Nummer 14. ? etta ». »e» 7. 1901. XII. A>h ßa»g Erscheint jeden Sonntag. Prei» fär »rttau mit Zust^ung in« ©aul: Worwilich «) h. oirtttliUria K 2.40, halbjUrlg K 4.80, gamjaftri« K mit «ofaetfendmig im Inland«: Monatlich 85 k. vierteltihrig K 2.60, halbzährig K 5.—, gan^lihrtz K 9.50. — Wnjelnc Nummern 20 h Handschristrn werd,« nicht juriickgeftelll. «nkündigunge» billigst berechnet. - BriletAe fl»d er»a«Ichl und wolle» lSitgsten, bis Freitag jeder Wache eingesandt werden. 6onfi?cjrt! Die letzte Nummer der „Pettauer Zeituug" wurde sowohl i« einer Stelle des Leitartikel«, als auch der .Humoristischen Wochenschau" confi«ci>t. In dem Erlenntniffe de« Kreitgerichte« Marburg, ivelche» diese Confiscation bestätigte, wurde» alle jene .Vergehen- angeführt, welche wir in der eonfiscirten Nummer begangen haben sollen. Sine abfällige Kritik des Pettauer Frauen^ verein?« wird hier al» Aufreizung und die Schil» derung gewisser Mißdräu che des Beichtstuhl« al» Herabwürdigung der Sakramente „nd straf« bare H«ndlung bezeichnet. Es ist' also heute in Pettau unmöglich, gegen den fncholijchfii Franenverein aufzutreten oder irgend einen geistlichen Herrn z« beaostSnden, der seine Priester-lichen Rechte im Beichtstühle überschreitet. Gut! Aber wa« un« recht sein muß, gelte auch für unsere Gegner. Unsere Artikel in der letzten Nummer waren lediglich eine Abwehr jener be-rüchtigten acht Spalten langen Beschmntznog der Pettouer, der Richter und der Geschworenen in der „Südsteirischen Presse, welche sonder-barer Weise n i ch t co n fi«ci r t wurde. Nach der Auffassung de« Herr» StaatSan-walte« N e m a n i t s ch ist e« also verboten, ab--fällige lvemertungen Wer deu Priesterstand zu machen, wohl ober dürfen Priester in ihrer Presse die Bewohner einer ganze» Stadt öffentlich dem Spotte und der Verachtung ihrer Leser preisgeben. Aber der geistliche Redacteur darf auch die Ge- , schworenen al« „suggeriert" bezeichnen, darf die Kamen der Volksrichter ostentativ veröffentlichen, offenbar eine versteckte Aufforderung zum Boykott, er hat sogar da« Recht, die AniiAhandlungen der Richter zu bekritteln und bleibt — uuconsiSciert. Unter solchen Verhältnissen drängt sich die Frage auf, ob da niit gleichem Maße gemessen wird?? ES fällt titi» nicht ein. deutsche Richter einer Ungerechtigkeit zu beschuldige», aber e« scheint, das« gerade die deutschen Richter ihre Die ZtrtegSuhr. ffiMtftai«) Zwei Bataillonskommandeure führen ihre Truppen gegen riliander: ste strengen ihren Ber-stand und den ihrer Adjutanten auf da« Äußer-ste an, um eine» Vortheil über ihren Gegner davon zu tragen. Für die Geschichte Preußens und für den AuSgang de« neunzehnten Jahr-Hunde« t« ist e« ja ganz gleichgültig, welche Partei gewinnt, aber dennoch thun sie, als wenn da« Baterland in Gefahr ist. Schließlich ist ja jeder Bürger mehr oder weniger ein Theil seine« Vaierlande« — und sie selbst sind in Gesahr, den» »ach dem Ausfall de« heutigen Gefechte« schreibt der Herr Oberst die Eonbntte und bildet sich sein Urtheil über die geistige nnd militärische Befähigung der Kämpfer. Da« Urtheil de« Herrn Oberst ist maß-gebend, denn ein Oberst irrt stch nie. Der Kommandeur ist mit dem. was er sieht, ganz zufrieden, denn daS Meiste findet nicht seinen Beisall und gibt ihm Gelegenheit, später bei der Kritik sein reiche« Wissen und seine reichen StammeSgcnvsstn strenger behandeln als die Slo» venen, um nur ja vor dem eigenen Gewissen, vor der Öffentlichkeit und vor ihren Vorgesetzten dem Vorwürfe einer Parteilichkeit zu tnigehen. Wir ehren diese Auffassung. aber wir sind nicht geneigt, auf die Tauer die Eonsequenzen derselben iu tragen Ernennt da« Oberlanbeegrricht deutsche Richter in Untersteiermark, dann muss e« dieselben auch gegen die Vernaderuug von slovenischer Seite .so weil sicherstellen, das« sie ihre« «mte« ohne jede' Sorge srei und gerecht walten können. Der ChrmbelcidigunW-NrozesK Kalchderg contra Ar. Krumen und Kaplai, Mwiu. In der .Hnmoristischen Wochenschau" der „Pettauer Zeitung" vom 10 Februar 1901 hatte der Schriftleiter unsere« Batte» eine» heiteren Bericht über eine Strafverhanblung beim Mar-burger ErkenutniSgerichle gebracht, mit de» Worten: „Ich hab'« erreicht? Was ich schon lange ahnte, wa« Dr. B rinnen mit Sehnsucht e» wartete, 2b habe ich bekommen, — nämlich ÄiotMt, — nämlich Geldstrafe. Ich bin feft überzeugt, wen» da» löbliche Erteanlui4g«rjch». noch in Gulden rechnen würde, hätte ich gewiss keine Geldstrafe von 12 fl. 50 kr. auferlegt bekomm«»." Diese unschuldigen Bemerknngen veranlassten Herrn Dr. Brumcn. beim 5krei»ger>chte Maiburg im Naiwn de» Kaplan« M u r 9 i c eine Strafanzeige zu erstatte», in ivelcher Herr v, Kalchbrrq beschuldigt wurde, ei» Vergehen nach 8 300 des Strafgesetzes begangen z» haben durch Schmähung und Verspottung des Richterstandes und ei»>« strufgcrichtlichen Urtheil«. Die Staatsanwaltschaft in Marburg hat Über diese Strafanzeige thatsächlich die stiasge-richtliche Untersuchung eingeleitet, jedoch wegen Mangel eine« strafbare» Thatbestandes wieder Erfahrungen im hellsten Licht zu zeigen, denn hell leuchtet ant Himmel die Sonne. „Die Südpartei weicht zurück sie will sich nach Adorf zurückziehen", spricht da der Herr Oberst. .Jetzt inus« der Hauptmann Einberg mit seinem Flaggenbataillon in da« G.fecht eingreifen und Süd den Rückzug verlegen — ich zermalme ihn, wenn er nicht pii»ktlich nach der Äriegvuhr zur Stelle ist." Hanptman» Einberg hat mehr Glück al« Verstand: er wird nicht zer almt, er ist zur richtige» Zeit zur Stelle. .Bravo. Bravo", lobt der Herr Oberst, .wen» ich es nicht vergesse, will ich ihm nachher meine Anerkennung anSiprechen " Jemanden zu toMn, vergißt ein Vorgesetzter nie. .Auf die Minute, nein, man kann wolil sagen: ans die Sekunde", lobt der pen Oberst weiter, „die KriegSuhr muss jetzt elf Uhr acht-undvierzig Minute» sein." Er wendet sich an seinen Adjutanten: „Bitte seh?» Sie einmal nach der Uhr " Der Adjutant greist in sämmtliche Taichen. eingestellt. Nun erstattete aber Herr v. Kalchberg durch seinen Vertreter Herrn Dr. A m b r o-s i t s ch gegen Dr. Brnmen nnd «aplan MnrSic die Ehrenbeleidigungsklage wegen der unwahren Strafanzeige nach § 300 St »G. und wegen einer Reihe von in der Strafanzeige enthaltene» Schmäh-ungeii. So heißt « a» einer Stelle: .Wie man sieht, behvhnt dieser Journalist nicht nur da» Urtheil, wndern auch die Richter, welche da« Urtheil gefällt haben", werter« wird ihm der „Auswurf häßlichster Leidenschast und Frechheit" vorgeworfen, endlich Ivird er ein .Zeitungsheld" genannt, wie man sieht eine sonderbare Art gerichtliche Eingaben zu mache». Zu der Strafverhandlung am 3. April ist weder Herr Dr. Brume» noch Kaplan Mur»ic erschiene», ftm Dr. Beumen hat jedoch am 2. April 6 Uhr abend« eine Eiilgube überreicht, in welcher er neuirding« einige kleine Straf-anzeigen gegen Herrn v. Kalchberg erstattet und um Vertagung der Verhandlung bittet. Der Richter befchli'ßi jedoch, uach Antrag des Kläger» die Verhandlung in contumacium durchzuführen und die Strafanzeigen Brnmen'« dem Krei«-gerichte in Marburg abzutreten. Herr v. Kalch-berg constlitiert. dass diese Anzeigen offenbar nur den Ziveck hatten, eine Vertagung herbeizir» führen, soust wäre» dieselben gewiss früher ein-gebracht worden. Es