^ M). Freitag nin ii2. Konrmlier !8ftl Die „L.nbacher Zeitung" erscheint, mit NuOnohme der Sonn- und Feiertaqe. täglich. unl> sollet sammt den Veiten im (l c> >»l'< c> > s gailzjähriq N si., balbjä hrig ^» ff. 5U lr.. >»!t Kreuzband >,» (^olnl» toir ganzj, l2 fi.. hall'j. S si. Für eie Zuiielluilg in's Haxs iind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mil der P o ft t'orto frei ^anzj., unter .ltreuzba»? u»l> fi,t>lul. ö<» lc Instltionsgebilhr für eine Varn,onb«3pal<,n» jtile oder den ^laui» derselben, ist jiir l malige r eine j»re^.il. l st. 4U lr. ,»r ^ Mal u»t> V<1 lr. >uc « Mi,I <«,ll ^»ll'egllff l»e< ^n,,rl!v««ft,»»»>«!<.) ?' „ Amtlicher Theil. sVc. f. k. Apostolische Majestät baben an den Prä sidcntcn dcs prov. toniglich kroatisch slavonischen Hof' Ditastcrinnls, Johann Maznranic, nachstehendes Allerhöchste Handschreiben zn erlassen geruht: lieber Präsident Majuranic. Ich ernenne Sic zu Meinem kroatisch ^ slavonischen Hofkanzler nnd verleihe Ihnen taxfrei dic Würde eines sschcimcn Rathes. Gleichzeitig beauftrage Ich Sie, in Äc-zuss anf die Organisirnng der tönia,!. kroatisch slavonischen Hoflanzlei und in Äczng anf dic (5inschnng einer obersten Justiz-Instanz fur dic in Kroatien und Slavonien verhandelten Rechtssachen Mir ungesäumt Ihre Anträge zu erstatten. Wien, den 20. November 1801. /ran; Joseph in. zi. Am 20. November 186l wurde !n dtr l. l. Hof-und Staalsdruckerei iu Wi,n daS Xl.VlI. Slückdes Reichs. Ges,h''Alaltts ausgegeben und versendet. Dasselbe entball unter Ns. lO8. Dle Kundmachxug des Finanzministeriums r. 2l). Oll. 1861 . ül»,r oie Äuihedling oee Wa-lcl'soxlsl'ls- und Vel,<,hs,!nq«slelisram!eS zu Ja, girlll'ca. Zinanzbezirle« Tarnopol i» Oalizien. Nr. !l)9. Die Kundmachung dcs Finan^ninisterlums vom 2. November 1861. über die Wiedlrerrich, lnng von Slenerdirektionen in den Herzoglhümern Salzburg. Kälitten. Krain u»d Schlesien. 3ir. Hl). Die .Kundmachung des Finanzministerium« vom 7. November 1361. übel die Auftassaxg r>cs Nebtli^oll'imllS zwtlllr Kl.iffe z» Z^,mll'Ia im F<» „anzl'lzille M>il,!»a, Nr. 111. Die Kllxdmachling des ^inal^miliiNeriumö vom ll. November 18li1. ül'lr oic Errichtung ei« ner zollämtlichen Elpofttur am Ltmbelger Eisen, dadndofc ulid Vuflassnng beS HauplzoUamtl« il> Plzem»)s!, Vom l.l.Nl^lllons.Vulraul l>eö NtichS'Glssß'Vlallts. Nichtamllichtl Theil. Vaibach, 2l. November. Die Erillnnung Zoulb's zum 3m Ftnanzlysteme ZlniillllchS de« schäsügtil noch immer oil ge^immle Press,. Frank, lllchS Züiliatlve liat wilder tlmnal eil, wuhrhajt tu» loväischeS IlUtllsse t>clül)tt. D''s FinaüzsyNtM fast aUlr turopäischtli Mächle bedarf der Umgestaltung cuf oer Basis t>ls Iriedllis un» c.'r geoldillteil Ile,. heil. Wir ivolien nlchl weilcr crölleln. wle machlig err Driug nach konslilulioucljeu Instilulionen «u Zcanlltich lst; wir woli oroh,»» ten Run» ocs ^andcs ergeben; wir woUen nur lie» loneu, was uns in der ganzen Maßregel a!S das Wichligste eischlinl: W>r wliocn ^ritdln yadcn! Wlt la»ge er lnulru wiid, ist sielllch »och die F»age. DaS beste Millrl. die Finanzen der Mächle zu verbessern, ist — darüber ist aUe Well einig — eine Velmmdelnng der Heere. Das siel)! auch die fran, zösische Reg^ruog cm. Ornf Ptlsigny >o!1 d»le«ls eill lt!>l!vuff!!l,l!»iöpsoj,k< gemacht hlilis»,,- Maillischaf» teil jl'Ur» clüwsscn well»ll>, c»>e Oavres a^>,l bleibe». DaS luärc allerdings eme Erleichllllilig des flanzösl» lcheil Slaalosäctelö. «dcr keine üdclm»iöige Verlchl-gung für (i:>ropa. Eine Rerlljilüug der französlichen Machl, oie geelgnel sein soll. einen dauernden Frieren zu verblirgen und lic a»drrn Mächte gleich» falls zur Eütwossliu'ig reranlassru lölinle, müßte sich nlchl l'wß alls die ÄcnrIünl)Ul,g »on Mannichüfie» dcschlälilcn. oie mitte!!! der Eiilnl>al)n ln wenigen Tag.» zur vollen Wi'vllhelstlUmig oes Effellivstail« c,S lvieoer elndrrnleu weir>tn lönnen. sonocrn oie 3icl)nz,lung müöle im Lystcme slll>sl bestehen! Ml der Anfrechlballllng del Cadres wird auch die Drohung aufrecht erhallen. l»aß m"sg,n die Frier»,nsnei-ßungen plöplich in ihr Gegentheil sich verwinde!,, sonnen, (js ist daher erst abzuwalteu. was an eem Persigny'schen Entwaffnungsprojekle ist. und wie wett sich dasselbe »rsneckl. Die Ernennung deS FML. Grafen Moriz P^lssy zum Slaltl)alltr von Ungarn und die gleichzeitige Einseyunss von Mllitärgellchlen jensellS der ^eitba bat im In- und Alislande mannigfache Pefüschlu», gen erregt, und namentlich Stimmen aus Uognrn wiejen darauf bin. daß es n»n in ganz lDeslelreich bald wieler rückwärl» gehen werbe, und daß der über Ungain verbängle .gemäßigte Velagtsuug5z»stanl>-nnr der Ansang dessen sei. was den lilillgen Reichs lbeilen devorstebe. Offiziöie Stimmen, „cilnenllich die ^Donau-H,ilu«g", haden diese Vlfurchtunqen ol» das Rssllllal einel einseil>gln und pessimislischen Anffas» fnng rer üage bezeichuel. welche in den Intentionen der Regierung durchaus nicht