PMnkn» pwe«« V lOwvU TT. iNiWADMg wScdealliet, ,»ed»i»»I lwll 6er fl»t. 267lt^ V«r«,i,o«A ». (7«l. die. 2024) U»rikoe, /orSii«?« »Uo» 4. ßil»i,o,krjp»« W«n!»» oiok» ... kotlsG«». »I?. kSS ßHkNNfv«t monatl. 25 Lio, tü? «i», 52 Di». Lio»«Ii»v»me? I?0 uoä 2 Dia. peaß» oin? so aribom.Mm» Schweres Gchiffsunglllck in Bubapeft Äisher 6 Leichen geborgen / Das Schicksal von 24 Personen noch ungewiß Laudvn contra Roosevelt —i— Der große Nationalkonvent der Republikanischen Partei, der in Clcveland nn Atittelwcslen tagte, lM diesmal mit Hemer« kenswer.'er Raschheit gearbeitet. Die Peicion des Prüsidentschastskand.daten, der gegen Roosevelt in die Arena treten soll, i^t i6)on im ersten StiuMgang fcstg'stellt worden. Das Schlagwort „L a n d o n gegen N o o s e v e l t" rast nun auf Älusendeit von Papierschlangen durch di« amerltan'.-schen RotationsM'aschinen. Die örtlichen Wahlünltaben. trifft Roolevelt nur Sein S'olz nxir sa immer, d-ür von .Hoooer nicht beschworenen Krise mit neuen Mitteln und nenenl Geist entgegengetreten zu sein. Er kann deshalb dein alt^bekannten konser^ vat'ven (^^-eist der NepirbliKaner sehr wobl fortlchrittl'che Parolen ent^ie^emv^rfen. Uud es ist nicht anulnebmen, das^ er dabei ^etne W^'s'sge^gner mebr schonen m^rd, als sie es mit ihnt vorhaben. Der Persi^nlichPeit ^des Gegenkandldaten L/^ndon ies^lt im Anssenblick noch der populäre Glorienschein, der bei frttiheren Präsiden's ^laftS kämpfen eine Rolle g<^spi<^t hat ,md der auch das .^anpt von Ro>osevelt nm« kleidete, als er sich in die Arena des voliti« schen .egs-Mneration an'^ehArt und als Oberleutnant l>ei einer Gasspeziallruppe im »?elde stand. De>l techenischen Problemen blieb er anch später verbunden. Er kennt daS amerlkani-sch.' Erdöls^escki^ft aus eigener Ankchauunsi. Seinen konserocitiven und als fest flei'i'lbm-ten Eharakterzügen sck'eint die Beschäft'gnng mit diesem wichliqen K'ampfgebiet der 'n^c» nationalen AnSeinand-^rsekunaen nich» geschadet zu haben. Dieser ruhige nud besonnene ^o'.i'ervat!s!tttt'^ kam sibrinens auch in seiner Einstellinig gegeniiber de,,, Parteikonvent zum Ansdrulik. Wäk?rend Noosevelt im Jahre zum demokratischen Partei-komient na's, ClÜengo 'lofl. meiger.^.. sich Landon stonds>isi. W (^leveland se^ne Sache perl^i^nlich zu filhren. Er beschränkte sich nach B u d a P e st, 1«. Juni. Das Ungarische Kcrrespondenzbttro meldet: Eine Gruppe von Bediensteten der Budapester Straktenl«h«gesellschast begab sich gestern zu einem Kameradschastsaönd aus die in der Donau gelegen« Insel. Abends kehrte ein Teil der Gesellschaft mit einer Schisssjähre zurtick nach Budapp. Mltte,» jn der T'onau begann plötzlich das Schiss zu sinken und verschwand in »venigen Minuten in den Wellen. Soweit bisher ermittelt wer. den konnte, ist das Unglltck daraus zuriick-zuführen, daß die Fähre, auf der sich 50 Personen befanden, iiberlastet war. Vis 1 nachts wurden sechs Leichen geborgen. Soweit bekannt, konnten sich 2V Personen retten. Das Schicksal der übrigen 24 Personen ist unbekannt. ES ist anzuneh. mcn, dafj die Mehrzahl davon den Tod in den Mllen gefunden hat. Die Katastrophe hct in der GtM einen tiefen Eindruck gemacht. Wiederaufflammen der Llnruben in Gpanim Folgenschwere blutige Zusammenstöße zwischen Faschisten nnd Ntarxisten M a id r ; d, IS. Juni. In ganz Spanien kam es gestern wieder zu itnruhen, in deren Verlauf melirere Personen getötet und eine gröbere Anzahl verletzt würde. So stießen in Taraseon Faschisten und So-zialisten auseinander, wobei nicht nur Re' volver, sondern auch Gewehre in Aktion tra, ten. Hiebei wurde eine Person getötet, wäh-rend siins andere schwere Verletzungen davon trugen. Als die Bttrgergarde anriickte, verbarrikadierten sich die Faschisten in einem Hause, aus dessen Fenstern das Feuer sort-gesetzt wurde. Erst nach Einsatz eines größeren Aufgebotes konnten die Kämpfenden aus dem Haufe vertrieben werden. Im Dorfe Rosa bei Gantander entwickelte sich zwischen Faschisten und Sozialisten eine Schiiigerei, in deren Verlaus zwei Personen schwere Verletzungen davontrugen. In Go-ral griss eine Gruppe unbekannter Perso' neu eine Faschistenabteilung an und eröfs-nete gegen ste ein Feuer, dem mehrere Personen zum Opser fielen. In Malaga schössen zwei dem fasi^stischen Syndikat angehörende Arbeiter auf eine Gruppe von Syndikalisten. Die Zahl der Opfer ift hier noch unbekannt. In Burgos wurden auf einen Polizeiagenten mehrere Schlisse abgegeben, die ihn schwer verletzten, drei weitere Perfone« erlitten ebenfalls Verletzungen. Leon Blum aber die Gozialgefetze P,a r i S, Z«. Iu-ni. In seiner Red« im Finanzansschus; des Senats betonte Mini-! sterpräsident B l u m, daß eS unmöglich sei, den Finanzeffekt der nenen sozialen Gesetze vorher genau anzugeben. Alle Berechnungen se^eil daher einstioeilen nur arithmetische Spielereien. Die Finanzgesetze sollen die wirtschaftliche Betätigung im Lande bele. ben, wodurch die Einkiwfte sowohl jedes einzelnen, als auch des Staatsärars steigen würden. Di« Regierung glaube, daß die im Boranschlag vorgesehene Belastung durch die erwarteten Steuereinnahmen einen Aus gleich finden würde. Es sei daher zu hoffen, daß die Schlußrechnungen von den ge-SenwöTtligen Berechnungen mcht viel abweichen werden. Die Forderungen der b?lgischen Arbeiter. B r ü s s e l, 15. Juni. TX'r außerordentliche Zkcngveß der belgischen Bergarbeiter, der für heute Montag den Generalistreik auS-gerusen hat, hat folgende Forderungen aufgestellt: Erhl^hung der Liihne um 10 Prozent. im Mindestausmaß von 43 Franken, Einführung der 40.Stundcnwoche und be. »Mlte Nrlanb-e. In politischen Än'isen be- fürchtet man, daß der Streik auch aus an, der« Industriezweige übergreifen wevd<. Kurze Nachrichten London, 15. Juni. Auf dem übernationalen Friedenskongreß in Cardiff hielt Lordkanzler Ma c d ona ld eine !^ede in der er n. a. ausführte: Der (^danle des Völkerbundes ist gut. Wenn wir in dieser ?Kelt Frieden haben ivollen, so uiusj dieser Friede durch Verbindung der Nationen der Welt geformt iverden. Der Völkerbund nms; das Problem des AiigreiferS behandeln und infolgedessen den G-sdanten erwägen, der im Artikel IN des Paktes enthalten 'st. kann nicht in eine Politik der'Sanktionen hineinsteigen, ohne vorher zuul vollsUindlgcn Einveruchnlen in sazarsagen allen Details mit jenen gelangt zu sein, die durch Vermittlung des VölterbundeS mitzn tismus warf. ^ Ueber das Parteiprogr^nili der Repusili-^ taner, deni Sentor Bomif) noch eine schär- > feve Stell«ngnahnle gegen den Völkerbund und den Weltfchiedsgerichlshof zu geben wünschte, wobei er jedoch auf Widerstand stieß, ist wenig zu sagen. Ei» ist recht v!>r« sichtig und b^'glulgt sich eigentlich dslrdi!!:, dann wi'lrden auch die Resultale ein gen^cht''^ res Bild geben. Eine gros^ Nolle spielt h'e-bei zweifellos auch die Wahl d^r Waifen. so Söhre Sponbtwegung C e l j e, U». "^ntt. Der Begriff deS ausübenden «Porlsiuan-nes im heutigen Sinne ist kaun, iillei' als ein halbes Jal)rhundert. In dieser tiirz.n Zeitspanne ist der Sport von den ersleu schüchternen Anfängen des Fußballes unc» Tennis, die einst als Extravaganzen anglo-maner Snobs galten, emporgeniachseu zil einer Massenerscheinung. Sport ist kein Tiiig mehr, das in Wort uud Schrift besonders verbreitet werden müßte. An Anreguiige», i,. Schaustellungen fehlt eS wahrlich nichi. uild wenn vordein der Sport als (^iegeiigenncht zur reinen l^eistigkeit eulpfohlen loerden konnte, so kann es heute unisielehri d^in springlebendigen Sportbetr'iob nicht schaden, wenn er sich ab und zu ein wenig liesinnt^ uud sei es uur auf sich selbst, solcher Be--siunlichkeit sott auch das M. Iuticljolir unseres A thleti k-S p o r t k l u li s in Celje dienen, der noch in dieseni Monat sein Jubelfest zu feiern anhebt. Sport — ist er denn nias anderes als nngeleibleS Leben? WaS der moderne Mensch nicht mehr leben darf, ein .jcil)rig'en Bestandes. !— Wir wollen mit ihm feiern. Z ü r i Ä). lil. Juni. Devisen: Beograd 7. Paris SO.Z75, Loikdou l5i.6<», Neniuork 30V.SS.'>, Mailand 24.3.^, Berlin l24.arsell A'kzenie n'csen:'' lich abgemilidert. Besonider« llirtevschiede zur „Mariborer Zeitunq" ?wmmer 13t 2 Mittwoch» den I7. J?mi lW6. Rooscveltschcn Außenpolitik find eigentlich saum erkennbar. Daß Präsident Roosevelt auf die repu.bli-kamsc^ !ttri<'g'?crtlärlrng nicht lange mit der Antwort schuli>igramm, das sogleich das Programm der dcmokratiscl^n Partei iit. (5r Mll di« Rechte des kleinen Mannes auch weitechiu gegen die industrielle Mech<^nrsie'' rung und Massenproduktion verteidigen. will auch weiterhin rcsonniercn, ohne allerdings die gesund^ Institutionen Scr ameri' Manischen Erfassung anzutasten. Auch diese Worte verraten bereits eine gewisse Rücksicht -lurs die Wahlauseinandersetzungen. Der Ä^l>lkamps ist dadurck) bereits im Mub-Uel>er seinen Ausaang hat zimächst nicht (^ropa .zu orakeln. Die Entscheidung liegt bei den amerik-anischen Wirgern selbst. Deutschland Fahrt iugo-slawlscher Mfmbahner e 0 g r a d, 1v. Juni. Donnerstag reist eine größere Gruppe jugoslawischer Eisenbahner nach Deutschland, uln verschiedt'ne Einrichtungoil, vor allein die Eichech^'itsan-. lagen in t>en grt'ßen Verkehrszi^'ntren zu su:-dieren. Die Eriursion wird etwa zehn Tage dauern, dn auch eine Reihe voir ?sabrtlen, die sich mit der (.