Nr. 274. Dienstag, 30. November 1909._______________128. Jahrgang, Mbllcher Zeitung PrHn»»e»«tion«pre l», gröber, v«r Zeilt 1» l>: bei öfterm «ilberholungln per Zeile «l». Die «Laibacher Heilung» ericheln» «üglich, mit «u«nal,nie der Sonn- und sseiertaae. Die Adlniniftratio» beimbei fich NiNoilöftraf^c Nr, «>: die «ebaltio» Villoiiößr°l,e Nr. «>, Tprechftunben der «edatilon von « «« 10 Ul» vormittag«, Unftanlierte Vrief, «erben n<«l»l »ngemnnmsn, »icmuslrlpl, nicht zurückne^ellt. Tel«PH»«»«r. >«r ««d«Ni«n 52. Amtlicher Heil. L vom 2?. No» vember 19<»i) wcn heuer in Norwegen die Frauen das ilmen bereits vor zwei Jahren vom Storthing bewilligte Etimmrecht zu den Storthings-Wahlen ausgeübt. Jede norwegische Frau über 25) Jahre, ledig oder verheiratet, die selbst oder deren Mann Steuern für ein Einkommen von 400 X in der Stadt oder Z00 Iv auf dem Lande bezahlt hat, ist stimm- und wahlberechtigt. Man hatte angenommen, das; die Beteiligung der Frauen an den Storthingswahlen vorwiegend den Sozialdemokra-tcn zugute kommen würde, die seinerzeit die eifrigsten Fürsprecher für die Reform gewesen sind. Denn die Statistik zeigte, daß unter den etwa 300.000 stimmberechtigten Frauen ein sehr wesentlicher Teil Fabrikarbeiterinnen waren. Diese Vermutung hat sich nur zum Teile als richtig erwiesen. Allerdings ist diesmal noch keine Frau zum Abgeordneten gewählt worden: nur eine, Frl. Anna Rogstadt. von Beruf Vollsschullehrcrin, wurde, wie bereits erwähnt, in einem der Wahlkreise Ehristianias zum stellvertretenden Abgeordneten gewählt. Den größten Vorteil haben die „Ordnungsparteien", also die Sammlungspartei, vor allem die Rechte gehabt. Besonders' in den Städten und den Industric-bezirten hat gerade die ungemein rege Teilnahme der Frauen bei den Wahlen dazu geholfen, oaf; der Ansturm der Sozialdcmokratcn abgeschlagen werden konnte. In einzelnen kreisen, auch auf dem Lande, haben bis zu 90 Prozent der Frauen ihr Stimmrecht ausgeübt und dadurch die Männer weit in den Schatten gestellt. Ohne die Frauen wäre die Sammlungspartci kaum als Sieger aus dem Wahlkampfc hervorgegangen. Auf der Bundesversammlung der „Dominion Grange" zu Toronto, der grölten landwirtschaftlichen Vereinigung Kanadas, wurde ein Beschluß gefaßt, der sich gegen die Schaffung einer lana-dischen Flotte richtet. Der Regierung soll nahegelegt werden, alle Maßnahmen zum Bau einer flotte zu unterlassen, da ein derartiger Schritt Kanada leicht in kriegerische Verwicklungen ziehen könne. Es wäre besser, wemi die Summen, die für Kriegszwecke in Aussicht genommen sind, zur Vertiefung des Wclland-Kanales Anwendung finden würden. Dieser 44 Kilometer lange Kanal Zwischen dem Erie- und Ontario-See ist bisher nur für Fahrzeuge mittlerer Größe passierbar. Es ist schon lange der Wunsch der kanadischen Landwirte, den Kanal derartig zu vertiefen, daß bereits an den Ufern des Erie-Sees die Ladung von Seeschiffen vor sich gehen kann. . Tagesneuissleiten. sLic Behandlung des Gelentorheumatiomus vom Halse aus.j Dr. Schi'chhold in Leipzig hat in zirka 70 Fällen im Mililärlazaretl in Leipzig die Behandlnng des Gelen törhenmatimus vom Hal>e ans durchgeführt. Er hält dies für das einzige Mittel, das bei rechtzeitiger Anwendung eine völlige Hcilnnq des Rheumatismus gewährleistet nnd auch vor den üölen Nebentrankhciten, vor allem des Herzens, schützt. Dr. Schichhold glaubt sogar, das; Herzkrankheiten geheilt werden, wenn der Krantheitsprozes; noch nicht zu alt ist und nicht bereits chronische Gc'wcrbsverändcrllngen eingetreten sind. Die Behandlung besteht darin, daß die eiterhaltcnden Man-dcln gespalten und nach drei bis liier Tagen entfernt werden. Die Behandlung findet ihre Stütze in der Anschauung, daß die Krankheitserreger des Gelenks-rheumatismus in den Mandeln verborgen sind und von dort gelegentlich einer Mandelentzündung in den Kreislauf eingeschwemmt werden. Vei seinem Versah» reu hat Dr. Schichhold in zwei Jahren keinen Nüclfall erlebt. Er hält die Operation für ungefährlich, nach ihr tritt meist sofort Besserung der Beschwerden auf. Die Kranken verlassen nach wenigen Tagen das Bett und werden mit Massage und Dampfbädern behandelt. — lDer Ncqcr und sein Prophet.) Ein Professur der Universität Pennsi)lvania begad sich vor mehreren Jahren nach den« Süden der Vereinigten Staate», nm dort eine Sonnenfinsternis zu beobachten. Am Abend vor dem erwarteten Ereignis sagte er zu einem allen Neger, den er gnt kannte: „Tom, wenn Sie morgen Ihre Hühner beobachten, werden Sie finden, daß sir vormittags gegen N Uhr schlafen gehen." Der Farbige war überrascht und zweifelte natürlich an dieser Vor» hersage; er überzeugte sich aber bald, daß um die an» hegebene Zeit der Himmel sicl) verfinsterte nnd die Hühner tatsächlich ihre Ruhestätten aussuchten. Das Erstaunen dev ehrlichen Tom lannte leine Grenzen. „Herr Professor", fragte er den Gelehrten, halb scheu, halb neugierig, „wie lange vorher haben Sie denn schon gewnßt, daß die Hühner jetzt schlafen werden?" — „Ungefähr seil einem Jahre", entgegnete der Gefragte mit schelmischem Lächeln. „Aber wie ist das nur mog< lich'',, schrie der Schwarze, den diese Antwort nun ganz aus der ^cissung brachte, „vor einem Jahre waren ja die Hühner noch gar nicht ausgebrütet!" — lDcr Regenschirm als Isolierzelle.) Der „Scientific American" teilt eine merkwürdige Anwendung des Regenschirmes als Isolierzelle mit, auf die der süoamcritanische Professor Michaud verfallen ist. Jeder kann den hübschen Versuch nachmachen; man brancht dazu nichts als einen durchnäßten Regenschirm oder noch besser deren zwei. Der fenchle Schirm, der gewölbt aufgespannt ist, hat nämlich die Eigenschaft, den Schall vorzüglich zu reflektieren. Bringt man nun zwei aufgespannte nasse Regenschirme in nicht allzu großem Abstand voneinander so an, daß die Höhlungen gegeneinander gerichtet sind, so hört eine Person, die ihr Ohr ungefähr in der Gegend der Feder am Griffende des einen Schirmes hat, deutlich alles, was eine andere mit halblanler Stimme in die Höhlung des andere» Schirmes hineinspricht. Wer zwischen beiden Schirme» steht, sann das Gespräch dagegen nicht hören. — England,) das eine» erstaunliche» Gegenjar, der Ertreme zeigt, darf nunmehr den Ruhm für sici) in Anspruch nehmen, nicht nur die größte Stadt dcr Well, sondern wohl auch das rüclständigste Dorf Euro» pas zu besitzen. Die Steuerzahler von Eeres, eines Fiseshire.Dorfes, haben in einem Beschluß die Einfüh° rung von Gas in ihrem Ort abgelehnt. Stadtmensche», die des elektrischen Lichtgewirrs müde sind, werden nach Eeres gehen, um Augen und sonstige Organe sich er» holen zu lassen. Eercs will mit der prähistorischen Un-schlitllerzc und dem leuchtenden Eichenlloben austom-men. Es wird gar bald als der ruhigste Ort in ganz Britannien bekannt werden. Die Einwohner behaupten, daß auf der breiten Straße am hellen Mittag eine Kanone abgefeuert werden lönne, ohne jemand zu ver-letzeil, und daß es leinen Zweck hätte, Lampenpfähle im Dorfe zn errichten, wen» kei»e Mensche» vorhanden wären, die sich nachts dagegenlehnen tonnen. — sDdr Tugcndliund der Anllctte«ien.