^. Mittwoch, I.April 1891. 110. Jahrgang. Zeitung. kllillacher '_^.!, ^ ii,g ° °^dtr,tndu„^ . «anzjührlg fl. 15. h»lbl«hrlg fi. ? «). Im z, ""l die ZusteNun« in« Hau« «anzjährig st. 1. - Insn-tion«neb»r: Fl!r V befindet ssch ^e^''. Kömg von Daln^ > von ?' ^allzien, Lodomerien und ^'^H^herzoa?'"em ^; Erzherzog von l?^ Innren '^fürst von Siebenbürgen; l^3,>ena' N^ll von Ober-und Nieder^ l?<^lvitz unl, 2?°' Piacenza und Gua-l^^K°' gefürstet^' ^°" Aschen, Friaul, l3^V"g. Tö "^ von Habsburg und ^^ in'^l N«. ^ ^'°diska; Fürst von "°n Ober-'und Nieder-l^ ^^"nenier?"! "°" H°henemb3. Feld->>t. bttV.der wnk^ Herr von Trieft, von Mn . " Residenzstadt Wien ein. ^M^^^ N^sha und Residenz. 'Unier?N^"ntausend achthundert !, ^ ""che im dreiundoierzigsten '"'.> Joseph m.p. ^tt,^ ^elsersheimbm.p. ^ ^ch^ ^ 24. März d. I. Ihre ^>^?' ferner ^ Ferdinand und ^ü^>^er den General der lla^l. lerie a. D. Leopold Grafen Sternberg, den Fürsten Edmund Clary und Ald ringen, den Grafen Richard Elam-Martinic und den Vanus Karl Grafen Khuen-Belasi-Hiderväry zu Rittern des Ordens vom goldenen Vliese allergnädigst zu ernennen geruht. __________ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 26. März d. I. für die Dauer der nächsten Session des Reichsrathes den a/heimen Rath Ferdinand Grafen Trauttmans« dorff.Weinsberq zum Präsidenten und die ge-Heimen Räthe Mxvnder Fürsten von Schönburg. Hartenstein und Constantin Fürsten CzartorYsti zu Vicepräsidenten des Herrenhauses allergnädigst zu ernennen geruht. Taaffe m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten des Ruhestandes Mathias Mil it als Ritter des Ordens der eisernen Krone dritter Classe in Gemäßheit der Ordensstatuten den Ritterstand allergnädigst zu verleihen geruht. « Nichtamtlicher Weil. Das Attentat in Sofia. Während das westliche Europa das Osterfest be« gieng, traf die Nachricht ein, dass in Sofia ein blutiges Attentat verübt worden ist. Der Finanzminister Neltev. ein noch junger, allgemein beliebter Mann. der dem Parteitreiben vollständig ferne stand, ist Freitag abends ermordet worden. Es heißt, die bisherigen Er» Hebungen halten ergeben, dass er einem persönlichen Rache-Acte zum Opfer gefallen sei, allein die nämliche Depesche, die die« versichert, fügt hinzu, dass Bel?ev leine Feinde gehabt habe. Eine andere Depesche con» statiert die allgemeine Ueberzeugung, dass die Schüsse nicht dem Finanzminister, sondern dem leitenden Staatsmanne Bulgariens, dem Ministerpräsidenten Stambulov, zugedacht waren, der an der Seite seines Collegen gieng und dem in der Entfernung von einigen Schritten ein Gendarm — es wird hinzugefügt: wie gewöhnlich - folgte._____ _________________ Aus diefer Gepflogenheit des Ministerpräsidenten ist jedenfalls zu ersehen, das« er sich bewusst ist, von Gefahren bedroht zu sein. Die Vorsicht hat leider das Unglück von seinem Gegleiter nicht abzuwenden vermocht, hat aber die Mörder zur Flucht veranlasst, und so ist Stambulov, obwohl vier Kugeln abgefeuert worden sind. unverletzt dem Unheil entronnen. Man hat sofort alles aufgeboten, um dem Verbrecher die Flucht unmöglich zu machen, zahlreiche Verhaftungen sind vorgenommen worden, auch der ehemalige Ministerpräsi« dent Karavelov, an den sich üble Erinnerungen aus. der Zeit der Entführung des Battenbergers lnüpfen, ist in Gewahrsam, und die Untersuchung wird nun zeigen, ob es thatsächlich und nur aus persönlichen Gründen auf Veltev abgesehen war, oder ob. was in der Bevölkerung von Sofia selbst für das Wahlschein» lichere gilt, Stambulov zum Tode bestimmt gewesen. Die zahlreichen Sympathiekundgebungen für Stambulov beweisen, welchen Wert man in Bulgarien diesem Manne beimisst, der seit Jahren die Ordnung im Lande aufrecht hält und mit Umsicht, Entschlossenheit und Ansehen in einer schwierigen Lage die nationalen Kräfte zusammenfasst. Sein Verschwinden wäre unzweifelhaft ein großer Verlust gewesen, schon darum, weil in dem jungen Staatswesen kaum irgend jemand eine so reiche Erfahrung besitzt und sicherlich niemand so viel Vertrauen genießt wie er. Prinz Ferdinand weih ebenso wie jeder Patriot aus dem Volke, dass man auf Stambulovs staatsmännijche Tüchtigkeit sich verlassen lann. dass er allen Aufgaben, die ihm gegenübertreten, gewachsen ist. Eben darum ist er allerdings der Gegenstand des Hasses aller derjenigen, welche die gegenwärtige Oidnung der Dinge umstürzen wollen und die freilich eine zu kleine Majorität bilden, um ihn im offenen Kampfe stürzen zu können. Die große Mehrheit der Nation, der es vor allem darum zu thun ist, nicht durch neue Erschütterungen heimgesucht zu werden, in Ruhe ihre Geschäfte treiben und ungestört an dem Aufschwünge des Landes arbeiten zu können, das so viel nachzuholen hat, diese große Mehrheit wünscht, wie auch die letzten Wahlen wieder gezeigt haben, die Erhaltung Stambulovs in seinem verantwortungsvollen Amte, wie sie die Befestigung des Prinzen Ferdinand auf seinem Throne anstrebt. Derselbe Illg nach friedlicher Entwicklung, der so ziemlich >F^ N^,' b°n° l.^N'Mckn z„ ähnlicher 'u bwnworttn H U>»>'l'«P mi. D° el aber bi,l°n« "^ Vl' ^ ' »d'r ,,. "'!" "n Erlennun««. >>'>'> I«»°» ^.""»u! man zur N°th 5v s tl,.. °»N ,, ,Mben vorhanden ,eien, » ^'. l° «« b.H Kndeln. zu unter- X^'b'«!>'>"r''3,uu' '"«'», ,ch°n !> ^" !ti^ tbi. "N Ns^ ,!"en. Um nun aber «< <^,^en"^bie schwierigste Stelle ^TN kl" kennen w."l b" Erde ist an die V t b Alle,". w.r wohl die stossliche ^ " l«i .