sei dem Kläger gänzlich serne gelegen, da« Gericht zu verhöhnen, sondern er sühlte sich verpflichtet, in feinem Blatte einen Bericht über die Marbnrger Verhandlung zrr bringen, wa« er am beste» in humoristischer Form thun konnte. Dass er dabei Dr. Brnmen's Er-wähnung that, war 'elbstverständlich, sei er doch über eine Anzeige Brninen« verurtheilt wordcn. Er bittet daher um Bestrafung der Geklagten. Der Richter verurtheilt hierauf Herrn Dr. Brnmen zu einer Geldstrafe von 300 K eventuell 30 Tage Arrest. Herrn Kapla» MurSic zn einer Geldstrafe vo > 100 li eventuell 10 Tage Arrest und zum Kvst»nersatze. sogar in der Zigarrentasche sieht er nach: die Uhr ist nicht da. „Ich nnit« sie auf deni Nachttisch habe» liegen lassen", stottert er endlich, „mir ist es ganz unbegreiflich." .Mir auch", donnert der Kommandeur, „ich habe überhaupt in der letzten Zeit den Ein-druck gewonnen, als wenn Sie anfiengen, ver-geßlich zu werden, das verbitte idj mir. verstehen Sie mich?" Der Adjutant hielt e« unter seiner Würde, ans diesen ungerechten Vorwurs hin etwa« zu antworten. Zum Zeichen, dass er aber nicht taub ist und die Worte seine? Vorgesetzte» gehört hat. legt er die rechte Ha»d au den Helm „Dann ninsa ich selbst nachsehen", fährt der Herr Oberst fort. Er nimmt die Uhr zur Hand, aber seine Stimme klingt etioas unsicher, als er jetzt sagt: „Da» versteh ich nicht; u>» elf Uhr achtund-vierzig Minuten sollte Hauptmann Einberg zur Stelle sein, er ist da. aber tue Uhr ist erst elf Uhr." .Verzeihung, Herr Oberst", sagt der Etats- Localnachrichten. (fteaugtlildjrr Sottrstirost.) Am Öfter« Montage um 11 Uhr vormittag» finbei im Mnsik» Vereinssaale evangelischer Gottetdienst mit Beichte und Abendmahl durch Herrn Pfarrer Goschen-h o f c r statt. Die Andacht ist öffentlich, daher Jedermann Zutritt hat. (Concert de» prttouer M«i»»er-Gesang-ftrriurfl.) Wie und von Seite der rührigen Bereinileitung de« Pettauer Männergesang-Vereines mitgetheilt wird, beabsichtigt der genannte Bereiu in dieser Woche ein große« Concert zu veranstalten. Für diese Aufführung gewann der Verein de» uns vom vorigen Jahre in bester Erinnerung flehenden Herr» Adolf Schippel, welcher gegenwärtig a» der kbnigliche» Musik-Schule in München iveilt. Der BortragSordnung, welche in drei Abtheilungen zerfällt, entnehmen wir Folgende«: 1. Abtheilung: a) „Werner'« Lied an Welschland" von Hnbcd, b) .Mvrgen im Walde", Männer-Chor von Hegar, c) Lieder, gesungen von Herrn ?1. Schippe! 2. Abtheilung: .Da« begrabene Lied" (Dichtung von Rudolf Baumbach) für Soli und gemischte» Chor mit Klavierbegleitung von Max Meye»OlderSl>l>en. Die Solo Partien liegen in bewährten Händen und zrvar singt da« Sopran-Solo da« hier al» gut geschulte Sängerin bestbekannte verein«-Mitglied Fräuliin Gisela Oschgan; die Bariton-Partie wird Herr A. S ch i p p e l vortragen. »DaS begrabene Lied" ist eine Schöpfung, in der der hochbegabte Tondichter den seltenen Reich-thun, seiner melodisch«n Erfindungsgabe ebenso eigenartig als wirkungsvoll entfaltet. Die Wirkung wird wesentlich erhöht durch die reiche AbwechS-lung in der Verwendung der Stimmittel — gemischte Chöre, flotter Männer Chor mit dank-barem Bariton-Solo, reizende« Sopran-Solo, getragen vom dusligen Dl.mewChor. endlich durch ein überwältigendes, siebenstiinmigeS. von d«n Solo-Stimnien durchflochtene« Finale. DaS Werk nimmt unter den modernen Erzeugnissen der Tonkunst eine hervorragende Stellung ei». Die 3. Abtheilung besteht ans der Schlußscene des 3. Acte« au« d«r Oper die „Meistersinger von Nürnberg- von Richard Wagner. Die Porthie des Ha»« Sachs wird vo» Herrn A. Schippe! übernommen. Unser heimischer, begabter Sänger und Tenor-Solist. Vereinsmitglied Herr Wilhelm Blanke, wird bei dieser Nummer Ge-kfltnbeit habe», sei..e schönen Stimmittel in den ..Preisliedern" zu entfalten. Über diese« Werk sich näher einzulassen, hieße Eule» nach Athen tragen. Wir versprechen uns daher einen musikalisch recht genußreichen Abend. (Textbücher zu „Da« begrabene Lied" sind zu habe» bei Herren Gebrüder Slawitsch; Preis 30 K.) mäßige, »e« ist elf Uhr achtundoierzig Minuten." .Herr Oberstleutnant", ertönt da die scharfe Stimm, de» Vorgesetzte», „ich bitte Sie mir nicht immer zu widersprechen, wenn ich sage, e» ist elf Uhr, dann ist e» elf Uhr. Bitte merken Sie sich da«." Und der Herr Oberstleutnant merkt e« sich. Der Kommandeur winkt seinem Adjutanten: «Reiten Sie hin zu dem Herrn Hauptmann Ein-berg und tragen Sie ihn, ob er ganz vo» Gott nnd von aller Welt verlasst» sei — ich lasse ihn um Aufklärung bitten, warum er fast eine Stunde vor der befohlenen Zeit in da« Gefecht eingegriffen hat. Sagen Sie ihm von mir, ich werde »ach-her bei der Kritik Gelegenheit nehmen, ihm meine Ansicht in nicht mißzuverstehender Art und Weise auSeinaiidertttsetzen. Der Adjutant rast davon und sein Weg führt ihn an den Leutnant von Meurer vorbei, der mit seinem Zuge im Hinterhalt liegt, um zur besohle»?» Zeit wie Zielen aus dem Busch hervorzustürzen. „Retten Sie mich vor dein Verderben", ruft er dem Adjutanten zu. „halten Sie einen Augenblick still, was ist die Uhr, ich habe ganz vergessen, sie zu stellen.' (Concertder Strrichwofitl desMistkotreivk») Im letzten Beuchte war ein kleiner Fehler. Der Meister auf dem Holzinstiument hieß nicht Richter sondern Grohmann. Wir berichtigen die« gern und benierken noch, das« Herr Grohmann diese« eigenartige Lylophon selbst gemacht hat. (Mo«ps.) Mehrere Scbüler der 2. Classe der städt. Knabenschule sind a» Muinp« erkrankt. (Unser Statlbrrg.) Wenige Städte haben in ihrer nächsten Umgebung eine» so liebliche» Au«-fl»g«ort wie unsere freundliche Diaustadt. In wenige» Minuten erreicht man von den ver-schiedensten Punkten a»S den Stadberg, auf de» man mühelo« gelangen kernn. Mit jedem Schritte, de» ina» höher macht, entrollt sich ein immer herrlichere« Bild. Bor un« liegt an dein breiten Silberbande der Dran unsere altehrwürdige Stadt, durch den Schlossberg zierlich gekrönt; die weite Ebene, ab und zu vorn Dampfrosse durchbraust, wird von schöne» Bergen, die ganz stattlich au« der Ebene emporsteige», einaefasst und ein Rnud-bild, um da» un« manche AuSsichtswarte beneiden könnte, breitet sich dem entziickten Blicke au«. Ist man auf schattigen guten Wegen oben ange-langt, so sieht man auch »ach Norden in ein reizende» Hügelgelände nnd zahlreiche Thurmspitzen inachen aus die einzelnen Ortschaste» weithin aufmerksam. Eine große Anzahl vo» Wege» läsSt uns da die Wahl, säst täglich eine» andern zu betrete» und mit jedem Schritte ändert sich der Ausblick. Jetzt, da es »och nicht heiß ist. benütze man die sreie Zeit, hicher zu kommen und reicher Lohn wird dem Wanderer zutheil. Die Natur ist erwacht, täglich mehr schmückt sich Wald und Flur und wer sein Gemüth für Naturschönheiten »och offen bewahrt hat. wird e« nicht unterlassen können, die>e» reizenden Hügelzug ost zu besuchen, wen» er ihn einmal bestiegen hat. Hoffentlich gewähren die Feiertage eine günstige Witterung, so das« sich recht viele Pettauer von der Wahrheit dieser Worte überzeugen können und zur Einsicht gelangen, das« Pettau nicht nur eine kostbare Perle für den Geschichtsforscher, sonder» auch durch ihre liebliche Umgebung ein Kleinod für Natur-freunde ist. (hohe Äns)tichno»g.) Dem