Dienstag, oen 20. September 1826. L 6«, für dieDauer von fünf Jahren, auf die Verbesserung .>in der Verfertigung d«r argant,schen Unschlitt» Tafelkerzen aus dem geläu» ltlcstcn Stoffe mit Wach5 und anderen Dochten, und m>t in Sp'ritu« aetränlten DockthüUen, wodurch diese ' Kerzen «in sehr angenehmes und helles L'cht a/ben, we» der rauben, noch rinnen, noch üblen Geruch verblei» l,»,, selbst bey den feinsten Arbeiten vollkommen anwend» bar seyen, weit länger als die gewöhnlichen dauern, und weil weniger a!» die bisher bekannten argantischenKer» it„ losten.« U. Dem Joseph Lelngosky. Juwelen» und Goldar» beiter, wohnhaft zu Wlen, Altenflcischmarkt Nlo.695, für die Dauer von dreyIahren. auf die Erfinduno „einer NlUen Vorricblung, wodurch Thür-und Mob'Iie>,sH,lösser gegen das Aufsperren mit Dietrichen oder Nachschlüsseln vollkommen gesichert werden können." NI. D»lle des Brechens augendllctlich und von selvsl durch «n« andere erseht und somit U»fällen und Verjögerun. gen vorgebeugt werde; H) Erfindung: daß W^genge» stell« glelch den Htutschenkäslen >n Federn hängen zu las» sen und < Erfindung : »Daslwische und Basltränze auf eln« neue Aet zum gewöhnlichen Gebrauche dauerhaft und wohlfeil l« verfertigen.* Vom l. t. illyllschen Gubernium. kalb«ch «m H». August »8«5. Berichtigung. Inder, in de« lehnn Fleytac,s«I,ituna.Nl.74. «on dem löb!. t. k. Mil. Oberkommando zu Laidack erlassee nen Danksagung für d>e an die M'l'tar Mannschaft im Bade zu Toplih emaegana,,n,n G«sch,nk? . ist zu le» scn in oe» v'^rlrn und fünften Zeile : ,H,r?n .^relbcassa» ConlroUor G 0 d l'i." dann in der achten Zcilc: »Herrn Pfarrer Kopetzky." Wie«. Se. k. k. Majestät haben nut atlerl'öchftem Cabi. nett» .Schreiben aue Görz vom »5. August d. )., dem üderzähligtn G^dcrnialrathe bey dem tüslenländischen Gubernium. Ignaz Grafen Bevilacqua «L«z'f<. die an. gesuchte Übersehung in gleicher Eigenschaft zu dem ven»» tiamjchln Gubcrnium zu bewilligen geruhet. S«. t. k. Majestät haben mil aUerhöchsler Entschli«, ßung aus Laibach vom ^7. August d.I., t>n den Ad«lssland taxsrey zu er° Heden, und ihm das Ehrenwort .Edler" mit d?m Pcä« dieaie »von Frannersderg" beyzulegen geruhet. Ih« Majestäten derKais« r und dieKais < ri n n. Allerhöchstwelch« am 10. d. M. aus Larendurg hieran» gekommen waren, haben Sich den ,«. d. Nachmittag üach Schl 0 ßh 0 f begeben, von wo aus Allerhöchstes?!» d«n tünftigen Sonnabend den i?. d. M. Ihren fey«,» llchen Emzug in P««ßdu«g halten werden. Ihr« kaiserl. Hoheit die Erzherzoginn Henrielte. Gemahl,«« Sr. talferl. Hoheit des Erzherzogs Carl» find >e neugeborne Erzhnn Marie, mit! Rücksicht auf die Umstände, bey erwunsch» tem Wohlseyn. Großbritannien und Irland. Wedgebury, der Eigenthümer der vier Hun>t, die milden Löwen Nero und WaUace in Warwickgelcimpft hatten, befand stch kürzlich bey dem Pferderennen j»u Oxford und stand zufallig nur 4 Zoll