MbacherSeitmK. ^»K »8. Samstag am R. Mai ««H8 ', . ,, ^ , ,. .. ... ,.,. ,.„. >,i...,,,,,,,,.c dcr So»»- nild Feiertag, täglich, «no lo'tet sammt btn Beilagen im Comptoir ganzjährig >l st., halbjährig 5 ft. 30 kr,, mi< Die Va.bacher 3»l»nq eychcmt, m l l' m l,m d H n m ^ . ^ ^^ Z^ll.mg in'S Hans s.nd l, a I b j a l, r.g li" kr. .ncl.r zn entrichten. Mit dcr Post portofrei Kreuzband »n ^'"wtmr ^', ^ halbjährig 7 il. 3« kr. - Inse r t i ° n sq e b >, l, r ,nr eine Sp«!ten,eile oder den Nau». derselben, ist für einmalige ganziabr.g unterKrc^t'a.d "'" ^rn^er . d« e ^^ , M. u. s. w 3" dicsen Gcbuhrcn ist noch der Inserttonsstä.npel vr. lä kr. für .ine jede^nal.ge Einschaltung hinzu ^^nm^z.'^le^^N^c/^ien'Vst^rtr^^ _____________ Älutlicher Theil. s3e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 27. März d. I. die Ueber» sehung dcS ordentlichen Professors der Ncchtsphiloso» Vhie und des österreichischen Strafrcchtes an dcr Lcm> Merger Universität. Dr. Eduard Herbst, an die ^uiversitä't zu Prag allergnädigst zu genehmigen geruht, Da« k. f. Fmanzministerinm hat die im Ver< "^"»gög^irtr der steirisch > illyrisch > küstcnländischen ulnanz.L.Uldesdirektiou erledigten Finanz» Bezirk-Di^ rcktorMclirn mit dem damit verbundenen Titel und Charakter eines Füwuzratbes dem Finanz »Sekretär dieser Finanz-Landesdrhörde. Michael Lambcrgcr. mit 0cm Standort in Neustadt!. und dem Adjlinktcn der Grazcr Finanz.Bczirks.Direktion. Ignaz Wall. nnt dem Standorte in Laibach verliehen. Der Minister dcs Innern bat im Emverständ. niffe mit dem Iustizminister den Krcisgcrichts. lit» junktcu Johann Prutschek zum Vczirkamts.Adjunl. ten in Mahren ernannt. Dcr Iustizminister bat den Rathssekretär des ^rbisch. banaler Ober>Laudcsgcrichtes. Hugo von Klerus, zum Kreisgerichtsrathe olrn .^lulmu für "tllsap ernannt. Das Handelsministerium hat die Wiederwahl des Giuseppe M o » t> e l l i zum Präsidenten lind des Mlislelml. Gr»itr Driest. ii. <5ZN vollkommener Uebereinstimmnng mit dcr Sitte, bte neugeborncu Kinder ans dem Hause in fremde Verpflegung zn geben, steht der Grundsatz eines gro^ ^cn TbeileS dcr Grazer Hausherren. keine Familien wit Kindern in ibrc Häuser aufzunehmen. Dieser Grundsatz wird so offen und bestimmt zur Ausübung gebracht, daß, wcnn man in eic Nothwendigkeit vcr« s^tzt ist, eine Wohnung zu suchen, man sich im Vor< Nlig auf die Frage gefaßt mache» muß: „Haben Sie Kinder?" >— u»d hat man deren mehrere, dau» heißt es, sich seinem guten Geschicke anvertrauen und Wit kübncm Mulbe auf die Entdeckung eines kinder« Mündlichen Hausherrn ausgeben. Oft ist mau schon über den Zins einig und will das Darangelo geben, ^>s plötzlich dic ucrhäng',.ißuollc Frage gestellt wird, die man zögernd mit „Ja" beantworten muß. Dar« a»f zuckt der Gebieter dcs Hauses dir Achseln und bedeutet uns ganz trocken, daß er unter so bewandten Umstände,« uns in seine schlitzenden Hallen nicht auf, ^hmen könne, Of> sind mil diesem Nusspruche auch ^"'^„»^u verknüpft, wie z. V., daß Kinder zu ^chiwcn und Ungelegcnhcit verursachen, oder daß b"ö Quartier lieber ein Jahr leer stehen lassen "^e. aig Familien mit Kindern aufzunehmen, oder Wie sich ein HauSbcrr äußerte, nachoem er seinen Un< A'lien ansgesprochei'. daß sich schon so uielc Leuic mil ^'"dern um seine Wohnung anfragten: «Das nächste ?^l werde ich gleich auf den Mietbzcltcl schreiben : ^h»ung für Parteien, welche keine Kinder und keine 3"»de haben." Oft werden den Mictbslmlcn im ^e der Aufnahme ganz absonderliche Verpflichtungen fliegt, als: um !)' Uhr sU'ou zu Hause zu sein. da ^ Tbor gesperrt und kein Hausschlüssel verabfolgt, ^,. ' keine'Nägel für Bilder in vie Wand zu schla. H '' sondern bloß von dem Nagel Gebrauch zu ma^ ., ' b,r bereits für den Spiegel oa ist. oder darauf ^ "chten, daß das kleine Kiud nicht schreie, u. d. m. ^, . solche Anforderungen werden mit so naiver U»< ^,^"gs,,hcit gestellt, daß mau iu dem ersten Auge». k nicht recht weiß. ob ma» im Scherz oder Ernst Pompcio Orsenigo zum Vize.Prästdcnlen dcr Han. ocls' und Oewerbckammcr in Como bestätigt. Die k. k. steier. illyrisch.küstenl. Finanz »Landes. Direktion bat den Kanzlei. Assistenten Luvwig Vlitter v ^citner znm prov. Amtsoffizialen ernannt. ' " Graz am 22. April 1858. Richlalnllichl'r 3f,ml. Laibach. 30. April. Unter dem Titel: Ilalicn und Piemont bringt die O. D. P." tiuen Arlikcl. iu welchem sie Slrcif> Iichtc"r auf die Geschichte der italienischen Staaten falle» läßt und dsranf ocn gegenwärtigen Stand dcr> selben iu scharfer Zeichnung charalterisirt. Wir cnt. nehmen daraus Folgendes: Welche Mängel auch au dcr gegenwärtigen Ver> fassuna des deutschen Vundcs haften mögen, die eiue Tugend hat sie uor der frühern NeichSvcrfassuug uor> aus daß sie l>c" Kricgeu in Deutschland ein Ende acmacht hat. Die Sondcrbüudnisse, welche deutsche Souveräne in frübcrer Zeit mit dem »Erbfeind" ab-acschlossen haben, die Gelegenheiten zur Einmischung, welche fremde Mächte iu den zwei letzten Iahrhunder» ten so oft i» das Herz von Deutschland ricfeu, sind durch dic Vuudesversassuug beseitigt. Ein Krieg zwischen deutschen Mächten ist nur möglich, wenn — was Gott verhüte — Oesterreich und Preußen in that. sächlicher Feindseligkeit einander gegenüber treten wür« den. Vor einer solchen schrecklichen Eventualität wiro darauf aiitivortcu soll' alier iu den meisten Falten ist Altcs gewichtiger Ernst, selbst wen» eö noch so ungereimt klingt. Diese Kinderscheu läuft noch in ciuen anoeru Zweig aus. Die weibliche Dieustbotenwelt ist von dieser Krankheit auch mfizirt. Viele schlagen den Dienst« antrag sogleich aus, wcnu sie hören, es scicu Kinder zu beaufsichtigen, und viele uehmeu einen Dicust nur unter dcr Bedingung an. daß ihnen hauptsächlich dic Verrichtungen einer Köchin uud nur aushilfsweise dic Ueberwachung der Kluder zugewiesen werden. Einc Grazer Köchin ist überhaupt cine Persönlichkeit, deren Würde