Macher W Zeitung. Nr. 57? Pli>numtrat>on«prt>«: Im Tomptoii ganzj. ft ll, halbj. f>, s>l.<», Für die .^ufitllung in« Hau» halbj, üV li, Mit d«i Poft z«n,j, si, I5>, haldj, 7 5», Montag, l 0. Ü»iärz. Inser«ion«glbül: Für lltlnt Inslrale b!« zu < Zcilen «b ll., glöh«e p« Htilr e lr,; bei «ftnen Wilberkolungcn per Zlill .'! ll. 1N79. Amtlicher Theil. diuck^! ^,?"^ '8?" wnrde in der l, f. Hof und Staats !äi,^ ! ''' ^ll'ii ^"s XIII.Hti'icl des ^richsgejshl'l«i!!s^ vo,-itndet '" ^" drntschen Ansflalie, ausgegeben nnd ver- ^a»,elbr enthalt nn.er I die Verurdnung des ssinanzminisicrium« vom 23sten ^«drullr 187!), betreffend die Brhandlnnq ^inigrr Werls-., ^'">tungrn in den drr Etrnslpauschali^nnss nnch der "lMmsMhiMt desMaischrauines unterworfenen Ärannt> '"mblrnnereien - l«?^ ^erurdnilüss drs ^inanzminislerinins vom 2 ^liil^ ^<", betrefft,id die Aczeichnnnq jener Uan'n, lNlj welche ° e lai,, V^rurdiillüss vom 18. ^nimrr 1852 ?lnwendung "in?// ^"'^»»»n dcs Finanzminisierinms vom 2. März »«/.>, brtrl'ffcnd die Verwrndmin von ^änterbottichen für )!r 5 "°'"5c i" Vierbraucreieiu ,^, ^llxdmachniiss des Finanzinlnistcrimns vom A, März <5^> '- bctrrssünd die Errichtung eincr hanptzollamtlichen ^lpuüti,,. i,,l Bahnhöfe der t. l. priv. Kaiserin Elisabeth- ^^^ («Wr. Ztg." Nr. 5« vom 8. März 1879.) MMmtllchcr Theil. bei,,,« - ^"terstiltzultg der dnrch Ueberschwelllnnlng ^'Muchtril Bewohlier im Bezirke Loitsch sind tinaea ^''" Landespräsidium nachstehende Beträge °l^ ^""""luugsergebnis des Pfarramtes Ober-da^' ....... 22 fl.5.2 kr. ^»lMlilngsergcbllis der Pfarrämter ^7'"lk. Hönigsteiu, Wrußuiz, Neu- voin^ "'^ H"'"H '"'t.....17 „ W , dorttV" ^"l)ann Znpancic, Gemeiude-^W" iu,d Realitälcubesitzer in ^ainmlilllgsevgcbnis der Pfarrämter daz -^wald, St. Martiil nnd Möttuil l 1 „ 90 „ «ammluilgsergebni» der Stadt- da^"''b'Stei.. ......24 .. 37 ,. ^""""llmgsergebms der Bezirt«-Msitmam.jchaft Stein .... N „ 10 „ ^ znsamlnen . . tttt fl. 87 kr. hlttliit ^ "'^ ^'" Ansdrncke des wärmsten Dankes zur öffentlichen Kenuluis gebracht wird. Kaibach am 0. März 1U7U. ^om k. k. Landespräsidium. Zu den Delegationsverhandlungen. Inbclreff der bekannten Bcjchlnfft des Budget-,nsjchufjes der Ncichsraths - Delegation bemcrtt das „Freindendlatt", daft die Streichung von :"> Millionen ,in der I ^7>-,er Borlage mehr gegen Ungarn alb gegrn )ic gemeinfame Regierung gelichtet fei, als Pressious-luittel uälnlich, um Ungarn gegenüber den österrcichi-ichen Standpnntt in der Sisjet«Novi-Frage zum Aus« )rucke zu uriugen. Obfchon das genannte Blatt das herhalten der Ungarn in diefer Angelegenheit entschieden uernrtheilt, hält es die erwähnte Represser Dennoch für bedenklich; denn wenn die Oesteirclcher slusgabeu, die in erster Linie dem deiche nützeu, verweigern, weil fic anch der ungarifchen Ncichshälfte zu-flatten kämen, fo begehen sie den gleichen Fehler, deffen sich Ungarn in der Sisset-Novi-Fragc schuldig macht. Das genannte Blatt möchte als Prinzip für die unvermeidlichen Intcrcssenlampfe zwischen beiden Reichs-Hälften aufgestellt fchen, daß. wenn eine friedliche Aus-söhuuug fich uicht erzielen lasse, das letzte Wort vom Ltandpuulte dcs Reiches gesprochen werden müsse. Die „Borstadt-Zeitung" richtet gegen Ungarn aus Aulaß der Sisset-Noui-Afsaire gleichfalls schlurre An^ klagen uud erklärt sich den oppositionellen Ton, welchen einzelne ungarische Journale gegeu den Rcichs-Kriegsmmister Grafen Äylaiidt anjchlagen, damit, daß letzterer in diefer Angelegenheit auf dem österreichischen Staudpuutte stehe, weil dieser auch der Staud-puutt der Gcsammtmunarchie ist. Die „Neue freie Presse" erklärt sich cutschieden dagegen, daß die be,den Reichstage ans ihr uumittel-bares Cuntrolls uud Milwirtuugsrecht iu bosnischen Angelegenheiten zligunstcn der gemeinsamen Regierung verzichten. Sie billigt die Strcichnng der fünf Millionen, weil letztere anf die Eisenbahn Brod-Seuica aufgewendet wurden nnd w^l die Delegation des Relchsrathes dein Reichsrathc selbst in dicfcr in seine Compcteuz fallenden Angelegenheit nicht präjudiciercn dürfe, well sie es endlich sür unmöglich erachtet, daß Oesterreich 70 Perzent zn den dosten einer Bahn beitrage, welche den Bertehr zngnnsten Ungarns von Oesterreich ableizten soll. Das „Extrablatt" gewinnt ans den Ertlärnngen des Grafen Andrasst) im Zusammenhange mit den Darlegungen detz Grafen ÄYlandt die beruhigende Ge wischcit, daß es uicht beabsichtigt werde, die Monarchie ohncweilers in wcltausschendc Uutcruehmungen zu stürzen, lind daß man gcsonucn ist, die Occupations lasten auf das nothwendigste Maß zu beschränken. Die „Deutsche Zeltuug" schreibt: „Je mehr man die Idee betreffs einer Annexion mazedonischen und albanesischen Gebiets bis Salonichi m Oester- reich perhorresciert, desto entschiedener müssen wir daranf dringen, daß der Handelsweg dorthin uns Mu bleibe und nicht in die Hände von Staaten falle, die, wie eben z. B. Griechenland, uns denselben eines Tages versperren könnten." Der ,,(5M" bezeichnet die Position des Grafen Audrassy semeu Gegueru gegenüber als eine in dem letzten Abschnitte der Delegatiousjessiou wcseutlich gebesserte. Die Ereignisse haben demnach die Politik des Grafen Andrassy einigermaßen gerechtfertigt, insbesondere habe» sich die Erfolge Rußlands als geringer herausgestellt, ale man anfangs annahm. Dasselbe Blatl constatiert. daß die erste von, Abgeordneten Kozlowsti iu PrzennM einberufene Wähler-verfammlung mil einem Bertraueusvotum zugunsten der Haltung des Polentlubs und des solidarischen Borgehens ansgefallen sei. Aerzte für Bosnien und die Herzegowina. Bis zur Occupation Bosniens durch unsere Truppen befand sich die Gesundheitspflege m diesen Ländern >n den Händen weniger, in der militärärztlichcn Schule in Konstantinopel ausgebildeter Aerzte, welche aber den Bedürfnissen durchaus uicht genügten. Nebenbei practicierten die Barbiere, alte Frauen uud gewissenlose Schwindler, über die Voltseite der ottomanifchen Landesregieittttg fast gar leuie Aussicht geführt wurde. Oft hatte der „Herr Doktor," meist ein Spamole, der sich in Stambul mit wenigen Medschldjes ein „Diplom" getauft hatte, auch eine Bude, m welcher Medicamente uud Gifte buut durch eiuander verlaust wnrdcn, meist zu tolofsalen Preisen. Bon einer Taxe war leine Rede. Dies änderte sich schon thellweise, indem europäischen Apucheteru Eoncesstouen sür die verschiedenen Smdte Bosnlcu Herzegowina's ertheilt wurocu; aber an Aerzten herrscht noch immer em empfindlicher Mangel, da die Militärärzte zu sehr überbürdet sind, um auch Prioatpraxis auszuüben. Ueber-dies befinden sich dieselben ost nicht >n den Orten, wo man dieselben am , bedürfte, am Sitze der Gerichts- und Bczu! .