v! 3«. Donnerstag am »,. Jänner ,82». Die „«aibacher Zeituuq" erscheint, nut Niisnahme t>er Sonn- und Fricrtaqe, tänlick !ii,!> f^ss^ ,-„„ ^ . 1^ ^ I ^ ' " °" "—-------"---------------------------- Kreuzband im E°„wt°ir z,a»ziährig ^2 ,1., halbjährig it°,r ganzjährig N ff,, halbjährig 5 ff 30 lr mi! frei q«„,jäs,ri>,, unter Krmzb'no nno .Mnckter Mnssc ,5 < h a l,, ri ' 7 f""^ ^" ^" rat n, ." /' '^ ^, ^ l>r z„ entricht.«. Mi. b^er P°ss p 'r '„alige Einsch.lt.,.,, 8 kr„ fnr zwnnm.ig. 4 fr,, ,nr »rein.al.ge 5 kr, E, V, mr m,e Sp«ltmzeile o^r den Nan», derselben ür i,- ^, die»» Gebührn, iss nach dm, „P>'°m,m'„chc„ Gc.etze v°,n <>., No.e.„bcr ^85« f,r In^rt „s än,p l'' /ch" ö f . str' .^ «^ Ei„schc,.f„.^'./"° " ^ '" ' ^"' "«""'^""'^ M«ntiicher Theiz. <^e. k. k, apostol, Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 7. Jänner d. I., den Docenten des Kirchenrechtes an der theologischen Fa-cultät der Wiener Universität, Dr, Vincen'z Seback, zum außerordentlichen Professor dieses Faches daselbst allergnadigst zu ernennen geruht. Se. k, k. apostol. Majestät habe» mit allerhöchster Entschließung uom 6, Jänner d, I,, die Lehrkanzel der Mechanik, der Maschineuzeichnung nnd der dar-stellenden Geometrie an der Lemberger technischen Academic dem Adjuncteu der Mechanik und Physik an dem Prager ständisch-technische» Institute, Vinceiiz Hauömann, zu verleihen geruht. Se. k, k, apostol. Majestät habe» mit allerhöchster Entschließung vom 9, Jänner d. I., die Lehrkanzel des Vibelstndinms A, B. »nd der orientalischen Dia-lecte an der Universität in Olmül) dem Professor der nämlichen Fächer an der Hausleh.anstalt im Stifte "Mg, P. Salesius Mayer, allergnädigst zu ver--cihen geruht. Die Handels- und Gewerbekammer in Prag hat fur das laufende Jahr den Kaufmann I. V. Nie-del zu ihrem Präsidenten und den Banmwollspinue-reibes,,)« Franz Richter zum Niceprüfioente» erwählt, welche Wahlen von dem k. k. ^laudelömini-sterium bestätigt wurden. Bei der Staats-Ceittralcasse sind von den verschiedenen Ländercassen Eine Million Gulden in Münz-scheiue» eingestossen, welche zu Zahlunge» des Staates Nicht mehr hinausgegebeu werde» dürfe,,. Diese Geldzeichen werden am 26. und 3l. l. M., ledesmal im Betrage von 300.000 fl. i„ dem Ver-bre,»!ha»se am Glacis öffentlich vertilgt werden. Durch dies« Vemlgmig w,rd jedoch keine Aeüde-?es"bewirk^"""" ^° circulireuden StaatSpapier- <7N!»„ '" k. k. Finanzministerium. W.en, am 23. I«.,„er 1833. H c.?i!.^^"^"g auf die in der Wien. Ztg. vom ^ ^ 5 m, ^' "lasseneu Kundmachuug über die ^l> > ^' ^rgeoommene erste Verlosung der Ob atwuen des ,m I. 1^32 in England aufgeuom-n Anleheus, werden die darin gehobenen Num-me^n nachsteh^d bekannt gegeben: 1726 1A,! ?'..k^' 68«' «98. 1184. 1681. 1720. 2393 '770 ?H ^' 22«< 2238 2293. 2311. N 47c,?' 3?'^' ^22. 3948 427U, 4290, 4d^4, 4/96, ^4ü6, Ü4/0, 8681 1«^ ^' 9632. 10.072. 10.194. 0.372 11.922, 11.9/1. I2,ä«1, 12.660. t2,843, 12.872, 13.1ö1, 13,680, 13,924, 14.UU8, 14,068, 14 201. 44,220, 14.307, 14,44l, 14,499, 14.630, 14.67«, 18.034, 18.066, 13.119, 13.941. 16.032, 16.377, 16.419, 16.601, 17.327, 17.682, 17.739, 17.879, 18,441, 18,694, 18,906, 19.070, 19.314, 19,384. 19 616. 19,6»«, 20,092. 20.169. 20.621. 2U.810, 20.833, 20,839, 21.088, 21.407, 21.499, 22.290. ^. 22 290 Z. 22.490^. 22.490 Z. 22.613, 22.662, 23.643, 23.734. 23.889. 24.497, 24.340, 24.877. 23.034. 23.218, 28.243, 28.784, 28.823, 23,881, 26,297, 26.879, 27.324, 27.363, 27.613. 27.692. 27.731 27.800, 28.068. 28.070; 28.408, 28.473, 29.421 29,609, 29.649, 29.683. 29.862, 29 932. ^34 30,084, 30.036. 30.148. 30.240, 30.260, ^-373. 80.431, 30.703, 30.769. 31.090, 31. 06, 32^' 31.487, 31.810. 32,217. 32.230, ^.386, 3» 32,938. 32.969, 33.114. 33.333, ^.8/4 3^z. 34.031 34.081, 34.111. 34.227, 3^ "'^2, 34.486 ^, 34.486 8, 34,888^, 34,883d. Beilage« zu der im amtlichen Theile der „Laibacher Zeitung" vom 24. d. enthaltenen Veroroiiiing oer Minister des Innern, der Justiz und der Finanzen v. 19. Jänner 1833, womit die allerhöchsten Entschließungen über die Emrichtimg und Amtswirksamkeit der Bezirksämter, Kreiöbehöroe,! und Statthaltereieu, über die Einrichtung der Gerichtostellen und das Schema der syste-mistrten Gehalte und Diäteuclassen, so wie über die Ausführung der Orgauisining für die Kroulauder Oesterreich ob und unter der Enns, Böhmen, Mähreu, Schlesien. Galizien und Lodomerien mit Krakau, Bukowina, Salzburg, Tirol mit Vorarlberg, Steiermark, Kärnte», Krai», Görz, Gradlöca uud Istrien mit Triest, Dalmatieu, (Zroatien uud Slavonien, Siebenbürgen, die serbische Woiwodschaft mit dem Banace, kundgemacht wird. Allerhöchste Bestimmungen über die Einrichtung und Amtswirksamkeit der Kr eisbc Horden. (Festgestellt mit allerhöchster Einschließung vom 14. September 1882.) Erstes Hauptstück. Einrichtung der Kre is beho rde. (Fortsetzung.) Die Anschaffung der KaüM-Einrichtnngsstücte erfolgt über Bewilligung der «Vtatthalcerei und gegen Verrechnung; kleinere Anschaffungen und Reparaturen kann der Ämtövorsteher bis zu dem Betrage von Einhundert Gnloe» im Lauft eines Jahres unter Anzeige und NechuungSlegung an die Landesbehörde vornehmen lasse». H- l6. Für Dienstreisen im Kreise erhält der Vorsteher der Kreisbchörde eine angemessene Pauschal-vergntnng, die übrigen Angestellten der Kreisbehörde hingegen erhalten Tag- und Meilengelder, die bei offi-cioseu Reisen vom Aerar, bei Neisen iu Parteisachen vou den Parteien vergütet werden. Die Particularien sü,d vom' Kreisvorsteher in Absicht anf d.e darin aufgeführte» Leistungen und Ze.tverweuduug «" p",fe». so weit sich in diesen Ve-z'ehuugeu kein Anstand ergibt zu vidiren und monat-"or!>!e en ^"ch"^"' zur Adjustirungsveranlassung Bei Hofreisen und bei Dienstreise» außerhalb deö Kre.se. habe» die Beamte» der Kreiöbehörde die nor-malmaßigen Diäten und Neisegebühre» aufzurechne», km», den im un.erstehende» biö zum Belanfe von Enlnn rt Gulden cms der ihm zu Gebote stehenden lassen höhere Vorschußbeträge sind l^i der ^tat.halterei anzusuchen. 