentum seien. Das Amtsgericht wies die Klage zurück, wogegen der Bürger Berufung beim Landgerichte einlegte. Nun erhob die Regierung den Konflikt mit dem Erfolge, daß der Prozeß statt im bürgerlichen Rechtswege im Wege des Verwaltungsstreitverfahrens zum Austrag gelangte. Er endete mit der Abweisung der Klage. Das Oberverwaltungsgericht entschied: Das Eigentum an den Heften, die für Schüler angeschafft sind, kann diesen im allgemeinen auch im Schulinteresse nicht entzogen werden. Dagegen stehen die in der Schule oder für dieselbe von den Schülern gemachten Arbeiten zur Verfügung der Schule. Daraus ergibt sich, daß in der Regel die Schule berechtigt ist, die Arbeiten und folglich auch das Papier, auf dem sie geschrieben sind, nach ihrem pflichtmäßigen Ermessen zurückzuhalten. Dies zu tun, muß sie auch zur Verhütung eines ihren unterrichtlichen und erziehlichen Aufgaben zuwiderlaufende» Mißbrauchs mit den Heften für wohl-befugt erachtet werden. Daran ändert auch das Ausscheiden aus der Schule nichts, da es sich um eine im Schulinteresse getroffene Maßnahme handelt, deren Gründe über jenen Zeitpunkt hinaus, und zwar mit verstärktem Gewichte, fortdauern. __ Breslauer Ztg. Durch Sachsen und Thüringen von Schule )u Schule. 6. Die Lehrerkonferenz z»t Dippoldiswalde. 27. August 1908. . Mit dcm gedruckten Vermerk „Euer Hvchwohlgebvren zur Teilnahme an der Jahresversammlung der Lehrerschaft des Jnspektivusbezirkes Dippoldiswalde cinzuladcn, beehrt sich Schulrat Bang" war uns nachstehendes Schriftstück zugekommen: Einladung zur amtlichen Hauptkouferenz der Lehrerschaft des )ufpektiousbezirkes Dippoldiswalde Donnerstag den 27. August 1908 vormittags halb 11 Uhr im Saale der „Reichskrone" in Dippoldiswalde. 1. Gemeinsamer Gesang. 2. Ansprache des Vorsitzenden. 3. Vortrag des Herrn Bezirksarztcs Dr. Endler in Dippoldiswalde: „Die geschlechtliche Aufklärung der Jugend." 4. Mitteilungen des Unterzeichneten. 5. Gemeinsamer Gesang. Die Herren Koinspektoren, Ortsschulinspektoren, Geistlichen und Schulvorsteher, sowie alle sonstigen Freunde und Freundinnen der Schule werden ergebenst eingeladen. Dippoldiswalde, den 15. August 1908. Der Königliche Bezirksschulinspektor Schulrat Bang. Von halb 2 Uhr an findet ein gemeinsames Mittagsmahl statt; Anmeldungen sind bis 23. August an Herrn Schuldirektor Burkhardt in Dippoldiswalde zu richten. Von nachmittags 4 Uhr ab findet im Schützenhause ein Konzert statt, ausgeführt von Lehrern des Königlichen Konservatoriums zu Dresden. Die Konferenzteilnehmer mit ihren werten Angehörigen werden freundlichst zum Besuche eingeladen. Die günstige Gelegenheit, mit einem Schlage in die Arbeit der sächsischen Lehrerschaft eingeführt zu werden, ließen wir uns nicht entgehen. Geschmückt mit den gestern angekauften Rosen, wanderten wir zum Stelldichein. Im gewaltigen Bogen wölbte sich der Bahnhof Dresdens alsbald über uns. Wie sollten wir in dem Gewühle den Herrn Schulrat erkennen? Ist er alt, ist er jung, ist er groß, ist er klein? Diese Fragen traten an uns, nicht aber der ersehnte Schulrat. Bald fixierten wir beit, bald jeneu und doch war er wieder nicht nach unserem Sinn. Indes verrann die Zeit und wir mußten ob der Abfahrt auf ein eifrigeres Suchen bedacht sein. Ehe wir uns in das Gewühl stürzten, trat eine hohe Gestalt auf uns zu — Schulrat Dr. Prietzel. Es war nicht Zeit, viel Worte zu verlieren; still, wie es eben Leute bei einem Stelldichein tun, zogen wir uns in ein Wiukelchcn zurück, — in die zweite Klasse des Eisenbahnzuges Nr. 24. Als er im Nullen war, kam auch das Gespräch in Bewegung. Der Herr Schulrat erkundigte sich zunächst um die Stellung der österreichischen Bezirksschulinspektoren. Zum Schlüsse meinte er: „Also auch drüben ist der Inspektor der an den Aktenberg gekettete Prometheus I" „„Wenn das alles wäre! Er muß sich dabei drehen und wenden und schmiegen und biegen, und bücken und drücken."" „Aha, ein Amphibium, das in jeder Lage und mit jedem Menschen auskvmmen muß." Im Verlaufe kamen wir auf die Schriftstellerei, insbesondere auf die des Redakteurs zu sprechen. Der Herr Schulrat schloß das Thema mit der Bemerkung: „Die Arbeit eines Redakteurs ist viel schwerer als das Heraushvlen eines Werkes aus dem Tintenfaß." „„Wohl wahr! Der Bücherschreiber kann schreiben, was er will, kann schreiben, wann er will. Der Zeitungsschreiber ist der Sklave seines Blattes. Über alles soll er Bescheid geben können, zu jeder Stunde muß er gerüstet sein. Naht der Termin für das Erscheinen des Blattes, so drängt die Arbeit. Da gibt es keinen Pardon."" „Sehen Sie, das hat man davon I" „„Und doch ist es so schön, sich im Mittelpunkte einer Gemeinde Gleichgesinnter zu wissen, von allen Seiten Gaben zu sammeln, tmch allen Seiten hin Gaben zu spenden, hier ein Flämmchen aufzustecken, dort eines zu nähren, zu hüten, jetzt dem einen Rat hinauszusenden, dann jenem ein Trostwort, mitzuleben, mitzuarbeiten an dem Fortschritt der Zeit."" Der Herr Schulrat nickte zu. Wir waren nahe an Dippoldiswalde gekommen. In der festlich geschmückten Bahnhofhalle empfing »ns die Lehrerschaft des Städtchens. Bezirksschul-inspektor Dr. Prietzel war ein gern gesehener Gast. Sv ging denn ein Teil der Liebe auch sogleich auf seine Begleitung über. — Auf dem Marktplatze standen die Teilnehmer in Gruppen. Es schien, als bedeutete der Tag nicht nur einen Festtag für die Lehrerschaft sondern auch einen für das Volk. Viel mehr sollte das im Verlaufe hervvrtreten. Im Beratungssaale waren nämlich nicht bloß die Staudesgenossen versammelt, um über Standesfragen zu beraten, sondern ein großer Teil der Bürgerschaft hatte sich eingefunden, der Vertreter der politischen Behörde war da, jener der Militärbehörde, der Abgeordnete des Kreises, kurz: alles, was zu regieren und zu raten hatte. Die Konferenz fand nicht in einem Schulhause, sondern im vornehmen, geräumigen Saale eines Hotels statt; sie zeigte also schon äußerlich, daß sie nicht schulmeisterlichen Zwecken allein diente, sondern zum Feste der Lehrer, zum Erntefest nach einer mit Mühen bestellten Saat werden sollte. — Ein weihevoller Unisonogesang leitete sie ein. Nach einer kurzen Pause begann der Vorsitzende mit der üblichen Begrüßung der erschienenen Gäste. Auch der beiden Österreicher