^ n u. f. w. Es ist daher eiue unabweisbare Nothwendigkeit, für jede» Bezirk Bosniens und der Herzegowina, der eine SanitätKgcmeinoe zu bilden hätte, Aerzte heran« zuziehen. Nun ist es nicht zu , daß em großer Theil dei Bevölleruug aus , » anfänglich sich nicht an den Arzt wenden wurde, während ein anderer Theil der Bewohner zu arm wäre, um zu zahlen. Diesen zwei Uebclstänoen müßte und uiürde dadurch abgeholfen, daß der Arzt, welcher gleichzeitig als sanitärer Beirath des Bezirksamtes zu fungieren hatte, vonseile der Äezirtsgemelndcn einen jährlichen Gehalt Feuilleton. ^lera oder auf dunklen Wegen." sloman von Eb, Wagner. ^ (Forlsehuna.) sonnt- ah.?"-? lM'ge male im Zimmer auf und ab, Hre yl^,^ Me Gedanken nicht so weit sammeln, um . "ch ei,.^ m'2 Ärieffchreiben« wieder aufzunehmen. 'hr«n ^und^klle begab sie sich in die Bibliothek zu ^""t K?/.!,? ??^ 'brer Rückkehr in den Gasthof zu "nd schri/b ..i'^oß l'ch Alexa in ihr Zimmer eiu ? ausfiik.,l^er e.ncn langen Brief an ihren Bater, Mdernd K^ ^ren Befuch in, Schlosse Elyfsebourue V als'si," bl"chte den Brief selbst zur Post, ""b. Ho/- w" ,hr.,„ Gauge zurückkam, fand sie di-l "^a e Z">" Znnmer. ihrer wartend, d'ese. "" S,e m Clystebourne, Miß?" fragte ^ Ä!la/l"!^""e das Mädchen heiter, „uud Vtiü "Ihretwea,, '"/^ "" Gesellschafterin eugagiert/' N' "bwul "" '"'" es mich. das zu hören. blÄ'Goff c?."" meinetwegen leid thut." sagte leib.,,..."' .^ch hatte gehofft, lange bei Ihnen zn oor^' "ein'"» °"ch """ Wunsch, enta.ea.nete Alexa; ^9esth,„^gagement zu Clyffebourne war uu- ^ ' "no nun ist eiue Aenderung all' meiner ^'-"r,l..,,Nl. Pläne nothwendig. Bielleicht kummeu wir später wieder einmal zusammen. Ich gehe übermorgen nach Clyffebonrne." Mrs. Goff brachte die 'Nachricht von Nlexa's Engagement zn der Wirthin, uud diese lam, ihr zu diesem Glück zu gratulieren. Am Nachmittag gingen Alexa nnd Mrs. Gofs an den Hafen, wo daö Musilcorps wieder konzertierte. Wie au, vorhergehenden Tage, kam auch heute der Wageu des Marquis vou Montheron vorüber, und Alexa sah den Marquis, dem sie auch diesmal besondere Uufmerjaiuteii scheukle. Sie sah auch Lord Kingscourt, uud ihr Herz bebte, als sie ihm nachschaute, bis die Eutferuuug ihu ihreu Blicteu entzog. Eimge Zeit, nachdem der Aufzng vorüber war, bewegte sich der ganze Schwärm der Schaulustigen dem Hafeu zu. de'u das Schiff des Marquis foe'beu verließ, um, festlich geschmückt, Elyfsebournc zuzusteurru uud dort aiu folgenden Tage dir Theilnehmer an der arrangierten Lnstfahrt aufzilnehmeu. Nach dem Konzert ging Alexa in ihren Gasthof zurück, wo ihr au, Abend Mr. Goff von den zu Mont Heron und Elyffebourne auwefcudeu Personeu erzählte. Am andern Tage zu früher Morgcustuudr be-gabeu sich Lady Wolga und ihre Gäste au Bord des Schiffes, wo sie den Marquis und seine Be-glcitcr trafen. Das Fahrzeug ging mit gutem Wind in See. An dcmfelben Tage empfing Alexa von Made- aber sorgfältig ausgewählte Ausstattuug, welche für sie in ihrer neuen Stellung zu Clyfsebourue ganz besonders passend war uud in einem schwarzen, einem grauen nuo einem hellblauen Meide, sämmtlich aus Seide und elegant nach der neuesten Mode angefertigt, sowie in einem weißen Mousselinkleide, welches in-betreff der daran verwendeten Must die andern noch übertraf, bestand. Mademoiselle Gauthicr hatte uoch ein schönes Quantum Bänder, Spitzen. 5tragen, Manschetten, Schleifen und dergleichen Kleinigkeiten bei« gelegt, ferner Stiefel, Morgenschuhe uud eiueu Hut. In eiucul obenauf liegenden Briefe zeigte Made» moifelle Gauthici ihrer ehemalige!« Schülerin an, daß fie das Geld, welches diese ihr zurückgelasseu, gänzlich vcransgabt uud solche Sachcu gekauft habe, wie sie dem Stande Alexa's entfprechend feien. Alexa lächelte über dicfe letzte Bemerkung bitter, ließ sich aber nicht Zeil. darüber Betrachtuugeu anzustellen, sondern setzte sich nieder uud schneb an Mademoiselle Gaulhicr, dieser ihre Freude über die getroffene Auswahl an Meidern aussprecheud; dann theilte sie ihr mit, daß sie eine Stelle als Gesell» schaflerin bei einer vornehmen Dame, der Tochter eines Herzogs, angenommen und Mademoiselle al» Referenz aufgegeben habe ,n der Hoffnung, daß diese sie bereitwilligst empfehlen werde. Am andern Tage kleidete fich Aleza solAältig und wartete aus die Äutunft des Wagens von Elysse-bourue; aber er lam nicht. ... ... Das Schiff war von se,"" Reise "lcht zuruck-aelehrt. da der Wiud sich grdrchl und ein Sturm hereiugeblochen war. der die Fahrt langst der Küste 48N von 900 ft. erhielte, wie dies in zwei Städten bereits geschehen ist, Gleichzeitig müßl.> derselbe eine angemessene Wuhnuug erhallei: ulld das nöthige Brennholz. Dafür hätte der Arzt die Armen unentgeltlich zu behandeln, während für die Medikamente an die-selben die Gemeinde zur Z.ihlung verpflichtet wä!e. Diejenigen Patienten, welche kein Armuthszengnis bei-wmge,,,' hätte» pro Visite bei Tag 50 lr. bis 1 fl, bei Nacht I bis 2 fl., je nach den V?rmögensvrrhält-nisseli, zn entrichten; doch müßte dem Arzte gestattet werden, das ärztliche Honorar uöthigenfalls im Wege der politischen Execution hereinzubringen, Es steht zu erwarten, daß anch die Landesregieruna. die Nieder^ lassung von Aerzten nnter den obigen Bedingungen in jeder Beziehung unterstützen wird. Ebenso wäre die Niederlassung von geprüften Hebammen äußerst wünscheuswerth. Selbst in Serajewo besitzen nur die Spaniolen eine Hebamme, in den anderen Städten sind gar keine vorhanden. Zur Situation in Frankreich. Das französische Mlnisterium ist nun wieder re-conftruiert. Au Stalle Marine's hat der bisherige Handelsmiuister Lep^re das Portefeuille des Innern übernommen, während der Deputierte Tirard Handels-miniftcr geworden ist. Herr Tlrard ist einer dcr Deputierten von Paris, ein ziemlich gemäßigter Republikaner, uud steht als Chef eines großen Pariser Kommissionshauses für den Export von Gold- uud Juwelierarbeiten im Rufe freihäudlerischer Oesinuung. Dies letzlere soll auch dcr Grund gewesen seiu, warum Waddiugton anfänglich Bedenken trug, ihm das Handelsportefeuille