MErrm, den 8 was im« 89. Lahrg. .--MLLL^^ÄMKMWMWLW De«' AyWW. Unser Wiener Berichterstatter schreibt . uns: Wien, 7. Mai. Aus Paris sickern Meldungen durch, die das Herz jedes Deutschen, möge er nun in Deutschland, Deuischösterreich oder in einem anders« Staate leben, mit tiefster Betrübnis, mit Kummer und mit Zorn erfüllen müssen. Die Entente will nicht gestatten, daß das Deutsche Reich und Deusch-österreich ihren Zusammenschluß zu einem staatsrechtlichen Ganzen vollziehen. Einmütig haben die beteiligten Staaten den Zusammenschluß ihrer Reiche proklamiert und die Bevölkerung dieser beiden Staaten ha! oft und oft, sei es durch ihre parlamentarische Vertretung, sei es durch sonstige Kundgebungen der Welt und der Entente gezeigt, daß sie diesen Zusammenschluß will und nur in ihm das Keil des deutschen Volkes für die Znkunft sieht. Und nun soll dem deutschen Volk dieser Zusammenschluß mit grausamer Faust verwehrt werden? Die Herren in Paris oder zu mindestens ein Teil rron ihnen wollen gerade das dem deutschen Volke verwehren, was sie für alle Völker als Programm der aushorchenden Welt verkündelhabcn, das Selbstbestimmungsrecht. Ruhig ließ es die Entente geschehen, daß Völker und Volksstämmc ihren Zusammenschluß vollzogen, chie zwar zur selben Völkerfamilie gehören, aber doch nach Art und Sprache voneinander verschieden sind, ja sie haben diese Völker eigentlich gar nicht darüber befragt, ob sie miteinander sich zu einem Staate verbinden wollen. Das deutsche Volk aber, welches bis zum Jahre 1866 immer in einem Staate zusammengeschlosssn war, welches nun endlich befreit ist von all den Fesseln, dis cs hinderten, ein einig Volk von Brüdern zu sein, das soll ausgeschlossen sein aus der Reihe der Völker, die von ihrem Selbstbestimmungsrechte Gebrauch machen können? Gerade auf das deutsche Volk soll das Programm der Entente oder vielmehr Wilsons nicht angewendet werden? Heißt dies nicht, neue Gefahren heraufbeschwüren, neue Kriege, neue Kämpfe in den Bereich der Möglichkeit zu rücken? Welches, so frag! man sich, können wohl die Gründe der Entente sein? Ist es die Furcht vor dem Siebzigmillionen, volk? Das können wir aus verschiedenen Gründen nicht glauben. Zum ersten soll ja der Friede ein derartig gerechter werden, baß aus ihm kein Grund für neue Kriege entstehen kann. Oder täuschen wir uns? Weiters soll doch der Völkerbund dazu geschaffen werden, um neue Kriege zu verhindern, beziehungsweise solche Streit-sorgen, die zu kriegerischen Verwicklungen führen könnten, schiedsgerichtlich zu regeln. Geben wir uns aucb in dieser Erwartung Einer Täuschung hiü? Oder glaubt die Entente, vor allemFrankreich^daß Deutschölterreich. wenn es heute oder morgen wirklich zu einem Revanchekriegc -wischen Verwehrte Anschluß. MMM Br, Bauers. W L e 6. Wai. Sex WsfMrrß -LS DrrsiorvÄseK. «wrmch Deutsch-üfrsersich AeutiraMkr! mid unter Hen Schutz Ass TMlkerbrmdss qesssM Werden fM» hat in alle« xsttUchim .Msifs« gr »s; es ÄrrffehT« errege. Fu Aegtekungskretfen wM marr mir einem endyüMAsrr Arlett noch Wsrls«. Dennoch kann man Mtt Gischerhett schließen» daß das gestrige KvmmrmlHu« -es Gt«sfsfeKreMrs -es Aeutzsrs« bezüglich Ser Krage SLLttrvl« umssr -sm Einflüsse jsdsrzei! zrt erwartender Beschlüsse, gsst«nöcm ist. Bn matzgsbeu-Ve« K«s!srn ist man -er Arrstchk» baß bis exsts Folge eines -er» arligurr Beschlusses Ser Errleule öer Nüchkri» des SkKaksselrvessrs für Aerchsnes Dr. Bauer sein wkrS» welcher Infolge seiner R s u st a - t, tz. Ulai. An der Wiener . NeuMdier Grenze wird alles vorbereitst, um für den Fall, -aß -st' Rätersgierung gestürzt wird, Mestunaanst zu DeutschSsterreich, Zu schlagen. Diese. Be- -wsaung geht von -on Greuzkomitatsn aus, und bat ihren Sitz in Fürstenfeld. NerMeSmSverimg mR. DmiiGWerreich. - Versailles, 7. Mai. Wie „L'Eclair" mel- ^ det, wird die Ankunft der österreichischen und ! ungarischen Delegierten in St. Germain für, den 14. d. M. erwartet. Es werden für sie' einige Gebäude requiriert werden. Die -Deutschen werden, wie. man der Ansicht ist, j mit dem Wortlaute des Vertrage? nach ^ Weimar abreisen, wenn dm BerhandlunH, mit den Oesterreichern und Ungarn beginnt Es verlautet, daß die Bereinigung' Deutschlands mit D e u t s ch ö st e r-i reich in einer besonderen Klausel im ö st e. r- s rei chischen FriedenSvertrag v e r-, boten sein wird. Die Diskussion mit Oesterreich-Ungarn wird von kurzer Dauer sein. Nos befreite München. KB. München, Ü. Mai. Mit der syste-mafi^ schsn Entwaffnung und Säuberung Giesings, einer Hochburg des SpartaaiSmuS, ist be« gönnen worden. An Verlusten der Spartaq eisten sind 30 Töte gemeldet. Bs-sMgMg Von Bcmkm und, DeuLfchWes'reichem. KB. Berlin, 8. Mai. Das „Berliner, Tageblatt/' meldet, aus München: Selbst aus den bairischen Alpendörsern sind bewaffnete Bauern in die Hauptstadt gekommen, um. bei. Lsr Niederwerfung des Terrors mitzuwirken. Auch 800 D e u t s ch ö st e r«. re : cher haben bei einem Freikorps mit» gekämpft. An der Peripherie der Stadt dauern die Kämpfe, noch an. Nss