< In der Großen Oper von Paris ist unter den Ballettänzerinnen eine lebhaste Bewegung im Gange, die den Zweck hat, alle zweideutigen Angriffe, die man gegen diese Damen richtet, ein- fur allemal aus der Welt'zu schassen. Mado moiselle Ealvard, die Primaballerina, hat sich der Cache angenommen, und von ihr wurde eine Vcrsamm-Inng einberufen, die im Foyer der Oper vor einigen Tagen stattfand und von sämtlichen Mitgliedern des Opernballetts, aber anch von zahlreichen Tänzerinnen anderer Bühnen besucht war. Ealvard, die den Vorsitz führte, legte in ihrer Ansprache an die Versammelte!' dar, daß leider eine Tänzerin in oer Gesellschaft schon seil jeher keinen guten Ruf besitze, da man annimuu, ude müsse leichtfertig sein. „Wir sind unschuldig i» Mißkredit gerate»", rief Mademoiselle Ealvard aus, „und es ist ein Iahrhuuderte langes Vorurteil, das aus unserem Stande lastet, allein sehr mit Unrecht. Ich will gewiß nicht in Abrede stellen, daß es unter den Tänzerinnen schlimme Elemente gibt. Jedoch cs muß betont werden, daß es zum mindesten ebenso viele Tänzerinnen gibt, die streng auf ihre Ehre halten. Wir müssen aber auch die. Ebre unseres Standes retten, wir müssen das grüße Publikum zur Überzeugung brin-gen können, daß der gute Rus einer Balletteuse nicht von jeder Lästerzunge zerstört werden dars. Deshalb stelle ich den Antrag, daß wir einen Bund gründen, dessen Zweck es ist, unsere Slandcsinteressen zu schützen, de„en Mitglieder auch sich verpflichten müssen, ein Leben zu inhren, das auch den strengsten MuralansprüclM ge> nügt." Dieser Vorschlag wurde angenommen und etz meldeten sich sogleich etwa 2 Mitglieder, die dem Blinde nngehöreli wollen. Zirkusleute. Roman von Karl Vluusmann. Einzige autoiisierte Übersetzung, l Schluß.) „Nun, ich meine nur, was Sie, der Sie mit dem Feinde fortwährend Fühlung hatten, jetzt sagen. Sie werden doch nicht leugnen, daß Sie den Direktor Werner gestern wie ein Dieb in der Nacht besucht haben. Ich habe es der Fürstin aber gleich erzählt, und Sie haben sich die Folgen selbst zuzuschreiben. Soweit ich sie kenne, wird sie sich eine derartige Verräterei nicht gefallen lassen." Der Leutnant Millosich, der gegen die Erwartung des Geschäftsführers keinerlei Aufregung zeigte, sagte ganz ruhig: „Sie sind ein Esel. Schwarz." Damit ging er. Herr Schwarz war ganz überrascht über die Sicherheit, mit der ihm das wenig schmeichelhafte Wort „Esel" ins Gesicht geschleudert wurde. Hätte der Leutnant ihn einen Fuchs, einen Schlaumeier oder alten Gauner genannt, so hätte er sich nicht verletzt gefühlt. Aber „Esel!" Das war zu toll. Sollte er sich auf einer falschen Spur befinden? Nein, das war nicht möglich oder vielmehr, es war unmöglich, und alle Krakauer, die auf der Straße stehen blieben und der Fürstin Ratefski nachschauten, dachten ebenso wie Herr Schwarz. „Das tut sie, um ihren Konkurrenten zu ärgern." Jetzt fuhr sie über den großen Platz an dem ..Zirkus Mundus" vorbei. Aber selbst wenn die nanze Zirkuskuppel ihm auf den Kopf gefallen, '" ""tte dies auf den havannabraunen Kutscher nur ""." '"""en Eindruck dem Schreck gegenüber qc- die Hand der Fürstin und küßte sie mehrmals hastig, während sie ihm freundlich zulächelte. Dann verschwand er einen Augenblick, um mit Maria Olinga am Ann wieder zum Vorschein zu kommen. Die junge Frau, die ein anspruchsloses glattes Sommerkleid trug, nahm sich in ihrer geschmackvollen Einfachheit neben der etwas zu eleganten Fürstin dop-welt niedlich aus. Auch Maria Olinga küßte der Fürstin Wangen und Hand. Dann lud die Direktorin des „Fliegenden Zirkus" den jungen Direktor und seine Frau ein, in ihrem Wagen Platz zu nehmen, und in tiefer Unterhaltung, die von der herzlichsten Art zu sein schien, rollte die Equipage mit den Dreien weiter. Auf der Rennbahn gab es eine gewaltige Aufregung, als die Fürstin Ratefski in Begleitung des Direktors Hugo Werner und dcsfcn Gattin das Restaurant des Sattelplatzcs betrat. Alles war in wilder Bewegung. Was mochte dahinter stecken? Die Fürstin gab den Berichterstattern, die sie umringten, selbst die Antwort. „Erzählen Sie, meine Herren, Ihren Lesern, daß der Herr Direktor hier mein Neffe ist. Fami-licnzwistigkeitcn haben uns auseinandcrgcbracht. Jetzt sind aber alle Mißverständnisse gehoben und Herr Hugo Elarck — vergessen Sie nicht, daß ich Hugo Elarck sagte — wird in Zukunft mein Kompagnon und vom Anfang der nächsten Saison Direktor des ,Fliegenden Zirkus' werden." Gegenwärtig wirkt Hugo mit seiner Gesellschaft auf heimatlichem Boden, in dein schönen sundumrauschten Kopenhagen. Er leitet den „Fliegenden Zirkus" jetzt allein. Dieser ist in seiner inneren Ausstattung nicht mehr so kokett und kapriziös wie zu Zeiten der Fürstin, dafür aber von einer soliden Eleganz, die verrät, daß hier nicht mehr die Laune einer Frau, sondern ein männlicher Wille herrscht. Was Maria Olinga betrifft, so ist sie mit ihrem schlanken Liebreiz und ihrem feinen, zurückhaltenden Wesen der Liebling aller. Überall, wohin der „Fliegende Zirkus" kam, hat er große Geschäfte gemacht, und Hugo ist nicht mehr weit von den Millionen entfernt, die seit des alten Renz' Zeiten das Streben aller Zirkusdirektoren sind. Nber seine frische männliche Gestalt ist auch eine gewisse Sicherheit gekommen. Dabei ist er einfach, geradeaus und liebenswürdig gegen alle, inner halb der Grenzen seines Zirkusses weiß er aber genau, was er will. Er ist der richtige Mann an der richtigen Stelle. Die Vorstellung ist jetzt gerade zu Ende. In großen Scharen strömen die Zuschauer aus der