^rzeutinng von Äahnmate-ri3taal<'n in: Zouinier deS Borjahres verfügten ^.i^eschränkungen »vurden niit Wirk-stnnscit votti Heuligen Tage ausser .Alraft gesetzt. Oesterreichisch« Bundcsliiirger bediirsen daher ab heute zur Ausreise in diese Staa-tlNl, also auch nach Jugoslawien, nicht mehr einer besonderen Vennlligung der österrei-f.ischeu Paßstellen. Es geniigt hiefür der nnt deni Sichtvermertvisum d^^ betresfendeu Etaates versehene österreilh'isch^' Reisepaß. Dic für den Reiseverkehr nach Deutsä)-land geltend<'ls besonderen Vorschriften blei-l»ett hiedurch unberührt. Bater und Sohn. ,/^^ater. warum haben die Giraffen so lan-ge Hälse?" ^ „Mil sie sich von den Vlättern der Bäume ernähren!" — „Warum sitzen denn die Blätter so hoch?" — „Da-ttlit sich die l^iraffen nicku zu blicken brauchen." Bor einer nmen Europa-Politik Englands Für erneute Zusammenarbeit mit Italien / Eden mit der Aufhebung der Sanktionen einverstanden L 0 ut> 0 n, lü. Juni. Der häusig offiziös unterrichtete „Daily Telegraph" bestreitet das Vorhandensein von scharfen Meinun-gsverschiedenheitei: inl ^^abinetl. Bielmehr gehe es augenschemlich um die B!>r bere'rtung einer neuen europäischen Politik Englands. Man sei bestrebt, das Sanktions» experiment so schnell loie mißlich zu beenden Mld eine erbeute Zusammenarbeit mit Italien zur Wiedcrhevstcilung des europäischen Vi-rtrauens herbelzuführen. Was die Aufhebung der Sairkttvueir angehe, schreibt „Daily Telegraph", so habe sich auch Außenminister Ed e n von der Not n^endigkeit der Aufhebung überzeugt. DaS Kabinett habe in dieser Hinsicht schon eine i'lbeveinstllnmendc Meinung gchabt, als Schatzkanzler Chamberlain am vergangenen Mittwoch seine vielumstrittene Rede gehalten l)abe. Frankreich habe freiwillig seine Meinung tundgetQN, daß man mit den Sank tionen im Interesse einer Wegbereitung für die Befriedung Euroipas Schluß machen müsse. Gleichzeitig verlautet aber, daß Leon Blum dabei nicht die Führung überneljmen wolle. Mit Flugzeugen gegen die aufständischen Araber Blutiger Zusammenstoß zwischen englischen Truppen und Arabern in Palästina Ieru ^ aIe vi, 15. J^ni. In der MH2 der jüdische,! Siedlung Del Josef am Fuße des Berc^es >?ileat lain es heute früh zu erneut schweren Zusanninenstoß zwischen den ausständischeu Arab<'rn und einer Al'te'luug englischer Truppen, wobei es beiderseits <'lne At^ahl voi, Opfern gab. Die En-^iändi.'r utußten, da es sich uni eilte stärtere Abteilung Beduilieu handelte, schwere Vcnichinen-gewehre ilnd leichte Geschütze einsetzen Später stießen zlm'i Flugzeuge zu der Truppe, di>e die Araber erfolgreich mit Bomben be^ legten. ?<'ack?ts wurde das Terrain mit Säiein lvcr^ern beleuchtet, ulu übi.'r die Bewegungen der Atlsständisch.'n ani Lnusen')en zu sein. Tie ''.'lraber nlußteit sich zurückzle.')'.'n. Sic führten einen Anl^rifs auf die Siedlung Ajn 5>ora durch, doch wurden sie auch lner nlit Berlitsten znrüctges.l-la.gen. a i f 15. Jutti. Zonutal^ crplodi'rte in einein gros;eil Gebäude, in dein zahlreiche' Engländer wohnen, eine 5>vlsenunischine. Ein Araber wurde unter dem Verdacht, der Anstifter des ?lnschl>al,s sein, festgt^nomnien und dürfte anf Gnltid der neuen, vorschärften Bcstinnnungen über die An'rechthallung der Ruhe und Ordnung zmn Tode verurt''ilt ^l'erden. Iern sale in, 15. Juni. Die zndi''>5)e Presse begrüßt die neue Regierungsverord-nuW, Nlit der die Bestiinnlungen des gelten-dell Strafgesetzes l>erschärft lourde:,. Die «aufständischen Araber sichren weiterhin Angriffe g^gen Bchnanlagen und abseits gelegene ji'ldische Siedlullgen durch. Di<: britischen Trilppen konllten bisher stets die Oberhalld ^eiviniien irnd die Beduinen zu-rürkschlacjett. ' Volitifche tlnruhen in Sofia S 0 s i a, 15. Juni. Alüäßlich des Todestages des vor dreizehll Jahreu ermordeten bulgarischeil Bauernsührers Eta,nbuli.jskv, nwllten gestern deren Fainilienangehörigen eine Gedenknresse veranstalten. Die Polizei hat deit Trauergottcsdieilst aber verboten, lveil sie darilt eine parteipolitisck^e Deulonstra tion erblickte. Trotzdenl hattell sich in der Nähe der betreffeildeil jiirche etwa tausend Angehörige der ,he»naligen Bauernpartei versainnlelt, di<' dann auf deit Friedhof ziehen wolltell, uin dort ein^e Gedeilkfeier zu veranstalten. Dem Zuge stellteu sich starke Polizeiabteilniigen entgegen und es kaln schließlich zu eilienl lvilden Handgemenge, bei denl d'e Polizei nlit Gummiknüttel und Peitscheil die Melll^e zerstreute. Auch nleh'-c-re chenlalisie Minister wurden schwer miß-haildelt. Etwa sechzig Persoilen wurden ver-lmftet, darnnter d'ie eheinaligen Minister Gieev Mtd Diniov, ferner zahlreiche Abgeordnete. Zur gleichen Zeit hatten sich am ^riodhose etwa zweitalisend Personen ver-salllNlelt, gegen die die Polizei ebenfalls mit ZV Rationen feiem da« ssoMrige Bestehen der Heidewerger tlniversitSt. der blanken Waffe einischritt. Da dt« T^on stranten ein Steinbombardement auf di« Po lrizsten eröffneten, gaben diese eine Salve in die Luft ab, worauf die ^monstranten panikartig auseinanderjagten. Hier lvurden zweihundert Personen festgenommen, nach Feststellung ihrer Personaliei: aber wieder freijMssen. Dr. Alsechtn - Sieger im Dresdner Schachiumler D r e S d e n, 15. Juni. Das internationale Schachturnier nmrde init der Sonntag ausgetr^, und den s'i'lnften Preis Bo-golju-bov mit 5 Punkten. Sechster und Siebenter waren Smnisch und Dr. Redl nrit je 4, Achter und Neunter Helling und Keres (lZstland) mit je 3 und Letzter Grob mit 1 Punkt Laboratorium in dte Luft geflogen 25 Todesopfer. R e v a I, Ib. Juni. Heute vormittags hat sich in der Nähe von Reval ein schweres Explosionsunglück ereignet. Beim Entleeren von Seenlinen flog das Laboraborimn bei oen Munitionslagern der Wehrmacht iit die Luft, wobei auch einige Sprengstoffspeichcr explodierten. Die Erplosion lvar so stark, daß die Fensterscheiben in einem Umkreis voll vier Kilometer zerbrochen sind. Die Zahl der Toten, unter denen sich mehrere Reserveoffiziere befitlden, beträgt etiwa 25. Der Staats Präsident und der Oberkommandierende der Wehrmacht begaben sich sofort an den Ort der Katastrophe. Marschall Tfchlang»a!sche» »» ß Die in der ^en Bestehen gan.zen Welt berühmte Universität iil .'^^eid.lberg begel)l in >de>l leluen Tajie.i d'es^'') MonatS das Fest chrcs 55Uiähr.--ls. Ans nictit nieniger als liO Rationell lverden Festabordnuligeu zl> de". '^Veranstaltungen erscheinen, und die beden-^endsteil Wisseilschaftler der Erde werden sich hier ein SteUdicj,ein gebeil. Unser Bild zei.^l die Bibliochek, den .Hexenturm und inl Hintergrund die ,Vsilitellrir6>e vml .v>eidel berg. Anf idem i^cMen Nild hat inan einen Blitk vo,l der Stadt alis das wohlbekannte Schloß. (SKri-^Bil^rdiellj^-M.) der Herr von Nanking, der sich bemüht, die Bürgerkriegsgefahrt zwischen Kanton und Stankiirg zu beseitigen. (S^rl-Bilderdienst) schweres SrvloNonsunglas in Sofia S 0 f i a, 15. Juni. In der Mitte der Stqdt s)at sich heute mittag kurz nach 12 Uhr eine srirchtbare Explosion ereignet. Das 7vügerhelNl, das in der inneren Stadt liegt, > lst aus unbekamrter Ursache in die Luft ge-! flogen. Die Explosion wurde schei^vbar von ^ der inl Jägevheim aufgehäuften großeil ^ :V!l.nge Jagdmunition verursacht. Die Un-^lilkksstätte- lvurde sofort dur6) einen starken Polizeikordon abgesperrt. Einzelheiten ' über die Katastrophe sind noch nicht bekannt, ' doch verlautet, daß sieben Personen getötet nud eine größelx; Anzahl verletzt wurde,- Die schöne MSnnerdand Bor einem Londoner Gerichtshof slch man t'j'rrzlich eine seltsame Parade von Männern, die sämtlich den Mund offen und die rechte ><'>aird vor sich ausgestreckt hatten. Es lMN-delte sich um einen Griff in die Ladenkasse, dessen Täter durch diese ungewöhnliche Me-thcde au^indig gemai!^ welHen sollte. Die ^adeninhaberin ^tte nämlich erklärt, sie vürde den Täter sofort erkennen, wenn sie '?ine .Hand und seine Zühne sehen könnte. Die kurze Zeit des Ueberfalls habe genügt, llm ihr den Eindruck von außerordenilich feilten, gepflegten Händen, die wohl nie Arbeit ^lekannt l)ätten, und von einem fehlenden Unterkiefer-Gebiß zu hinterlassen. Das Gericht ha'te siä) zuerst gesträubt, die veoschiedenen Verdächtigen dieser Probe zu Mttwoch, den l?. Jani lS«. ,Mariborer Zeitung" Nummer 136. unterziehen, schließlich aber etinyvlmlliqt. Und sic^ da, der dritte in der Reih« der vorgefiihrten Gentlomen wurde von Lo-deninhobern ohne Zögern mrf den ersten Blick wiedererkannt. Mit dem Ausruf: „Das ist «r totficher!" bezeichnete fie diesen Mann als Täter. Der Beweis schien den Richt«m so einleuchtend, daß auch sofort das Urteil Quf drei Monate GefSngniS gesprochen wurde. Siudlert dadeim t Im Jahre 1636 hatte ein reicher Men-schen freund, John Harvard, zuerst der ebm gegriindeten Stadt Cambridge im Staate Massachusetts di? notwendi^n Mttol zur Gründung einer Uniilierfilät gestiftet, di« die Mutter aller späteren «umerikanischen hohen Schulen werden sollte. Heut« glbt eS in den Vereinigten Staaten 620 Universitäten, die über ein Vermögen von insgesamt 22 Milliarden ver ügen. Trotz dieses Reichtums und Auswahl an Bildungsstätten jeder Art gibt es in der amerikanischen guten Gesellschaft, wie ein Mwyorker Blatt vorwurfsvoll feststellt, Mmer nvch allzuviele Familien, welche ihre Sl>hne lieber nach Oxford oder an die Pariser Sorbonne schicken. Doch soll jetzt, wie gleichzeitig hinzugefügt wird, ein patriotischer Feldzug gegen di^en «m-zeitgemäßen „Snobismus" - untevnomnlen