. » ! AKH Samstag am K. November R8HH. ss"./».I'i>P ,m?^m^toir la»,j5hric, !2 ft., ba l !>!>'!> i>^ <> ,1. F»r d>. 6,.^-llim,^ >«'a H.us ,l»t> h.i l b, >U> l < g »U kr. m,s,r zn entricht.». Mlt d.r 'U.!^ l'urto-Zll d>.s.>i laichn» ist »^i'ch r>>» ,^'rc,v>s^ischc» ^','chc "o.n «. Vlov.,»btr «850 snr I.isnüm.sstäx.l'cl" »och ,0 fr. ,'i.r ein.- j.dcs.mil.^t E»i,ch.i. "Amtlicber Tbeil. <3»e. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller« höchster EluMelw'g v. 26. October d. I. den Do,n-capitular iu B'ünn, Ferdinand Pan schab, zum Schulen-Oberaufseher der B.üuner bischöflichen Diö-cese allergnädlgst j" ernennen geruht. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller-höchst" Entschließung vom 26. October d. I- daS au dem Cathedralcap'tel in Cremoua erledigte Ca»o-nicat <<« 85. Himmjl; <> Oiucl« dem Rector des dortige» bischöflichen Eemi»arS, Peter O n e t o, allergnä-digst z»i verleihen geruht. Das k. k. Ministerillm fllr Cllltus uud Unterricht hat die bisherigen Süppleitten am Gymnasium zn Pisek, Wenzel B a l,'a n e k. Joseph Pazant und Earl Nlnger, zu wiikliche» Gymnasiallehrern an derselben Lehranstalt ernannt. Das Handelsminlsterinm hat den Vorstand der lombardischen Baudirection, EliaS Lombardini, zum Bandireclor und Vr'stand der Landeöbandirec-lio» iu Mailand, und den Ober-Ingeluenr der loin-bardisch-oenetianischen Ober - Vaudirectiou, Johann Baptist Noggia, zum Bandiicctor und Vorstand der Landcs-Vandin'ttion in Venedig ernannt. Die Oberste Polizeibehörde hat die bei der Pra» ger k. f. Polizeidireltio» erledigte Secretäröstelle dem dortigen Kanzelllste», Ednard Ran scher, verlieben. Die Handels- m>d Gcwerbek^mmer in Cbiaoeinm hat an die Stclle des ve.stc'.l'clie.i Vicepiasideüt^n Ottario Polla>.'!l'i den Giacomo Mattoj zu ihrem Viceprasideittcn erwählt, welche Wahl daö k. k. Handelöministerinlu bestätigt hat. Das k. k. Handelsministerium hat die staltgefundene Wledelerwablnna, des Kaufmannes I. Jacob Nöder znm Präsidenten, »üiddeö Ziegelsablikb>'si!)erö I. August Hecht znm Viceprasidenteu der Handelsund Gewelbekammer in Egger bestcUigs. Neräuderu,, a r l F- eroi >, aud, L'ommandalu d,s llteu. übernimmt das Kommando des 1<»len Är. meecorps. E r n c n u u n g e n. Der Feldmarschall-Lieutenant Friedrich Fürst Liechtenstein znm Oommandante«, des ster blasse verlieben winde, zum Commandanten tcS ^ten ')Irmeccorpe. Der Fi Böhmen, und zwar: zu 1^ P(5c. Rr. Ni3.104 mit einem Zehntel der Ea-pttalöslimme^,^^^, . zu 2 p(>t. Nr.' 1^.l05 mit cinem Achtel der Capita lösn mn:e zu 2 p(5t. ')tr. lU4,74« mit der Halft« der Capita lösnm me zu 2 pCc. )tr. l04.««6 mit einem Zweiunddreißigstel der Capitalösmnme zu 2'., p^c. Nr. ilN.tt^ mic zwei Achcel der Ca- picalosunnne im gesammcen Capilalsbelrage von t,193..^37 st. N kr. nnd im Zlnseubetrage nach dem herabgesehen Zlls;e rou 2^.7^!9 st. ii2^ kr. Nichtamtlicher Theil. Die (»lUttdeutlasimlss. ' Das große und schwierige Werk der Grund-, entlastnng bildet unstreitig einen der bedeulnngoroll-sten Abschnitte in der Geschichte der legiolaliveu und administlativcn Wiiksamkeit der östtrreich'schen Be^ Horden. Mit Umsicht entire sen, mit Energie ange-faßt und mit Veharilichkeit des gewijseuhafcesten Fleißes durchgeführt, reift es, ungeachtet der zahlleichen entgegenstehenden Schwieligkeiceu, seiner VoUeudung entgegen, und ist in einigen Kronläudern beieltS abgeschlossen. Wir vetweisen in dieser Beziehung neuerlich anf das Königreich Bohmeu, wo die zur Durchführung der Grund^iclastnngsoperation bestellte Landescom-mission das GrnndelltlastuugsliqnldiruugSgesch^fc be-e.idet hat, und in Folge einer Weisung deö Ministe, inms dcö Innern, am 1. )tooeiuber d. I. außer Wilksamkeit geftyt worden ist. Ein übel sichtlich^ Bild dieser umfangreichen und angestrengten Thücigkcic dieser Commission wird den Eifer, womit sie ihrem Berufe nachkam, u.id die Erfolge, welche sie auszuweisen im Scande ist. i» hinreichend klares ^icht scheu. Bier Jahre und wenige Monate waren erfor. tmlich, um in dem ganzen ^ande bei einer AuSdeh-nung rou 902 Qliadralmeilen, und einer Vevölke rung ron 4,^:j2.^74 Seelen, die den Bezugsberechtigten für aufgeschobene u»d ablösbare Leistungen gebührende Entschädigung zu ermitteln und festz»stel> len. Eine ^'andescommission und sechszig Pezirkl,'-commlss» jedcm Veznke vorerst die gegen billige Eütsckadigung aufgehobene» i.!elst.!»ge.!, welche ans den» l.lnte>tha,io-verbände oder dem Zebeulvelbaltnissi encspranqe», dann die (Nif Stiftungen oder ähnliche» Verhältnissen beruhenden uuveranderlicheu ^ialuralleistungen an Kir-. chi>n. Pfmren. Schnle» oder zu anderen Gemeinde, zwecken, am Schloss.» endlich d,e Leistnugen, aus em-phitenlischen u»d ande.l'u Vertr^g^n über die Theilung des Eige»thumeß. Diese Kategorien zusammengenommen betrug die Gesammlzahl der Bezugsberechtigten 25.20^ , der Verpflichteten 1.ttl>«.0U7 P^,sm,en; di, Gesamnn-summe d,U94 10^ f... CM. Die nachmiglich »och vmkommenden Arbeite,. 