mau erst recht zu fasscu im Stande ist, wcun mau sic im Sonntagsputze gesehen hat. So lustig letztere Bemerkung klingt, so ernst ist die Betrachtung, dic sich daran knüpft. Ein jedes Kiud weiß. wie scharf abgegrenzt das Verhältniß zwischen Dienstgcbcr und Dienstboten ist, und doch vermag man au Sonntagen i» Graz viele Dicnstmagdc von VeamtenS» oder wohlhabender Vür< gersfraucu nicht zu uutcrscheideu. so ganz gleich mil oieseu erscheiut ihre Art sich zu k,eloeu und zu putzen Dicse Nachahmnngsucht >st so stmk eingerissen, daß selbst Küchenmä^chen und sogenannte Bedienerinnen, die bloß zur Verrichtung grober Arbeiten auf ctlichr Stunden täglich iu's Haus kommen, ihlen Moochut haben müssen, dcu sie bei ihrem Elscheincu sorgfältig abnebmcn und bei Seite legen, um statt dessen das Wasserschaff auf den Kopf zu srycu. Freilich hole» diese Leute ihre Garderobe von/Trödler. aUein sic degnügcu sich lieber mit dem alten Zeuge, weil es städtisch ist. als daß sie die nach ihrer Ansicht ordinäre ileirische Landestracht wählen möchte». Wer iu Graz ein Laudmäochen sucht, wird vergebens suchen: es gibt hier nur Städterinnen. Der Fremde, dcr auch nur einen Anfiug von steierischer Nationaltracht i» dlr Grazer weiblichen Dieulloottuwelt zu finden vcr< meiute. würde ciue cchlc Grazer Köchin schwer belci-t^igeu; dicse kennt nur mehr die Mode. nach der sich ihre Herrschaft trägt, und mit dem Eintlilte in die Hauptstadt läßt das Landmädchc,, Tracht. Gebräuche und — leider häufig auch ihre guten Grundsätze in den Bergen zurück; renn mit der verandcnen Tracht bekommen ihre Ansichten iu der Ncgel eine andere Richtung. Mancher wird bei Lesung dieser Zrillu denken: Was liegt am Ende daran, ob sie sich so oder so uns jedoch dcr Genius des deutschen Volks, der loyale Sinn beider großen Fürstenhäuser und vor Allem die Rücksicht auf die gemeinsamen Feinde — hoffen wir, für alle Zeiten — bewahren. Ganz anders ist der Stand der Dinge in Ita» lien. Die Idec dcs deutschen Reiches, die historische Erinnerung, die reele völker» und staatsrechtliche Ent» stehungsgcschichtc fehlt in Italien gänzlich. Seit dem Untergänge des weströmischen Reiches hat die Geschichte dcr italienischen Halbinsel auch nicht eine noch so kurze Epoche auszuweisen, wo die Völ« kcr dcs gcsammtcu Italiens, von einer politischen Idec getragen, ciuer Gesammtlcitung unterworfen gewesen, einem Banner gesolgt wären. Mit Recht hat Hcin« rich Leo sein bekanntes Werk „Geschichte dcr italieni« schen Staaten" genannt, denn eiue Geschichte Italiens gibt eS in Wahrheit nicht. Nur in einzelnen bevor» zugtcu Geistern trat in frühcreu Iabrbundcrten die Sehnsucht, das Ideal hervor, alle die Völkerschaften, welche die weiche und herrliche Sprache Dante's und Petrarca'S als Erbtheil haben, in einem orgauischeu Gcsammtkörper vereint zu scheu. abcr eine reale Vcr» körpcrung auch uur dcr allcrlosesten Form eines Staa. teubundes erhielt jenes Ideal zu keiuer Zeit. So praktisch das italieuische Volk iu dcn Anliegen dcs gcwöhnlicheu Lebens sich zeigt, so große Denker uud Staatsmänner cs hervorgebracht hat. die tief inner« liche Zerisseuheit des politisch, nationalen Lebens hat es nie bewältigen köuucn. Wohl herrscht in einzelnen Bildungskreiseu der Wunsch uud Drang nach ciucr nationalen staatliche»! Einbcit, doch werden besonnene und praktische Männer kleiden, ihr Verhältniß als Dieustbote erleidet darum kciuc Veränderung. Von diesem Gesichlspuukte aus betrachtet, ist die Bemerkung ganz richtig- aber ich stelle dagegen die Frage: Welchen Einfluß übt diese weit über ihren Stand hinausgehende Art, sich zu kleiden, auf die Moralität der Dienstboten? Gewiß nur einen vcr« verblichen. Uittreuc gegen ihre Herrschaft uud schäud. lichcr Handel mit den Gaben der Natur sind die un-ausblciblicheu Folgeu dieser Sucht, iu dcr Kleidung dm Unterschied zwischen Frau und Magd aufzubeben; denn oer Lobn kann in rcr Regel für diesen Aufwand nicht ausreichen, uud wenn er ausreicht, so ab« sorbirt er alle Mittel, welche für die verschiedenen Kalamitäten, in die ein armer Dienstbote gerathen kann, zurückgelegt werden sollten. Iu frühcreu Zeiten hielt das Dienstmädchen streng an seiner bescheidenen Tracht und schaffte nur das Nothweudigste bei; da» gegen legte cS sich das Ersparte bei Seite, das ihm zu Guten kam, wcnn ein redlicher Mann die sittsame Dirne als Weib heimführte. In unseren Tagen wird jec>cr Gioschcu dcs Verdienstes der Begierde zum Opfer gebracht, mehr scheinen zu wollen, als man wirklich ist. uno das Resullat? Eine kaum »othdurf« tige Wäsche unter äußerlichem Putze uuo statt eines Notbpfenuigct! größtentheils Mangel an Barschaft, liänfig auch Schulden. Tritt ein KranlbeitöfaU eiu. oder bciralet solch' ein modernes Dienstmädchen, so ist bittere Noll) iil Klnzcm das Los dieser verblendeten Geschöpfe. Häufig aber haben diese scholl eiuru Weg clugeschlaa/u, dcr weder mit dcm Ehestände noch mit einem ruhigen Aller schließt, sondern die Verirrten auf ciucn Punkt führt, wo kein Heil mehr für sie er« wächst, uno nach langcm, ruhelosem Herumtreiben müssen sie endlich verkümmern uud cudcn grö'ßtcntheilg erbärmlich in einem Spitale. das ihr letzter Zuftuchts« ort m der großen Sladt bleibt. Liegt da oic Dcnwrallsirung nicht hauptsächlich in dcr veränderten Kleidung? Wärc dcr Dienstbote gczwnngcn. an dcr ibm zu> kommlicheu Tracht festzuhalten, so müßte er nicht zu unerlaublen Mitteln greifen, um die vermehrten Ans' lagen zu decken, zu denen ibn das HiuaiMreben über seine Sphäre verführerisch drangt, lind er stünde nicht rath. und hilftos da, wcnn Krankheit oder Aller seine Kräfte läbmt und ihn unfähig macht, elncm redlichen Erwerbe nachzugehen. »5" 3»s sich niemals darüber täuschen, daö dic Ncalisirnng solchcrWüuschc nur das Resultat langer geschichtlicher Fortbildung und Entwicklungen scin kann. Nnr am sardinischcn Hofe stellt man sich an, als glaubte man an