2'^^>,.1'. >^>v'"^ ""kommende Amtsan^lagen und V'»»««^, V,««?"°» b'° .ich,i. ^,»d.,,.,, stimmt, ^' ^'." besouderer Amtsunterricht wird be-n^ en^ ''" ^e bei der Kreisbehorde ein- ? ). ^'s""fte zu übernehmen, zu bearbeite» und stMl 3"^''. "° ''"" aufzubewahren und i» Über-»chtlicher Ordnung zu «halten siud. Zweites Hauftlstiick. Wirkungskreis der Kreisbehörde. l , ^- Im Allgemeiuen. I. Wirkungskreis der Behörde in Angelegenheiten der Poli» tischen Verwaltung. Z. 19. Die Kreisbehörde ist zur Oberleitung der Verwaltung im Kreise für alle in dem §, 1 bemerkte» ^Geschäfte und zu alle» i» den Angelegenheiten dieser Verwaltung erforderlichen AlwrdüUügen üack Maßgabe oer bestehenden Gescße und Vorschriften berufen. Ihre tabei eintretende Wirksamkeit ist theils eine überwachende, theils eiue ausübende und administrative. §. 20. Die Kreisbehörde hat die unterstehende» Aemter und Orgaue (Z. 3) iu der Besorgung der administrativen Angelegecheite» zu beaufsichtige», zu belehre» uud zurecht zu weisen, sie zur pffichtmäßigen Geschäftführung anzuhalten und i>, der Vollziehung der Geseße und Anordnungen zu uuterstüpen »nd er-. forderlichen Falles durch unmittelbares Einschreite» Abhilfe zu schaffe». Der Kreisvorsteher hat, so oft er es »othig findet, entweder alle oder einzelne Amtsbezirke deo Kreises zu bereisen oder durch einen KreiSbeaMte» bereisen zu lassen. Der Kreisvorsteher ist jedenfalls verpflichtet, im Laufe von drei Jahre» alle Amtsbezirke seines Kreises selbst zu bereisen. Dabei ist nicht bloß die formelle Geschäftsbehand-luug der politischeu Aemter zu untersuchen, sondern sich auch über das gehörige Benehmen und die Ver-weuduug der Aügestrllten uud über die wirkliche Ausführung dessen, was durch die Gesetze oder höheren Weisungen aufgetragen war, die Ueberzeuguug zu ver» schaffe» und über die gemachten Wahrnehmungen an de» Landeschef Bericht zu erstatten. Z, 21. Die Kreisbehörde verfügt und entscheidet in erster Instanz bezüglich jener Gegenstände im Kreise, welche ihr ausdrücklich zur Vollziehung oder Verwaltung zugewiesen sind. Alle Necurse u»d Beschwerden, welche gegen die von de» unteren politische» Aemter» i„ erster I»sta»z getroffene» Anordnungen und Entscheidungen a» die höhere» Behörden ergriffen werden, müssen der Kreisbehörde vorgelegt werde», welche dieselben au die Landesstelle zur ElUscheidung zu leiten hat. Die Kreiebchörde soll jedoch ») iu Polizei-, Landescultur-, Conscriptions-, Necruti-ruugs-, Vorspanns- uud BequartierungSangelegeu-heittn, i» so ferne das Erke»ntniß nicht ausdrücklich der höheren politischen Behörde vorbehalten ist, dann d) in anderen Geschäften, wenn öffentliche Rücksichten eine Verfügung über die eingelangte» Necnrse oder Beschwerde» dringend erheische», nach Maßgabe dieses Erfordernisses, die Entscheidung iu zweiter Instanz schöpfen. Gegeu solche Entscheidungen der Kreisbehörde steht der Necurs an die Lcmdesstelle offen. H. 22. Der Kreisbehörde liegt die Pflicht ob, für die Nuhe, Sicherheit uud die öffentliche Ordnung im Kreise zu sorge». Der Vorsteher der Kreisbehörde hat in dieser Beziehung de» Zustände» uud Verhältnissen des KreiseS seiue fortwährende Aufmerksamkeit zuzuweüdeu u»d alle wichtigere» Wahrnehmungen uud Vorfallenheiten dem Landeschef zur Kenntniß zu bringen. Er ist dafür strenge verantwortlich, daß zur Beseitigung desse», was die Sicherheit uud Nnhe im Kreise bedroht, rechtzeitig das Geeignete vorgekehrt, jeder Störung derselben unverzüglich uud mit allen ihm zu Gebote stehenden geseßliche» Mitteln begegnet und überhaupt alle zur Erhaltuua oder Herstellung der öffenilicheu Ordnung erforderlichen Verfügungen getroffen und ausgeführt werde». Z. 23. Die KreiSbebörde hat im Kre,se fur d,e gehörige Kundmachung u»d für die genaue und allseitige Vollziehung der Geseye, Verordnungen und Verfügunge» der Behörde» zu sorge» uud zu diesem Behufe erforderliche» Falles die gesetzlich zustehenden Zwangsmittel iu Aüweudung zu briugeu. Sie bewilligt de» »mere» politischen Aemteru die benöthigte Militär-Assistenz und wendet sich dieß-falls, so wie, wen» sie zur Ausführung ihrer eigene» Anordnungen dieser Assistenz bedarf, an die belreffeu-dcii Militärcommanden. 2. Insbesondere. §. 24. Der Kreisbehörde liegt uach Maßgabe der bestehenden Vorschriften die Oberleitung d« Con« 8Ä scription und Nccrutirnng im Kreise, so wie die Mit»! wirknug und Anordnung in Angelegenheiten der Vor-. ^ spannsleistung, der Verpflegung und Einquartierung des Heeres ob. Die Kreisbehörde leitet die Losnng und Abstellung zur Armee, entscheidet über zeitliche Befreiungen vom Kriegsdienste und über die Abstellungen von Amtswegeu, und verhaudelt mit den betreffenden Militärbehörden über die Entlassung eines Soldaten im Concertations- oder Gnadenwege. Die Subarrendirungs-Perhaudlnngen werden oou der Kreisbehörde, oder in ihrem Auftrage von dc» unterstehenden politische» Aemtern vorgenommen. In Fallen gemeinschaftlicher Erhebungen zwischen Militär- und Ciuilbehörden interveuirt der Kreisvor-steher entweder in eigener Person oder durch einen ihm untergeordneten hierzn delegirte» Beamten. Z, 26. Wenn es sich um die Herstellung von Straßen, Brücken und Cauale», um Bewässerungs-und Entwässernngsanlagen, um Flußregnlirungen und Uferschuhbanten, nm die Anlegung von Mühlen, Fabriken und sonstigen industriellen Werken am Wasser, oder von Klausen, Rechen und auder» Stauoder Schwemmvorrichtungen, oder Übelhaupt um Van-führungen handelt, bei denen es auf die Veuützuug der Wasserkraft oder Berücksichtigung von Inundations- oder sonstigen öffentlichen Interessen ankommt, steht der Kreisbehörde anf Grundlage der orduungsmä-ßig gepflogene» Verhandlung die Ertheilnng des gesetzlich erforderlichen Bauconsenses zu, in so ferne nicht ei,e solche Bewilligung einer höheren Behörde vorbehalte» ist. I» Fällen, wo in Beziehung auf solche Baulichkeiten oder errichtete Bauwerke dieser Art Beschwerden vorkommen, oder Streitigkeiten