Begründer errn Dr. Eugen v. Wagner der bestbekannten irma Dr. Wagner & Co. Bereinigte Fabriken als Commauditgcscllschast Zweigniederlassung: Wien XVIII Schoppenhauersiraße 45, die sich durch ihre Sodawasserapparate „Exprcss-Automa!" und „ProgresS". ferner durch neue hygienisch vorzügliche SyphonS Weltruf erworben hat, wurde der Orden der Eiser nenKrone III. Classe verliehen. (pkttauer Marktbericht.) Der Auftrieb am 3 April 1901 betrug: 100 Pferde, 280 Ochsen, 328 Kühe. 316 Jungvieh nnd 246 Stück Schweine. „Die KriegSuhr wird jetzt drei Minuten nach eis sein", lautet die Antwort. „DaS kann nicht stimme», Herr Leutnant", sagen die Unteroffiziere, „«« ist viel mehr, die Kasernenuhr —" „Die KriegSuhr ist maßgebend", herrscht der Offizier sie an. da« habe» wir nun davon, wir sind viel z» früh von der Kaserne abmarschirt, elf Uhr fünfzig sollen wir erst antreten, nun können wir hier noch eine gute halbe Stunde im Gras liegen." Die Leute sind damit einverstanden uud Menrer ist e« schließlich auch, er legt sich unter den Schalten hober Bäume und läßt seine Uhr repetiren. Auf seine Uhr ist er stolz, er hat sie vor einiger Zeit geerbt, sie repetirt Stunden, Viertelstunden und Minute», das Werk ist her-vorragend, sie geht auf die Sekunde — eine Normaluhr kann die Zeit nicht genauer angeben al« seine Uhr es thut. Der Herr Oberst >nft: Der Adjutant ist zurückgekehrt nnd hat die Antwort de« Herrn Hauplman» überbracht. (Schluft folgt.) De« Ursprünge« nach bestand der größte Theil de« Auftriebe« au« Thieren der Pettauer und Marburger Gegend #nd fand bei angemessenen Preis«» ei» flotter Absatz statt. Abgerollt wurde nach: Graz. Wie». Groß Florian. Deutschland«, b.rg. Pola. Trust, Salzburg und nach der Schweiz Nächster Hchweiaeinmy am 10. u. 17. April 1S01. Da am 83. d. M. in Pittciu der Jahre«. (Georqi). Markt abgehalten wird, so eutsällt der für den 17. anberaumt gewesene Großviehmarkt und wird derselbe am 23. abgehalten. Letzter Schweine-markt im Monate April am 24. Ein reger Besuch steht zu erwarten und ist ivegen der prei«niedrigen Ware sehr zu empfehlen. <^t«rrdtrettsch»st.j Vom 6. April bis 13. April 3. Rotte de« 2. Zuge«, Z„g«führer Bella». Rottführ K o ß. Feueraumeldungen sind In der SicherheitSwachftube zu machen. Handel, Gewerve und Lan wirtschaft. Obstbau-Verein siir Mittelsteiermark. Die vvm k. f. Ackerbaumiuisterium mit dem Erlasse vom 22. März 1901 mitgetheilten, in der Sitzung vom 25. Mai 1S00 von der landwirtschaftliche» Abtheilung des LaudwirtschaslS» rathe« gefaßte» Beschlüsse, betreffend die Hebung de» ObstexporteS und der Obstcultur bringen wir de» Interessenten vollinhaltlich zur gefälligen Kennt»!«: I. Beschlüsse, allgemeine Förderung«mittel de« Obstbaue« betreffend: Die Regierung ivird ersucht, nachstehende Maßregeln zu erwirken: 1. Herabsetzung der In-la»d«tarise bei thunlichst gleichmäßiger Feststellung derselbe» bei den Staat«- und Privatbahiien bei voller Waggonladung (10000 Kilogramm) in direkter Verladung »ach den deutschen und inlän-dische» Stapelplätze». 2. Vereinbarung möglichst niederer direkter Exporttarise. sowie gleicher Warennomenklatur mit de» deutsche» Bahnver-waltungen. 3. Gewährung von Refaktien bei Verladung von wenigsten« 10 Waggon« (& 10000 Kilogramm). 4. Ähnlich« Begünstigungen im Tarife bei halber Wagenladung (5000 Kilogramm) im Jnlande. 5. Entipiechende Ermäßiguna de» Tarifes für Rückgut. ebeujo für Obst, wie für Obstbäume. 6 Verwendung von 12 Tonneii'Waggou» bei Verladung von Tafel« und Marktobst in Fässern und Kisten bei Berechnung de« thatsächlich verladenen Obstae-wichte«. 7. Entsprechende Einrichtung der Obst-tran«portwaggon« (Ventilation.) 8. Beistelln ug genügender Waggon«, Abstellung de« Waggon-mangels. S. Beförderung de« Obste« und der Obstbäume mit Personenjugfahrzeit. beziehungS-weise Einleitung vo» speciellen Obstzügen. Beför-derung de» Stückgutes mit EiUügen, sowie ge-naue Berechnung der Transportßebühren. 10. Un-bedingte Erhaltung der Zollsretheit für den Im-pari österreichischen Ödste» und wesentliche Herab-setzung de« Einfuhrzölle« auf Obstweine nach Deutschland, sowie möglichste Herabsetzung de« Einsuhrzolle« für Obst nach Rußland, Rumänien nnd den übrigen Balkanländern. 11. Schutzzoll auf den Import Überseeische» Obste«, sowohl frische» Obste« al« Dörrobstes und Obstmost in Vereinbarung mit dem deutsche» Reiche. 12. Schutzzoll auf de» Import vo» Orangen. 13. Schutz-zvll gegen den Import von frischem Obste au« Italien. 14. Schaffung einer zweckentsprechenden Statistik des Obstbaue«. 15. Aufhebung der Ber-zehrungSstener für Obstmost. II. Beschlüsse, specielle FörderungSmiltel de» Obst- baue« betreffend. 1. Errichtung, beziehungsweise Ausgestaltung einer, eventuell mehrerer höheren reich auSzu-stattende» Fachanstalten für Obst». Garten- und Gemüsebau, welche den Obstban Oesterreich« in kräftiger Weise zu fördern im Stande sind und aRen modernen Anforderungen Genüge leisten. Ausgestaltung br« Unterrichte# im Obstbaue und der Obftummtimg nn brn mittleren und niederen landwirlichaftliche» Lehranstalten. 2. Bestellung leitender Fachorgoue (Obstbauinspectoren) zur Förderung de« Obstbaues in den einzelnen Länder». it. Einführung und Förderung de« In-stitnte« der Obstbaumwärter. 4. Thnnlichste För-derung der sachliche» Ausbildung der VolkSschul-lehrer, sowie der Eleriker v'rschiedener Eoufesfio-neu in den Scminarien, auf dem Gebiete de» Obstbaue«, sowie Förderung der Pflege der Obst-cnltur in den Schulgärten. 5. Förderung der Bildung von Obstverkaus«' und Obstverwertung«-aenofsenschast«». tt Schaffung vo» Vermittlung^ stellen für den Obftverkauf und die Verwertung dc» Obste«, sowie Förderung der Obstmärkt« und Regelung der Obstverkauf«ufa»ce». 7. Förderung der Neuanpflanzmig vo» Obstbäume», besonder« anch a» den öffentlichen Straßen, Subventionie-rung der Obstbaiimpflanzungen an Straßen niedrer Kategorie. Die Einführung eine« feld-mäßigen Obstbaue« soll seine Erhöhung der Steuer verursachen. Der Masseuaupflonzung von wenigen, aber bewährten Sorten, »amen lich vo» Äpfel» uud Birnen ist besondere Sorgsalt zu widme» uud die Anpflanzung »euer, nicht genü-gend erprobter.Sorte» auf sachliche Lehranstalten nnd VcrsnchSstationen zn beschränken. 8. Fest-slellung vo» Normen behns« zweckmässiger Reg«, lung de« AuSstelluttgSiuesen«. 9. Unterstützung vo» Versuchen zur Bekämpfuug der Schädlinge und Krankheiten de« Obstbaue« uud zur Einbür-gernng einer rationellen Düngung de« Obst-baumes. 10. Unterstützung der industrielle» Obst-rxrwertung durch Gewährung von Begünstig»»-gen bei Errichtung vo» Obstverwertiiiig«anlanen und bei der Besteneruug der Produkte der Obst-Verwertung. II. Zuweisung vo» StaatSsubveu-tionen an jene Obstbauvereine, welche behus« Er-zielung eine« den locaten nnd klimatische» Ver-hältn'sseu angepaßten guten Baummateriale« größere Baumschulen halten und die Bäume zu ganz ei mäßigte» Preisen den VereinSmitglirder» oder Landwirten überhaupt abgeben. 12. Die Durchführung der Punkte 2, 3. 4. 