wurde nicht vergessen. In der Erwiderung verwies ich auf die Zusammengehörigkeit des Sachsenvolkes mit jenen Deutschen, die dereinst aus dem Mutterlande in die Ferne zogen, von Fürsten gerufen, die Kultur zu bringen, und die, obwohl abgeschnürt von der Heimat, ihr Volksgut dennoch treu bewahren, die deutsche Sprache, deutsche Sitte und deutsche Art. „Aus einer solchen Sprachinsel, von deren Höhen man zur Adria hinübersieht, komme ich als Sendling, an der Mutterbrust zu saugen, um mit neuer pädagogischer Kraft dort Bildung zu fördern, wo ein steiniger Boden sonderlich Pflege und Geschick erheischt. Aus den Thüringer- und den Sachsenlanden und von den bayrischen Höhen waren vor Jahrhunderten die Bauern nach dem Süden gewandert; heute pilgern die Enkel gen Norden, denn sie wollen im gleichen Wellenschlag in die Weite, wenn sich auch zwischen sie die Alpenmauer schiebt. Dort, ivo heute noch der Bär im Ürwald haust, ist urfrische Kraft genug aufgespeichert, im Schrittmaß zu bleiben. Und insbesondere der einklassigen Schule, der Schule des Volkes im ausgesprochensten Sinne, gilt unser Eifer. Wir wollen im Sachsenlande, da die Pädagogik zur vollsten Blüte gediehen ist, Schätze sammeln, um sie daheim auszuteilen. Das sollen aber nicht etwa nur Schätze sein, die das Auge berücken, die den Freier locken, so daß man auch auf die Einklassige das Wort anwendet: Ehelicht den jungen Mann nur ohneweiters mit ihr, wenn sie ihm auch nicht gefällt, wenn er sie and) nicht kennt; znerst die Ehe. die Liebe wird von selber kommen I —, sondern Ihre Schätze sollen sogleich in Tatenlust nmgesetzt werben und zur werktätigen Arbeit führen. Dem Sachsenlande Dank im voraus für die Gaben I" — Ein brausender Sturm hatte die letzte» Worte verschlungen. Besonders die Damen röteten durch Klatschen ihre zarten Händchen, beim der Seitenblick auf die Ehe hatte in ihnen Gefühle angenehmster Art reproduziert. Der Amtshauptmann kam auf mid) zu und reichte mir die Hand, der Bürgermeister folgte ihm und auch der Militäroberste ließ den Säbel rasseln. Als die letzten Wogen geglättet waren, begann der Vorsitzende mit seinem Vorträge. Das Thema lautete: „Fahrt auf die Höhe". Die Durcharbeitung war ganz ausgezeidmet. Ich kann von den gehaltvollen Darlegungen leider nur schlagwortweise einiges wiedergeben. Schulrat Bang sagte u. a.: „Die Fahrt auf die Höhe zeigte sich bei uns im abgelaufenen Schuljahre mannigfach. Unterricht und Zucht gingen merklich aufwärts. Auch in der Gestaltung des persönlichen Lebens gab es sv manche Fahrt ans die Höhe. (Es wurden nun Prüfungen, Vorrückungen, Auszeichnungen erwähnt.) Der Menschheit Würde ist in unsere Hand gegeben.... Fahrt ans die Höhe zeigte auch der Mehraufwand für das Volksschulwesen. Die Schule hat das Kapital trefflich verzinst. Die Lehrerschaft tut mehr als jeder andere Stand; sie erfüllt nicht nur ihre Pflicht, sie wirkt auch außer der Schule zum Besten des Volkes und des Staates. — Es wurden im verflossenen Jahre mehr Konferenzen abgehalten als neue Schulen gegründet. Die Lehrerschaft zeigte noch immer größeren Eifer als der Schulerhalter. In den Lehrerberatnngen werden über alle neue Errungenschaften auf dem Gebiete des Schulwesens Referate erstattet, damit wir im laufenden bleiben. Immer ist Fahrt auf die Höhe. Aber man darf der Gegenwart nicht vergessen, wenn man in die Himmelsbläue sieht. Nicht jedes Neue ist auch das Bessere. Der Servilismus in der Pädagogik ist ebenso schlecht wie jener im persönlichen Verkehre. Gar mancher, der den Neuerern blind folgt, kommt zerschnnden und zerschlagen heim. Unsere Zeit hat eben eine neue Art der Kreuzigung erfunden. Auch ich konnte Ihnen Wundmale zeigen. — Der didaktische Materialismus ist ein Gift. Das Stopfen führt zur Überfütterung, zum Wort wissen, zum Schwätzen. Es hat eben auch in die Pädagogik eine gewisse Seusatiouslüsternheit eingerissen. Über jedem Lehrpläne siehe das Motto: „In der Beschränkung zeigt sich der Meister." Vielfach strebt man einen Fortschritt an, der zum Bankerotte führt. „Mit der Kost buntscheckigen Wissens" will man die Jugend nähren. „Gestatten Sie, daß ich einen Praktiker aus der Grube rufe: Kehrl Er sagt: Man steckt der Schule alles auf wie einem Postwagen und jeder schimpft, wenn sie ihm nicht sein Päckchen Knaster mitbringt." — Nicht der neue Stoff schaffe immer Abwechslung, so führte Schulrat Bang weiter aus, sondern die neue Durchleuchtung behandelter PartienI — Zwischen Schule und Volk darf keine Mauer sein Man soll es soweit bringen, daß die Schüler den Lehrer zum Schlüsse n i ck) t mehr brauchen. Den Blick zu den Sternen und auf die Straßenfront! Die Schule muß die politischen Ereignisse begleiten. Dementsprechend müßte and) die Lehrerbildung fein. Mit zwanzig Jahren soll der junge Freund als .fertiger MautV ins Leben. Rüstet ihn! Wieviel Selbstzucht muß er sich trotzdem nuferlegen 1 Fahrt auf die Höhe! Wer hält mit?" Mit dieser Frage hatte uns der Redner bereits zur Höhe gebracht. Wie von der Helle des Gletschers zog das Licht herab, uns mit einem Zauber umgebend. Die Lehrerschaft, die an zwei Stunden den Ausführungen mit steigender Spannung gelauscht hatte, brach in einen Freudenruf, in den Ruf des Entzückens aus. Und er, der soviel Licht herniedergesandt hatte, er verbeugte sich leicht und zog sich dann bescheiden zurück. Die gesamte Pädagogik der Zeit war an uns vorübergeglitten; mitten durch wand sich der Gedanke „Fahrt auf die Hohe!" Wie schön es doch ist, wenn es jemand versteht, den Stoff sinnvoll zu gruppieren und an einer festen Linie hinaufzuführen l Kvuglomeratredner sollten sich an der Rede des Schulrates Bang ein Beispiel nehmen. Das Hinweisen von losen Brocken tut keine Wirkung; erst wenn sich der feste Stamm erhebt, strömt der Saft in alle Teile. Der logische Zusammenhalt, der einheitliche Gedanke: das sind die Zaubermittel des Redners. — Der Vortrag des Bezirksarztes Dr. Eudler brachte zunächst eine Übersicht über den Stand der sexuellen Frage. An Reinedien empfahl der Sprecher: Der Lehrer soll über die sexuelle Frage vor dem 12. Lebensjahre der Schüler nur sprechen, wenn er gefragt wird, und daun sagen: „Das werde ich euch später einmal erklären." Es sollen Gelegenheiten vermieden werden. Daher müssen Witzblätter von Kindern ferngehalten sein. Das Turnen muß besser gepflegt werden. Fleißiges Schwimmen und Spielen beugen Verirrungen vor. Die Koedukation ist zu empfehlen. Die Aufklärung erfolgt durch die Schulärzte; ingleichen sollen diese bei Elternabenden Anleitungen geben. / Die Nede des Herrn Bezirksarztes blieb nicht ohne Widerspruchs wie ja das bei dem Gärungsstadium des Stoffes nicht anders zu erwarten war. Ein Konfer«.