begründet se>. Uie die »Press,- hon. hat es die NeglelUüg aber auch für liölblg gehalten. Mlßdenll.ngen der gss>e» Ungarn ergriffenen »energischen Maßregeln" im Auslande zuvorzukommen. Vom Grafen Rechbcrg soUeu nämlich in jüngNer Zlit au dit Verlreler Oesterreichs im VuSIande dießfäUige InNrukllonen ergangen sein. welche sie ermächtlgen. bezüglich der neuesten Hallung der Regierung beruhigende Aufschlüsse zu ertheile». S>e werden anglwilsen. vorkommenden Halles zu sitiä-reil, daß e< anf einer ganz falschen Auffassung der Iiillntionen der österlsichischen Regierung beruhe, !vel,n man in diesen Maßregeln Abzeichen eiuer ber» annagenden Reallion erl'licken wolile. Der Cdaras-ler der. Ungarn gegenüber erssrissriien Maßregeln sei lediglich transnorischer Peschassenheit. und es liege »ichl im entferniesten in der Al'sichl der Regierung, oulch ihre von rer ?io>bwendigkeit gedolene' Hallnog i>i Ungarn auf die lonstitulloneUe Enlwickelung in den iil'ligen Theilen des NeicheS irgeodwle liemmeub oder deichränkeiio zurückzuwirken. Ließ der beiläufige Inball der erwäbliten Instrulliou ' sie ist insofern ein deachtlnswerlhls Symptom, als mau dartn tinl« Feuilleton. Gasbeleuchtung. (Fortsetzung.) Die Engländer brachen die geschmacklosen Later-nenträger von den Häusel», und ndlililßen den Play den zierlichen, gußeisernen Säulrn. welche anf ihrer Spipe schone, große, sechgscilige ^'alernl!, tragcl' von reinstem logischen Olase, und welche auch ein GlaS-dach haben, so daN dadurch nicht bloß d.,6 Straßen» Pflaster, sondern auch die ga»z,n Hauserfloi'ten er-leuchtel werden, wodurch die Helligkeit der, Siraßen sehr gswinnt. Seü'st b^eienige i?icht, welchls dillkl nach dem Himm.'l geworfen wird. gebt nicht veilo-re„; ,s wird von der i^uft refleklirl lind dieß ist fo Nalk. daö ein liewölklcr Himmel ülier ivelli» derge. stall gelölhel ist. daß mau. von ferne der Sladt "abend, zweifelhaft ist. ol> dieser Schein n,cht von liner generöbrunst herrühre. In Folge dieser schnellen E'Nschllepllng des Va. aistlales entstand „nnmehr ein Hcral'geben der Preise "»f tl,>e weil liefele Llnfe. als man l'eaniragt da^e, ^l»e Ermäßigung war wünschenswert!). Der Magi. ltral lleß dieselbe sofort für alle Diejenigen einlrelen. welche ib? Gas von der städtischen Anstalt beziebe» woUlen; 3 herad — die Engländer „och metir, und so ging ließ zmn Vollhcile des Pulililnms so wen l'ergab. daß man für drei Argand'sche Vrenner mit 16 löchern uno eine lleme Nochstamme zu chemischen Arbeiten <ä'hl!ich nicht mehr als 12 Thaler zadlt. welche Summe man sonst lediglich für Spiritus zur Verzeliuö'icheu Lampe auögegedeu hat, dl, jept a»,ch durch eaS Gas erseht wird. In Wien war vor dem Jahre 1826 schon ein Versuch mit der GaSlieleuchll,ng gemacht, ader ,<» vollständig mißlllligenll. Keine Sladl ist besser zur G^ebellllchliliig gelben, als Wien ^ ric Sladt ist enge. die RöhreuItlllMgen walen oerbältnißmäßig für die Anzahl dcr nöthigen Campen außelordeollich tniz. eS war gerade hier die glücklichste und lohnc»dste All^sül).uug "icht zu bezweifeln, uud Meiöner. der Olsi'wcr der Luftheizung, der Dagnelreolypie. des GaloauiSmus. der elekllilchsn Telegraphie. der Ga«. l'llelisblnng uud vieler anderer großer Thalen des Ift. InhlhlmdellS. gab sich alle niögliche Mübe. der Meißntl'schen Beleuchlung Eingang zu verschaffen. Es war jedoch nichts weilrr zu erlangen, als die Erlaubniß, das Glacis, den großen, lausend Schlitt llleilen. ganz lecren Zwischenlaum zwischen den Vorstädten und der eigentlichen Stadt, auf ftinen Wegen zn beleuchten; hier war nun daS umgelelirte Verl)älln,ß vorl)a»den: zu wenige» Lamplll l'rauchte man sebr viel Nöblenleilnug und so ergal) sich a!?, ball' ein Nachtheil i» dem ÄoNenbltrage. der Preiö d,s O.'!l>,n einer Wl'ttl'üll'se. welcher, wen.i er im Augenblick, des Äbsch'sßens spliluit, d,n Sä>üßrn lödlet oder furchtbar velstümmelt. Man f Buu-desreform-Pwne einzugehen. ,Wir stehen nicht an", sagt sic, „die ueuesteus von einem preußischen Blatte aufgestellte Plhaupluug. Graf Rcchberg uebme sich mit besonderer Lebhaftigkeit deö (ueuen) Beusl'scheu Programmes an, Herr v. Schmerling bekämpfe dasselbe. alS völlig unwahr zn bezeichne». Der österreichischen Regierung, wir wiederholen es. ist zcocr Versuch zur Lösung oer Frage a!S solcher willkommen, und sie wird einen jede», welcher die Stellung Oesterreichs gebührend berücksichtigt. in graulfurt unterstützen, lomme cr von welcher Seite er wolle, und gehe er wie weit immer in seinen Forderungen für eine vollslhlimlichere Gestaltung veS Bundesverhäll» lliffls. Aber eben deßhalb kann nickt gesagt werden. Oesterreich protegire jetzt, bevor die Sache überhaupt noch zur Verbandlung gediehen ist, oen einen oder andern Vorschlag. Uno hierin bestebt. wie wir bestimmt zu wissen glauben, volle Uebereinstimmung zwischen allen Mitgliedern des Mmisleriumö. Es sel unS gleich hier gestattet, einrn Rückblick auf die