unzblfiehi ■■ifcwtap it i|l tenitoff-SoaBlif M Ipf Amtliches Organ d Veriaif und Scbriftleitung: Marburg a. d. Drau, Badgasse Nr. 6, Pernruf: 25-bl 2'?-6h, 1^5-69. Ab 18.30 Uhr Ist die Schriftleitung nur auf Fernruf Nr, 28-67 erreichbar. — Unverlangte Zuschriften werden nicht fflckgesandt — Bei Anfragen Ist das Rückporto beiiuiejEcn.Postscheckkonto Wien Nr. 54.r>08 Steirischen Heimatbundes Erscheint wöchentlich sechsmal als Morgenzeitutm {m\ Aiusnahnrau, 6ani^tog/6onntag, 6./7. Oltär) i043 83. ^aOrqann U-Boote versenkten IS Schilfe Sow)etischer Umfastungsversuch am Kuban*BrUckenkopf zerschlagen — Zahlreiche Ortschaften an dei Donet- Front zurückerobert — Schwere Sowietangriife blutig abgewiesen Stalin und die Krlegsziele Führerhauptquartier, 6. März • l>M ' Oberitonunaudo der Wehrmacht f ibt be4{aiiiitt Btarker Feind, der noch nntor Ausnutzen ä» Else« die Nordflaitke des Kuban-BrUk> konkopfes zu umfaMen versuchte, wurde in den letzten Tagten zersclilagen und im Zu-^inmenwirken mit der Luftwaffe welter In Lagunen verfolg^. Mehrere hundert Gefangne und erhebliche Beitte an Waffen (ind Gerät fielen In unsere Iland. Der Feind liatte hohe blutige Verluste. An der Donez-Front wurden zahlreicJie Ortschaften zurückerobert, darunter die Eitadt Llsaitschansk. Du llinter{>;elände nurde gesäubert und mehrere versprciififte Gruppen des Feindes cum Kampf gestellt und vernichtet. Die südlich Charkow eiiige-irblussone 3. sowjetische Armee steht, auf etiurstem Raum zusammengedrängt, vor Ihrer Vernichtung. Auch am gestrigen Tage «('heiterten Ausbruchsversuche. Bei der Fortsetzung seiner Angriffe weat-lich Kursk und nordweatlich Orel erlitt der Feind wiederum schwerste Verluste. Im Frontabschnitt zwischen Gshatflk und Ilnien-See brachen zahlreiche örtliche Vorstöße und Angriffe im Abwehrfeuer zusammen. Beiderseits Staraja-Rusja trat der jfind nach starker Artillerievorbereitung nit massierten Kräften und unter Einsatz von Panzern und Schlachtfllegem zum Angriff an. Nach wechselvollen Kämpfen ge-\anpr es ebenfalls unter schwersten sowjeti-«chen Verlusten, alle Angriffe abzuschtapren. Die Luftwaffe hatte an diesem Abwehrerfolg be'^ondercn Anteil. An der tunesischen Front herrschte gestern lebhafte Artillerie- und Spähtrupptä- IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII^ Alle Hände griffen zusammen Marburg, 5. März Aus Omer Bergbauemgoroeinde wird das Folgende berichtet: In dem kleinen Dorf, das Im Jahre 1941 durch Blitzschlag fast völlig eingeäschert und mit viel Fleiß und Mühe wieder auf-yeaaut worden war, fuhr nun auch iüi letzten Sommer der Blitz in edn Gehöft, und Haus und Stall brannten nieder. Nur das Vieh und BpHrlicher Hausrat konnten gerettet werden. Da griff die ganze Gemeinde selbstlos ein, Unter der Führung des Ortsbauernführers Wurden die Aufräumungs- und Bauarbeiten sofort begonnen. Der Ortsbauernführer selbst nahm einen Teäl des Viehs in seinen Stall tii]d fütterte es durch, das übrige wurde auf die Nachbarscliaft verteilt. Holz und Kalk \ind Steine wurden von den Dorfinsassen unentgeltlich herbeigeschafft. Alle Hände legten sich Tag und Nacht, der abgebrannte Bauer mußte fa im Winter wieder ein Dach (iher dem Kopf haben! — Und richtig konnte (Ifir Bauer mit seiner Bäuerin und den sechs Kindern im November in das neue Haus ein-«iehen, das Vieh kam in die neuen Stallun-es gab Jetzt soaar f^ine musterqullige Dijngerstätte. In glwchfalls unentgeltlicher r.f^meinschaftsarbwt dos ganzen Dorfes war die Einrichtung hergestellt und bei all dem enrh die Ernte eingebracht und der Herbst besorgt worden . . . Ja, das Ist freilich ein schöne« nachbar-lif~he« Znaammen«:tehpn, wird ieder sagen, itipr das liest Und mancher wird zu erzählen W ssen, daß es dn und dort, bei dem und lenem Brandunglück auch so oder ahnlich tf^wesen «ei mit der tatbereiten Hilfe. Wir aber wollen dies als ein Beispiel neh-d"n, das uns zeigt, wie viel durch das Zu-8'irnmpnnreifen aller Hände geschafft werden If-mn, und das uns auch lehrt, wie wir alle emp einige, starke und opferfreudige Gemein-isrhnft 5€in sollen Wenn in dem Berghauern-l'.rf Hans und Stall aus Schutt und Asche neder erstanden sind, so können wir unsere inze Heimat davor bewahren, daß sie in »rem bolschewistischen Vernichtiingssturin ''inpglr«lchen mit allem, was uns lieb und '■ler ist, umkommo und dah'nsinke. Darum J'i'ler an seinen Platz! Die wehrfShicien Män-riPT ^n die Front die anderen und die,Frauen ®ns Werk, um zu schaffen was unsere Soldaten brauchenl Denn es qibt ja für uns alle tw»r dip« Sieo um ledeo Preist K. GacAchack tigkelt. Durch Sturz- und Tiefangriffe deutscher Fliegerverbände hatte der Feind erhebliche Verluste. Ein Kampffliegerverband griff In der vergangenen Nacht die Hafenanlagen von Philippeville an. Drei groBe Transportschiffe wurden schwer getroffen. Femkampfflugzeuge warfen im Atlantik drei große Handelsschkffe in itrand. tJle: Schiffe blieben mit schwerer Schlagseite Hegen. Am gestrigen Tage drang ein USA-Bomberverband nacn Holland und in westdeutsches Gebiet ein. Durch BombenwUrre nait© die Bevölkerung Verluste. Eine große Zahl holländischer Kinder wurde getötet. Jäfjer schössen zehn viermotorige Flugzeuge aus diesem Verband ab. Einzelne britische Flugzeuge warfen ''n der vergangenen Nacht Bomben auf Orte in Westdeutschland und unternahmen Störflil.^e Im KUstenbereich der Ostsee. Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. Wie durch Sondcrmoldung bekanntgegeben, kamen deutsclie Uitterseeboote schon in den ersten Tagen de« Monat» zum Erfolg. 13 Schiffe mit 97 100 brt wurden in schweren Küninfen auf den Grund tle» Äle*!rcs go-schlcict. Zwei weitere Schiffe wurden torj)«-dlert. Bomben au! Philippeville Berlin, 5. MäjTS In der Nacht zum 5. März griffen schwere deutsche Kampfflugzeuge Sclxilfsziele im Hafen von Philippeville an, der jetzt nach den schweren Beschädigungen der übrigen aln % sehen Nachschubhäfen vom Foind ebenfalls benutzt werden muß. Gegen 19 Uhr erfolgten die ersten Bombenwürfe auf die Im Hafen /lebenden oder vor der Hafeneinfahrt ankernden Schiffe, Drei Transportdampfer erhielten schwere Beschädigungen, droi weitere wurden durch Ndhtreffer stark In Mitleidenschaft gezogen, Zahlreiche Bomben trafen auch die Molen und SchiffsUegeplätze. Unsere Kampfflugzeuge, die sämtlich zurückkehrten, beobachteten schwere Zerstörungen in den Hafenanlagen. Geleitzü]^e erfolgreich angegriffen Ein Angriff deutscher Fernkampfflugzeuge gegen zwei feindliche Geleitzüge im hohen Atlantik erfolgte am 4, März mittag. Ein Frachter von etwa 700 brt erhielt einen ! schweren Bombentrefler kurz vor der Brücke. I Unter starker Rauchentwicklung mußte das Schiff solot stoppen und blieb mit schwerer Backbordschlagseite liegen. Bogieitbooto ver-' suchten dem schwer beschädigten und sin-j kenden Schiff Hilfe zu leisten. I Gleichzeitig erhielt ein Handelsschiff von I etwa 8000 brt einen Trolfer dicht neben die Bordwand, der es so schwer mitnahm, daß der Frachter unmittelbar nach der Bomben-detonation von einer großen Rauchwolke eingehüllt war. Ein dritter Transporter von ebenfalls BODO I brt wurde von einer Bombe so schwer ge-j troffen, daß er aus der Kiellinie abdrehend ' stoppte. Etwa 30 Minuten später wurde dieses i Schiff guer zur Fahrtrichtung des Geleit-, zuges von unseren Besatzungen gesichtet. I Der 200. Eichenlnubträger Berlin, 5. Mä»Ä Der Führer verlieh dem ff-Standartenführer Fritz Witt, l^egimentskommandeur in einer ff-Panzergrenadierdivision, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm folgendes Telegramm: In dankbarer Würdigung ihres hcldenhaf-teji Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 200. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Rittei'kreuz des Eisernen Kreuzes. Ado!-f Hitler. B ra siUa pjfscher Trv ;tt) trntran s -porter versenkt Rom, 5. März Der Italienische Wehrmachtbericht gibt bekannt: In Tunis lebhafte Tätigkeit von Artillerie und Aufklärungsabteilungen. Die Häfen von Bougie und Philippeville wurden von unseren Flugzeugen angegriffen. Feindliche Flugzeuge warfen einige Bomben auf Neapel, Salerno sowie San Vitaliano (Nola) ab und verursachten leichte Schäden. Sechs Tote und zehn Verletzte in San Vita-liano. Ein Flugzeug stürzte, von der Bodenabwehi getroffen, bei Latina (Benevento) ab. Im südlichen Atlantik versenkte eines unserer U-Boote' unter dem Kommando von Kapitänleutnant Roberto Rigoli einen brasilianischen Truppentransporter von 7000 brt und ein nordamerikanisches Motorschiff von t2 000 brt »Die Lage ist hefss wie die HÖH e« Der LISA-Admiral Stark macht sich in dramatischen Worten über die U-Boot-Gefahr Luft: »Wir sind in einem Schweinestall gefangen« Vigo, 5. März Die anglo-amerikanlsche Schiffahrt befindet sich trotz aller Ableugnungsverauche In den USA und in England in einer schwierigen Lage. Das geht aus einer Äußerung des USA-Admirals Stark hervor, die In der »New York Herald Tribüne« zu lesen Ist. In auffällig pessimistischen Worten schildert hier Stark, der Kommandeur der USA-Seestrei'kräfte In den europäischen Clewa«?-sprn. die I>age, die »heiß wie die Hölle« se?. »Wenn wir die U-Boote nicht erledigen, sind wir wie in einem Schweinestall gefangen.« Die enormen Kriegsanstrengungen der uwa wären völlig umsonst, wenn nicht ausreichende Tonnage für ihren Transport «ii den Fronten zur Verfügung stfinde. »Jeder, der die Tatsachen kennt, wird wi'S'^n, dsR fia« U-Boot unser Hauptproblem Ist. J-'de Pewe-p-img, die w'r machen, hHngt von unserer Tonnage ah. Mit der Atlflnt'ks^hl-'cbt verhält PS s'ch wie mit ieder andoren S^hlncHf Man kann einen guten Monat hnb^n. dann ,pt Rber der nfif^hste schlecht« Die Angriffe auf die U-Bootbasen an der französ'schen Küste, me'nte Stark dann welter, hätten bis jetzt noch nicht die erhofften Ergebnisse erehabt. Auch das von den Rng-Iftndern Immer Weder vor^obnente Argument, den Deutschen fehlten ausreichende Mamischaften zur Bemannung Ihrer neuen Boote, will der Admiral nicht gelten lassen. Wenn deutsche Gründliclie't d'e Schiffe bauen kann, erklärte er, dami können auch die Mannschaften dafür ausgebildet werden. Im übrigen meinte er, seien auch die Mannschaften der anglo-amerikanischen Abwenr-schiffe nicht mehr die besten. Schleicr ein wenig gelüftet Stockholm, 5, März Im Oberhaun wurde am Donnerstag vorsichtig der Schleier gelüftet, den man geheimnisvoll Uber die Gesamtverluste der bri-! tischen Marine während dieses Krieges ge-! legt hat Man gab folgende Verluste be-I kannt; I Fünf Schlachtschiffe, sieben Flugzeugträger, 25 Kreuzer, 14 Hilfskreuzer, 94 Zerstörer' 14 Korvetten, 44 U-Boote, ein Monitor, acht Schaluppen. 22 Minenräumboote. 156 Vorpostenboote, 14 Küslcnboote, ein Minon-' leger, drei Jachten, fünf Kanonenboote und drei'kiitter. Der Vertreter der Labourpartei Lnrd Stra-bolgl erklärte: »Diese Aufzählung stellt eine schreckliche Liste dar«. Er vercaß allerdings zu fragen, ob diese Liste mit den tatsächlichen Verlusten übereinstimme da nach bewahrtem Muster zweifellos auch diesmal Churchill ' nur Teilverluste bekanntceteben hat Wjniin Moskau zu den Kriecszifldehnticii der Anii-iic'iscnmiichtc scIi'AciKt — iMe pliitokralische Ka\ti tiiliition vur dem Holscticwisinus und scnieii Wel; revolutionspliliuii — Duppelt betro«ene tlmisranleii V um Casablaucii-Trclfon und wiii oriiMiiuli-sclies Schwi'iyi'ii iihcr die Kiic'jis/i!.'lc «liT Sowjclunioii -liaben lMi;^Iatui und den Vcr-ciiü|^li"ii Slaak'n zum lirwuülM'in giMiraclU, was die Mundo >(cstiilagen hat: Moskau Ii'ilu't sciru-n oif^cncji Krieg für eigene Ziele; es will Tür (lie untjelieiiren lUuiopIVr der Si>wjelaruu'<'ii am Kriegsende den anglo-uniLM'ilcnnisclHMi Äh'ichtcn die bolsehewisli-sclie Hcclinuii|^ präsenliemi, tias heilil, Slaliti würde sich im Falle eines sowjcü- Der totale Krieg ist unerbittlich. Er fordert von Mann und Frau das Äußerste, er wendet sich nicht nur gegen den Mann, sondern auch gegen die Frau, die ihre Kinder und ihren Gatten gefährdet sieht. Sie ist es, die unermeßlich seelische Siärlve für die Geschlossenheit des Volkes zu betätigen liat. Luri>iLk'n und den KonliiiciiL aussciiließlich für den Suwji'lismus mit IJ. sclilag iK'lecen, Das isl das Ergebnis der C'hurcliillschen Krii'gs[>olilik, die Kuropa als r.iiiflußsphäre den Sowjels ausj^eliefert und Slalins Allein-aiispruch auf die bolschesvislisehc Unler-jochung und lieherrsciuing luiropos an-erkannt hal. Die Suwjciunioii, den aJiglo-aniorikani-sclieii Mäelilen wesensfremd in ilirem Slaals- und Gesellscluillssj slem sowie durchaus f('ineharrlichen Zurück-hallnng herauszulneken, nichts kaini Sln-üiis Erobei ungS|^ier ie inl'Iusscn, auch v.c n liie Moskauer „Prawda" zur Herniiigung iler aufgeivgieii fleinüler in London uiul Washinglon selicinheilig verkfindel, daß „die, Mole Arin<'e keine Erobcrun;^szii'le Vi'rlolgi". Das Schicksal Kareliejis, d<'r baltischen Slaalen, Oslpolens, Bessarabiens, der Kiirilhukowina inul Mololows berüch-(igle IJi'rliner Forderungen zeigen den We^, (IfU der init)erialislisc)ie Sowjelisinus neh-nieti würde, wenn seine Hürden einmal lienunungslus über die Staaten und Völker h'uropas hinwegslürmen kuniilen. Slulin schweigl, weil er ein klares Kiiegs-ziel hal. Chureliill aber weicht aus der Schwäche und rnsiclierlieil l'.nglands einer ernslhaflen Auseinaiulersc'lzung ülver die Kriegsziele der Aiiliachsenmäehte aus. Hoosevell vcrsehlelerl inil dem Schlagwort von den vier l'reiheilen und der U'lrüge-rischen utui erioficnen .Mlaiilik-C^liarle A^arbnrf?w Ztfttmg« Ä./7. MSrz 1043 Hummer 65/66 Zum Sturm auf Slawjansk Ausweitung der Abwehrfront westlich Kursk — Anhaltend schwere Kätopfe hn Raum Orel Anblick der sowjeüsctwin Sphinx wirklich etwas vor? Bofrügeu sie sich selbst und ihrp Völker mil der Täuschui^, daß der JVjkclH'wismus keine Gefahr für Euj-opa und di«' Well M?i? Betäuben sie ilir eigenes sr.hlechlCK Gewissen in der Erkenntuit» ihrer innoren Schwäche und l'n&iclierlieil L'pgc-nülxT dem bolscliewistischen Ziel der WellrevoIuUon? Die grauenhafte, blultrunkcne Gewalt der mechauislerkn sowjelischen Nfenschonmas-«»n und die bolschewistische Krifgsma-schintTie, die sclu-ankeniose ßrulalltäl dcT* molorisierU:«! RolwterdiVisionen hal)en ir\^"ar das bodenständige ßrilcntum, das «US seinem nie erloschenen Arg>^'ohn gt^n-öber Churchill und seinem Sowjetkurs keiu^'n Hehl macht, aufgescheucht; aber die Kraft des aalionalbewulilen an alten Traditionen hätigouden ßritentumi» reicht jüngst nicht mehr aus, um die Insel und das Empire aus der Zange der jüdisch-amcrikanisclien und jüfliscU-boUchewisü-.schen Weltherrschaftsßier zu befrclen.no!' srht'Avislisches riedankengut ist miltlcr-weile so breit und so tief in das politische und sjozialc Leihen Englands eingesickert, daß sich Kräfte des gesunden Menschen» wrslandi's und der politischen Veniimit dort nicht melu* die l'nnatiir dos Bündnisses mit dem sowjetischen Ungc-l»euer mobilisieren lassen: England ist hingst für eine kämplorische nationale WII-lejisbildun«^ zum I'insatz ffOßcn die Sowjets unfähig. Europas Völker aber ^hen vor sich die Talsachti der Kapitulation üroli-hrlfanniens vor dem I3oIsr.hewi.snius, seitdem Churchill dejn Miisterland des revolutionären Terrorismus imd oi'j^nlsierten ^fassenmo^des einen Freibrief für die .\us-brtntung des Bolschewismus übt-r ganz Europa ausgestellt hat. TroLs wiederholter driu^uder Vorstel-3imgt»n seiner Verbündeten äußert sieh Stalin grundsätzlich nicht über künlUge Grenzen in lüinpa. \Vas hat er es nötig, den Englänrlcrn und Amerikanern „lerj'itoriüle Zugeslänrlnisse'' zu machen, da ei* „völlige ilandlunysfreilieit" für den Bolschewismus behalten will und von ihm für eine Organisierung Naehkriegsouroiias weder die Grundsätze der Allantik-Cmirta noch son-stifje, demokraliseh-kapllalislische Hichtli-nlrn anerkannt werden! Die Vereiniden vSlaatfMi M'iiplnen aus die.ser Haltung Stalins die politische I'olgerung gezogen zu holten, Europa als InleresMMigehiet abzuschreiben, Was aber liedeulct das für die aus Europa Emi^ierten und für die heute in London sitzenden aus itiren Ländern ae-flüchtete.ft Sfeheijiregicrungeu, die do<'h alle ihre. Hoffnungeji auf London und Wasliinc-tf»n gestelzt habtni? Was bedeutet das für die. wrblendel«'.]