prännmeratioiis-Preise: Für Laibach: Ganzjährig . . . 8 fl. 40 tr. Halbjährig . . . 4 „ 20 „ Vierteljährig. . . 2 „ 10 „ Monatlich . . . — „ 70 „ M i t der Post: Ganzjährig . . . i, fl. - kr. Halbjährig . . .5 „ 50 „ Vierteljährig. . . 2 „ 75 „ Für Zustellung in« HauS vierteljährig 25 tr., monatlich 9 lt. Einzelne Nummern 6 kr. Laibacher Tagblat Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. tirtaktioe: Bahnhvlgalje Nr. 132. Erpc-ition und Snftrnlnv Surea« : Kongreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von I. v.KleinmaYr & F. Bamberg). 3nfrrlions»rnsr: Für die einspaltige Petitzeile 3 tr. lei zweimaliger Einschaltung & ü kr. dreimal & 7 kr. Jnsertionostempcl jedesmal 30 kr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Nr. 21. Donnerstag, 26. Jänner 1871. — Morgen: Johann Chris. 4. Jahrgang. Krainische Zustände. (Schluß.) Eine fernere Wahrheit ist es, daß auch der Klerus seine» Kredit im Bolke von Tag zu Tag 'uehr verliert. Bon dieser Thatsache kann sich jeder Reisende, wenn er sloveuisch spricht und mit den Leuten umzugehen versteht, überzeugen. In Wirths-hausgesprächen wird das üppige Wohlleben des Klerus mit den säuern und unfruchtbaren Mühen des Volkes verglichen, das gleichwohl stets zu milden Spenden, insbesondere für den Papst aufgefordert wird. Daß die Geistlichen gegen das Deutschthum predigen, schadet ihnen selbst an ihrem Ansehen, denn die slavischen Siebmacher und Strohflechter, deren jährlich Taufende (?) nach Süddeutschland gehen, um dort Handel zu treiben, ärgern sich, daß man ihnen den deutschen Markt abräth, auf dem sie für eine Waare 70 Kreuzer bekommen, die sie in Krain nur um 35 «»bringen, und die deutsche Sprache verwehre» will, die ihnen so wohl zu statten kommt. Soft unglaublich ist dagegen, was die Geistlichkeit an Verdummung und Fanatisiruug bei dem schwache» Geschlechts leistet. Nicht nur, daß unter dem jetzigen Bischof auf dem Lande sich die Jesuiten festgesetzt haben (während der verstorbene Bischof Wolf diese Herren von seiner Diözese fern hielt), es wurden in der letzten Adventzeit auch in der Hauptstadt von Jesuiten Missioiispredigte» gehalten, jedoch »ur in einer Vorstadt und in slovenischer Sprache. Ich hebe das letztere hervor, weil im September v. I. der Jesuit Klinkowström in der Domkirche einige Vorstellungen in deutscher Sprache gab, bei deue» er jedoch auf lauten Widerspruch von Seiten der Anwesenden stieß, so daß es zu cmer ergötzlichen Szene kam. Die Jesuiten halten •hre Predigten dem männlichen und weiblichen Geschlecht« gesondert und berühren geschlechtliche Ver- hältnisse mit einer solchen Natürlichkeit, Nacktheit und Freiheit, daß ein Bauernweib versicherte: „Nein, so etwas habe ich doch in meinem Leben noch nicht gehört;" was sie gehört rnitzutheilcu, verbot ihr die Schamhaftigkeit. Die Politik läßt beit krainischen Geistlichen auch auf der Kanzel keine Ruhe; doch dreht sich dieselbe fast nur um die weltliche Herrschaft des Nachfolgers Christi, der doch versichert hat, daß sein Reich nicht von dieser Welt sei. Geradezu fabelhaft klingt, was für Begriffe dem armen Volk über den Papst beigebracht werden. „So kann cs nicht bleiben," sagte mir ein Weib aus dem Volke, „sie martern den heil. Vater jetzt schon zu sehr, das thun alles die Deutschen, weil der heil. Vater ein Slovene ist; o Sic werden es schon sehen, Herr, die heil. Jungfrau Maria wird selbst kommen und ihn in den Himmel abholeu." Und wehe dem, der einen Versuch zur Aufklärung machte! Es bleibt ihm kein Dienstbote im Haufe, wenn dieser auch durch seinen Austritt die größten Vortheile preisgäbe. Die liberalen Blätter haben sich gegen die Aushetzereien ausgesprochen, welche in den Dienstbotenpredigten gegen alle Bildung, gegen die Herrschaften zu hören waren. In weite Kreise ist die Notiz gedrungen, daß ein Domherr die Ungebildete» glücklich pries, weil sie nicht lesen und schreibe» können und so vor dem Gifte der Aufklärung bewahrt bleiben. Gegen das Lesen deutscher Zeitungen wird von der krainischen Geistlichkeit seit langem mit allem Eifer zu Felde gezogen. Allein bei einem großen Theil des Volkes erzielen die fanatischen Ergüsse gegen das Deutsche eher eine Beachtung als Meldung des Angefeindeten, und bei den Industriellen, wie schon gesagt, einen Unwillen, der in der Hand einer zielbewußten, deutschgesinntcn und verfassungstreuen Regierung