Ver-bandluiigen zwischen Oesterreich und Preußen zu werfe», weil dieselben sehr häufig im Zusammenhange mit der Bnndesfrage überhaupt erwähnt, uud fast immer unrichlig dargestellt werden. In dem erste» Stadium der Unterhandlungen, solange dieselben sich mir um eine Reform der Bundes-Krilgsverfassuug drehten, verlangte Oesterreich von Preußen die Erklärung, daß eS einen abermals um Italiens willen aufbrechenden Krieg mit Frankreich auch seinerseits als e»t>U5 I)«!lli betrachten wolle; Preußen hmgegen behielt sich die Entscheidung vor." Nach italienischen Blättern ist wieder eine Re-lrudeszenz der royalillischeu Bewegungen in Süd-Italien zu besorgen. Sitzung >cs Hauses ter Abgeordneten am 20. November. Vorsitzender: Präsident Dr. F. H e i n. Auf der Mil^isterbauk die Herren: u. Schmerling, v. Plener, Graf Wickenburg lind SekliouSchef v, Rizy. In der Fortslhnng der Spezialoeballe über de» Gesetzentwurf zum Schutze deS BliefgeheimnisseS stellt Ritter o. Tschabuschnigg den Antrag. §, 4 solle folgendermaßen lauten: ,die gegen die Bcllnnmung des 8- 2 vorgenommene Beschlagnahme oder Elöffoung wlld als Vergehen mit Arrest bis zu sechs Mouaieu bestraft"; falls diese Fassung nicht angenommen wird. eventuell: «die gegen oie Bestimmungen des vorhergehenden Paragraphes vorgenommene Beschlagnahme oder Eröffnung wird als Vergehen mil Arrest bis zu sechs Monaten, die nicht gehörige Mittheilung deS richierlichen Befehles im DlSzipImarwege gestraft." (Umerstüßl.) In gleichem Sinne splicht v. M e n d e, der noch ein Amcndemeul behufs größerer Verdeutlichung be> antragt. (Unterstützt.) Baron Ingram splicht gegen das Prinzip der im Diilzipliüacwege in den vorliegenden Fälle» zu verhängenden Strafe, will nbcr die Strafen überhaupt herabgesetzt wisscn. Sc. Erzcllcnz der Herr S t a a l s m i n i st e r unterstützt die Anträge Tschaduschnigg und widerleg! die vom Baron Iugram ausgesprochene Ansicht. Der Antrag Tschabuschnigg wird angrnommen. v. Mende betont in dcr Debatlc über einen vl)l> ihm geflellltil. die Die!>stese»llassuuq der Beamten nach Verletzung des Bliefgcdeimuisscs betreffenden Znsatzantrag, raß die gegenwärtige loustilu-tiolielle Regierung nach keiner Richtung hin der Begünstigung solcher Verletzungen verdächligt werden könne, woranf nach einer Bemerkung Herdsl'S zur Generaldebatte über die «Gesltze zum Schutze der persönlichen Freiheit und des HauSrcchtes" übergebt. Der Berichterstatter Al'g. Grünwalo überblickt die Geschichte analoger Gesetze in ucrschiedencn Bändern. (Schluß folgt) Oesterreich. Wien. Se. l. k. Apostolische Majestät haben den Betrag von Hw«itausend Gulden zur Ver- lheilung an wahrhaft bedürftige und würoige Personen in Wien allergnädigst zu spenden geruht. Diese Summe ist der Wiener Pol^ei-Direklio» zur genaue» Durchführung dieses Allerhöchsten Befehles bereits übermittelt worden. — Wie die «Bohemia" vernimmt, lmi der Dom-scholaster Maran gegen die vom Stndlrathe verfügten Lehrer > Pensioniruuge» bezüglich der drei Lebrer be« St. Gaui. bei den Maltesern und bei St. Veit Protest eingelegt. Der Domscholaster beruft sich auf die gesetzliche Bestimmung, daß einen Lebrer nur Derjenige pensioülrcn lann. welcher den Lebrer angestellt hat. Da nun bel der GaUischule der Rcligionsfond. dei der Malteserschule der Malteser-Orden und bei der St. Veitslilche daS Melropolitan-Kapilel als Schul» Patrone das Präje»lalivnsrecht hiüsichlllch der hehrer genießen, so lonute die Peusioniruug auch uur von den Schulpalrouen veranlaßt werken. Die uvm Stadt» verordneten-Kollegium pensionirtcu drei Lehrer rer qe. nannten Schule», welche am l. Dezember außer Aktivität lrelen sollten, wurden demnach auch vom Dom-scholaster angewiesen, bis zur instauzmäßigcn Austragung der Angelegenheit in ihre» LleUuligen zu ver-bltil'e». Pest, 18. November. Während noch gester» alle Well glaul'le. daß in Betreff o,r Zusammensetzung ei»lr Verwalluugöbehörde fur das Ptst-Pillö» Soller Komilat seilens des Obergespan » Slcllvcrlrl-ltlö Herrn v. Kapv nicht einmal ein Ansang gemach! worden sei. zirkulul heule bereits elne uoUstäudigc Liste dcs gcsamiulen Komilat'Magislratö. u»d die Leute sind höchlich eistaunt. fast durchgehends Namen uo» so gulem Klinge zu finden, welche ceu Vergleich mit de» moralischen und lulellellutUen Eigeuschaste» der zurückgetretenen autonomen Beamten sehr wohl aushallen lÜUÜtN. Als ein charakteristisches Merkmal der im Ko« milate Platz «reifenden Sliiumuog mag wohl gelle», daß Herr v. Kapu. heule Nachmillags von 4 bis (» Ubr nicht weniger als til) Personen empfangen hat. welche in verschiedenen dienstlichen Beziehunge» smie Tl)ell»ahmc i» Anspruch nahmen. Auch die Zusammensetzung einer MaMralSbe-böree für die Sl.idl Pest dürste definitiv geordnet sein. Heute bandelte eS sich ll»r noch um die Bcseyuna. i^er Stadtrichlcrstclle. Der mehrseitig gemachte Vorschlag, dem bisherigen Magistrat in seiner Totalität die