anziltragen. Einen besonders günstigen Eindruck auf die Kammer halle Tirard gerade in den allerletzten Tagen durch sein ebeaso taktvolles wie warmes Eintreten für seinen Eollegen Rouvier hervorgebracht, dcr durch niederträchtige, nunmehr au deu Tag gelegte Polizei-Intrigueu schwer in seiner persönlichen Ehre verunglimpft worden war und durch die Ergebnisse der kürzlich angeordneten Enquete eiuc glänzende Genugthuung erhalteu hat. Alle aus der französischeil Haupistaot emlaufeu-den Berichte stimmei! jedoch darin üocrein, daß sich dem Kabinete Wad dington auch ii« dieser neuen Zusammensetzung angesichts der uuermüdeten Wühle« reien der äußersten Llillen, die an den Parteien der Rechte» aus Gründen parlalnentarischer Taktik zeitweilige Unterstützung findet, keine la»gc Dauer uer-sprechcu lasse. Voraussichtlich dürste schou die Frage der Anklage gegen d.lZ Ministerium vom >«». Maiden Aulaß zu eiuem hestigm Euiiflicte geben, da die En-quötekolumission iil ihrer Sitzung vom 7, d. M. bekanntlich trotz der Erklärung der Minister, daß das Kabinet die In-A»^ageslands«VersetzUl!g dcr Minister vom 16. Mai zurückweise, mit 21 gegeu 7 Stimmen beschloss-n hat. die In-Anklagestands-Versetzung jenrs Kabinetes zu beantragen. In ähnlichem Smne schreibt man auch der „Pol. Korr." von diplomatischer Seite aus Paris, 5. d. M.: „Die Haltung der vorgeschrittenen Pal leie», welche die Demissiou Marc^re's herbeigeführt hat und die Regierung mit einer Ministerkrise bedioht, bildet den hauptsächlichsten Gegenstand der Sorgen unserer Re-gierungskreise. Ein Theil der gemäßigten Republikaner ist von den Fortschritte» der äußerstel, Linien erschreckt, während ein anderer Theil derselben der Ansicht ist, daß letztere durch ihr ungestümes Vorgehen sich bald compromittieren und die Nothwendig- keit einer Kammerauflösung herbeiführen werde. In letzteren» Falle würden die Gemäßigten bei den allgemeinen Wahlen die Oberhand behalten, welche schließlich repilblitallisch - conservativ ausfallen wird. Diese Anschauung scheint die diversen Linken zur Nach-dsttklichtei« zu stimm-u uud zur Mähiguug ihres Tempos zu veranlassen. „Die Kreise, welche mit dem Minister des Aeußern im Verkehr stehen, sind von der Niedergeschlagenheit des Mr. Waddiugton betroffen. Letzterer fühlt, daß ihm der Buden uuter den Füßen wanke, und er macht sich auf eiuen baldigen Sturz gefaßt. Unzweifelhaft möchte Präsident Grcoy, welcher seine Blicke auch über die Grenzen Frankreichs hinauswirft, Mr. Waddington behalten. Thatsächlich sind dringliche Schritte bei letzterem gemacht worden, um ihn zum Verbleiben im auswärtigen Amte zu bestimmen. Man hat den Präsidenten der Republik darauf aufmerksam gemacht, daß der Rücktritt Waddingtons auf die europäischen Höfe einen sehr ungüustigen Eindruck hervorbringe» würde. Ueber-dies ist Glevy seit langer Zeit mit Waddington persönlich befreundet. Letzterer widersetzt sich aber kategorisch einem Prozesse gegen die Minister des ltt. Mai, nnd die» genügt, um ihn eventuell durch ein Votum dcr Deputiertenkammer zum Falle zu bringen. Iu Kreisen, wo man den apathischen Eharatter Grcvy's kennt, glaubt mau, daß er iu einem solchen Falle nicht die erforderliche moralische Euergie haben würde, um Waddiugtou trotzdem am Ruder zu crhalteu. Man beschäftigt sich demnach mit dem Nachfolger des Ministers, welcher Frankreich auf dem Berliner Kongresse vertreten. Von dem Grafen St. Ballier soll aus mehr-facheu Giünden, uud uuter diesen auch deshalb keine Rede seiu, weil er der Träger eines aristokratischen Nameus ist. Im Augeublicke, wo eine Gcsetzeövorlage wegen Aufhebung der Adelstitel eingebracht werden soll. hat Graf St. Vallicr keine, ernstliche Aussicht, Minister zu werden. Die meisten Aussichteu Hütte eiu Maun, welcher uuter dem Kaiserreiche in die Diplomatie eiugetretcil, ein Freidenker, ein warmer Repu-blikauer, thätig uud sehr beweglich ist. Es ist der gegenwärtige Botschafter Frankreichs in Konstantinopel, Mr. Fournier, welcher wahrscheinlich nach Waddington die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten in Frankreich überuehmen würde. Dieser cveutuelle Personenwechsel würde iusoferue eine große Bedeutung haben, als er auch eiue Acnderuug in der Politik nach sich zöge. Fouruier theilt keineswegs die englischen Sympathien Waddingtons; er würde sich nn Gegentheile den englischen Liebenswürdigkeiten und Avancen gegenüber ziemlich zurückhaltend zeigen. Nichtsdestoweniger würde Fournier mit dieser politischen Richtung Schwierigkeiten begegnen, weil sie identisch mit zener der Eouservatiue» uud des Duc Decazes ist, welche mit den Ideen Gambetta's im Widersprüche stand, dessen Sympathien für England noch nicht erkaltet sind. Man ist noch im unklaren, wie Fournier sich mit der Aehandlullg der egyptischen Frage abfinden würde. „In Konstantinopel arbeitet Fournier im Einvernehmen mit Waddiugton sehr lebhaft für die Griechen. Iil vielen hiesigen Kreisen begegnet diese neue Auflage philhellenischer Politik, welche man eine Politik der Archäologie nennt, herbem Tadel. Waddington ist von seinen klassischen Eriuneruugen zu sehr beeinflußt. Vielleicht will er auch, daß die Republik etwas Positives thue nnd eiu greifbares Resultat, einen diplomatische» Erfolg erlange. Er verfolgt bezüglich Griechenlands gefährlich machte. Der Hafendamm und der Strandweg waren menschenleer, aber iu den Loglerhäusern und Gasthöfen spracheu die Leute besorgt darüber, ob die „Regina" nicht an einer der zahlreichen Klippe» scheitern werde. Vor Begiuu des Sturmes war das Fahrzeug in einen Hafen eingelaufen, und am Abend einigte sich die Gesellschaft dahin, die Rückreise zu Lande uud im Wagen anzutreten. Spät in der Nacht kamen sie im Dorfe Montheron an, wo sie sich trennten. Am folgenden Morgen erhielt Lady Wolga einen Brief uon ihrer Freundin ln Paris und einen von Mademoiselle Gauthier, welche beide, ihren Erwartungen gemäß, sehr günstig lauteten. „Ganz, wie ich erwartete," sprach Lady Wolga lächelnd. „Ich wartete nicht auf den Brief, denn ich hatte das vollste Vertrauen zu dem Mädchen. Aber ich muß sogleich den Wagen zu ihr schicken. Sie wird sich über mein Zögern wundern." Sie klingelte und befahl, daß ihr Wagen nach Mont Heron fahren und Miß Strange abholen solle, dann besichtigte sie selbst die Zimmer, welche sie für ihre neue Gesellschafterin einzurichten angeordnet hatte, und lehrte, als