r eiNZCLPffCM: wodicfltafs M «pl Samstag-Sofutig 15 1^ ünarbiniier »eituno Amtlich«! Organ d«s Verlag und Schriltleitunc: Marburg a. d. Drau, Badgasse Nr. ä, hernrut: 25-67, 23-0^, 25-Cy. — Ab Uhf (6 Uhf abends) itt difc Schnttltltung nur auf fernrul Nr. 28-67 crrcichbar. — Unverlangte Zuichriften werden nicht riickgeiandt. *-0e> Anfragen RQckporto beiles:en. — Postscheckkonto Wien Nr. C4.008. Stelrlschon Heimatbundet ßmchcint wdclientllch sechsmal als Morgenzeitung (mit Ausnahme def üicm» n. Feiertage), Bezugspreis (im vorsus zahlbar) monatlich KM 2.10 einseht ZustHl-genühr; rel Lieferung im Streifband zuzüglich Porto; bei Abholen in 4er 06-schMftsstelle RM 2.*-. — Aniefgen- und Bexugtbestellungcn in der Verwaltung. !3tr. 296 7Rarl>ura a. e. lOrdu, 9rtitag, 21. Ttobrmbrr 1941 51.3a!^roano Britenvorstoss auf Tobruk abgewiesen Erfolgi lauf dmr Angriffsoperatlon«n Im Osten Lnlfeiiisalz im Osteo nd WestHi ■rltltch^t Schnellboot In Bfond goichoiion Aus dem Fülirerhttu'ptqutrticr, 30. Novctiibcr. Dil ObtTkommamlo der Wehrniaolit gjbi iMkamUt Dia Angriffsbandluiigan in der (Htfroni varlaaftn weiterhin ertolsreloh. Die Lultwitfe bovnburdlirt« »owlattsohe FNigitUtiiNMikfe an der NordOBt« kttste di» Schwirzen Meere» und Im OeMet das mlttltren Don. KimpffHager* varbünde griffen Clsenbihntrinftporte und BahnverMtNHmxan im mittleren Front-«bsohnltt und ostwärts des Wolohow an. Mositau wurde am Tagi dirroli stifke KimoflUeRerkrlfta mit St>renK* und Brindbomban balOKt, Bit i^aninffrad schössen zwei Jagdfllegerschwärme In kühnam Angriff aus einem gröBeren lllahonden TransporlvarlMmd acht felndlieha Fluge euga herau«. Im Kampf gegen Orofibrltannlen wurde bei den Faroer ein mfttieres Handels-schilt durch Bombenwurf beschädigt. Waltare Luftingiiffa richtatan steh gegen mHltärlstiha Anlagen an dar engN-sehen SÜdwastkUste. Das Verminen brl« tisoher Häfen aus der Luit wurde fort* gMet£t. An der llandrisehen Küste wehrten Im (ieleitdienst stehende vorAstenboote •Inen Angriff britischer Sohnellbooti ohne eigene Verluste erfolgreich ab. Ein fetndHches SohnelHioot wurde In Brand gesohossen; mit seinem Verlust Ist tu rechnen. In Nordatriki Sind pen eitior dcutscliL'n Division am 19. November nach heftigen Oefechten bis zu einer Ortschaft durcli und nahmen sie trotz ziUier Vertei^iifunK ilcr Hoischewliiten. Bei der Silu'berung cle.H (Jrtcs durch die deutschen Soldaten Nvurdcn ifK) tote Sowjets vorgefunden iin() Kilometer an. |3 Die Helde^r wagjfondar . Der italienische W-ehrmaclitberlclit vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: Dü» Hauptquartier der Wehrmacht nibi bekannt: In den Nächten zum 19. und 20. November homhardierten unsere Luftstreitkräfte Luft- und Flottenstützpunkte auf Malta. In der vergangenen Nacht warfen eng* iische Flugzeuge ohne schwere Foigeu Bomben auf die Städte Brindisi und Nea' pel und in der Umgobung von Messina. In Brindl«^ wurde ein f^lugaseug abgeschossen. in Neapel wurden drei Personen verletzt, davon eine schwer. In Brindisi wurde eine Person getötet und drei verletzt. In Ostafrika wurden auf einigen Frontabschnitten von dondar neue feindltclie Versuche, unsere Verteidigungslinien zU bezwingen, abgewiesen. In der Marmarica grillen motorisierte felrtd"-'*-- KrJifte bei Morgengrauen des Mittwoch die ihnen gCRCnliber liogeuden ntotori^iorfen itallertischeii Streitkräfte an. Die Panzerdivision »Arlete«. tlle oln ontschlr»ssene«i Ciegonmanöver .lusführte, hatte am Fnde des Tages Teile der feindlichen P.inzerwagon umringeft und ztr Weben nach dreitätfi^on ha» teil Kämpfen' stört, während andere sich zurückzogen. Kreise und vori' derkohren. Hier werden die l,uftkämr>fe ähnlich behandelt, wie es Stalin mit den (icfangenen/ahlen versucht. Das Verhältnis zwischen den eigenen Verlusten und denen des Oeuners wird umgekehrt, der Feind wird nicht in Wirklichkeit, ii^er auf dem Papier abgeschf>ssen und zusammengeschlagen, daß es nur <»0 kracht. Und, phitzlich kommen Zahlen heraus, die das Zehn- bis Fünfzehnfachc der wirklichen deutschen Verluste beiragen. Diese werden dann noch von Churchill auf die zusammengelogenen englischen »Infolge« darauf gepackt und das Fazit dieser doppelt und dreifach genähten Lügen ist dann iene »Luftüber-JiyfcnÜiclik^irTeidVtl'Wi'M^ die dem Märchenorzählfr fChurchdl zum Beweis semer Träume und zur Bestätigung einer eingebildeten deutschen »Schwäche« dienen müwen. Es genügt, ilieaen ganzen Rechen-kunststücken einige hieb- und stichfeste Aul'rechnungen entgegenzusetzen, die Umfang, Zahl und Qualität der britischen Flugzengverluste sehr deutlich erkennen lassen. Bei seiner Non-Stop.Offensive hat Churchill vom 22. Juni 1941 bis zum 31. Oktober IfiOO Flugzeuge eingebüßt» Alle Angriffe^''"'fi'^^Brlten blsiicr neryri. iO. November. Die Aul:^ ^{^jnnkcit militärischer sich immer,/" /den Kämpfen um Qon-dar zu. die , e die letzten italienischen WehrttiBCp'''^';Yichtö besagen, an Heftigkeit st^vji zunehmen. Anscheinend durch d; i^cndo der lierbstiichen Regenzeit be^ iistigt, haben die Engländer seit dem iNovember eine Reihe schwerer Angrir^.^ ausgeführt. Die italienischen ße-rlohte lassen erkennen, daß es den Engländern nicht gelungen ist, die Italienischen Stellungen zu erschüttern. Die «S gleichzeitig 223 deutsche Flug- Schlldening der Kltnipfe den Itaii^i- verloren gingen. In der Zeit vom sehen Hccresberlcliton wird seit dem 1. jünner 1941 bis zum 31. Oktober aber 9. November trotz ihrer Wortknapphclt betrui^cn die eoKlischen Flug/euBverUi- imtfner dramatischer und erinnert an die ste 2.5()l gegen 602 deutsrhe Wer hier nc^lchta über den Kampf um Chercn von einer britischen xLuftübcrlcgenheil< Elterte 2 I T »MarHiirRcr Zeihin?« ?1. November 194f Numrpg^. 29t > Albion. droht König Färuk ' . Brutaler Eingriff In die ägyptiscliir Innenpoiitilc lischcn und amerikanischen Sachverstäiir digen haben gerade dieses Problem im-liier durchaus anders gesehen. Sie haltcij bis heute die deutsche Produktionskraft für weit überragend und glauben noch lange nicht an ein Absinken dieser Kurve und an ein Heraufschncllen der Churchillschen und Rooseveltschen Aus. sichten, die den deutschen Produktions. vorsprung, von deni wiederholt der Führer sprach, mit kindlicher Naivität zii bagatellisieren sucfien. Auch die neueste Churchillsche LUgen-offensive benutzt also eine Grundlage, tlie sich von den früheren kUlglich gescheiterten Falschmeldungen und Uigen-parolen des Londoner Kriegshetzers In nichts unterscheidet. Und selbst die Bc_ teueningen von einer angeblich besseren »Qualität*!? des britischen Fliigzeiigmate-rials wirken in diesem Zusammenhang nur lächerlich. Die Oualitätsbeweise für den besseren Fechter in der I.uft sind d'c' Flugzeugfriedhöfe abgeschossener britischer Maschinen, die sich entlang de Kanalküste und rings um die Zielpunkte englischer An.rriffsversuche tilrmen. Auch hat die deutsche Technik keineswegs geschlafen. Sie ist mehr denn je auf Hein F^^sten. Sie nflccf mit ihren neuen Maschinen und Waffen keineswegs Rekln-mefeldzihi'o durchziifiihren. wie bei unseren Gegnern Mode sind. Winston Churchill niacr also seinen tapferen Mund elwns zügeln. Mit Bluff wird dir. ser Kriec bestimnif nichf gewonnen. T,uft_ fiberlegenheit — in. Aber eine deutsche ♦'nd keine englische! Ohne einene Verloste Erfoljfreiches Stoßtruppunternehmen Befestigte Sowjetstellung aufgerollt Berlin, 20. November, liinem deutschen Stoßtrupp gelang es vor einigen Tagen, eine stark befestigte sowjetische Stellung in der Mitte der Ostfront aufzurollen. Unter Führung eines Unteroffiziers arbeiteten sich die Infanteristen an die ausgebauten Feldbefestigun-fieii heran, umgingen die sowjetischen Gefechtsvorposten und drangen dann schlagartig in die Verteidigungsanlagen ein. Mit Handgranaten und Maschinenpistolen überwältigten sie die sowjetische Besatzung, die durch den plötzlichen Angriff völlig überrascht war. Als darauf die Sowjets Verstärkungen zum Gegenstoß heranführten, ließen die deutschen Infanteristen die Bolschewiken bis auf 120 Meter herankommen und brachten ihren Angriff durch einen Feuerüberfall mit Maschinengewehren, Maschinenpistolen und Gewehren zum Frliegen. Nach Erfüllung seines Auftrages kehrte der deutsche Stoßtrupp ohne einen Mann Verlust zurück, nachdem er den Sowjets durch sein Unternehmen blutige Verluste von 40 bis 50 Alann beigebracht hatte. Panzer tief in sowjelisclie Stellungen eingelirocIieD Berlin, 20. November. In Newyork gefällt man sich dafin, plötzlich von Frfolgen sowjetischer Truppen in der Mitte der Ostfront zu sprechen. Diese Meldungen sind umso überraschender, als selbst die Bolschewisten über diesen Abschnitt keine Siegesmeldungen ausgeben. Vielmehr gab die sowjetische Zeitung »Prawda« zu, daß in der Mitte der Ostfront deutsche Panzer tief in die bolschewistischen Stellungen eingedrungen seien, eine Meldung, die den Tatsachen durchaus entspricht. Ein unersetzlicher Verlust Berlin, 20. November, jeder Schrittbreit Boden, den die Deutschen den Bolschewisten im Donez-Bek-ken abringen, bedeutet für diese nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Einbuße. Denn es handelt sich nm ein Industriegebiet, in dcui sich pine Industriestadt an die andere reiht. Ihre Namen sind den meisten Europäern meist nicht vertraut, denn die älteren Städte sind vielfach umgetauft worden, tmil die jüngeren sind erst durch die bolschewistischen Gewaltmethoden zu ihrer jetzigen Größe gelangt. Dies war möglich, wefl «las Donezbecken auf Kohle steht und bislang aus den Erzvf>rkommen von Krivoj kog und Kertsch, die jetzt beide bereits von den Deutschen erobert sind, Eisen und Stahl beziehen konnte. Nach sowjetischen Angaben wurden im f^oncz-Becken fiO Millionen Tonnen jährlich gefcirdert, was zwei Drittel der jährlichen Produktion bedeutet. Dank dieser Gegebenheiten konnte hier eine Industrie aufgebaut werden, die mehr als ein Drittel der gesam-len bolschewistischen Schwerindustrie flarstellt. Eine Besetzung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes würde Deutschland ähnlich schwer heimsuchen, wie der deutsche Vormarsch in das Do-nez-Becken die Wirtschaft der Sowjet-ujtion liiftt. Sofia, 20. November, Der britische Gesan.dte In Kairo. Sir Miles Lanipson. suchte Könis Farttk auf, um ihm .mitzuteilen, dafi eventuelle Aus-gleichsversuche zwischen der Wafd-Partei und dem Könis mit dem Ziel, den Wafd in Ägypten an die Macht zu bringen. gegebenenfalls von britischer Seite gewaltsam unterbunden würden. Der Wafd besitze nicht das Vertrauen der britischen