0er Grundentlastungseommisslon sind der k. f. Grund. entlastungsfonds-Direction in Böhmen überwiesen wordeu. Somit ist diese wichtige Arbeit iu einem großen Kro»la»de, wo dieselbe der mannigfach verwickelten Unterthaiisveihaltuisse wegen mit namhaften Schwierigkeiten verbunden war, glücklich erledigt worden. Di« günstigen nat>oi>alölonomischen Folgen der Glnndüntlastung machen sich Don bereits fühlbar; sie bestehen in der Zunahme des Grundeigenchnms-, wettbes, in der Hebung ter landwirchschaftlichen Pro-dnccion im Allgemeinen, in der Entfesselnng und Förderung zahlreicher, strebsamer Kruste. Wenn »icht in Abrede gestellt werden kann; daß die Grundentla-stnngeoperation in Oesterreich nothwendig war, nln bisher noch schlummernde Elemente des Wohlstandes zu ftischem gedeihlichen ^ebeu zn wecke», so gereicht es doch zur höchsten Genugthuung, daß dieselbe mit strenger Beachtung der wohlbegründeteu Nechte der zu Entschädigenden durchgeführt worden ist. Manche uooermeidllchc Schwankung, welche ein so großartiger Umschwung in einzelnen Beziehungen nothwendig veranlaßte, wird sich im ^lanfe einer kurzen Zeit anf das Befriedigendste für alle Theile ansgleichen , und der zuoersichilich steigende Werth des GrnndeigenlhumS wirb deu Berechtigten iu nicht minderem Maße als den Vespstichltten zu Statten kommen. (Oest. Cz.) Orientalische Anstolegellhciten. Wien. 2. )tovember. Fürst Slirbey, ist tele« graphischer Meldung zn Folge, gestern Abends mit seinem Sohne in Hermannstadt angekommen, um sich Morgen über Szolnok nach Wien zu begeben. Einer über Triest hierher gelaugten Handels-nachrichc zu Folge, sprach man in Coustanlinopel am 23. von einer Erpedition nach der Krim; eben so hieß es, 12 Schiffe von der vereinigten Flotte il'ürden ihre Station im Bosporus bei Bujnkdere nehmen. Zwischen ilalieulschen Flüchtlinge» und linkischen Soldaten hacte eine blutige Rauferei statsge» sunden. Die „(5. I. C." meldet: Einen, Schreiben ans Constancinopel von» 2l. entnehmen wir, daß die russischen Beamte» am 20. d. M. Constantinopel oe.l.lssen habe«. A» diesem Tage erschie» auch die sl'O'izösisch-ei.glische Flotte »n Masmora°Mecre. Auch ,» Constantinopel ist man der Ansicht, daß die Flol-cendemonstration ihren Zweck nicht verfehlen llnd das Verlnittlungsgeschafl beschleunigen werde. — Der russische Viceconsul in den Dardanellen, Herr vl»» Ponton, wird auf sein>ln Posten in der Eigenschaft »,'ines d^oisch,'» Agenten verbleiben lmd hat bereits die dänische Fahne anfgezoge». Man meldet ans Belgrad vom 22. d. M., daß der neuernannte Militarqoiwernenr vo» Belgrad, Hadsch« Izzec Pasch.,, früher Geusrala.oiwernenr von Tripoli, in der Berberei, seiuc AmtSwi.ksamkeit mit Anordüling neuer Befestigungen Belgrads durch A,>f« wersung von Schanzen, Errichtung von Pallisaden« werken u. s. w. begonnen hat- An die Ausführung wird uuonzüglich geschritten werde». Die Gewißheit von dem erfolgte» Doilaüüber« gange der türkischen Armee hat die hiesige Geschäfts-welt sehr beunruhigt, da viele I»d»st'ielle ihre Ab-,'alMellen dn,cli Sperrung der Donau gänzlich ver, loren haben, und auch andere Handelsbeziehungen znm große» Nachtheile d,s Handels u„b der Ge, Il>3« werbe unterbrochen sind. Die Kunde von dem so oft widersprochen«!! nunmehr doch wahr gewordeneu Entschlüsse der französischen Negieruug, 100.000 Mann zu concentriren, und für die beiden Lager gerade Lyon und Toulon zu wählen, Hal nicht minder alar-mirend gewirkt. Der Eindruck war größer bei der eigentlichen Gewerbe- und Handelswelt als am Geld« markte. Ueber den Vorfall bei Isatschka wird unS von verläßlicher Seite Folgendes berichtet: Die ganze russische DonauflottiUe wurde bei Galac; vereint ans welchem Anlasse der Commandant von 2 Dampf-lchiffen und 8 Kanonenboten, der an der russischen Seite hinter Isatschka stand, bei dem Festungscom-mandanten anfragte, ob er nach Galacz passiren könne. Der Festuugscommandant erwiderte, daß dieß nngehiüdert geschehen könne. Als aber die Schiffe in die Schußlinie der Festung kamen, wurde ans sie aus allen Geschulten gefeuert, wol>i der Capxän, der ohne Ärgwohn auf dem Verdecke stand, nebst 10 Mann gecodtet wurden (?). Der Vorfall hat in Bukarest, wo er am 24. bekannt wurde, große Erbitterung unter den Russen hervorgerufen. ') Die K>a»khe,t des flanzösischen Majors, Hrn. v. Maguan soll, wie mau ans (5onstanti»op,l v. 20. berichtet, nicht in der Wirklichkeit bestehen, u,'d ras Zurückziehen desselben dürfte durch die Widersprüche ver-anl.ißt werden sein, die er bel Vornahme der von ihm projeclirm» Befestigungsbauten gefnnden hat (?). Das k. russische (5orps bei Kalafat commaudirl Genial Dannenberg, das lülklsche wird durch Sann Pascha befehligt. Das Waster der Donau ist zwi» sche» Kalafat und der schon seit 17. v. M. von den Türken besehen Insel derzeit etwa i> Klafter breit. Dem Vernehmen nach sind hence an die österreichischen Glänzbehdrde» Aufträge abgegangen, über das einzuhaltende Verfahre» bei Aukuuft von Bewohnern, welche sich vom Kriegsschauplatz nach Oester-reich flüchten. Es untcrlirqr keinem Zweifel, daß Oesterreich unbewaffneteu Flüchlliug»» gastfreundliche Aufnahme gewahren wird. Die Depesche von dem Douauübergauge der Türken bei Kalafal, erhielt in Wien zuerst die englische Gesandtschaft, u. z. so schnell, daß Samstags Früh der Berichr bcreiiS in London war, zu welcher Zeil auch die Depesche» der übrigen Regierlmgo-abgaben eingetroffen sind. Nach de>l lepleu Briefe» ans Orsooa war die Aufstelluug der beiden Armeecorps vor dem Donau» übeiqauge bei Kalafat in dieser Gegend folgende: I" Frlg^ her Seilers d»r Tü>f»n get» offen,» TlS-posllione» halle Fürst Gest und Gl»>gewo anfgesteUc waren, zu einer echelonirtt» SleUnng von Bukarest