«e„is'n v.e en Fällen auf das U lindere H"'?""nensehung einer "z hie der lebendigen. Cs muss also. damit eine Zelle sich als lebendige zeigt, noch etwas Weiteres dabei sein, ein Weiteres, das in der todten Zelle nicht mehr gefunden wird. Was aber dieses Weitere ist. das gerade ist uns unbekannt. Nennen wir es Lebenskraft oder nennen wir es Seele, so haben wir wohl ein Wort, aber die Sache wird uns dadurch nicht verständlicher. Aber sofort erhebt sich eine noch viel wichtigere Frage. Wenn es zwar für die Erde ausgemacht ist, dass alles Leben an die Zelle gebunden ist, liegt es nun im Wesen des Lebens über« Haupt, dass es keine andere Art von Leben geben kann, als gerade dieses? Je ernster wir es nehmen mit dem Kant'jchen Satze, dass alles, was auf einem Weltkörper ist, demselben nach allen Richtungen an« gepasst sein wird, desto näher liegt es zu denken, dass auf der Erde freilich ein Leben ohne Zelle nicht sein lann, aber aus diesem Verhalten der Crde nun zu schließen, dass es auf allen anderen Weltkölpern ebenso sein müsse, das erscheint doch in hohem Grade zweifelhaft und voreilig. Die Bescheidenheit, ohne welche die Wahrheit sich niemals finden lässt, verlangt unbedingt einzuqestehen, dass wir, die Erdbewohner, ohn? Zelle uns allerdings lein Leben vorstellen können, aber vermessen wäre es denn doch, zu folgern: also lässt sich ohne Zelle über« Haupt kein Leben vorstellen. Ist die Zelle nur das Werkzeug des Lebendigen, so wäre es mit dem Reich' lhum, den die Natur in all ihrem Walten an den Ta« legt, unverträglich, zu glauben, dass da« Lebendlge nur auf dem Zellenwege ins Dasein treten könne Im Gegentheil, wir würden es als eine gewisse Arnnlt der Natur erkennen, wenn das hohe Gut des Lebens überall und immer nur an dieses einzige Mlttel uno Werkzeug zu seiner Bethätigung gebunden ware. -Uor-stellen freilich können wir uns ein anderes Leben nicyt. Da das Vorhandensein von Wasser zu jeder Art von Zellenbildung unerlässliche Bedingung ist. so dürfen wir schon aus diesem Grunde, aber auch aus hundert anderen mit Sicherheit aussprechen, dass der Gleichgewichtszustand der Sonne, wie er sich dermalen unseren Forschungen darstellt, ein Zellenleben nicht gestattet. Da wir uns aber ein anderes Leben nicht vorzustellen vermögen, so müssen wir die Bewohnbarkeit der Sonne schlechtweg verneinen. Auf der Sonne ist kein Platz für etwas Lebendiges, wie wir es uns allein vorstellen können. Freilich, die Härte, die in diesem Gedankenbilde liegt, dürfen wir auch nicht verbergen. Je mehr die Naturwissenschaften, die ihren Ausgangspunkt von dem nehmen und nehmen müssen, was auf der Erde ist, uns darüber belehren, dass wir alles, aber auch gar alles, was die Erde schön macht, sei es unmittelbar, sei es wenigstens mittelbar, von der Sonne empfangen, dass wir alles Licht, das wir uns künstlich bereiten, und alle Wärme, mit der wir unser Dasein fristen, alle Nahrung, die wir genießen, schließlich der Sonne und ihren Wirkungen verdanken, desto mehr sind wir gewohnt, in ihr die Königin unseres Weltsystems zu erkennen, und wir begreifen, wie ein ahnungsvolles Gemüth, wie ein Naturvolk, das sich frisch uud froh dem sinnlichen Eindruck hingibt, in der Sonne die Verkörperung der Gottheit finden konnte, za finden musste, wie Ormuzd und Vaal. Zeus und Wodan zu ihrer Bedeutung gelangten. U>.d nun soll diese Herrscherin des Weltalls nur dazu da scin. ihre eigenen Kinder, zunächst d,e Erde. ,u bedienen und mit jdem Füllhorn ihrer Gaben zu erfreuen? Wohl ist es. wenn man die Natur als ein lebensvolles Ganzes anzusehen gelernt hat, etwas Selbstverständliche«, das« ein Stoff den andern zu Laibacher Zeitung Nr. 72. 584 durch alle Staaten Europa's geht, geht eben auch durch Bulgarien, und er ist dort noch begreiflicher als überall sonst, denn es gilt. die Grundlagen staatlichen Lebens, die kaum erst gelegt worden sind, zu sichern. Waren in anderen orientalischen Ländern in der ersten Zeit ihres selbständigen Daseins stürmische Parteikämpfe zu verzeichnen, unter denen jene Grundlagen leiden mussten und die ihre ruhige Entwicklung verzögerten, so thut sich Bulgarien durch den praktischen Sinn hervor, mit dem eö sich — einzelne Kreise ausgenommen — vor allem zur Vertheidigung des Bestehenden vereinigt, Streitigkeiten um politische Doctrinen von sich weist und die Ehrgeizen, die auf Kosten der allgemeinen Sache zu ersten Stellen emporstreben, ausstößt. Diese Tendenz ist so stark, dass alle Versuche, auf gewaltsamem Wege die geltende Ordnung umzustürzen, ein immer festeres Zusammenhalten der Ordnungsliebenden herbeigeführt haben, und jeder dieser Vorstöße in einen Triumph der herrschenden Richtung ausgelaufen ist. Darin liegt denn auch eine Bürgschaft dafür, dass selbst dann, wenn das Verhängnis den Mann dahingerafft hätte, dessen Rettung man jetzt in Bulgarien mit so berechtigter Freude aufnimmt, die Kraft der Nationalparlei keineswegs gebrochen gewesen wäre. Allerdings aber wäre sie geschwächt worden, denn nicht leicht ist ein Mann zu ersehen, in welchem ein ganzes Voll sich gewöhnt hat, den starken Vertreter seiner natürlichen Ansprüche zu erblicken. Jeder Freund Bul« gariens wird daher den Glückwünschen fltr den ver» schont gebliebenen Ministerpräsidenten auch Glückwünsche für die Nation hinzufügen, der er erhalten geblieben ist. Wenn der beklagenswerte junge Mann, den die Kugeln von Mördern mitten in einer schönen Laufbahn gefällt haben, wirklich nur persönlicher Rachsucht er« legen ist. dann sind selbstverständlich alle jene Com-» binationen hinfällig, die aus dem Ereignisse die Richtig-» keit der vor kurzem aufgetauchten Verschwörungsgerüchte folgern. Immerhin hat die Regierung diesen Gerüchten ihre ernste Aufmerksamkeit zugewendet, wie die Ein« ziehung politischer Persönlichleiten nach dem Attentate beweist. Wir wollen gerne hoffen, dass an keiner von ihnen ein Schatten von Verdacht haften bleibt, dass eine Verschwörung in der