! Völker, die bisher nf)ch immer bei den ^\'pstdemokratie.tl ihre Zukunft suchten i» Die Aufdeckmiß des eng-Itseh-amerikaniseh-sow jetischen Gegensat. zes in dex Krie^sziolfragt: hat die anf Churchill upd Rooscvclt eingesehworenen Völker bitter enttäuscht mia die mit Pfund und Dollar aus;;chaUenen so^nannten Exilregierungen dei* iy)Ien, Tscftpchen, SerlK'u usw. hart {jPü'offeii. Diese wirklichkeits-fremden EmigrariLeu sehen ilire. utopischen iVngramme und Pläne nun wie Seifenblasen zerplatzen. Schon einmal von England verführt und uis Unglück gestürzl, fühlen sie sich heute aufs neue betrogen und als Opfer ihrer >Trbrc*eherischen T>eic'hlgläuhigkeit dem M »loch Moskau aus-»'liefoi'L Ihr Blut wmtle und wird von Churchill und Slalin ^rn gcnommeu, ihre lM>slt>ciienen Worlffitirer werden mit freundlichem Händedruck und s>mpaThi-siereuden Ministeräußenmgen abgespeist, ihre politischen Ansprüche ,Tlxr Idelben Duerfüllt, weil es in der Natur des Sowjet-pcfjlnks lie<?en Polen losschlagen und die Intervention Frank reichs und Englands unvermeidlich. Westeuropa wird eine gründliche Zerstörung; erleiden. Wir haben Jedoch die Mör:lichkeit, aus dem Kriege solange herauszubleiben, um die Stimde einer günstigen Intervention ab-zii warten. Unsere Interessen schreiben uns eine solche Haltung vor, weil die V>'cltrcvolulion während eine- Krjcgcs und nur durch einen Krieg durchgeführt werden kann. Unter solchen Bedingungen ist un:;ere Entscheidung klar. Wir müssen den deutschen Vorschlag annehmen und die franzü.'iisc'i-engpsche Mi.s-.siou mit einer höflichen Antv/ort zurückschicken. Wesentlich Ist dabei für uns, daß der Krieg so schnell wie möglich ausbricht und so lange wie möglich dauert. Indessen mOsscn wir die koniminNstische Arbelt in den kriegfiUirenden Staaten intensivieren, um im gnustigen Augt'nhIicK gut vorbcreit*'t ru .eiiu« unter ednige voa Divisioosstärke, zurückschlagen. Sie Bch09S60 dabei fünf ßowjet-panzer ab. Die beste Hilfe war hier füi unser« Grenadiwe die ArtUlerte, «He mehrfach zum Angriff «isammengezogane fedndMche Verbände schon in der BereltsteJJung zerschlug. Seit dem 4. Februar dauert nunmehr dleeea erbitterte Ringeji gegen die bolBchewirtischen Infanterie- und Panzennasseo tm Raum von Orel an. Erst griff der Feind im Süden an. dann auch von Oflteo und Norden. Sedne heftigsten Stöße richtete er seit dem 21 Februar gegen die Nordwestflanke. Fortgesetet warf er hier seine von zahlreichen Batterien uud starken FUegerkräften unterstützten Schützendivisionen und Panzerbrigaden gegen die Töh und unerschütterlich gehaltenen deutschen Stellungen. Ununterbrochen tm Kampf gegen die feindliche Übermacht, schlugen die in diesem Abschnitt unter Führung von Generalleutnant von Scheele stehenden beiden Divisionen, die rheinisch-westfälische 211. Infdnterlcdivison unter ihrem Kommandeur Generalleutnant Müller, und die märkische 208. Infanteriedivision unter Führung von Oberst von Schlieben, mit Unterstützung von Panzer-, Sturmgeschütz- und FlnkverbSn-den alle Angriffe des Feindes zurück. In erbitterten Nahkämpfen und ®nergischen Ge-oenstßßen fügten sie den Bolschewisten Tag für Tag schwerste Verluste Menschen und Waffen zu. Felndverlusie im Raum von Rschew Im Raum von Rschew versuchten die Bolschewisten durch VortreSben starker Stoßtrupps die neue Lage zu klaren. Sie hatte« dabei durch Minenfelder und Feuerüberfälle beträchtliche Verluste. Alle gewaltsamen Erkundungen des Feindes scheiterten an der Wachsnrakelt und der Kampfkraft der hier eingesetzten westfälischen, ostpre'uflIschen und hfimburgiscben Grenadiere. Tm gesamten l^aum südlich des Ilmen-Sees erneuerte der Feind seine Vorstöße. Südlich Cholm stürmte er wieder an der gleichen Steile wie an den Vortagen in Batatllons-st^5rkp TTir. doch blieben die Anoriffe ohne ieden Erfolg. Besonders starke Kräfte setzten die Bolschewisten dagegen beiderseits Starala Russa an, doch auch dort scheiterte der von •/ahlreichen Fliegern und Psneem unter stützte "Massenanstu"m unter Abschuß von 24 Sowietpnnzern. Die Luftwaffe führte zur UntersKitwmg der Heerestnmpen \vnrht'fTe SchlSffe creeugend die riesige Kriegsschuld der Sowjetunion hervor, zugleich aber auch die Verblendung aller derjenigen, die heute der Welt weiszumachen trachten, daß der Bolschewismus keine Gefahr sei und im eigentlichen Sinne überhaupt nicht melir exis^c^t. Schon in den ersten Büchern, die Sowjetrußland zur Verbreitung der Lenlnsci^en Lehre unmittelbar nach Aufrichtung des Sowjetregimes verbreitet habe, könne man lesen. daß Stalin die Aasnutzung von Streitfragen und (legen.säzen unter den sogenannten bürgerlichen Staaten zu bo'.schewistiscnen Zwecken empfiehlt Das sage alles. Dies-e Darstellungen und Rnthflllu.igen einer reftierungsnnhen Zeitung eines neutralen Landes werden zweifellos in iller Welt ihren Eindruck nicht verfehlen; handelt es Sich doch um einen wesentlichen Beitrag zur Kriegsschuldfrage und urn eine Warnung an die l.finder, die in restloser Blindheit den Fciiul der Menschheit unterstützen unj stolz Üireu Duudesifeiiossen nennen. Politiscbe WQctienscnaii PrelU9, 2ti. Februar: U-Boote versenkten bea eehwerster Abwehr and x&beetem Einsatz 17 Schiffe mit 107 000 brt Weiteie 5 Sctuffe wuiden torpediert. — Harte Ahwehikample südUcb üxuf westlich Oral. Starke Sowjet-angriffe südlich dee ilmen-Sees blutig abgewiesen. Mehrere t)o Ische wistische Kampfgruppen wurden eingeschlossen. Sameleg, 27. Februar: Andauernd harte Abwehrkämpfe bed echwejsteo bolechewisü-ffi-bftT* VerlusteOi — Im Mittelmeer wurden 24 Fedndflugzeuge abgeschossen. Britische Einflüge nach dem Festland kosteten 3.'i Flugzeuge. Sonnig, 26. Februar: Im Raum von Isjum schreitet ein deutscher Gegenangriff fort «-Kampfflugzeuge vernichteten bed der Fischer-Halbinsel eto feindliches U-Boot. — Em Verband deutscher Schnellboote griff einen britischen Geleitzug an und versenkte zwei Dampfer, einen Tanker und zwei Bewachei, — Ein wettere® Versorgungsschiff wurde vernichtet. — U-Boote versenkten 3 Schilfe mit 19 000 brt imd einen Zerstörer. Montag, 1. Mdrz: Außenminister Rlbbentrop wedlte 4 Tage In Italien und überbrachte dem Duce eine persönliche Botschaft dee Ftlhrers. In den Besprechungen wurde der Wille der Dreierpaktmächte zum Kampf bis zur völligen Vernichtung des Feindes emeut betont. — Im Monat Februar wurden insgesamt 576 800 l)Tt feindlichen Schiffsraumes versenkt. Femer w^irden 1 Kreuzer, ein Zerstörer, 3 Geleitfahrzeuge, 3 Schnellboote, zwei Vorpostenboote, ein Versorgungsschüf und edn U-Boot vernichtet Weiter vernichtete die Luftwaffe ein U-Boot — Bei den Abwehrkämpfen erleiden die Sowjets wedtej ungeheure Verluste. In der letzten Wocho verloren sie allein 1060 Panzer. Vor Nowo-rossijsk wurden ein Torpedoboot, 4 Handelsschiffe sowie 2 Küstenschiffe und 2 weitere Transportschiffe vernichtet Dienstag, 2. März: Weiteres Scheitern bolschewistischer Angriffe. Trotz schwierigster Wetter- und Geländeverhältnisse weiteres Fortschrciteji des Angriffes unserer Truppen am Raum von Isjum Mittwoch, 3. März: Sowjetangriffe om Kuban-Brückenkopf wurden blutig al)gewie-sen. Immer wieder werden feindliche Kräftr-gruppen abgeschnitten und vernichtet Im Februar verloren die Sowjets 886 Flugzeug*^ — Gandhi hat seinen Hungerstreik beendet Donnerstag, 4, MSra: Trotz Regen und Schlamm im Südabschnitt der Ostfront geht der deutsche Gegenangriff vorwärts. In ehw't Breite von 250 km wurde der mittlere und obere Donez erreicht Die Stadt Slawjansk wurde im Sturm genommen Die Masse der 3. fiowJet-Panzerarmee ist südlich Charkow eng eingeschlossen. — Die deutsche Luftwaffe belegte Oroß-London mit schweren Spreng- und Tausenden von Brandbomben. 48 iapanisclie Kriegsgeiangrae ^tötet Tokio, 5. Marx In einem neuseclandiscl cn Kriegsgefangr. nenlagor wurden am 25. Fetyniar 48 japani-sehe Kriegsgefangene gelötet und weitere 63 vens'undeL Das japanisclie AuDenanit hat darauf, wie Domcl meldet, beschlossen, an die Schweizer Rederuiiß, die die japanischen lulcresseji In Neuse^and vertritt, die formelle Aufforderung zu richten, sofort eine amtliche Unters\irliung der Massen-erscbießUDg einzuleiten. In amtllchon Kreisen kommt die tlef<' PIntrüstung über diese unmenschliche Tat, die in rncksichtsloser Weise von den neuseelandischen Behörden diuxhgcffihrt wurde, zum Auadnick. Man erinnert an die offizielle Erklärung des neuseeländischen Premierministers Fräser vom letzten Mllt-woch, in dpr Fräser die MaBsenhinrichtun'; japanischer Kriegsgefangener zugab min versueJile, x}ic«cn uiiraenRchlicheti .\ltt mit der Behau|>tung m entschuldigen, japanische Kriegsgefangene hiften steh geweigert, den ,.wsetzlichen" Anordnungen der La^rliehöraen Folge zu leisten. Den Ergebnissen der von den Schweizer Behörden eiuoeleileten Untcrsuchuui; der Müssenerschielung mißt mau insofern ffrößte Bedeutung bei, als die japanischen Behörden sich gezwungen snhen, Vergeltungsmaßnahmen zu tj'elfen, wenn die Kr gebnisM' nicht zufriedcii.stelle.nd ausfallen Sölten. Panik In einem Londoner Luft-schutzraiim Genf, 5, März Der «tigll«clie Minister tür innere Sicherheil gab nach einer Reuter-Meldung be kanrit, daß es Infolge eines Unfalls in einem Londoner LuftBchutzraum am Mittwocti-abend 178 Tote und 60 Verletzte gab. 20(X> Personen befanden sich In dem Luftschutzraum, als eineFrau die ein Kind auf dem Arm trug, auf der Yreppe zum Schutzrnuni stülporte. In einer Minjite waren bereits Ilun dcrte von Personen im Gedränge ül>erein nprusiselilc« Stalins RriegsireMahtilt eniliflill Ef wollte unter allen Umstäfiden d«n Ausbrudi ihe Konfliktes, um die BolschewI- sierung der Welt zu erreldien UUUet MM jdas jkeiutekde CUotbm Massengrab für mehrere Sowjetdivisionen — Pioniere ^rengten alle militärisch wichtigen Anlagen — Waffen-ff mähte Stalins Elite Im Oflten, Ajifang Mär* Stenung^en gelang, da ll«ß T pon der deutschen Truppen vollziehen sich Französl6ch-Nordin solch einem Loch habe Ich meine auf den letzten Mann niedergemäht. [ schrecklichste Nacht verlebt«, sagte der Gre- Dann führten die Sowjets schwere Panzer' nadler Krause so nebenhin und setzte um-In das Gefecht hinein. Diese fanden ihre Mel- j ständllch seine Zigarette in Brand. Trotz der Bter In den deutschen Rturmgeschützen, de-' ersten Mittagswärme, die wir In diesem nen es gelang, einen T 34 nach dem anderen Jahr erlebten, waren seine bloßen HHnde außer Gefecht zu setzen. Und als dem Geg-1 atelfgefroren und konnten das Streichholz ner bei dichtem Schneetreiben und finsterer Nacht einmal ein Elnbnich In die deutschen ZeichnurtK KicUllch/Pehncn-Dlensi Stalin in seinem „Paradies" u Bluliriiisch nuf seines Volkes Straßen, e-ln M ihnbild für die Welt, die ei vernichten will kaum halten. »Meine Handschuhe zoefen sie mir auch ab€, fuhr er fort und paffte in tiefen ZÜ!?en. Ich sah das Sonnenlicht auf dem verharschten Schnee tanzen und schwieg. Man muß Ihnen zuzuhören verstehen, wenn mnn sie erzählen lassen will. Sie haben in d'-'n eisigen, erbarmunffslosen Monaten da.« Reden verlernt. Je mehr sie erlebten, desto wenis:er sprechen sie. Und werm sie reden, dann schildern sie Erlebnisse, bei denen man den Atem anhält, gerade so. als ginge es um das Wetter, um die nächsten 20 Kilometer Fußmarsch oder eine ähnliche Selbstverständlichkeit. Ihr werdet daheim mit ihnen viel Geduld haben müssen, wenn sie euch einst erzählen sollen von dieser Winterschlacht, die ohne Beispiel ist. Der Kamerad Krause also kraulte sich die Bartstoppeln und berichtete darui in kurzen, knappen Sätzen von jener Febniamacht, da er mit seiner Gnippe als Gefechtsvorposten auf der Höhe vor dem von un.«» gehaltenen Dorf lag. Es war-in damals gerade Ihre dritten zehn Stunden ohne Schlaf. Grenadier Krause allein in seinem Schützenloch, Mn atmendes Wesen auf der toten Frde in einsamer Nacht. Der Grenodier Krause wußte nicht, wie lange er so In die Finstemlb gestarrt hatte An se'nem Handgelenk tickte ruhig die Uhr, Aber er dtirfte kein Zündholz anreißen, um nnch dem t,Ruf der Zeferer zu sehen. Er war bewer^ungalos lind fühlte das Schreiten der Zelt nur an der Kfilte, die aus dem Rod^n kroch und seinen Körper mit Schaudern überrog. Die Tam-lacke halb atifs'oknönft. um schnell an die qfeöffn<*ten Patronentncchen gelangen zu könnpn, d'c TTandschnhe «im eisigen Gewehr, so krochen die Stunden über ihn hinweg — diese Nacht wie all die anderen, die er liegend durchwachen mußte. Waren da vorn nicht Stimmen? Sprachen etwa seine Kameraden untereinander un»l der Wind trug üire Worte zu ihm? Krauss unterschied es nicht \ind bohrte die Bücke fester in das Nichts. Da — ein heller Ruf: >Halt, wer da?« Schüsse und heiseres Hur-röhgebrüll. Die Sowjets! Ehe er noch überlegen konnte, ob er seinen Kameraden zu Hilfe eilen sollte, waren schon Schatten vor ihm. Er nahm die ersten aufs Korn. Vier schnelle Schüsse, da lagen vier Schatten flach auf dem Boden. Als er dns fünf*^e Mal abdrückte, gab es nur einen KMck; die Kammer war leer. Fauchend griff er nach der Patronentasche. Da waren sie schon heran. Der erste legt an — schoß, ein Schlag traf den Grenadier Im Nacken. War er verwm-det? Er wußte es nicht. Er wußte auch nichts von den Kamera'^en. Er wußte nur, jetzt war es a\is. Er fiel In sich zusammen und schloß die Annen. Er ließ sich schütt-eln wie e'nen Pack, Heß sich von girr'g"n TT.M.n-den die TJ'ieider aufre'ßen, die Ta^chcTi aus-fledem. Er regte ftich nicht, da sie ihm di» Handschuhe von den Fingern ro^en und erst, a's er 'n der Nähe Ge^ech+sliirm httrte, bewerte er s'ch mit leisem Stöhn'^n. Er .sih. wie ein Bolschewik mit einer blinkenden Pistole spielte, als überleqre rr. ob noch ein Schuß notwendig sei, während die anderen sich um die Beute ftritten: die Bri^'t^q/^Ve das Soldbuch, das Zigarettenetui, ein-^n Ta-schen.splegel, einer Kamm einige Zigarren und die treue altfe Tahakspfe'fe. Nun schien es ihnen doch eil'g zu werd«r Sie warfen Brieftasche und SoldbiKh wiofier davon, imd in einem raschen Ents^h'uß winkte der eine Bolschewik mit^ df^r Pis^'o!?: »Gib Tick-Tack, tick-tack?« Der CJrenndier Krause löste mit Mühe die Uhr und hle't sie den gierig ztigreifenden Fintrem hin. Dann rollte er sich mit dem Gesicht auf die verschränkten Arme und rührte sich nicht mehr. So lag er Stunden, während In se'nem Rücken die MG's hh'mmerten. Die Sowlets rriffeji das Dorf an. Krause hörte manchmal Stimmen in der Nähe — es waren fremde Laute, Er lag endlos lan"-e und wußte manchmal nl'^bt mehr, ob er überhaupt no^'h da sei. Die Dämmerung grause herauf, der Morgen kam, und er lag Immer noch, ein lebender Toter hinter den russischen T/rifAn Nach fünf Stunden dranp'en deutsche Worte an sein Ohr, Die Sowlets waren geworfen, der Nechtanfrrl^f ahE'esrhlae'en Die Kameraden fanden ihn unverletzt Die Karnize setnea Tnrnnnzue:es war im Nacken durchschossen. *Tch lebe, weil ich eine Nach*" Inntr tot war«, srh'oß Orenadler Krau««-» hodtcht^lg, In cenau so p'n^m T/^ch wie diesem.« Kriegsberichter Heinrich A. Kurschat, PK Mokauer Worte und Taten Der bolschewistische BctruR von Lettlajul. Litauen und Estland Mit Freundschaftsbeteuerunijer nähert« sich die Sowjetregierung den l.ettcn. Litauern und Kfitländern. als es galt, den drei haltischcn Staaten im Oktober 10!V» sojijs-ii^nnte Bci.