^r.221. Mittwoch, 2«. September 1888. 107. Jahrgang. Aibllcher —^ Zeitung. "n«": »lit Pofive«, ffUl bit Zilfttllun» ,n« Ha«, gan,jilhl!,^l. ,. - In,»rt»,»»»!»»r: ssllr .^ '"'elate bi« ,» < Zciicn 20 2 Uhl volmillag».— Nnsrc>nl«llc^r>c!' wlrbrn «icht angenommen and Vta»nc»^^ Lichts- und Cassatiunshofcs Velimir Bar-lllw '°lfrei den Titel und Charakter eines Regie-"lyes allergnädigst zu verleihen geruht. Prazät m. p. Nichtamtlicher Hheil. Oesterreich-Ungarn nnd Russland. Hz . Wien, 24. Sqitcmber. ^n. ^^' "!^^ die Kaiser- uud Minister-Vegegnungen M, vo„ ." w der gegenwärtigen Zeit wenig Gelegen« ^tillc und s ""sMrtigen Politik zu sprechen. So tiefe ,l Dibl^.- ^"llliche Ruhe. wie sie gegenwärtig in "ch z/°""ie herrschen, waren schon seit Jahren ?6llich Ä"^""' Darum ist es auch ganz und gar "lin siH?, b" maßgebenden Kreise hier und in "°lh und F/ ""lt gegen die Version, als ob Käl- Friedrichsruhe irgend welche ^s welchem s??^regeln geplant hätten, auflehnen. 3^t i)«^ I'blete.. so äußerte sich diesertage ein ^lnnln "^' 'sollten denn eigentlich Bismarck Me ^/'"Action eröffnen? Die einzige un- " MmH'.^^ " ^"^"' "" ^e bulgarische. ?>ser ^ ^ Kälnoky werden sich wohl hüten. ' nih ^ zu rühren. Sie bildet für sie ein Ü?" Tha??'^^"n von seinem Standpunkte hat k^"lgarieZ" k'U'e Veranlassung, sich gegenwärtig 3°"d in N..s '" ^l echauffieren. Der heutige ?" den S^??°U"l entspricht zwar formell nicht ^ ^eser s»i s°!""'^ des Berliner Vertrages und ^/^ichett^^n^" Seifet correcturbedürftig. "^ "'d n^« Lande praktisch einen Zustand der 5, ^iterz „""Memäßen Entwicklung, den man ??' wN^? ^""' '"'"- ^°^ ""'"" ^ l>" nicht N"?' °" dieser Frage zu rühren. >^ ächtet ^I^and direct eine Aufforderung nach ^^^^rdder deutsche Kanzler um Bul- gariens willen leine Feder in die Hand nehmen. Die Gerüchte, die früher viel verbreitet waren und noch jetzt hie und da auftauchen, dass Kaiser Wilhelm II. während seines Aufcnchaltes in Peterhof dm Versnch gemacht habe, eine Vermittlung zwischen Oesterreich« Ungarn und Russland in der bulgarischen Frage anzubahnen, sind vollständig unbegründet. Kaiser Wilhelm II. hat einen solchen Versuch nicht gemacht, er hat wäh> rend seines Aufenthaltes in Peterhof von Bulgarien überhaupt nicht gesprochen. Was soll es auch heißen, zwischen Russland und Oesterreich iu der bulgarischen Frage vermitteln? Bisher ist lein directer Gegensatz in den Anschauungen beider Mächte hervorgetreten. Russland hat noch gar nicht definiert, was es eigentlich in Bulgarien anstrebt, was es dort will. Seine Officiöseu haben sich darauf beschränkt, anzudeuten, dass es der Wunsch der Regierung sei, den Prinzen Ferdinand von Coburg aus Bulgarien zu beseitigen. Oesterreich'Ungarn für seinen Theil hat hierauf nichts zu sagen gehabt. Es hat weder geäußert, dass es diesen Wunsch theilt, noch auch, dass es ihm entgegenzutreten beabsichtigt. Für den Prinzen Ferdinand persönlich existiert hier lein großes Interesse, und man würde ihm. wenn er eines Tages gezwungen wäre, das Land zu verlassen, kaum eine Thräne nachweinen. Wenn man aber helfen soll, den Prinzen zu beseitigen, d. h.. den gegenwärtigen Zustand der Ordnung aufzuheben, fo will man vorher wissen, welch ein Rigime dem gegenwärtigen folgen soll und welche Vorsorgen getroffen sind. um den Uebergang von dem einen zum anderen Mgime ohne Complicationen, ohne Verwirrung und ohne Ruhe. slöruugeu zu bewerkstelligen? Das ist ein sehr legitimer Wunsch, der vor allem dem Bedürfnisse nach Frieden und Ruhe entspricht und dessen Berechtigung von keiner Seite anzufechten ist. Ein eigentlicher Gegensatz zwischen Russland und Oesterreich°Ungarn in der bulgarischen Frage ist nach all dem bisher nicht declariert und für eine Vermitt» lung ist sonach noch kein Boden vorhanden. Man thut überhaupt unrecht, das Verhältnis zwischen Russland und Oesterreich-Ungarn als ein schroffes und gespanntes darzustellen. In den Beziehungen der beiderseitigen Höfe und Regierungen ist von einer Verstimmung absolut nichts zu merlcn. Alles bewegt sich auf normalem Geleise. Die Gegnerschaft Orsterreich-Ungarn« kehrt sich nicht gegen Russland, sondern geaen den Panslavismus und gegen jene chauvinistischen Strömungen in Russ» land. die vom Zaren selbst bei mehrfachen Anlässen, zuletzt bei der Kiever Jubiläumsfeier, desavouiert wor« den sind. Man kann sonach ein ganz guter Patriot in Oesterreich-Ungarn sein. ohne darum eine besondere Animosität gegen Russland zu hegen. Was aber mit treuer österreichisch»ungarischer Gesinnung nicht ver» einbar ist. das ist die Anhängerschaft an den Pansla» vismus. an jene extreme Richtung, welche ihre Ten« denz direct gegen Oesterreich-Ungarn kehrt und mit dem Plane der Vereinigung aller slavischen Stämme des Welttheiles auch die Integrität der österreichischungarischen Monarchie bedroht. Dass aber solche Strömungen und Richtungen innerhalb unserer Monarchie nicht