entstehen, kommt der Kreisdehörde die Entscheidung i» erster Instanz zu, sofern der,Gegenstand nicht zur gerichtlichen Wirksamkeit gehört. §, 26. Der Zustand der öffentliche» Straßen, Brücken und Wege im Kreise bildet eine» Gegenstand der pflichtmäßigen Obsorge der Kreisbchörde. Sie hat die vorschriftmäßige Herstellnng uud Instandhal-haltung derselben zn überwachen, nnd die Beseitigung der wahrgenommene» Gebrechen durch Anweisung der dazu zunächst berufenen Aemter »no Organe oder dnrch Anzeige an die höhere Behörde, oder in dringenden Fällen durch uumircclbare Verfügung zu ver-anlassen. Znr Anlegung von Straßen, welche über den Umfang eines Amtsbezirkes hiuauSreiche» , oder eine im Z. 23 erwähnte Vauführnug mit sich bringen, ist die Genehmignng der Kreisbehörde erforderlich. Handelt es sich um Anlegung solcher Straßen, bei welchen eine zwangsweise Enteignung Statt finde» soll, oder welche sich über zwei oder mehrere Kreise ane-dehnen, oder an die Staatsgränze führe», oder bei welche» überhaupt militärische Rücksichten eintreten, so hat die Kreisbehörde, bevor sie zu weiteren Verhandlungen schreitet, über solche Straßenanlagen Bericht an die vorgesetzte politische Behörde zu erstatten, und deren Weisungen einzuholen. H, 27. Bei Bauführnugeu, welche anf Koste» des Staatsschatzes, oder dnrch Umlegung anf den ganze» Kreis, oder auf zwei oder mehrere Gemeinde» oder Bezirke innerhalb des Kreises Scatt zu finden habe», liege» der Kreisbehörde die mit der Ausführung verbundenen , administrativen Amtshandlungen »ach den näheren Bestimmungen der Bauvorschriften ob. H, 28. In Betreff der Baufiidruug für Kirchen, Pfarren und "Schulen nud der Herstellung von Be-gräbnißplätzen und dergleichen, hat die Kreisbehörde die vorsckriftmäsiige Verhandlung nach Umstanden im Einvernehmen mit den geistlichen Behörden zu pflegen, die Bauprojecte zu veranlassen, die Ballführung, so weit solche nach den hierüber bestehende» Vorschrift ten in dem Wirkungskreise der Kreisbehörde gelegen ist, ciuzn ordne», oder dafür die erforderliche höhere Bewilligung einzuholen, und die ordnungsmäßige Herstellung des genehmigten BaueS zu überwache». Die Kreisbebörde ent>'cheillet zngleich über Nnwendung der bestehenden Coucurrenzgeseße anf jede solche Baufübrung iu erster Instanz, in so weit nicht die BeittagSvflichtigkeit des Aerarö oder eines uucer der Verwaltung oder Ueberwachung der Stcttchalterei stehenden Fondes angesprochen wird. Nach deuselbe» Grundsätzen ist bc> den Coucurreuz-Verbandluugen über die Eiurichtuug und ,oust,gen Ersor-dernisse für Kirchen, Schulen, Leichenhofe u. ,. s, vorzugehen. , Z. 29. In Fällen, i» welche» die Kosten fur Sttaßen, Wasserbaulichkeiten oder andere öffentliche Anstalten oder Unternehmungen ganz oder zum Theile im Wege der Concnrrenz aufzubringen sind, wird vo» der Kreisbehörde die Umlegnng auf die einzelnen Gemeinden, von dem Bezirksanue aber auf die einzelnen Beitragspflichtig,, y^,,,.^, H, 30, Tie Kreiechchorde trägt dafür Sorge, daß die innere Einrichtung der Gemeinde» , sowohl jener, die numittelbar, als j«»« , ,^1.^ mittelbar durch die Bezirksämter ihr unterstehe», so wie die Verhältnisse der Gemeinde» unter sich deu Gesehen gemäß geordnet werden, und übt denjenigen Einfluß auf deren Angelegenheiten, welcher deu Gesetzen und Vorschriften gemäß ist. Sie entscheidet in erster Instanz über die Streitigkeiten wegen Vegränzuug der Gemarkung zwischen den ihr oder den Bezirksämtern untergeordneten Gemeinden. Z. 3l. I» Gewerbe- uud Handelssachen gehört zum Wirkungskreise der Kreisbehörden: n) die Ertheilung der Befugnisse zu Kaffehhäusern, Glashütten, Pottasche-Siedereien, Kalk-, Gypö-und Ziegelbreuuereie», gewerbemäßigen Torfstichuu-ternehmuugen, dann Wocheumarkceu; I») die Nachsicht uo» Lehr-, Gesellen-, Servir- oder Wanderjahren, nnd der Anfertigung von Meisterstücken znr Erlangung eines Handels-, Gewerbe-befngnisses oder Meisterrechtes; <:) die vorschriflinaßige Mitwirkung bei deu der montanistischen Behörde zustehenden (Zoucessiouirungeu; 6) die Ercheiluug vou Hausirpässen. H. 32. Der Kreivbehörde steht außerdem m erster Instanz zn: «) die Bewilligung von mildthätige» Sammlungen im Kreist; b) die Entscheidung über Grundzerstücknnge» und Ab-trenunnge», in so ferne dazu eine politische Ge-nehmlguug erforderlich ist, »ach Maßgabe der bestehenden Vorschriften; c) die Bannleguug eines Waldes; t!) die Entscheidung in Fällen der höheren Orts bewilligten Expropriationen über die in Anj>hu»g des Gegenstandes und Umfanges derselben sich ergebende» Streitigkeiten oder Zweifel, i» so ferne solche nach Maßgabe der zu jeuer Unternehmung, für welche die Expropriation zu erfolgen hat, ertheilte» Bewilliguug uud der bestehende» allgemeinen und besonder» Gesetze zu behebe» sind; <>) die Gestatcung deS Sckwemmeno uud Flößens auf öffentlichen Wässern, in so weit sie nicht der höheren Behörde besonders vorbehalten ist; l") die Ertheilung von Anfgebotsdispeusen in jenen Kronländern nnd iu jenen Fällen, in welchen die Kreisbehörde nach den zZ. «6 und 8« des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches dazu berufen ist; 3) die Ertheilung des Lousenses bei Ehen der Israelite» » der Rege! darauf beschränkt, bei der ,I,r obliegenden Untersuchung und Ueberwachuug (Z. 2«) der bezirksämtlicke» Geschäfts-gebarnng auch auf den Zustaud der Gruncbuchfüh-ruug, das Waiseuwese», insbesondere die VermogenS-gebarung, die Veilassenschafts-Abhaudluiigen, ft wie auf den Zustaud der Arreste und der Verhafteten sorgfaltig" Vedacht zu nehmen, ui:d die darüber gemachte» Wahrnehmungen entweder im öffentliche» Interesse, iu so weit es iu de» Bereich ihrer Wirksamkeit gehört, ihren eigene» Amtshandlung» 5"'" Gruude zu legen, oder den betreffenden G«ß»ahme und weitere» Verfügung mitzutheilen. Wirkungskreis in Ctcue», Cassc- «^ Rech»!