poštnina plaLsns v xotovini. Nr. 20. Erscheint jeden 1., 10. und 20. 9. (24.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15 — Din. D.-Oesierreick: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 1'— Dinar Sonntag, den 10. Juli 1927. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nichtz zurückgestellt. — Berichte sind an die Schristleitung zu senden. — Anzeigrn-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Schaffet geistigen Nachwuchs! Eine ernste Mahnung an alle. Die wichtigste Frage zur Erhaltung des Volks¬ tums bildet die Förderung eines kräftigen Nach- Wuchses geistiger Intelligenz. Über die drängenden Wirtschaftsfragen und politische Arbeit der Ge¬ genwart dürfen wir das eine Moment niemals aus den Augen verlieren, von dem schon für die nächste Zukunft die Erhaltung unseres gottscheer- vöikischen Charakters abhängt: die Erziehung eines entsprechenden Nachwuchses an Intelligenz aus den Reihen unseres Volkes. Wir brauchen heute mehr denn je Gottscheer Lehrer und Gottscheer Geistliche, die allein das Gottscheer Volksbewußt- sein verstehen, erhalten und erziehen können. Sollte die im Ländchen heute nur noch spärlich vor¬ handene Intelligenz wegen Mangels an recht¬ zeitigem Nachwuchs zum Aussterben verurteilt sein, dann wird unser Volk zum Helotentum herab¬ sinken, völkisches Empfinden, Sprache und Sitte verlieren, und wir können heute schon als To¬ tengräber unseres eigenen Stammes das Grab¬ kreuz über unser mehr als 600 Jahre altes Volks¬ tum aufstellen. Unser Ringen um wirtschaftliche Selbständig¬ keit, um Hebung unseres Volkswohlstandes, um Wahrung unserer erbeingesessenen Volksrechte wird eine verlorene Arbeitsmühe sein, eine Sisyphus¬ arbeit bleiben, wenn wir nicht rechtzeitig Sorge tragen, daß auch morgen geeignete, geistig ge¬ schulte Männer aus unserem Volke an den ent¬ sprechenden Poften als Wächter über unser Volks¬ tum stehen. Unser Ruf nach geistig-völkischem Nachwuchs enthält keinerlei Spitze gegen Nach¬ barnationen, bedeutet keineswegs ein Kampfesruf, sondern geht lediglich aus dem uns zu Recht zustehenden und jeder Nation zuerkannten Be¬ streben hervor, die Eigenart unseres Volkes, seine Kultur, Sitte und Sprache zu erhalten. Wir erblicken darin nicht nur ein Recht, sondern eine dem Volke schuldende höchste Pflicht, die zu er¬ füllen in unserem Interesse, aber auch im In¬ teresse des Staates liegt, dem an der freien Ent¬ faltung seiner Völker und auch der Minderheiten gelegen sein muß, um diese zu treuen und ar¬ beitsfreudigen Staatsbürgern zu erziehen. Dem Gottscheer Volke hat es bisher zu keiner Zeit an Intelligenz gemangelt. Wir hatten sogar eine bedeutende Überproduktion aufzuweisen. Viele Lehrer, Professoren und Doktoren, deren Wiege in irgendeinem Gottscheer Dörflein stand, wirken heute in Kärnten, Steiermark und selbst weit über die Grenzen Österreichs hinaus. Besonders seit der Gründung des Gottscheer Gymnasiums war der Z'^rang der lernbegeisterten Gottscheer Jugend aus allen Gauen des Ländchens groß. Die Studienerfolge waren sehr gut, das Gym¬ nasium stand wissenschaftlich auf der Höhe, was am besten das Fortkommen der Gottscheer Stu¬ denten auf den Universitäten beweist, wo viele den Doktorgrad erhielten. Das Gymnasium wurde zum geistigen Segen des Landes, aus dem sämt¬ liche Gottscheer Jntelligenzkreise hervorgegangen sind. Die Verhältnisse für den Gotlscheer Stu¬ denten lagen dank der allseitigen Unterstützungen günstig. Der Studentenunterstützungsverein griff kräftig unter die Aime, die Studentenlade stellte alle Lernbehelse frei zur Verfügung, das Stu¬ dentenheim gewährte vielen Unterkommen, Auf¬ sicht und materielle Ersparnis, da gab es für arme Studenten auch Freikostplätze und an zahl¬ reichen Stipendien war kein Mangel. (Fortsetzung folgt ) Obst — ein wichtiges Lebensmittel. Von Hans Sumperer, Oberlehrer. Obst ist ein notwendiger Bestandteil der all¬ täglichen