geduldet werden lön-nen. dass sie als landesverrätherisch bezeichnet werden müssrn. ist eine selbstverständliche Sache. Gerade deshalb, weil ein solcher Geist aus dem bekannten Telegramme des Bischofs von Djakovar an das Kiever Festcomiti hervorleuchtete, wurde dasselbe so höchlich mißbilligt. Es war niemals die Absicht, aus dieser Affaire ein«? große Staatsaction zu machen. Wäre solches intendiert gewesen, so hätte man den Bischof ^ auäiEnäum v6ri)um nach Wien citieren muffen, um ihm hier den Standpunkt klar zu machen. Das ist nicht gefchehen. Die Sache wurde überhaupt nicht hochpolitisch genommen. Dass aber der Monarch, als er persönlich mit dem Bischöfe zusammentraf, nicht umhin konnte, seine persönliche Meinung über den Fall in klaren Worten auszusprechen, ist bei der Stellung des Monarchen und bei der Fürsorge, die er allen Angele« gmheiten seines Reiches zuwendet, ganz natürlich. Damit ist aber auch die Affaire für unsere Monarchie abgc< than. Es kann natürlich der Regierung nicht in den Sinn kommen, weitere Konsequenzen an dieselbe zu knüpfen und irgend welche Anträge mit Bezug auf die Stellung des Bischofs zu thun. Was hierin zu thun ist, das ist Sache der Curie, die ausfchließend die Interessen der katholischen Kirche zu wahren berufen ist. Thatsächlich hat die Curie den Bischof von Djalovar bereits nach Rom citiert. Was sich dort ereignen wird, entzieht sich vorläufig der Discussion. Allein, wie immer die Sache enden wird. so ist unter allen Umständen daran festzuhalten, dass die Verwarnung und der Tadel des Monarchen nicht so< wohl an den Bischof, nicht sowohl an den katholischen Kirchenfürsten. sondern an den Unterthan gerichtet war, der bei einem demonstrativen Anlasse seine Zustimmung und seinen Segen jenen panslavistischen Strömungen ertheilt hat, die von den maßgebendsten Kreisen Russlands selbst perhorresciert werden und deren Realisierung den Untergang der österreichisch-ungarischen Mon. archie bedeuten würde. Mit Russland kann Oesterreich- Jeuiletan, .,, «l„«<,„'^""t'>>ell°mmel.. ^n^' der Xs l?'e liegt einer griechischen Sage >^ V^°lo2Xl ^ ^^" des Purpursärws He w "chdeln si s-'^"chne. in eine solche verwandelt ^ssen" "ülnlich 'O ?us Verzweifluug erhängt hatte, ^iet,U?"q, 3>r ^«)^ geschickte Weberin und ver-» gleich i.^"."' Whene einen Wettstreit an-"b. hl,?" °lt n ^b" ältliche Meisterin selbst in ^tb ik sie he' A"" Ac Waruunq zutheil werden und lieferte ein fo s< ^^" ebenV b"ls es die Göttin ihren eigenen > ^^ewebZ'di^blich' hatte zum Oegeu- "ctH vahlt und ^ ^'ewabenteuer der Olym- >V die Rache der Athene in d ^ZZ^ifl^"". welche Arachne dazu sührte. » ^ld Mit .^""hangen. Die Göttin empfand N'^ lei/" WchM '- N"v sie dem Leben zurück. 3>3l" 9eha s „""" Spiuue. eines zu allen ^"d>sa^ und verachteten >^l ks erN^" da zn sein scheint, damit " dass bei allen ' "el iZld^ ^Wankllng ^ Insecten« ""des und Grausames vorkommt. womit die allgemeine Gestalt, die häufig abschreckend, ja furchtbar ist. die hastige, mit vollkommener Ruhe wechselnde Bewegung, das geräuschlose, unvermnlhete Erscheinen in Uebereinstimmung stehen, der Widerwille der meisten Menschen begreiflich wird; ganz anders aber urtheilen alle diejenigen, welche Sitten und Thaten dieser Vcrsehmlen zu studieren sick veranlasst sahen. Ucbrigens von Sritm Unternchtrter hat man schon iu frühester Zeit den Spinnen Gerechtigkeit widerfahren lassen König Salomo empfahl sie seinen Hofleuten als Vorbild deö' Fleißes, des Kunstsinnes, der Klughnt, Enthaltsamkeit und Tugend, und Aristoteles als der älteste Naturforscher, schenkte ihnen seine volle Aufmerk, samkeit. Neuerdings sagt Blanchard: die Spinnen zahlen zu den interessantesten Geschöpfen der bclebtm Welt. aNe ihre Lebcnöäußernngen fesfelu. Die Th'erleiter von uutcn heranf angefchaut, meint Schcitlm, fehen wir sie wirklich schon weit oben. und beinahe mochte man glaubm. dass ein kleines oder auch jedes andere Thier nicht viel weiter hinaufrückcn könne . Am meisten Aufmerksamkeit hat von,eher das be« wunderungswürdige Netz erregt; jede Spinnart. ia man lmm sagen jede legung ihres Gewebes einen eigmthnnü.ch^ Pan und weiß dasselbe zweckmäßig, je nach der Orrtl.chkelt ans- ufi hren oder sich den Umständen entsprechend em< urichten. Vor allem liebt sie solche Platze, wo Sonnen- strahlen tanzende Mücken sich mit der Möglichkeit eines verborgenen Rückzuges für sic selbst verbinden oder wo ein gelinder Luftzug stiegende Instcten von Mst in ihr ausgespanntes Netz treibt oder wo reife Früchte diese anlocken. Auch für die Anheftung des Netzes felbst an entgegengefetzten Punkten müssen die Verhältnisse möglichst günstig liegen. Man hat sich oft den Kopf darüber zerbrochen, wie sie es anfange, um, ohne fliegen zu können, ihr Neh durch die Luft hindurch zwischen zwei entgegen« grsetzten Punkten auszuspannen. Aber auch bei Er» füllung diefer Aufgabe weiß sich das