«r. 52. f>. li, halbi. fi. b'b». FU» d!« ^ufttll»!'!, in« Hau» balbj. ^» lr. Mi» t> fi. 'l«n »5 lr,, gletzn« P». Zelle » l,., bei »sl««» wi«l>nholun en pl. Z« gegen die Verleihung von Persunalzulagen zur Pensi n aufhört. . 8 43. Bezüglich der Versorgung der dienstuntauglich Awordeuen Gendarmerie Mannschaft gelten diejenigen Vorschriften, welche für die penswnMliigeii (llvilstaals-dlener Anwendung finden; jedoch beginnt die Wirksam» ltlt dieser Vorschriften für jeden einzelnen erst von dem Age an, mit welchem er die eingegangene Gendarmerie» ^ienstesverpflichtung (H 24) vollendet hat. Die Pension 'st nach der Löhnung und Dicnsteszulage zu bemessen. Bei Offiziers < Stellvertretern und Kanzleidienern M die im § 42 enthaltene Bestimmung bezüglich der Alrechenbarlrit der GcndarmerioZulagc zur Pension in "Nwendullg ^l loiulnen. Wird ein Gendarme infolge einer ohne eigenes Ver« schulden in Ausübung des Dienstes erlittenen Verwundung °ber schweren körperlichen Beschädigung di,),stuntauglich, so Arden ihm bei der Vcmcssung seines Ruhegcnnsscs zehn ^ltnstjahre zugezählt. Bei besonders rücksichtswürdigen Umstünden lann der Ruhegenub auch in einen» höheren ^"smaßc. und zwar bis zum Betrage deS für die Pen-'wnsbemcssullg aurechenbaren vollen Nctivitätsbczuges, iugestandcu werden. 3 44. Während der Dauer der Dienstcsverpflich- t"ug (8 24) erwächst der Ansprnch auf den im tz 43 "Mnierten Versorgungsgenuß dann: ») Wenn der Gendarme infolge einer ohne eigenes Verschulde,i iu Ausübuug des Dienstes erlittenen Verwundung oder schweren körperlichen Geschädi. sung dienstuntauglich wird; ") wenn der Gendarme ohne sein Verschulde,, — aus einem anderen als dem unter a bezeichneten Grunde — nicht blos zum Gendarmcriedicnste, sondern zu jedem Broterwerbe überhaupt ungeeignet wird. 8 45. Diejenigen Gendarmen, welche aus einem anderen als dem unter H 44, Punlt u, bezeichneten Grunde vor Vollendung der eingegangenen Gendarmerie» Dienstverpfllchtung zum Ocndarmericdienste untauglich Gerden, ohne deshalb überhaupt erwerbsunfähig zu wer< °en, erhalten bei dem Ausscheiden nnr eine auf Rech- "ung der Gendarmerie Dotatioil zu leistende Abfertigung '"' Betrage der dreimonatlichen Actioitätsgebühr. 8 46. Bei den nicht wegen Invalidität sondern ^egen allfälliger Vcrnünderuug des Mannschaftsstandes " den Versorguugsstand tretenden Gendarmen haben 'e Eivilpensionsnormen in Anwendung zu kommen, °7" .Unterschied, ob sie ihre Dienstverpflichtung bereits «Mdlent haben oder nicht. Vl. Abschnitt. Besondere Bestimmungen. Dt>„H ^^' ^'^ Bewilligung zur Eheschließung wird den vu,n <>? ?" Gendarmerie vom Kaiser, den Offizieren dert^. ^"t"'""t smarts von, Minister für «es. "lyeldlgung ertheilt. dar.,.. - <^^"6 """' Heiratscaulion wird bei den Gen« ""'«rie-Offizieren nicht gefordert. 'Äen^^ dermale,, erliegenden Heiratscautioueu der "ltrdtn Offiziere können denselben zurückgestellt darm^^" Bewilligung zur Verehelichung der Gen-dlr!! ^'Mannschaft ertheilt der Mimsier sür Landes< '»^'. ,a«"g. der hiczu die ^andcs°Gendarmerie^u>N' "«me» delegirren kann, til»<„,^ ^ Regel soll die Zahl der Verheirateten in Post-.. 7"des< Gendarmerie'Kommando die Habl der 8 4^^ verschreien. d^ des WehlgesetzeS bezeichneten Dienste hat da« Gesetz vom 1!1. April ltt?2 (R. G. B. Nr. 60) über die Verleihung von Anstellungen an ausgediente Unteroffiziere Anwendung 8 5>I. Die bisherige" Vorschriften über die Be. quarticruna der Oeudarmnie bleiben unberührt. VII. Abschnitt. Schlußbestimmungen. 8 52. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Kundmachung in Wirksamkeit und eS werden von diesem Zeitpunkte an das provisorische organische Gesetz für die Gendarmerie vom 16. Jänner 1850 (R. G. B. Nr. 19) so wie die mit der Ministelialocrordnung vom 16. Iull 1860, Z. 51.503, erlassenen Grundsätze über die «e. organisierung der Gendarmerie, endlich oaS Gesetz vom 85. Juli 1873 (3t. G. V. XXXIV., Nr. 83) außer Kraft geseht. 8 53. Der Minister für VandeSverlheiblguna. lft beauftragt, dieses Gesetz im Einvernehmen mil den Mi« nisten, deS Innern und der Justiz zu vollziehen. Wien, am 26. Februar 1876. Franz Joseph m. p. Auersperg m. p. Wasser m, p. Glaser m. p. Horst m. p. Gchem » cl die Otbiihrcl, der Gendarmerie:Llabs; und Oberosfizierr, Nechnung«fllhrer und Rechllungslvachlmelftel. dann dlr Mannschaft und der lkanzlridicner. _ Natural-Walls Vell- ««n^i», oder darmenl- ober tr. ft. ,lr. fi. lr. fi. lr. Obnft....... ^ ^ 2b ' — . — Ttnb«o!fi,iere sind, beziehen Rlllm^lfter 1, sslus,> , , ^^3 300 — 160 «0 315 !— — '— in der Ligeuscha!« al« Lande«-Miümelsio 2, sslijsl , , I,3ö 300 — 160 60 315 — — — Gendarmerie. Lommandanten Ot,>,!ie!ils!!an! , . «?7« 2-<^ — 160 60 210 — - — line Zulage von jährlich 200fi. Neuü-m'!,! . , , « ^ 2^0 - K'0 60 210 — — — ßilr jede? Lommaild» »vil» RiümtisNl-Nlchuliü^'iUIiltl »«li'sir D ^-L '«" ^ l«0 60 815 - — m, Pauschale t«!l KunzOi-und N!^ ^ «00 !('/' 3l5 — — ! - Schlsibliuslaqn, bfwill'gl, Ol'ellisul,llc,iit-Ncch>!>l,>a«IUh!sr . . Z^ ,»0 - 160!«" 210 !— — !— 3>>f Mannschaft vom Ojfi. ^'lclilsnaül Nrchiilliigefnliltl . . ^ ^- 18' — 160 > 60 2lO — — — zier«, Snllvsltreler nbwllrt« Offi,i«?.sltllUsrtrclcr ... 600 96,— - ,— — — » — eilM Hiaturalquartlll,, Rcä)nuliq«-Wi>cl,ln,lislfr , . , . 6W — „_ ._ — 68 — * — Wach,!M!ste>,........600 — — — — — — !— » — Posicnsilhrfr.......540 _____ — — -.>.. » ^ * Daß Montursgeld sUr diese Oeiidarnn.........40» — -— ! — ' ^ — >— * — Personen wirt» nach K 40 perio. «al!,lc>bi^»er lätlass^.....420 -. 