*">tnndRpaktc au}/im(>tif;un. knii verstand es. diesen 1,ändern ein/.uroden, daß sie ja gar nicht vnni noipcliowiFnuis. sondern vom ["aschismiis bedroht seien Oie Krenil-Gcwait'gen taten alles, um n^ch außen den Eindruck eines Villip freien Ver--trapsabscliliisses zwi.schen zwei q'eich'.ver-tigen Partnern zu erwecken Auch die Ver träge lauteten dementsprechend. In dem hei-spielsweise mit I.cttland abq[escliln«scnen Vertrag wurde ebenso wie in den mit l.i-tauen und Kstiand getroffenen V'creinharun-gen ausdrücklich hervorgeliohen; rUie Verwirklichung des gepenwartipen Paktes soH in keiner Weise die souveränen Rectite der beiden vertragschivcßcnden i'arteien heein trächtigen, noch ihr staaiMches I?egime. ihr wirtscliafthchcs und sozi.ik's System oder ihre sonstigen militfirischen Mnßnaiimen bc-rüliren.« Weiter wurde eine pemcins.mie F.rklJlnjng über den künftigen Chf^raktcr der sowjetisch-lettischen Hezielnmgcn heransirc^chen, in der es nach einleitenden neuerlichen l-reundschaftshckMieriingen wörtlich hieß-»Indem sie (die Sowie1urir>n und Lettlruui) hei dem Heistandspfikt die unerschütterlichen Hestinunungen des zwlPchcn ihnen be-slchenden Friedensvertrages und des Nichtangriffspaktes zugrunde legten. Iiahon beide Seiten erneut die vorbehaltlose .'Anerkennung der souveränen Rechte ihrer Staaten und das Pinzip der Nichteinmischung in deren innere Verh'lllnisse h(,'krflgte ein (i.'heim-ultimatum dem anderen, bis dfiin schließlicii der sogrna'into Be'atandspa'tt völtic; zerri-;-sen wurde Was Litauen und r<=:tland betr.'if. so pah in diesen Ländern d is Verschwind-n einiger SowjetarmisTcn. die aller Wa'i''-scheinlichkeit nach dest-rlU'rf waren den nolscliewisten Veranlassung, den beiden Steinten Sabot.nge und P'ri:ch iles Abkommens m l der Sowjetunion v(tr7.ii',vcrfcn Im [uni lO'n erfolgte dann, olnvoh! die b*>'^i-schen l-ändcr sich immer v.-ieder bcmiüiten. die ultimativen Forderungen .^^■>ska'ls /u erfüllen. die endgültige [?estt/ung durch d'e Sowjetiirmec. Das veiterc Schicksal der baltischen Staaten ist bekannt. Hn'schew ^tische Ageiilcn forderten im Zusammenwirken mit einlienui sehen ji'den entiregen dem Willen der P>e-vülkerunt; de Einverleibung in die Sowiet-union. Die Alo-^kauer Pcr'eninfi kam diesem von ihr selbst bestellten »Volkswilkn« nM-türlich nur zu gerne i'-n'h Die drei Dsisee-staaten virden allen fridieven sowjet's:h*"'n Zusicherungen zum Trotz Sowjetrepubliken und das baltische Dri.ma mit seinen vielen Tausenden von Massenmorden mit den Zwangsverschickungen und Mesitzen'eig-Hungen nahm seinen Lauf. Das ist die s*) wjelische »Freiheit'- wie sie in Wirkl'ch' eit aussieht. Keines der eiiropäiselien Vr>'ker wird I.iist hrdv.Mi, es auch nur aiit eine PTi ">e mit dem Bolschewismus ark 7" hs sen. Denn das wäre in der Tat gl.itler Selbstmord Unmenschlicbc koir»Tn«jrV'ischc Greueltaten in Bosnien Jeder Tas;. den die Achsenverhiinde in die von ilen konununistischcn Randen terrori-s-'erten Landesteile Bosniens eindrin'Ten, bringt neue fürchterliche ("Iraiisamkciten iler holschewi.<>tischen Mordbrenner an die Öffentlichkeit So fanden nnserc Tninpen, die tnir venire Minuten hinter den fliehenden Banden ein Dorf In der Nähe von Kla>nlz, etwa 20 Kilometer nördlich Banialuka, betraten, zwei f'rauen und drei Kinder blntüberstrftml im fiof eines Bauirrnliauses vor. Die Frauen hatten sich gcvK'eiErert. den zurückweichenden kommunistischen Banditen zu folvien. und waren durch Stiche in den Hals und den Unterleib ühel zugerichtet worden, so daß mit dem Tod der etwa 25iährigen jünReren Frau gerechnet werden muß. Fincm etwa 16 Monate alten Kind war die Kehle durchschnitten worden, wahrend die Banditen einem drei-iiihrigcn und einem elfjährigen Knaben die Augen ausKestochen hatten, ohne die beiden Jungen son-fwie zu verletzen. Der^ unmenschlich zugerichteten Frauen und Kinder nahmen sich deutsche Sanitätssoldaten an und bracfiten sie in ein Lazarett. Kriegsberichter Kurt Nehcr, PK Seite 4 »Marburger Zeitmigt 0VT. MArz IMS Nummer 6S/06 MsSto4imd£^ iQj^ Untersteiefmark weiss um ihre Pfllclit »Wie, dss Wüßten Sie Diclit...?«| Bundesführer sprach in Wi ndischfeißtritr — Allee arbeitet für den Sieg ,Jiaben Sie schon gehört , . flüstert Frau Krleglhuber der Frau Stettenbauer zm, Am 3. März sprach in einer Großversamm-di« gp.räde Ihre Einkäufe besorgen will. Nun, ] lung Bund^sfllhrer Franz Steindl zu der Be-an Interesse für die „Tago«ieueigkeiten" i völkerung von WindiflchfeistritB über den to-fehJt es nicht, zumäl ^iie )« auf ihrem Tratorh-. talen Kriegseinsatz. Die UnterateiemnarK sei weg, den sie sich zu geben anschickt, ja j etolz darauf, führte der Bundesführer unter «uti Frau Kettele und Frau Schulze triiU, anderem aus, den gleichen Einsatz zu leideren sie mit „ihren" Nachricht£n ^ujwarten sten, wie die Gaue des Relchsgeb'ctes. Sie BDochte. Und wahrend die beiden Tratschen werde und wolle in keiner Weise zurückste-iui der Stiege ihre Köpfe zusammensteckten' hen, daher werden auch in der Unterateler-luid sich geheimnisvoll etwas zuflüsterten,! mark ganz die gleichen Maßnahmen für den kam es gesprungen und nahm von den bei- Sieg ergriffen, als anders\vo im Reich, In seiden Dösitz — das Gerflcht. Aus Irgendeinem ' nen, vielfach durch lauten Beifall untcrbro-Sumpf hatte es selneji Ausgang genommen , chenen klaren, unmißverständlichen Worten und auf einmal war es da, zuerst recht unscheinbar, über als sich Frau Stettenbauer auf den Weg machte, wuchs w schnell. Seine Hauptnahrung bildeten Dummheit und Neid. Nur wer bei dem Redeschwall der Stftttenbauer und der Frauen Kettele erläuterte dann der BundesfUhrer die vier Parolen, nach denen von mm ab die Unter-fltelrer sich zu richten haben: Ware Stellungnahme für oder fegoii Deuts'h'anl, Frau' fiir die Lauen. Abwartenden ist In Zukunft und kein Platz mehr. Wehrfähige Männer an die Schulze, die sich bald eingefunden hatten,} Front. Die untersteirischen Männer werden aufmerksam unter die schillernde Schale i Ihre Pflicht als Soldaten genau so treu tmd schaute, konnte darunter das Giftgrün der vorbildlich erfüllen, wie ihre Väter in_ den Bosheit und das Gelb des Neides erkennen. Ja, die drei Frauen und die, die von ihnen wieder diese „Neuigkeiten" entgegennahmen. luhmrelchen Regimentern Nr. 47 und 87 des ersten Weltkrieges. Alle Frauen >md aus nicht kriegswichtigen Betrieben entbehrll »ctzten diesem Gewürm „Gerücht" immer chen Kräfte an die Arbeit zur Erringimg des neue Glieder und Beine an, daß es schneller 1Bauern und Landwirte steigert Kr-vorwärts käme. Sie taten dies entweder Zeugnisse und liefert mehr imd immer noch hfiimlich oder auf der Straße, wenn sie mit »nehr landwirtschaftliche Krzeusmtsse ab, Menschen zusammenkamen, die das gleiche M^hnt alle Versuche, euch zu Schwarzliefe-Brett vor dem Kopfe trtigen. Viel© aber be- rungen zu bewegen, von welcher SeltÄ sie obachteten das Untier gar nicht, tieQen es vorüberziehen und wunderten sich höchstens immer kommen mögen, energisch ab! Tv^ang andauernde Ziistimmunß ze'ete den Wider- ilber den Schmutz und den Gestank, den es hall, den die mitreißenden orte des hinterließ. Sic hielten sich die Nase zu, sagten höchstens einmal „Pfui", taten aber nicjits, den schwierigen Wurm unschädlich zu machen. Dieser aber wurde immer länqer und dickcr, er kroch durch die Straßen der unterstftirischen Städte und Dörfer, wand Fjrh durch die Hintertüren in die HSuser und lir-O überall eine schleimige Spur zurück. Er wäre schließlich ins Endlose gewachsen, halte sich ihm nicht ein guter iind behrrzter Mann entgetfengestellt und ihm mit Giin^m Strcich den Kopf abgeschlagen. Da stellte e« sich freilich heraus, daß er «US nJchls anderem als aus aulgeblasener Dummheit, ein wenig Hdß und Neid bestand. Und d.i» alä dieser Wurm Gerücht sich in Nichts aufgelöst halle, tauchtcn auch die r'rauGoi Krieglhubcr, Steltenbauer, Kettele Tjid Srhulzo \WedGr atif und all dio ander'>n. riip ihm immer nt-ue Glieder und Beine gegeben hatten, rem)ter Dr. Uiberreltner teil. Der Gauleiter, der .S8 Jahro alte Hilfsarbeiter Matthias Knal- der öfters in die Erörterungen mit Fragen litsch aus Schleinitz 1 in eJner Grube vef-,und aufklärenden Worten eingriff, gab als schüttet und erlitt einen Bruch des rechten j ReJchsverteidlgungskommissar einen über-Oberschenkels. — Die 12Jährigo Schiilerip (jber die derzeitige Lage und schilderte Emm« Naschmach Windischfeistritz hM- Lj,p ^^oßen Aufgaben, die das deutsche Volk t.crtemJtememTaschenmesser50ungeschickt,! veratMrkte Leistung: im totalm dn« irh Brink." Der lange ] Bierstedt machte eine geringschätzige Hand-bewegunq, ,.DdS ist doch der aus der Buch-halterei, der Blonde — — " ,,Richtig " „Und wieso--?" „Wieso?" Lieselotte Emmerich lachtc herzlich. So herzlich, daß der Löffel ihrer Hand entglitt und In die Nudelsuppe zunickplumpste, „Weil der auch so tut, als ob er nicht bis drei zählen könnte. Und in Wirklichkeit — — na, ja — —" „Brink? — Der alte Duckmäuser--" „Wissen Sie, wo ich Ihn gestern gesehen habe? Am WerbelHnsee." „Na und?" „Mit seiner Freundin." „Brink?" Die Vorstellung schien für Bierstedt so komisch zu sein, daß er lachte. „Das glauben Sie ja selbst nicht." „Aber Sie werden mich doch nlch^ Lügen strafen wollen." „Nein, aber — —" Er hielt inne, weil in diesem Auoenblick Peter Brink die Kantine betrat. Bierstedt mu'»!. '> ihn scharf. Brinks Schuhwerk war geflicli die etwas zu enne Hose zeigte an den Ktiien starke Beulen, die leichte Lüster-Jacke glänzte. „Der — und eine Freundin?" Bierstedt beugte sich flüsternd zu dem M^drhen hin „Nun sagen Sie blftfi norh, daß sie bild-schö.n totschick und blutjnnq war, dann stimmt's!" Er qlufkste vor Vergnügen. „So einen nuten Witz haben Sio lange ni^ht qe-Dacht." Das Mädchen sah Brink an. Erstaunen lau In ihrem Blick. „Nim glaube Ich es fast selbst nicht — aber ich habe mich nicht geirrt. Tlerr Bierstfdl, wahrhaftig nicht — er kam mit dem innoon Mäd'"hen von den Umkle'dekahlnpn hcrr und schwanTm mit ihr weit In den See hinaiis. Als sie nach zwanzig Minuten zurückkehrten, gingen sie dicht an mir vorüber — beide schienen sogar michtig ineinander verknallt zu sein, so was merkt und fühlt man doch — aber irii weiß nicht, Brink war auch so ganz anders — komisch, wasf' „Mehr wie dasl" Bierstedt lachte unbeschwert. „He, Schneiderl" rief er einen mittelgroßen Mann an, der soeben hereinkam. „Wollen Sie was Ulkiges hören? Dann setzen Sie sich zu mjs--" Brink hatte sich weitab an einem kleinen Tischchen niedergelassen. Er schien mit seinen Gedanken ganz woanders zu wellen. Er schenkte allen übrigen nicht die geringste Aufmerksamkeit, Als man üim das Essen brachte, begann er wie ein Automat zu essen. Schneifler Heß sich bei Bierstedt und Lieselotte nieder. Er war der anerkannte Elegant der Firma. Ein schmales dunkles Bärtchen zierte seine Oberlippe, das Haar trug er glatt gescheitelt, er war ein schöner Mann, und die flüchtige Ähnlichkeit mit einem bekannten Filmdarsteller machte ihn bei den meisten der welbUchen Anoestellten des Hauses znm Star der Firma. Schneider war „er" — nichts sonst. Wenn eine Stenotypistin der anderen zufhlsterte „er" habe heute wieder einen fabelhaften Anzug an, dann wußte die andere auf der Stelle, daß nur Schneider gemeint sein konnte. „Er" war bei allen beliebt, aber „er" war auch trotz seines betriebt-llrhen Gehaltes Immer schwach bei Kasse. Da er bei der Generaldirektion gut angeschrieben war. würde er fraglos Karriere mtichen . . . Als er (ins Blerstedts Munde die Nenlgkeit erfuhr, verzog er nur se vollem Gange. Düngehaufen liegen bereit und rings um einen Wagen, auf dem ein Motor summt, sehen wir sonderbare Gestalten in einer Art ,,Räuberzivil". Die Schürzen und der große Schlaphut sind aber nur eine Schutzkleidung gegen den scharfen Sprühregen des „Kar-bolineums", mit dem die Obstbäume jetzt zum Schutz aller Schädlinge intensiv mit der fahrbaren Motorspritze bestäubt werden. Von der Pike auf lernen die Schüler alles, was dazu gehört, auch in schlechten Jahren Schülern wird Gelegenheit gegeben, siih mit jefler Neuerung vertraut zu machen. Auch bei den Reben natürlich. Im letzten heilen FrühlingssonnongUin.', steigen wir nun den Kalvarienberg hinan und folgen den Srhii-lem bei der Arbeit, manch frnhes Scherzwort fällt und mrln ist gewiß, daß ihre jungen Hände, die hier herangebildet werden, einst zum Segen der Heimat beitraqen werden! Hans Auer m. Schafft sieht man sogax recht gerne, da sie ja eine Rückwandening aus ' der Stadt, also ' eine LandfluchtsteuerTmg darstellen, Außerdem hält die Schule aber auch Kurzkurse für Straßenwärter und Baum-Pfleger ab und auch Private können auf Wunsch Unterricht erhalten. « Nun lassen wir die letzten Obstbaiunanla-gen hinter uns. Es sind spezielle Neuanlagen A... Junge Hände sorgen für Frühgemüse Das „Pickieren" im Mistbeet Jugenddienst in den Landwirtschaftlichen Berufsschulen Am 2. März erstatteten die Heimleiter der l..i)idwirtschaftiichen Bervifsschiilen mit Wolinheim Hcricht über die bisherige Durch-lühriiiiR des Arlieitspiaiies und nalunen neue AiiweisunfiLMi für die weitere Arbeit entpe-pen Die Überwindung der jjrülMcn Schwie-rifTlWir werden fest cingespanntt. erzäh-i Ich die Jimfien. »aber das Essen ist auch j sclir gut iiiui wir erleben soviel Ncncs, seit I wir in dieser Si'luile sind. Nach der Volks-! .'^cluile in Juejoslawien arbeiteten wir freudlos und ziellos in der eltcrliclicn Landwirtschaft von triili bis spat. Nun lernen wir Itier die neuen W Cj^e für das künftige Rau-cniluni kennen, aber besonders das Lagerle-lien, der Hj Dienst, maclit mis viel Freude, weil wir aucli wissen, wie wir ilm für unsere kommende Zelt brauchen weiden. Wir sehen, wie sich die jungen in-wenigen Wo-ciien verändert haben. \Vohl maclit die üni-formicrung viel, aber wir müssen voller l'reiide zügelnen und erkennen; sie haben wesentlich besser deutsch gelernt, sie nnj ßtraffiT und disziplinierter geworden, sie haben Iiier Sauberke't gele/nt, sie sind mit einem Wort durch diese Scliiile fester ins in. Fliegerdivision Hpcmlote über 181 000 i l eben getreten. Und der Heimleiter sagt: Mark für» WlfW. Im Monat Dezember 1942 j Und v\ir. die Kr/Jcher der Schule, eifern da-samnielte eine Flicg;ercävision 181135,40 ' nach, dicken jungen das denkbar Möglichste Reiclusmark tür das Kriegs-Wiuterhilfswerk j initziif,'eben. Und so ist es auch in den an-1942/43. Von dieser Spende brachte das j lieren Schulen, deren Arbeil wir mit Stolz Fallschirinjäg'erregimcnt 1 allein 115 340,20 und l'ieude anerkennen Reichflinark auf. " Eine weitere Panzerschicht in der Untersteiermark Im Zcichen der Verbundenheit mit der lampen durch eine Anordnung der Reichs-' kämpfenden B'ront: hat die Gefol.cfschaft der stelle für elektrotechnische Kizeugnisse bis Eisenwaren-Vertriebs A, G. Feistritz-Lem- auf weiteres verboten worden. Von diesem j bach im Einvernehmen mit dem Betrielia- Verbot werden alle HauKhaltunj?cn, Gast-iführer ein.stimmig beschlossen, einmal in je- stätten, Ladenj^e.schärte, Behörden, Dienst-! dem Monat eine freiwillige Panzerschicht zu stellen, Institute, Banken usw. betroffen, leisten. Die Haushaltungen u.sw. sind also nicht I -- mehr in t des Bezuge.s von elektrischen lumpen sind lediglich Krankenhäuser und Flieger-geachädigte ausgenommen. m. Todcbfülle. In der Windenauerstraße 40 in Marburg verschied im hohen Alter von 81 Jahren der Private Anton Lösrhnigg. — in Römerbad starb die in Marburg, WerTc-stättenstraßn wohnhafte Private Maria Sta-noga 71 Jahre alt. Der Leichnam wird nach Marburg überführt. m .-'M • 'Ut Dl« VorblUteaspritzung der Obstbäume ist In vollem Gange In der Sonne des Kdlvürienberyes; Erste FrUhlingsarbeit Sefle A »MarhQffrer Mlir TOtt Wofwm€f (SMIS Abschied vom Kameraden Gossak Ami. MMrt wurde mit d^m hieaij^en OrtJ- • rirtihof KHmrrnd Johann rSonsak. Anifest«!!