That nicht stattgefunden hat und man es nicht mit einer Wiederholung des Ben» derev'schen Putsches und des Panica'schen Complotes zu thun hat. können indes nicht leugnen, dass der Anschein sür die Richtigkeit einer solchen Hoffnung nicht spricht. In den Ländern außerhalb des engeren europäischen Culturlreises, wo das Menschenleben noch nicht so geschützt und der gewaltsame Tod häufiger ist, sind Mordanschläge keines der seltenen politischen Mittel. Es finden sich dort öfter als bei uns Fanatiker, die sich berechtigt, ja verpflichtet glauben, einen Gegner auf blutige Weise aus dem Wege zu räumen, und es fehlt auch nicht an Gesellen, die den Fanatikern für Lohn als Werkzeuge dienen. Möglicherweise hat es also mit den Drohungen, von welchen man in der letzten Zeit hörte, seine Rich« ligleit gehabt, und haben wieder einmal einige der unversöhnlichen Feinde der von der großen Mehrheit Bulgariens gestützten Politik sich geregt und ihren unterstützen hat, dass sie sich alle zum gemeinsamen Werke gegenseitig Handreichung zu leisten haben, aber dennoch liegt eine Ungereimtheit in dem Gedanken, dass der König nur seine Unterthanen, dass die Mutter ihre eigenen Kinoer nur zu bedienen habe, ohne die geringsten Gegendienste von ihnen zu empfangen. Da hilft man sich nun mit dem Gedankm. dass die Zeit alles heile und ausgleiche; man vertröstet sich auf die Zukunft. Einst werde kommen der Tag, an dem sich die lobenden Gewalten, die wir heute noch in den gewaltigen Ausbrüchen der Sonne miteinander ringen sehen, sich gegenseitig gebunden und zu friedlicher Arbeit gesellt haben. Dann werde auch auf der Sonne ein Gleichgewichtszustand eintreten, der es dem Leben er« mögliche, seine volle Gestaltungskraft zu entfalten und sie zu einem Wohnort für geistige Wesen verwandeln werde. Und was von der Sonne gilt, das gilt ebenso sicher auch von unserem größten Planeten, dem Jupiter. Es ist fast ausgemacht, dass Jupiter noch in eigenem Lichte erglänzt. Freilich dasjenige Licht, das er uns zu« wirft, ist, wie die Spektralanalyse unwiderleglich dar-gethan hat, kein anderes, als zurückgeworfenes Sonnen« licht. Aber da«, was dieses Sonnenlicht zurückwirft, ist nicht der Iupitertern selbst, sondern der gewaltige Dunstkreis, der ihn einhüllt. Schwerlich hat irgend jemand ihn selbst gesehen. Er selbst und sein Wirken und Schaffen ist unter einer so dichten Luft« und Dampfhülle verborgen, dass Wefen, wie wir Menschen sind, darin umherzuschwimmcn vermöchten, wie die Fische im Wasser oder die Vögel der Erde in der Luft. Ein Lichtstrahl, der in diese Hülle eindringt, würde so gebrochen, dass er nicht bloß an einem ganz andern Ort als demjenigen, der ihm durch die gerade Linie vorgeschoben war, auf dem Jupiter eintreffen würde, Gondel» dass er die ganze Dunsthülle des mächtigen Pwntten ring» im Kreise durchlaufen müsste. Landsleulen die traurige Ueberraschung bereitet, die ganz Sofia in Tntrüstung versetzt. Dann kann man sagen, dass sie zwar ein hoffnungsvolles Leben abgeschnitten und sich mit Blutschuld beladen, dass sie das Land erschreckt und mit Sorge für seine ersten Männer erfüllt haben, dass es ihnen aber sicherlich nicht ge-lungen ist, es in seiner Ordnungsliebe und Consequenz zu erschüttern, und dass sie vielmehr unfreiwillig mitwirken an der Befestigung des Sinnes für die gemeinsame Sicherung des geordneten nationalen Staatswesens. Politische Uebersicht. (Aus Mähren.) Dem «Tagesboten aus Mäh-ren» kommt von «verlässlicher und unterrichteter Seite» die Meldung zu, dass «die Führer der böhmisch-mährischen Abgeordneten sich bereits in Wien zum Eintritt in den Hohenwart-Club stritte verpflichtet haben,» (Die «alpine Partei».) Der steirische Landeshauptmann, Graf Wurmbrand, lässt durch die Grazer «Tagespost» erklären, dass seines Wissens weder über die Bildung eines alpinen Clubs und noch weniger über eine neue Partei je irgnd welche Verhandlungen unter den Abgeordneten der Alpenländer stattgefunden haben. (Parlamentarisches.) Geschäftsordnungs-mäßig führt im Abgeordnetenhause in der ersten Sitzung und bis zur erfolgten Wahl des Präsidenten das jeweilige älteste Mitglied des Hauses den Vorsitz. Vermuthlich — sicher wissen wir es allerdings nicht zu sagen — überragt jetzt der bisherige Präsi5ent, der 80jährige Dr. Smolka. alle anderen Abgeordneten im Alter und dürfte also als Alterspräsident fungieren. (Böhmische Landesausstellung.) Der Wiener «Extrapost» zufolge soll das Zustandekommen der bähmischen Landesausstellung in Prag sehr in Frage stehen. Die Czechen sollen angeblich beschlossen haben, die Ausstellung ohne die Mitwirkung der Deutschen nicht zu veranstalten. Da jedoch die letzteren entschieden erklärt haben, dass sie an der Ausstellung nicht theilnehmen werden, so sei die ganze Exposition als gescheitert zu betrachten. (Die Deutsch-Nationalen.) Wie von verlässlicher Seite mitgetheilt wird, stehen einander innerhalb der deutsch>nationalen Vereinigung (Stein. wender'Partei) zwei Gruppen ziemlich scharf gegenüber. Die eine, geführt von Professor Kraus und Dr. Ba-reuther, wünscht die Anbahnung eines freundschaftlichen Verhältnifses zur deutschen Linken, während der frühere Obmann Dr. Steinwender eine engere Fühlung mit den Antisemiten suchen will. Man glaubt, dass diese Gegensätze schon in der ersten Clubsitzung zum Ausdrucke gelangen werden. (DiealtczechischenBlätter) weisen wieder-holt darauf hin, dass durch die Schuld der Jung» czechen nunmehr die parlamentarischen Vertreter der Czechkn isoliert seien. «Was wollen — sagt die «Politik» — die Abgeordneten unseres Volkes in der oppositionellen Fronte mit Antisemiten und Deutsch» nationalen für die Interessen unseres Voltes