84 '- ^ ! — 63 — 30 - bisch b.mrssen, Klll^llidiener 2 H!asse.....360 ! . «4 ! - - ! .. «3 - 20 -! j ^ ^ ! Nichtamtlicher Theil. Wien, 1. März. Ce. Majestät der Kaiser und Kö„ig und Se. Majestät der König vou Italieu habcu in der Absicht, dem Werthe, den Sie auf die so glücklichen Vcziehuügen Ihrer Staaten legen, durch ein äußeres Zeichen Aus Knick zu geben, dcu ^.ulschluß gcfahi, Ihre ^eiderscitigcl. Berlretunge,, zum Nange vo, ^olschaften zu erheben. Iourlmlstimmcli. Die Neue freie Presse coi,statist, oaß mit der Almahme der rumämsch.n Convention im Abgcoro-netenhal'je dem Milislenum cin BeNlauenSvotum er» theilt wurde, und zieht aus cmem Resume der Debatten ubcr die Cenoeution die Schlußfolgerung, daß dieselbe angenommen woroen wäre, auch wenn das Ministerium in den Clubs nicht die Cabinelsfragc gestellt hntlc. Das Blatt anerkennt, daß die polilijchen Bedenken, die allen» falls anfänglich gegen die Holwu.lion gellend gemach« werden lonutel,, heute leine Berechtigung mehr habe». Die Convention wurde votier.', weil muu das Vertrauen, hat, daß sie zwar eine vielleicht aüfechlbare Maßregel ist, die aber doch einer friedliche,, nale PtriMnisie realistisch beharwelndcn Pulilit dient. Die D<.,lsche Heilung dagegen sucht nachzu weilen, dah mit der A»uahme der Convention gar le>n politlicher Vortheil encichl werde. Viclmrhr besorgt das Blatt, laß hitdurch auch in Serbien und Moul,negru Aspirationen wachgerufen werden. Anläßlich der bl vorsttlMben Delegations wähle» ^plaidierl die Ta^cspresie wiederholt in warmer ,Weise dafiir. daß die Deulsch-Mählcr ihrrn czcchischel, ^andesgetlosjcn eue Slimmc in oe^ DcieMion cm. räumen, sowie daß andcreislite d,e Polen uuch elnen verfassungstreuen Nuthcnen oder Juden in die Delega tion wählen mögen. Die Wahrheit bespricht nun gleichfalls das von dem Iustizmiuister D>'. Olafer «nttsnommene große Wert dcr Reform deS Cioilprozesses in vollkommen zustimmender Weise. Die Bevölkerung könne dem Streben, die Justiz zu oerwohlfeilen und ihren Schnellengang zu beseitigen, nur lauten Beifall zollen. Die Preffe, indem sie ihren Blick auf die aus-wiirtigc Politik und speciell Frankreich lenkl, hofft, daß auch die Nachwahlen in Frankreich zu einer neuen Niederlage derjenigen Parteien werden würden, welche der ueuen Old' ung der Diüge widerstreben. Die Kegitimi» sten und Orlcanisttn hüllen schon jetzt den Kampf aufgegeben, die Bonapartisten aber mußlen ihr Grundprinzip, den Appell un da? Voll fallen lassen und dafür die Fahne der GesellsHaftSieltung aufhissen, um nur noch irgendwo Anhänger zu finden Dadurch sei aber ihr Fiasco gcg nüber d« acmäßiglen Haltung der Nepubll. taner besiegelt. Niemand fürchte mehr. daß die Republik ein Attentat auf die Besitzenden bedeute. Neichsrath. Ittü. Sitzung des Ubsteordnetenh»«ies. Wien, l. März. Se. Excellenz der Minister sür Cultus und Unter, richt Dr. St; emay, beamwortct die seinerzeit vom Abgeordneten Kusy und Genossen gestellte Interpellation über den Unterricht slavischer Kinder in Niederbfttrreich dahin, daß die vetreffendln Verfügungen des ^andeSschul« rathrs von Niederoftcrreich in die Hompctenz dieser Ve« Horde g^hbren u»^ nicht der Genehmigung de« Mlnister« dedürsen. Ucbrig«nS stehe es außer Fweifel, daß der Schulunlelricht in,iitde<ö,lerreich nur in deul,cher Sprache erlheil! werde. Bisher liege nur die Beschwerde einer ciuzihen Gimemde vor. und werde dieselbe der gesetzlichen Erlediamlg zugeführt werden. Fur Tageeosdmmg übergehend, wiid der Oejehent-wurf über d>e NustMung d« iuNm^h'^en Gtmewdt. gründe in Dalm alien ohne Dtbatte in zweiter und dritter Lesung angenommen. Se. Durchlaucht Ministerpräsident sturst «uer«. perg beanlworlet eine vou dem Abgeordneten Schönerer 402 und Genossen gestellte Interpellation bezüglich der Ausweisung zweier Journalisten, der widerholten Eonfiscierung der Grazer Tagespost und der Entziehung des Poftdebits gegenüber der Gartenlaube in folgender Weise: Die Confiscation der Grazer Tagespust sei mehrere male durch den Staatsanwalt veranlaßt worden, und man müsse es eben dem Ttaatsanwalte überlassen, seines Amtes zu walten. Daß zwei Journalisten aus Oester« rcich ausgewiesen worden, habe darin seinen Grund, weil diese Journalisten die ihnen in Oesterreich gebotene Gast freunoschaft wiederholt und consequent dazu benutzten, um in gehässiger, die Eh'e Oesterreichs verletzender Weise Korrespondenzen für auswärtige Blätter zu schreiben. Was endlich die gegenüber der Gartenlaube verfügte Entziehung des Postoebits betrifft, erfolgte die-selbe wegen eines Artikels, in welchem die der kaiserlichen Familie schuldige Ehrfurcht verletzt erscheint, was bei einem so weit verbreiteten Journale, das sich noch über« dies als Familienblatt gibt, doppelt gehässig erscheinen muß. (Lautes Bravo von allen Seiten des Hauses.) Bezüglich des Ausschußbcrichtes über den Gesetz« entwurf, betreffend einen Nachlragscredit von 600,000 fl. zur Unterstützung der Seelsor gegeistlichteit im Jahre !876, ent'pilmt sich eine längere Debatte, an welcher sich Abgeordneter Pfügl, Weber und Dr. Lien dacher belheiligen, indem sie gegen den Gesetz» entwurf sprechen. Das Haus beschließt sodann in die Tpecialdebalte einzugehen, verwirft einige gestellte Amend«ments und nimmt den Gesetzel'twurf, sowol das Erfordernis als die Bedeckung, »ach den Anträgcn des Ausschusses in zweiter und dritter Vesung an. Ebenso wird die Regierungsvorlage, betreffend die Pereimgulig der Erzherzog Albrecht Bahn, der Eisen-bahnlinie TarnowLeluchow, dann dcr Dnicstcrbahn mit der Vemberg Ezernowltz-Jassy Eisenbahn, sowic die Re giermigSvoilage, betreffend die Erhöhung der Staats' garantle für die »aschau-Oderberger Eisenbahn, in zweit r und dritter Lesung den Anträgen des Ausschusses gemäh angenommen. Nächster Gegenstand der Tagesordnung ist die Regierungsvorlage, betreffend die Ausgabe von in Gold verzinslichen R nte-Obligationen. Abgeordneter Fandcrlil beruft sich auf ein seiner-zeit vonscite des Finauzministers gesprochenes Wort, daß das Tchuldenmachen aufhören müsse. Das gescheh: aber mcht, sondern man schreite auf der Bahn des Schulden« machens fort. Abgeordneter Neuwirth spricht für den Aus' schußantrag. Abgeordneter Dr. Plener wünscht, daß