Nr. 110. Mittwoch, Iß. Mai 1894. Jahrgang. 113. Mbacher Zeitung. «anzi^A^lMs prell!: ^ P o st vrrssüd ,,„ „ : nanzjähl!« fl. l5, l,a!bjz>il!g si. ? 50. Im Lompiolr: llciw ^^' Halbjahr!« si, 5>l><>. sslir t>!e ij»stsl!»»<, i„« Ha»« N°»zj«>ir!g fi, ,, — InsertionOnebttr: Für ^«Icrals bi« z« 4 Heile» Lü lr., gr«s,err per Zelle « tr.,- bei öfteren Wiederholunge» per Zeile 3 lr. Die «Laib. Zeit.» erlchelüt tügllch, mit «u?Nllhme der Sonn und Feierlage. Die «ldmln«ftr»«lon befindet sich «longltslplay Nr.«. die «rdaction «ahnhofgasse Nl. 15. Sprechstunden der Mebartion von « b<« „ Uln vormlttaa« — Unfrankierte Vriefc werben nicht angenommen, Manufsripte nicht zurückgestellt. ' Amtlicher Weil. NM'?' ^' "^ ^' Apostolische Majestät geruhten aller- ^ Ee. k. und k. Hoheit den Herrn Obersten Erzherzog e 0 P 0 ldSalvat 0 r. des Infanterieregiments Frei-dies z^" Neinländer Nr. 24, zum Commandanten >es Negiments zu ernennen; u>e Uebernahme des Feldmarschall-Lieutenants Daniel Tr ^^" Vonn, Commandanten der 29. Infanterie-^Mndwision, nach dem Ergebnisse der auf scin ttn/"^n durchgeführten Superaibitrierung als dienst-l^""9uch in den Ruhestand anzuordnen und dem-wpi. ^ diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone ""Classe taxfrei ju verleihen; . zu ernennen: v^?.Generalmajar Camillo Freiherrn Kommers Nriaa»!" benliach, Commandanten der 55. Infanterie-Tr,,^ ' zum Commandanten der 29. Infanterie- 'upftendlvision; I^ fersten Paul Thoss, Commandanten des zum?'"Piments Freiherr von Rcinländer Nr. 24, Hz ,°l?mandanten der 55. Infanterie-Brigade; Fr^ "ebernahme des Felomarschall-Lieutenanis Isidor Tluwi ? ^" ^liftp, Commandanten der Cavallerie-auf ^eudlvlsion in Iaroslau, nach dem Ergebnisse d?" bei diesem Anlasse das Ritterkreuz des Mo-Ordeus taxfrei zu verleihen; hi" ernennen: Coin, Generalmajor Alexander Grafen Hübn er, "anda?? "l der 5. Kavallerie - Brigade, zum Com- den ^ ^ Cavallerie-Truppen.Divi'sion in Iaroslau; Uhl^^^rsten Heinrich Polko, Commandanten des Nr. ^"regiments Alexander II. Kaiser von Russland Arillak ÜM" Counnandanten der 12. Cavallerie-^"l>e, und g ll rd.^berstlientenant Julius Longard von Long « zu,« n-n,' 6 Uhlanenregiments Erzherzog Karl Nr. 3, Baiser !"danten desUhlanenreqimcnts Alexander II. di/^n Nussland Nr. 11; dann von /M in zweifeln. Man schrieb das Jahr 'H soaar 5- politische Erregung der Gemüther hatte ' ^gene Vi l " diese dem Weltgetümmel so fern- der le<< "'°"^it fortg-pstanzt, wie der Siudaco selbst ftgt ha?! " ^'bllng zur Begrüudung seines Antrages Mtis^"e. freilich wollte er damit nur auf diejenigen ^lnatöi Flüchtlinge hindeuten, die sich, verfolgt und M wie ^"""ben, den Räuberbanden anschlössen, die Men. In; . ln der ganzen Gegend ihr Unwesen ?"lger A .F°"e er ahnen können, dass die ehrbaren ^tfl'ch, 3" "uvertrauteu Stadt selbst in derartige ... Don«, s^ Nch einlassen könnten. Men ^.s ^"lenna wählte ^n geräumigsten uud ,,Micht ,°"n des Hauses mit der unvergleichlichen ? Gatt.^ b" dunklen Wälder des Sila Gebirges bliche S"?, für den vornehmen Besuch. -Was ""Malt und ein edler, geläuterter Geschmack leisten können, soll unserem erlauchten Gaste werden,» sagte sie bei sich und stattete das hübsche Gemach mit all der Eleganz und dem Comfort aus, die ihr zu Gebote standen. Auch auf eine angemessene Bewirtung erstreckte sich Donna Eufemia's besondere Sorgfalt, und die kräftigen Düfte, die den Küchenräumeu entstiegen, erweckten bei dem Sindaco die angenehmsten Erwartungen uud entschädigten ihn für das frugale Mahl, mit dem er hrute abgefunden wurde. Die anmuthige Tochter des Hauses freute sich mit dem ganzen Frohsinn ihrer achtzehn Jahre auf diese Abwechsluug in ihrem zuweilen etwas einförmigen Leben. Schade, dass der Herr Polizeiminister — denn Donna Eufemia hatte ihre Tochter ins Vertrauen gezogen — schon ein ältlicher Herr war, der ein so junges Ding wohl kaum eines Blickes wert hielt; gar zu gern hätte sie sonst den eifersüchtigen Doctor ein wenig ge-ncckt, der sie schon, trotzdem die Mutter ihre Einwilligung noch vorenthielt, bereits als seine Verlobte betrachtete. Endlich war alles zum Empfange Seiner Excellenza bereit, und als die Sonne mit einem letzten Blick auf die calabrische Küste in den Meereswogen versank, harrte der Sindaco bereits, vor der weit geöffneten Pforte seines Hauses stehend, der Ankunft des Duca Doch uoch eine volle Stunde verstrich, bis ein ae-schlossener Wagen, von vier Pferden gezogen, sich in schnellem Trabe näherte und vor dem Bürgermeister, hause hielt. Ehe uoch der Diener sich vom Bock geschwungen, öffnete Don Gasparo bereit« den Waaen-schlag und begrüßte mit devoten Worten seinen hohen Vorgesetzten, der ihm cordlal die Hand drückte und sich dann an den Postillon wandte. «Sucht also gut nach, mein Lieber! Es soll Euer eigener Schade nicht sein» — er ließ ein Goldstück in die Hand des Kutschers gleiten — «und bringt mir dann Euren Fund hierher.» «Excellenza haben einen Verlust erlitten?» fragte Don Gasparo eifrig. «O, eine Kleinigkeit — auf der letzten Haltestelle ist meine Börse verschwunden.» «?er daoc:o, eine Kleinigkeit!» rief der Postillon, «300 Goldstücke I» «Nun, nun, sie wird sich fchon finden,» sagte der Minister und schritt, von Don Gasparo gefolgt, die große Freitreppe hinan. Im hellerleuchteten Flnr des Hauseö trat ihm Donna Eufemia entgegen, im schillernden Brocatgewande, den durchsichtigen Spitzenschleier leicht auf den noch schwarzen Flechten befestigt; die hold erröthende Annunziata hielt sich ihr zur Seite. «Meine Frau, Donna Eufemia,» stellte der Sindaco vor. «Geborene Baronin del Rivo,» fiel Donna Eufemia ein, sich mit Grandezza verneigend. «Unfere Tochter Annunciata,» fuhr Don Ga-sparo fort. Der Duca küsste ritterlich die Hand der stolzen Dame, die zu ihrem nicht geringen Erstaunen einen jugendlichen, schlanken Cavalier vor sich sah, dessen zierlicher schwarzer Schnurrbart und feuriger Blick durchaus nicht der ernsten Amtsmiene und d?n vorgerückten Jahren entsprachen, die in ihr,r Idee von seiner Ministerwürde unzertrennlich waren. lFortj-h'M« folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 110. 946 16. Mai 1894. Ludwig Kossuth auszusprechen wagen, er ist aber auch von allgemeinem politisch-historischen Werte, denn er enthüllt uns die gereiften und abgeklärten Anschauungen eines der größten Männer Ungarns über die Na> tionalitätenfrage und ist deshalb der eingehendsten Beachtung auch jenseits der Grenzen Ungarns dringend zu empfehlen. Im Nachstehenden reproducieren wir Zsilinszky's Vortrag in möglichster Ausführlichkeit nach einem im «P. Ll.» vorliegenden Berichte: «Es liegt ein großes Tragicum, aber zugleich eine tiefe Lehre in der Thaisache, dass Stefan Szechenyi, dem die Entwicklung der ungarischen Nationalität der Leitstern in all seinen Lebenskämpfen gewesen ist, sofort seinen Einfluss verlor, sobald er seine Nation in der Verwirklichung der Idee der ungarischen Nationalität zur Nüchternheit und Mäßigung mahnte. Szecheuyi war der erste ungarische Politiker, der die Nationalitätenfrage vom europäischen Niveau erörterte; und wir können kühn behaupten, dass, wenn die Mehrheit der ungarischen Staatsmänner den Beruf der ungarischen Nation und ihr Verhältnis zu den anderssprachigen Völkern so aufgefasst hätte, wie Szechenyi, es im Jahre 1848 nicht zum Conflict gekommen wäre. Zwei große Sünden des Ungarthums können