Eingangspforte, über der in stets wechselnder elektrischer Beleuchtung die Buchstaben „Der fliegende Zirkus" Prangen. Hugo hat seinen letzten Rundgang durch das Gebäude gemacht. Er betritt jetzt das Restaurant, wo ihn eine kleine Gesellschaft erwartet und herzlich begrüßt. Es sind dies seine Eltern, seine Gattin und Harald Foß. Sie erheben sich und alle wandern ins Tivoli hinüber, in das alte wellberühmte Etablissement, das erst eben von dem ihm von der Bauspetulation drohenden Untergang gerettet ist. „Ich glaube," ineint Harald Foß lächelnd beim Eintritt, „hätte man dem Kopenhagener sein Tivoli genommen, so wäre es zu einer Revolution gekommen." Sie lachen alle und begeben sich in oen neuen Palmengarten. Bei Tische erhebt Holger Werner das Glas und sagt: „Prosit, mein Junge. Ich glaube jetzt auch, daß du das große Los gezogen hast. Jedenfalls scheint es mir heutzutage vorteilhafter, Zirlusdirektor als Gutsbesitzer zu sein. Eins mußt du und Olinga uns aber versprechen. Am Z0. September ist deiner Mutter und meine silberne Hochzeit. Zu diesem Tage erwarten wir Euch mit den Kindern auf Fry-denlund. und auch du, Harald Foß, wirst unser Gast sein." Uaibacher Zeitung Nr. 274. 2479 W. November 1W9. Volal- und Provinzial-Nachrichten. Die Hysticnc der Stiidtc. (Fortsetzung.) Speijeta n< ul e r n. Diese werden a>n besten' Nlil einem direkt ins Freie mündeilden Fenster her» gestellt. In Vorratskammern, die nur mittelbar belich' let oder entlüftet >verden, koinml es hänsig, und zlvar namentlich iin Cunimer, zu einein raschen Verderben der Nahrungsinittel sMilc!,). Diesem llbelstand tanil auch ein Venlilationsschlanch nichl in auöreichender Weise abhelfen. In kleinen Wohnungen dienen in das Mauerwerl eingelassene basten, sogenannte Speise-lasten, zur Alifbelvahrnng der Nahrungsmittel. Nad e r a u nl. Ersrenlicher>vei>e wird immer mehr daranf geseheil, daß sich bei jeder Wohnung anch ein Vaderaum befindet. Dieser ist mit wasserdichtem Fuß» buden nnd wasserdichten Wänden auszugestalten und es ist auch daranf zn seheil, daß das Ausmaß der Buden-fläche mindestens 4 bis 5 Quadratmeter betrage, Ist der Naum sehr klein nnd wird darin auch das Nas>er gewärmt, su l'ommt es, auch wenn ein Entlüslungs' lchlauch vorhanden ist, zli einer raschen Sättignng des Naumes mit Wasserdamps llnd der Körper hat dann nach Perlassen des Bades leine Gelegenheit, sich all» mählich ab^nlühlen. Ist der Nanm geüügend grüß nnd ist für die Entlüslnng genügend gesorgt, so besteht kein Bedenken, das Nad von einem Wohn» oder Schlaf zimmer aus direkt zugänglich zu machen. Ist der Klosettraum hinreichend groß, so kann die» ser zur Ausstellung der Nadewanne benützt werden. Eine selbstverständliche Vornnssetzung hiebei ist das Vorhandensein eines sicheren Siphons mit gut sunllio. nierender Wasserspülung. Die Freude an« Naden wird durch eine derartige Verbinonng jedenfalls nichl gesör-dert. Dach, Da ch r a u m , D a ch w o h n u n g. Das Dach dient ,',ur Ableitung der Niederschlage; Steil» dächer ersüllen diesen ^lveck besser als Flachdächer. Wir finden daher Steildächer im Norden, im Süden sind dagegen Flachdächer vorherrschend, wo sie nach Sonnen» Untergang anch zum Ausenthalt oder selbst zum Schlafen benutzt werden' in nenerer Zeit werden sie auch häufig zum Ersatz für die fehlenden Garlenanlagen verwendet, sicher gegen die Niederschlage foll das Dach gegen die Sonnenstrahlen schützen. Der unter dem Dach befind-liche Naum findet die mannigfachste Verwendung zur Allsbewahrung von nur zeitweilig gebrauchtem .^ans» rat, zur Ausstellung der Feuerlöschgeräte, zum Trocknen der Wäsche nnd dergl. In letzter Zeit wird immcr häufiger die Waschküche im Dachranme untergebracht, Mn die reine Wäsche sofort im Dachraume trocknen ',n sönnen und den Transport der schweren nafsen Wäsche über die Stiegen zu ersparen. Eine selbstver. sländliche Forderung bei der Verlegung der Waschküchen in den Dachranm ist deren vollständige Isolierung, da-mit die Waschlüche weder zur Durchfenchtung der dar» nutcr liegenden Wohnung noch zu einer Lärmbeläsli-gung illfulge des Klopfens der nnfsen Wäsche oder einer Feuersa/fahr Anlas; geben sollte. Der Dachranm findet dann anch Verwendung zur Unterbringung von Wohnungen. Wird nicht durch ge» eignete Isolierschichten in ausreichender Weise die Summerwärme nnd die Wintertälte abgehalten, so leiden die Insassen solcher Wohnungen sehr. Letztere geben Anlas; zu Gesnndheitsschädiguugen, weil die an-dauernd hohe Temperatur ein rasches Verderben der Nahrungsmittel verursacht. Außer auf genügende Ab-Haltung der Wärme und der Kälte muß auch auf Geräumigkeit und auf ausreichende Entlüstung gesehen werden. Hur Erreichung einer genügenden Geräumigkeit >st darauf zu achten, daß die Höhe dieser Ubilationen nicht weniger als 2,5 Meter beträgt und daß der hori-zontale Teil der Decke znunndest die Halste des Fuß. oodens einnimmt, ferner muß aus die Vertilalstellung der Fenster Rücksicht genommen werden, da liegende bei schlechtem Weller nicht geöffnet werden können. Nimstig im Sinne einer aulrn Entlüftbnrleit ist das Hinlereinanderlegen von Mlche lind Zimmer, so daß ein, Lusldurchzug hergestellt werden lann und wenig» stens ein Naum auch lin Hochsommer von den Sonnen» strahlen nicht getroffen wird. Bei der Herstellung der Nauchschlote und Lust schlauche ist darauf zu sehen, daß sie in horizontaler Nichtung von Dachwohnungssenstern genügend weit entfernt find nnd diese mindestens um 1,5 Meter überragen. Wird das Dach in seiner ganzen Länge, soweit Dachwohnungen vorhanden sind, vor-spriliaend hergestellt, so daß die Fenster in der fläche oer Wand liegen, so spricht man von Mansarden. Diese s'.id infolge Fortfalles des grüßten Teiles der Dach. Neigung geräumiger als gewöhnliche Dachwohnungen; ^ haften ihnen jedoch dieselben Nachteile an wie diesen. (Fortsetzung folqt.) — iMilitnrischcs.j Übersetzt werden in dic nicht» allibe l. k. Landwehr aus dem Neservestand der bezüg. lichen Truftpentürper iHeeresanstallen) die Leutnante ocs IM 7: Josef Griendl zum LIN 3, Nudolf Edler von Hibler zu Lebmannsport zlim LIN 5. Anton Schneider zlim LIN 2, Hugo Uray zum LIN 4, Wil-Helm Odörfer znin LIN 3, Dr. lechn. Gustav Neuralh ^"N LIN 21, Josef Neiner zum LIN 4, Dr. jur. 5)">es Fasching zum LIN 3, Franz Morsche zum ^cW II, Dr. jur. Ernst Kamerer