man nicht diese Anleihe im Auslande zu bedecken suche, sondern sic im Inlande zur Subscription auflege, wo sie gewiß ge« niigtnde Zeichner finden würde. Abgeordneter Oelz ergeht sich in allgemeinen An° klagen gegen die Regierung, welche wei>er Vertrauen verdiene, noch solches genieße. Se. Excellenz Iinanzminister de Preti« wendet sich gegen die Ausführungen des Dr. Fanderlit und be-tont, daß derselbe einen Ausdruck unrichtig citiert habe. Er — der Finanzminister — habe eben damals gesagt, daß er es nicht zngeben werde, oaß die Bedeckung des Slaatsooranschlages und das Auflommei für die Zinse.,» last des Staates lediglich im Wege deS Schuldenmachens erfolge. Uebrigens seien die Verhältnisse nicht gar so schlimm, als man von der rechten Seite des Hauses ste darstellen will. Das beweist unter anderem die Ueber« schieitung des Voranschlages des letzten Jahres bei dem Eingänge der Steuern. Auf den in Berathung stehenden Gegenstand übergehend, weist der Minister darauf hin, daß eine Silberrente heute alle Nachtheile biete, die mit einer Papierrente gemeiniglich verbunden sind. Deshalb wurde die Form einer Goldrc ite gewählt. Der Minister empfiehlt auf die Vorlage einzugehen. (Bravo! Bravo!) Se. Exc. Minister Dr. Ungcr wendet sich gegen die Ausführung des Dr. Oelz und bemerkt, daß, wenn die Negierung wirtlich einmal darauf angewiesen sein sollte, das Vertrauen der Partei des Vorredners zu gewinnen oder zu verlieren, sie vor allein das Vertrauen auf sich selbst verloren haben müßte. Darein setze aber die Regierung ihren größten Stolz, daß sie die nun be« vorstehenden Verhandlungen zu einem günstigen und gedeihlichen Abschlüsse bringe. Die Regierung hat den festen Willen, die Rechte und das Beste des Staates da» bei zu wahren und hofft auf das sicherste ihre Absicht zu erreichen. (Vravo! Bravo!) Wenn der gegenwäligcn Regierung von jcner (der rechten) Seite des Hauses eine gewisse Großmnth gezeigt oder angeboten wird, so ist es nicht das NichtWollen, sondern das Nichtkönnen dieser Partei, del», wir diese Großmut!) zu verdanken haben. Der Minister kennzeichnet hier die Taktik der Rechten des Hauses, welche darin bestehe, nur Mißtrauen zwischen dcr Regierung >md ihrer Partei zu säen. Hegel sagte einmal, jeder Mensch lebe sich zu Tode, — auch jedes Ministerium lebt sich zu Tode. Wenn je das Ministerium die traurige Erfahning gewinnen sollte, daß es das Vertrauen dcr Krone nicht mehr besitze uder in seinen Anschauungen nicht mehr mit jenen feiner Partei Hand in Hand gehe, so wird es nicht säumen zu quittieren — ob mit Charakter oder ohne Charakter, — abcr jedenfalls ans Charakter. Es wird dann das Bewußtsein mit sich tragen, in schwierigen Zeiten seine Pflicht gethan zu haben nno mit gutem Gewissen seincn Nachfolgern die Leitung dcr Geschäfte nbergebcn zn können. (Lebhaftes Bravo uno Händeklatschen.) Abg. Fanderlit wirft dcr Regierung vor, daß oie Macht, welche sie in den Händen hat und anf welche sie so sehr pocht, auf den böhmischen Chabruswahlen beruht. Präsident wcist den letzteren Ansdruck zurück -denn das Parlament sei cbm das Resultat der oirectcn Wahlen. Zur Specialocbatte übergehend, beantragt Abg. N cuwirth ein Amendcment, nach welchem es der Regierung gestattet sei, in Gold, Silber odcr Papier verzinsliche Renten-Obligationen auszugeben. Das Gesetz wird sodann mit dem Amcndcment Neuwirths nach den Anschußantrcigcn in zweiter nnd dritter Lesung angenommen. ES folgen hierauf die Dclega tioiiswahlen als letzter Punkt der Tagesordnung. Abg. il usy giut im Namen der czcchischen Abgeordneten aus Mähren die Erklärung ab, daß sich dieselben der Wahl in die Delegation enthalten werde». Die Wahl ergibt folgendes Resultat: Es erscheinen in die Delegationen gewählt für Boh m e n: Dr. Herbst, Klier, Oppenheimer, Dr. Banhans, u. Scharschmio, v. Streeruwitz, Dr. Ruß, Dr. Stöhr, Schier, Neumann; Ersatzmänner: Seide-mann und Haschet. Dalmaticn: Ljubissa; Ersatzmann: Graf Bonoa. Galizien: Krzyzanowsli, Julian Czertawski, Dunajewsti, Grocholskl, Kabat, Smolka, Smarzewsll: Ersatzmänner: JaworSli und Menoelsbllrg. Kärnten: Ritter; Ersatzmann: Oötz. Krain: GrafThurn; Ersatzmann: v. Langer. Bukowina: Kochanowsli; Ersatzmann: To« maszczut. Görz: Teuschl; Ersatzmann: Dr. Poreuta. Niede rost er reich: Dr. Brestl, Dr. Kuranda, Steudel; Ersatzmann: Dumba. Oberöst erreich: Dr. Groß, Schaup; Ersatz' mann: Eduard Planck. Salzburg: Dr. Licnbacher; Ersatzmann: Neu maier. Steiermark: Dr. Rechbauer, Walterskirche"; Ersatzmann: Carncri. Mähren: Sturm, Dr. August Werber, Mal Kübeck, Dr. Gistra; Ersatzmänner: Promber, Graf Kalnoky. Schlesien: Dr. Demel; Ersatzmann: Baron Beeß. Tirol: Ciani, Dr. Wildauer; Ersatzmann: Dr. Blaas. Vorarlberg: Dr. Oelz; Ersatzmann: Thurich"'- Istrien: Franceschi: Ersatzmann: Dr. Vidulich- Trieft: Graf Coronini; Ersatzmann: Winkle»' Präsident schließt mit einigen warmen Worten des Abschiedes die Sitzung um 4 Uhr. Aus der Herzegowina wird dcr „Pol. Eorr." über einen daselbst abgehaltene» Kriegs rath berichtet: Anf ci>e von Cet in je nn die Insurgenten erga"' aen: Weisung fand am 24. Februar, nicht weit vo" Trebinje, ein KliegSrath slat!. Ii, diesem Kriegörathl handelte es sich um emei, von den montenegrinisch^ Iüsurgentenführcrn gefaßten, in Wirklichkeit von Cellilje mspirieltcn Plan, die Festung Trebinje mit dcr g<' sammlen Macht anzugreifen. Die monlenc^rlnlschtN Häuptlinge traten für ihr Project mit leidenschaftlichll Wärme ein. Sie behauptete», daß die augenblicklich co>u centtiertc Insurgentcnmasse in der Stärke von 55^ Mann um so sicherer auf einen Erfolg rechnen lömic, als nunmehr auch die von einem Herrn Farley aus England geschickten vier Kanonen zu einem Angriffe auf dlt Feswng zur Verfügung stehen. Nach einer längeren Debatte traten die eingevolt' nen Insurgenlenführcr mit ei'icr eolfchiedenen Neigt' rung hervor, den von Celinjc lommende.i Amegul««^ tü!,flig mehr Mge geben zu wallen, Sie erklärten, i" Hinkunft mehr selbständig handeln und sich "icht aiN montenegrinischen ^cilseil gängeln lassen zu wollen. Sclbsl' verständlich wurde diese AllfliwdiguNli der Frelmdsckasl und des Gehorsams brühwarm nach Eclmje acmeldcl Die Antwort blicb abcr auch von dort nicht lange auf- Am 20. Februar wurden die meisten montenearll"' schen Führer nach Cetinje berufen. Sie dürslW auä, schwerlich mehr in die Herzet wma zurückkehren. Dieser Ausbruch von Mishelligleitel' wird aber zur umnittelbaren ^olge haben, daßMo"tl' negro zunächst den Insurgentcn jeoc weitere Hilfe^' stung moralischer und materieller Art vorenthalten ni!