MrMsfleMe München. Bsrlm, 6 Mai. Dep „Lokalanzeigsr" be« richtet aus München: Unter denen, welche standrechtlich hingerichtet worden sind, Le« findet sich auch der Kommunist Sontheimer, Der. OLwvefLyÜchaber der roten Arme«, En« gelhoser, welcher bei sinern Fluchtversuche er» schollen wurde, war sin Lljähriger Marinem^ und Dsserte-ur. Zur Acht als Michaelis noch! Kanzler mar. ist er wegen einer Verschwörung unter Marineuren zum Tode verurteilt worden. Engelhofer war auch früher! schon ein Jahr lang in Raiern als Straf»! ling in einer Awgnasarbeitsanstglt.. Dies furchtbaren Kopfnennundungen der erschösse« nen Geiselnchind die Folgen von in unmit» teibarer NLbe abgegebenen Schüssen. Be» schädig-ungen waren' nicht zu bemerken- Den. Befehl zur Tötung haben der Befehlshaber. Seidel und sein Stellvertreter Hausmann gegeben. Dieser hat sich, glS man ihn fest» nehmen wollte, selbst getötet, Seidel Wurp« von der Me- ' mgdergemacht. r » r » ^ r. dem deutschen Volke und seinen Be-, drückern kommen sollte, abseits sichen -würde? Da gibt sie sich einer gewal-> ligen Täuschung hin. Me WuMLmer Frage. Paris. 6. Mai. (Fuiikspruch). In dev Fiumaner Frage hat man sich wie cb verlautet dahin geeinigt, daß die St .dt und der Hasen durch 10 Jahre vom Völkn.Hund verwaltet werden soll, wonach es 2wti.cn zufallen wird. * Zürich, 6. Met. D» Berttrter i>eZ . Schweizer TelogvaphonbüroS in Pari" , tont, daß man offiziell einer DiSkuillon -er ; Adriafrage sorgsam auSwcicht, solchem o r > Streit mit Italien auSgebroöien ist, wenn auch diese Frage die politische Lage bc-' herrscht. Die gegenwärtige Muhe, d-e 6--« stirgmigkeiten Italien und Amerika zu .-e« scitigen, ist infolge des hartnäckigen' V>e» . Harrens- WiljonS auf seinem Programm aejcheitert. Erfolg Italiens? «G. Ge«f, 6. Mm. Der Rat der Dvei Hai qLe Magen, die durch die bestehende Lage crusgeworfon >vur-den, in einem Italien fvertMichcn Sinne erledigt. Grundsätzlich wurde beschlösse», einen Schritt bei der Regierung in Nom z» unternehmen und die italienische Regierung von diesem Vorgänge W benachrichtrgen. Die pariser Friedenskonferenz. Der Ariedmsvettrag K mtt Deutschland. BersaUes, 6. Mn!. Nach einer Meldung des „Echo de Paris" wird Ministerpräsident C l e-m e n c e a u Freitag vormittags den I^kiekkeHr der Fiaiiener ! Frickdens-vertrag vorlegeii. Das Blatt bringt ! verschiedene Kapitel des Vertrages in der NaeN «V» i endgültigen Gestalt. Die Reihenfolge ist fol- KB. Wie», 6. Mai. Der italienische i gende: 1. Einleitung, 2. die deutschen Gren-Gescmdte in Paris hat dein Rat dir akll- - ze„, 3. die Klausel bezüglich der Grenzände-ierltn Regierungen bekanutgr-elrev, rangen, 4. die deutschen Kolonien, ö. die lando imd Svnnina a« «b-nd von d,, Truppen-, Marine- abreffrn und Mittwoch früh ,n Par.« -,u- Lusttontingonte, 0. die KtiegSgesan- gemi», 7. die Beschlüsse gegen Wilhelm den Z'v^len und alle mitschuldigen Deutschen, V» v »TkArslV --LVVI e» ! T ,,»d 9. die Finanzklauseln, die Höhe der KG. Innsbruck, 6. Mai. In der Tiroler deutschen Schuld und Zahkunqsmöglichkeiten, Smckesversmnmlmig wurde mit den Stim- 10. die w:: lschaftlichen Klauseln, 11. Eisen- mcn der Deutschbürgerlichen gegen die Ztim-, bahn-- und Wasserwege, 12. inle.rnation.ale men der Sozialdemokralen folgender Antrag Arbeitsgesetzgebung, 13. Garantien, ü. allzu»' Beschlüsse erhoben: Die Tiroler Landes-^".ei,.e Rnlisikati-onsllai;el. »>-.^?MMe»r««s«rn wollen nicht rmmg, drw Parger Tagung zur Kenntnr-o z>> . bringen, daß Tirol entschlossen ist, von dem s vom' Präsidenten Wilson als Grundlage j Berlin, 6. Mai. Nach einer eines gerechten Friedens wiederholt zu-! Meldung aus Versailles hat Graf Brocks. gesicherten S e l b st l> e st i ui in u n g s-. d->rff.Bantzail beim Visrverbande anfragen rechte Gebrauch zu machen und das bei-^gg-^ »»an» der Friedensvertrag überreicht schlosse ne deutsche und ladinische Landes-^ >virL und darauf hinaewiesen, datz gpöiet bis zur Snlurner Klause als selbstän- § !>;,,<> »„d anderer Funktionäre Amtegsschiifte digeu demokratischen und neutralen Frei-ch,;,,«- ,z„g-re Untätigkeit in Paris gestatten. shaat Tirol auszurnsen, falls nur dadurch die!, ^ ' Emchcnt dicher Gebiete, erhalteic bleiben kann. i . , i .... . ^ . ... ... . ... . BcrimileS, o. Mai. iMiener Korr.-Büro.) ^^.alnil joll dem.Wnniche und ^cinrfnisii re-.' o^,st,w,c: der deutschen Delegierten, ganzen Landes nach eine»! dauernden Frie- s wann den Ausdruck verliehen und allen militärischen Gründen für eine Annexion Siidlirols der Baden entzogen werden. Die Landes-p.erMimlmrg erklärte aber auch gleichzeitig, daß, wenn entgegen den allseitig als Frie-deusgrundlagen angenonime.nen. Grundsätzen WilsvnS Zndtirol in Vergetvaltiguug seines ihnen das Fviedensdoknment etn-gehändigt iver-den wird, kam heute nachmit- tags die Antwort, dag die. Aushändigung Mittwoch den 7. d. M., um 3 Uhr nachmittags im „Triauon Palace .Hotel" vor sich gehen wird. Me KttegseMMMgLMg. Versailles, 6. Mai. Das englische Schatzamt bat vorgeschlagen. Deutschland solle 2V Milliarden, die als erste Rate als Kriegsentschädigung anzusehen sind, in 1« monatlich zu zahlenden Schatzbons verbürgen. Oesterreich-Ungarn und Bulgarien soll die Zahlung von 3pO Millionen Pfund Sterling aufrrlsgt werden, von denen vier Fünftel zur Zahlung der KrieaSentschädioung, ein Fünftel zu Ankäufe von Lebensmittel und Rohstoffen dienen soll. Die Vorgänge ln Varls. Paris, 6. Mai. Der französische M-nisterrat hat gestern vormittags eine Sitzung obgehalten, um die endgültige Fassung deS Friedensvertrages entgegenzunehmen. Die Sitzung begann mit einem ausführlichen Exposee über den allgemeinen Friedensvertrag. - Der Frledensvertrag und der GHG.