InteMMnZ - Mlatt zur UMzchrr Ueitung ^°- 57. Klamssag den II. Mai »833» Der ergebenst Unterfertigte gibt sich hiemlt die Ehre dem hochverehrten Pubücum hiemit einstweilen nur die vorläufige Anzeige zu machen, düß er das Locale, genannt zum goldenen Stern, Verlassen, und jenes dagegen in der Franziskaner-Gasse, bisher genannt zum goldenen Hirschen, bezogen habe; welches Sonntag d en 12. d. M< zum erstenmale eröffnet werden wird; womit er sich zu einem zahlreichen Besuche bestens empfiehlt. Laibach am 10. Mai 26ZZ. Johann Schweß, bürgcrl. Gastgeber. Z. 564. (3) Bavs - MaOriOt Töplitz ln Krain, Königreich Illp-r i e n. Bei der nun gegenwartigen Jahreszeit, wo die Natur auch chre reichen Spenden on den heilbringenden Mmeralbadcrn zur Erhoh-lu'ig der Gesundheit und ErqmMng des durch mancherlei Leiden abgestumpften Korpers eröffnet/ bringt der Unterzeichnete zur allgemeinen Kenntniß, daß bei den Töplltzer mineralischen warmen Duellen die Badezeit wie gewöhnlich in mehreren Touren bis m spatesten Herbst fortdauern wird. Deßhalb hat der Unterznchncte zu diesem Ende alle Anstalten getroffen, die obbenamnen , Bädcr mit erstem Mai zu eröffnen, welche durch ihre gesunde als anziehende Lage eben so sehr sich auszeichnen, als sie sich wegen ihrer Nahe an dcr Kreisstadt Neustadt! in Bezug auf ärztliche Hülfe, Bequemlichkeit und Gcsellig-kett empfehlen. Auch lst alle Vorsorge getroffen, die verehrungswürdigen Gaste mit Speisen und Getränken Mtt aller Vorsicht und Reinlichkeit, Präcision und Billigkeit, zu bewirthen und zu bedienen. Der unschätzbare Nutzen dieser vortrefflichen Anstalt lst bereits für viele, und zwar für dle hartnäckigsten Krankheiten bewahrt. Tiefe, in Verglc:chung mit den übrigen Ba« deanstalren von 26 Grad ZSunmur warmen mineralischen Quellen, in dem Aufenthalte einer der rclzendsten und gesundesten Gegend Nn-tnkrains, ist als ein sehr wirksames Mittel bei rheumatischen und gichtischen Krankheits-formen/ Lahmungen, Contracturen, Gelenks-Geschwülsten, in Hautexanthemen von qichtt-scher Art, in den Nachkrankheiten des Quecksilbers und Aderlaß-Mlßbrauckes; nicht minder wohlthätig sind feine Wirkungen bei In-i^cn,« der Leber und Mllz und ihrer Folgen-krankhciten unter der mclgestalteten Maske der Hypochondrie und Histerie, der Hömorrhsi« dalleiden, be; Störungen in dem Utenmsspste-me, als: gestörter Menstruation der Leucor-hoe, Mutterkrampfen, Unfruchtbarkeit; der Krankheiten des lymphatischen Systems, als: der Scrophelkrankhctt, den Scrophelhautkrebs der Nase, der weiblichen Brust, der Gebahr-mutter; gegen die proteusartlgen Dcgneratlo-nen der Drüsen, dcrHautgebilde, der Knochen und Bander; gegen veraltete FußgesHwürc, denen eine scropholöse, herpetische, syphib.ische, oder gar gichtlsche Scharfe zu Grunde liegt, welche Bewahrung unzählbare frühere Kuren vollkommen darthun und auszeichnen. Sckadlich kann dcsien Gebrauch werden bei Neigung zu Blutfiüßm, bei Bluthusten und bei dem comsilmtwen Fieber. Zugleich wird fich^der Unterzeichnete bemühen die ie5^eci.if«ll Herren Badegönner, dle duscr Anstalt ihr hohes Zutrauen schenken wollen, m jcder Rücksicht vollkommen zu be-friedigen, um den guten Ruf, dessen sich diese Badeanstalt seu vielen Jahren erfreut, noch linwhin zu erhalten. 