Thierchen auf die mannigfachste und erfinderischste Weise zu helfen. Entweder wirft sie, wenn die Entfernung nicht zu groß, ein feuchtes, sich anklebendes Kügelchen, welches mit einem Spinnfaden in Verbindung steht, den sie nicht loslässt. nach der Stelle, wo sie sich anheften will. oder sie hängt sich an einen Faden in der Luft auf und lässt sich alsdann vom Winde an jene Stelle hintreiben odrr sie kriecht dahin, indem sie einen Faden hinter sich herschleift, den sie alsdann, an dem betreffenden Punkte angekommen, fo lange an sich zieht, bis er straff geworden, oder sie hängt einfach eine Anzahl von Fäden in die Luft und wartet, bis der Wind sie da und dort angeheftet hat. Die Fäden sind sehr elastisch, und hat die kleine Künstlerin einmal einen einzigen zur Verfügung, so verstärkt sie denselben so lange, bis er ihr hinreichende Festigkeit gewährt, um daran hin- und herlaufen und von ihm aus das Netz weiterspinnen zu können. Es ist sicher, dass Spinnen ein Vorgefühl der Witterung haben, namentlich die schön gezeichnete Kreuzspinne nnd die gewöhnliche WinteWnne. Wenn em Xaibllchcr Fcitung 3tr. 221. 1876 26. September 1888^ Ungarn sich in allen Fällen verständigen; mit dem Panslavismus aber gibt es keinen Pact, keinen Ausgleich und keine Versöhnung. Wir haben zu diesen Ausführungen unseres Correspondenten nur so viel zu bemerken, dass der «Obzor», dessen Beziehungen zur bischöflichen Curie von Djakovar notorisch sind, in seiner Samstags-Nummer der Meldung der «Pol. Corr.» von der Beruiuug des Bischofs Stroßmayer nach Rom ein kategorisches Dementi entgegensetzt. Es bleibt nun abzuwarten, welche dieser Versionen sich als die richtige erweisen wird. politische Reberlicht. (Parlamentarisches.) Die Regierung wird einem Wiener Berichte zufolge dem Reichsrathe sofort nach seinem Zusammentritte das neue Wehrgesetz vorlegen. Da die Berathung darüber sowie über den Staatsvoranschlag für 1889. welcher endlich doch lhunlichst rechtzeitig festgestellt werden soll. geraume Zeit in Anspruch nehmen wird, so dürfte es noch lange währen, ehe für den Antrag Liechtenstein überhaupt die Möglichkeit einer Discussion gegeben ist. Aber bis dahin dürfte auch die Regierungsvorlage einer Novelle zum Reichsvolksschul-Gesehe vollendet sein und dem Reichsrathe zugehen, für welche abermals der Vorrang vor dem Antrage des genannten Abgeordneten in Anspruch genommen werden wird. (Vom st eiermärkischen Landtage.) In der vorgestrigen Sitzung des steiermärlischen Landtages wurde der Beschluss gefasst: Für den Bau einer nor» malspurigen Localbahn von Radlersburg nach Lutten^ bcrg wird eine Subvention ans Landesmitteln in der Art gewährt, dass das Land nach Inbetriebsetzung der Bahn um 100.000 fl. Priorität«, und 100.000 fl. Stammactien übernimmt mit der Bedingung, dass höchstens drei Fünftheile des Capitals in Prioritäten hinausgegeben werden. (Im böhmischen Landtage) begründete Landesausschujs'Beisiher Akarda vorgestern die Vorlage über die Durchführung der sprachlichen Gleichberechtigung bei den autonomen Körperschaften und Behörden. Er sagte, diese Gesehesvorlage sei dringend nothwendig zum Schutze der nationalen Minoritäten. Der Gesetzentwurf sei vollkommen objectiv gehalten und jeder, der ernstlich Frieden im Lande haben wolle, müsse diesen ersten Schritt zur Anbahnung desselben freudigst begrüßen. Der Redner bedauerte die Abstinenz der deut» schen Abgeordneten, welche sich dadurch der Mitwirkung zur Herstellung des nationalen Friedens freiwillig be« geben. Hierauf wurde der Gesetzentwurf der Gemeindecommission zugewiesen. (Zur Sprachenfrage.) Der Oberste Gerichtshof hat das principiell wichtige Erkenntnis gefällt, dass die Nichtannahme von Eingaben, welche in einer Sprache verfasst sind, die bei dem betreffenden Gerichte nicht üblich ist, den Bestimmungen der allgemeinen Gerichtsordnung entspreche; in dem vorliegenden Falle handelte es sich um die Zurückweisung einer deutschen Eingabe bei den italienischen Gerichten in Südtirol. (Im Kärntner Landtage) brachte die Regierung einen Gesetzentwurf, betreffend die Erlassunq von Bestimmungen über die Entlohnung des Religionsunterrichtes an den öffentlichen Volksschulen, ein. Der Landtag lehnte, conform den Anträgen des Landes-ausschusses, den Krankenhaus-Erweiterungsbau und die Miesflussregulieriiuq ab. ( Kroatie n.) Wie alls Agram gemeldet wird, ist für den Beginn der Wiederaufnahme der Landtags' Verhandlungen der 4. November iu Aussicht genommen. Die hauptsächlichsten Berathungsgeqrnstände der Session, die bis Weihnachten dauern dürfte, werden das Lan-deibudgrt pio 1889 und das HauscommunionsGesetz bilden. Ob dieselbe sich auch mit dem Berichte der Reg» mcolar-Depiitation wird befassen löunrü, hängt natürlich in erster Linie vom Verlaufe der Verhandlungen derselben ab. (Die serbische bischöfliche Synode) tritt, wie man aus Karlovic berichtet. Mitte October