-Glaat. Bern, 6. Mai. Das jugoslawische Tel.-Büro meldet aus Paris: Der Dreierrat wird Freitag über die Anerkennung Jugoslawiens verhandeln. „Kappst" schreibt, daß Frankreich und England beschlossen haben, das Beispiel der verbündeten Staaten nach-zuahmen. Die offizielle Anerkennung des Königreiches Ser Serben, Kroaten und Slowenen muß sich vor der Unterzeichnung der Friedenspräliminarien vollziehe», damit die jugoslawischen Delegierten den Friedensvertrag schon als Vertreter des neuen Staates und nicht nur als Vertreter Serbiens unterzeichnen können. Ein Wiener Kklegsfptta? ln Flammen. Wien, 0. Mai. Das Krieg-spital in drr Huttengasse siebt seit, gestern nachts in Selüstbestimmnngsrecchcs abgctrennl werden s Flammen. Fünf Baracken brennen seit sollte, das übrige . , . h«1b 3 Uhr früh. Wie erhoben wurde, hoben .U'ol,zur st'haitnng jeinei Soldaten eine Baracke, in der sich wirtschaftlichen Lebensfähigkeit keine »ndeinn für die Wachmannschaft befand. Wohl mehr hat, als sich au die Deutsche Re-, «ngrzüudrt. Del» Feuer wurde erst entdeckt, publik anzuschließen, Diese Erklärung istj als der Brand durch Funkcuslug auf vier durch die Landesregierung auch allen znstän- i »vtzernzendc Baracken nbrrgegrissen hatte. Stellen im In- und Alande zu wer- ; ^ EEaNische WelzeNeMtt. Große FeuersßruW ln Aokohmna. KB. Amsterdam, G Mai. Nach hier vorliegenden Meldungen ^aus Washington, erwartet »tan in den Bereinigten Staaten, wenn kein unvorhergesehenes Ereignis cün-i dienen. Dabei geriet KB. London, 8. Mai. Nach einer' tritt,, eine Weizenernte von 900 Millionen fangenschast »nd fiel Meldung des Neuter-Süws aus Yokohama' Bnshels oder untzcsähr dreißig Prozent mehr zerstörte ein« Feuersbrunst 3500 Gebäude.'als im Rekordialste 191-1. D«r Schaden beträgt eine Million Pfund? 1.00 Personen wurden verletzt, 16 werde»! KB. Lyon, 6, Mai. iFnnkipr.nch) -Ans »ermißt. i Washington jvipd gemeldet: Für die Ein- bringung der in Aussicht stehenden, ganz ungewöhnlich reichen Woizenernke in Kansas werden nach Ansicht des Landwirtschafts-ansschnsses über MO.Ottst fremde Feldarbeiter beiwligt nwrden Senator Eurtis von Kansas ist bei den Eisenbahnve.rwaltnngen nm Erinäßignng der Fahrpreise für die Landarbeiter von Ehieago und anderen Zent'en nach Kansas eingeschritten. Eln öeulscher Helö. Frenidenlegionär K i r s ch, dessen Schicksale Kapitanlontnant Pansche in seinem Buche „Fremdenleaionär Kirsch" fesselnd beschrieben, ein geborener Elsässer, befand sich bei Kriegsausbruch in Kamerun, das er verließ, um dem Baterlande als Kämpfer zu er in englische Gebei ssiner Flucht in französische Gewalt. Ohne andere Möglichkeit, nach Deutschland zn kommen, wurde Kirsch Frenidenlegionär und sah sich in seiner Hoffnung glicht getäuscht: er gelangte an die Kampffront und von hier als Neber- läufer in die deutsche Linie. Er erlebte, dcch Ende des Krieges und wurde Anfang Jan-! ncr in Konstankinopcl interniert. Mitte Jänner kam er mit achtzig .anderen Elsaj^ Lothringern abermals in die Gewalt d°? Franzosen, die die früheren deutschen Soldaten nach Peru brachten, wo sic MangP wcise in französische Uniformen gesteckt wu«,i. den, angeblich zur Verwendung im Kampf-' gegen die russischen Bloschewisten. Da' der . größte Teil dagegen Einspruch erhob, Wurden sie hinter Draht gesetzt und scharf bewacht. Dabei wurde auch der Bi-zefeldwebel Kirsch erkannt. Man machte ihm -den Prozeß und erschoß ihn als lieberlänfer. So endete ein braver deutscher Soldat, dessen ganzes Leben und Streben von Vaterlandsliebe, treuer Kameradschaft und sittlichein Streben erfüllt war! , - - - F- - '' 's Roman »on Fr. Lehne. stlnLerechiigter Nachdruck! orrdol«».) „Doch Ruth hatte, leine Lust dafür. Ihrer ganzen Erzicchung narb ist das ja begreiflich. Zwang nnd Etikette sind ihr zuwider." Klaus sckh eine» abgespannten, müden Hng aus Ad-eles Gesicht; sie nnwrdrüclte ein Häch'tcn. „Der -Tag hat Sie doch angestrengt, Fräulein Adele. Es war auch zu viel für Sie!" bemerkte er teilnehmend. " „Ja, ich bin müde und freue .»nick, ain das ,Ansv»hen." „Schlafe, Del«! Mache dir A-igwu zu, lege dich zurück in meinen Arm", sagte Isabella. Mele lehnte den Kops in die Wagenecke, schwer sanken die Lider über ihre Au-cwn. Klaus wickelte fürsorglich die Decke fest um ihren .Körper, und wenige Minuten spä Kr war sie eingeschlnmmert. 