Stellen, und diese seien entschlossen. gegebenenfalls ein Zur-Macht-Kommen des Wafd mit Gewalt zu verhindern. Diese Gewaltandrohung des britischen Gesandten bildet die treffende Illustration zu dem ständigen demokratischen r^Iirasengeklingel aus Lx>ndon und Wa-slu'ngton. Hier wird die zynische Fratze dieser plutokratischen fleuchler vom Schlage eines Churchill 4ind Roosevelt erneut entliüllt Sofia, 20. November. In einer Rede vor dem Parlament wandte ■ sich Ministerpräsident Filoff scharf gegen die zersetzenden Methoden des Kommunismus und erklärte u. a.: »Der Kommunismus ist die' totale Verneinung unserer Wirtschaftsstruktur, unseres völkischen Lebens, unserer Traditionen und historischen Auffassungen. Das bulgarische Volk in den Dörfern und Städten besteht in überwältigender Mehrheit aus Kleineigentümern, bei denen der Begriff des Privateigentums, der vom Kommunismus grundsätzlich abgelehnt wird, tief eingewurzelt ist. Darum kämpfen wir gegen den Kommunismus und gegen alle seine Erscheinungsformen in Der Verlauf dieses Krieges hat offenbart. daß Ägypten nur gezwungen sich den englischen Kriegsinaßnahmen fügt. ,Es gehört zu der großen Zahl unterdrückter Empire-Nationen.. denen selbständige politische Regungen nicht erlaubt sind. Galt dies bisher bereits für die Außenpolitik. so zeigt der Schritt des britischen (lesarFdten bei König Faruk. daß. England in seiner Verzweiflung quch vor einem brutalen Eingriff In die innerpoli-lischen Rechte dieser Länder nicht zu-rüpksciireckt. .. . Schon die vage Möglichkeit einer Regierungsbeteiligung der nationalen Wafd-partei läßt London zur Drohung mit Gewalt greifen. Das Ist die Praxis der hochgepriese-nen Atlantik-Charta. So sieht es jn Wirklichkeit mit Demokratie.' Freihept um! Selbständigkeit im Empire aus! - , Bulgarien und werden es auch in Zukunft tun. Besonders heute, wo ganz Europa unter der Führung vön erMaun-liclier »Denkfähigkeit« zeugenden Ausrührungen 'des Indiehnifnisters. > Wie es in der Reutermeldung heißt, antwortete Amery denen, die fragen: »Wir .kämpfen für .die Demokratie. Warum gibt man dann Indien nicht, was es will?« Amerv sagte; »Wo ist eine vorhandene oder zu bildende Körperschaft, die in diesem Sinne für Indien sprechen oder die gemeinsame Forderung aus-drflcken kann?« • Im Munde des für d'c Zustände in Indien und Burma verantwortlichen englischen Ministers bedeutet diese Fra^e zynische Ironie. Denn niemand weiß hesser als Amery. weshalb, es eine »Körperschaft« zur Wahrung der indischen Rechte nicht gibt. In langer Kolonialherrschaft hat England es verstanden, seine Richtschnur «Teile und herrsche« in Indien — nicht zuletzt mit Hilfe gekaufter indischer- Pürsten — so raffiniert-planmäßig artzuwenden. daß die Inder trotz jahrzehntelanger Bemühungen kein einheitliches Organ haben, ihre Wünsche geltend zu machen Ungarns Wen Budapest, 20. November. . Die Donnerstag-Zeitungen . erinnern sich des vor einem Jahr erfolgten Beitritts Ungarns zum Dreimächtepakt. »Pestpr Lloyd« schreibt, Ungarn wisse, daß es seinen Wiederaufstieg den Mächten der europäischen Neuordnung verdanke. Das ungarische Volk betrachte sich als einen verantwortlichen Alitträger dieses Gedankens, In dessen Zeichen, es auch seine künftige Politik ohne Rück, sieht auf die damit verbundenen Opfer und Risiken zji gestalten entschlossen sei. Pilon Ober die bnliarbili-tiirMsclNi Besliim^n Sofia, 20. Noveml)er. In seiner Rede vor dem Parlament nahm Ministerpräsident Filoff auch^u dem Verhältnis Bulgariens zur Türkei Stellung. Er betonte, die befderseitigen Beziehungen hätten sich im Geiste des Freundschaftspaktes und der ' Erklärung^ vom Februar dieses Jahres aufs beste entwickelt. Werm es Kreise geigel)en habe, die dies« Bi^zieliuiigcn hn' Hrnb^llck auf die ititei-nätionate Läge zu trttbeit veVsUcliten, sei dies mißlungen. Bulgarien hoffe, auch in Zukunft in Vertrauen nnd Freundschaft mit der Türkei zu leben. Kroatische Frehvfflige zum Kimpt gegm Kommunisten und Abtrüitrtige. Der ralstab der kroatischen Armee fordert in einem Autruf kroatische Freiwillige auf, sich zum Kampf gegen Kommunisten und Abtrünnige zu melden, die in einigen Teilen Bosniens die Ordnung und Ruhe stören. Hoover gegen USA-Kriegsehitrltt. Per frühere USA-Präsident" Hoover warnte in einer Rede vor der künstlichen Vorbereitung des amerikanischen Volkes fiir einen Krieg. Er wandte sich gegen die Entsendung einer nordamerikanischen Expeditwnsarmee nach Übersee, da ein derartiges Unterfangen nicht nur eine nutzlose Verschwendung amerikanischer Menschenleben bedeute, sondern auch die wirtschaftliche Freiheit in USA gefährden müßte. Auf Betreiben Höre BeHshis kldfgesieHt. Wie bereits berichtet, wurde der Chef des Generalstabcs des britischen Empire'General Sir John Dill seines^ßostcns enthoben. Die schwedische Zeitung >Sven8ka -Morgenbla-det« macht hiezu die interessante Mitteilung, daß General Dill auf . Betreiben Hpre Be-lishas kaltgestellt wurde, dessen Werkzeug Lord Beaverbrook sei. Judenknecht'' HuM. »New York Herald Tribüne« zufolge erhielt der- USA AuBenminister Hull die amerikanische Judenmedaille Iflf ■1941. Sic kommen zu spät! Der USA-Marinemi-nister Knox erklärte, daß vier große Eisbrecher von je 5000 brt dazu henützt würden, um die Sowjethäfen Murmansk und Archangelsk für die Schiffahrt eisfrei zu halten. Associated Press fügt allerdings hinzu, die Schiffe seien noch nicht in Bau gegeben und ihr Einsatz komme daher in diesem Winter nicht mehr in Frage... Der Mufti von Beirut verhiftet Nach einer Meldung aus Saloniki wurde deV Mufti von Beirut von den Briten verhaftet. Der ölkonfllkt USA—Mexiko. Zwischen den USA und Mexiko ist ein Abkommen unterzeichnet worden, das in erster Linie die Ent-schädigtinpszahlungen für die von der mexikanischen. Regierung beschlagnahmten "/*!• fehler regeln soll. . Einschränkung des nordanierlkanischen Automobllbaues. Nach einer Meldung der USA-Nachrichtenagentur United Press verfügte das Wnshingtonei* Rüstungsproduk-tronsanit die' Vcrrii^erimg des Kraftwagen-baiies in USA ab Feber 1912 auf 4!1.9 Prozent, da Material fiiV-'clic t?üs1ungsindustrie gespart werden" müwe.-'' - » ' • Britische LUgen um Kertsch Aufschlutti#i€h« Widerspruch« in d^r Acpitatlon , nach dar dautschan Erobarung . Berlin, 20. November. Vier Tage lang habbn sich die Briten gewunden, die f^innahme von Kertsch durch die Dciutschen einzugestehen. Die Briten haben i-mmer wieder auf die Wichtigkeit von Kertsch hingewiesen. • Es ist vollkommen falsch und unwahr, wenn — wie London am 19. November behauptete — die Deutschen widersprechende Nachrichten über Kertzsch ausgegeben haben sollen. Vor der Einnahme von Kertsch ist von deutscher Seite keine Nachricht über diese Stadt in die (Hfentlichkeit gelangt. Dagegen nannte der Londoner Rundfunk am 4. November Kertsch als Sprungbrett für einen deutschen Angriff im Bereich des Kaukasus. Ferner wies am 16. November der Londoner Rundfunk darauf hin, daß die Bolschewisten alle Kräfte daran setzen, Kert.scli zu halten, und zu verteidigen. Die I-k>lschcwisten würden Kertsch nicJit so stark ausgebaut und befestigt haben. wenn sie es nicht Tür" sefir wichtig gehalten hätten. Weiter bezeichneten am 17. November und noch ^drei Tage lang die Brifen die Meldung von der Einnahme von Kertsch durch die Deutschen als unwahr. Das hätten sie bestimmt nicht getan, wenn Kertsch ohne jede Bedeutung'wäre. Bezeichnend ist schließMch, daß am 18. NovenTber ein 'niilitärlscher'. »Sachverständiger« des brftischen Ruhdfufiks die hohe Bedeutung des Besitzes von Kertsch für die Deutschen da'durch abzuschwächen versuchte, indem er erklärte. die Preisgabe von Kert-sch hänge »mit dem vorhergegangenen planmäßigen RüokzuJ: der Bolschewisten in andere wichtige Stellungen« zusammen. Und schließlich unfcrstrich am 18. November der 'bekannte britische General Füller die Notwendigkeit, den Bolschewisten auf der Krim Hilfe zu bringen. Hätte der britlsolie Genbra] diese Forderung qrhobcn,^ .wenn Kertsch ein^ unbedeutender Platz wäre? Sprachlfllirer ffir dl( Sowietarmee . . sdion im Mai 1941. So gründlich bereitete Stalin den Angriff auf Deutschland vor Berlin, JO. iNovcmber. Unter der geringen Uabsel^jgkeit sowjetischer (jefaiigener fanden deutsche Soldaten immer wieder ein i^leines, in Taschenformat gehaltenes Bil^ch, das durch die Art seiner Abfassung \ interessante Rückschlüsse zuläßt. Es yiandolt sich nämlich um einen Sprachfülirör, der bereits im Mai 1941 für die Sowjetarriiee herausgegeben vV'urde und »den militärischen Erfordernissen bei einem A^pgriff auf Deutschland« dienen sollte. k- Wie sich die bolschewistische Führung diesen Angriff auf Deutschland gedacht hat, geht eindeutig aus den angegebeiien sprachlichen Anweisungen hervor, ,So heißt es z. B. an einer Stelle: »Fallschirmjäger der Bolschewisten sind vjor Berlin abgesprungen und treffen Auf neiitsdie. Halt! Wird diesen zuerst gp boten. Legt die Waffen weg oider ihr d werdet erschossen!« Ein anderer Am- p schnitt des Sprachführers befaßt'sich mii S der Durchführung von Transporten, Die\ bolschewistischen ^)Maten sollen, si.chj bei deutschen Einwohnern nach den Slra-I Ben, Brücken und'anderen Übergängen erkundigen. Weitere sprachliche Anweisungen sind für Vernehmungen von Gefangenen gegeben. Vielleicht können-die Millionen gefangener Bolschewisten jetzt in der deutschen Gefangenschaft wenigstens eini-}ten Nutzen aus diesen Sprachführem ziehen, deren Zweck sich Stalin freilich etwas anders gedaclit hatte. Amerv lifiii die Inder znm Narren Seltsame »Logtk« der britischen Imperiallsten Berlin. 20. November. Der britische Indiefmninister Amery befaßte sich am Mittwoch in einer Rede in Manchester mit dem indischen Problem und bezeichnete- »das Geschreis* nach Anvyendutig der »Athntik-Charlavx auf Indien als »typischen Fall dafür, daß man das Denken verloren habe«. Mit dieser neuen Ohrfeige für das Selbständigkeits verlangen der'Inder und der zahlreichen anderen Völker des Empire stellte sich Amery würdig an die Seite des Krieg.sverbrechers Churchill, der einen Tag zuVor dem Unterhaus er--klärt.,hatte, "er hal:Je seiner Ablejmung vom 9.' September »nichts hiuiuiufügefjir. In Europa kein Platz Hr Ronmmnisten Dar bulgarischa Ministarpräsidanl varlangl Ausrottung das Kommunfsnuis Nummer »Marbureer Zcltun?