Nahrung, denn Säuren, Zucker und Erz- salze sind Stoffe, die dem Körper immer neue Kraft geben. Und so schnell verdaulich I In 85 Minuten sind diese Stoffe im Blute. Reises, frisches Obst genießen wir immer leicht, wenn der Magen nicht überladen ist. Wer viel Obst genießt, trinkt wenig oder gar nichts, weil er kein Verlangen nach Getränken, besonders nach Alkohol hat. Starke Alkoholiker und Tabakraucher erken¬ nen wir oft daran, daß sie Obst nicht mögen. Obst, in der Jugend genossen, erhält das Gebiß, weil es mechanisch gereinigt wird, solange es noch gesund ist. Selbstverständlich ist es zu spät, wenn das Gebiß schon verdorben ist. Die Apfelsäure vernichtet die schädlichen Bakterien, desinfiziert besonders den Mund und den Hals. Obst vor dem Schlafengehen genossen, beruhigt das Blut, erleichtert das Atmen und stärkt das Herz. Wer sich nicht wohl befindet, wechsle die bisher genommene Nahrung und genieße viel rohes und gekochtes Obst. Besonders jene, die viel Fleisch genießen oder bei ihrem Berufe meistens sitzen, sollen täglich auch Obst essen. Nur dadurch können sie die Verdauungsorgane gesund erhalten. Für den Durst gibt es keine besseren Getränke als verschiedene natürliche Obstsäfte. Der Zucker nährt, Säure aber löst auf, verdünnt schädliche Stoffe und hilft den Nieren, der Leber, dem Magen und anderen Organen, daß die schädlichen Stoffe leichter aus dem Körper entfernt werden. Wer zum Rheumatismus neigt, trinke viel Apfel¬ most. Schon mancher wurde das durch von diesem Leiden befreit. Wer diese Krankheit nicht hat, trinke trotzdem Apfelmost, damit er die Wider¬ standskraft seines Körpers gegen die Krankheit erhöht. Wollen wir gesunde, rotwangige Kinder haben, geben wir ihnen genügend Obst, solange es zu haben ist. Schon heute bekommt man Obst fast das ganze Jahr. In absehbarer Zeit wird es noch mehr geben und zu angemessenerem Preise, weil in dieser Hinsicht ein Fortschritt schon sichtbar ist. Mit Obst beruhigen, erfreuen und beglücken wir die Kinder. Wie Alkohol den Kindern schädlich ist so ist Obst nützlich und kann man es deshalb nie genug anempfehlen. Was wir für Obst aus- geben, ist ein gut angelegtes Kapital, das hundert- fache Zinsen trägt. Weil die Kinder gesund blei¬ ben, werden wir nichts für Ärzte und nichts für Arzneien auszugeben brauchen. Jede Hausfrau, der es die Mittel erlauben, sollte im Herbste soviel Obst ankaufen, daß sie bis zur Reife der Kirschen genug hat. Eine Nieder¬ lage von frischem Obste ist für jede Familie ein teurer Schatz, den man gut und sorgsam brauchen kann, aber auch zu rechter Zeit erneuern muß. Vor 50 Jahren war in unseren Orten die Obstbaumzucht nicht so bedeutend wie heute. Heute beträgt der Wert nur des verkauften Tischobstes schon Millionen Dinar. In den nächsten Jahr- zehnten wird der Fortschritt der Obstbaumzucht mit Rücksicht auf den Verbrauch von frischem Obst noch bedeutend größer. Heutzutage brauchen die Obstbaumzüchter für die eigene Wirtschaft viel Obstmost, Obst als Lebensmittel aber so wenig, daß es gar nicht in Betracht kommt. Auch das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Hun¬ derte der heutigen und Tausende der künftigen Hausfrauen werden ersehen, von welch ungeheuer großer Wichtigkeit frisches Obst für die Familie und noch besonders für die Bauernfamilie ist. Ein Kilo Obst verlegt bei der Hauswirtschaft mehr als ein Liter Getränk und welch Unterschied im Preise l Größere Mengen Obst können auf folgende Art länger aufbewahrt werden: In der zweiten Hälfte Oktober klauben wir spätes Winterobst in umnähte Körbe und bewahren sie nach Sorten in Haufen in einem leeren Zimmer oder einer Kammer auf. Das Zimmer verdunkeln wir oder bedecken das Obst mit Papier. Im Monate Dezember, wo alle' Arbeit aufhört, überklauben wir das Obst sorgfältig und genau. Schlechtes, angefaultes zerschneiden wir und trocknen es, das mit kleinen Fehlern verbrauchen wir entgegen — vollkommen gesundes wird nach Sorten in Kisten eingelegt. Die Kisten können eine auf die andere gelegt werden. Der Aufbewahrungsort darf nicht zu warm, nicht zu licht, nicht zu trocken, nicht zu feucht sein. Damit im Winter das Obst vor Erfrieren ge¬ schützt wird, bedecke man die Kisten mit Decken,, Säcken u. dgl. Seite Aus Stadt und Land. KoLevje. (S a ch v erstä n d i g e n k o m m is. sion.) In den letzten Tagen hat eine 7gliedrige vom Verkehrsminister entsandte Kommission, an deren Spitze Generaldirektor Ingenieur Baloviö steht, mit ihren Arbeiten in Gottschee begonnen. Sie wird alle drei Projekte, Mussil, Klodiö und 2upnek genau überprüfen und ihr Gelachten wird dann ein endgültiges sein. Im September schon soll mit dem Ausbau der Gottscheer Bahn bis zur kroatischen Linie begonnen werden. Die Kosten für diesen Bau trägt der Staat. Daß die Sache nun doch einmal so weit gediehen ist, muß jeder¬ mann begrüßen. — (Mannhaftes Auftrete n.) Der Ein¬ ladung zum Festbankett, welches die Stadtgemeinde am 5. Juli zu Ehren der vorerwähnten Kommission veranstaltet hat, haben die deutschen Organisationen und der deutsche Gemeinderatsklub nicht Folge ge¬ leistet und zwar mit der Begründung, daß man mit Dr. Sajovic insolange nicht an einem Tische sitzen wolle, bis die von ihm begangene schwere Beleidigung des Gottscheer Volkes die notwendige Sühne gefunden hat. So und nicht anders konnten die Deutschen vorgehen. — (Landtagssitzung.) Am 19. Juli tritt die Gebietsversammlung in Ljubljana wieder zu¬ sammen und sollen die Sitzungen bis 22. Jul» dauern. — (Auszeichnung.) Fürstbischof Doktor Jegliö hat den Abgeordneten Pfarrer 8kulj von Niederdorf in Würdigung seiner Verdienste zum geistlichen Rat ernannt. Wir gratulieren I — (Verbreiterung der Berggasse.) Die Berggasse konnte jetzt in ihrer ganzen Länge, da die Gebrüder Loser den nötigen Grund zu¬ vorkommend abtraten und die übrigen Anrainer für die weiteren Kosten aufkamen, erhöht und bedeutend verbreitert werden. — (S a a t e n st a nd.) Die erste Heumahd ist so ziemlich vorüber und das Futter glücklich unter Dach; auch der Gerstenschnitt ist beendet und ist man mit den vollen und gut ausgereiften Kör¬ nern zufrieden. Der Weizen verspricht ebenso gün¬ stigen Ertrag und wenn bald ergiebiger Regen, aber kein Schauerwetter, kommt, darf günstige Fechsung auch an Kukuruz und Kartoffeln erwar¬ tet werden. — (Zum Fall Dr. Sajovic) nehmen auch ausländische Blätter Stellung, so unter anderen die „Grazer Tagespost" vom 5. Juli l. I. in Nr. 182 wie folgt: Aus Gottschee wird über einen Vorfall be¬ richtet, der erst im Juni zur Kenntnis der Öffent¬ lichkeit gelangt ist. Am 22. April fand beim Strafgerichte in Gottschee die Einvernahme des Gottscheer slowenischen Bürgermeisters Dr. Johann Sajovic als Zeuge in einer Untersuchung wegen Blutschande statt. Bei dieser Gelegenheit hat Dr. Sajovic angegeben, „daß solche Verhältnisse unter den Gottscheer» ziemlich gang und gäbe seien". Vor kurzem wurde diese Äußerung öffentlich be¬ kannt und es erhob sich ein Sturm der Entrüstung unter der Bevölkerung. Die deutschen Gemeinde¬ räte beschlossen, so lange an keiner Sitzung teil¬ zunehmen, als Dr. Sajovic Genugtuung gegeben hat. Eine öffentliche Protestversammlung faßte eine Entschließung in ähnlichem Sinne. — (Wichtig für Weinbauern und W e i n k o n s u m e n ten.) Die seinerzeit bestandene Verordnung, daß die Weinbauern das jeweilige Ergebnis ihrer Weinlese bei der zuständigen Fi¬ nanzwachabteilung anzumelden hatten, wird für die Folge aufgehoben. Wohl aber bleibt die Steuerpflicht für die gesamte Konsumquote wei¬ terhin aufrecht. Wenn daher Wein in größerer Menge gekauft wird, so hat sowohl der Privat¬ mann als ach der Wirt die Pflicht, diesen Bezug sofort zwecks Versteuerung anzumelden. In der Ga'isLeer Zeituna — Nr. 20. Jayrgan- letzten Zeit vorgekommene Fälle, wobei Produ¬ zenten ihren Abnehmern die Steuerfreiheit