5, 6, de« letzten Absätze« von 7, der Punkte 8 und 9. welche sub II angeführt sind, obliegt in erster Linie den LandeSvertretnngen. beziehungSiveis« den vollziehenden Organen der LandeSvcrwaltungen. Der Obstbau Verein für Miitellteiermark sieht sich ans Grund vorstehender Beschluß,, brnn Realisierung aus die Hebung unsere« Obsthandel« und der Obstcultur von tiefgreifendster Bcdeu-lnng ist, veranlaßt, sämmtliche Fachorgane und Obstzüchter zu ersuchen, unserer Obstcultur in jeder Beziehung erhöhte Aufmerksamkeit und Pflege zu widme» »rtid txta B^chlüfte» der landwirtschaftlich-» Abtheilung de« Landwirlschaft«. rathe« de« f. k. AcketiauministeriumS mit voll-ftem Vertrauen ent.,«H«izusehe»r. Gewerbepolitik. „Jetzt will schon jede?Schuster und Schneider Politil treibe»!' So sagt« de» Gewerbe-Referent bei irgend einer k. k Statthalterei dem Schreiber dieser Zeilen, al« sich derselbe wegen einer gewerb-lichen Angelegenheit erkundigte. Diese Anficht vertreten sämmtliche Gegner de» Handwerks, die sich noch in der dunkle», schon mehr al» sagen-haften Vergangenheit wzkgen möchte», wo aus den Latifundien die Slaven die gewerblichen Arbeite» verrichten mnsSten, ohne Widerrede und mit Nachhilfe der Knute. Diese Zeiten sind längst vorüber. Da» siegreich vordringend« Gewerbe hat Städte ge» gründet, au« wüsten Fluren herrliche Gegenden geschaffen, ja ganze Staate» sind unter diesem gewaltige» Einfluss enstande». Wie nettnt man so einen bestimmten Ei»-flus». den man zn diesem oder jenem Ziele dienst-bar macht. da«selbe seiner Verwirklichung zuführt? — Politik! — Die Politik hat nicht da« Hand-werk, wohl aber hat da» Handwerk im grauen Alterthume die Politik gemacht. Wenn »mr un» zur Vertretung unserer — 3 — Federungen zusammengefunden nnd dieselben zur Durchführung bringe» wollen, so müssen wir die Ursachen erforsche», die »ach «heilig oder gar vernichteud aus unsere Verhältnisse einwirke», wir müsse» abrr auch Mittel und Wege kennen, die eine Umkehr bewerkstelligen, eine Besserung herbeiführen, ja e« müssen oft stärkere Rittel angewendet iverde», um die alten Uebel um-{»Andern, man muß sich Freunde suchen, ja «an muß sich bei de» maßgebenden Faktoren Gehör verschaffe» und die Forderungen anch sekbs', wenn sie nicht angenehm sind, kundgeben; denn mir auf diesem Wege ist eine Besserung möglich, eine Abhilfe durchführbar. Wie nennt man nun ei» vvr- »nd »mstchtiae« Getahre» mit Wem richtige» Name»? — Polim! — Ge«erbepölitik. El-msa vielseitig wie und Industrie.in den Bedürfnissen ist; gerade so vielkitig ist die Politik, untrennbar «it ihrer Entwicklung, verhäng-niSvoll mit ihrer Nichtachtung. ja man kau» bestimmt behinipten, daß ohne derselbe» da» Hand« werk seinem Untergänge qewesht ivü»e. Die VerkehrSpo^it»k, die Handel«politik, Zollpolitik, Agrarpolitik, ja sogar die Eolonial- Slitik, die mau alle zusoinmen mit d«m geiNeiu-nen Worte „BolkZwinschasttpolilik" bezeichnen kann, sind gleichst» die Lebensader». durch die der Kreislauf uuscie« Bestehen« gehen muß, we«ii wir überhaupt bestell«» wolle»; stockt ei»« dieser Ader» oder ist sie kränklich, so äußert sich der Eindruck auf dem GesammtorganiSinuS nnd dies«r krankt, ja d«r ganz« Bestand ist gefährdet. Deshalb ist e« ei»e heilige Pflicht der Selbst-«rhaltiing. daß wir diese» Lelieusadern ei» be-sondere« Augeuinerk widmen. Wir müßten mehr als rückständig sei», wen» wir in dieser Richtung nicht Politik treiben möchten n»d Einfluß nehme» auf unsere ureigenen Bedürfnisse, unbekümmert, ob cS Gewerbereserente» oder sonstigen von Unseren Steuergelder» unterhaltenen Bolksbeglückern recht ist oder nicht. Die Zeiten sind lanqe vor-bei. wo der Gewerbesland >» sorgloser Ruhe, in gesicherter Existenz seine Tage verbrachte; heute, «o der Kampf auf allen Gebieten todt, wo die Technik de» siegreiche» Kampf gegen Handfertig, seit aufimnmt, heute heißt es denke», kämpfen für Sieg und Bestand. Diesem Zwecke dient nur eine große Partei, die von Männern d«S eigenen Stande« geleitet, mit Ruhe, Besonnenheit, aber auch mit eiserner Thatkraft da« vorgesetzte Zi>l versolgt, «ine rich-tig« Gewerbcpolitik nicht nur auf äußerer Prunk-feite führt, sondern auch i» praktische Thaten umsetzt. Zu diesem Zwecke ist die Arbeit aller Provinzen und S>ande«ge>,offen nothwendig, eine Einigkeit, die ihr Endziel im Ausblühe» deS Handwerke«, in der Selbständigst unsere« Standes erblickt I« diesem Sinne wollen wir fördern eine gesunde Geweibepoliiik. daß wir mit be-rechtigtem Stolz zum Wohle der Gesammtheit auf die große ..Dentschösterreichische Gewerbepartei" blicken können! DaS walt« ein gütige» Geschick! Bradatichek. Humoristische Wochenschau. E» ist eiu« bekannte »aturhistorische That-sache, das« der Hqje zu Oster» Eier legt, welche dann verschieden gefärbt und Ostereier genannt werden. Derartige Ostereier enthalten oft sehr wertvolle Geschenke. Ach gebt mir doch ein Osterei. Die wnnderschö»« Mandschurei sprach der Russe zu de» «uropäische» Mächten, aber da ich die Osteniummer de« „Giazcr Tag-blatt" «och nicht gelesen habe, weiß ich nicht, wie die Sache ausgehen w>rd. E« gibt aber auch faule Ostereier I Herr Dr. Brnmen hatte sich auch ein andere» Osterei verhofft, al« er am 3. d. M. beim BezirkSge-richte Pettau erhielt. Es wäre» 300 Krmie» Geldstrafe drin, aber nicht der Kalchberg muß sie zahlen, sondern der Herr Dr. Brumen. Ich thue nun noch ein übrige» und picke dein errn Doctor folgenden Tinnspruch auf sttn sterei: Der größte Schuft im ganzen Land Bleibt allezeit der Denunciant, wobei mir rnnrnRkührlich H«rr Segula ein-sällt, btr i» der berühmten Pettauer Nummer der .Sildsteirische Prcsse" die Behauptung auf-stellte, er werd« ungebeugt durch die Berurthei» lung vou 200 Kronen den Kampf gegen die »LandeSverrächer" weiterführen. „LandeSver-räther" ist auch so ein zarter Ausdruck, wie ste hochwüidige Herren gern« gebrauchen, wenn ihnen jemand nicht zu Gesichte steht. Da ich aber ein« neuerliche So»fi«catio» der „Humoristi-scheu Wochenschau" vermeiden möchte und über-die« heute Ostersountag ist, so will ich dni Hegula mit dem Mantel der christlichen Nächsten-liebe zudecke», er hat ja auch schon sein Osterei. Ich gestehe vjsen, ick bin für Confiscationen nicht recht eingerichtet, aber mit der Zeit wird'S schon besser geht». Da e« offenbar gesetzlich ver-boten ist, über den „Pettauer katholischen Fronen-verein" zu schreiben, so werde ich i» Hinkunft die Ehegatte» gewisser katholischer Fraue» a»fS Korn nehmen, de» Herr» Bczir<«hauptman» natürlich ausgenommen, den» sonst gicnge eS mir erst recht schlecht. Und nun/hochverehrte Damen und Herren^ glückliche Feiertage! E» ist »u» ein Jahr, das» ich die Echristleitung der „Pettauer Zeitung" übernommen habe uud offen gesagt, die Abon-neutenzahl de« Blatte» hat sich i« diesem Zeit-räume mit einer rapiden Langsamkeit vermehrt, vielleicht findet ein hochrerehrtes Publikum jetzt während der Feiertage Zeit uud Gelegenheit, da« große Werk zu vollbringen und die „Pettauer Zeitung" zu abonnieren. Da« wäre mein Osterei._ Von Gesunde» und Kranken wird bereit» die Frag« d«s diesjährig«» Souimeransenthalte« erwogen und hat d«r Finanzminister da« erst« und wichtigste Wort in dieser Angelegenheit zu sprechen. Welche« hervorragende Bad t» Aster« reich vereinigt wohl die guten Eigenschaften eine» nicht zu theueren Cuiorte«. angenehme Lehen«-bedingnnge». schmackhaft« Küche, schöne Prome-nadiwege, reizende, dabei leicht erreichbare Alpen-auSsliige, gesellschaftliche Refour«», alS brillante Curmiifik. gut gehaltene Tennisplätze, paffable