ein mächtiger Hebel werden könnte. Da nach dem Gesetze diejenigen, welche zur Erhaltung einer Schule beitragen, das Recht besitzen, be- züglich der zu erlernenden Sprachen ihre Wünsche zur Geltung zu bringen, so sollten vor allein die Beamten die Gemeinden auf dieses Recht aufmerksam machen, und ich bin fest überzeugt, daß die Mehrzahl der Gemeinden den ausgiebigsten Unterricht in der deutschen Sprache verlangen würde. Doch insbesondere thun tüchtige Lehrer und eine genügende Anzahl von Schulen noth. Dörfer, die mit palastähnlichen Pfarrhäusern prunke», haben oft gar nicht einmal eine Schule, weil der Pfarrer die Errichtung derselben hintertreibt. Unter den älteren Lehrern gibt es viele, die keinen Haß gegen die deutsche Bildung zur Schau tragen. Die Mehrzahl der jungen Lehrer aber ist überspannt panslavistisch gesinnt. Es ist die Lust der Laiidkartemnacherci, die Sehnsucht nach einem große» Slaveitreiche, nicht die Liebe zu den erhabenen Güter» des Geistes, was die slavischen Völkchen Oesterreichs beseelt. Schon jetzt, »och ehe die Verordnung des Landcs-schulraths, die deutsche Sprache aus den Volksschulen gänzlich zu entfernen, erschien, geschieht dies in den meisten Orten des Landes eigenmächtig von Seite der Lehrer. Es gibt Leute im Bauernstand, welche deshalb ihre Kinder gar nicht in die Schule schicken und sich lieber zwei- und dreimal entsperren lassen. Sie unterrichten ihre Kinder zu Hause selbst, weil, wie sie sagen, in der Schule nichts als Religion und die „BleiweiS'sche Sprache" gelehrt werde. Unter „Blciweis'sche Sprache" versteht das Landvolk die flovettische Sprache, eine durch willkürliche Neubil-bildungen und Aufnahme von Wörtern aus ändern ! slavischen Sprachen künstlich entstandene, vorzüglich | durch den Redakteur der klerikalen Zeilschrist „Novice", j den Thierarzt Bleiweis, geförderte Schriftsprache, . die wohl der Gebildete versteht, wenn er ihre Erlernung im Laufe des letzten Dezenniums sich angelegen sein ließ, die aber selbst eittgeboriteii Slovenen, welche von Jugend an nur „Krainerisch" redeten, I wie ein fremdes Idiom erscheint. Viele Krainer sind Aeuiü'eton. Eine Dorfgeschichte in Frankreich. Ein erschütternder Prozeß ist im verflossenen Monat ti* t/etj9ueui- vor dem Schwurgerichte der Dordogne verhandelt worden. Die Unchat, welche der Gegenstand r Untersuchung war, ereignete sich gerade während der ° „ 3"' Schlachten vor Metz und ist damals, in den enx„ tritt des Reichsrathes. am 21., 22. und 2»., nur auö Bordeaux wird ge- Die „Presse" mdbet folgende sehr erfreuliche meldet, daß die Deutschen am letztem Tage aber- Thatsache: Seit geraumer Zeit ist der St euern-mals den Kürzeren zogen und iu ber Richtung nach ein gang so reichlich, daß der zisleithanische Fi-Messigny sich flüchteten. Anders stehts im Süden, | nanzminister nach bezahltem Januarkoupou noch über wo Bonrbaki bereits deutsche Truppen im Rücken bare Kaffenbcstänbe bis 30 Millionen verfügt, hat. Ob der Sieg Garibaldi's für Bonrbaki irgend | In der ungarischen Delegation dauert welchen Dortheil haben wird, hangt zumeist davon j die Debatte über das Ministerium des Aeußern ab, ob elfterer jetzt die Offensive ergreifen kann, fort. Im allgemeinen zeigen die Redner eine sehr oder ob die noch fortwährend einlangenden deutschen' friedfertige Stimmung, warnen vor einem Entlassen Verstärkungen ihn nicht doch noch daran hindern.1 mit den Welthandel,, und empfehle» aufrichtige Die Nizzar den lehnen sich gegen de» Kriegs-j Freundschaft zu Deutschland. Man fragt sich erhieltst für Frankreich sehr entschieden auf, i;> Stadt staunt, ob da» bie Politiker derselben Nation sind, und Land herrscht große Aufregung gegen den Ein- j deren Presse die Franzosen tagtäglich feiert, deren tritt der Jugend unter die Waffen für eine fremde Vertretung in Angst vor Preußen und Rußland Sache; von »000 Mobilen haben sich ganze 400 das höchst mögliche Kriegsbudget zu bewilligen bereit zum Dienst gemeldet. ist. Ja, während diese friedeuathmenben Reden Ein für die Dernoralisirung ber französischen gehalten werden, brütet der KriegsauSschuß, der un- Hauptstadt zuzuführen — höchst wahrscheinlich werden dieselben zu spät kommen. _ , ........... In Paris geht es nämlich allem Anscheine j Loire-Armee charakteristischer Vorfall, der sil> am lO.en garifchen Delegation über Befestigungen, Anschaf Die Partei des äußersten