eine solche Möglichkeit, nur in dem halbblütigcn Picmont wird so gethan und gc< sprochcu. als wartete die Beuölkcruug von Rom, ucm Toscana. Mailand und Neapel mit Sehnsucht des Augenblicks, wo Viktor Emauuel gleich dem alten Barbarossa den Einzug ballen wird als König vou Italien, Das ist das alte Unglück licses Landes, daß politische Spekulanten seine Zerrissenheit benutzen, nw unter der Maske der Hufe. dcr Befreiung mit den Stiöiurn des vergossenen Mutes ihre eigennützigen Zielpinikic zli verfolgen. Welche Vortheile dat Italien als Nation. als Gesammtheit von dcn Herzogen von Savoyen je gc-zogen? Die Großthat Karl Alberts war ei» plötzlicher Tr.ubruch. ein hinterlistiger Einfall ,n das Nachoav land. der schmachvoll geendet wie er begonnen wurde; sich dcr Forlsennng dicser Politik rühmen, beißt cm Symbol >>ls Ebrcnzcichcn in das Wappcnschild auf. nehnlen. welches man im Intercssc des Hauses Sa. vol,en sclder lieber ans ewige Zeilen vergessen macheu sollte. Sardinien möchte gernc um ein Paar bunderl QuadralmeÜcn sich vergrößern, gleichviel, von lvelchem Nachbar es diese bekömmt. Daruin seben wir cs nicht elwa bloß in Obcriialien agitircn, sondern überall anbinden, in Toseana. in Rom, in Neapel. Vielleicht glückt ci> dort. wenn eö da nicht gebt. Dieses Slück Land, .llit welchem Picmont sich arrondircn möchic, heißt'in seiner Sprache: ItalicnS Größe. Ilalleuö Interessen. Italiens U»abhäl,gigkeit. Italien wird lniabbällgig werden — dlirch Frank» reicks Hilfe, versichert Graf Cauour- Iialicu ivird dic Freiheit erringe» mit Hilfe der französischen Re> gierung. Es bestcbt eine alte Rivalität zwischen Ocstcr> reich uno Frankreich auf de» Ocfiloeil der appeuini., schcn Halbinsel. Oesterreich hütet dort die deulschc» Gcbirgsscstcn i Frailkrcich bcivacht daselbst seinen E>ll> fiuß auf das mittelländische Meer. Mau degreift die Idealisten, die von einer Nil' abhängigkcit Italiens nach beiden Seilen bin schwär« men; wenn aber ein Minister, welcher täglich das Sondcrintercsse scincs Sta.Ncü >>n Aligc hat, l)cm italienischen Volke das Bild cü'.cv UiuN'hän^i^kcit u». tcr der Acgidc des Einen Reiches uorznhaltrn wagt. welches im ganzen Vcrlalif seiner Geschichte Italien stcls als Werkzeug seiner Eifersucht gegen Deutschland mw Oesterreich und als Fußschemel sciuer eigenen Größe gebraucht hat, so ist dieß eine absichtliche Täu. schung. welche, um all« einer augenblicklichen Vcrle< acnheit sich zu retten, um ein schwieriges Gesetz durch eine widerspenstige Kammer zu bringen, sich nicht scheut, durch falsche. trügerische Vorspilgelniigeu cra>> tlrle Geister und unerfahrene Jugend iu pbanlastische Ausrcgungen zu versetzen. Die Rcdc dts Gvafcn Ca vour 'mag ein ^rhetorisches Meisterstück" sciu, aber nach ihren Motiven uno Zwecke,» ist sie eine imwür digc Kolnödie. eiu frevelhaftes Spiel mit den, Schick« sale Aueerer. die man im Namen It^lieus z» erhi-ze» sucht, um sie im Julcrrsse Picmonls ins Verder-ben zn jagen. Wien. 29. April. H.> Ihre kaiserl. Hobcileu der Herr Erzherzog. Generalgouvcrneur Ferd. Mnr sammt Gcmalin trafen gestern Abend mit einem besonderen Zuge hier ein und stisgcu in der kaiserlichen Hofburg ab. Man hossl, rab die Anwesenheit Ihr.r kalserl. Hoheiten in dei Residenz von längerer Dancr sein werde. Der Eorso im Prater war hcnle besonders glänzend, da sowohl Ilne Majcslälen der Kaiser und die Kaiserin, als auch sämmlliche hier weilende Miiglieder des kaiserlichen Hauses au demselben Theil nahmen. Dic kalselliche» Equipagen uablncu heute bcreils das erste Mal znin größten Theil Die Route um die Stadt. 5a die Passage bei», Rotl'llNhurmlhore durch die Führung der ncuen Straße zur Schlagbrücü' elwas allzu becngt ersch!s>i. Es ist wol'I nun keiu Zweifel mehr, daß die Demo- liruugsalbeitlu bis übermorgen so weit beendet seiu werdeu. alö ursprüi'glich projcllirt war. Morgen früh werdcu rie Sprcugungen an dem uoch übrigen Rcftt dcr Maner» glgs» den Gonzaga EavaÜer vollenect und nächsten Montag mit der Abtragung der beiden Stadtthore begonnen werdlu. Ueber die künftig"' Arrangcmcnts bei den Ioscfs'Kascruen veruimult man jlßt, dciL gegen dieselben cinc breite, mit Vaumen be< pftanzte Aveinic führin wer^s. und in den au oer ab< zutragrndcil VaNci stehenden Hänftr», deren Grii,id' niaucru mit dcr inncrc» Stadt in einem Nivcau sich bcsin^cu. die i/higen Parlcrrcwohnungcu um einrn Stock crhöhl erschrinc». linlcr denselben aber, gegen die ehemaligcu Vaneicn zn. Gewölbe errichtet werden Mn. Aus die Miltbcr der Wohnungeu konnte die pro< jeklirte Stadterwcilernng vorlänfig noch ilircn wod!> ll)äligcn Elufiliß nicht üben, und wir hörttu in gc< genwärligcm Gcorgi»Termin abermals uou Zinsstci. gcrungcu. welche geradezu außerordentlich genannt werden müssen. Dagegen ist die mmmeyr als im Prinzipe genehmigte Stadtcrwciteruug bercitS jel)l von sehr merklichem wohlthätigen Einflüsse auf die Vaulust der Privaten gewesen. Dcr bisher nur sehr langsam sich cmporraffcnde Stadtthcil an der Berg. Straße, dessen bisher fehlende offizielle Benennung vom Publikum durch die Bezeichnung „Ncu-Wicu" crsept wird. hat iu lehlcr Zeit ciucn sehr bedeuten-dcn 'Aufschwung genommen und in kurzem, vielleicht fchon bis zum nächsten Herbste, wird sich daselbst cm ueucr Siadtthcil erhoben habcu. dcsftu wahrhaft prächtige uud großartige Vaulcu deu Vergleich mit keinem auderu Nayo» c^cr Residenz zu scheuen habcu. An d,r Elisadelb > Bahn hat man iü diesen Ta>, gs» u>u dcr Schicneulcgung degonnen. Daö r»il)>il0e Wicnlhal, welches wegcn dcr crlchiucrtcu ^ommnoi-lotion mit demselbe,!. bioher vo» unscien Sommer« Parthieii so sehr vernachlässiget wurde, wiro durch d,cse ncuc Bahn bald zu einer bisher uiigelauiitcu Bliilbe gclangcu. Bereits jept sind oie Grundstücke iü demselben bedeutend im WMhc gesticgeil, uno oic aiimuthigc Gcgcuo wirc> iu Kurzem gleich der Bad»cr Strecke von zahllosen Mlegiaturcu übersäet