dort zusammen, um nächst Erledigung einiger laufender Angelegenheiten die Wahl des Bischofs von Pakrac vorzunehmen. Als Candidat wird der bisherige Mandatar der Pakracer Diöcese, Archimandrit Miron Ni-kolic', genannt. (Aus dem Besuche Kälnoty's) in Fried-richsruhe folgert der «Nord.» dass die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Oesterreich und Deutschland sich in neuester Zeit wesentlich gefestigt haben. Dcr Bchich des Erzherzogs Albrecht in Berlin liefere dafür ebenfalls den besten Beweis. Bezüglich der von den öster-reichischen und deutschen Journalen an die Zusammenkunft von Friedrichsruhe geknüpften Schlüsse, betreffend die günstigen Autsichten für den Frieden, bemerkt der «Nord», die FnedensauLsichteu seien auf das glücklichste durch die in Petcrhof zwischen Russland und Deutschland neu besiegelten freundschaftlichen Beziehungen vervollständigt nnd consolidiert worden. Ob zwischen Bismarck und Kälnoky irgend eine Vereinbarung über die schwebenden Fragen getroffen worden, ist dem «Nord» nicht bekannt. Derselbe möchte aber wünschen, dass dies der Fall wäre. (Aus Kaiser Friedrichs Tagebuche.) Erinnerungen aus den Jahren 1870—71 nach Auf> zeichnungen des damaligen preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm veröffentlicht die in Berlin erschei' nende «Deutsche Rundschau». Ein interessanter Einblick in das Leben der bestimmenden Kreise des preußischen Staates öffnet sich. Der Kronprinz und sein Schwager, der Großherzog von Baden, waren die Verfechter und Anreger der Gründung des Deutschen Reiches, Bismarck verhielt sich lange ablehnend. König Wilhelm konnte erst im letzten Momente für die Idee gewonueu werden. In Baiern herrschte dazumal große Kopflosigkeit; aus den Schilderungen des Kronprinzen geht hervor, dass König Ludwig schon damals krank war, und auch der jetzige König Otto wird bereits als kranker Mann geschildert. Das Verhältnis des Kronprinzen zu Bis» marck ist zeitweise ein gespanntes. Der Kronprinz muss sich vom Kanzler manche Zurechtweisung gefallen lassen. Aus vielen Stellen der Aufzeichnungen leuchtet die große Vorliebe des Kronprinzen für England hervor, er fchwärmt von der Idee des engen Zusammengehens der stammverwandten Deutschen und Eugläuder. Das Ganze ist, wenn auch manches nicht staatsmännisch gedacht sein maq, von jenem hohen Idealismus und jenen vorzüglichen Eigenschaften des Herzens durchweht, welche die Gestalt Kaiser Friedrichs für immer charakterisieren werden. (Orientbahnen.) Wie aus comftetenter tür« kischer Quelle aus Constantinopel versichert wird, hat der bulgarische Agent daselbst, Herr Vulkovic. bisher auf der Pforte keine, auch noch fo leise Andeutung fallen lassen, dass die bulgarische Regierung die Absicht hege, zur Beschlagnahme der Eisenbahnlinie Velova- Hermanli zu greifen. Alle gegenthciligen Meldungen entbehren der Begründung. . ^, (Gladstone) arbeitet eine neue Homern!--^ läge für Irland aus. in welcher allen Einwänden ^ von ihm abgefallenen Unionists, Rechnung g^ag wird. Mit dieser Vorlage hofft Gladstone die »' rung ihrer Majorität im Unterhause berauben mW! am nächsten Februar stürzen zu können. ^, (Griechenland.) Iu der Umgebung des ^ nigs von Griechenland wird die Nachricht, dm» König die Absicht habe. zu resignieren, entschiede" ' stritte,'. Bei Hofe sei ein solch'r Gedanke a»ai "'" einmal in Erwägung gezogen worden. Tageslleuistlcitcn. Se. Majestät der K a i s e r haben der Gemelndc Ahclsdorf im politischen Bezirke Mistelbach m ^"' österreich zu Schulbauzwrcken eine Spende von <6"" aus der Allerhöchsten Privatcasse allergnädigst 3" willigen geruht. ^ (Marschall Vazaine f.) E" i^ reiches Leben ist in Madrid zum Abschlüsse gelaM. u . «,. S,e ^chun.ln dah,r daH.,h. nicht bloß von Ieit zu Zeit, um es vom Staub zu reinigen, sondern ent> fernen auch direct alle größeren zufällig in dasselbe gerathenden Unreinlichkeiten. Unter Umständen ließen sich Spinnen auch zähmen, vorzugsweise durch Gefangene. Der unglückliche König Christian II. von Dänemark hatte in der Feste Sonderburg einen solchen Liebling, den sein unbarm-herziger Kerkermeister zu seinem größten Schmerze tödtete; ein gewisser Pelisson halte in der Bastille eine, die auf den Ton einer Sackpfeife herbeikam, und eine andere nahm ihrem Pfleger die Fliegen aus der Hand. Eine merkwürdige Vorliebe dieser Thiere für Musik aller Art erscheint durch zuverlässige und zahlreiche Beobachtungen festgestellt. Durch Spiel auf dem Piano, der Guitarre, der Geige werden sie herbei« gelockt, namentlich wenn das Spiel ein zartes, nicht allzulautes ist. Sie begeben sich möglichst in die Nähe des Instrumentes oder der Spielenden und scheinen derart davon bezaubert, dass sie für nichts anderes mehr Sinn haben. Meist sieht man, dass sie sich an einem Faden von der Zimmerdecke herablassen und sich so dem Musicierenden möglichst zu nähern suchen. Sobald jedoch die Musik rauschend wird, entfliehen sie wieder iu ihr Netz. Professor Reclam sah in einem Leipziger Gewand-Hausconcerte, wie sich bei dem Vortrage eines Geigensolos eine Spinne von einem der Kronleuchter herabließ, während sie jedesmal, sobald das Orchester einfiel, schnell rmeder in ihren Schlupfwinkel entfloh. Nehnlichrs lks?,, wir m den Biographien von Beethoven und Paganini. und auch Damen, .3^^!,^ au^F und von Gretry. lockten durch ihr A^. 