„:gsftch«i. Z 34 Iu de» Angelegenheilen der d,retten Besteuerung hat die Kreisdehörde lheils ü) einen überwach"'^", theils b) eiue» ausübenden Eiusluß z» nehmen. ,^ 23, D>e KreisbehöiDe ist verpflichtet, die Bezirksämter und die ihi' uumittelbar nuteisteheuden Etadlbebördeu >>' der Erfüllung ihrer iustrnctionsmä-ßi^eu Obliegelheite», ii„d h^ Gemeinde» in der deu-seiden durch besondere Vorschriften auferlegte» Mitwirkung in Angelegenheit der directen Besteuerung genau zu überwache». Sie übt diese Ucberwachuug im Wege der schriftlichen Verhandlung, durch eigeuS vorgenommene Be-reisuugen, so wie gelegeuheitlich anderer Geschäftsreise» ans, uud nimmt dabei zugleich den Anlaß, sich über d,e Vesteueiuugs - Verhaltuisse im Kreise, über die Ursachen »on Rückstände», über die Klagen wegeu ungleichmäßiger Steuervertheilung, und ü^ber das Benehmen und die Geschäftsführung der in Cteuersacheu verwendeten Bezirkebeamtcn und Gemeinde-Orgaue Auskünfte und Nachrichten z» sammeln, »ud diesel-beu zn weitere» Amisdaüdluugen und Vorlagen zu benutzen. ^ 36. Als ausübendem Amte liegt der Kreis- behörde ob: . ,, l>) die Bemessung der Gebühr rucksichtlich der Haus-zms- und Hausclasseusteuer; da»» der Erwcrb-u»d Einkommensteuer auf Grundlage der vou den untereu politischeu Aemtern vorgelegte» Erhebungs- Operate und Anträge, so wie die Erstattung des Vorschlages, ob eine ganze Ortschaft, oder welche Theile derselben der Hauöziussteuer zu uuterzie-hen seien; >>) die Anordnung nnd Ueberwachuug der gesel;licheil Maßregel» zur ^waugsweiseu Eiubriugung der im Kreise bestehenden Steuer- und anderen Gebühren« Rückstände »ach Maßgabe der Stener-Erecutioiw-Ordüuuge» ; c) dk Evideiizhaltimg der Hauszins-, Erwerb- unü Einkommeusteuer-Kalaster n»d die Mitwirkung bei der Ausfübrniig und periodischen Revision deo Grundsteuer-Katasters ; <>) die Begutachtung uud Vorlage der Gesuche m>d Necurse wegei, Nachsicht, Znfristung oder Herat' sehung der Steuer an die Steuer-^andesbehörde, und die Einleitung oder Vornahme der Coutroll« Erhebnngeu nber Elemeutarschaden, wegen welcher Steueruachsichte» in Äusprnch genommen werden. Allerhöchste Bestimmungen über die Einrichtung und Amtswirksam-kcit der Bezirksämter. (Festgesetzt mit allerhöchster Euischliesiung vom ^-September 18/i2,) Erstes Haufttstnck Einrichtung des Bezirksamtes. H, 1. Das Bezirksamt ist für den ihm zngewie^ sene» Bezirk die unterste laudesftnstl! 5> Behörde in allen nicht ansdrücklich andere» Beh ^ 'n oker Ol' ga»en vorbehaltene» Verwaltnngs - > >>d Iustizgl' schäften. Z. 2. Das Bezirksamt stebt rückftüclich des Ge» ^ schäfts- und IustanzenzugeS je nach Verschiedenheit del Angelegenheit unter der höheren politische» Gerichts' oder Steuerbehörde; es empfängt ""^ vollzieht dett>< Aufträge und Weisungen u»d erstattet an dieselbe Beichte und Anzeigen. H. 3, Der Bezirtevorsteher leitet uud überwacht die Geschäftsfübrm'ss des Änttes in allen seinen Zwei' ge» und ist ""ter den in de» M ü, 0 nud 13 angeführte» Vefthräukuugc» für die gesammte Geschäfts' führni'g verantwortlich. H. ^. Das Personale des Bezirksamtes besteht außer dem Bezirksvorsteher ans Adjuucten, Actuare», Kanzliste» und Dienern. Welche Beamte» nnd Diener »ach diesen Gru»d'' sänen jedem Vezirksamte zuzuweisen sind, wird bei der Durchführnug der Organisirnna, bestimmt und gea,?n° wärtig »nr in Ansehung der mit der Grundbnchsfül" rung zu betranende» Beamten bestnnmt, daß solcli^ für diese ihre Amtshaudlnng 1" beeiden, nnd eiüll eigenen Veranlwortuug und Ueberwachung zu nut"» ziehe» sind. Auch werde» »a^ M"ß ^'s Erfordernisses de,i Bezirkeämtern, Hnscnltante,, und ConcepspractikaiUe" theils mit, iheils ohne Adjutnm zur Aushilfelcist»"^ in der Geschäftsführung U»d zur Heraubildi»'« ^ erforderlich"' Nachwuchses ans dem Stande der ^ ^s Verwaltuugögediec dcr Stalthalterei und des Oberlai'desgerichtes bestehenden Conceptspractikaut"' uud Auscultaute» zugewiesen; die zugewiesene» l?^"' ceptspractikaitte» nud Anscultauten bilde» für di< Dauer der Zuweisung eineu The,l des Personalsta^ des desjeuigen Bezirksannes, dem sie zur Dienst!"' stuug zugewiesen sint. nnd treten zu dem Norst^"' des Amtes in dasselbe Verhältniß dcr Unlerord'nM, i» welchem die übrige» Glieder des Personalst«»^» zn ihm stehen- Nedstcem wird ein Panschalbetrag für Dinrne" zur Besorgung von bezirksämtlicheu Schreibgeschäft"' bemessen. §. ü. Für das Casse- nnd Nechnungsgeschalc ^ liegt de» bei dem Steucramte mit CautionsleistiU's H «»gestellte» Beamte» (dem Steuereinnehmer »nd deM '">, ihn coutrollireuden Beamten) die ummttelbare Ha!''H tuug und Verantwortung ob. Die Beziehuugen des.W SteneramteS zn dem Veziiksanite und dessen Borste' her, dann zu den böhereu Steuer- ader FinanzbelM' den werden dnrch besondere Vorschriften geregelt. . M §. 6. Hinsichtlich jeuer Geschäfte, welche den^ >" W dein Z, U bezeichneten Beamten mit besonderer V^' ^ antwortung znaewiesen sind, liegt dem Bezirksvorst^ her nnr jene Haftnng ob, welche a»S der Leitung d<° Beziisamtes und der Aufsicht über daS Steuero»" hervorgeht; uämlich, daß er dieselben i» ihre» Amt^ haudlimgen ül'erwacl't, und wen» er hierin eine V^ uachlässignng oder Mißbrauche wahruiinmt, das; ^ »ach Umständeu eutweder selbst Hilfe schafft, c° solche bei der höheren Behörde erwirkt. H. 7. Dem Personale des Bezirksamtes ge«/"' über stehe» dem Bezirksvorstehrr, mit Ausschlies-'U's der Degradiruug, zwangsweisen Versetzung und D'"'' entlassuug, alle Befugnisse zu, welche nach de» "^ stehende» Vorschriften zur Disciplinar-Autorttät el" Amtsvorstehers gehöre». ^ Z. 8. In Verhinder»»a,zfälle» wird die <^^ des Vorstehers deS Bezirksamte« vo» de,n im 3?"' ^ nächstfolgenden Conceptsbeamteu »ersehen. 