ihrer Weine versprachen, haben einige unserer Leute in mehr oder weniger große Kosten gestürzt, weil die Finanzwachkontrolle von diesen Bezügen Kennt¬ nis erhalten hat^ Gesetzmäßig besteht eine sehr hohe (sechsfache) Strafe für derartige Verheim- lichungen. — (Hört und schaut!) Schicht und Ter¬ pentin zusammen ergeben die beste Seife. Ver¬ langen Sie diese Seife bei Ihrem Hauslieferanten. — (Z u m F a lI e D r. S a j o vic.) Der Slo¬ venec schreibt in seiner Sonntagsnummer vom 3. Juli l. I. Nr. 146 zu dem Fall Dr. Sajovic unter der Aufschrift „Die Affaire des Dr. Sajovic" nachstehend: „Die Gottscheer Zeitung berichtet ausführlich von dem Ereignisse, das alle Gottscheer sehr er¬ regt hat, die sehr auf ihre Ehre halten. Am 22. Juni hat nämlich der Advokat Dr. Sajovic, Bür¬ germeister von Gottschee, während einer Gerichts¬ verhandlung, bei welcher er in einer Baterschafts- sache als Zeuge einvernommen worden ist, erklärt, daß Blutschande unter den Gottscheern ziemlich gang und gäbe sei — so berichlet von der Gott¬ scheer Zeitung, welche behauptet, daß sie das Zeugenprotokoll abscbreiben ließ, und daß somit die Aussage authentisch ist. Herr Dr. Sajovic Um zu den bevorstehenden Mahlen in die Skupschtina Stellung nehmen zu können, beruft die Parteileitung der Gott¬ scheer Bauernpartei für VW- Sonntag den 17. Juli 1927 -« um halb ü Uhr vormittags im Gast¬ hause des Herrn Viktor Petsche („Zur Sonne") in Gottschee eine kNrtraueinmSnmrvenammImg ein, und es ergeht an alle Vertrauens¬ leute in den Landgemeinden das Ersuchen, sich an dieser Versammlung zu beteiligen. Die Parteileitung. hat dem Klub der deutschen Gemeindeausschu߬ mitglieder eine schriftliche Erklärung zugesandt, daß er damit die Gottscheer nicht beleidiget habe, sondern nur seiner Pflicht als Advokat nachge¬ kommen ist, was aber nicht als hinreichende Ge¬ nugtuung angesehen wird. Der Klub der Gott¬ scheer deutschen Gemeindeausschußmitglieder hat nämlich sofort darauf reagiert und an die Ge¬ meindesitzung ein Gedenkschreiben gerichtet, in welchem er ausführt, daß sich seine Mitglieder mit Rücksicht auf die oben erwähnten Worte, mit welchen das Gottscheer Volk tief beleidigt worden ist, an keiner Sitzung mehr beteiligen werden, solange der Bürgermeister den Bürgermeisterstuhl inne hat und solange er nicht der Gottscheer Be¬ völkerung für diese Beleidigung vollkommene Ge¬ nugtuung gibt. Für den Klub haben die Herren Alois Kresse als Obmann und Matthias Rom als Sekretär unterschrieben. Hierauf erfolgte am verflossenen Sonntag im Garten des Gastwirtes G. Verderber, der steckvoll von Gottscheern war, eine Protestversammlung. Die Versammlung er¬ öffnete der Obmann der Bauernpartei Herr Alois Kresse, begrüßte alle Erschienenen besonders den Regierungskommissär Herrn Dereani und den Gebietsabgeordneten Herrn Pfarrer Eppich. Nach Erläuterung des Anlasses der Ver¬ sammlung erteilte er als erstem Redner Herrn Großkaufmann Robert Ganslmaycr das Wort. Dieser setzte in scharfen Worten auseinander, wie groß die Beleidigung für das ehrliche Gottscheer- volk sei, daß ein Advokat und dazu noch der Bürgermeister der Stadt Gottschee die Äußerung mache, es leben die Gottscheer in blutschänderischen Verbindungen. Während der Rede konnte man kräftige Zwischenrufe hören. Es war alles sehr aufgeregt. Nach den besänftigenden Worten des Abgeordneten Eppich haben sich die Leute etwas beruhigt. Es wurde eine Resolution angenommen, die scharf und entschieden von dem Überfalle des Dr. Sajovic spricht. Die Angelegenheit wird noch der Advokatenkammer und der Gebietsversammlung vorgelegt werden. Nach diesen Reden schloß der Vorsitzende Herr Kresse die Versammlung. Wir verzeichnen die Sache als Chronisten." Stara cerkev. (Todesfall.) Sonntag den 3. Juli starb hier Frau Lehrersgattin Magdalena Erker nach längerem mit vorbildlicher Geduld er¬ tragenen Leiden. Zahlreiche Bekannte und Ver¬ wandte gaben