8r»tz stniw der Vollmond ain imcht-bi«»ueu, woilenlvjen tzimmet und goß sei» ««ildes, rnhigeö Licht über die somunnreise tzrde. Wie ein breiter Silber streifen lag die Landstraße d», auf die die Bünmewon beiden Seiten sclksimi, ^esvr^ltze,'ZchMen warfen. Hoppelt' jchr«r>H^rH,Mhcinstich' mirile das »» diHem Meer Ä» Jicht. , Die. Luft mgr/warni und weich Nnd um-jchlpeecherilk eie znni, tne sich scbp-ciistnid ge- Marburger- »NS . Tages-RaOnHten. Trauung. Am 5. Akai fand die Trauung des Ssrrn Ernst Grab »er, Beamten der Firma Fsrd. Küster, mit Fräulein Alißi Kahn, private, statt. -Trauzeugen waren Zerr Lehrer Ernst Engelhardt und Zem Disponent Zaus Schifko. Silberne Hoch-cit. Zerr Zaus Schifko, Geschäftsleiter der Meingroßhandlung Ferdinand Küster, feierte am 6. Mai mit seiner Gattin Marie, geb. Richter, im engsten Fanntienkrei.se das Fest der silbernen Zochzeit. Zerr Schifko ist in den Berufsvereinen als Ausschußinitglied feit vielen Jahren erfolgreich tätig und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit und Wertschätzung in der Marburg«: r Bevölkerung. Gleichzeitig mit Zerrn Schifko feierte dessen Schwager Zerr Paul Richter, Gerichtsbegmtsr, mit seiner Gattin Marie im selben Familienkreise ebenfalls das Fest -er silbernen Zochzeit. Beförderung Zerr Steuersberverwalter Karl Reicher wurde in die siebente Rangs-klaffe befördert. Der Genannte, ein geborener Marburger, war bis zu seiner im Dezember v. F. von der jugoslawischen Negierung erfolgten Amtsenthebung Vorstand des hiesigen Steiler- und gerichtlichen Depositenamtes. Todsckfall. Dienstag den 6. Mai verschied noch langem Leiden Herr Albert Krischanz, Oberkonduktenr der Güdbahn i. R., im 5«. Lebensjahre .und wird Donnerstag den 8. d. M. um 5 Uhr nachmittags vom Sterbehause, Maltesergasse 23, Meiling, auS auf dem städtischen Friedhof in Pobersch beigesctzt. Berfammluug vor» Witwen und Waisen «ach MMtiirgagiste«. Die Offiziers- und Militkirbeamten-Witwen und -Waisen (Gleichgestellte) wollen sich Freitag den 9. Mai um 10 Uhr vormittags in der GcmihriiluZhalle behufs Entgegennahme eines Äuskunftsbogens zur Erlangung ihrer Ver-sorgungsgebührcn zuversichtlich einfinden oder eine Vertretung senden. Zum gleichen Zwecke können auch Angehörige nach iv Gcsangenschasi befindlichen Militärgagisten, deren Sustentation rückständig ist, crscheinen-— Der Ausschuß. Stolze Herzen. stenübcrsnßeii und deren Blicke nichhvon einander los kamen. Wie eine Frage lag es in den große», glänzenden Augen. Jsabellas. Was wollte sie noch von ihm? Ihre Wege waren getrennt für immer. Sie Hallen sich nichts mehr zu sagen. Noch vor acht Tagen wäre eo für Klans höchste-Seligkeit gewesen, ihren lebensvollen, warmen Körper so nahe dem semigen zn fühlen - henke bereitete es ihm nur Onal. Welche Widersprüche in diese.» Mädchen! Ob sie wirklich so Herzenskall war, wi> sie sich gab? Sein Geiühl sagte ihm. „nein!" Nur der Liebe Not ließ sie so sein --- und er lrng die Schuld dura»! Reim A-ussteche.n übersah Isabella seine helfende Hand. -Hochmütig blickte sie an ihm »orbei und sprang ans dem Wagen. -Mein lieber Klans! Weißt Dn auch, daß Du mich sehr be-lciibt Haft? Mehr, als ich Dir sagen lau»! Anfänglich wollte ich Dir gar nicht schreiben, doch Du weißt, .was mich drückt, das muß herunter vom Herzen! Dn verlobst Dich ganz l'cherraschend am .Sonntag mit Esten, wir sind den ganze» Tag Msch'unen/ nsch lwtzdem konimt...gegeii f io Schwester lein Wort davon über Deine 'Lippe«! Muß ich mich da nicht gekränkt fühlen? Geste ich denn -,-ie „»hls mehr? Dieser Fan ,gel an Vertraue» hat mir bittere Tränen erpreßt. lind erstaun! war ich auch, den» nie habe ich gomerl, daß Dir Ellen lener sei und nun diese plötzliche Verlobung! Ich habe hin nnd her gesonnen und nach dom Grunde gesucht. So lieb ich unsere Kusine habe, halte ich sie doch nicht für die Frau, die ich mir für meinen Bruder geträumt hätte. Und mich hast Du dadurch heimatlos ge-machl, Klaus! Denn niemals werde ich ans Allhof mit Euch Eben, als störende Drille in Eurer Ehe. Klans, wenn ich nicht annehmen müßte, daß da noch etwas Geheimes ist, von -dem Dn Dir selbst nicht Rechenschaft abznlegen wagst so könnte ich Dir niemals wieder ein gares Wort gönnen! Oder hat Ellen sich über ihre Maller beklagt, so daß Dn, van Mitleid getrieben, ihr eine Znknnft bei ans auf Al.thos anbocest? Ellen prahlt vor Glück. Sie war rührend, als sie es mir sagte, doch ich habe vor Aufregung während dir ganzen N-acht nicht schlafen können; ich habe gegrubelt and nachgedacht: warum nur, warum? Trotzdem wünsche ich Dir von Herzen Glück, lieber Klaas! Daß jeder meiner Gedanken ein guter Wunsch für Dich ist! -von James Lübbecke. Die Antwort daraus geht zugleich uiit diesem Brn-s ab. Daß e.r ist!cp noch riiimal i» die nnnngeiwhme Lage Hoale mittag -bekam ich inliegenden Brief bringen mußte, ihn ahzchv-eisent ^ . Bille, grüße Herrn und Fräulein Wöhrmann von mir. Tausend Gruße von Deiner Schwester Ruth. Klaus lächelte schmerzlich, als er diese» "Brief las. Er sah Ruth vor sich, wie -sie »'9 