* 2\. November 1041 ?eilf ^ 1000 Jahr* d«uttch«s R*cht in Uiit«rst*l9r y*« drr (ifrichUlMirkcM ka «lf«a PcIImi So gehören in solchen Bezirk des Landcsgerlchles außerhalb des Burgfriedens der Stadl Peltau alle üerichl.sslrn-fcn und Vcrbrcchungen in das Landgericht, und es hat auch kerne ändert? Obrigkeit darein zu greifen, und was Mu. Ji'fiKpersonen darinnen betreten, die werden lus auf den 3. Tag im Schlosse Pcllau gehalten, und darnach werden dieselben, mIc die mit Gürtel umfaiigeti sein, dem SHadlrichter vor dem Schloßlore überantwortet, der hat alsdann dieselben vor (ierlcht zu stellen, und mit ihnen »i handeln was Recht ist, es wird auch keiner in dieses Gericht von keinem Ort geantwortet, es httt auch keine Obi*igkcit darein zu greifen/' ' Mit dieser von Ferdinand If. als Herzog von Steicr am 9. August 1597 gefertigten und als Deutscher Kaiser am 1. iMai 1622 bestätigten Urkunde hatte die Stadl Peltau die volle Gerichtsholieit erreicht. Der Weg bis dahin nun ist ein getreueH Spiegelbild des sich durch die Jahrhunderle hinziehenden Kampfes der «leulschen Slädle um die Krweilerung ihrer Rechte und als solches wohl einer Kursen Betrachtung wert. ■ Als Kaiser Otto L im Jahre 940 allen Mlzburgerisch-steirischem Besitz von der hohen und niederea Gerichtsbarkeit befreite und CS den Errbischöfen und ihren Vögten unterwarf, ward ihnen damit auch rtas Landgericht Pcttau überanlworlot. Unter diese Landgerichte teilten sich wie-ilerum kleinere Gerichtsl>cj£irke für geschlossene Städte und Märkte, wo ein Vogt oder Amtmann die Zivilgerichlsbar-kfil ausübte, während das Kriminalgericht d^era Landgericht vorhtehallen blieb. Die Uebertragung der ZivilgertchLsbar-k«it war schon ein gi'oßer Erfolg für dfic Städte und sie nahmen es daher 4;(M'n in Kauf, daß sie dafür die Rurg-Steuer, oder wie es auch hieß, das Burg-recht bezahlen mußten. Dieses Burgi'cchl wurde von den Stadtrichtern im Namen des f.andrichters und Burggi*afen «.seit 1280 ^<'aren es die Herren von Pettau; ausge-irbt. Um jeden Zweifel über die Ausdeh-' mjug des nechtsbezirkes, des itogenann-len Burgfriedens'* zn vermeiden, wurden «dessen Grenzen von Zeit /u Zeit beritten. Als Ausdruck txu'cchtiglen Bürgcrstolzes waren diese Bereitungen stets ein glän-sccndfs Fest für die ganxe Stadt. Unter 'FeiInahme der ganzen Bevölkerung, mit kJinflendem Spiel und fliegenden Fahnen, gefolgt von der Bürgermiliz, zogen die (icrichtsherren aiis zu dem festlichen Akt, für dessen .\usführung im Laufe der Jahrhunderte sieh schon feste Vormen ausge« bildet hatten. Eigene Münzen, di(^ auf einer Seite den Schutzpatron der Stadt, auf «ier anderen das Stadtwappen eingeprägt hallen, waren dafür bereit, um von dem festlichen Reilerzuy an den Grenzen ausgeworfen z4i wei>den, worauf dann die ffrenzpfähle neu gesteckt wurden. Die letzte solcher Bereitun|B[en fand in Petla» ign 28. August 1769 statt und damit ward wieder ein schönes altes Brauchtum mehr auffiegeben worden. Vlurze Zeit während der Herrschüft des T]öhmen Ottokar 1205 bis 1276 oblag die G^erichtsbarkeit den Üeutschritlern von (iroßsonntag, die dafür eine Gebühr von 170 Mark zu l>ezahlen hatten. Da auf Qttokar.s „Glück" bald sein „Ende* ge-fplgl war, wurde auch Pettaus Gerichls-liarkeit wieder erneuert und 1277 finden wir den ersten Stadtrichler mit Namen Ci'wähnt: Es ist der Bürger Weckerling, der die Reihe der uns bekannten Sladt-nchler eröffnete, die, von den Bürgern aus ihrer Milte erwählt, als aurrechtc deutsche Männer ihr Sm[ versahen. ' Als 1511 unter Erzherzog .Maximilian Pet-lau wieder an die Salzbiirger Bischöfc verkauft worden war, wurde ihnen auch das Kriminal-, oder wie es damals hieß, Malcfir-Gericht über Peltau ülvrtragen und verblieb ihnen, bis Pcllau durch Erzherzog Karl zur landeslürstlichen Kammcr-stadt erklärt und damit, seil 1571, zur Uebernahme der ganzen Gerichtsbarkeit btlähiRl wurde, deren Bestäti^img dann rhit der eingangs zitierten Urkunde er-tblale. Dem Stadtrichler oblag schließlich auch die Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten, der slädtischen Kammer, und /tisammen mit dem aus zwölf gewühllea Ratsherren Ix^stehendeu Ausschuß bildcle er auch die vollziehend^' Gewalt und somit die Obrigkeit der Stadl, genannt Magistrat. ' Die seit Maria Theresia einsetzende systematische Durchbildung der fteichsver-waltung und damit tK'diugte Schaffunp de« österreichischen lJcamlenkür|>ers,' brachte natürlich manche Veränderung #uch des kommunalen .\ufbaus. ^ ESne grundlegende Ncuoi*dnun£ er- Das Gottscheerland Von D«lti Ord«lt Praucn zu nur StK)0 Männern. Mehr als' ein Drittel der Männer wird bereits in , den 70er Jahren durch den Hausierer-haudel von der Heimat festgehalten. Jn der Zelt um 1870 lie^t der Höhepunkt der Bevölkerungszahl mit rund, i6.0(X) Seelen. Von da ab setzt der Bc- j völkerungsrückiianK durch eine sprun«- j urtiff einsetzende Auswanderung: ein. Um| 1930 rechnet man allein in Amerika miti rund 6000 eingewanderten Gottscheern. I Nach den von österreichischer Seite im (jottscheerland vorgenommenen Volkszahlungen betrug dort die Bevölkerungszahl 1880 1890 1900 1910 und I9il Anläßiich der Heimkehr dieser ältesten Volksgruppe im Südosten Europas erscheint es zweckmäUig, der breiten Öffentlichkeit einiges über die historische Entwicklung und kulturelle Leistung der Gottscheer Deutschen zu sagen. Bedingt durch jahrzehntelange Machenschaften, teils dynastischer, teils jwrteipolitischer Natur, war die Kenntnis selbst der großen Volksdeulschen-gruppen bis zur Machtübernahme das üeheimnis einiger Weniger. Es kann ruhig angenommen werden, daß um die Existenz der Gottscheer auch nur ein ■kleiner Kreis von Wissenschaftern und Volkstiimsarbeitern wußte. Soweit aber darüber hinaus Kenntnis vorhanden war. ist sie getrübt und verfälscht von der Ansicht, die Gottscheer seien ein fahrendes VöHclein. das aus dem vorgebundenen Bauchladen seinen Lebensunterhalt findet. In großen Zügen soll daher versucht werden, ein Bild vom Werden der Gottscheer Volksgruppe zu entrollen. — Da, wo im Südosten das Kalkgebiet der julischen Alpen sein Ende findet und ehe die dinarischen Berge beherrschend ihren Zug durch den westlichen Teil der Balkanhalbinsel beginnen, treffen wir im Gebiet des südlichen Krains auf die KaVkpIatteaiistufen des Karstes, jener typischen Gegend, in der die Gewässer von der Bodenoberfiäche verschwinden und unterirdisch im Kalikstein ihre Höhlen und Gerinne bilden, als deren bekanntesten Vertreter die großen Tropf-" stei4ihöhlen der Adelsberger Grotte gelten. In dieser Landschaft unterirdischer Wasserfläche liegt in Südkrain die deut-•sche Sprachinsel des Gottscheer Hochlandes, umgeben von kroatiJ?cher und slowenischer Bevölkerung, einem Bollwerk gleich nadi aHen Seiten abge-.schlossen. Dieser Lage vor allem verdankt die dort seßhaft gewordene Bevölkerung. daß sie fast unberührt von fremden Einflüssen ihr kulturelles und vökkisdies Eigenlebtn zu iühr»n vermochte. Der Ursprung der Besiedlung dieses Cje43ietes liegt, soweit hisk)rische Belege vorhanden sind, im Ende des 13. oder zu Beginn des H. Jahrhunderts. Wenn wir alle die For.schungsarbeiten von Adolf Hauffen, dem Sudetendeutschen, Peter Wolsegger. dem Kärntner, Wilhelm Ts4:hinkel, dem Steirer, und abschließend dem Gottscheer Obergföll und dem Franken Dr. Hugo Grothe zusammenfassen, dann kann als erwiesen angesehen werden, daß fast alle deutschen Stämme ihren bkitsmäßigen Beitrag zur Besiedlung der Gottscliee geleistet haben, Vor allem waren es Kärntner und Bayern, weiter aber auch Franken. Thüringer, Schlesier und Obersachsen. Nach jahrhundertelanger Arbeit ist zu Beginn 1800 der Boden des Gottscheer Landes erschöpft. Das Schicksal »Volk ohne Raum« trifft auch diese Volksgruppe und wird Ar>laß. daß der Men-sc^ienüberfluB in der .Auswanderung seinen Abfluß findet; Um diese Zeit betrug die Bevölkerurvg rund 2l.tXX) Ansässige im Mißverhältnis von 13.000 INHniHmiNHtlimilNINmtmiWIimiWIlWNIMNHimilIHHHHiHimNIHtff Aus vergangenen Tagen Murccker .Markt wache um 1600 19.790 19.(K3() 18.000 17.300 li.680 nach Zählung von jugoslawischer Seite, deren Ergebnis mit der nötigen Vorsicht angesehen werden muß. Kultureller Mittelpunkt und gröl.ite Siedlung des Landes ist die Stadt Oott-sohee im breiten Talbecken des »Oberlandes« mit rund 2500 Einwohnern. Es liegt nun die Frage nahe, warum die Gottscheer nicht, gleich den Vol'ks-gruppen in Siebenbürgen und dem Ba-nat, von dem Kern der Siedlung aus sich itber deren Grenzen hinaus vorgeschoben haben, statt auszuwandern. Die.se Frage findet ihre Antwort vor allem in der Kargheit des Landes, aber auch in den verheerenden Vervsiistungen der 'Vür-kenzeit, die nicht danach angetan waren die Liebe zur Scholle zu vertiefen. Die Abwanderung lag zur Erreichung besserer Lebensverhältnisse näher und diese wieder wurde durch die natürlichen Verhältnisse in Fluß gebracht. So war vor allem den jüngeren Bauernsöhnen, denen das Hoferbe nicht zufiel, jede Möglichkeit genommen, selbst wenn die geldlichen Mittel vorhanden gewesen wären, käuflich einen weiteren Besitz zu erwerben. Zur Inangriffnahme rentabler Bauern-wirtschaften aber war weder der Boden geeignet, noch waren ausreichend Mittel vorhanden, vielleicht fehlte auch eine ausgesprochene Neigung dazu. Der hang zur Auswanderung aber mag wohl ein germanisches Volkserbe ge\\'csen sei'n und wurde sicherlich durch das Hausie-rerprivHeg. das Kaiser Friedrich III. 1492 zur Linderung der durch die Tür-kenverwüstungen ent.standenen Schäden den Ciottscheern verlieh, begünstigt. Auch die Amerikaauswanderung mag anfänglich nur als ein vorübergehendes Verlassen der Heimat gedacht gewesen sein, als em Heil aus einem unerträglichen Notstand. Im Laufe der Zeit wurde sie aber zu einer verbleibenden Tatsache und damit ein völkischer und schließlich auch wirtschaftlicher Schaden der Sprachinsel. Gewarnt wurde, wie aus den alten Blättern der nottscheer Mitteilungen ersichtlich ist. genug, aber erst der Weltkrieg machte der Auswanderung nach den USA ein Ende. Dafür kam eine neue Auswandererwelle nach Kanada, wo auch junge Mädchen im Haushaltdienst einträglichen Erwerb fan- Zu seiner besseren Sicherheit halle Mureck seit dem Ende des 16. Jahrhunderts eine eigene Marklwache. Bei den Musterungen am 18. September 1600. am 21. August ItiOl imd 23. Juni 1603 zählte die Wache bei 1100 wohlausgerüstcte Männer. Oamuls wurden von der Bürgerschaft gewählt ,.zu einem Haublmami der Bürger Simon .lurschütz, zu einem Fäudrich der Simon (lariiil, zu einem Leldenambt Al-brecht l.eilsoll, zu einem Fierer .Mathes Schemenreek und zu einem (ien-»einwab! (FeldwelK'l/ Michael Baibein". 