ihr am Begräbnistage unter Assi¬ stenz von vier Geistlichen, darunter auch der Schwager der Verstorbenen, Hochw. Herr Dechant Ferdinand Erker und Herr Kaplan Josef Kleiner aus Rieg das letzte Geleite. Die zahlreiche Be¬ teiligung am Begräbnis sowie die aufrichtige Teil¬ nahme an ihrem Krankenlager zeigten, welcher Hochschätzung die selig Verstorbene mit ihrem stillen, gutherzigen Charakter sich allseits erfreute. Mit allen Verwandten trauern auch jene, die in^ihrem Hause — ein Treffpunkt zahlreicher Intelligenz — jederzeit ein gastliches Heim gesunden haben. Gott gebe ihr nun den ewigen Frieden! — (Schulausführung.) Der Abschluß des Schuljahres wurde auch Heuer mit einer Aufführung festlich begangen, die diesmal sich ausschließlich auf das Auftreten der „Erstenklasser" beschränkte. Die Kleinen boten unter Leitung der beiden Frl. Lehrerinnen Antonia Lok und Amalia Erker an¬ erkennenswerte Leistungen. Namentlich war „Das Rotkäppchen" als Volksmärchen sehr eindrucksvoll und das „Spiel von der fröhlichen Aufgabe" mit dem Austreten der personifizierten Zahlen und Zeichen äußerst originell und gut gegeben. Lehr¬ reich wirkten die beiden Stücke „Im Walde" und „Dankbare Kinder". Die deutschen wie die slowe¬ nischen Kinder ernteten für ihren edlen Wetteifer reichen Beifall. Der Gesang zeigte, daß auch mit den Kleinsten etwas erreicht werden kann. Ein schönes Zeichen für das Interesse an Schule und Schulerziehung war die zahlreiche Teilnahme sämtlicher Volkskreise. — (Goldene Hochzeit.) Die Eheleute Johann und Elisabeth Kump aus Kerndorf 46 haben Sonntag den 3. Juli die Erinnerung an ihre vor 60 Jahren abgeschlossene Ehe zuerst in der Filialkirche im Beisein aller Nachbarn festlich begangen und darauf im gemütlichen Bekannten¬ kreise die Feier während einiger Stunden fort¬ gesetzt. Dem Jubelpaar unsere herzlichsten Glück¬ wünsche! — (Statt drei nur zwei deutsche Klassen) soll mit kommendem Schuljahre die Mitterdorfer Schule haben. Ortsschulrat und Ge¬ meinde sollten im Gesuchswege den bisherigen Stand zu erhalten trachten. Slovenska vas. (Tragischer To din der Rinse) ereilte das elfjährige Schulkind Leni Tfchinkel aus Windischdors 7, als es Sonntag den 3. Juli mit noch zwei anderen Mädchen in der Rinse badete. Im Wasser kam das Mädchen durch einen schlüpfrigen Stein zum Falle und sank zwischen Felsen in die Tiefe. Die beiden noch jüngeren Mitschülerinnen eilten sogleich um Hilfe. Die herbeigerufenen Ortsbewohner kamen aber bereits zu spät. Sie konnten das Kind nur- mehr als Leiche aus der Tiefe ziehen und den schwer heimgesuchten Eltern ins Haus tragen. Dienstag früh begleiteten Schulkinder und Ortsin¬ sassen die so früh vom Tode ereilte Schülerin auf den Friedhof, wo Herr Oberlehrer Johann Wittine am offenen Grabe eine ergreifende Traueransprache hielt, die kein Auge trocken ließ. Leni, ruhe in Frieden I — Mögen alle Kinder diesen traurigen Jahraa--a X-. Gouich -r Z<.iirr.g — Kr. 19. Sen? 3. 3. Vonrugr Luter Kerllvd ver erkrisobkuäö vutt maokt äas Akasoksn un- xenellmer, äer äunsttge Keruoll in äer IVasek- Lüoke versokivinäet. /tuob äie IVäsolls rieodt krisober unä an^suebmer. 1. Isrpentinß-eknlt. ä. Krosses danältoties 8tt1ok. 3. kirter Oerueb. 4. Lläroksndiläer auk äer kaokung-. 5. 8oLutrxnokniig. 6. Lssvüäsrs liebt. 7. vssinkektion äer 'lVäsebe. Fall beherzigen und nicht an abgelegenen und unbekannten Stellen und niemals ohne älteren Schutz baden gehen I Dolga vas. (Kapelleneinweihung.) Auf Anregung unseres Kaufinannes und Gastwirtes Friedl Petsche wurde die St. Antoniuskapelle einer gründlichen Reparatur unterzogen. Dieselbe steht jetzt mit einem passenden Vordache aus Beton als Zierde der Ortschaft da. Die ganze Arbeit macht einen geschmackvollen Eindruck. Die Einweihung wurde am 26. Juni durch Stadt- kaplan Fister vorgenommen. Herrn Petsche sagen wir auf diesem Wege für seine Bemühungen, insbesondere für die Beschaffung des