von dem käsig ,nt« ftrnt, in welchem der Löwe Nero eingesperrt »st. jtoum vernahm dass edle Tb'tl Wedgebury'g Stimme, als e« wüthend aufsprang, und mit einer seiner Tatzen, di« e» durch das eiserne Gitter Neckt«, die Schoße seines No» Hk« packte. Glücklich genug hatte Wedgebury dießmahl nur den Schneider und nicht den Wundarzt nöthig; aber es dürfte ihm zu rathen seyn» dem Löwen. V«,ei» gutes Gedächtniß z" baden scheint, klüglich aus dem Wege zu gehen. Schweden und Norwegen. Berliner Blätter melden aus Stockholm, «0« «3. August: ,Die heutige Gtaatsztitung enthält di« auffallende Nachricht, daß der Ges.ütS'Arzt Strohm»» Holm, angesteckt durch ein an der Seuche gestorbene« Pferd, das er secirt hatte, gestorben ist. — In alle» Provinzen des Reichs herrschen mehr oder minder dl« Pocken.—D>e l"« Gränzregulirung zwischen den nor» wegischen und russischen Lappmarken auserfehenen nor« wtgischcn Commissarien, sind am «7. Iuny in Kola in der russischen Lappmart angekommen, und dort aufda« zuvorkommendste aufgenommen worden. Die norwegi, schen und russischen Comm>sscl:ien wa:en darauf nach d«, Gränze abgereist, um die Vermessungearbeiten vorzu» nehmen. — Mehrere norwegisch« Kaufleute haben Heu au« England. Holland und Frankreich verschriet,«.« OsmanlschesNeich. De« österr. Beobachter vom lo. d. M- enthalt unter der Aufschrift »Wien den 9. September" folgende (in unfelM letzten Freytageblatt« versproHenen) A u«züg« 5a l aus den Hydra» Zeitungen vom 23. Iuly und ,. August: (Au« Nro. »55 de« Ges,l)fr,undes vom.'9. Iuly) Neuer Siegdl» H » n. D« me tr i u s Yp ! ilanti. Nachdem Heer Ypfilanti, welcher die in 0«r ^ähe von Tr > p 0 lizza liegenden Berge beseht hielt. bemerkt hatte, daß der Feind aUe Tage mit dem frühe, sten Morgen Ausfälle nach den Ebenen machie. deta» schilt« «r am »9. Iuly gegen Abend ein 700 Mann st«. k,s Corp, . um sich der Do:ft» R > z e » . N 0 u n 0 und Pyeli zu bemächtigen, und den Feind, sobald er sich auf der Obene zelten würd«, zu umzingeln. D>« Lage dieser drey Dorfcr, die beynahe emen Halbkreis bilden, war fü» den Plan des Hrn. Ypsilanti sehr vortheilhaft. AUein einer »on den Anführern. de« sich mit den andel,« itltraü n hatt«, verlies '« der Nacht die h«rrl,che Po. fttion von Pyeli. und lahmte dadurch den glücklichen Erfolg d«r weifen Dispositionen de» Hrn. Ppsttanti. Am 20. mit Tagesclnbll'.ch jeigten sich die Feinde» gegen ,,a«» Mann stazk. auf der Eden« zwischen den Dölftln; die 700 Griechen rückten ihnen aus ihren Stel» lung?n entgegen, und Hr. DemctriuS Vp!