Nr. 260. Mittwoch, l2. November 1«90. lft9. Jahrgang. Aillllcher ZeitunK. ""'>ibri/"<,"°"»'«<«: Ml» « °stv,i, t „ du ng : ganziÄhl,« st. lk. l,°lb!ül,i!« fi. 7 »<>. Im . ^ür die «»Nell,,»« iü« Hau« gaiizjäl,^« f>, l. - Inlert«on«ytl,l,s: Für »^^ '"""at, h,z ,u 4 Ztiltn ^5ll,. «r0f>«e vrr »file « lr ! bei «!t?rt» Wisdsslwlimnc» »er Zsile » li. Die «ljoibaä!« Zeitung» eilcheinl tü„lich mil Uulnahme der H»nn« »nb sseiertage. Die Ndmluiftra»«,« befindet sich «lonnielKplatz », die «ednctl»» «ahnholgasie 24. LvrechNiüiben der Nedaction tüglich von !0 b!« l» Ubr vormittag« — Uüsranliert» Nrieie wcrden nicht anzexommen und Wanulrrivte nlch« zuruclneftell». Amtlicher Mil «lltti^s/ und t. Apostolische Majestät haben mit die U?' " Entschließung vom 2. November t». I. bevo^^^e des außerordentlichen Gesandten und httrn ^l'cltm Ministers in Disponibilität Karl Frei-»ichs, °" "no zu Franlenstein in den zeitlichen blasse l ^genehmigen und demselben bei diesem LlG.«'ltrei ^„ ^^^.^ ^^ eisest, Krone erster «""gnädigst z« verleihen geruht, höchst/'^ "«id k. Apostolische Majestät haben mit Aller-^"etär ,! '^llehllng vom 3, November d. I. dem trich .^ pütriolijchen Landes-Hilfivereines für """ll seine l^ ^"'^ ^dolf Wünsch in Anerken- t>ßlkit ha« ^^^"liend opferwilligen, patriotischen Thä» Wdius. . Nlti>rtrellz des Franz.Iosef.Ordens aller-"" in verleihen geruht. ^tneh °^m das Ministerium des Innern im Ein« M 3lam, « " bethätigten Ministerien die Aenderung .5 Lai,^? ^" Ortsgemeinde Kappst im Sprengel M?l be.,^'^^^ Klaqenfurt in den Numen Eisen« ."kzirlz '"'"'gt h"t. wird das in Kappet befindliche '«hren blll^ "unmfhr den Namen .Lisenkappel» zu '^^1^^ Schönborn m.p. Nichtamtlicher Hljeil. ^ Krainischer Landtag. T>er ',""— ^'bung am II.November. ^b""g in?"'^e Landtag hielt gestern die neunte ^cielnn« 7 ^senden Session. Nach Verlesung und der achten Sitz.mg gab der k>te„ N^ ^"^"wnnDr.Pollukar, die ein-j?"ben den ^'^ dem Hm.se bekannt, und wurden fiesen ß- betreffenden Scclionen zur Berathung n .'."g der?» " ""de in Erledigung der Tages« ?"t d^ ^"'cht des Laude«au3schusses in Angele. ?- ^r ^""""r der die Gemeinde Schwar^enberg ^71^Dobrov^ Billichgmzer. beziehungsweise r ^^kilch°^'^?'^^°zkr Bez,rk2str°he verbinden-3""» ^" V' ^" Verwaltungsausschusse zur Ve-3^ gebt ^u- ^" vom Laud.sauKschusse gestellte ^l,ussH,s/ahm. der hohe Landtag wolle den ^lU'oEckw ""'ästigen, den Gemeinden Villich. ^^»^ ... """ber'tr.ffs der Lehrbilcher für slovenische Vo!kö> und Mittelschulen. Vrkanntlich wurde in der Landtags, sibung vom 12 November 1889. der Landesau»schus« beauftragt, betreffs der für die Volks« und M'ttrl-schuien noch nöthigen sloven,schen Lehrbücher im Ein-vernehmen mit dem t. l. Land.sschulrathe dem nächsten ILandtage die rnlspi-lchendrn Autäqe zu stellen. Der Landtsautschuss hat daher den l. k. Landebschulrath er« sucht, jene Lehrbücher bekannt geben zu wollen, deren Hrrausgabe für die slomnischen Volts» und Mittel-schulen nöthig erscheint. Mit der Note vom 14. October 1890 hat nun der l. l. Land^sschulrath dem Landes-ausschllsse mitgetheilt, dass am 9. und 10, October d. I. eine Euquetecommission getagt hat, in welche folgende Herren Sachverständige berufen waren: Vezirlsschul-inspector Proschur Franz Levec. Director Andreas Praorotml, Director Andreas Senetooic, Director F,anz Wiesthaler. die Bezirlsschlllinspsctoren Professor Z.p^llk'ö. Uebungsschullehrer I, Toms c und A.Zllm^r. Ditse Enquete hat sich auf Grund des vom Professor Franz Leoec verfassttn nud vom Laibacher Stadtschul« rathe vorgelegten Berichtes über folgende Anträge geeinigt: Für die 5,, 6., 7. und 8. Classe der slovenischen Volts, respective Bürgerschulen fehlen die Lessbüch^r und di? Grammatik, für d,e 6.. 7. und 8. Classe die Rechenbücher, die Bücher für Geographie. Gejchichte, Naturqelchichtt'. Naturlehre. d«r Atlas und dk> Theorie zum Grsangsbuche. Di^se Bücher wären auf fo!gm Erlasse des Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 20. September 1873 — sagt der Bericht des Landesausschxsses — wurde bereits die Erlichking eigener Gymnasien mit slovenischer Unter» richlssprache für den Fall in Aussicht gestellt, dass die Feuilleton. ^ siele und Ausgaben Utit * ^""^iWen Grundaristokratie. Aschen ^/n, Titel wurde soeben in Wien in der on. ^ vc!^c''/"laa«' "nd Universilätsbllchhandlung zii^M Bp f "' Ulufass^nde patriotische Schrift eines ^?t in ""llrrs a.zg,g,ben. welche geeignet ist. Vf I zu ers.. pol'tisch.n Kreifeu Oesterreichs Auf-td^Na. i.« V"ud die in erster Reihe der vollsten ^ ttF," Kre^e wrrt ist. denen ihr Inhalt ge- Ü^",^ ^.^l noch mehr als dies. das mit einem voll "'ss'tl s "'"a"" von politischen Studien und Nl°5 ^cherr^^ '" edler G'sinuungstüchtlgteit. mit ti ^eit ,„ ^>wg deK Stoffes und dankenswerter Ehrlich ^ "arstelluug g.schriebene Buch verdient ^".^lrsf,', ledem gebiideteu Politiker in Oester- l°ci°.' k"Uvs!! ."''d« «elese» zu werden, denn es !pte?"'tis^.. ?'"d der historischen Entwicklung der »izg>d h^« ^rhiiltnisft in Oesterreich sowie cnt- ^^leq^^^ '"Nr« Blättern eben eutwickc-lten, zu- ^»>>. llten «3 "^ ^enso unabweiölich als dringend "nd A»sqaben der ostcrreich'schen der ^reg., " e.. f^ ^ lle Gesellschaftskreise eiue Fü./e ^l>z«?^'"ta» ^"" Studium dieser speciell angesichts ^5 ' p"lili,chen Lage - des böhm'schen ^N>, ^ lvollp.'^^^ brauenden Frage. „ . . der "7/'!',.