^,. 'Inehmer erzählte, er sei von dem Vater eines Knaben bei der Schulbehörde angezeigt worden, weil er sexuelle Aufklärungen gegeben hatte. „Solche Dinge," so hieß es in der Beschwerde,' „gehören nicht in die Schule." — Ein zweiter Redner empfahl das Zusammenarbeiten von Lehrer, Arzt und Priester. — Ich berichtete, daß ich einmal einen 14 jährigen Knaben, der mir verdächtig schien, unter vier Augen auf die Folgen der Verirrungen aufmerksam machte. Die Aussprache wirkte. — Zu einem Endergebnisse führte die Wechselrede nicht. So blieb denn die Frage offen. Noch einige amtliche Mitteilungen des Vorsitzenden (u. a.: ein Lehrer hatte Lichtbilder angefertigt und erbot sich, dieselben von Schule zu Schule zu geben), — ein Scharlied und die Konferenz war geschlossen. — Bis zum gemeinsamen Mittagmahle war noch eine Stunde Zeit. Mein Begleiter und ich benützten sie, uns die Stadt zu besehen. Als wir über den Hauptplatz schleuderten, packte mich plötzlich jemand von rückwärts an den Achseln, indem er barsch die Worte sprach: „Sind Sie der Prof. P.?" Ein zweiter der Ankömmlinge war vor Freund Sekora getreten. Ehe wir uns fassen konnten, wurden wir „für verhaftet erklärt" und eingeführt. Es ging zu einem grauen Hause mit starken Gittern, zum Kerker. Der mir zur Seite schritt, hatte sich als Bürgermeister legitimiert. Was wollte ich? Ich mußte folgen. Indes die beiden lautlos neben uns schritten, überlegte ich, was eigentlich zur Verhaftung führen konnte. Vielleicht sehen wir einem Mördcrpaar, das man gerade verfolgt, ähnlich? Oder hat es irgendwo ein Attentat gegeben? Als Strolche konnte man uns nicht fassen, denn wir waren so ziemlich in modernem Schnitt erschienen. Als ich nach dem Grunde der Festnahme fragte, wurde mir bedeutet: „Das werde» Sie bald erfahren!" Zwei bange Minuten! Wir wurden in einen Keller geführt. Er war altdeutsch eingerichtet. Da der eine Polizist - in Zivil (Geheimpolizist, politisches Verbrechen 111) zurückgeblieben war, mucksten wir uns nicht, sondern harrten ruhig der Dinge, die da kommen sollten. Sie kamen — vier vollgefüllte Bontcillen mit der Aufschrift „Moselwein", in Begleitung des Herrn Bürgermeisters. Ein fidelcs Gefängnis! „Entschuldigen Sie den Schreck, meine Herren! Ich liebe die Österreicher über alles und da habe ich Sie halt „amtlich" hoppgenommen, damit Sie mir nicht entwischen. Sie müssen mit mir ein Gläschen leeren! Mit Vergnügen denke ich der Sängertage von Graz. Lassen wir also Graz und das liebe Österreich hochleben!" — Hei, war das ein Umschwung der Gefühle! Im Gläserklang kam er kräftig zum Ausdruck. — Wir hätten noch gerne die vierte des Moselweines entkorkt, würden wir nicht des Mittngmahles gedacht haben, das unser harrte. Dort sollten wir ja sprechen. Also hieß es, die fünf Sinne nicht zuviel in den Äther tauchen! Unsere Gefangenwärter blieben indes zurück. So dürfte denn auch die „Vierte" ihrem Zwecke zugeführt worden sein. Bei unserer Rückkunft in den Beratungssaal fanden wir denselben in einen Hochzeitssaal umgewandelt. In Hufeisenform war eine Tafel aufgestellt worden. Teller an Teller, Blumen und hervorragende Schlots dazwischen. Wo zuvor der Inspektor präsidierte, hatte sich eine Musikkapelle etabliert. Man hatte auf uns gewartet. Als die Reste der ersten Gerichte abgetragen waren, begann der Neigen von Trinksprüchen. Schulrat Bang feierte den König, der Amtshauptmann sprach auf die Lehrerschaft, der Oberlehrer von Dippoldiswalde hob die Verdienste des Inspektors hervor, ein anderer Amtsgenosse die des Bezirksarztes, ein dritter die des jugendlichen Amtshauptmannes, der trotz der steifen Offiziösen immer frei und offen zur Lehrerschaft stand; Freund Sekora betonte das gemeinsame völkische Fühlen und die gemeinsame Arbeit im Dienste der Kultur. Als willkommene Beigabe erzählte Sekora vom grausigen Lindwurm in Klagenfurt. Manch Gläschen wurde hernach geleert, das Gruseln loszuwerden. Dr. Prietzel, dem die Lehrerschaft wiederholt zugejubelt hatte, sagte, es freue ihn, daß ihn die Wackern noch von der Zeit her, da er seinen erkrankten Freund Bang vertrat, im Herzen tragen; allein er wolle nicht um neue Liebe buhlen, denn diese gebühre dem Freunde. Schulrat Prietzel beglückwünschte die Lehrerschaft insbesondere zur neuen Gehaltsaufbesserung und meinte witzig: „Na, eigentlich hätten Sie nach dieser .kolossalen" Vorrückung im Luftballon oder mindestens im Automobil zur Konferenz kommen sollen! Doch, Spaß beiseite. Ich habe auch ein egoistisches Interesse an dem Gelingen; denn steigt der Lehrer, so muß auch der Inspektor steigen." — Eine Eigentümlichkeit der mferenz in Dippoldiswalde waren die Scharlieder bei dem Festmahle. Sie schmiert-" rf' nit lokalem Wortlaut in bekannte Melodien. Einige Proben (die Liedertexte Ing;y, Itfi Dkllck vor) mögen das dartun: Winternebel trüb bang, Winternächte schaurig lang Waren uns beschicden. Doch war auch die Hoffnung fern —, Nun lacht wieder der Morgenstern, Freude herrschet und Frieden! Reis'ge Scharen kamen zu Haus, Zogen zur Wahlschlacht mutig herauf Kampfeswolken sich türmten. Schlachtruf klang von Berg zu Tal: „Konservativ!" — „Hie liberal!" — So aufeinander sie stürmten. Ritter schlugen an das Schwert: „Auf zum Rüttli kommt und schwört Freudig beim Morgenschimmer": „Pädagogik von Papier, Schimpf und Hohn dir künden wir, Obstruktion für immer!" Allerseits rief man: Mehr Sold! Weil man mit zu wenig Gold Schweren Dienst belohnte. Doch nur Ländler hatten das Glück Städter traf böses Mißgeschick, Gucken noch jetzt nach dem Monde. Nach den Nebeln der Winternacht Sonnenschein uns heute lacht, Mutentflammend aufs neue. Unfern Führern heißen Dank!