Straßen für Byciclisten nnd last not leaat ein vornehme« Curpubllkum. Seit einer Reih« von Jahren spielt di« Perl« d«r grünen Steier ..Ro-hitsch Sauerbriin»" ein« heivorragknde Rolle al« ei» die oben genannte» Eigeiischasteu ausweisende« Bad Uiid si«d e« in«b.sonder« die FrühlingScur«n, die sich «iuer immer größeren Beliebheit erfreuen. Für Magen-, Leber- und Nierenkrank« hat e« einen >v«it über die Grenzen des Reiche« gehen» den Ruf Uiid zählte der Euro« iti der letzte» S,iifo» ru»d 8000 Cnrgäste. Brochnren und Prospekte versendet bereitwilligst die Direktion der LandeScuraiittalt Rohitich Sauerbrun». Carbolineum q«HSr» nicht mehr zu den Reuhkiikn auf dem Bebtete der Ho^consnvirung. ii ist seit mthr al« 20 Jahnn in tofilen Krnsrn bktannl und bttiebl gkivvldt» und wird von dcn mosegelxnd«» Stilen vielfach de»äy> Wer Carbolineum vtrwciide» will, beachte nicht nur d,n Prei». sondern überzeug« sich durch eigene versiiche oder durch itinstcht in die Mutachten, welche die L»rl»oIineu„>ven«u-iu, Lardolineum da« beste ist. wa« an hol,erhaltende» An-strichmitteln angeboten wird. Ä ll u o»c e n iL »N«« £eitun|vn oiwl F«ch*riUehrtfl«n, Courtbuchtr «U. o««or|t ra»ch und zuv«rlkMlg » vorthdlKaAcatin Re dln|;ur»n«n dl* Annoneen K*p«tJilion tan Hudolf Mow Ikefert KocUuao»ch(Im, Entwurf« för iwaclcaä« «l(« ind |«-4 «llmtfi, | — 4 - hilft großartig als unerreichter „Inserten Tödter". Wocheamartt-Preise iettau: Joses Kasimir . 5g Kaufe aber „nur tu Flaschen." ,^na» Behrbalk. L Leposcha. Brüder Mauretter I. Wiegelbau«. « Schulfsrtf Pettau: S ® Schweib. » «bolf Sellinschegg. „ R Wratschko Frieda«: Alm» Martinz. .. Ottmar Tiermayr. Gonobitz: Franz fhipnif. Biniza: R. Viele» A Eobn. Wind. ^eisteitz. Stiaer ck Loh«. ^ VI. P. Krauttdorser. .. Karl »apatsch .. A > Pinter. Chief-Offlce: 48, Brixton-Road, London, SW. von A. 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Gfflercanfil- (gouoeris ji>-> m i t ii r m a b r n sk von kl. 2.— per nulle an. liefert di« öuchdriickerei W. Slanke, pettau. INSTITUT „SPIRO-SPERÖ kkk kötzschenbrodadresden. Auf die glänzenden Erfolge werden ohne weiteren Commentar Alle an Bronchial-Katarrh, Lungenleiden, Asthma., Lungenbluten, Magenleiden Erkrankten aufmerksam gemacht, die mit unserer Kur auch noch in verzweifelten Fäilen herbeigeführt wurden. . , . • . ' inwieweit eine angeprieaeoe Sache vertrauenswüdig ist, oder nicht. Die Originalbriefe haben zum Theil den Behörden zur r uug rge Interessent Einsicht in dieselben erlangen. Man verlange gratis Brochüre mit Hunderten von uankscnreiben vom Institut „Spiro-Spero", Kötzschenbroda-Dresden Mei88ner8tr. 121 u. 26 a. Mildensteiner Kuranstalt. Hauptgebäude. yVYyyY,rrYvyYYY>wyvryVyYVYyYYYrVy>wryYYYYVYYYVYYrYrvYYlytyyyyyyvrvrvvYVV>rnnnnnnnryYvvvww v vv vvvvvvvvvvvtw wvwv Lungenleiden. Herr P. R. in S. theilt uns nach fünfwöchcntlicher Behandlung seines Lungenleidens mit: „Ich theile Ihnen mit, dass ich durch Ihre Kur hergestellt bin u. s. w. lironcliial Caianh Ich litt schon lange an heftigen Asthmaansollen, immerwährendem Katarrh und Husten. Die Athemnoth stieg so hoch, dass ich oft nur mit Mühe gehen konnte und nach nur wenigen Schritten stehen bleiben, ausruhen und Athem holen musste. Auch hatie ich theils schlechten, theils gar keinen Schlaf. In der Brust hörte man immer pfeifen und klemende Geräusche. Die Anfälle traten des Abends so heftig auf, dass ich mich fürchtete ru Bett zu legen Durch das angestrengte Athemholen und immerwährende Husten war ich so matt geworden, dass mir jede Bewegung schwer wurde. Ich hatte schon viele Arzte zu Rathe gezogen, aber vergebens. Da wurde ich durch die vielen Dankschrciben der Patienten auf Sie aufmerksam und bat, auch mir die nöthigen Verordnungen zugehen zu lassen Schon nach 14-tagigcm Gebrauch der Kur verspürte ich Linderung, die schliesslich in volle Heilung übergieng. Für die grosse Mühe, welche Sie sich zur Bekämpfung meines Leidens gegeben haben, spreche ich meinen verbindlichsten Dank aus und kann daher die Kur nur bestens empfehlen. Fritz Urbao, Invaliden-Unteroffizier. Nebenstehende Unterschrift bescheinigt Friedrichsgrund, den 2. Sept. 1900. Der Gemeindvorstand, Habeische r, Grafschaft Glatz. Magenkatarrh, Asthma, Rachenkatarrh. Herr O. H in D. welcher das Institut persönlich aufsuchte, wobei obige Diagnose festgestellt wurde, theilte, nachdem Patient mehrere Mal über den Verlauf der Kur berichtet hat, Nachstehendes mit: „Zu meiner grössten Freude theile ich ihnen ergeben»! mit, dass sich mein Leiden innerhalb der 3 letzten Wochen (seit meinem letzten Bericht) in so erfreulicher Weise durch Ihre Kur gebessert hat, dass ich jetzt völlig gesund bin u. s. w. BRUSTLEIDEN Vor 2 Jahren erkrankte ich zum »weiten Mal an schwerer doppelseitiger Lungenentzündung, mein Leben hing nach Aussprache unseres langjährigen Hausarztes an einem Zwirnsfaden. Durch grosse Pflege nnd mit Gottes Hilfe überstand ich die Krankheit. Doch schon nach 2 Monaten bekam kh nach Aussage des Arztes einen Lungenlappenkatarrh Obwohl ich nach Bad......glcng und trotz der vielen Medizin, die ich monatelang nahm, hustete ich, hatte täglichen Kop-schmerz und magerte ab, was meinen Eltern grossen Kummer verursachte. Da bekam meine Mutter ein Zeitungsblatt über Ihre Kur in die HantL Kurz entschlossen klagte sie Ihnen ihre Noth und sofort antworteten Sie in liebevollster Weise und nahmen mich in schriftliche Behandlung. Schon nach kurzer Zeit suhlte ich Besserung und dies bestärkte mich und meine Mutter, die Kur energisch fortzusetzen. Sieben Monate habe ich Ihre Vorschriften streng befolgt, da war der Husten verschwunden, ich fühlte mich so kräftig, dass ich mich von unserem Arzt untersuchen lies» und dieser ganz erstaunt sagte: „Ihre Lungen sind ganz ausgeheilt, ich gratuliere, Sie sind gesund!" Nebst Gott danke ich Ihnen, dass ich ein gesunder Mensch bin, der sich sein Brot verdienen kann. Dass Sie für die |erla«sten Kosten meine Behandlung leiteten, werde ich nie vergessen und dankbaren Herzens jedem ähnlich leidenden Mitmenschen Ihre Kur dringend empfehlen. Hermann Schneider, Wutschafts-Assistent Gut Gleinig p. Guhrau, Bes. Breslau, d. 4. September 1900. Stempel. Beglaubigt: Der Amtsvorsteher, Schneider. LUNGENBLUTEN Herr W. R. in K. theilte nachstehendes über seine Krankheit mit: „Schleimiger, eitriger, oft blutiger Auswurf, verbunden mit Herz-klopfen uud heftigen Rückenschmerzen, manchmal Schwindelanfälle und in der Regel kalte Füsse u. s. w. Der Schlussbericht lautete folgendermasscn: „Mit Freuden benachrichtige ich Sie wieder, dass meine Besserung anhält und ich mich wieder vollständig gesund fühle" u. s. w. MAGEN LEI DEN Der Bergarbeiter K. R. in H. schilderte sein Leiden folgcndermasaen „Leide seit 2—3 Jahren an Magenleiden, bin immer mager, habe dann 1 wann Angstgefühl, nicht viel Appetit zum Essen; habe ich gegessen, so ist der Leib sehr fest, übelriechender Athem, saures Ausstößen, Blut- und wann armuth, harter Stuhl, Erbrechen, Herzklopfen, Kopischmerzen, Krtftcvertust, zeitweiliger Luftmangel, Magenschmerz, Schwindelgefühl und SodbrcnMQ." Der letzte Brief lautete: . Ich will Ihnen mit Freuden mittheilen, dass ich wieder ganz gesuad bin. ich habe wieder Lust zur Arbeit, was früher nicht der Fall war, das Essen schmeckt mir wieder" u. s. w._ Mit Freuden kann ich Ihnen mittheilen, dass ich durch Ihre Kcr voll-ständig geheilt bin. 2 Jahre litt ich an Asthma, welches sich durch Rasseln und F?ei?cn auf der ßAst bemerkbar machte tald d«uf trat Athems ein, dass ich glaubte ersticken zu müssen. Nachts musste ich un Bette sitzen und konnte nicht schlafen, so dass mir das Leben eine Folter war. Die verschiedensten Mittel waren ohne Erfolg. Da wan o. Die Kur ist auch brieflich und ohne jede Berufsstörung durchführbar. am s fihmaschinen-N ieder läge Brüder Slawitsch, Pettau. Mlftr Jl kid»»»chi»e. hocharmig, für Familien-Gebrauch. öslerr Fabrikat . . . . K 70.