83 §, 9, Jeder Beamte, Conceptspractikant, Aus-cultant und Diener deS Bezirksamtes ist nicht bloß auf die Geschäfte beschränkt, welche dem Namen ,ciner Vedienstnng entsprechen, oder ihm mit besonderer Verantwortung zugewiesen sind, sondern er hat sich überhaupt nach der Bestimmung des Vezirksvorstehers und nach den Vorschriften des Amtsnnterrichts (Z. 20) zu verwenden. Insbesondere find die Beamten des Steneram-tes virpflichtet, bei den Geschäften des Bezirksamtes Aushilfe zu leisten, wenn dieß das Bedürfniß des Dienstes erheischt, und inscferne den eigenen Geschäften des Steueramtes dadnrch kein Abbruch geschieht, (Fortsetzung fol>,t,) Richtanltlicher Theil. G e lt e r r e i ch. " Kla«,euf»lt. Ei» ans die Stahlindnstrie be-züalichec Bericht der kärntner'schen ^Handelskammer vom 3. October u. I, hat folgende Erledigung von Seite des hohen Haüdelömimsteriumö gefunden. Wenn auch das Handelsmiiusterium bei Dnrchgehnng desselben über den gegenwärtigen Stand nnd die voransfichcliche Zukunft der Stahlindnstrie Kännens nicht jene Beruhigung erlangt hat, welche dasselbe bei dem auf» richtigen Streben nach Verbesserung der industriellen Znstande der Monarchie zu erwart«, wünschte, so kam, es doch der mit Sachkenntnis; und Freimüthigkeit abgefaßten Darstellung die Anerkennung nicht »ersagen. Zugleich wird die Versicherung ertheilt, daß die gerechten Wünsche der Industriellen hohen Otto steis'die thnnlichste Berücksichtignüg finden werden. Trieft, 2,5, Jänner. Den neuesten Mittheilungen aus Montenegro z, Folge habe» die türkischen Truppen unter Osman Pascha von Scutari in der Nahn Ncida von den Montenegrinern eine gewal-tige Schlappe erlitten. Es bestätigt sich auch dic NachriäN, daß die Häuptlinge von Kucci, um die Schmach zu rächen, welche ihre Frauen beim Ne-sucke Des Wochenmarktes von Podgoriz^a von der türkischen Eoloateska erfahren haben, in Eettigne selbst ihren Anschluß an Montenegro erklärt, zum Zeichen ihrer Treue dort Geißeln zurückgelassen und vom Fürsten Danilo mehrere Pferdeladunssen Pulver erhalten haben, — Die Ervedition t>es Woiwoden Jacob Hünjatich gegen die Türkei, ist günstig für bie Grahowcr ausgefallen. — Aus Wie» wird der Tries!. Itg, ssemeldeti Samstag Vtachts wurde die Eppinger'sche Fabrik in Meidljng ein Raub der Flammen. Es >N das ola-blissement, welches in letzter Zeit mit Glück gegen die ausländischen Erzeugnisse uon Spritt concurirtc und besonders Italien mit diesem Artikel versah. In wenigen Stunden waren die kostbaren Apparate, nach Muster französischer und preußischer Fabriken erbaut, gänzlich vernichtet, und für mehrere Mo nate dürfte dieses Product auf dem Markte fehlen. Das vorräihige Warenlager wurde glücklicherweise gerettet. Die Theilnahme für das großartige Insti-Ntt. wie für dessen durch ftine Tüchtigkeit im Gc. sthafte, wie seiner Ehienhafügkcit allgemein bekannten Besitze^ gibt sich auf die aufrichtigste Weise kund, Wien, 24. Jänner. Die für den Hofball bei Sr. Maj, dem Kaiser Ferdinand vorbereiteten Spei-sen und Gctcänke, welche da der Ball wegen des Sterbefalles Sr kaiserl. Hoheit Erzherzog Rainers unterblieb, nicht verwendet wurden, sind auf Allerhöchsten Befehl an Hausarme und Spitäler Verschenkt worden, ^ Die Gesnndhcitsverhä'ltnisse in der Residenz haben sich auch i» den letzten vierzehn Tagen niä>l «"''Mger gezeigt, der Krankenstand ist in allen Schoten der Geiellschaft ein sehr bedeutender, namentlich der Zuwachs an Kranken in den Spitalern fottwäh. rend ungewöhnlich stark. Nyph„, summen besonders zahlreich vor. ^- Wie n,an venimmt sind zwischen Oesterreich Erlei^er,'.^'"' ^7''""d'l'Ng.N schwebend . welche eine ws m »? '"> Granz°e>M,r bezüglich des Paßwe-«ens zum Gegenstände haben. , ,^^ ^" „^" '°^^" Sitzung der P,stl,el H.n, dclskammer kam ein Gegenstand zur Spr.che d '' Mich das Interesse fernerer Handelskreise au, sich ^, " dürfte. Bei dem Pesther Wechselgerichte Machte iss der Acceptant eines Wechsels geltend, baß derWcch st! zur Zeil, als er ihn aeceptirt hatte. ,,och nich! mit der UninschlNt dcs Ausstellers versehe,, ^, er erhärtete diesen Umstand mit dem halbe» «^eis und das Wcchselgmcht entschied, wenn der Geklagte den Ergänznngseid leistet, vom wMclgerichnicheu Nirfah>'cn Umgang zn nehmen und den Klager auf den qemeine» Rechtsweg zu vcrw^en, da nach der allgemeinen Wechselordnung ans einer Sc M we,., cke eines der wesentlichsten Erfordern e "«„W -sels - hier die UnterschMt des Auüstelleis - seh t, keine wechsel,naßi.,e Verdindlickkl.t culstchen tonnte Die Kammer q.iff diese B>'gmndung a", ste h> II l'° Wr unrichliq und hob auch die Nachtheile hervo . ^ aus dieftm Urtheile dem Verkehre erwachsen mochlcn. ">«Me, daß Wechsel früher vom Bezogenen accept tirt und später vom Aussteller unterfertigt werden, kommen im gcschäiüichen verkehre sehr os dieser Häuser selbst auf solche Martte, sondern sie senden ihre lleute dorthin und geben iynen eine Anzahl Wechsclblanquetie mit, um selbe uon den Kau,ern lür oie ihnen gegen bestimmte Zahlungstermine vertaulten Waren accepiice» zu lasse»; o,e Chels der Ganser können die Wechsel e,st unlcrzeich-nen, wenn sie ihnen uon ihren iieulen zurückgebracht werden, uno dieser Gebrauch sei ohne Gefährdung des Vermögens nicht zu umgehe». Dic Kammer ist der Ansicht, daß das Wecyfelgcsch 0>e wesentlichen Wechscleisoroernisse nicht in dem Sinne aufgefüllt hat, als müsse i» der Anbringung derselben eine gewisse Äcihen,olge beobachtet werden, sonder» vielmehr in dem Sinne, daß diese Erioidermsse alle vorhanden sein müsse», wenn über die Wechsel vor dem Gerichte ei„ wechsettcchtliches Versahren mit E,folg eingeleitet werde» foll uno biltei das h. Hau delsnunisterium, eine genaue Deutung des bezüglichen Gesetzarlikels zu erwirken. — Der gelciMe herein „Fcrdinandeum« in Innbdruck, unicr dem Peoteclorac Gr. Majestät des Kaisers Ferdinand und S>. kaiscrl. Hoheit des Erzherzogs L>oha„n,^hal dem pensionirlen Inspector bei oer Kupi>rstich - section des lönigl, bairischen topo-araph,scheu Züureaux. Hrn, Georg Mayr in München, wegen seiner lUecoienste um Topographie und Gcschichtichreibung d>,s Ehrcndiplo,n als conespun-dircnde,» Mitgliede übersendet — Gra> Nicolo Priuli hat, wie die »G. di Venez " meldet, einen Preis von 40 ^tapoleonsd'or >ür Las beste Gemälde nach einem gegebenen Thema, uon 50 Napoleonsd'or für die bc>le Marmorbüste, den (^m>>lvulcnser - Mönch Mauro darstellend, von 30 Napolcunsd'or sür den besten Kupferstich, eben.