erringen? Und um diese handelt es sich doch in erster Aber mittelbar wissen wir doch, wie es auf dem Jupiter selbst aussieht. Die bekannten Wolkenstreifen, die nördlich und südlich vom Aequator sich zu zeigen pflegen und die, schon tausendmal gezeichnet, auch photo-graphisch aufgenommen, immer wieder andere Gestalten zeigen, und der noch berühmtere rothe Fleck, der in periodischem Wechsel auf seiner Oberfläche hervortritt, lassen einen sicheren Schluss darauf machen, wie es auf dem Kern selbst aussieht und zugeht. An den Polen hat sich bereits eine feste Kruste gebildet, und die zwei Schalen schließen nun den feuerflüsfigen Strom ein, dessen zähflüssige Masse längs des Nequators in breitem Streifen dahmzieht. Der rothe Fleck ist der Widerschein des Lichtes, das die glühende Laoamasse des In« nern, wenn sie die bereits gebildeten Schlackenstücke und Rindebrocken, die als erfter Ansatz einer festen Rinde auf ihr lagern, wieder durcheinander wirft und quellend überströmt, in den dicken Luftkreis versendet, um ihn gr.'ll zu beleuchten. Es ist der Kampf des gewaltigen Riesen, wie er sich schüttelt und bäumt, wie er den Gültel zerreißt, mit welchem die eindringende Kälte des Weltraumes ihn zu binden und zu bändigen droht. Der Riese will den Gürtel nicht tragen, der ihn zum verdunkelten Vasallen der Sonne macht. Er ist das auch seinen eigenen Kindern, seinen vier Monden, schuldig, die seither alles, was sie waren und hatten, von ihm zu Lehen trugen. Auch auf Jupiter kann daher von Zellenbildung und somit von einem Leben, wie es auf der Erde stch findet, nicht die Rede sein. Aber seine Zeit wird kommen, die kampfesfrohe Vrun-Hilde wild von Siegfried gebändigt werden, und einem späteren Geschlechte dürfte es vorbehalten sein. zu er< gründen und zu schauen die Abwicklung der einzelnen Perioden, welche Iup'ter zu durchlaufen hat, um sich zu einem in ähnlicher Weise bewohnten Planeten aus-Izubilden. welche die Geolog« für die Eldentwicklung > uns gezeigt hat. Reihe. Vielleicht kommen sie '"H,^^ Dingen etwas näher rücken, zur ^M^p qenugt. bloß auf die Nltczechen i"'H p^,,' dieselben zu hetzen, sondern da's chl^s' nothwendig ist. praktische Pol't't ^ ^B , ^ wenn man für sein Vollsthum e"° . ^ (Die Führers der Iungruthenen Ro^^s ' ^l berg am 6. Aprtt eine Z"^<-heiten leiden: die welche sittliche Verwocfenhett «n° „ M^ Personen, deren Fahrkarte «o« °"e,-^ oder die mit der Unterstützung "^ °"M einigten Staaten kommen. V"° ^ dul» F' die Ermuthigung zur ^ auswärtigen Ländern. .L'"/ Dehnb^si^ Gesetzes sind von bedenkl'cher »" ^ 3 ^ (Ueber noch immer keine genügend ""' hell» ".^ Eines der Individuen, da« " doH'^'' genommen hat, ist suchung bisher noch Nlchts/ z be die Depeschen aus Sofia "N po" .^ Act nichts mehr erzählen, .^"^te^l ^' zahlten und wohl vorbereitet " ^Mt' "/ würde sich also noch um ° ^ gzM . ob die eigentlichen Arrangeur „ ,e>^, Inlande oder im Auslande zu >^^.)^ (Prinz Victor Nap Wor^^, aufgetauchte Angabe d^«^, n-d ^ . als unrichtig bezeichnet " lei""" ^ seines Aufenthaltes m Ita"" ,„ "" ^ monstration veranstalten. 0" ^i st 'i^ eine Woche lang in M°n^ Prinzessin Clotilde. verwebn ^ ^"" über eine polwsche Actwn b's " h« ^M^rsi^^lH^ Den -Hamburger deutschen Reichstaa^sch^^, Vo^denjenigen Ster^ H ^ sind. vom vollends vom Neptun und :y «ls ">>. gar zu wenig ThatsachlH^lle t ^ß, die Frage nach ^ ^ gA ^ schweige eine Antwort dara^ ^^ ^ we, jüngeren O'^'^z """ e ^ -' der Mermr. sind so g "^ Fr« ' < ^ Anhaltspunkt dafür tigt. aus ihnen selber zu ve dtt "si^,. Insbesondere w^ parell.'s vollends bestaM" ' , ^ , .> Sonne mit si« br'ngt. °^elN H'> ,,,, mehr wie die M°"d H PlaH.^Hl als wie wir es "0" "N^ ttd's^ ° ^ es geradezu vermessen, «g^ », ^. fahrungen auf s^ 5« ^' d^ <.n^> «" . sie wirtlich als Sonn nmo,^ H5 wir über die de^H vermöchten, auf ste " f° M "<>.. ,'^i A So bleibt dessen Aufbau und Au^ ^ d° . "^ ^ Aehnlichkeit m.t d" " ^nnc"' "t. «<^ dMens nicht erwehr^ ähnlicherWe'seeN^ ,,,de w 5, Entwicklung s'chFlänge" ^s e''^^. Menschheit emc " «"is"^ u ^ ^ Wäre daher Iup" ^, so "ii" gangenheit zu enth" unserer Zukunft- ^ ^« s"«m« N,. 72. 585 1. AM !89l. lfti; ^ Übe? .„ ^Nlng^ f «uedkhnung der deutschen Unfall' tzl lW°n, ^Handwerker zugehen. Das Reichs- ^"^ yatte «ine ausführliche Denkschrift sy i/ Ausgearbeitet; jetzt sind die Ve- ^°"kne°li^ lena """ Montenegro.) ^.^^ zufolge begeben sich ^Mrstin "tung her Fürstin Milena ihre Töchter, ^°V^'W äck s^^.bie Herzogin von Leuchten « s'ch der S Cetlnje. I„ Begleitung derselben Hss, " ^"lltti/V'' Specialarzt Poiree. Nach M. "" h°t sich das Befinden der Fürstin ^"^s^ederlanden) ist die Nbände-^lur "b daz „ bangst für nothwendig erkannt V? in den?"""ige Ministerium hat auch Wt' dessen w!3?""lst°aten einen Gesetzentwurf ^ 5Z'N D2Ä'1^ü""ung ^.^ ^^^^^ ? Etkll^' pfllcht "it Abschaffung der bisher ^n,^'chtml^°""^" gegenwärtig Vorbereitun-^, ^^ Krie.^"". ""en Pulverfabrik getroffen. '^,>e hauv^^'"" h" verfügt, das« diese V^ll bchiHZ ^ zur Erzeugung von rauch- la, lbttfabri, /' "ach dem Muster der Peters- werdensoll. .^^'ster de««l "Wanderung.) Der bel-<> nach N.Hswärtigen hat gegen die Aus-^fii^ bem di ^".""e officielle Warnung er-X^' dajz "„bezüglichen Rundschreiben wird X. ? Vusw^ 'Amerikanischen Staaten den !^> tonnen" " ^'"" ^"ie mehr eine . ' ^' das«°'!.