nicht außeracht gelassen werden. Die eine ist jene kolossale politische Blindheit, infolge welcher es die um es herum augenscheinlich wachsende nationale Gefahr nicht sah oder wenigstens nicht gehörig würdigte; die andere aber ist jene Taktlosigkeit, welche es bei der Magyarisierung Tag für Tag begieng und derentwegen Szechenyi seine Nation so scharf und unablässig geißelte. Unter allen möglichen Uebeln fürchtete er am meisten den Kampf der im Lande lebenden und bereits aufgeregten Nationalitäten, welcher, von dem unauslöfchbaren Feuer des Rassenhasses belebt, leicht den gänzlichen Untergang des Ungarthums herbeiführen könnte. Vor ihm stand llar die Situation, dass die im Ungarlande lebenden Nationalitäten, auch wenn sie besiegt werden oder wenn mit dem Siege der Nationalitäts-Idee neue Gestaltungen eintreten würden, in Europa hilfreiche Verwandte finden könnten. Aber wo soll der Ungar theilnehmende Verwandte suchen? Szechenyi befürchtete unter solchen Ver-Hältnissen nicht ohne Grund, dass die ungarische Nation im ruhmlosen Sumpfe des inneren Krieges untergehen würde. Er unterließ es auch nicht, zur Abwendung der vorhergesehenen Gefahr seine Stimme gegen den sich hie und da zeigenden Chauvinismus zu erheben. Um seine bitteren Kämpfe verstehen zu können, müssen wir vorher die Frage aufwerfen und beantworten, worin sich damals der ungarische Chauvinismus geoffenbart habe. In allen jenen fchlechten Eigenschaften, welche Szechtnyi von Anbeginn für eine Gefahr der ungarischen Rasse und für ein Hindernis der Civilisation hielt, das heißt, in der die europäischen Verhältnisse nicht kennenden Unwissenheit, in der schlecht verstandenen leeren Patriotcnspielerei, in der anderen Nationalitäten gegenüber bekundeten Hoffahrt, Unduldsamkeit und in dem gewaltthätigen Magyarisieren. Die allgemeine nationale Stimmung neigte noch immer zu Principien von der Art des «extra Nun-Larinm nan 68t vila». Die Nation hatte sich unversehens in jene gefährliche Patriotenspielerei hinein-geritten, welche, die ungarische Sprache mit dem Patriotismus identificierend, die der ungarischen Sprache unkundigen Cumpatrioten, welche Verdienste sie auch auf dem Gebiete der Industrie und Wissenschaft haben mochten, für schlechte Patrioten erklärte, die gebornen Magyaren aber mit zweifcllofem Patriotismus ausstattete. Szechenyi forderte nicht jenen billigen Patriotismus, welcher den Namen des Vaterlandes fortwährend auf den Lippen trug, sondern jenen handelnden Patriotismus, in welchem die ungarische Gesinnung und die That in innigem Einklang sich offenbart. Er war der erste Staatsmann, der vom Ungar forderte, dass er wahrer ungarischer Patriot sei, nicht nur in seinen Worten, Indern auch in seinen Thaten. Die Ungarn bildeten sich ein, dass, wer als Ungar geboren würde, über Patriotismus nicht belehrt zu werden brauche, da er schon em fertiger Patriot sei. Nach der öffentlichen Uttemung war derjenige der wahre gute ungarische ^atrwt, der im Reichstag, in der Co'mitatsversamm-lung. bel großen Banketten feurige, patriotische Reden zu halten verstand, kein Amt annahm, die Reaieruna verlästerte und die Thaten der Ahnen pries'. Die Große des Hasses gegen die Oesterreicher, Panslaven und Pair^^g^,'^ b" N°bsW de« rä«en Szechenyi hatte vom ungarischen Patriotismus N ^Begriffe. Er Verwechselteden Patriotismu mcht nnt dem Ungarthum; «denn — saate er — 3^" ^! "°H ^ nicht Empfinden; Tönen der Z 3 ' 6.^ lange nicht Pochen des Herzens nnd 'st auch der am schönsten ungarisch Redende noch lange mcht Ungar». Er wollte den Ungar zum höheren Patriotismus erheben. Er stellte ein Ideal auf, welches nur durch geistige und sittliche Vollkommenheit erreichbar ist; welches dem Ungar die Aufgabe stellt, seine nationale Individualität zu entwickeln und die Macht Ungarns nach innen, das Ansehen und den guten Ruf desselben nach außen zu verbreiten und zu vermehren. M ist natürlich, dass derjenige, der den Patriotismus von so hohem Gesichtspunkte auffasst, die seitens seiner Nation den Anderssprachigen gegenüber bekundete Aufgeblasenheit, Unduldsamkeit und gewaltthätige Magyarisierungssucht nicht billigen konnte. Er konnte es nicht billigen, dass die Ungarn, die ihre eigene Sprache Jahrhunderte hindurch selbst nicht geachtet und cultiviert haben, dieselbe jetzt auf einmal, ohne jeden Uebergang, ohne die nöthigen Schulen und Lehrer, von den Anderssprachigen anmhmen lassen wollen. Er hielt es für politische Kurzsichtigkeit und eine patriotische Sünde, dass unsere auf das Schicksal der Nation Einfluss übenden Ungarn die psychologische Grundlaqe und Wirkung des sich stark äußernden Slavismus und Dakoromanismus nicht gehörn) zu begreifen und zu würdigen wussten und mit ihrer oberflächlichen Auffassung diejenigen, die es wagten, zum Schuh ihrer Muttersprache oder zur Rechtfertigung ihrer Unkenntnis der ungarischen Svrachi ihre Stimme zu erheben, einfach als böse Aufwiegler und Feinde der ungarischen Nation erklärten, mit denen sie kurzen Process machen zu können wähnten. Besonders empörte ihn aber die auf seinen Reisen in der Provinz wahrgenommene Stimmung, welche es sozusagen zum Sprichworte machte, dass «der Slovak kein Mensch», «der Deutsch,: ein Hundsfott», «der Walache und Kroate ein Vieh» sei, mit dem man nicht menschlich verfahren könne. Das Auftreten Kossuths bildet einen großen Wendepunkt im Leben und Wirken Szechenyi's. Er wurde bald mit Schaudern gewahr, dass anstatt der von ihm gehofften «ruhigen Schöpfungen» im heiligen Namen des Patriotismus die verwegenste Aufreizung betrieben wird, dass seine einstige planmäßige Agitator-Rolle weniger besonnene und stark nach der Volksgunst haschende Männer zu übernehmen beginnen. Am meisten aber wurde Szechenyi durch die Schreibweise und wirksame Agitation des Redacteurs des «Pesti Hirlap» (Kossuth) erschreckt. Er findet sich auf einmal Kossuth gegenüber, diesem neuen Meteor, dem Günstling des oppositionellen Kleinadels, welcher, vor Kurzem die Ideen der Freiheit und Verfassungsmäßigkeit Kerkerhaft duldend, jetzt in der Glorie des Mär-tyrerthums erschien, um mit seiner alles hinreißenden glänzenden Beredsamkeit in kurzer Zeit der Führer der ungarischen öffentlichen Meinung wurde. Szechenyi war fest davon überzeugt, dass Kossuth die Nation zur Revolution führen werde, wenn nicht entweder er felbst von der Spitze der Leituug der Geschäfte zurücktritt oder die öffentliche Meinung sich von ihm abwendet. Darauf machte er die Nation in feinem Buche «Kel6t n6p6» (Voll des Ostens) aufmerksam. Aber die Mehrheit der Nation hörte nicht auf ihn ; ja auch eilv Theil seiner Freunde gieng schnurstracks in das Lager der Forschrittler über. Seine Worte wurden zuerst nicht geglaubt, danu geringgeschätzt, schließlich seiner unersättlichen Ambition und krankhaften Erregung zugeschrieben. Es war aber nicht nervöse Aufregung, nicht krankhafte Einbildung, sondern tiefe Erfassung der Verhältnisse, durchdringendes Erkennen des politischen Charakters seines Gegners, die tiefe Wahrnehmung der Krankheitssymptome und der Dimensionen der öffentlichen Meinung, endlich die Kenntnis der blinden Leidenschaften der revolutionären Massen, was ihn zur mystischen Gestalt der erschreckenden Weissagungen machte. Er sah voraus, dass der Ueber« eifer und die Gewaltsamkeit, welche viele bei der Verbreitung der ungarischen Sprache bethätigen, den Fluch des Rasseuhasses