bis 2 vor Kalafac über Krajowa beordert. Die Position zwische» Bukarest und Gl»rgewo w»rde dnrch 40,000 Mann von Osten-Sake" erseyt. Die Türken hatteu 8000 Ma»u bei Wlddm. :W00 Mann auf der In-sel, 8000 Mann lückwärlS Widdin und 2<>.000 Mann bei Sophia stehen. Aeußerem Vernehmen nach lauten die gestern und heuie fur die hiesige Diplomatie eingelroffenc» Beichte ano Widdin dahin, daß beide ArmeecorpS eine beobachtende Stellung einhalien. Mau glaubt, Omer Pascha habe die Absicht, den Ablauf des für diplomatische Verhandlungen gegebenen Termins deun doch abznwarten. Wenn es aber wahr «st, daß Se. Majestät der Kaiser von Rnßland sagte, Angesichts der Kriegserklärung müsse Rußland Krieg führe», lau» man a»f diese Verhandlungen keine gar zu großtu Frledenshoff»n,,g«u hauen. (Wand.) I Aus einer vollkomme» sichern Quelle wird der „National Zeitung" aus Paris gemeldet, daß etwa am 1>>. v. von London aus dem Admiral Dundaö der Befehl zngegaugen sei, jeden russischer Seils gegcn die Türkei durch die Flotte uuteruom- meneü Angriff mit Waffengewalt abzuweisen. Die Sprache der „Patrie" ist heute (29) kriegerisch. Dieselbe constalitt hntte mit gesperrter Schrift, das; es die Russen waren, welche die Feindseligkeiten begonueu haben, da sie den Verträgen zuwider ihre ^»)"Siche'dcn officilll.« Bmchl >'m h<"tl>'l Vlatte. Kriegsschiffe über die Pruth» Mündungen hinausgeführt habe». Zligleich fallt sie über das „Journal de DebatS" her, das in seinem Briefe aus Constanti-uopel die Türken in sehr perfider Weise, lobt. „Ohne untersuchen zn wollen." sagt dieselbe, „ob der Cor« respondont des „DebatS" unter den gegenwärtigen Umstanden eine verbündete Nation herabsetzen sollce, deren Gast er lst, sagen wir nur, daß seit dem Artikel deö „Moniteur" und Angesichts der Haltuug der Regieruug die Sache der Türkei heu« für alle Frauzoseu achiungswerth und heilig sein muß." Diese Schlußphrase ist bezeichnend. — Varaguay d'Hil-liers ist heuce uach Viarseille abgereist, um sich nach (öonstaminepcl einzuschiffen. Er ist vou einer Anzahl Offiziere begleitet, die den verschiedensten Waffengattungen angehören. > London, 29. October. Der „erste Kanonenschuß", der bei Isaktscha gefallen, wlrd heute in den Spalten der radicalen und torystischen Blätter eifrig besprochen. „Times" und „Vlorniug Ehroui-cle", die cin positiveres Thema lieben, besprechen deu „Mo»!teur"-Artikel, und zwar mit lebhaftem Wohlgefalle». Die „Tunes" findet nichts gegen dieß Programm der französischen Politik emznwenden; sie lobt es namentlich, daß über die Kriegs- oder Frie-densfrage darin „nichts sehr Kategorisches" gesagt sei; daß die vollkommene Emstimmigkeit zwischen den Regierungen Englands n„o Frankreichs gebührend hervorgehoben werd»', uud hofft vor ANcm, ihre Leser werden bemelke» , daß der „Mooiseur" dieselbe Spruche führe, wie die „Times" von Anfang an ge» ftchrc Hal. „Chronicle" will an dem Slyl des Programms de» kaiserlichen Verfasser erkennen. Die Harmonie zwischen England und Frankreich werde dem DocüMence, welches nichc z» einer gelegeneren Zeit häcce erscheinen könne», mich dießseuö deö Kanals dic Geltung einer aunlichen Erklärung geben. Leider habe die Regiernng wahrend der ParlamentSferieu keine geseyliche oder anerkannte Methode, ihre Ansichten dem Lande mitzutheilen. Hoffentlich werde sich noch ei» Mittel eindecke» lasse», um diese Etikette der Heimlichkeit zu bleche», welche das Publicum in peinlichel Spanuung erl'alce, und das Ealuxet sowol)l den unbegründete» Axklagen offener Feiride, wie de» hintt'!listigen Mlßeentnngeu falscher Freunde anssel)e, Was die Kanonade bei Isaklscha betrifft, so mache» ei» Paar Kuqel» kei»e» K'ieg. „Eiuerseico hat der Kaiser vo» Rußland, s.lbst se'ldem er von der türkische» Kriegserklärung >» Ke»l>tu>ß geseyt ward, seine Adsichr ansgesproche», die Offensive zu vermeiden; andere,sexe« habe» wir Griüld zu hoffe» , daß die Pforte vielleicht schon, auf die Empfehlung ih>er AI-lülieu, sich zu eioer wenigstens zeilrveiligeu Suspe»-dil'liug d>r Fei,,dseliqkelte>i bec^neml bai. England »üd F'ankreich habe», nie wir gl^ub^n, der oclomainschen Regierung eiue» AnsgleichungS^ModnS oorgelegs, den ihrer Meinung uach der Sullau mit Ehreu uud lZou-seqnenz adopt ire», und der (5^ar nicht unwahrschel»li' cher Weise annehmen könnte. Eiue Einstellung der Femdseligkeiteu und eine darauf folgende friedliche Lösung liegen daher uoch im Bereiche der Möglichkeit." Dagegen ruft der „Herald" : „Uud noch immer gibt es Leute, die a» die Macht der Diplomatie glaubeii, wahreuo der Donner der Artillerie schou i» uuseru Ohre» d>öl)»t. Wir solleu dem Sultan »ichl tdaikr^ftig beispr«»gen. weil die Vermittlung noch immer Alleö gnt machen kann; mit diesen erbärmlichen Selbsttauschnngen verlieren wir die kostbare Zeit-Laugst hatten wir d«e Unmöglichkeit einer ehrlichen Vermittlung einsehen sollen. Die Geschicke zweier Reiche stehen aus dem Spiel der eiserneu Würfel. Rnßland muß zurückweiche» , oder die Türkei m»ß falleu. Es ist uud war „ie ein Streit um Worte oder Phraseu :c. ic" Interessant ist eiu Gerücht, das der „Herald", ohne es verbürgen zu wolle», ans angcblich hochachtbarer Quelle mittheilt. Iu den kleinen Cocerien conlinenlaler Höfe sei mau auf die Idee gekommen, die Ehre des Kaisers NicolauS und de» europäischen Frieden alls folgende Weise zu retten: Dle Türkei tritt