Leitung der Kommlinalverwaltung zu überlasse» — welchem Elperimenle dieser i» der Istzle» Stunde nicht nbgensigt schien — wurde von der Regierung entschiede» abgelehnt. Schon seit längerer Zeit war die Nachricht bier verbreitet, d.iß der oft genannte königliche Kommissär für die Stadt Stuhlweißenburg. Herr v. Szekre»yessu.. von einer Geisteskrankheit befalle» wurde. Leider muß ich Ibnen beule mittheile», daß der Genannte >n der Tlial i» die Privat - Irreuhcilanstall dcs Dr. Schwarzer i» Ofen gebracht worden ist. (O. D. P.) Temesvar, 16. November. Wie «Mold- be» richtet, ist in Temesvar bereits das erste politische Vergehen vorgekommen, worübcr die Mililär'IiiliS-diktwn urlheilt. Ei» HalidtlSpraklikant h.u nämlich die Proklamation des königlichen Stalll'allcrS von U»qar» von der Straßenecke dcrunlergerisse» und ist sofort verhaftet worden; der Junge entschuldigte sich damit, er babc kie Prokllimalio», da er sie schon Tags zuvor dort gesehen, für ueraliet gehalten. Deutschland. Koburss. Die von der „Kob,-Zlg." gebrachte Nachricht von einer für das Herzoglhum Koblirg« Gotha bevorstehenden Schulkonvention mit Preußen wird widerrufen. Schweiz. Aus Vern, 14. November, schreibt man der «Schief. Zig." : Eine höchst wichtige Eröffnung Hal gestern Nachmittag der österreichische Gesandte dem Bundespräsipenlen grmachl. Laut derselben ist nämlich Oesterreich bereit, die Konzession für vie Boden-sec.Gürtelbahn zum Anschluß an die vereinigten Schwei-^rbahncn endlich zu eriueilcn. wen» die belieffende Gesellschaft zugleich die Verbindlichk.it der Helsscllung eiucr Ziveigbahn vo» Bregen; nach Fclolirch über-»äbme. Wie man weiß. hailc Oesterreich diese Konzession ssilher verweigert, weil es — dieß war der ai'gegcbelie Gru»d — »ach dem Verluste der Lombardei lci» Interesse mehr a» dem Znsla»dekommcn dieser Vabu dabe. — Insofer» hällc dilser neueste Entschluß rer österreichische» Regierung auch eine po> lilische Bedrutulig. Italienische Staaten. Vlom, U. N^'o. Eine Angelegellheit vo» ^»ßlr« ster Wlchligltll bezüglich ihrer Folgeu. beschäftigt gegenwärtig dcn röil'lschc» Hof. Es ist die polnische Frage. Ein geheimer Rath deS Kaisers Alllanoer ka»> dieser Tage hier an und überbrachte Herr» v. Kisseleff orillglure I»stluklionen und die bestimmte Al,fflUdrru!. Pcleroburger Kalunel em Voiwand. wonnt mau d>cie Bewegung zn begrüiivl» juche. In Italien i,'l cs Vl'lor Emainnl. l» Polen die kalhol. Religion; hnüer V. E'nanuel ging auf die geringer« in einem größeren Gefäße zurück. Will man z. V. 60 Kubikfuß aufhänfen, um drei Lampen ä Stunden laug br?n»en zu habe», so braucht man in einem Gefäße vo» 2 oder 3 Kubil-fuß Inhalt nur eine dreißig« oder nur eine zwanzig» fache Kompression zu haben, während bei einer An» Häufung von Al) Kubikfuß ill emem Gesäß von 3 Qnaoralzoll Durchschmlt uud 6 Zl'U Höhe (welter bütfte man doch bei einer Tischlampe uicht gehen, größer köonte man das Gefäß nicht machen, wenn es nicht sehr Uligeschickt aussehe» sollte) zu bringen, man eine Kompression auf den 32st,„ Mol ÜOsle» . d. l». dcn U4Ustel, Tlieil dcs Volumens der 20 Kublkfuß nöthig haben würde, denn das oben gedachte GefäÜ vo» li Zoll Höhe umfaßt nur den 32sttl, Theil eiucs Kubikfußcs. Eine solche Zusammcodrückung des Gas^s in einer Lampe zum tägliche» Gebrauche «st aber unsinnig und darum aufzugeben. Da der Druck von Innen »ach Außen sehr groß ist, so genügt schon eine äußerst geringe Oesfnung. und es wird noch bei jeder emzellien Lampe durch einen an derselben befiurlichcn Hahn die Zuströmung geregell j allein wie nach und nach Gas verzehrt wird. so wiro auch 0er Druck geringer, mithin bclomme» alsdann die Lampen nicht so viel Ga«. als ih»e» nöthig, lmo brennen minder hell; sobalo man dieseS bemerkt, muß man reu Hauplhahn des KompresslonS« gefäßes um ein Gesinges mehr Vffnen. um wieder den erforderlichen Strom hervorzudringen; di

uützuug deKselbe» durch mancherlei Beschränkungen sehr erschwert. Auch Dresden ist mil GaS erlenchlet. ebenso i» Preußen, slitdem mall gclernl hat. die Eugländer zu cnlbehre»: Sietli». Danzig. Kö»lgsbtlg, Elbmg. Breölau. Magdeburg; diese u»o auch noch «i» Dutzend anrerer Släole sind jetzt wohlfeiler und plächliger beleuchtet, als früher. Selbst nach Egyp< le». dem Lande der sprüchwöllllch geivorocilln i;in-sterniß. hat die Gasbeleuchtung ihre» Weg gefunden; Cairo ist mit Gas belcuchlll. In Nordamerika nahm die Erfindung der Gas-belcuchluug elueu, von allem Auderen unabhängige» Verlauf. Bei dem Abbau tiuec Sielulohlengrulie uu« fern Baltimore. w.ir ei» Master Heufrey als Iuspel« lor angestellt. Das waldreiche Laud schien der Benutzung der Steinkohlen nicht günstig, sic kamen nicht in Kredit; man sprach ihnen ihlt» Nutzen zu techni-scheu Zwecken nicht ab. wollte alier »ichls von ihucn wisscn. sobald ,s sich um den häusliche» Gebrauch handelte, weil Geruch uno S:aub uu» dicker schwär-zer Rauch sie unbequem machte. Henftcy wollte die Leute bekehren — er wollte die Steinkohlen abdampfen (Coals machen) und oer-schloß daher welche m elutr groöen Netorle. die «r in llllem Ofen erhitzte. Die entweiche»!'