und die Gefahr dcs Bürgerkrieges auf die Nation herabbeschwören werden und dass damit alle Errungenschaften seines patriotischen Wirkens vernichtet werden. Seinen im erwähnten Buche entwickelten Be» sorgnissen gab er wiederholt Ausdruck in den Versammlungssälen und besonders in jener berühmten Akademie-Prä'sidentemede, welche er Ende 1842 hielt und in welcher er mit scharfen Worten, aber erstaunlich tiefer Einsicht das System seiner ganzen Nationalitäts-Politik entwickelt. Um seine Theorie in seiner Anwendung anf die Magyarisieruug möglichst klar zu machen, führt Szechenyi zur Erläuterung das folgende Beispiel an: «Denken wir uns eine wenn auch nur aus einer Million Seelen bestehende nationale Familie, in welcher so viel intellectuelles Gewicht, bürgerliche Tugend, schöne Sitte, Geschmacks.Zauber, ausgebildete Wissenschaft, Lebensweisheit, praktischer Takt nnd mehr dergleichen Vorzüge aufgehäuft wären . . . dass sie gleichsam die Wiege und die Schatzkammer aller menschlichen Erfindungen und Fortschritte wäre, dass jeder« mann das Wohlthuende ihrer Einrichtungen genießen könnte, mit einem Worte: von welcher man ihrer lntellectuellen Superiorität wegen sagen könnte: sie ist das Volk der Raison. Und wir müssen zugeben — wenn w>r den Fortschrittsdrang der Menschheit nicht '^ ^"?/ ^" wollen — dass in einem solchen >jdealvoll allmählich alle diejenigen einschmelzen müssten, welche mit demselben in Berührung kommen. Es würde von sich selbst, ohne dass es zudringlich wäre, wachsen und sich ausbreiten; denn indem es in allem als Muster dienen könnte, ist es natürlich, dass es allmählich auch in allem nachgeahmt würde, und dass es solcher-weise sowohl seine Ansichten als anch seine Sitten uno mit diesen unausbleiblich auch seine Empfindungen aus diejenigen ühertragen würde, die mit ihm in Berührung kommen, wodurch auch seine Sprache sich ausbreiten würde. Es erwache nur einmal Empfindung, und ^ bleibt gewiss anch der Dolmetsch derselben, das ver-wa:,dtklingende Wort, nicht lange aus. . . . Eiuschmel-zende Superiorität muss man haben. Ja. Aber ljt solche einschmelzcnde Sufteriorität demjenigen eigen, del, anstatt liebenswürdig zu sein und Sympathie zu erregen, als Quacksalber nur auf das Aeußere wirkt, und we" er Grammatik lehrt, überall Schnüre hinnäht, und alle» mit Roth-Weiß Grün bunt macht, schon glaubt, da!« er Herzen bezaubert und Hirne erobert habe!? ^^ besitzt diese einschmelzende Superiorität derjenige, der dasjenige, wofür er selbst Achtung fordert, in anderen nicht zu achten weiß? Oder versteht diese Kunst der' jenige, der seinen heldenmüthigen Gegner, weil d'eie für sein Blut mit ebensolcher Begeisterung kämpsl, l^ er selbst für das seinige, anstatt ihn mit ritterlichem Geiste zu sich emporzuheben, barbarenhaft schlägt, u» nicht erröthet, seinen guten Namen mit niedrigem Verdaa) zu bemakeln? Oder ist ein solcher Meister von ties" Auffassung derjenige, der in seiner unruhigen Hitze ^ Ungarthum in seinem jetzigen rohen Zustande - - ' plötzlich von jedermann annehmen lassen will? - - ' Die einschmelzende Macht bildet allein die Civilisatlo"' welche kein Schwert verwundet und vor welcher auch"" glänzendste Heldenthum auf die Knie zu fallen geMing"' ist. Die Gewalt gräbt früher, später einzig und aue" sich selbst ihr Grab. Die Nationalität käun man l^ mandem nicht nur so aufschmieren, wie Kalktünche o Wand oder Glasur dem Topf. Auf unseren VeW wird sich niemand seiner Nationalität entkleiden. Wnroe etwa wir Ungarn es dulden, wenn welche Macht innn uns auf ihren eigenen Leisten schlagen wollte?» Politische Ueberficht. «aibach, 15. Ma« Die Entscheidung über das ArbeitsPrograM'" des Abgeordnetenhauses für den Rest ve laufenden Session dürfte wohl in den nächsten Tag getroffen werden. Das Präsidium wird sodann in ^ Lage sein, sich endgiltig darüber zu entschließen, weny Vorlagen außer dem Staatsvoranschlage noch Schluss der Session zur Erledigung gelangen so" ' Es sind diesfalls unter anderm in Betracht zu Me'' die Handelsverträge mit Spanien und Rumänien 1^ der dem Parlamente erst vorzulegende Handelsvertru mit Russland, die vom Herrenhause modisicierte ^ov .^ zum Unfallversicherung« - Gesetze, die Vorlage betMi^ der Herstellung neuer Localbahnen, die Novelle z .^ Brantweinsteuer-Gesetze, der Gesetzentwurf betreffenv Verstaatlichung der Lemberg - Czernowitzer EiseN welche «gemäßigt liberalen» Anschauungen Yw»^ In der Sitzung d.>r italieuischen Ka » ^Z vom Uj. entwickelten in Fortsetzung der BeratlM« ^ Kriegsbudgets die einzelnen Redner die von '9"^,^ geschlagenen Tagesordnungen. Während ble " hssi ungeduldig zur Abstimmung drängt, erarelst ^ das Wort und erklärte, dass er keinen G""w ^> seine vom Kriegsminister in der Sitzung """ Mjcht citierten Worte zu bereuen, da er immer der ^Z gewesen und auch jetzt überzeugt sei, dass eu H ^r Land stark bewaffnet sein müsse und dass es "//^, Müh.- gelohnt hätte, das Königreich Italien zu ^ '^ wenn es schwach und nicht imstande se" ^m ',^e Angriffen eines Feindes Widerstand zu WNe" ,H^l jedoch, angesichts der durch die übermäßigen "" ^s geschaffenen wirtschaftlichen Lage betrachte .^,is finanzielle Gleichgewicht als das wichtigste ^i ^ des Vaterlandes,' Von diefem Erfordernde" ^, sich bei der Abgabe seines Votnms leiten." ^isp, gemeiner Aufmerksamkeit ergriff das Wort. Derselbe erklärte, er habe die ^eg^ ^« genialt wieder übernommen, ohne >" .^,, Olg^ haben; aber sie zurückzuweisen in dem krlt,M. Laibacher Zeitung Nr. 110. 947 16 Mai 1894. blicke m dem die Nation sich jetzt befindet, schien ihm ^Feigheit. (Sehr gut!) Die früheren Ministerien !"Pen Ersparungen ^ erzielen, jedoch wurden die yNm Kriegsbudget gemachten Ersparungen durch die Morderungen anderer Dicnstzweige absorbiert. Ru-lick "n^ ^'°l'ltl wurden, nachdem sie alle nur mög-"en Ersparungen zu erzielen versucht hatten, gezwungen, «eue Steuern zu verlangen. Die Finanzvorschläge des Wnwcirtigen Cabinets sind also nichts Neues. Weitere Warungeu sind ohue eine allgemeiuc Reform der "Milchen Dienste ein Ding der Unmöglichkeit. Hiezu u°er bedarf es unumschränkter Vollmachten. Was die "««gaben für die militärische Vertheidigung anbelangt, U ""vtmte er die mit 240 Millionen festgestellte Ziffer, km ^ Nudini in seiner Programliirede angelwmmen "uoe. Crispi schließt: Die Regierung hat den besten wr?^ ^^^ ""^ möglichen Ersparungen bei der Heeres« rrwaitung zu erzielen, erklärt aber 12 Armeecorps Nett ^ W nothwendig. Redner leugnet, dass der ira n? ^" ^ Armeecorps mit der Tripelallianz in D? einer Beziehung steht, hiezu genüge es, die Ilal' ^ controlieren. Dass in einigen Gegenden ein?? ^ 6egen Steuern und militärische Ausgaben .r Bewegung gellend macht, sei nichts Neues. Er er-der U an ""^ ^^ Agitation in Piemont anlässlich ^ Festigung von Casale. Damals hielt Angelo aber ,° ""e heftige oppositionelle Rede. Cavour c^ "klärte, dass er vor die Finanzfrage stets die «»«H, "" Ehre und der nationalen Unabhängigkeit 3ea-? ^ Und die Kammer hat Cavour recht scb?