'In unruhigen Zeiten mußten Rotten der Wache vor »md nach .Mitternacht patrouillieren. Die Wache enthielt verheiratete Männer und Junggeselh'n. In Krlegszeiten mußte jeder zehnte, manchmal auch jeder Fünfte Mann dieser Wache nach den füi* das reguläre Kriegsvolk l>eslimmlcn Sammelplätzen al)geheti. D er e liei* von A b s I a 1 Ein Abslaler Bericht aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts meldet- Hier geht eine Sage herum, dall dii' Kirche von Abslal einst ein heidnischer Temjvl gewesen sei, .\n dei- Südseile der Kirciie am Dach beljndel sich eine männliche Figur mit einem abgebrochenen l'nl.v .\uf dem Rücken nahe beim Hals hat sie eine grol.k' steinerne KugiM. Die l'igur wird von vielen als heidnische Göll heil angesehen; das Volk aber hält sie für einen belrügerisehen Wel>er, d«^- nach seinem Tod dazu verdammt wiu'de, das slohlene (tarn herumzutragen. folgte vor allem unter Josef H. .Kus dem Stadtrichler wurde der gi'wählte Hürger-meisler (als erstiM-, 1787. Ph. H. Freiherr von Schulter), dem bis 1850 städli.st'lve Gcrichlsburkeit und politische Verwaltung verblieb, die ersl damals auf staatliche Organe übertragen wurden. Wer immer abn Oktober bis März. Unter Zurücklassi.ng von Frau und Kindern brachen alljährlich die älteren Männer zur mcnatelan-gen Wanderung durch Stadt tmd Land auf, im Korb billige Südfrüchte und Zuk-kerwaren anbietend. Mit der Zeil gingen sie als geschickte Geschäftsleute daran, ihre Waren auszuspielen. Bekannt ist ihr System 3—iS—7 oder gerade und ungerade. \'or dem Weltkriege schätzte man die Zahl der hausiererfamilicn auf bis 600. Der Schaden, den das Hausierer-gewerbe mit sich brachte, ist unbestreitbar. er verlockte zum leichten \erdie-rten und brachte Abneigung gegen schwere Arbeit mit sich. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß sich aus der N'ielzahl der Blut-zusanmiensetzung unter den wechselu-d^en Ereignissen und der zwangsläufigen Einwirkung der Umgebung mit der Zeit eine einheitliche Masse mit bestinunter Wesensart herausgebildet hat. Als hervorstechendstes Merkmal kann sicherlich Arbeitsamkeit und Zähigkeit angesehen werden, wo die Düritigkeit der Scholle erzogen hatte. Wenn einzelne Forscher dem (lotischeer Freude zur Waffe absprechen, so kann dem der blutige Bauernaufstand I51Ö und die En»-pörung gegen die französische Tyrannei 1809 entgegengehalten werden. Ihre (ie-schicklichkeit im Handel dürfte weit weniger Erbgut sein als Eiiiilul? des durch Generationen betriebenen Mausiererge-werbes. Ihrem Wesen nach neigen sie durch kärntnerisclien und steirischen BluteinschUig im östlichen Teil zur heiteren Veranlagung, während in den übrigen 'Teilen ernster Zug, eine gewisse Schwerfälligkeit und langsames Auftauen vorherrschen. Sicher ist, dalJ der abwägende und nüchternde V erstand vorherrschend ist. Der jahrhundertelange X'olkstums-kampt, der nach dem Weltkrieg und der Eingliederung in den higoslawischen Staat dramatische Formen annahm, aber beweist, daß sie immer gewillt waren, das Erbe der Ahnen zu erhalten. Die .imige Generation hat sich wie überall zur Fahne des Führers bekannt und nun. da auch die Gottscheer im Zuge der grolJ-deutschen Heimkehr zurückgeholt werden. wird auch diese kleine Volksgruppe nach sechshundertjähriger Abwesenheit mitarbeiten an der Gestaltung des Rei-^ ciies. Seite 4 »MarburKcr Zcituns:« 2\. November 104\ Nummer ?% VOLK und KULTUR »Penthesilea« von der Liebe der Äma-zoncnkönigin zu Achilles, und sein roman- Heinrich von Kleist Zum 150. Todestag des Dichters Selbstherrlich und einsam, stets auf fülltes Schauspiel »Die F'aniilie Scbrol-riie trreichuni^ dt*s Äußersten im Lebcti fenstein«. Kleist, an seinem Können wie-und Schaffen eingespannt, dabei mit der der einmal verzweifelnd, j^ini» in den Not imd dem Unverstündnis der Zeit und Staatsdienst zurück. Er wurde im Mai bei der Zeitgenossen kämpfend, die seine der Kfinigsberger DornSncnkammcr ange-urolien hntwürfe nicht verstanden, so stellt. Hier nahm er allmiihlich das Dich-lebte, wirkte und starb Heinrich von ten wieder auf. In den verhältnismäßigen Meist, der in der Dunkelheit Deutsch- Ruhe seines Daseins entstand neben dem lands und Preußens nach 1806 ein »Aniphytrion« (nach Moli^re), sein Lust- liender Ruter war für die deutsche I rei- spiel »Der zerbrochene Krug«, das immer heit und einer der größten nationalen zu den Meisterwerken der deutschen i)ichter unseres Volkes. Verzweifelnd an' Bühne gezählt werden wird. Wieder ent-sich selber und an seiner Sendung er- stand der Konflikt zwischen Amt und schoß er sich vor dem großen Aufbruch dichterischer Tätigkeit. Im unglücklichen reußen-Deutschlands mit der ihm bc-ijahr 1806 kehrte Kleist nach Berlin zufreundeten I ran Henr-ette Vogel am 21. rück. November 1811. Sein Grab am Wannsee j Bereit nacii Dresden überzusiedeln, bei Potsdam ist heute eine Gedenkstätte, wurde er von den Franzosen der Spio-die jedem Deutschen zu Uhrfurcht und > nage verdächtigt. Kleist kam auf die Gedenken mahnt an die Größe und die i Festung Joux im Jura und konnte sich 1 ragik eines der genialsten deutschen erst nach seiner Freilassung nach Dres-Dramatiker. | wenden, wo er seine verhältnismäßig Heinrich von Kleists Wiege stand in glücklichste Zeit verlebte. Hier wirkte er Frankfurt an der Oder, wo er am 18. als Herausgeber einer Zeitschrift. Er Oktober 1877 als Sohn eines preußischen schrieb seine leidenschaftliche Tragödie Majors geboren wurde. Auch er wurde zunächst Offizier. 1793 nahm er an der Belagerung von Mainz teil, 1796 am Rheinfeldzug. .^ber das militärische Leben damals befriedigte seinen hochfliegen-den Geist nicht, der sich früh mit dichterischen Plänen beschäftigte. 1799 nahm er als Sekondeleutnant den Abschied. Zu Ostern dieses Jahres finden wir ihn schon auf der Universität seiner Geburtsstadt, wo er Mathematik, Physik und Philosophie studierte. Das Studium der Schriften Kants wurde für ihn entscheidend. Aus ihnen entnahm er, daß es unmöglich sei, mit Hilfe der menschlichen Lrkenntnis zu einer uneingeschränkten Wahrheit und Gewißheit zu kommen. Sein faustischer Flrkenntnisdrang erlitt damit einen heftigen Schlag. Die seelische Zerrissenheit steigerte sich und führte schließlich zu einem Bruch mit seiner bisherigen bürgerlichen Welt. Wie er das Studium aufgegeben hatte, so gab er dann auch seine Tätigkeit im Zolldepartement zu Berlin auf, ja, er löste sogar seine seit 1800 bestehende Verlobung mit Wilhelmine von Zenge, um ganz der däniorw-schen Stimme seines Innern folgen zu können. Freisen nach F'rankreich und der Schweiz folgten, 1802/03 weilte er bei Wieland in Weimar zu Gast, wo er auch Goethe kennen lernte. Inzwischen schuf er an seinem F'rstlingswerk, dem »Robert Guiskard«, mit dem er sich mit einem Schlage .Ansehen und Anerkennung erobern wollte. Fs war ein gewaltiger Wurt, den er wagte, um sein Ideal dei \'ereinigung des Antiken und des Modernen zu erreichen. Von diesem Werk, das wirklich das Höchste versprach, ist uns nur ein Bruchstück erhalten — in einer meiner vielen Verzweiflungsstimmungen hat Kleist die Handschrift zu f\'»ris vernichtet. 1.S03 erschien sein ausgeprägt romantisches, \on Irrungen und Wirrungen er- tisches Ritterschauspiel »Das Käthchen von Heilbronn«. Bald aber klangen andere Töne auL Heiße Liebe zu dem in schwerer Not befindlichen Deutschland ließ ihn die »Hermannsschlacht« schreiben. Am hellsten und stärksten aber klang ilie Mahnung zu preußischem, soldatischem Pflichtgefühl auf in seinem unsterblichen »Prinz von Homburg«. Vergeblich versuchte der Dichter im Februar 1810 in dem damaligen Berlin die Aufführung zu erreichen. Sein Ziel der Aufrüttlung und Erhebung des Volkes schien ihm wenigstens mit der Gründung der »Berliner Abendblätter« zu gelingen, bald aber wurden sie von der Zensur unterdrückt. Kleist glaubte sich am Ende. Immer höher war die seelische und wirtschaftliche Not gestiegen. Dazu die Not des Vaterlandes und die anscheinende I-'rfolglosigkeit seiner Werke, vor allem seines sprachgewaltigen »Prinz von Homburg«, das alles kam zusammen, um ihm die Wahl eines Endes leicht zu machen, das die nachkommenden Geschlechter nur tief bedauern konnten. Unvergänglich lebt sein t)estes dramatisches Schaffen auf deutschen Bühnen, unvergänglich sind auch die besten seiner Novellen, unvergänglich aber ist er uns in erster Linie als.einer der größten nationalen Dichter Deutschlands. Herbert Steinmann Grole Erfdge Furtwlnglers in der Schweiz W'ilheJm Furtwängler gab innerhalb einer Woche vier Konzerte in der Schweiz, in Zürich dirigierte er das Tonhallen-Orchester und in Bern das Orchester der Musikgesellsdiaft je zweimal. da der ungeheure Andrang des Publikums in beiden Städten mindestens eine Wiederholung notwendig irtaclite. In Zürich, wo ein reines Beethoven-l^ro-gramtn gespielt wurde, kann sich die Presse an Ausdrücken der BegeisteruiiK und des Lotoes für den deutschen Meisterdirigenten nicht genug tun und schildert in langen Besrprechungen die erschütternde Ausdruckswucht und die technische Klarheit der F'urtwängler-schen Deutung. In Bern, wo Werke von Män-del, Schubert und Brahms geboten wurden, bezeichnet die Presse die beiden Furtwängler-Konzente als den Höhepunkt aHer musikalischen Sensationen Berns und stellt fest, daß in Purtwängler eine Interpretation, die zwischen subjektiver Auffassung und Werktreue die Mitte hält, zur absoliuten Vollendung gesteigert sei. Die Ovationen des Publikums für den deut.schen Meister schienen in beiden Städten keine Knde neli-riien zu wollen. Vergangene lahrhunderle klingen ani Wiener Sammlung alter Musikinstrumente Im Palais Pallavicini am Wiener Josefsplatz ist anläßlich des Tages der deutschen Hausmusik eine Sammlung alter Musikinstrumente der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Diese Sammlung stellt eine in ihrer Reichhaltigkeit und Kostbarkeit einzigartige Schau des Musiklebens vergangener Jahrhunderte dar. Reichsleiter Baidur von Schirach förderte ihr Zustandekommen. In mehreren Sälen ist die Entwicklung des Klaviers veranschaulicht, von seinen frühen Formen, dem Clavichord, Kielklavier oder Cembalo, Spinett, Tafelklavier bis zum modernen Hammerklavier und Konzertflügel. Darunter gibt es einige einzigartige Kostbarkeiten, so etwa ein kleines Clavichord, dessen Gehäuse die Größe und Form eines Buches hat. Dann ist die Gruppe der Hammerklaviere zu sehen, deren Entwciklung vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart ein imposantes Bild wienerischer Klavierbaukunst gibt. Schließlich die Instrumente unserer großen deutschen Meister