Wider- ] d. M. zugetragen, wird von einem Korrespondenten fung von Kanonen, Werndlgeroehren und Waffen, nach zu Ende. stattdes hat gesiegt, aber keinen General gefunden, ] der „TimeS" im Hauptquartier des Großherzogs von ber, als Trochu feine Stelle „iederlegte, statt feiner Mecklenburg erzählt. Zwei preußische Dragoner fanden die Verantwortung übernommen hätte. Man ver- sich aus einen, Patrouillenritt plötzlich von einigen prallte, bis an das User eines ausgetrockneten Teiches und häuften dort Holz und Stroh über ihm zusammen. Der Gemarterte lebte noch! Zu sprechen vermochte er nicht mehr, aber die Brust athmete noch schwer auf. „Er muß den Tod auf dem Scheiterhaufen wohl eine Viertelstunde vorher empfunden haben", sagte ein Zeuge aus. Chambord und Campot sprangen auf den Holzstoß unb: „ES lebe der Kaiser!" schreiend, stießen sie ihr Opser mit Füßen, (lampot gab einen Sou, damit man Zündhölzer kaufe; „Legt das Feuer an, meine Binder," rief er den anwesenden Änaben zu, „die Jüngsten müssen es fein, die ihn verbrennen." Und so geschah es. Zwei Jungen von 12 bis 16 Jahren zündeten den Scheiterhaufen an; die Rauchwolke stieg hoch auf. Als die Flamme den Körper erfaßte, zuckte derselbe in der letzten Bewegung zusammen; das Opfer der teuflischsten Bosheit hatte geendet. Um die Brandstätte gab sich eine wilde Freude kund; die einen schürten das Feuer; andere zündeten sich Zigaretten daran an. „Seht, wie schön das brät!" bemerkte einer; ein anderer bedauerte, daß all' das schone Fett verloren sei. Als die Flamme erlosch, räumten die Unmenschen die Asche fort unb weideten sich an dem Anblicke des verkohlten Körpers Man fühlt sich versucht, zur Ehre der Menschheit den Aussagen selbst der Augenzeugen zu mißtrauen; aber der Befund des an Ort und Stelle gesendeten Ge* richtsarzies sagt mit schrecklicher Klarheit: „Der Leich- Ministerium des Aeußent. Schwachheit, Uitentschie kurz über die kostspieligsten Rüstungen. I« der That würde man jene friede,lathmenden Reden mit weit mehr Befriedigung hören, wenn die Delegation gleichzeitig ein Friedensbndget annehmen möchte. „Pesti Naplo," „Reform" und „Ung, Lloyd" ver-uvtheileit selbst auf das entschiedenste das Elaborat des Komitee's der ungarischen Delegation über da« nam lag fast ganz verkohlt auf dem Rücken, das Gesicht gegen Himmel gewendet, die Züge in Schmerz verzerrt." Die Urheber der kannibalischen Th.u gingen nach Hause zurück und rühmten sich laut des Antyetls, den sie daran genommen. „Wir haben in Hautesaye ein famoses Schwein gebraten," sagten einige. Sarlat behauptete, daß sie Anspruch aus eine Belohnung von Seite der Regierung hätten. Chantborb erzählte, wie er ben Holzstoß errichtet habe, unb bedauerte nur, baß er einem Bauer für fottgefdjlepptes Stroh breizehn Sous habe zahlen müssen; unb dar schrecklichste, bie fiiuber stritten sich zornig barutn, wer von ihnen die meiste Hilfe geleistet habe. „Es gibt keine Gesetze mehr; jetzt kann man einen Adeligen tobten wie eine Fliege, ober wie man ein Huhn abschlachlet!" „Wir werden noch viele u,„bringen!" Daö waren die Gesinnungen, welche man am Abend im Dorfe laut werden ließ. Der Gerichtshof hat vier der Angeklagten zum Tode, sechzehn zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verur-heilt. beuheit und Geistesarmut!,, meinen die genannte» Journale, charakterisiren das ganze Werk. In Lille hielt Gambetta eine Rede, worin er bei, Widerstand bis aufs Aeußerste predigte m,d diejenigen verbarnrnte, welche aus „teilweise»“ Nie« berlagen die Unmöglichkeit der weiteren Kriegführung folgern wollen. Dabei verwahrte er sich gegen die Beschuldigung, daß er eine Diktatur ausübe oder nach einer solchen strebe. Die Kvnferenzsitzung hat vorgestern nicht stattgefunben; man scheint beit französischen Bevollmächtigten erwarten zu wollen. Favre aber soll neueste» Nachrichten zufolge durchaus Paris nicht verlassen wollen._________________________ Zur Tagesgeschichte. — Professor Skoba an der medizinischen Klinik zu Wien, berühmt als Begründer der neuen Wiener medizinischen Schule, hat sich in den Ruhestand zurückgezogen und wurde bei diesem Anlaß „in Anerkennung feiner ausgezeichneten Verdienste um bog rücht-S zu bemerken; es fehlte-^och durchaus nicht an Lehramt und um die Wissenschaft" von Sr. Majestät j einer Menge sehr schöner und geschmackvoller Toiletten. mit dem Komthurkreuz des Franz Joses-Ordens