-tfr der DAG. »j Gral>o getragen. Kamerad CojtMk wurde vnn fo'prn Banditen b«I tV>nn-•rhslr rrmordrt, KInr Ahordnunjf der h!e«1-Crp Wohrmannurhaft sowie Vcrtrel^r der Bohfirdm hrpi«>ltrtrn di»n Tot^n auf wlnem Irtrt^n Wr«:r. Omplnd»*in«p»'ktor RopoM Rtn offrn^n Hrah^ rinr Ansprarh^, tn ri»r di# Vordicpfäf»« dpn fllr IHltirr^r twid Vntu riffaHrnrn hrnnndor« h^rvorprphoben wurden Srin Opfrrtod nnn VerpfUrhfiinjf. Wende im Leben der Kleinen \ »r d^r Aufnn-hmr der Z«hnJMhH||fr>n in dl( IViifMfh# rVufcnd In npiir Ort.^pnipppn des Kreispa rpKan V(jrd»»t» im I^ufr dor lct7.pn Tap« 78 zphn-Jflhripf KitidPr fHi.i rirn Kindprjfnippen dp« Anif«*« F'rnupn friprlifh vprabirhipdft, da ihrp Aiifnahmp. In dif Dnitocbp .Tuppnd be-vorstfht. Bpunndera «chön war di« F«lersliinde In drr Orlsgruppr Prltaii-links, In drr Kreisbeu-n^iplor Pp. Krn^t 'n Vortrctunpr den Krfls-fiihror.s in cinor loirhl vr-stHndlichPn An-ppiHrhp 7M dm Horben (Irr Kinder dranir. ^ ^ Tn x^Hrinm, rinflrinKli«'bPn Worfon /.pichnotp | slarkr (H'ulschc t'\ rr fMr pptjPnwHrtIgo IjH-^p vom K'nd aus g:c- >« lialfLMido A't nrcli Die Spende der Untersteiermark Die Deulschc Jugend im Dienst der Reichs MraBetiRammiunp NichtP hat hfi uiist-rcn FTiiulon nu'lir Befremden und peinliclic Oherraschung hervor (fkh«r Ihrpii KItorn unf= F^r^leb^rn den TiPl-trrinnrn drr Kinflorcnipnen. die Ihnen an Hfhrtne Stiirifipr. ppsrh^nkt bab^Ti und von de- ■ —i— nrn rn nnn ^riH Abar-hlod 7.0 prlimen. r»f nk- j »i bannen und au« ihnen hur niiilMrr. Jiie vo» allem auch ' .Spitzenleistung«! hervorzuholwn. ITüluw UM., »oinrn SoldHion •H'JH „«If« Akt midi* K«pp« Tedeiim nunc von iin-rrrr « t.«nri ^kl war telrh «n dr«»MH»ch un,|.- WVnn nun Hio 7rhnl«hriccn In rlip npiit- | ,p,nn*ml qMljiltmdm SlMien, für difl der Diriqetit die Krnfte sf^in«»» Orrhwtw» bis v'iiiti l^trten M«inn moWlisiertP. Die raii^i-k'iliarh« l'ntermalnng der Iflilen S/.ene, die mit Srarpirts Ermordunq beli haben wir es heute gar nich! riichr nötig m-.I /u reden und zu ;iiah nen uu' r 'tj'cn — unser Volk weift um was es geht Tage wie die Rcichssira Firn Sammlung sind für uns alle nichts anderes als ein Augenblick. in drm wir persönlich von uns aus helfend und f'^rdernd eingreifen kttnnen in drm wir immer wieder aufs neue uns still scliwcigcnd durch die Tat zu unserem Volke und spiner Zukunft bekennen in dem wir aber auch einen Teil der Daiikesschuld <'jb zutragen versuchen die all den deutschen MMnnrrn gebührt die mil Rluf und F'sen den Ansiurm der nsMictien l'liit aiiflnltcn Wir können ihnen nicht besser danken. pj|s dadurch daR wir das IJebste. was sie auf f'rden h.iben. in die treue Huf der llpmnt nehmen: die Mütter und dir Kinder, rlie ih nen gesund erhalten bleiben sollen. Dieser Winter, der uns den rran/en l'rnsl des Krieges gezeigt hat ist für unser V^lk ein guter I.ehrmeistrr gewesen; aus ihm erst ist ein Kampfcswille und eine Fntschlos'-pnheit zu Kampf und Sieg erwachsen, wie sie noch niemal?= ein ganzes Volk /um lutchsl'Mi Fin-satz empor"erissr>n hf^t. Hie Soendr der Heimat zur ReichsstraR"n«ammhinr' die wir 1 Interstrirer heule und morgen Sonntag den Sfimmelbiichsen der Heutschen Iiirrend an \'ertrpnen. Ist ein Stück dieses WiPcns. riröf^e der Sn"ndc soll ein MaBslab (iröRr unseres Dankes sein Die der ii">r'"n r'^älcn P'enst le'stpn d'lrf'^n f'^r F'i'ih-rrr und Rp'ch sie könnm diir h treue PfiirHi"«•fiiiluncr am bewtrn ihre P-'nk'ar''e'' hev^ei.srn. im tler/en die Rr nne'-ung an Ihre rt-ir sriiöne Kindhoit. oi 1,'rikr kianrcn au'' a^s nniPi an das Wr)( .iuhr und hI.s e un'J Ver- pri-.'Mi'Ptr iin dir 7,uV-unri. Rin Oniß an den '"'('h? rj" f' 'Pr er iini'l d'e fl''hl!ehf''n \\'(>rlr dpr tW Aacb Witwe Boltc gtbi auch Kand«. VmgeSt nicht dl« VvrdunktuDgvMiind«. Vcvdnnkle von 20—4 üllr- Hugo WoH zum Gsdächtnit .Viilälili« !» des U». To«]cslag4;s d<»s rui-slerbliclien unterstleirischeji I otiiliHilt^rs und im innori'ii /,iisiinun<*nli;inye niil (h'i* Ciedenki'«*!«'!*. dit' in Clilli hiii ü. Marz im Uildcrsaul der tirul"<'i stallliiul«'l, wird zur Z^it in der Volkstn'ielK'rei der Sladt CiHi tüie kl*-ine. aber rrIeN>ni' Hngn-Wolf-Aub-sUl|mH{ g»/.<'i((l. Im MiiUdpuiikte slch^u OrißinalliaiMlschriflen von Hugo Wolf. Nr-l>en KoinposilioiH'ii ü<'gl auf Ii t'inc An-iiclilskarle aus (^il|i. die rr am 2. März 18!»8 an seine Mutler si-.liricl>. Sie.slanimt al.vrj aus der Zoll, in drr er zum erslen-inal der lIciilKlüllr enlrimnen, für kurze Zeit in (Ulli und in Hochenegg Ln d<»i' Villa Slallncr ZuilucJd fand. Mail sieh! ferner HihJer MMjicr lilUiVii, i'ine z4'il;ii'iiÖNsisclie Ansiclil soiner Uc-[>urlssladl Wincliscligru/, *'ine hübsche Slein/eirhnun{< viui lU'iclierl, ein Bild der Villa Slalliier. eine l-ulr>grafie des Meisters aus seinen» l-olvensjahr, also seiner ücklielisicn und fnicnlbHislen Schal-ensperiode. und eine s[)rileiH' Zeichnung seines .schon von Scliwerniul uindüsUTtni Kopfes und schlielMieli die IMaslik, di(^ ein Cillicr, Max OswatiLsch, schuf und deivn Original fr ix'rsönlich im Mai 1037 dem l'"üliiiT ülK'ircichleji konnto. Tnlcr den \vrscliii'dcnen ausgeslelllcn Ausgalveri von Wolfs Werken sei auf das aufges<'hlagene MiclH'jangf lo-Lierl „Wohl denk ich oft an'mein vergangnes Lcbo.ji" hingewiesen; der \feisler hal dieses l^iod, das mil den vom scimwii l>rreehtigl<'n S<'IhsllM'\vul.MseiM zeugenden Zeilen se.hlielll, „genannl in I,ob und Tadel bin ich heule, und daft ich da bin. wissen alle L''*ute" für einen Sannnelhand zugunsten der Kr-hnuung des Deulschen Ifatiscs in Cilli ge. widmel, I'.s isl das slÄrkste Zeugnis der Verbiindi'uheil Hugo Wolfs init der Sann Stadl unater Am PonnerstÄq qah Frieder «ine „Tosea"- CelllB. dfls der von f^ubert Römer zu werden, so führ* er aus, mllasen wir noch dem Gruß an den Führer acnloR üie Arbeits- noM.nqeno^ ''''w zuaammonrllcken. Wir n.ll««n aHe«:t,gung. ,,oSlrrns vo.anwht Im tot-fr.n Zw'nMann, ^ «ren:j{en ArbelUkrdften ■ „ , ....... „ __________ rr>5r,.fS,v»raHn«l nrUm M dorn Wri,eni™ Aufgabe üu erfüllen. In den , N"» noch BlBmnl eine tinnr qew.lligo PiwQerun?, «ird nun nach einem BrIaB I Sotoffen d«r Deiilwhen JiiKKnd 7u erzielen. ^ . ^ Df. Eduard Butschar der Retehajugendführung die Jimgen- und ] Am Sonntag, den 28. Februar, trafen dich Midelarbelt zuaammengelegt. Anachließend , die Mitglieder de« Arbeitskreises für kultii-berief Bannführer Sehileher den Führer dea reltea Scha/ten der Deutschen Jugend zum I ui5rirt j3anrlps rinfnh'iinqiiveimö-n'"^i ils Musik^'r mit in die Wie^e hekom-irm hriiieu. um dieses VVftqnis duf sich zu relini''ii Mr)x Krippes konnte es siih leisten, ria rr mit diesen CiqenschHllen reirhlirh flusrjr-.lnltr 1 is(. Seine strflflo Slrihführunq »st riiififin unrickünstelt, ledorh sehr proi Prasiwald Stefan Jagodilsch Dornbüchi bei Dischof-dorf. der >TSeutSeher. Jiigenrt« stehen, AiiRer der WHW-Ramnilunt; und der Erfasflimg de« Jahrganges 1933 wird vom 21.—28. März die W'e immer, wurde auch dieamal die Tagung dureh eine Singstnnde eingeleitet. Nach einer Mittagspause sprach Oberfühnleinführer Schweizer über die Kulturarbeit der Jugend im totalen Krieg. ITnaere Txisung sei, so führte er aus. die Kulturarbelt ij^t nW-hl die Flucht aua dieser Zelt, sondern Kraft ffir dleae Zeit, derade In dieyer Zeit fJtllt dif^ Hauptlast der Kulturarbeit des ganzen Volkes auf die Jugend und wir müssen unser« ganze Kraft einsetzen, «im ^dieser schweren, aber stolren Aufgabe gerecht zu werden. Schließlich wurden noch die Aufgaben, die in der l^ntersteiermark von besonderer Wichtigkeit sind, im einzelnen bespro<'.hen. Mit einer kurzen, aber cindnicksvollen Feier wurde die Tagung, die garz unter de.m Eindruck der totalen Kriegführung stand, beendet Jfeik Öftfee MUß ^efeu! I Smskt^ Em Schweinsherz und seine Folgen Von t. üero ii*.j war im Soiuiucr lUlö. Dieaoa Dalum tat vichlig, ujn die füigenucn UeguüunhciLcn rulit g wiitiiigca au können. Ich vvar üa-niais ein junges MäUel und sLoii^ lmjhiLzc-rin eines wirklich aelicn adiuncn i-oxter-riers, tior scibstverstänuiich aul den Namen Muck hütte hören aollcn. Ub er es Lal oder nicht, lag bei der ausgeprägien Per-f<>uiH hkeit lue nea vierbeinigen Llebiiiiga in fe.ncm eigenen Kmietmen. i^'luck war nicht mir schön, sondern auch aulicrordtnllich intelligent imd konnte mit einem unnachahm-liclicn Hochmut ihm unangenehme Begeoen-hejini ignorieren, was ihm den Öpitznanien rL>er Herr ttund* eintrug. Heaagter Herr Hunn nie nen Flru lt nicht nett Ist, den iriii^ ieh auch nicht.« iClibl es denn iibeihnnpt Mpn«ns(daurr Von SaniitlMg inilta^t 12 ( hr Montag iruh 8 |)ii>n!»UialK-ii4l4' \rzkr Or l lU-iliuuilM-li, L«jUu r- ga-sse 11 (If'l. 20-11) lür das liiikc Ürati-lifer, Di% llrrniimn Worinl/, l'rieclrir.h-lahn Plalz l> (IVt. für «ia.s ivchU Iiraiiulor. i ur /iiliiiUrMiikt': Dr. •Kai lin lun., EdinuiKl-wScluni(J-i€nslonilr \pnt.li*'kT: SfhiiUrijgolapolhcko, Mag. Van-[Kit. T<*grirfh(>fr,slralJm doch endlich ciunml mit!« Da mir daa lange Allelnaitzen «ni Abend auch zu langweilig wurde, gab ich Flocka Drängen einmal nach und beschloß mitzugehen, Mein Mann protestierte zwar und meinte, ilie weiten Spaziergänge so spät Hbendfl seien für mich zu anstrengend, aber K-h lieB nüch nicht abhalten. Kaum gehen wir eine kurze Strecke und biegen in die nächste Seitengasse, so läuft P'lfK'k einige Schritte voraus und setzt sich vor eine Türe, ganz in die Ecke gedrückt, dpn RijrlLangp warten«. Wir gehen an der Türe vorbei. Flock bleibt sitzen und bl'ckt \in8 Pistaunt nach. Ich lese das Türschild >Weinstube«. Mein Mann knirscht wütend; »Blpst elendes, wirst herkommen!« Nur zögernd folgt der Herr Hund uns nach, geht ein paar Schritte schön brav reben uns, dann geht es wie ein Verstehen Uber sein kluges Hundegesicht, er trabt wieder voraus, biegt um eine Ecke und bums Hitzt er wieder vor einer Türe, genau so wie früher. Am Türschild steht »Weinstube«! Mein Mann ist empört! »Da schau dir das dumme M'stvieh an, schon wieder setzt es sich, nieder. Ich glaube, Flock Ist müde, wir «ollfVn doch umkehren!« Kln Seltenblick streift meinen Herrn Gemahl. Schau, «chau, so sieht also daa >Au- Wir hör«n im Rundiunii haaAUc. ^ Hwi Dr. Goebbels zur 25-]ahr-Feier der Ufa IMc crof^en Leistuncen des deulsclien FilmsthalfcMs — AuRze.iclinunc \prdtentpr Filmleule ' Rei^i'fcrroti/inini: n»_ ir. Mumbmer n 'Um tiunier Naihniiiias). ~ !(> Anlal:^licli des 2.'i-jahres Jubiläum der Ufa! kcs. So wie d»€ Ufa in cincni \\ cltkricg cc- h» 1',j: iut /inispiriici. - -.'O; iiirlt Rcii-hspropagaiidaministpr Dr. Goebbels ( Rrütulct wurde, so kann sie in einem Kn'lk-\or 1 übrunj; und (iclolgsiliaft der Ufa am, rcn WcHkrieg auf ein Vierlcljahrlnjudcrl ili- i neicueii I I IXM D AM I J-*I« I Ii 2li 1^' fiKf'r 1 -JnH IiI1/4 M*»r * ui I ij I ■ I if 1u • lu \ I v^i ija 11 w*. I v/ • a a i ii i i 11 ** v 11 rvi iv «■ n • ^• i w ij.« •.. .. t ..... < k'c > i. iivti [)onP('rstac im Berliner llfa Palast eine An rcr Volk und Keicli unh-^pannenden TäliRkeit i»iui»ciii»nti:liwiiiKi«r Moijin. druck brachte, die dicsi's Weltuntcrnchinen . siKlann aiit seinen heuligf" w:,, Miand wird heute. ennung an denen zum au.i | Keich.'iminister Dr üoebhcl» wandte »ch i Stiidcr Al|>cii; t) I.-)—: hescIiwiiiKifr Moijin. — !(..*) '!l'n Y,Srn"''''NT^ Sehl,,R seiner Rede an jene Man-1 rV.V-iv.'^r ' gen ritand nrachlen. Nie- auf dem (icbiet des deulsclien i e, führte Dr (lot-bbels so i im l aufe der lelzicn 2^ |ahre auKer- s<,>n(a«. Marj L .«.M A M «I Q Anf ' ..... . * 1 • tt 1 B«»ll*kfc.nVikl>»*Mau • llli I 1 n < W.s La » i « L 4 c ■ I a > b I f M ta iiidiiu wuu iicuiL^ 1UIIII«: i.'i. nw . fwms im l aute ner icizicn in janre ai dann weiter aus. bestreiten l<önnon. daß der ^ „rdentlithe Verdienste erworben" haben, l iltn snvvnlil in wirtschaftlitlier. technischer sonders hob er die auf^crordeiitlichcti wie auch vor allem künstlerischer Bcrehunn j stungen des anwesenden üelieimrates finr. intornutintiali» Marlit rlar«t-' , f^njpjTp,, QpR anwesenuen ueneunrates i)r. Icuuiir WoiiüaMu Liehcncmer. _ ii. Vor^ hai eine internationale Macht darstelM, Sein Rnl | Allred Hugenberp hervor dessen unhestril- ' " .................. ist in allen Ländern unum.striften. Niemand jenes nationales Verdienst es war. daß sich bestreitet heule mehr den künstlerischen deutsche Pilm eher schon als in andern Charakter des deutschen pilnis. Hin Milliar-dennmsatr, zeugt für die unRchcure wirtschaftliche Bedeutung des F'ilms und beweist besser, als Worte das vermnchteu, seine Breiten- und Tiefonwirkunji im eigenen Volk und in den anderen Ländern der Erde. Damit stellt der Film eine geistige Macht ersten Ranges dar Sein Kinf'uB auf das öffentliche Leben kann sich in der näheren und weiteren Zukunft nur vergrößern, nicht aber verringern. I.ändern zu seiner nationalen Semlunp be. kennen konnte. Seine wirlschafiliche Tatkraft habe auf dem (iebiete des I-'ilnis wahrhaft fiationa'e Bedeutung ßehabt. Der l-'iih-rcr habe daher seine Verdienste um den deutschen Film durch Verleihunß des Adler-Schildes des Deutschen Reiches gewürdißt. auf dem die Inschrift verzeichnet ist: »Dem Bahnbrecher des deutschen Film««. Anschließend würdigte Dr. Goebbels dann *■" ----- ---------------' die Verdienste des üencraldirektors Dr. Das. was der deutsche Film bis 1933 nur! i^udwig Klitzsch der schon in den frühesten geahnt oder in den guten Stunden Miner Jahren als Gründer der im Jahre 1016 ins Entwicklung auch schon zu verwirklichen Leben gerufenen Deutschen Lichtbildgesell- versucht halte, wurde von nun ab Tatsache. Die modernste Kunst mit ihrer ungeheuren Breiten- und Tiefenwirkung wurde vom zeitnahen nationalsozialistischen Voiksstaat lu einem der ersten Mittel der nationalen Volkserziehung und nationalen Volksführung erhoben Als im Jahre 1937 di« deutsche Filmproduktion von einer erneuten Krise heimgesucht würde, war der Augenblick geko-ni nien. sie in unmittelbare und cnj^te Verbindung mit dem Staat selKst zu bringen. Die logische Folge dieser organisatorischen Umformung war die Gründung der staatsmittel-baren Firmen, die sich in verhältnismäßig kurzer Zeit durch Aufsaugung der letzten PrivatfilmherstellungsUrmen zur allein dominierenden deutschen Filmmacht entwickelten. Aus der Tatsache, daß die Pflege und Förderung der deutschen Filmkunst im nationalsozialistischen Staat als Reichsaufgtbe angesehen wurde, zog die Führung .len Sch'uß. die Produktion nunmehr in die unmittelbare Betreuung des Reiches selbst zu übemehn'cp Es ist das unbestreitbare Verdienst des wirt.schaftlichen Treuhänders für das (teutscliP Filmwesen. Dr. Max Winkler. diese /Aufgabe in einer großzügigen Planung durchgeführt zu haben. Zur Wahrung der künstlerischen Belange wurde die Relcns-filmmtendanz geschaffen, um deren Entstehen und Wirken sich der Reichsfilmintendant Dr. Fritz Hippler. besonders große Verdienste erwerben hat. Die endgültige Zusam-nionfa.'sung der deutschen Filniproduktion erfolgte di-nn Anfang 1942 und fand am 28. Februar 1042 ihren Abschluß. Daß der Großkonzem, der die wirtschaftlicht Zusammenfassung des gesamten deutscher Films einleiten sollte und heute repräsentiert, den Namen Ufa G. m. b. H. erhielt, ist ein Beweis dafür, wie hoch die deutsche Staatsfühn-ni das geschichtliche Verdienst der Uf.T 'lätzt. Wenn ich noch hinzu-füge d;i -ose Namensgebung auf ausdrücklichen Wunsch des Führers selbst erfolgte, so mag man aus dieser Tatsache ersehen wie sehr das 25jfihrige, so außerordentlich erfolgreiche Wirken der Ufa in höchster Stelle anerkannt wird. Die Ufa gibt damit dem gesamten deutschen Filmschaffen den Namen. Im Reich selbst zählte der deutsche Film im vergangenen Jahr über eine Milliarde Besucher. Das 25-Jahr.Jubiläum der Ufa fällt mitten in das Schicksalsringen des deutschen Vol- fierlgehen« aus! Und da läßt alch der Schwindler noch von mir bfeloben, wenn er spät heimkommt, well Ich wirklich glaubte, er geht die ganze Zelt aus Liebe zu Flock spazieren! Na warte, damit Ist ea jetzt aus! Mit harmloaesten Geeicht und sehr erstaunt frage ich: »Umkehren? Aber Flock ist doch gewöhnt, mit dir mindesterw eine Stunde zu laufen, der Ut doch bestimmt nicht müde!