Haydn, Schubert, Beethoven, Schumann und Brahms. Die Gruppen der Streich- und Zupf-inslrum^te enthalten zum Beispiel die berühmte l.yra da braccio aus dem Jahre 1511 und Gamben aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Unter den Zupfinstrumenten fällt die herrlich geschnitzte Cister des Girolamo de Virchi auf, alte italienische Gitarren und solche von Wiener Meistern. Die meisten ausgestellten Klaviere und zahlreiche Streich- und Zupfinstrumente sind wieder spielbar gemacht worden und werden bei Führungen und Hausmusikabenden von der außerordentlichen Klangkultur vergangener Jahrhunderte Zeugnis ablegen können. m '4-' Reiclisminlster Dr. Goebbels beglückwünscht den Altmeister des deutschen Films, Reichsminister Dr. Goebbels hat dem Altmeister des deutschen Films, Oskar Meßter, zur Vollendung seines 75. I.ebensjahres seine herzlichsten Glückwünsche übermittelt. i—i-Yl- äi -W vSmmmmmmmmmstsasiBm -h An die Wiener Akademie berufen. Der Landesleiter für bildende Künste in j Oberdonau, E. von Mandelsloh, wurde {vom Reichserziehungsminister zum Leiter der rüugegründeten Meisterschule für Kunsterziehung an der Akademie der bildenden Künste in Wien berufen. Mandelsloh hat sich vor allem einen Namen als Landschafts- und Industriemaler gemacht. + Neuer Kapellmeister der Münchener Staatsoper. Intendant Clemens Krauß hat den ersten Kapellmeister der Duisburger Oper, Heinrich Hollreiser, nach einem Dirigentengastspiel in »Lohcngrin« für mehrere Jahre an die Münchener Staatsoper verpflichtet. "1" Das ForsciiunK^institut für Lebens-geschichte nacli Salzburg verlegt. Das von Prof. Orthenio Abel aufgebaute For» schungsinstitut für Lebensgesohichte, das bisher an der Universität Gießen untergebracht war, wird nunmehr nach Salzburg übersiedeln. Das Institut hat in der Wissenschaft deshalb besondere Bedeutung. weil es die Altertumswissenschaft auf eine ganz neue Grundlage stellt. Die Sammlungen und Büchereien des Forschungsinstitutes werden im Stift St, Peter untergebracht. + Ein 12-iähriger QelgenkUn&tl^. Gin seltenes Musiktalent hat der 12-iährige Peter Madie in Schüttenhofen in Südböhmen entwickelt, der bereits seit sei-neni 6, Lebensjahr von bekannten Musik--Pädagogen und Qeigenkünstlern Unterricht erhält. In den nächsten Tagen wird der junge Virtuose erstmalig in Konzerten auftreten, wobei die Programme Weikc von Paganini, Mozart, Tartmi, Händel und Dvofak vorsehen, die die außerordentliche Begabung des Jungen» u'iter Beweis stellen. t Tanz^iel-Urauffülirung in einem Lazarett. Dis Tanzspiel »Der standhafte Harlekin« von Ralf Ebersperg wird im Rahmen ucr Truppenbetreuung und in Form eines bunten Abends, der unter dem Motto »ja, so geht es in der Liebe« steht, auf Reisen gehen. Die Uraufführung findet unter der künstlerischen Oberleitung von Ballettmeister Rudolf Kölling vom Berliner Deutschen Opernhaus in den nächsten Tagen in einem Berliner Lazarett statt. -i- Finnischer Professor über aehie D^tschiandreise. Der Rektor der Universität Helsinki und bekannte Mathe-matik-Proffessor Rolf Nevanlinna nahm an der Herbsttagung der Deutschen Ma-theniatisclien Vereönigung in Jena teil und machte ferner eine Rnndreise durch l^eutscliland als Gast der Nordischen Gesellschaft, wobei er an verschiedenen Universitäten Vorträge über Finwlandi und die Entwicklung der finnischen nationalen KuUur hielt. In einem lntei*vi€w in der Zeitung »Uusi Suotni« drtidtt© Prof. Nevanlinna aus. daß es ütarra-sehend sei, zu beobachten, wie in Deutschland trotz des Krieges Zeit und Kräfte für wissenschaftliche Art>cit vorhanden seien, und drückte seine Bewunderung aus, daß die 'Hochschulen ihre Tätigkeit weitgehend fortsetzen. Beson^ ders unterstrich der Professor das warme Interesse, das alle Finnen in Deutschland ihrem Lande gegent^ber so deutlich zu spüren bekämen. rillllllMilllllMlllltllltlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllg 1 DIE GELBEN PEi2LEN| I EIN ABENTEUERLICHER ROMAN 1 kMiiiiiiiittiiiiii VON HANS RABL niiiimiiiiitMtli Corvnaht hv Vcrtac Knorr «5t Ilirth, Mliiiclien 1940 (16. Fortsetzung) Sic weinte; tonlos, fdine Schluchzen rannten ihr Tränen über die eingcl'iHe. ncn Wangen. »Jetzt ist es mir bitte»'er, Jan, als früher, daß ich sterben soll. Ich hätte gern gelciit — so gern wäre ich mit der ,,l*inaia", mit dir noch weit, sehr weit gefahren —« \ir starrte sie ohne Begreifen an. »Ja«, Ilüstcrtc sie, die schmalen Brauen schmerzlich zus.'tmniengezogen, «ja — erst hielt ich dich für einen unausstehlichen Angeber und Kraftprotz — verzeih mir da! Ich hab's dich wohl auch fühlen lassen aber dann, wie du warst, während dein Schilf zerbrach, wie du mich durchs Wasser getragen hast — und Jiuch später, hier - ich hab' dir nicht richtig danken können, doch nur, weil ein fremder, unpersönlicher Dank keinen Platz hat zwischen dir und mir — und — ich dachte, ich hätte mich wohl in dich vorliebt, aber dir sei ich gleichgültiger, als Djokja es ist. kh —« sie schluckte schwer, »ich muß das ja auch jetzt glauben. Nur, es macht mir nichts mehr aus, dir tr< übergefallen war, und rührte sich nicht* Drei Tage lang suchten sie das Mädchen. Es gab keinen Stein auf der gan* zen kleinen Insel, den sie nicht umgedreht, keinen Büschel Alang-Alang, i?» den sie nicht gestochert hätten, keine dctl wenigen Palmen, auf die sie nicht geklettert wären, Umschau zu halten; unerbittlich hetzte sie van der Stappen, def selbst nicht mehr schlief von dem Augenblick an, in dem ihn Djokja, das braune Gesicht schreckfahl, aus abgründiger Be.» wußtlosigkeit geweckt hatte. Sie brummten erst tmlereinander, dann murrten sie laut ^wptTWr 296 »•Mit^rfer Zeifa^g* NovemHer 19'4t Sehe 5 AUS STADT UND LAND imtiiiiiiiiniiiitttiMiiiiiiiiitHiiiMiiimtiitiiiiiiiiiiiiiMiiiiiHiiiiMiiiiiiiiiHiifiHiiuiimiHiitiHiHiiitiHKmuiiioiiiHiiiNimHiiiiiiNiniiiiiHiiiHiiiiiHiNiitmiiiinitiiiiiiiiiiiniiniiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiHiiiiiiniiiiiiiitHiii Ansiedlerlietreoeriiiiien für die Untersteimnark □er Qruss Zu d«n schönsten Ausdrucksformcn der menschlichen Gemeinschaft gehört der QruB. Er ist zunächst Ausdruck froher Qememschaft. Eine heile Freude ist eö oft, zu erleben, mit welcher freudi-Kcn Herzlichkeit manche Menschen den Oruß bieten und entgegennehmen. Preude un»Heil« zugerufen wird. Mit jedem Qruß wünschen wir dem Volksgenossen, dem Kameraden eine gute Fahrt durchs Leben. Jede Begrüßung mit dem deutschen Gruß ist ein herzhafter Wunscli für das Heil des deutschen Volkes und des Führers. Jeder deutsche Gruß ist ein kurzes Gebet zur Gottheit um Segen und Glück. Anton Holzner. Die für die Ansiediung in der Untersteiermark bestimmten Betreuerinnen wurden in der Gauschule der NS-Frauen-schaft Steiermark einer neuerlichen weltanschaulichen und praktischen Schulung unterzogen. Die Leitung der Schulung hatten Parteigenossin Dorothea H a r d e-l a n d , Sonderbeauftragte der Reichs-Irauenführung Berlin für die Umsiedlung, und Parteigenossin G. Braun, Abteilung Grenz-Ausland, ebenfalls von der Reichsfrauenführung Berlin. Die Hauptabteilung Hilfsdienst entsandte auch eine Vertreterin. Nach der Begrüßung hielt Parteigenosse Hardeland den Betreuerinnen den Umfang Ihrer Arbelt, den schweren und anstrengenden Dienst vor Augen. Parteigenossin W o I c z i k von der Gaufrauen-schaftsleitung Steiermark behandelte die geschichtliche und kutturelle Entwicklung der Steiermark und erwähnte hitbei besonders das Unterland und dessen bevölkerungspolitische Verhältnisse. Parteigenossin Braun (Berlin) sprach Uber das Auslandsdeutschtum und die volkspolitischen Aufgaben der Ansiedlerbetreuerinnen im allgemeinen. Sie hob den Bauernstand als ewigen Blutsquell des Volkes hervor, sie schilderte die große Liebe der Austandsdeutschen zum Vaterlande, ihre Sorgen, Not und Angst. Sie zeigte den Ansiedlerbetreuerinnen auch die große Linie des Volkstums-kampfes, in dem sie nicht nur eine für sorgende, sondern auch eine führende Aufgabe zu lösen hätten. In der Ernährung,'' Säuglingspflege, Kindererziehung und Sauberkeit, aber auch weltanschaulich muß die Betreuerin die Ansiedler beraten und ihnen helfen können. Die Ansiedlerbetreuerinnen wurden in der Mütterschule der NS-Frauenschaft auch mit der Wochenbett- und Säuglingspflege vertraut gemacht. Ein Probekochen für Säuglinge und ein Vortrag über südsteirische Küche beendeten die Schulung. lüRieiHlH Bwliiii kr ReidH-sfranmlmiliiiig Der Gau Steiermark kann mit bcrech-ti'gtem Stolz auf das bisher gemeldete Ergebnis der Reichsstraßensammlung am vergangenen Sonntag blicken. Es beträgt 779.610 RM. Während Im Vorjahr bei der gleichen Sammlung 340.000 RM erzielt wurden, stellt der heute vorliegende Betrag rund das Doppelte dar. An diesem Ergebnis hat die Unter-Steiermark den hohen Anteil von 174.200 RM, Der Kreis Feldbach konnte sein Ergebnis von 11.900 RM Im Vorjahr auf 18.000 RM in diesem Jahr erhöhen. Im Kreis Graz.Stadt steigerte sich das Ergebnis mit 197.248 RM auf das Dreifache des Vorjahres. Der» Krefs Judenburg meldet eine Steigerung von 20.200 RM im Vorjahr auf 30.000 R^M. der Kreis Leoben von 29.000 RM au« 54.000 RM, der Kreis Mürzzuschlag von 18.000 auf 27.000 RM und der Kreis Voitsberg von 22.000 auf 30.000 RM. Flasckei Hr S«Mln Samstag* d«a 22, Novtobtr, FlaiclMn« fammliiiig in d«r Untertteleriiiaric Die Versorgung unserer Truppen im Osten in der kalten Jahreszeit mit wärmenden Getränken macht die sofortige BcreitsteHung einer größeren Anzahl leerer Flaschen erforderlich. In allen Gauen des Reiches fand eine Flaschensammlung statt, bei der Hausfrauen die von ihnen nicht benützten Flaschen bereitwilligst der Wehrmacht z^ur Verfügung stellten. In der Untersteiermark wird die Flaschensammlung. wie bereits berichtet. Samstag, den ^2. NovenAer, durchgeführt. An diesem Tag sollen die Hausfrauen der Untersteiermark Flaschen, soweit sie in» Haushalt selbst nicht be- nötigt werden, bis acht Uhr früh yor das Haustor oder in den Hausflur stellen, QcsammeH werden Getränkeflaschen aller Art. und zwar Weißweinflaschen, Rotweinflaschen. Branntweinflaschen, Li kör- und Fruchtsaftflaschen. Schaum-Weinflaschen, verschiedene Spezialfla sehen sowie Korbflaschen. Soweit Flaschenhülsen, die sich für die Verpackung eignen, in den Haushalten vorrätig sind, werden auch diese erfaßt. Nicht übernomtnen werden Medizinal flaschen, Bier- und Mineralwasserfla sehen. BwIicImi ii Ihr MvlnrHr Bmi Eröffnung Sonntag, den 23. November In den Räumen der Marburger Burg det In der Zeit vom 23. bis 30. Oktober eine Buchausstellung »Das deutsche Buch« statt, die von der Abteilung Aufklärung und Propaganda des Chefs der Zivilverwaltung durchgeführt wird. Die Buchausstellung bringt einen le bendigen Ausschnitt aus dem vielfältigen deutschen Buchschaffen. In lebendiger Schau deutscher Bücher aus allen Lebensgebieten wird der überzeugende Beweis erbracht, daß im Deutschen Reich auch mitten Im Kriege die kulturelle Arbeit weitergeht. Nntrafs „imrinir ii iirbwo ^ Wie schon kurz gemeldet, bringt das Steirisdie Landestheater Nestroys Possö »Unverhofft« 9m'24. November 1941 zur Aufführung. In Nestroys Komödien ist die Gabe logisch veranlagter Geistigkeit mit der Gabe bildhafter sprachlicher Darstellung in einmaliger Weise vereinigt. Im Jahre 1845 fand -die Uraufführung von »Unverhofft« am Theater an der Wien mit großem Erfoige statt, das Werk wurde 85 mal mit großem Eiioige aufgeführt Eine Zeitung des Jahres 1845 schrieb: »Wir müssen gestehen, daß dieses Produkt der Laune des wahrhaft genialen Nestroy unstreitig eines seiner besten Werke ist.