/ ^"fall. Lang anhaltende Bewegung.) Man U "" zur Abstimmung. Eine von Luigi Ferrari ordn,, ^' von der Regierung nicht acceptierte Tages-stiinw ^b von der'Kammer in namentlicher Ab» Nnd?2 mit 199 gegen 135 Stimmen verworfen lv^ Herauf eine Tagesordnung Miceli-Damiani's, W ^ ^^ Kammer die Erklärungen der Regierung in eins^^^ ^"""l "'^ ^r Specialdebatte übergeht, vorher 3^ Abstimmung angenonimen, nachdem Crispi Geapn ^ Tagesordnung anzunehmen erklärt hatte, die ä, s r Tagesordnung Miceli-Damiani's stimmten belli s- ^chte, die Gruppen Giolitti und Zanar-3licni° ^'^ bie äußerste Linke. Zanardelli, Giolitti, "«ra und Artn waren anwesend. Ni^us Lyon wird vom 14. Mai gemeldet: Der beim ^ . Innern, Reynald, wendete sich bei seiner Theori ^n Turnfeste gehaltenen Rede gegen die l"gte?i ^? vaterlandslosen Internationalisten und llbli°',^?^ biese auf die Desorganisierung des Landes schtn^n Theorien bei dem heutigen Zustande Europa's We Verbrechen feien. Eentr^^ "^" aus Belgrad meldet, hat das radicale Wei s'A?"^ 15 Kreis- und (für Belgrad und Nifch) Hai ' - Me Parteiverfammluugen für den Monat die Ellp ?^"' um gegen den Ukas, durch welchen '"Utden '^ ^ ^ma.2 bieder in ihre Rechte eingesetzt lautn '' lndgebungen i« beschließen. Es sei jet>och gesw^iunehmen, dass die Behörden diese Meetings ^ll werden. »teich^.^tockholm verlautet vom 13. d. M.: Die i>n Ha" >^''^" ^"urde vom Staatsminister Boström llärte ^r" des Königs geschlossen. Der Minister er-^rtr'a? ?" ^"'3 die vom Reichstage angenommenen der NH?.rungen, darunter die Festsetzung der Zahl A Magsmitglieder, sanctioniert habe. Meldet 3'^"^'Ayres wird vom 14. d. M. Mfn,/. Der Congress wurde mit einer Votschaft begi^z "elche erklärt, dass der Friede für die Dauer Heber,, ! '"' ""d betont, dass man sich mit den Ur-^erde «zv «?""chm ^ keine Vergleiche einlassen ich ,:,, ^vtschaft constaticrt das Steigen der Rente, icht. n, H.'!"lchreitende Reduction der Zölle in Aus» Aeht w'l ^dee jeder neuen Emission zurück und ^zielwn der Versicherung, dass die auswärtigen Mnst^en vortreffliche feien. Die Votschaft hat einen ^lse in Andruck gemacht. Die Nachricht über die den ^.' "lo Grande ist übertrieben. Brasilien hat '^^/^elegraphenverkehr wieder freigegeben. Tagesneuigleiten. U'ig^rinz Ferdinand von Coburg) ist Klve U. 'l"h aus München zum Besuche der Herzogin- "s«lbe ^«."^lne "°" ^oburg in Coburg eingetroffen. ^ "'«e nachmittag« wieder ab. ftjä^'Selbstmord von Kindern.) Die drei-' ^"gen n " ""d der neunjährige Karl Ierfchabel !Ü den 2>n" ^' d- M. abends gemeinschaftlich in Wien >de warp ?"" ""d ertranken. Die Ursache der Selbst-^""a hat.» ^chte Schulauswelse. Eine Freundin der s "bigte A« °^ linder bls zum Canal begleitet. Dort Mnde N^ . derselben einen Zettel ein, auf welchem ^ Deine m ^"^"' ^'°be Emllie! Ich danke Dir "hr ist., "egleltung und sage der Mutter, dass es Vei dem am 13. d. !!1 ^"bwes^^ ^ Mauten abgegangenen Schnellzuge b ^loclerm ^" '^ i" der Strecke zwischen Sp.llern "u dle vordere Achse des Conbucteurwagens entgleist. Die Entgleisung wurde in 50 Minuten behoben und die Strecke freigemacht. Ein Unfall ist nicht zu verzeichnen. — (Dynamitattentat in Lilttich.) Als Mitschuldige an dem jüngsten Attentate wurden in Lültich zwei Frauen verhaftet. Ein russifcher Student, welcher sich kürzlich in Lüttich aufgehallen hat, wurde über Requisition der dortigen Polizei in Amsterdam verhaftet. Man hält ihn für einen Anarchisten und glaubt, dass er die Bomben nach Üüttich gebracht habe. — (Der Streik der Gauarbeiter in Wien) hat in der letzten Woche beträchtlich abgenommen und dürste noch weitere Verminderungen erfahren. Am 14. d. M. wurden mehrere schwach besuchte Nrbeiter-versammlungen abgehalten, in welchen zum Verharren im Streik aufgemuntert wurde. Alle Versammlungen Verliesen sehr ruhig, nur einige wurden wegrn Ausfälle auf die Regierung und das Parlament behördlich ausgelöst. — (Unfall auf einem Kriegsschiffe.) Als am 12. d. M. das in Quccnsferry eingetroffene britische Kriegsschiff «Galatea» Salutschüsse zu Ehren des deutschen Geschwaders abgab, wurde beim zehnten Schusse der Urtillerie-Instructor Lawrence infolge eines noch unaufgeklärten Unfalles gelobtet und einem anderen Matrosen der Arm abgerissen. Se. k. u. k. Oohcit Erzherzog Albrecht in Sarajevo. Am 13. fand um 8 Uhr früh vor der katholischen Domkirche eine militärische Parade statt, zu welcher die Soldaten katholischer Confession von sämmtlichen Waffen« gattungen ausgerückt waren. Se. k. u. l. Hoheit der Herr Erzherzog, welcher mit den üblichen militärischen Ehren-bezeigungen empfangen wurde, schritt die Fronten der ausgerückten Truppen ab und begab sich, von einer glän« zenden militärischen Suite und den Spitzen der Civilver-waltung begleitet, in die Kirche, wo höchstderselbe von der Geistlichkeit ehrfurchtsvoll empfangen und begrüßt wurde. Nach dem Gottesdienste fand die Defilierung der Truppen vor Sr. l. u. l. Hoheit statt. Sodann besichtigte der Herr Erzherzog daS neue Lanbesspital. hierauf fuhr der Erzherzog zur orthodoxen Kirche, wo ihm ein imposanter Empfang bereitet wurde. Am Eingänge überreichte ein Mädchen dem Erzherzoge einen Blumenstrauß und begrüßte höchftdenselben mit einer Ansprache. An der Pforte erwarteten den Herrn Erzherzog die Mitglieder des Kirchen» ausschufses, im Innern der Kirche der Metropolit im großen Ornat, umgeben von der Geistlichkeit. Der Metropolit begrüßte den Erzherzog mit einer Ansprache, woraus ein Gebet für das Wohlsein Sr. Majestät des Kaisers verrichtet wurde. Mit der Nbsingung der Vollshymne schloss der Empfang. Von hier begab sich Se. l. u. l. Hoheit in das Landesmuseum, sodann in die mohameba-nische Scheriatrichtcrschule, wo höchstderselbe von dem Reis-ul-Ulemma und der mohamedanischen Geistlichkeit empfangen wurde. Hier wurden die Moschee, der Lehrsaal, die Nlumnenwohnungen und die Küche besichtigt. Nun« mehr begab sich der Herr Erzherzog in das katholische Priesterseminar, woselbst er durch den Director Prixi begrüßt wurde. Beim Erscheinen deS Herrn Erzherzogs intonierten die Zöglinge einen Vegrüßungschor, woraus ein einheimischer Zögling eine Ansprache in deutschcr Sprache hielt. Nachdem die Vollshymne gesungen worden war, besichtigte der Erzherzog die Kapelle und begab sich sodann in die Mädchenschule zu St. Nuguftin, wo die Schülerinnen auf den Treppen Spalier bildeten. Der Herr Erzherzog besichtigte auch hier die Kapelle und betrat hierauf den Festsaal, wo höchstderfelbe mit einer Ansprache in deutscher und der Landessprache begrüßt wurde. Nachdem Se. l. u. k. Hoheit ein Nlumenbouquet entgegengenommen hatte, sand die Vorstellung der am Institute dienenden Schwestern ftalt. Um 3 Uhr nachmittags fand zu Ehren des Herrn Erzherzogs Albrecht beim Corpicommanoanten und Landeschef G. d. C. Baron Npftel ein Festdiner statt. Demselben wohnte der Kriegsminister G. d. C. Edler von Krieghammcr mit der Generalität, sämmtliche selbständigen Truppencommandanten, die geistlichen Würdenträger, die fremden Confuln, der Civilaolatus Freiherr von Kutschera mit den Spitzen der Lanbesbehörden, der Bürgermeister und der Vicebürgermeister der Landeshauptstadt und die Suite des Erzherzogs bei. Der Landeschef toastierte aus den hohen Gast und hob hervor, dass er sich glücklich schätze, nun als Corpscommandant Se. k. u. k. Hoheit zum zweitenmale in Sarajevo begrüßen zu können. Er wünschte, dass sich dieses Ereignis beim besten Wohlsein Sr. l. u. l. Hoheit erneuern möge und schloss mit einem drei-mallgen Hoch auf den Erzherzog. Se. l. u. l. Hoheit toastierte nach dem Baron Apftel, gedachte desselben als feines Waffengefährten und drückte den Wunsch aus Baron Appel möge der Armee und dem Lande noch lange erhalten bleiben. Das Diner dauerte