heißen Wangen am Tisch saß und schrieb- , Ja, sie halte recht, ihm Vorwürfe zu m-ache»-er war nicht aufrichtig gegen sie gewesen-"Aber lieber diesen Vorwurf ertragen, eck-' ihre großen, erstaunten, forschenden Blicke-Zum erstenmale in seinem Leben war er feige gewesen! Er las Lübbeckes Brief und -war doch'»M wenig gerührt, als e,r las, in welch zartsüm lender Weise er Rnlh sein Herz, sein Lebe»' seinen Besitz anbot. Wie mußte er sie liebe» »koch am gleichen Tage schrieb er an Schwester: Meine liebe Rnlh! >. Geduldig nehme ich deine Vorwuspe i>-w denn dn hast recht, liebe Schwester, ich nicht offen gegen dich. Da ich »der Unrecht einsehe und dich recht herzlich Verzeihung bitte,Trägst da mir nicht-nach, nicht wahr? Ich Hab dis iiwi» ui» »wM gefnnd'en, daß Elten eine Fckl»s Sie -st ist, wie ich sie für Allhos brauche ni'.r ge.» jechr wert'nnd dal viele lobenswwch^ m. Eine Iran mit groß ivrs'cheuIonnle ich nicht erhallen, »»^ ^chr nw.h Geld zu ln'irali'», wE nrelck »<>r rc rches McU'ch.'N wn.oe sich in d» - -O Ar. 09 -I g. Mai'IMS. - Ä ii si'^- - Ko»z«r-t Marburger KL»strer. Fanny Brands Rosa Grüber und Hermann sinsch geben am 17. Mai im großem Ka-ßnoiaale ein Konzert. Vormerkungen aus Sitze übernimmt Musikalienhändler Josef Äöser, Schulgasse 2. -verr Knpck!>ueister v. Zanetti ersucht uns n-kitzuteilen, daß er — entgegen den umlaufenden Gerüchten — in Wien gebürtig ist j und in Wien studierte, woselbst er mich die -^chifakadei ni e absolvier tr. Panorama Indien, diese Prachtserl« meibt diesesmal ausnahmsweise länger aus-gestellt. Dis Darstellung der indischen Kunst, die Prachtbauten, die unvergleichlich imposant sind, sind der Besichtigung wert; es wird siden Besucher eine lohnende, angenehme halbe Stund« damit geboten. Druckfetzlür-erichtigrmg In unserem estrigen Leitaufjatz hat sich «in sinnstorender ^-Nckfehler eingeschlichen. Ls heißt in der achtletzten Zeile natürlich nicht: Post Wirtschaft, sondern v o lks'Wirtschaft. Gleichzeitig tzeben wir auf viele Anfragen bekannt, daß „Nationaldcn,okratisch- Holksverein in ^b'.ich die Natioiialdemokratijche Parte, in Wien" natürlich in gar keinem Ä>sa,n,nenhL»a mit der „Parteider Nalionak-^mokralen" steht, der die berüchtigten chfsrren bsinnmer, Teufel, Pantz usw. angc-hären Letztere haben erst nach dem Lnt> Mar bch r acr Z e i t u n g.' Srlts kp. sie! «cn d ocr er rstgcnanNtsn Partei ihrer Tisch- Tsiellschmft diesen Namen gegeben Das schlechte WrLter. Schwere Sor. ikn durchfurchen die Stirn des StäsiterS sowohl wie de? Landmannes. Beide fürchten l»r die LebcnSmittclvnsorgnng in der Zuckst, denn der Landmann ist zur Untätig j '^it verurteilt, er kann unser zweites tagst. ! lhcZ Brot, die Kartoffel, bei diesem fort- -Röhrenden Wetter nicht zum Anbau bringen. Sehnsüchtig blickt jetzt jeder zum Himmel! Und hält ÄuSschau, ob sich nicht ein Licht- ! klick für unsere Stadt, sür unser Land am Himmel droben zeigt, ob der Wcttergoü kn; wirklich dazu verurteilen will, für immer' "nter einem solch abscheulichen Wetter zu s<>deii. lliid zeigt sich wo ein Lichtblick auf dem Horizont, dann stellt sich die Hoffnung UHso stärker wieder ein auf anderes, auf, e>» besseres Wetter. Rsßwein. Am 2. Alai verließ kserr ^erlehrer Zöbstl unsere Gemeinde. Manch ^armfühleuder Händedruek beim Abschied ^Htc Zcuauis ab von der abseitigen Be-kebchoit, derer er sich wie seine Familie bei äer Bevölkerung erfreute. Morte des Dankes iür sein ersprießliches wirken wurden ihn, von jedem einzelnen zuteil. Zeder, der ihn kannte, wird ihn,' ein stets ehrendes Gedenken ^wahren! Mahrenborger Nachrichten. Bor einigen lagen verließ unseren Markt Kerr Steuerver-vaster L a nk o. um seine neue Amtsstelle m ^ibtswald zu übernehmen. Mit ihm schied ein stslichtgelreuer und allgemein beliebler Beamter M seinen, Posten. Jeder, der ihn kannte, wird >hn m Erinnerung behalten. Mariahils-Rpothckc, Tegelthofsstraße. und Stadtapothckc, Haupkplotz, versehen diese ^°che bis einschließlich Samstag den Nacht- SchaubühneunSKunst. Sksötiheaker. Keule zum letzten Male-.Kans Kuckebein". dieser überaus lustige Schwank! findet als Ehrenabend für die Theaterkassierin i Frl. Olga Kollar stakt. Freitag geht Millöckers j .Belkelstudent" als Benefiz des technischen Personals j unter welchen sich diesmal 2 Iubilare befinden, in ^ Szene. Der erste der Iubilare ist Kerr Anton! Stermscheg, 78 Jahre alt, welcher durch 25 Jahre' ununterbrochen als treuer ehrlicher Mann seine» i Dienst als verläßlicher Bühnenarbeiter, zuletzt als Keizci, verrichtete. Alle Bülmcnleiter unter welchen Stermscheg durch alt die Jahre diente, erinnern sich gerne des fleißigen biederen Arbeiters. Kans Plelerschek ist der zweite Jubilar, auch er wirkte seit 25 Jahren (mit kleinen Unterbrechungen) an unserer Bühne, einmal als Theakerarbeiter und Requisiteur. dann als Zettelträger und Plakateur. PleterscheK ist sehr vielseitig verwendbar und löst seine schmierigen Ausgaben'stets mit Geschick und zur Zufriedenheit der Direktion. Bude Iubilare waren unter der Direktion