ste alles in Ordnung befunden, in ihr eigenes Zimmer znrück, um sich hier wieder ihren Gedanken zu überlassen. Als Alexa kam, wurde sie von Felice empfangen und i» ihre Zimmer gebracht. „Mylady hat sich rill wenig niedergelegt, ehe sie sich zum Mittagessen ankleidet," antwortete Felice auf eiue bezügliche Frage Alexa's. „Das Essen wird um sieben Uhr serviert; jetzt ist es beinahe sechz Uhr. Mylady will Sie sehen, sobald sie angelleidet ist, und ich werde kommen, Sie zu ihr zn führen. Soll ich Ihnen beim Ankleiden behilflich sei», Mademoiselle?" „Soll ich mit Mylady und ihren Gästen speisen?" fragte Alexa. „Gewiß, Mademoiselle," erwiderte die Französin. „Mylady betrachtet ihre Gesellschafterin. als gleich« stehend mit ihren Gästen. Es ist ihr ausdrücklicher Wunsch, daß Sie mit ihnen speisen." „Ich werde bereit sein," versetzte Alexa, ein wenig zögernd vor dein ihr bevorstehenden Urtheil. „Bitte, kommen Sie zn mir, wenn Lady Wolga meiner begehrt." Felicc zog sich mit einer Verbeugung zurück. Alexa besichtigte ihre Zimmer, bestehend in Schlaf« nnd Ankleidezimmer, beide geräumig und luxuriös und behaglich durchwärmt. Inzwischen waren ihre Koffer heraufgebracht und in das Ankleidezimmcr gestellt worden, uud Alexa begann sich zum Diner anzukleiden, nach einigem Be^ denken das weiße Musselintleid wählend. Als Felice kam, war sie vollständig fertig. Sie sah aus wie eine Fee. Das Kleid umschloß fest die wohlgeformte Büste und schlanke Taille, welche ein hellblaues Band umschlang, und fiel dann in schweren Falten zur Erde nieder. Die Puffen, Schleifell uud der reiche Besatz gaben dem Ganzen ein duftiges Ansehen. Ihr blondes Haar war von der Stirn zmückgekämmt und in Flechten über den Kopf festgestellt und mit einer Rose geziert, welche sie einem der in Vasen, die ans dem Kamin-gesims standen, befindlicheil Bouquets frifcher Blumen entnommen hatte. (Fortsetzung folgt.) die Traditionen der Iuli-Mouarchie, welche aber doch eine Diversion war, da die alte Mo»archie säst unm" eiue türtenfreuudliche Politik verfolgt hat. Uusere Pt!' simisteu profezeien übrigens der französifchen Po "> in der griechische» Frage eine Niederlage, was aim-dings für das Prestige Frankreichs in Europa ">" hauptsächlich in der Türkei verhängnisvoll wäre. "^ Vorgänge in Prevesa und die Kriegsvorbereitunge der Pforte in Epirus fcheinen de» Pessimisten >na Unrecht zn geben. Würde nicht der französische Gesa"" in Athen, Mr. Tissot, für die momeutane Erhalts des «t,aw« «juo energisch eingetreten sein, so war die griechischen Kommissäre von Prevesa längst ^', gereist und der Bruch zwischen Griechenland und oc Pforte wäre zur Stunde .bereits ein tmt, aceomp"' Für den Fall, als Fournier der Nachfolger Wad» to»s werde» follte, bezeichnet ma» Tissot als tünM" Botschafter Frankreichs i» Konstantinopel." Von den englischen Kriegsschauplätzen in Asrita und Asien. Die letzten Nachrichten vom Cap lauten d" Engländern nicht sehr günstig. Die Position des Ove stcn Pearson i» Ekowe ist' i» doppelter ÄezietM ernstlich gefährdet. Erstens greifen die Zulus das "'« lische Lager fortwährend a», und dann foll "»", Pearson uur uuch bis zum 11. März verpromaM sein. Die aus England nach Natal geschickten ^ stärkullgeil werden dort uicht vor Anfang April ^ . kommen. Mittlerweile sucht mau in England "^ einem Sü'udcnbock und hat ihn bereits i» Lord ^?"/ "z ford gefuuden, der abberufen und durch Geueral ^y!" im Oberbefehl ersetzt werden soll. , ^, Eine amtliche Depesche des englischen ^"^ Habers im Zulu-Kriege, Lord (5H elms ford, 2'.). Iäuuer alls Pieter - Maritzburg ist ciugcttUN^. iu der der Geucral zwar gcuaue Mittheilung/».! seine Märsche mit drin Haupttheilc der M"!"^ Eolouuc macht, über de» Verlauf des »uglily Gefechtes bei Isaudula aber uur Uuuollstäl'dlges ' richten tan», da er gleichfalls auf die Erzahl"N^ eiuzeluer Flüchtlinge augcwiesru war, die dmch Tagespresse bereits betauut geworden find. ^us ie> eigenen Aligabe» geht i»deß fo viel hervor, dB , General bereits am Morgen des 22. Jänner über , Ansammlung feindlicher Zulu-Hanfe» zwische» l"> Recoguoscieruugsabtheiluug und dem Lager u» richtet war und auch mit' der Mehrzahl seluer ^"^ pen nach dem Lager hin aufbrach. Die Zulus ^ sich vor ihm zurück, 300 wurden indeß abgesch"'" uud 50 vo» ihnen getödtet. „Als diefe OperaN"'^ vor sich gingen, eiupfig Oberst Glyn um U lM,,"'^ gens eine kurze Note von Oberstlieutenant P"l""^ daß Feueru zur Lillken des Lagers hörbar wl ' ohue Angabe weiterer Einzelheiten." (Dies 6"'.^ rührte wahrscheiulich vom Treffen des von "? ^s Drift heranrückenden Obersten Durnford mit den 6" her.) „Ich seudele deshalb — fährt General M'' , ford fort — meiueu Adjutanten sofort auf den ^, eiues hoheu Hügels, von wo aus das Lager gs> / werden tonnte. Er blieb dort wenigstens eine ^ ^ laug mit eiuem sehr starke» Teleskop, konnte nichts Ungewöhnliches erblicken. Da ich deshalb ,. Grund für Besorgnisse um die Sicherheit des ^ ^ sah, gab ich Befehl zum Rückzüge au Oberst Nüsse" Da»» beschäftigte fich der Oberbefehlshaber um " suche» eiues neue» Lagerplatzes und rückte erst 9^ Abend weiter, worauf er das Lager gcno!ume>> ^ die Äesatzuug massakriert vorfaud. — Ueber die ^ ^ der Lagerbesatzuug machte er folgende genauere,^, gaben: Artillerie- 2 Offiziere, 78 Man», 2 MH„ 2 Rakete»geschütze: 1 Offizier, W Ma»u; 1 ^""Ztls vom 24. Regiment: 15 Offiziere, 334 MaNN' „; Bataillon vom 24. Regiment: 5 Offiziere, !^I a!,,!i berittene enroftäische Abtheilung: i'i Offiziere, ^ <»iol>' Nataleingcborne: l!> Offiziere, :i'.)I Mann; ^at^Hh, niere: 1 Offizier. 10 Mann; Oberst Durnf"^ ,e theilullg (Eillgeborue): 18 Offiziere, 450 Mann-^^el der Ei»gebor»e» 851 Ma»n, Summe der v^l ai't 772 Mann, darunter <;0 Offiziere. Oberstlle»"^ Pulleiue vom 1. Bataillon des 24. Regiments wl^ Komma»da»t zurückgelassen, mit dem stricter "9^' sich auf die Vertheidigung des Lagers zu bej^r ^„ Diese Depesche Lord Chelmfords hat ''Asche" keiuer günstigen Benrtheilnng seitens der e.'Hichts' Presse zu erfreue». Die „Times" sind zwar l""^,f,!i voll genug, ihr Urtheil zurückzuhalteu und "" ' ^ Lord Chclmfords Erklärung gelte» zu lasstu. ^,d/ Mißgeschick „uahezu unbegreiflich" ist. Der^" ^n „Globe" und „Pall-Mall Gazette" dagegen "U'^eN den General auf Grund seiner eigenen " ^stiil'^ nnd theilweise sogar, wie sie sagen, „ganz ^.„da^ lichen und unsoldatischen" Mittheilllngen- ..