6l"" Piano, wie sie vielfach mittheilten, regeln^ ^ herbei. Spi""^^ Gan; einzig ist das Segeln manch" H^H^e ungeflügelter Thiere, durch die hohen ""L.^, 2V^ der Luft über ganze Gegenden, breite V" ^i»e" .eü' und Berqspitzen weg — immer nur vm Wtt^ jungen Thieren verschiedener Arten l ^n V -^ Manche hängen hierbei, den Kopf nach o^. xhe'l ^K theil nach unten gewendet, am nme ^^>ht, ^ langen Fadens, dessen Ende man '"^. «en l^Ml' auch wohl an ihm auf und ab ""° ^ .'"''ße sanften Winde forttragen, spinnen «M ,„M" ss.>c ihren Beinen ein zartes Gewebe"' i ^ ^ schissen und laufen können, falls 1" ^ fallen. ..«>> Fl<"' ^ Jedermann kennt diese Fäden "7 K „a'>^t seidenen Luftschlösser und Zanbermamr. ^go .„O geuden Sommer. Herbstgarn. - aber nicht jeder weiß deren "" "'' ^cht.'^ ,i" und unser alljährlich im October z" ° lfre"''^F' Weibersommer erfreut sich bel allen ^ ^,eltt hF berechtigten Beliebtheit, weil er, " „Me' ^ st< Herbsttage unter dem tteibend. im Vereine mit der ganze.^^ OjW nnnigsvoll in uns noch einmal oao ! el. scheidenden Sommers wachruft. ^^ P,l" '^_^wchcr Zeitung Nr. ii > M die «Deutsche Wacht», dass am Ii>. d. M. im ^"^anz.Iosef-Schachte bei Slalis in einer Tiefe von ^ wur>> ^ Lignit von vorzüglicher Qualität angefahren schenk Schalllhaler Lignit lommt dem besten böhmi- ^ 5 ln? nl'^'^ ^a?' ^'^ Projectierte Iahresproduction von tra^ ?" Meter-Centnern soll als gesichert zu be« ^ Nebm ' '^'"' Eme" Gerüchte zufolge soll das Unter« "'"en emer Actiengesellschaft übergeben werden j Vlinil» ^ ^ dankbare Minister.) Der jetzige i„s '"^"sident Bulgariens, Herr Stambulov, war' nicht""' ^""^" Jahren Schneiderlehrling. Er taugte aber ihn o? Schneider, daher ihn sein Meister, nachdem er Hottn ^'^ geprügelt, hinausgeworfen hat, weil er die lichen !^, ""^kben musste, aus dem Jungen einen taug-, AlM ,^" bilden zu lönneu. Heute hat sich der hat;?^''ocnt seines einstigen Meisters erinnert, er ^" zum zweiten Polizcidirector von Sofia gemacht. Aus ^ ^e" " t h l i ch e s G e f a n g e n h a u s l e b e n.) lnit^"°^pest wird gemeldet: Der Hauptthäter des den V." ^kiger'schen Tiebstahl in Verbindung stehen. d°n, ?w ^°" 2^'^" st., Csonla Balint, ist aus ^ ^°nischaer Gendarmerie-Gefängnisse entflohen. l«h°n i ^ bekanntlich Wächter in Martonos und hat Viese ^! ^ ""° 22jährige Kerlerstrase abgebüßt, ch ^^"^ hat umso größere Sensation hervorgerufen, Silber lli ^^ an diesem Verbrechen betheiligte selbe« nl?^ Malzonla erst vor lurzem aus dem- ^sangnisse entsprungen ist. ergab di)^ Kernte inAöhmen.) Im Jahre 1887 , Oolite 7^'l"te in Böhmen beiläufig 1.37N.785 Und 808'os. ""l" etwa 1,06«.17« Hektoliter Stein-^ ^llerun Hektoliter Kernobst. Auf einen Kopf der und geae^c "fallen im Durchfchnilte 19 Liter Stein-Obst. "" 'echs Liter Kernobst, also zusammen 25 Liter ^"inil,l^°2 gclbe Fieber) dehnte sich in den Cleans ^ !?""' ^m Mississippi entlang von Neu-! Mrfste ^ ° Louisville aus. In Memphis wurde die "^uarantaine eingesührÜ ^"tc>ll w'Ü^ ^^^ in den Lüften.) Nächsten °"e Iaad n-. " ^""lsel im Parte der Weltausstellung °" Go./ ^ballons stattfinden. Vier Ballons, in 3^1, siH ^'ebhaber dieses Sports Platz nehmen, ^lenballn ^ Verfolgung eines vorher losgelassenen ^n ei,.bl„ "'^kn. Die glücklichen Luftfchisser, die . ^ l« ' "^lten eine Belohnung. .°phe) V-'"k Ueberschwemmungs - Kata- "»t an.'^s^.Depesche des Gouverneurs von Portorico v ° ^atillaz N- ," Städte Ponce Caomo, Sant Isabel l^slet lvur^ ^"^ "ne große Ueberschwemmung vierzig T b't ^^^^ ^""^" ^ eingestürzt. Man ^/" ^n!^""°) 'Mein Fräulein, ich liebe Siel ^>? 2 ^^' ^ 'Hm- h"! Was soll ich läge ick i ^ "in, dann ist's Ihnen nicht recht, "i la. dann ist's mir nicht recht!» Local- und Provinzial-Nachrichten. Krainischcr Landtag. Sii,umg uom 25. September. Der krainische Landtag hielt gestern seine fünfte Sitzung in der laufenden Session ab. Den Vorsitz führte , Landeshauptmann Dr. Pollular, als Vertreter der l.l. Regierung fungierte Landesfträfident Baron Winller. , Anwesend waren 31 Abgeordnete. Der Vorsitzende con-statierte die Beschlußfähigkeit der Versammlung und eröffnete um halb 11 Uhr die Sitzung. Dem Abgeordneten ^ Baron Aftfaltrern wurde über dessen Ansuchen der Urlaub für den Rest der Landtagssession verlängert. Nach ^ Mittheilung der Einlaufe und Zuweisung derselben den betref» senden Ausschüssen theilte Landespräsideut Baron Winller mit, dass der vom krainischen Landtage beschlossene Entwurf eines