^ Die eingeborenen Herzegovzen jedoch, der Kämpfe M»>° und voll Mistrautlis gcgen das Verhalten Montenegro dürften daraus um so rascher die Veranlassung schöpf die von der Pforte gebotene Amnest'e anzunehmen, "" Feuilleton. «in Justizmord.* tl»m»n von 3. Vcrnhar»t. lFortsehung.) Noland sah mit rollenden Blicken um sich. Alles war und blieb still und leer. Der alte Mann, der beide hier eingeführt, war in feiner Behausung geblieben und hatte der Kalte wegen die Thür hinter sich geschlossen. Auch lag das erwähnte Gebäude mehrere hundert Schritte von dieser Stelle entfernt. Helene blieb ruhig wie zuvor. ..Sie brauchen nicht zu suchen," sagte sie. ..Bei uns und um uns her gibt es Schatten, die sich für meinen Ruf erheben, wenn ich Hilfe bedürfte, Schatten, die auch den Kühnsten erbleichen machen würden." Roland starrte sie an. Er verstand sie offen, bar nicht. Sie streckte die Hand aus und wies mit dem Fln. ger auf einen oer kleinen Grabhügel, der von Schnee bedeckt zu ihren Füßen lag. Auf demselben erhob sich ein Kreuz von schwarzem Holze, daS an einer Platte be< festigt war. Einige vertrocknete Blumenkränze umschlan. 8«n dieses Kreuz. „Wenn mich hier jemand beleidigte," sagte sie. „so würde ich mir einen Vertheidiger meiner Ehre aus dieser Erde zu meinen Füßen hervorrufen." Noland versuchte spöttisch zu lächeln. ..Da« sind Räthsel, Helene. Wo befinden wir un« denn?" » Ver,l «r. 49 tz Vl. „Wir sind zu Elamart," versetzte sie, „auf der Ruhestätte dcr Hingerichteten!' Ein dumpfer Schrei entfuhr dem Mörder der Madame Mazerolks. Helene aber zeigte auf den Grabhügel mit dem Kreuze. „Und hier schläft Jacques Lebrun, mein armer Vater, fuhr sie fort. .,O, die Vorsehung würde ein Wunder geschehen lassen. Mein Vater würde sich aus dem Grabe erheben, wenn der Nothschrei seiner Tochter ihn riefe." Der starke Mann taumelte zurück. Jegliche Harbe entschwand au« seinem Antlitze. In dicken Tropfen bedlckle ein kalter Schweiß seine Stirn. Seine Stimme röchelte. „Elamart — die Verbrecher— Jacques Lebrun!" Seine Augen schweiften voller Schrecken umher. Er sah die Schneedecke unter und neben sich wie von unsichtbaren Händen zerrissen. Er sah verstümmelte, blu» tige Schatten au« der Tiefe lautlos emporsteigen und ihn im schauerlichen Reigen umkreisen. Wenn auch ein Wunder geschehen wäre, diese wil» den Phantasien Hütten doch nicht zur Wirklichkeit werden können. Die Körper der Hingerich'eten blieben nur we» nige Stunden an diesem unwirthlichen Aufenthalte. Um fünf Uhr eingescharrt, wurden sie um sieben oder acht wieder ausgegraben, um der medizinischen Wissenschaft zum Unterricht zu dienen. Nur der Körper Jacques Lebruns machte eine Ausnahme. Vidoc, der Ehef der Sicherheitspolizei, hatte mit großer Mühe von der Re» gierung einen Befehl erwirkt, der den Leichnam feines alten Freundes vor dem Messer der Anatomen ge» sichert halle. Aber Roland wußte das nicht. Fast dem Wahnsinne nahe, versuchte er, sich von der Stelle forlznbeweqen, b ^ nach seiner Meinung von dem Blute der Hingerich^ gedüngt war. Aber die fürchterliche Vision hielt ^ gleichsam an diesem Platze festgebannt. . In derfelben Minute llaugcn die Worte des j>" gen Mädchens an sein Ohr: z „Bleiben Sie, ich will es, ich fordere es l es «'"" sein l Ich habe Gie ruhig angehört, jetzt ist es an Ih" ' mich anzuhören!" ,, Helene war die Tochter eincS Soldaten ; sie. ^ ,. von dem alten Dragoner die Reinheit der Entscheids, den Mulh der Ausführung geerbt. Aber vor allem ^, fie immer sie selbst geblieben. Sie halle nur el> Zweck, nur ein Ziel vor Augen, und indem s^ ^ Zweck verfolgte, den Vidoc ihr vorgeschrieben, hallt i zugleich beschlossen, ihrem eige.ien Gewisse,, ge>'"z ^ thun. Niemand konnte ste darin aufhallen, niema^ davon abwenden. ^c Der von unsäglichen Qualen gefolterte Verb"« strengte sich an. ihr eine laute Antwort zu geben i"^ er vermochte eS nicht. Die Worte erstickten in i^ brennenden Kehle. Er halte die Augen geschlosse"' .^ dem Anblick der Gespenster zu entgehen, die ihn in i .^ Phantasie umringten, die drohend und heule"d ^ Hände gegen ihn erhoben und in deren 2"!"^ der Schallen des Intendanten, Jacques -^ befand. , jhi lere neue Vorlagen einzubringen. Unter denselben sollen sich ein Entwurf bezüglich der vor den Civilbehörden abzuschließenden Ehen, ferner Entwürfe bezüglich der Nazarener, bezüglich des Gebrauchs der Staatssprache bei den Gerichten uud bezüglich des Ausbaues der Eisenbahnlinie Kronstadt-Tümös.Prcdjal befinden. Im preußischen Abgeordnetenhause entspann sich vorgestern bei Gelegmheil der Etalsberaihung llle größere Debatte über eine Petition der Agnaten be? jiingern (Philippschaler) Linie des hessischen Kurhauses weg?n der Rechte ihres fürstlichen HanseS am Ildeicommihoelmögen desselben. Die Budgetkommission hatte den Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung gestellt. Der Referent hielt die Vindication der Sllberlammcr für begründet durch den Umstand, daß dieselbe ein Theil dcs hessischen Kron-Fideicommisses ist »>nd daß dieses nach Kiiegsrecht dem preußischen Staate zukommt; demgemäß haben auch die österreichischen Unter, serichte erkannt. Der Rcgierungs-Commissar