^.Schl^ erkennt zwar an, daß ei» wesentlicher Then o .„ zil' alls Oberst Pullelue fällt, der seinen I"st"'^ , sqetlc!'' wider handelte, jedenfalls müsse aber noch "!HM werden, wie es komme, daß das Lager ill "' ^,M' befestigt war. ja daß nicht einmal die Wage» zu, ^lt, gefahren waren. „Aber das ist nicht der einz 9 ^orv der Anfklärung verlangt," fährt das Blatt fi"' M Chelmsford sagt fast' nichts über MinosM"' 157 __ coglwscieren oder Versuche, mit dem Feind Fühlung, in <^'l"""' selbst nachdem er hörte, daß derselbe "' na,lr nahe sei, und er bekennt, daß er fühlte, 2?,5 l4 ^ ^" ziemlich kritisch." Kein Wort in der fesche erklärt, wie es gekommen, daß 3l)Mi Zlllns ""ge wenige Meilen entfernt waren, ohne daß der general über lhrc Anwesenheit nnterrichtet war. Es bal^'"^ ,ü'^ ä" spät, 15,000 britische Truppen, die "". '!> Gegenwart eines llnerschroäenen Feindes und >' emsm schwierigen Lande operleren solle», ,nit einem ^e^chlshalier ä" versehen, der durch seinen Ruf "''° ,,elne Erfahrung sowol sie wie ihre Landslenle 2","l "l>t «rößercin Vertrauen erfüllt." Noch schärfer "" , ^ ""^ll der immer sehr extrem sprechende,, "MU-^all Gazette." Sie äußert griadezn, daß nach "Iluig )ener Depesche die öffentliche Meinnng all «ein der Anficht sen, werde, daß Lord Chelmsforo "um fur seilen Pusteil geeignet sei. Zugleich mit Lord tnn "Mo erfährt anch Sir Äarlle Frere, der Oder-^'WW' von Silduflila. Tadel, und zwar nicht wegen ^ .^'^erlage, die ihm nicht iu die Schuhe geschoben ur»lailn, sondern da er den Kriea unnöthlgerweise """ Zaune gebrochen habe. bet.li ^" ^""b der Dinge in Afghanistan w, V '" ""at die öffentliche M'mung Englands ^Mns der Auffasfuug zu, daß Ialub Khan ha,? ^"- ^'^"^ s"l"s Briefes zu verstehen gegeben A ^„daß ihm eme gütliche Ausgleichnug init den w U^' nicht uneriunnscht sein winde.'Umsomchr ^s., °"ser Allsfassung Glanben geschenkt, als sonst U"w zchan befürchten ninssr, in Wali Mnlianled einen (f, "l"l um die Herrschaft in Afghanistan durch die ei !!! " aufgestellt zu scheu. Anders sieht allerdiugs ,^" "Mchl des „Newyort-Heralo" aus Taschkend aus, d»>,/"! ^'^' ^orroipondent über eine Unterredung mit z^ , "lghanischrn ^vußvezier berichtet. Der letztere erhole, ^ ^ ^'lomlNl'n, nnl den Rath Rußlands einzn-^l,a , " ^'^ ^""r unbedingt folgen wolle. Iatub C>„ ^^ dieselben Ansichten wie der verstorbene a.e<^ "'^ ^"rde ""s Achtnng für denfelbeu den ein z^,, Mucn Verpslichtungeii al'hängrn. Sollte Rußland >>,i >^^""o inachen; sollte Rußland sich weigern, o'r a s ^'lchk" Rath zn ertheilen, so wüide der Krieg sein ^' ^eld(,',l. Die (Kugländer würdeu verpflichtet zuafl ^ gegenwärtig von 'ihnen besetzten Punttc auf. lH?' ^'e Eilglä'ndcr seien bis jetzt mtt Hilfe des grbei^l ^^^licdrllilgen, das fie del, Äergstämmen ge-Iakul ^"^"' "^ bl>^ werden sie aus das erste Zeichen don ^lMö hin angrclfeu. Je weller die Engländer sie k u ' ^^ entfernen, nm fo schwieriger werden ^ei!,^ ., ^^'ch^rhaltnng ihrer Verbindungen finden. Wan ^ günstige Gelegenheit getommeu sei, werde c»uf s ^" ^^eg "lit Ernst beginnen, und man rechne !!!!i^eren Erfolg. Kagesnemgkeiten. b«r ^7^ksterreicher in Persien.) Man schreibt Ihn'e ,?' ^'" "'^ Teheran, 10, Februar: „Ich melde Nickis "^ '"" ^ergnügell. daß die Offiziere der öfter-,^Mn Mis,wn wieder vollständig hergestellt find ^lem ^^chliuv wohl l'efinden. Zllcrst glaubten die sie ^ "" Typhnsfälle, nach genauer Prüfung ertannten >elte>,s^' ^"^ b" Offiziere an den Folgen eines In-^n..,'c ?^ bitten. Man nennt dieses gefährliche Infekt ty^, "'"i"^ und es findet sich auch in allen Kara-ode^ ^"^'" in der Ronte von Teheran Eazoine-TauriS ^hnli^ ^'^' ^'^ung dieses Stiches erzeugt typhus-Vinju?^ ^'"^^"^' ""^ '""" ^"" ""^ ^^en. daß dez^i '^^ch' General Gasteiger und Kapitän Stau« '"ehre/"'^ ^"^" Gefahr entgangen sind. Während 'usse fi ?°^ flößte ihr Zustand die größten Besorg-dolllu,,,!'' ^"^ irduch - ich wiederhole es — find fie 6'Nüei, m" '""^ ""b im stände, ihren Dienst zu be-sich ,^ /"'^ jetzt hat die österreichische Militiirtlinlmission ""szllllvl "'"'^ beschäftigt, ein langes Neformprujelt 'Agiern ^"' '"^^ demnächst der Genchmignng der ^lveifs. ^""^rbreitet werden wird. Es unterliegt leincm ^die ^l',3s!? b" Schach das Prujelt gutheißen wird. durch <^ ! ,^ung desselben wird jedoch wahrscheinlich ""inWch » ""' ,^^ ^^^ .^^ ftste,„^ische Opposition ^^üeht ^ ^?^"' welche immer hier von einer Seite !"6b>üle'ite,'V'" Iuteresse am Fortbestände der Unregel- lvgcn j,^ , ^"t, Vüui darf den Sitz dieser Opposition '"dselm, . leisen snchcn. Diefc Intriguen und '/"ter drin ^' ^^ "'" fo gefährlicher, weil sie sich Me,, lH,.. ^'"e vollster Liebenswürdigleit und herz ^ leicht ^^"^"""en». wodurch der Neuangekommene l - /w'^"' laß<. zu verbergeil wissen," ^ sich i>, 1« ^"h""') Der Marschall Mae Mahon ^""taa !., ,n?^^""g feincs Sohnes Patric letzten ^'" Echs3 ^lkderherstellung seiner Gesundheit nach ,'7 Noch,,'s,^"Uy-snr.Loire' begeben nnd hofft, >" !"^ bessc/, ,/"">' Schwager, den, Herzog von Castries, können. " '" Oesterreich einen Vesuch abstatten ^ in M.!'^" Hohenau f.) An, 6. d. M. ver^ 3^'U'u. N-^^burg bei Dresden die Gräfiu vo> de m^'ltorben7 w^ ^""ö°" Albrecht von Preußen ' ^'" ^nii^ ""^ Schwägerin des regierende, ' ^ "nd ist seit dem 14. Oktober 1675 Witwe. Mit dem Prinzen Albrecht, jüngstem Vruder des Kaisers Wilhelm, war sie seit dem 13 Inni 1853 in morganatischer Ehe vermalt. Gräfm Hohenau, ge-borne v, Ranch, ist 5^ Jahre alt geworden — (Das kurze Kleid.) Ein Strafsall, der insbesondere die Damenwelt interessieren dürste, gelangt in den nächsten Tagen beim Bezirksgericht der Innern Stadt Wie» znr Austragung, Die Gemahlin eines Wiener Advokaten bestellte in, Lause des Carneval) in einem der ersten Ateliers eine Robe und lieferte selbst den daz» gehüria/r. Seidenstoff Die Robe wurde fertig und abgeliefert, aber Madame fand, als sie das Kleid "ligezoa/il hatte, daß in demselben unmöglich die 2t!'