aus-1 gezeichnet. Auch Prof. Rokitansky erhielt dieselbe Auszeichnung. — In Cilli hat in der Nacht vom Sonntag auf Montag ein Unterläget des Jägerdepots einen Musiker aus Marburg mit dem Haubajonet getödtet — (Eisenbahn Triest-Servola-Br-schoslack.) Die „Tr. Ztg." veröffentlicht die 93er» Handlung im dortigen Stadtrathe über bas Gesuch des hiesigen Handelskammerpräsidenten Herrn B. C. Supan und eines Konsortiums um materielle und moralische Unterstützung zunächst zum Behuse der Traßirungs- Der Unterjäger hatte sich in einem Gasthause vollge- - arbeiten, für welche die Bittsteller einen Beitrag von trunken, dort bereits Exzesse verübt, beit Hausknecht 8- bis 10.000 fl. gegen seinerzeit abzulegenbe Rech-nicht unbebeutenb verwundet, bie Gäste bebroht und, > nung und allfällige Rückerstattung ansprechen. Es als biefe flohen, bei bereit Verfolgung betn Musiker mit dem Haubajonet den Kopf gespalten. — Prinz Joinville, der weder von Aurelles, noch von Chanzy zur Beiheiligung am Kampfe zuge« lassen wurde, kam auf Befehl Gambetta'S in Haft und wurde endlich auf Thiers Intervention zwangsweise nach England eingeschifft. Der Prinz soll nun gesagt haben: „Ich erwartete keine solche Behandlung seitens bes Herrn Gambetta. Ich erinnere mich bet Zeit, unb es ist nicht lange her, wo er bei uns in Clare-mont dinirte. Wie bie Würben bie Sitten änbeni! Sagen Sie ihm, baß ich ihn balb in Englanb erwarte." WaS sagen unsere uneigennützigen „Republikaner" zu ihren bewiinberten Gesinnungsgenossen Gambetta, ber erst mit ben Orleans konspirirt, bann mit Napoleon im gesetzgebenben Körper für ben Krieg ist, später biesen für einen „dynastischen" erklärt, keine Kvnsti würbe dieses Gesuch einer Kommission zur Prüfung unb Berichterstattung zugewiesen. Die meisten Rebnet sprachen sich für Jnbetrachtnahme bes neuen Projektes aus, besonberS mit Rücksicht auf bie bisherige Aussichtslosigkeit ber Bestrebungen für bie Predilbahn. Auch bie „Tr. Ztg." befürwortet eine reifliche Prüfung bes neuen Projektes. — (Der ärztliche Verein) hält nächsten Samstag eine wissenschaftliche Versammlung ab. — (Die Generalversammlung bes katholischen Vereins) fand am 24. d. statt. Es mochten an 300 Mitglieder sich eingefunden haben. Das größte Kontingent lieferte das weibliche Geschlecht, meistenteils aus bet unteren Schichte, zum Theile auch aus der Klasse der Domestiken bestehend. Auch sah man viele Schulknaben unb Mäbchen. Der KleruS war burch zwei Dvmdignitäre und andere Geistliche tuante einberuft, weil er kein Diktator sei, endlich seinen j ziemlich gut vertreten, sonst dürsten von der Männer Freund Orleans in Haft behält, um ihn aus purer i weit kaum 100 anwefenb qewesen sein. Im Vereins- Gnabe aus betn Lanbe zu jagen. Boshafter konnte sich ber Prinz Übrigens nicht rächen, als er eS burch feine letzten Worte that. — Von ber hannoverschen Insel Langeroog wollte am 10. b. ber Kapitän eines unlängst bort gestranbeten SchisseS mit seiner sünsnndzwanzigjährigen Frau unb drei Männern ben Weg über bas schon brüchig gewordene E i s nach dem Festland machen. Es fiel aber Nebel ein, die Flnth hob und brach das EiS vollends unb bald waren ber Kapitän unb seine Frau auf einer Scholle unb bie brei Männer auf zwei anderen Schollen, die in bie offene See Hinaustrieben. Sie mußten bie Nacht auf ben vom Meer überfpülten Schollen zubringen und wurden erst am anderen Morgen vom Nordwind wieder dem Lande zugetrieben unb nach einer breißigstünbigen Fahrt auf beu Schollen von Neuchartingerfiel aus gerettet. — Nach einer Berechnung im neuesten Heft von A. Petermann's „Mitteilungen" wirb bas neue lokale lag eine Konbolenzabresse an Seine päpstliche Heiligkeit zur Unterschrift auf. Die Versammlung würbe von dem Bereinspräsidenten Herrn Grafen v. Wurmbrand mit einem Exposö über die Geschästs-thätigkeit des Vereinsausschusses im abgelaufenen Jahre eröffnet, worin er den Anwefenben zu: Kenntniß brachte, baß zwar viele Mitglieber aus betn Vereine ausgetreten, daß aber derselbe demungeachtet noch 1305 Mitglieber zähle, ferner baß ber Ausschuß eine Adresse an ben heiligen Vater aus Anlaß ber jüngsten Gräuelthaten in Nom versaßt unb dieselbe zur Unterfertigung im Laub, unb in ben benachbarten Länbern mit flovenifcher Bevölkerung verfenbet habe, baß biefe bereits mit achttausenb Unterschriften versehen sei unb auch im Vereinslokale zur Fertigung noch