erllärte, bit Regierung sei der Ansicht, daß die endgillige Er. ledigmig der Sache nur im Wege der Gesetzgebung er-solgen lönne. Das Verfahren in der Angelegenheit wurde von den Clericalen lrilisürt, der Antrag der Budget. Commission jedoch schließlich ungenamimn. Mehreren pariser Abendblättern zufolge sollen, "achdem Herr Easimir P6rier das ihm angetragene Vorttfeullle des Innern abgelehnt, Herr Victor Ucfranc °ls Minister des Innern, Herr Teisscrcnc oc Bort als Handels-, und Vice-Admiral Pothuau als Marine-Nittister in das Cabinet treten. Der „Franpaiö" will hingegen wissen, daß Herr Bsrcnger die «»eisten Aussichten hätte, das Portefeuille des Innern zu erhalteu. Ein berliner Telegramm der „Allg. Ztg." erklärt, die Pforte habe dem Vernehmen nach am 22. Februar Serbien und Montenegro eine vierwöchentliche Frist behufs Entwaffnung ihrer am Aufstünde theil« nehmenden Kaudslcutc gestellt und entgegenstehenden Falls mit dem Einmarsch türkischer Truppen gedroht. Rußland und Oesterreich haben die Vasallenstaaten aufs entschiedenste gegen die fernere Unterstützung des Aufstaudcs verwarnt. Vorgestern soll bei Dabra ein blutiges Gefecht stattgefunden haben, wobei lürtischerscits allein 800 Maun gefallen sein sollen. An der Kruppa wurde gleichfalls zu Ungunsten der Türken gclämpft. Die Mauer-anschlüge, welche dic türkischen Reformen verkünden, wurden mit Todleulöpfen überklebt. Ein Manifest der Insurgenten pcrhorrcscicrt jeden PacificierungSanlrag. Die ,.Ag. Gen. Russe" meldet: „Die Bewegung unter den ,VegS" in Bosnien nimmt zu und scheint gefahrdrohend. ES sind di:s Serben, die, um der ^ehenS< rechte theilhaftig zu werden, zum MohamcdanismuS über. getreten sind und nun ih,e Vortheile nicht aufgeben wollen. Sie eifern daher fanatisch gegen die gemachten Concessionen an die Christen und schicken eine Deputation an die Pforte, deren Hauptstütze in Bosnien sie andererseits doch noch sind." — Andererseits haben die Pacificationöanttäge der türkischen Bevollmächtigten bei den Insurgenten n?ch immer lein Resultat erzielt. So wird von einem russische» Blatte wieder eiue „Proclamation" der Insurgcnlenführer der Herzegowina mitgetheilt, in welcher diese erkläre,,, daß sie nur eine Unabhängigkeit, wie sich deren Montenegro erfreut, entwaffnen lonne und daß sie von dem stammverwandten Rußland erwarten, daß es als Messias der südflavischen Freiheit erscheinen werde. Eine Depesche auS Ätsch in vom 1. d. M. meldet, daß General Wissgers Vantcrchcm dem General Pel als Ehcfcommandant folgte uud den Auftrag hat, die Opc-rationcn mit Energie fortzusetzen. Hagesneuigkeiten. - (Karl H a s s u e r f.) Am FuschingsdinSlag ist in Wien ein Schriftsteller au« dem Leben geschieden, der, nachdem lr so Mllnchrs Verdienstliche nnd Schöne geschaffen, in seinen lchtril Jahren ciue bittere Existenz sriftete. I^i diesen schlimmen Jahren war die Unterstützung des I">uninlislenv>lN!>ö „Loncoroia" fast dir einzige Einlommcliq'icllc flir ihn. Haffner war ein gtbo» rener Leipziger und lebte erst als Theaterdichter in Pest, ehe er nach Wien lain, wo er im Iuhrc 1841 mil der Gewinnung de« zw.ite» Preises fl.r ei» VollssOlcl die Aufmerksamkeit dcS Publikum« ans sich lenkte. Es war die« das r« mantisch.lomische Volt«, stück „Das Marmorhnz", dem cr seinc Llfülge verdankle. Von vielen anderen stücke», d,e ei diesem folgru ließ, lonnte sich erst „Thcrcsc Krones" auf den Brettern erhallen. Er schrieb anßcr Dramen auch Romane nnb „Briefe über Wien", die als Br>-t»,Ugc fl:r die Chronik des wiener Leben« vor dem Iahrc 1848 gellen können. In den letzten Jahren war cr sebr herabgclommrn und war nach lriuer Richtung mchr imstande, sich aufzuraffen. Er erreichte dav 61. Jahr, — (Der Ball im Irrenhause.) Montag den 28. v. M. wurde den Kranken in der Irrenaustnll am Vnlnnl. sclde, wie alljährlich, ein Faschiugsvlrgnügen durch Veranstaltung eines Palls« bereitet. Die Gesellschaft bestand aus Damrn und Herren. Die Toilette der Anwesmom lrug jcdem Geschmacke ^Ich werde kurz und ohne Umschweife zu Ihnen sprechen," sagte sie, ,denn meine Zeit gehört nicht mir. Vie ist ganz demjenigen geweiht, der unter dieser nackten Lroe ruht und von dem ich jedeu Morgen die nöthige Slärle erstehe, um am Abend meine Pflicht zu erfüllen. Diese Pflicht, die mich in den Augen aller Ehrenhaften schändet, tann nur, wie Sie errathen werden, das Re» sullat eines festen Entschlusses sein. Indem ich meinen schmerz und meine Trauer in dem lauten Lärm eines Kaffeehauses als ^imouadcnverläuferln vergrub, trug ich nur eiuen Gedanken in der Brust: Ich suchte Sie, mein ^ «Mich?!" schrie der Palhe der Madame Maze- °l.^"?^' °^ irgend einen anderen, das war im Grunde »mch. Üb« ,ch brauchte eiuen Beistand. Jetzt sagen Sie «Ur, ob Sie es sind, den ich erwartete" nl^. ^" i""Ut 2"""." verstummte abermals. Er wußte 'H. was er auf chre räthselhaflen Worte antworten Helene sprach ruhig weiter: lw.k "?^<. °"l ^" '^ ^°^e, muß Muth besitzen, er "uß m.ch lieben bis zur Selbstoerleugnuug, er muß in - " wn^u^"eb^ "' '^ '" bringen, und'w.re die ^ diesen Worten verschwanden die blutigen Schallen UH7hl^"°" ^"t". Er kniete vor das j^i Sie '.'^l!""'" rief er, „nehmen Sie mein Leben, nehmen ritten cÄ ^'.^' vernichten Sie meine Vergangenheit. Vuch ^V'^"l die Zukunft. Mein H?rz ist ei Himmt« ^"' ^' lesen. Sie sehen die greudl des "ir «n M»n''', "'. '"^". ^"°"lc einstößt, daß Sie «ngthvren konnten. O, ich habe ein Jahrhundert in dieser Minute durchlebt. Ich war zerrissen, schwach, halb vernichtet, jetzt fühle ich die Kraft in mir, ciue Well besiegen zu können. O, Helene, bis jetzt habe ich nur Muth zum Bösen gehabt! Jede Fiber iu mir zittert, denke ich daran, daß ich an Ihrer Hand Muth zum Guten haben werde; Helene, meme Slütze, meineFreundiu!" Er ergriff in der an Entzücken grenzenden Äufre. guug den Saum ihres Traucrmaulels und pichte seine Lippen auf denselben. Helene vernichtete mit einen Athemzuge den Sturm sciuer Gefühle, dcu sie selbst hcrvorgcruscu halle. Kalt und mit befehlendem Tone sagte sie: „Stehen Sie auf, mein Herr. Nur ich habe das Recht, auf dem Grabhügel des armen Jacques Lcbrun zu lniceu." Er richtete sich langsam empör, aber seine Kni« wankten. „Mein theurer Vater war unschuldig," versetzte sie. „O, sagcu Sie mir nicht, daß der Schein gcgcn ihn war und daß diejenige:», welche ihn auf das Schaffol schickten, einen Act der Gerechtigkeit zu begehen glaubten. Sie hallen ihre Ueberzeugung, ich habe die meinig!