— tllffT H Rltaatcfeiaf, deutscl»#» Fabrikat, für Familiengebrauch . . . . K 90.— Sugrr-mrthtt^lUhia«>d>ia< sslr Familie uad (S&trbe.........K 100.- SIlfCT thut! rtlr Schneider.....K ISO.— € fUr Schneider und Schutltr . . K 90.— Kl*#id»ltfd)«i •nlbauicfcla«, deutsch« Fabrikat, fflr Familien-Gebrauch . K 140.— RlafUMffftta • nibBlMÄiM, deutsch« Fabrikat, für Schneider.....K 190.— 3»ll«ltT-€UltU, deutsche* Fabrikat, für » Schuster ..........K 180.— nibaMS, Cacfes, S«tf«rtll*a. Sarlkata in verschieden«» Grössen. Grosso Auswahl von Kitt. Gleichzeitig gebe ich bekannt, dass ich für die OsUrfeiertage echten Pr«|frt> bei, brtitailrUrii A»to-tilltra al* M VHlt't D'q'n fallen Kl Haate. |ur ^liberan« brt »ach«lbiim« brrlriarn, |ut entsinn be« txurbobeul anerfannl sirVn. lir brfttbm bfl fitrrrn einen »offen trlf. Unm «atlnaiM nnb Mftnlt !1«,, un» i>üfl« aak twawbri bieteHrn »0» Milt Ufllch Sei VoeeinMi». düng >1«, Betrau«! od«r mitteilt Pottnachnahm« «Irr «anten W eil aus der Fabrik, wohin all« Aeitrige iu richten sind. Anna Cslllag, Wien, I., Seilergasse 5. Für Husten o. Catarrhleidend« Kalmr's BRUST-BONBON i die sid»er< n n Ü n «oiaritll V«gi^ Olirmg / n n II Ist dird) v aatrmaai. Ein»!,, dastehender ©enxi« fstt sichere Hilf? bet] Auftea, Heiserkeit, Katnirh und Verschleimung. Pcickel 20 u. 40 Heller bci A Molitor» Apvih. in P>tia». Carl Hermann in Marks Tüffer. k^ür 5 Heller auf eine Eorrespondenzkarte an die Reichen-berger - Firma Franz Rehwald Söhne, Wien, ll|8 erhalten Sie gratis und franko sehr schöne und elegante Anzugstoffmuster. Gute Uhren billig. Mit 3-jShr. fdpiftl. Garantie MrffNbrt an Private Hanns Konrad Uhrenfabrik v. 6*ldwaren Expor1 Brflx (SBöfimm.) ÖJutf Nickel Roiwiitoir Uhr fl. 3 75. Echte Silber-Reinonloir'Udr fl. 5 «0. i£d)te ©ilberffttt fl. 1.20. Nickel Wecker-Uhr fl 1.95. Meine Firma ist mit dem k. k. Adler a»ige-zeichne», besitzt flolb. und silb. ?I»KsteIlu»ga-»ieb,iiUi» und taiiscnde Anertennunqtsdireibk». ttluatr. Prsltcatalea gratis und franco. 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Ifitlrb jii Sillera Am in Prag, l!Ufisal^lhstrabe 5. für magenleidende! * * Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ubersilllung de» Magen», durch lvenub mangelhafter, schwer verdaulicher, zn hecher »der zu kalter Speisen oder d-rch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Msgenkrampf, Magent »Nd ganz vßttNtlct»' uagata in den Apotheken. Auoh v«r»*nd«t dl. Apotksk« In PETTAU 3 und mshr Flssohtn Kriutsr-w.ln tu Orlobulprelun nach allen Orten Ottirrtlch-Ungarni. Vor Nachahmungen wird gewarnt. Man verlange ausdrücklich Rudert Tnirich'sclieii Krinterweia. Mein iträuterwein ist sein Beheimmittel: seine Bestondtheile sind: Malagawem 450.(1. Weinsprit 100,0, Glycerin 100,0, Rothwein 240,0, «berefcheiisaft IvO.O, ikirlchsast »LO.O. Manna SO.O, Fenchel, Ani«, Helenen. Wurzel, amerik. Sraftwurzel, Enzianwurzel, Kalmutwurzel, ia 10,0. 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Nur schwach erinnerte ich mich eine» anderen Heim», wo ich mahnte, bevor ich nach Elgerndorf, dem Thorold'schen Gute kam. oin öde», kahle» Zimmer schwebt mir vor, in dem sich nur da» allernötigste Mobiliar, ein Tisch und ein paar gebrechliche Stühle ^fanden. Am Fenster stand ein alter, verwitterter Armstuhl, in tcm. meist eine zarte, bleiche Fraueugestalt zurücklehnte. Eine» Tage» war der Stuhl leer, und man brachte mich an ei» Bett, wo dieselbe bleiche Frau mit abgezehrten Ziigen lag und wich mit ihren groben dunkeln Augen gar seltsam ansah. Dann entsinne ich mich noch einer Stunde, wo man mich an i>>,nselben Bett in bie Höhe hob zu dem marmorbleichen Gesicht mit geschlossenen Augen. Ich sollte es küssen. Als aber meine ^ivpen die eiskalte Stirn berührten, schrie ich laut auf. Eine m'UiiMich? Stimme suchte mich zu beruhigen nnd meine Thränen zn trockne». Dann ward ich »ach Elgirndorf zu Thorold« gebracht. Ohne da» Medaillon, da« mir al» Erinnerung geblieben ist, würde Ich jene lilebnisie vielleicht nur al» ein Traumbild »inner kindli-wu Phantasie Malten habe». Wie gut »nd freundlich war die ganze 'Uinille Tho-telb doch gegen ».ich. Gustav mit) Fanny »'iircii freilich iilion zu groß, 11 m noch an meinen kind-ü.ljen Spielen teilzunehmen, und die kleine ''iartha mach-il erst ihre t 1 >'ten Gehver- IraiiSpoNoblc schu,alsp«rige Feldbahn. Aufnahme »uche, aber ^ritz, obwohl er drei volle Jahre älter war al» ich. ward e» nie-it«U müde. mir. sobald er mit seinen Schularbeiten fertig war. n treulich Gesellschaft zu leisten. Er half mir mit meinen Puppe» ' ielen, ste ankleiden und zu Bette bringen. Oft streiften wir zwei s lein in Feld nnd Wiese umher, suchten Pilze und sammelten Käser i id Schmetterlinge; war ich dann müde, so setzten wir un» ans : ii grüne» Rasen am Bach, und während ich die Blumen, die i ir gemeinsam gepflückt hatte», z» ei»em Kranze wand, erzählte er mir a?erha»d Fabeln nnd Märchen, denen zuzuhören ich nie-mal» müde ward. Was hätte ich ohue Fritz wohl anfange» solle«? Ja, wir waren schon einig, daß wir un» niemals trenne» würde»! wen» wir beide groß waren, wollte» wir uns heiraten und in da« kleine grob gezimmerte Häuschen ziehen, da« da unten am Waldessaume stand. O. jene kindlichen Phantasien! Wie ander» sollte alle» kommen, al» wir in unserer Unschuld und Unwissenheit es un» ausmalten — nnd schneller, al» wir ahnen konnten! Al« wäre e» gestern gewesen, so lebhaft steht jener verhäng-niSvolle Tag in meiner Erinnerung, der für meine ganze spätere Zukunst entscheidend war!-- ES war an einem hellen, sonnigen Sommernachmittag! ich war eben dabei, die Hühner, die unerlanbterweise an» dem Hos in den Garten gekommen waren, wieder hinauszutreiben, als Farnch in der Hausthür erschien und mir zuwinkte. .Schnell, Käthe, komm!' rief ste, „e» ist jemand da. der Dich sehen will.' .Mich?" entgegnete ich erstaunt, .wer denn?' .Da» wirst Du ja sehen,' lautete die Antwort. Sie führte mich hinauf in da» Schlafzimmer, kämmte mir da« Haar und zog mir mein Sonntagskleid an. Al» sie mich alsdann eine» Moment prüfend musterte, ob ich anch sauber und ordentlich aussähe, bemerkte ich Thränen in ihren Augen. Hastig bückte sie sich zu mir nieder und küßte mich; darauf nahn» sie mich, ohne mir Zeit zu lasieu. zu frage», wa» ihr sei. an der Hand, eilte mit mir die Treppe hinunter, öffnete die Thür zum Wohnzimmer und schob mich hinein. Ansfct Mama Thorold befand sich »och eine mir völlig fremde Frau i» dem Zimmer, bei deren Anblick ich »»Willkür-lich a» die «chlangende»' ke» mußte, die uuS auf unsere» Waldspa-ziergängenbis-weilen in den Weg kamen. Weshalb? das weiß ich selbst