« aber an dieser Stclle ", eme ""g«Mnnen poUtischen Seüe der in erster Linie das Beste des Staates und eben deshalb auch das Beste eines seiner, hoffentlich auch weiterhin maß-gebenden Factoren im Auge habenden Schrift des auouymen Verfassers nicht einlassen. Wir beschränken uns hier darauf, zu constatieren. dass derselbe, wie laus mehrfachen Ängabeu im Eontexte zu entnehmen, unserm Lande Kram nicht feruesteht. da er wiederholt die lrainischen Verhältnisse, der Grnndaristokratle zur Er-kläruug und Beweisführung für seine allgemeinen Dar-leaungen heranzieht und überdies ausdrücklich betont, dass 'hm Kraln durch Localstudien während einer langen Reihe von Dienstjahrell in seinem historischen Entwictwugslpnge genauer wtannt geworden. Der Versasser erfasst die flaimfchen Verhaltn^ nicht nur in ihrem gegenwärtigen Bestände, sondern vornehmlich in ihrer g.Wchtlichen Entwicklung auf Grund, wie cs sich herausstellt, eifrigster «vludlen und vorurtheilsloser. nach allen Seiteu hm völlig objectw wohlwollender Ambachtung. Wir sind überrascht über die noch nirgends so präcise und in so gedrängter Kürze erschöpfend zum Ausdrucke gelangle Uebcrschau über d«z Werden der socmlen und politischen Zustände auch unserer Heimat im heule, dazu über die klappende Nutzanwendung auf den eig utlichen Kern der Schrift «Die «i^le und Aufgaben der Grundaristotralie.. Indem der Autor z. A. die Lehre entwickelt, wie die Erhaltung d s Aimiliellgutcs — wie beim Aliuer, so auch beim Adel _- das rmncluin »alien» sei, um den sich alle übrige Wohlfahrt des zunächst betroffenen Theiles — der Grundanstokrati,: — und dadurch im weiterer. Sinne des ganzen Staats« und Länderwrsens drehe, bringt et zu specieller Bekräftigung aus nächstem Gesichtskreis Details über die Gestaltung und den gegenwärtigen Zustand der Familiengutsfrage in Krain. Nachdem er hierin des weiteren ausgeführt, wie es den Freund diese« Landes im Rückblicke aus das Ehrenbuch Valvasors s1689) mit Wehmuth beschleicht, weim er heute ringsum die vereinsamten Schlösser erblickt, deren Grundstücke meist zersplittert sind, wenn er die kleine Schaar der alten Krainer Herren immer mehr zusammenschmelzen und verschwinden sieht, wenn rr« namentlich erkennt, wie die seit dem Jahre 1648 ente standenen wirtschaftlichen Verhältnisse den kraimschen Adel auf das empfindlichste geschädigt haben, nachdem der Versager weiters die SchnMerung der Grundrente und d.e erHöhlen Productiontkosten, wie sie ein inten« siuerer Wktschaftsbetrieb mit sich bringt, in Rechnung gezogen, sagt er wörtlich wie folgt: «Ehe sich noch das veränderte Bild einer modernen Landwirtschaft in dem Kronlande zeigen konnte, war der kralnischen Grundaristokratie schon die Möglich» keit entschwunden, sich den neuen Verhältnissen anzu-puffen, sie selbst in ihrem Fortbestande auf das empfindlichste getroffen uud über das Schicksal der Guts-wirtschaft bereit« der richtende Stab gebrochen. Denn. wo das befruchtende bewegliche Capital zur Verwer« tung momentaner Vortheile und die den Conjuncturen-gewlnn verständnisvoll ausnützenden Persönlichkeiten mangeln, dort ist mit der Freiheit des Grundbesitze« allein nicht geholfen. Für die nun weiter, wo es an-gieng, einreißenden freien Olitsoerkäufe, für die executive« Veräußerungen, die nach sahrelanczem verqeM« chen Ringen m>t unerbittlichen wirtschaftlichen Conse« q «enzeu den echnm solaM, ^ind herM GxMrvmyz« Mliachtt Zeitung Nr. 260. 2166 12. November M0. nöthigen Lehr« und Hilfsbücber beschafft würden. Seitdem sind 17 Jahre verflossen und sind die oberen Classen auch jener Gymnasien, an welchen in den unteren Classen die slovenische Sprache für die slo« venischen Schüler Unterrichtssprache ist. mit deutscher Unterrichtssprache eingerichtet. Damit endlich ein Schritt weiter geschehe und der slovenischen studierenden Jugend der Fortschritt an den oberen Classen der Gymnasien erleichtert werde, wäre die Unterrichtsleitung neuerding« zu ersuchen, die oberen Classen entsprechend der Unter« riclMprache an den unteren einzurichten. Der Landes« ausschuss aber wäre zu ermächtigen, auch für die Vei-stellung der für diese Classen nöthigen Lchr- und Hilfs» bücher Subventionen zu bewilligen, damit die Heistellung dieser Bücher möglichst bald erfolge und das einzige Hindernis, welches der Erweiterung drs slovenischen Sprachgebietes an den Mittelschulen.entgegensteht, be« seitigt werde. Was nun die für die slovenischen Volksschulen nöthigen Lehrbücher betrifft, so wurden dieselben theils vom t. l. Schulbücherverlage in Wien, theils von sonstigen Verlegern herausgegeben. Infolge Erlasses des k. l. Landesschulrathes vom 9. Juni 1883, wonach auch an den drei« und mehrclassigen slovenischen Volks« schnlen die slovenische Sprache als ausschließliche Unterrichtssprache eingeführt wurde, trat selbstverständlich auch ein Wechsel in den Lehrtexten ein, da in den oberen Classen der Volksschulen die bis dahin deutschen Lehrbücher successive durch slovenische erseht werden mussten. Es wurde daher bereits im Jahre 1885 vom Stadtschulrathe in Laibach die Einsetzung einer aus Mittel» schulprofessoren und Vollsschullehrern bestehenden En» quete einberufen, welche die fehlenden slovenischen Lehrtexte zu verfassen hätte. Dieselbe stellte jedoch, nachdem sie die «l>rv» riyrnZK» slovnica» veröffentlicht hatte, allmählich ihre Arbeiten ein und löste sich auf. Indessen war die slovenische Sprache als Unterrichts' spräche im Schuljahre 1889/90 bis in die fünfte Class? der öffentlichen Volksschulen vorgerückt, und das Bedürfnis nach entsprechenden Lehrbüchern wurde ein unab« weisliches. Die vom k. k. Landesschulrathe einberufene Enquete von Fachmännern hat daher, wie bereits eingangs angeführt, die Herausgabe einer Reihe von sloveniscben Lehrbüchern beantragt, welche zugleich als Lehrbücher für die Bürgerschulen zu dienen hätten. An gediegenen und erfahrenen Lehrkräften, die sich gewiss der Mühe, unsere Volks» und etwaig? Bürgerschulen mit den nothwendigen Lehrbüchern zu versorgen, bereitwillig unterzögen ist kein Mangel im Lande und die Namen der in Aussicht ge« nommenen Verfasser sind Bürgen, dass die Lehrtexte nach jtder Richtung den strengsten Anforderungen ent« sprechen werden. Da jedoch vorerst auf einen derart reichlichen Absatz der Bücher, welche nur für die oberen Classen bestimmt sind, nicht zu rechnen ist, dass sich ein Verleger herbeiließe, dieselben ohne eine anderweitige Unterstützung zu verlegen und da auch die Verfasser für ihre Arbeit gerechten Anspruch auf ein Honorar haben, fo könnte die Herausgabe dieser Lehrbücher nur durch eine Unterstützung aus dem Landesfonde, wie folche bereits seinerzelt bewilligt worden ist, ermöglicht werden. Die eim«anas erwähnten Bücher dürften etwa 180 Druckbogen umfusstn. daher sammt Honorar ein Verlags-Capital von 7000 bis 8000 fl. in Anspruch nehmen. Dieje Bücher, wie seinerzeit die lateinische Grammatik und «va^6», im Verlage des Landesausschusses erscheinen zu lassen, wäre bei der Menge derselben mit zu vielen Schwierigkeiten verbunden, daher nur eine Subvention der betreffenden Verleger in Aussicht zu nehmen ist. wobei eine entsprechende Honorierung der Verfasser sichergestellt werden müsste. Für das Jahr 1891 dürfte die Bewilligung eines Credites bis zum Betrage von 2000 st. zu diesem Zwecke genügen. Der Landesausschuss stellte schließlich folgende Anträge: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Der Landesausschuss wild beauftragt, bei den Schulbehörden dahin zu wirken, das für das Griechische an den slo< venischen Parallelclassen die slovenische Unterrichtssprach-angeordnet und successive auch an den Oberclassen der Gymnasien in Laibach und j^udolfswert die slovenische Unterrichtisprache für dir slovenischen Schüler eingeführt werde. 