>. Mau hat von zahlreiche., Bewcis.-n gesprochen, von dem Finger Gottes, der auf den Schuldigen hinwies. Der Finger Gottes berechnet nicht so genau, cr trifft wie ein Blitzstrahl und siunt nicht auf Mittel, einen Schul, digen nach und nach zn verderben. Das Gericht hat sich geirrt, das ist alles. Ich beschuldige die Richter nicht, ich tlage sie nicht an, ich verfluche stc nicht. Die beleidigte Gesellschaft mußte ein Opfer haben. Man warf ihr den allen Soldaten hin. Sie forderte ihn nicht zurück. Aber ich fordere ihn zurück, ich will wissen, wer der Schul» dige ist." Hurlsetznng folgt) Rechnung, die männliche Welt zeigte sich ebenso in ladellosem Salouan,uge wie im bescheidenen, hie und da ärmlichen, aber mit Sorgfalt getragenen Rocke. Weit verschiedener hotte sich da» weibliche Publilnm auststasflcrl. Viele Damen entsprachen in ihrem Aeußern selbst den rigorosesten Anforderungen de5 Elite» Vallr«. Die langen Schleppcn erschwelten wie aus dem Elitcballe die Lommunicclion. Dir Mehlb/it der anwesenden Damen zeichnete sich aber durch die Einsachhei« ni der Toilette au«. Wohin sich da« Auge wendete, begegnete e« strahlenden Gesichtern, fren» digen Mienen. Da ertünt ein Zeichen, rasch haben flch bi, Paare vereint, die Uustl beginnt und im wirbelnden Kreise drehen sich die Paare, um mit unermüdlicher Ausdauer durch den Saal zu fliegen, bi« der letzte Ton verklungen ist. Ganz besondern Veisall fand bei deu Tanzenden eine von dem Vecundariu« der Anstalt, Dr. Tilloweli, componierle Walzerpnrlie „Herztöne." Nach 1s» Uhr wurden die Kraulen m den speisesaal zu dem yldendnuhle, bestehend in Aufgeschnittenem, Krapfen, Vier und Wein, gesllhrl. Inzwischen velsammelten sich auch die geladenen Gäste zum Souper. Dir Zahl derselben war eine ansehnliche und bestand an« Günnern der Anstalt, den intimsten Velannten dc« ärztlichen Per-sonn!« und einigen Berichterstattern. Dem Tanzvergnügen wurde nach der Rastslunde wieder mit ungeschwllchlem <5>jer gebnldiqt; wo e« etwas zu ordnen gab, waren der bei allen Bewohnern der Anstal« gleich beliebte Director Dr. Schlager und der unermüd-liche, rastlos thätige Primarius, Sanütilsralh Dr. Oauster, rasch bei der Hand. — chen itohlenbergweit wutdm durch eine Explosion schlagender Wetter sechs Arbeittr schwer und zwei leicht vcrleyt. — (Originelles V ril sc o uvc r l.) Der König von Virma hat eine Gesandschasl an den König von Italien geschickt nnd lst dieselbe soeben in Neapel angekommen. Sie brachte nicht weniger al« zwunzig Kiften voll Geschenke Ihrer birmanischen Majestät fttr Viktor (imanuel mit uud zugleich auch ein eige«. hlllidig5S Schllil-en desselben, das in einem ülephauteniahne ein' geschachtelt war. (Ein Bries Garibaldi's.) D,e „Gazzctt» d'Iiako" halte sich schniben lassen, daß bic Ablehnung oe» N^liolllllqescheuleS durch Garibaldi eine leere Rederei sei und der Generul längst die Quillung über d,e empfangenen Glider ausgestellt habe, ungeachtet der eittgcgengesrtzlen Erklärung del „Ellpilale." Sichtlich elzürnt Uvcr d,ese lurzathmigc Elfinounu, Hal Garlbaldi am 1«. o. M. folgenden offenen Brief »n den Chej-Redacleul der «Gazzella d'Ilulii," gerichtet: „Herr Lhlf-«eoacleur! Wcr lügt, stiehlt! Wer fllchil. lügt! Das ist em llltt« Sprichwort, das n,t e,ne glühere D^läNgung send, als in diescr Zeit de« Elend«, der Bestechungen und des Selbstmorde«, Was Blunder, wenn man es in ciuer solchen Zeit slll unmöglich hält, duß ein ehrlicher armer Teusel es vsljchmiiht, sich die Hände mit 100,009 Lire und dem Schlamm einer Misregierung zu ^ beschmutzen. Ich weise. Herr Redacteur, damit auf die 100,000 l!irc hin, vo» denen Sie behaupten, daß ich sie angenommen u«.b der Regierung dalttocr quillirrt habe. Ich erkläre Ihre Behaup» »ling slir ei»e Lüge und fordere Sie aus, bcn Lügner zu nennen. Rom, I!1. Februar 1876. G. Garibaldi." — ( 3te nn l h i c r c.) In Finnland sind i» diesem Winter zum erstenmal.', uno zwar mit grohi-m Erfolge, Peisuche angestellt worden, die Nennthiele bei MassentranSporten o.I« Zuglhiere zu verwenden. Eine große Eisengießerei hat V00 Stück davon ein. »rstellt. Da die Ernährnng der Rennlhlere leine Schwierigkeiten bereitet und aus je 20 Thiere nur eiu Führer beuölhigl wird. so stellt sich die Bmlltzuna. dieser hvchst genügsame« Thiere sehr wohlseil. fokales. — (Wahltermi n.) Der Termin für die Gemeinder«,!)?. Ergcinziingiwllhlcn wllrdr für den III, WalMrvel ans den !i7 . jik den II. ans den 28., und sllr den I, auf den 30. b. M. fesi-gesehl. — (Venefice.) Heute abend« findet die veneficevorfttl-lung unserer kleinen G^ftin — Dora Friese — stall, die unsere «Uhne bereits scil drei «bcnden mit immer steigendem Elsolge beherrscht, „D e r ll e i n e H ei r a l s b a n d l e r". be-lannllich die beste ihrer bisher vorgesiihrttn Rollen, kommt hiebei nebst der neuen Soloscrne «Das Ballrtmadel" zur noch. maligen Aufführung, außeidem noch da« Lustspiel „Nicht fluche n" und der belunnle gute Schwank „Die Verein»-schwester" mit Fll. Allcgri in der Titelrolle — somit gewiß ein anziehendes Programm, Wir wünschen dem herzigen Kinde, daß es für die heiteren Stunden, die es nun durch drei Abende uns bereitet hat, sich heule abmds dmch eiu ihm zu Ehren recht gul besuchtes Hau« reichlich belohnt finden mij»e. 404 — (Gemeinbewahl.) Vei