werden. Denn es habe sich erwiesen, daß gerade diese unbärtigen r«i,^n Knabm durchaus nicht etwa die besten BermitUer Mischen den Völkern geworden find. Da» find scheidungsslrilnde! Bon d«r Grausamkeit amerikanischer Ehe Männer bekommt man einen Begriff, wenn man die Zusammenstellung sonderbarer Scheidullgsgründe liest, mit denen sich ame. rikanische Blätter beschäftigen. Da stand un längst ein« bezaubernde Amerikanerin vor dem Scheidungsrichter und erklärte ihm mit holdenl Lcicheln, sie könne und wolle nicht nlehr zu ihrem Gatten zurückkehren, denn er ha^ ihr mit einer Bratpfanne einen Schädelbruch beigebracht! Bei der Berhand. lnug stellte sich allerdings der Schädelbruch nur als handfeste Beule heraus — immerhin läßt sich daran die Rohheit des Ehe-niannes ermessen. Noch viel hinterhältiger ging der Gatte einer Kalifornierin vor, um seine Frau loszuwerde. Dieser grausame Ehemann hat. te sich, wie seine empörte - Frau vor Ge-richt erklärte, eine Methode ausgedacht, um fie bis zur Unerträglick^eit zu quälen. Bei ihren gemeinsamen Autofahrten brachte er nämlich den Wagen in so heftige Nüttel-und Schüttelbewegung, daß die Frau, wie sie behauptet, davon einen Nervenklaps erlitten bat. Auf den Spuren der „frommen Helene", die deui Onkel bekanntlich daS Nachthemd zunähte, wandelt ein anderer Rohling, der sich ein Vergnügen daraus maM, seiner Frau in ihren Pyjama Zwoten zu macheu in Aermel und Beinkleider, sodaß die bedauernswerte Frau jeden Abend erst das Vergnügen hatte, die einzelnen Knoten aufzulösen. Das ist ihr schließlich zu viel ge- worden. „Das gcht zu weir', sagten alle diqse empörten Amerikanerinnen, und der Richter gab ihnen recht. Wr müssen voll Mitgefühl zugestehen: das gibt wirklich zu viel ^gm. Sei«- Mr «Nße«. Das Finimygericht eines Lanidesfinanz-amtes in Deu^chland hat vor kurzem ein interessantes UrtÄl gefüllt. Eine Stadt war aufgefordert «o«den, Umsatzsteuer ftk di« Eintrittsgelder Pi zahl^, die fie in den städtischen Museen erhob. Nach fruchtlosem Eiitspruch hatte fie Berufung bot nanzgericht eingelegt, daS der Anfiafiung der Stadtverwaltung w vollem Umfange Recht gab. In der Begründung dieses Ur-tells wurde darauf hingswissen, dv.ß die Haltung eines städtisch Museums Zwecken entsprich, die nach allgemeiner Auffassung dem Vol'kswohl dienen. Derartige Museen vermitteln künstlerische, geschichtliche und auch heimatliche Werte an breite Bevölkerungskreise. D^halb ist es durchaus unangebracht, die schon niedrig genug bemessenen Eintrittsgelder noch et-wa wie p^ävate Unt«r-nehn^en der Umsatzsteuer KU unterwerfen. Eine klare und sehr erfreuliche Entscheidung! kisr kiltt Wie di« Chinesen telegraphiere«. Bielleicht hat mancher schon darüber nachgedacht, wie eigentlich die chinesischen Schrift zeichen auf telegraphischem Woge übermittelt werden. Die Ä»che ist einfacj^, «Äs man annehmen könnte. Schon vor zwanzig Jahren hat man die Schriftzeichen der chin-^« schen Sprache mit einem Code vereinigt, and statt der Schriftzeichen werden die Nummern dieses Code telegraphiert. Der Beamte der betreffenden Empfangsstation schreibt die Nummern der Schriftzeichen wieder um. Auf diese Art können die Cliimsen nicht nur :e-legraphieren, sondern sogar viel billiger telegraphieren als die anderen Nationen, denn 1« Vinlc«in unci fvrcken Ikrvi' »itit «ii« Oeiakr. V«nn ciort tOMMOln 5pO>»Sr»itv, cienvn sicii ciis t(ronlek»lf5«r»'Sgvr so moncken?oknl«iclsns vnt> 5i« Koio^ontl büf,t«n Sie lkr« 2ük«O vom Z!oknf>«isek luf Kouflöcks, uncl nickt nvr ctiv soncivrn ovck cii« lnnvnzsiton «jOrIokn«IV«fgv»»«n5ls«jivI!^i5cksnfävmsnicktl Xolo«!ont,«jo5 in «!is5sml.on«jv siniig vnci allein 60,5 millionvnkock «spsobt« Lulkoririn-Olsot entliölt, »orgf lsoimglsiciirvitig für ciis tntfe,'' nung cls5 ^oknzt«in5,v«skin6vrt »«inat>iaubilc!vng. Kl« «Ininol «ß«« neu» Xaloeton» 5^un<>R,o»»«e. bIoeI,konK«n»pl,r», ttd»eou« Apar»«m, ^««lnkl»>»e«n«>, kock- II 0 »ir «kit^iscttks citikuvkos gegen Ädnziöin viele der nunlmerierten Schriftzeichen bedeuten oft nicht nur ein einziges Wort, sondern ganze Sätze. Arauen-WeUflug mit Roboter Amelia Ehrhardt bevorzugt mechanischen Begleiter Die anreritanische Fliegerin Amella Ehrhardt plant im Juli eiiren Augriff auf den Weltrekord der Erdum'liegelung, wobei sie sich eines Roboters bedienen will. Der erste Flieger, der einen Roboter, einen mechanischen Piloten benutzte, mar Äiley Post. Als er am l6. Juli l»S3 auf dem Tem^lhofer Feld in Berlin landete, bracht« er zwei Sensationen mit. Als erste hatte er den Non-Ztop Flug Newyork—Berlin in etiva 26 Stunden zurückgelegt und zum anderen n>ar er allein g'flogen. D^r Roboter hatte einen großen Teil des W^^^es die Gleickigewichtslage und die Steuerung selbständig besorgt, ^durch konnte Post sich zeitweise ausruhen, wenn er auch, wie er sagte, nur wenig geschlafen hatte. Wiley Post ist im vorigen Jahre in Alaska tödlich veruuglückt. Er hat die Roboter- Slftnes Bargerkrieg in Spanien Die linruben in Svamen l)alten unvermindert an. Wäbrend neuerdings in Güdsp«. nien vor allem in Malacia. der off<'ne BürLiertriog ausgebrochen ist, gehen in Nordspa« niln Putschgerlichte um. Aber auch in Madrid selbst steÄ die Polizei ständig in höchster Alarml'eo^'itschaft. In den dortigen Arbeitervierteln bält die Zivilgarde. die unser Bild zeigt, nilt .^wrabinern Wache, um bei Ailsfchrcitungen streikender Arbeiter sofort ein-gveiZ'6 wohl daran gelegt'« haben, dlif; er ihn 'n seinem alten Lockliead-Bega-Eindecker ^'n« baute. Man inuß für den Roboter auch s,e-wisse maschinell-technische Bcdiirfniise i-rsül-len. Daran hat offensichtlich die l^erühnite amerikanische Fliegerin, die bereits deii stillen und den Atlantischen Ozean soi^ar zweimal bezwunlieii hat, gedarbt. Ainelia Hardt hat sich eine neue Maschine baüen lassen, die ausser zwei Piloten noch Iv Passagiere mit sich führen kann. Auch wird dc-.s FlugMg nicht nur mit den modernsten ^sr' rungenscha'teil in technischer Hlnsicht al'sqr-rüstet sein, sondern auch olle Bequemllch!.'!-ten enthalteii, die für soviele Menschen auf einem verhältnismäßig engen Raiim erforderlich find. Der Roboter, den Ainclia Ehrhardt benötigt, soll vor allem das l^Ueich-gewicht und die von ihr eingestellte Fahrtrichtung innehalten. Sie ivig aber n'ckit "ur Zeit zum Ausnihen gewinnen, sondern auch astronomisckie NavigationSberechnnuiigen aus fülhren. Dazu braucht sie aber beide Hän>e, »veshalb ihr dann der Roboter die .'^lugar-beit abnehmen soll. Bei ihrer Weltuinfliegung will Amelia Ehrhardt nur ihren mechanischen B.'gle'ter mitnehmen, ausserdem noch zwe: Rundfunl' apparate. Auf dem einen will sie Wettermeldungen abhören, der andere soll 'hr jt?' doch jeweils die Tanzmusik übennitteln aus dem Land, das sie gerade ülierfliegt Sie ist also nicht nur eine kühne Pilotin, londrn auch eine echte Frau, die Freud<' an l>6-schwingten Tanzr>)thttren hat. Da die Motoren eine Stundengeschioindig keit von etn>a km erreichen, hofft Ainelia Ehrhardt, in 5 bis 5)^ Tagen einmal um die Welt hernmfliegen zu können Nach ihn'n bisherigen Erfolgen kann man ihr wohl zu-trauen, das^ sie alles daran setzen wird. oie. sen neiien Rekord zu erreicheii duirg der österreichisch-ungarisch.'n schafl in den nächsten Tagen "cich kominen wird, Uin an einer (^wrti.'up.trN) teilzunehmen. Er wird den Anlas', uiu mit führenden Persiinli.'l'keilen »>'-garischen politischen Lebens ii^ zu treten. Er wivd auch voin Reich'^.>^i'iv ser .^^ort'ht) in Audieirz einpfangen Vizekanzler Vaar von Vnarenfels reist nach Budapest. BudaPe st. 15». IlNij. „Magiiar vetfül" ineldet, das; der österreichisclx' Vi^'kanzle'.' Baar vonBaarenfelsmif Einla-' Wiener Operettensestsptele in den Hochsommermonaten. Iin Sonimer i9.W finden in Wien retteiist-'stspiele statt, die aiu Donnevo ag, den 18. ^lNii im Rona^^ertheater it?n',- An. iaiig nehinen und in derein Rahlnen Meisterlverke von Lehcir, !tlalnian li. Zlr^iui', .zur Auffilhrung gelangen. Denn Anfaiig wird die Ei'staliffiilinniii der iieuen Operelte „Drei Walser" liinmcu. deren Musik i>n ersten uii-d zir»!'iteii Teil iiou Ic-'liaim Strauß. Vater und Sohn, iii d.ct teil Teil von Oskar Strauß stainint, auch die Bearb^'ilung der Straus^s.lx^n Nol'oe durchführte. Als nächstes Werf wird „Die luftige Witive" und als dritte» mans „Der ZigeiinerprimaS" al'iri'.-liseliid iin Spielplan erscheinen. Sämtlich' "p-'r-'i-ten iverden in glanzvoller Vesei^nna "nd 'n gänzlich neiier AuKstattuna berait-^aesirciclit. i. Bonus Dr. RuLiö zurürlgekehrt. ^ni Lause des gestrigen ?ng<'s iil Baiins des Savebaiints Tr. Viktor R u /. i ö voii seiner Veograder Dienstreise nach ^^agreb zurückgekelirt i Illustrer Gast. Split ist lx'r bekanii-te Wiener Gelehrte Uiiiv. Prof. Dr. Str-z ti g 0 iv s k i eingetroffen. Er ist Gast des Bildhauers Ivan M7 Iahren. i öiebcsdrama. Das l^^bäude der Staat'^-bahndirektion in Zagreb war gestern di^r Schauplatz eines Liebesdrauias. Der t8i.il:-rige Oberbaural lind Abteilnngsl".'' b^'i >'>' Sla^itsblihndirektion ,'^ngeniein' Alerander it' l a i t: schüttete in seineiii Büro iuitli ei.ier lurzeu AuSeinanderjetzung der ^^Whrigen .MvMover Aettimg*' Nummer NW. 4 Mittwoch, deu l?. Ami lVR Beamtin Nevenka B or cöa k Salzsäure ms Gesicht. Das Mädchen erlitt furchtbare Brandnnlndeu aiil ganzen ^törper und (^'iäTt wurd aus 4 Di^ nar pro ttilogranini gefallen. i Attentat in der Schule. Ws «estern vormittag Prof. Baldo B e r n a r d i in der A-Klasse der Technischen Mitt<:l1chule in Eplit die Noten verlas, di«. er den einzelnen Schillern gegeben hatte, zog plötzlich der Schüler Nrlic ein Dasch^imess^r, sprang ans deu Professor .