22g Die Bade - Preise sind folgende: Die Gebühr eines Zimmers ist täglich nach Verhältniß der Meublirmig zu 20, Zo oder 40 Kreuzer, ohne Einbeziehung des Bettes. Für ein vollständiges reines Bett nach Verhältniß 10, 12 oder . . i5 kr.; „ dasBaden nnFürstenbade, täglich 8 „ „ das Baden im Carlsbade, täglich /z „ „ das Baden im Ioscphsdade, täglich 1 >„ Wirklichen Armen wlrd lm Iosephsbade das unentgeltliche Baden gestattet. Für das Baden im Fürstenbade wird von den ausser dem Badehause wohnenden Badegästen oerhältnißmaßlg mehr bezahle. Für ein Mittagsmahl wlrd für dle Person an der I^bi? Planquetten, Notenpapier, Patent - ra-ssrirte Schulschreibbücher mit Vorschriften und sonstigen Kunstproducten des Institutes ist. So eben ;st bei Paternolli angelangt und zuhaben: Briefpapier in 4. und 8. mit der Ansicht von Laib ach, sehr schön lltßographirt, so wie auch sonstige viele ^iov» un Fache des Kunst-, Musik- und Buchhandels, die des Raumes wegen nicht namentlich aufgefühlt werden. Mit 20 kr. wird bet Obenbenanntem P r a numeration angenommen auf ein Heft des Universum, eine Bild erga l le rl e in prachtvollen Stahlstichen für alle Stande und Mdes Alter, und Liebhaber dcr Kunst werden hlemit eingeladen, das Probeheft in dieser Handlung einzusehen. Dieses Prachtwerk erscheint in monatlichen Lieferungen zu 20 kr., und wird Z — 4 Stahlstiche mit dem nöthigen Text enthalten, und eine getreue Darsiel' lung und Beschreibung dcs Sehenswerthessen und Merkwürdigsten der Natur und Kmiss in der alten und neuen Welt :c. bilden. Allda werben alte und neue complette brauchbare Werke gegen baar gekauft oder umgetauscht. Z. 566. (3) Der gehorsamst Gefertigte gibt sich die Ehre, emem ver-ehrungswnrdigen Pudlicum hie-mit bekannt zu machen, daß bei ihm alle Gattungen gut und echt zubereitete geriebene Oel) lfir -niß - Farben und Lacke zu haben sind. Zugleich^ übernimmt er alle Gattungen Anstreicharbeit/ und kann durch zweckmäßig geleitete 22g Vorarbeitung auch eine reine, billigste und prompte Bedienung versprechen. Die Annahme der gefälligen Aufträge und der Verschleiß befindet sich am Klosterfrauen-Platze, Nr- 3l. Nieslaus Köyrer, Erzeuger genebener Oehlfar- ben und Lacke. K u n d m a ch u n g. Der Gefertigte macht bekannt, daß er seine Wohnung Nr. 19, Ca-puciner-Vorstadt, verlassen, und nun )ene Nr. 7, St. Peters-Vorstadt, im ersten Stocks, dem weißen Wolf gegenüber, bezogen hat, und daß er auch fernerhin wre bis jetzt, den wahrhaft Armen der Stadt unentgeltlichen ärztlichen Beistand leistet. Laibach am 10. Mat iäZ3. Joseph Erschen, geprüfter Wundarzt und Geburtshelfer. ^reumen - Mutige. Angekommen den Z. Mai 1823. Hr. Graf v. sZint ^u'aii-s, königl. französischer Bothschüfter am k. k. österr. Hofe, sammt Gefolge; Hr. Anton Vlisma, Handelsmann,- Hr. Franz Iube, Privater, königl. spanischer Unterthan,- und Hr, Michael L)gando, Bürger ber argentinischen Republik; alle vier von Trieft nach Wien. — Hr. Wilhelm Reimer, königl. preussischer Polizeyrath, sammt Frau; Hr. Anton We'lshaupt, königl. wür-tembergischer Unterthan; Hr. Anton Richter, Handelsmann; und Hr. Adam Schulter, Hausinhader; alle vier von Wien nach Triest. — Hr. Joseph Mitz-ler, Handelsmann, von Klagenfurt nach Gratz. In der I. A, Edlen v. Kl e ln m ay r'schen Buchhandlung m Lalbach/ neuer Markt, Nr. 22i*> so wie bei W. H. Korn, Buchhand- tec daselbst, auf dem Platze, Nr. 8, lst nebst allen andern in den in« und autlandlschen Ze;Z tungsblättern angekündigten Werken zu haben: Kanzel-Beredsamkeits- Bibliorhek ous dem XVlll. Fahr^lndilN, Erste Icchreslie» strung. IX. un^X. üani). — Gcztjch, ä^N», Feier« und