bis 7,6 Uhr abends. Anlässlich der am 14. d. M. früh erfolgten Abreise des Herrn Erzherzogs Albrecht drückte derselbe allen An» wesenden gegenüber seine Zufriedenheit über den Empfang aus und verabschiedete sich in huldvollster Weise mit den herzlichen Worten: «Adieu, meine Herren!» Local- und Provinzial-Nachrichten. Landeshilfsverein vom Nöthen Kreuze. Unter dem Vorsitze des I, Vicevräfibenten, Herrn lais. Rathe Murnik, fand am 15. d. M. die ordentliche Generalversammlung des Landeshilfsvereines vom Rothen Kreuze für Krain im Gemeinderathssaale statt, zu welcher sich auch die militärischen Beiräthe des Vereines, die Herren l. u. k. Oberstabsarzt Dr. Ficker und l. u. k. Haufttmann Nndrejla, eingefunden hatten. Der Vorsitzende theilte in seiner Ansprache u. a. mit, dass Se. Majestät der Kaiser Allerhöchst-seine Befriedigung über die Thätigkeit der Gesell-schaft vom Rothen Kreuze und der Protector-Stellvertreter, Se. k. u. l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Karl Ludwig, Höchstseine Anerkennung dem Landes-hilfsvereine für Kram haben ausdrücken lassen. Dem Thäligleitsberichte, welcher inlürze den Mitgliedern gedruckt zukommen wird, ist zu entnehmen, dass für den Fall einer Mobilisierung der k. u. l. Armee dem Vereine seitens der politischen Landesbehvrbe im voraus das ausschließliche Recht zu öffentlich?« Sammlungen im Lande Krain sür Zwrcke der freiwilligen Sanitätspflege ertheilt worden ist. Nach den abgeänderten Anerbietungen werben im Kriegsfalle in Laibach zwei Anstalten activiert werden, und zwar eine Kranlenhallstation für 210 Mann in der neuen Infanteriekaserne und ein Reconvalescentenhaus für 100 Mann in den Localitäten des der lrainischen Sparcasse gehörigen alten Schießstättegebäudes; nebstbem sind noch andere Unterkünfte in Aussicht genommen. In 14 Privatpflegestätten ist die Unterkunft und Verpflegung für 30 Officiere und 37 Mann gesichert. Für den ärztlichen Hilfsdienst in der Stadt Laibach und auf dem Lande stehen 12 Aerzte und sür Medicamentenlieferung 2 Apotheker in Vormerkung. Für den Pflegedienst in den beiden Anstalten sind von S?ite der Militärbehörde 30 Mann aus dem Stande der Landwehr zugewiesen worden. Die gesummten Local-Krankentransporte wird die hiesige Feuerwehr unentgeltlich besorgen. Für den Fall einer Cholera-Epidemie hat der Verein 36 Wärterschürzen, 236 Betteinlagen, 60 Cava« letten und 150 Leintücher angeschafft, wovon einiges bereits an die Nothspitäler in Labore bei Krainburg, Kronau, St. Peter bei Adelsberg, Prevoje bei Stein und Gottschee abgegeben wurde. Durch die Vermehrung der Materialvorräthe hat sich der Wert derselben von 810 fl. 46 lr. auf 1292 fl. 42 kr. erhöht. An Spenden find dem Vereine seitens der krainischen Sparcasse 300 fl. und seitens des lrainischen Landtages 100 fl., vom letzteren außerdem noch 600 fl. für Vorkehrungen zur Abwehr einer Cholera-Epidemie zugekommen. Der Verein zählte am Schlüsse des Jahres 1893 3 Ehrenmitglieder, 229 ordentliche und 3 unterstützende Mitglieder. Der Rechnungsabfchluss weist einen Vermögensftanb von 11.754 fl. 31 kr. in Barem und 550 fl. in Effecten nach. Dem Vereine gehören 17 gweigvereine mit 2 Ehrenmitgliedern, 481 ordentlichen und 36 unterstützenden Mitgliedern und einem Vermögensstande von 5074 fl. 77V, kr. in Barem und 110 fl. in Effecten an. Der Bericht wurde zur Kenntnis genommen. Sodann wurde eine kleine Aenderung der Statuten auf Grund des in der vorjährigen Bundesversammlung gefassten Beschlusses vorgenommen. Bei der Ergänzung«. Wahl eines Censors wurde Herr Joses Kuiar, Reichsrathsabgeordneter, als Censor und Herr Josef Lozar, Kaufmann in Laibach, als Ersatzmann gewählt. Zum Schlüsse sprach' der Vorsitzende allen Gönnern und Freunden des Vereines den verbindlichsten Dank aus und schloss sodann die Versammlung. — (InspectionsreisedesLanbeS-Präsi. denten.) Die Insvectionsreise, welche Herr Landes-Präsident Baron Hein mit dem Regierungssecretär Ritter von Laschan unternahm, führte gestern nach Bischof« lack, wo die Ankunft um 9 Uhr vormittags erfolgte. Zum Empfange hatten sich die Gemeindevertretung, der Stadtpfarrer, der Ortsschulrath, der Vezirlshauptmann von Krainburg, die Gerichts« und Steueramts-Neamten, die Feuerwehr und der Notar eingefunden. Der Herr Üandespriisident besichtigte vorerst unter Führung der ehrwürdigen Schwester Oberin, der Klosterfrauen und des Klostergeistlichen die äuß?re Ursulinrrinnenschule und da« Pensionat. Im Refectorium begrüßten Pensionärinnen den Herrn Landespräsibenten mit einem freundlichen Willlommliede und einer sinnigen Ansprache. Beim Verlassen stimmten die Zöglinge die weihevollen Klänge der Vollshymne an. Der Herr Lanbespräsident besichtigte sodann das Schulgebäube und stattete der Schaswollwaren-Fabril des Herrn Krenner einen Besuch ab, und ergriff wiederholt dle Gelegenheit, um seiner Nesriedigung Ausdruck zu geben. Im weiteren Verlaufe des Vormittage« beehrte der Herr Landespräsident den Sladlpfarrer, den Vezirlsrichter und Notar durch seinen Besuch, sprach im Sleueramte und Gcmeindeamte vor und sehte um zwei Uhr nachmittag« seine Inspektionsreise nach Ibrla fort Laibacher Zeitung Nr. 110 948 16. Mai 1894. — (Sitzung desGemeinderathes.) Morgen um 6 Uhr abends findet im Rathhaussaale eine öffentliche Sitzung des Laibacher Gemeinderathes mit nachstehender Tagesordnung statt: I. Mittheilungen des Vorsitzenden. II. Wahl des Bürgermeisters. III. Wahl des Vice-Bürger-Meisters. IV. Wahl der ständigen acht Sectionen des Ge-meinderalhes. V. Ergänzungswahlen, und zwar: für das Wasscrleitungsdircctorium (2), für das Dircctorium der ' städtischen VerzehrungssteuUpachtung (1), für die Section für die elektrische Beleuchtung (3), für die Canalisierungs-seclion (3), für den Verwaltungsrath der städtischen Spar-casse (5) und für den Schulausfchuss der gewerblichen Fortbildungsschule (1). — (Schulgesehfeier.) Die vom lrainischen Lehrervereine veranstaltete Erinnerungsfeier anlässlich des 25jährigen Bestandes dcS Reichs-Vollsschulgesetzes findet heute in der Casino-Glashalle statt. Beginn um 8 Uhr abends. Das Fest »st ein patriotisches, denn es gilt, der Freude über eine 25jährige Periode gedeihlicher Entwicklung der Schule und dem unterthänigsten Danle gegenüber dem erhabenen Monarchen, dem edlen Begründer, Förderer und hochherzigen Schirmer der Schule Ausdruck zu geben. — (Militärisches.) Im Einvernehmen mit der l. k. Landesregierung hat das l. u. k. 3. Corpscommando in Graz bewilligt, dass die Vontrolversammlungen für die ControlpfUchtigen des Heeres (Kriegsmarine) aus dem neu errichteten Bezirlsgerichtsfprengel Zirlnitz in diesem Nmtsorte abgehalten werden. —o. — (Schulerweiterung.) Mit Rücksicht darauf, dass seitens der Interessenten die Einführung des ganztägigen Unterrichtes an der derzeit zweiclassigen Volksschule in Veldes angestrebt wurde, hat der k. l. Landes» fchulrath im Einvernehmen mit dem krainischen Landes« ausschussc dic Erweiterung dieser Schule auf drei Classen bewilligt und wird hiefür von dem Zeitpunkte an, wo das erforderliche dritte Lehrzimmer hergerichtet sein wird, eine dritte Lehrstelle zur Besetzung gelangen. —o. — (Orottenfeft.) Begünstiget vom herrlichsten Wetter wurde am Pfingstmontag das traditionelle Grotten» fest in Adelöberg abgehalten. Nicht weniger als sechs Ver« gnügungszüge, worunter einer mit Gästen aus Amerika, trasen