?» Gase, welche das Unangenehme waren bei dem gewöhnlichen frcic» Verbrauch der Steinkohle, sollleu licrdlchict wcrde» ; man leitete sie daher durch Röhren i» Hasser, iim sie mit andere» Sloffcu zu ueibinoen oder uiederzüschlagc». Es plaßie bierbel ein« der Thouröhren und es c>r^»g viel von dem übclriecheüdeil Oase heraus. Die Röhren solllc» mil »asscm Tho» vclllll'l weiden. da es aber >n dem Keller, in welchem Ofen und Re» loile sich befand, finster war. mußte der Damps-obtl Gasslrabl mit Licht gesucht werden. An diescr Kleinigkeit hing wieder ei»c erfolgriiche Euldeckuug: lväre» die Elperimcnte in elnein hcllcu R.l»u, ge« machl, so wäre das Anzünde» von Llcht Nicmauo eingefaUeu, und Baltimore wülde nicht zehn Jahre früher alS London eine Gasbeleuchtung gehabt haben. Das nöthige Licht w'irde an die Röhre gehallt», um den Sprung auszusuchen, und sowie eil i» die Nähe dcSscU'en kam. entzündete der herausströmende Gasstrahl sich an dem Licht, gab ei»e hohe. helle Flamme und erlenchlele den Keller auf eine solche Wcise. d^ß dic Arbeiter in cincu laute» Ausruf eel Bewunderung auöbrachc». Hemllu, halle vou der Brcuubarkeit teö ausgc-iriebenlii Gases keine Ahnung: er wollic nur ßtlllch-frele Kohle» habe»; allci» alsbald «ilannle er die Wichtigkeit der Sache, stellte nu» grülirlichere Versuche a» und sa»l>, daß er es mit einer — nach damalige» Begriffen — permancMen brennbaren GaS-art zu lhuu habe, welche man durch »rock.ue Deslil-lalion beliebig gewinnen köuue; cr samm,lle dtsse»»« genügendeli Mengen und steliie uiul öffcullich gl""« K«>55 »>»e,sells nnd der kalbol. Religio» aoderelssile. slcl'ci, Mazziul nod die Republik, di, Rcvollüion ll»o aUc ihre Ausgebnilcn. Das ill di, Mlinnn^ nndAl'schan» »ng der laiserl. rnssischen Rlgierlilig. Im Vatikan will mail sich iüdrß nicht davo» überzengen. ma» enlgcgnel. daß Rußland die religiöse Freibcil in Pole» unlerdrülte, daß der Verkehr der B>schöie mil den» HI. Slnhl gehiodert wlirdc. und daß. wein, Polen seine Anhängl>chk,ll an die Religion seiner Väter mil seinem Patriotismus und seinem Nationalgefühl in gegenseilige Beziehung hringe und mil einander uer-wechsle. Rnßland sich gestehen müsse. Alks gelhau zu habe», rie Aelißcrnng sicher Gcsühle heraus-zufordein. Man weigltt sich also. die polnischen Bischöfe und drn zNcillS dasls vom Papst empfange» nno äußerst wohlwollend entlassen. ohne daß indeß Se. Heiligen ans den Glnnd seiner Anwcscnheit spezieU einzugehen schien. Die Stellung des heil. Stuhls in dieser Angelegen-beil ist äußerst delil.it nno schwierig sowohl rücksichl» lich dcr lnsfischcn Regierung als der Polen; man dnlfie wohl vorerst die Ereignisse alwarlen. (A. A.Z) Türkei. Von der bosnischen Grenze, 13. November. schreibt man rer «Agr. Ztg." : T>e «rajinaer Türken machen nun wiillich mit ihrer Auflehnung qe^en d>e Alüoriläl der kaiserlichen Regiltniig Ernst und sind im vollen bewaffneten Aufslande begriffen. Das lehle Mille!. welches der Kaimalam von Blhac Mllyltxn Bei angewendet, um sie ans niedliche Ncisc zum Gehorsam gegen rie Regicruug zurückzuführen — schlug gleichfalls, so wie die ersteren, fchl. denn anch icl» letzter Ahgesandlcr. l>er Zaplie Iuvbascha Etemaga »Ulltde mit einer brüokcn Anlivorl auf seine Anlrägl vou der Insmgenle» . Versamlulnng zu Pcci am U. d. M. zurückgesendet. Die Ilisurglütcn verharren da« dei. keine Steuern mehr zu entrichten, kcine fremden türkischen Vsamlen (lDsmanli) zu rulden. sondern in den fn'lhereu Stand ihrer Rechte, wie sie nämlich vor der Einführung dcö Tansimals waren, zurückvrrs'l)! zu werden. Der Hcro der Insnirlklion lll vis jlyl die Casiner, früher Ostrozacer Nahie mit den d>eü!,!lö der U»a ftllegeneu lürllschen. zur K?upa - Pi>z>mer Naliir gtdön^en Olle». R>:r d>e lnllischeu zili '!^i. l)o^cr Nayit ^tl)ösi^sii Gt!»>el»0sn. »rclche in del» Al>» zeude (ikperilnenle au. wobei er. der die Schi'ullill dcr Amerikaner se!)l M launle, gleich aus riese jpe. kulirlt und ihr em noch „ie gesehenes Schauspiel de» reitlte. iudcm «r Zeuer aus orm Wasser alifstligen ließ. Naa) elnem ln dtlrächllichcr En>,crnung von der H^nstc vor Ä„ku England; dort war es möglich, daß o>e (i:.sindnng ioforl elne offene Kai',, fand; in (jnglano muüte sie sich gemalt. s°m Aa!)n lirechln durch die gröüleu Hindllnissr. welche ihr von alttn Sciün c.bnchllich i» den Weg gelegt wurden, uuo sogar uou Seile ocrltlilgcn Lenle. dle. als Männcr von, ^ach. dl'ö Vllüüüftigc und Nnßliche hallen linfehe» muffen, wic die ellglandi» schen und französijchcn Ocleyiien; etwas, dnö d!l dummen Deulscheu sich roch n>e yal'eu zu Schnldcn komniln lassen. )„ Vil'ldainerila d.lrfte ma» allccdings lcine Uulerllnßung von der Regierung verlange»; dilse Hai wohl Geld und andere Mille!, um Teias uno Cali-fornieu der Republik euizuverleldcn und einen Rand« zug „ach Cul'a zu ueranslalleu, alier nicht genug, um eine großartige Erfindung zu UlittlWpen; dags. gen l'rauchlc man anch nicht zu frage», drauchle nichl Eingal'ln zu machl», Non;ess!on,n und Prioüe» gien nachznslicheu. Dcr (^filioer vevbilii'e! sich mil einigen llcuten. die Geld haben und es daran wagen woUe»; nun wl>o d«e Sache durchgefühlt: gelingt e«. g»l für die Uuiernehmer; gelingt es uicht. nun. s" stno sie um eine Ersahruttg reicher uno werden slch tln ander Mal hesscr voljcpen. (Hchlnß solgl.) schnlüc zlvüchül der Una, dem Kll'lm und der ösisr-reichlich!» (i)rellzc liegen. l?abcn sich noch nichl den! Ailüläüdischeu a,'geschl!.'sss!'