Ignaz, Adolf und jetzt Gustav Siege erfolgreich tätig. Mögen ihnen an ihrem Ehrenabend zahlreiche, wohtverdiente lieber-raschungen zuteil werden. Samstag nachmittag halb 4 Uhr findet sür die Marburger Arbeiterschaft eine (die letzte Sondervorstellung) statt. Ausgesührt wird der lustige Schwank .Die spanische Fliege". Karten sind erhältlich im Arbeitersekrstariat, Berggasse 4 und beim Arbeiterrat Genossen Meier tSttdbahnwerkstätte) und Samstag nachmittag 3 Uhr a» der Theaterkasse, daselbst werden die restlichen Karten auch an nicht Arbeiter verkauft, auch find hier Stehplätze und Kaleriskartcn zu ermäßigten Preisen erhältlich. Samstag abend Ehrenabend des verdienstvollen Kapellmeisters und Direktorstcllvertreters Adolf Siege, derselbe hat eine Wiederholung der beliebten Opercile „Der fidele Bauer" gewählt, in welcher dessen Töchier-chen die kleine Poldi (3 VF Jahre alt) den Keinerle singen, spielen und tanzen wird. Perm sein kann. Daß dieser. „Sinn" erst im s wie in allen ähnlichen Fällen, ob di« Laufe -der Entwicklung erworben wurde,'s Pflanze dis .Störung -in ihrem gewohnten zeigt, daß ihn einzelne der hierher gehörigen j Arbeitsbetriebc- nicht i-n-a-nganshm, schmerz« Arten »och nicht in dem Maße entwickelt - Haft euipsmdet, zeigen als andere; so entwickelt Mclanipy- > Während .nun Siimeswerkzcuge nur me rnin prakensc seine Sangwarzen außer au ' p,-,, höheren Pflanzen und Tieren entwickelt lebenden Wurzeln auch noch an Sandkörnern i sind, fehlt die sinnliche Reizbarkeit selbst -den usw., was ihm "niemals von Vorteil sein Ernzellenwesen, die wir als niederste Lebe-taun, wie an'ch das iknvolleudetbleiben der - wesen unsehen, nicht. Im Gegenteil -beruht betreffenden .Haustorien beweist. ^ - - nach der Ansicht «der Forschung das Ans» wst diese Art des chemische« «iniics dein . treten der Sinnestocrtzl.wge, wie aller diffe». " ' renzierten Organe, darauf, daß -die Zellen Kino. StadUttKo. Keule wird das in seiner Art großartigste Filmwerk „In den Klauen des Adters" zum letztcnmale ausgesührt. Keutc um 6 und 8 Uhr verabschiede! sich das prächtige Afsenpärchen Jack und Eoco vom Marburger Publikum, die beiden bleiben Jedermann der sie nur einmal bewundern konnte, in bester Erinnerung. Niemand versäume es. dieses lunemalographische Wunder zu sehen, da eine -Prolongation ausgeschlossen ist. Freilag wird ein Kriminalschlager in 5 Akten zum ersten Wale vorgeführt. Louis Neh-er (einst hier als l.Ketd und Liebhaber unter der Direktion! Siege erfolgreich tätig gewesen) ist der Verfasser und Regisseur dieses Prachtmcrk.es in welchem die geniale Filmdiva Esther Eareno, die Kauptrolle mimt. Der Film betileli sich „Der Zeuge aus dem Jenseits", derselbe kann nur durch si- Tage vorgeführt werden. — Gunnar Lolnäs ist - ab 15. War im Stadtkino wieder zu sehen. tierischen GHchinackssin« vergleichbar, so findet sich, wieder bei -den pflanzlichen Para-sitcsti eine dein höherstehenden Geruchfinn vergleichbare Einrichtung. Die Samen gewisser Parasiten keimen nur auf gewisser, ihnen günstiger Unterlage, also nur dann, wenn die Aussichten für ihre künftige Entwicklung ihnen gut erscheinen. Es ist hier also eine chemische Fernwirknng zu konstatieren, die man ungezwungen unserem „Riechen" gleichsteilen kann. Auch dem Tiefensinn der Fische parallele Werkzeuge ließen sich bei den Meeralgen aus zählen, jedoch erscheint hier, der Vergleich etwas gezwungen. Ein dem tierischen Hören paralleler Vorgang in der Pflanzenwelt ist bisher nicht -bekannt, dagegen aber findet sich eine hervorragende Parallele zu -den Gesichts-wastruehmungen der Tiere, und zwar neben anderen in vollendeter Form bei Mimosa pubica, einer in Nordamerika beheimateten Pflanze. Die Zellen der Blattobcrfläche sind an ihrer Außenwand derart gemölkn, daß diese durchsichtige Partie der Zellwand ganz einer plankonverell Linse vergleichbar ist, die von allen Bildern der Außenwelt ein eben-so'chei Bild ans der hinchren Aellw'-nd en'-mirft. Ist die Blüttfläche transversal zur Sonne gest.'Ll, so wird das Bild derselben ge-, nan in -der Milte der Zcllgrnnde sämtlicher Obcrflächenzellen entworfen. Ist dagegen die Stellung des Blattes zur Sonne eine andere, sc kommt das Bild auf die Seitenwände des Melsrzellenwesens einzelne ihrer, jeder Zelle gleichmäßig zitkommenden Eigenschas«-len in gewissen Distrikten zugunsten siner einzigen o p s e r ik, nie sie dann natürlich in vollendetem Maße zeigen. Diese Grnndeigen*' schäften, die jeder Zelle znkommen, faßt KlanS-Groth zusammen als: Kontraktilität, Assimilation, Dissimilation und Irritabilität.' Damit verlegt et - den Grund fast aller Fähigkeiten der höheren Tiere schonin die Zelle und spricht sie als Eharaktor-istika deS L e b e n s> ü b erhauPt an. Uns interessiert hier vor allem die Irrt« tabilität. Auch die Zelle, ob sie sin selbständiges Wesen darstellt oder im Verbands eines solchen lebt, besitzt nach ihm Jrritabili, tat bereits für chemische, magnetisch«, elektrische, Licht- und BernhrungSreize. Es bedarf darnach nur einer größeren Beanspruchung einer dieser Eigenschaften und entsprechenden Vernachlässigung der anderen, mm dis Zelle im Verbände zu einer Organzelle M stempeln; während das Organ sich bei höherer Entwicklung immer mehr und mehr differenziert, wird die Zelle in ihrem Verbands immer einseitiger,- verliert aber nicht völlig die anderen Fähigkeiten, , wie (krankhafte) Neubildung sowie verschiedene ander« Er» scheinnngen beweisen. In welcher Weife der aufgenommene Reiz in der Einzelzelle in die entsprechends körperliche Aeußerung übcrgeführt wird, ist sämtlicher Oberitächenzelien zu fiepen, Hoo- ggerchmg.