um die Mittagsstunde in Ndelsberg ein. Den approximativen Berechnungen zufolge dürfte die Zahl der Grottenbesucher weit über 5000 betragen haben, was den klarsten Beweis liefert, dass sich die Frequenz von Jahr zu Jahr steigert. Kein Wunder auch; solche Naturschönheiten und so bequem zu erreichen! Selbstverständlich war der reizende Tanzsaal, so wie immer, der am stärksten in Anspruch genommene Grottenraum; getanzt wurde mit einem Feuer und einer Ausdauer, als ob wir uns mitten im Fasching befunden hätten, fogar eine Quadrille wurde arrangiert. Die Tanzmusik wurde in vorzüglicher Weise abwechselnd von der Regimentslapelle des k. und k. In« fanterie - Regiments König der Belgier aus Laibach und der braven heimischen Kapelle besorgt, während die Tamburaschenkapelle aus Reifnitz oben auf dem Calvarienberg concertierte. Das im Tanzsaale befindliche Buffet war recht gut und infolge dessen vom Publicum auch ununter» brochen belagert. Schließlich sei noch hervorgehoben, dass trotz des ungeheuren Menschenandranges weder eine Stö» rung noch ein Unfall zu verzeichnen gewesen ist. * (Großes Schadenfeuer.) Am 11. d. gegen 3 Uhr früh brach im Vrettermagazin des Besitzers August Nussbaum in FuZine (Sturja) auf bisher unbekannte Weife Feuer au?. Dasfelbe ergriff auch die anstoßende gemauerte und mit Ziegcl gedeckte Maccaroni'Fabrik sowie einen Wagenschupfen und äscherte binnen vier Stunden die erwähnten Objecte vollständig ein. Der hledurch verursachte Schaden dürfte sich auf 30.000 fl. belaufen. Der Beschädigte ist auf diese Objecte mit 25.000 fl. versichert. Dem thalkräftigen Eingreifen der Wippachec Feuerwchr, der Gendarmerie und der Bevölkerung ist es zu verdanken, dass das. Feuer auf die genannten Objecte befchränlt blieb. __i-. -- (Aus Rudolfswert) geht uns die Mit-theilung zi, dafs in die dortige am 1. d. M. eröffnete städtische Sparcasse bisher 7194 fl. 63 kr. eingelegt und aus diesem Einlagsbetrage bereit« mehreren Parteien Darlehen gewährt wurden. —o. — (Renovierung eines alten Bau» °/"lmals.) Das den heimischen Nlterthumsfreundm wohlbekannte Gebäude mit den drei übereinander gestellten «apcllen und dem romanischen Portale auf der Kleinfeste von St^n wurde in seinen Innenräumen, welche interessante Swnsculftturen ausweisen, einer Renovierung unter. Men d.e längere Zeit in Anspruch nahm. Die Besucher "' Wnste Fernsicht KavellH^ "eW ""«" Bau, dessen Napellchen der he.l Mar.a. dem heil. Eligius und dm Ut^chen'V «""den. in «ugenschei°n zu nehme" eh«^^ — (Impfung.) Jeden Donnerstag nachmittags um 3 Uhr wird im städtischen Rathhaussaale unentgeltlich geimpft. — (Staatseisenb ahn rath.) Der Staatseisenbahnrath ist von Sr. Excellenz dem Herrn Handels-minifier zur diesjährigen Frühjahrssession für Montag den 28. Mai einberufen worden. Neueste Nachrichten. Gelegrarntne. Miihrisch-Ostrau, 15. Mai. (Orig.-Tel.) Zur Tagschicht am Tiefbau in Mährisch-Ostrau siud 40 Procent der Belegschaft angefahren. Es kommt hierbei zu berücksichtigen, dass nach Feiertagen die Anfahrt gewöhnlich einen Ausfall von 15 bis 20 Proceut aufweist. Die Situation in Mähren ist sonst unverändert. Troppau, 15. Mai. (Orig.-Tel.) In Peterswald im Albrecht-Schacht sind 50 pCt., im Eugen - Schacht 30 pCt. der Belegschaft eingefahren. In der Sophien-Zeche Poremba, im Hauptschacht Orlau, im Neuschacht Lazy, im Bettina-Schacht Dombrau und auf sämmtlichen erzherzoglichen und dm gräflich Larisch'schen Schächten in Karmin ist die Belegschaft vollzählig eingefahren. Heute wird mit achtstündiger Schicht ge-arbeitet; in den folgenden Tagen mit zwölfstündigtr Schicht. Die Ruhe wurde nirgends gestört. Budapest, 15. Mai. (Orig.-Tel.) Im Abgeordneten-Hause widmete Vicepräsident Szlavy dem verstorbenen Präsidenten des Oberhauses Vay einen ehrenden Nachruf. Er gedachte an dessen Mitwirkung an der Her« stellung des verfassungsmäßigen Zustandes in Ungarn. Das Haus beschloss die Ausgabe von Traueranzeigen und die deputative Theilnahme bei der Beisetzung. — Als Vertreter des Kaisers ist der Flügeladjutant Graf Lonyay hier eingetroffen. Die Einfegmmg der Leiche Vay's fand unter Theilnahme des Vertreters des Kaisers, der Minister, Würdenträger, Abgeordneten, Magnaten und der Mitglieder der Akademie heute nachmittags statt. Die Leiche wurde abends nach Also-Zsolcsa überführt. Budapest, 15. Mai. (Orig.-Tel.) In der Abend« Conferenz der liberalen Partei erklärte der Ministerpräsident, die Regierung halte gegenüber dem Votum des Oberhauses die Eivilehe-Vorlage unverändert aufrecht, stütze sich hiebei auf die große Majoriät des Abgeordnetenhauses sowie auf die einmüthige Haltung der öffentlichen Meinung. Die Regierung werde den Gesetzentwurf neuerlich den Abgeordneten vorlegen. Nach Wiederannahme desselben trete an die Regierung die verfassungsmäßige Pflicht heran, jene Garantien zu suchen und jene constitutionellen Mittel zu ergreifen, welche die Annahme des Entwurfes durch das Oberhaus sichern. Die Regierung werde rechtzeitig von der Krone die betreffenden Vollmachten erbitten. Der Ministerpräsident ist überzeugt, die Partei werde wie bisher die Regierung hiebei unterstützen. (Langanhaltende Eljen« rufe.) Die Partei fprach die einhellige Unterstützung aus. Vor und nach der Conferenz brachten die Üni-versitätsjugend und die Bürgerschaft den Ministern und der lib?ralen Partei lebhafte Ovationen dar. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 15. Mai: Ena.elsbera.cr, Privatier; Aumann, Privatier, Gurkfcld. — Lloyd, Kfm., s. Frau; Mayer, Beamter: Zimer, Privatier; Kern, Kfm., Tricst. — Dr. Lazanski, Graz. — Vezgorsel, Private, Laibach. — Ietis, Privatier, Trantenau. — Stedl, Advocatens.Oattm; Kovacic, Privat, Rudolfswert. — Pamütta, Gastwirtin, Sissek. — Rockenstein, Privatier, s. Frau, Cilli. — Libkovitz, Kfm.; Weiß, Buchhalter, Agram. — Ioch< mann, Kfm., Prag. — ». Nachlich, Tauber und Edcr, Kfltc., Wien. — Pajuny, Kfm., Plesce. — llesni, Kaplan, Moravce. Hotel Stadt Wien. Am 15. Mai: von Susic, l. l. Oberst i. N,; E. von Susic, Obersten.Oattin; N, von Susic, Private, Cilli. — Rnbctni, Dr. Bujanovic, Professoren; Rittim, Domprediger, Agram. — de Rocco, Holzhändler; Porlitz, Assecuranz-Inspcctor, Trieft. — Lininger, Bureauchef, Gürtschach. — Lackncr, Privatier, Tscher-nembl. — Krämer, Kfm., München. — Kritsch, Ksm.. Wien. — Dougan, Kfm., Vrezovica. — Suvic, l. l. Lieutenant, Pola. — Krasser, Privatier, s. Frau, Graz. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Am 14. Mai. Hromec, St. Georg. — Ielenc u. Thencr schuh, Neumarltl. — Dedevc u. Meden, Vigaun. — Divjal, Marburg. Hotel Vaierischer Hof. Am 14. Mai. Braune, Eisenzopf u. Verderber, Gottschee. — Vornbacher, Krapfenfeld. — König, Graz. Hotel Sildbahuhof. Am 14. Mai: Apacic, Actina, Graz. — Lenassi, Villach. — Pctric, Adclsbcrg. — Erschen, Trieft. — Dr. Rausch, Haynigcr, Wien. __________ Meteorologische VeonachtuMv in Reibach. ? u. Mg^735 - 4 11^6 N. schwach heiter 15.2. N. 784-6 22 4 SO. schwach bewöllt 0 00 9 »Ab. 7355 15-3 W. schwach heiter ylk ?^gMs heit^ nachmittags leichte Bewölkung, intensives "vendroth. klare Mondnacht. Das TageSmittcl der Temperatur ^^' um 2^4° ^ hem Normale. Verantwortlicher sittter von Nissehrad. Verstorbene. Den 13. Mai. Francisca Knoblocher, Arbeiterin, 20 I>, Alter Markt 20. Den 14. Mai. Ludwig Ernest von Appel, Majols-SoP, 4'/« I,, Alter Markt 3, Den 15. Mai. Andreas Janes, Kleinvichstecher, 45 ^, Polanastraße 25. ^ Uuszeichnuna von ssabrilsarbeitern. Unter den >n der letzten Generalvcrsammlnng des n.