------------ Und der Stunde begeisterter Trank Stärke und mehre die Treue! Dem Kampflied folgte ein Danklied. Weil alles im Zeichen der Gehaltsregulierung stand, die .erobert' werden mußte, so klang auch hier dieselbe Saite. Einige Strophen: Verzeiht, die ihr vom Stand nicht seid, Des Lehrers laute Fröhlichkeit: „Der .unsre Staffel' bracht' vom Fleck, Heißt Staats-Minister Dr. Beck." Heut lächelt selbst der Dezernent, Weil unser Schicksal sich gewend': „Es sah Geheimrat Dr. Kühn Im Landtag Lehrer-Weizen blühn." Und du den Lehrern wohlbekannt, Heut drücken wir die liebe Hand „Und setzen dich i» höhern Rang: Du bist und bleibest unser Bang." Den Schluß bildete ein Mahnruf an die Lehrerschaft. Er betitelte sich mit dem Worte .Gelöbnis": Zur Werkstatt rief uns wieder Der alte Waffenschmied. Zu gutem Kamps die Waffen Hat es uns neu geschaffen, Nie rastend, nimmer müd. — Vom Gärtner sollt ihr lernen, Der mild das Schwache stützt, Doch auch mit erustcr Liebe Beschneidet wilde Triebe, Entfernt, was nimmer nützt. Wie treue Kameraden Sollt ihr selbander stehn Und nicht in Haß und Neiden, In Mißgunst, Zank und Streiten Fremd auseinander gehn. Viel treue Führerworte Er mahnend zu uns sprach; Und stark, wie Amboßklingen Und fein, wie Flammensingen Tönt's in der Seele nach: Dem Lehrer sollt ihr gleichen, Der noch nach schwerem Tag Von Hirtendienst ermattet, Vom Abend schon umschattet, Die Kindlein sehen mag.----------- Zur Fahne sollt ihr halten n alter Mannenlreu, aß fröhlich euer Schaffen, Ohn' Flecken euer Waffen Und Sieg das Ende sei."-------- I „WiePflüger müßt ihr werden, Die fromm bei Frühlingswehn, Wenn erste Schollen breche», Mit Schnittersehnsucht sprechen: „Bei dir, Herr, soll es stehnI" Doch Schwerter sollt ihr schwingen Und lernen guten Streich, Wenn tückscher Feinde Heere Mit falschem Wort und Wehre Euch brechen ins Bereich! Viel treue Führerworte Sind unsrer Schar geweiht. Im Kameradenliede Dem alten Waffenschmiede Erschall der Treuecid: Im Frieden treues Wirken, Im Kampfe guten Streich; Dann wird ein Dank dem Mahnen, Ein Schreck der Feinde Fahnen, Und dein, Herr, ist das Reich!--- Nach der uns zugemittelten Vortragsordnung gab es abends ein Konzert von Dresdner Opernsängern. Wir begaben uns daher in das idyllisch gelegene.Schützenhaus'. Dort wurde uns nachstehende Vortragsordnung überreicht: Konzert zur Hauptkonferenz der Lehrerschaft des Inspektionsbezirkes Dippoldiswalde am 27. August 1908, nachmittags 4 Uhr, im Schützeuhause. 1. Elsa's Brautzug zum Münster, von Liszt. 2. Duett: Still wie die Nacht, tief wie das Meer, von Götz. 3. Wolfram's Gesänge aus Tannhäuser, von Wagner. a) Blick ich umher in diesem edlen Kreise. b) Wie Todesahnung, Dämmrung deckt die Lande. 4. Szene — Arie — Duett, von Kreutzer. Pause. 5. Romanze Es-dur, von Rubinstein. 6. Arie aus: Hans Heiling, von Marschner. 7. Arie aus: Glöckchen des Emeriten, von Maillard. 8. Duett aus: Die lustigen Weiber von Windsor, von Nicolai. Ausführende: Herr Bercht, Tonkünstler, Hochschullehrer am Kgl. Konservatorium in Dresden. Fräulein Roth, Konzert- und Opernsängerin in Dresden. Herr Kipper, Konzert- und Opernsänger in Dresden. Die Allsführung sämtlicher Nummern des Programmes mar glänzend. Als der ernste Teil vorüber war, hüpfte der Dreivierteltakt durch den Saal; junges und altes Lehrervolk hüpfte mit. Alles walzte im rhythmisch melodischen Wirbel, — auch der Inspektor jenseits der Grenze mit einem hübschen ©reichen im Arm. Die landwirtschaftliche Fortbildungsschule in Österreich. Von F. S. Wamprechtsarner in Gröbming. (Schluß.) Das beste Zugmittel für die Errichtung landwirtschaftlicher Fortbildungsschulen werden aber immer die Erfolge bereits bestehender derartiger Anstalten sein. Allerdings müßte bezüglich der Aufteilung der Kosten ein Schlüssel gefunden werden, was bei der einfachen Organisation der Schulen keinen wesentlichen Schwierigkeiten begegnen wird. Mit Rücksicht darauf, daß die landwirtschaftliche Jugend in den Sommermonaten zu den verschiedenen landwirtschaftlichen Arbeiten benötigt wird, müßte der Unterricht in die Wintermonate verlegt werden, und zwar soll der Besuch der Fortbildungsschule drei Winterkurse umfassen, deren jeder fünf bis sechs Monate währt und etwa mit 1. November zu beginnen hätte. Da unmittelbar nach der Entlassung aus der Volksschule die Lernfähigkeit der Schüler am günstigsten ist, sollte der Besuch der Fortbildungsschule sich lückenlos an die Volksschule anschließen; also hätten die Burschen die Kurse vom 15. bis zum 18. Lebensjahre zu besuchen. Was die Zahl der wöchentlichen Lehrstunden anlangt, müßte an einer Mindestzahl von vier Unterrichtsstunden festgehalten werden, und zwar müßten sich diese auf zwei Unterrichtstage verteilen. An vielen Orten wird es möglich sein, zwei Lehrstunden am Sonntag Vor- und Nachmittag zu halten. Da jedoch die zwei sonntägigen Unterrichtsstunden zur Erteilung eines erfolgreichen Unterrichtes unbedingt unzureichend sind, muß die Bevölkerung für zwei weitere Lehrstunden eines Wochentages gewonnen werden, wobei den Wünschen der Bevölkerung tunlichst entgegenzukommen wäre. Entschieden abzuraten ist aber von der Einführung des Unterrichtes an Abendstunden, weil einerseits ein ermüdeter Lehrer mit ermüdeten Schülern keinen erfolgreichen Unterricht betreiben kann, anderseits weil die Burschen auf dem Heimwege in moralischer Beziehung Schaden leiden könnten. Bis zur definitiven Regelung der Besuchspflicht dürfte es sich empfehlen, die Bestimmungen des Kärntner Lehrplanes zu beachten. Derselbe schreibt für den ersten Unterrichtstag eines jeden Winterkurses folgende Stilübung vor: Erklärung, in der sich der Schüler verpflichtet, den ganzen Kurs fleißig zu besuchen. — Es war dies zweifelsohne ein sehr glücklicher Gedanke, denn einesteils wird an das Ehrgefühl der heran-wachsenden jungen Männer appelliert, an ihre gute Einsicht und ihr Verständnis für den Wert der Fortbildung, anderseits lernen sie den Wert einer Urkunde, die Bedeutung einer Unterschrift schätzen und sie werden die moralische Verpflichtung gewahr, das gegebene Wort auch zu halten. Und tatsächlich weiß ich aus Mitteilungen von Kärntner Amtskollegen, daß mit dieser Einrichtung ein befriedigender Besuch erzielt wurde. An Orten, wo keine gewerblichen Fortbildungsschulen bestehen, wird sich die Notwendigkeit ergeben, im Unterrichte auch auf die gewerblichen Verhältnisse ange- messene