zun, LIN 3; des IN 97- Theodor Lhotta zum LIN 25. Nudols Meister Mm LIN 12, Nudolf Seeulin zum LIN 87, Heiurich ^!e,nmann .n,m LIN 33, Karl Mauer nnd August Hüüs — Heide zltm LIN 27. Alsred Köhler zun, LIN 22, Anton Wcssely zum LIR 25, Hermann Äolb zum LIN 21, Johann Presl zun, LIN 4, Lurenz Gilardi und Walter Weinberg — beide zum LIN 37, Alfred Gerber zum LSchN II, Heinrich Delnnardo zum LSchN IN, Anton Budinich nild Ernst Anderlau — beide zum LIN 27. Josef Michalel zum LIN 34, Viktor Nosenzweig zum LIN 25, Wenzel (.'ernigoj liild Eduard Verzegnassi — beide znn« LIN 27, Luz>an Velieogna zum L^N 37; des IN 17- Adolf Heß, Dr. jur. Noberl Hofbauer und Dr. jur. Alfred Zim» mer — alle drei zum LIN 3, Franz Arztmann, Emil Sorko, >larl Petz und Aisred Pfeiffer - alle vier zum LIN 4, Aurelius Kobal zum LIN 27, Giovanni Ealde» rari zum LIN 5, Julius Schlesinger zuul LIN 9, Hugo Schneider zum LSchN I, Johann Elima zum LIN 2, Karl Launig znin LIN 3, Nudolf Zeitlinger uild ^ranz Müllner - - beide zum LIN 2, Artur /sachbach Edler von Lohnbach zum LIN 3, Ludwig Gallringer zun, LSchN I, Dr. jur. Leu Graf zum LSchN 'll, Franz Lep«a zum LIR 30, Maximilian Mayr zum LIN 29; des IN 27: Dr. jur. Wilhelm Baltic- zum L^N 5, Dr. Phil. Maximilian Samee und Julius Nipper — beide zum LIN 27, Joses Nossi zum LIN 5, Stanislaus Nude/ zum LIN 27, Iuhaun Hinterberger ilnd i^ranz !>ter — beide zum LIN 3, Anton Nartol zum LIN 26, Artur Lougiu zum LIN 3, Karl Szillich zum LIN 2«, Naimu'nd Piechl zum LSch^ii I; zum LIN Klagensurt Nr. 4: Josef Namser des IN 14, Paul Stelze! des IN 03, Dr. phll. Thomas Voldrich des IN 92, Anton 5iajfe5 des IN 96, Josef Prix des IN 98, Maximilian Kurzwernharl des IN 98, Dr. jnr. Hermann Nlaas des 1. Negimenls der Tiroler Kaiserjäger, Walter Aredl des 3. Negi» ments der Tiroler Kaiserjäger, Adols Nogler des FIN 9, Johann Feill des FIN 13, Dr. jur. Ludwig Kadeöla des FIN 2<», Max Saxinger und Johann Ko» eijanc-i«"- — beide des b.»h. IN 2, Julius Stava des b..h. IN 4, Dr. Phil. Ernst Diez des FKN 9, Her» mann Schütz des FKN 22, Dr. jur. Theodor Dell des FKN 37, Franz Gärtner des FKN 41, Nudolf Nillner des Trainregiments 3; zum LIN Laibach Nr. 27: Viktor Slaberne des IN 20, Dr. jur. Johann kavnil des IN 40, Nuperl Eelestina des IN 58, Ednard Schlosser des IN 81, Johann Kepec des IN 87, .^.larl Promberger des IN 90, Alfred Weiß des IN 91, Antun Presliela des IN 93, Johann Albrecht des IN 94, Dr. jnr. Alois von Straffer des IN 95, Josef Klager des IN 95, Dr. jur. Karl Müller, Karl Hanse» litsc!), Josef ^ajn — alle drei des IN 96, Friedrich Seifritz des V..H. IN 2, Anton Hundhammer des FKN 30, Narl Schnürer des F>iN 33, Gustav Jur-mann des FAN 4, Ernst Gölling des FAN 5, Karl Pick des PV 2, Vinzenz Prinz von Auersperg des DN 8, Dr. jur. Heinrich Hecher des DN 9, Konrad Wilgenstein des DN 14, Karl Schwarz des UN 8, Anton Heller des UN 13 — alle sünf zum LUN 5, Dr. jur. Leo Stare des DN 5 zur Division berittener Dalmatiner Landesschützen, >larl Marius des F5tN 7 znin LIN Eger 6, Wilhelm Hrnbl) der Tanitätsablei» lung 8 zum LIN 11; der Neservesähnriche: Arnold Förster des IN 7 zum LIN 3; der Neservekadellen: Andreas Mai eh des IN 17 znm LIN 26, Nichard iSvetli."' des ^N 17 zum LIN 27, Wilhelm Wagner des FIN 2! zum LIN 7; die röm.»lath. Feldknraten Franz Ster.^aj und Johann Vrezav^ek - beide zu», LIN 27; die Assistenzärzte in der Neserve, Doktoren der gesamten Heilkuude: Karl Edler von Planner des IN 7 znm LIN 3, Benjamin Ipavie des IN 87 zum LIN 27; Alois Kühnel des Eisenbahn- nnd Tele-graphenregiments uud Viktor Pavia des Garnisons. spitals Nr. 9 in Trieft — beide zum LIN 4; die Assi» stenzarztslellverlreter in der Neserve, Doktoren der ge. nunlen Heilkunde: Arnold Alesius des IN 5, Adalbert Ienlo des Garnisonsspitals Nr. 8 in Laibach - - beide zum LIN 4, Karl Tichl) des IN 93 zum LIN 27, Johann Saiz des IN 97 zum LIN 5, Karl Kramer des DN 5 zur Division berittener Tiroler Landes» sckn'itzen. — Die alls der Neserve des Heeres in die Nlchlaltive Landwehr übertretenden havallerieoffizierc sind seitens der Landwehrtruppenlürper sofort zur frei» willigen Anmeldung für den 5rdonnanzossiziersdienst aufzufordern nnd es sind die eingelangten, vorschrifts» mä>lig instruierten Gesuche seitens der Truppenlörper bis 15. Jänner 1910 den Landwrhrterritoriallommandos vorzulegen. -^ sPonl Iustizbicnstc.j Wie die Grazer ..Tages» post" vernimmt, steht eine neuerliche Verbesserung der Vesörderungsverhältnisse in Aussicht. Im Sprengel des Grazer ^berlandesgerichtes sollen eine Hofrals» stelle uud 9 Oberlandesgerichlsratsstellen gegen Auf. lassuug der entsprechenden Stellen des nächstfolgenden Nanges geschaffen Iverden. - <3^om Acrgbaudicnstc.j Wie uns aus Wien gemeldet wird, hat Seine Majestät der Kaiser den Grubenwesenvurstand' bei der Nergdireltion in Idria, Nergrat Josef Kor ^ i <', zum Oberbergrate im Stande der staatlichen MonlauveNr>al-. l). II. " lMitirilllngcn aus der Piaxis.j Erlaubnis. fcheine sieht tz 23, erster Absatz, Preß.Gesetz, bloß fiir das Sammeln von Pränumernnten oder Subftribenlen vor. Das Hausieren mit Druckschriften, deren Aus. rufen, Verteilen und Feilbieten außerhalb der hiezu ordnungsmäßig bestimmten Lokalitäten lrnnkenkasse und einen, Arzte abgeschlossenen Vertrag wegen Ungültigkeit des ihm zugrunde liegenden Ve» schlusses des >lassenvorstandes außer Kraft zu sehen. Die statutarische Beschluszsähigleit des Kassenvorstandes bildet nichl eine Vorausjrtzunq für die Gültigleit eines Kafsenbeschlusses. ' ' ^s. — lTooesfall.j In Poblraj, Dekanat Wippach, isl am 27. d. M. der dortige Pfarrer, .Herr Äarthelmii Perjatclj, gestorben. Das Leichenbegängnis hat gestern vormittags stattgefunden. llf'n Landeovcrvand der Wastwirieqrnofscn. schaftcn in Krain.j Donnerstag, den 2. d. M., um 10 Uhr vormittags findet im kleinen Saale des „Mcstni Dom" die gründende Versammlung des Landesverbandes der lrainischen Gastwirtrgrnossenschast statt. Die Tages, ordnung umsaßt u. a. eine Verhandlung über Koch< lurse, Nesolutionen gegen den Bnschenschant sowie gegen den Verschleiß von' Branntwein, Bier und Wein in Flaschen, weiters einen Bericht über die Herausgabe einer Verbandszeitschrifl als Fachorganes. — sDie Firma Nudols Millanc in der Etritar. gassej ersucht uns um die Feststellung, dnh sie mit der