^u und versetzte ihm einen Stich in den Mcken. In der Klasse entstand eine Panik, die Urliä zur Flucht beniihte. Der Profesior >iMrde sofort ins ttrnakenhauS gebracht. Seinl: V^'rleiutng ist leichter Na-tllr, so das', er in häizsliche Pflege entlassen werden konnte. Bon dem Vorfall wurde die Poli-z-ei verständigt. Urliö sonnte -bisher nick)! au^'gewrscht wl-'rden. /ItsS ln. Todesfälle, Ujubljnna ist der Pof-rat i. R. ÄiUon c v c c iini hohen Alter von Iahr<'ll gestorben. Dortselbst verschied ierner die Splrvtassendilettorsn>itn>2 ,^'ran ^-ranzistli >> r st. — In Vase i^arb IM '!lllter von Iahren die Gastwirtin und '^^^siheriii ^osesilie Z a rn i k, Tochter dcs tiefanntcn l^eschichtsforsch^'rs P e r u c i, der vor etiva «iO Satiren dortselbst Prähistori'che Ziedlungen bloßzulegen begonnen halt,?. lu. llnfall in den Bergen. Wie bereits l«-richtet. ereignete sich Zamstag am Stol e>n Nnglürlsfals, noil dem bisher Einzelhoiren sehlten. Jetzt ist die NettnngAa.bteilung imch ^'^vesenice zurilckgellhrt, und man erfährt, daß es sich unl den 5ci)il!^r der 7. Gynrnasial-klasse in Ljubljana 'i^iktor V e '/ e k lxindkit, der aus einem Tchn^efeld auc^glitt und üW tief hinabsanste. (Mcklicherweise konn te er ilch ini lej.Uen ^Augenblick eizkran'k^'it gestorben. Selbst Strebs und Tu-berkulose reichen incht an diese ^^ahl heran! Unser .'^rz muß täglich met)r als IW.OtX) Schläge leisten, .^7 Millionen inl Jahr, und das ohne l^uhe, ohne Pause, ein ganzes Le« l>ei' lang Schon daran können wir ermes-se^l, wie wichtig die Schonung des inensch-Iiiaffee .Hag, dessen Bekomlnlichkeit und Gilte niehr als tt'.iXX) '^Aerzte-Atteste benieisen. Kaffee .'^>a^ sann auf Ihr Herz und Ihre Nerven niemals nachteilig wirken, 'weil dieser hoch-feine <'chte Änhinmkafsee garalltiert koffeinfl^i ist. ?lllc Areuden des Mfseetrinkens-verschaffl Ihnen >wffee -vclg, er belebt Körper lmd (^ist, nnd znxlr iil absolut gesunder Form lleberzeugeu Sie sich nocl> heute durch einen Versuch, und 5ic werden die Wohltaten dS'Z Kaffee Hag nie uiehr misien wollen. Kaffee Hag schont Ihr Her^z! l)384 jtinderloyis. 9 falsch. Und warum?" — ^Metl Sie ja no^ da sind, Herr Lehrer." WMkommgmß den Sltgern von Varis und Wien! Feierlicher Empfang der siegesgekrönten jugoslawischen Davis-Cup-Mannschaft am Mariborer Hauptbahnhof / Punöec, Pallada, Kukuljeviö und Mitie treffen um 13.34 ein und reisen um 13.58 Uhr weiter Unsere Draulstadt hat heute, Dienstag, die seltene Gelegenheit, der siegesgekrönten jugoslawischen Davis-Cup-Mannschaft auf ihrer Heimreise den ersten Willkomingruß auf heimatlichem Boden zu entbieten. Punöec, Pallada, Liukuljeviö und MitiL, die vier Mit glieder dcS „Sensationsleams", wie sie die Weltpresse nennt, waren in diesen Tagen Ge genstand besonderer Bewunderung. Schon der Sieg der Btanns6)aft gegen die Tschecho-slmnakei lenkte fast über Nacht das allseitige Interesse aus unseren Tennissport. Den na6) haltigstell Widerhall fand aber der famose Sieg unseres Teams in Paris iibcr den lang iährigen Verteidiger des Davis-Cup, dieser höchsten Tennistroereits reguliert, doch müssen die Userbauten stelleniveise ausgebessert oder ergänzt werden Die Baukosten silld auf !)00.()W Dinar vüransckilagt. Die Arbeiten »ourden der Fir-nia Johann Ledl aus Ljubljana nni deil Betrai', von Dinar anvertraut. Di^' Borbereituiigen fiir die Arbeitsaufnahme sind bereits inl Gange. Rast zwischen Feldern Rings über die hügelige Landschaft nen sich <>kornfelder. 'Vionchmal, iveun es "i'-e Sonne gut meint, lil«gen sie in der Mittagsstille wie ein ruhiger, leuchtender Teppih. Oben, wo sich der Weg zwisclM dem ^ioin den Hügel l)inauzi«ht, steht eine Bank, '^'n paar alte .'oolnnderbännie neigeit sich ül:^'r sie, und nmn sitzt hier in der Mittagsstunde inl tühle:i Schatten, selbst n,ei,n di«« Sonne über den Feldern sengt. Zur Erntezeit sitzen hier, auf diesenl s.1>'U-tigen Plätzchen, die Schnitterleutc. wenn sie zwisckien der Arbeit Rast halten. Ieht aber ist es noch nicht so weit. Jetzt 'vächst norl, rings das Korn unter den segnenden Strah-!en des Himinels. nachdem seine Schleusten allzu lange für die nötige Nahnmg gesore.! haben. Fast kiinnte nmil hier, in der Ztille dci Mittagsstunde, das »torn nmchsen höcen. Äl!«nchmal streickit ein Wind i'rber die 'lveite Fläche, dann ist es, als ob alle die ^.lull'o^ nen von Aehren eine leise Melodie rantlten, das Lied rwini Säen und Crnten nird uoin Segen der Erde. Mhl ist der ^'^olnnd>^r-schatten. Wie lange wird es dau«^n. dailn brechen die vielen Blütendolden auf und ihr Duft lvel>t weif übki' das Llind iu herber Süßje. Wenn der 5^'>olunder k>sül)!. stebt sonimer im Ienilh. ^ Am Feldrain sitzt die Grille. Unermüdlich tönt ihr zirpendes Livd, das manchmal von Zweiter her Antwort findet. Da leuchten auch ein paar Kornblumen qus dem Acker hervor, und inan muß einen Augenblick lächelnd an ein altes Schulgedicht denken, in dem der kleine Junge des Bauern sich jnbelnd auf die leuchtenden Blumen stürzt, die der '>c>-ter mit gerunzelter Stirne betrachtet. Ach, es blühe,^ hier nur lvenige dieser blauen Blüteu. Wenige, zur Freude des Land- DltnOog, dm Sunt blldes beschäftigt. Hiebei fand er unter demselben ttn ebenso großes, sehr gut erhaltenes Marienbild, das aus de^elben Zeit stammen dürfte wie der Altar, nämlich aus dem Jahre 1630. Ä»s Marienbild gleicht aufs Haar den '.n Belesovo und Umgebung dr>r ^hren ent-deckten Gemälden und dürfte von einem heimischen Meister gemalt worden sein. Das Werk stellt die Muttevgottes mit dem Zesn-tind am Arm und der Krone auf dem Haupt dar, umgeben von 40 Geistlichen und dem Boli, darunter auch einem Pfarrer, der mit dem Pfarrherrn identisch sein diirfte, der vor Jahrhunderten daS Marbild hatte malen lassen. Der ivertvolle Fuird hat besonders in Mnstlerkrcisen großes Interesse hemor-gerufen. m. Sportler feiern Hochzeit. In der Dom-und Stadtpfarrkirche wird heute, Drenötag, de: bekannte Sportsmaun und langjährige Funktionär verschiedener Sportverbände Magistratsbeamter Pino KoniL mit der ebenfalls erfolgveichm Sportlerin Frl. Pau-line Ienko getraut. Als Trauzeugen werden der Obmann des Sportklubs „Mari« bor" Zahnarzt Dr. Stamol sowie der Obmann des Touring-Clubs Direktor L ^ os fungieren. Dem insbesondere in Sportlerkreisen überaus geschätzten jungen Paar unsere herzlichsten Glückwünsche! n^. Das erste Jubiliwm der Bachernhütte „Pohorsti dom" wurde vergangenen Sonntag feierlich begangen. Das herrliche Sommerwetter brachte «s mit sich, daß auch der Besuch nichts zu tvünslZ^ übrig ließ. Die Bergmesse las Dechant Sagaj aus HoLe, der bei dieser Gelegenheit einige schöne Wor te über die ^deutuNg des Tages sprach. Die in herzlichstem bergkamerad^aftlichen Geist«; verlaufene Feier verschönerten Gesangs- und Musitvorträge. Anwesend Ovaren u. a. die Herren Bizeobmann Direktor nmlnls, uild dock) genug zur Freude des > ^ ^ x ^ Wanderers. !>«r hi«. zwilchc» d.n wcilcn Dr^ ir ° » a - . c für de,. Mariborer Sa«». 5iornscldcrn ausruht von langer Wairderung. Wie bkru ist der Hinnnel nach so vielen Wolkentagen. Leuchteud zieht die Sonne ihre Bahu, und nianchmal schiffen kleine ' wei^e Wolken dittch das tiefe Blau. Mail ntuß die Augen schlieszen und in die Stille träumen und zuhören, ivas sie alle zu erzählen wissen, die Aehren inl Feld mit ihrenl leisen flüstern uiid der Mistkäfer, der solchen häs^lichen Nanieil trägt und sich doch in seinen: leuchtenden schiinen Kleid langsai.i dlltch den Sand des Feldwegs arbeitet. Aus dieser Bank, die einsam zwischen den Feldern steht, sind viele Buchstaben ins Holz geschnitten. Und Her.-,ctt. Die erzählen oon inancher traulichen Stunde fern vmu Dorfe, von Liebe und fehnsüchti-gen Wünschen . . . Gin alie» Marienbild entdeS» veveill, Bi.zeobmann M a j e r und Hüttenwart Amtsleitvr P a g o n sür die Mariborer Filiale des Slow. Alpenverernes ^wie der Obmann der Baugenossenschaft „Pohorskl dom" und der Magistratsbeamtenvereinigung Magistratsdirektor R o d 8 e k. ul. Besitzwechsel. Die Zementwavenfabrit „G r a d i v o", früher C. Pickel, in her Vrbanova ulica wurde von den Jndustri«!!--len Jng. Boris H r i b a r und Binzenz Battelino aus Ljubljana käuflich erworben. Die letztgenannte Firma besitzt bereits in der e!