2.) Der Landesausschuss wird ermächtigt, den Verlegern der für die 5., 6., 7. und 8. Classe der slovenischen Volksschulen, beziehungsweise Bürgerschulen, für die gewerblichen Fortbildungsschulen und Mittel« schulen nöthigen Lehrbücher entsprechende Subventionen zu bewilligen. 3.) Zu diesem Zwecke wird ein Credit von 2000 fl. aus dem Landesfonde pro 1891 lmvilliqt. Diese Vorlage wurde dem Verwaltungsausschusse zur Berathung und Berichterstattung zugewiesen. (Fortsetzung folgt.) Politische Ueberficht. (Ans dem Iitrianer Landtage.) In der vorgestrigen Abendsitzung des Istrianer Landtages verlas Constai'tini namens der politischen Commission einen ausführlichen Bericht über den Antrag, dass das Mini« sterium die italienische Sprache als einziq qiltiqe Oe» richtsspruche einführen möge. Nach lebhafter Debatte, an welcher sich sowohl die Redner der Majorität als auch die der Minorität betheiliqten, wurde dieser An» trag mit Majorität angenommen. Ebenso wurde der Antrag der Commission über die Motion inbetreff der Einführung der kroatischen und slovenischen Sprache b i allen landesfürstlichen Aemtern angenommen. Ebenso wurde ein Gesehentwurf zur Regelung der Culturverhältnisse im Curorte Lussin«Piccolo mit Abänderung des § 1 in der vom Regierungsvertreter beantragten Fassung nach lebhafter Debatte genehmigt. (Bischofs - Conferenzen.) Man teleqraphiett uns unterm Gestrigen aus Wien: Heute fand im erz. bischöflichen Palais die erste Nischofs-Conferenz unter Vorsitz des Cardinals Grafen Schönborn statt. Unt^r den Theilnehmern war auch Dr. Kopp, Erzbischof von Breslau. (DieVorlage über den Landescultur, rath) wird spätestens in der heutigen Sitzung der Ausqleichscommission des böhmisch-n Landtages zu Ende berathen werden. Es erübrigt nämlich nur noch die Erledigung von neun Paragraphen, welche rein for« melier Natur sind und, wie die «Närodni Lilly» versichern, zu ausführlichen Debatten nicht genug Stoff bieten. Die Vorlage wird zweifelsohne in der nächsten Woche ins Plenum gelangen doch ist nicht daran zu denken, dass sie daselbst zur Gänze in dieser Session erledigt werde. Die Iungczechen beabsichtigen nämlich über jedes von ihnen angemeldete Minoritäts-Votum, deren es an die fünfzig gibt. eine Debatte zu eröffnen. (Zur Trentino-Frage.) Freitag nachmittags fand die erste Sitzung des Landlag«-Comics über die italienisch . tirolische Autonomie-Frage st ^ Soviel man hört, wurde vom Vorsitzenden eine V neral Debatte eingeleitet, an welcher sich die italienm und deutsch« liberalen Abgeordneten belheiligten. deutsch-clericalen Com,!«! - Mitglieder sollen aber ^ offenbar verabredetes Stillschweigen beobachtet u>'" ^ Eingehen in die Autonomie»Anträge kurz aMI haben. M (Niederösterreichischer Landtag.) " verlautet, wird der niederösterreichische 2^ndtag ev tuell auch neben dem Neichsrathe versammelt ble> ' um die Vorlagen, welche Neu-Wien betreffen. ^ ^ digen. Auch dem böhmischen Landtage wird s?"' Uz wie nur möglich gegönnt sein und derselbe l'^?. im nächsten Frühjahre wieder so rasch als wögl'u) ^ berufen werden. Die Obstruction der Iungczech"'>? ^ an der Zähigkeit aller anderen Parteien ihren » part haben. -s (Der neue ungarische Frachtent^ Auf d, u ungarischen Staatsbahnen wird der neue n^ tarif am 1. Jänner k. I. in Kraft treten. D" ", Tarif behält die bisherige. Classification der O^" ^ stellt jedoch die Gevüren auf Grund fallender^ heilen von zehn zu zehn Kilometer fett. Die ^ ermäßigunq variiert zwischen 20 und 36 Pl^^^l daif im Durchschnitte mit 30 Procent vera'M » werden. Für die Linien Pest.Vruck-Wien »nd p Fiume sowie für die durch die Donau concurrenc Strecken wird noch eine weitergehende ErmäßGW wäh't werden. .^e (Im Tiroler Landtage) wurden ">> gestellt anf Förderung des Viues einer T'l^^V ,W Trient durch das Valsuganathal an die 'ta'"^, Grenze seitens der Regierung, ferner weqf» ^ gs. terung der N. dingungen für die Herstellung ""» bahnen in Tirol. hl», (Bosnien und Herc eqovi n a.) ^ ^, letzten Hefte des «Arch'vs für öffentliches ^cyl'^ ört^rt Dr. Emil Lingg in Prag die ^atslH^ Stellung Bosniens und der Herceqovina. ^ ^' führt aus. dass. weun sich der Snllan in del ^ Convention die Soilveränetät vorbehalte ^"2 "^lt<^ Vorbehalt der Souveränetät. sondern den Vorben ^ die Souveräns tät bedeute. Dadurch, dass der ^ ^ von Oesterreich Ungarn alle Hoheilsrechte, a ^, Mllitärhoheit ausübe, besitze er thatsächlich °'^^' ränetät. welche ja eben die Gesammtheit ber N" hel rechte vorstelle. Für die staatsrechtliche Ste"''',«^» occupierten Provinzen sei entscheidend, dass ^n' nicht einem der beiden Staaten Oesterreich °^^ qarn angehören, sondem vom Beherrscher beider ^„> mit Hilfe der gemeinsamen Regierung b^h"^ ^s z» in diesen Kriterien sei der Begriff des Reichs' erkennen. , ,n)^ (Oesterreich. UnqarnundItal'«. ^ö' «Fremdenblatt, schreibt: Die feierlich''OlM°".