^^, ^gence Balcanique. erklärt ÄZich" b«n Prime« ^'Wochen eine Verschwä->^ ^ 'nzen Ferdmand entdeckt worden sei. zu erreichen. So hiengen die vier Personen in ver» zweiflungsvoller Angst an dem bahintreibenden Fahrzeuge. Graf Kefselstatt war bereits in den Wellen verschwunden. Gräfin Fries verlor bald das Bewusstsein. Inzwischen waren am Lande Rettungsboote flottgemacht. In dem Augenblicke, wo sie die Verunglückten erreichten, verließ den jungen Grasen Fries die Kraft und er glitt, seine Mutter noch immer festhaltend, ins Wasser zurück. Neide wurden aufgefischt und in je ein Boot gebracht; auch Graf Fries war bereits in bewufstlosem Zustande. Bei der Rückkehr der Rettungsboote an den Molo von Abbazia wollte der gegenwärtig dortselbst weilende Professor Dr. Moriz Venedikt auS Wien den Verunglückten Hilfe leisten, fand jedoch die Gräfin Fries bereits als Leiche. Bei dem jungen Grafen Fries bemerkte Professor Venedilt noch Lebensspuren, und es gelang ihm, in Gemeinschaft mit anderen Aerzten, ihn nach mehr als zweistündigen Bemühungen inS Leben zurückzurufen. Die Leiche des Grasen Kesselstatt ist noch immer nicht auf. gefunden. — (Frau Marie Rieger f) Per greise Dr. Rieger, welcher sich vor einigen Wochen mit seiner Gattin nach Rom begeben hat, ist von einem schweren Schicksals-schlage heimgesucht worden. Wie von dort gemeldet wird, ist seine Gemahlin Frau Marie Rieger vorgestern plötzlich gestorben. Dr. Rieger wird durch dieses Ve» hängnis um so schwerer getroffen, als er sich nach den schmerzvollen Erfahrungen des letzten Wahlfeldzuges bekanntlich gänzlich von der Politik zurückgezogen hat und seine Tage in glücklichem Familienleben zu ver» bringen gedachte. Frau Marie Rieger, die ihm cine liebe» volle und opferfreudige Gattin war, hat ein Alter von 58 Jahren erreicht. Sie war eine Tochter deS Historikers Palacly, an dessen Seite sie auch beigeseht werden soll. Die Leiche wird von Rom in die Familiengruft zu Lob» lowih überführt werden. Der Tod der Frau Rieger trat infoige eines Schlagansalles ein. Ihre Gesundheit scheint schon zu der Zeit, da sie sich entschloss, ihren Gatten nach Rom zu begleiten, leine ganz feste mehr gewesen zu sein. — (Das Attentat in Sofia.) Aus Sofia wird unterm Vorgestrigen gemeldet: Wie die «Agence Valcanique» meldet, wurden die Mörder des Finanz« ministers Nelcev bis jetzt nicht entdeckt. Auch heute fanden zahlreiche Verhaftungen statt. Der größere Theil der in der Nacht des Verbrechens verhafteten Personen wirb noch in Haft behalten. Da« Individuum, das hier durch seinen Bruder einen Revolver angekauft hatte, wurde in einem benachbarten Dorfe aufgefunden, und zwar im Besitze des Revolvers, steht aber mit dem Attentate in leiner Beziehung. Es geht das Gerücht, das« ein ver» wundeter Mann an der serbischen Grenze verhaftet worden fei. Wenn sich dies bestätigen würde, so wäre es sehr wichtig, weil es sich dann wahrscheinlicherweise um den wirklichen Mörder handeln würde, der von dem Gen° darmen einen Säbelhieb erhalten hat. Die allgemeine Entrüstung in sämmtlichen Kreisen der Bevölkerung, auch bei den Officieren der Armee, ist noch fortwährend im Steigen und hat eine folche Höhe erreicht, dass die Mörder von der Volksmenge gelyncht würden. Die Stadt gewährt wieder ihr regelmäßiges Aussehen. Heute abends findet im Palais des Prinzen ein Ministerrath statt. — (Die Frau mit 43 Männern.) Aus Paris meldet man: Gestern wurde eine bildschöne Engländerin, Eveline Leal, verhaftet, welche Heiratsschwinde« V"l< >?3°tt ln,^?°Uer haben, wie das unga- ' ^-B^' lür dle römisch-katholische '^ m^ü-Elvi?^ ""b die griechisch-katholische V^.sch/Ä"^ ,e 100 fl" ferner für die ^ H i,^'" Vo,ö!z200 fl., ür die ^ >"sch/" Vchar.Fe-legyhäza 70 fl. und '^den.^Zule m Garam-Szent-Oyörgy ^i!"^^^^'" Abbazia.) Die "d« " bersel^ . ?" ^me erscheint, nachdem ^ "" ttschüt"^annt werden, womöglich noch ^>!^N°ute^ '" ersten Augenblicke. 3<^ Vbmab^°nd Gräfin Anna Fries ^x >lge d7« ,"°" °us der Ausfahrt. Das V^>8 ,>lln° Wig behenden Scirocco in so ^'^Fei<' , ,w°r ^ "«zuwaren. Die Steuerung des ^li.! binnen w. l""en seetüchtigen Händen ?h" "nd s^"'5" Secunden war da« Fahr. _ <> Die ^"'che fünf Personen rangen ^>>Vr ll'.m r^«3°°"leut, seegemohnt und X>A°sen Fr « ^ an das Boot, und auch >j^°sslr ss. '' der mit einer Hand seine ^ b°s Boot wieder im Hause Ihres Vaters; ich legte volle Parade an und begab mich vor der eigentlichen Visitenstunde nach dem Hause, welches Sie bewohnten. Der Diener, welcher mir Cinlass gewährte, berichtete, das gnädige Fräulein befände sich allein mit Comtesse Selma Aich im Salon; die junge Dame war mir ebenfalls nicht fremd, ich verkehrte sogar ziemlich häufig im Hause ihrer Eltern, und so gab ich denn dem Diener die Weisung, er möge mich nicht anmelden, ich werde dies schon selbst besorgen Eilig stieg ich die wenigen Stufen empor und durchschritt das teppichbelegte Vorzimmer, aber noch nicht hatte ich die Thür des Salons geöffnet, als plötzlich mein Name, von Ihrer Stimme gesprochen, an mein Ohr schlug. Horchend blieb ich stehen. Mten. ein widerwärtiger Mensch! Ein Me-phisto! Er hat einen Zug im Gesicht, der mir von Heimtücke und Bosheit zu sprechen scheint; von allen Herren der hiesigen Garnison ist er mir der Aller-unangenehmste!' In kaltem, gleichgiltigem Tone hatten Sie diese Worte gesprochen, nicht etwa so. als ob sie Ihnen in heftiger Erregung halb wider Willen ent« fchlüpft wären. Mir schwindelte! Ich hatte meinen Urtheilsspruch vernommen, der mich vollständig ver-nichts. Da war kein Funken von Hoffnung mehr möglich. Da die Liebe, welche Ihnen zu bieten ich im Begriff gewesen, doch nur mit kühler Missachtung be» handelt worden wäre, so gelobte ich mir in jener Stunde. Sie zu hassen und durch meinen Hass wenig-ste>'s jenes Herz zu bewegen und zu vernichten, das für den Pfeil Amors unempfindlich zu sein schien. Im Moment aber galt es vor allem, sich zu sammeln, und von Jugend auf daran gewöhnt, mich zu verstellen, gelang es mir auch, mit verbindlichem Lächeln HoH - -------------------- . , °"°"^oa ich nicht? ^ Abt^°nde"U ^ «"üdige Frau, al« Ich habe vonje. ^>^°hte. die O^" dem Bösen, weil ^'i> 'n. ans t^'" seiden zu sehen. zu lieben, und böse X>t >. die°5 wenn er auch die einzige ' ^^ «i« ^Ihre N ^ ä" leisten imstande bin. ^^Hn ^Uung; die Zeiten sind '.