/, Meter Stoss, welche die Inhaberin des Ateliers übernommen hatte, anfa.ea.ana.en fei» könnten. Diese Wahr-nehmnna, drängte sich ihr insbesondere bei einem Stu dim» der Schleppe ans, deren bescheidene Längc»ver-hältnisse trotz aller tünstlichen Mittel den Ma»gel an Stoff nicht verleugnen konnten, Die Differenz, die hierüber zwischen Frau Dr, *** und Madame "** entstand, übersiedelte zunächst vom Salon in die Kanzlei des Advokaten, dessen Gattin in empfindlicher Weise um einen Ballabend geschädigt wurde — da eine neue Robe zur festgesetzten Zeit nicht sectig werden konnte. Der Advokat behandelte die Affaire seiner Frau und Klicntin ganz von, Standpunkt des Rechtskundigen' als die Besitzerin deS Modesalons die gegen sie erhobene Anschuldigung zurückwies und bestimmt erklärte, die ganzen W'/, Meter Stoff für die Robe verwendet zn haben, schritt der resolute Dr. *** sofort zur Führung des Wahrheitsbeweises. Er ließ die Toilette in ihre Bestandtheile zerlegen, das heißt, es wurde der ganze Auspnh weggetrennt, das Kleid zerschnitten nnd sodann Sachverständigen die einzelnen Theile mit der Frage vorgelegt, wie viel Meter Stoff die letzteren repräsentieren dürsten. Die Antwort lantcte: 15 bis l<> Meter, Gestützt auf dieses Gutachten hat nun Dr. *** gegen die Inhaberin des Ateliers die Strafanzeige wegen Übertretung deS Betruges beim Bezirksgericht der Innern Stadt eingebracht, und wird die Verhandlung, wie das „Frdbl." mittheilt, in der nächsten Zeit stattfinden. — (Vom Do rfschulmei ster zum Unter-richtsmini ster,) Eiu vor längerer Zeit nach Südamerika ausgewanderter deutscher Dorsfchnlmeister ist vor knrzem znm Unterrichtsminister der Republik Peru ernannt worden. In der kurzen Zeit von zwei Jahren gelang es ihm, die spanische Sprache derart zu beinei-stern, daß er vor den in der Stadt Lima anwesenden Abgeordnete» eine Rede halten konnte des Inhaltes, daß nnr durch eine tüchtige Erziehung, durch allgemeiuen Vollsnnterricht die Zustände des Volles gebessert werden könnten. Selbst die englische Presse der Vereinigten Staaten zollte diesem Manne großes Lob. uud die „Newyorker StaatSzcituug" widmete ihm unter der Aufschrift: „Ein deutscher Pionnier in Südamerika" einen spaltenlangen Artikel, in welchem das segensreiche Wirlen dieses vom Dorfschnlmeister zum Unterrichtsminister gestiegenen Mannes rühmend anerkannt wnrde. Diefer Mann ist der frühere Schulmeister Schmitz des Dorfes Bremm an der Mofel. — (Priesterstrite.) Im Königreiche Birma. dessen Beherrscher bekanntlich erst vor wenigen Wochen scchSnndachtzia Prinzen seines HanseS hat hinrichten lassen, ist jetzt ein großer Priesterstrile ausgebrochen. Dieser Fürst hat nämlich den Priestern einen Theil ihres Einkommens entzogen, und zwar zugunsten seiner Privatschatulle. Infolge dessen stellten nu» viele der-selbeu ihre Functioncn ein n»d drohen sogar aus-znwcmdern nnd ihre Götter mit sich zu nehmen D" Birmanen leben daher jetzt in Angst und Schrrcken. da sie fürchten, daß nach einer Auswanderung der Götter nnd Priester die größten Kalamitäten über ihr Land hereinbrechen werden, — (GerichtSszene,) Bei einer GerichtSverhand-lnna, in Süddentschland entspam, sich folgender Dialog: Präsiocnl: „Wie kann denn ein Mann so roh sein. seine Frau zu mikhalideln, indem er ihr einen Teller an den Koof wirft?" — Angeklagter: «Hohe Gerichtshalle, lennen Sö meine Frau?" - Präsident: „Ich habe nicht das Vergnügen," — Angeklagter: „Dann reden S' nix!" fokales. — (Theater versa mm lung.) Die gestern nm li Uhr vormittags unter schwacher Betheiligung im Casinosaale stattgesundene Verfammlnna. von Logen, brsitzern und Theaterfreunden wurde vom Herrn Landes hanptmanne Dr, Ritter v. Knltenega.er mit einer kurze» Darlegung der Situation eröffnet. Der Herr LandeS hanptmann theilte der Versammlnng mit, daß der Landes-an5schnß bis Ende März d, I. über die dem nächst, jährigen Theaterdireltor feiten» der Logenbesitzer zu gewährende Subvention im klaren sein müsse, um mit den Bewerber» für die deutsche Theaterunternchmuna. pro !87i»/6>1 unter denen sich anch H^rr Direktor Ludwig befindet definitiv verhandeln zn können; er ersuchte daher die Anwesende',, sich über die SubventionS-frage ansznspreche» nnd das Nöthige vorzukehren, um bis zum gewünschten Termine eine Einignng der Logenbesitzer und eine rechtsverbindliche Erklärung derselben übel die Höhe der von ihnen zu leistenden Eülwl'ülim, zu erzielen. Nach längerer Debatte, in welcher unter z inderm auch nicht mit Unrecht das leidige und undcml» bare Amt des TheatenomitcS betont wurde, dessen Mit- > zlieder für die mühselige Herbeischc,ffnng der Subven> ! ^ionssumme anfzulommen haben und hiebei nicht selten ^ ^'ei so manchen Logenbefitzern ein nichts weniger als ^ liebenswürdiges Entgegenkommen finden, einigte sick die ! Versammlung unter gleichzeitiger Votierung de5 Dankes ' ul das bisherige (lomitc «Herren: Baron Apfaltrern. ^ N'astner. ttordin nnd Schigo») in dem Beschlusse, letzteres ! zu ersuchen, auch für die kommende Smsm, die Oe» j ichäftsführnng beizubehalten und in der gleichen Weise l >uie bisher die Aufbringung der nöthigen Subvention ! durchzuführen, — (Vauocs neuenSparkassegebäudes.) Zum Ausban des nenen Amtsgebäudes der lrninischen ^ Zparlasse. das dem Beschlusse der Generaloersammluug ^ zufolge bekanntlich auf dem Koslcr'fchen Gartengrunde in der Knaffl- und Beethovengasse in Laibach zu stehen kommt, hat die Spartassedireetion foeben eine schriftliche ' Offertverhandluüg mit dem Termine bis 24, März d. I, ^ 1^ Uhr mittags auf Uebernahme der Maurer-, Zimmer- ^ manns-, Spengler. Schieferdecker- und Steinmetz- ^ arbeiten, sowie Beistellung der Traversen und Eisen> eonstructionen ausgeschrieben. Die genannten Arbeiten und Liefernngen - im Gesaminttostenvoranschlllge per , l l l,l>45>sl. 7! kr. — werden nicht nach einzelnen Ge^ ' werbskategorien, sondern nur zusammen an einen einzigen Unternehmer vergeben. Die Wahl desselben unter den Offerenten behält sich die Direction nach ihrem Gut' j dünken, ohne bindende Rücksichtnahme auf den allenfalls ^ angebotenen geringeren Nachlaß anderer Bewerber, vor. ' Jedem Offerte mnh ein ^perz. Vadium von der Ge- ? fammtsumme beigeschlossen werben. Die Detailpläne, ' Kostenüberfchläge und Vedingnisse des Baues könne» , täglich voii 8 bis I I und von 3 bis 5 Uhr in der Spnrlassekanzlei eingesehen werden. — (Selbstmord eines Offiziers.) Der ! pensionierte l. l. Artillerielientenant Stefan Kissowitz (ehe-mals beim ZeugScirtillerielommando Nr 16) wurdr am ! 