. Es d,ldet sich sonach ene,'ls in '^oö« nie» u»l> ocr Herzegovina wenigstens als sicher anzu< nedmeu. (Es wird scho» dafür gesorgt, daß die Bäume ulchl i» den Himmel wachsen.) NuHland. Ans Petersburg, ll. November, wiid der .Times" geschrieben: ,An dem Tage »ach der Anlnnfl reS Fralirrs. als Niemand lvußle. was Se. Maiestäl l» der A,!g'lsge»h«,l der Iiülversilal lbun lvrrde, und als viele ^eule glaublen und Jedermann hoffle. er werde irgend einen entscheidenden Schritt zn Gunsten > der Studenten thun. ward eine hübsche Geschichte über die dem General Ignaüew telegraphisch aus der Krim gesandten Instruklionen und ül'er die Weise erzählt, m welcher dieser Beamle dieselbe auslegle. D«e erste Depesche deS Generals soll gllanlel haben: ^Große Rnhrstörungeu auf der Unwersiläl. Die Student,,, wollen auf Niemanden hören, weder auf den Rektor, »och auf den Kurator, »och selbst auf mich. WaS ist zu thun? Darauf l)älle der Kaiser geantwortet: „Thnn S>e allcs Mögliche, um die Studenten zu be» rnhigen. Beyandtln Sle dicseilien wie eü, Vater." General Ignallcw lelegraphirle: ,Ich habe be» Be-fehlen Ew. Majestät gcyorchl. Tie Slndenlen dlsin-den sich auf der Zitadelle." Der Kaiser erwiderte dein Vclüthlnen nach: „Was fällt Ihne» ein'/ Sie haben einen furchldaren Mißgriff begangen." AIs General Ignalicw anf der ersten Slaliou der Petels-bulg-Moolauer Eisenbahn mit seinem Gebieter zusammenkam, ward cr sehr ka'.l empfangen und sl.U. a!s er fauo. daß sein Vclfahren >» Bezug auf die Slu-bcnllu höchllchst mi>ibiU>gl wurre, zu seiuer Verlh»!-diglülg hemerlt haben: .Ich versuchte. Sire, Ihre Befcyle auszuführen. Ich ließ 2tiA Sluoenlen mr. haflen und viele veijelben slnl» schwel uerwundel. Ihr l)c>chscl,^er Valer hälie tan», mehr lhun könne»." Der Illlhum des aruien G'UeroIö Igualiew elllärl sich dalauS. daß die ruisische Sprache leiuen Artikel bat uno daß man. wenn man z. B. sagen wiU: „wie mein Valll", gewöhnlich das pro»«,»',! ^u^ti^tjlvun» wegläßt. Am Dollnerstag veisammelte sich dcr Staatsialb unter dem Vorsit) dcs Kaisels. Gnif Pulialin ver« !as eine» Bericht über die Nnrnhen a» der Univer« siläl u»d soll häufig von deu andeicu Mlnillern unlci-brochen n»d brrichligt werden sein. Nachdem der Minister des Unlemchls m>l jlincr Erzählung serlig w.ir. fragte ihn der Kaiser, was cr nun «>ll den Slndenllu anfangl» wolle? Der tapfere Admiral erwidcrle mehr als Höfiing. denn als Staatsmann, daß dieß uom Wlllen Sr. Majestät abhängen müsse. Giaf Schuwaloff. das Haupt der geheimen Polizei. Ichlng eine allgemeine Amnlstie vor. Das Schöne di.ser Idee liegt darin, daß sie uon demselben Manne kommt. anf desslN Spezialweljuoglil «Heneral Palln! und die Untergeordneten dessclven jüngst gehundell halten. General Igualiew empfahl die in Hast be-find'.icheu Sluoenle» zu iyrer .moral,scheu Ernüchle-ring" auf einige Zelt in die Armee zu stecken. Wie günstig auch vor siedln Jahren solch' ei» Ralh auf» genommen worden wäre. so ist doch. wie lanm zn bcmeilen nöldig. hcniznl^ge nichl die »undeste'Wahr» schtlnl!chk streng uerwicsen und. wen» ich nicht irre. sogar inlernirt wurde. — soll. vom Auslande lcmwenr, unter ziemlich sonderbaren Umständen verhaftet morden sei». Da mir die DelallS von zwei vöUig ver-schiedenell Seite» glelchlaulend erzädlt wurden, so gcbe ich dieselben wieder. Mad. Europens soll ii« dem Eisenliahnwaggon sich keaük gebellt liaben, unv eS schien ihr besonders jede Bewegung schmerzlich. Sie gab dann auch an der Grenze, ohne auözuslei» gen. die Schlüssel idler Koffer dem Zollbeamten, der leßlere unr flüchtig untersuchte und dan» wieder ver» sperrte. Mao. EuropeuS. ihrer Rolle treu. meinte nun dl> viel znr I^kommodirling der Zirkulation beiträgt nno das schon so manches Unheil angerichtet hat. Kn^z. d'- Dame wurde in den Warlesaal zurückgeführt uno da fand man deun in der Klinolme — nach ten Einen line lleme Bib!>olvel von revolulionäsf» Brand-schrifle». nach den Anvern Briefe an »c»d,zn 1.