sein. Die Mode. welche auch auf dcn ^auoaufemhalt der W>e< uer ihr^ii mächtigen Einfluß ü^'t. wild dicscS licblichr Thal l'ald zum 'Rendezvous dcr eleganten Welr crhc< be». Ein tüchtiger Anfang wurde schon >u diesem Jahre gemacht. Ueberhaupl scheint die dilMhrige Saison, was dcu ^auoallfcuthalt anbelangt, sich sehr lcdhaft gcstalteu zll »oollcu. Iu der uahen Un'gc> l'uug von Wieu ist bereits jcht um hohcu Preio lei» erirägliches Uolerkoiumen mehr z>l fiudcn. Das ist dic ficundüchc Rcvcrsseitc zu dcu ewigeu Klagen über dic schlechten Zeiten. Dic Ucbelsiedluug des kais. Hoflagcrs uach dcm kaif. ^nstschlofsc ^arciidurg ist vorläufig für die zweite Woche des Monalcs Mai befliman. Bii? dorthin werden anch die diplomaiischen Kreise ihre bezüglichen ^audaufcnlhalte gcnommcü und so die Somluersaison eröffnet sein. H> e st e r r e i ch. Wicu. 30. April. Nach dem Ableben des ProvikarS Dr. Ignaz Kuoblechcr ist unnmchr Herr Josef Gostner apostolischer Prootkar dcr Mission in Zclttralafrika geworden. Herr Gostncr ist ebenfalls Oestcrrcichev; er i>'t am l0. März 1822 zu Völö in der Diözese Tneut ^chovcn, ^Scixc licldrn Eitcv,, leben noch. Drei Schwestern traten in dcn Orden der barmherzigen Schwestern ' zmci davon hat Gott bereits z>« sich geuommcn, oic drille ist lwch am ^'ebeu. Eüi Bruder, Namens Anton, zog als Schreiner. Schimb und Drechsler im Jahre 16ll4 nach Cbartum, leistete dcr Mission vorzüglich? Dienste, erlag abcr schvu 1^»^ den klimatischen Einftnsftn, Der jnngc Iostf wollte in der Jugend Künstler Ma> lcr) werden, und war mit der Vorbllvuug schon so weit. daß er die Akademie bezicben sollte. Bei d^r Unmöglichkeit von Seile dcr Eltern, ihn zu uutcrstü' yen. wurde drr Plau aufgegcbeu uno dafür die lalei> nilchc Grammatik in die Hand genommen. Das Gymnasium wurde nun in Vozcu, die Philosophie iu Vcroua — oft in bitterer Noth — die Theologie iu Tricnt studiri. Am 13. Juli 18!»l erhielt Herr Gostncr dic Priesterweihe, Nu» bieß es in die Sccl» sorge, und zwar — aushilfsweise iu die Diözese Bri> reu — nach Taufers im Pnstcrlhal. wo er an der Seite des Herrn Dekans I. Scyr zwcl I^hrc wirkte und sich sowohl bei seinen Vorgesetzten, als beim Volle ^iebc lind Hochachtung erwarb. Am 27. Au> gnst 18!l3 giug er in trieft linier Segel. — Noch nie war übrigens dcr Stand der Mission so erfreu» lich, wic jctzt. Es gibt nun 4 Missionsstalioncn ' 1. Ebarlnm (Herr Gostncr und Kirchner); 2. Hciligkrcuz bei dcu Kncncger', (Herr Mosgan. ^auz); 8. am Schobat. einem Nebenflüsse des wcißeu Nils bei dcn Diakauegcrn (Herr Bcltrame mit vier Genossen alls dem InsMulc "'Mazza iu Verona); 4. Goudocoro (Herr Ucbcrbachcr, Morlang uno Kaufmann), Es sind also in Zcutralafrika zwölf Glaubcnöprcdiger, freilich für cin'Gebiet vou fast neuuzig Millionen Seele». Aber cS genügten ja zwölf Apostel, um der ganzen heidnischen aücu Wclt dcn Glaube» zu ver. künden. ^ Deutschland. Berlin. 27. April. Um 2 Uhr Nachmittags versammelten sich heute die Mitglieder blider Häuser im weißen Saale des königlichen Schlosses. Dic Versammlung gruppirtc sich iu einem Halbkreise um dcu Thron, und Freiherr u. Mauteuffel verlas cine Rede, in welcher cr die Arbcitcu dcr abgclauscncu Session, wic folgt, resumirt: »Ihre Berathungen in der dießjahrigen Sihungs« periodc sind zum Abschluß gelangt. Sie habcu die Ihucn vou Seiten der Regierung zug.-gaugeneu Vor< lagen einer sorgfälligen Erwägung unterzogen lind es ist fast bei wordeu, Durch die Bewilligung dcr Mittel für dcn Bau einer Eisenbahn von Königsberg überInstcrdurg uno Gumbinncu zum Anschluß au das russische Eisen-bahnsystcm. wird es möglich, schon jetzt dic Vollen« dnug der Schicnciwerbiudung bis zur östlichen Grenze dcr Monarchie iu Augriff zu nehmen. Es darf von dieser Vervollständigung dcr Ostbahn ein belebender Einfluß inöl'csondcrc auf den Handel und oirProduk« tiou dcr Provinz Preuöeu erwartet werden. Iudcm Sie dcm mit der persischen Regierung ab> geschlossenen Freuudschafts' nnd Handelsverträge mid dcm Haudcls» und Schifffahrtsoeriragc mit der ?l'e< gicruug der argentinischen Konfördcration Ihre Zn> stimmung gewährt habcu, ist vo» Ihneu das Vesii^ ben dcr Negieruug gebilligt worden, dem dcutschl« Hauocl anch in cnifcrntcu und überseeischen Ländeik ocn erfor^crllchell Sch^l) Uüd weilcre Begünstigungen zu uclschaffcii. Sie haben dcr Uclicremkunfr mil dcn anderen Regierungen des deuischeu Zolloercins wegen Besteue> rllng des R'lidcnznckeis nno wegen Verzollung des ausländischen Zuckers uud Syrnps die velfassungs-mäüige Genehmigung ertheilt lind dadurch ebcuso die Berechtigung, wie das Bedürfniß ancikaunl. d schäfle rer Rcnirnbanken bat ebenso, wie derjenige über die Rcgiilirung des Al'deckerciwcsens, eine befriedigende Erledigung gcfnnden. Die Verordnung, betreffend die Suspension der Beschränkungen des vertragsmäßigen Zinssatzes ist i» Anerkennung der dringende» Umstände, wclche ihren Erlaß rechtfertigten, von Ihnen nachträglich genehmigt worden. Der Sta.ttshausbaltsctat hat in allen scl> nen Theilen eine sclir eingebende Prüfung erfahren. Iu Folge dcifclbcn sind die von dcr Regierung oer» anschlagie» Snmmcu als deu Erfordernissen der Vcr« iraltun^ cuisprecheno. von Ihnen ungeschmälcil bewilligt worden. Dic Rechnung über den Slaatshaus» halt des Jahres 1858 ist uulcr Genchmignng der Etalsübcrschrcitungki, uno dcn ertraordinärcu Ausgaben als richtig anerkannt und die Dcchargc darüber ertheilt werden. Mit dcm Schlüsse Ihrer dießjä'hrigcn Sitznngs« periodc hat zugleich anch die vierte Legislaturperiode ihr Ende erreicht. Werfen wir einen Rückblick auf dicseu Zeitraum. so febll cs darin nicht an Auffordc' nuig zum Danke für dcn Schutz und die Scgmmgcü, wclchc »>'s«rc>» >1>>Nrvl^lwr vl.»