die Moldau uud Walachei a» Nußland ab! Dafür überlaßt dcr (>zar den Türken Georg,ai!fürste»ll)ümer geräumt. In einer Zujchrifc an deu „Advertiser" behauptet der Er-Diplomat, seine Ideen seien in's Volk ge> drungen, wie man ans der Lougton-Adresse sehe, die er so eben erhalten, nnd an deren Abfassung er vollkommen unschuldig sei. Es ist uur merkwürdig, daß die Arbeiter vou Longton nicht nur die Ideen, sondern auch den originellen Styl UrquhartS augeuommeu habeu. Auch ein Regierungsmitglied hat sich wieder in der orientalischen Frage vernehmen lassen. Sir Char-lc Kriegs-und Friedenöfrage. Eme deutliche Antwort anf diese Frage ließ sich vom Minister nicht erwarten. Wir glaube», er hat so ziemlich im Sinne der „Times" gesprochen, mit dem U»cerschiede, daß er das Beispiel Mr. Gladstone's vermeidend, keiu Wort über die Schwächen der Türkei faUen ließ. Sir <5. Wood hoffte, es werde noch gelinge», die furchtbaren Drangsale des Krieges abzuwenden (hört, Hort uud Beifall). Der Sultau sei offenbar iu seinem Nechl, aber „in öffentlichen wie in Prioata^gelegei.heice» ei eS nicht immer zweckmäßig auf dem äußeisteu Recht zu bestehen." Der S»lcau habe bis jept eine Versöhnlichkeit bewiesen, die „Bewunderung uud Sympathie" verdiene, und ein „Zustand der Ungewißl heil" führe oft größere Uebel als selbst der Krieg mit sich; deßhalb sei er übel die türkische KriegSer« lläruiig mehr betrübt als ersta»»l und er bedauere, daß die Pforce „einen Schritt gethan, der gegen den Natd ihrer AUiirlen sei." Indessen verläßt sich Sir C. Wood, wie „Times" auf die Breite der Donau. Von der „NichtinterventionSpolitik." welche in gewissen Kreisel, Autlang finde, will er uichcS wisse». I» der Gemeinschaft oder Gemeiude euro« püischer Staaten, d« durch wechselseilig« Interessen so innig a» einander geknüpft sind. könne eine Flie: denobilich nicht ohne Unheil über die Gesammtheit d/r Staaten geduldet werden. Schließlich wiederhole er, daß eine friedliche ^ösnxg noch zn hoffen sei. Die Köüigll, Isabella vo» Epauien soll am 18. d. M. in ihrer Overologe zu Marrio vom Pn«-bliklim mit Zische» empfange» woroe» sel», was im tief monarNuiche:> Spa,>ieu ei» Eß ge»an»t werden kau». O r »1 r r r c l ch. * Wien, :ll. October. Die „Oesterreich,sche Eoirespondenz" schreibt: Txest's Handelsverkehr hac in jüngster Zeit in enugeu wichtigen Artikel» z»se« hendS abgenommen. Als Grund dieser lietlagcnS» werchel, Erscheinung wird von dortige» Blättern die wachsende Eoncurrcnz der Nordseehafen bezeichnet, nnd dieß »ichc mit Umecht, wenn anch i» Abrede gestellt werde» m»ß, daß die noch nicht fertig gewordene uu» unterbrochene Eisenbahnverbindung hieran auoschließ» lich keiueöfalls die Schuld trägt, wie hin uud wieder einseitig behauptet wird. Da überdiesi Triest der wichtigste Seehafen unserer Monarchie ist, mit dessen Blüthe das Gedeihen unseres überseeische" Ha»dm Allgemeinen eines Ellasses des Ministeriums des Innern, dem zu Folge die von einigen Districtscommissionen im Vergleichswege ausgcmit-telleu unverzinslichen Kanftechls - Entschädignngecapi-. talien nicht gleich den übrige» Grnndenllastuugscapi-talie» zu behandol» seien. Diese Verordnung ist nur für das Herzogihnm Kram erlassen worden, waö wir, um Mißverständnissen vorzubeugen, hiermit belichti-g„,d erwähnen. " Die „Troppauer Zeitung" meldet: Das nächste Amtsblatt der „Brniiner Zcitung" dürfte die iöo„-cursausschreibung für die Gerichtshöfe erster Instanz in der Malkgrafschafc Mahren enthalten. Wir sind schon hence in der Vage, darüber Folgendes mitzu. theilen: Mähren erhall ein Landesgericht in Biünn. und fünf Krciögerichte i» Olmüp. Nnitilschei», Znaim. Iglan niid Ung. s^radisch. Der Personalstand ist: < Präsident, l Oberlandesgerichtsraih als Viceprä-sideul, .', Prase«, 1? Landesgerichtercuhe. 28 Kreis-, gerichlsrälhe. 7 Rathsftcietäre. :l!) Gerichtsadinnc^ ten, tt Directoren der Hilfsämter, i» Adjnnclen, 40 Ostlciale. 2! Accessisten. Wien. 2. November. Der Herr Minister für CulcuS nnd Unterricht, Herr Graf r. Tbn», ist Montag von seiner zweimonatlichen Urlaubsreife znrückge-. kehrt, und hat hente die Leitung seines Ministeriums wieder übernommen. — Die k. k. Betrlebsdirection der nördlichen Staalobah» hat eine Eisenbahnkarle von Mitteleuropa in kle«n Qliersoli o herausgegeben. — W>e veilcmtes, wild die kürzlich für Galizie» erlassene Bistimmln.g. hie ^blegung der Slaaisprü. fnugen i» deutsche Sprache betreffend, anch a»f andere Kronländer, wo diese Einführung „och „ichc besteht, ansgedeh'it werden. — So eben ist der Prospectus eines kaufmännischen Journals a»sgea/lien worden, das unter drin Namen „Der Accionär" als (Zencralorgan für alle Bdlsen- und ActiengeseUschaftr» Deutschlands auf dem Gebiete der Eisenbahnen, der Dampfschifffahrt, der Staalöa»lel?en und Banken, der Bergwerke, der Versicherungen und sonstigen industriellen Uülernehiuun-ge«, mit dem neuen Jahre l» Franksnlc, uud zwar i" Form einer Wochenschrift, zwei Bogen stark, er. scheinen soll Als der Heransgever ist Dr. H. Scherer genannt. Der Standpunkt wird als ein rein praktisch-geschäftliche bezeichnet; ein Magazi» für sac-tische, m das Accirnwese» einschlagende Nachrichtln; ei» Auskuuftsburea» über die Rentabilität oder Nicht-rentabilität industrieller Anlagen aller Art; Rathgeber Über möglichst beste Wahrung der bei Actien be-theiligttn