>. 'k b^ltlich l.Ulebe aus Ihrem Munde nie geahnt, wie die ' i>> b«/,^ stückt ° « lunges Mädchen im d ^< ^Hz ^' ^ch "gentlich erst 'iX ^ «9^o 3." ?^°N hat. der ich im Sie gefielen mir! "nmal rückhaltslos lH l k" h > ich Z"' wle mir nie eine Frau ^^ ^^b^^^s'hen. noch später. Ich Abringen, aber Sie ""t lpröder Kälte V«^ ^'>2 W,?^' dass es Wahnsinn versuchen und um ^ '« 'nir selbst. "H'<^ i^"rd a^aussicht d„ Bescheid. > ü> >N, «us.°bichlag,g lauten musste, ^ ^ "« ^s„ Gereiztheit, ^. b ^ 'Her schlen, denn dieses uen- Es war Empfangstag leien im größten Stile betrieben hatte. Sie lockte durch Ieitungsinserate, die eine Mitgift von 1,200.000 Francs versprachen, Bewerber an, denen sie mit Unterstützung zweier Gehilfinnen, welche Gouvernanten spielten, Schmuck, Bargeld und sonstige Wertsachen herauslockte. Schließlich wurden die Freier misstrauisch oder drohten mit der Anzeige. Nun reiste sie, einen Familienzwist vorschützend, mit dem betreffenden Bräutigam nach irgend einer eng« tischen Provinzstadt, woselbst die Trauung stattfand. Da sie die nöthigen Papiere jedesmal mitbrachte, war der Geistliche zur Trauungsvornahme autorisiert. Nach der Trauung bat sie den Bräutigam, sie im Schlafzimmer zu erwarten, worauf sie regelmäßig verschwand und nach Paris zurücklehrte, um das Handwerk von neuem wieder aufzunehmen. Bisher haben sich dreiunbvlerzig Männer gemeldet, welche mit der Schwindlerin gesetzlich ver« heiratet sind. — lStellungsergebnisseimIahre1891.) Die Wirkungen des neuen Wehrgesehes, durch welches bekanntlich der Beginn der Assentpflicht um ein Jahr erstreckt wurde, zeigen sich bei der diesjährigen Recrutie-rung in eclatanter Weise. Soweit die bezüglichen Nachrichten reichen, haben nämlich die Stellungsergebnisse ein ungewöhnlich hohes Tauglichteitsprocent bei der ersten Altersclasse geliefert, fo dass in einer großen Anzahl von Bezirken das Contingent fast vollständig aus dieser lllasse gedeckt werden konnte. Nefonbers günstig waren die bezüglichen Resultate in den ländlichen Bezirken von Nieder» österreich und Oberösterreich, ferner in vielen Bezirken von Böhmen und Mähren sowie in Niederschlesien. Auch in Wien war das Tauglichkeitsprucent heuer ein namhaft günstigeres als in früheren Jahren. — (Explosion in einer serbischenPul-verfabril.) In der ärarifchen Pulverfabrik in Kra-gujevac, und zwar in der ftyrotechnischen Abtheilung, wo Frauen und Mädchen mit der Füllung von Kleingeweh» Patronen beschäftigt sind, fand eine Explosion statt, bei welcher eine größere Anzahl von Arbeiterinnen ver« unglückt ist. Als ein Glück bezeichnet man es, dass das in unmittelbarer Nähe befindliche Etablissement für die Herstellung von Artillerie»Munition verschont geblieben ist, weil sonst eine furchtbare Katastrophe eingetreten wäre. Die Ursache des traurigen Vorfalles wird der ungenügen« den Ueberwachung des Personales bei der Handhabung mit den feuergefährlichen Stoffen zugeschrieben. — (Wenns wahr ist.) Die Legislatur von Minnesota ist hinter einen sonderbaren Betrug ge» kommen. Im letzten Jahre wurden nicht weniger als 25.000 Dollars Prämien im Betrage von je 5 Dollars sür erlegte Wölfe bezahlt. Die Höhe dieser Summe erregte denn doch Bedenken, und bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass es in den nördlichen Theilen des Staates in großem Maßstab eingerichtete Wolfszilchtereien gab, welche ein fehr einträgliches Geschäft daraus machten, Wölfe zu ziehen und fpäter ihr Fell dem Staate zu verlaufen. — (Raubmord an den eigenenEltern.) Aus Budapest wird berichtet: Im Dorfe Puszta.Ser wurde der Bauer Ladislaus SMössy und dessen Gattin vor einigen Tagen ermordet und ausgeraubt. Der Thäter lonnte trotz eifriger Recherchen der Gendarmerie nicht entdeckt werden. Erst gestern gelangte man hier in Budapest auf die Spur desselben, und der Verdächtige wurde sofort gesanglich eingezogen. Der Verdächtige ist der eigene Sohn der ermordeten Eheleute, Siegmund SMössy. in den Salon zu treten und eine Reihe banaler Höf« lichkeitsphrasen an Sie und Comtesse Nich zu richten, welche jedenfalls nicht geeignet sein mochten, mich in den Augen eines geistreichen Mädchens sympathischer erscheinen zu lassen.» Emil von Ketten hielt inne; er trocknete sich die Schweißtropfen, welche die Anstrengung des Sprechens auf seine Stirn hatte treten lassen. «Wozu die Rückerinnerungen, die Ihnen doch nur namenlos peinlich sein müssen und — die auch für mich Beschämendes enthalten?» sprach Hilda sanft. «Lassen wir Vergangenes vergessen sein — ich bitte Sie darum!» «Nein, es kann nicht sein — ich muss einmal alles aussprechen, was seit Jahren meine Seele belastet. Hören Sie weiter! Von den wildesten Leidenschaften beherrscht, verließ ich das Haus Ihres Vaters — ich hatte Rache geschworen, und diese wollte ich üben, unbarmherzig, mitleidslos. Der Zufall schien meinen teuflischen Plänen geneigt, denn er spielte mir geschickt Mittel und Wege in die Hand. Ihnen wehe zu thun. ohne dass Sie auch nur ahnen konnten, dass das Weh von mir kam. Bald nach jenem für mich so ver. hä'ngnisuollen Besuch im Hause Ihres Vaters wurde ich zum Oberlieutenaut befördert und gleichzeitig nach Lemberg versetzt. Im Kaffeehause führte mich der Zufall mehrmals mit Ihrem Bruder zufammen. Anfangs mied ich ihn. da jede Erinnerung an Sie, die durch seinen Anblick allein schon nicht wohl zu vermeiden war, mich namenlos peinlich berührte. Durch einige von Kameraden achtlos hingeworfene Bemerkungen brachte ich bald in Erfahrung, dass Alfred von Üieritz ein leidenschaftlicher Spieler war. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nl. 72. 586 — (Maurer streit in Prag.) Aus Prag wird uns unterm Gestrigen telegraphisch gemeldet: Bei mehreren hiesigen Neubauten sowie beim Ausstellungsbau brach heute ein Maurerstreil aus. Im Laufe des Vormittags sammelten sich circa 2000 Maurer vor dem Innungshause an; da die Massen über Aufforderung nicht auseinander gieng'/n, gebrauchte die Polizei die blanke Waffe. Nur dem Zureden eines Arbeiterführers gelang es, die Massen zum Auseinandergehen zu bewegen, wobei bedrohliche Rufe ausgestoßen wurden. — (Hohes Alter.) Iu der Gemeinde Vabih in Böhmen lebt eine Ausgedingerin Namens Magdalena Holecek, welche das seltene Alter von 113 Jahren erreicht hat. Dieselbe bezieht schon mehr als vierzig Jahre das Ausgedinge, fädelt noch ohne Brille die Nadel ein und geht jeden Sonn- und Feiertag eine Stunde weit in die Kirche. — (Gattenmord.) In Röbersheim in der bairi-schen Pfalz wurde kürzlich der Zimmermann Oswald von seiner bem Trunte ergebenen Frau durch drei Revolverschusse getödtet. Die Thäterin wurde verhaftet. Der Ermordete war ein fleißiger und geachteter Mann. — (Der Herzog von Orleans.) Die Nach» richt französischer Vliitter, dafs der junge Herzog von Orleans sich in Gegleitung der Sängerin Melba in Paris eingefunden habe, wird für unrichtig erklärt. Per Herzog ist, wie man nunmehr versichert, nicht in Paris gewesen. — (Aus Kindes mund.) bracht wurden, manifestierten durch das prachtvolle Arrangement und die Herzlichkeit auf das deutlichste, welcher Hochachtung und Verehrung der Gefeierte in seinem Wirkungskreise sich erfreut. *(Aus der k. k. Üandwirtschafts.Gefell-f ch a f t.) Die l. l. Landwirtschafts'Gesellschaft für Krain beschloss die Bildung einer eigenen Section für Fischzucht. Die Statuten der zu bildenden Section wurden in der jüngsten Sitzung des Central'Nusschusses genehmigt. — In Horjul wurde eine Filiale der l. k. Landwirt-schafts-Gesellschaft ins Leben gerufen. — Die Pferde« Prämiierung findet heuer in Krain an den nachfolgenden Tagen statt: am 31. August in Lees, am 1. September in Krainburg, am b. September in Lulovih, am 7ten September in Oberlaibach, am 9. September in Reifnitz, am 15. September in Treffen und am 21. September in St. Varthelmä in Unterkrain. — (Die Laibacher Eitalnica) veranstaltet Samstag, den 4. April, in den oberen Vereinslocalitäten eine Äeseda, verbunden mil einem Tanzkränzchen. Die Musik besorgt die Kapelle beS heimatlichen Infanterie« Regiments. Ansang um 3 Uhr abends. — (Städtische Sparcasse in Üaibach.) Die städtische Sparcasse in Laibach versendet soeben den Bericht über das erste Geschäftsjahr, d. i. vom 1. October 1869 bis 31. December 1690. In dieser Periode haben 2756 Parteien 1,706.652 fl. 50 kr. eingelegt und 1651 Parteien 766.003 fl. 55 kr. behoben, so dass mit Schluss des Jahres 1690 der Einlagestand sich auf 940.848 st. 95 kr. belief. Das Brutto-Geschäftserträgnis belief sich auf 275? st. 56 kr., die Verwaltungskosten auf 4411 fl. 88 V, kr. Die Bilanz der städtischen Sparcasse weist somit am Schlüsse des ersten Geschäftsjahres einen Verlust von 1654 fl. 32V, lr. auf. — (Flottenmanöver.) Man berichtet uns aus Pola: Der Kaifer wird den Mitte Juni an der dalma» tinischen Küste stattfindenden Schlussmanövern der Uebungs-escadre auf dem Schiffe «Miramar» beiwohnen. — (Blitzschlag.) Am Charfreitag abends schlug der Blitz in die Filiallirche St. Agnes der Pfarre Sagor an der Save ein, zerstörte den Dachstuhl auf dem Thurme und beschädigte die Mauern. Die Kirche ist bei der Grazrr wechselseitigen BrandschadeN'Versicherungsanstalt versichert, deren Experte den verursachten Schaden auf etwa 200 fl. bemessen haben. — (Slavjans lij in Ugram.) Wie verlautet, soll während der bevorstehenden Jubiläumsausstellung auch Slavjanskij mit seiner Truppe Agram besuchen und eine Tournöe durch Kroatien machen. — (Deutscher Schulverein.) Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Deutschen Schuluereines findet, wie nunmehr definitiv festgesetzt wurde, am 28. Juni in Klagenfurt statt. — (Militärisches.) Der Major Ferdinand Karl des Infanterieregimentes Freiherr von Veck Nr. 47 wurde zum Commandanten der Infanterie-lladettenschule in Karlstadt ernannt. — (Von Sr. Majestät Kriegsmarine.) Laut telegraphischer Meldung ist Sr. Majestät Schiff «Saida» gestern in Auckland zu acht« dis zehntägigem Aufenthalte eingetroffen. An Nord alles wohl. Johann. Der Vertreter des Kaisers, ^ Kl'^ dinand. außerdem die Erzherzoge 2"!' ^^ Landeshauptmann Graf Orandis, Vert"" , ^ ailsschusses. Corporationen aus S^^Mlü^! Stadt Meran sowie eine große Menich""' ^l» der Feier bei. Zahlreiche Blumenspe"^ ^ den Sarq niedergelegt. in^bt» Fiume, 31. März. Gestern wurd"z F der Unglücksstätte die Hüte der Hräftn 6 « leute behaupten, dass der Leichnam "^ ^ Abbazia, sondern gegm Mosnüce ^, suchen wäre. MK^?.lxl Prag, 31. März. Die streikend^ ^ Hg'"" , einen Minimaltaglohn von 2 st. «"v " M "°^ Arbeit, statt um sechs, erst um sieb" ^ zi Die erstere Forderung ist unerfüllt»«^ ^ fanden nur geringfügige Ansammum« ^ wurde eine Verhaftung vorgenommen. ^sW^, Sofia. 31. März. Witwe Belcevs eine lebenslängllcye ^^M. 9000 Francs zu bewilligen, «ine ^^M)^,.. Polizeipräfecten fetzt eine Veloh.mng v " ^g d^ für jene Person aus, welche d" M^ M^ Mittheilungen macht, dass dieselben ^.^<," der Mörder Belceos führen. — H"^n^"?l ^ ihm angebotene Finanzportefeuille ang.^e^ Belgrad, 31. März. Zufolge.