7. d. M. in seinen, Zimmer zu Predmoft nächst Pöllnnd. ^ im Bezirke Bischoflack, an seiner Halsbinde erhängt auf- ^ gefunden. Als Motiv deS Selbstmordes wird die mißliche finanzielle Lage, in der sich der Unglückliche befand, vermuthet. < — (Jagdbeute,) Se. Durchlaucht Fürst Win. ' dischgrätz hat in den letzten Tagen, einer Mittheilung ! der „Tagespost" zufolge, in dem herrschaftlich Haasbera,-- « schen Jagdrevier in Innertrain einen nnglwöhnlich starken nnd großen Wolf erlegt. Derselbe hatte ein ^ Gewicht von 40 Kilogramm, ' — (Volksküche.) Anläßlich der silbernen Hoch- ^ zeit Ihrer Majestäten beschloß der Ausschuß der Lai- ^ bacher Volksküche, an, 24. April d, I. eine Gratis- ^ abspeisung der Armen zu veranstalten. Herr Stadtlassier ^ Hengthaler ist bereit, Beiträge zu diefem humanen < Zwecke entgegenzunehmen ' — (Nnfgefuttdene Leiche) Am 4, d, M, ist der verwitwete Grundbesitzer und Vater mehrerer kleiner ! Kinder. Iohanu Mihelic aus Prefrenje im Bezirte Rad- ^ inannsdors in der Nähe der Ortschaft Nemile, Gemeinde ^ Selzach, todt aufgefunden worden. Die ärztliche Leichen-beschau ergab, daß Miheli? infolge übermäßigen Ge« nusseS von Branntlvein, dem er ftarl ergeben war. an Herzlähmung plötzlich verschieden ist, ^ ( Prüfn,' ge n. ) Die nächsten Lehrbefähigung»-Prüfungen für allnenieine Volks- nnd Bürgerschulen werden bei der l. l Prl'!fu»asll'»!mission in Laibach am 2« April d. I. und den darauf folgenden Tagen ab ' gshaltcn werden. Kandidaten und ttandidatinnen, welche sich dieser Prüfung zu unterziehen gedenken, haben ihre Gesuche spätestens b,5 111. April bei der Direction der Prüfungskommission einzubringen, — (Rei chsrathswa hl,) Bei der vorgestern stattgefundenen Wahl eines Reichsrathsabgeordnrten für dir Stadt Klagenfurt (au Stelle des bisherigen Vertreters. Bnrgermelster Ritter v. Iessernigg. der sein Mandat kürzlich v.icdergelegt hatte) wurde mit 349 unter 353 abgegebenen Stimmen Herr Leopold Ritter von Moro gewählt. — (Aus Vleiverg.) In Vlciberg wird noch fort in angestrengter Weise an der Fortschaffuug de» Schnees gearbeitet. Nnr, mühsam gewinnt man an T«' rain, denn die Schueelawine ist steinhart und mauerähnlich und lanu nicht mit dem Spaten, sondern muh mit Säge, Hacke und Brecheisen bearbeitet werden. Aus dem Schnee »st CiS geworden, und in diesem sind enorme Massen von Holzstücken, Banmstämmen, Brettern. Steins»,. Erdklumpen und Felsenstücken, dann von Dachtheilen, Zimmerböden, Mauerwerl fest aneinandergefügt, die der rastlosen Thätigkeit selbst der solchen Arbeiten mchl fremden Bergknappen unsägliche Schwierigleiteu bereits» Einen grauenvollen Anblick bot es. als man am Montag abends die erste Leiche von der verunglücktr» maskierten Gesellschaft aufdeckte in der Nähe der Plilal't'wm"" der Apotheke, Es war der Bäckergehilfe Oream >"< der >m weiblichen Kostüme dalag, c,«f "" '"!/ gestreckt, die Hände wie zur Abwehr deS Toore rwl stch hinhaltend, die Larve ans dem entstellten AuMhe. -Ueber d,e Gewalt der Mr.l.erger Law me g,bt d.e ..Klagenfurter Ze.tnna" f^"'dt Darstellung. F.ner Berechnung des Herrn Ärrgrathes Seeland zufolge, lam 48« jeder Kubilfuß Schnee in Bleiberg mit einer Wirkung von sechs Pferdekrüften au. Da nun die Alpenlaner Lawine nach den bisher angegebein'n Maßen mindestens 1'/, Millionen Kilbikfuß Schnee zum Thale brachte, so lann man sich freilich nicht mehr darüber wundern, daß ihre Wirkung mit jener der im Innern der Erde schaffenden Naturträfte einige Achnlichkeit hatte, indem sie Schnee, Bäume, Häuser, Dachstühle lc. zu einem con-glomeratähnlichen Gefüge zusammenpreßte." — (Süd- und Rudolfbahn.) Dem Betriebsausweise der österreichischen Eisenbahnen pro Jänner dieses Jahres entnehmen wir hinsichtlich der beiden, unser engeres Heimatland durchziehenden Verkehrsadern folgende Daten: Südbahu: Befördert wurden 405,252 Personen und 357.194 Tonnen Frachten; die Einnahme betrug 2.68s,00<) st. und war bedeutend höher als im Jänner 1878. — Rud ulfbahn: Befördert wurden 59.818 Personen und 105,574 Tonnen Frachten; die Einnahme belief sich auf 295,l«'»8 st. und war gleichfalls höher als im Jänner des Vorjahres. — ^„Heimat.") Dic Nummer 23 des illustrierten Familienblattes „Die Heimat" enthält: In der letzten Stunde. Eine Herzensgeschichte. Von Edmund Höfer. (Fortsetzung.) — Abschied von der Jugend. Gedicht von Stefan Milow. - Ohne Liebe. Novelle von Carl Weiß. (Schluß.) - In der Prein. oder: wie der Herr Rath zu einer Frau kam. Von I. Ennncr. — Vom Fuß und seiner Bekleidung. Von Dr. Fritz Raab. — Türkische Erlebnisse und russische Schicksale. Geschichte eines Mitgenommenen. Von Dr. Adrian Schücking. IX. — Hellenische Frauen. Von Spiridion Govcevii. — Der Dichter der österreichischen Volkshymne. (Ein Lebensbild aus der josephinischeu Zeit.) Von Marie Heyret. — Ans aller Welt._____________________________________^^ Danksagung. Der lobl, Verein dcr traiiiischcn Spartasse hat für die Erhaltung des unterzeichneten Spitals den Vetrag von 2n vier Vertheidigungslinien, welche Szegedin besitzt, sind drei gebrochen nnd überflutet, und das Hochwasser steht mit mächtigem Anprall zwei bis drei Klafter tief an der letzten Schutzwehr, dem Alfoldbahndamm nnd dem Äattoerdamm, etwa vier Kilometer von der Stadt entfernt. Ringsum ist gegen Nurdwest, Nord nnd Nordost ein Terrain von etwa hnndert Quadratkilometern iiinndiert. Wenn die genannten letzten Dämme bis morgen früh zn halten sind, so dürften sie mit Auf gebot aller Militär- nnd Zivilmacht so weit verstärkt und erhöht werden, daß die Gefahr von der Stadt abzuwenden wäre. Was Menschen vermögen, geschieht hier. Das Militär namentlich leistet fast Uebermensch-lichks. Hente nachts wird unausgesetzt gearbeitet. Die Stimmung in der Stadt ist, der Situation c»t-sprechend, ernst. Alle Welt ist bereit, im Falle des Eintritts der Katastrophe über die solide Staatsbahi,-brücke über die Theiß zu flüchten. Serajewo, 8. März. (Presse.) Hanvtmaml Tlusty des 4. Iägerbataillons, welcher heilte nach Gorach.i marschierte, stürzte mit seinem Pferde oberhalb Serajewo von der Straße in einen W Meter tiefen Abgrund und blieb sofort todt. Konstantinopel, 8. März. Ein Irade, lie-treffend die griechische Greiizberichtigmig, ist heute ?r^ flofsen. Die Türlei soll hiernach entgegen den goechi sche» Ansprüchen den Distrikt Ianma und fast den ganzen Golf von Arta behalten. Telegrafischer Wechselkurs. vom «, März, Papier - Ncutc 6^40. — Silber ^ Nente ,,,,^ fl.j lr. st. li^ fl,i lr^ fl, ll, Weizen Yr Heltolit, 6 üu 8,40 Bnttcr pr. Kilo . , 76 -^ - Korn „ 4 55 5 2uEier pr, Stiict , . 1j------ Geiste „ 4^39 6 20 Milch pr. Liter , —! 