« Und eine volle Stunde lang führe Ich Herrl und Hund spazieren, mit Mühe nur unterdrückte ich mein Lachen, denn während I« IKM.'pk *• l. II,!'*. II- •(rIPVI. 'l«! auf ua& Kuiidiunkpru^ratiuii Uir \Koclie. 11..^^—1« .Vi Von Mii/jrt bis» Johann SitauÜ. — —H: liah deul-scIie Volkikimicri. — M..K) 15. MärcheniPiidunE AuliiiRer, (lusliiv Waldau und Hl-Spiflschar). — H» — 1^: »I ciilivj^l-kiinOfmik«. — 1"); 2fHj .lahre Lem-rtiLCT tjcwunJli.TUi.Koiuctif II. HachJ. — Jn.KS— Koii/cri iiiid ftpcr (»Her . PcutAchliintlacnder: IS-S-h* Rr»hms. Strau* (Solislcnniij&ik). — IS —19; Heilere Klansc. — 2n.l5—21. »U nvscriieücr* \on I raiii Schiibcfi. — 21—JJr Zbv-Rciiössischf Utitcrlialiuns mit dem dcutschcn Tain- und l'nlcrhaliiiiivsorchcMrr Scnrtcr Aipent fi.l5—7; Br si li\x ineipr Mnrcen —-I7..?(1--1S..W; Pif kiinccnde Hrücke. DpcrngucrschniU. haben, als Repräsentanten der Künstler dps ges,unten deutschen Filmwesens der Prn. fessorentitel verliehen worden sei. * i-ciicii üci iitiitii i^uiui»viicii »,n,ii.i»iiv.s^cv.. ^ »iViunchhausen<(-Llrauttührung zum J®-schaff und der Deilig-Wochenschan das hu^uni der Uta Der Ufa Farbfilm >Müncb-deutsche Filmschaffen bewußt m "atjonale' Prädikate kiinstlrrisrii Bahnen gelenkt hatte und dann als Leiter .....j . -----.....„j. der Ufa neben Geheimrat llugenberg entscheidende Erfolge erringen konnte, und des Oberbürgermeisters Dr. Max Winkler, der seit dem Jahre 1933 — bescheiden im Hintergrunde stehend — seine außerordentlichen organisatorischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten dem Film zur Verfügung stellte, im Auftrag des Führers überreichte er diesen beiden Männern die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft. Sodann teilte der Reichsminister mit. daß den beiden Meisterregisseuren Veit Harlan und Wolfgang Liebeneiner, die in den letzten Jahren eine Reihe von bedeutenden Filmen geschaffen und volkstümlich wertvoll« erhielt, wurde zur Feier des 25iälirigcn Bestoiietis der IJt^ am ."i. März im Berliner Ufa-Pala,st am Zoo uraufgeführt. m, Clnstelluiif des Bascheoschanlie«. La- folge der ^''erknappuI]2 an Wein. Traijbert' inost und Obstwein (Obstmost) ist ps uner-wün.sclit, daß der in Friedenszeiten bekannie Brauch des Bu^chenschanks derweil au^cc-übt wird. Der Rciclisstatthaltcr in der Stri-erniark hat daher die unteren Verw-dltunj'^' bchörden angewiesen, den Buscliciischank ausnahmslos zu untersagen. Gepanzertes Schreckenshaupt auf Rädern »Wolkenkratzer« bia zu zwanzig Stockwerken Fallbrücken auf di« Mauerkrone dw ners nlederzulasacn. Wahre technl«''he TTn» geheuer müssen die Roll- oder Wandelt.ijrmp bis zu zwanz'g Stockwerken gewesen s^in, die man an die belHgerte Stadt heranfnhr. Der »Wolkenkratzer« ist alfo durchaus kein#» I5rfindung der Neuzeit. Gleichfalls zur t^bcr-höhung der Mauern dienten rlcalgc Belag»^-rungskräne. Wesentlich später als dies'! Kriegsmaschinen, kamen die Wurfwa.ff"" auf. Zuerst von den Ciriecben wurden um 400'v. Ztw. nach Art der Armbrust gebaute leiehte Bauspanner oder .schwere Gera(l.'!p;jri-ner verwendet. Auch die Römer bomjtzt.eii sinnreich konstrjiierte Katapulte zum Schleudern von Bolzen und TfeMen, während Hie Bailisten und einarmigen Onager 7um Stem-wiirf dienten. TiCtzteie hutten de ({estHlt eines an einem H0l7.geril.st hefesttjrten, H''-fllfrem Toffels, flureh den da,s Graehoß Feind entsecrenEresflndt xntnle. TUp Braii'Jv barkeit d'et'er VorlJ»>ifer .<*nHt»*ren '"e- E« ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß daa Altertum und Mittelalter an Mannigfaltigkeit und Zahl der Kriegsmaschinen hinter der Gegenwart weit zurückgeblieben seien. Auch damals bemühten sich viele erfinderische Köpfe um mehr oder minder auagefallene Neukonstruktionen, die sich in der PraxU oft recht gut bewährten. Schon die alten Aasyrer, GriecheVi, Perser und Römer kannten zahlreiche maschinelle Vorrichtungen für Angriffs, oder Verteidigungszwecke, die noch im Mittelalter bis zur E'nführung der GeachUtze In Gebrauch blieben. Zur gefahrlosen Annäherung an die Mauern einer belagerten Stadt wurden Schirme />der Schutzdächer benutzt. Durch Hebekästen oder Schwengel konnten 12—20 Krieger auf einmal bis zu ihrem obersten Rand emporgehoben werden. Zum Brstelsren der Mauern dienten teilweise zusammensetzbare Sturmleitern, SU Ihrer Zeratönmg aber Mauerbrecher, «ogenannte Sturniböcke und Widder, ........................ Ea handelte alch hierbei um lange Balken ; jirVilH-»© wnrr e rlnreb ve-s-bie-lene Umfltnn- " rte stark vermindert. Tbrer (IröRe wehren boten sie den fe'ndl'ehen Gesebossen her-vorraf!jende Ziele; Ihrr» Wirknnnr. '"lie bfliu'1-.^ftobllch fnf der TTtaPtiritSt von Tierschnen beri'bte. wiirdf dnrrh läP'^eren Oehrnneh oder feiirhrp WltteninT srVir beeln'rNcHtt-l nnd ibrr Von">nli7l'»rte K'^nqtniiftlr>n orf'^r- hHufiEre. IflPrrwinr'af'' Bepprqliiren. ripübnih fand mich fler rneehi^irbe bei d^n für «ien wenlper veranlagten er?it In dT T/'q;qp|.7oit ein*» wo'^ere Vorbreitiunc Gläser und reiche Ihm f^es gl"ch^hen7lch"^^^ hreirschallendes Ge- | 7.n."ammengefaßt. fäehter aus In das mein Mann fröhlich ein- neben den Be1fljrenin^^=st irn^en. d'e Kmte äe"es Ischen war wirksamer als Heb nur mehr stimmte, yie.es gemüt-I am obersten eine Fnllbrlieke hatten in vor- jede Gardinenpr d*n ' ci-ipjpn mit w'ef^^end ein^aeber Bauart Bionf^rn. Mnu-^r- dem^errrHundysehlossen und damit eine!brecher und SturmbH-ke. Daneben kannte KHnni. Im IChelehen über- Arnihrl'^tp. rtle sncpnnnn'rn Kcführllche Klippe Im P.Ilclcnm u toihv<-i!.o r«iln..r- brückt. Steinkngeln. ppnrer FjJ.'.^er mit Brenn.'ätoffen oHpr Mentren kleiner Plein«», snw'ie flie Rutten zum Scb'eßcn von Brnnd- mit metallbeachlagenem Knopf, oft in Form elJiea Wldderkopfea, die In Pendelaufhängung mit größter Wucht gegen die Mauer gestoßen oder auf Walzen gerollt wurden. Die Mauerbohrer mit apitzem Kopf aber wirden um ihre Längsachse gedreht. Auch diese Kriegsmaschinen wurden unter Schutzdächern, die man Schildkröten nannte, an die Bu erobernde SUdt herangebracht. Die alten Römer kannten eigene Angriffa-dämme mit Hohlgängen, pflegten aber auch drückte Ich mein Lachen, denn währena K Im nfHlen. Diese wurden vorher mit Palpeier, Flock voll Freude herumspringt, atohnt mein gnnt ^ vlollplcht das Lied «ehwofel und Wercr entsnreehord prJipsriert. Mann he™ürh ob <.« ungewohnUn B.- Ur .T>lon,.rtn.ppen< n>l. .-hn.,nV,m "wtoder lu H.U« «igelangt. "»lauBch« ich dort'Mtzt MonffoVnb'^r vom Nebenlimmer «u» eine Strafpredigt, die Kastamen ,„». dem Herwit Heinrirh n. Im April mein Mann dem Herrn Hund hWt: | Strauch u.pnltr, to,i-,n,„tl- c^tso-enlr^t. AI, .Pfui Flock, mich beim Fraiierl verpet- schem , Srhrc-kmittel für h™ he.nR er rle- zen, da* l.t niederträchtig von dir; Jetzt Ist rapi.r. und mnn es aus mit dem Dämmerschoppen! Das ver- danke ich nur dir, du Miatvleh. Spitze nur | bereits . . f Pforten ce- lene ^'aul steek^e wor^nreh pIc un^H'-mic'ni'f- dle Ohren und halte den Kopf nw.?h so acuter, SUd on «'ebIMht wurden imd als n^mmensTtHlbenrlp es ist und bleibt eine Gemeinheit ^on ^ir öffnet und der Wurstelp^^^^^ der Reltersrharen dich so zu rächen! Schau nicht so frech | Re Frühjahrsreinemachen Die elngeroste^^^^ Hrpin' Prauerl hat eigentlich recht, du Ringelspiele und die quietschenden Sebau- > . wa drein, Frauerl nai_ eigenu ________ — kein werden frisch geölt. In der Grottenbahn ! Im 15 .Jahrhundert schon tauchten — we- surrt der Staubsauger respektloa zwischen ni£r=tenfl auf dem Papier — die ersten Vn.*, Schneewittchen und den sieben Zwerren 'ftufer un.serer Panzerwagfen auf. die mit und auf der Gelsterbahn werden alle Ge-1 Mpnsehen-, Tier- orler Windkraft betrj'^h'^n spenater und sonstigen Ner\'enk1t7.el »auf. werden sollten. Bald glichen diese rollenden Hochglanz« hergerichtet, nur daß man hier, F^ptuncren bald anf das Land re'!e»7l«'n nicht so ängstllrh auf Spinnweben 'agd P^biffen oder Erewnltigen Türmen. F.in Fran- macht. die ja mit zum Inventar eines Gel- T/ysr V'^natnilerte n-pr eine Art Mrdn-e'^bn'ipt kannst ein solches Spltzbubengealcht machen, daß man dir nicht böse sein kann. Aber ein elender Lump bist du doch!... Waa, auch noch Pfote geben? Du melnat wohl, jetzt sind wir quitt und wir wollen uns wieder vertragen. Na ja, waa bleibt mir denn andere« übrig!« Ich trat Ins Zimmer, in der Hand eine 1 Flasche Wein die wir »für besondere An-' fiterschlo.«ises gehören. Bald wird sich aneh * a_^ tA ____..___.. 1 X mm ,#] M ^ A nPn I 1 lässe« aufgehoben hatten. Fh bot sich mir ein ungewohntes Bild: vor meinem Mann sitzt der Herr Hund und hat seinen Kopf auf HerrlB Knie gelegt und das Herrl krauelt den Kopf! Belm Anblick der Welnflasehe atutzt lueln Mmm, wortlos fülle Ich zwei das Riesenrad n'cht mehr damit begnllgen, dem alten Steffi ienselts des Donaukanal!« verliebte Blick«» zuzuwerfen, sondern sieh pfllchtschiddig würdevoll rundum zu drehen beginnen, selbst ein Symbol fUr den ewigen Kreislauf des Lebens. Tif nJ''-iern, dnreb d^n wie mit dm Feijr»--drflebpn der Mongolen e'ne beUlose Ppnik nnter d'^n Sehflren des F^'inde« hen'orpeni-fen werden sollte. SchllePreh kannte das MUt'^inUer auch schon Fußangeln und Sna-n'pcbe Pe'+e»-, w'e ."ie in verhep.«'er1 er Form heute noch verwendet weiden ft sj ».Marburger Zeitung« 6./7. März 1943 Nummer 65/06 Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt Am 21. Februar unternahmen der 25 Jahre iile Georg Arhar aus St. Peter Freienstein, Kreis Leoben, und der 21 Jahre alte Joaef Gober aua Oberzeiring, Kreis Judenburg, einen Fluchtversuch au« dem Untersuchungsgefängnis in Leoben. Arhar befand sich wegen umfangreicher Lebensmitteldiebstähle in Haft. Ebenso Gober, der mehrfach vorbestraft, eine längere Zuchthausstrafe su verbüßen hatte, wobei er zweimal ausbrach und mehrere Diebstähle verübte. Während zwei Wachbeamte einen Kontrollgang machten, sprangen die beiden Ausbrecher gleichzeitig auf die Beamten los, schlugen sie zu Boden und bemächtigten Bich der Waffen und Schlüssel. Trotz der erlittenen Verletzungen gelang es den Beamten unter Mitwirkung herbeigeeilter Helfer, die beiden Ausbrecher zu überwHitigen und die Flucht zu verhindern. Bereits am nächsten Tag wurden Georg Arhar und Josef Gober vom Sondergericht Leoben als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt. Wieder ein Todesurteil gegen Schwarz-schlächler Der Fleischhauer Johtinn Wittmann aus Wolkersdorf stand vor dem Sonderr}ericht Wien unter Ankldf|e nach der Kriegswirtschaftsverordnung. Er hatte seit Krieqsbeginn nicht weniger als 71 Rinder, 128 Kälbsr und 2 Schafe schwdrzgesrhlarhtet und damit eine Fleischmenrje von ungefähr 24 500 kg der allgemeinen Rewirtschaflung entzogen. Das Gericht verurteilte ihn zum Tode. Das Urteil wurde bereits vollstreckt. Taitschhändler ins Zuchthaus gewandert Der Inhfiber eines Herrenkonfektions-gesrhdfts, Rirhrird Glaesner aus Frankfurt/ Oder ließ sich dazu herbei, einem aus dem Warthegfiu stammenden Polen gegen Lieferung von einer Gans, zwei Wildenten, zwei his drei weiteren Enten, vier Hi'ihnern und einer Wurst sechs Herrenanzüge ohne Klei-derkfirtenpunkte und sechs weitere Anzüge gegen Abgabe der Hälfte der vorgpsrhric-benen Punkte zu verkaufen. Das Sonder-gerirht Frankfurt/Oder verurteilte den pflichtvergessenen Kaufmann, der ihm zur ordnungegemäRen Verteilung anvertraute Gebrduchsgüter in krassem Eige^nnutz im Tauschwege verschacherte, nach der Kriegswirtschaftsverordnung zu einer Zuchthausstrafe in Hoho von fünf .Jahren und zu einer Geldstrafe von 5000 RM. Gerüchtemacher mit GefSngnls bestraft Als böswilliger Gerüchtemacher und wegen Verbreihmg unwahrer Nachrichten wurde der 51 Jahre alte, mehrfach vorbestrafte Leonhard Steiner aus Bretstein (Kreis Juden-burg) vom Snnrlerqericht Leoben zii sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Spori und Turnen CanowinscOop Wein und Schwefel Von vielen Weinl>auern wird behauptet, daß eine Schwefelung der Weine unnotwendig aci und daf^ die Anwendung von Schwefel in der Kellerwirtschaft gleichbedeutend sei mit »Pantscherei*. Es ist richtig, daß, wenn jemand zuviel Schwefel verwendet, der Wein gesundheitsschädlich werden kann und daß man von Genuß überschwefelter Weine Kopfweh bekommen kann. Ebenso richtig ist es aber auch, daß man von Weinen, die nie mit Schwefel behandelt wurden, ebenfall.s und schon gehörig Kopfweh bekommt, und zwar dann, wenn man zuviel trinkt. Das Kopfweh hängt also in den meisten Fällen nicht mit dem Schwefel zusammen, sondern gilt der Person des Trinkers selbst. Ein zu großer Weingenuß ist auf alle Fälle schädlich und ein Rausch ist gleichbedeutend mit einer kleinen Alkoholvergiftimg. Ist der Wein dann noch überschwefelt, »o wird das Übel nur noch stärker, Mftdlzin für d«i Wein Nun aber die Frage: Wenn schon jnigege-ben wird, daß der Schwefel im Wein mithilft beim Menschen Kopfweh zu erzeugen, war-um wird dann der Wein überhaupt geschwefelt? Wäre es nicht besser, dies zu verbieten ? Die Antwort darauf ist folgende: Genau so, wie der Mensch, ist auch der Wein Krankheiten unterworfen. Ea ist aber nun besser, eine Krankheit von vorneherein zu verhüten, als später die aufgetretene Krankheit zu heilen, ganz abgesehen davon, daß manche Krankheiten nur verhütet werden können. Eine Heilung aber, wenn die Krankheit da ist. ganz unmöglich ist. Das Ist genau so beim Wein, wie bei den Menschen. Haben wir Kopfweh oder Schmerz urui sonst etwas. PO nehmen wir ein Heilmittel z. B. Togal oder Aspirin und wenn der Wein Anzeigen einer Krankheit hat orler schon krank ist. so gibt man ihm zur Heilung oder Vorbeugung »Schwefel«. Also »Schwefel ist eine Arznei für Weine«. Damit wäre also alles gesagt. Man muß in der Kellerwlrtachaft Schwefel anwenden, um den Wein m heilen, oder um ihn vor Krankheiten zu bewahren. Um einer Weinkrankheit vorzubeugen, braucht man sehr wenig Schwefel. Ist der Wein aber bereits krank und also eine Hellung notwendig, dann benötigt man die drei bis vierfache Menge an Schwefel, Auch hier gilt der Grundsatz, vorbeugen ist besser als hellen. Wieviel Hchwefel Ist erlaubt? Well Schwefel als Vorbeugungs- und Hellmittel in der Kellerwirtschaft notwendig ist, so hat auch der Gesetzfteber die Anwendung des Schwefels gesetzlich geregelt, d. h., er Leibnitz gegen Marburg Die |{roito FärtuctwldiiiTg Im Tfirliammer-Pokal — Doppelv«ramUltiiiig Im Marbur l}pr Rapid-Stadfon vSonnlag nachniiilag wird im Mari)urgiT Rapid-Sladioii wicdyoinc'ni Rcchl k')mnHMi. Im Halimvn citM'i DopiKivcranslallun^ wird die zwoiic Zwi-sch^'tirunde im Wclibpwvrb um den Tschanimrr-Pokal nnlag eine völlig vcrscliicdcn- artitfc Form aufzeigtejt. Die Leibnitzer selzTcn sich gegen Reichsbahn glatt eizurüln-eJi. Das Zupmmentreffen der Ixüden Mannschaften wird schon deshalb größte Beachtung in der Öffentlichkeit finden. Das Spiel findet um 15 Uhr statt. Um i;0) Hhr tritt Rapid 2 zu einem Freundscbaftskampf gf'gen die At)t. Reichs-l>ost der Marburger Sporlgemeinscbaft an. Marburgs Handballer nach Graz Oi<* Deutsche Jugend sah sich gezwungen. .das Ful.^ballspirl gegen die fliller-Jugend Graz auf einen späteren, Zeitpunkt zu verschieden, .