Rücksicht zu nehmen. Nicht selten betreibt der Bauer als Nebengeschäft ein gewerbliches Unternehmen, z. B. ein Gastgeschäft, eine Wagnerei, Binderei, Tischlerei, eine Schmiede, ein Zimmermannsgeschäft, eine Krämerei oder dergl. Insbesondere im Rechenunterrichte wird sich öfter Gelegenheit geben, auf die gewerblichen Betriebe einzugehen und werden diesbezüglich noch nähere Ausführungen folgen. Welche Lehrstoffe werden in der landwirtschaftlichen Fortbildungsschule zu behandeln sein ? — In dreijährigem Turnus Bodenkunde, Pflanzenbau und landwirtschaftliche Tierkunde auf Grund der Anschauung und unter strenger Anpassung an die heimatlichen Verhältnisse; nichts soll in den Kreis der Erörterungen gezogen werden, was nicht für die bodenständige Produktion von Bedeutung ist. Also die heimatliche Ackererde soll in Bezug auf ihre Entstehung, ihre Bestandteile, ihre Eigenschaften, ihre Fruchtbarkeit, ihre Bearbeitung und Verbesserung besprochen werden, ebenso die heimatlichen Gräser, die heimatlichen Nutzpflanzen, die heimatlichen Haustiere, deren Körperbau, Atmung, Blutkreislauf, Ernährung, Pflege usw. Überdies gehören noch in den Lehrplan: landwirtschaftliches Rechnen, Geschäftsaufsätze, Bürger- und Gesetzeskunde. Zum Schlüsse will ich noch die Frage streifen: Ist in der landwirtschaftlichen Fortbildungsschule der gemeinsame Unterricht von Burschen und Mädchen möglich oder nicht? Als ich seinerzeit meine landwirtschaftliche Fortbildungsschule gründete, hatte ich von vorneherein den Plan, sie beiden Geschlechtern zugänglich zu machen. Ich trug meine Absicht in einer Ortsschulratssitzung vor und nachdem weder der Ortsschulrat noch der katholische und evangelische Pfarrer Bedenken hegten, wurde der Bevölkerung bekanntgegeben, daß Burschen und Mädchen teilnehmen könnten. Gleich in der ersten Unterrichtsstunde appellierte ich in warmen Worten an das Ehrgefühl beider Teile. Und siehe da! Ich hatte meinen Plan nicht nur nicht zu bereuen, sondern ich konnte bald wahrnehmen, daß gerade die Anwesenheit der Mädchen die Burschen zu ganz besonderem Eifer anspornte und ich hatte die ganzen Jahre her in Bezug auf Takt und Anstand nicht die geringste Ursache zu klagen. Selbstverständlich dürfen solche gemeinsame Lehrstunden nur zur Tageszeit stattfinden und es ist der Kursleiter verpflichtet, die jungen Leute auch vor Beginn der Lehrstunden zu beaufsichtigen. Im übrigen liegt kaum ein stichhältiger Grund vor, den gemeinsamen Unterricht für bedenklich zu halten; denn wenn sich die jungen Leute treffen wollen, so treffen sie sich auch außer der Schule, wo das wachende Auge des Lehrers und der Eltern fehlt. Und tatsächlich sind ja die jungen Leute bei allen Arbeiten auf dem Felde, im Stalle, in der Scheune, im Obst- und Weingarten beisammen, tragen gemeinsam alle Freuden und Widerwärtigkeiten, die die Arbeit auf der harten Scholle mit sich bringt. Ich glaube, es wäre verfehlt, wollte man die Sache durch ein trübes Glas besehen, denn in diesem Falle erscheint alles, auch das Idealste, in dunklen Farben. Im Gegenteil! Ich meine vielmehr, daß der gemeinsame Unterricht auf beide Teile einen veredelnden Einfluß auszuüben vermag. Im übrigen liegt auch hier wie bei aller Erziehung das Schwergewicht in der Person des Lehrers. Ist er der richtige Mann, geht von ihm das entsprechende Fluidum aus, dann ist die Sache schon gewonnen und keinem Kursteilnehmer wird es einfallen, durch Blick, Miene oder Gebärde die Aufmerksamkeit eines anderen Teiles auf sich zu lenken. Das Ehrgefühl und das Interesse an der Sache wird jeden niedrigen Gedanken bannen. Wenn auch über diese Frage ein Schlußurteil gegenwärtig noch nicht abgegeben werden kann, sicher ist, daß in nächster Zeit für eine zweckentsprechende Fortbildung unserer Bauernmädchen gesorgt werden muß. Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter: Rudolf E. Peerz. — Druck von Jofef Pavlicek in Gottfchee. methodische Schriften von Rud. k. Peerz. (Bezug durch die Verwaltung der „Blätter für den Abteilungsunterricht“ in Laibach.) 1. 230 praktische Rechenaufgaben, wie sie das Leben bietet und das Leben braucht. Von Dengg-Peerz. — a) Ausgabe für Lehrer, geb., 1 K 20 h. — b) Ausgabe für Lehrer, geheftet, 1 K. — c) Ausgabe für Schüler (Oberstufe) 20 h. 2. Das Zeichnen nach der Natur in der Landschule. 2. Auflage. 5. Tausend! — a) Violett geb. mit weißer Aufschrift 2 K. — b) Geheftet 1 K 50 h. 3. Lehre sparen ! Ein sozialpädagogisches Unterrichtsbeispiel. 2. Auflage. Vom k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht angekauft. Preis 40 h. 4. Anleitung zur Ausarbeitung von Prü-fungsthemen. Mit Beispielen versehen. Preis 40 h. 5. Kreuz und quer von Schule zu Schule. (Eine Wanderfahrt durch das österr. Alpengebiet.) 2. Auflage. — Elegant gebunden 2 K, geheftet 1 K 50 h. 6. Talaufwärts von Schule zu Schule. (Eine lustige und lehrreiche Schulwanderung.) — 3. Auflage. Reich illustriert, mit der Ergänzung „Talabwärts von Schule zu Schule“ (Die Wanderung nach 7 Jahren) versehen. — Elegant gebunden 3 K, geheftet 2 K. 7. Die österr. Schulaufsicht. (Organ des Reichsbundes der österr. Bezirksschulinspektoren.) Preis 4 K jährlich. — Monatschrift. 8. ,Blätter für den Abteilungsunterricht*. (Monatschrift zur Förderung des österreichischen Schulwesens.) — a) 1., 2., 3. Jahrgang (1904, 1905, 1906) als Buch in 3. Auflage erschienen (geheftet) 4 K elegant gebunden 5 „ b) 4. Jahrgang (1907) als Buch in 4. Aufl. erschienen (geheftet) 3 „ elegant gebunden 4 „ c) 5. „ (1908), in Heften zu haben 4 „ d) 6. „ (1909) 6 „ Lehrerverein.............................................101 Lehrmittel................................................35 Leierton................................................ 45 Lernfreude................................................22 Lesen.....................................................67 Lesestunden........................................ 98 Liebe und Vertrauen der Kinder.......................23 Lüften...............................................44 Magenfrage...........................................41 Mädchenerziehung.............................. . 