Geldes, unseren herzlichsten Dank. Kriö öei Koprivnik. (Trauung.) Am 19. Juni ist in der hiesigen Filialkirche Ernst Kump von Nr. 3 mit Maria Meditz von Nr. 35 ge¬ traut worden. — (Sterbefall.) Am 22. Juni l. I. starb in Büchel nach kurzer Krankheit (Wassersucht), versehen mit den hl. Sterbesakramenten, der aus Unterdeutschau gebürtige Matthias Jaklitsch im Alter von 69 Jahren. Der Verblichene, eine in der ganzen Umgebung allgemein bekannte und geschätzte Persönlichkeit, war ein gutsituierter Bauer, ein tüchtiger Geschäftsmann, langjähriger Gemeinderat und seinerzeit auch Mitglied des Bezirksstraßenausschusses. Am Leichenbegängnisse, das am 24. Juni um 5 Uhr nachmittags statt¬ fand, nahmen die Büchler Feuerwehr und alle Kreise der Bevölkerung sehr zahlreich teil. Sogar aus Lernomelj, Unterdeutschau und Graflinden waren Leidtragende erschienen. K. I. ?. KoLevska reka. (Trauung.) Am 3. Juli wurde in der Laibacher Domkirche der hiesige Oberlehrer Herr Max Tschinkel mit Fräulein Hedi Schneider, Gastwirtstochter, getraut. Un¬ fern Glückwunsch! — (Autoverkehr.) Die Autotaxi-Gesell¬ schaft von Gottschee 153 will den regelmäßigen täglichen Autoverkehr Rieg-Gottschee und zurück aufnehmen. Zu diesem Zwecke fand am 4. Juli die kommissionelle Befahrung der Strecke statt. — (Autounfall.) Seit einiger Zeit ver¬ kehrte hier ein Lastenauto mit Beiwagen, das Klötze zur Kajfersäge nach Gottschee lieferte. Ge¬ wöhnlich sauste das schwer beladene Auto mit einer derartigen Geschwindigkeit dahin, daß man annehmen mußte, mit dein Wagenlenker müsse, es nicht ganz richtig sein. Ein Unglück war voraus¬ zusehen und traf auch wirklich am 2. Juli ein. Beim km 14 begegnete dem daherfahrenden Auto ein Einspänner, der nicht rechtzeitig genügend aus- weichen konnte. Das Pferd scheute, wurde vom Kraftwagen ergriffen und erlitt solche Verletzun¬ gen, daß es auf der Stelle getötet werden mußte. Das Auto aber stürzte samt dem Beiwagen die Straßenböschung hinab und blieb dort mit der Holzladung liegen. Der Wagenlenker samt den Mitfahrenden kamen diesmal mit dem bloßen Schrecken davon. Wie verkehrt doch manches auf der Welt ist! Will ein Luxuswagen eine Strecke befahren, so ist eine Kommission notwendig, fährt aber ein Lastenauto mit Beiwagen ohne Bremse und nut rasender Geschwindigkeit, dann ist alles recht und gut. Wir hoffen, daß die Behörden hierin das richtige treffen werden, d mit in Hin¬ kunft Leben und Eigentum auf offener Straße gegen derartigen Wahnwitz geschützt werden. Wozelj. (Sterbefälle.) Am 24. Mai Ka- tharina Langof, 77 Jahre alt, Witwe des -j- Max Langof, dessen Vater Schullehrer in Mösel war; am 4. Juni Magdalena Lackner, Auszüglerin in Niedermösel Nr. 7, 78 Jahre alt; am 6. Juni Agnes Schaffer, Auszüglerin in Otterbach Nr. 2, 65 Jahre alt; am 13. Juni Elisabeth Woldin, geborene Maichin, Besitzerin in Dürnbach Nr. 14, 70 Jahre alt. Boljane. (Pöllandler Nachrichten.) In Pöllandl starb am 30. Mai die 77 Jahre alte Frau Gertrud Maußer, vulgo Perschgero. — In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni wurde im Hause des Besitzers Ferdinand Troje bei einem schlecht verriegelten Fenster eingebrochen. Die Diebe stahlen Kleider und Schuhe im Werte von einigen Tausend Dinar und sind spurlos verschwunden. — (Getraut) wurde am 26. Juni Rudolf Wittreich aus Straßlein und Christina Poglazen aus Kleinrigel. — (Aus Amerika) aus längeren Besuch sind gekommen: Johann Höfferle aus Krapflern, Maria Grill aus Guttenberg und Rosalia Mische aus Steinwand. — (Versetzt) wurde von Steinwand nach Vinice im Tschernembler Bezirk der Lehrer Au¬ gust Kravos. — (Wieder ein Lebenszeichen) von einem Kriegsgefangenen in Rußland. Josef Sa- mida aus Pogrelz 4, jetzt 42 Jahre alt, war vor dem Kriege zehn Jahre in den Vereinigten Staaten von Nordamerika und kam im Jahre 1914 acht Tage vor der ersten Kriegserklärung nach Hause nach Pogrelz. Bald darauf mußte er zum 17. Infanterieregiment einrücken, kam an die Front und wurde im Jahre ^.915 in den Karpathenkämpfen gefangen. 