aufliege. Die Sammlungen zur Unterstützung ber Armen hatten einen guten Erfolg unb es konnten 1000 fl. aus Anschaffung von Brotmarken verwenbet werben, wvburch bem Hausbettel am besten gesteuert Rutsche Reich einschließlich Elsaß und Deutsch-Lolhrin-1 würde. Ferner theilie der Präsident mit, baß ber AuS-gen 9901 CtuabratmeUen mit 40.148.209 Eimooh- schuß, um ben Mitgliedern eine Leseunterhaltung zu nern umschließen. Es wird also in Europa nur Ruß land an Einwohnerzahl nachstehen; benn bas europäische Rußlanb hat 100.285 Ctuabratmeilen mit 69,370.500 Einwohnern. Frankreich wirb ohne Elsaß unb Deutsch-Lothringen 9588 Quabratmeilen mit 36,428.548 Einwohnern haben, also noch immer mehr wie Oesterreich-Ungarn, bas nur 35,943,592 Einwohner zählt, bessert i'änbergebiet aber freilich größer als das Deutschlands und Frankreichs ist, nämlich 10.780 Quadratmeilen. Großbritannien unb Jr-lanb hat nur 5732 Quabratmeilen mit 30.838.210 Einwohnern, Italien unb Rom 5376 Quabratmeilen tritt 26,470.000 Einwohnern. verschaffen, zwei Broschüren, unb zwar eine Jugenb-sChrist unb eine Belehrung über bie Unfehlbarkeit bes H. VaterS, in flovenifcher Sprache auflegen ließ, baß jeboch biefe Werkchen so wenig Theilnahme gesnnben haben, daß bie Bezahlung ber Druckkosten noch immer fraglich fei, tooburch ber «uSfchufj für neue Heraus gaben keineswegs ermuntert wurde. Diesem Redner folgte der Vereinssekretär Johann Fl iß, Katechet an der Ursuliner Mädchenschule, mit einem langen Vorträge, in dessen Eingänge er auf die traurigen Begebnisse unb Zerwürfnisse in anberen Reichen, inSbesonbere im Kirchenstaat, unb auf bie in Oesterreich zwischen ben Völkern entbrannten Uneinigkeiten himvies unb bie Noth Siüfl © era j e wo, 24. Jänner, wirb der wendigkeit der Bildung von Vereinen hervorhob, welche, „Pr. telegrasirt; Die Vozua, der Wrbnas utto alle anderen Flüsse Bosniens sinb Über bie Ufer getreten; feie allgemeine Überschwemmung verursacht einen Schaden von vielen Millionen Piastern. Fast ganz Trav-«tik ist abgebrannt; Serajewo selbst ist von jebem Verkehr abgeschnitten. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. zweite Kasinoball), ber gestern »benbS stattsanb, war ziemlich besucht - es tanzten , da^re - und äußerst tiniittirt. Mit Unermüdlicher Ausdauer wurde bis fast 4 Uhr getanzt, und auch sonst war die Gesellschaft sehr belebt und heiter Von einem absonderlichen Luxus war glücklicherweise unangesochten von den Lockrufen der sogenannten Kulturträger, die Bevölkerung bei ihrem wahren Glauben zu erhalten sich bestreben und vereint mit dieser die Besserung und glückliche Wendung der damaligen be trübten Verhältnisse herbeizusühren und zu erreichen sich bemühen sollen. Weiters theilte er die Geba-rungsresultate des Vereinsvermögens mit und sprach schließlich dem Präsibente» unb bem Vizepräsidenten für ihre muthige Vertretung bes Vereins ben Dank aus, was von der Versammlung mit SlavaS erwidert wurde. Der dritte Sprecher war ber Vizepräsibent Herr Dr. E. H. Co sta. Derselbe sprach ben Wunsch aus, baß sich die Mitglieder mehr an ben Berathun-gen bes Wohlthätigkeitö-Komitee's, welches wöchentlich zusammen kommt, betheiligen unb basselbe bei den Sammlungen lebhafter unterstützen mochten, unb stellte schließlich ben Antrag: Es möge unserem LanbSmänn, bem Missionär Pirc und dem Prediger P. Josef Klin-kowström, ber kürzlich mit seinen Missions-Konferenzen hier ben Dank aller Gläubigen erworben hat, baS Ehrenbiplom des katholischen Vereins votirt werden, was einstimmig geschah. Hierauf folgte die Wahl bes VereinSausfchufses unb bie Schlußrebe bes Präsidenten, womit um 8 Uhr bie Versammlung geschloffen wurde. — (Konzert.) Das morgen 7'/» Uhr Abenbs im Redoutensaale stattfinbenbe Konzert ber filharmo-nischen Gesellschaft wirb biesmal einen befonberen Reiz burch Mitwirkung bes Cellobirtuofen Herrn Corelli aus Graz erhalten. Das Programm weist brei von unserem geschätzten Gaste vorgetragene Pießen auf: Molique's Konzert für Cello mit Klavierbegleitung, Reinecke's Romanze und Romberg's Capriccio. Außerdem bringt das Programm 2 Männerchöre: Lachuer's „Des Kriegers Gebet" und Engelsberg's „Sänger-marsch;" zwei von Fr. Leopolbine Gregoric gesungene Lieber: Menbelssohn-Bartholby's „Es weiß unb räth es boch keiner" und Beethoven's „Neue Liebe, neues Leben." Enblich wirb auch Frl. Maugsch, deren Erscheinen auf ber