^" die^'^ reichisch-ungarischen Monarchie verM^ ^ auf eine Erhöhung der neuen Acme ^he">^^^ neue Steuer trat bereits Sonntag w» ^ o .ze Calcutta, 31. März. Im ^b'"' ^j,^c brach zwischen zwei Regimentern ^ K.H ^ unter dem Befehle von Englandern " ^M" ^, stehen, ein heftiger Kampf «us. ^ M^ loren 460 Mann. Der englische .^ ycc> sieben englische Officiere werden verm, >, menter sind nach Manipur «bg^ ^ §F^ Vucnos-Ayres, 31. März. V" ^ ^ly^ gehaltenen Wahlm in Moron "" H^e" Wählern und der Polizei zu ^"' ^ zwanziq Todte und Verwundete. Plüsche . Washington, 31. Mär,,. Der 't" , Varo» ssaua verlangte die Passt- ^itt ^ ? Chicago, 31. März. D.e O^^ ^ gefetzt epidemisch auf; gestern !" ^ sonen gestorben. Angekommene Frein Hotel Stadt Wien. Helsch, Reisend" ""^t- ^A ?. ^ Fuchs und Kerchnmve, K°"sseu l^ -^e. tariatScandidat, Egg. — Tomo)". ^B" > Inspector, s. Sohn. Trieft. ^ Sub.c, z^, Profchor, Gottschee. ^s«führer'"! " zM'^ Hotel Elefant. Ella VizchlerBescha'«l"^^,,staM, ^ ^, ,' Kaufleute; Goldhamer. N^end ' ,^t, W i^ ^ - Susterschitz. l. und mann, Adjunct. Gurlfelo. - ^^^""il^olf' <^ Fabrikant. Susak. - Troger. «"^^ sta", Oberlieutenant, Galizien- -" " . ,Hl.' bur«. .. «ackhalter. «l>5 i"" > Hotel Vairischer Hof. Kloizmg, «"A" Oraz^ ^^ Hotel Sildbllhnhos. Prebil. Selcher, Dorn, Lrifail. ^._______ «^ Den 30. März. Ioh°"" " ^' 2 Mon.. Ehrönaasse 14. F"H"^hurNN>ald' ^ Den 3 1. März. ErntH ^ 5 Mon.. Wienerstrahe 8, D'phih" "« ^«^ sZ >' Shol. - Anton Kadnnc. Kutsch". ^M i. -Anton Kuhar. Mohorciö. Inwohnerin, 68 ^' ^ ,^a s^ ^-^ Den 3 1. März. 3""' ^^^^ Pneunwnie. _______-------^Vlillj' ^ Lottoziehungen voul^ ' 4Z ^ ----^I^Z7! l..^!5 Vormittags bewölkt, """^cht. ^'"^>< schein, Abeuoroth, sternenheu den^.^ gl'< . Temperatur 1' ^ ^!_^—^l^l - 3' ^ ^er^twortlicher i«ed°c ^^ Neueste Post. Briginal-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Meran, 31. März. Heute um 10 Uhr vormittags erfolgte in feierlichster Welse die Beisrhung drs Grafen vun Meran in Schönna im Mausoleum des Erzherzog« ^^«,«,.72. 587 l. «p^l 1891. Course an der Wiener Börse vom 31. März 1891. ««« ^ oP^en E««^^ V'd"^N ll"°"2'5° Krain und Küstenland . . —'— —'^ 5°/« nieberösterreichische . . . 109 50 110 25 5°/, stelrische...... —'— --'^ 5"/„ lroatische und slavonische . 104 65 105 — 5°/, siebenbüraische , , . . — — —'— ö°/y Temeser Vanat .... —'— — — 5°/„ ungarische...... 92 — «»90 Andere össentl. Anlehen. D°NllU'Neg..Lllse 5°/„ 1»0 fl, . 121 — 121 5b bto. «lnleihe 187» . . 106 25 — — Nnlehen der Stadt Gör, . . 111'— — — Llnlehcn d, Stadtgemeinbe Men 10525 108 85 Präm.-Nnl, b, Etadtgem. Wien 150 — 150 75 «ürsenbau'Nnlehen verlos. 5°/« 98— «9- Pfandbriefe (für 10« st.). Vobcnn. Mg. öst. 4°/a V. . . 113—113 75 du>. bt». 4>/,°/<>. . . loo e^iui eo dto. dtll, 4°/o ... 9?'20 97 70 bto. Präm.-Schulbverschr. 3«/, 109 2b 109 7^ Oest. Hypothelenbanl inj. 50°/« »00 75 —— Oest.'ung. Vanl verl. 4'/,°/» . 10«— —- betto » 4»/« . . 99 70100 iu dett« büjHhr. » 4°/u . . 99 70 100 10 MrioritätS'Gbltglltisnen (für 100 st.). Ferbinanbs'Nordbahn 0 Eüdbahn i^ 3«/u..... 15175 15275 b b°/,..... Hl, 5-, — - Ung.'gallz. Vahn..... 10!» 2b 102 75 Divers» Hos» (per Stück). llredltlose 100 si...... 185 50 186'— 3laiy-L«se 40 fl...... 5S 51 57 50 4°/„ Donau'Dampfsch. 100 fl, . 125 — 126'— Lalbllcher Präm. >?lnlch. 20 fi. tl'50 22 5N Ofcoei Luje 40 fl..... 5«'25 59 2i> Palffy.Lose 40 fl...... 55 75 56 85 Rothen Kreuz, öst. Ges. v., 10, sl, 1»'8!, 19 20 RubolphLose 10 fl..... — - — - Salm-Lose 40 fl...... 59 50 60'5st St.-Venois-Lose 4« fl. . . . «1 25 62 25 Waldstl-iü Lose 20 fl, . . g? - zg-— Mndisch Grätz>2ose 20 ft, . . 51 — —.-Vew, Sch, b, ll«^PrHm,'Tchull»' verschr. d«r Vobencreditanftalt 27— 2« — Hank'Kellen (per Stück). Nnglo-Üst, Äanl 200 fl, 60°/,V. . 165 50 162'- Nanlverein, Wiener, 100 fl. . 117 40 118 «bcr.-«nst. öst., 200 fl. S.40»/« 350 — 351 — «lrbt.'Unst, f. Hand. u. G. 160 fl, 310 75 311 ^5 Vredltbant, Nil», ung,, 200 st. . 34! 5" 34250 Depositenbank, «llg,, !wa st. . 2<»4 — 206 — Vcompte «es,, Nbröst,, 500 fl. 615 — 618 — Kir«. u. Tassenv., Wiener 200st. «11 — «13-- Geld Ware Hvpothelenb., öst. 200fl. 25°/,E, ?>'50 71 — öanbertanl, Ost. 200 st, . . , 220 /0 221 20 Oesterr,-ung, NanI 6l>0 fi. . . 9»^ -- 988 — Unlonbanl L0U fi.....247 50 24» — Vertehrsbanl, «Na., 140 . . 159-50 160 5) Actien vsn Zrannport« Untewehmllngen. (per Stück), Albrecht Vahn 200 fl. Silber . »9 ?c N0'25 Nlsölb ssiuman, Bahn 200 fi, L, 20« 50 205 5!> Vöhm, Nurdbahn 150 st. . . 206 50 208 50 » Westbahn 200 fl, . , . 34« — 34» -Vuschtlehrader Vs. 500 st, «Vl. 1285 12X5 dto. slit. N) 20c»>I. , 494 — 49? — Donau ' Dllmpslchlffillhrt»»es., Oesterr. 500 fl. TNt. . . . 297 — «01 — Dräu Vs. (V.'Db'Z.) 200 fi. E. 199 50 200 5,' D!lx,««ot,lb.°Els.'>s720a st. T. -— — — sscrbiiulnbs'Norbb. 1000 fi. 465) Liefinger Brauerei 100 fi, . . 9«'25 93 — Montan Gesell., üsterr.»alpine 9«-»0 ««-8l» Präger «istn-Hnb.'Ves. 200 fi, 378 50 3«N' - Salao'larj. Stelnlohlen »« I- 472 — 480- «Schlenelmähl., Papiers, 200 l. 19« 50 19? 50 « Italienisch« »autn«ren (10« s.) 45 «0 45 »5 V--- ^S^isrrjrs ffecttiie t BoUrn SchBlbammer 4 aun \^* WIEST, I., ILärntneratraase ÄO. RmtsblaN zur LaikMer Zeitung Rr. 72. MittwO dm 1. Mil 1881. ^—«-__ ,>""«">.d,I, 3^^iv t ." I"hr?s.?5?^ die Musik. ^^.?'sjul»g7 ^halt, von 600 si. ^ ^ "üchf^"i"'«er 200 si. mit " >u„°« " ^chuliahres zur Ne- ^'.ftr ^eitt Instruierten, insbeson-^ 3, Vlidi^vier- ,^^-rrichtes im ^> k "«Nil^ '"'nene », "'2' Verwendung X^^Cftrach""? der deichen H'... '^«chulrathe einzu. (1325) 3-1 Nr. 2546. ^dictal-Aorladuug. Anton Prebilic und Peter Von« stllntini, derzeit unbelannten Aufenthaltes, werden hiemit aufgefordert, ihre Erwerbsteuer« Nüclstänbe für die Jahre 1890 und 1891 für das Schneider', beziehungsweise Maurergewerbe, »