7 haser „ 2 76 3 2? Rindfleisch pr. Kilo -54 > — .halbfrucht „ —,- 6 —Kalbfleisch „ -.»,»» -. Heiden „ 4 39 4 43 Schweinefleisch „ —48 — Hirse ., 4:'.!) 4 40 Schöpsenfleisch -36 — Kuturutz „ 4 20 4 60 Hähndel pr, Stuck —60 Erdäpfel 100 .«ilo 2 85-------Tauben „ __i? ., Linsen p> Hcltolit 7 50-------Heu 100 Kilo (alt) 1 87 Erbsen „ «----------Stroh „ . . 1 51 Fisolen „ 7---------- Holz, hart., pr. vier Niudsschmalz «ilo — 92------! Q.-Meter ------ 7 50 Schweineschmalz „ '. 76----- — lveiches, „ — 5 -. Speck, frisch „ — 54-------Wein, roll)., 100 Lit.-------20 - — geräuchert „ — 70------— weißer „ -----16 — Verstorbene. Den «. Mä r z. Helena Zniderzi«!, Nahterin. «7 I. Tir-nauergasse Nr. 21, Entlräftung, — Paula Aubel, Hausbesitzers-lind. 13 Mon. 1? Tage, Petcrsstrafjc Nr. 7, Gelnrnhühlen» Wassersucht. Den 7. M«rz. Johann Nernard, Hausbesitzer und Ltd« Händler. 52 I.. sslorianigasse Nr. 3, Lungenlähmuug. - F"F"°> Hamann, Handelsmannsfind, 10 Wochen, Schneidergasse ^r.", Fraisen. . , ^ Dcn 8. März. Magdalena Lets, Köchin, 41 I>, Stechen haus, Kuhthal Nr. II. Tuberkulose. Im Zivilspitalc vom 17. bis inclusive 22 Februar. Am 17.: Andreas Turnaj. Ringelschmied. 23 I. LunneN' tuberkulöse. — Am 18.: Maria Vagaja, Inwohnerin, ^' Brigthische Nierencrkrantung, — Am 19,. Marin Gogala, «in mcrin, 35, I. Darmtatarrh; Johann Pclto. Taglöhner, ^' Lustbrust. - Am 20.: Johann Iall^ar. Arbeiter. 31 I., TypM' — Am 21,: Mathias Millars. Inwohner. 5? I. ^""m latarrh. - Am 22.: Anton Ianiar, Taglühner. 22 I. Lungen und Darmtubertulose; Florian Slwar, Amtsdlenei, 4^^' hirncrschüttcrung. Lottoziehuugen vom 8. März: Linz: 72 87 47 88 74. Trieft: 03 12 21 3 73._____^. Meteorologische Beobachtungen in Laibach» 7U.Mg. 748i»? —26 N. schwäch gelter „.« 8. 2 ., N. 748 07 ^ 9 6 O. lchwach heiter "'"" 9 ,. Ab. 748 31 ^ 2 2 NNW. schw. moudhell^^___ 7 U. Mg. 748 09 -- l 8 , O, schwach > heiter . ^ 9. 2 „ N. ! 746 27 ^10.'. ^ O. schwach heiter """ 9 .. Ab. > 746 l 11 -l> 2 6 , O, schlliach > mondhell Den 8, und 9.: Vcide Tage »uoltenloser Hinlinel, ^^. glühen, Abendrot!). Das vorgestrige Tagesmitlel der Te^,, ratur -^ 31", das gestrige > 3 7«, beziehungsweise »M und 0 9" über dem Normale, Verantwortlicher Redacteur: Ottumar Nambtl«' Elnaesendel. Das letzte Wort der Chemie. Die Aerzte siud vollständig darüber einig, daß von H Präparaten oas Eisen Proto^yd ohne Widerspruch das .^ der eiscnhalligvn Präparate sei. mil der Bedingung, ^ ^c vollstänolg von allcn Spuren der darin enthaltenen ^^01^ befreit wird. Beinahe alle (5hcmilcr und selbst der größtes, der Apotheker l)abcn vclsuchi, iudesl uergeuens, zu diciein > begehrten Resullalc zu gclaiigcil - eiu einziger iu WirllM - luarum sollte man ihn nia,t nennen?: Raoul Vrava'S . hat cs m'rsllinoei!, liuttclst spczicllcr DialysierApparate, >ve^ er crjundcn hat und wosül, cr orei Patente genommen, e>>l ^ ständig reines und absolut von jeder Säurruuschmig srcieö lrl' nehmbar ist. Eingehendste und interessanteste Auslunst "?^ dieses ausgezeichnete eisenhaltige Mittel ist in der Vro>V" „Die Vlutarmuth und ihre Behandlung " halten, welche das Generaldepot des Eiseu'Bravais: 1^, ^ Lafayette, in Paris auf Verlangen jedermann gratis zustel"' Zu haben iil allen Apotheken. > Danksagung. > W Für die herzliche Antheil nähme während der > M Krankheit und beim Tode meines geliebten Gatten, M ^ des Herrn W > Johmm Bernard, > W Hausbesitzers uild Lcderhändlers. M W für die vielen schönen Kranzspenden anläsllich d" > » Beerdigung, und endlich für das zahlreiche Geleltt « « zum Friedhofe sage ich hiemit öffentlich meinen ver< M « bindlichstrn Dank, illsbcsondcre auch den Herren «e- M « terancn für ihre Ncthcilignng. M W Laibach am 10. März 1879. M W Agnes Vernarb, geb. Poleiner. M Ulil'sellbi'll^t ^!>°"' /' ^^ ^ "''^ - ^^ Gcfchäst war i,u allgemeinen ruhig, bei vorherrschend günstigcr Tendenz. Speziell die Prämicnpapicre lvarcn Gegenstand lebh"l" >^^> » ^ V>» w »»v«^/»» uno um>angrelcher lVpecullltlon. «elb War« Papierrente........6335 6345 Silberrente........6395 6405 Goldrente....... 76 - 76 10 «ose. 1854...... 111 5j) 112- « I860 . 116 25 116 5U , I860 (zu 100 fl.) , 126 2ü 126 75 ^ l864........^.^0 . 150 25 l.lng. Pramxn.Uul. , , , 86 25 8650 Tredlt^..........1^4.75 iß°,25 Nubolfs.L.........^6 50 17 Prämienanl. der Stadt Wien 97- 97 20 Donau'Negulierungs.Lose . 105 105 25 Domäne:: < Pfandbriefe . . . 14275 143 25 Oefterr. Schatzfchcine 1381 rück» zahlbar -.......99 _ ioo>_ Oesterr. Schatz>cheme 1882 rückzahlbar - .....98 25 98 75 Ungarische Goldrente . , , . 3475 84 80 Ungarische Eiscnbahn.Anlcihe , 1U8 25 103 75 Ungarische Eiscnbahn-Anlclhc. Eumulativstüclc......10A — 1W.°,0 Ungarische Schatzanw. vom I. 1874 . ......N825 11850 Nnlehen der Stadtgemeindc Mi«, i« Ä 3i .....9650 97 — ««lb war« l Grundentlaftungs Dbliaationen. Äöhmen.........102— 103 — Niederiisterreich......104 50 105 — Galizien.........88- 8850 Siebenbürgen.......76 50 77 25 Temeser Nanat..... 77 25 78 - Ungarn..........81 25 82 — Netten vou Vanlen. Anglo-österr. Vant..... 99 25 99 50 Kreditanstalt ....... 23090 231- Depositenbank....... 160 162 - Kreditanstalt, nngar..... 225 - 225 25 Oesterrcichisch-ungarische Vant 791 - 792 - Unionbant........ 6850 68 75 Verlehrsbanl....... 109 109 50 Wiener Bankverein..... 109 25 109-75 Netten von 3ranSv«rt' B.Ä.) 97 40 97 70 Oesterreichlsch-ungarische Baül 100 50 100 75 Ung, BodenkredilInst, (B.-B.) 95 75 »6 Priarltätö-Dbliaationen. Elisabelh.B. 1. Em.....94' 9425 Ferd.'Nordb. in Silber . , . 103 50 l03 75 Franz-Ioseph-Bahi, .... 8825 8850 c«al. Karl-Ludwig'Ä. l. Em l0<)50 1" 50 Oestcrr. Nordwest-Nahn , 8^25 ° ,^ Siebenbürger Vahn . . , , 64-^ .^°,l1 Staalsbahn 1. Em..... 161^ ,,«gl> Südbah» » 3°/. . . .. 11260 li"^ Vevlsen. Auf deutsche Pläpe..... üs ^? ,^'?5 London, kurze Sich! . , . , ll^^' ^8!» Londo». llniqr S,cht , ll6?>' ,^j5 Paris , , 4615 ' ttelds«sle«> Dukaten.. . 5 fl. 52 lc. 5 l'-^^ , Napolconsd'oc . 9 „ 29 ^ ^ " Deutsche Deichs- . 40 ' Noten . . , . 5? « 35 . " .. ^. . Vllberguldci, , 100 „ — ., !"" " Krainische Grundctttlllstungs-obligat""^,^ Prmatnoticruim: Geld 9150. Walr ^ hls Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Mmuten notieren: Papierrentc 63 30 bis 63 40. Silberrente 63 95 bis 64 05. Goldrente 75 95 bis 76 - Kredit 230 75'bis 231— Anglo l>""" »990. London 11.G60 bis Iiöil». Napoleons 929 bis u-29'/, Silber 100 — bis 100