56 "I L. & C. Hardtmuth’s L. & C. Hardtmuth’s Koh-i-noor Rasteilstifte L. & C. Hardtmuth’s und Zeichenstifte ... . . „ ,. L. * C. Hardtmuth’s ^hM HRldtN Schulstifte ^ 12-6 JL "T" ] L. & C. HARDTMUTH « Österreich. Lehrer« « und Lehrerinnen « benützen zur Ablegung der Lehr-befähigungsprü- _ fung die weltbe- kannten Unter-1 thode Rustin: I gungsprüfg. an I und Reifeprüfg. | Lehrerinnenbil sowie die Lehr- I englische und Glänzende Er-Prospekte über | Anerkennungsund franko. An-1 richtsbriefe, Me-Lehrbefähi-Bürgerschulen | an Lehrer- und dungsanstalt., befähig, für die franz. Sprache, folge. Besondere jedes Werk und , schreiben gratis sichtssendungen bereitwilligst. Schallehn & Wollbrück Wien XIV/2. Kreuz und quer von Schule * zu Schule. « (Eine Schulreife durch das österreichische Alpcngebiet.) Verfasser: Wud. G. H'eerz. -------------------- Zu beziehen durch die Verwaltung der „Blätter für den Abtcilnugs-unterricht" in Laibach. Gebunden 2 K, geheftet 1 K 50 h. 12—5 HANS MÜLLER Schönbach, Böhmen « » feinste « * Solo- und Orchestoroiolinen. Gute Violine samt Holzetui, Bogen, Schule, Stimmpfeife, Reservebezug etc. franko 15, 20 K. Feine Solo-Violine samt feinstem Zubehör 30, 40, 50 K franko. Den Herren Lehrern liefere ohne Nachnahme auch zur Ansicht und Probe, ohne Kaufzwang. Teilzahlungen gestattet. Garantie: Zurücknahme! Kataloge frei! Reparaturen kunstgerecht und billigst. *" 30 Tage zur Probe IM versendet in alle Orte der Monarchie 6-5 Nähmaschinen-Oersand ■ Baus „Strauss“ Wien, VII., Slebeneterng. 13 (Ecke Stlftg.) die Wertheim-Elektra 85 K etc., weit und breit bekannt als die beste, geräuschlose Familienmaschine der Gegenwart. Maschinen, die sich in d. Probezeit nicht als vorzüglich erweisen, werden anstandslos zurückgenommen. An nachweisbar mehr als 1000 Lehrer Östcrr. gelieferte Wertheim können überall besichtigt werden. Mitgliedern von Lehrervereinen Extrarabatt. Auf Wunsch bequeme Teilzg. Verl. Sie Preisliste. Merken 76 Mitleid Monogrammalbum.... 77 Musterband 73 Nähtuch 77 Nachbereitung 116 Nach der Schule .... 68 Naturkunde 86 Natürlichkeit . . 18, 22, 46, 91 Nettigkeit 56, 95, 108, 112 Neugierde '■ 56 Nutzarbeiten 74, 78 Oberlehrer . 106 Offenes Urteil 30 Praktischer Unterricht . . . 84 Recheuunterricht 84 Sammeln von Lehrmitteln - 37, 96 Selbstüberwindung.... 30, 111 Schadenfreude 56 Schätze deine Arbeit . . . 12, 105 Scherzworte 51 Schlimme Stunden . . . 29, 124 Schmücke das Schulzimmer. 93 Schönheitssinn ...... 94 Schönschreiben 108 Schulgebet 33 Schulluft 44 Schulmesse ............................................33 Schulart................................................66 Schultagebuch..........................................118 Schülerausflüge.........................................37 Schülercharakteristik 25, 118 Schülerschrift.........................................109 Spiele................................................ 57 Staudcsauseheu.............................101, 103, 107 Standesunterschiede.....................................58 Stimmittel..............................................66 Stoffverteilung........................................115 Streben 31, 102 Stricken................................................74 Tagebuch................................................67 Teilnahmslosigkeit......................................10 Trost..................................................126 Undank 26, 125 Unduldsamkeit...........................................17 Unerschrockenheit.......................................58 Ungerechtigkeit.........................................23 Unrecht.................................................24 Unwissenheit......................................38, 52 Vaterlandsliebe........................................120 Veranschanlichungsmittcl..........................22, 26 Verkehr mit den Eltern..................................58 Verkehr in Familien 67, 105 Verkehr mit Laien.......................................15 Verkehr mit den Schülern................................19 14 Tage zur Probe sende ich an jeden Herrn Lehrer meine in Künstlerkreisen rühmlichst bekannten Spezialitäten: Streichinstrumente, Zithern, Guitarren, unübertroffen in Qualität und Preiswürdigkeit. Empfehle gute Violinen in >/s, 8/4 und 4A Größe zu K 5'—, 6—, 8—, 10'—, 12— und höher. Gute empfehlenswerte Schul-Violinen mit starkem Ton, komplett samt gefüttertem Holzetui, Bogen, Reservesaiten, Kolophonium, Stimmpfeife, Dämpfer, auf Wunsch auch mit Schule, K 15 — bis 20 —. Feine Orchester-Violinen samt besserem Zubehör K 25 — bis 30'—. Künstler-Violinen mit starker edler Tonfülle, nach alten Modellen, mit feinem Ledertuch-Form-Etui, feinem Bogen, Kinnhalter, gestickter Violinschutz-decke und übrigem feinen Zugehör K 40 — und 50 —. Solo-Violinen, Violas und Celli mit oder ohne Zugehör K 60 — bis 200 —. — Auf Wunsch Auswahlsendung von 2—4 Stück ohne Nachnahme. Zithern, Guitarren, Mandolinen, Mandolas etc. in jeder Ausführung vom billigsten Schüler-Instrumente bis zum feinsten Konzert-Solo-Instrumente. Weiters empfehle ich zu billigsten Preisen beste, tonreine Blech- und Holz-Blasinstrumente, Trommeln, Cinellen, Saiten, Bestandteile, Harmoniums, Harmonikas, Volkszithern etc. unter voller Garantie. — Akkordangeber, chromatische Tonangeber. Lieferung auch gegen bequeme Monats-Teilzahlungen so daß jedermann in der Lage ist, sich ein wirklich gutes Instrument anschaffen zu können. Alte, wenn auch ganz defekte Violinen, Violas und Celli tausche ein oder kaufe gegen bar. Reparatur-Werkstätte. Preislisten kostenfrei. Johann Klier, Musikinstrumenten - Erzeugung Steingrub bei Eger (Böhmen). Vernünftige Kleidung 65 Weitererzählen.100 Verschlossenheit................................105 Wirken im Lehrervereine........ 102 Verstandesfragen . .............................87 Wohnungsfrage.....................................40 Vertrauensseligkeit.............................104 Zeichenunterricht............................... 