^nslail dessen wird die Haiidballriegr der Deutschen Jugend, Rann Marburü-Sladt. auf Grazrr Rnden einen Handballkampf gegen ermoulz, Nitzsche, Gallin, Trop-pan Oberdörfer, Kebrilsch, I^chner, Krau-lingtT, KleinwächLer, Kaiserfeld und Tscherlschek. Die Spieleraus weise sind milzubringen. Die Si>ortulcnsilien sind beim Plaiznieisler abzuholen! : l'm die slfdrlsehen TIsehlennlslIlel. Die steirischeu Tischtennisspieler lühivn am 7. März in Graz ihre Gaumeislerschaflen durch. Die Tei!;iehmer aus dem Unterland so l)esf)iidcrs die Spieler aus Cilli und Graz, werden im Vordergi'und der Geschehnisse erwartet. Tiiclverleidij^er im Männer-Einz"! isl Tschoch (SG Cilb}. I'rauen-Wett-l)ewcrl)e wurden nicht ausgcschrieben. : Im deutschen FuBballsport brachte der letzte Februartag keine weiteren Meister, es sind also von 29 Gaumeistem immer noch dere 14 zu ermitteln. An diesem Sonntag gab es eher Verwirrungen als Klärungen, So unterlagen in Köln-Aachen und im Nieder-ihein die beiden Spitzcnmannschdften und auch in Hftssen-Nassau ist die Lage ungeklärt. In Württemberg liegen nunmehr die Stuttgarter Sportfreunde an der Spitze. Es gab einfl Anzahl Freimdschaftsspiele, so weilte FC Schalke 04 in Katemberg, wo 5000 Werktätige einen 7:4 (4:l)-Brfolg des Deutschen Meisters sahen. Werder Bremen schlug in Hamburg Viktoria mit, 3:1 (2:0) Toren. ; Berulsrad^ahrer pausieren. Der Berufsverband des deutschen Radsports veröffentlicht eine Bekanntmachung, dcrzufolge bis auf weiteres für die Durchführung herufs-spf»rtticher VeranstaHimgjjn Genehmigungen nicht mehr zu erwarten sind. : In der ungarischen Fufiballmelaterschaft liegen drei Vereine an vorderster Stelle. Es sind dies Großwardein, Szolnok und WMF Csepel. Klausenburg beschließt dde Tabelle. : Ungarns Amateurboxer schlugen bei ihrem zweiten Start in der Schweiz in Basel eine dortige Staffel überlegen mit 12:2. : In Littal hatte der dortige Fußballklijb die SG Aßling zu Gaste. Es gab dabei ein 3:3 Unentschieden. : Schwedens Sehimeistersehaflpn wurden mit dem 15 km-T.anglauf fortgesetzt. Nils Persson gewann mit 1 :08 :(X) und ülxjrtraf damit Nils Karlsson, der beinahe zum zweiten Tilcigewinn gekommen wäre. : Die französischen Schimelsterscbaften wurden mit dem Sprunglauf und dem Abfahrtslauf beendet. Den Kombinationstitel gewann Couttet. : Schwedens Meister Ober 30 km wurde Nils Karlsson in 2:19.09. Der vorjährige Sieger und Weltmeister 1941 Dahlquist landete am 19. Platz. ; Südamerika sagt ab. Auf einer Sitzung des südamerikanischen FuRhallbundes in Buenc. Aire« befaßte r^iftn sich auch mit dem Plan, eine südamerikanische Fiißball-meisterschäft zu veranstalten. Es wurde beschlossen. dieses ProipVt für die parn dem Kriege zu vertagen. hat festgestellt, wieviel Schwefel ein Weirj j enthalten darf, ohne daß er als gesundheits-schädlich angesprochen werden kann. Es sind dies so geringe Mengen, daß sie auch j von empfindlichen Naturen vertragen werden können, also auf keinen Fall schaden. Größere T*'''ngen wirken natürlich gesund-heltssch ""^h. Ein eigänzender Ministerialerlaß zum Weingesetz besagt nun, daß nicht mehr als 200 Milligramm, d. i. ein Fünftel Gramm schwefeliger Säure im Liter Wein enthalten sein dürfen. Das ist jene Menge, der eine gesundheitsschädliche Wirkung nicht nachgewiesen werden kann, also für den Menschen vollkommen unschädlich ist. Wenn man den Wein richtig behandelt, kommt man aber mit bedeutend geringeren Mengen schwefeliger Säure aus als das Gesetz gestattet. I Wirkungen j Auf Grund welcher Wirkung geben wir zum Wein nun Schwefel? ' 1. Die schwefellge Säure wirkt keimtötend, d. h., viele Bakterien, die Im Wein vorhanden sind und bei ihrer Vermehrung den Wein krank machen körmen, werden durch die schwefelige Säure getötet und der Wein bleibt gesund. 2. Der Schwefel entzieht dem Wein viel Sauerstoff und verbraucht bo den wichtigsten Lebensstoff der Kleinlebewesen, so daß ihre Entwicklung gehindert ist. Sie können sich daher nicht Veiter vermehren und der Wein bleibt reintönlg und geschmacklich einwandfrei. I Arten der Anwendung. Der Schwefel wird nun folgend angewendet: 1. Bei jedem Abzug wird der leere Faßraum mit Schweffeischnitten eingeschwefelt, d. h.. Schwefel wird verbrannt und die Schwefeldämpfe werden dann vom nachatrö-menden W^eln aufgesaugt. Zum Einschwefeln soll man aber nur dünne Schwefelschnitten verwenden, die eine Auflage von 5 Gramm Schwefel besitzen. Dicke Schwefelschnitten sind auf alle Fälle zu vermeiden, denn dadurch kann es vorkommen, daß der Wein viel zu viel Schwefel bekommt und man nach dem Genuß des Weines tatsächlich Kopfweh bekommt. Eine t)berschwefe-lung mit solch dicken Schwefelflchnitten ist aber leider fast die Regel. I ^2. Man kann den Wein auch durch Zusatz !von Schwefeltabletten mit Schwefel versorgen, und zwar verwendet man dam Kalium-pyrosulfit in Tablettenform. Eine Tablette ist 10 Gramm schwer, enthält aber nur 5 Gramm Schwefel. Das Einschwefeln m!t diesen Tabletten i«t «ehr einfach. Man löst die festgestellte Menge an Kallumpyrosulfit in etwas Wein auf, zerdrückt aber die Tabletten vorher und gießt dann diese Lösung dem Wein zu. Damit eine gute Durchmischung stattfindet, mischt man den Wein leicht »nach, aber vorsichtig, damit das Welngelft-Iger nicht aufgewirbelt wird. Die RUhrlatte I darf daher nur bis in die Hälfte des Fasses j gesteckt werden. Vier Grade der Schwefelung Beim Schwefeln selbst unterscheiden wir ' eine schwache, eine mittlere, eine starke und eine sehr starke Schwefelung. Eine sehr 1 starke Schwefelung kommt aber nur b«i 1 kranken Weinen in Frage. In allen Zweifelsfällen gibt die Weinbauschule Auskunft. Die Mengen, die man gibt, sind folgende: Bei schwacher Schwefelung: V.i dünne Schwefelschnitte oder % Tablette Kallumpyrosulfit pro hl. 1 Bei mittlerer Schwefelung; Vs dtlnne i Schwefelschnitte oder V? Tablette Kalium-pyroflulflt pro hl. Bei starker Schwefelung: 1 dünne Schwefelschnitt« oder 1 Tablette Kallumpyrosulfit pro hl. Bei sehr starker Schwefelung: IV2 dünne Schwefelschnitten oder IVa Tabletten Kallumpyrosulfit pro hl. Es ist auch noch eine Schwefelung mit reiner schwefeliger Säure möglich, die aber für den Weinbauern nicht so einfach anzuwenden ist und mehr in Großbetrieben Verwendung findet. In den weitaus meisten Fällen kommt man mit einer schwachen bis mittleren Schwefelung aus. Von einer gesundheitsschädlichen Wirkung kann bei solch geringen Mengen keine Rede sein. Schwefelt man aus unberechtigter Angst nicht, dann kann der Wein alle möglichen Zustände bekom-,men. Er wird braun, kann rahnig schmek-'ken, hat einen unangenehmen Nebenton, der vielfach fälschlich als Bodengeschmack bezeichnet wird, obwohl er es nicht ist, und der Wein hält sich auch nicht. Gibt man auch nur eine geringe Menge Schwefel, ao bleibt der Wein gesund, schmeckt reintönlg und die Blume des Weines kommt schön zum Vorschein und wird durch keine anderen Gerüche überdeckt. Jeder Welngenle-ßer freut sich dann an einem Gläschen stel-rlschen Weines, denn nur gesunder Wein wird zu dem, was man von ihm erwartet, nur gesunder Wein wird zum iFreudenbrln-ger«. F. Kortschak, Weinbauschule Marburg Das Wort der Worte »Ich versichere dir_ Lotte, Horst sagt mir Worte, wie ich sie' noch nie von einem Manne geh/irt habe!« »Hat er dir am Ende gesagt, er will dich he»raten?f Scticrl Bilderdienst / Wauer-Autollti Praktisch und doch schön Diese Bäuerin hat mit großem Geschick aus Stroh und alten Stoffresten ein Paar leicht'» Hausschuhe gefertigt. Voller Stolz freut sis sich über die gefällige Art und gute Paßform Ihrer kricgsbedingten Bastelarbeit bei der Anprobö $ä$H dee Woche Der Ochsenkrieg Wieder weht, wie In jedem Ganghofer-Film, der frische Atem des Hochgebirges durch eine wildbewegte Handlung, die, in geschichtlich treuer Nachbildung, vom Kampf der Bergbauern gegen die Willkür ihrer fürstlichen Herren erzählt. Aus unbedeutenden Ereignissen ballt sich der aufbenehrende Trutz der Bauern und die machthaberisrhe Händelsucht der Fürsten zu einer verderbenbringenden Lawine, die mit Krieg und Tod in das friedliche Berchtesgadener Land einbricht. Inmitten harter, blutgetränkter Szenen blüht eine innige Liebe, gleich einer zarten Blume, auf. Die bergerprobta Ostermayr-Gemeinschaft fand sich, unter der Spielleitung vpn Hans Deppe, wieder zusammen. In Elfriede Hatrig fand Jula, die tapfere Tochter des Ramsauer Bauern Runotter, ihre liebenswerte Verkörperung. In seiner sympathisch männlichen, frischen Art, diesmal in historischem Gewand, gab Paul Richter den Sohn des Amt« manns Someiner. Der alte Runotter wurde von Willy Rösner mit wuchtigen Zügen dargestellt. Eine heitere Note in die düstere Dramatik des Films brachte, wie immer, Fritz Kampers mit seinem unverwüstlichen Humor, Der Kamera von Ekkehard Kyrath verdanken wir wieder die schönsten Ausschnitte aus der herrlichen Ramsauer ^ergwelt: Watzmann, Untersberg und die wilden Spitzen und. Grate des Tennengebirges blicken auf die romantischen Szenen, die wie eine Ballade aus fernen Tagen aufklingen. (Marburq, Burgkino). Marianne von Vesteneck Aus aUee lüeü X Malsernte In Brasilien durch Kälte nnd Dürre schwer getroffen. Infolge der anhaltenden Dürre nach dem strengen Frost des letzten Winters hat die Maisernte in Brasilien so schwer gelitten, daß die Regienrnn gezwungen war, den Maisverbrauch für die ViehfütteiTung völlig zu unlersayen. a. Wahrsager tötet einen Menschen. In Coimbra in Portugal wurde jetzt ein Mann verhaftet, der beschuldigt wird, durch seine Prophezeiunsren einen Menschen getötet zu haben. Der Wahrsager, der besonders in den Dörfern um Coimbra viel von sich reden machte, erhielt eines Tages den Besuch eines Bauern, der sich ebenfalls von ihm die Zukunft weissagen lassen wollte. Der »Prophet« blickte ihn an, streckte dann abwehren die Hände aus und rief: »Du bist ein Kind des Todes! Eile nach Hause, damit Du nicht ohne Totenkerze stirbst!« Zwei Männer, die mit dem Bauern zusammen gekommen waren, wiclien Entsetzt zurück, dieser selbst aber brach mit einem Aufschrei zusammen. Die beiden Begleiter wollten einen Arzt holen, aber der Hellseher erklärte, das wäre nicht mehr nötig, der Mann sei tot. Er rühmte sich, den Tod vorhergesehen zu haben. Der Vorfall wurde von der Gendarmerie aufgegriffen, und man kam zu der Überzeugung, daß der »Prophet« durch seine unverantwortliche Weissagung den Tod des kranken Mannes herbeigeführt habe. Es gelang sogar, einen Spießgesellen des Charla-tans zu ermitteln, der seinen Auftraggeber von der Krankheit des Verstorbenen in Kenntnis gesetzt hatte. Der Prophet wurde verhaftet und des Mordes an dem alten Bauern angeklagt. a. Ein seltsames Scbatteiiieben. Etwa ein Jahr nach seiner KaiserkrÖnung, als Napoleon auf der Höhe seines Ruhmes stand, sagte er eines Tages zu einem Kammerherrn; »Ich möchte wirklich einmal wissen, ob es in der ganzen zivilisierten Welt noch einen Menschen gibt, der meinen Namen nicht kennt. Wenn Sie einen solchen finden, müssen Sie es mir erzählen. Der'Kammer* herr begann, Umschau zu halten. Es zeigte sich, daß er gar nicht weit zu suchen brauchte, denn bereits In der Pariser Vorstadt traf er auf einen kleinen Holzschnitzer, der völlig abseits vom Weltgeschehen lebte. Er hatte weder von der Großen R®" volutlon, noch vom Tode Ludwigs XVI. etwas gehört. Und der Name Napoleon war ihm völlig unbekannt. ishifnin«r W06 >Marburger Zeltung* MArz 1943 Seftc Q AmMfche Bekanntmachungen Der OberbUrgermeistttr dor Stadt Marburg-Drau UmilirungBarnt B - Konwtockfasse 2/!L • Ruf 2759 ^ V«riaytbarung WeitlMdo TTud stillende MCtter sowie Wöchnerinnen, die im Bereiche der ^zlrksdienststelien Oams, Leitersberg, Drauweiler, KÖtach. Rotwein, Brunndorf und Lembach wohnen« trhalten ab 8. März 1043 ihre Sonderzuteilungen an 1^«-beiMRiHteln nicht mehr itn Cmähninzsamte B, sondern in den zuständifiren Bezirksdienststellen. — Vorzuweisen ist wie bisher aine Bescheinigung einer Hebamme oder eines Arztes und ein Nachweis Aber die Staatsangehörigkeit der A^itrag-vteflerin (z. B. Helmattnindlesitlniation. Paß usw.). Der Umtauscli , der Elnkanfsausweise werdender und stni«nder Mütter In Au3wel8e fOr Kinder erfolgt für die in den Außenbezirken Wohnenden ebenfalls in den Bezirks-dtenststellen. ^ ^ . Nar für die Im Bereiche der Ortsgruppen 1 bis 6 wohnenden MQtter bleiM sowohl fftr den Umtausch der E Tagen zu erstatten. Se ist durch den Versicherten vorzunehmen. Wird j diese Friet versäumt, so besteht kein Anspruch auf Krankengeld bis zu jenem Tage, an dem die Meidung ordnungs- | ^«mAß erstattet wurde. Liegen besondere Umstände vor,; die die rechtzdt^e Meldung unmAffUch machten, kann Kran- : kengeM ffir die zurticklie^nde 2eit höchstens für eine Vecht vor Entattung öer Meldung gewährt werden. MarlMirg. am 4. Min 1943. ÜberieftiMgsstefle für SozialverBfcbemog IrtartMtfg DnM Der geschäftsfflhrende Leiter: 5M g«. I. V. T8CHELI0A. Der CM der ZivIvtrwaHiing bi der UotersMennark Höchttorai«* tUr Hirt«r«t*irlKhet GcmtlM ab a MKri 194S Aal Umod des § 2 dei Anordnung Qbef die Hreisgeslai-tuitg Hn Handel mH Übst, Uemtlse und SOdtrfIchten tn dei Untersteiermark vom 30. Mai 1041 (Verordnungs- u. Amtsblatt Nr. 19, S. 130) werden hiermit ab 8. Mfln 1943 nach-stehende Höchstpreise lOr untersteirisches Oemüse festge setit. Di« Mchstpreise enthalten alle Unkosten der Erzeu-ßungsstufe tind verstehen sich frei Verladestation des Erzeugers. beiw. der Bcxirksabgabestelle, waggonverladen. Sie ;?citen bis zur nSchtten Veröffentlichung, rflr nicht genannte Waren gelten (He zuletzt festgesetzten Höchstpreise. 'SBSr 0r«lM Visrfrfaacber* MchttortUe b«l dl War« aof «InsD ■•rk« «It«-kl«*« A Ott*- UMS« • Gtt«-1 Gat*> liiUMlklaM« »j . U ■M RM 1 im Karotten ohne Fahne, Je kg * • . Knoblauch je kg...... • Kohl (Wirsing-), WInterffirst, Chinakohl und Krauskohl je kg . . . Kohlrabi über 4 cm Diircbm. je kg Kohlsprossen je k|r , ,"1 » ■ . Kraut (WeiB ) je kg • ■ 1 • • Kraut (Rot-) je kt . . « • 1 • . Kren (Meerrettich) je kg • 1 • • Pastinake ohne Orfln je kg . • » • Petersiliengrün (Treibwar^ je Bund zo 12 dkg Mindestgewicht . . ' PetersiUenwurzel J« kg..... Porree je kg ........ Radies'chen nmd, je Bund zu 10 St Rettich ie kg . . « I . . • . • Rote Rüben Je kg Rflben, weiß, je kg * 1 t • • • Salat (Rapunzel) je kg . • • • • Salat (^hnitt-) je kg . , • • • Sellerie-Knollen mit Heablatt über 9 cm 0 je kg . . • • h Sellerie-Knollen mit Herzblatt unter 5 cm 0 und B.Ware je kg. Schnitttauch, ie Bund zu 12 dkg Mindestgewicbt . » ■ Schnittlauch Im 10 em Topf . . » Schwarzwurzeln je kg..... Spinat (Wurzel-) w leg . . • » • Spinal (Blätter-) te ke..... Suppengrtines. )e BOscnel zu 4 dkg Zwiebel (euischlleßtlch Lagerkosten) je kg......... t • Zichorie, gebleicht, je kg . • ■ b * )1$ 030 020 ).24 0.S5 0.14 3,20 >.«0 034 0.40 034 ai4 >.06 J.16 0.0s 1.- 0J2 a4o ).ä0 J.48 Ü.56 X03 0-22 l.- 0.14 0.16 0.19 (Xll 3.16 0i50 0.40 U1 ao6 y\3 Sjo 0.26 OOSTifff U4A 0.38 046 0-18 -Ä) 0.24 1.06 0.27 0.32 0,74 0.19 0.27 1.06 0.45 0.54 0 45 )67 .19 0.1) 0.21 008 1.35 1.eo a.44 0.20 0.22 0.26 0.15 0.22 068 0.54 0.16 0 je X17 oifis 084 0.64 D60-^(I.OST•Rl 0.8) .64 0.75 0.04 0,79 L3& J.64 >30 U.60 (K24 1.08 Für Waren der (idteklasst C dflrten höchstens 90*/« der Preise für Waren der Güteklasse A gefordert werden. Aufschläge atfl de« Erzeugerpreis dürfen nicht berechnet werden, wenn der Erzeuger die Ware unmittelbar an der Er-zeugungsstätte an den Vertirancher abgibt Das Waschen der Ware ist unzulässig, soweit dies nfcnt ausdrücklich in den Reichseinheitsvorschriften für Obst und Qemüai vorgesehen ist. Die Öruttohöchstgewinnspanne de« Großhandels beträgt ^1 Gemüse und Beerenfrüchten 10®/», bei Obst 8®/o des i£in-Btandspreises Die öruttohöchstgewinnspanne des Einzelhandels betragt bei üemüse 38 bei (^t und Beerenfrüchten 25% de« }eweilij;cn Einstandspreises Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmungen werden nach 5 4 der Verordnung über die r'reisu fung m der Untersteiermark vom 9. Ma» 194! (VerorJiungs und Amtsblatt Ni. 12, Seite 41) bestraft. 