- ebenso unerforscht, als cs ein ent. durch diese für Lichtreize empfindlichen Stet len gereizt werden, ihren Reiz ebenfalls auf Schwellpolster am Grunde des Blattstieles sprechender Vorgang im höheren Tier und Menschen ist. Wenn somit auch das Wesen der Sinneswerkzeuge durch einen Vergleich' dier- GmnkölkhM ö§-' Manzen. (Schluß.) Die wachsenden Wurzelspitzen treffen aus alle möglichen Bodenbestandtcile: Sandkörner, .lebende Wurzeln anderer Pflanzen, tote tierische- und pflanzliche U'vberreste. Huwuspartikelchew usw. - Die meisten dieser Parasiten, entwickeln ihre Sa-ugwckrzen aber nur an lebenden Wurzeln anderer Pflanze», m selbst gar nicht an allen ihnen begeanen-den, sondern nur an den Wurzeln bestimmter Pflanzen. ES tritt hier deutlich zutage, daß nur ein-.- etzemstche Wahrnehmung die Ursache dieses so verschiedenen Verhaltens gegenüber den der wachsenden Wurzel spitze begegnenden .übe der Vorgänge der Erklärung bisher er. wangeln, lsnurumus. Nt isiwrutnmus? übertragen, woraus -das Blatt, äußerlich,,,,-^' hcr. niedere« Tier- und Pflanzenwelt sichtbar, eine Bewegung sokmge »ollfi'chrt, bi-.^ Klarheit gewinnt, sehen wir hier cS die Transoevsallage gegenüber der Sonne - gm-Mt, ,yg mir den Lebensäußerungeu aus nenrlich einnnumt. , ! za kommen vermeinen, indem Für den Laien 'mag die Frage über» f mir -die einfachste« Fälle derselben'zum Ber« i raubend erscheinen, ob auch d>e. Psla-nztz- i«g gleiche heranziehen,-daß die letzte« Glieder' ! ,,-.-wisse« Fällen Schmerz empfinde. Doch' ! scheint sic vom wissenschaftlichem Standpunkt mp als nicht gänzlich unberechtigt und jedenfalls nich-t. so einfach zu entscheiden. Wem, zum Beispiel ein Baum vom p rgek-oetter ge-! irossen wird, so werden seine Blätt-w an ver-!schi,denen Stellen verl- K.. Nach e'ner ge-, wissen Zeit (bis .m vierzig Minuten) reagiert ! der Baum auf diese Vckrlctzuna dnunt. daß er ! au den betr mene» Stellen Zellteiiungen und , schützende Selrc-lu-chn-uknngen voüiiunnt. ! (Nicht zu verwechseln mit dem fvfori -aus-f ! tretenden Zellsick! der zerstArte« Zelle«-!) Die -' Nahruugsstoffe, die er da m benötigt, kom'nen ! ! von weit ber. Es !sr der Wmsenschasi Heutes I uoch zwAf-elbaft, wo und in unt'-er Weisei i die erfolgt« Reizung in die Amnmr!, die Zn-. Iiubr von NahrungSftvsstnl, nutgescet wird. - Genau s,-> zweiselhafk sind n-ir in diesem-, BerstorLrne m Markurzz. 2v. Avril. CuSvsr Maria, Dvkt»rswitwe, 87 Jahrck, KadeticuschulAafse. 4S. Aprrk. Pond ja Franz, SchuhmachrrS-. kind, 17 Monate, Perkostraße. — Simonie Franz, Domvilar i. N., 56 I., Tomplcch. — Schmutz Agnes. Kutscher4. tvitwe, 50 Jahre. Könitnerstmßc. ll9. April. Miljak Anton, Knecht, 56 Jahr«, Poberscherstraßr. . , 1. Mai. .Wehowar Valentin, Hausbesitzer, 61 Jahre, Webergrrsfe. 2. Mai. Jenira Jur*, 70 Jahre, Gericht». hvMfse. ,^-rhältnisse .nicht schickbu; ohne Haussrau du» ich aber dort nicht sein! - Leicht werde ich es nicht haben, Ruth, e^shalb betrübst du mich da noch mehr da-^"-'ch, daß du nicht bei uns bleiben willst? Mof ist deine Heimat - du würdest an M«n !,ud si.- .an dir — eine liebe Gejähr-in der ländlichen Wiutereiusamteit ??be„. Und nun willst du ein Zusammen Mit uns vermeiden? Nein. Ruth, als dein Vormund habe ich ^ dich zu bestimmen. Tu bleibst also bei bis du dich verheiratest! — -- "löbbecke tut nur 1-.üd — in Buer Hin «. ................. At — doch Lu hast richtig gehandelt. Keiue-^ Ut-.r als Sckstoager wenige-: .e . . ..Fräulein Krüger ist -heute morgen abge-Vorerst nach Elbersetö, dann so» es '"ch Ostende gehe:-. 1;^ -^'hrm-an->s lagen dich -und Ellen herz-,,-z.sirüß..>a envarieu euch bes!imu>i aui Svaulaa. r., .picht >>.vch>-, !i--b-' Rilth. zwischen »ns "bt ntz..., c^z,,, ^-an L!ua mH. Etien ' i'W'.eakr z..,- u .e.N>Achö>n.., siochmn- rige-s Madcheit war, das ihn tödlich beleidigt ' hatte? Ruth, die zn ihm anfsah wie zu einem Helden, hätte ihn ja verachten müssen, daß er aus einen, s-stchen Gefühl heraus sein ganzes Lebensglück opferte! Der Abschied von Isabella-war sehr.tnrz und kühl gewesen, - sie halte' ihm die Hand gereicht und gesagt: „Adieu, Herr von Wall-brunn!" Einen Augenblick hatte er ihre Finger zwischen den seinen gehalten, dann war er eine» Schritt znrückgetrelen »nd hatte sich sörnnici, ver,neigt. „Z'ldlen, gnädiges Fräulein, gute Reise!" Sie halte sehr blaß ansgesehen und eine -charfr Falte lnrtte zwischen den sthön ge-jchtvnnge!