87 Vervollkommnung der Methode......................28 Zerstreutheit.....................................24 Vorbereitungsbuch .............................114 Zulernen...................................67, 117 Vor dem Unterrichte..........................19, 49 Zutraulichkeit....................................50 Vorschnelles Urteil..............................10 Zwang......................................51, 117 Bortragen........................................90 Zwischenarbeiten..................................77 Was man lesen soll...............................67 Urteile über das „Hrostbüchtein für die junge Lehrerin". (Verlag der „Blätter für den Abtcilungsunterricht in Laibach". Preise: a) Liebhaberbündchen K 2, b) elegant gebunden K l-50, c) geheftet K 1.) Bezirksschulinspektor Gustav VoduZek in Trifail schreibt: „Das Büchlein kommt vom Herzen und wird nicht nur die Herzen Ihrer Kolleginnen, sondern die Herzen aller Ihrer Berufsgcuosseu erwärmen und zur Zeit schwerer Prüfungen ein Wegweiser fürs Berufsleben sein." Schulrat Dr. I. I. Binder, Direktor der deutschen Lehrcrinnenbildungsanstalt in Laibach, urteilt: „Erlebt und erschrieben" könnte man dem Büchlein als Leitspruch voransehen. Hoffentlich findet die Erstlingsgabe Ihrer Feder den verdienten Anklang und dankbaren Erfolg bei Ihren Berufsgenossinnen." X !!! Seispieloser Erfolg einer österreichischen pädagogischen Schrift !!! In einigen Monate» 1. Anffag« (2500 St.) vergriffen. In zweiter Auflage ist erschienen: = Urof. Würger :—■■■• .. Die Slrhje im nnturgrschichtlichen Unterrichte | der Volks- und Mrgerschnle. ITlit 108 Skizzenöeispieken, darunter 3 in Sechsfarbeudruck, und Lehrproben. Mreis 2 Aroneu. — Zu beziehen durch die Verwaltung der „Blätter für den Abteiluugsuuterricht" in Laibach. Im Verlage des Lehrerhaus-Vereines in Wien ist erschienen und durch die Kanzlei des Vereines (Vlll/1, Josefsgasse 12) gegen Einsendung des Geldbetrages zu beziehen: Erlösung. Schauspiel in einem Akte von R. Hawel. Im Sommer 1908 trat der Lehrerhaus-Verein in Wien an den dramatischen Dichter R. Hawel mit dem Anträge heran, zum sechzigjährigen Regierungsjubiläum unseres Kaisers ein Stück zu schreiben, in dem die für Schule und Lehrerschaft so segensreiche Schaffung des Reichsvolksschulgesetzes gefeiert werden sollte. Aus dieser Anregung heraus entstand das vorliegende Werk, von dem der Dichter wünscht, es möge von der Lehrerschaft Österreichs als das aufgenommen werden, als was er es geplant hat: als ein Dankbrief für die treuen Kämpfer von einst und als ernste Mahnung für die Jetztlebenden. Die Statthalterei in Wien untersagte die Aufführung des Stückes, weil der darin ergreifend geschilderte Kampf des wackeren Schulleiters mit dem Pfarrer aufregend wirken könnte . .! Erst im Mai 1909 wurde das Stück freigegeben und im Deutschen Volkstheater in Wien mit glänzendem Erfolge aufgeführt. Es ist zu erwarten, daß die Lehrerschaft Österreichs diese ihr gewidmete Dichtung unseres heimischen Amtsgenossen würdigen und sich an ihr erbauen werde, und dies um so mehr, als das Stück leicht aufzuführen ist und der Dichter auf die üblichen Tantiemen verzichtet. Preis 1 K 20 h, mit Zusendung um 5 h mehr. Mitteilungen der Verwaltung. Wir bitten, von „Ferienadressen“, d. h. Abänderungen bei uns abzusehen. Es ist viel einfacher, man meldet dem Postamte die Veränderung. Uns macht die Einstellung der neuen Anschrift zuviel Arbeit. — Erlagscheine werden wir im September oder Oktober der ganzen Auflage beischließen. Damals werden wir denn auch die Rückstände, um die wir mehrfach ersucht wurden, vermerken. — Reklamationen sind portofrei. Es genügt der Hinweis: Reklamation in Zeitungssachen. — Folgende Schriften sind in unserem Verlage neu erschienen: a) Talaufwärts, Talabwärts von Schule zu Schule. („Talabwärts“ ist ganz neu, „Talaufwärts“ wurde zum dritten Male aufgelegt. Beide Teile in einem Bande. Elegant ausgestattet, Seidenbändchen, in Leinwand gebunden, reich illustriert. „Talabwärts“ schildert, wie sich das Schul-gebiet im „Talaufwärts“ nach sieben Jahren zeigte. Abschnitte des „Talabwärts“: 1.) Dem Lenz entgegen. — 2.) Ein pädagogischer Recke. — 3.) Lorbeer und Myrte. — 4.) Tosender Wellenschlag. — 5.) Bei einem modernen Praktiker. — 6.) Wenig Worte, viel Gewinn. — 7.) Frühlingswehen in der Schulstube. — 8.) Zwei glückliche Schwestern. — 9.) Die Lehrer-Bürgermeister. — 10.) ln der Kochschule. — 11.) Edelsteine. Das schmucke Buch kostet 3 K. Es ist nur gebunden zu haben. Dem Titelblatte gegenüber das Bildnis des Verfassers Rud. E. Peerz. b) Trostbüchlein für die junge Lehrerin. Verfasserin: H. Rieger. — Abschnitte: 1.) 1. Brief: Der neuen Amtsschwester zum Willkomm. — 2. Brief: Die ersten Enttäuschungen. — 3. Brief: Die Vorgängerin. — 4. Brief: Die Stellung zu den Berufsgenossen und jene zu Laien. — 5. Brief: Die Liebe und das Vertrauen der Kinder. — 6. Brief: Mittel und Wege zur Vervollkommnung der Methode. 7. Brief: Über das Schulgebet. 8. Brief: Die Bereicherung der Lehrmittelsammlung. — 9. Brief: Die Wohnungs- und Verköstigungsfrage. — 10. Brief: Gegen Schulluft und Leierton. — 11. Brief: Mittel zu einer strammen Schulzucht. — 12. Brief: Außerhalb der Schulinauern. — 13. Brief: Der erziehliche Einfluß auf Mädchen. — 14. Brief: Die Antialkoholbewegung. — 15. Brief: Über geistige und körperliche Er- Fußböden gegen Staub. Cotimol Urinöl zur Geruchloshaltung von Pissoirs. Staubtücher, imprägniert zur staub-Kii/ti*» losen Reinigung von Möbeln undFuß-böden. Offerte auf Wunsch. — Beste Fegemittel zur staublosen Reinigung von lackierten oder eingelassenen ■ Holzfußböden, Stein, Zement etc. 1 ——-- Referenzen" A. Lennar Inhaber der Dustless Oil u. Paint Co., G. Hartmann u. Co. Wien VI12, Anilingasse 2 (Mollardgasse 43). Lieferant der meisten Mittelschulen in Österreich, Lehrerbildungsanstalten; Fachschulen, Volks- und Privatschulen. Staatliche Humanitätsanstalten, Gerichte, Ämter. 1 Liter Tintenextrakt Nr. 2 (4 K) gibt 20 Liter schwarze Schultinte ä 20 h. 1 Liter Eisengallusextrakt Nr. 3 (6 K) gibt 10 Liter echte Anthrazentinte ä 60 h ■ Diese Extrakte sind flüssig, vollkommen satzfrei und geben mit kaltem Wasser verdünnt sofort fertige Tinte. Von vielen Landes- und Bezirkslehrervereinen geprüft und empfohlen. Von 3 Liter an portofrei. Keine Nachnahme. Keine Voreinsendung des Betrages. Muster gratis und franko. FR. SCHÜLLER, Amstetten, N.