4^145 Der Oberbürgariuei)it'3r dvr Stadt Alarburg-Drau Wirt'^diaitsajTit (Kohlen^tclle) Wichtig für t'nlcrmlcterl Da iin Kohlenwirtsciiaftsjalir 1942/43 ein QroCteil der bei den Händlern ejugetrau^nen llntermieier teilweise verzo;;ön ist, oder ihre Wohnung ycwcctisell hat, ist sin« Ncuaufuaiune der Untermieter notwentilff jjcworden. sind d&her alle bei den MänJi&rn aufliegenden Ver-brauchererklärungcn der Utileimlcter uuRÜhig. Um der Kuli-lenstelle des Wirtichaftsanues die Kontrolle zri erleichterTi wird folgendes angeordnet; 1. Alle Untermieter m^sen sich bis zum 25. iMärz 1913 in die Liste derjenigen Kohienliänd'.er eintrage» larisen, bei denen auch ihr Hauiiiiitieter eingetragen ist. 2. Jeder Untermieter hat bei der Anmeldung dem Händler auch die ZinsbemestunifsHste des WohnunKsinhaherg zur Einsicht vorzulegen. 3. Untermieter, die sich bis zum 25, Mörz 1943 bei Ihren zuständigen Koltlenhändlern zwecks EinUagung in die Koli-lenlisten nicht melden, verlieren jeden Anspruch auf KohU ftlr das kommende Kolilenwirt^ohsftsjahr 194.^/4 4. (1. April 1943 bis 31. März 1944.) Angestellte der VD.M-Werl^ sind von dieser Anordnung aufgenommen. Untermieter, die bei Angehörigen der Deutschen Reichsbahn wohnen, aber selbst nicht Reichsbahnbedienstete sind, machen ihre Anmeldung beim nächstliegenden KoliJenhändler. 71-3 I. A. Dr. WEB ER Der Chef der Zivil Verwaltung in der Untersteiermark Der Beauftragte tür Eraültrung und Landwirtschaft HAUPT^l:$jSU»£Q!Sri 1343 Im Sinne der vom Qief der Zivil vor wallung, Beauftraeter für Ernährung und Landwirtschaft au*geg«benen Richtlinien über die Regelung der Stierhaltung durch die Uemeindeti vom 9. Oktober 1941 und in Anlehnung an das Reichstieriucht-ge.setz werden folgende K&rorte und Zelten für die Haut>t-körting 1943 bestimmt: KltEIS OBERRADKERSBURG: Donnerstag, den 18. März. 9 Uhr Roßhof, für die Gemein den; Roßhof/Abstal. Süssenberg; 14 Uhr, Überradkersburg, für die Gemeinden: Oberradkersburg, Radein Freitag, den 19. AUrz. 8 Uhr, Stainztal, für die Gemeinden: Stainztal, Negau, Klelnsoiintag; 14 Uhr. Luttenberg, für die Gemeinden; Wemsee, Zesendorf, Luttenberg. Es sind folgende PunKte zu beachten; 1. Nach den Richtlinien des Beauftragten ftir Ernährung und Landwirtschaft über die Regelung der Stierhaltung durch die Gemeinden vom 9. Oktober 1941 dürfen Vaiertiere nur zur Zuoht verwendet werden, wenn sie angekö. t und mit einer Dcckerlaubnis beteilt sind. Zur Körung sind alle Stiere von 12 Monaten aufwärts zu bringen. Stierbcs-itzer, die ihre Stiere zur Körung nicht auftreiben, werden nach den Reitenden Bestimmungen bestraft 2. Bei den Körungen hat der Bflruermeister oder e n Oemeindevertreter und der Ortsbauernfüiirer anwesend »u sein. Sie haben den Kömiitglledern Aufschluß zu geben über viehwirtschaftliche Verhältnisse und die Regelung der Vater-Üerhaltung unter Vorlage der Verträge. Sie haben ferner besorgt zu »ein, daß die zur Körung bestimmten Vatertiere zum festgesetzten Tag und zur vorgeschriebenen Stunde am Körplatz stclllg gemacht sihd. Die Gemeinden und Stierhalter sind verpflichtet, Ahstammuflgsnachweis, amtliches Körbuch (XÖrschein) und Sprungverzeichnis mitzubringen. Die Vater-tierc selbst müsren im gepflegten Zustande, besonders rnit gepflegten Klauen zur Vorführung gebracht werden. 3. Für die Ankörung und Erteilung der Deckerlauhnls wird eine Gebühr von f?M 3 — elngehoben: diese Gebühr ist am Tage der Körung zu entrichten. 4. Sämtliche die Mauptkörung betreffenden Anfragen sind an das Tierzuclitamt Marburg, tterrcn-gasso 36, HI. Stock, zu richten. Der Beauftragte für Ernährung und Landwirtschaft: gez. Sepp tfainzl. LaadeHbauernltUirer. Der Chef der Ztvilverwnltung in der Untersteiermark Der Beauftragte (fir Ernährung und Landwirtschaft Abwicklung der Le^hocheenaktion Im Jahre 1941 wurde durch den Beauftragten für Ernährung und Land Wirtschaft eine l.eihoclisenaktion durchKefdhrt. Die hierbei ausieUehenen Ochsen werden nunmehr in das Eigentun\ der jetzigen Besitzer i^berführt. Alle ausgegebenen Leihochsen sind bei den Hauptkörungen für Stiere, deren Termin von den Tierzuchtämtern noch bekannti^egeben werden, aufzutreiben. Sie werden beim Auftrieb geschätzt und zum Schlachtpreis gegen ßarzahlunK den jetzigen Besitzern als Eigentum übergeben. Ochsen, die inzwischeu geschlachtct werden mußten oder eingegangen sind, müssen gemeldet werden. Die Richtigkeit der Meldung muß vom Ortsbauern-führer bescheinigt werden. Dabei erzielte Erlöse sind bei den ffauptkörungen ain die Tierzuchtämter abzuführen. Nicht mehr benötigte Leihochsen werden auf Antrag absjenommen und an andere Betriebe ausgegeben, Zuwiderhandlunjien werden nach den bestehenden Bestimmungen bestraft. 308-k cez. Halnzl. DIR KEICHSSTArTHALTER IN DER STEIERMARK ÜZ: II Lb-57^-Schn 3'14-1943 Graz, am 24. i, 1943 E.niichtung von S^huthe.ferlehigängen Der tierr Keich&minisler für VVlsseifcchafi, Erziehung »Kil Voiksbilduüg hat die Üurclu'ühruni; von dreiiiiouat'.gen ^ohulliLUeilehrgttii^eu für die j^eiclugaue Wien, NiederJo-n<;ii, Uberüonau, Sützburg^, Ürol-Vorarlberg, KärnletJ und Steiermark angtordnet. näciiste Lehrgang begiiini an» 15. April 194,?. IJie SchuJhelferlchrgüngo haben den Zweck, dem grolien Nachwuchimangel im Lehrberuf abzuhelfen. Mit Ihnen wurde ein neuartiger Zugang zum Volksschullehrerbeiuf geschaffen, der insgesamt 3 Stufen uniiaUt: L Einen dreiir.ouatigcn Einweisungslehrgang; 2. eine je nach Vorbildung und Bewahrung ein- bis zweijährige praktische Tätigkeit als Schullielfer; 3. einen neunmonatigen AhschUiClehrgaiig mit dem Ziel der Ersten Prüfung für das Leliran»t an Volksschulen. Zugelassen werden nur Bewerber und Bewerberinnen, die spätestens bis Abschluß des Lehrganges dojs 19. Lehen?-j.Uir voiiendet halten und in der Regel nicht über 30 Jahre alt, iflr den Lelirberuf geeignet und politisch zuverlässig 5trnd. Gefordert werden das Abschlußzeugnis einer vier-oder sechsklassigeii Hauptschule oder einer sechsklas.Mgvni niitlclEcliule des Altreiches oder das entsi»rechende Jahreszeugnis einer Höheren Schule. Bewerber, deren Vorbildung etwas unter der Mittleren Reife liegt, werden nur dann in Ausnahmefällen zugelassen, wenn besondere Begabung durch llwgutaclitung vou ehemaHgen Lehrern de.s Bewerbers und dgl, oder wenn erfoigreiche Fortbildung, die der Ausbildun.: r.ls Scliulhciier dienlich war, nachgewiesen wird. Bewerber mit nur Volksschulbildung haben keine Aussicht zugelassen zu werden. Über die endgültige Zulassung /um Lelirgung irnlscheidet eine Aufnahmeprüfung. h'ür den Lehrsang ist kein Schulgeld zu Pallien: hei nachgewiesener Bedürftigkeit kann eine monatliche Uuler-haitsbeihilfe von durchschnittllclj RM 80.— aus Reichs-mitteln auf besonderen .Antrag bewilligt werden. Nach er-falgreiehem Besuch aes Lehrganges werden die Tellneluijer an mehrklassigen Volksschulen der Alpenländer und Donaureichsgaue zunächst als Schulhelfer im AngestelltenveihäU-nis beschäftigt und erhalten hIefür eine Vergümng wie die außerplanmäßigen Lehrer. Wünsche hinsichtlich des Dienstortes werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Nach erfolgreichem Besuch des neunmonatigen AbschluBlehrganges werden sie dann als außerplanmäßige Lehrer in Verwendung genonunen. GesucJie um Aufnahme Ui den dreinionatigeii Vorberei-tungslehrgang sind von Bewerbern aus dem Reichsgau ^ei-ermark bis längstens 25. März 1943 beim zuständigen Schulrat des Heimatkreises, für die Untersteiermark beim Schul-beauftragten, einzubringen. Dem Gesucfie sind beizufügen: 1. Ein eigenhändig geschriebener, ausiührlicher Lebenslauf ; 2. ein Personalbogen; 3. zwed Lichtbilder (Vorder- und Seitenansicht, Ruckselte mit Namen); 4. eine beglaubigte Absclirift der Schulabgangszeugoisse und gegebenenfalls der Zeugnisse über andere Prüfungen; 5. eine eidesstattliche Erklärung über die deutschblütige Abstammung. 6. em amtsärztliches Gesundheitszeugnis, daB sich bezüglich des Lungenbefundes auf eine röntgenologische Durchleuchtung stützt; 7. ein von der Ortspolizei des gegenwärtigen Wohnortes ausgestelltes Führungszeugnis, Vordrucke zu 2, 5 und 6 sind für Bewerber aus Steier-niaii; von den zuständigen Schulräten des Heimatkreises anzufordern. 6W NEOKRAriM MH mvA Umm. W» sUHf Sehmtn und «rtrM iNnp»-rahirWabmIfMiflntA VtHnfH St« NEOKRATIN < Im Apoth«^«, Psekvng »»eOUeiwAspeelii Die Deutschs Arbeitsfront ClUl, Kreishaus Im Nachhang an die Veröffentlichung der Deutschen Arbeitsfront Gauverwaltung Steiermark, im amtlichen Teil der »Marburger Zeftung« vom 8 Februar 1943 bestimme k:b für den Kreis Cllli: 1. Der Meldepflicht unterliegen sämtliche Mitglieder der DAF; es sind also auch jene Mitglieder inbegriffen, die bisher von der DAF-Ortsgruppe Untersteiermark betreut wurden. 2. Die Meldung erfolgt am zweckmäßigsten persönlich oder durch einen Vertreter. Die Mltglledi>bilcher sind unbedingt mitzunehmen. 9. £9 ist zuläßig, daß z. B. ein Betriebsbeauftragter an Hand der vorzuweisenden Mitgliedsbücher, der Meldepflicht von mehreren Migliedern nachkommt. 4. Mitglieder, welche sich persönlich oder auch vertretungsweise nicht melden können, haben das Mitgliedsbuch an die Deutsche Arbeitsfront, Verwaltungsncbenstelle. elnzn-senden, wobei anzugeben ist; a) Vor- und Zuname; b) Wohnung (genaue Anschrift) c) in welchem Betrieb beschäftigt (Firmenname und genaue Anschrift). 5. Die Meldeaktion beginnt mit 4. März 1943 und wird mit 3. April beendet. 6. Mitglieder, die bis zu diesem Ze'tpunkt Ihrer Meldepflicht nicht nachkommen, werden als Mitglieder gestrichen und werden somit aller bereits erworbtucii Anwartschaften verlustig. 39-3 Gez. ULUSZIK, Verwaltung^beauftragtcr. Die Deutsche Arbeitsfront Verwaltungsnebenstelle Pettaiu Mlooriteaplatz 3 Verwaltungsnebenstetlo Lnttenberi, Berggas^e 1 In Ergänzung der Veröffentlichung der Deutschen Arbeitsfront, Gauwattung Steiermark, im amtlichen Teil der »Marburger Zeitung« vom 8. Febrtiar 1943 bestimme ich für den Kreis Pettau und Luttenberg: 1. Der Meldepflicht unterliegen sämtliche Ml^ieder der DA,F; es sind also auch jene Mitglieder inbegriffen, die bisher von der DAF-Ortsgruppe Untersteiermark betreut wurden. 2. Die Meldung erfolgt am zweckmäßigsten periönlfch oder durcli einen Vertreter in der jeweils zuständigen Verwaltungsnebenstelle. Die Mitgliedsbücher sind unbedingt mitzunehmen. 3. Es kst zulässig, dafi z. B. ein Betrtebsbeaaftragter an Hand der vorzuweisenden Mitgliedsbücher der i\teldeTjnicht von mehreren Mitgliedern nachkommt. 4. Mitglieder, welche sich persönlich oder auch vertretungsweise olcht melden können, haben das Mitgliedsbuch an die Deutsche Arbeltsfront Verwaltungsnebenstelle Pettau. Minoritenplatz 3, bzw. Lnttcnberg, Berggosse 1. Htuuseti-den, wobei anzugeben ist: a) Vor- und Zuname; b) Wohnung (genaue Anschrift); c) In welchem Bctriel) beschäftigt (Firmenname und genaue Anschrift). 5. Die Meldeaktion wird mit 3, AprIT 194,^ beendet. 6. Mitglieder, die bis zu diesem Zeitpunkt ihrer Meidepflicht nicht nachkommen, werden als Mitglieder gcstrichcn und verlieren somit alle bereits erworbenen Anwartschaften, Gez.: Schandler 63^ Verwaltungfibeauftragter iO >Mtftmrg«r Zcfttmf« ÖTT. Wlti t9<5 Muimner 09.D6 ,Kleiner Anzeiger Jedes Wort kost«1 tBr StellenKeiuchc I Rp1 da* lettcedruclrt« Wort 16 »?pl fOr Qcid- Readtl teoverkehr Briffw«h»«l und Heirat II Rp1 das lettcedruckt« Wort A Rpl tflr alle Dbricec WortaDzelxcD 10 Rpt dai feitfedruclitfl Wort K' Rpt Dtr WortDrtli eilt bla t« 1> Bschitaben Wort Kenowortiebthi twl '^bholunr dtr i^nfcebote SS Rpl bei Zaiea ■ci nin 0 nPlIT^^Mr M darch Post odc Botaa Tr Rpf AaskunftsKebtIhr fOr Anteleen Ritt 17 lern Vermerk »AatkaRH tfl «er Verwaltonit oder OeichiftMtelle« ?0 Rof R EICH SLOTl ERIE Annahmetchfal Am Tait *or Crichelnen im If Uhr Kleine Anzeiico werden anr tegea Voretasendunt des Betracei 'auch vOltUr RM^tmarken) aafeennmmen MlBdesfeebflhr »Br eine Ifleln# Anfelse I RM lOSPO EIS E 3v «. 6^ Rm ta ■ sä KUui STAAnUffTTEaM eiNMAHMl WIEN VI.MARIAN IL*ERSTRASSE 2Q. lUaHtSUH und Für besondere Aufträge che ich 220-k Unierlieferer die Kistenteile, sowie versch-Holzmasscnnrtikel herstellen können. 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April die Lehre beendet auf größerem Gut ge»ucht_ Oeletrenheit zum Schulbesuch" muß geboten werden. Angebote unter »Volontär« an die Verw. 139-^ Suche Anstellung als Ma-gazlneur, Portier odw ^twas ähnliches. Dienstantritt i. 4. 1943. Adresse in der Verw. 95-5 Obergärtner aus Graz sucht Stelle in Untersteiermark. Mit 10 Jahre Praxis im Obst-und Gemüsebau. Anträge unter »Obergärtner« an die Verw. 38-5 Selbständige Köchln wird in der Betriebsküche Marbur-Drau, Kärntnerbahnhot aufgenommen. Bevorzugt wird gewesene Wirtin oder In ähnlichen Betrieben schon Be-gchäftlgte. _61j^ Inwohner mit mindestens 2 Arbeitskräften wird auf Besitz, Stadtnähe, aufgenommen. Angebote unter schöne Wohnung an die Verw. 84-6 Selbständige, tOchtIge Köchln sowie Zahlkellnerin für Bade-restauratlon wird gesucht. Dienstantritt Anfang Mal. Anfragen bei Hans Kern, Gasthot Rann. 60-3-6 Italienische Dolmetscherin, perfekt Deutsch, Maschin-schrelbkenntndsse u, s. w. sucht gehobenen Posten. An-,^ , » geböte unter »Perfekt« an die i tu Vim'tMH Verw. 162-5 - Altere, tüchtige Hausgehlllhi zu reichsdeutscher Familie mit zwed Kleinkindern in gute Dauerstellung für sofort gesucht Einstellungsgenehml-gung vorhanden. Angebote unter »Nr. 61-3« an die Verwaltung. 61-3-6 (kffiM SiältiH Schöne Schlafstelle Im Zentrum für zwei Herren mit eigener Bettwäsche, die samstags nach Hause fahren, wird vergeben. Anschrift unter »Zentrum« an die Verwaltung. 102-7 I. » H Schönes, sauberes möbLZIm-KrflftigM Mädchen für alles „er, ohne Wäsche, an ru-dringendst gesucht. - Hans; higcn Herrn oder Dame zu J' ^ i vermieten. 30 Minuten vom Straße 32, Ruf 21-56. 96-6 j Stadtzentrum Ciili. Anzufragen in der Geschäftsstelle d. 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Zuschriften an den Verlag in Marlnirg unter »Kaufninnnslehrling« erbeten. 70-3-5 Zimmer wird von zwei soli-5 Werkstätt!enart)eiterlnnen 1 den Angestellten, nähe Haupt-ftlr dauernden Arbeitseinsatz, ] bahnhof oder PettÄuerstraße, sowie mehrere flinke Heim-' gesucht. Zuschriften unter arbeiterinnen (auch Anfän-' »Vülacher« an die Verwal-gerinnen) sofort jgesucht | tung. 103-8 Anzufragen SkrabI Friedrich, i ~ Papiersäckeerzeugiing für, . Chemikalien und Briefum-i JJ* schlägeerzeugung, Marburg, I Wohnung: Th^n, GutelS: ''ch»* dorf 117 618-6 i berufstätigem Ehe- ____; paar gesucht - Zdschnften Mädchen oder Frau. 35 bis' unter »Wiener« an die Ver- waltung 104-8 50 Jahre, fleißige, reine, selbständige Kraft mit Vor-, ,___.__ liebe zur Landwirtschaft, i n dringend auf einen Besitz, I Jt® UmgebunR Marburg, zu al-! KSÄ leinstehendem Herrn m. krau-j der Stadtmitte. ker Mult«r gesucht - An-1 Schrift in der Verw'. 122 6 »Emsan« «n die Verwal- tung. 105-8 Zahlkellnerin und Serviererin wird aufgenommeo. - Hotel ' Suche Schuller, Windischgraz. Zimmer und Küche oder ein großes Zimmer, An-275-k-6 i unter »sofort« an die - ■ --—---_ , . ■ ; Verwaltung. 106-8 0§r''ner für großen Fabriks. 1 - garten (Obst- und Gemüse. I Suche 1—2 Zimmer mit Küche, ev. zu tauschen, gegen ein schönes großes Zimmer mit Badezimmergebrauch. — Anträge unter »Rein« an die Verwaltung. 107-8 Tausch« Zimmer und Küche mit ebensolcher oder größerer., Lenoschek, Hindenburg-straöe 12, Marburg._16^ Tausche neue, sonnige Einzimmerwohnung mit großen Garten gegen gleichwertige im L Bezirk. Adresse in der Verw._167-9 Tausche schöne, sonnige Wohnung mit Zimmer, Küche und Speise, 1. Stock, in Drau-weller, gegen Zimmer und Küche in Neudorf od. Brunndorf. Zu besichtigen von 10 bis 13 Uhr. 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Süd-Bedlenerln drei mal wöch. | niark-Kranken-Vers., Mar-vorm. event. mit Mittagskost' hurg, Edmund-Schmid-Gasse (T^?riiclit. Wi1denralnerga«!se Nr. 8. 164-8 11, iL Stock. 6?'3-6 Berufstätiges Fräulein sucht dringend möbliertes Zimmer oder Schlafstelle nur im guten Hause. Anträge unt »Streng« an die Verw, erbeten. 