Bühne ihr Unwohlsein verhinbert, morgen zu unserem Vergnügen so weit hergestellt sein, um uns im Konzerte mit einer Deklamation zu er« reuen. — (Der neueste Schmerzeusruf ber S lovenen) verlangt von ber Triester Postbirektion die sogleiche Abhilfe einer schreienben Verletzung des § 19 ber Staatsgrunbgesetze. Es zirkulirt nämlich eine Beschwerbeschrift in Laibach unb bei ben Lanb» gemeinben Krains zur Unterzeichnung, worin es unter anberrn heißt: Die Postbirektion möge nicht fernerhin mit ihrer unzulässigen Sorglosigkeit bie slovenische Nation kränken. Wir verlangen bie sogleiche Einführung flovenifcher Rezepisse, flovenifcher Gelbanweisungs-unb Korrefponbenzkarlen, und überhaupt die Durch-Uhrtmg ber Vollesten Gleichberechtigung bei allen Postämtern, die der Triester Direktion unterstehen. Diese Forderung will man um so gerechtfertigter finden, da jene Drucksorten wegen eines Häusleins Italiener im Küstenlande unb in Istrien in italienischer Sprache aufgelegt würben, währenb boch fast lauter Slaven im Bereiche ber Triester Postdirektion wohnen. Man erwartet daher eine schnelle Erlebignng bes SchmerzenS-rufes. — (Der heutige Winter) ist auch in bem benachbarten Triest empsinblich kalt, indem die Bora-sttirme baselbst sehr anhaltenb unb heftig auftreten. Viel günstiger ist bas Winterklima von Görz, wo die Militärmusikkapelle öfters im Freien spielt. Uebet ben angenehmen Winteraufenthalt in Ubine, worüber wir schon eine Notiz gebracht haben, kommt uns neuerbingS von einem Laibacher folgenbe Mitteilung zu: Ich habe tagtäglich bie Gelegenheit, mich an ber prachtvollen Runbfchau bes friaulifcheu Alpenkranzes zu ergötzen, bo ein Tag wie ber anberc wunderschön, voll« kommen heiter, sonnig ist. Am Morgen und am Abend haben wir +4 bis 5 Grab unb bei Tag 8 Grad Wärme im Schatten. Diese schöne Witterung veranlaßt mich, täglich Fußpartien auf ben prächtigen alleenartigen italienischen Straßen zu machen, z. B. gegen Treviso, Palinaituoea, Gemona rc., ich komme ganz verstaubt zurück. Sonberbar ist es, baß heuer im tiefen Italien Überall 2 Schuh hoher Schnee fiel, wie bies feit Menschengebenkeit nicht eorgekomnien ist, Ubine mit Umgebung blieb verschont, bis aus einen kleinen Schnee in ben Weihnachtsfeiertagen, welcher jeboch in ein paar Tagen burch die Wärme ber Sonne zerschmolz. — (Flüchtling.) Die „Mitbürger Zeitung" vom 25. b. M. nietbet: Vorgestern passtrte unsere Stabt ein flüchtiger französischer Gefangener, welcher aus der Gegend von Laibach geboren, in Paris als Kommis in Äonbition war unb, als nach Ausbruch bes Krieges fein Chef fallirte, sich anwerben ließ unb bei Versailles gefangen wurde; er flüchtete von Berlin, wo er im Spitale war, in dreizehn Nächten bis an die österreichische Grenze und reiste nun in seine Heimat. (Theater.) Offeubachs „Pariser Leben" batte bei der gestrigen ersten Aufführug einen sehr große» Erfolg. Kann die Musik auch bei dieser Operette nicht auf besondere Originalität Anspruch machen, so kommen ooch eine Menge recht wirksamer Nummern vor. Das etwas possenhafte Sujet enthält ebenfalls viele komische Momente, kurz das ganze hört stch ganz gut und amüsant an. Wir zweifeln nicht, daß die Operette mehrere gern aufgenommene Wiederholungen erleben wird. Um die Aufführung machten sich Fr. P a u l m a n n und Hr. S t a i n l in hervorragen der Weise, neben diesen besonders noch Frl. Wingat und Hr. Richter verdient; dieselbe war überhaupt wieder eine recht zufriedenstkllende. Das Theater war gut besucht. — Morgen steht uns wohl einer der interessantesten Theaterabende dieser Saison bevor. Das Schauspiel „Der Pfarrer von Kirchfeld," das nun in Wien, Brünn, SDlttncfren, Graz »c. überall mit dem gleichen außerordentlichen Erfolge gegeben wurde und sich zu einem Sensationsstück ersten Ranges emporgeschwungen hat, kommt zur ersten Vorstellung'. Wir sind auf die Aufführung und Aufnahme, die das Stück hier finden wird, wirklich gespannt. Eingesenvet. Ich fühle mich verpflichtet, den p. t. Herren „Industriellen nnd Händlern von Oberkrain," welche sich in dem Eingesendet im „Tagblatt" vom 24. d. M. für die Errichtung von Spar- und SBoi'fchilfttoffen ausgesprochen haben, meine volle Zustimmung anszudrücken, weil ich ersehe, daß dieser Gegenstand, welchen ich unterm 22. bei meiner letzten Anwesenheit mit dem Kammerrathe Herrn Petriiic bei der Eisenbahnstation Podnart-Kropp