kürzlich in Konkurs geratenen Firma Ivan Millam l 1'r, t^-.Iu „' ^wcw") m keiner, weder taufmänui-,chen noch venvand,chastlichen Verbinduna slelit Die Geschäftsstellen der Firma Nudolf s.ch ln der Str'targasic, am Pogm'-arplatz/^ und m dcr Hoinggaste <,.I>,>i V,!l^,v...,") Laibacher Zeitung Nr. 274 2480 30. November 1909. — sZur Wintcrfütterung unserer Singvögel.) Nil erhalten folgende Zuschrift! In Laibach sind in Tivoli sowie in der Sternallee und auch anderen Orts vom krainischen Tierschut,wereinc Vogelfütlerhäuschen auf° qeslellt, in denen zur Winterszeit unseren Singvögeln sutler gestreut wird. Das Unternehmen verdient alles Lob und sollte im ganzen Lande Nachahmung finden. Zu bcinängcln ist jedoch der Umstand, daß darin zumeist nur den Kerne fressenden Singvögeln, so den Spatzen, Hinten, Amerlingcn usw., Futter gestreut wird, während die land- und forstwirtschaftlich so lüchlichen Meisen ^rux) nahezu unberücksichtigt bleiben. In den Futtcrhäuschcn trifft man wohl Hanfkerne, Hirse, Buchweizen, Weizen, Brot, nur sporadisch hingegen auch Kürbiskerne an. Von allen diesen Futtermitteln dienen den Meisen nur die Hanf. und küruiskcrnc, sowie das Vrot zur Nahrung- aber selbst darunter sind die Hanslerne wegen ihrer Kleinheit ein von den Meisen nur schwer aufnehmbares Futter. Die Kürbis» kerne und das Vrot aber sind, in reichlichem Maße genossen, den Meisen geradezu schädlich. Die Kürbis» lerne verursachen ihnen eine nicht selten mit tödlichem Ausgange verbundene Diarrhöe, während der Salz» gchalt des Brotes einen großen Durst zur Folge hat, der in strenger Winterszeit wenn alles Wasser zugefro» reu ist, den Meisen überaus unangenehm fällt. Es wäre somit wünschenswert, ein auch den Meisen zu-sagendes Futter, insbesondere in Gestalt von Sonnen-blumenkernen, rohem Kukuruzmehl uud rohen Rinds» talgstücken aufzustreuen. Sonncnblumenkerne sind in der besten Qualität und verhältnismäßig sehr billig von der Genossenschaft ungarischer Landwirte in Buda» pest V., Altolmanygassc 3!, beziehbar- kleine Stücke rohen Rindslaiges geben unsere Fleischhauer auch un> entgeltlich ab, wenn man sie über deren Verwendungs» zweck aufklärt. —^. — sTchwurgerichtsverhandluugen.) Gestern halte sich der 18jährige Jakob Vidgaj aus Preska, lediger Knecht in Lestuvica, wegen Totschlages zu veranlwor« ten. Der Tatbestand ist folgender: Am 17. Oktober l. I. abends hat ein unbekannter Bettler den Besitzer Franz NograZel in Lestoviea um ein Nachtlager, was ihm auch in einer Harfe gewährt wurde. Auf dem Wege zur Harfe traf Nogra^el, der den Bettler begleitete, mit dem bei einem Nachbar als Knecht beoicnsteten Vidgaj zusammen. Er sagte dem Vidgaj im Vorübergehen, daß der Bettler keine Ausweispapiere besitze. Vidgaj begab sich daraufhin zum Bettler und verlangte von ihm Aus° Weisdokumente, worauf ihm der fremde erwiderte, er habe keine. Vidgaj packte nun den Bettler über die Brust und warf ihn zu Boden, holte ein Holzscheit und schlug damit auf den Bettler los, »vorauf er ihn noch mit Fußtritten bearbeitete. Schließlich brachte er ihn zu einer Lache und warf ihn hinein. Als der Geprügelte wieder aufstand, begann ihn Vidgaj neuerlich blindlings mit dem Holzknüttel zu bearbeiten. Der Überfallenc so-wohl als auch die anwesenden Leute baten um Mitleid für den Bettler, aber Vidgaj kannte kein Erbarmen, bis cr infolge Ermüdung selbst von seinem Opfer ab» ließ. Der Bettler gab bald darauf seinen Geist auf. Der Angeklagte verantwortet sich mit Volltruntenheit, doch entbehrt seine Verteidigung nach Zeugenaussagen aller Wahrheit. Von den Geschworenen wurde die Frage auf begangenen Totschlag einstimmig bejaht. Der Gerichts» Hof, dem Herr Hofrat Pajl präsidierte, während die öffentliche Anklage der 1. Staatsanwalt Herr Trenz vertrat und die Verteidigung Herr Landesgerichtsrat i. R. Deu führte, verurteilte Vidgaj zu dreijährigem, schwerem Kerler, verschärft mit einem Fasttage und hartem Lager allmonatlich. —«>— — sPortrag.) Gestern abends besprach im „Mestni Dom" Herr Dr. Bogumil Vo 5 nj ak die Wirlschasts-Politik im französischen Illyricn. Der Verichl darüber folgt Raummangels halber morgen. — Wn alter Meritancr gestorben.) Gestern ist im hiesigen städtischen Ärmenhause der der älteren Be» völkerung Laibachs unter dem Namen „Kartandel» macher" sehr gm bekannte Karl v. N e ugebau e r im 79. Lebensjahre verschieden. Der Verblicheile, einer eingewanderten dänischen Adelsfamilie entstammend, hatte ein start bewegtes Leben hinter sich. Dreimal war cr Soldat. Zuerst diente er in der österreichischen Armee, dann ließ er sich im Jahre 1859 als Frei-williger für das päpstliche Heer anwerben, einige Jahre später zog er uuler Kaiser Maxens Fahne nach Mexiko. Nach dem Zusammenbruchc des Kaiserreiches in Mexiko kam er nach Laibach zurück, versuchte sich cinigemale Monate hindurch im Ercmitenlebcn und wandte sich schließlich der einfachen .Handlarlonageerzeugung zu, womit er lange Jahre fein Leben fristete. ' !«>—. — lLaibacher Eislaufverein.) Der Eisplatz wurde gestern der Benützung übergeben und war nachmittags bcrcits von vielen Eisläusern, zumeist jugendlichen Alters, besucht. Tageskarten zu 60 k sind im Pavillon erhältlich. — Mand der Infektionskrankheiten in ttrain in der Zeit vom lN. Oktober bis tt. November.) Mit den 205 aus der Vorpcriode übernommenen Fällen wurden 772 Infcktionskrankc in Evidenz geführt. Von 100.000 Einwohnern waren demnach 15l Personen infektiös er- kranft. Von allen Infektiunskranlen sind 5l ^ 6,6 ^ Mlurbcn. Der Typhus trat in !0 Bezirken aus nm„n".""^" "" 5"m 26 aus der Vorperiode über- 42 TrantV sÄ"' ^ Lrlranlungen evident geführt. weite"" B^^'"''^ ^swrben und 52 blieben in Cirtlje der ncn Epidemie, dieicdock ^"^ ^m es zu einer lle,» Gemeinden) ausgewiesen und gelangten mit den 31 aus der Vorperiodc übernommenen Fällen 93 Erkrankungen zur Beobachtung. Die Sterblichkeit (9 Fälle) mit 9,8 ^. war eine verhältnismäßig geringe. 42 Kranke sind ge« nesen und 42 verblieben in weilerer Behandlung. — Die Diphlheritis wurde aus !0 Bezirken ^28 Gemeinden) zur Anzeige gebracht. Diese Kranlheil trat nur sporadisch auf. Von insgesamt 72 Fällen endeten 54 mit Genesung, 15 — 20,8 ^ tödlich und A blieben in Evidenz. Von den 41 mit Heilserum behandelten Kindern sind 37 genesen und 4 ^ 9,7 ^ gestorben. — Der Stand der T ra ch o m - Kranken hat sich etwas vermindert, indem 6 Kranke zugewachsen und l4 Fälle genesen sind. — In drei Bezirken traten die M a s e r n auf und gewannen im Bezirke Adelsberg mit 198 Fäl» len epidemische Verbreitung. Aus der Vorperiude waren 51 Kranke verblieben uud 246 Kranke sind zugewachsen. 