Gedächtnißtags.Predigten. Zwe^Bän« ds. Bis Ende Mai werden die zrvei Bände der s Fastenpredigten geliefert. — Nun tostet die , ganze erste IahieS « Lieferung: Vier Bände Wansidels und acht Bände Gretsch, 9 ss. . Man ersuchet die T- H. h. Abnehmer die Fort. seyungsbände abzuhohlen, indem nach Ostern : ke'.n Band mehr einzeln anders, als der Bogen zu 3 kr. E. M. berechnet, abgegeben wird, uno dieß auch nur so lange, als einzelne Bände vorräthlg sind. Die zweite IahreslieserunH für i535 enthält in acht Bänden: I. Naberksr» von Mabersfeld Sonn- und Feiertags Zit Ehren der l). Engel. 11. Für die Verstorbenen. 12. Mcß-gefange, Amt- und Neßlieder. m. Beicht« und Commu-nion-Andach-en. IV. Vesper-Andachten. V. Allgemeine und besondere Andachtsübungeü. ». Anbetungen. 2. Verehrungen. 2. Fürbitten. 4. Zeitliche Bittgebete. 5. Uebungen. - >'I. Heiliae Oelnbcrgs- und Kreuzwegs - Andachten. Anhang. Oesseinliche Kn-chengesäüge. Oesterrelchisches Volkslied. Iais, P. A., blblifche Erzählungen aus der heil. Schrift in III. Bändchen, mit l3 biblischen Bildern. Neueste Auflcge, »4 Bossen st^rk, 24 kr. P >i r t h is p r s i s e : Bei einer Abnähme von zwölf Exemplaren 1 frei als Zugabe, von 26 Exemplaren 9 ft., von 5o Exenlplarsn ik> fl. , von lao Exemplaren 3a fi. — EinZeli,: i.) Das alte Testament, l2 kr-. — Jesus Eyristus Leben., Leiden und Tod, 12 kr. — Geschichte der Kirche Jesu Christi. 12 kr. — Dutzend-P reis eines jeden Nändchens 2 si. E. M. Z. 477. (3) — 23o — Realitäten- und Silber - Lotterie bei D. Zinner, k. k. priv. Großhändler in W:en. . Mit allerhöchster Be willigung werden ausgespielt: Das prächtige Herrschaftshaus Nr. 157 in Baden sammt Garten und vollständiger Einrichtung, oder Ablösung Gulden 200,000 W. W. Das schöne Haus Nr. 13 sammt Papier-Waclw'c-Fabrik in Ried, im Innkreise gelegen, oder Ablvstmg Gulden 2ö,000 W.W. Ein Silber - Tafel - Service aani neu, im mooernsten Geschmacke, im Gewichte von 25on Loth, im Werthe »on Gulden 12,500 W. W. Ein Silber - Kaffee- und Thee - Service ganz neu, im Gewichte von l5oo Loth, im Werths von Gulden 7,500 W.W. Eine Silber - Damen - Toilette ganz neu, im Gewichte von !ocw Loth/ im Werthe von Gulden 5,000 W. W. Diese ganz besonders ausgezeichnete Lotterie enthalt I95IM Treffer n ä m lich: "^UU^ ^^KUN^^^k^ im vereinten Betrage von Gulden 2o0,O90 W.W- und die Nebengewinnste betragen Gulo. 2w,(D0 W.W. wornach bei dieser Ausspielung /« ^ /5 Ll^ 65 Guloeu ^I^^KFLIv W. W. gewonnen werden. Die Theilnahme des Publicums an dieser Ausspielung hat sich bereits in einem solchen Grade geäußert, daß die Freilost bei dem Unterzeichneten gänzlich ^^ Diejenigen, welche noch Freilose zu erlangen wünschen, belieben sich daher bald an jene Herren Verschleißer zu wenden, bei Yenen sich noch solche Lose vor- rathig finden. Wien oen i5. Apnl iS33. ' ^ D. Zinner, k. k. priv. Großhändler. Lose dieser Lotterie sind bei Ferd. I. Schmidts Nr> 2s,, zum Mohren am Congreßylatze/ zu haben. (Literarische Anzeige Nm, 14.)' Neues vorzügliches Belehrungsbuch kür ^6 M erks bS5it2 6 r uncl Mü Iiiend elu N1 e l 3 tCr^ ^ Bei Jg. M Edlen v. Kleinmayer und Leopold Patewolli, Buchhändler in LaibaG ist neu zu haben: Practische Anleitung znr vortheilhaften M auart der oberschlächtigen Wasserräder und zur Construction excentrischer Scheiden^ . mittelst denen zwei Spitzgebläse auf das zweckmäßigste bewegt werden könnet?, von Maxim ilia nGerzabek, k. k. Straßenbaumeister und Mitglied der k. k. VandwirtHschaftsgeMschaft' in St«iermar3. 