Fifchereigefctzes mit Allerhöchster Entschließung vom 18. August l. I. sanctioniert wurde. Es wurden sodann die vom Landesausschusse vorgelegten Berichte den Ausschüssen zugewiesen, und zwar: der Bericht, be- ^ treffend die den Schulgemeinden für Vollsschulbaulen aus dem Landessonde zu gewährenden Subventionen, dann der Bericht mit dem Rechnungsabschlüsse des Landes« fondes pro 1887 und schließlich der Bericht mit dem Voranschlage des Landesfondes pro 188!) wurden dem Finanzausschüsse, der Bericht über die Eutwässerungs-arbeiten im Raena-Thale dem Verwaltungsausschusse. Dcr Landesausschuss beantragt, für Vollsschulhausbauten folgenden Schulgcmeinden Subventionen aus dem Landes-fonde pro 188U zu bewilligen: Zirtnitz 1UU fl., Baben-feld 100 fl., Ratitna 400 fl.. Oberje 300 fl., Tomiselj 100 fl., Ratschach 400 sl.. Hl. Berg 100 fl., Hl. Drei' faltigleit 200 ft., Radomlje 300 fl., Grahovo 400 fl., Radence 200 fl., Unlerberg 200 fl., Kerschdorf 200 fl., , Bojancc 100 fl., Tribuce 200 fl., Strrtljevcc 200 fl., Altenmarlt bei Pölland 100 fl., Tschernembl 1000 fl., ^ Mottling 1000 fl., St. Veit bei Wippach 200 fl. und i Kropp 200 fl. Abg. Murnik berichtete im Namen des Finanz« ausschusses wegen Errichtung einer Fachschule für Spitzen-näherei und Kunststickerei in Laibach und stellte folgende Anträge: 1.) Dem hohen k. l. Ministerium für Cultus !und Unterricht wird für die wegen der Activierung einer Fachschule für Sftitzennäherei und Kunststickerei in Laibach bisher erlassenen Verfügungen der verbindlichste Dank ausgesprochen. 2.) Dcr lrainischen Sparcafse in Laibach wird für die Bewilligung ausgiebiger Unterstützungsbeiträge für die Fachschule sür Kunststickerei und Spitzennüherei der verbindlichste Danl ausgesprochen. 3.) Die obangeführlcn, vom Landesausschusse inbetreff der Beitragsleistungen für die in Laibach demnächst zu activierende Fachfchule für Spitzennaherei uud Kunststickerei im Wege des l. k. Landes-schulrathes Sr. Excellenz dem Herrn Minister für Cultus und Unterricht vorgelegten Beschlüsse werden zur genehmigenden Kenntnis genommen. — Die vom Landesaus« schusse inbetreff der Veitragsleistungen dem Herrn Mi» nister für Cultus und Unterricht vorgelegten Beschlüsse haben wir bereits mitgetheilt. In der Generaldebatte entspann sich eine der üblichen Sprachcndebatteu. Abg. Deschmann, welcher sich als erster Redner ooutia zum Worte meldete, erhob Einwendungen gegen die Organisation dieser Schule, insbesondere in der Richtung, dass die slovenische Sprache die Unterrichtssprache an dieser Anstalt sein soll. Dies entspreche weder den Wünschen der Bevölkerung noch den praktischen Bedürfnissen, welche hier ja doch in erster Linie maßgebend sein sollten. Würde eine allgemeine Abstimmung inbelreff der Unterrichtssprache vorgenommen werben, so würde dieselbe sicherlich zugunsten der deutfchen Sprache ausfallen. Die Schule werde ja zum größten Theile von Kindern aus Laibach und den lrainischen Landstädten be» sucht werden, welche der deutschen Sprache durchwegs mächtig sind. Der slovenischen Sprache fehle es an der nothwendigen Terminologie, und es werde erst ein theurer Ucberschungsapparat mobilisiert werden müssen, um selbe zu schaffen. Den Lehrerinnen werde nichts übrig bleiben, als sich beim Unterrichte der deutschen Sprache zu bedienen, wofür sie dann in slooenischen Blättern angegriffen werden, wie dies auch dem Abg, Pfeifer, welcher anläss-lich des Kaiserfestes in Gurlfeld auch einige deutsche Worte gesprochen, passiert ist. Rebner glaubt, dass die slovenische Unterrichtssprache eine Concession für die Stimmen der slovenischen Reichsraths-Abgeordneten bei der Abstimmung über die Spiritussteuer sei und meint, dass auch die lrainische Sparcasse keinen so huhen Beitrag bewilligt hätte, wenn ihr die Bestimmungen inbetreff der Unterrichtssprache mitgetheilt worden wären. Er sei lein principieller Gegner der slovenischen Unterrichtssprache, aber alles möge nach Thunlichleit eingerichtet werden. Abg. Deschmann stellt schließlich drn Antrag, es möge zwischen den Ausschussanträgen der nachfolgende Zusatz als selbständiger Punkt eingeschaltet werden: Es wird die Erwartung ausgesprochen, dass auch den deutsch sprechenden Schülerinnen der Besuch dieser Schule durch deren angemessene Organisation ermöglicht werde. — Der Antrag wird genügend unterstützt. Lanbespräsident Baron Winller erklärt, dass daS l. l. Unterrichtsministerium bei der Errichtung und Organisation dieser Fachschule sich von praktischen Rücksichten habe leiten lassen; wird die Schule auch von deutschen Schülerinnen besucht werden, so werden selbe von den Lehrerinnen auch in ihrer Muttersprache Unterricht erhalten. Abg. M'. trotzdem entsprechende Gebnren bezahlt wurden. Note verlangt die Herausgabe der Schiffe »md Scya^ loshaltnlig der Eigenthümer nnd hofft künftige k"!,^ dernng eines derartigen Vergehens, indem O^'^ . land die Aufrechthaltung freundschaftlicher BeziehuM' wünsche. ,. . Athen, 25 September. Georg von Griechenland verlobte sich mit der ^>M dcs Herzogs von Chartres. .,;sf. Kairo, 25. September. Zwei englische KneaM^ begeben sich unverzüglich nach Suakim, wohin ">>n),^ egyptisches Bataillon zur Verstärkung der Gar»'' dirigiert wurde. ÄMlolMllcnc Fremde. Am 24. September. „5 Hotel 3tat>t Wien. Tuschi». Vahnbcamtcr: Z'„il, H"M ^ Fabiani, Wien. - Sina,. Ksn,.. Linz. ^ P»'"'st, "^^ Trieft. — Nuchwalsli, Fabrikant, Vrauuan. ' ^ Schisfscapitäu. Finme. — Matrin, Prag. ..,„,. ^ Hotel (Nefllllt. Sorentiui. Neapel. — Volinder. Swayo ^ Kuvaröit. Reisender. Graz. — Fischer, «illach, '^"? „^ Malic. Serl'ien. — Reinel. Schwel, ltlberfcld. ">'° ^,ol. Mautner; Nagy lwn Klansrnthal. t. l. Hauptina««^^ Wien. — Pasqnn Duvotie, Besitzerin. Vodnjan. -^ ^ ^„„„l sammt Fran. Agiam. — Panla Cetww, Printe. Tuchtss, Prtrmja, — Liebald nnd M'hm. Vntmpc.!'- . ^ Hotrl Eiidwhnhoi. Schwarz, »teii-, Wien. — Mal" u,^. ^ scsa Ieran, Kminbura,. — Lichtwaqeu, Veamter, "^>iss, Nlnalic Wcrl, Tarvis. — Erhard, Pcamter, Linz- '^ ^ Stndent, Trieft. ______--^ Pclstl'll'cll!.'. , , A,,,,,. Den 25. September. Alois Knisie. .'! Mon., CliwuMe 20, Fraisen. - Tl)mna? F>>"">', " Sohn, 1'/, Mon, Dampfuml)la.asse N. Vrechdurchsn"' Im Garnisonsspitalc: „.Mhl Den 24. September. Clemens Dovza», -mann, 2A I., Hirnhautentznndnng. ^^u^ 7Ä. Mq. '?Z3 "0 iM"" NW. schwach bewH lH 25.2. N. 7^-0 15« NO. schwach licw" ^ 9 » Ab. 7Z4 1 15 2 windstill bcwol" h,i Morgens um halb « Uhr Regen, mit U'U"b"^,^, b° gegen Mittag anhaltend, dann bcwöllt. Das Tag Wärme 1b 0", um 11- über dem Normale. . ^ ^ Verantwortlicher Redacteur: Nach längerem, schwerem Leiden ist 5"^ Friedlich Walluschctv.Wlillf^ l.l. Oberst a. D. ^,) Vesifter des Ordens der eisernen Krone A. Classy und des Osficiers-Dienstzcichens . ^, sanst gestern 12 Uhr mittags im 78. LcbcnsM' entschlafen. lkreW'^ Von diesem, uns tief erschütternden ^ ^,d geben wir hieinit allen unseren Verwa' Nclannten Nachricht. , «,. ,iaa. dl'> Dir Hiille des Verblichenen >mrd ^" ^chs »" 24, d, M.. in der hiesigen protrstaut'M'" ^ <,^b^ 4 Uhr nachmittags au^grsegnrl llnd suda""'' ^..»t,»"'! übersiihrt. Die Äeerdissnng in d" '^ ch,,,.!'"« findet am 2li. d.M. um halb 5 "hr '' ^, ^ aus dem katholischen Frirdhose zu Laivn^ Todtentapclle ans statt. „a Salzburg am 23. September ' Johanna Walluschel v. Wallfeld, A ^st, ! Danksagung. ^ö Filr die herzliche Theils>"'^„ de"> Hinscheideus sowie siir die Äelh.U'g""!, gräbnisje dcs Herrn Wmz Zil't" ^ „ ,. l. Finauz.Rechnttngsrcmdenlc danken wärmstens >l«»li«'^^' ^ l die trauernden ________________________________________1779 2ll. Trptember 1888. __ Course an der Wiener Dorse vom 25. September 1888. «a« d«>, oM^n 0 I0b'I0 Geld Walt K°/<, Tcmescr Vanat .... I0<-^0 I0b>— ^ «ngarischc...... 104-5l/ 10ll'2« Andere öffentl. Anlchcn. Donau»Ulcg.°Lose 5"/„ 100 si, . ,,l»75i2u2<, b«l>. Nnlcil>c 1«?«, steuerfrei »oe — iu« ?<> Anlehtn d, Stadtgcuiemde Wien 105 40 w« 20 Nnlchen d, Slabtgcmcinde Wien lSilbcr imb Void) .... —- —'- Plämicn Änl.d.StadlzemWien 144 ,<> 141 «0 Pfandbriefe , fl,) Vodcncr. aNg. österr. 4"/« Gold . 124—>2< 5n dlo, in bn „ „ 4>/,"/o ><>o — iu> «0 dto. in 50 « « <"/<> . s» - W bv dto. Präm,en°Schuldvelschl,»"/<> 10».— 103 b0 Ocst.Hypolhelcnbanl i«j. »'/,'/<, >oi — — — lDcst »ung, ü'nnl veil. 4>/,"/,. . >oi «o I0>«a dto. „ 4"/, . . lou ., ,uu /,"/<> —— — - Prioritats-Olilillationen (für 100 sl.) Elisabeth'westbabn l. Emission - — -- stcrd>!,2Nd».Noldbahn in Silber »9 70 I0u 10 ^»anz Ioscs-Bahn..... —'— —,- Oalizischc »arl ^udwiss.Uahn », IttUI »<»U fl. S, 4>/,"/° - »9-l>«,l00--. Ocslcrr. i»io>dwcstbahn . . . l0st-80 >««<(< Siebenbllr^er ...... —-—! —'— Slaatsbahn l. «mission . . ,.,8,--,,!,!». Sildbahn k.,"/»..... ^l.^,4s.__ „ " ., ^'°/<>..... I23K0 „4'l»0 »nss'gauz, Vayn..... 9^.40 c,g po Diverfe Lose «rcditlosc 100 N. ... ,yz-,,. ,88'«' Llalv'^«»!' 4» fl..... 5.»-^ «l> - 4"/„ Donau.Dampssch. ic»0 fl. 119.^0 -'— O!cncr i,'osc 40 fl, . «« " «,-— Polffv i'osc 40 si, . , . ' «y.,5 «„-_ Notben Klcu,. öst,Gef.v,,ofI. lV-«o '»20 Nudols-Vosc 10 fl, . . ^_ 2< l>(, Ealm.l'ofe 40 fl..... «<.^ «s. _ VloGenois.Lose 4» fl. , . «« 75 «7 ,5 Walb«le,n.L°se 20 fl, , ^.5, ",.. WIndilchgräh.z!oft ,o fl, , , „." 5;.„ Vanl-Actitn (per Stück). «Inglo-Ocsttll, «anl 200 fl. . 1,57« ,1 Vanlvclein. Wiener, ,0a fl. . ,<,o>5!» '0, 25 3^."«"3".' ^' ^° f> S.40«/. 25.!. k« l«a 2^ 3"t..«nN.,.Hant',u,V.i«o!l. «,<,<,n»K,0 «reditbanl. Mg, Un«. 2uo sl. »oe »5. «n« ?5> Dspc>site!,b>,!,l, «Nq. 200 fl. . 15c, — ,80'25 L«cl>!!,ptc 0> „Nicd>:löst,s.«ndcrb,. oN.2N0fl. G.5l,°/,L. 228 - 22« »>> c)cficrr..ung. Valil .... 87'i - «7« - Unioxbanl 200 fl, . . 21«'— 21« 2!l Verlebrsbanl. «lla.. 1«)' fl' .' ,5,..^ ,52 eo Vtld Ware ?lctisN von Transport-Unternehmungen. lper Stuck). Nlbrcchl^Aabn 2U<» fl. S'lbci . — — —' — ?Ilsöld-i>N!»