^maligen Glockengießerei in der Tomanova ulica ewe Zementsabrik, die nun mit deni neuerwo'^nen Betrieb zusammengelegt wird. m. Sokolturnstst. Bergangenen Sonntag hielten die Mariborer Sokolvereine in Stu-i^nci am Sommerwrnplatz des dortigen Per In Prihova bei Konjiee kmn nlan dieser großes Turnfest ab. Die Turner Tag^ einen, alten Altarbild auf die Spur, ^ begaben sich im geschossenem Zug in Beda? bereits ein ehrwürdi.ges Alter von nun.! ^i<.itung der Militärkapelle und einer Ab-dl.stens .'jVO Iahreu aufweisen dürfte. Bc> ^ teilung Sokoleir zu Pferd nach Studenci. der Renovierung des Hauptaltars war ein Es traten starke Mnd^-, Jungturner- und l^^ehilfe des Mariborer Aergolders Z o r a t- Mitgliederabteilungen beiderlei Geschlechtes t i niit der Instandsetzung eines Heiligen- i mit Freiiübungen auf, die bei d^m sehr zahl- Wiederum ein Kafseneinbruch Der mysteriöse Kassenschränker muß sich mit 5 Dinar Mftieden geben Die letzten Äasseneinbri'lchc von Maribor uild «i^atovec, die noch imnier in tiefsties Dun tel gehüllt sind, scheinen Schule gemacht zu haben. Crst gestern langte aus Murska Soliota die NackMcht über eiilen Cindruch in die ,^wssc des dortigeu Be^^irksgerichte) ein als hellte ans Cven am Murfeld !'m nxi-tercr ^asseneinbruch gemeldet wird. Die Täter, die sich auf besonders raffinierte Weij'' zu schaffen machten, waren vernuttels eines Nachschlüssels in die AmtSräilme der Svar-nnd Vorschußkasse in Cven bei Ljutomer, die iii einein einsanl stehendeil l^iebäude des Recilitätenbesltzers Pojcflav B o r o v i ö iliiter^ebracht siird, eingedruiigm, wo sich an die gbivaltsaiiie Oefsnung der Raiffeisen- lasse lnachten. Mit Hilfe von besondreren Werkzeugen bohrten sie die drei Millimeter dicke»! Eisenplattcn an und zertrümmerten, nachdem sie drei 10X15 Zentimeter große Löcher ausgebohrt hatten, die drei Fixierschlösser. Die Eindringlinge, die in der Kasse die i^rin sich befindlichen <Ähriftstücke in Un ordnung brachteil, dürften gewiß enttäuscht geivesen seiii. da sie kamn 5 Änar ini Kassen schrank vorfillden konnten. Nach ihre»n M-zug überschniierten sie die Kasse mit einem geloben Fett, ivoMZuf sie alle Türen il>loder versperrteii und unbemerkt von dannen zogen. Die Sicherheitsibehövden sind unermüv^ lich dabei, der drei>sten T^er ehsbaldiast habhaft zu üverden. GtraßenungMck an der Staatsgrenze Die Automobile des Grafen Brusselles und des Prager Opernsängers Jng. Cvejiö zusammengestoßen / Gräfin Spaur schwer verletzt Auf dem fast jede Sicht versperrenden Berg m Ä. Ni ereignete sich gest^ abend knortwagen de) Opernsängers Jng. Nitola C v e j i L aus. bel!de FahrMge e'n ziemlich rasch^^ö Tempo cinschlagen hatten, war der Zl^-sammenprall unvermeidlich. Im Bruchteil der folgenden Sekunde rannten beide sertlich gegeneinander, wobei sich das linke Vorder^-rad der Limousine mit solcher Wucht in das Auto des Jng. Cvejiv verbohrte, da^ dieses etwa sechs Metex lveit in de,l Graben Z^--schleudert wurde. Graf Bru>selles erlitt beim Anprall eine Verletzung des Nasenbemes, lvährend s-eine Tante Orüftn Henvienne Spaur mit dem Kopf auf das Dach der Limousine so heftig aufschlug, daß sie mit einer llafenden Wunde ohmnächtig zujam--menbrach. Die schwerverletzte Gräfin wurde unoerzüglich in das Sanatorium Dr. <:er-nii: nach Ä^N'bor idbersilhrt, wo ihr josoct Hilfe zuteil wurde. Jng. Cvejiö blieb trotz ^s schiveren Alchralls unversehrt. Beide Fahrzeuge wurden dagegen arg in Mitlei-dünschaft gezogen. Äom Wagen des Grafen Brusselles wucde das l'nike Vorderrad ^vsggerissen, wobei auch die ri'lckwärtig^ Achse brach. Ani Automcb'.l des Jng. CvejiL lvuvde ^int Airprall die linke Seite eingedrückt. Während )as erst:? Auto noch am Abend mit einem Lastauto nach Oesterreich abge-schleppt wurde, braäite lnan das Aw^'ite Auto in den Hos des Gasthauses BraSko. Wen die Zchuld an dein schiveren Zusammenstos^ ^r'fft. .vird sie eingeleitete Untersuchung seststellen. Kritische Lage in der Bauarbeiterbewegunq Freitag Fortsetzung der Verhandlungen / Die Entscheidung in die Hände der Bauherreu gelegt / Unnachgiebigkeit der Arbeiter Mittwoch, den I7. Juni 19« reich anwesenden Publikum größten Beifall fanden. Eine Riege führte auch Geräteübun gen vor. Die Leitung lag in den Händen des Stellvertreters des Gautumniartcs H 0 -Le v ar und der Turnwartin des Sokol-Matica Frau M a k u c. m. Aus dem Polizeidienst. Der Unterin-speftor der Polizeiagenten Peber iL l a h-t i ö wurde von Maribor nach Split ver-setzt. m. «at dl« VanatAdisnjt». Der Berwal-tungsbeamte des allgemeimn Krankenhauses in Maröbor, Herr SreLko R e m i c, ist an das öffentliche Krankenhaus in Celje versetzt worden. IN. Juspiziermig dffs hiesige« Vendarme, -iekommandos. In Maribor weM sei gestern der Kommandant des Gendarmerieregiments in Ljubljana Oberst Jovan ovie, um eine Inspizierung der emzelnen Posten der hiesigen Gendarmerietrup^ vorzunehmen. m. Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Nummer 48 u. a. die Berordlmngsn über Aenderungen in der Zusammensetzung einiger Genreinden im Draubauat. ni. Lohnbewegung der Friseure. Neben den Bauarbeitern ist nun auch das im Kri-seurgewerbe beschäftigte Pevsoml mit Lohnforderungen hervorgetreten. Für Donnerstag abends um 20 Uhr hat der Verband der im Z^rseurgewerbe beschäftigten Gehilfen u. Gehilfinnen in die Arbeiterülmmer eine Ver saminlung seiner Mitglieder einberufen, in der vor allem die Frage des Abschlusses eines Kollektivvertrages unj> der Arbeitszeit in de:: Betrieben ^handelt wird. m. Abgängig ist seit Sonntag der IKjäh-rige, in der Trstenjakova ulica wohnhafte SMosserlehrling Al^rt F e ss e l. Da er öfters erklärte, er werde sich ntit einem Freund zur Adria begeben, wurden die Nach forschungen in dieser Richtung angestellt. m. Ueber die Kunst des Berkaufens spricht niorgen, M i t t w <, ch, dm 17. un: 2V Uhr im Rahmen eines Vortragsabends dos hiesigen Hand'lsgremiums Pros. Ra l u » a im oberen Saal des „Narodni dom". ivoraus nochmals aufinerksam genlacht wird. ,n. Neue Verkehrslinie w Betrieb. gemeldet, ist kürzlich die neue Autobuslinie Ljubljana—MengeZ—Kanlm?—Gornji Grad —Logartal deni öffentlichen Berkehr übergeben worden. Diese neue Kraftstellwagenli'-nie, die einerseits Gornji grad ans kürzestem Wege mit der Landeshauptstadt, andererseits die Landeshauptstadt unmittelbar mit dem oberen Sann- und Logartal verbindet, ist von großer wirtschaftlicher und fremdenver-kehrsfördernder Wichtigkeit. Wollte die Be-wohnerschaift von Gornji grad vor . dem nach Äjuibljana, so mußte sie den weiten Weg über Celje wählen. Wenn heute ein Bewohner von Gornji gmd nach Ljubljalm will, so braucht er für die .Hin- und Rückfahrt Dinar, während vordem dio Fahrt über Celje U0 Dinar kostete. Die Autobusfahrt von Ljubljana ins Logartal, die lncipp vier Stullden dauert, kostet 39 Dinar. An Solill-ulvd Feiertagen verläßt der Ljubljanaer ^Au tobus das Logartal um 18.58 Nhr, an Wer?, tagen um S.1V Uhr. Die Fahrt gehört zu den landschaftlich reizvollsten Autobusfahrten Sloweniens. Bon Kamnik steigt die Straße in elf groheil Serpentinen auf den Gipfel des Srnivec, von wo sich eine prachtvolle Aussicht auf das Tal von Gornji grad eri^ffnet. nl. Borbereitungen für die Moderevue. Die Schneidern^eistervereinigung lädt alle ihre Mitglieder zu der heute, Menstag abends um 20 Uhr inl Hotel „Zamorc" statt-findenden Zusammenkunift ein, in der die Vorbereitungen für die anlWich der Mart-borer Festwoche abzuhaltende große Moderevue besprochm werden sollen. n,. Die nLchfteu Putnik'AuSflüge mit dem Autocar. Auf Grund des jugoslawisch-i^ster-reichlschen turistischen Uebereinkomm^'ns vom 2. Augllst 1935 verairstaltet Putnik-Maribor folgende Autoearausflüge: am 28.-29. Juni. Juli. 7.-8. Juli, 9.-10. Juli nach Ma. ria Ml (Fahrpreis Din M).—) und am 5. Juli zilm Wörthersee (Fahrpreis Din I2V.—). Alle lveiteren Auskünfte und Anmeldungen iinl Reisebureau Putnik, Mari' bor. Aleksandrova 3Q, Tel. 21.?2. n,. Zwei Sunden bewußtlos auf der Land ftraße. Nächst Sv. Otbolt i«»» Dmutal sties; der 28sährigc Flößer Franq Sinnreich, als er mit seinem Fahrrad lieimwärts fuhr, in den rückwärtigen Teil eiries Lastautos. Sinnrei6), der hiebei einen Schädelbruch sowie eine schwere Gehirnerschütterung erlitt, Die Lage, die durch die Lohnforderungen der Bauarbeiter entstanden ist, muß, sc>lve:t Maribor in Betracht kommt, gegeiiwärlig als kritisch bezeichnet iverd'.'n. Wie schon erwähnt, erhöhten in der verganzei:en Woche die BauunternesMungeu aus eigenem Antrieb die Stundenliülhne der Arbeiter um 25 bis 50 Para. Gleichzeitig ivurde die Boreitwilligkeit auo-gedrückt, in Verhandlungen mit den Vertrauensnrännern der Arbeiterschasr zu treten, falls denselbett Vertreter der Behörde, zugezogen würden. Gestern traten nun die beiderseitigen Ver treter in der Arbeiterkamnicr unter denr Vor sitz des Inspektors der Banatsverwaltuug Jng. Baraga einer Konserenz zusani^ men. Die Forderungen der Arbeiterschaft geheil dahin, das; in Maribor ein ähnliches Abkommen mit den Baufirmen getroffen werde wie in Ljubljana, was eine Erhöhung der bisherigen Löhne um 20 bis 25" „ m't sich bringen müßte. Die Vertr^'ter der Bau" unternehniungen hatten dagegen nichts einzuwenden, sie nlachten jedock^ das Arrangement von der Einwilligung der B a u-h e r r e il abhängig, die Bauverträge abzuändern und die Bausummen entsprc6)end zu erhölien, da die Firmen die Lohnanfbes- blieb, von niemanden: bemerkt, aus der Stra ße bewußtlos liegen. Erst nach Ktvei Stunden wurde Sinnreich von eineni vorbeikonl-mendell Raidfahrer bemerkt, der sofort d^e lleberführung ins Allgemeine Krankenhaus veranlaßte. VILlX vLN8lc:nekl'! ^ 8 Vetrinjska 11. 1'el. 27-30. im (Zremiumiiau^s.) m. Ueberfall aus dem Hinterhalt. In Kmartno am Bachern fielen über eine Griip ve von Burschen aus den: .Hinterhalt sechs handfeste Kerle her und bearbeiteten sie init ttnütteln und Messern. Hiebei trug der 34-jahrige Mamer Vinzenz Rebernak bedenkliche Kopfverletzungeu sowie einen Arnl-bruicki davon. * Die Gemeinde Gtudenei schreibt d^ Bau einer öffentlichen Waage aus. Frist bis zu 30. Juni. Auskünfte orteilt das Gemeindeamt. 