Geldinteresse», ei» d»rch thatsächliches Ma. terial illnstrirler Eonrozeitel der Hauptbö.seu, und eine offene Arena für Frage u»o Antwort der Abonnenten. Der Plan scheint dem „Journal des (6he-mil,s de Fer" des Henn Mir>s in Paris und eiui-sen englischen Blätter» ähnlicher Art nachgebildet zu sein. " I» Ungarn sind namhafte Abschlüsse auf Wein für Trieft u„d Italien gemacht worden. Der Mangel an Gebinden >st dort bei dem Weiusegeu so groß, daß ein großer Theil der Trauben gar nicht UNter die Presse gebracht wird. — I" Turin nnd Genua haben sich Wohlthu tigkeitSanSschüsse «.bildet, lim der steigenden Noth der mnern Volksschichten z„ begegnen. — An der nordwestlichen Küsse Sibiriens sind vor Kurzem mthrere gläserne Flaschen aufgefischt wor> deu, von denen man glaubt, daß sie möglicherweise einem von Sir Ioh» Franklins Fahrzeugen gehörten. Eine dieser Flaschen wurde von der Admiialllat der Royal Society, und ro» dieser dem Lloydinstiluce zugeschickt, um iu London öffentlich ausgestellt zu werden, damit Sachkundige entscheiden mögen, ob sie britisches Fabrikat seien, und wozu sie wohl verwendet wurde». Auf der Admiralität weiß man nur so viel, daß diese Flaschen nicht zu den Auörüstuugs-gegemiaoden gehören, welche John Franklin von der Regierung erhalten hat. Sollte es sich jedoch he»> auostelle», daß sie iu England fabricirt sind. so dürft cen sie Veranlassung gebe», daß eiue Uiuersuchungs-erpeditiou von Petersburg nach den Küsten Sibiriens ausgerüstet wird. — Der Plan, die auf Helgoland geborgene Gu-stav-Adrlphs-Stacue für Hamburg zu acqnirire» uud auf eluem der öffentliche»» Plape der Stadt aufzustellen, scheint auf el» Hmdermß zu stosteu. Dem Ver-nehmen nach hat der Senat eine bezügliche Bittschrift wegen Zuweisung eines geeigneten Aufstcllungsplanes abschlägig beschieden. Triesr, A. November. Die k. k. Coroettt „Mi^ nerra" befehligt vo» Lr. kals. Hoh. dcm Hrn- Erzherzog Ferd. Marimilian, hat heute mit lUO Mau» und 22 Kanonen, von Prla kom»ne»ld, in der Bncht von Muggia die Anker geworfen. Deutschland Aus den» Wiirttembcrss'slben, 27. October, laßt fich die „Leipz. Ztg." schreiben: „In mehreren offenllicheli Blättern war dieser Tage eines Gerüchtes Erwäl)»ung gethan, »ach welchem die Besanuug der Vundesfestlmg Ulm demnächst eine bedeutende Verstärkung erhalten würde. Nach rellaßlicher Miliheilling kann versichert werden, daß in leylerer Zeit elne Vernuhrung der in dieser Fe. stung gegenwärtig stacionirlen Truppencheile über« Haupt gar »licht zur Spiache gebracht, anch von kci. ucr Seice beabsichtigt war. Der Effcelivbesta»d dir i» diesem Augenblicke iu Ulm befindlichen Bundes, cruppen erreicht noch nicht die Höhe. welche für Flie-denszeiteu bestimmt ist. Sobald sämmtliche FestuugS-w.rle zu Ulm vrlleudet sind. vielleicht noch einige Zeit ft Über, wird auch die vorhandene Bundeöbcsaz-zung die Vexuchrnng ei fahre», die erfold^rlich ist, nm sie anf de» für Friroenezeile» vorgesehene» Slano zn l"i,'gen. Oesterreich hat »ach dem hierauf bezügliche» Bnndesbrschlnssc ein Corps Artillerist«» im Belaufe von 5;<)0 Mau» zu stelle». Dltses Corps be-ftodet sich bereits seit langsrer Zrit iu Ulm. Wird e>»e Verm.drnng der Buudesbesal^ung tlnirettl,, so wird sie von de» Regie»»»g^n Vafü-gnug zu halcen dalxn." S p n n i c l». AUe Voibereiinngen zur Versammlung der ßor-tes sind getroffen word,». I» de» verschiedene» Ml» »lsterien wird «frigst an der Abfassung des BudgllS gearbeitet, OrlM'ritllllmcu und Irlnnd. Ans Dublin schreibt man: em Mitglied des AllSstellnugscomlioo habe berechnet. daß Mr. Dar? ga», der sich für das Unlernehmeu so großmüthig in-teressirr hat, wahrscheinlich 2l).0l)0 Pf. Sc.. wo nicht mehr, verlieren würde, da der Krystallpalast uumög' lich seine Koste» gedeckt habeu köuue. Mr. Darga» hat dein (5vmltt' bekanntlich .'!0,000 Pf. St. vorgestreckt. In Privatkreisen behauptet man dagegen, der Ausfall werde kaum den 20. Theil der obe» berechneten Summe betragen. Wörtliches und Pramn.liclles. Vaiback», ll. November. Wir siud iu der Laqe. obwohl erst »achtrügllch, über das Gewitter vom 2li. September l. I. Näheres zu berichteu. und entnehmen zugleich der „Novice" ei» Ereiguiß jenes Tages, welches in der Thal sehr selten ist, und beweiset, wie fürchterlich, und man möchte fast sagen, wie launenhaft das Wüthen dcö Blchstrables s«i„ kaun. Um halb 6 Uhr Abends 0eS vorbesagte,, Tages erhob sich nämlich «in Hefti- ger Nordwestwind, der gegen 6 Ubr ein großes Gewitter aus den jnlischen Alpen brachte, das sich auf die karnischen Alpen nach der Save hinabzog, von da wieder auf die Ausläufer der jnlischen Alpenkette übersprang, durch ganz Unterkrain gegen den Schneeberg sich hinzog. Bald »ach dem Gewitter, das bis 8 Uhr dauerte, siel ln der Stadt die Temperatur um 3", nämlich vou ^. 