^) Lottos Gnade U'^ 0rn, lmwcövätcrüchcu Regiment Sr. Majli'/Ü'i t'^^' nigs zu Theil geworden sind. Dic drohenden Oe< fahren des Krieges sind von unseren Grenzen sern gehalten worrcn, Dic öffentliche Wohlfahrt hat un< geachtet dcr Hemmnisse, welche ihr eine mchrjähiigc, j>'tzt großenthcils gehobene Tbenernng llnd cinc uuer« warlclc Stockung dei; answäriigen Handels bcrcitcu mußten, sichtbare Forischrine gemacht. Dadurch, daß R'cgierung und ^audesverirelnn^ sich gegcnscilig mit Vertraucn entgegengekommen sind und in kritischen Momcntcn gestützl hal'cu. ist Wesentliches zur Kräf' tigung und Einigling des Vaterlandes geleistet worden. H a m b lirg . 26. April. Heute Vormittags wnrdc dic Sitzung dcr Sccrcchts » Konfcrcnz cröffnct. nach» dcin der Präsident dcs Senats. Herr Bürgermeister Binder, derselben mit ciner herzlichen Anrede, auf wclche m gleicher Wcise Herr Präsident von Naule antwortete, das dafür bestimmte schöne 5!okal über« wicscn hatte. Frankreich. Paris. 28. April. Vom Gouverneur des Seiü-gal bringt der „Mouiteur" einen umfangreichen Bericht über ciuc glücklich beendete Erpcdilion der französischen Truppen nach Niomre in Ndiambur (Ca-yor). Die Koloune, wclche am 3. März von St. ^ouis ausging, war au hundert Mann stark. Die Franzosen verbrannten zuerst vicr Dörfer, ohne dcn Feind zu sehen. dann kam eö mit den Ndiamburö ;u einem hartnäckigen Kampfe, in welchem letztere 21 Mann todt anf dem Platze ließen und dann dic Fllicht ergriffen; die Franzosen ballen zwei Verwun' dete. Bci der Emnabmc von Niomrc selbst wurde ^iculcnant Pipy crschosscn. — Im Dcpartcmcut Loirc'ct'Ebcr wlirdcn acht bis zehn Pcrsoncn. verschiedenen Handwerken angc' hörend, iu dcu Gemeinden Fr«'>tcval und ^'ignio^ festgenommen. Dieselben waren Mitglieder der gt' bcimcu Gesellschaft Marianne und hielten ihrc Zl^ sammcnküliste iu einem unterirdischen Gewölbe vcs Schlosses vou Fr'ilcval. wo sie auf cincn Dollp schworen, dcn man in dcr Loire faud. Mehrere Gendarmerie. Brigaden waren vereinigt worden. ">' dic Gcrichlc zu begleiten. Nach einem vorläufig Verhöre wurdcu d,c Angeklagten in das Gcfä"g^ vou Veudome abgeführt. Die von dcn Vcrh",'' ,, gcmachten Geständnisse führten zn einigen "^ Vcrhafiuugcn im Kanton Mar. ^. — Drr „KonstitulionncI" theilt eiucu ihm z ^ gangcncn Brief anS London vom 23. April. 393 James Walker uuterschricbeu ist, als Probe der «zahlreichen Zuschriften" mit, welche ib,m ii, den Ich» l«'» Tagen aus London zugcgangcn sind. nm die w^hrcn Gefühle des englisch?» Publikums über Bcr» UlNd's Freisprechlüig d^r^ulegen. In diesem Vliese ^lld gesagt: „Hier >n London kann Niemuio. der ^c öffcnlliche Meinung kennt, an der allgemeinen WbiUigmig zweifeln, welche über diesen Spruch ^rrscht. In allen Klassen der Gesellschaft herrscht ^nw> Stanncu und Bedauern." Der Beifallsruf. ^«htn das Verdikt hervorrief, sci kein Beweis der Apathie für den Angeklagten und seine Sache. ^ern die Anhänger des Vertbcidigcrs desselben -^ien das Zeichen dazu gegeben und die Gallericn. !^!che überwiegend mit Franzosen nud Italienern ge- ^t waren, ci»glstimmt. Aiich die außerhalb des ^uichlsaalcs versammelte Menge, welche Hurrays Folien ließ, sei den uerwildcrlsten Klassen der Be^ Alterung entnommen gewesen. Türkei. -««^. — Die Sendung Ethem Pasta's uach Serbien ^rspricht. wenigstens ilach dem gegenwärtigen Stan? ber Dinge, von keinem günstigen Erfolge gekrönt zn werden, Ja die lieursteu Vorgänge zcigru deutlich ,^n Widcrsta»d, welken man jcyl »achDrücklichcr al^ ^ dkr Pforte eutgegenzuseNen gesonnen ist. Um die- sem Vorbaben getreu zn bleibru lino die Pforte jene-. """licilc zn beraube», die ibr aus den Zwistigkeiten s? ^""lrn Scrbicns erwachsen könnten. habe»: siä> ^ 'nnnlich^ Partsicn vereinigt, und in ciner Vcrsainm^ '^' t'lc dis spat i» die N^cltt dauerte, beschlossen! ""ch vom Eiuftusse p,s zloinmissärs E>l)em Pascha ""„^ ^" m Vcl^rad resldirendkn Konsuln der Grob '"achte ,» dessen,,, „nd den herrschenden Fürsten Ale. linder mit Lcil, i,„d Serie, Habe und Leben zu un» !Mt»l)e»." Dieser Vcsch,.,L ^m ^ev.ds auf Anralhe» der ä'rg,tcn Gegner res Fmstcn z„ Stande, weil die» srr sich geäußert babc» soll, er wolle ücbrr die 3ic. P^nng »isderlegen, als auf die Fordernugeu der Pforte eingeben, die den Gesehn der serbische» sson> ^llntion Hohn sprechen. Die «Serb. Neuigkeiten" ^grüLten wenige Tage nach der» gricchisch'Nichtunir> ^» Osterfeste diese Einigung mil einem Artikel, der ^'uc „,rl,,r religiöse als politische Färbung hat. Er "Mint: «i'ttv vol),^«, sprach der Heiland Christus zn »'"c» Jüngern, als er znm eisten Male nach seiner ,^N'slcl,'UNg in ilirer Mille erschien, t'nx v<,l,i5 tönt ^,^nlc miltcn unter dem Volke. Uno mit diesen " ^tin ,>;,x vc,Iii> begrüßen uns beule dlc Häupter. <^bf„, ^ ^,f>g ^s^ ^,^. ^üderlichen Eintracht und ^'^k zurückgckehit siud. . . . Telegraphische Depeschen. Turin. 2«. April. Im Verlaufe der Vcra> U'ungcn über die Artikel des Gesetzes Deforest«, faud udcr oas Amendment des Grafen Solaro della Mar> Mrila, demzufolge das Vorgeben der Apologie dcs ^illschki, Mordes der Kompetenz Der Jury entzogen '^ jener rcr Tribunale zugewiesen werden sollte. ">e lebhafte Diskussion Statt. . Das Amcudcmcnt wurde schließlich mit einer "Mm Majorität abgclcbnt. ,. ^a r is, 2!). April. Dem hclitigen „Monitcur" s^°!ge werden behnfs der Komplet irung dcs Effektivstes dtt- Armee ans den durch das Budget fcstge« l„V"' '" ^c'lge der Reduktionen vom I. >8Ii7 aber h ^UoUzähligen Normalstand 12.0M1 Mai',,, die ans <^, blasse von 189(l noch erübrigen, z»r ciktivcn ^ Istleistung einberufen. wodurch die Einberufung y auf nnbcstimmte» Urlaub befindlichen SolDatri, sieden wir?. Lokales. . N!e die „?iovicc" melden, ist bereis die Ap-^obalion oes zwischen dem Vislhlim Brircn und ^"' Grafci, Arko abgeschlossenen Kaufvertrages bc> ^llch der Herrschaf! Veldcs. sowohl uo» Seile dcs ^uichc,, Stubles als auch Sr. Majestät dcs Kai« E/^^l,l^l. I" demselben Vlattc lese» >uir, daß die /,. ^ ^albach die Einfübrnug der Gasbelcu ch' iild ^ s>chcrlich im Hrvt'stc füufli^cu Jahres bevorstehe. , ^l>l die von Seiic dcs M^gisNais mit o>r Gasbc< , '^uiigsgssellschaft in Tlisst^cpfioqeneu Unterhanl" ^ ^l>n,^ ,^,s^ ^rdiehcn sind. r>a es sich nur mehr um / ^"l,I eines geeigneten Plapes für dcu Gasonielcr ^ ^-Morgen. Lonntaq, feiert der katb. Gesellen. '.z ^ "lis Anlaß seines vierten Gi'üudnugsfcstee« u,u »„, ^ 6lüh ^>,„c ^ Mssss in der Kloslcrfrauculirche, ^l^ Ubr Abends aber im Saale des deutschen ^.