2l7 Kinder sind genesen, 8 gestorben und 72 werden weiter behandelt. — Der Keuchhusten kam nur in 16 Fällen zur Beobachtung. — Die Ruhr trat iu 4 Bezirken auf uud gewann in den Bezirken Ädelsberg und Rudolsswen etwas größere Ausbreitung. Mit den 15 aus der Vorperiude übernommenen Fällen wurden 92 Ruhrkranke in Evidenz geführt, von denen 31 ge» »lesen und 10 gestorben sind. 51 Kranle verblieben in weilerer Beobachtung. Drei Kranle wurden mit Serum behandelt. Alle drei sind genesen. — Die Schaf» blättern gelangten nur iu zwei Vezirlen in 18 Fällen zur Beobachtung. — Zwei an Kindbett» sieber erkranlle Frauen sind gestorben. - In der gegenständlichen Verichtspcriode wurden auch 6 Fälle von Poliomyelitis beobachtet, und zwar 1 Fall in der Stadt Laibach und 5 Kranke im Bezirke Krainburg. Während nun über die Provenienz des aus der Umgebung Laibachs in das hiesige Kinderspital überbrach, ten Kindes nichts ermittelt werden konnte, läßt sich nach den Berichten der beiden bei den Kranken in Sankt Katharina, St. Anna und Naklas sSanilätsdistrill Neu» marktl, politischer Bezirk Krainburg) intervenierenden Ärzte der Verdacht oder die Möglichkeit einer Ver» schleppung der Poliomyelitis aus Kärnlen, woselbst diese Krankheit in letzlerer Zeit vorgekommen ist, nicht ohne weiteres von der Hand weisen. Zum mindesten er» lrantle das Kind in Natlas wellige Tage nach der Rück» kehr des Vaters aus Kärnten scr ist Slationsvorstand in Naklas und verbrachte seinen Urlaub in Föderlach am Faaterscc, Bezirk Villach) und die Ortschaften Pul-terhof, Gemeinde St. Katharina, wo 3 Kranke ve» streut iil drei Häusern vorkommen, sowie Sl. Anna, I Kranker, liegen knapp an der Reichsstraße nach Kärn» ten und sind die nächsten Ortschaften an der Kärntner Grenze. Die drei in Pulterhos seil ^. Oktober ärzllich beobachteten Fälle traten innerhalb acht Tageil ans und es war, nach dem distriktsärztlichen Berichte zu schliß ßen, ein Kolltakt zwischen den einzelnen Familien, wenigstens durch dritte Personen, fast unvermeidlich) die beiden anderen Fälle gefüllte Handtasche und lief durck) die Hostür in die Koliseumgasse. Ein Bursche, der ste beobachtet hatte, verständigte nievon die Besitzerin Johanna Kranjc aus Vulovje bei Vodice, die der Diebin nacheilte und ihr die Handlasche wegnahm. Der Hausknecht, der die Diebin noch »veiter verfolgte, fand sie im versteckt und übergab sie einem Sicherheitswachmann. Die Diebin hatte dem Knecht, wenn er sie ausließe, drei Kronen geben wollen. Das Kriminalevidenzbureau stellte dann fest, daß man es mit der berüchtigten Taschendiebin, der 52jährigen Maria Nulal, null verehlichlen Neuhold, zn tun hatte, die in Velili Vrh geboren und nach Mureck zuständig ist. In ihrem Besitze fand man ein Geldtäschchen mit 23 l< 92 !i vor. Die Neuhold, die im Verbrecheralbum der städtischen Polizei linier den trai nischen Taschendiebinnen den erstell Rang einnimmt, wurde schon I4mal wegen Taschendiebslähle abgestraft-sie saß lnsgcsamt 20 Jahre hinter den schwedischen Vor» hängen und endlich drei Jahre in der Zwangsarbeits» anstalt in Lankowitz. Als Taschendiebin entwickelte sie auf allen Märkten und Wallfahrtsorten in Kram, Sleiermarl und Istrien eine rege Tätigkeit. Nach jedem größeren Taschendlebstahl vollzog sie sofort eine Metamorphose, zu welchem Zwecke sie verschiedenfarbige Jak» keil und Kopftücher mit sich führte. Die Diebin wurde im Jahre 1904 wegen eines Diebstahles vom Schwur» gerichte zu eiuer fünfjährigen Kerkerstrafe verurteilt, die sie in Vigaun am 12. April l. I. verbüßte. Das Po» lizeidepartemcnl lieferte sie gestern nachmittags dem Landesgcrichte ein. " sVine freche Diebin.) Bei einer hiesigen ange° sehenen Familie diente ein 22iähriges Stubenmädchen aus dem Bezirke Gonobil). Als sie unläugst entlassen wurde, lehrte sie eines Vormittages in die Villa zurück, schlich sich unbemerlt ins Speisezimmer ein und nahm eine blecherne, versperrte Schatulle mit. Sie öffnete sie mit Gewalt, stahl daraus das ganze Geld im Ve» trage von 20 bis 25 l< nnd legte dann die Schatulle in die Hauslaube des Regierungspalais. Die Diebin ist flüchtig. " slfMsse.j Samstag nachmittags exzedierte aus dem Jalobsplatz ein total betrunlener Arbeiter; er wurde behufs Ausniichterung in den Kutter gesteckt. Auf der Poljanastraße exzedierlen gegen Mitternacht meh. rere Knechte, ergriffen aber beim Erscheinen des Sicher» Heilswachmannes die Flucht. Sunutag nachts hörte man in der Aahnhufgasse mehrere Knechte jauchzen und sin» gen. Ein Sicherheitswachmann hielt sie an und ixr» hastete sie. An der Ziegelstraße brachte des Nachts cin heißblütiger Schuhmacher einer Witwe ein Ständchen und schlug ihr, da er leine Antwort erhiell, eine Fen° sterscheibe ein. Erst als man einen Sicherheilswachmann holte, zog er es vor, das Haus zu verlassen. * Mne steckbrieflich verfolgte Netrüqeriu ver- haftet.) Gestern abends wurde durch emen Sicherhcils. Wachmann die vom Kreisgerichlc ill Görz wegen betrüge» rischer Schuldell steckbrieflich verfolgte 25jahrige The-resia Kenda aus 6ezso5a, Bezirk Flitsch, in einem Hause an der Maria Theresia-Straße ausgeforscht und verhaftet. Das Polizeidepartemenl lieferte sie dem Landesgerichte ein. " Mn Irrsinniger entwichen.) Aus der Siechen- anslall ist in der vergangenen Woche nachts der 27jäh. rige, nach St. Narthclmä in Unterlrain zuständige Irre Martin Vorcc entwichen. — sWetterbericht.) In Europa bereitet sich ein großer Witterungsumschwung vor. In allen nördlich und nordwestlich gelegenen Teilen Europas ist die Temperatur in rapidem Steigen begriffen; gleichzeitig sinll daselbst der Luftdruck tief unter die normalen Verhältnisse. Viele Stationen melden Stürme mit Regen oder Schnee. Heileren Himmel trifft mcm nur noch in südlichen Alpengebielen. Dic großen Welterver» änderungen dürften in der nächsten Zeit auch unseren Witterungscharalter beeinflussen. Laibach halte gestern wie gewöhnlich fast den ganzen Tag Nebel. Zeitweise tonnte man am Himmel das feine Eirrus»Gcwölk be» obachtcn, das von Niederschlagsgebieten