^^"li kam mit 5oa M«nn von den Anhöhen herab zu Hülfe» so daß d«e Streitkräfte von beyden Seiten gleich waren. D»e Erscheinung und die Flucht des Feindes waren Va» Werk eines und desselben Augenblicke«. D« Grie« chen» unte« Anführung d«a Hrn. Demetrlu« Ppstlanti verfolgten ihn» mit dem Säbel ii der Faust, bis unter die Mauern von Ttip»llzza. Hundert Arader wurden g<» lödtlt, und dreyßig zu Ges«ngenen gemacht; außerdem Lo Paclpferd« und Maulesel und drcy Cavallerie»'Vfeld« «ldeutet. Die Griechen h«den in diesem Gefechte keinen «inzigen (gemeinen) Mann verloren, aber den Tod zweyer tapfern Anführer, Georg Gika und Poly» ch«oni zu betlagen, die mit unaufhaltsamen Eifer in die Gefahr sich stürzend, gefallen sind. Der Eme von ihnen hatte mit der einen Hand zwey Gefangene gemacht. U«d woUte noch einen drillen machen. Dieser stellte sich «n. als ob er sich ergeben wollte, tödtete aber den Sie« Ze, durch «inen Pistolenschuß in der Nahe. — Wäre die Stellung von Pyel» nicht verlassen worden» so wär« von d»n Feinden kaum Einer entkommen. Am «i. schickt« Hr. Ypsllanti ,2 von den G<« fangenen n«ch Mapoli di Romania; die übrigen 7 sind verwundet im Lager geblieben. Als er an demselben Toqe erfuhr, daß ein feindliches Corps von Zoa Mann gegen Mistraim Anzüge sey, brach ««sogleich auf, umVer» vena (seitwärts an der Straße von Tripolis« nach M'» stra) zu besehen, und den Feind aufzuhalten. Griechische Flotte. Am 23. Iuly hat die zwcyte Abtheilung unsererFlotte, unter den Befehicn des Eontle . Ac>m>rals Georg H a ch< turi den Boiatlschen *j Meerbusen verlosten, und sich gegen die Byzantinische Flotte gewendet , welche voe Mcssolong,, zur Vlocka?c dieses Platze« erschienen !l. Am 26. und 27, ist auch d>e erste Abtheilung unter de>» Befehlen des Aomiral M > aul, von Hydra abgesegelt, um d>e Plan« des Feindes zu vereiteln. (Aus Nr. »26 des GesehfreundeS vom ,. August.) Napoli d> Romania. den 2o. Iuly. Als Hr. P psi la n t i.nach dem Gefechte am «u. ^> M. soo^Mann Verslarkungen erhalten halte, nahm er die Stellung von Dolia na, während Zacharopul» unv d!e Geblüc»er H a dschi Stephan! undHadfchl Ge 0 rgi m>t den übrigen Truppen , »aoo Mann an der ZahlArachova besetzten, umV« rve n a und Spar» t» zu decken. Am «». geztn , Uhr Nachmittag, griff em lvo« Mann, worunter 16c» Reiter, starkes feineliches E»lp< den. Hrn. Ppsilanti >n seinen Stellungen an. Der Kampf wurde sehr hitzig..dauerte aber nur eine Srund«. D« Feind. welcher sick jener Stellung (Doliana) nicht blme», sternkonnte, l,eß 60 Todte auf dem Schlachtfeld«, und wandte stck gegen Arachova. AUein bey Annäherung des Feindes ergriffen die Gel>üd««H Nach der alten Stadt Doca in Latonien. z«z N«ib<, mit vieler Müde kaum 5ao zufammenbringen, u.:t vcnen er, so wie auch Hl. Ppsslanli, umtehrtc.um sich dem Feinde entgegen zu stillen. Zwölf Gliechin schlössen sich, alg die Flucht ihre» EameraDen begann, in einen Thurm e»n, wehrten sich den ganzen Nachmittag gegen den Andrang der Feinde, töo» ttten 25 derselben. und nöthigten, nachdem Hr.Vvsilanti u,nd General Colocotroni hinzuaek.mmen waren, di« Übrigen j^um NückzHge. de» so eilig war, daß sie nicht «mmahl chre Todten entnehmen konnten. D>e zwölf Hcl» 2en im Thurme theilten unter slch aue«n die Veut« der Erschlagene»;. ohnc daß einer von denen , welche flühel die Flucht ergriffen l^ttsn. ,völf Cameraden bewunderten, welche sich dadurch so »>el ?