der am 25. Februar d. I. abgehaltenen Oemeindt'Nusschußwahl in Vischoflack wuiden der Grundbesitzer Vlasius Mohar zum Temeindevorstande und die Herren Notar Johann Triller zum ersten, Ioh. Su «inil zum zweiten, Johann Molinaro zum dritten und M. Dei, singer zum vierten Gemeinderathe gewählt. — (Ziehungsliste.) Wir werden ersucht, mitzutheilen, daß die Ziehungsliste der zugunsten der esseler frei w i l -l,gen Feuerwehr daselbst veranstalteten <3 ffe c t en l o t -lerie hier eingelangt ist und im Haupldepot der laibacher Feuerwehr zur beliebigen Durchsicht angeschlagen wurde. — (Gemäl de > Nu « stellun g.) gu unserer gestrigen hier« iiber gebrachten Notiz sehen wir uns heute leider genilthigt, die Mittheilung nachzutragen, daß die erwähnte Ausstellung omch «inen ganz unerwartet eingetretcnen höchst bedauerlichen Zwischen« fall plötzlich fraglich geworden ist. Da nemlich der landschaftliche Redoutensaal, dcr sonst zu Ausstellungen stets bereitwillig abgetreten wurde, der bevorstehenden Landtagssession wegen nicht verfltgbar ist. und dieLasiuosUle andererseits hiezu nicht geeignet sind, so wandte mau ftch an die löbliche Eparkassedirection mit dem Ansuchen, die Benützung des großen, gegenwärtig ohnehin ganz leer und unbenllht stehenden Festjaalc» im neuen Oberrealschulgebäude bewilligen zu wollen, indem man angesichts des hiemit verbundenen lunstsür-deinden Zweckes sicher darauf rechnen zu dUrfcn glaubt?, daß die Direction diesem billigen Verlangen fördernd entgegenkommen werde. Diese Hoffnung winde jedoch gelauscht, indem die spar-lasstd,iection in ihrer gestern aä twc einberufenen Sitzung ant ki^gegen 4 Stimmen untcr der Motivierung: lcin gefährliche« Präjudiz schaffen zu wollen da« gestellte Nnsuchm adweislich beschied. Der stoermililische ttuustverciu, dessm nachbarlicher Gefälligkeit wir dic zeitweilige Neberlassung des beillhmte» Hourät» er scheu Lolass^lgemäldes „» aiser Joses II. auf dem Sterbebetts" zu uerdaxlen haben, sieht sich somit unter diesen Umständen vor die fatale Alternative gestellt: da« seltene «unftwerl enlwcder unansgepacll wieder nach Vra; retour beföldcrn zu lnsscn. oder dassel! e auf Kosten des guten Effectes in einem anderweitigen, hi.zu weniger geeignetem Vokale - da« Übrigens auch erst g« Rinderpest mcht nur in dcr Gemeinde Varo« de« broder GrenzdistricteS, sondern nun ^uch im gradislan.r und Ogulin-Sluiner-Distticte ausgebrochen, und sind in neuester Zeit in drei »Ollschaften und acht Häfen 49 Stück Großhornvieh an dcr Seuche erkrankt, wovon 15 Slilck gefallen uub 6 Sttlck als seuchenverdächlig gcleult worden sind. — (Theater.) Mit gleich günstigem Erfolge wie an den beiden erien Abenden sehte die kleine Dora Friese gestern ihr Gastspiel fort und erzielte in beiden vorgeführten Rollen die Beweise schmeichelhaftster Nnerlclmung seitens bc« auövellauftm Hanse«. Die Leiftungc» dlS harzigen Kinde« verdienen in der That allerliebst genannt zu werden und sehen uns wahllich in Verlegenheit, wen» wir entscheide» solle,', in welcher derselbe!« ihre erstaunliche Buhnenrouline uud ihr setieue« Imitationstaleut mehr zu bewundern sei- Sie lonnle von beibem so mancher ei» wachscuen Collegin ein hübsch'.« StUck abtreten und wilrdi noch immer weit mehr davnn für sich erllbrigen, als wir von einem Kinde ihre« Alters verlangen können. In Knaben, wie i» Mädchen« rollen versteht rö die Kleine, sich mit gleicher Un genier» h. it und Natürlichst zu bewegen uud dabei doch lemen Augenblick jene enge Grenze zu überschreiten, die einem Kinde in dieser Hinsicht gezogen ist, will es nnder« nicht vorlaut oder allllug erscheinen. Darin liegt eben eine der werthvolliien Eigenthümlichkeiten dieses begabten Kindes, daß dasselbe bei all seiner, einem wcit höheren Alter entsprechenden Dnstellungsgabe, doch gar niemal« aufhört, den Eindruck der reinen, unverfälschten Kindlichkeit iu ihrem ganzen Reize auszullbf». Cm allgemein geflüstertes „Du herzige« Kind" tritt mit dem Momente, in dcm die Kleine dic BUhne betritt, auf alle Lippen, um »icht früher von denselben zu uer: schwinden, bis sie der Vorhang unseren Augen wieder entzogen; so ungetrübt und bis ins kleinste Detail herzgewinnend ist der Eindruck, den Spiel und Erscheinung dieser niedlichen und artigen kleinen Klllistlerin auf jeden, der für den Reiz eines lieblichen lindlichen Wesen« überhaupt empfänglich ist, ausübt. So gelang eS ihr pester« namentlich als „Babuschla" schon durch ihre bloße Erscheinung — denn die Piece an uud für sich ist sogar sehr matt und so ziemlich die schwächste ihrer bisher vorgeführt:« — die Herzen aller zu erobern, denn wir können uns nicht leicht eine gefälligere, liebenswüldigeic uud bei allem dem zugleich doch auch fo echt herzig.tindliche Erscheinung denken, als unsere liebe Kleine mit ihren klug blinkenden Vlugen und ihrem allerliebsten Va« buschla-Eostüme. Als „Fescher Poldl vom Brillanten« gründ" excellirrle sie besonders durch den Vartrag beS netten „Schöulö«chen"-Eouplels: „Die Damen vom Ballet", das wir erst lilrzllch von Blase«, dem dasselbe seine „Berühmtheit" bekanntlich zu veidanlen hat, wol mit wirksamerer Komik, aber ent> schieden nicht graziöser und pointierter gehört h>>beu. Unseren Vebenlcii, die wir in moralisch.-r und besonder« auch physischer Hinsicht gegen die frühzeitig? und speciell so geschäftsmäßig'' Verwendung der Kleinen aus der Bühne hegen, glauben wir bcrcit« in unselm zwei eisten Besprechungen genügend nngehenden Aus» druck gegeben zu hiben nnd wollen daher heute von eimr Wiederholung derselben absehen, und nnser obiges Ulthkl! anf dm speciell künstlerisch-ästhetischen Standpunkt blschränllN, indem wir uns im Ihrigen cms unsure diesbezüglich bereits gemachten Bemerkungen berüfcn. Dcu Beginn der gestrigen Vorstellung machlc „O ringoir c", eine im fraiizösischm Style gehallcne dramatische ^eaibntnna, einer Tichtercplsote, die im übrigen nich! uuiMi'lessint dnrchge» fiihrt ist, wenngleich einiges dnun eine etwa? g»di äussere B?