herrührt. Abends hüllte sich die Stadt wieder in einen dichten, kalten Nebel, der noch weiter andauert. Die Tempe» ratur hält sich stäudig unter Null. Heule um 8 Uhr 15 Minuten betrug sie im Freien —6,9 Grad Ccl» sius. Die telegraphischen Berichte von gestern früh melden von benachbarten Gegenden folgende Tempe» raluren: Klagenfurt —6,6, Görz 0,2, Trieft 2,3, Pola 2,8, Abbazia l,4, Agram —6,4, Nohitsch —9,6, Graz - 4,4, Wien —2,4; die Höhcnstationen: Obir —8,7, Sunnblick —11,9, Semmering „ur —1,4 Grad Cel» sius. — Die Prognose der meteorologischen Zentral» anstalt lautet für Ärain: wechselnd bewölkt, zunehmende Temperatur, Änderung des Weltercharalters. " ssmlll,,l<»v> kung Ihres Praeparates „Serravallos China Wein mit Eisen" in Fälleu von Anaemic und allgemeiner Schwächc-zustände. Wien. 13. April 1905. (400) Dr. M. Hajel. Neues vom Büchermärkte. Armstrong W, Geschichte der Kunst in Großbritannien und Irland, li 7 20. — Wicd Gustav, Die Pater haben Hellinge gegessen, X 4 80. — Brod Mar., Die Erziehung zur Hetäre, X A'—. - Gorki Maxim, Die Zerstörung der Per sönlichlcit, geb,, X 3—. - Netz Hammer R.. Aus Rumänien, Streifzüge durch das Land und seine Geschichte, geb., X 8 40, — Schrott er Erich von. Österreicher. literarische Essays, geb., X 2 40. - Linde E., Gudcs Erläuterungen deutscher Dichtungen VI. l. !< 4 20. — Hengstenb erg E,, Geographische Schachtelhalme, mit Lcbenserinnerungen durchtränkte Neiseslizzen über dc Gebiete des Mittelmeeres und deS südöstlichen Europa, geb., X 6—. — Neck Dr. Rich., Lehre von den Erzlager-statten, 2 Bände, X 38-40. - Kraft M,. Gütrrherstellung und Ingenieur in der Volkswirtschaft, in deren Lehre und Politik. X 5)50. — Schwabe Kurd, Im deutschen Diamanten-lande, geb., X 12'—. — Blavtsty H. P., Isis entschleiert ein Meisterschlüssel z» den alten und modernen Mysterien Wissenschaft und Theologie. 2 Bände !> X 25 20. — Forel Dr. Aug., Hygiene der Nerven nnd des Geistes, geb., X 5 40. — Triebnigg«Stockinger E,, Die ungarische Küche, geb. X 4-20. .. ttellina, Iohs., Bestimmung der Durchmesser für nnbrlleidete Rohrleitungen der Niederdruck.Dampfhrizungen, X 120. Neutra Dr. W., Briefe an nervöse Frauen. X 3'60. — Schilling H., Krisen, nene Novelletten, X 150.—. Stephan H., 10 Tropfen, Humoresken, X 144. — Conrad Prof. Dr. I., Grundriß zum Studium der politischen Ökonomie, III.: Finanzwissrnschaft. X 7 20. — Gaerdt H. und Viß. mann O., Ernte und Aufbewahrung frischen Obstes wählend des Winters, sowie Sortieren, Verpacken und Versenden X 2 16. Vöttner Iohs., Wie züchte ich Neuheiten und edle Rassen von Gartenpflanzen? X 13 20. - Lucas Dr. Ed., Kurze Anleitung zur Obstlultur, X 2 40. — Olbrich St.. Ver. mchrung und Schnitt der ZiergehÜlze. X 4 80. — Ostwald W,. Einführung in die Chemie, X 3 60. Vorrätig in der Buch', 5tunst° und Musikalienhandlung Jg. v. Meinmayr H Fed. Vamberg in Laibach, Kongrehplah 8. Verstorbene. Am 27. November. Maria Metina, Weichenwächters« Witwe, l>6 I., Slomsetgassc 4. — Maria Bechme, Regiments» schlosserswitwe, 51 I., gnloger Straße 22. Am 2». November. Anna Rudolf, Arbeiterswitwe. 67 I., RadelMstraßc 1l. - Iosefa Hrast, Besiherstochter. 3 Tage. Milloöicstrabe «. A m 2 8. November. Maria Ienslovic, Bäckcrstochter, 2 Tage, und Johann Iene>lovic. Väckcrssohn, 2 Tage, Glocken» gaffe 9. — Karl Neugebauer, Stadlarmer, 7!) I, Iapeljgasse 2. Im Zivils pi tale: Am 26. November. Anna Iurman, Arbeitersgatlin, 20 I. - Anton Vpunt, Arbeiter, 25 I. Deželno gledališèe v IJubljani. Št. 43. Ncpar. V torek, due 30. novembra 1909. Drugiè v sezoni: Hoffmannove pripovedke. FantaBtièua opera b predigro in poigro v 3 dejanjih. Spißal Jules Barbier. Uglasbil J. Offenbach. Zaèotck ob pol 8. Konec po 10. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. „« 2U. N. 736^-2? wUbKll^ heiter "' 9 U. Ab. 737-1 -b'5 » neblig Wl 7 U. F. >736 1, -7 0 . > Nebel ! 0 0 Das Tagesmittel bei gestrigen Temperatur beträgt -5 2° Normale 0 7«. Seismische Berichte und Ncobachtungcn der Laibacher Erdbebenwarte (g'grü»d,< von der ttlal«. Vparlasse ,«»?), (Ort: Gebäude der l. l. Staats-Oberrcalschnle.) Lage: Nördl. Breite 46° M'; Östl. Länge von Greenwich 14' IN' Bodenunruhe: Mäßig starl. zunehmend. «M ll!l!!lll!lll. llVU» ü!« «llllll! Ililcll «illllll!!! >»M>M Der kleine Hans ist bös erkältet und die gnädige Frau ^«», ist in großer Angst. - Na. gehen Sie nur. ich komme ,«««« gleich nach. Aber warten Sie — nehmen Sie doch in ««»» der Apotheke oder Drogerie zwei Schachleln Sobenrr Mineral'Pastillen mit, aber nur Fays ächte, hören Sie? Wenn's nur eine Erkältung ist. dann bringen ^^» wir sie mit den Pastille», bis morgen weg. und ist's mehr dann können die Sodelzer auch nur gut tun, bis ^MM» der Doktor kommt. Die Schachtel lostet X 1 25. — ««^ Generalreprasentanz für Österreich. Ungarn: W. Th. Gunhert. Wien. IV/1. Große Neugasse 1?. (''061) 2-8 Rohitscbcr schafft Appetit, ^^ $ & T 1 11 «4 Ordert die Verdauung u. „ JempeiqUelle regeit den Stoffwechsel. mr* Nur kurzes Gastspiel, "^Q The Royal Bio Co. Heute Dienstag den 30. d. M. 8 Uhr abends Grosse Vorstellung. = Letzter Tau des grandiosen LröflfiaiKs-froirammes. »•» Morgen, Mittwoob den 1. Dezember: Vollständig neues ProgTanun. Dauer jeder Vorstellung mit Konzert 2 bis 2l/t Stunden. ;—— Eigene elektrische Lichtanlage, aesse Preise der Plätze: Sperraitz K150,1. Platz K1-, II. Platz K -80, 111. Platz. K -50. Kinder UDter \2 Jahren zahlen Sperrsitz K -75, I. Platz K --50, II. Platz K -40, III. Platz K --30. (4138; m1 Naznanilo. ^ Itavnateljstvi kinematografov ¦ Ideal» in «Pathe» uljudno naznanjata, da se bodo vršile prodstavo, poèenši v èetrtek dne 2. decembra, vsak èetrtek in soboto od 3. do 6. popoldne b poaebnim poduènim in zabavnim eporedom za mladino. Ker boBta imeli podjetji s to uvedbo veèje izdatke, 80 nadejata, da bo sl. ob-èinstvo to vpoštevalo ter z obilnim obiskorn izkazovalo svojo naklonjenost. Z odliènim spoštovanjein ravnateljstvi kinematografov a-» „Ideal'* in „Pathe". Danksagung. Für die virlen Beweise der Teilnahme anläß. ! lich des Ablebens unserer unvergeßlichen, lieben I Gattin, beziehungsweise Mutter, Großmutter und ! Schwilgermulter, der Frau l Mnrit Toilsern, «tl>. TaHtl sowie für die schönen Kranzspenden und die ehrende ! Begleitung zur letzten Ruhestätte sprechen wir allen ! werten Verwandten, Freunden und Belannten un» ! seren besten Danl aus. ^ Lai b ach. am 29. November 1909. ! Die tirftlnuernd Hinterbliebenen. I Danksagung. Bei dem so plötzlichen, höchst schmerzlichen > Verluste unseres lieben, unveigehlichen Bruder«, > Schwagers und Onlels, des Herrn > Alfred Schmingohakl sind uns so viele Ueweisc aufrichtiger und herz« > licher Teilnahme zugekommen, daß wir uns tief > verpflichtet fühlrn, hiefür und ebenso für die schönen ^ Nlumenwenden und die zihlrciche Beteiligung an > dem Leichenbegängnisse allen werten Freunden und > Bekannten, insbesondere den Herren Sängern für > den ergreifenden Trauerchor drn aufrichtigsten besten ! Danl anszusprechcn. l Laibach. am 28. November 1WU, Die ticftrauernd Hinterbliebenen. Laibacher Zeitung Rr. 274. 