vor mehreren geehrten Geschästsbekannten nnd Freunden jener Gegend aus das lebhafteste besprach, in weitern Kreisen Anhang zu finden beginnt. Ich ersuche die Herren Einsender, jene Idee mBjjlid'ft zu verbreiten, neue Anhänger zu gewinnen und bet der Ausführung derselben kräftige Unterstützung angedeihen lasse» zu wollen. Ich kann ferners nicht unterlassen, den Herren Einsendern bei dieser Gelegenheit die Mitteilung zn machen, daß ich bereits schon während der vorjährigen kurzen Land-tagssaison mit mehreren Herren Landtagsabgeordneteu Über diese hochwichtige Angelegenheit Rücksprache gepflogen habe, welche allseitig von denselben beifällig ausgenommen wurde, daher wir auch von dieser Seite die kräftigste Unterstützung hoffen dürfen. Laibach, am 26. Jänner 1871. V. C. Sii|ian. Keine Krankheit vermag der delikaten Kevales-cifcre du Barry zu widerstehen, und beseitigt dieselbe ohne Medizin und Kosten alle Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72,000 Genesungen, die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeugniß Sr. Heiligkeit des Papstes, des Hofmarschalls Grafen Pluskow, der Marquise de Brchan. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciöre bei Erwachsenen und Kindern 50mal ihren Preis in Mediziniren. Zertifikat vom Herrn Dr. Medizine Josef Viszlay. Szeleveny, Ungarn, 27. Mai 1867. Meine Frau, die mehrere Jahre an Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, allgemeiner Schwäche und Schmerzen gelitten nnd alle Medikamente und Bäder vergebens versucht hatte, ist durch Du Barrtis Revalesci6re gänzlich hergestellt worden und kann ich dieses exzellente Nahrungsmittel jedem Leidenden bestens empfehlen. Im tiefstem Dankgefühl verbleibe ich mit Achtung ergebenster Diener Josef Viszlay, Xtrzt, In Blechbüchsen von '/, Psd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — Revalesciäre ChocoJatäe in Tabletten für 12 Taffen fl. 1.50, für 24 Taffen fl. 2.50, für 48 Taffen fl. 4.50, in Pulver für 12 Taffen fl. 1.50, 24 Taffen fl. 2.50, 48 Taffen 4.50, für 120 Taffen fl. 10, 288 Taffen fl. 20, 576 Taffen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry d B a r r y L Co. in P)ien, Wallfischgaffe 8 ; in Laibach bei Ed. Mahr, Parfumeur und Anton Krisper; in Pest Tötöl; in Prag I. Fürst; in Preßburg Pisztory; in Klagenfurt P Birnbacher; in Linz Hafelmayer; in Graz Oberranzmeyer,Grablowitz; inMarbur K. Kolletnig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Poft nachnahme._____________________________________________ Wtterung. Laibach, 26. Jänner. Gestern früh lebhafte Blitze, auch Abends um 6 Uhr schwaches Wetterleuchten in Nord. Nachts dichter Nebel. feute Vormittags trübe, Regen, später dichter Schneesall. emperatur: Morgens 6 Uhr — 1.2", Nachm. 2 Uhr + 1.5" R. (1870 — 3.1“, 13H9 - 4.7».) Barometer 323.96'". Der gestrige Niederschlag 0.46'". Das gestrige Tagesmittel der Wärme -f 0.2", um 1.6° über dem Normale. Gedenktafel über die am 2 8. Jänner 1871 stattfindenden Lizitationen. 3. Feilb., Nvvak'sche Real., Kertina, BG. Egg. — 3. Feilb., Suhar'schc Real., Gorenje, BG. Egg. — 1. Feilb., Stibil'sche Real., Uftja, BG. Wippach. -- 1. Feilb., Sckwi-gel’sche Real., Senosetsch, BG. Senosetsch. Erledigung: Anitsdieuersstelle beim k k. Bez.-Ger. Landstraß, 250 fl., bis 6. Februar 1871 beim Kreis - Ge° richts-Präsidium in Rndolfswerth. Theater. Heute: Zum ersten male: Der letzte Jude. Morgen: "Dte Frau Mama. Lebensbild mit Gesang 3 Akten. m Wiener Börse vom 25. Jänner. srüht bezeichnet. Graf Potocki hat die nachges# Demmiffion formell noch nicht erhalten. Die LöfWi @(U] der Ministerfrage und die Neubildung des Kabinett $aii wird nach Delegationsschluß erwartet. .$ ®icI Berlin. ‘25. Jänner. Brüsseler MelduH Oberst Herison soll in Versailles auch über d» Aufnahme eines Vorschlages wegen Räumung vo> ®„i Paris seitens der Besatzungstruppen sondirt habt«. H°i Die Londoner Konferenz wurde gestern bis zu« 31. d. M. vertagt. Bismarck soll die Zustiminu»! ja-Eugeniens zu den preußischen Friedensbedingung» i besitzen. Zwischen Nancy und Straßburg wurde eiw preußische Landwehrabtheilung von Garibaldianer« zersprengt. Nach einem Gerüchte ist Jules Favll mit Kapitulations-Vorschlägen in Versailles ei»g>" troffen. 7 S Der telegrafische Wechselkurs ist uns bis zu« Schluffe des Blattes nicht zugekommen. Selb Ware 68.50 68.6(i 67 60 88 50 ! 5 50 67.70 69.