^liauses eine Fejtvorstclliing. bei welcher nach einem f,',^ ^c des snrpl. Gymnasialledrcrs Hru, Heinrich De> sch^^,s„ ^ darunter eine sioocnische und eiii komi< ^, Zwiegespräch zwischen ei»em Schneider nnd df„,,-!"l — mit einigen gewäblten deutschen und s>o> ^^c>> Qlmrletl.Mccil aluvechselüd z»r Anffnbrui'g kommen werden. — Zur Vctheiliguu,; a„ diesen Vcr> einsfsstivitäten erlaubt sich der Gefertigte im Namen dcS Oesammtoorst.'.üDes alll' die Herren uno Dam>'» ^cziem^ud sin^iladeil, n,^Iche den G.'scllenvercill ihrer lbcilnehmendci! Anfmer'famkcit wurmigen, u,id denscl» ben überhaupt näher tVmicn zu lernen wünscheu. Dr. Leo Wonzhiua. Vcrcins'Vorstehcr. PoMl-wisscnjchllstlichc Vortrage. Die ueunte und lehte Vorlesung, Herr Professor V. koll8ctiß8F, über die Grelle im ^ssgemeinen und in besonderem Hieziehun^ M .Xrain, wird heute, Souuabeud, im ständischen N c> doutcngc bände statlsinden. — Anfang präcise halb 8 Uhr. Eingesendet. Zur Aufklärung. Herr Karl Deschmann hat „m seinem Artikel i,i Der »Laibachrr Zeilnng" vom 2(i. d. M. grzeigl. i>, lvelchcm Tone und Geiste lind mit welchen Tcuocn» zen bei der Geii.ralversammlun^ des bislorische» Ver< >>ins von ihm und Consorten die Poleniis gegen mich geführt wurde, und ich fthe mich dadurch jcoer Erör terung cntbobln, warum ich bei dcr genannten Vei> sammlung mit Selbstbeherrschung ruhig geschwiege» lind es vorgczogsü habe. über oic gegen mich vorge» brachten, allerdings «znm Tbcil culehrcudcn" Anschu!> diguiigen mit mciuem Scurschn-iben von, 18. o. M. oen l'. 'r. Herren Mitgliedern l>es histor. Vereine nnd nur dirsen einen Aufschluß zu geben. N^chi^m (s nun drin Hrn. D, beliebt bat. in Dieser Äugele-geubeit aus den Schranken drs yistoi-. Vereins lind in die Oeffcnllichkcit zn lrelrn. so mnß anch ich Die Vcser dieses Blattes, wie wenig sic auch im Allge. mcinen oie Sache angelic oder intcrcssircn mag. mi! e'nigcn Zeilcn bebelligen, wobei ich mich möglichst kurz fassTii und alle Angriffe nnd Allsfälle anf meine Person mit Stillschweigen übelgcbcu irill. Die Allfnabluc der pbilologisch-lMorischen Arbci-ti>>, über unsere älteste Geschichte dcs lorrcsp. Mit» Gliedes nud k, k. Professors Herrn Terslcniak in den „Miilbeünngen des lM. Vereins", woran Herr D. Anstoß nahm. ist nicht nur dadurch gereelnfemget. daü ähnliche Arbeiten demselben Verfassers in slovenischer Sprache, in die. vom Hrn. Dr. Blciwcis mit so all. gemein anerkanntem Takle r^di^nen »>livic^« Auf» nabmc fioor», soudcri, inölirsoudcre auch dadurch, daß längst ll»d uiclscilig d<>rWil»sch .ni^.^espiochrii ivllrl>l'. o»'ß Herr T. mit ocn NlsiilllUl'ü s',!,.r s.., mühsmncii geschichtlichen Untcrsnchnngeu anf deutschem Vodcn hcrauc'tielen möchte, damit sie von deutschen Gcicyr. tcu untlrsucht und geprüft, mit einem Worte, gcwür» digt werden könnten. Dem dist. Vereine ist cin ei»' ziger Artikel gegen Tclstcnjak, zum Vortrage beider dicpjä'hrigcn Gcu.ralvcrsammlling. zugelommen und stand dclsclbc cnf dem Piogramin; man ließ es j» Doch nicht zu den wisscüschafllichen Vortragen kommen. — Von den beide» alterdings höchst ehrcnwcrlhcn Gewährsmännern, welche Herr D. gegen Hrn. T. an> fübrt, nennt der Eine, Herr Dr. Miklosic, in dem vom Hrn. D. anglführten Zitate den Hrn. Tcrs!c»> jak mit keiner Sylbe, nnd ich würde mir daher die Bchauplnug nicht crlanbcn, daß dieser ramit gemeint sei; n»d wenn Hcrr Dr. Mommsc» einen andern Weg gebt, als Herr T., so ist dadurch noch nicht erwiesen, oaß derselbe Die mühsamen Arbcileu des.siru. T. vcr> wirft. Die Kritik cibcr, die Hcrr D. im Verläufe rirscs Sommew über T. zu bringen verspricht ist erst zu gewärtigen: sie wir? j^,,falls erwünscht sein wofern sie die historische Wissenschaft bereichert, nno iu das Dunlcl unserer ältern Geschichte ein' Licht bringt; Hr. Prof. Tcrstsnjak nnd 5ic „Millbnluu^rn des histor. Vereins" aber haben d.inn mindestens das Verdienst, den Herrn Deschmann z« cincr historisch, philologischen Arbeit v.raülaßt zu haben. Ein zweiler Anwnrf. der mir uom Herrn D, gemacht wurde, ist die Aufnahme der in der „Wie. ner Zc-ünng" uom 16. l. M. l>fj Besprechung der Vneinsheftc von 18ö7 belobten lopogr.ipbischln Skizze über das Thal Sirug. welche, odschon in auocrer Form, bereits früher in dcu «Blättern aus Arain" vou 1867 Nr. <6 uuo 17(rcol0 27 und 28) erschie« ncn sti. Abgesehen davon, daß eö keinem Redakteur ^ugcmüthet ivcrde» kann, ;u lvisseü, ob ein eingeseu« deier Artikel nicht etwa schon srnh,i' irgend wo abge« drnckt ivordl'» sei. wofür oer Vers.isicr oder Einsen» der verantwortlich bleibt, so wäic mich eine absicht» liehe Aufnahme eines solchen vaterländischen Ar> tikcls in einem vaterländischen Archive, als welches oic „Mittheilnngen" offenbar anzusehen sind, wohl um so minder zu mißbilligen, als der Artikel eben dadurch für kommeude Zeiten aufbewahrt, und wie eS vorliegend der Fall ist, der gelehrten Welt zur Kenntniß gebracht wird. Ucbrigens standen die Mittheilungen den Naturfolscheru. somit auch dem Herrn D. zur Berichtigung der Unrichtigkeiten in dem Anf> saye über das Thal Strug offen, und wenn die Män< ner vom Fache dieses uicht gethan vaben, wie will mau es uou andern fordern? Die Beschränkung der „Mittheilungen", welche gefordert wurde, um Ersparnngcn zu erzielen, ist schon vor der Generalversammlung in einer Direk» i>ons«Sißung beschlossen und dieses bci der General« Versammlung vorgetragen worden; was aber die Aus« grablmgcn anbelaugc, so wurden solche erst bei der Generalversammlung zur