-falls nach bestimmtem Thema, ausgesetzt, Als (5on.-cnrrenten werden nur Zöglinge der k, k. Academic der schönen Künste zu Venedig zugelassen. — Professor Gervinus hat am 20, d. Abends Berlin verlassen, um zunächst in Heidelberg persönlich seine Vertheidigung wegen der incriminiiten Stellen der Schuft: „Einleitung in die Geschichte des neunzehnten Iahrhundcits« zu führen, — Vor einigen Monaten wollte in Mainz eine junge Dame ihren in das Bassin des Altmünster Weihers gefallenen Hnnd herausholen und stürzte bei diesem Versuch selbst hinein, schon war dieselbe 5em Eiinnken „ai,e. als ei» österreichischer Soldat ins Wa„er sprang und die Dame icltete. Für diese aufopfernde That wurde den, Soloalen von Sr. königl, Hoheit dem Großhcrzog die Rettungsmedaille verli.hen und ihm diese am 29, auf der Parade von dem großherzogl ch hessischen Regierungs-Präsi. denten Schmitt überreicht. — Aus Hried land, 22, Jänner bringt die „Bohemia" folgende Traueinachricht: Gestern gegen halb neun Uhr brach in einer gefüllten Scheuer Feuer aus, welches, angeweht uon einem furchtbaren Orkane, bald riesengroß wuchs, In Zeit von kaum 4 Stunden war ein ganzer Platz der Gebäude entledigt, und der Feuerregen strömte mit ebenso unaufhaltsamer Schnelligkeit m nördlicher Richtung über die ganze Sladt, Heute bietet Fried-land eine» Anblick, der jedes unbefangene Herz er,' beben lassen inuß; — rings um uns rauchende Trümmer, aus denen zuweilen eine Flamme zuckt z — auf den Trümmern weinende, betende, jammernde Menschen, Väter, Mütter, Kinder, oft halb »ur be-kleidet, und mancher geachtete und gestern wohlhabende Mitbürger bittet 2cn andern — um einen Rock, um ei» Jäckchen sür sein nacktes Kind, um ein wäimndcs Tuch für die erstarrte Gattin. Nach einer ungefähren Ermittlung sind a» zweihundert Gebäude v. n den Flammen verzehrt worden. Bon der moutencgriu. Gränze, 24. Jänner. Vorgestern am 12. d. M. begannen die Türken den Angriff auf Montenegro in concentrirter Weise. Der Vezir von Äntioari brach vom Gränzberge Sotter-man» herab mit 7—800 Mann, danmter 6 Tabor? (!> 800 M) reguläre Infanterie, in die Zernitschka Nahia ein und drang bis über die Ortschaften Lim-ljani, Glnbido und Plamenzi an dem Zernitschkaflnß-chen, die er niederbrennen ließ, r>or, Gegen^Abend zog er sich, von den Montenegrinern in den Flanken stark bedroht, wieder nach dem Berge Sottermanu zurück. Heute soll es deu Montenegrinern, welche sich anch ans den rückwärtigen Nahien gegen die ZeiMchka Nahia herabzogen, geümcM sein, sowohl den^,ez,r von Äntioaei ans seiner Stellung am Berge Votier-, mann zu verdrängen, wie auch den Osman Pascha uou 3c»tari, der von Zabljak mit Wl10 M. — darunter ebeufalls (i Tabors regulärer Infanterie — »n Vereine mic dem Antwarer Vezir gegen die Zer-mtschka ovcrirte, in seine ursprüngliche Stellung z»-rückzuwerfen. Omer Pascha ist angeblich mit 20-24.000 M„ darunter 42 Tabors regulärer Infanterie mit 8 Berg-geschüßen, nach Podgoricza im Moravza-Thale vor-gedrmigöli, lüid scheint von dort mit einer strategi» schen Lmksschwenkmig gegen Cettinje, den Halivtrtt der Montenegriner, vordringen zu wollen, wohm mittlerweile auch der Vezir von Äntivan uud Oima» Pascha gelangen sollen. Die Türken führen einen Vertilgungskampf und schleppen Francn und Kinder der Montenegriner ans den verheerten Ortschaften nach linkisch Albanien, D>e Montenegriner wehren sich mit dem Muthe der Verzweiflung, obgleich ih,-en daS Terrain in dem untern ebenen Thale der Zernitschka nicht so günstig ist, wilder rückwärts liegende Theil dieser Nahia, wo der Kampf sehr hartnäckig und mörderisch für die Türken sein dürfte. Der Wojwode von Grahovo hat bereitS seinen Rückzug nach dem oberen Theile des Cattareser Kreises bei Dragalj herein angekündigt, wen» er, obgleich von den Montenegrinern unterstützt, besiegt werden sollte. Dort könnten sich leicht ernste Ereignisse vorbereiten. Die österreichischen FortS an der türkisch-albane-sischen Gränze sind in einen, tresslichen Vertheid,-gnngSstande und bewunderungswürdig ist der gute Zn> stand, der in denselben dislocirten Abtheilungen von Heß Infanterie und dem 13. Iägerbataillon. Der Pflichteifer, mit dem sie ihre gegenwärtigen beschwerlichen Dienstleistungen und maunigfachen Entbehrungen ertragen, steht auf gleich rühmlicher Stufe mit der loyalen Vravour der wackern Pastrovichianer, die ans eigenem Antriebe zahlreich und gut bewaffnet herbeieilten, um die ganze Gränze gegen türkisch Albanien sorgfältig zu bewachen und vor jeder Verlegung zn bewahren. Ein neuerer Bericht vom 19. d. M. will wis» sen, daß die türkischen Truppen auf ihrem Wege von Antioari aus in die Niecska und in die Zernitschka Nahia keine» Widerstand gefunden haben. Die Dörfer Klisichi nnd Boglievich sind hierbei verbrannt worden. Die Einwohner von Karugha nnd Plamenzi zogen sich in ihre Häuser zurück, bereit, dieselben zu vertheidigen, wurdeu jedoch von den vorbeiziehenden Truppen nicht angegriffen. Die Einwohner von Glnbido habe» lebhaften Widerstand geleistet. Bazar Vir, welches vo» der Seeseite angegriffen werden soll, vermag nichc, sich in der Ebene zu vertheidigen, und wird die Waffen strecken. In der Gegend oon Vie-lopaolichi mnß etwas vorgefallen sein, weil der Fahnenträger Peco Tomou Petrovich ans Gajegnssi dort umgekommen ist. Näheres ist bis jcht nicht bekanut. Grahovo wurde noch nicht angegriffen, Bei einem Treffen zwischen den Grahovanern und türkischen Trnppen in der Nähe von Niciaue am 12. gab es auf beiden Seiten einige Todte und Verwundete, doch mußten sich die ersteren zurückziehen. — Am 13. vermochten die Tüeken auf Plamenzi vorzudringen. Den durch 400 Mann aus der Nahia Niecska verstärkten Montenegrinern gelang es aber, indem sie ans der Defensive bald in die Offensive übergingen, die Türken zurückzudrängen. Der Versuch eines Angriffes auf das türkische Lager hinter Baraghe blieb ohne Erfolg. In Bosnien und der Herzegowina zeigen sich die