« Handlung zu wünsche» übrig liche. Herrn Frederick bot dn> selbe Gelegenheit zu «iner voltrefflichln, m>i lobensweitt>.'M Eif^r durchgeführten DarslcNnl'g der Titelrolle. Auch Her» Lcmailre «Ludwig XI,) halte h>ulc ciiil-il cntschicd^li a.lnckliss/"li Abent, als sonst und traf den erregten T°n dcs starrn, tüniglicheu Dr?, polcn weit besser, als den leicht landelnden des modernen Lusl' spil'lcs. Gerade umgelehrt verhält s? sich dieebezüglich mit Fräulmi Tballer. dnen Terrain eulschicdm das Luslspicl iss und dic daher ihre daselbst ueivohille Redeweise zn. nnnerändert auch in da« Schauspiel übertragt, als daß es ihr gelingen lünnte, eillcn ccht dlamatlscheu Eindruck zn erzielen. Schon ihr Organ an u.ld für sich entbehrt jcuer sonoren dramatischen Klaugsarde, die zur vollen Beherrschung senens'r, geschweige den» tragisch'r Momente cifordcrlich isl, ,.<3rn wieder in vollstem Maße; selbst die 2)tit> wirkenden louüteu sich bei seiner drastisch erzählten spanischen Liebesrcmallzc des Lachen« nicht eülhalten, - gewiß das besie Lob für den betreffenden Darsteller, Wc,zn bedürfte el» do noch des unsrissen? Nenljlc Mi, ^Origtllal-Tclegramme der „^aib. Zeilling.") Tresden, 3. März. Die Kammer nahm mit 66 gegen 7 Stimmen den Utittag an, die Regierung solle einer auf Erwelbung der Eisenbahnen oder eines Theiles derselben für das deutsche Reich gerichttlen Vorlage im Bundesrathe ihre Zustimmung versagen. Rom, 3. März. Ledochowsti ist nachmittags hier angekommen, von Mitgliedern des deutschen und polni> scheu Collcginmg und vklen anderen Personen empfangen. Washington, 3. März. Das Repräsentantenhaus nahm den Antrag auf Versetzung des Kriegssecrelärs Bellnap in den Nntlagezustand an. Der Eoü.mlssions' bericht weist nach, daß Oeltnap für die Anstellung eines Handelsagenten im Verlaufe von sechs Jahren ^5,000 Dollars erhielt. Präsident Grant nahm die Demission Bellnaps an. Letzterer verweigert jede Aussage, außer vor dem zuständigen Gericht. Pest, 2. März. Das Wasser steigt langsam, aber stetig; um halb 12 Uhr vormittags betrug der Wasser» stand 22 Fuß 5'/, Zoll. — Die von Privaten gespen« deten Beträge belaufen sich bisher auf 58/XX) Gulden. Die vom Kaiser und dcr Kaiserin gespendeten Beträge werden seit gestern unter die Beschädigten der immdier-ten Stadttheile vertheilt. Brüssel, 2. Mlirz. Aus Paris wird der „Eloile Belge" gemeldet, die Bildung eines einheitlichen republl« tanischen Ministeriums begegne großen Schwierigkeiten, da Dufaure weder Walloa aufgeben, noch die dringend nothwendige Revision des Unterrlchts'GesetzeS zugestehen will. Casimir Psrier weigert sich daher, wie der „Temps" bestätigt, in das Cabinet zu treten. slelegraphischer Wechselkurs vom 3. März. Papler ' Nente 68 05. — Silber - Nente 72 35. - I860« staats-Aulehru 11190.- Vanl-Nctien 882-. «redit-Actien 176 20 — London lI4 50. — Silber 101 75. K. l. Münz-Du» taten 5 40'/.. — Napoleonsd'or 918'/,. — 100 Reichsmark 56 45. Wie«. 3. März. li Uhr nachmittag«. (Tchlußlurse.) Creditactien 176- . 1««0er l!°se l!175. 1864er i!°se 132 -, österreichische Rente m Papier 68 10. Slaatsdahn 283 50, Nord« bahn 183' , 20'Franlenstücle 918'/,, ungarische «lreditactien 172-—, österreichische Francobanl 29—, österreichische Nnglobanl 88 70, Lombarden 108 -, Unionbanl 73—, llustro-orienlolische Bank — —, kloydactieu 340--, austro-ottomanische Bank ' , türkische Lose 25—, Lommunas - Änlehen 100 75. Egyptische 12450. Flauer. Verstorbene. Den 25. Februar. Franz Lerovsel, Presbyter. 24 I, Gtadt Nr. 283, Lungeutuberculose — »lois Suhadubnik, Mau' rerö.Kiud, 8 Mon.. Tirnauoorftadt Nr. 50, Fraisen. Den 26. Februar. Franzista Vajc, Urbeiterin. 36 I„ Eivilspital nnd Franz Potolar. Conducteurssohn, 14 I., St.PeterS-Vorstadt Nr. 35, beide an Lungentuberculose. Den 27. Februar. Maria H^lm, geb. Stütz, l. l. Landes« regierung^Ingenieurs'Vemalin, 61 I., in der Stadt Nr. I0A und Adolf Tlro, l. f. Telegruphenbeamte, 34 I, Civilspital, beide an Luugentuberlulose. Den 28. Februar. Thomas Noßegaer, Zwäliglini!, 43 Jahre, Lalideözwang«arbeitshauö Nr. 47, Lungenemphysem, ^ Anton Samassa. l. t, Hofsslockeiissießers ttind. 5 Jahre nl'd 1 Monat, itarlstädtervorstadl Nr. 1, häutige Bräune. Michael Baumgavtner, Inwohner, 91 Jahre, Civilspital, Alteröscl'wäche, -^ Andreas Undrej. scbneider. 76 Jahre, Civilspilal, Nedärmlatarrh, - Tberesia Mayer, Inwohnerin, Vb0 Vuut,e.l.ü........bV— 70 — »«b»endlt«l,<>0 «lrcbitanftoN, ungar..... 172— 172 25 Depositenbank....... - - -- Lscompteanfialt...... 685- H95'- Yillnco-Bllnl....... 29- 2925 Handelsbank........ bli 50 54- Nlllionlllbanl....... HH4-— 886-- Oeflerr. Vanlgefelllchast . . . I«0— 161 - UmonbllNl........ 7Z25 7875 Bertthrsbanl ....... 77^9 ?ß Aetieu v»n Traubhort-Uuterueh-mnngeu. «elb V«c »lsüld-Vllhn........-. _ _ _ Karl-Ludwiß.Vahn.....194 t0 1?5 — 2)°unli°T!ompschiff.,Gesellschaft ükv-. 3«h-.- Elisabelh-Weftbuhn.....ißilLy ,^.^. Elisabeth.Vahu (Linz°Budweiser Glrecle).........— — -. - zerdinands-slordbahn . . . 1530—1585-ßranz. Joseph - «ahn ... 142 50 142 75 ^emb.. 9? — Uug. Bodencrebit...... 8H-90 86l0 Prioritsteu. Elisabeth.-«. 1. 2m..... 90 80 25 ßerd.-Nordb.-0....... 10» 60 104 — Fr°nz,Ioseph-V....... »l?b 92^ «e', K»N-i.'ut lvig.V., 1. 2m. . 9?b0 88-— Qtlicrr. «ordweß.V..... «0— «vbO Siebenbllrger....... 6725 «?"' Staatsbahn........ 14450 145'^ Sudbahn i^ ^»/....... 108- 10«N 5'/....... 92V0 ss6" Südbllhn. Von,...... - - ^_'^ Nn«. Ofiöahn....... 67 - 67^" Prlv«tlsse. «redit.L..........164 75 165— Nudolfs-L.........1850 14'^ Wechsel. ^.,<, Augsburg......... 55 95 b^H Frankfurt......... 5595 A" Hamburg......... 55-95 5«" Loudon ......... 114 50 1"H Pari« ......... 4560 4b<" «eldsorte«. 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