3. Gratz 1833. drosch. 40 kr. C. M Mit I litographinen Abbildungen. Die bedeutenden Mangel in der Einrichtung der oberschlächtigcl, Wasserräder, welche- bei den verschicd?nnr Gattungen ron Mühlen, Hämmern und andern Waschinen angebracht sind /bedingen zum Betriebe derselben eine so bedeutende Kraft, daß die hierzu »nöthige Wassermcng? oft nicht aufgebracht werden kann, folglich b^im Vor-^ Handensein einer kleinern Wassermasse das ganze Werk still stehen bleiben ,nn:ß. Die Ursache dieser Nachtheile liegt darin, daß beim Bau der oberschlächtigen Wasserräder auf die ileinste'Wassermasse, welche zum Betried« derselben noch gewonnen werden kcmn, nicht geachtet, sondera das Eine nach dem Leisten dcs Andern ohne Rücksicht auf obwaltende Unistände gemodelt wird. Zur Beseitigung dieser Mißgriffe findet man zwar in dem über die Mechanik und Hydraulik vor 2 Jahren herausgegebenen Weike des um die technischen FZcher sehr verdienstvollen k. k. Gubernialraihes und Wasserbau? directors Herrn Franz Ritter v. Gerstner die nöthig? Anleitung über d,ie vortheilhafteste Ginrichtung der oberschlächtigen Wasserräder^ da ftdoch zur Verständlichkeit derselben ausgebreitetere maihematische Vorkenntnisse nöthig sind^, welche man von den mit dem Mühlenbau sich beschäftigenden Bauprofessionisten, fo wie auch vsn den zur Aufsicht allenfalls vorkommender Bauten aufgestellten Hammerverwesern, lind von den mnstkn Gewerksinha? bern nicht fordern kann, so hat der Verfasser dieses Werkchens im redlichsten BemüheN, seinen Mitbürgern nützlich zu werden, sich entschlossen, obige Anleitung auch für jene nützlich zu machen, welche keine mathematischen V?rrenntniff3 haben, und bloß nur addiren, subtrahiren, multipliciren und dividiren zu können brauchen. Es wurde in diesem Werkchen auf leichte Faßlichkeit und practische Anwendung Rücksicht genommen, und da zu letz-, terer die Rechnung mit Decimalbrüchen unumgänglich nothwendig ist, auch eine kleme Anleitung hierzu beigeschal? let. — Diese Gegenstände bilden den ersten Theil dieses Werkchens. -» Z>er zweite Theil desselben handelt von 3?r vorlheilhaftestkn Einrichtung der bei Hammerwerken und Hochöfen üblichen Spitzgcdläse durch Anwendung der crc.-ntrischen Scheiben. Die von dem Verfasser gelegenheitlich entdeckten Fehler an /den bisher üblichen Spi^ges blasen, welche theils in einem unregelmäßigen Luftstrsmc bestehen, theils ihrer Einrichtung nach einen großen Raum-einnehmen, veranlaßten/hn, auch für die Verbesserung dieses Gegenstandes sein S-chärflein beizutragen; erstellte daher die Verfertigung der excentrischen Scheiben nicht nur faßlich dsr, sondern zeigte auch ihre Verbindung, mit dem Gebläse selbst, mir Rücksicht auf den kleinsten,Umfang der Maschinerie schr"sinnreich in den den, Werke-bngcbcftetl» Kupferkaftln. Durch beide Abhandlungen bleibt daher dieses Werkchen nicht nur für Bauökonowen, Zimmc>rnikistu unkNs-Z-'irtf. ft,nd,ern vorzüglich für Gercerksinhaber^ Gewerksverweser und Hüttenbeamte nützlich,,. In neben benannter Buchhandlung ist ganz neu zu haben: Alexander Pope's Esq. V e r su ch ü ber „den R enschcn, metrisch überseht von Dr. ^uUu8 3w^an ^eriii. Mit neben stehendem englischen Urtext. ,2. Grätz 1853. drosch. Z6 kr. C. M. Die AlMt, die den Versass«- zu dieser neuen ^ebersthuug von Pope's Versuch über den Mensche» auflNllntertö, und Hm bei der schwierigen Arbeit beständig vor Augen