6285 m. Spende. AMelle eines Kranze^j für die verstorlbene Frau Josefine KamenSek spendete Frau Rosa P 0 8 i v a l n i k. Private, 100 Mnar für dml Asybfond der Antituber-kulosenliga. — .Herzlich ^nk! m. Angeschwemmte Leiche. Nächst Dobova wurde von der Save die Leiche einer etwa 20 bis 30 Jahre alteit Frau angeschwemmt. Die Leiche dürfte kaum einige Tage gelegen sein. Die Tote, die nur einem .Hemd serung nicht aus eigeuett :>^titteln aufbringen können, vienig'stiens nicht zur Gänze. Bis Donnerstag werden die Unternehmungen an die Baul)<'rren mit deni diesbezüglichen Vor schlag heraiUretell, worauf Freitag noch eine !>tonferenz der beiderseitigen Vertrerer stattfiitdet, in der die Entscheidung darüber fallen wird, ob die Arbeiterschaft in den stand tritt oder nicht. Die Arbeiterschaft ist niit denl Gegenvorschlag der Firmen eilll>erstanden, sie ist jedoch fest entschlossen, die r b e i t bei je--ilen Bauten niederzulegen, deren Auftraggeber in eine entsprechende Erhi^hung der Bansnulme nicht einwilligen sollten. Dieser Standpunkt kam auch in einer gestern abends in der Union-Veranda von der Arbeiterschaft einberufenen Versammlung zunl Ausdruck. Sollte in der Freitag stattfindenden zlveiten Konferenz kein Einvernehmen erzielt iverden, iverden die Arbeiter Samstag in den Streik treten. Die schließliche Entscheidung iiber den Ansstand liegt demnach bei den Bauherren. Es ist zu hoffen, daß es bei einigermaßen guteni Willen bei allen drei Faktoren möglich sein wird den Vanarbeiterstreik zu verhindern. * Wohlbeleibten Menschen schafft ein Glas natürliches „Franz Josef"-Bitterwas-ter, früh nüchtern genonlmeit, leichten Stuhle gang. On l»ix- v», 60l>—. A) — lVvlinuox. Xc>,t, »rrUick« von l)okov» orler «iielrlcr»., mit «i«, ei«ot»»ka Propst, t- t>ei «I» b« «ler vir«ktim, lopll««. Kt-Zie« 62Z0 Union-Tonkino. Nach langer Pause wieder einmal die beiden Könige des .Humors, P a t iZc P a t a ch o n in ihrem ersten Original deutschsprachMn Tonfilnr, in dcin Wiener-GroMustspiel „Pat Sc Patuchon als Engster und Entführer". Eine LacWolnbe. in welcher außer des beliebten KomikerpaariZ eine Anzahl bekmmter deutscher Darsteller erscheint. In Vorbereitung der spannende Abenteuer und Liebessilni „Demaskiert" und Gustav Fröhlich und Rase Stradner. Bnrg-Tonkino. V^r noch ivenige Tage der ausgezeichnete Martha-Eggert^Filin »Ihr größter Ersolg". Das Schicksal der Tberese Krones. In den übrigen Rollen Lee« Sl<^ak, Paul I^temp usn>. — In Vorber^'i-tung: „Der Gesangene des Königs" mit Paul Kemp und Adele Sandrol5 Theaterabend im Derelnshaus Samstag, deil 1!j. Juni bescherte die Tl)2li tergruppe des hiesigen deutschen Gesangver-erlles nach längerer Pause denl dankbaren Pubtlkum wieder «ine — es sei vorweg ge sagt — äußerst gelungene Anfsührunq. Gespielt wu^de „Der Ehestreik.", ein be^ kannt zugkräftiges Lustspiel von Pohl, welches im übrigen auch schon niit Erfolg vertonfilntt wurde. Die .Handlung bewein sich im bäuerlichem Milieu und siihrt nach drei Akien voll von unvüchsigeni .'^.luinov und glänzender SituationSkoinik ohik' sondere Aufregungen zum sebstverstnndlichi^n „happy end". Die fünfzehn Rollen des Stückes gadci' nlehreren nerr Mar Kalb führte, klappte tadellos. Wie schon gesagt, ein sehr nnt lvenn wir hier noch die .Hoffnung aussprechen, recht bald wieder ähnliches zu sehen zu b<' kommen, so glauben wir, damit einen Wunsch aller wioderzugeben. — DK .HS. p. Straßenunsall. In Pobre-^jc b<'l P:ni wurde Sonntag nachinitlags eine ältere taub stumme Frau von zwei Radfahrern 'Utter einen entgegenkommenden Wagen g^'st»ßen, «wobei sie erhebliche Berlej.wngen erlitt Si^' wurde vom Fuhrmann ins Krankl-nhau^' überführt. Die Radfahrer, die den Unsali verschuldet lxltten, niachten sich aus dem Staube, ohne sic!» un? ihr Opfer zu küm mern. p. Im Tontino loird Älttttwocti und Donnerstag der Lustspielschlager „Der Leichl sinnige" vorgef-ührt. p. Absturz beim Kirschenpsliicken. Vergangenen Sonntag ereigneten sick) drei Unfälle beim Mrschenpflücken. In Nova oas .türz:<' die elijähri-ge Elisabeth Vrabl vonl Bauin und zog sich einen Bruch des linken ^lrmes zu. Den gleiche^ Unfall erlitten di« Winzern Maria F r a s aus Ä'ioarje und der Besitzer Alois Lessak aus Haxdina, die „Mariborer Zeitung" Numnvr 13K. Mttwoch» ^ 17. Juni lM slch beim Sturz vom Baum innere Verletzungen zuzogen. Asse dvei wurden in ^6 Krankenhaus in Ptuj überführt. p. Unfälle. Die ügMrige Vefij^in Th«' resc M c r c aus VruSlovlje wurde von einer tt'llh, die sie an eildem Strick hielt, in einen Abgrund mitgerissen, wobei sie innere Verletzungen sowie einen Bruch des linlen Ober« armes erlitt. In Markovci wurde der LSjäh« rigen Besitzerin Marie Kl 0 b a sa ein '5tein ins Gesicht geschleudert, der sie erheblich verletzte. Beide Frauen wurden er jugoslawisc^n Gesandschaft sowie die Vertreter der übrigen Wiener Gesandschafden. Auch Tino Pattiera und Svetislav Petr 0 viö ließen es sich nicht neihnien, deni mrvenaufpeitschenden Kaiupf ihrer Landsleute beizuwohnen. Die Entscheidung des Semifinale siel bereits im ersten Kainlpf zwischen Pallada und Metaxa. Trotz verzweifelter Gegen wehr holte sich PaVada den ersten Satz mit 3:S und gewann daml ziemlich rasch das Aiveite Set mit 6:3. Jlni folgenden Satz stürm te der Oesterreicher ununterbrochen ans Netz und Punkte so den Zagrober geschickt aus. soidaß der Satz mit 6:2 seine Beute wurde. Nach der Pause giilg Metaza abermals in die Offensive über, obwohl ihm Pal lada oft hart zusetzte. Bon den Zus^uern stürmisch angefeuert, ging Metaxa mit 6:3 davon. Im entscheideniden fünften Set riß Pallada sogleich mit L.-H die Mhrung an sich, doch gelang es Metaxa, bis 3:3 die WaagschÄe zu Mten. Dann aber rafft« sich PaVada noch einmal zusammen und zog schnell mit 5:3 davon. Noch einmal brachte es der Oesterreicher zu einem G«rme. dann aber schloß Pallada Satz und Match mit 6:4 siegreich ab. Pallada siegte somit im Gesamt» score mit 8:6, 6:3, 2:6, 3.6, 6:4. Jnl letztell Match sprang anstatt PunSec KukuljeviL ein, der gegen V a w a-r 0 w sk i noch den letzten vierten Punkt für Jugoslawien errang. Der Wiener begann recht energisch und gewann auch, allerdings ziemlich schwer, mit 7:b den ersten Satz, dann setzte sich Kukuljeviö mit 6:4 durch. Im dritten Satz, der n^t 6:1 an Ba-warowski ging, sah die Situation für ltu-kuljevie recht fröhlich aus, doch zeigte dieser erst jetzt so rec^ seine besonderen Vorzüge. Kukuljevie machte mit seinem blen-^nden Service zahlreien Anfang November auf die Reise gehen, von der sie erst im ApÄl zurückkommen werden. : Te««iSliii»der?a»pf Jagsslawien—ll«-g«r». In den Ta^en von 27. bis 29. d. bestreitet die jltgoslawische DaviS-Mannschaft einen TenniSländerkam^ gegen Ungarn. — Der Kampf wird in Zagreb stattfinden. : „Olympique" aus Marseille in Zagreb. Der südfranzÄsische Fußballmeister „Olym-Pique" absolviert kommenden SamStag und Sonntag zwei Gastspiele in Zagreb. Die Gegner sind YWK und „Coneordia". : ««.«i« A«« fttr »«» iW«p«»qche Vlympiamaim^chaft. Minister Dr. Rogie hat Vertretern des Jugvslcavischen Olympischen Komitees die Versicherung gegsbm, daß die Regierung den ^trag von 600.600 Dinar für die Entsendung lder jugoslawischen Olylnpiamannschaft genchmigt hat. : JUß0slawiens Tennisspieler nach Vüd-asrika. Für unsere famose DenniSmannschaft herrscht bereits eine lebhafte Nachfrage, denn in allen Sportzentren will man jetzt plStzlich das „SensationSteam" zu sehen bekommen. Der Südafrikanische TemliSVund hat fast über ?tacht eine Tournee des DeamS Mittwoch» 17. Juni. LjMjana, 12 Ichallplatten. IS Nachr. 19.30 Rationaler Bortrog. lS.iX) Zchallpl. .20.30 Symphoniekonzert. — Beograd, 17.!^:!'^ Orchesterkonzert. 18.30 Sch. 1V.30 stunde der Nation. 19.50 Volkslieder. 20.30 Hörspiel. — Wen. 7.25 Frühkonzert. 11.25 B.?m Ribi^elwsin. Bortrag. 12 Mttagskonz^rt. 15.20 Kindevstunde. 16 Schlager (Sch.) 17 Konzertstunde. 18.35 Esperanto. 1S.30 Stimmen der BSl'kr im Lieide. 20.05 Schlußkonzert der Preisträger vom 3. Int. Wettbew. — Verlan, 1« Ein Kunstgenuß für all«. IN Sch. S0.4S SommernachtStrSumereten.. — Vreslan, 17 Zkmzert. 19 Neuzeitliche Hausmusik. ^.45 Werke schlestscher Komponisten. — De«i«r b«i uns. vic Düei vkiGOMoM» Das erste, was ä'^rt»iknan s»k, »l8 er sie!» in (las Lpei^e^immor stllrzete. vIte ef. uli> er ä'^rtss^rnuu erdliekte. »Sie tteucilivr. öte Uumpl Lt« tun. als od 8ie mil' äas l^vbvn sekenlcvn unci äann eekvn Sie k!n unÄ ver«1kt«n mtcii!« saxst äu? — !eii?« riek d'^r- tgxnan. ».lavoiil Ziel Lio lisdvn mir äen ^ein Äufxeäränet. 3iv ksbvv 8iek an mir rä> eken vnllen! ^uk »v eine lumpixe >Vei-5el« Ni» let» selivörv bei äem aI!mLei»ti«ov Qott, 6aL ieii niekt vukto. 6»S ckor verrtttet vae. led »v!d»t v»r r«r«1a ckkdvl. »uvt» ck»« von »u tranken. >l3 vir ki«uiH»vrut»a vur-600.« »loli xisude Itulen niedt!« varon Äo» ar» mvn Soickaten letetv >Vort«. »va» l»t »edrvoklied,« murweltv ^td«>8. in-ävm ^r»ml8 «inen QvisMedvl» rut» Ueü. »Xoi» tierrl« zt»mmolte plilnoitet mekr tot »I» lodenäitc, »iek kann viricUod von (Uüclc «orootlev, Mi iytl Tvlt tlAViMselwwmoa diu.« »^S8?« seilrls ä'.^rta«nsu. »lmst du 8elil!n?sl «uei, meinen Wein verzueksn wollen?« »^uk «1s> Woiü Itirar t^ajeLtiit. tivrr! lc!» ilstte mir ein QlSscden :^urllc1cxe8tv1It, als dieser tVievscli dler.« und dabei «eletv er auk den anders» Vi«nvr. »miei, iivrausrivf.« »^clil«, 8»Tto der da«e«on. un6 die ne kli^pperten idm dekoi !m i^unde. »lek >vollte ikn 1» nur vs» i>«ben. um mir «eldiit otll Qls« »vnekmtLvll »u küllnen.