10 auf ^ 7" tt. An diesem Tage schlng der Blip in daS Kirch-lein des hl. Nicola us ein. Wer — der mit der Eisenbahn durch das romantischeSavechal fuhr — keuuc daS Küchlein nicht, welches hoch anf der Anhöhe ma-jcstacisch nach alle» Selten blickt, in welchem mau den hl. Nicolaus verehrt — den SchulMlron der Schiffleute, den Schirmer der Schiffe, die vor nicht langer Zeit noch warenbeladen au der Save gegen Salloch fuhren.' ' Das ehrwürdige Kirchleiu, hoch auf dem Berge gelegen, ttlebce wohl schon manchen Sturm, — Aehn-liches aber ist ihm wohl noch memalS widerfahre». Drei Mal hinteselnanter schlng am obgenanntcli Tage der Blip i» dao Kxchlem cm, und em Vlil), daß das Kllchleill wie in einem Feuermeere stand, nud uuren i» Moramsch und jenseits der Save die Erde furchtbar erbebte. Der Bllpstrahl zertrümmerte den Blipableiter an der Kirche, und warf lh» hinab in die Tiefe, zerschmetterte deu Thutmknopf uud zel« brach die Wetlerstange oben, iu der Milte uuo nn^ ten, au allen dre» Stellen genau dort, wo die eiserne Stange zusammengeschweißt war, uud fuhr am Boden durch die Thurmmauer iu dle Eacrlstei ein, an welchem Wege f die Seite «„gce nnd vollends lllligeftille» wäre. we»» er sich nicht auf das Tabernakel a»gel,l)"l bälle Die Selten - Heiligeüstatiou warf er zu Boden; den Engel stellte er von oben in ,m, Ba»k herab, und die Bretter, Holztlümmer und l,',lichter vom Hochaltare schlenderte er herab a,egen das Hanptihor. Die Alc5, ans der Lampe ab>r schleuderte er doe Oel und deu Docht seitwärts — an eme Kllcht»fah:»t. A» der Kanzel riß er einige Qnastei» weg und zerschlug eie »»teie Rose. Vo» deu Se>le»alcaren warf er die Tafeln l>e>ab. eioe legte er schon a» den Alia» hin, tie andere lehnte ,r s.ilwarls a» die Maner. Die Fenster-scheil)!,, si»d durch und ourch zertrümmert, so daß inchl ein handgroßes Stück zu finde» ist; die Kirche ül voll ro" Glaöscherbeu. Zuleyl riß er noch die steioerue Schwelle deS Hauplthoreö derans und fudr endlich dinab über de» Berg. et» Theil in das Ge. sträuch, an welchem Wege er aber vorher elnei» Fuß breil den Heidenacker des MeßnerS aufwühlte; der andere schwächere Theil ging auf das Meßnerdäus-chen los, wo er aber elwas wenig,5 von demselben enlftrüt >» der Erde verschiraxd, als Spnr nm ei« neu Manlivurfohanfen aufgewülilcer Erde zurücklassend. Ganz besondere» eigenthümlich wülhele der Bim» strahl »och am (5bore, wo er de» verschlossenen Schrank, in welchem tie Lampen aufbewahrt werde», öffnete uud anseioauder riß; au einer Lampe riß er a»s dc» vier Gläser» das Eckglas hera»s und zcr-ciilinnierle es; emeu Scherbe» ließ er am Chore lie» gen, t«e übrigen schleuderte er mitten i» dle Kirche. Nirgends hat derStrahl gezündet Hat man dergleichen schon gehört? Und AlleS ist buchstäblich wadr! der muthwiUigste Gewaltthäter Kälte sich aUeS dieses in seiner W»th kaum ersinnen könne», was dieser Blip gethan hat- Alles liegt l» Trümmern; der noch neue Hochaltar ist ga»; rui« l'irt, uud — das Kilchlei» verarmt. Die Schiffs' lente haben vordem den HI. Nicolaus verehrt n«i> dem Kirchlem manche Gabe gebracht, — allein je^t, wo das Locomociv vorüber brauset, denken sie, dle früher mit croatischem Rebensaft sich al'tl.ch tbate». nunmehr aber mit Wasser fürlieb «ebme» mus)e». , n.cht M,hr an Spenden ft'.r 'b".. >Und mächtig rauscht daö Wogongescha'nme. " Der Mensch an Kraft nur klein sich nennt, ' Wenn überwältigend und nllbezwingend Zli ihm heran wild dringend Das fefsellose Element. ^'^ DaS Auge der Nalur umdunkelt ^'^tod und Vernichtung, und cö funkelt Kcln Licht der Rettung und des Lebens; Der Werksherr tuit den Mannen kämpft vergebens; Denn berghoch thurmcn sich die Wogrn, Das Schiff am Waffergipscl bald ausschwebend, , Vald jäh^ herab zum Grund gczoa.cn, Vaumstämmen gleich, die von Vergeoriesen Wuchtvoll in die Tiefe schief!«»! ' Es'sind die'Manner ziel- und trostlos strebend. "^', Wo das Laster, der Sinne"und des Muthes los, 5! Der finsteren Verzweiflung wird zum Naube, Fühlt sich die Tugend grosi, ' Denn sie erhellt der lichte Glaube. N^enü außen keine Rettung vor Gefahren, Iu's Innre sie flüchtet und im Herze» !^Lieyt der Anker, sie zu wahren, ' Gnikeimet Linderung den herbsten Schmerzen. '^'Da"die Mannschaft fruchtlos sich bemühte, Des Muthes Feuer längst verglühte, Lähmend .Todesfurcht einwirkt und Vangen Rings lagrrl auf verblaun Wangen'. Der Herr deö Schiff's zum Himmel sich't. ', 'Empor mit Inbrunst sendet ein Gebet - Du, Herr, voll Gntc uud Erbarmen, Erhaben wachend über Gut' und Böse, Vor dessen Hauch die Wesen aK' in Lieb' erwärmen, '' Entsend' durch Deinen Heiligen die Gnade und erlöse Uns vor Untergang ill dieser herbe» Noth; Wie einst dem sturmbewegtm Meere Durch Dich Dein Sohn gebot; Entsend' uns Deine Macht, die heh're! /vergib Jeglichem von uns die Schuld, .,'Und wollest mit dem Vlick der Huld ,, Auf uns herniedc'.schauen ; ^',,, !,". Als Dank der Rettung will ich Dir ein Kirchlein bauen ! Und sieh'! der letzte Donner war verhallt, Mqit zufft Her Blitz schon im Ersterben, )iMo erst gewüthet das Verderben, Ist nun des Fricdrns rul'iqe Gestalt In ^icftn schwebend und in Höh'n zu schauen; (>'S strahlt die Sonne und die Himmel blaueu. Und wir der Wcrksherr sich erblicket ruhumstossen, Die Lüste laut'rcr web'n, die Sonne heller leuchtet Wirb sein Gemüth von Wonne übergössen ' Und 'frommer Demuth, - u"d sein Auge feuchtet. Dankend richtet er de» Vlick nach Oben, Und allesammt in Gott den Netter loben. (5r denkt der Heimat, wo die Lieben walten, Vor' seinem inner'n Aug' vorüberziel/n Die trauten, freundlichen Gestalten Und ihn umganlcln süße Fantasic'u. Fortzieht das Schiff im günst'gcu Winde, ,c Trümmcrbergs, wclchc alle großm Karstl)öl)lr„ chcnaktcrifiren — dcr Kal^niendcrg in der Adels» dcrgcr Grotte, dcr schöne SiiUclbcrg in der Piukc, Iama, der dcidcn masscnhasten Berge in der Pla ni»al)öt)Ie ll. s. w, ~ ini> durch Crdveben enlstaii den sind, derm b»^n,nll,ch Krain von jeher mehr zahlte, alb dic nörrlichcrell Länder. Biese Berge könne» nalüllich nur durch Einstlirzc gcbildct wor-den s'ii^ und zwar durch Massen, welche sich ^'un dcr Dccke gelösct l)abcn. Die Gewalt der Wässer kami dicß nicht de. wirkt haden, was abcl nicht etwa alls dem Umstand, folgt, dasi mrhrrrc dieser Berge nicht den Lauf eines W>,ssc,s vci schültct habc»,, soiidern in ganz trockenen Grotttn sich oorsmoen. Diese trocke. nen (grölten waren nämlich ulspll'inglich dennoch W>N^>di>l)lc>i. Ncl)M('" w>l auch an, daß die Hoch» wä,,ci- sich i" diesci, Domci, zu so cnormcr Höhe aMssalü'N, o.'