!,Aabn 200 si, Sllb . ,kl 75 18215, jlussil,-3cpl, «3iscnl>. ?uufl, Lis.lVat.,Db..q.)zoofl.S. ,7« — I7S5.0 T»!f»Bodcnbachei'— «lifabeth'Uahn 200 sl, EM, . —'— —— „ l!in,.«udwei« 200 fl.. — — — — Sl»b.-Til.IU.2.1875200 fl,S. —'- — - sseidlnandl'Vlordb. 1000 fl, llM, 2407 »473 i«an,.Iofes°Vahn «oo fl, Silbci —-— —- — ifü»st!lchenonl>,S. —-— — — Oaliz,Karl«i,'udwlg»V,!iWfI,, W «1 L0 «I 7ü lloyd, öft.'llng.Tlicfi s.nu sl, iek> — dto. (lit,/l) 200 sl, Silb» , 2NI-— 201 2» Plag'Duxcr «Hiscnb. ibo fl. Vilb, 84-K0 »5> 5>N Mudvls-Aah» 200 sl. Silber . 191-70 19>l»u Siebenbiilgei Giscnb. 200 sl. . —-— ..-— S «»>d Q'oK Slibbahn 200 fl, Eilbri . , . 10» »K 10« 5,^ Süd «ordb.«Verb..V,200fl.!lM, 154 75 l»s> 25 Iramway.^es.. wr, 170 fl, i», W. 227 5<» 2l» — Wi,. ncu 200 fl, — — — — Ilanlporl Gesellschaft 100 sl. , —-— —- — Ung.-naliz, Liscnl',200 fl, Silber 171 zs> 171,7k Ung. Nordoftbnhn 200 sl, Silber l0')-7ü ,ei 2l. llng.Weftb,(i«»ab«GlazM0sl.V. 170 — ,?l>.«» IndnftrieNctieu (prr Vti!«l), Hgydi nnd itindbtlg, Eisen» und Stahl.Ind. in Wien 100 fl. . — — — — Lisenbadnn,.'Leih8, l, »0 fl, 40"/, »2 25 9».— „Elbemilhl". Papin-f, u, «.'V. b»l «» P«i»......... 47-7»^ »?-»<, Valuten. Ducalen........ k?ö, »-?? l»U»stlanc»'VlUckc..... 9'5>8 »b»» Kilbe»......... —-— —-— Deutsche Mcich«banlnolen , . k» »o « »5 Italienisch« »anlnoten 4 " " »us 4 Monato six " * G ' Ob ^41* TVs * " k - T" 40^° KülllliKHI« '" " " «imouatliclio " w?r°oeat i?l3ro-C;orLto ft ""'Ron L oar" '0(lor "ßh"; ßück- ^LKS5ÄI|fnn in einom fl0- Ä^^Ä*. werden die rents wiH°fn üinü» Coiito-Cor-mos«en i„; LrIncaM0 ihror Ki" fraaoo S lon un(1 «mlapoBt vntlot"Mmoo?.Vi"l?nv0rmittolt ^^«C^°h?eProvl.lon.- stoht do'^ L liitzo orlasson. Es froi, i], ';^lorro" Coratnittenten «lor Bans Wo(i >s«l boi dor Cassa dass ihno»ZUu- IlliciIioron» ohno v^5^trL^r^er Ver- oil Ull(' Vain?*6 flir Kffooton, J)o- w ^cl°o"Pon88n v!°r^ ZU k5unon' ^s^^t bo1 Vorfa11 gratl« ^^u^llck ^ Nr. 6850 ft< ^.°bei >»itV, ' ?««"s! 1884, ^' Kr,'!/ Moriz Tiller & Co. yfp k. k. Hoflieferanten Wien, VII., Marlahllfer»tra«Me 22._________(356) :W F. P. Vidic A Com». empfehlen dem geehrten Publicum schöne und billige Thon-Oefen in vorzüglioh«ter Qualität für Salons, Cafes, Gasthäuser, Privatwohnungen etc. Musici lager in der Elefantengasse Nr. 9. (3(585) 12 Kundmachung. Donnerstag, den 4. October 1888, um 8 Uhr vormittags werden circa 110 Ausmusterpferde am Pferdemarkt-Platze (Schlachthaus) in Graz im Licitatiouftwege gegen Barzahlung und Entrichtung der scalamässigen Stempelgebür veräussert. Kauflustige werden hiezu eingeladen. (4284^ 3—1 Vom Commando der k. k. Train-Division Nr. 3 in Graz. (425!i—1) Nr. 5259. Erinnerung an den Georg und Franz KaHnik, Oetrand Kaönit gell. Nutavc und Iusef Per unbekannten Aufenthaltes nnd deren unbekannte Erben nnd Rechtsnachfolger. Vom k. k. Bezirksgerichte Egg wird den Georg nnd Franz Kasnik, Gertraud Kas-nit geb. Rukauc und Josef Per nnbelann-ten Aufenthaltes nud deren unbrtannten Erben und Rechtsnachfolgern hiemit er-innert. Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte Josef Vegaut von Koreno die Klage auf Anerkennung der Verjährung und Gestattung der Löschung der fnr dieselben bei der Realität Grnndbuchs-einlagc Nr. 70 der Catastralgcmeinde «oreiw pfandrcchtlich haftenden Forde-rnng eingebracht, worüber die Tagsatzung znr summarischen Verhandlung auf den 23. October 18««, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsort der Geklagten diesem Gerichte unbekannt und dieselben vielleicht auö den t, k. Erblanden abwesend sind, so hat man zn deren Vertretung nnd auf deren Gefahr nud Kosten den Herrn Lorenz Rus von St. Veit als Eu-rator .'«, :u:lm» bestellt. K. l. Bezirksgericht Egg, am 12ten September 1«««- (4132—1) St. 5937. Oglas. C. kr. okrajno sodišèe v Mokronogu naznanja: Na prožnjo Mal.ije Terkaja iz Stare Vasi se ponovite zvrÄilne dražbe zem-Ijišèa vložna št.ev. 25 davène obèine Dule Janeza Dulca ml. iz Zloganja za-radi dolžnih 1ÜO gld. na 1 7. o k t. o b r a in na 21. novembra 1888 s poprejšnjim dodatkom. C. kr. okrajno sodišèe v Mokronogu dne 2. avgusta 1888. (3964—2) St 6696. Razglas. C. kr. deželno sodi.šèe Ijubljansko dovolilo je •/. odlokom z dne 14. avgusta 1888, šl, 6696, pri Jožetu Pe-haiiiju in Mariji Gorišek, omož. Fehani, obèine Trnovskega predmeslja, vknjižbo izbrisa zastavne pravice za Wanisch (roj. Florjanj Marijino posojilo iz dolž-nega pisma z dne 21. iebruvarja 1853 v zncsku 13 699 gld. 35 kr. star, den. n prip. ler dolièni odlok vro-èilo za neznano kje bivajoèo ime-novano ob enem doloèenemu kura-lorju aO'joji, vsled kalerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10 proc. varsèine v roke dražbenega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zernljeknjižni izpisek razgrneni so v registraluri na vpogled. C. kr. okrajno sortiitöe v Žatièini dne 9. avgusta 1888.