^(1 Persomn auS deu höberen Ständen, die nun sbeu» falls arg lompromtttirl sein soUen. Ich mag medt writer erzadlen. denn weiül ich das Vorstehende für so ziemlich der Walnbeil gemäß betrachte, so dürfte. waS noch weiter erzählt wird. wohl mehr dem NeiHe der Phanlasie angehören. Vermischte Nachrichren. Das sranzöslsche Kriegsschiff „Instina!" ist am l. Oktober anf der Rdede von Valparaiso verbrannt. Das Hener ist aiu Verdeck ausgebrochen und lroß l'Uer angelvaudll» Mühe konnte man ren Vrand nicht hfii'älligen. Um das Werk der Zerstörung zu voU-e»cen. mußte mau auf tas Schiff medr als e Virginia'Zigarren düifle» lu Kueze zu den SellenlKllen zädlen. Der Voiraih an Virginia» vlätlern wird nur »wch einige Monate auöreiche» uno wen» bis dal'i» der amerikanische Krieg »icht l>e,nd,l uul> die Zufuhr «licht erleichtert ist, düiflt es schwer sein. echlt Bläller zli V'rgiuia-Z'garreu zu erlangen. Neueste Vachrichlell und Teleglamme. Nerlin, 20. Noven,b,r. Die «N, Prenß. Z." erfährt auS zuverlässiger QueUe: der Oeslindheilszu-,1.n>d des Papstes wcroe mit jedem Tage bedenklicher. Verlin, 20. November. Die Wahlen der Wahl-manner sind eMschleden liberal (im Sinne der Fort-schriitSpartei?) nnSgefallen, Die luöder aus den Provinzen ringela"gte» Telegramme u»b Verichle melden ei» äbi'llches Resultat. Kassel, 20. November. Die Wahl der Nahl-»»änncr hat unler Rechlsverwahrung für die Verfas-snn^ volN Jahre i8^ll uno t>nS Wahlgeseß vom I. l649 stallgsfniibs». Die seitherige» Wahlniänuer wurden wieder gewählt, Bern, 20. Rou. (tin deu, Vundeslalbe heute vorgelegter 5lo»>nnssio!>sberichl beslaligl lrol) eingelre-icner Gedäch.'nißschwächc einzeluer Au.ienz,ug,n auf's vollständigste die Geenzuerlchllng i>n Dappenlhale. Nagusa, 19. November. Ans Trebi»je wird gemeldtl. daß die Straße nach Nagusn voll von Ans-ständischs» sci. daher die Kommunikation oo» Nach. richten etwas erschwert ift. Seit 16. d. M. hatten sich die Insurgenten von Lujbowo entfernt, jedoch »nler Veobachllnig der Türke», die sill, indeß auf 10.000 Mann regulärer Truppen und Baschi.Vezl.l« ergänzt daben. Auch die Insurgenten vergrößerten ibre Zahl. kehrten gestern wieder gegen kj-lbouo zurück und batten ,i» kleines Scharmüßel l'ti llomiljani mit den Türken, jedoch oh»e Erfolg. Theater. Heul,, Freitag: geschlosse". Morgen. Samstass: Der letzte Nries, l.'ull-spiel in ö Akte», vo» Foi-m,«!!. (Neu,)____________ ^Drlck^mo Vcvlag von Ignaz v. Kleiumayr ^ 3- Vamberg in K'.il'ach. - Vcranln.rtlichcr RcoasleurV H. Vamvevg. ^lNl'll^n!^»'»«^^ RNen, l^iittags t llhr.1 (Wr, Zt^. Abdbl.) Dic Vürft tröffnett in günsii^lHaltu»^. schloß jcbock etwas slaurr. Staat^papiere >!>,b,bcut»nd b!lli«,r alS gsst,rN, ^^IslU^^lU/^» 20. November. Bank- und (istompttdanf-AklitN icst. Spcsulations^aplell gleichfaü« wenig vrräildtrt. Fre,no, lüaluten zogen im Laufe bsS Heschäftcs um '///«, an, uno stellt,« sich schließlich nahezu auf dic qessriqrn Prnse. Geld ungewöhnlich sloffiq ________________________ Vessentliche Ichulv. X. >e« Kl»«,«, (sür 100 ft.) <5>elo Ware In üstcrr. Währung . zu 5'/. «2,6« <'.'..— ö'/. Anllh. von 1««l mit Rüctz. 87U0 8lj.— National » Nnlehtn mit Iänner-Eouv. . . . „ 5 „ «l.«0 8l 70 National » Anlchen mit April'Eoup....., 5 « 8l,30 8«.4N Metall iques......^ 5 ^ »l7.40 «7 60 bttto mit Mai-Eoup. „ 5 „ s^ttä «7.«.> bctto ......, 4„j 59^.', .'»U.öO mit Verlosung v. I ^:l^ . . KU.äO «2«- , „ ,8ä^ . . K85U 8<),— „ „ l«» 42 l.. «u-ilr., l?.— l?ä« ll. der Hrouländlr (sür 100 ft.) .5<> 9l- Ol». Ölst, und Gal^, . „ ji „ ^«.— ^«,50 c^slö Nali Vöhiüeu......5 „ 9U..')U >.»!,— Zteiermals.......„ S ., «? — 87,ö<» Mühlen u. Schlesien . ., 5 , 8S.n0 87,5« Ungarn .... » ä , »l« ?l» »!'.» l^ Qm, Van., Kro. u. Slav. „ 5 „ >i, ö. W. äl)!.— «U3,— ,ss. Fcrd -Nordb. z. l«0<) jl. (^'1>i. 2U^8, 20ii»,— ^taalS'fl. (i.M. m.l^o fl.(70'/«1 E>»z. !ss^.-- ,N8.,<> 'D.fl Don.,D.n»pssch,^es. ^^ 424.— ^2.'»,-Oelwlrich, i!loy^ in Triess F^ lW,— 2«»2.— Wicn. Da!l!p,li!.-Äft,'<Äts. '^.'H ^«.'», - 3UN.— PcNher Kettenbrücken . . . 3ü7 — IM — Äühm. Wesltiahn zu 2NN ff. . 1,N. - ltt.',.— Theiß^ihn . «ft. 20 fi ls, M. ,n. ,40 si. (?<»"/«) tti'lz N7. - ,47,- Pfandbriefe li'»r l»2. - l02,.^0 l'.i»kauf!!«„ d.ttu „ ä„ U^sit' «.i» -C, M. j vcrlosba« „ 5„ ^.75 «!>. -'^"b. <„,,^„ .,5.. »4 40 84..,. au> ost, W. ( ^vse (rer Stück.) Kred,-Aiisl.ilt sin- Handel >,. Vew. zu !U0st.öst. W.....«20 — l2l!.^N Don.-Damvfs.-O z. WN st.UM. U4 .'»<> Nä,-Stabtge»,. Ofen zu4«st. ü. W. . »4.50 35" llflerhazy , 40 „ <5M. . Utt,— l"l». 3alm .. 40 .. .. :<7 — 37.2/, Geld War« Palffy zii40st.CM. 3'l.ä0 37 — Clary zu40fi. CM. . 3N — :l«,5U St. Wenois „ 4ft ., „ . 3«.— 3«..^» Winbischssläh , 2l> „ „ . 22. - 2^.n<>.,„ . «4.75 lü.25 Wechsel. 5 Monate Gelb Brll, Augslnrq. für «00 fl. siidd. W. . < l« k<» l >7.— ^>.»>sf»rt a. M. d.ttl, . !>7.— O720 Ha,»l'«rg. siir lOO !»><.,,s Vaiiko . !0' l>»^2l) Vl.'!!d<.'!>. fur l<» Pf. Sterliüg . 1^2.'» l^»5<» Paviö, fiil l OO Fraofs .' . . 54 25 54 üv (fours Ver Geldsorte»,. <5>llb War, K. MlMj'Dlllaten ss fl.5«l sr. il ü..