kaum z» sagen; vielleicht, weil sie dieselbe» schmalgeschlitz. te», funkeln» denAngen.die-selbe» dünne» Livvenmitde» kleinen sviven von husphotogriiph a. gatobl, M,h. (Wlt ttjt.) Zähnen hatte, welche mich bei jenen gar so oft in Angst nnd Schrecke» setzten. .Das ist also die Kleine?' sprach die Fremde, als ich schüchtern »ahe der Thür stehe» blieb. Mama Thorold hieß mich näher komme». .Ja, das ist Katharina vo» Gnriia», oder unsere kleine Käthe/ erwiderte sie darauf, indem sie mich zärtlich a» sich zog. »»d mir liebkosend über die Locke» streichend, fuhr sie tief anssenfzeiid fort: »Ach, Sie können sich gar nicht denke», wie schwer es un» wird, uns von dem Killde zu trennen; aber Ihoii von Guruau hat ja geredite Ansprüche an sie.'" „.Wuthdien," wandte sie sid> daraus zn mir, „Deine Großmama hat »ach Dir geschickt. Dich zu sich zu holen, — nicht wahr, Du bist ein gutes, gehorsames Lind und wirst ihr folßeu Ich verstand nicht, wa» sie mit diesen Worten meinte und schaute fragend zu ihr auf. Ohne etwas auf meinen stummen Blick zn antworten, fiifttc sie mich ans die Stirn. .Du sollst mich zu Deiner Großmama begleiten/ hub da die grau mit de» funkelnden Allgen an. »die giebt Dir schöne Kleider. Spiele. Kuchen uud allerhand hübsche Sachen — nicht wahr, da kommst Dn gern mit?" .Dürfen Fritz und .Vektor' «r- das war unser Huud — .und Faunh nnd meine kleinen weißen Hühuerche» auch mitkomme«?" fragte ich nun ängstlich. Als mir darauf er-widert wurde, mitkom-meu könnten die nicht, sie dürften mich aber bald einmal besuchen, da fing ich an zu weinen und erkürte, dann auch dableiben zu wolle«. Mama Thorold aber nahm mich aus den Schob und meinte, ich würde doch ein braves Kind sein und Großmama gehör-chen; wenn ich hübsch artig sei, dürfe ich auch bald wiederkomme». Endlichaberberuhigte mich ihr Zureden, und mit einem Stück Kuchen, das ich nnter Schluchze» verzehrte, getröstet, lieh ich mich ankleiden und in den Wagen heben, der draußen unser harrte. Eine Stunde später brauste der Eisenbahnzng mit nns davon. Nur schwach erinnere ich mich jener Reise. Die immerwechselnde Gegend, an der wir wie im Finge vorbeifuhren, all das Neue, das ich auf dieser Fahrt zu sehen bekam, nahmen mein kindliches Jnteresie so in Anspruch, daß ich gar bald meinen Kummer vergab. Schlieblich über-mannte mich der Schlaf. ein so fester Schlaf, da» ich mir nur schwach be-wußt ward, wie wir den Zng verlieben uud noch eine Strecke in einem rasch dahinrollei.de» Wa. Erster -«siknlischcr Versuch. Nach d.m .s langsam ihre Hand entgegen. Ich gehorchte; sie richtete sich halb au» ihrer bequemen V -ge ans. zog mich an sich heran nnd betrachtete mich mehrere Minium laug^mit kritisierendem Blick. So schon sie war, flößten ihre graublauen Auge» mir dock) rnr gewisse Scheu ein. Ich wollte mich von ihr losmache», aber llire schlanken, weißen Finger hielten mich wie mit eisernem Griffe .Wo ist meine Großmama!" rief ich; .Sie können doch nicht meine Großmama fein — Sie sind nicht alt!" Die Dame lachte; der AnSdruck ihres Gesich r« wechselte. Sie ließ mein« Hand loS uud sagte: ,?>> hast recht, Tu klein,<•, kurioses Ding, ich t — Herr DoktorBöhrin,,. ist sie nicht ein klein» wunderliches Wesen mit den schwarzen Locken ,u > den großen, dunkle« Au gen?" wandte sie sich in dem am Tische sitzendnt Herr«. »Jedenfalls hat sie kein alltägliches Gesicht," g,il> dieser, sich bedächtig d.i? glattrasierte Kinn strei dient», zur Antwort, .ihic Mutter war ja wohlan^ Italienerin? — Well« Absichten haben Sir ri gentlich mit dem Kinde' srtztr er nach länger. Pause hinzu. ES entging mir »ich wie Frau vou Gurna -bei dieser Frage stmu «»Ud« von a. d. vrrgt». ,«>, Icrt.) nnd leicht die garbe wkl' seltr. .Wrlche Absicht, ich mit ihr habe?" wiederholte sie in scharsem Tone. .Ich meine, ob Sie beabsichtigen, sie in eine höhere Schule v: schicke», oder —bemerkte Doktor Böhring. »C »eilt," fiel fir ihm i»S Wort, .ich werde ihr hier im Hon des Bormittags vo» einer Erziehen» Uttterricht geben lasten, in übrige» soll sie mir eine kleine Unterhaltung sein, ein Kind gie! dem Hause ei» auderes Leben." .Hm," meinte der alte Herr und strich sich wieder bedächt i das Kinn, und dann wurde ich freuiidlich entlasse». 2. Ein Jahr verstrich. Anfangs vermißte ich zwar die Liebe, a die ich von früher her gewöhnt war. und sehnte mich »ach Mrnr Thorold uud meinet» einstigen Gefährten, doch allmählich trat d Erinnerung au Elgrrudors mehr und mrhr in den Hintergru» und ich gewöhnte mich an mein neues Leben. Ich hatte eine Gouvernante, trug immer schöne Kleider, siili oft mit Frau vou Guruau spaziere» und mußte immer in de Salon komniru, wenn Besuch da war. Trotzdem fühlte ich. tw ste wenig Liebe für mich hegte; in Gegenwart anderer überhäuii V + 5)5. + ,.c mich mit Zärtlichkeit?», doch sobald wir adciu wäre», behandelte sie mich mit auffallender Äiiltc. Ich war nicht ohne eine gewisse Scheu vor ihr, vielttiehr aber sürci>tete ich die Wirtschafterin Zrvera ttnken, die mir trotz aller Gunst bewerbt, er brauche ihr Geld und sie werde den Grasen-titel gewih gern mit ihrem Vermögen erkaufe». Im grühjahr war ich zu grau vo» Gurnau gekommen, »ud im Herbste des folgende» Jahres sprach sie davon, ans kurze Zeit O acht auf, ihr Schläfer, es grüstt 0er sag, lioch oben lächelt die Sonne, Allüberall jubelnder Lerchenschlag, Und leuchtende ^rühlingswonne. Ein Duften und Sprühen in verg und Thal, Lin tausendfältiges weben, verbannt auf Lrden Leid und Äual, Und lachend winkt — das Leben. Dem Sötte, der uns lenkt und hält, Silt das Sebet der Lrde, Ihm, der dereinst die ganze Welt Erschuf mit seinem „werde!" Ihm, der uns seinen Sohn gesandt Und uns die Liebe gegeben, Ihm gilt das Glühen im weiten Land Und ihm das blühende Leben. wacht auf, ihr Schläfer, es grüjtt der Tag, Ls lächelt am Fimmel die Sonne, vom Turme hallt es Schlag auf Schlag Und alles ist Jubel und Wonne. Richard Tielrich. I I ttte schenke uud znckersüken Worte täglich unangenehmer wurde. Unter den vielen Besuchern. die im Hause ein- und anSgmgr», besand sich a»ch ein granzose, Gras le (llerc. ei» schöner Mann von ungefähr vierzig Jahren, derselbe kam fast täglich uud wieder holt hörte ich davon sprechen, das; er sich um grau von Guruans mit mir nach ihrer an der Nordsee gelegenen Besitzung Zechan zu gehen. Der Graf wollte nnS begleiten, doch wie» gran vo» Guruau das Anerbieten zurück. Das alte, düstere Hans a»f ihrer Besitzung iii Zecha», meinte sie. biete Gäste» wirklich zu weuig Beauemlichkeit. sie selbst gehe -+ 66 -«' Vatmiilt« l>rnu: ..Ktilit ivnlir, 3Vünnrtien, deut« ja 6(1» nein C*ebu»l«tfljie bleibst Du .111 ß.iu|«'i"' VInn 11 riltit); «Hm, da» wird nicht geh«»! Ich habe eine Wnsnljl ikitiniten zu ticiurtim'" ftenu: „rtrti, tilelb« doch Da; Ia» doch Sie atmen Itiauken Dielen Zog auch fiUrn!" 