« Mittwoch, den l?. Juni 1936. „Mar^orer Nummer IM. Die neuen Oelsaatenpreife Der erste Schritt zur Umstellung der jugoslawischen Landwirtschaft Der Ministerrat hat di« anHeküm^gte Verordnung über die Versorgung der heimischen Oelindustrie mit Oel^aaten aufgenommen. Die neuen BestimmuNigen sind, wie Landwirtschcrftsminister Stantooü erklärt hat, eine Folge der dadurch entstandenen Lage, dag Jugolslawi^n einerseits die Getrei>d?überschi!sse im Auslände nicht absetzen kann, andererseits jedoch Ölfrüchte und andere Agrarprodukte oingeMhrt werden. Es handelt sich hier um de,: ersten ernsten Schritt in der Richtung der N m-stellung der jugoslaivischeil Agrar-wirtschaft. Der Wortlaut der Slfrüchteverordnung. Art. 1. Die OeliilÄustrieu, die Oelsamen verarbeiten, sind verpflichtet, sich in erster Reihe mit Rohstoffen von den im Lande gebauten OelpflanM zu versehen, und zwar zu den Preisen und Lieferunflsbed'naungen, die nach Auhörullg der Vertreter der Industrien und der Landwirtschaft alljcikirl^ch ooiu Minister für .^ndel und Industrie inl Ein-verilehmen mit den, ?lckerbaumintster destimmt ^Verden. Art. 2. Der Ackerbauuttnrster beruft iedc^ Jahr im Einvernehmen nli»^ deui Minister für Handel und Industrie eine Konferenz der Vertreter der ^Ölindustrie und der Oel-P'^lanMbauern ein zivecks s^-ostsetzung der Abkaufspreise und der Lieferungsbedingungen der Oelsameu für die kommende Ern^c. Art. 3. Der Oelsmnen wird von den' Erzeugen: und ihren Organisationen s-olvic auch von den Kaufleuten durch die Privilegierte Gesellschaft für die Ausfuhr von Landesprodukten „Prizad) abgekauft, mtd zwar ittl GaNiM oder zum Teile, für den Inland-verlehr oder für die Ausfuhr» Für Samen, die die erwähnte Gesells5)aft von Händlern kauit. zahlt sie um iveniger als die in Art. W eruMnten Preise. Art. 4. Bon den Erzeugern können Oel-saaten mittlerer Güte der betreffen-den Ernte dni Originalzustand bis zu l0?6 billiger abkauft iverden als zu den festgesetzten Preisen unter der Bedingung, das^ der Preisunterschied zur Deckung der Manipulations-- und Regiespesen, der Bermittlerprovision uisd der Abgaben für den Fond laut Artikel 6 dient. Art. 5. Oel.sa.aten und Oelfrüchto, die in Tarifpost 30 und 3t des Einsuhrzolltar'fs aufffMhlt sind, dürfen für die hi'imische Oelindustrie nur durch die „Prizad" eingeführt lverden. Die eingeführten Samen und Früchte werden den Industrien zu Preisen abgegeben, die nicht niedriger sein dürfen als die in Art. l bzw. Art. W festgesetzten Art. tt. Der Reingeivinn. der lins der Tätigkeit der „Prizad" olteilfalls s>ervor-geht, wird in einen besonderen Ölsaatenfond eingezahlt, der bei der Staatlichen Hypo-thckarbank angelegt und für die Förderung der Erzeugung und die Prämiierung der Ausfuhr von Oelsamen und -fvüchten .^er-n>endet wird, und zwar im Sinne der Vorschriften dieses Fonds, die der Minister für Handel und Industrie i.ul Einvernehmen mit dem Ackerbauminister erlassen wird. In d iesen Fond zahlen die öelfabriken 556 der in Art. l bzw. lv vorgesehenen Preise kür jede gekaufte Menge ein. mit Ausnahme jener, die sie von der Privilegierten Aus^uhrgesell-schaft kaufen. Bei Ware, die die Fabnken von den Häudleni oder Produzenten, bezw. ihren Organisationen nach den Lieferungsbedingungen aus Art. 1 bzw. Art. lO kaufen, könnten sie diesen Beitrag auf die Verkäufer abwälzen. Art 7. Beim Ministerium für Handel beit des Kontrollausschusses wird der Minister für Handel und Industrie im Vnver nehmen mit den: Ackerbauminister i^ ein'-r besonderen Borschrift erlassen. Art. 8. Die in Art. 6 vorgesehenen Beiträge kür den Fond sind von den Oelfabriken bis zum 8. jedes MonMes für den vorhergehenden Monat einzuzahlen zusammen mit den? Bericht der Privilsgierten Aussuhrgesellschaft über die übernommenen Samenmengen. Für jedes nichtangemeldete K'li.-granmi übernommeilen Oelsa-mens zahlen die Oelfra>brike:l eine Geldstrafe von 1 Diu fe kg, die vom Ntinister für Handel und Industrie mrf Grund des Berichtes des Kon-trollausschusses den: in Art. vorgesehellcu Fond zug<:fichrt wird. Mit derselben Strafe lverden auch Händler, die sich ge;i^'n die Bor^ schrrsten des Art. 11 vergehen, ^legt. Art. 9. Zlivecks rechtzeitiger Prämiierung der Oelpflanzenausfuhr stellt die Privilegierte Gesellscha.ft dem in Art. 6 erwähnten Fond die nötigi'n Vorschüsse zur Verfügung, die zu Lasten des nlit- Beschluß des Ministerrates vonl 6. Juli ls)3-^l gebildeten Fonds gehen. Art. 10. Für Oelsaaten der Erllte 1036 wurden für Waggoirirare folgende Mindestpveise f^stjiesetzt: Oelrüpsen W0, Kchlraps 2«0. Sonnenblumensamen ltX). Weisjntohn 300, Sesam 350, K ü rbiskerne SS0. Leinsamen ^7ü, Rizinus 300 Dinar für 100 kg. Diese Preis«.' getten für Rinfusmvaro^ die den Börsenusancen entspricht, ab Berladestatioil im Erzeugullgsgebiet. .Hiilsichtlich Leinsaulens gilt der Preis für W?Lige Ware. Art. II. Käufe zwischen Erzeugern und Händlern oder Fabriken, sowie auch ^lvischcn Händlern nnd Fabriken, die in Oelsaaten der Ernte l!)3li getätigt, aber vor der Veröffentlichung dieser Verordnung nicht ef'el-tuiert wurden, gelten nicht, wenn die vereinbarten Preise niedriger sind als die in dieser Verordnung vorgesehenen. Solche Ver käufe gelten auch nicht zwisch. den Händleni selibst, sowie anch nicht Mischen Händlern und Fabriken, wenn die Verkäufer vor der Veröffentlichung dieser Verordnung nicht mit effektiver Ware eingedeckt war^'n. Für die bereits übernonvulenen Oelvübsen aus der Ernte 1036 sind die Händler und Fabriken verpflichtet, den Preisuntevschisd in den ill Art. K ernMn'cn Fond einzuzahlen. D!ele Mbsenttlensien miissen die Kaufleute und die Fabriken der Privilegierten Gesellschaft 'ür die Ausfuhr von Landes'nodnkten anmelden. Die.5 gilt für ilach ide>in Anstände verkaufte« Riibsen nicht. sammen, um Aenderungen in de.'n ooni Landwirtsck)aftsministerium ' ausgearbeiteten Rvt^Ioment übl'r die Obstansfuhr vorMneh-lnen, insoiveit dieselben nicht mehr entsprechen. Da die Obstkampagne scholl demnächst einsetzt, wird in Landwirtschaftslreiien der Arbeit dieser Konferenz große Wichtigkeit beigemessen. Aus Maribor nimmt als Vertreter der Landwitschaftsgvsellschaft Dr. ^ KovaLii! teil. Die Arbeiten lverden ineh-rere Tage in Anspruch nehmen. X Der Preisindex im Mai. Nach Berech-imngen der Nationalbank betrug der Preis-tndex im Großhandel im Monat Mi d. I. 67 gegen 69.1 im April und 71.6 im Dezcm ber v. I., wobei der Durchschnittsstand des Jahres 1026 mit 100 anzunehmen ist. Z)er Preisindex für Pflanzenprodukte belief sich im Mai auf 69 gegen 61.2 im Berglei6>^-monat des Vorjahres, für Tiere und Tier-Produkte auf 57.4 (56.5). für Mineral-rzeug nisse auf 81.1 (7K.9), für Industrieartikel auf l>7.0 für Exportioaren auf 62.1 (61.1) und !ür Importivaren auf 72 (68.3) Pun^'e. Bör«mber'«»^te Ljubljana, 15. Juni. — Devisen: Berlin 1756.08—1769.05, Zürich 1421.22— 1431.20, London 220.84-222.89, Newyork 4368.92—4405.23, Paris 200.03—201.47 Prag 181.90__I83,- österr. Schilling (Privat clearing) 8.85, engl. Pfnnd 250, deutsche Clearinssschecks 13.95. Zagreb/ 15. d. Staatswerte: Kriegsschaden 3<)3—367, per Iuli-Auglist 261—0. 4?^ Ag-rar 46—47, 656 Begluk 68.50—72^ 7?^ Ju-vestitionsanleihe 82_R), 7?^ Stabilisations anleihe 83—87, 7^ Hypothekarbankanleihe 86.35—90, 7?6 Blair 75.50^77; Agmrbank 230—235. X Zahlungsrege^ung im Touristenverkehr mit Deutschlnad. Anläßlich des Be«,grader Aufenthaltes Dr. Schachts lvurde ein? Vereinbarung über die Zahlungsimodclltäten .. ______ ____________ d?utsch'jugosl>a!wischen Touristenverkehr und Industrie wird für die Ueber-vachung >getroffen uird das entsprechende Protokoll der Durchführung dieler Verordnung ein unterzeichnet. Für den laufenden Monat «ontrollausschuß ' ^uni lvurde der Markkurs mit 14 Dinar fest gesetzt, wähn'nd künftighin der Kurs siir jeden Monat bestimmt werden wir^. X Borbereitmtgen fiir die Obstaussuhr. In Beograd traten Montag Vertreter verschiedener Genossenschaften und genossen' schaftltcher Bevbändc zu einer Konferenz zu- gebildet, der besteht aus einenl Vertreter des M'ni-steriums für Handel und Industrie^ einem Vertreter des Ackerbauminifte-riitms, zwei Ber'retern der Oelindni'trie nnd zivei Vertreterin der Prl>du.'entenorganisa. tionen. Näher« Bestimmungen über die Är« l. Junge Zmhitenten müssen Badegelegenheit ink Lufträume vorfinden, sofern ein Teiä? oder ellung<'n auf; es sind Knochcnaufreibunffen. Die Knoche:! selbst l^rbiegen sich. infol(iedessu verabreichen. Ebenso ist täglich ei,l hallx'r Es',-löffel Knoch^'mnehl zu geben. Anch 2'n Tee-li>ffel phosphorsaurer .'^talk ist rcilsam. Wasser ist nebenlx'i auch sehr gnt. B.'iv-.'gung im Fr'eien ist bei gutein Wetter unerlässi-ch. l. Wie die Ernte der Erbsen verlängert werden tann. Erbsen sind ^>ernlöge ihrer tiefgehenden Wurzeln gegen Trocke^cheit u>i-derstandsfähiger als irgendeine andere lnüseart. Indessen settt ihnen anch lang andauernde Trockenheit nnd großi? .gehörig zu, so daß sie bald verdorren. In solchen Zeiten sollte man die Erbsen wie B?h-nen alle drei bis vier Tage einmal durch-dringend I'eiwässern. Damit wird auch !>ie Blntendaner verlängert und eine lieson^^re Zartheit der Körner erreicht. Weiter emp-siehlt es sich, regelmäßig genau durchzu-Pflucken. Niemals dürfen Pflückreife Eroten hängenbleiben, selbst zu dick gewordene Nlüs-sen abgenommen werden. Dies bietet den Vorteil, daß die Pflanzen zn neuein Blühen und Fruchten angeregt lverden. b. „Ras val". Slolvcnische inrd serbokroatische Radiozeitschrift^ mit Programlnfolge ^^r einzelnen Sender. Jahrgang b. „Glovar siovenskega jeztta" von Dr. I. Glonar. Heft 22. Verla^^ ..UmetniZka Propaganda". OrthographiscI'.ec!. tultn'elles u. Phraseologisches Wörterbuch tier sloivenischen Sprache. b. Wirtschaftsdienft, Hefl lierauvgege-den vonl .Hainburger Weltwirisch.ists.