Muselmänner in diesem Augenblicke übermüthiger als je, und erlauben sich allerlei Velationen und.Grausamkeiten gegen die armen, wehrlosen Rajah's. Fürst Danilo und sein Oheim Pero Tcwov Pe-trovich befinden sich in Cettinje. Die in der Bai von Autivari am 11. d, M. angelangten 3 türkischen Kriegsschiffe sind: Die Dampf-fregatte Saiti Hadic, befehligt von Ismail Bey, die Dampffregatte Megidi«, befehligt von Mnstapha Bey, und der Kriegsdampfer Tormiero Erogli, befehligt vo» Mehemed Bey. Sie haben 2000 Mann reguläre Truppen ausgeschifft. Am Bord der ersteren Fregatte befand sich Achmed Pascha, dem die Division untersteht. Deutschland. Vreslan, 22. Jänner. Ueber das bevorstehende Leichenbegängniß des hochwürdigen Cardinal-Fnrstbi-schofs von Breelau erfährt die „Schl. Z," vorlänfig Folgendes: Kommenden Dinstag Abend mfft die Zeiche des hoben Verstorbenen, begleitet vo» dem hoch-würdigsten Hrn. Weihbischof Latnssek imd dem Hrn. Domcapitnlar Nenkirch, aus Iohannesbera l)<« ein; jedoch ist es noch «"gewiß. °" die Ueber »hrung ans der Eisenbahn ooer auf ordentlichem Wege bewirkt wird An der Gränze des W.lck'l',!des der Stadt, resp ' anf dem oberschlesischen Bahnhofe, wird sich die lwchw Psarrgeistlichkeit zum Empfange der irdischen 5",nlle ihres geliebten Oberhirten versammeln und dieselbe feierlich durch die Stadt auf den Dom in die lZatbedrale gleiten, Mittwoch ftüh 8 Uhr beginnen cie Tranerfeierlicbkeiten, worauf die Beisetzung in der Grnft der Domkirche erfolgt. Eine heute aus Prag hier eingegangene telegraphische Depesche stellt daS Eintreffen Vr. Eminenz des Cardiual'.Erzblfchofs von Praq, Fürsten von Schwarzenberg, in wahrscheinliche Aussicht, Das Trauergelüute findet i» allen katholischen Kirchen täglich 3 Mal Statt, und zwar Morgens um ? Uhr, Mittags um halb 1 und Nachmittags um 4 Uhr. 8« Frankfurt a. Vt , 17. Jänner. Auf einen zwei-ten Antrag an das Presbyterium der hiesigen sogenannten deutsch-katholischen Gemeinde, wegen deren Selistauflosung ist ein ganz bestimmter uud einstimmig beschlossener, ablehnender Bescheid erfolgt. Das „Frankfurter Iourn," versichert, es sei im Stande, die „zuverlässigste Nachricht" zu geben, daß die Verhandlungen der oberrheinischen Bischöfe mic den Negierungen der oberrheinischen Kirchenprooin; als abgebrochen anzusehen, n»d daß die Bischöfe ron ihrer ausgesprochenen Absicht, im Falle, daß ihre Desiderieu nicht in kürzester Zeit die staatliche Genehmigung erhielten, vi'li tuoli rorzuschreiteu, als »renn jene Genehmigung ertheilt wäre, gänzlich znnickgekommen seien, F r a n k r c i ch. Paris, 20. Jänner. Die Nachricht von der Empörung der Deportirten in Cayenne scheint sich vollständig zn bestätigen. Es wnroeu bereits mehrere Truppenabtheilungen nach dem Schauplatz der Insnr-lection abgeordnet; der bisherige Generalcommissar Sarda-Garrigga ist abberufen. An seine Stelle tritt Hr. Fouchiron, ein Verwandttr Bugeaud's. Die Börse hat sich heute oon dem panischen Schrecken wieder erholt, welcher sie in den letzten Tagen beherrschte. Die Nenten hoben sich um Einen Frank. Man erwartete ans Anlaß der Vermälnng des Kaisers zwar eine allgemeine, aber an Bedingungen geknüpfte Amnestie, Das Gerücht, daß General Caurobert, an der Stelle des Marschalls St, Arnand, das Kriegsmini-stecium übernehmen solle, qewinnt an Bestand. Man versickert, daß Montag Abends, an welchem Tage der Heirathöconlract des Kaisers nnter-zeichnet worden sein soll, anch das Aufgebot der Mairie des ersten AnondissementS überschickt wurde, damit bis Samstag die gesel'liche Frlst verstrichen sei. Auch spricht man dauon, daß diese Vermalung den diplomatischen Corps angezeigt und von den Mitgliedern desselben bescheinigt worden sei. Die Braut deS Kaisers besiltt ein jährliches Einkommen von 80.000 Fr. Eiu kaiserliches Decrec vom 13, Jänner bestimmt vom 1, Jänner den Gehalt deS Erzbischofs von Paris anf ül),U00 Fr,, den Gehalt der Erzbi-schöfe anderer Didcesen anf 20.000 Fi., nnd jenen der Bischöfe auf 12,000 Fr. Ein ferneres Decret enihalt die Annahme des Entlassungsgesnckies des hochw. Hrn, Bischofs von Chartres, Clauscl de Montais, Der „Mouiteur" veröffentlicht einen Brief des Hrn. Sobrier, welcher in der Februar-Revolution sich der Polizeipi'äfectur bemächtigte, sobin eine Suc-l'ursale derselben anf eigene Faust gründete, nnd als ßhef der Montagnards nnd Redacteur des Ionrnals „Die <3ommuue von Paris" dinch seine eitremen Maßregeln nnd Tendenzen sich bemerklich machte. Dieser unbezähmbare Chef der Februar-Barrikade» erkennt in besagtem Briefe die neue Ordnnng der Dinge mit Enthusiasmus au. Der „Moniteur" bemerkt, daß Hr. Sobrier bereits begnadigt werden sei. Es wird auch die Begnadigung Naspaü's in Aussicht gestellt. Mau kennt dießfalls die näheren Umstände jedoch noch nicht. Paris, 21. Jänner. Der „Constituticnnel« meldet, daß die Civilhcirat des Kaisers am 29. d, M. !» de» Tnilerien, die kirchliche Trauung aber am 31. in der Kirche „N»''tre-Dame" Statt finden werde, wo schon jept die glänzendsten Vorbereitungen getroffen werden. ES scheint fast gewiß, daß die Trauung des Prinzen Napoleon Bonaparte mit der Prinzessin von Wagram gleichseitig Statt finden wird. Der Kaiser soll die Bekanntschaft deS Fräulein vou Montijo schon vor 1848 in England gemacht haben. Der Barer derselben, Graf von Montijo, Herzog von Pennaranda, damals Graf von Tlieba, nahm znr Zeit des spanischen Krieges für die Franzosen Partei. ArtiUerie-Oberst in der französischen Armee, verlor er bei der Ecdlacht von Salamanca eiu Ange, und eine Kuqel zerschmeltcrre 'I'M daü rechte Bein. AlS Kö»ig Ferdinand >'Il. den Thron bestieg, fam er nach Frankreich, nalnn Dienste in der ftanzö-sischen Armee, zeichnete sich im Feldzuge von 1814 anS, lind wurde vom Kaiser eigenhändig tecorirt. Bei der Vertheidigung von Paris übergab ihm der Kaiser d,e Tracirung der Fottificaiionen der Hauptstadt, und an der Spipe der Schüler der poliMch»,-schen Schule vertheidigte er die Vchanzen von Saint-Ehaumont. In Algier beschäftigt mau sich seit einiger Zeit allgemein mit der Gnindnng von Departemeofalort-schafteu. Iedcs der 86 Deparleiuents von Frankreich sollte in Afrika gewissermaßen seine Vertretung finden. Gegenwärtig wird von einem gigantischeren Plane gemeldet, nämlich von der Absendnng von 1.'