°ö. Gewcrbevereincv " Gegenwart Sr. Excellenz des Herrn Statthalters mit MedaiUn ausgezeichneten Arbeitern befanden sich fünf Kaineradel', v> sämmtlich ül,er 30 Jahre, der älteste sogar über 3» Jahre, M °" k. l. priv. Milly«Kerzen«, Seifen- und Glycerin-Fabrik^ F. A. Sargs Sohn nächsten zwei Jahren weitere zehn Arbeiter der Sarg'schcn F^ in gleicher Weise ausgezeichnet werden. (2W^ Die Generalversammlung hat am 12. d,M. bei Anwesenheit uo> I? Actionärcn, welche 220« Actien repräsentierten, unter c" Vorsitze des Vcrwaltungsraths. Präsidenten Otto Seybel st"" gefunden. Der vom Director Iulins Neinitz verlesene Ocschal" bericht constatiert die zunehmende Prosperität des 3^!!^ Dasselbe widmete seine vor ehmlichste Sorgfalt drin Gcschüi in Anlagewerten und erzielte in diesem Geschäftszweige! hohe Umsatzziffern, wie sie in keinem früheren Jahre auch " annähernd erreicht worden sind. Auch alle anderen ^eschäftsM^ zeigen eine zufriedenstellende Entwicklung, namentlich aber ^'" »Mcrcur» in Wien ins Leben gerufene Institution der ^ sicherung gegen Cours Verlust von Losen und vcrk'sva^ Wertpapieren infolge Auslosung, welche heute ein populärer schäftszweig des Institutes geworden ist. Ebenso erfreuen M. Auskunftsbureaux einer starken Benützung seitens des ^» ^ cums, so dass sich die Leitung des »Mercnr» veranlasst s'^ Localitäten dieser Abtheilung zu erweitern nnd deren V^"" zahl zu vermehren, Das Iournal'Mercnr» verzeichn«^ e namhafte Vermehrung seines Abonnentcnstandes. Das N e' >' ^ tragnis des Geschäftsjahres beziffert sich mit 470,713 st' „„» und zeigt deinnach gegen das Vorjahr eine Steigerung ^ 126.340 sl. 54 kr. Die Verwaltung sieht sich zunächst vcraM' ' die Gründung eines Pensi onsfonds für die Beamten " zuschlagen nnd demselben als Gründungscapital ^-^"Hs>„ widmen. Die 5°/,.igen Zinsen des Actiencapitals erfordern!^.^""^ die ordentliche Dotierung des Reservefonds 17.« 13 fl. !1? "V^ Tantiemen 35.627 sl. !)4 kr. Aus dem souach verbleibenden " winnc pr. 327.271 fl, 3l) kr. schlögt die Verwaltllng die ErW ' ^ der ordentlichen Reserve von 1?.«13 fl. !)7 kr. auf 25.0l)0 ft '^, die Vildllng eines anftcrordentlichen Reservefonds mit ^^' ,s,,.hs dic Widmung der erwähnten 30.000 st. für den Pens'"'Nfl, und die Auszahlung einer 10°/„igen Superdividende mit ^'"" zie vor, so dass die gcsammte Dividende 15"/„--75 st V""^ betragt, 35.l)85 fl. 3« kr. werden auf neue Rechnnng vorgetlH^ Die Geueralvcrsllmmlnng genehmigte einsliinmig diese ^"A a,! und gelangt der Euupon Nr 7 mit 75 st. — vom 15 d. M- " ^ den Casscn der GcscNschaft znr Auszahluug. Mit der Wiederw ^ der bisherigen Revisoren schloss die Genemluersammlung. (^^^> Ernst Gtöckl gibt hiemit Nachricht voul Ableben des Fräuleins Rosalie Dorfmeister welche heute «m 2 Uhr morgens nach langwieriger Krankheit, ergeben in den Willen Gottes, verschieden ist. , Das Leichenbegängnis der Verstorbenen fiudtt Donnerstag den l?. d. M. nm mro Samstag den U1. d. M. nm 7 Uhr fnih i» °" Franeiscancrtirchc gelesen werden. Laib ach am 1«. Mai 1894. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlichster Theilnahme während der Krankheit nnd beim Hinscheiden unier lieben, guten Mntter, bcziehungswcife Schwieg" / Groß» und Urgroßmutter, der Frau Marin Verdau gri>. Olemlmo sowie für das zahlreiche Geleite zur letzten Nnhe^ statte der theuren Verblichenen, dann fM ^ vielen schönen Kranzspenden, sprechen wir allen ^ herzlichsten und wärmsten Dank ans, InsbA"" , danken wir anch dem gcehrlcn Gesangvereine «Slav für den weihevollen Grabgcsang. Die trauernden Hintcrblicbclle^l Danksagung. Für die Betheiligung des BcmntcnlörpcrS " > Krainburg und Bischoflack und der zahlreichen ss"U>- > und Bekannten am Leichenbegängnisse unseres > liebten Sohnes, bezw. Bruders, des Herrn > Albin Flack k. l. Steucramts Adjuncten ,^ > sowie für den erhebenden Grabgcsang und die ^^N I Kranzspenden sprechen wir auf diesem Wege >" , > innigsten, herzlichsten Dank aus. > Kraiuburg am 15. Mai 18!)4. . .« > ___________ ^Laibacher Zeitung Nr. 110. 949 16. Mai 1894. Course an der "Wiener Korse vom 15. Mai 1894. «°0 >8«3! ^° 2t°as«lo,e . 250 fl. ,,.? - ,48- l»«n. /" " n°nze 500 I, 14« . . 14N 5" ,»«^ ^' " ssünstc, 100 fi. 157 c>0 158 8b '"««r ^tallt«lo!t . . 100 st. '^0-^02- z»/°^ „ . . 50 fi, »00- «0<- ^° ,9°,' „«oldrentr. steuelfrc! 120 80 180 50 ^°^^°»enlen»t, steuerfrei -'--------'- ^,,"°- Dritte in KronenMhr. «°/ ^^lU"'Kronen N°m. W- 98 80 '» "». dto. dto. per Ultimo »7 90 «8 10 «'«tu»«,,«. ««»««schul»»« «. 4°/« 123 25 188 50 lil^^a""»" LUber »»/,<> «7.^,' W0 st. Nom. 5'///. «2 »0 1»8 - '»«'», l>Nlonenw,fwiers,(dl>,. l»/ «n^ ^ für »na ssr. Nom. 9« 60 9? 60 3<« °""beraer Nahn in Vllb. "/dt°i^"' "^.Nom. — -- "'»WO «k. ,. ,>'«,^3^»^W.?r.N «59 - 8«°-"'««'«»dwel» 200 fi. «. W. bt«.tz,,°V/°...... »37 «33- «°,i,W'5ll.2U0fl.e.W.K°/« »»»------------ ""'"'!°W..V.MX>fi.<5M. »I« 80 »IN Ü0 Velo Wart vo» Siaale zur Zahlung «ber»»«mene Vlsb. .Prior.» Obllzatlone». «tlisabtthbahn «00 u. 8(X>0 W. lür 200 «l. 4°/» , . . . 118 75 119 75 »Ilsabethbahn, 400 u. 2000 M. 800 M. 4°/„...... 1l5 40 1«« 40 ssra„z Iolcpt>N. lim. 1884 4 98 40 99 4«, Wnlizilchc tlarl ^ Ludwig ^ Vah» /„ . 97'— 97 15 Vorarlberg« «ahn, «miss. I884, 4"/y. (dlu.öt.) T,,f. inofl. N. 9N75 9?7b Ung, Voldrente 4»/„ per «asse. »9 50 119 70 dto, dto. dto. per Ultimo . . 119 40«,9 «0 dto. «enle Kronenwähr., 4°/„, steuerfrei sür 200 Kronen Nom. »5 10 85-.1N 4„/° dto. dto. dlo, per Ultimo . 9b 0ü 9b »5 dtv. Et. lt.M, Vold 10» fl., 4'/,°/„ 18? 80 1« NN dto, dto. Gilb. 100 fi,, 4'/,°/. ,0» — 10» 6U dto. Vtaatl'Obli».. (Una. 0bpl,.) V. I. 1876. b°/„ . . 12» 50 lL4'50 dto.4'/,°/„Lchantrenlll «nl,°Obl, ion 4'i 100 5b bt°. Pr»m,.»,,l. K100N. «W. ,49 — lkn — dto, dto. 5 50fl. ö. U, 148-50 149-25 Thtih'Reg.'Los« 4«/« 100 fl. .14« 7b 143 75 Glnnb»ntl.'Vl>ltlatiVN»n (für 100 fi. EW.). ö"/» «alizifcke......---------------- 5°/« niedelßfttrrelchischt . . . 109-75 110-75 4°/„ lroatilche, unb llavonische . --— —-- 4°/„ ungarische (100 fi. W.) . 9b 40 9S-L0 Hnd»r» 2ssör» . . — — — — «nleben d, Vtabtgemeinde Wien 107 — 107 N0 «nleyen b. Stabtgemeinde Wien (Silber oder Gold). . , .130 25 18185 Prämien«»!, d.Vtabtgm. Mim 174 2» 174 75 ««rlel>ll,i'«nlehen oerlosb. l,°/, 100 75 —-— 4"/, Krainer Lande» «lnl. . . 97-60 9b — Psandbrles» (für lN0 fi.). Vob«. allg. «st. w iV I.Vl.4°/<». 1«8 50 1»4 — bt». .. /,°/,vl. 101— — — Zriorilät,.PbllgaNon,n (für 100 fl.). sserblnandl-Nordbahn Vm 188« 99'70 100 40 Oefterr. Noldwestbahn . . .109 40 110- stoatebahn....... »18 50 — — Südbahn k 3°/,..... 158 - 15880 ,f 55"/,..... 1L«'7K -'- Ung.'galiz. Vahn .... INS — 10» 30 4°/„ Unterlrain« »ahnen . , 98 50 99 — Dw»rs» z«s» (per Vtüll). Budapest«»«««« (Dombau) . I0'ü5 10 ?5 «lreditlos, 100 fi...... ,l»g 196-V0 «l»ry°l°,!»», Dampflch.100fl.llVl, 14« ?b 143'bN oiener Uofe 40 fl..... 88/5 «4 75 PM^Ullse 40 ft. C«N. . . . 58 5s» 58 75 Nöthen Kreuz, «st. «e!. v., 10 fl. 18 70 I8l»t< Rothen Kreuz, un». Vef. v., 5 fi. 1« «!> l«'W Rudolpblznst 10 fl..... »2'50 »»^5 Lalm-Lose 40 fi. IM. . . . 74 — 75 — Lt.°Venoi»'Lofe 40 fl, CM ?<> »- ?l> 50 Waldstein-liofe »0 fi. IM . . b0- > 53 — Windilchgrütz Lose »0 fi. «M. . —-— — — «ew.