1918 schrieb er die letzte Karte aus Beresofka, Lstsibirien. Seither hörte man nichts mehr von ihm und hielt ihn schon längst für tot. Und nun bekamen seine An¬ gehörigen Ende Juni l. I. eine Karte von ihm mit der kurzen Nachricht, daß er nun in die Ukraine gekommen sei und daß er auf eine Nach¬ richt von daheim mit Sehnsucht warte. Maverle. (Aus demMaierlerundSe- mitscher Weinproduktionsgebiete.) Die heurige Weinernte dürfte einen normalen Mittel- ertrag liefern. Der Antrieb der Gescheine ist schwach, besonders dort, wo im Vorjahre Pero- nospora stärker aufgetreten ist. Falls das Wetter weiterhin günstig bleiben sollte, so kann Heuer ein guter Tropfen erwartet werden. Die Blüte vollzog sich im allgemeinen rasch und einheitlich, so daß auch die Reife gleichzeitig stattfinden kann. Die Vorräte sind bereits ziemlich gelichtet und sind die Preise fest. Nachdem auch in den übrigen Gebieten die Preise lebhafter angezogen haben, so wird auch in unseren Weinbergen mit einem weiteren Anziehen der Preise gerechnet. Zur Kenntnis der Weinbauern möge noch dienen, daß Dalmatien fast vollständig ausoer- v!e neue Ginlagenstand amM. 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Frankreich kaufte insbesondere die Oppolloweine stark auf. Auch die Banaterweine, welche entsprechende Nach¬ frage von Seite der vorgenannten Auslands- staaten erlebten, sind um 1 bis I Vs Dinar ge¬ stiegen. Die allgemeine Prognose im Vorherbste ließ nicht voraussetzen, daß sich gerade Frankreich so intensiv um die dalmatinischen Weine interessieren wird. Bekannt war allerdings, daß Frankreich, Ungarn (Ungarn kauft jetzt sogar auf dem Vr- äacermarkt ein), Deutschland, Deutschösterreich und die Tschechoslowakei eine totale Mißernte ausweisen mußten. Lermo8njice. (Getraut) wurden am 7. Juli der Besitzersfohn Johann Kump aus Resen 3 mit der Besitzerstochter Ida Kump aus Stall¬ dorf 7. Viel Glück I — (Theater.) Am Hl. Peterstage nachm. wurden mehrere Stücke in deutscher und sloweni¬ scher Sprache von Kindern und Erwachsenen in der hiesigen Schule gespielt. Die Beteiligung der Zuschauer, jung und alt, war ziemlich zahlreich. Der Reinertrag wird zugunsten der Schule verbucht. — (DasPapiergeld) zu ein, einhalb und einviertel Dinar wird noch von mehreren Perso¬ nen aus Sparsamkeit zurückgehalten. Da es am 1. Oktober seine Giltigkeit verliert und es manche vor diesem Termine nicht mehr annehmen werden, wäre die Auhgabe nicht aufzuschieben. Hraz. (Verein Gottscheerland Graz.) Mit stets großer Sehnsucht harren wir in der Ferne des Erscheinens unseres heimatlichen Blattes. Doch dieses vom 1. Juli l. I. wäre besser aus¬ geblieben. Groß war die Entrüstung, als wir von der schmachvollen Beleidigung unseres ge¬ samten Gottscheer Volkes durch den Bürgermeister von Gottschee Dr. Sajovic lasen. Der Verein Gottscheerland in Graz har bei dem am 5. Juli l. I. stattgefundenen Vereinsabende sich vollin¬ haltlich der in der Gottscheer Zeitung bereits erschienenen Resolution gegen die gefallene uner¬ hörte Beleidigung des Gottscheer Volkes durch Dr. Sajovic angeschlossen. Wien. (Protest.) Auch wir Gottscheer, die wir in Wien leben, protestieren auf das entschieden¬ ste gegen die schmachvollen Beleidigungen, die uns und dem ganzen Gottscheer Volke durch Dr. Sa¬ jovic angetan wurden. Wir hoffen, daß die ma߬ gebenden Faktoren solche Äußerungen eines Ad¬ vokaten, der zugleich Bürgermeister der Stadt ist, mit entsprechender Energie entgegnen werden und schließen uns den Schritten, welche unsere Lands¬ leute in der Heimat unternommen haben, voll an. Isort Irances. (Gottscheer in Kanada.) Von dort erhielten wir folgende Zuschrift mit der Bitte um deren Veröffentlichung: Hoch im Norden gedenken wir unserer lieben alten Heimat. Hier gibt es keine Berge, keine Buchenwaldungen. Sehr vermissen