!0,0l)0 Colouisten dahin, mit einem Kostenaufwande von .M» Millionen Fr. Die Nachricht von der Revolie der Strafcolo-uie in Cayenne hat eine nnr sel,r schn'ache Widerle- gung gefunden. Die „Pafrie" will nämlich melden, daß die Regierung von dort befriedigende Nachrichten erhalten habe. Nach Berichten aus Tunis hat der Bey die Hälfte seiner Truppen verabschiedet. S p a n i c n. Madrid, 1«. Jänner. Ihre Majestät die Königin legte heute unter den gewöhnlichen Formalitä-teu den Grundstein deö Hospizes der Prinzessin, dessen Van sdmit begonnen ist. Die Munster und eiue Menge von Geladenen wohnten der feierlichen Ceremonie bei. Professor Dr. Sohncke in Halle (Mathematiker) ist «lach längeren beiden in Folge eines Schlagflusses gestorben. Im December v. I. starb in Madrid eine Oesterreicherin, die Tochter des im Jahre 1783 verstorbenen k. k. Hofrathes Ritter v. R a a b. Sie hei-ratheee im Jahre 1787 den kdn. spanischen General-director der spanischen Bergwerke in Amerika, Don Fansto del Äjhuya, und reiste mit demselben nach M«iko, wo sie 30 Jahre lebte. Als ihr Ehemann in Folge der Resolution Meriko vcrließ, kehrte sie mit demselben nach Europa zurück, wo ihm wegen seiner Verdienste von der spauischeu Regierung die Leitnng der Bergwerke in Spanien aufgetragen wurde. Nach feiner 10jährigen wirksamen Thätigkeit in diesem Amte starb er, seine Witwe blieb dort mit ihrer Tochter, welche eine zahlreiche Familie hat, bis sie im Monat December in sehr hohem Alter, allgemein betrauert, dahinschied. GroßbriUnnncn und Irland. London, 20. Jänner. Die „Independ, belge" läßt sich eine wichtige Mittheilung macheu. Lord John Russell winde oie oon ihm ils Franzose prasentirt und auf das freundlichste empfangen. Jeden Abend kehrt er an Bord des „Labrador'" zurück, und niiro in ein,-gen Tagen n>'ch scincm Sessmimungsorte Hrussa ^dgclicn. Telegraphische Depeschen. — Turin, 22. Iäüntr. Der Senat hat fünf Artikel des Gesetzentwurfes wegen Beseitigung deZ Sclavenhandels genehmigt. Die D.plinrlcnkammer hat .!2 Kategorie» des Ausgabeududgels des Mini-/ieriums der öffentlichen Ardeilen angenommen. — Oin Artikel der amlliche» ,,Gazzella pitwoutese" spricht sicb in sehr tadelnd« Weise über die, von den raoicalen Türmer Blätter» gegen bcnachbatte aus» wärlige Mächte, deren 3!egeute» und Hcere geführte Sprache aus — Nom, >9 Jänner. Die bevorstehende Abberufung des Generals Gcmeau hat Sensation ge-macbt. lUor cNicln'n Taocn ward eine außerordentliche Congregation der Cincinäle zusammenberufen. Der Gegenstand ih'cr Verhnndlung blieb gehcim. Man vermulbcl indeß, d^ß ^ sich um eine neu? territt'sxile Ointheilung des Kirchenstaats und um oie kirchlichen Angllcgenhciicu von Baieru gehaii- ^ delt habe. — Paris, 23, )ä'n»er. Der heutige ,,Mo-niteur" demcntirt die Ministerwechselgerüchte, .- Paris, 24. Iänmr Zu Folqe des »Mo. niteur" wu0 rie Trauung des Kaisers am 30, d, in der Kircbe von Notrc-D^me vollzogen werden. — Paris, 25. Jänner (l> Uhr Nachts), Prinz Napoleon ward zum Divisionsgcneral, General Negnault zum !Uiccpscis!dcnten des Senats cr-nannt. Der spanische Gesandte wird den Ebecon-tra,t ccs Kaisers am 29, i„ ^„ Tuilerien mit un-tcrzlichnen. Das Gerücht wegen der -Ncrmalung des Prinzen Napoleon mit der Prinzessin von Wa> gram ist grundlos. — Madrid, >8, Jänner. Das Madrider Wahlcomilr wurde aufgelöst; Veisammlungen von mehr als 2« Ptlsoncri siud oeibote» wurden. Telegrafthischer Oours ° Bericht der Staatspapiere vom 26, Jänner 1853. swatsschiild^rschreilmng« zu 5 >>Cl, (i„ EM,» 9l l/l« detto , ., ^ i/2 » , 8n!es>e!> mii Vcrlüsttiig u.I. ,8.'!^, sin'5U«ss. dctt° dctt° 1839 , „ 250 „ 138 7/8 für 10» fl. l.ttl«^ 4. ........... 9^V» 5V» 18Z2.............943/16 «>inf.A>!is!i, vr. Sliick 1353 f>. in V, M. ?lctie„ dcr Kaistr Ferdinand« «Nordlvih» z„ l0NN ff, «, M....... 240N il, >>, <5, M. Acticn der Wien Gloggnitzcr-Ciscn- l'ahn zu Z!>» st. E, M.....7!U 1/4 sl. i» C, M, '.'lVtien drr öffevr, D°»a»-Dcnnl'sschiffsahrt zu 5Nl) N. C, M...... 748 ff. in L. M. Wechsel - (5ours vom 2ss, Jänner 1853. «51 !/2G. 2M°,mt. ^!«g'!>!,r8, ,i,r <<«> <"„lt»„ «,,r,, <«,iid, 109 1/4 Ns°. ^<,r,'fur!a,V>,, , si,dd, V«°) e!„s-Wnhr, i„> 24 >/2 ft, F„ft, V„ld,> >N8 2 2M°,mt. i',!!!!'!-,,, für ! Pfu,,!? Etrrliini, <Ä,il!>m I<)-^'<7 3 Monat. Mailand, für 3(1!» Orsterrcich. ^ilt, Guld, 10!» 2 M'ü.,l. I!»r,,, , , G„>d, 128 3/8 2Mi'„,ü. W ° t d - »„d Sill' er«/4 Getreid - Durchschnitts - Preise i» iiaibach ani 2/, Iäiüier 1853. Marktpreise ! ^IN«- Ei» Wiener Metzen " ^ fl, j ^TT^j fl, ^ kr, Weizen . - - < 2« 4 ^ Hururutz ...—-. 3 20 HcUbfrucht . . _^ ^ 3 54 Horn . . . . _^ ^_ 3 40 Gerste .... 2 56 3 — Hirse ....—— 3 — Heide» ... — — 3 __ Hafer .... 14« l 46 der hier Ällsteku»l>»enen u«d 2lbnereiste«. Den 25, Jänner l8Z3. Hr. O' Byan, spamsch.'r Oberst! — Hr. Conte Pozza, Patticolier; — Hr, V>doli, Handelsmann, — »nd Hr. Dais,!, Besißf^, a^e 4 yon Tnest nach Wien, ^, .yr. Bambuci, Pal'ticulier, von Triest „ach W.nasdi„. —Hr. F"va, P^fessor; — Hr, Globozh-nik, Handel^ma»"! — Hr, Fror»',, P,ival,er ; -^ Hr, Noc, Maschinist; ^. ^,.. Wciütiaub, Ha„de!s' , mannogatti,!, — u»d Frl. Emei'mam,, Hauptmanns-ochter, alle 6 uo„ Wien nach Trieft. Z? 113. (2^ ' " Die Unterzeichneten zeigen hirmit crgedenst an und finden sich veranlaßt, die hohen Herrschaften und !'in verchrungswürdigeß Publikum ergeben? aufmeiksam zu machen, daß su >,>it einem gut affortirten Lagcr in optischen Welven hier eingetroffen. Der Besitz einer seltenen Auswahl unserer rühmlichst b.'kanntcn ge> ^n und un-gsfaßten Brillen und Lorgnetten setzt uns in den Stand, schwachschende Personen jed>. Art zu befriedigen. 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