21-R ZImmor oder Sparherdzimmer Stubenmädchen wird aufge- gesucht. Zuschriften unter nommen. Anfragen in der, »Eigene Bettwäsche« an die Verw. 62-6 Verw, 141-8 arlberg Tausche Zweizimmerwohnung Cilli, Josefiberg, gegen Drel-oder Vlerzimnierwobnung in Cilli. Zuschriften erbeten m die Geschäftsstelle der Marburger Zeitung in Cilli, __76-3-9 Wohnungstausehl Zweizimmerwohnung, Nähe Hauptbahnhof, gegen iVt-Zimmer-wohnung, womöglich abgeschlossen, linkes oder rechtes Drauufer, zu tauschen gesucht Xltere Eheleute werden aufgenommen gegen Wohnungstausch als Hausmeister. Marburg, Hindenburgstr. 6, 126-9 (MtttitiU ^ichTTirvIerlehrM^-tii^A^ träge unter »Zentrum« an die Verw. 168-Ul au^Tbildüng im Malen und Zeichnen durcM Selbstunterricht. Prospeitt durch R. Vogt Nenzing. Vor- 10 .«uuifurr (Vöi'bO »Marburger Zeitung« 6./7. Mära 1943 SHte 11 Prtvatotunden In Pranz5slsc1i sucht Präulein. Vorzusprechen Sonntag zwischen 8 und 10 Uhr. Teldin, Marburg-Dr., Qoethestr. 34. 1. St 127-10 Fcmunterrieht. Priv. Vorbe-reitjni^urse für die Nicht. schQler.ReifeprOfung Dr. W. Höfinger, Wien. 7. Manahil, ferstraße 8. Vorbereitung zur Reifeprflfung (Universität) u. MitteischuiabschlußprOfung (gehob. Bcamtenpuften) Auch Kursuntenicht Eintritt jederzeit 13103.10 Ihkti 33jXhriger Bursche, in Mar* bürg beschäftigt wünscht Bekanntschaft eines ebensolchen Fräuleins bts 2B J. aH. Bndzuschriften unter >Prfl1iling< ao die Verwal-hing. 109-12 UHSicftWtl4' haften Krankheilskeime auch an scheinbar gesundem Saafgut. Beizung vernichfef sie! 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SO J. alt mit Besitz und Landwirtschaft, sucht zwecks sofortiger Heirat Frau oder Witwe mit einigen tausend Reichsmark. Zuschriften unter »Alleinstehend«, postlagernd. Haidin. Pettau._147-12 Höherer Beamter mit Ver-mdgen, 40 Jahre alt, wünscht intelligentes und gutsituiertes Fräulein oder Witwe von 20 bis 35 Jahren zwecks baldiger Ehe kennenzulernen. Lichtbild erwünscht und wird retourniert Zuschriften unter »Nettes Heim« an die Verw. _ 129-12 Alleinstehende, beutstätige Frau wünscht Bekanntschaft mit älterem herzersgiiten Herrn zwecks späterer Ehe.' Anträge unter »Herzensgut ' 42t aa die Verw. 114-12 Baroaln Hilde Redwitz Wien IV. Priaz-Eusen-StraBe Nr. 34^23. Eheanbahnung für Stadt- und Landkreise. Einheiraten Tausende Vormerkungen. 107-12-k fukäe s Ifee6iufe Dameaarmbttoduhr .gefuttduu. Abzuholen Latzian. Remstock-11. KohJeiistelle. 169-13 Am 18. Februar um 16 Uhr wurde am Bahnhoi Unterdrau-(burg Koffer verwechselt Nachricht gegen Buiohiiung. Ansciirift in der Verwaltung des_ Blattes._ 69-3-IJ im Esplanadeklno wurde ani Montag, um 18 üiir, beim Ausgang eine braune iede:ite Ueidtasclie mit 26 RM, l^gi timation des St. h. B. urd Reichsbahnlegitimation, lau tend auf Roiko Lorenz, verloren. Finder wird bei gutef Belohnung gebeten, beir Fundamt oder Blüdierstralic 52 abzugeben. 130-13 Brauner Herren-Lederhand-schuh gefunden. Abzuholen Priedhofgasse 11, Drauwciler. 148-13 ymäUedeftes Im Nachhange zur Aniteigc vom 30. Januar gebe bekannt, daß ich keine Fohlen mehr zu verkaufen habe. Windiicli, Kranichsfeld. 64-14 Tausche neuen elektrischen t^cppelkocher gegen Rund* »iinkenipfünger und Aiifzah-lung. Anzufrnffen b. juritsch, Yorkgasse 21, Marburg, hinter f^apidplatz. 116-14 Tausche neue elegante Dop-pel-Schlafzimmereinrichtung gegen elegante Wohnzimnirr-einrichlung. Zuschriften un-I ter »Amerikaiusciie Myrthef I an die Vcrwalutng 11514 Für die zahlreichen B^^veise warmer Anteilnahme danken herzlichst 77*3 Familten Treitl-Strafella Pettaa, MQaehen, Graz im IVIärz 1943 DANKSAGUNG FAr dte vleian Beweise aufrlchti^r Anteilnahme, sowie für die vielen Blumenspen-den. die mir anläßlich des ailzufrüh^n Heimganges meines treubesorgteu, lieben Gatten REINBOLD BIEFELD zugeirangen sind, sage ich iedem einseluen meinen tiefempfundenen Dank. Besonders danke ich der Gefolgschaft der Firma Thoma. sowie meinem Betriebsführer Karl Hober und dem Kameraden Josef Kokot für den ergreifenden Nachruf. I« tiefem Leide Resl BlefeM geb. Fischer. __m Im Namen der abwesenden Kinder nud aller Verwandten geben wir schmerzerfiilit die traurige Nachricht, dtiO unsere herzen»-irute Mutter, Oroßuiutter, Schwester, Tante, Frau Alois!a Schuster im 76. Lebensjahre Freitag. d(>o 5. März, um V»! Uhr frllii, ihre mödeo Aujyen für Ininier geschlossen hat. Sie 'vird am * Sonntag, den 7, März, um 10 Uhr vonjiittagß, in Pra6<>erg zur leisten Ruhe gebettet. PraHberg, Belgrad. SchJeinitz, Marburg-Drau, Liubliana, den 5. März 1943, 155 Die trauernden Hinterbliebenen. 1 ausche I Paar hohe oraune DamcnschnürsLhuhe gegen Dirndlstoff. Marburg, bchmi- dererga.«»se 15. 117-14 IDj.Ihriges intell. Mädel sucht auf d-esttn Wege eine liebe hreundin. Zuschriften unter lObersteier« an die V^er-waltung. __118-14 Wegen Schließung des Qe-chSftes werden die Kunden ersucht, jlire Hüte Samstag von 14—18 Uhr abzuholen. Nozir & Wretschko, Doni-platz 6. _ 82-14 Tausche schöne rfoldene Da-merTuhr für ein ifut erhaltenes Damenfahrrad An^whrift in der Verw 4S-14 Wegen Schließung des Qe-schäftes bitte ich die Repa-rnturhütc abzuholen. Modi-■itenffeschäft, Marburg, Vlk-tritighüfgasse II. 70-14 Out erhaltene Schreibmaschine wird gesen Rundfunkempfänger getauscht. Zu besichtigen zwischen 12—14 Uhr. Adresse in der Verw. 81-14 Prothesen jeder Art (Leder-, i-eichtmetall-, Holz-), orthopädische Apparate, ileibbinden, Gunitnlstrdmpfe, Bruchbänder erzeugt und liefert das führen* de Fachgeschäft F Egger — Bandagen und Orthopädie — Lieferant sämtlicher Krankenhäuser, Krankenanstalten und Sozialinstilute. Marburg Drau, Mellingerstrafie 3, CilH, Marktplatz 13. 9-3-14 Wegen meiner Versetzung nach Linz ersuche alle Patienten mit unbeendeter Zahnbehandlung, besonders Kran-kcnkassapatienten, daß sie sich in der folgenden Woche in meiner Ordination melden. Dr. Franz Dresnik. Zahnarzt, juilit. 173-14 Wegen Scbliei^ung des Qe-schäftes werden die Kunden ersucht ihre Milte sotori abzuholen. Frieda Tschebul, Marburg, Draupasse 10. _ 151-14 Die geehrten Kunden werden ersucht alle Reparaturen t^is Samstag, den 6. März, beun Rückemgans abzuholen, llut-salon »Liegance«, Marburg, 1 ügelthofistralle 42. 149-14 Zeugen gesucht Zeugen übt den Autouniali am Mittwoch, den 3. März 1943, um ca. 18.45 Ulir vor dem Fnseur-geschäfte Tautz am Sophien platz, bei welcher Gelegenheit meine Frau von einem Autolenker überfahren worden ist, werden gebeten, ihre .■\nschrift frdl. bekanntzuge-I ben an: B. Fermischek, Marburg, Sophienplatz 3 (Adria-tlsche Vers.-Qes.) oder fernmündlich an die Nr. 20-72. Insbesondere werden jene Personen darum gebeten, die sich meiner verletzten Frau in erster Linie angenommen haben. 171-14 f älteres ühepaar, möglichst im Tischlerhandwerk bewandert, wird aufgenommen bei WILHELM BRAUNS. Farbenfabrik. Cilll, Spital-gasse 4—8. Geboten wird An-stijilung im Betrieb, außerdem freie Wohnung. Beheizung. Beleuchtung und ein entsprechender Lohn nach dem Tarif der l.ohnverordnung. 2S4.1i Fantlllen-Anzeigen finden durch »Marburger ZeAtungc Verbreltiinj?! Danksagung AnlöBlich des schweren Verlustes unseres lieben Mannes, Vaters und Sohws. Herrn Anton Koren, Zollbeamten in Engerau/Donauufer, danken wir allen die 'hn auf seinem letzten Wßge begleiteten aufs hcrzlicliste. Egydl, den 3. März 1943. 1.J3 Anna Koren, Gattin; Franx Koren, Vater. Unser innigst geliebter Sohn. Bruder. Neffe und Vetter Kurl Kossär OefreitfT in einer Panz^rjägerabteHutig ist am 10, Februar 1943, vor Leningrad, ge. treu seinem Fahneneid in soldatischer Pflicht* crfüllung für Grcßdeiitschland gefallen. Wer lim und sein lauteres Weften kannte, weiß was wir verloren haben, Cilll, im März 1943. Die tiettrauemden HintertjHebeneti. Tiefbewegt geben wir allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht daß unsere in-nigstgeliebte Mutter, Großmutter, Schwester, und Schwiegermutter, Frau MARIA STAHOGA geb. SIDAR Trägerla des goldenen Ehrenkreuzes für deutsche Mütter am 3. März 1943, im 71 Lebensjahre, unerwartet fflr immer uns verlassen hat. Das Leichenbegängnis findet Samstag, den 6. März 1943, um 14.45 Uhr, am Magdalenenfried-hof in Dran Weiler statt Marburg-Dran, Wien. CUM, R6merbad, am 3. März 1943. In tiefer Trauer: Anna, Maria Justine, Hermann. Paula, Wmi, Grete, Helene. Kinder; Walli Stanoga. Schwiegertochter; Toni Scharner, Martin Ballan. NIko FlleKentolf. Walter Maheinz. Gottfried Da-wldowltsch, Schwiegersöhne; Helene Sidar, Schwester; Josef Sldar, Bruder, und sämtliche Fnkelk'nder. 15'> Mein lieber Mann Anton Löschnig Hausbesitzer Itat midi beute, am 5. März 1943, für immer verlassen. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 7. März 1P43, um 15 Uhr, In Drauweilcr statt Marburg, Windenauerstraße 40. Graz, Le-mhard und Mollenberg. den 5. März 194.3. In tiefster Trauer* Maria Löschnig, Qattin: Henovefa niriistlnKl, Schwester, nnd alle ilbrigen Angehörigen. Wir geben hiemlt die traurige Nachricht, daß Herr Erich Speletz gestern nach langem schwerem Leiden gestorben ist Das Leidienbegängnls findet Sonnabend, den 6. März, um 15 Uhr. am Friedhof in Drauweiler statt .Marburg-Dran, den 5. März 1943. Die tranerden Hlntorbltehencn. Die Betrlebsiührung und Gefolgschaft dos Schlclfficheihenwcrkes Franz Swat>'. Mar-bnrg-Dran. 74-3 >ejfe fMarburger Zeftungf 6,/7. Min 1043 Mummer 05/06 S!9(ftiiie9fer iiTtartinrii an der Drau [ SHiii^ .A|^, uen b. März. (JaAiep.el K&ils Hellmuth. AXEL AN ^1 Di *i Lustapieloperette m vier Akten von riait Benalzky. B«ginji: ^0 Uhr. Ende: 23 Ubx. — Preise l. Soiiiitaif, den V, März: Nachmitt&gsvorattllung. GMtspi^l Hans Hellmuth. AXEL AN DER HLMMGLSTUR, Luit-•picloperette in vier Akten von Ralf Benalzky. Beginn: 15 Uhr. Ende: 18 Uhr. Preise 2. — Abendvorstellung. Gaalsplel Hana Hellmuth. \XEL AN DER MlMELSTt^R. Lußtspleloperette vier Akten von Ralf Benatzky. Be-girm: 20 Uhr. Ende: 23 Uhr. Freite 1. An unsere Bezieher von Marburg«Stadt! Wir bUten alle Bezieher, die die »Marburfer Zeitung« durch unsere Zeltungstrftgcrinnen niEcstellt erhalten, die BczugsgebOhr stets den Trägerinnen und nicht bei unserem Schalter zu bezahlen. Steiri^chcr Heimathund. Krcisfiihrung Marburg-Stadt Amt Volkbildung Montau, den 8. März 1943 Theaterring I Axe! an der HfmmelstUr Lustspieloperettt Volksbildungsstätte Marburg Montag, den 8. März 1943 um 20 Uhr Vortrag Pg. Rektor Hermann Wedler Oer ewigo )ude Festsaal der Oberschule TauriskerstraOe 9 Kintriftskarten: Geschäftsstelle des Amtes Volkbildung, Tegetthnffstraße tOa und Buchhandlung W. Heinz, Herrengasse. 64-3 MARBURQER ZEITUNG Stadt-Vertrieb Sauerstoff am Dissoosgas! Zahlreiche Gewerbetreibende und Fabriken haben unbenützte Gasbehälter in Ihren Magazinen lagern. Die Wirtschaft braucht diese Gasbehälter dringend. Wir sind bereit, sie zu gutem Preise zu kaufen oder gegen Lelhmiete in Benützung nehmen, im Interesse der Kriegswirtschaft bitten wir. l Steirischer Heimatbund — Kreisführung Cilli Amt Volkbildung — Volksbildungsstätte Am 10. A\ärz 1943: Konzert der beiden Nationalpreisträger SIepfried Borries (Oeiqe) und Rotl Schmid (Klavier) mit Werken von Bach, Bee*hovcn, Schtiman und Brahms Am 15, März 1943: Reichsredner. Schutrat Robert TrOtscher Warum dieser Krieg? Am 19. März 1943: Dr. Wflhelm Kadietz Roteeger und die Steiermark 262 uns alle unbeniltzten Stahlflaschen solort eu melden! Stickstoffwerke A. Q. Maria-Rait Rast, Unterstelermark BURd-LICHTSPIELE Heute 16. 18.30 20.45 Uhr Femruf 2219 Der Odisenkrleg ein Qangholer-rilm der Uta mit Paul Richter. Eltriede Datzlg. Fritz Kamperi. Der Kampf eines redlichen Bergbauem gegen Willkür und Fürstentrotz. ■ Für Jugendliche lugelassen! KHlturlllm-Sondervorstellungen: Sonntag vormittag IG Uhr, Montag, Dienstag und Mittwoch 13.45 Uhr: DAS BLAUE LICHT eine Berglegende mit Lenl Riefeastahl und Mathias Wiemann. I-Or |ui;endliche unter 14 jähren nicht zugelassenI • ■ I ■ I !- - Staedtler. ESPLANADE Pemnif ai>-2R Die ooldmne Stadt Für Jugendliche nicht zugelassen I Olm VoriOhrung dieses UlmmB wird um eine Wfocile wmrIMngmrtI Samstag um 13.48 Uhr Sonntag um 10.30 Uhrt VorfflhrHag des MI r c h • n f 11 gl • • ffumpefalflxcAen = Steirischer Heimatbund — Kreisfiihrung Cllli Amt Volkbiidung SVEN GALI zeigt seine Kunst am 9. März, 19 Uhr, 10. März, 19 Uhr, 11. März, 19 Uhr, 12. März, 19 Uhr. 15. März, 19 Uhr, 16. März, 19 Uhr, 17. März, 19 Uhr, 19. Märi, 20 Uhr, In Heilenstein, Heimatbundsaal; in Schönstein, Heimatbundsaal; in Packenstein, Heimatbundsaal: in Praßberg, Heimatbundsaal; In Leutsch, Heimatbundsaal; in Laufen, Heimatbundsaal; in Oberburg, Heimatbundsaal; kl Rohitsch-Sauerbninn, Licht- spidsdäl I März, 20 Uhr, in Rohitsch, Hotel Post Obstxüchter, WaldbeäUzwl Wir geben Himbeerpflanzen (Edelsorte) für feldmäßigen Anbau, als Zwischenkulturen in Obstanlagen und auf frischen Waldsclilägen, als Nebennutzung von Waldrändern, Hecken-zeilcn und Steilhängen an Anbauer ab und garantieren die Übernahnie der Ernten. Hektarerträge von 4000 bis 11 000 kg. wenig Wartung. Anfragen und Anmeldungen an: Südsteiri-sche Obst- u. GemüseverwertunKtgenossenschaft »Südobst« Marburg. Rudolf-Puff-Gasse 12, Fernruf 20-4£^_57 I Industrieunternehmen i in der Untersteiermark luclit für seine Wirtschafts- betriebe: 1 Wirtschaftsleiter-Assistentin mit land- und haus-wirtschattlicher Vorbildung I Küchenleiterin ^ I Obcrköchln I PcrsonalstandesfiUirerin I Kassenbcamtln I Warcnbuchhalterln ^ 2 Lobensmlttelverwalterimien 1 Stenotypistin 4 i Kantlncnverkäuferinncn 3 Kantliicnkassiererinnen Ks wollen sich nur Fachkräfte aus der Oastwirt-Schaft bzw. Lebensmittelbranche melden. ^ Unterkunft wird bereitgestellt. Angebote mit Le-•i benilauf und Gehaltsansprüchen an die Verwaltung des Blattes. 62-3 FRANC« MfFEEMITTEL OeMdw THONBT, XrG. jOrai, Herreagasse 26 ein Haas im Unterland ohne MARIUROER ZEITUNO" SEIT BSJAHREN ichtsr»ieie Brunndorff Wienmr O'schlihten PQr Jugendliche unter 14 Jahren nicht lugctasstn. Wochenachan Knltiulllm Vorstellungen I Samstag um 18 und 20.30 Uhr. Sonntag um 15, 18 nnd 20.30 Uhr. Samstag um 15.30 Uhr und Sonntag «tn 10 Uhr Mlrckenforatellnng 73 Olm vmrMmubmHm Prfnsessfn Metropol-Lichtspiele CUM Ihr erstes Rendezvous mit Danieile Darlevx. Ferdinand Ledonx, Jean Tissler und Lais Jourdan Für Jugendliche nicht sugeiatsenl Samatag um 9.30, Montag und Dienstag nm 14.30 Uhr das Märchensplel SdmeevitldiiHLanil die sisbei Zirorge P OM-LICMTiPIELE PETTAU Der Ufi-niBi 4t-i Die grosse Liebe FQr Jugendliche zugelassen Samstag, Sonntng n. Montag nm 15 Uhr: Jogendvorttelluag mit vollstflndigem Programm. Jugendliche unter 14 Jahren werden tn den Abendvorstellungen nicht zugelassenl cm Fachleute aus Industrie geben Kurse in Buchführung diverser Systeme, Kontenrahmenpraxi« fflr Einzelhandel, Handwerk, Industrie, entspr. Vorschriften der Wirtschafts-gnippen. Interessenten melden sich schriftlich unter »Kontenrahmenc an die Verw. 134 GxSOOOOOir -lOOHllUONIN-- Erste Ziehung der 1. Klasse d. 9. Deutschen Rdchslotterie am 16. und 17. April 1943 Slaatliche LottiilieMni W E S I A C K Marfourfif-Drau Herreng. 25 Fernruf 20-97 54-3' Tfichlige Bnchhaltangskrall bllantfähig, für Ruf-Buchhaltung wird von größerem Speditionsunternehmen in Marburg ehestens gesucht Oefl. Offerte unter »Transportunternehmen« an die Verw._JM LEHRLING wird sofort aufgenommen. Gemischtwarenhandlung Josef Smöch, Marburg/Drau, Unterrotweiner-straDe dO. HO DUMOl-WERK DkAiLSOIMIIXMl »kUtauAet •1# CHFM.PHARMA.FABRIK WIEN82 werden Sie durch ^OEkit ^iit5t die Saat gcgenVogelfraß. Genau fO einfadi ^ der Anwendung wie «►r«san-Troclii(|iin|. hei Insektenstichen, be) t^rfrierunnen und Verbrennuneen. b»*! PlierunKem Purunkel Karbunkel. Piniterwiirtti IJnierhauieeU^ewebien zflmMini» be' FuBucschwören RöntRcnücschwIlren Oeschwüren nach VViiiidrn usw -OehrauchsonwelsunR bei fedetti Tlenel — 60 Oraiiimcnckiin« WM i,2A -ürhSIlllch In den Apotlieken Wenn nichl wenden »Ich nn dir ruHriK; RIESWERKC. QHkl. RlCSSl RASSE I.