^vch.d. 8"/„ Präm.»Schulbv. d, Vobtncreditanftl.Vm. 19'50 »0b0 bto. II. «km. 1889 .... »8 — 81 — Laibacher Lose...... »5 — »5-50 «ell» W»re Dauk-Artlln (per Ltück). »nglo»Oest. Vanl »00 fl. «0°/^«. lii 75 i5i 75 Vanlverein. wiener 10« fl. , 1»? 50 188 80 «odencr.-«nft.M.800 fl.8,40°/» 470 - 4?» — Grdt,»«nst, f, Hand. u. V, 180st, 854 80 355'4/) bto. bto. per Ulttmo Beptbr. »54 90 855 40 Irebitbanl, Nlla, ung., 800 fi.. 435 50 48«'5^ Drposttenbanl, »llg., »00 fl, . »z» . «?8 — — «HN — hypothelenb.,öft,>800fl.»ü°/,» g? — 87 75 Länderbanl, Oft., »00 st.. . »48 90 849 40 Oefterr.'Unaar. Vanl «00 fl. . 99? — 1^01 Unlonbanl »00 fl. . . . . ,z9 50 z«o 50 »erlehllbani. «llg., 14« st. . ,?,- . l?, — ßrti»n »0» Zr«n«porl- (per Tlü. «lbrecht'Vahn »00 fi. Gilbn . 9« 50 9? 50 «uffig'Tepl. «Nsenb. »00 fl. . . ,««> zgz» «öh«. ülln-bbahn 150 fi. . , «58 - 854 - „ wtstbahn »00 st. .. 401 — 408 50 «»lchtiehtad« «lf. »00 fl. »«. ,880 1»«7 ^ "t° ckt. «) «X> st. . 488 50 484 -Donau > Dampfschiffahrt . Okj. Nesterr. 500 fi. IVl. . . . 455 — 457 — Dr»U'«.(Vatt..Dl>.'H,)800st.T. — — — — Du^«obenbachetE.°V,800fl.V, z? ., 57,0 Yerdinnnd« Norbb, 10N0fl. llVl. z«»!, gyz,,) ««lellich. »00 fl. ß. . , . »77 4l) ,7l. 40 «loyd, »ft«rr., Irlest, 50« H.CM boo — !>02 vefterr. Nlü-bwcstb, 800« Eilh. ,«» ^ ^« 5N bto. (lit. ll) »00 fi. T. . . ««4 ^4 7h Vr°g-Dux,erE«tnk!,15U ft. Vilb. 84- 84 15 Tiebenliürger Eisenbahn, e<1ie. — - — .. E!allt«r!Ienblll,n «l«> fi. T. . . g^x hy „8 25 Güdlmhi, »00 si. Kilber . . , ,0»-5s, 103 »<> Vüdnordd. Verb.»«. 800 fi. «W ^<»z.^ «,4 ^, Tl,M»Ny»«^.,Wl.,17V«s. 78— 7«.- (per Stück). Vauaes., «Ill«, vest., 100 st. . 109 — 109 ?b Egydier Eljen» und Stahl'Inb. in Wien 100 st..... «4 — «5 — «lsenbahnw.'Uelhg., erst«, 80 fi. 1,8 b0 114 >w ,.«lbe»2hl", Papierf. u. «.-«. 45— 45 50 2i»«n«« Vr»»<«< «00 st. . . 109 50 1,0 - ««lten'GeieNlch, »sterl.««lpi« «9 10 69 ?<» Pr»^l «istn-gnt.«»^. »00 «. b«8 5"1 5«5 50 V»l»o»l«rj. Gtetnlohltn «0 l ?«0 785 — „V«le,l»ühl", Vapterf., »00 I. 205 — «0/ — , Steyrer»/', Papiers, n. v.»». 152 — 154 — trisail« »ohlen».««es. ?0 st, l»5 — i«l, -. «»ffenf,«».,0est.il, Wlen,»«) l. »?b -- »80 — »»«»«N'Leihanst., «ll,. w Pest, «1......... 486-489 — »«. ««»eselllch»« l00 st. . . 18« - 18^ K0 «MnltrlelGerZiegtl-Utti«»'»«!. »»»9 — »01 - Dnls«. Amsterdam....... l<» 65 l08 80 Dtutfche Plütze...... «130 614». lionbon........ l»5 »5 i»z i.b Par<»......... 49 78» 49 77, Ducaten........ d 94 5 l<» 80.»ranc».Stücke..... »!^^ 9S7, Bilder........ -^ -- Deutlche «eich»banlnottn . . «1 »0 »I 8?> Iiallenllche «anknoten ... 44 ?0 44 80 Pavier<«ubel . . . l-34, 1 84». In Steer!» täglich dreimal frische Ziegenmilch. 82 Vorstehhunde serm Vnd Hündin, deutscher Rasse, beinalie sind \ .,Sonflers Hündin, Farbe sohecken, *u vpri sosort um den Prcis von 110 fl-Heißte a11 sen> Hi'ndin ist tragend. — Ge-2eitUn nlräSe au die Administration der Uhu p Unter «Vorstehhunde». Ferner ist ein 30 |i' ra(''lfexemplar, um den Preis von ^^*" »aben. (2135) 2—1 Zwei Herren finden Kost und Wohnung vom 1. Juni an. Näheres in der Administration dieser Zeitung. (2143) 3-1 (Slifif. Ich beehre mich, dem geehrten P. T. Pu-blicum ergebenst mitzutheilen, dass morgen den 17. d. M. der Gasthof-Garten und die Kegelbalin „zur Sternwarte" eröffnet wird. (2152) Um zahlreichen Besuch bittet August Weixl. K. k. Österreich. $$L Staatsbahnen. Offert - Ausschreibung auf Lieferung mineralischer Kohle. %, .^„Lieferung des Bedarfes an mineralischer Kohle für die Zeit vom 1. Jänner »öäo'i81-December 1895 in dem für diesen Zeitraum erforderlichen Ausmaße von normen gelangt im Wege schriftlicher Offerte zur Vergebung. nm>Hpn v°r, JJV' k- Eisenbahn-Belriebs-Diredion behält sich jedoch bei JJjagende Offerten 1 H^/lrei Jahre, d i vom 1 Jänner 1895 bis Ende December 1897 abzuschließen. Kleids Offerlen können sich «owohl auf Stück- wie auf Förder- Würfel-, Nuss* und 'WM e erslrecken; it. allen Füllen ist jedoch das Mischungsverhältnis auf Grund der °le"en BedingniBse für die Lieferung mineralischer Kohle» anzugeben, ^isse l?e der OffertstellunK zugrunde zu legenden allgemeinen und speciel er .Beding-^eiso "nnen bei der k. k Eisenbahn-Betriebs-Direction behoben werden, beziehungs- ffden dieselben dem Oflerenten über Verlangen zugesendet. vo .„„ }H ^vorschriftsmäßig Kestempelten und geliörig belegten Offerten sind versiegelt l*n.« U der Aufschrift- «Offert zur Lieferung mineralischer Kohle» versehen bis ^T1? 15. Jun 1 J m Uags 12 Uhr, im linreichungs-Protokolle der gefertigten der B^nbahn-Betriebl-SirectL abzugeben, und habe» die Offcrenlen m Abänderung «^¦'"jniungen des Art. 4 der allgemeinen Bedingnisse für die Lieferung von Mate-VerClich 7Ausrüst«"g«gegenBtänden, für die Einhaltung der Offerte bis 16. August 1. J. ^hnJV^0^"' kann eine beliebige Station der k. k.^ österreichischen Staats-SteUe Jml Avisschluss von Stationen der Dalmatiner Staatsbahn) als Einheerungs- »niert werden. (191*j K.V-pj Iac,h am Iß. Mai 1894. L . , . T7;11nn-u -J^enbalm-Betriebs-Direction der öst. Staatsbahnen m VillacH. in Lai^^ ^ Bandes- als Handelsgerichte 18. S°^ >rd der mit Beschluss voin Aermüno ber ^'^' Z- ««48. über das ftauft?" ?^s Karl Poltuig, gewesener Mae n ^" ^°"'zale, eröffnete'Concurs die (5 ""Heilung der Coucursn,assc an Mr^ "gläubiger für aufgehoben ^ach^m^Mai 1894. ^ d-2 Su 2469. Vi„ . °klic. V/' Cestp,erjanJe 'bovine Mihe Dekleve [^'i m. r^Oti MatiJi Jerebu iz H°- Voli izvr -i gold' 80 kr- 8 Pr- «e d0" št< 4 d oh dražba «ernljisßa vložek « Hotavljp, s pritiklinami vred cenjenega na 6032 gold. 50 kr., in v to zvrho doloöila dva röka, prvi na 2 3. maja in drugi na 21. junija 1894, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri lern sodišèi pod navedenimi pogoji. C. kr. okrajno sodišèe v Škofji Loki dne 28. aprila 1894_______________ (1987) 3^-3 Št. 5691. Oklic. Neznano kje bivajoßi Speli Lovko VA Jezera imenoval se je gosp. Martin Favlovèiè iz Cerknice skrbmkom za ein doslavši mu zemljeknjižni odlok z dne 20. aprila 1893, st. 3322. C. kr. okrajno sodišèe v Logatci dne 24. julija 1893. Der kralnlsohe Lehrerverein veranstaltet heute Mittwooh den 16. Mai 1. J. zur Erinnerung an den 25jährigen Bestand des Reichs- Volksschulgesetzes in der Casino-Glashalle unter Mitwirkung der Sänger-Riege des Laibacher deutsohen Turnvereines und der Musikkapelle des 27. Inftr.-Bgts. König der Belgier einen festlichen Vereins-Abend. Beginn 8 Uhr abends. Der Vereins-Ausschuss erlaubt sich, zu dieser Erinnerungs-Feier alle Freunde der Schule hiemit höflichst einzuladen. (2153) Heinrich Kenda, Laibach. Grösste und reichste Auswahl allerletzte Neuheiten in Seidenstoffen (1272) für Besatz, Blousen und complete Roben. 18 Wir suchen für die rayonweise Vertretung und für den Verkauf unserer weltbekannten direct wirkenden Dampfpumpen wovon derzeit über 80.000 Stück im Betriebe sind, repräsentationsmhiKe Herren, Ingenieure oder wenigstens Persönlichkeiten mit technischen Kenntnissen, welche in Maschinenfabriken und industriellen Etablissements gut eingeführt sind, und erbitten Offerten an die Worthington-Pumpen-Compagnie in Wien I, Reiohsrathsstrasae 7. (2134) Hotel - Eröffnung in Rudolfswert. ReslaurantesmdenClAnkSe Kosle°,8«*eul habe um die EinricWu.(- des Hüleli und beslreb lein werd? h*'5" !Iw Neu/.e,l entsprechend su bewirken, und indem ich »itte ich"™ Ä^SÜJSt^S. • &Sl° '" jeder RiC"tUne °Ml-k«. Hochachtungsvoll Friedrich Schwarz.