^jyB' E.llälung des K,onprinz.n Italiens findet ^,W palhisches Echo auch in Oesterreich Ungarn^^t Herrscherhaus mit der Dynastie Saooyen ^"Ache Ä^ gegenseitiger Wertschätzung und verwandtM! .h^üg schlingen verbunden ist. M,t aufrichtiger l»e" ^ieH begrüßen wir das freudig- Ereignis, das > ^ hi die Zuversicht in die Dynastie vermehrt, ^. innere und die änßere Ruhe zu sichern bew ^^f„dt' (Aus Deutsch laud) Aus all"' ^ geg^ des deutschen Reiches werden Gesuche mnV^^ gründe mehr als genügend gegeben. In diesem unver« weidlich durchzumachenden Uebergangsstadium gieng auck das erhöhte Ansehen und noch nvhr, fast jeglicher Einfluss auf die ländliche Bevölkerung verloren. Wie heilbringend hätte sich die Führerschaft des durch seine Pflichttreue und Opferwilligteit einst so mächtigen krai« nischen Adels auf die bäuerliche Bevölkerung des Landes gestalten können! Wie vieler Segnungen der modernen Cultur hätte dieselbe bei ihrer unleugbaren Begabung theilhaftig werden, wie hätte sich der indi« viduelle Charakter der historischen Provinz, das alte, echte Krainerland erhalten lassen können.» Auch an anderen Stellen seiner, wie schon betont, inhaltsreichen Schrift kommt der Anonymus wiederholt auf Kram zu sprechen, so z. V. auch bei Anführung der materiellen und geistigen Förderung der Künste, die «zu allen Zeiten zu den schönsten gesellschaftlichen Vorpflichten des Adels gehörte». «Um einigermaßen klarzulegen — sagt Verfasser —- welche Bedeutung Adel und Patriciat für die Kunst in Oesterreich gewonnen, überblicken wir nur die Leistungen eines Prinz Eugen, Adam Liechtenstein, Graf Althan. eines Paul Esterhazy. des Anlegers von Oal« lerien und Schöpfers feenhafter Gärten und Paläste, den man. wie Lorenzo von Medici, den Prächtigen nannte, und zu dem die Kaiserin Maria Theresia gehen musste, um eine gute Oper zu hören — so haben wir nur den geringsten Theil von Förderung genannt, die der Wiener Adel der Kunst einst zutheil werden ließ. N»r müM.n noch der Schönhorn. Edmund Zichy. des^ Sma de« edlen Arthaver, Dumba, des Protectors! Nt"«t. und meter anderer au« der neueren Zeit^ erwähnen. Mehr oder weniger — fährt er dann mit Beziehung auf unsere Heimat fort — war dieser Einfluss auch in den einzelnen Provinzen vorhanden, zum Beispiel Krain hatte seinen Valuafor. seinen Wolf Engelbert von Auersperg. Baron Siqmund Zois als edle Mäcene aufzuweisen. Namen, die auf den glän< zendsten Seiten der Landesgeschichte eingeschrieben sind. Die Opfer, welcke Valvasor seiner Heimnt auf wissen» schaftlichem und künstlerischem Gebiete gebracht Hit. sind so großartig, so voll selbstloser Liebe zu Land und Leuten, dass einer untilgbaren Danlschuld des Landes durch ein Denkmal sichtbarer Ausdruck gegeben werden sollte. Auch Freiherr von Zois besaß hohe Wissenschaft« liche Bildung, er war nicht nur der erste Industrielle des Landes, sondern auch der Mittelpunkt alles wissen» schaftlichen und künstlerischen Bestrebens in Krain; seine Bemühungen um das slovenische Volkslied be« ruhten auf einer echten Liebe zur Sprache und auf dem gesundesten Localpatriotismus.» Zum Schlüsse dieser unserer leider nur flüchtigen Anzeige des. wie man sieht, so vielseitig anregenden und insbesondere auch für Krain bedeutungsvollen Buches sei noch hervorgehoben, das« dasselbe sich durch tiefe vergleichende Studien über sein Thema bei Engländern, Franzosen und Deutschen — einen bezüglichen berrlichen Brief Rudolf von Gneists, eigens in der Frage an ihn gerichtet, konnte Verfasser zum Abdrucke bringen — ferner durch einen durchwegs noblen Ton und durch eine schöne Sprache vortheilhast bemerkbar macht. Die Verlaqshandlung hat das Buch mit vieler Sorgfalt und distinguiert ausgestattet. , Derstc>ßen unö verlasse"' «omlln von «mile «lchebourg. (141. Fortschuna.) „, ^ «Vorgestern abends kam ein älterer ^ W' Kommissionär, zum mir. Anfangs miMa'" ^iilii» Z er war mir fremd, aber er sah so ehrlich. I^ A<, aus und sein ganzes Wesen trug so sthr " -^ ßy der Wahrhaftigkeit an sich. dass ich it)" n^^Il pathie uud mein Vertrauen schließlich nicht konnte.» A «Nun, und---------?» dt Berlin dieser disÄ? ""schNeh«'»,, «In Berlin spürt man — sagt ^,, M^Z'itunc,. — die Theuerung in jedem ha»s« nock ? "^en fchuhzöllnerifche und aqrarische Blätter /Mp ^"zw-iftlt die Klagen über die Wirkung der ba,« "^ Sperren als «groben Unfug, bezeichnen, in 3b- ""° Hütte führen die Zahlen eine beredtere und i-ugenoere Sprache als alle geschraubten D.cla. G, k" derjenigen Pr.sse. welche kein anderes Inter« Atm" °^ ^" ^ Großgrundbesitzers und Vieh« ^bulgarische Sobranje-Adresse.) Vorüber ^"^ ""^ Deputation des Sobranje behufs lktk, 5 ^" Antwort llxf die Thronrede vom Prinzen entbäl! '" feierlicher Weise empfangen. Die Antwort ttet" uMer anderen folgenden Passus: «Die V>r-lichttxn ^'"" haben mit Begeisterung die Ver. ^mer "^gengenummen. dass der Fürst und seine ^V"Ng. selche das ganze Vertrauen der Nation l>lso,"' entschlossen sind. in Hinkunst dieselbe Politik zu sichern "^ ^"b glückllch. Ew. königliche Hoheit ver. ""lei <^'c ""' bass da« bulgarische Volk vor kei-Eiea i, ?^"" zurückweichen werde, um den endgiltigen ° d'ckr Politik herbeizuführen.. Inlett "^ Situation.) Beim gestrigen Lordmayor-deiliei, '? ^"^°" erklärte Salisbury, alle Anzeichen jcheils.s,^ °" Erhaltung des europäischen Friedeni 9>Aen ,""l "" Jahr. Der Besuch des Carevic in ^°tbedeut ^°^ ^ Königin habe hiesür eine gute ^dw ^""iinischen Kammern) werden am Togz'"'«öffnet werden. König Karol wird fünf lillch zv°, der Eröffnung der Kammern aus Sinaia ^"- I»zw,schen werden in Rumänien Kl''gen d,Versammlungen ^h^^^en. und in den« ^ Viinis< "Kralen Opposition ist wieder der gewe-^g«z '"''".Präsident Joan Bratianu der Held des heilte dem^°"^ ""d Portugal.) Salisbury ^l'dal«, ^ltuqiesischen Legationssecretär Soveral M«en " "" ^"lchlag betreffs eines sechs Monate M'pottuli?c^"^i annehme, wodurch das eng. "leiti^r ^ s Abkommen vom 20. August mit bei. ^ ÄMft?"'""nlu!lg zurückgezogen »md der »talu« . (I ^"erkannt wird. '" die U^^ien) ist bereits ein kräftigerer Zug M stär,„ ^Uung gekommen, und derselbe dürfte Mfti "^ werden, sobald der Minister - Präsident ^" wird '""" Wählern in Palermo gesprochen «eteist,sj ' ""hm er vorgest-rn von Mailand ab» ^°lne?i^am"lka.) Londoner Blättern wird aus « ll! ins«, ^leqraphisch mitgetheilt, dass die Demo. !') einen N '^"^ Wahlsieges jetzt zuversichtlich auch i. 