schwebte, war keine andere, a!s dieses Meisterwerk deS englischen Dichters, der in emem unerreichbare-: Grade Scharfsinn und Tieft des Gedankens mit der Ammlch des poetischen Ausdruckes so innig zu verweben nnd zu vm'chmelzen wußts, fur den deutschen Leser^gemeßbar zu machen, undzfür Diejenigen, welche sich mir dem Studium der englischen Sprache vertrauter machen wollen, ein angenehmes, Verstand und Herz zugleich befriedigendes Hülfsmittel zu verschaffen. Um diesen Zweck einiger Maßen zu erreichen, um nicht anstatt zu übersetzen,, gleich so vielen Andern zu paraphrasiren, und dem Gelste^zu viel Wasser beizumischen, opferte der Verfasser deu Reimklang — den unsere gediegene, herrliche Sprache leicht entbehren kann — auf, und bemühte sich rrelmchr, in den Fesseln'des 'Versbaues, dem Originale so viel alS möglich treu zu blechen. Inhalt. I. Brief. Von der Natur und dem Stande des Menschen in Beziehung a u f das Universum. t) W:'r können hierüder nur nach unserem eigenen System urtheilen. 2) Der Mensch entspricht seinem Platze und Range in der Schöpfung, und ist angemessen der allgemeinen Ordnung der Dinge. 2) Seine Glückseligkeit beruht theils auf^seiner Unwissenheit, theils auf der Hoffnung cines künftigen Zustandes, n) Das stolze Streben nach Kenntnissen / und der Anspruch auf Vollkommenheit legen den Grund zu der Menschen Irrthümer And Elend. 5) Es ist abgeschmackt, sich selbst für die Endursache der Schöpfung zu halten, 6) Die Unvernunft der Klagen gegen die Vorsehung in mancher Beziehung. 7) Allgemeine Ordnung und Abstufung sinnlicher und geistiger Kräfte in der sichtbaren Welt. 8) Wie weit diese Ordnung und Stufenfolge sich erstreckt. 9) Die Ausschweifung und Tollheit eines solchen Wunsches. W) Ergebung, di? nnr der Vorsehung schuldig sind. il. Rrief< V on der Natur und dem Zustands des M e n sch e n, in Beziehung auf ihn selbst, als einzelnes Wesen. 1) Man wolle nicht Gott erforschen, sondern sich selbst kennen lernen, 2) Selbstliebe und Vernunft^ zwei Grundtriede des Menschen. 3) Die Leidenschaften, ihr Nutzet,, ihre Stärke und Nothwendigkeit. ^) Tugend und Laster; d2s Rml d?r Vernunft, ö) Das Laster ist an sich selbst hajjenswerth. 5) Unsere Leidenschaften und Un-vollkommenhciten entsprechen den Zwecken der Vorsehung. III. Brief. Bon der Nn tur und d e m Z u st ande d e s M e n sch e n,. in Beziehung auf die Gesellschaft. 5) Die ganze Wclt ist ein System der Gesellschaft. Die Glückseligkeit der Thiere ist wechselseitig. 2) Vernunft und Instinct »irken gleichmaßig zum Wohl eines jeden Individuums. Z) Wie weit der Instinct die Gesellschaft bringt, wie weit die Vernunft. H) Von dem Stande der Natur. 5) Ursprung der, politischen Gesell-fchaften, der Monarchie :c. 6) Ursprung d?r wahren Religion und des Aberglaubens, der Regierung und Tyrannei. Herstellung der wahren Religion nnd Regierung. IV« Brief. Von der Natur und dem Zustande des Menschen^in Beziehung auf Glückseligkeit. H) Falsche Begriffe von Gluckseligkeit. 2) Sie ist der Zweck aller M-nfchen. 2Z Worin die Glückseligkeit einzelner Wesen bestehet. Was Irrthum der Tugend zur Last zu legen pflegt, h) Thorheit zu erwarten, düß Gott allgemeine Geseye zrun Vortheile GmMner ändere. 5) -Wir tonnen nicht entscheiden, wer die Guten sind, V)^ Ueußere Gineu sind nicht die eigentlichen Beloynungen d?r Tugend. 7) Die Tugend allein begründet Glück-feÜgkur. Worn, die Vollkommenheit der Tugend und der Glückstligkeit bestehe.