^'trchiv. Veröffentlicht u. a. Gruiiötaisuchen der An-ßeillvirtschaft, Ende des „billigen Gelde-z". Verlängert techn. Fortschritt' xiie >uise':^, Rationalisierung nnd Wehrkraft, Ter ailsgleich ain Weltn:arkt. b. „Narsdna odbrana". ^'zahvi^an^, ^I. Nnnllner 23. Revue der „Narediia odl'ra na". b. Wissen und Fortschritt. Popul^lre Mi." ilatc'schrift für Wissen und Fvrtichiit!, It>. Jahrgang, Heil li. .H. L. Brönners T'mt.' rei und Vertag. Frnksurt a. M., Btücherslr. 20—22. Das ^^uniheft, das wiede^'nn, diit'-i, seine lvorznglictie Ansstattntlg und' ge genivartsnahe, lel'endige Bericl)t,' rs! ut1111g auffällt, cilthält neben aktnelleli 'An iäi^^n au^ allen technischen und wissenschasüichen Lelieten eine Reih.) von Abhan:)lun-i<"?, die zeigen, lvie Technik und Wissenschast der ('Gesundheit und Erholung des Mensch.u^ dienen. Aus dieser Anfsat,reihe sind b^sendc, , zn erwähnen die Beiträge „Disperse Gase für nie dizinifche Bäder" von Di'. Vöi',fc'.. ...^Uiina als Forschungsgebiet" von Tr. n. Philips' bcrn, fenier „Neii^'eitlickx's Sportgerät" n. „N-ne-z voin Wassersport". Anschließend qe währt ein Anlsat, einen Blick hinter die Kulissen der Ranbtierdressnr und aklnelle For-schnngen. Anekdoten u. Schnurren Schweres Dilema. Nacl) langer und schlr>erer Ätznna tamen sie in eiiter klaren Winterna6)t zu dritt voni Stammtisch: Gt,ttfried Keller und seine be'^ deir Freunde, die Maler Arnold Böcklin nnd .Koller. Es war tAatteis. Kein Wun' der, daß man etwas unsicher ging nnd ^e beiden Maler schließlich das Gleichgeivichl verloren. Sie stolperteil und lagen gleich darauf als lvirrer K^iänl in eineni Scl)nee-Haufen am Straßenraird. Keller aber lachte Tränen. „Ihr Tapper-loter," rief er. leider auch iricht nlehr gan^ deutlich, „ist nnn der Koller über den Böreibferden durch ein Haarsteb gestrichen, mit einem K^ffvelöf^l Zitronensaft n. 16 Dekagramm Staubzucker 20 Miiluten gerührt, hieraus kalt gestellt. Bon Liter Milch, drei gestrichenen Etzlöffeln Mehl, einem Eßlöffel Zucke? und einem 'L^idotter witd am eine dickliche Arem gerührt, dann von einem Eiklar f-stgesÄlagener Schnee eingemengt. Gänzlich ausgekühlt, wird das Erdbeermus und Liter 'u Schtkum geschlagenes ^lagoi'ers oeiMengr, in Gläser gefüllt, ganze Ananaserdbeeren sowie entkernte Ärschen hilieingesteckt und bis zum Auftragen kÄt gestellt. (^nies5tüt?et ciie f^MubecktilozenIiqa ^akr»i«» > Vwv t» ,1^. I Irl»»lO, „ «lOMss«,. tZvsekLttslisu« mit Ve8lt2 in 8t. Iii. öai^niioinäde. NsuptKtrsöe. clortseliist iZtik-koroi. kür (1t?st- xrovksnäel etc.. krsnktisUs-il^bor «eiif xUnstlxr vc-r-kaufen, ^nträev »n l^srtziirs l^lelee, 8t. llj 45. 8!liv. xor. K774 vvtvNIi« mieli mit nsi- dsr iiei ainem un(t »olvvllten Ankrallen unter »80« »n clio Ver>v. eiv6 ^cktun«! tlabo Littel kiir I^u'^sen. 8Lll>vadvii. Wsusett II. cik?I. UliLLZiIeker. kaizev iiei l?o?man. silaviii tl'k 5. ^l« l'vllkakvr dl-tellieie mlcii init Dill. Iv0.0vs> Äl> siclierem l^literiit^Illnen c>v. Sekönvs SeliloK init Oru'ici bv5itz in l(rc)atlen prelsv^eit 2u verliaukon. ^nira«e vu-ckaö. öeclekovLing. Nrv. /a-xorje.__6^v7 vauplStro twj pekre .? 0in.ir, ViIIsi,b2Ul>Iät?o 17 bl» NV l)t nar. LlnfgmllioilliAu«. «r. <)sr ten 3A000 OIn. — Kap^l AN verkeiirs >;LLiL»et, in k^llliriksliiiils reieiiem k'osten ver sisci^xvert ^iotvrt ?-u vertcau- mieten, i^prava iii8 I^oicnjliin- fen. ^ntrÄee an IZarbars xavcxla. KrAiZa ?ctra le»:. 8t. Ilj V 8Ic)v kor. ttZ7S . ti-x. t>073 Loköne» ÄmmOs mit zep. LinicavL. «ovls >Vc>ii. nun«. Limmer uncl Xüells so fort ?u var«oden. ^nkf. .promsnacke«. ^omZiLev cirv-vorei«» im 8tAätz:entrum ab I. .luli vormieten, ^iizukr. iisim t1au8msl»tor 1'»k<)r8k» ul. ll 6N? ^vei^mmerlee sonniee ^'vk auiiU mit öaäezimmer. cZAi«-tonsnteil. ^Inutön vom k1auptbsdnd«k. >«t ?u vsrmle-ten. ^ckr. VerV. l»L9A Sekün müd!. Zlwm«^ mit v«' nütziuni cws öackezimmsr«^ parknäl:«. ab I. luii vss. mieten. Xär. Verv. 6294 2>5 ^öd!. 5VP. Limmer »uÄit Nerr. Unter »k^eisanesde« an die Verv. v299 8uct>o sekünes Ammer, öettsn. ttir Lkepaar per sofort innere 8ta(It. II. l^sckL-rer. (ireeoreiLeva 22. 6AU ?ßA VVti^iRßß^Dßß LknlLie Naiben prims 1SS4 2U vsrirslifev. l^'^rka. drll< Nalbkirti,. ^«rldor. X?-osIiZka ul. 23. _______V1Z8 kÄr Ms «I «l«i AomZell feisrtilUOii öiiävr u. Ltatusn erdSItlcii in «?e »U»« (lolch. Silderkra- nen. ks>5cdv Ntl,no ?u Noetiit-preisen. Stompl. (Zolcksrkei ter XoroSlca eests 8. 3857 v«»t« VOniI«BtavTllvdkeit»v bieten sicti rüdrlLen Verkaufs ilrmen. orstklassieen Verkäu-torn» voleke äie ^Ilvlnvortr«. tun» eines tlir unsero InäU" »tfie unck l-snävirtsedaft de-ckelltssmen Artikel» In äi? l)ravska banvvlna. in l-jublis-na «xler I^aridor unÄ aor Savska bsnovina. Kit? ?»«fed ttbornekmen. St»at»spfKei>e unai> ,»»0^ juxo»I»W.»«kVr i» 2Axk«d b»t mit keuUixem Il«»r ^VA. lGNGkohfli. ItuitOiHel, 0r. Xr» IlQVN IßllieN 1V abvr»om«ea. asvv u««!?sei?-i?^c:ni^88cn^n'x vukcn ve!?l./^a osxx« kvieisi-el?. >ve«vxv Ällio zuckte Ausainmen und bekam ei,l gefährliches Drohen in die Augen. „Jich hoffe, das; du elile anständige Frau bist!" ?^rau Schütte hatte es gl?hört und wurde ganz blasj, liichelte verlegen, als ihr Lohn Plöj;lich l^eide Mme uln seine Frau schlang und sie lNlt einer Flut lnilder Küsse über-schilttete. Gott, 0 Gott, was sollte man da nun denken! Aas war nun die Wahrheit in dieser Ehe? Sehten sie alles nur in Szene, um sich gegenseitig iinmer noch mehr aufzuregen, oder klaffte wirklich schon eiil Sprung den sie auf diese Weise iinmer wieder zu siberbrücken suchten? (5sll? ,nachte sich lacheird srei, trat ai^ den Spiegel uud zupfte sich die Locken zurechl. „Danll zairkt er wieder," schn,ollte sie und duldete eiuen neuen Ltuß auf ihier Wange, „dasi ich so oft zum Friseur laufe und ^ " „Du schlveigst," schnitt er ihr das Wort ab. .,^>1, sa," erlviderte sie rasÄ) und duckte sich, als fi'lr6>tc sie einen Klcrps zu bekeiu-meii. „Er will eine schöne, begehrenslverte Frau haben, aber siy soll nicht kosten." Frau Schütte lachte erlöst. Sie waren sich ^'0 gut, die beiden. So ein bißchen Necken, das ilNls;te sein ultd ließ >die Liebe nur im-lner wieder von llcuem ausflainmen. „^st er nicht ein schöner Mann?" fragte sie die Schwiegertochter, als sie ihm beide, über de,l Tinis des Fensters geneigt, nachsahen, wie er raschen S^ittes die Straße hinailfging. Ellt, stiesi einen Seufzer ails. „Ach, weißt du, Maina — schiw schon. A^ber er hat einen Fehler." „Ja'??" machte Frau 'Schütte ungläMg. „Er hat zu ivoil^g Rasse." Nlld bis die Amtmännin sich von ihrer Ueberraschung erholt hatte, saß My längst am Flügel und sang den bekannten Kehr-reinl alls einem Schlagerl^ed: „Ich möchte so gerne wissen, Wie andere Männer küssen. Wenn mich ihre Arnie umschlingen Und Lippe auf Liippe dringen. Und soll null ein ganzes Leben Mit dem eilwn zufrielden mich geben. Ach, nur mit dem einen! ?lch, nur mit dem meinen!" „Solche Lieder singt man jetzt?" «npörte sich Frau Schiltte. „Ja, Mama, sl>lche Lieder. An Paßfurt werdeil sie Kopf stehen, wenn sie'S einmal l)ören." Die Anlkmännin nickte nur. Das Doridl hätte sicher niemals ein solches Lied ge-wngen. <> Elly Hat4e ihrsnr G«tten eine Tochter geschenkt. Mama Schütte ivar gerufen worden, und konnte sich nicht enthalte^ ihrer Eirtrüstung Luft zu machen, daß das kleine Wesen mit so> wenig Freude willkonunen gel)eißen war. — „Ich kann eben mit Kindern neifelt. „Wann nSrgl« i<^, denn?" „Immer!" stieß sie heftig hevvor. „Nichts ist dir recht!" Anio erhob sich init eitlem Achselzucken und trat noch einmal an das Vett des Kindes. Das hatte jetzt die Augen offen und sah ihn mit einem rätselhasten Blick an. „Was ist denn?" ängstigte sich Maina Schütte, als ?lirios Gi'sicht plötzlich alle Far-be verlor. „Nichts, Mutter." — Ein braunes, furchen durchzogenes Airtlitz war vor ihm gestanden und eine warnende Stimme hatte gesagt: „Hüten Sie ihre Tochter vor der Liebe." — Er fuhr sich über die Stirn und strich behut sam über die ganze Kinderwange. Unsinn, dachte er, eS ist so vieles gekoinmen, was sie nicht gAvußt hat. Mit hochgezogenen Schultern ging er av^ dein Zimmer. » » » „Also, wie ist die Sache geiwesen", fngte Dr. Ähütt« den aufgeregten Mnichen, der in seiil Büro gesti;r>.^t gekommen ivar, und schob ihm einen Sessel hin. Der Mann schnappte nach Luft. „Ich bin mit meinem Wagen — „Ist es ein Äraftwagen?" „Pferde", sagte der Klient und trocknete sich die Stini. „Die Straße war steil. Bor Mei Tageil erst hat mir ein Schinied die Bremse gerichtet." „Welcher ^mied?" „Er ivohnt eine Stunde außerhalb k^r Stadt, unten an der Isar." „Wissen Sie ihn ni^ zu finden?" „Bei Tag und Nacht, .^rr Rechtsaimvalt " „Mso weiter." ^r Mann hatte sich etivas beruhigt und erzählte folgerichtig. Sie wäreil die breite Straße, die in die Stadt Ahve, gekommen. Die Pferde ^ lammfromiiie Pferde — l?ät--ten wacker auSgvgriffen. Bor der Wegbiegung, die d-ais „S" als «fährlich bezeichnet, habe er die Bremse einschlagen lassen. Und dann — Vott weiß wie — sei der Wachen plötzlich ins Rollen gf«»rtlivk 3t>olco io k'vr «ioo Ü«r»v«G»dor a. ä«» l)rualr