^uhm erworben haben. Vereinigte Staaten von Nordamerika. Auf den Werften von New» York herrscht gegen» ivärtig eine ganz außell'rdentllche Thätigkeit ^Es werden zwey LmiensH'ffc, ^ucy Fregatten uno zwey C«rvetten zzedauet, die. wie man hori, für Columdien und Me^ )llco bestimmt sind. Ein columdlsches Lnnensctjiff wird aus» gebessert; außerdem arbeitit manun »« Äauffahrern und « Dampfbsttn. Im See-Arsenal stnö « Fregatten und » C^lsetten im Bau. In der Gemeinde Cliarlotte (Nord«Amerika) lebt ein Ehepaar dee«it< 92 I^bre zusammen. Der Mann ist ,i»ö, di< Irau »»? Jahre alt. Alexander Vertley, so ist ltsMannesNahme, ,st au« Schottland gebürtig, hat «nter Marlvoeougl) gtdient, und dann unter General Wolff in Am, Villard zur Gchau au»steUtn , das sein« gleichen nicht hat. E5 stellt «in Kiiegsfäilff von 74 Kronen vor. Will man spielen, se werden durch^ einen vlt eine Kugel in'< Loch, so hört mau 5 Kanonenschüsse; beym Caramboliren nur einen; der Stoß mlt 7 wjrd durch eine Salve aller ?< Feuer« schinde angekündet, was eine Erschütterung gleich «i« «em ^spfündner bewirkt. Dieses donnernde Billard soll zu »wem Geschenk« für den König von Perslen beftimmt seyn. T«lne Majsstät de« König von Preußen hat von dem Nl«chamcu5 Hyder zu Kommolhau in Böhmen eine Sammlung vov ModiUen zu Maschinen für Kran» kenpsitge kaufen lassen, und solche oem medieimsch - chy» rurg,schen Friedrich . Wil!)tlme»Inst!tute geschenkt. Dltse Maschinen haben den Zweck, die Beschwerden und Lei« den der Krankendurchleichll Veränderung derLageoder durch schmerzlos«!» Transport zu lindern, und verrenkte Gliedmassen wieder i>, ihre natürliche Lage zurück zu drin» glN. S>e silnd m dem Hause des Institut« öffentlich aus« gestellt. Fre mden^A nz Physt» c^s, und Ioh. Vapt. Hendl, t. k. Professor der Ge» burtshülfe, mit Gattinn, aUe drey v. Klagenfurt n. Venedig. — Hr. Franz"v. Giersberg, k. preuß. Haupt« mann in der Arm« , mit Gemahlinn v. Mail«nd n. Wl Nldra, k. t. Kriisforstcommissaes» Gernahlinn, v. Tl-tlt n. C'U>- — H^. Samuel Ertner, Magister 0cl Chylurgx l-rid Augenarzt, m>t Gattinn und Tochter, y. Wien n. Trxtt. Abge«ei»t o«u »5. September »L«5. Hl- Fltyh. y Laiarlni. Gutsbesitzer, n.Adllydeeg. — Hl. Andrea» Spendau. Handelemann, n. Fiume. Lur< vom »5. September ,tt25. Mlttelpriir. Vtaatsschuldverschreibungen zu L v.H. (in TM.) 94 »9/5« VerloöteObl>gat.on«nu.Ara.^u6 «-H.) -rial Obligationen der Stande ^4 ,/»y.H.^ ^. von Tyrol......)zu^ ' v.H ^ -^ f^u5l/«y.H.)« — Wien. Ttadt«Nanco«Obl. zu « ,/« v-H. iin CM.)53 2/s Obligationen der allgem. und Ungar. Hoftammer zu »l/l v.H. (in CM) 52 detto detto zu« V.H. (in CM) 4« ,/5 Bankactien pr. Htüct »,9? ,/« ln H. M. Hgnaj Äloys Edl. ». Kleinmayr, Verleger unh iNedacteut.