2 & nur der nuten Lust halber hin und um eine Weile in stiller Zurlick< gc.zogenheit der wohlthuenden Ruhe zu Pflegen. Sobald die Winter-Vergnügungen nNeder ihren Anfang nähmen, würde auch ste wieder zurückkehren. „Nnd die Kleine?" fragte der Graf, ,waS gedenken Sie mit ihr zn thu«?" Wieder glitt derselbe eigentümliche Ausdruck einer gewissen Be-stürzung, der mir schon einmal ausgefallen war, über Frau von GuruauS Züge, eiue Minute lang wich alle Farbe aus ihrem Ge-ficht, doch rasch gewann ste ihre Fassung wieder und versetzte mit vollkommenem Gleichmut: .Katharina? O, mit ihr habe ich mir die Sache anders überlegt; es ist für ste wohl besser, wenn ste »un auch mehr mit Kindern ihre« Alters verkehrt. In der Sanpt-stadt soll eine sehr gute Penston sein; dorthin werde ich sie bringen, wenn ich von Zechau wieder zurückkehre." S. Bald darauf reiste Frau von Gnrnau mit Severa und mir nach Zechau. Nur eine Strecke weit konnten wir die Eisenbahn benutzen, dann wurde die Reise mit der Post fortgesetzt, und bald gelangten wir in eine unwirtbare Gegend, wo die Vegetation immer dürftiger wurde und sich in de» weiten Flächen der Moorlager kaum noch eine Abwechselung zeigte. Mir war, als wollte die Fahrt nimmer ein Ende nehmen, als der Weg mit einem Male scharf abwärt» führte und wir durch ei» kleines, armseliges Fischerdorf kamen, da« sich längs des Meeres hinzog. Das wilde Rauschen der wogenden See und die hohen S« steinselsen, die. dicht am Strande, sich gleich unförmigen Hii scharf vom Himmel abhoben, machten bei der schnell hereinbr«^ den Dunkelheit einen saft unheimlichen Eindruck. Mir war , sam zu Mut. Im vorhergehenden Sommer hatte ich schon ein, da» Meer gesehen, aber wie anders war dieser Anblick hier! Wir kamen durch ein schmales, enges Thal, eine Art Sohlwtzg, in welchem das Tors mit seinem kleinen Hasen lag. Ans der ckn-deren Seite fuhren wir wieder in die Höh», der Wagen machte eine scharfe Wendung, und plötzlich hielten wir vor einem groben, eisernen Gitterthor, dessen einer Fliigel aus den rostigen Angeln gefallen war. Dahinter erhob sich eine hohe Wand von Dorn-gestrüpp, welche ein alte», halb zerfallenes Gebäude, das sich grau uud schattenhaft von dem im Dämmerlicht ruhenden Abendhimmel abhob, vollständig von der Außenwelt abschloß. cgortsetzung Die transportable schmalspurige Feldbahn. Unter den Fortschritten der Neuzeit ans militärischem Gebiet nimmt die Einrichtung der transportablen Feldbalin einen hervorragenden Rang ei«! ihr füllt die Ausgabe zu, Mniil. tion, Kleider. NaKrnnglmittel und so weiter ralch herbeizuschaffen. Da nun die einzelnen Teile, wie eiserne Schwellen, Schienen, Tran«porlwagen, sowie anch die »einen Lokomolivchen fiz und fertig wie im Baukasten de« Knaben vorratig sind, so geht da« Legen der Schienen verh»ltni»m»s>ig sehr rasch von Kalten. Die schmalspurige Feldbahn benutzt meisten« zwei Lokomotivchen für einen Zug, Auf unserem Bilde fleht man eine derartig» schmalspurige geldbahn. quer durch einen Acker gelegt, mit Munition belade». Erster musikalischer Versuch, wer je Kinder in ihrem Thu« und Treiben beobachtet, weife, wie dieselbe« eine große Freude an Tönen und Geräuschen haben. Noch größer wirb da« vergnügen, wenn fle selber Lärm schlagen sönnen: je größer derselbe Ist, desto vöUiger ist die Pefriedigung. Stolz tutet da« Bürschchen mit einem Trichter und fühlt flch begeistert wie ein vollen» Mcr Künstler! ein anderer bearbeitet eine Dachrinne ober einen metallenen Ucisfl lote eine Trommel, ein dritter blast mit Papierstilckchen über einen Kamm und so weiter. Such unsere zwei Madchen scheinen vou. sein über ihr« musikalischen Leistungen Sie haben einen Triangel , stöbert, und die allere Schwester giebt ber jüngeren Anleitung, wie man e« machen muß, daß da« Ding recht hell und anhaltend klingt, K. Auter Korwand, Wirt izur Köchin): .Die Kellner haben schon ganz ermüdete Arme, geben Sie keine so großen Portionen!" Evastöchter. Fr au lein .Ich kann doch auf die peinlichste ver-schwlegenheit rechnen?' — Fräulein 9.: .Verschwiegenheit ist mir immer peinlich, mein» Teure l" Entstehung dei> Marzipan». Nach dem kalten Sommer vom Jalire 1407 entstand eine große Hu»ger«nvt In Sachsen kostete ein Bissen Brot von der Größe einer Wallnnß drei Pfennige. Diese kleinen Vriitchen nannte man Marku»brötchen unb bereitete fl« spater zum Andenke» an die horte Zeit, reich gewürzt, am Marku«tage. Hievon erhielten ste den Namen Marzipan (Maroi panii, Brot de» Markn«). St. Roch lixgerV Standesbeamter: .Die Herrschaften müssen noch einen Augenblick warten." — Aeltliche vraut (für stch)! .Mein Gott, noch langer warten!" Der letzte Pump. Hau«haiteri«: .Hier ist ei« Telegramm: Ihr Neffe ist tat." — Alter Junggeselle: .Hm. ba will er wohl Seid zum VegrSbni«.' -- ^LINNUTZ ILI ii ». .—«i. U~— Problem 9fr. 4. Bon HR. Merlchbnum. Schwarz. Da» „Schieße«" »er Rettige kann verschieben« Ursachen haben. Sie gehen schnell in Samen, wenn fl» zu bicht getflt werben, ferner aber könne» auch frisch gedüngte« Land oder zu schattiger Standort die Veranlassung fein. In Fallen, wo die genannten Punkte nicht zutreffen, ist ber Samen von schlechter Qualität, wie er oft von herumziehenden Händlern angeboten wirb. Der Samen ist da»» gewöhnlich billiger al« der au« einer Samengartnerei bezogene Am besten gedeihen Rettig» aus frisch rigaltem, »»gedüngtem Boden, Da» Pfropfe» sollte »icht In der gelt vorgenommen werden, in welcher ber Saflumlauf am stärksten ist, ba sonst leicht Erkrankungen entstehen tön-ne», z. v. bei Steinfrüchten Harzfluß, S» Ist anzuraten, die verschiedene» Pfropfmetho-be» entweder vor der stärksten Saftbewegnng anzuwenden, oder erst dann, wen» die Platter der Unterlage flch z» entwickeln beginne». Da» Sdelrei» darf aber »och nicht getrieben haben. Sogar bei Unterlagen mit voll «nt» wieselten Plattern flnb die veredlnngen (durch Rindenpfropfen) vorzüglich gewachsen. Starke Stall»ift»tUgunge« auf San». »ode» flnd wegen der raschen Zersetzung orga-»Ischer Substanz und der geringen Adsorp» tlon«krast de« Sandboden« zu vermeiden u»b die Düngung dafür häufiger zu wiederhole». Den Einwlrkunge» der Kilte glauben viele durch Genüsse vo» Spiritussen wirk. sam begegne» zu können. Di»« ist jedoch eine Thorheit. Denn da« Plut wird i« den Kops g»tri»b«n »nd di» Organ» werd«» tat-leert unb dadurch widerstand»!»», 'In ; j, * ODK (Seift, ■«et in 1 Mge». Seitön und rubia nile die stille, riffle, sternenklar« Rächt, Iiergründllch wie de« Meere« Ziel gehelmni«vslle Pracht. Sandten mir die ersten t>elD«n Oeeleniioll Die dritte zu; Dreisilbige Clhnrade. Und geschehn tn dem »anze» war c« da hin meine Ruh! wie Da« Wanze fleh erneuet Kaitlol, mit dem Pendelschlaa, fjrafl' Ich, Iva» mir wohl die dritte Au« Den ersten Unten mag? i A A A K E E E 11 11 I L I. I M M M « Cnabraträtfcl. Tte Buchstaben de« QnaDratr« sind t» zu oednen, Daß die entivrechende» waaerechien und lenkrechten Reihen glilhlantende wlirier t-ezeichnen. Die «Ditet nennen: t) Uin Uieenüllrniufl«BecDutt oerschicDenet ttkjtelne. ül Jin Altertum eine £tat>t In Untrritalirii, öi» einer philoio-plnschen Schule. I) Die Hitudltchkelt. 4) tie Mutter. Mitsei. 3(6 bade zwar {JliifleL doch kann Ich nicht stiegen. .V.ti hab' »Inen Würfen, und kann nicht D'rnuf Iie,,en. ,M> liabe ein «ein und kann nicht »'tauf stellen, Ich itna' eint ttrilte und kann Doch nicht seyen. Et Auslösung foiflt In nächster Hummer. Aitfl»s»«geu auo voriger Nummer: Set UoflogriDli«: Stern — Stirn. Dr« Arithmogriph«: «'ambtidge, Agrnm, Hladeld, «redn. «ramm. KSii>it. Uamb»Ibg». ÜIU »itchie »otdelultt». ..... liege, ldar, Drama, Verantwortlich« Redaktion dem Irnst Altlfftr, aedruckt und tzerau«ge»»d«n von «rein«» * Vfcifftr in Stuttgart.