« Gleichwohl ist das Werk für lange Zeit mir selten über die Bühnen gegangen. Trotidem lohnt es sich neben seinen bekanntesten Werken, »Lumpazivagabundus« und »Zur ebenen Erde« sowie »Im ersten Stock«, diese mit echtem Mutterwitz erfüllte Passe zu seinem Recht konimen zu lassen. RBckUick anl die Vmamriainni im Kreis Pcttai Im Rahmen der Versammlungswelle des Steirischen Heimatbundes fanden im Kreis Pettau 27 Groß- und 47 Kleinver-.sammlungen statt. An den Großversammlungen nahmen 26.000 Untersteirer teil, 14.0(X) fanden sich zu den Kleinversammlungen ein. 40.000 Untersteirer des Kreises nahmen das Gedankengut des Steirischen Heimatbundes dankbar auf und beschritten den Weg, der sie in die deutsche Volksgemeinschaft führt. VsHnvoMlalrt in Kreis COH Im Oktober wurden bei den Mütterberatungen im Kreis Cilli 1116 Khider vorgestcHt. Die Hilfsstellen wenden nach wie vor starte besudit (1689 Parteien), da die Frauen wlsßcm daß sie bei den Hilfsstellenleiterlnncn in allen Angelegenheiten Rat und Hilfe fmden. Trotz aller Betreuung wird eine wirtc-liche Verbesserung der Qesundheitslage vieler Familien nicht möglich sein, so lange sie in den denfkbar schlechtesten und ungesundesten Wohnungen hausen müssen. Die Zahl der Pflegekmder hat wieder zugenommen, da viele Mütter hifolgo des einstigen großen Elends so abgestumpft sind, daß sie trotz Ermahnungen und Hausbesuche.! ihre Kleinen nicht genügend betreuen. Um einer vollständigen Venvahrlosung vorziAeugen, wer-» den die Kinder auf Pflegeplätzen untergebracht. Oiisere langen lieiii önaleilunis-eittsals Seit dem 10. November befinden sicli fünfzig Jungens aus der Mahrenterger und Abstaler Gegend in Gurkfeld wn Stdrischer Heiniatbund — Amt VolkMIdtttg ThMt^rrlng II. Für die RingvorRtellung am Montag, den 24. November »Uf^VERHOFFT«, Volksposse von J. N. Nestroy. sind die Eintrittskarten in der Vorverkaufsstelle des Amtes Votkbildung, Tegetthoffstr. (Ecke Gerichtshofgasse) ah-2utiülen. Mitgliedausweise mitbringen 9074 Steirischer Heimatbund — Amt VolkbOdang Montag, den 24. November um 20 Uhr Kammerniusiksaal. Schmiderergassc Nr. o »DER TAG DER DEUTSCHEN HAUSiVlUSIKt Leitung Musikdirektor Hermann Frisch Eintrittskarten in der Vorverkaufsstelle de« Amtes Volkbilduiig, Tegetthoffstraße, Ecke Gerichfhofgasst', von 0.50—0.80 Rpf erhältlich. Mm Der erste irummiradier am Wiener Graben kutschierte in den Himmel „Mei Stolz san die Rösscr und s' Zeugl dazua..singt man heute noch in allen Ffcurißenschenken von Grinzing bis Nußdorf. Und man erinnert sich dort noch gern an die Glanzzeit der Wiener Fiaker, an die vielen Originale unter iluien« die ihre eigene * Fahrweise und ihren bc-Ktimniten Standplatz hatten. Zu diesen Originalen gehörte auch .Andreas Schönhuber der dieser Tage im 80, Lebensjahr zu Wien gestorben Ist Er besaß den ersten „Gummiradier" am Graben, jenem historisclien Stralk^nzug im Stadtzentrum mit der l)erOhmten Dreifaltigkeils-Säule aus dem Jaiire 1679, der von jeher ein .Mittelpunkt des Verkehrs gewesen ist Mit seinen l>eidi'n prächtigen Rappen und dem wohlgrpflegliMi „Zeugl" Nr. 32 war Schönhul>er dor gesuchteste Fiaker seiner Zeit. In Samtrock und Pepitahoso, mit dem „Stößer" auf dem Kopfe und der unvermeidlichen „Wctschina" im Munde lenkte er mit cU-gantcn PcitschcnschwOn-gen und loichlem Ziingi'nschnalzen seioj Gefälirt stolz durch die Slralien. Das Wiener Lohnfulirwerk wurde nach einer alten Stadlchronik l>creits im Jahro 1510 mit der Hinführung ilfr sogenannten „Fliegcnsrhiilzen". primilivcn, einspännigen Wagrn niil HrrlU'rsilzrri und Rohr- verdtck, begründet. Hieraus entwickelten sich dann später die Stell- oder Zei-seiwagen. Im 18. Jahrhundert schon ver mehrten sich die Wiener Lohn kutschen derart, daß 1720 die erste Fahr- und Ta-rifo^nung eingeführt werden mußte. Die zweispännigen Droschken I. Klasse, die wegen ihrer hcn"orragenden, schnellen Pferde und feschen Kutscher meist vom .\del, Offiricren und anderen „Noblli täten" benutzt wurden, hfeßen jetzt Fiaker. Die einspännigen Fahrzeuge aber wurden Komfortables genannt. ■Ms .\ndreas Schönhuber im twsti^n Mannesalter stand, um 1890, gab es in Wien noch Ober 1000 Fiaker und rund 1700 Komfortables, Niemand ahnte damals, wio schnell es mit dem altehrwürdigen Gewerbe abwärtsgehen sollte. Mit seinem Gummi-rädler kämpfte auch Schönhuber seil der JahrhunderlwcMKle verzweifelt gegen das große Fiakerslerben an. Es sclueji, als seien die „Zeugl" zum günzliciien Untergang. verurteilt. Doch konnte der Veteran des Knischbocks noch miterleben, wio in unsorrn Tagen der Renzincin-schränkung und des „roten Winkels" die Fiaker xu neuem Anaehen und vielseiti. ger Beanspruchung gelangten. In der Stadt an der schönen, blauen Donau kann man jetzt wieder regelmäßig ties alt-verlraute eilfertige llufgetra|>pel, l^eit-sclicnschnalzen, itädiTrullQU und Iroho Wiehern vernehmen, von dem unseiv Ohren so lange entwöhnt waren. Auch Schön-hubers LelKMisabend erhielt dadurch wieder eine (ienugluung und Freude Eine kleine Geschichte aus dem Lande der GPU im gleichen Hause wolmen Pelago-juschkin, Macliorkin, Mawrikljew, die Pra-»iiovjtt Miclialjowna und die Maria Iwa-oowna Sarynzewa. Die Sarynzewa s.igtc beim Treppenwi-leise zur Michaljowna: „Wi.sseji möchle ich, wovon dieser Machorkin eigentlich lebtl" „Wovon er lebtr' fragte die Michaljowna zurück. „Na, er ist doch von der GPU l>estochen. Da\'on lebt er, uns zu beot>4chten ist er da." „Der Hand! Und wer l>eobachtet ihn?" „Ihn? fJun, das weißt du nicht? Ihn beobachtet doch der Pelagojiischkin, der wieder wird von Mawrikijew Iteobachlel und den beot>achten Sie doch. So ist dab" „Und Sie beotuchlen mich...*' „Nun gewiß doch. Es beobachte! jeder ia diesem Hause den anderen." Sic sah nachdenklich vor sich hin. „liigentlich w4w oa ja einfacher, daß man sich wr-atändigle und daß fortan keiner mehr cten andern lieobachlete. In Frieden und Freude könnten wir da lelxui." „Al)er die GPU, mein Täul)chcn'/ Wus würde die Gl'U wohl dazu sagen? Sic gibt ihr Geld doch nicht umsijnsl aus, si« ^11 Meldungen haU'nt" Sie lachte dabei, die t>rave Snrynzewa, zog ihre Fu-sclllasche au^ der Rorklasche, genehmigte eiuen Schluck und bot auch der Nachbarin an. Sie war schon nicht melir gaim nüchtern, denn sonst hätte sie ein ao verfängliches Gespräch garnicht augelac-geo. .\l>er auch bei der Michaljowna, was die andre wohl bemerkt hatte, stimmte es nicht mehr Ranz da oben. Sic liatte sich in jenen Zusiand der völligen Gleichgültigkeit gegen die Zukunll hineüigetrunken, in dem die letzten Offenheiten plotzUch wie lustige kleine Straßenzurufc freigegeben werden vom Herzen an den .Mund. „Hi, hi", kicherte die Michaljowna, „da wir ohne Zweifel alle fünf das Geld der GPU dem Beamten wiedergeben, der es uns auszahlt, damit er uns nicht anzeigt, da können wir ruhig weiter so tun, als täten wir so, etwas ru tun, und er wird uns wieller-hin nichls tun. .\ur wäre es einfacher, wenn er das Geld dann gleich von voni-herein beliielte.. .1" Sie war ganz glücklich. in ihrer Trunkenheit auf einmal hell.^icnug geworden zu sein und den Leerlauf durclischaut zu haben. Ganz anders die langsam denkende Sa~ jp'Nuzewa. Sie sah die Kollegin uud Rivik-lin bange an und fragte schüchlem-be-sorgt; „Ja, dann hätten er und wir fünf aber garnichts mehr zu tun?" .VifreU leichter. Vttriang^t Ub«rall dl« ..MARBURGER ZEITUNG" SeMe 6 >Marlyurger Zeltung« 21. November 104t Nutinner ^95 Kreis Rann, wo sie dem Kreisansied-lunjTSstab der behilflich sind. Lasrer-mäßig sind sie im sohöncn und großen Pfarrhof untergebracht und werden auch da verpflegt, wozu zwei Wirtschaftslc:-terimien venpfliohtet wurden. Trotz der bedingten Schwierigkeiten haben sich die Erfilgreiche Arbeit im Kreis lieltii Großer D1en«UppelI der Kretoftihrung' Der Große Dicristappell der Krcisfüh-rung Pettau am 19. November erhielt seine besondere Bedeutung durch die ^hnell und m in das u«n.hl« | ^7e,en~,,s Bunde.fuhre,;: dem Leben und Treben dieser großen Ali- ^jj^h der Eröffnung durch Führungsamts-siedlungsaktioti hmemgemnden und ste- leiter B ü r g e r ni e i s t e r und einlei. h^ tagUch auf dem ihnen zugewiesenen .enden Worten des Kreisführers Bauer, Posten: Sie haben die Hauser für diej^je einzelnen, vollzählig erschienenen Angekommenen zu reinigen und die Leute Ortsgruppenführer des Kreises Pettau 5FU ihren lierdsteHen zu führen, eine ^ über Aufbau und Arbeit ihrer Ortsgruppe schwere, aber schöne Aufgabe! Man i Bericht erstatteten. Es waren nur kann schon heute feststellen, daß sich die knappe, schlichte Worte und ' doch Jungen trotz ihres geringen Alters in je- konnte man die tiefe Befriedigung die-der Lage zurechtfinden und ihre Auf- ser Männer über die bisher vollbrachte gäbe vorbildlich erfüllen. Für sie ist die- Arbeit erkennen. .Nur ^wer um die Arbeit ser. Einsatz vielleicht die beste Schulung gerade in den Landgemeinden weiß, kann für ihr zukünftiges Leben und sie wer- j annähernd ermessen, was in den Verden aius diesem Einsatz zurückkehren gangenen Monaten geleistet wurde, weL mit dem stolzen Bewußtsein, mitgeholfen ches Maß an Begeisterung, echt natio-zu haben an einem großen Werk. lialsozialistischer Einsatzfreude und Zu- ifl ___j iflÄiÄ#«!