-O. Muster gratis und franko. holung. — 16. Brief: Das Streben nach Fortbildung. — 17. Brief: Der Handarbeitsunterricht. — 18. Brief: Erfolg im Aufsatzunterrichte. — 19. Brief: Praktischer Unterricht in verschiedenen Gegenständen. — 20. Brief: Neue Enttäuschung. — 21. Brief: Der Schulraum. — 22. Brief: Die Lesestunden. — 23. Brief: Die junge Lehrerin als Konferenzteilnehmerin. — 24. Brief: Das Standesansehen. — 25. Brief: Die neue Amtsgenossin und ihr Schulleiter. — 26. Brief: Zur Belobung des Schönschreibunterrichtes. — 27. Brief: Am Inspektionstage. — 28. Brief: Heimatliebe. — 29. Brief: Rüstung. — 30. Brief: Was uns glücklich macht. — Sachweiser. Elegantes Liebhaberbändchen in weißer Leinwand, mit Golddruck. Von bedeutenden Schulmännern empfohlen. Preis 2 K. c) Kreuz und quer von Schule zu Schule. (Eine Schulwanderung durch das österreichische Alpengebiet.) Verfasser: Rud. E. Peerz. — Kapitel: 1.) Die beiden Wanderer. — 2.) Eine private Ein- klassige zwischen Stahl und Stein — 3.) Eine Öffentliche zwischen Stahl und Stein. — 4.) Unter den Zinnen des Mangarts. — 5.) Zur Einklassigen über dem Torbogen der Eisenstraße. — 6.) Die Dreiklassige hart am Schienenstrang. — 7.) Die zweisprachige Zweiklassige in der Lehne des Berges. — 8.) Bei einem Meister zu Gaste. — 9.) In der dritten Klasse. — 10.) Im Land der Jugendträume. — 11.) Auf der Fährte alter Erinnerungen. — 12.) Weit hinter den Bergen. — 13.) Diesseits und jenseits der roten Linie. — 14.) Heimwärts! — Sachweiser. Geheftet 1 K 50 h, gebunden 2 K. Alle vorstehenden Schriften sind zu beziehen vom „Verlage der Blätter für den Abteilungsunterricht in Laibach“. Die Zukunft der familie wird für den Fall des frühzeitigen Ablebens des Oberhauptes am wirksamsten sichergestellt durch die Lebensversicherung; diese betreibt der Erste allgem. Beamtenverein der österr.-ung. Monarchie in allen möglichen Kombinationen nach den Grundsätzen der Gegenseitigkeit. Die Versicherungsbedingungen des Beamtenvereines sind anerkannt vorteilhaft, die Prämien mäßig. Auszahlungen fälliger Kapitalien erfolgen sofort und ohne Abzug. Versicherungsstand Ende 1909 . 201 Millionen Kronen Garantiefonds Ende 1909 ... 66 Millionen Kronen Ausbezahlte Versicherung seit Beginn der Vereinstätigkeit . . 101 Millionen Kronen Für humanitäre Zwecke verausgabt 2'Vi Millionen Kronen. Nähere Auskünfte erteilt bereitwilligst und kostenfrei die Zentralleitung des Ersten allgemeinen Beamtenvereines der österr.-ung. Monarchie Wien 1., Wipplingerstraße Nr. 25. Mri Einkäufen die in den „Blättern" angekündigten Airmen berücksichtigen und sich auf die „Blätter" beziehen 1 ß*ST Was sollen unsere Knaven und Mädchen lesen? ftsterrfrifht dfrllltfhfr 1ll<10ltd 5ie ist die anerkannt beste und am ineisten gelesene Jugendzeitschrift -—— >............... ..............— ——-1 (.Österreichs, herausgegeben vom Deutschen Landeslehrervereine in Böhme«, geleitet vom Fachlehrer 1(. Neumann. Monatlich erscheint ein Heft, 26 bis 50 Seiten 'stark, mit einem Farbeubilde und zahlreichen Schwarzbildern. preis des Jahrg. q. K 80 h. probenuminern umsonst' In prachteinbanddecken gebundene Jahrgänge kosten 6 K 80 h. TÄP Schiiltrhüdureitn cmvfeHIcit mit besonders im preise ticfherabgesetzte Halbjahrgäuge „Gster-------------------------------rcichs deutsche Jugend" gebunden zu je \ K 60 ri. vorrätig sind 2. Kalvj- Z898, 1900, 1902, *905, 1906 und 1907. Bestellungen sind zu richten an die Verwaltung „Österreichs deutscher Jugend" Veichcnberg, Löhmen. Die Wnlschaftsaöteil'ung des Deutschen Landeskestrervereines in Wöllmen, Weichenöerg, diese besorgt: 1. Den Einkauf von Herrenstoffen. 2. Den Einkauf von Damenkleiderstoffen. 3.' Den Einkauf von Seinen«, Baumwoll« und Schaffwollstoffen sowie Herren und Damenwäsche. 4. Den Einkauf von neuen und überspielten Flügeln und Pianinos. 5. Den Einkauf von Nähmaschinen für Hausbedarf und für Schulen. 6. Den Einkauf von Gold- und Silberwaren. 7. Vermittlung beim Bemge von Zeitungen. 8. Den Einkauf von Streichinstrumenten und Saiten. 9. Den Einkauf von Porzellan- und Gebrauchsgeschirr. 10. Vermittelt die Unterkunft im Erholungsheim und Sommerfrischen. Bei Bestellung von Mustern für Aamenkleider ist anznführen, ob der Stoff glatt oder gemustert, hell oder dunkel sein soll, ob ein praktisches oder elegantes Modekleid gewünscht wird. Bei Waschstoffen teile man mit, ob sie für Kleider ober Blusen gebraucht werden, ob Wollmousselin, Battist, Altlas-Satin, Sephir, Waschköper oder nur Waschkotton gewünscht wird. Bei allen Bestellungen empfiehlt es sich auch, den aus den Mustersendungen zu entnehmenden Preis anzugeben. Die freie Zusendung der Postpakete ist bei diesen Preisen nicht möglich, dagegen trägt die W.-A. die Auslagen für Mustersendungen und Rechnungsstempel. Man wende sich mit Karte an die Wirtschaftsabteilung des D. 8. L. V. in Reichenberg! Dr fr. Sclwnfeld § 0 Malerfarben- und Maltncbfabrik in Düsseldorf Feinste Künstler - Äl- und Wasserfarben. Schul - Aquarellfarben in Tuben, Näpfchen u. Stückchen. Knopf - Aquarellfarben. Reform - Schulfarben. kukas - Temparafarben. Tusche. W Ansere neue Preisliste für Schnl-zwecke u. Äaöesten mit Mischungen der feinsten Masterfarven stehen den Jemen Zeichenlehrern kostenlos zur Verfügung. M. 2.75. Sämtliche Rlal- und Zeichenutensilien. E-ss-g Inländisches Erzeugnis! färben Günther Wagners Künstler «.feinste technische Aquarellfarben in Tuben und Näpfen, sowie in Tafel-, Stangen-u in Knopfform, patentiert in Deutschland, England, Frankreich, Österreich und Ungarn, übertreffen in Bezug auf Reinheit, Leuchtkraft, Mischbarkeit und Haltbarkeit alle anderen Fabrikate. Praktische Farbkasten für den Schulgebrauch. Günther Wagner’s flüssige Tusche sind anerkannt konkurrenzlos und beherrschen den Weltmarkt. yB* Geeignetste Marke für den Schtilbedarf! "SM Den Herren Zeichenlehrern stehen auf Wunsch Aufstriche und Preislisten zur Verfügung. Günther Wagner Fabriken in Hannover und Wien X/l. Gegründet 1838. 30 Auszeichnungen. C. Reichert, Optische Werke, Wien VIII Ir Zweigniederlassungen in Prag und Budapest empfehlen ihre erstklassigen Mikroskope zu allen Arten von Untersuchungen, in jeder Preislage. Präpariermikroskope u. Lupen sowie alle Nebenapparate zur Mikroskopie. Projektions-Apparate in einfacher bis zur vollendetsten Ausführung. Lichtstarke, vorzügliche Anastigmate Neu-Kombinar F : 6,8 F : 4,8. Polar F : 4,8. Solar F: 6,8. Objektive zur Projektion. --- Preislisten frei auf Verlangen.