2482 30. November 1909. Kurse an der Wiener Oörse (nach dem offiziellen Kursblattej vom 29. November M)9. lie notierten Kurse vorstehen sich in Kronenwäbrung, Dte Notierung sämtlich« /lttien und der ,,Dit>eilen Lose" versteht sich per Sti>,, ö. ». Silber («pril 0t».) per ««»ft......98 St S9 1b i»«»er 3»«»«lofe 5UV fi. 4°/„:«9 - »73 -MO« ., !W fi. 4°/„26b ^ «?l'b0 »Gier , ioo fl. . . 32? - 332 - M4e< ,. «»ft., .,««--,5»— Mw.-Vsandbi. k !20 fl. b'/,««9- 29l - Maatsschuld d. i. Reichs. N»te vertretenen König» reiche und Länder. bsterr. Goldrrnte fteuerfr.. «old per Kasse .... 4»/„ n? - ,!? 20 Osterr. diente in Kronen», stfr., per K»sse.....4"/„ 95 1k 9b ^5 belto per Ultimo . . , 4»/o 9b »5 «b-Ub oll, Investition«. Nente, stfr.. Kr. ver «asse . . Si/,'/, « ,o 8b bo Gsen»«hn'zt»»l,schnld. «ü »4 «1 9« 8C /n tl»»<»schnl!>o»rlch«ld»n»n, ^»,«ftt«,»l»e Glslnt«hn.Alllitn «NfÄdetl,«. 200 fl. «W o»/.'/. von 400 Kr.....4hü 75 «4 ?b »»tu e0 Kr. <"/«.........l9!'- in-- ! »elb Ware Do» Ztaat« zur )«hlnn< 2b«> «»«n««« «s«lb».hn u. ,0. u, »ovo M. 4 ab 10"/^...... >i«^N?k>« Elisabeth-Uahn 40« u. iiUOv M 4°/,........ ,,si vc NS7<> Ferbinandl-Nordbahn !lm. l88« 9? ik 98 «z dctto Hm, llX>4 95 8>) «L «o Iran, Ioseph-Uahn Em 1»»4 idiv. Lt.) Silb. 4°/„ . , . 96'?« 97 7ll Galizischc Karl Ludwia - Bahn ,"/« »,e 96 «b Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/, ung. Voldrenle per nasse . !i8«5li3 4! 4»/, dett« per Ultimo 11 !l ik> liL 4K 4"/» »ngar. Rente in Kronen- währ. «fr. per Kasse . . »u 4b «2 «b 4" „ detto per Ultimo 9ü ," „ detto per ltassc 8!i-4l! « !k« - 4°/,, unssar. Oruodrntl.'Obli^. 93 05 94-- 4°,u lroal, u. flau, «Nldenll.-Obl. 94 - 9o - Uudere öffentliche Nnlehen. «o«n i!andt»>«lnl. (dlv.) 4«/» 92 3!> S3 3l» Bl)«n.-Herceg Hisenb. -Landeb- «ulcyen ^div,^ 4>/,«/, . . sv?e ll>«»b 5"» Tonau-steg,-Anleihe 187» >0«-- - - Wicucr Verlehri-Äul. . . 4°/^ 94 9b 9l»20 detto »goo 4°/„ «4 »b 9b 90 «l'lehe« d« Stadt Wien , . 10, lb l0s-,ü dett, (<3, obcr O.) l«'<4 >2o- iü> — dett, ,1»l>4)..... 93 20 94 20 detto (Ga«) v. I. 1888 . 9b 40 9«'4l' detto «tlettr.) v. I. lSvu 9S l>n 97-. bett«, (Inv..«l.)v,I.l««l 9«2l, 97-3b Vörsebau-^nlehen verlos», 4°/„ 9« 2s, 87-Lb «ulstsche Etaatsanl. v. I, ISO« f, ,00 »r. p. n, . , b«/„ 10! 40,01 90 betto per Ultimo . , b«/« I0l 3l> ,0l uo Vulg. Nlaats-Hypothelar Änl, <8»l!......S-/ !ö! b /,",u !0L-2b 103 .?b Üaildeeb, d, Nön, Galizien »nd Lodom. b7>/, I. rultz. 4»/« 94 9b' - Väl^r. Hlipothelenb. Verl. 4°/., 9»'3b 9°» 85 N.-ustrrr, Landcs-Hup. Anft.4"/« 96 »b 97-, b bello inll. ^"/„Pr. «r>. 3'/,°/° 8?b0 »8-ho detio »,-LchilIdsch, verl. »>/'"/>, 8?dc »8>bo bettn Verl......4i!b !0« 25 Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Öftsll. !)lordwcstb. 200 !l. V, 103-80 !04'«0 2tüa>sl>lll)n l^no Fr..... 38« - - ' Slidbabn t», 3^„ Mnner-Iul» 50« sir. sper Kt.) . . , «75— ü?7 — Olldbahn i^ 5°,„ «w fl. L. 0. V !19-40 i«0 40 Diverse Lose. P»izin»!icht l»s«. 2«/„ «odent'-edil Lose ft, L4 bo 2«-b») §tr,d!tluj> tvosl...... b»n-- b4o- Clary.l'osc 4» sl. lNlll. . . . !?»'- ,8»-- vsener l.'oje 4« fl...... —'- --'— Palffv-Lose 40 fl. «M. . , , «»2-- -.. Noten ineuz, tzst. Ges. v. 10 sl. K2'7b «7 ?b Nvlen llreuz, mig. Ves. v, 5» sl. »e-b« 4v'bli Nudolf-Üese 10sl...... S»»- 74-- Ealm Kose 40sl. «M. . , 27S 5« «»,« b« lürl. E.-Ä.-Nnl..Pr«m.^!bIlg. 4«0 ssr. per Kosse . . . 224>2b »2b'2b detto per Medio . , . «2«»b 2«'bl> Geld Ware Wiener llomm.-liose v. I, 1874 b4>— bl>, Gew.-Gch. d. 2"/» Präm,'Schuld d. «obenlr.-Nnft, Vm, I8«i» 97 - U>1- - «Men. flan»P»rt'Dn!»n»th»nl>gtn. «ussin-Trpllyer chrabei - Dul-Vodenbochsr loyb, üst., Trieft. b«0sl., KM. b40-- b4» . Österr, Nordweftbahn 200 ll, 2.------------------- dcl,o(lit, l!)200sl, S. p. Ult, --- .. I>lass.V»z?r Vlenl,, !. V....... 404 ?b 40b 7b Wl. U°ll««sl. , 4«»-.- «s - Itiloinplc - Oelellschüsl, nieder- österr,, 40« Kr..... «37— »4< — Giro- u. Kassenverein, Wiener. 200 sl........ 4«»' - 4«b'- Hypotheleubanl, öft. 200Kr. b°/„ 3< belto per Ultimo 4«« ?b 49??.' ..Merlur", Wechselstub.-NMen- Gesellschaft, 2 fl. . . . «28 bv S3! - Öfterr.-ungar. Vanl !4 «tr 177S— 17«8- Vc'd Valt Unillübaül 20U fl...... bi»4<2 ö8»15 Unionbanl, vöhmilche ,cx» fl. . 24« b? «49'KO «erlehr«banl, all«, 14U s! . 34«— 349 — 1nz»f!lit.zlnllM»l>««,znl. «ausseselljck.. allss, ösl„ !00 sl. 20b -- «>? . Ärüier Nohlenberab^Gss. luo fl. ?b^ - 7«».. ltisendotiiwerlehcö-Anstalt, üst., 100 !l........ 4b250 4b7«, Elsenbahnw, Leihg., erst», !sl. 3S» - 4ai,-- (tltllr.-Gesellsch,, intern, 200 fl. - - Lleltr. ^ssl'Nsch., Ur, in Liqu, 248 — 24s'— Hirtenberger Patr-, ZNndh. u. Mel.-^abril 4<>0Kr. , , 1120 - ,1»« — Mesiü^el Brauerei 100 sl, . . «04'— e^b-— Moiüan-M.s., 3fl, alpine 10« sl. 73! «5 73« «b ,,P°ld>.Htttl<'", Ticgelllllfisllllil- lf..Ä,.lY. «vnsl......«,!<- hio - Pra<;er»t Kr. , . . 5«s -l b<4-- ,,3tel,relmül,l",Papisrf.u V.V. 44»" 44b — Trifailer Kohlenw-G, ?l» sl. . «»>!' - U>« -lürt. labalregie-Ges, 20« ffr. per Nasse..... — -- — .. detto per Ultimo . , . 8«» — «?z .. Wassnis. Ges, Ufterr., loo sl. , «8« 5>? «V2 — Wr. Vauaesellschaft, 10« fl. . . 17» — i',?-. Wienerlierne ijirnclf,.»llt..GlI. 730- ?W - Devisen. Kni,, zvtzle« «l» »ä»«,. Amsterdam....... ,98-5» ,9«?b leulsche Äanlp!äde .... 1l?ü<» ,,» 02^ Italienisch» «!'« «ossianlenTtüllt..... 19 ,' 1» >ü Kin« und Verkauf von Ranten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. _________Log - Vers Icherun g._______ Y Elcink- und WechslergeschAft Lalbnch, Sütritar^nftHn. . Privat-Depots (Sale-Deposits) L. uncer eiganam Variehlul der Ptirtet.