« rücksetzung aller persönlichen Belange " MmRiiV AllifllCr DINI nWipmS" nötig war, um in dieser kurzen Zeit die Organisation in allen ihren Gliederungen zu erstellen, die Dienststellen allen zeit-Durch die Aufbauarbeit, d>e m den bedingten Widrigkeiten zum Trotz zu ms Reich eingegliederten üebieten ge- wahren SchmuckkästcTien auszubauen leistet werden muß utid den durch sie und gleichzeitig auch noch die ganze bedingten" Zuzus: von Arbeitskräften, ist häufende Arbeit, die tä^Hch anfällt, zu die Nachfrage nach möblierten Zimmern in einem Maße gestiegen, daß der Bedarf nidht immer gedeckt werden kann. Die Wohnungsnot auch auf diesem Gebiet nehmen gewissenlose Zimmerver mieter oft zum Anlaß, Preise für oft not cNirftig hergerichtetc möblierte Zimmer zu verlangen, die weit in das Gebiet des Mietpreiswuchers hineinragen. Daß liiit derartigen gewissenloseti Elementen t« aller Schärfe verfahren wird, zeigt cwhc Maßnahme emes Reichsverteidi-SfuniSskommissars. Eie Einwohner in Aubing bei München verlangte für ein notdürftig eingerichtetes Zimmer, in dn rnlN-ersilät in Preß-lyurg. Der derzeitige Ciesandle Kroatiens in Berlin Dr. Ftudak hal noch in seiner Eigenschaft als kroatischer Unterrichtsminister mehrere Stiivndien für slowakische Sin-donton in Agrani 0. Kroatische Eisenbahner von der Deutsch-jandr^ zurückgekehrt. Eine Abordnung kroatischer Kisenbahnfachleute mit Staatssekretär Markowitsch an der Spitze, die auf Einladung des Rechsverkehrsministers deutsche Verkehrseinrichtungen berichtigt hatte. wieder nach Agram zurückgekehrt. Die Mitglieder der Abordnung äußerten sich über die herzliche Aufnahme sowie die gewönne-nen Eindrücke sehr befriedigend. Vieles, was Besichtigung von Bahnhofanla-gen, Werkstätten usw. gesehen hatte, würde ihnen in der Heimat als wertvoiter Fingerzeig dienen. 0. Zentrale Fürflorgefltelle der Deutschen Volksgruppe In der Slowakei. Der Führer der Deutschen Volksgruppe in der Slowakat NuhritTer SeHe*T ^aatssekretär Ing. Karmasin, legte dem slo- J \vakischen Parlament einen üesetzantrag über die Errichtunj; einer zentralen Vursor gesteile bei der Deutschen Partei vor, der demnächst zur Verhandlung im Plenum gelangen wird. Die sozialpolitischen Erfordernisse der Deutschen Volksgruppe in der Slowakei wurden fast 15 Jahre hindurch von den eigenen Organisationen der Volksgruppe er-föllt, vorerst von der Landeskommission für Jugendfürsorge und deren Zweigstellen, seit 1938 von der zentralen Fürsorgestelle der Deutschen Partei, die nach dem Muster der NSV aufgebaut ist. Nunmehr soll diefce Fürsorgezentralc auf gesefzIicHe Grundlagfe gestellt werden, um allen sozialen und gesundheitlichen Aufgaben besser gerecht werden zu können. o. Ein detitsch-bulgarisches Institut für Land Wirtschaftsforschung. In Sofia wird ein deutsch-bulgarisches Institut für Landwirtschaftsforschung eröffnet. Mit dem Bau des Instituts soll im Frühjahr begonnen werden Zur Vorbereitung treffen in Sofia zwei Vertreter dA zuständigen Kaiser-Wilhelm-Insti-tuts ein. WIRTSCHAFT iNiiHtiiMiimiiiniiiiiiiiMiiiiiiMiiiiiiniiiiiniitiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiitiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiniiititimnimmifinnfnimiftiiiintttfmiiininnnmi Europas Getreideversorgung gesichert ErschMeßutis der riesigen Getreide queUen des Ostens Damit der eurapäische Kontinent seine 350 MilL Einwohner mit Öetreide ganz aus eigener Ernte versorgen kann, fehlen nur etwa 6.7%. Diese Fehlmenge könnte schon aMein dadurch hereingebracht werden, daß Frankreich seinen Boden so rationell und vollständig bebaut iind ausnutzt wie Deutschland. Nach einer Berechnung: des Instituts für Wirts^aftsforschung könnte Frankreich auf seinem Boden ^ Mili. Men-sdien mehr ernähren, wenn ts moderne Bewirtschaftunigsmethodcn anwenden und keinen Boden brach liegen lassen würde. Damit wäre dann die Getreideernte sogar um-10 v. M. und nicht nur um. 6.7 V. H. erhöht. Nun kommen aber seit der Erschließung des Ostraumes ganz neue und große Möglichkeiten der Verbesserung der Getreidevefsorgung: hinzu. Der Füh- rer sagte in München, es werde für ganz Europa eine Erlösung sein, wenn die Fruchtbarkeit dieser Erde ganz Europa zugute kommen werde. Der Prozeß der Erschließung der Getreidequellen des Ostens wird sioJi nach ähnlichen Methoden vollziehen, wie wir sie nach 1933, zuerst im Reiche seihst und dann in den besetzten Ost- und Westgebieten, angewandt haben. Die hinter uns liegende, nunmehr achtjährige Erfahrung ist ein ungeheuer wertvolles Kapital für die be-wrstehende neae,. Aufgabe im Osten. Man denke dabei an die Erfolge der »Ostland« im früheren Polen, insbesondere aber auch in Frankreich, Im Osten -dreht es si«h isowobl darufti. die Sdhäden^ des bolschewistischen Systems in der Landwirtschaft zu beseitigen, als auch die Hektarerträge zu verbessern. Irflfcielen, dem Generalgouvernement nnd dem Protektorat. y Dcufach-fltowaklsche Verhaadluii|{pejjiniien iji B<;rlin die ango.kündiglcii Verhandlungen der deülsch-slowakischen Regiorungsausschüsso über die gcgtMiseilif^ea wirlschaftlichen Brzif-hungfn. Im' l>esonderen wordf ülx'r di*-Abwicklung dos gegciisieitigen Zahlungs-vcrkclirs gesprochen werden. X SpanlsehR Rohflloffkontrollü erweilerl. Durch eine Verordnung v^Mirde die Liste der unter der Kontrolle der sptinischcii Regierung sichenden Waren um folgende .\rtikel erweitert: Ast>est, Ma^?npsium, Kobalt, Wismut, Graphit und Glimmer. Wafcto H d«r IH»rMM8»HMi KMfkranf Zum Abschöpfen der überschüssigen Kaufkraft und zu ihrer Bändigung gibt es zwei Mittel: Sparen "und Steuern. Entweder die nicht verwendbare Kauf-kraft wird gesfpart oder sie wird weggesteuert. Praktisch geht In Deutschland beides nebeneinander her. Die überschüssige Kaufkraft wird auf etwa 4 bis 5 Milliarden RM geschätzt. Es gilt also, Maßnahmen zu treffen, um etwa diesen Betrag zu erfassen. Die Errichtung eiserner Sparkonten bedeutet einen energischen Schritt zur Bindung von Kaufkrift durch das Sparen. Theoretisch hätte die MöglichkeH bestanden,, ähnlich wie mn es in England und Amerika l^absichtigt, das Zwangssparen einzu-fi^hren. Aber gerade diesen Weg hat dieser von den Demokratien immer als Zwangsstatt verschrieene Staat nicht getan. Er bietet dem Sparer ungewöhnlich günstige Prämien und überläßt es ihm, ob er davon Gebrauch machen will. Niemand ist gezwungen, diesen Weg zu gehen. Wer sein Geld braucht, weil er eine .große Familie hat oder besondere Verpflichtungen gegenüber Angehörigen usw. hat, oder wer aus irgendwelchen anderen Gründen sein Geld nicht festlegen will oder kann, braucht es nicht. Andererseits wird sich jeder, überlegen, wie er es einrichten könnte, um die gebotene Prämie möglichst ganz auszuschöpfen. Es ist also kein Zweifel, daß die eisernen Sparko-nten viel Kaufkraft binden werden. « WirtsdiaflsnoliieD j< Postdlcnal mll dpr Unlersleiemuirfc ol^ EfaischränkunK. Da die Sonderbc-stimmungen für den' Pakcldiensl aus den •'^'^JK'gli^^dt^rlen Gebieten von l'nforsleier-mark, Kärnten und Krain, die die Beifügung von A.us]andspaketkarU>n und Zollinhaltserklärungen vorsahen, abgeschafft sind, ist nunmehr der allgemeine Paketdienst mit diesem Gebiet nach deji ir>-ncrdeutschen Versendungsvorschriften ohne Einscliränkung zugelassen. Gleichzpi. lig ist auch der .allgemeine PäckchendLcnst zwischen diesem Gebiet und dem übrigen Reichsgebiet nach den innerdeutschen Versendungsvorschriften und Gebühren gestattet. Ferner wurde die bisherige Beschränkung des Ilöchstgi'wichtes wn Briefsendungen des allgenii'inon Verkehrs aiif 500 Gramm abgescharrt. X I>ip LpHmiii:! der Knerg1pvprM>rgung Südsteirrmark (i. Wie bereits berich-tcL hat der Chel der Zivilverwaltiuig in der l^nlersteiörmurk die Salzung der Ener. gieversorgung Südstoierniark G. be-knnntgegobeu. I"'ür die Zeit V4.)u fünf Jahren wurden lolgendi' VorslunkororoNt zwischen Deutschland, Italien imd Ln|{am. hn Sinne eines Abkommens zwischen den Oi-reküonen der deutschen, ilaliacht!Sätzc lür die nach den Halen Fiume, Triest und Pola gellenden ungarischen Waren unwrändert? auch wenn sie nicht auf dem direkten Wege in die italienischen HSfen gelangen können. X Preliblldung hei Pelzen Im Reich. Der Preiskommissar hat die Preisbildung in der pelzverarbeitenden Industrie im Hcich in ähnlicher Weiw geregelt wie früher schon die Preise in einzelnen Zweigen der Rekleidungsindustrie. Bei Pelz-warcn werden die Preise gebildet aus dcji tatsäch liehen Einkaufs}>reisen der Felle, aus den Veredliingskoslen, den tatsächlich aufgewandten Fertigungslöhnen und den Gemeinkosten mit Gewinnaiif-Schlägen. Zwei Sonderheiten, die sich aus der Eigenart der Pelzbranche ergeben, sind dabei bemerkenswert. Die partieweise eingekauften Felle sind meist ungleich; der felzverarbeiter darf daher durch .Vussortieren der einzelnen Felle besondere Sorümcntsprcisc bilden, alier ihre Summe darf den tatsächlichen Einkaufspreis des ganzen Sortiments nicht riberslcigiMi. Ferner hat der Preiskommissar zwei Gruppen von Pekarbeitern gebildet, von denen die. eine höchstens 70 Pfoz., die andere abei' nur oO Prcrr aK At>gellung für die Gemeinkosten uhd den Gewinn aufschlagen darf. X ^leldepfHcht bei l-linüuhr vun ZipgMn und Baustphira bns KHeh. Die Einluhr von Hausteinen und Ziegeln aus dem .Ausland ins Reich wurde jetzt auf Grund eines Hundschreihens der Heichsstelle für Steitic und Erden eijier besonderen Konirolle unterstellf. Der Xieldcpflii^ht unterliegt auch die tinfuhr aus den iws'ctzlen Die leirafskandiilattn Im Mamle der VMker Wen führt man vor den Traualtar? Mit kaum einem' Geschöpf der Erde hat sich der Volksmund aller Zeiten so intensiv beschäftigt wie mit der Frau. Je nacli der Stellung, welche die Frau .in einem Lande einnimmt, und der Achtung, die man ihr entgegenbrfngt. sagt ihr dei' Volksniund artige Schmeicheleien oder grobe Wahrheiten, In'eiiiem Punkte ^b'er ist bei fast allen Völkern eine gemeinsame Linie zu erkennen, über die Fraiuen. die man heiraten und die man nicht'liei-raten soll. »Wie die Mutter, so die Tochter!« "sagt ein deutsches Wort, Das'heißt, man soll auf die Familie achten. Diese Weisheit des Alltags bringt auch klar das vielzitierte W'ort.zum Ausdruck: »Willst du gern die Tochi^ han, sieh vorher die Mutter an.* "Arabischen Ursprungs ist das Wort: »Eine Viper erzeugt nur eine Viper.« Au-f gleicher Linie liegt das tür-ki.sche Wort: »Nimm den Stoff nach der Elle, die Tochter nach der Mutter.« Die Sipanier und Italiener huWigcn einem Grundsatz. Man sagt dort: »V/er sich die Frau aus fernem Lande holt, hat oft für die neuen Verwandten Ausgaben zu machen.« Ein anderes Wort besagt: »Wer in die Ferne geht, um zu heiraten, will entweder betrügen oder er wind betrogen.