ß sie die Dccke erreichen — die Kll'uz, bergdöhlc Hal üder dics.m Trummcrberge noch 3»l ^uß Höhe — so koii,i.'!i sie doch an der Oecke diese Wiitung nicht äußern. In der Trebildgrotte steiat das Hochw^ssci n!cht bloß bis zur Dcckc der eig.nt-lichen Grotte, sondern uoch i>'. dem zu dersclben lN!,a^flil)r?ndt>» Hchachtr l)uch empor; in d^r Treliich grottc aber desinden sich am Flußb.tt zwar eii,zel>'e große Blocke, aber kein solcher Trmnmclbclg, wohl aber ein Hü^el von Sand. dcr alljährlich durch nfuc Ablagcllmg sjch pcrgrösicrt. Hat man die zwei HXnlhici, dieser Fclöl'Iöcke l'ibersticgen, so betritt man cincii schönen Dom von 9.'! Fuß Breite, 30 Fuß Höhc. dessen Boden mit abgelagertem Sand und Lchm gccocuct ist und aus dessen Hmlcrgrimd einer dcr gewaltigen Tropsstrin-kcgel emporsteigt, die ma>, so häusig trifft, l8 Fuß lwch; hier vernimmt man das Nauschcn eines unterirdischen Bachcs, aber bci Hochwasser taim man nicht bis hiclhcr vordringen; die FlMen steigen über das Niveau dieses Domes und bespülen selbst dcn Gipscl de5 uächstei, Fclscnlicrges, Ich war so glücklich, einen so klcmcn Wasserstand zu sindeu, wie der Führer nie gesehen zu haben behauptete, und wir gingen trockenen Fußes, wo mau sonst nur zu Kahn vorwärts kommt. Bei dem erwähnten Kegel ändert die Höhle pötzlich ihre Richtung; der bisherige Gang hielt gegen Osten, nunmehr kommt mau zu dem Canal, den dcr Bach sich in die Fclscn gegra» bcn hat, wclchcr quer über von Süd nach Nord verlaust Es ist «ine ähnliche Erscheinung wie in d?r Adclsberger Grotte, wo man an dcr Pforte des Kalraricoberges glcichfalls vor dem Querlaufe steht. Haltrn wir uns vor der Hand rcchts, dem Laufc dcs Bachcs llitgegcn und steigen von dem Sllllakliteukcgcl in das Flusib.tt hinab, das tmr, weil etwas höher, ganz trocken liegt. Wir treten ans dem Raume des erwähnten hohcn Domcs in die Höhle des Canalcs, wclchcr nur 3 bis 4 Kl.'ftcr Höhe erreicht, eben so viel in der Breite uud errci« chen bald eine Stelle, wo sich der Back liuks in einer FelsspUte p.rliect. Das Wässcrchcn ist so klcin, daß ich es wagen t'oimtc, in dieser Spalte einige Klafter im Wasscr vorwärts zu dringen, bis ein tieftrer Tümpel mir Gränzcn sctzle. Sclbst mit »inem Kahn könnte mail nicht wcilcr kommen, weil die Kluft zu cuge ist. Man kam, sich aber vorstellen, mit welcher Gewalt das Wasser sich bei höherem Staude hier hinabstürzt. Vor mehreren Jahren ful). ren eiu Paar uncrschrockcne junge Männer iu einem starken Nachen glücklich stromaufwärts bis zu Ende, nbwärts aber riß die Fluto dcn 9iache» i,» vi« Müildung dicscr KU,st, und nur mit großer An» strcngung und Gefahr toiniteu sie sich befreien uud flott wcrdcli. (Schluß folgt.) M i s c e l l e n. (Phisowphische Tnschellspirlereicn,) Wie die „Pustzsilllug« dem Professor Mori^ (^arierre ii, München vorwirft, nannte dersclbc Schclliug den lZagliost > o der Wisse »scl, af t. Der »Nlünchuer Punch" saqt dazu: Auf diese Art ware dann l> a» gliostro dcr Schclliug dcr T a s ch e u spi e l er ei. Ein solcher tonnte pikante Kunststücke liefern, z. B.: Scheu Sie, mcmc Herrschaftei«. l)icr nehme ich eine» positiuc» , gaxz scl'öncu u»d reiueu Deismus, lege denselben auf dci, fiachcu Tcller der odjecliueu Vcr. iiüust und vcrbreul,!,' il)i, «nit dem Feuer deü Zeit. glistcö. Scdcn Sie wic er tncnnt und in kleine Go fül)lsstäl>l)che,l zusammenfäUt. Ich frage Sic, m.ine Herrschaften, wo ist mciu Deismus? Fort ist er, weg ist er. Nun aber uehmc ich tieses Stück Ncli. giousphilosophie als Brolwisseuschaft, schneide es an, und — was finden wir in dem Wcckcn? Mli„ell schöutU, rcineu Deismus von vorlxr, ganz u"l> uu, ucrscbrt! Scheil Sie hicr dieseu HcsstlianisniuK; nicht w^,I)r, es ist nichts dr.iußrl, und nichts drim,cn ^ (fährt mit sciucm Z.'uberstädche" darin herum) Alles hohl. (z-iucn Bodcn kömicn Sir sick dazu denken, dem. d^s Denken ist ocr gcoachte Bodcn der Hcge-lia.ier. Dicscs Diu^ will ich uun m,t mciucr Offen-darungsll)tolie oro«nilick zudeckcn So Nu>, nchme ich das Discussionsglwcrir der Philosophie der Ge, schichte, lad, etwas gwbkörni^li Pautdeismus und fci» gestoiicücn Atlmsmus hiucin, briugc mciue Feder m Sp."n,uug. drücke l^,s —Paff — der Schuß ging in die lluft, mcht wahi? Nuu deckc ich dicftn Hegelianismus wicder auf uud dcr gauze Atheismus und Pantheismus liegr darin! Druck uud Verlag von I. v. Kleinmayr und F. Bamberg in Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Klem,«a»r und ?f. Vambe rg. AnÜjauq;ur Iai!)ac!)er^eitutt^ «m Telessraphischer (tours« Veri6)t der Etaatspapierc vom 4. 9tovcmblr l«53 Gtaatssci'uldverscw'.'il'Uligcn . zu 5 pl5t. (m CM ' 92 dctto . ^......^'/2 „ .. «1 '/s dctw ........4 ., „ "l/2 mcr-Obli^atil'ül» dli< ^w.ni.