'Hr a»p7,'^ b" der Präsioentschaftswahl hoffeu. bcn Bord '"" ^ubidat tritt schon jetzt Eleveland Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungari-sche Amtsblatt meldet, für die Gemeinde Tormafalu. den Selbstbiloungs- und Krankenunterstützungs-Verein der Alllder jungen Gewerhrtreibenden und die Tisza-Kilrther Schule je 50 fl.. für die Alsb-Visber und Erselinder Schule je 100 fl. und für die griechisch > katholisch? Kirche und Schule in Kis«Almäs 150 st. zu spenden geruht. — (Johann Orth.) Die Blätter bringen folgende Lissaboner Depesche: Dem «Diario de Notizias» Hierselbst wird in einem Special'Telegramm aus Amerika gemeldet, dass Johann Orth mit seinem Segler, der .Margaretha», mit einem Kaussahrer zusammengestoßen sei, wobei die «Margaretha. mit ihrer gesammten Ve« mannung den Untergang gesunden haben soll. — (Ein neuer Caligula) Diesertage wurde in Petersburg ein wohl seltenes Jubiläum mit außer, ordentlichem Glanz gefeiert. Ein russischer Kaufmann stierte nämlich das zehnjährige Jubiläum seines Renn» Pferdes, das mrhrere Tausend Rubel wert ist. Zum Fest waren unzählige Gäste geladen, die an einem lucullischen Mahle lheilnahmen.l Im Banlettsaale war in einem priich» tigen Rahmen eine Liste ausgehängt, auf der alle Renn« siege des Jubilars verzeichnet waren. Letzterer erhielt mehrere Geschenke, darunter einen Riesenkuchen mit Hafer« brei und ein Geschirr mit Silberornamenten. Nach Ve» endigung des Festmahles begab sich der Wirt mit allen Gästen in den Stall. E« wurde Champagner gereicht und der Gastgeber brachte ein Hoch auf den Jubilar aus, worauf er demselben eine Flasche Champagner in die Kehle goss. Ein extra für diese Gelegenheit engagierter Poet verlas dann ein Lobgedicht aus den Gaul und alle lehrten nun in den Saal zurück, um das Fest in der gehobensten Stimmung zu Ende zu führen. . . «Na, ist das auch Tollheit, so hat es doch Methode.» — (Hauseinsturz.) Vei dem Unglücksfalle auf dem Kohlmarlte in Prag wurden, wie nunmehr consta» tiert ist, vier Personen getöblet (nicht fünf, wie die erste Meldung besagt) und fünf Personen verwundet, davon zwei schwer. Die brei getödteten Arbeiter stürzten von einem Gerüste herab. Das vierte Opfer ist eine Oebst. lerin aus dem Vororte Michle. die gerade, als sie unter dem Gerüste vorbeigieng, von demselben verschüttet wurde. Sie starb auf dem Transporte ins Spital. — (Großfürst Nikolaus.) Nach einer der «Pol. Corr.» aus Petersburg zugehenden Meldung soll der fchwer erkrankte Großfürst Nikolaus au« der Krim auf sein Schloss Inamensloj überführt werden, wo durch die Nähe der Hauptstadt die Heranziehung jener Aerzte, welche den Großfürsten bereits früher behandelt hatten, erleichtert wäre. Der gegenwärtige Zustand des hohen Patienten fei insoserne ziemlich zufriedenstellend, als er sich eines verhältnismäßigen physischen Wohlbcftn. dens erfreut; die Aussichten auf eine Wiedererlangung seiner geistigen Kräfte erscheinen jedoch vollständig ge» fchwunden. — (Das Koch'sche Heilmittel.) Der Ber-liner «Vörsencourier» meldet, die Wirksamkeit des Koch. schen Heilmittels auf die Tuberlelbacillen fei auf das be-siwmteste festgestellt. — (Kindermord.) In dem Processe gegen d,e Hebamme Slublinsla und Genossen in Warschau, die angeklagt waren, zahlreiche Säuglinge, b,e ste »r, Pflege übernommen, absichtlich durch Verwahrlosung und Entziehung der Nahrung gelobtet zu haben, wurde die erstgenannte Angeklagte zu 3 Jahren Gefängnis ver-urtheilt; auch über die meisten anderen Angeklagten ver-hängte der Gerichtshof Gefängnisstrafen. Der fyftematische Kinoermord wurde nicht erwiesen. — (Ein hundertjähriger General.) Am 7. November feierte, wie aus Paris geschrieben wirb, der Vrigadegeneral Maubuit seinen hundertsten Geburtstag. Im Jahre 1807 trat er in die Armee ein und wurde im Jahre 1808 zum Unterlieutenant, 1809 zum Lieutenant und 1812 zum Eapitän ernannt. Der Doyen der französischen Generale ist Besitzer der St. Helena-Medaille und hat um seine Versetzung in den Ruhestand angesucht. Seit 1852, zu welcher Zeit er die Altersgrenze der Vrigadegenerale erreicht hat, wirb er in den Listen der Reserve geführt. — (Explosion in einem Hofzuge.) Wie die «Vozner Zeitung» mittheilt, ist der in Nürnberg neu erbaute, für die italienische Königsfamilie bestimmte Hof» zug vorgestern in der Station Wörgl durch eine Explosion arg beschädigt worden. In einem der Salonwaggons des Zuges, der sich auf dem Wege nach Italien befand, fand eine Gasexplosion statt, durch welche mehrere der prächtig ausgestatteten Waggons Beschädigungen erlitten. — (Sarah Bernhardts Sohn.) Herr Maurice Bernhardt, der Sohn der Sarah Bernhardt, hat wegen einer im «Courrier Franpais» erschienenen, für seine Mutler beleidigenden Kritik von «Kleopatra» den Verfasser derselben, Herrn Mourey, auf Degen gefordert und seinen Gegner am Vorderarm ziemlich ernstlich verwundet. — (Flucht aus dem Irrenhause.) Jener Aubertin, welcher am 10. December 1887, wenige Tage nach der Wahl Carnots, auf Ferry drei Revolverschüsse abgab und in die Irrenanstalt von Bittre gebracht wurde, ist, wie französische Blätter melden, aus derselben ent« flohen. Er fehlt in derselben seit dem 2. October, an wel« chem Tage er mit Erlaubnis der Direction der Anstalt ausgieng, um nicht wiederzukehren. — (Glücklich entronnen.) In einem Walde in Pennsylvania, unweit Milford, so schreibt ein ameri« lanisches Blatt, wurde ein reisender Lebensversicherung«« Agent von einem Wolf angefallen. Merkwürdigerweise gelang es dem Wolf, glücklich zu entkommen, ohne dass er sein Leben versichern musste. — (Der Eiffel-Thurm) wurde am Gonntag für diese Saison geschlossen. Die Einnahmen betrugen vom 30. März bis 2. November 696.534 Francs, und während dieser geit machten 393.494 Personen den Auf» stieg auf den Thurm. — (Kasernenblüte.) Feldwebel: «Na, arbei» ten wollen die Kerle nicht, aber den ganzen Tag auf dem Strohsllck herumliimmeln. wie die Venus im Wellenschaum — das wäre so ihr Geschmack!» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Erzherzogin Marie Valerie.) Die Frau Erzherzogin Marie Valerie ist vor einigen Tagen im Schlosse Lichtenegg an den Masern erkrankt; erfreulicherweise nimmt jedoch die Krankheit, wie eine Depesche aus Wels meldet, einen normalen und günstigen Verlauf. Die Frau Erzherzogin befindet sich in Behandlung des Leibarztes Dr. Freiherr« v. Widerhofer. — (Philharmonifche Gesellschaft.) Die Plenarversammlung der philharmonischen Gesellschaft hat, wie wir jüngst berichtet, die Erhöhung der Schulgelder !^"'kn tt/ ^ geigen, sobald der richtige Moment ge. ° Ache's,."" b"' Schädigen zu denunc«eren und ', " ^" und hat mir versprochen, mich sn^ckllch" vlerzchi, Tagen mit dem Mörder meines 2' '"der M!