« Über die Frage, ob man der Schönheit wegen heiraten -^11 oder nicht, sind die Meinungen geteilt. Der-Spanier ist sehr für Schönheit eingenommen, wie aus den Worten hervorgeht: »Kein liäBlichcs Mädchen und keine grobe Goldarbeit.« Sehr deutlich bringt diese Ansicht auch das folgende Wort zum Ausdruck: »Nicht um eines Hauses, noch um eines Weinbergs willen nimm eine Frau, die einem Affen gleicht.« Weisheit und Kenntnis der Frauenseele, spricht aus detn arabischen Wort: »Wer eine' Schönhe'it will, muR sein Haus v.erkavifen.«- \^'ir Deutschen werten die Cliarii^kter-eigenscliaften einer Frau höher al.s ihre Schönheit. Kurz und klar heil,U es: »Schönheit brockt man nicht in d'C , Schüssel.<* . Ohne Frage steckt in all.cn diesen Au.s-sprüclicn ein Kern Wahrheit. Nur.wollen das verlichte Leute selten wnhr habeti. 'Strlangt ai^rrall &fe ;,^3)?orlntrfler FÜR DIE FRAU iiHiiiHwiiiHiMiHiHiNHiiHniHiiiiiiiiMwiiiiuHittiMitiiiiHiiiHiHiininiiiiiiiHniiHtiiiNifmiHiiiiHnniimiinfnnnNiinimiiimHiinifra Modefarben für das FrUhjahr1942 Ftrhen der Natur, wie ale ans der Fruhj ahrserde entspringen, Farben von Bäumen, Blumen und Blüten Wien, die Stadt der Mode, liegt im Rahmen der schönsten Landschaft. Aus ^hr hat das Haus der Mode in Wien anläßlich der vom 16. bis 21. Novennber in Wien stattfindenden dritten Wiener Modewoche, über deren Eröffnung wir bereits berichteten, einen bunten Strauß zusammen-eestellt. Farben der Natur, wie sie der Frühjahrserde entspringen, Farben von Bäumen, Blumen und Blüten. Wie in der Natur gibt es da keinen Mißklang. harmonisch stimmen sie übe rein. Darum wird unter diesen Farben auch jede Frau die Farbe finden, die sie am besten klckiet. Unter "den zwölf Modefarben, die das Haus der Mode in Wien für das Frühjahr und den Sommer 1942 im Einvernelimen init den modeschaffenden Krei« sen Wiens vorschlägt, finden wir das mafte Oefb-Grün der Erle, das Rot der Geranie, das helle Qran-Blau der Weide, das sanfte Blau des Ritterspoms, das satte Grün des Mooses, das helle Braun de5> Bastes, das zarte Grün der Birke, das tiefe Schwarz-Braun der Frühjahrserde, das lachsfarbene Rosa der Hiaosynthe, das satte Blau des Enzians, das dunitle Ziegelrot des Türkenbundes und das Maisgelb des Märzenbechers. Wie wir aus dem Haus der Mode in Wien erfahren, wird auch die dritte Wiener Modewoche, die am 2\. d. M.ile^ Gut über alle Schwierigkeitett der .beendet wird, die in, sie gesetzten Er. Zeifhinweg 2u erhalten und einet \»icl Das »Haus der .Mode in Wien* zeigt: Aparte Wieste in Schwarz und Qclb, ModeU; Jorlam«, N^'ien. Foin: Ondcnberc. \V ien. Wartungen vollauf erfüllen. Sie liefert heute schon den Beweis, daB die deutsche Wirtschaft trotz der hohen Beanspruchung durch den Krieg noch immer in der Lage geblieben ist, die kulturell und wirtsühaftlicli gleich nichtigen Zweige der modischen Verörauchs-güterwirtschaft picht nur am Leben zu erhalten, sondern einer besonderen Pflege teilhaftig werden zu lassen. So tiägt auoli die dritte Wiener ModewochP wieder in einer jjghönen und edlen Form dazu bei, die umfassei>dc Kraft der Na-^tiOfl »M ,bcweiscrti,amd es zu ermögtichen. ein wirtschaftlich' und kulturell wertvol- «rößeren Zukunft entgegenzuführen. Ml bekomm es deinem Schukl Praktische Winke für die richtige Schuhpffcge Von der richtigen Pflege hängt es ab. wie lange unsere Schuhe halten. Denn jeder har es in der Hand, durch richtige Schnlipflcgc ib« Lelienstlauer zu verlängern und ihnen ihr anständiges Aussehen zu tiewahren. Wie fttr die. Meiderpflegc gibt es auch für die Schuh-pfle|[e. einige tjrundrogeln. Beachtet man sie, hat man mehr Nutzen von seinen Schuhen. ^huhe nie ungereinigt weg^?teHcn! Man cnntrni.den..JH;hmi»ti'je hbcIi Art der Scbülit mit Lappen, mft weichen oder kräftigen Bür* 3*ltt 8 ?1. N M«»§erl Für einen s«ubertstadt wohnende. imter«tehen dem FiiDbftll-OausdiledRrlchtercbiHÄtin der Steierrrvark. : Mit dem t^V KlaKtfifurt-SCj KrMnbitrK wird am kommenden Sonntag dl« Kärntner Pußballmelstefswhaft fortgesetzt, \ Dit IirriMr haben für den Vier.städteikRnvpf zwischen Liti>z, Wien. St. Pölten und Grax am 6. Dezember in der Oftuhiuptsttdt von Oberdontu mit Mmhs Lodwtg, Jordan rablan und frtdy Qollner ihre Vertretunj: bereHs lufge* .stellt. : In Bruck a. d. M. kommt «m Sonntag zu einem Qewichtheber-Ver-Äleichskampf zwischen den HJ-Qebieten Steiermark und Wien. : Mit 2:2 beschlossen die Wiener CG und der HC Milano ihr zweites Spiel. : Neue FußbAllkraftprobe zwischen Wien und Budapest. Zwischen Wien und Budiptst sind Verhandlungen angebahnt worden, die den Abschluß eines Weih-nachts- und Neujahrs-Rundsplels zum Ziele haben. Et ist daran gedacht, das Turnier am 30. Detember in der ungarischen Hauptstadt mit den Begegniingen Ferencvaros—Rapid und Auitria—WMFC fu eröffnen und am 28. Dezember mit vertauschten Spielpartnern fortzuführen. Zu den Rückspielen sollen die beiden ßuda-pester Mannschaften am 1. und 4. Jinner nach Wien kommen. i Bin groiles Spdriprogramfii hat das Oeneralgouvernement für diesen Winter aufgestellt. Neben den beiden Fußball-Auiwahlspleien am 27. Detember und 1. jinner In Beuthen und Berlin und den Hfllien-Schwimmeisterschaften des 00 Nord in Warschau und des GO dud in Lemberg am 11- Jinner sowie den OG-Hflllen^Schwimmelsterschaften am 8. Mür« In Warschau beherrschen die Win-teriportkämpfe, die am lO./ll. Jänner beginnen und mit den Oster-Skikömpfen in Zakopane abgeschlossen werden, die reichhaltige Veranstaltungsfolge. ; Prtifuftg der Ostmark-Titrnerinneft. Die besten Turnerinnen de« Sportberel-ches Ostmark, sieben aus Oberdonau, fünf aus Wien und zwei aus Niederdonau, wurden für das Wochenende «u einem Schulungslehrgang nach Wien einberu- fen, der den Zweck verfolgt, diese Spit-«enturnerinnen einer ersten Prüfung für kommende Bereichswettkflmpfe zu unterziehen. : Sarajewoer SK rückt vor. In der kroatischen Fußballiga hat der Sarajewoer SK durch einen Uberraschend glatten 0:0 (3:0)-Sieg über die Agramer Eisenbah-nereif den dritten Platz In der Tabelle hinter Qradianskl und Concordia erreicht. ; Pataky, Ungarns bester Turner. Ungarns Einzelmeisterschaft im GerÄttufnen wurde in Budapest ervtschieden. Den Titel erkämpfte sich Pataky mit 116,4 Punkten gegen Toth mit 115,4 und Santha mit I geci 114,7 Punkten. AUS ALLER WELT a. Der Oeschlohtslahrer des Führers 88 Jahre. Der Oau Kärnten beglückwünschte Professor Dr. Poetsch, den einstigen Geschichtslehrer des Führers, der heute seinen S8. Geburtstag In seinem Heimatort St. Andrea im Lavant-Tnl feiert. Aus diesem Anlaß sandte der stellvertretende Qauleitef Kutschera an den alten Lehrer, von dem der Führer in »Mein Kampf« sagt, daß er Ihm Geschichte zum Lieblingsfach gemacht habe, ein Telegramm, In dem er Ihm die Glückwünsche des gan-Jen Gaues Körnten aussprach. a. Sehutihütten In KflbezAltts Releti. Auf einer außerordentlichen Sitaung des Rlesengebirgsvereins in Hirschberg wurden eine Reihe wichtiger Zukunftspro-jekte 2ur Erschließung der schlesischen Berge bekanntgegeben. Von besonderer Bedeutung ist der bereits In Angriff genommene Bau eines Weges von der schlesischen Baude nach Jakobstal, wodurch die seit langem angestrebte Verbindung zwischen Riesen- und Isergebirgskamm erreicht wird. Außerdem sollen neben den Bauden auch SchutzhÜtton im Riesengebirge geschaffen werden. _ VEROESST AM KOMMENDEN SAMSTAQ Die rLASCHCNSAMMLUNG MCHTt StadtthMtw Marburg m dw Drau H««ite, FreHag, den 21. November, aO Obr Weher Miizeiiwg^iBS _ ^ ^ 'JDf bal 6t«|lea(n«elian ff Rm. Pif «M Keti^SttSriefc« werdet B Parto IsNemit «MMltaS'AsaaRiMSIlMii Am^i m DiebaIMM «H M USr, •tmfi Aa* Ml|a«f waritt mf yaaaa VortflataiieaaR (aa iPitragSa tiaeb ta wntH Mfftertfnmtft W» iT«i» Wltfn# Aatmt» wM i Oper kl 3 Aliteii vea (Naeome HecM Merten, Sainstag, den 22. Nottmber, 30 LMr MONIKA Ofierette in 3 Akten von hHce Doetsi SOfMiag: Nschmitttg«vore(ellua|: Abendvorstellung; »MOfrika«. AK» üssHässt_ TriflliaAtefif oeachiftsiMHet Weihnschts-, Neujahrskarten prompt liaferbsri karbeutt, Mlrrengasse Tel. 2642. ÖOW-l ShnmentalerMIhe und Kaibtn« nen, höchträchtig und mit KMibern, verkauft Anton Her* mann in Marburg, Tegetthoff. »trafte t»ei Gasthof Wla* chowitsi'h. 8089 4 Out erhaitenei- Plateauw^en, Zweispänner» wird einge« tauscht für Einspänner oder verkauft. Lowetz, ßrunndorf bei Msrhurg, Josefstraße 27. fu9td$ ** SlraniiteriiretiiMiia Die Bnergleveraorfttflg Sttdetelermark A. (i. gibt beksnnt, dsB am SOfMtaf, den 23 Nu-vember 1941 wegen Erhiltungssrbelten* an den Hochspannungsleitungen der Strom in den Orten: Pettau, frieden, Luttenberg tmd Ober-Radk«rsburg von 8—14 Uhr unterbrochen sein wird. r)i< Leitungen sifKi auch während der ah-sfhaltungszeit als unter Spannung n\ betrachten. P076 OeMtasehe mit der Milchkarte wurde von armer Prau^ verloren. Der ehrliche Pindär wird gebeten, die Geldtasche im MilchgeschHlt Werdnitt abzugehen. 0()P7'n Vm fXMtellaaf »aa Arleli»* krIftM ■«! TUch-tig :MilO« an die Verw. -II 90B4-i ino Brunndorf »übar alias In dar Walt!« Neueste Wöchesichsu. VofstftiluSfen jidca freitag um '^0'30 Uhr, Simstait üin le uad '20-90 Uhr, Sbaatai um 13. Ii usd 30*'^ Uhr - NKshttae PrSfraffiM HBEATES FUTlERWOCHEN'. Suchen möbllenes Zlminer mH Kochgelegenheit, ev, mit Küche, Ofen wird mitgebracht. Anfrage sind zu richten m B«ugeiieliachaft, Tefetthotfstr. U, I? St. nbslliaiiinwiiner. (Absolventen der Wein- und Öbstbsuschuie Marl^urg bevorzugt) als Kolonnenfährer für die Pflege und Schnitt von Obstanlagtn der Untersteiermark gesucht. Zu meiden but Beauftrsgter des Reichsfüh-fers u ReichskommisSAr für die festigung Deutsciicn Vtilksuihis, Dienststelle Msrourg an der Drau, üerichtshofgssst 0. I lauptsht«!ilunfi V Land- und Förstwirtsthatti III. Stock. Ö07Ö BUM'KINO Ein Film der Wien-Pllm und Bavarla«Fllm. kunst: Krcittilaaitilaull CHe Oeachiehte eiaaa khigM Himdee Rudolf Prack, Sepp Rist, Elise AulingSr, Viktoria von BailaSko, Eduard KOck für Juaendlkha ni«ht aagelaaeen! Kalturfllmt Naneete deutsche Wochenschau l S$PLANADK Kerorul 25-29 Hetttal6.1g*M.21 Uhr Dor Ed«lwolttkönig Nach dem gleichnamigen Roman von i.udwig Oanghofir iMI Hansl Kfwteck, Faul flichter, Viktor Oehrtilg, Katharina Barger Kulturfilm: Elbefahrt Neue Ufa-Tonwoche No. .*^84 Jugendfrei! Achtung! Der Film »EdelweiBkönlg« wird aar bis emschlleßlkh Montag, den 24. November vorgetunrt unm für leidende Beiae ^r Ffanen, da viel itehea inid gahea. In v«ri«hied«Ben t^rwalagett. ßaraiaageatallani ZUM INPIANIR, Grat, H«rfMg«Ba# M neben Cal^ Herrenhof, »UMMIHOr. Om, SporaMt« 4 flcatn LucM. MWie MAUINHill, Orax. AlbrcchtgaM 9 VarlanflSN Sla Masakarla Anzeigen werden tl^lieh fflr