>;prl,o»Sd'"r . ,l „ l „ ll „ 2 3tl,ss Inipelial, . , Sagor. — Hr. Holiig, Hagdelömlnm. uoil Tricst. —Hr. Kudlsch. HalldelsMlllln, vo» Fiume. — Hr. Micllauh. Handelsmann, von Kroatien. — Hr. Nlchmia, Band» fabrllant. von Willi. — Hr. Halffter. Uhrmacher, von Vellin. —Hr. Spieß. Geschäftsreisender, von Graz. — Hr. Vlil^isel'r). von Montel'tllc'. Z. WM. (4) a v y i s o. Sono rfisponibiii per la prossima pri mavera 60.000 gelsi inneslati da uno a tre anni, di be'lissirna vegetazione, e scelta qualitä nella foglia : quali metä di alto susto, e metä a cepraja per siepf o hoAchetto, e g-iacenti porzione in Fagagna , a 8 miglia da Udine , e la rimanenza in Ilovigo, allo Stabilimento del Gas. Chi desiderasse fame acquisto, pri-vati, amminialrazioni coinunali, conwor/ii, sabbricerie, pii Istitnti, etc., ecc. , vog-lia rivolgersi a! snttoscritto proprietario od a' suoi agenti in : Ddine, Contrada S. Karlolomeo. Venezia, S. Canciano , Galle Maggioni, N. 0007, Padova, Palazzo Pisani, riviera S. Benedetto. Verona, Sotloriva N. 1203, e llovigo, al 8UO Stabilirneato dell' ofTi-cina a gas. Qualora I' acquisto fosse per mille fiorini e piü, si userä ogni niaggior iaci- litazione desiderabile »iii modi di pa^amento. (JJACOYIO IJVMACOHA. Z. 2070. (1) MM« lMMI»l. Pianist, (fhrcnmitglied der philharmonischen Gesellschaft in ssloren;, ist bereit, Schüler zu unterrichten, welche sich im Pianofortespiel zu vervollkommnen suchen. Die Lektion l st. öst. W.; dio Wohnung desselben ist am Hauvtplatz, Haus-Nr. 3, im dritten Stock. I. 2ft«57 (l) ^^ Bolzfchießen. Der Gefelligte zciyl hitmit ,lqldenst an, daß in seinem Gasthause. Alle» Markt Nr. 22. «in Volzschießcn abstehalten wird. wllchts am 24. d. M. um 8 Uhs Abends beginnt. Indem ei die ?. 'l'. Herren TKe'lnehmei davon benackricktigit. ist er zugleich beflissen, sür gute fallt und warm, Speisen und echte Get,a'nk, zu sorg,n; Grazer Tchreiuer'schts Lagerbier, das Krügel i» 9 tl., die Holde li l2 lr. j Mahrweine das Seltel zu l0 und l2 kr. öss. W., uno lmpsithlt sich elnem zahlreichen Zuspruch. ^. 2(173. (l) Im Vasthanse ,^ur eisernen Krone" Herrngasse Nr. 216, werden ausgezeichnete Weine ausgeschenkt. Die Maß zu 4l» und 4« kr., vortrefflicher Serar« der die Maß :'l 5>l» kr.; auch wird Mlttagö und Abends die Küche sehr gut besorgt. Z. 2072. (l) In dem neu erbauten Hause Nr. l58, Dampfmühlgasse nächst dem Bahnhof, ist ein geräumiges Zimmer mit oder ohne Möbeln stündlich zu vergeben. g. ,01. <22) ^H^n^ Orientalisches »U.3^ Enthaarungsmittel !^> /s ü Flacon fi.2.«Q, ! /l^^"^ entfernt ohne jeden Schmerz oder 3lcich" ^282^^. ^k^ selbst von den zal-testen Hcnitstcllen ^^D^^^W^ H.iare, die man zu beseitigen wünscht. M^W^8^»W Die bei dem schönenGeschlecht bisweilen vortolinilcnde» Vartspuren. zlis.innnen.iewachsenen "Auqen-bralien, tiefes Scheitelhaar werden dadurch binnen 1.'! Minuten beseitiget. ist uon dem köuiczl. preusi. Ministerium fur Medizinal» 'Angelegenbeitei, geprüft und besitzt die (liqenschast, der Haut ihre jugendliche Frische wiederzugeben und alle Haut'Unreinin.keiten, als: Somnllrsproffen, Leberfiecke, zurückgebliebene Pockenstecke, Finnen, trockene und feuchte, Flechten, so wie Rothe auf der Nase (welche entweder Frost oder Schärfe gebildet hat) und gelbe Haut zu entfernen. Es wird für die Wirkung, welche binnen !4 Tage» erfolgt, garantirt und zahlen wir bei Nicht-erfolg den Betrag retour. Preis s»rs> ganze Flasche fi. 2.l!0. Fabrik von Rothes Coinp., Konnnindantcnstr. A l. Die Niederlage für Laibach befindet sich bei Hrn. Albert Trinker, Hanptplatz Nr. 239. Z. lülil). !^ll) Die „Ost'Deutschc.Post" bringl in Nr. 235 nachstellende Noliz: „Os ist unsere Zeit seit bangem oic Zeit der ^aune. sie drinsst uns Unannehlnlichleiten uesschis!>e!!tr Art, iu ihrem Gefolge sino dann Sor» gen und Glimmer. eö iN daher kcin Wunder, wenn unsere Wtlt lnoncr mehr «Haar lassen muß" nnl> fahllöpfig wird. Solche Hlal'lköpfige können sich oann durch Vl. IÜ2lI^'8 l'elannte M r d itrina ' Ha ar« lv u ch s - K r a l l v o m a d e und das gleichnamige Wasser (Wien. alte Wieoen. Hauptstraße Nr. 339). als das einzig erprol'te wirksame Mittel, den Nachwuchs dcr Haare zu befördern, vas Ergrauen und Ausfallen der Haare zu verhindern, ihre Haare wieder imc früher wachsen lassen und so reu schönsten Schmuck des Menschen wieder bekommen. Da nun der Flacon odcr die Dose hievon nur ll fi. 5i<> kr. kosltt. so ist dicp die liilligslc Erfindung, welche einen prakti» schen Zii'tck hat, und dahcr Iedermanll empsclilellö-welth. ^Diescll'en sind in Laibach einzig nur in der Warenl'audlnug des Herrn ,/»!»«»» Kra» .«»ellovlti echt uorrälhig.) Z. ^l). (ll) ^M^^ Große ^^^^^!^^^ Stereo j'l^p-dildern ^^^D«»MWW^^^ und da^u dienendem Apparate WM^^^^M^^^^^WW i» verschiedenen "^^^^>^^!^>^!^!^!^lM^ Forme,,; cnisssczeichuctc clessantc Operngucker, vorgnetten, Mifroskope, Kalciduskope, Fernrohre, Marine - Perspektive, (Kompasse, Tvasserwaasten, Barometer, Thermometer, Areometer, Al« koholmcter, 2Vei:l«, Bier«, Branntwein» und