^" 5" "nfronlieren. Er soll, wie er tV rinen «5 "ne bedeutende Stellung emnehmen "lri ber?. b'" N«m.rn führen, auf den er aber 'Nrlck, Me" Anspruch zu erheben vermag!» 5' 'Ich ^"Wungen l. ?9e lnit,...7 ?" Frau Mirquise auch noch andere >>« «?'?.' welche eigentlich die Hauptsache 3 Ues°° ?" sind. Jener räthselhaste Mann hat r "nd'i^ ""ge heute zu der Frau Marquise <°Uen ,..^'"^'len, dass ihre Thränen bald auf- '^>t)uit !"" Delude gesagt?» rief die Mar- ^ wri. '"I s" vv" ihrem Stuhle aufsprang. slell/^chts^" weiter?. <^' '°«le """ °l« das! Als ich Fragen an ihn >>'e!. ""' dass er fürs erste nichts mehr "^^fie ^ Saulieu seufzte schwermüthig. Dann 'U'.d? ^"nderVt.mme: ^st^ hat m "" jenes Mannes?. V" aena,.^'l weder semen Namen noch seme < H ver°''5' .und ich bin so coustermert gewesen <.>H lhn um be.des zu befragen. Doch« ^ ver ^«n. und dann werde ich nachholen. «O mein Gutt. soll sich mir denn immer und immer nur ein Strahl der Hoffnung zeigen, um als» bald wieder zu verschwinden? Ich bin wie eine Dür. stende, der man einen Becher reicht, dessen kühlendes Nass ihr das Leben erhalten soll; im entscheidenden Augenblick aber zieht man ihr den Becher von den Lippen zurück, die nur unmerklich genetzt worden sind. die Wohlthat wird nur zur Tautalusqual. Trotz alleoem .rfüllen mich die Worte dieses Fremden mit emrm Olücksgrsühl. als wenn ich ein himmlisches Echo ver. nommen hatte l» Wenige Augenblicke später empfahl stch d,e Witwe Daratz die Mar'qmse von Saulieu in einer Aufregung z.llücklasfend. die jeder Befchreibuug spottet. Alles stürmte m,d lobte in ihr in einem Chaos durchemander, Hoff. nung und Schmerz, alles, was sie in den langen, lanaen Iahreu der Trennung ihrer unglücklichen Tochter Gabriele empfunden, aber durch alles rang stch siegreich d.>r eine Gedanke hindurch: es sollte für ste noch em Aück gebeu — ein ganzes, volles Glück? ^ "Üm zwei Uhr desselben Tages brachte Jean seiner Gebieterin die Karte eines' gut gekleideten Herrn, der dringend die Marquise von Saulieu zu sprechen verlangt habe. Auf der Karte stand der Name: «Graf Orüder.» «Führen Sie den Herrn in den großen Salon, ich werde sofort erfcheineu.» befahl die Marquise ihrem getreuen Jean. Als sie in das bezeichnete Gemach eintrat, konnte sie nicht umhin, ihren Vesucher mit einigem Misstraucn zu betrachten; doch der Eindruck, welchen dleser hervor« rief, war nichts weniger als ungünstig. Seine Manieren waren vornehm, seine Erscheinung hübsch und sympathisch. In den hellen, grauen Augen lag ein Ausdruck freimüthiger Offenheit, welcher der Maiquife gefiel. «Mein Herr, ich bitte Sie, mir die Ursache Ihres Vefuches bekannt zu geben.» «Ich stelle mich der Frau Marquise, vou dem Wunsche beseelt, vor, mich ihr nützlich erweisen zu können; habe ich doch stets Ihre Tugenden rühmen hören.» «Ich danke für Ihre freundliche Meinung und bin bereit, Ihnen mit ungethellter Aufmerksamkeit zuzuhören.» «Wie Ihnen mein Name verrathen wird, gnädige Frau. bin ich ein Fremder, lebe aber völlig unabhängig seit zehn Jahren etwa in Paris. Vor einigen Tagen hat man in einem hiesigen Salon in meiner Gegen» wart von den unzähligen Werken der Barmherzigkeit gesprochen, welche Sie vollführen; man erzählt? von dem Waifenhaus und dem Asyl, das Sie gegründet in Erinnerung an Ihre Tochter, welche Sie auf sehr schmerzliche Art verloren haben; man redete auch von allen Nachforschungen, die Sie angestellt, um Ihre Enkelin wiederzufinden. Ich hörte mit Befremden und Ueberraschung zu, mit umso größerem Befremden, als alles, was ich da hörte, einer Geschichte sehr ähnlich war, die ich bereits kannte.» (Fortsetzung folgt.) Laidachtt Zeitung Nr. 260. 2168 12. November 1890» vom nächsten Schuljahre an beschlossen. Bei dem Interesse, welches en Töchterschule in Laibach beschlossen. Gegen die Errichtung der projectierten Töchterschule sprachen die Gemeinderäthe Povse und Prosenc, für dieselbe Oeme nderath Dr. Tavilar und Referent Valen» tinci?. Bezüglich dcr Erneuerung der durch den Orcan so arg beschädlgten städtischen Alleen in Tivoli wurde b.schlosscn, eine Enquete einzuberufen und den Berathun» zen auch den Wiener städtischen Obergärlner als nn-«rlannten Fachmann au< diesem Gebiete beizuziehen. Ein l»u^üh,Uche« Bericht solgt. > — (Lieferung für das k. und l. Heer.) Pas l. und k. Reichs« Kriegsministerium beabsichtigt den Bedarf an 5600 Winterkotzen, 8500 Sommerdecken und 7100 Cavallerie' Pferdedecken für das Jahr 1891 nach Qualität und Dimensionen der bei den Montur-Verw.il-> tungs-Anstalten erliegenden neuen Muster des Jahres 1869 im Wege der allgemeinen Concurrenz sicherzustellen. Die Offerte haben längstens bis 20 November 1890, 10 Uhr vormittags, im Einreichungsprotololle des Reichs-KriegSministeriums einzulangen. Die Detail-Bedingung» n und Offert' Formulare liegen auch in der Kanzlei der Handels- und Gewerbekammer in Laibach zur Einsicht auf. Dieselben können auch käuflich zum Preise von 4 Kreuzer per Druckbogen bei den Corps- (Militär-Commando) Intendanzen bezogen werden. — (Aus dem Land es spit ale.) In der jüngsten Sitzung des lrainischen Landesausschusses wurde Herr Dr. Cmil Bock, eine auch über die Grenzen Oesterreichs hinaus wohlbekannte Eapacität auf dem Gebiete der Augenheilkunde, zum Primarius der ophtal» mologischen Abtheilung des hiesigen Landesspitales ernannt. — (Leichenbegängnis.) Gestern nachmittags wurde unter militärischen Ehren der in Wien verstorbene Artilleriehauptmann Paul Petricic zur Erde bestattet. An dem Leichenbegängnisse nahm ein zahlreiches, dem Militär- wie dem Cioilstande ungehöriges Publicum theil, — (Aus Seisenberg) meldet man uns, dass im Orte Kuntschen ein alter Bär in der Nähe der Wohn« Häuser sich gezeigt habe. Nach Angabe der Bewohner von Rothenstein soll übrigens eine ganze Bärenfamilie, bestehend aus einem Bären, einer Bärin und zwei Jungen, in der fürstlich Auerspera/schen Waldung unweit der ge« nannten Ortschaft herumstreifen. — (Zimmerfeuer.) Im Hause Nr. 7 in der Herrengasse entstand gestern nachmittags ein glücklicherweise nur unbedeutendes Zimmerfeuer, welches beim Erscheine» der Feuerwehr bereits gelöscht war. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 11. November. Der Ausschnss fiir Groß'Wien nahm einstimmig die Bauordnung für GrohMien an, und zwar fast unverändert nach der Regierungsvorlage. Der Statthalter erklärte, die Lösung der Stad'bahnfrage werde in Angriff genommen, sobald das Statut für Groh-Wien zustande grkommen. Salzburg, 11. November. Der Landtaq beschloss die für die Errichtung einer freien katholischen Um versitat gewidmeten zehntausend Gulden künftighin nicht durch den Unioersitätsverrin, sondern durch den Landes« ausschuss verwalten zu lassen. Der Erzbischof stimmte dagegen. Lienvacher dafür. Prag, 11. November. In der Allsgleichscommisswn beantwortete der Statthalter die seinerMige Anfrage Riegers betr.ffs Einthe>lung der Agenden des böhmischen Oberlundesgerichtes auf Grund der Verordnung des Iastizmimsters vom 3. Februar 1890 und wiee die Behauptung Vasaly's zurück, dass die Reg,eru»g durch diese Verordnung die Zweitheilung des Landes bezüglich des Oberlandesgerichtes verschuldete. Schmeytül und VaZaty verlangten zu diesem Gegenstände vas Wo,t, was der Vmsiheude jedoch ablehnte. Vastly meldete einen Protest an. Sodann wurde» dle Pa-ragaphe 28. 29 und 35 in der vom Referenten be antiagte» Fassung unter Ablehnung aller Abänderung«» antrage angenommen. Im Laufe der Debatte wurde Vaäaly wegen mehrmaligen Zlnückqrelfe»s auf die Erklärung des Statthalters vom Pläsioenten ermahnt bei der Sache zu bleiben, indem eine Debatte hierüber unzulässig sei. Nachdem VaZaty be» seinem Verlangen beharrte, ließ der Vorsitzende abstimmen, ob Vasaiy weiterreden soll, was mit allen gegen die Stimme» der Ilmqczechen vermint wurde. Wegen beleidigend, i Aeußerungen gegen den Abg. Dr. Maltus erhielt Vusaty den Ordnungsruf. Vriinn, 11. November. Auf Grund einer Aller« höchsten V.roidlmng wurden 200.000 Gulden zur Lin. oerunq des Nothstandes der durch Eiem^uarereignisse b trofftnen Blwohlier Mäh,ens aus Staatsmitteln b-wilUgt. Patras, 11. November. Der russische Großfürst» Thronfolger ist aus Trieft hier eingettuffen und wird unter der Fühiung des Generaldlirctols der Alterthümer Olympia und Mytenä besuchen. Uebermorge» wird er in Athen erwartet. Paris, II. Noucmber. Morgen find»! zwischen D^roilleoe und Laguerre, zw,i ehemaligen Freunden des Generals Vonlan^r. ein PistolendlM statt. Der A„lass dazu waren verletzende Aeuß,rungen, welche D^roulele am letzten Samstag vor mehreren Abgeordnete» üvcr Lagimre'« «Abfall» g macht hatte. Lagüerre übrrsendete außer Döroulede auch dem boulangistlschen D>putierten Lesenne eine Duellforderung. London, 11. November. Heute morgens fand bei Taunton ein Zusammenstoß zwischen emem Güterzuge und einem Eztrazuge, welcher von Südafrika in London angekommene Passagiere nach Plymouth beförderte, sta^ Z'hn Personen soüen aetödtet. acht, darunter mehren schwer, verwundet worden sein. .» Kairo, 11. November. Dem Eintreffen °'' russischen Thronfolgers in Egyvlen wird in der zw^e» Hälfte dieses Monats e»tg'gengesehen. Drrsrlbe w'" i» Kairu im Palais d.s Vaters des Khedive. P">'fn Hussein. Absteigequartier nehmen, nnd hat der Kh^> dem Großfürsten für die von ihm zu untelnchlneno Nilreise seine Privat Jacht zur Verfiiqunq gestellt- Lissabon, 11. November. Die Lage ist woP" beruhigend. Die Parteien rüsten ab. Die ReM^ betrachtet die politische Laqe mit vollster Z"""'?^ Der König empfang den Gmeral Nbreu. um 'h" > die Beruhigung der Gemüther zu danken. Angekommene Fremde. Am 10. November. ,, ^ Hotel Stadt Wien, Pfeiffer, Landtags.Abgeordneter. G"l' ^ — Steiner. Hawella. Stern, Schwarz. Giinzl, M'"^, Kawan. Kaufleute. Wien. — Zeschih und Schreyer, mcw Budapest. - Aichhelter. Tarvis. - Ulrich. K^s"""" Erlannen. — Wagner, l. u. l. Major a. D-, Gijrz. „ „ Hoicl NefllNt. Globoönil, Krainburg. — Keller. Kaufn'., H^ — Wachster. Kaufm. - Weif, und Neumann. Graz. ^ ^" ^ Fabrikant, Nenmarltl. - Tegischer, Reisender, DoM'^ Gentille, Privatier, sammt Tochter, Trieft. —^, ,„lHel Schawerda. Ingenieure; Müller. Kosj. Färber. OeM""' und Auster!,'», Kaufleute; Töpfer. Wien. ,,, , li^ Ollsthof Kaiser von Oesterreich. Schrey, l. l. Postme's!"^ ^ — Mazgon. Handelsmann. Kalden. — Vuloiö. iNevttN" > s. Frau, Macun. Hotel Vairischcr Hof. Vresal. Tarvis. <,. ,,« ^ Hotel Slibbllhnhof. Lutz, Kfm,. Wien. - Metter. F"^ Hann, Kfm., Newyorl. — Löffler Gera. - Moraß'. '"^, Cerivento. — Sirl, Obsthändler. Trieft. — Wazba. beamter, Prag. — Kresniq. Vilüach. «ib»!'' Gasthof Sternwarte. Rudhang. Comptoirist. Laibach. ^7 ^«t, Aqent, Trieft. — Fortuna, Sittich. — Colegnatt', Tricst. ^- Verstorbene. h, Den 1 0. Noveml> er. Franz Simcm, Bildhauers'" 21 Tage, Rosenaasse 21, Lebensschwäche. ... ., 73 I, Den li. November. Ialob Koren, Hausbe'lV", ^ Stub,ntenf,asse 11, Marasmus. — Thomas Picnat. Ha"" 7? I., Ialobsplah 8, Apoplexie. Im Spitale: . „ ß03" Den 8. November. Johann MeM, Inwoh'"^!"^' Marasmus. — Ursula Pangcrc. Inwohnerin. 65 I-, ""'^I„ Den 9. N 0 vember. Franz Zalrajsek, Iniuohn", Tuberculose. nbittl^' Den 10. November. Maria Vabnil, I"""" 72 I., Lungenentzündung. Meteorologische ' 7 n Ma7 730 5^"' 4-4" "windstill" Nebel, g.i» 10 2 . N. 7299 74 W schwach halb he'" s> . A. 7.W 9 18 W, schwach ^ebel ^ Morgennebel, dann theilwrise heiter, die "p^ieiN" sternenheller Abend, spilter Nebcl. - Das Tages,l"tl" peratur'4 5, um 0 1 unter dem Normale. ^^^^^'^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nanlic^^^ P^" Meil'age. '^R ^ ü^ Der heutigen «Luidachcr Zeitung, liegt ein ^"^chh<' empfehlenswert.- Bücher aus dein Verlage der V" ." la^n ., lunq Levy H Müller in Stuttgart bei. auf >" ^51 hiemit ausmeilsam machen. ^^^-^-^^^ Ticsbctrübtcn H.'rznis «eben w"^ ."" ' aur>^ > wandten. Fieunden und Velaunten °'^ .spec»'»"' > Nachricht, dass unser ilinia, st geliebter Gatte, "" » Pater, Tchwieger» und Großvater. Herr » ^ Thomas Pirnttt Ha llSl) esi l) er heute den 11. November um '/rsehen mit den yc'^^lN sacramenten in seinem 77. Lebensjahre, >ella, entschlafen ist. ^^nc^'"l1, "" Das Leichenbegängnis findet Donnc' ^^ 1Z. Nol>elnber, uni 4 Uhr nachmittags vo» hause St. Ialobsplah Nr. « aus statt. Aa»! » Die heil. Seelenmessen werden M » Pfarrkirche St. Jakob gelesen werde». > Ruhe sanft! > Laibach am 11. November 1890. > Maria Pirnat gb. Demiar, Gattin ^«pha"" D Kavünil geb. Pirnat, Tochter- ^ Sch>" «avüui,, l. l. Vezirlsaerichts.Adn'nct' s^ O,'^» söhn - Isabella und Ianlo Kavü«'»^^^' ^^chcrFcitung Nl. 260. 