-en, dnntlen "Brauen gestanden, lkni ihren Mund hatte es gezuckt, als sie den Wage« bestieg, der sie in AdeleS Begleitung nach -der Bahn brachte. Sie hakte sich noch einmal zurückgemandt, um der Frau des Hauses einen letzten Gruß.zuzuwinken; ihre Augen hatten dabei noch einen anderen ge sucht. — Doch der war nicht inehr da Die Tage vergingen in nngesuzengle,. > -g'elmüßigcr 'Arbeit. Todmüde suchte Klaus abends sei» Bett aus, und er war sroh darüber - sehlte ihm doch so die Zeit zu», Denken und Grübeln. Er konnte Jsasiella Wie ststtte das enden? Vergebens riet er f seinen Stolz zu .Hilfe und wiederholte er sich ihre grobe Beleidigung — die 'Leidenschaft für Isabella ließ jede andere Stimme schweigen, ließ das Bjld der Braut verblassest! Drei Woche«- waren nach Jsabellas Abreue verstriche«. Da flatterten eines Sonntag.' zwei Briese von ihr nach Douzdorf — ein nmjnngreicheS, weißes, steifes Kuvert, au „Herrn Wöhrmann und Frau Gemahlin" gerichtet, und ein schmales, blasstita Brief chen für -Fräulein Adele Wöhrmann. ja beinahe wie eine nicht vergessen. Wo er ging und stand. hatte er ibre veriühreriiche Gestalt vor Au I neu, Hort- ec ihre herrische, tin-cude -Stimme. Ver- aas, nber Dns sicht lobttngsnnzeige ans! Mach schnell Papa", Lrängte. Adele, sie neigte sich seine Schulter und las. „Wirklich! Isabella verlobt mit. Herrn James Lötzbecke!" Adele war fassungslos vor Staunen. Mau piß gerade beim Frühstück. Der tundlicheu F-ran Wöhrmann, -die vor der Freundin der Tochter immer einen gewissen Respekt gehabt !. blieb vor llebcrrasch-ung bein-nhe der Bissen in: Hals- stecken. ,)Mvi» Gott ist denn das a-nch wahr? Nein, so was!" stammelte sie. Adele warf einen scheuen Blick aus Klans. Doch der war ganz unbewegt; m»r sehr blaß sah er aus — oder schien es ihr um so? „Alle Wetter, das ging schnell'J sagte Herr Wormann. „Na, da kommt viel Geld stisammen!" Er schüttelte ei» wenig den Kopf, '...?' Adele halte it-ztvischen den au sie gerichteten Brief überflogen. „Jsa schreibt sehr zufrieden -- nur ein . wenig zu sachlich, finde ich, Sic ist in den vierzehn Tagen ihrer Anwesenheit in -Ostende sehr oft mit Herrn Lübbecke zusammen» gewesen und hat gesehen, daß er ein tadelloser Mensch und vollendeter Kavalier, ist. Sic haben gesunden, daß sie in allen Lehens« sragcn harmonieren, und da der "für ihr« , Ansprüche nötige materielle- Hintergrund bei beiden Seiten iiwbr als genügend vorhanden sei, hätten sie sich w.rickbt." Adele hatte in. ihrer Aufregung über Jsabellas Verlobung gar nicht bedacht-, da-h die Freundin -als 'Frau Löllbecke auch Besitzerin von Birlenjelde tvurde! ^ Jetzt fiel ihr das ptöntich ein. Sie schwieg und sich Klans, von Eci Seite an — das tonnte ihm doch nicht gleichgültig chi»! ?tchr er verstand sch, zu beherrsche«, kdine M'ene seines ernsten dstsichls vrrrsict, welche Em-piindunaen diese 'Nachricht in itnn erweckt hakt«. J'übcsta Krüger Herrin ans VipkensiKw — auf seinem Birken» kde, das gür nickst weit von dem brjcheidenel, Aichas- Lag-'. Sw würden r-.tfo Nachbarn werben! Ai., sie vevstastö gilt zu berechnen, die kluge K'ansmemüstachter; sic wollte ist« -iellaichl n- ieiitz.-!«' intück beobacht.'»! -L. «Mer »Niger. MrschieSems MWWMWMWWWMWMS» Kraststeine liefert all? Gaktvn-,^u Franz «oüan, Steinmetzmn't, «,1.t(.s8b M Windmotor billig zu verkauftu, auch für Alteisen verwendbar, Bnzufrage» in Verw, N69S in KranichSselv, derfrn, welche von Marburg nach Laibach und zurück säh't, wird gesucht wegen einer Privat-besargung. Kculschowin 197, l. 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Inn„« Vcrkänseri« der Äc-mischtwarc-nbrauch-,- beiderL-inbes-ivrache» mächtig sncht Stellung-Antrütz« erbeten unter „Sofort" an die Verwaltung, 11.680 Damen-und Mädchen-Ttvohliitte zu verkaufen, «nzufr, Kokoschftiegg- . v- „ straße ISS. N6b6! Adresse erliegt in 8m, . d Fräulein, ivelches längere Zeit in einer Bank tätig mar (beider Landessprachen in Wort und Schrift mächtig), nicht Posten-" ' ' ' " 11712 ./ — .... 8WUZFN§G /vntivst-: l.ldlst, a, 1)., i,:mck- li, 10, Verlangen. 8!« cken 1>,--!onlrsien Üoünal- «ins» tlvainte» /nscbü 1!üetc»prao1ie oitor -sdireit'en 8ia un-> llu-e 1Vün>>olik>, welcher Dienstag den 6. Mai >919 um io Uhr vormitlags nock langem, schwerem Leiden und Empfang der heit, Sterbesakramente im S6. Lebensjahre sanft im Herrn entschlafen ist, , Das Leichenbegängnis der teuren Verblichenen sinkel Donnerstag den 8, Mai um 5 Uhr nachmittags vom Slerbehause, Malleserstras-e 23. Meiling, ans aus den städtischen Friedhöfe in Pobersch statt und wird dortselbst im Familien-grabe zur letzten Buhe bestattet, . Die heil. Seetenmesse wird Freitag den 9. Mai um halb d Uhr ooimitlage in dev Franzisstanerilsarrstirche gelesen werben. Marburg, am 7. Mai 1619. Therese Llris-Hanz. Gattin, INderl, Adolf. »Uigusl. llvalker, ISa, Kinder. Franz Krisrhanz, Ankon Krischanz, Ankvncn Pechauk» geb - i schnftz, Geschwister, Ehrifkinc und Mnu Krlscha»ä. Schwägerinnen. Säm«»'«' Nefssi, ,,nd Skichlrn. B.: Mot» »A. — Druck und Verlag von Le»P. «raltt« Erbe«.