Sprache gebracht, nnd konnte folgl'ch Darauf frübcr uicht riugcg"ng»'!! wcroen. Nach» dem jcoock oer Musealvercin historische Forschungen, wie aus den Berichten über sl-mc Monatsuers^mmluii' gen bnvorgcht. aus seinem Bereiche uicht liusschließt. so hätten 0>c gewünschlen Ausgrabungen imunrtnu vou Seiic dcs Musealvereins. als dcsstn Gi-schäftS« letter Herr Deschmann agirt. uorgknonnneli werden können, da er und Heir Ullepizh von den vergrabe» I«» historischen Schäden Kenntniü oder Abnung er« langt baben, uild oic dorls/itiqcn Einnablucn. laut Ncchuung in der „Laibacher Zeitung« vom 23. v. M,. im Iayre l8!57 — 1ii7<^'ft. ^6^ kr., die AnS-»jaden aber nur 411 st. 33 fr. betragen haben, folg« lich 1164 ft. 3^ fr. k.ipiitiiisi^ wurdeu. weil der Mnscal'EliswS aus dem stäuoischen Fonde besoldet ist, und krinc Mitthrilung rn. ja nicht ci»mal ein Iahreöl>er lnndcn eiil großes Verdienst erworben habe, ist un< bestrilten; als aber in Folge der Anerkennung der freundlichen und uneigennützigen Hilfeleistungen der Herren Dimil) nnd Gerinonig im Vortrage des Un» tcrzsichnstei!. bci der Generalversammlung vo» Seile Des Herrn Deschnmnn die Behauptung aufgestellt wurde. l-.iL dir Urkunde» bereiss vordem farcilogisirt waren, d.i scnist'iti^tc der i'. 'I'. Hcrr Vl-reiuspräsi' ccn: über mein Ansuchsn durch Einveruchmung des Herrn Jellouscheg das Ge^cuthcil, In Ansehung der Ordnung der Vereinösamm« lungcn hat übrigens noch Manches zn geschlbe». Da Msine Gegner den gewnnschttn Ei»fil,ß anf das „Ar> chiv". auf die ^Mittheilungen" ?c. erlangt haben, so könucn sie sich dnrch U»terstül)nng dcs Gcschäftleitcrs, Sekretärs uno Ncdaktelirs große Verdienste nm den Verein erwerben, und haben, wie mir vielseitig uer« sichert wurde, mehrere, bci drr Gcneralvcrsammlimg gegenwärtig gewesene Mitglieder, in den Antrag, daß dem jeweiligen Sekretär zwei Mitglieder zur Sichtniig Des MatcrialcS für die „Mittheilungen" bcigegcben werden solle», aus dem Grnnde beige« stimmt, un! dem Sekretär eine Erleichterung zu uer« schaffen und der Opposition cin Ende zn machen. Dcr Sieg aber der, wenn auch nicht vielköpfigen Opposition, ist die Zurücklcgung meiner unentgeltli< chen Ebrcnstelle als Geschäftöleitcr nnd Sekretär des historischen Vereins, und ich erldul'r mir diese» An-I>i6 ^u bcnüt)eu. um der bochlöblichc» Dircftio» des Vereins für dcis überaus ehrenvoltc- Schreibe» voiu 20. April l. I.. Z, 17i'i. mit welchem Hochdicsclbe mcinc Ncsignalion ent^cge» nabin. n»d allen dcuje> »igen vo» »al> und fern, welche mich in den zwei Jahren meiner Gcschästslcitung freundlichst unterstüßt habcn, l'icrmil öffentlich mcinen Dank darznbringcn. ^aibach am 2i). April 18li8. vl. l. n. v08tH. Mctsgrologische Zrglmchtullgcn in Laib ach. "' ^^n.g «a...,.^s...d ^'^7 Wind sN«.t^u„/'^^^ '^^ slff^---------^^^---------^".« ". <',-------sch^ch-----------^--------------^"cr ^mcn .... <. „^ .'» . "^"1l ^I'..^" ^- »uttllm. hsiter " _______^l,,4 ____ l^ ^ >" .. .^V, M!tt.'I»l, l'.wöltt Druck imd Verlag von Hnaz v. Klrin,nayr H F. Bnulberg iu ^aibach. — Vcrautwurtlicher Redakteur: F. Bamber^ Telessnipliischer Kurs-Nericht dcr Staatspapirrc rwm 3l). April K8Ü8. S^int>»schll>dv^rsc1i!.!l'U»q>!! . z» 5p<5t, ft. in (5M. 8l 1 l/Kl dctto nns d.l '.'la.'i!!s ,u 5 „ iu («M. «4 !i/l6 Darlel».,! ,,»t Vtr!o>»"„ v, I. I8ö^, »!>r 1UU si. l<>»^ (^iiiudrntl.iNiin^^eObligatioiilil Vl'ii Ungarn, K0 5/8 ^ „ Kn'aticn Tlavl'inlii 79 l/4 „ ,. vl,'» h!ali^l'!i 79 1^ Bc!!>!-Af»n,i pv. Lti'ck . . . / 973 f, i„ ßM. ^a»k.'Pf.n!db>icfc. <> Iahrc fiiv 10« fl. zu 5"/^ l'3 .^ si. i» CM. 'Altitn d>r l'stcrr, >! für H^ül'»'! uii^ Wn»l'l'l'l ^il'^N! si, pr. St. 244 1,4 si. >>' ^M Nltic» t>cr f f.^>riv. ^'Nnr. Staatsnft»>^i>!»- ^.s.üsch^it zu 200 ft,, v^! eiii^czalilt 2l^« j/4 ft. m <^l'i. mit Ä.i«<»zal)Im!g...... — st. in CM, Mil!, dcr dftcrr. Donau-Danipfschifffalilt zu 500 ft. M'l........ 540 si, in lZM. Ll)mo -Rcntmschcmc zu 42 Lir, » . l5 'i/^ ^ '» ^M. Prä,üicn-^!)sc drv östrrr. Kredit-Anstalt pv. I0U fl. ^crr. W...... w.!.V4 ft. in CM. Tvechfel-Kms vom 30. FprU 1858. Amsscidai», sin U><» lu'Ü.Nld. Nthl. Guld., 88 l/4 2 Monat. Äm^dün,. ,»> !<><» ,1, ^iirr.. ft'üld. . 105 7/8 Vf. Nso. 3r^»ss»vt.,, M.. sin' 12<» ft. flids. M,'- .inswähr. im 24 l/2 ft. .Nisi. Gnld . l<»5 l/4 3 Monat. Hainbun,, N>r !M> M.nf ^a»sl'. «„ld. 77.'>/8V,. 2 Monat. Livoriio/iNl' ^<»<) Toscauisch.' ^!i>c. Mild. !l>5 1/4 Ä,. 2 Monai. Vl'»do». fiir I 1.!s»!!d Stcvli»^, Guld. . N!,I7 II Moinit. Marsiüe. fi>r :U>' .N.un-, O»Ir. . . 12!i 1/i 2 M»„at. P«ri". sur :U»0 ssnnniü. (^ulv. . . . >23 5/,-j Ns. 2 Monai. Viifarcst, sur l (^uld. ^lor^i . . 2l!31/2 -ll T, Sicht (Zonftantiuopcl. sür 1 Guld. Para . . 4«i7 I^ T. Sicltt. .N. f. v^'ilw. Mim,-D»üittn. '>'!siil' . 7 7/« ^ Gold- und SUl>r»AurI'e lunn 29. Hpril 1858. ^.!d. Walr. ,!iais. Münz - Dualen «l.ziu..... 8 8 1/8 dto. Naudt dto'. „ ..... 7 7/8 8 ld ü! »l^l-l!« „ ..... 7 l/4 — Na,'l'!^,l6d'm' „ ..... ".1.» ^><» Sl'nvrraiü^d'or .. ..... 14. !2 — Fvicdrichl^'or ,...... 8/>2 — Vmiic«d'or....... «."« — (!in^>. Sovcstigncs „ ..... 10.ttt Nussischr In^'.ri.i!c ,...... 8.27 l/2 8/i8 l/2 SiN'n-Aqw ..... 10^.12 10.)^! „ Cmchons ........ Kl.') >/2 10l. :^/4! Tlialc, ^rrusnsch-^urrti»» . . . 1.:;:i 1„^j '/^ A n z e i g e der l)icr luuiekommenen Fremden. De» :w Apii! !X5.8 Hi'. Chevalier v. Glullemard, Gcncral»^»»slil, ^„d — Hr. Gomw'im, Ingcinclil', von Tnest. — Hr. Rittel- o. Fn. G,af Goiuc>).-Dl0!taum!?l!c, Privatier, von Vein't^. — Hr. Graf H^niq, Gutsbesitzer, — Hr. .«ulka, ^,„d — Hr. Bellak, Handelsleute, vo» Gl'cij. — Hi'. Bliodialek, Fadiisanl, lind — Hl-. Valc^'i, Haüt'el^' man», v^i Wien. —Hr. Tsckopp, Ha»delsma!,,,, von Kailstadt, V encichltiß der hier Verstorbenen. Den 22. April 18!