2169 12. November 18U0. Course an der Wiener Zlörse vom 11. November 1890. «°ch dem 0^«^« «our««»«« «eld War, CtnM-Nnleben. z^"»a>k RlMe inN°»en si« 70 ft«9<. ,8li«,.">^°ll,«l°,t. 850 fl. 1«L - ,n» k. '««««. ' ?5M bW N. ,3 -,,u?^" °^Nl^°^""°' f>n>tl! <"l Ul' ^N^«"^ ""erirei . <,z-,,z<, "»L«/^? "' ^' ^ ' «»»'^ k°« - »Nt<>N«''dwr<«LWN. ,.W. ^._ .... ^°btti^!l°l 2W si, «, W. »,,,_ „«_ °^ b° n" 'WN>«,W.N. .IN»', „8 9" ^^^^ »° X 'ON n, ,^7.^ ,,7 ßl» Veld War, Vnlndrntl.-Oblifillttonnl ,...... ,N4 — lN5 - ?>°/l> mäbrUckl...... 109 ^ —'— V/i, Krain ,md ssONenlanb . . ^.., —>_ V/„ niederösterrelck^cke . . . 109 «n »10 - 5°/„ fteirllllie...... _------- 5°/, troatischr und slaoonllche . „^»5 1s>5 — 5°/„ siebenbürai!ll,e .... ^..^ ^._ 5°/« lemeser «nnllt ..._.. ^.^ K"/„ u»„ar«che . . «g.,^ «gp» Andere össentl. Anlehen. Donau.Ntg.'Uo!» 5°/» lO0 fl. . ,z, _ i zz ^ d.O, «lnllibe l«7« . - tn«melnve Wlen ,^.^. '«4 5« Prüm.°«nl, b. Etabtgem. Wien ,^ ^5 <4»-7» Vvrlsnbnu Nnlehll, «rlo«, K«/, <,^, ^ gg.^ Pfandlirtefe (für INN ft.). Vobtm^. all», «N. 4°/, » , ,i»50,,!>zn bt°. . 4'/.°«. . . ,«>..,0l- bll>, » 4"» . . . «,750 an.„ dtl>. Plüm..VchuIdv«r!chr.»«/, ,»875 ,sg^ c,eft. <>ypothtlenbanl lNj. bl>°/, ^..^ ^., ».rft,^ung U»nl verl. 4'/,°/!, . ,«n «!< ,<»« ?o ketlo » 4°/„ . . 9g gl, »no 9' belt« bNjühi, » 4" „ 99>8g ys, zn Prisiitllts-Obliglltillnen (fill lUU ft,), sttldlnant,^ Noldbllh» Em, >88N 99 yy 99 7^ »altzl!che NnrI. Zud»!» iU»!,» «eld Ware Oellfli. Norbweftbllhn , , . ,si5 b« »N6 b" 3laat«babn....... l88— ^- -^ Vildbllbn ü 8°/o..... '^nzö l^l«!' Un<,..nal « «b 40/, Donau.Dampfsch. 100 fi. '9« — '«»'- Llllbacher Prüm,-»ln!tl>. «0 »l, »,'- 2»'^ vfrntr «c> 10fl 18 75 l9 2 «udolph ^ole l« fl..... ,9— '9L' Valm^olr 40 fi...... »95»«« b" Ol..V«nol«.Uole 40 ft. . , , «»-— «»'^ Walbste«n.Ll»Udncr..Unsl, Üst. »«« fi. T. 40°/„ <«,4 - Kg5. - Lrdt..«nft. l- Hand. u. ». l««ss ,«,3 »» »u» 7^ llredltbanl, Mg. ung. K!X» fl, 549 — 34» 75 VepoMenbaill, Nllg. »on st. z»,> — l"1 — iicomple Gc<.,i!idrl,st. 5rld War, »''vvotbekenb., »!l. »l»ll. »5«/,». «9 ^,» ?n -Uänbrrbllnl, 0st. »«> fi. «. . . »ü» z<> zz9 -vefte«.'un. «lbrecht-»ahn »00 fi. <3«lbei - ^4 zz 87. ,5 M0lb«ssluman. Nahn 2U0fl. V. zy^ z>5 «s)„ >;', Vvhm. Norbbahn Ib0 fl.. . . ^, z,, „»g.. . Wcttbahn »00 fl,. . . »,. ^ zu- ^ Oulchtui'U°denb. Eis.-Ä. 2"0 si. I, ^._ _-._ iseid!n.' «zerno».»Inssl,»»<0fl.ettb, »W fl. Lllb ,,y ._ z,<>. _ dU>. (Ut. ll.) »00 ft. E. 2,,, 5s> zz, ^i»8'Duiel »«enb. 1b0 fi. Hllb »9«,,! «o z,. Htaalscllenblldn ^«1 ft. Hilbr, 24z 75 243 8, Hüdbahn 20l» ft, sllber . . ,44 ,5 ,447^ 22d'Norbb,««b,V,^U0st.CM 17, — ,73 _ l,rllMwl»y«el,,Wl,,l?Uft.0.W. _..------ » neu« >l»r., Priorität». «lctien 10« st......95'— 9<» - Un«.««»llz.«lItnb.»0U fi. Vilb«r ,^5 __ ,9« - «,!»> ware Ung NorboNbabi, 800 fl, 3Ilb«r „ .z,^ ,»z 7, iln<»«»eNb,s«aab.«r^),00N,!3 ,94.^» l95 «» Iudullrie-Actien (per stück). «auqel., »ll«. vest, l«, fi. «I-5U z, «, «qvb'tl «ilen. unb Vtahl.Inb. in Wien l0l» ft...... ?».» 8» — Wenbabnn,'Lelhg., erste, 8»fl, 94.^ 95«, '«lbemllhl» Vapierf, u, N.-« 4« 5,, ^9.^ ''iefinFer Grauerei <0(1 fl. , < „ vlontan - «e!«ll., efteri.«»lvlne ^,z ,c> 9« So Lraqer EisenInb.'Ves, 800 si, ,9,-^ »»3 — ?»ll»ll'Tari, Vteinloylen 8u fl, 4^4. ^ 4»o — '<3chl«qlmllhl»> Papiers, 800 fi 195 ^ - .. >Vteyrermühl».P»viels.u,V.' it» Wr. Vaugelelllchllft 100 ss. . . 75 - ?? — VienerbergelZieotl-NctieN',»»^ >«(».. lSl — Devisen. beutlche Pl«»e , 5« ,«. », 8«, London ........ »l. 80 >is lU v»ri»......... 45-65 45-7», Valuten. Ducaten........ 549 5'!»< 80.Franc»y •j Ein- und Verkauf aller im Coursblatte notierten e°ten und Valuten empfiehlt sich bestens die Wechselstube des Bankhauses Scbßlbammer & Scliattera WIEN» I., Kürntnerstrass© LO. Möbel-Fabrik %i loiv^Z KRÖN in ^Vien ßtadt, Lugeck Nr. 2, Regensburger Hof, verkauft von heutejab ihre Vorräthe von solid gaarbeiteten Tischler- und Tapezierer-Möbeln um 20% billiger als überall unter Garantie, und zwar: Waschkasten, ein- und 2thürig,von fl. 9 auswärts Nachtka«ten...........J » Sopha- und Salontiaohe ....»> 5 » Spelsesesseln.........> > 4 » Divani in allen StofTarten ....>» 32 » Bei completen Ausstattungen besondere Vorzugspreise. Schlafzimmer sl. 140 bis sl. 2000, Speisezimmer von fl. 150 bis fl. 2000, 400 Salon-Garnituren von fl. 70 auswärts. Möbel für 000 Zimmer vorräthig. ____„. Um dem p. t. Publicum in der Provinz die Me de slens effectuierl «eKen vorherlge l'elasen B' K (4449) 12-4 Frisch geschossene Hasen pr. Stück fl. 1-20; Reh - Bücken pr. Kilo fl. 1-20; Reh-Schlägel pr. Kilo sl. 110; schwere Fasanen pr. Stück fl. 2— empfiehlt ergebenst Gustav Treo, Laibaoh Coliseum, II. Stook. Nach Amerika. mHTeflerlasidisch -AmeiiHaDisclie DampIscnissaHrts - QeseUscbalt. ------- Eiuige Postdampfer-Iiinie f zwischen Rotterdam -* Newyork. Amsterdam § Buenos-Ayres. Rascheste Beförderung. Vorzügliche Verpflegung. Billigste Pas-gage-Preise. (4S7i) 10-4 Englische Sprachführer sowie Beschreibungen über Amerika gratis und franco. - Nähere Auskunft ertheilt die Verwaltung in Rotterdam. (4583) 3—1 Nr. 7687. Executive Realitäten-Versteigerung. Vom l. l. Bezirksgerichte Oottschee wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Maria Rauch von Stalzern (durch den Adooca« en Gottfried Vrunner in Gottschee) die executive Versteigerung der der Maria Marink von Mraven Nr. 11 gehörigen, gerichtlich auf 505 fl. geschätzten Realität Einl. Z. 87 aci Stalzern bewilligt und hiezu zwei Feil bietungs-Tagfahungen, und zwar die erste auf den 12. November und die zweite auf den 17. December 1890, jedesmal vormittags um 9 Uhr, in der Amtstanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, das« die Pfandrealität bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unt^r demselben hintangegeben werden wird Die Licitationsbedingnisse, wornach insbesondeie jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Grundbuchsextract können in der dies-gerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Vouchee, am 24sien September 1890.