- »5.60 Staatsfonds. | iperc.Rente, öst-Pap.' bto. bto. äfl.inSUb. !o e von 1864 . . . !o e von 1860, ganze 2« e von 1860, güafr. Prämirnsch. v. 1864 . Orundentl.-Obl. Steiermark >u»pL!. SSrnlen, Ärain u. KÄstenlanb 5 „ Ungarn . . ,u S , «roat. u.Elav.6 „ Sieienbürg. „ 5 „ Aotlen. ttattonalban! . . . Union ° Bank . . . Lrebltanstalt . . . R. ö. EScomple-Ges. ilnglo-österr. Bank . Oeft. Bobencreb.-A. . Oest. Hvpoth.-Bank. Eteicr. «ScomvI.-Bk. Franko - Austria . . Rai|. Ferb.-Norbb. . Sübbahn-Gelellsch. . Larl-t!udwig-Bahi? Siebenb. Eisenbahn . Staatsbahn. . . . Rolf. Fran,-Iosel«b.. gilnfl..®«c(et S.«». lllsölb-Kinm. Bahn . Pfandbriefe. Kation. ö.W. verlo«b. 93.— 93 10 tttifj. Bob.-Ereditanst. 88.50 89.— Allg.öst.Bob.-Lrebit. 107. U07.S5 bto. m asa.niit*. . 83.25 11,7.75:108 — 119 — 119.26 93.— ' 94.— 86.— 66 50 78.— 78.$5 83.60 81. 74 76I 76.15 726 — 787 — 237.40 237,fO K55 '.0 253 90 934.— 93«.— SI5.80>16 — 23.1. - 241.— 213.— 215.— ISO -I —.— lc 2.75 1<>8___ 2126 2130 185 10 185.20 222.50 228.-2.14.10 244 60 168.— 168 50 380.60 380.60 190 50 191.-163 50 161.— -169 60 170 — @elb Ware Oest. Hypoth.-Bauk. Priori t&ts-Obllg. ©Üb6..@cf, ju 600 fit. 114.90 115.20 bto. Bon« 6 PL!. 237.- »38 — Viotbb. <100 fl. LM.)! 92.50 93, ©ieb.»B.(2oo fl. ö.SB.) 88 — 88 25 Staatsbahn Pr. Stück 135.60 13«.— Staatsb. Pr. St. 1867 133.— 133.50 R»bolf»b.I300ft.ö.W.) 90.— 90.25 Fran,-gos.!200st.S.)s 94.— 94.20 Lose. Credit 100 fl. 0. W. .160.25 160.75 Don.-Damvfsch.-Gel. zu 100 fl. CM. . . I 95.— 96. Triest er 100 fl. CM. .nö.— 185,— bto. SO fl. 6. im. 54.— 58.-C lener . 40 fl. ö.ffi. 22.— 29.— Saltn . „ 40 „ 42 — 43.- Palsth . „ 40 „ 29.— 30.— C'arb . „ 40 „ 36.— 37.— ©t. iBcnoi3„ 40 „ 29.— 30.— Windischgrätz 20 „ 20.— 22.— Waldstein . 20 „ 18.— 20.— «eglevich . 10 , 15.— 17.- 8fubo»6flift. lOö.to. 15 50 16 60 Wechsel (3 Mon.) augOt. 100 fl. sübd.ro. 103.76 103.90 Krankl. 100 fl. - „ 103.85 10S.S6 Bonbon 10 Pf. Sterl. Paris 100 ftranc« . Miiuxen. üai!. Mün>-Ducaten. 5 8V 5 BU SOijJtancsftütf . . . 9.95 ! 9.95* BereinSlhaler . . . 1.83*1 1.83 Silber . . . .1121.75; 128.— Bei l>enri( lierelier in Ijnlbucli vorräthig: g Edition Peters. S Beste und billigste Musik-Klassiker-Ausgabt WVVVWvv'----- Vollständige Kataloge der Edition Peters sind stets grotif zu haben. (44—H Telegramme. Wien, 25. Jänner. In unterrichteten Kreisen werden sämmtliche von den Journalen mit einer Kabinetsneubildung in Zusammenhang gebrachten Gerüchte und Kombinationen als unrichtig und ver- Gesucht werden: - a) ein Gartenterrain zur Pachtung, vorläufig auf die Dauer eines Jahres, bei1 läufig '/> Joch Fläche, in der Stadt oder in der nächste*; Umgebung mit tiefgründiger, fruchtbarer (üleba nnd nütiWj steus 14 Ouadratklaster gut erhaltenen Mistbeeten; b) ein routinirter Gärtner znr ausschließlichen Besorgung obigen Gartenterrains, pbfff" falls vorläufig auf ein Jahr. (42- 3) ?; Schriftliche Offerte übernimmt bis Ende dieses Mona' leS Herr Edmund Terpiu, Hauptplatz 91r. 279, erstes Stock. Kauzlei der Biunioue adriatica di sicurta. ____I I Epileptische Krämpfe (Kallsucht) (16-199) heilt brieflich der Spkjialarzt fttr Epilepsie Doktor O. Hllllscl« in Berlin, jetzt: Lonisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. I Königl. ungar. Prämien-Anlehen. Kundmachung. Die Subskriptionsbedingungon in Betreff der am 28. April 1870 stattgehabten Subskription auf 240.000 Lose des königl. ungarischen Prämien-Anlehens enthalten die Bestimmung, dass alle Interimsscheine, auf welche nicht sämmtliche Einzahlungen bis letzten Jänner 1871 geleistet sind, das Bezugsrecht auf die definitiven Lose verlieren. Die auf solche Interimsscheine entfallenden Lose werden an der Börse verkauft und der Erlös nach Abzug der rückständig gewesenen Einzahlungsraten sammt 6 Perz. Verzugszinsen den Besitzern der Interimsscheine bis 1. Juli 1871 zur Verfügung gestellt. Nach diesem Tage verfallen auch diese Beträge. Die Besitzer von Interhussclicincii, auf welche noch Einzahlungen zu leisten sind, werden demzufolge aufgefordert, diese bis 31. Jänner zu leisten, da nach diesem Tage die Bestimmung der Subskriptionsbedingungen sogleich in Vollzug gesetzt werden würde. (47) Für das Sindikat des ungarischen Prämien-Anlehens: der Wiener Bank-Verein. Druck von Jgn. v. Kleinmayr * geb. Bamberg in Laibach. Verleger und für die Redaltion verantwortlich: Otto mar Bamberg. J