^. Dem Hcrrn Fmnz Gcl>»', Damruklcidl'rmnchcv. , sti>, Sohn Franz. alt 6 Ilchrc. i>, dcr Stadt Nr. 267. an dcr Gchirulädmlln^, Dcu 23. Dcm Nikolaus Zlmdcr. FlrischlMier, scin Kind Leopold, alt 2 Jahre und l> Tage, in dcr St, Peters'Vorstadt Nr. «1 . u. — Ioscf Korat. In> stitlitöarmcr, alt li l Jahre, in dcr Tmimi < Vorstadt Nr. 20, l'cidc am Zchrficorr. — Fr. Ioscfine Ebcrl, Advokatcnöwitive. alt 64 Jahre, in der Kapuziner-! Vorstndt Nr. l!7, am Schlagfinsse. Den 2^. Michael Hocevar. Inwohnn', alt <»6 Jahre, im Ziuilspiial Nr. 1, am Zclnficbcr. Den 2!>. Georg Pozcnou, Inwohner, alt lil) Jahre, im Ziuilspital Nr. l, an der Lni^cnsncht. Den 20. Dem Jakob Iuslin. Packer, scin Kind Maria, alt N V? Iadre, in der Kapuzmcr > Vorstadt, Nr. 3l>, an rer Gehiinlndcrknlose. — Schwester Vinzenzm Koren, barmherzige, alt 32 Jahre, im Zimlspital Nr. 1 . an der Wzehrnng. Den 27. Herr Wolfgang Friidrich Gnnzler, bln'gl. Graucnr nnd Hlinöl'esi^cr. alt «2^ Jahre, in der Stadt Nr. 1.'>2, an Altersschwäche. Den 28. Ioftf Vokanschck, Taglöhncr. all !>0 ^ Jahre, ist am Moor^rnode todt gefunden worden nnd > slavd am Schlagfilisse. Den 2!>. Helena Klinar, Hausmeistcrswitwe, alt 37 Jahre, in der Stadt Nr. H4. an Altersschwäche. 3- 648.' (4) Für Kranke. Nm 17. Mai erö'ffne ich wieder zu Veldes in Ouerkrain die Sommer-Saison der Wasserkur. Darauf Nrftc?tirc„dc wollen sich. wenn möglich, gefälligst 8 Ta^e frnhcv anmelden. Die Hauptgrnnd' säyc der Kur, sowie eine Ansicht von dem romanti» schcn Vcldcö, findet man in meiner Broschüre l'ci den Herren I. v. li^lt i»»,»^ ^ ^ ,< »«»«kt»»^ dahicr. Arnold Nikli, Hydropath. Z. 742. (y Anna Schmidt, n e gibt sich die Ehre. dem !'. '1'. Pul'Iiklim knnd zn ge> l'en. daß sie hiesigen Markt mit einem Aro^^« IiHAOl» von ^it^<»I»l,iitt>t und l^U««tl»ll»K- i«Q»>» bezogen, und bittet um recht zahlreichen Zn> sprnch. l'illige und reelc Vedieining versprechend. Vcrlaufök'kal nm Iabrmavktplal). Z. 743/ sy" Rosalie Pinkes, ««c. Wien, ', gibt sich die Ehre anzu^igrii. daü sie mit einem gro> ßcn Sortiment Scide»l'ä',ideli> hiesigen Markt bezogen, Dieselbe bittet um recht zahlreichen Zuspruch und ^ versichert prompte Vcdicnung nnd billige Preise. > Das Perkanfölokal befindet sich am Jahrmarkt' platze. ö. 74,. (l) ^ «2 «»«b »z V O. Veim Endesgefertigten, am alten Markt Haus - Nr. n;5 , ist täglich Gefrorenes und frische Zuckerbäckern zu thunlichst billigen Preisen zu haben, wo zur größeren Bequemlichkeit der Herren und Damen, nebst dem Gewölbe, auch noch ein Lokale im ersten Stocke nett eingerichtet ist, und bittet um geneigten Besuch. Ioliaull Mvsiaucr, Zuckerbäcker. Z 734, (!) Große Auswahl von modernen Strohhüten befindet sich während der gegenwärtigen Marktzeit in der Hütte Nr. I l, am Iahrmarktplahc, ^ und sind um billige Preise daselbst zu haben. Johann Kleinlcrcher aus Liuz. Z. 221. (13) ^** Vom BailÜWlirill »milt schmerz-.,. *& I gefahrlos in 2 Stunden l»r. Ulorli Wien, Jägerzcilö'iJ* Ö VJ[ Näheres bnL'slicli. Arznei mit Hojjlemeut vcrsendbai. h v~? r_ii_x_i "TTiiiziirrTiT^nv MeJircrcs in lraiiJuVlcii dculschen Jiriefen. Z. 740. Die ssefertigte Gemeinde wüt wegen Grmittlnng eines Bauplatzes zur Aufführung eines neuen Hauptschulgebäudes in großer Verlegenheit, weil kein M geeignetes Terrain zu finden M.. Aus dieser Vedrängniß h^ mm Herr Thaddäus Gras Lanthieri, Fideikonlmißbesitztt der Herrschaft Wippach, iudew er ein Haus käuflich an sich brachte nnd der Gemeinde bedeutend nnter seiuem eigeneu Altkaufspreise abtrat. , Mau fühlt sich daher gedrungen, für diese grosimüthige That dem Herru Grafen Thad-däns 8anthieri hiemit den gebühreudelt Dauk öffeutlich auszusprechen. Schnlgenteinde Wippach am 27. April 1838. In dcr deutschen Gasse Nr. 177 sind un ersten und zweiten Stocke zwei Monatwohnungen, jede be-stehend aus einem geräumigen Zimmer und Kabinet, mit oder olM Mcudles, stündlich zu beziehen. Das Nähere erfraat »„an ,^ zweiten Stocke gassensetts. ^"«c-) Ginladung an die I'. ^. Hrrren Mitglieder der krain. f. k. Landwirthschaftgesellschaft )U dcr stlttntcnmasiigcn allgemeinen Versammlung ill LMlill) am 5. 3Itai !858. ' ^ (Die Versammlung findet in dem großen SißungS - Saale des Stadlniagistratrs Statt und beginnt um 9 , Uhr Vormittags,) H der zur Verhandln«»»! kom>»cndcu Gegenstände: ^ 1. Eröffnungsrede des Präsidenten. tz 2. Bericht deS "Zentralausschusses übcr das Wirken der Gesellschaft seit dcr letzten allgemeinen Versammlung. 3. Bericht über dic Vertretung der hicrländigen Landwirthschaft bei dcr land- und forstwirthschaft l i ch c n Ausstc llu n g in Wi en im v orig e n Ia hre, und deren Erfolg. 4. Vortrage der Filialen oder ein zcln e r Gesell schaftsmitglied er nach Maßgabe des K. 2» der Statuten. 5 Bericht über die Bewirtschaftung des gesellschaftlichen V e r sil ch shofeä im vorigen Jahre. <5. Bericht über die Ackerbauschulen und die H ufbe schl ag l e h ra n sta l t im vorigen Jahre 7. Resultate der Entsum p fun g des Laibacher M o or g r u nd es un d sein e r Kultul' seit dem Jahre lft2!> bis Ende des Jahres »«57. 8. Ueber die in neuester Zeit besonders zur Gründüngung auf magerem und trockenem Vodc" angcrühmtc Lupine oder Feigbohne. 9. Mittel, den Weinbau in Krain zu heben. I l>. Antrag zu jährlichen land- und fo r stw i rthsch a ftlich en Ausstellungen <^ Laib ach. , l l. Vortrag der G e se l l sch a fts re ch ti u n g vom vorigen Jahre und des Pralimin^ für das laufende. ^ l2. Zuerkennung dcr Gesellschaftsmedaille an verdienstliche Obst- nnd M a"^' beerbau m z ü ch t e r. ^ l 3. Wahl dreier Mitglieder des Zen tralausschusses an die Stelle der statutes ßig austrctenden, nach H. 28 der Statuten wieder wählbaren oder durch andere in ^!h t, domizilirendc Gesellschaftsmitglieder zu ersehenden Herren Ferdinand S ch «n ^ A ndrcas Malits ch und Michael A m bros cl> !4. Wahl neuer Ge sell sch a ftsmitg lieber. M a- Ausgestcllt bei dieser Versammlung werden einige landwirthschaft lich^ schinen und Sämereien. Vom Zentrale der k. k. Landwirthschaftgesellschaft in Laibach. K.»ib»e>», den 16. April 18U8.