^s-l 5 „ l»l l/8 Davlclnnc! i!i>tt>.n». uni'A>rci<^ ^ 1/ll „ -^ rial - Ol'lig^ti^ucil l'l'» Till'!, l ^ „ 711/2 Vl'ravll'ng u»d S^lzdurg . ^ !l „ — D>",e!>cu „ < ^>,!i,»,^ v .^. l,^l!<. nn <0<» fi . . <^3 n!ds''.>il'rt'!'>U!!! z>, lmw ,!.»«. ^........ 22^5 ü. in«. il)i, Acticn dcr Wicn (Älu^nlih.»-Eisenbahn ^ , zu Z0U si. i>. M, ohuc (5o!N'MiS , 800 st- "' ^- ^' Aeli.il ftsl öftrrr. Dl'iiau-Dampsschiffsahrt ohne AezugSr.chl ,n ^00 ,l. (i. !l/i. . «20 »l. >n <5. 2»i. Wechsel iiours vom 4. November »853 HugS'l'lg. ,IN X'U O'.lnrn "!!>., ""»w. ll^'"' ,»t», ^-l-) eins W,»yl. "» 2'^ >/.: 'l. l3 7/8 Vf. .'i M »ai. Ham'«r»,. ,«l <<»" Marl '^»>^, Gulbcn 85> l/^ 2 M.»a'. L,n>l"', 's>r > ^I'X'l' St,rli»q, <>»»ll>s» ll-8 .iM>,'!l,!!. Mailand, sin ^<»<» O>»,rr.!ch, Vi». l«u,l, l l2 l/3 2 M«.'l, t. Paris !m^<«»Franlc» Guld «3^ !/4 ^ M n"t. K. K. vcllw. Mil^.Ducatm . . . ,» pr. (ftiit. «gio. Gold» und Sllt'tl-lz^llls, vo„i 3 November l?53. Bit, Oed. Kais. Muz «Dil^i.» A.,io .... 193/4 19 l/2 detto R^üd' dto ., .... 19 l/2 !U »/» (iulcl »I ll»Äl<.U .... --- 18 1/2 !1lapl)l!v»sd'lir's „ . . . . — t>2 Gouvlraiiis^ol'^ „ . . . . »- <ä,W Nusi. Iinvnial „ .... — 9.«« ssrilttichr'd'or's „ . . . . - 9.26 2»gl. E>.n'.r.Ul!,^ „ .... — <«.»? Sllberagio ....... l^ 133/'^ ^cr^oichniß drr hier Verstorbenen. Den 27. Octobcr l«53. Mas.a D.olz, Mac,d, all 25 Jahre, im Civil. Spital Nr. I, a„ d^,- Ab^hruüg. — >^asti„ Sk,l-janz, lV,die»te, alt <>2 Iahx, in der Stadt Nr. 226, am Zthificber. — Dem Hm, Ieham, Ma>lß, t. t, CoüdlicMn', sein Ki»d Fra«,, a!t 24 Tage, in der Tirnau^ Vorstadt Nr. l8, a» schwäch.-. Den 29. BlaMS Prebiv, I»>vol)i,er, alt 36 Jahre, im Civil Spital Nr. l, an der Abzehiuog. — Dem Domimt Scricder, Schneide^esellen, sci» Kind Felix, all 2 Jahre ll»d 9 Monate, in der L>ladt Nr. 247, an d,r Bilij'twasseisucht. — Dem Atlton Staffer, G,l,l!db.>1her, sein Kind Td^vsla, all l Jahr, am Momq>l»,>de Nr. 14, am Zehisi^er. Dc„ 30. Dc> hochwl'.rdi^e Herr 5>a»z !l5arl'lsch, Pfarrer von Tirna.l. sta,h j,„ 65!ten Lebensjahre, i„ der C!inau.'Vo,stadt Ni-. «,, a» d ^iuiq^. Deo 31. Del» Maicll) Vaoken, Znckci t'abiiks, arbeicer, s.i" Kind Ioh.nul, alt l '.^ I^'re. i„ dci Polaxa V^r»Iadl N>. 25, der ^u»^el,e»l^l'i»dll»^. — Herr Varlholomäns Vchur^a, gewesener W»th, starb in, 82sten Lebensjahre, in der Gradischa Vorstadt Nr. 27, ai, Altersschwache. Den 1. l)^ovembei. Dem MaithauS Sdeschar, Hausbesitzer, sein Kmd Maria, alt 4'/« Jahr, im Hühnerdorse -1»r. ll, — u,,d d,m Hri,. Carl Mali noföky, r. t. OberamlS.-Hal,zI.idiel,er, sein Hind Anna, alt 5 Jahre, in der Scadl Nr. 48, beide an der Wasstl sucht. Den 2. Dem lliban Kalian, Eisenbahnarbeiler, sein Kind Johann, all 7 Tage, m de> Si. Peier5 Vorstadt Nl. 45, an schwache. — H.lena Save,sch „,s ^lMusill oal,ol! lst don lödl, k. k Land-MUllzprobielailllc zu Klagcmmt zur UlUelluchlN^ vorgelegt und in selbem dttmidel, wo»de,,, daß l Centner l »^ P^ind l.i», güioischrl, Silbels in sich enthält. Ülcl'haber für oilsr BerM'ul'e wollm sich u,lz d.is Wrltere crlulldiqrii dinch porlofssic ittriese, Uüler 0er Adreffc: o. Hl. l». zu Kraiodurg. (Z. Laib. Zeit. Nr. 252 o. 5. Nov. 1853). Z. 1651 (3) W einv c r k a u f. I,n Proseqger Stöcke zu Gams nächst Mardurq sind Hl) Stattm 1ö5Z.r und 30 Slartln ltt53er El. uenbauweine zu verkaufen. Z, l«52. (3) Zur Beachtung! Johann Herzl, Buchbmocr ill Wlnoisch. Fc,sti,tz, vcskalift aus fteicr Hani) seine Gcwerbs Einrichtung, sein gut erdallelies Buchdinderwerkzellg^uni? scinc noch vorratdigl'n Bücker und Sckrcll? requisiten zu billigen Preisen und crtheill darüber täglich nädere Auskunft___ Z. l682. i'l') Bei dcm Heraimahen des neucn Iahrcs be,l,rt sich UlUcrzei.1 neter, cili liesdrtes^lil'Iiclim vorzliglick auf nachsiedcnde Kalender. mimlich: Ooftcrrcichischer Volk^kalendcr sü, ,854. Von l),-. Jot). Nlp. Nogl. Preis 36 kr, HuIIrla. Ocslcrreichlscher Univelsallalendel fü> l354 PlliS l fi. 40 kr. O.schäfts- und Schrcil,-Kalender fül »854. Preis 20 ks., auimerksam zu Mdchen. Sowlhl kiese ebl» qe mnmtrn, wie c-.uch alle axdelk» Alten vc>u Kaien« der,, für >854 sind steis vorratlng bei liaibach im Noo l853. Bücii , ,^il»!?.- und Mlislsalielch^idlcr Z. ,5l6. So eben eischic», und ist bei HgN. V NlemM,iyr H ^seoor Vambrrg m ^'aibach zu habeo - 1. Nlin«lcl!«!li. Die Seetöliige. 2. M„l1. Ontel Tol,,'e Hütte für Kmder. 3. liuixll.-lx«,, Die luugen ?lu swa » d , rer. 4. N»s,licl,t?n. Der Knabe und das Buch. (Er schien ill, October. F»»»eiF FH k«». das Bandchei, und erschaut jeden Monat 'ii>5 mit eiuer vollständigen Eijahlung u»d Illlünalioli. ^, «589. Des Hcrrn Fürstbischofs vonBreslau, Doctor H. Förster ssesan« mclte Kauzelreden. Band l u. 2 , Zeitprcdtssten auf die Sonn. lass, (der Ruf der ^itch« i>, cle O,al!nva,t). 3le Aufl., 4 fi. l0 kl. — Band 3 u. 4, Tountn„s-predisstrn, 2t, Aufi.. 4 fi. l0 kr. — Band 5 ll. 6, H>umllien alif die Ec'iml.'ge, 3te ?»»,tt^r H^ ^'. Iln»«»bt'>'»<'.'< Bu ! haüdlunq ix L.ud.ich. Nicht zn übersehen! ^ Z. l6I9. Insekten - Vertilgung** - Tiiictiir* Uehsllrifft an Guie und Wiltsamkeit das persische Instclenpulvel, sowie jedcs andere Veltiljiungs' mittel. Klölic, ^ause, Schad»». Ameisrn, Schwadcn uud Wanzen vertreibt es sicher und gewiß, l ßla-con mit Gebrauchsanweisung 30 kr. (5. M. Bl^el- iiBid Iflttarfarbc-Extract. 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