wir den „Pirleischmöscht", noch mehr den guten „Meierler". Sonst geht's uns gut. Die besten Grüße an die liebe teure Heimat senden: Konrad Troje, Franz Neumann, Fred Verderber, Josef Matzelle, Johann Eisenzopf. Brooklyn. (A uf B e s uch d e r a lt e n H ei- mat) sind am 6. Juni mit dem Schiffe „Berlin" abgefahren: Florian« Tscherne und Anna Perz (Lienseld), Maria Persche (Grafln'den), Elisabeth Verderber (Mösel), Herr und Frau Jonke (Ho¬ henegg), Frau Penniger (Gottschee). Metern Alöerta in Kanada. (Zuschrift.) Von einem Landsmann in Vetera erhielten wir folgende Zuschrift mit dem Ersuchen um deren Veröffentlichung: „Wer die Landwirtschaft und Feldarbeit gut versteht, hat hier ein gutes und sicheres Auskommen und kann sich binnen einigen Jahren eine ansehnliche Summe ersparen. Falls Gottscheer nach Kanada fahren, sollen sie herein nach Alberta kommen und nicht draußen bei Montreal, Manitoba oder Saskathewan bleiben denn hier in Alberta zahlen die Farmer solchen Arbeitern, die die Feldarbeiten gründlich ver¬ stehen, 50 bis 80 Dollar pro Jahr mehr als in Manitoba. Ich warne zugleich jeden Gott¬ scheer, der von der Landwirtschaft nicht viel versteht und nicht wenigstens 22 Jahre alt ist, die Heimat zu verlassen, denn jene, die noch zu jung und zu schwach sind und die Feldarbeiten nicht gründlich verstehen, nimmt kein Farmer auf. Hunderttausende Arbeitsloser stehen herum, es sind zumeist solche, die keine Feldarbeiten verrichten können. Falls jemand über die hiesigen Verhält¬ nisse genaue Auskunft wünscht, wende er sich an mich, ich bin gern bereit, jedem Aufklärung zu geben." Max Eppich, Vetera Alberta Phone 914 Kanada. Waluta. Belgrad, 7. Juli: Dollar 56'70, Schilling 8, Lire 309-22. Zürich, 7. Juli. Belgrad 9'13, Paris 20 34, London 25-22, Neuyork 519, Brüssel 72 25, Amsterd m 208'15, Mailand 28'39, Berlin 123'10, Wien 7310, Sofia 3 75, Prag 15 40, Budapest 90 60, Athen 6 97, Bukaest 3'22. kür jede'kVLrctrc! 8cttreutz,mit vcrril tze- warcbcn.dcwLkrt «lurcklatzk: »cine duktile kürijrc. dctnlzciv. kcikt Virkunz Sieben kleine Kinder. Für den Mann und sieben Kleine Wäsche zu waschen ganz alleine, Kann manche Frau zur Verzweiflung bringen, Mir aber muß es trotzdem gelingen! Ich plage dabei mich nicht einmal viel, Denn ich nehme selbsttätiges „Persil" Das Waschmittel, das vielen Millionen Frauen hilft, sich und ihre Wäsche zu schonen. Schon überall ist es zu bekommen, Von Klugen wird nichts anderes genommen. Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev Schriftleiter: Carl Erker, Koäevje. Buchdruckerei Josef PavliLek in Kočevje. Meuer Ariseurkaben. Erlaube mir der geehrten Bevölkerung von Stadt und Land bekannt zu geben, daß ich im Hause der Frau Josefa Porupski, KoLevje 137, meinen eigenen modern eingerichteten Ariseurladen eröffnet habe und ersuche um zahlreichen Zuspruch. Josef Kutter. Kimöeeren kauft jedes Quantum zum höchsten Tagespreise Kauf¬ mann Matthias Rom. In jeciem ffsusbglie gibt k?8 urmrissbrilioh gewordene bedersoeben: bl-guns äebube, ^kterffgscben, ^eisekoffei', bedersesse! sic., die - wenn mit l^rsuns'scber susgelsrbt — ein /^.usseben wie neu bekommen. Oie suf- geförbten bedersneben werden Ibnen. wieder eine I reude bereiten. IM- Maschinen -» Vriginsl-Aaffenräder zwei Qualitätsmarken von Weltruf offeriert zu günstigen Preisen und Zahlungsbedingungen Kranz Hschirrkel, Kočevje. Gin Lchrjunge wird ausgenommen beim Schuhmachermeister Ferdinand Cian, Kočevje 52. S0NI8 »klil in xeAsnüder der Lirobe, Raus keter kstsobe tüürt alle in das raknteckniscke kacti einschlägigen Arbeiten solid und sorg- kältig aus. — Qeökknet jeden Werktag von 8 bis 12 Okr und von 2 bis 5 Obr, an Sonntagen von 8 dis 12 Otir 6o1d-, 8ilber-, korsellun und üemsntxlom- deu, Volddrüoken und -Rronsn, künsbliebe kedisse, 2abnreini^unA und -Lskestigunx. Arbeit und kreise lronkurrenslos! 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