zur Laibacher Zeitung. ^N 22. ___^^ Kamstag den 2ft. Februar 48^!^. vermischte Verlautbarungen. Kundmachung. Von Seite der Vogtherrfchaft Paternion wird in Folge KrelSamts, Verordnung vom 18. Dumber 1840, Nr. ii5>i, bl-kannt gemacht, daß, nachdem mlt hohcr Guber, N«al ° Verordnung vom 20. November 1840, Z. 2g56^, bei der Pfarrkirche St. Palet-mon 0»e Herstellung elner neuen Orgel nach der unten beigefügten Dispcsil>on bewillign worden ist, so werden d«e Liebhaber dieser Orgllherstfüulig aufgefordert, ihre schriftlichen Offerte binnen 2 MonNen portofrei an diese Vogtherrschaft einjusendln, worüber sodann der Bau dem Mmdesiforderndm ge« gen dem überlassen werden wird, daß er für die Güte, Solidttgt und Dauer der Arbeit durch ein volles Jahr mit der dar zu erlegenden Caution von 60 fi. zu haften, und dl« Herstellung bmnen 6 Monaten zu be. wirken habe. — Disposition oder Entwurf einer neuen Orgel mit folgenden io St»mmen, Manual; 1) Principal 2) Octave 5) Mixtur 4)Flöte(Mgents ltd) Gamba) 5) Gedact (Koppel) 6) FJöte (Bourdon) 7) Flöte H Fuß von reinem Zinn; 2 Fuß 0. gutem Probezinn; zfache ebenfalls Piobezinn; 8 Fuß von reinem Zinn; d,e größte !2 Pfeifen V.Holz; >ol) 8 KußTonvonHolz; >n) 6 Fuß von Holz; 4 F"ß von Holz; Pedal: 8) Subbass 9) Principalbass 10) Octavbass 16 Fuß Ton von Holz; 8 Fuß von Holz; 4 Fuß von Holl. Ferner ein dem ganzen Werke angemessenes GeHause von Fichtenholz. — Die zrvel Windläbcn ins Nunual w,e inS I'eclal von gut ausgetrocknetem Lerchenholze. — C,ne (^lIvia^i- ins Nlilnuul mit ^ vollen Ootavcn^ d. i. von 0^, eis, ä, liis, bls inS dreia»« strlchcne 0. -^ Di« (^viawi- ,nS ^eclai M't einer ganzen Octgvs, d. i. vcn o, ciä^ ^e ausge, nommen) so lange abzuhelfen, und für d,e reine Stimmung Sorge zu tragen, b»s d^s Werk ganz vollkommen und die Nachhilfe ent, dehrlich seyn rvird. — Vorherrschaft Pater-Nlon den 9. F.bruar ,8.sl. Z. 207. (2) Nr. 4335. Edict. Bon eem k. e. Bezilksgerichle der Umgcblltt. gen Laibachs wild hiemit bekannt gemacht: Iz sey in der Evecutionssäcke des Herrn Anton Acht« schin, nomine seiner Ehegattinn Joseph« Achtschm, zu Laibach, wider Jacob und Maria Anschitsch zu Stephansoolf, wegcn schuldigen^oa fi. c. 5. c.. oic Fcilbictung des dem Execute« gehörigen Mo« bilar- und Real» Vermögens, als der laut Pro« tocoll vom ,5. October 264» auf 74 ft 20 kr. geschätzten Fährnisse; dann der, der D. O. R. 6ommcnda Laibach 5uk Ulb. Nr. » dien^barcn GanzhubezuStcphanildorf«l,b<2c)n5.Nr. 7, sammt Wohn» und Wirtschaftsgebäuden, im Schäl» zungswerthe pr. ,725 ft. za kr.; der eben dahin 5uk Urb. Nr. 5 zinöbaren Ueberlandswiese, im Schätzungswcrthe pr. 22 ft. ich'/a kr.; endlich dcs eben dahin 5,,^ Mb. Nr. «33 unlerthänigen Waldantheils, im Scka'tzungsroerthe pr. 98 ft. z<) ss., rvegcn aus dem Urtheile llllo. 26. Aplil »8^0 schuldigen 400 ft. ^ ». ^. bewilliget, und deren Vornahme auf den 18 März, 19. April und i9. Mai l. I., jedesmal Bormittagü 9 Uhr in loco der Realität zu Stcphansdorf mit dem Beisätze anberaumt worden, daß die Realitäten sowohl als die Fahrnisse bei der ersten und zweiten Licilalion nur um oder über den Schähungswerth, bei te» . 116 dritten aber auch unter demselben hintangegeben werten. Die Schätzung, der Grundbuchsextract und die Licitationöbedingnisse können täglich hieramtg cingcsehcn werden. Laibach am i5, Jänner ,64». ___ Z. 2l,. (2) a Z. ^/2; Acker na Ivanolki; Acker pal! Na^um; Wiese 52 2«pu5t«m, Ulb. Nr 867. R, Z. t^t; Atker52 Duki-ilvo ^er I'uioki; Weingrund u' srei-lca«.!» ^)cr l?i>8tiiu se^i,5ub. Nrl). Nr. Ü67, R Z. ü,, fcrners Urb. Nr. ho5; Wi^se und Ackerl M:.lci, dann Bergr. Nr. L65, Urb. Nr. 1Ü5. R. Z. 576; N'iügrund, u'5r«l!i!l^li per 5trl,n^Iiim pull^lci, und Oednihsa ^2ll?.lrd«rn genannt, alles im Schätz-rrerthe pr. 52o ft. M M-, im Wege der Oxecu» ticn gcwilligct, auch seyen hiezu drei Feilbietungs« tags^hUtiae», nämlich für den 2. März, t. April, dann 5. Mai lt^» k. I., jedesmal zu den vormittägigen Amtsslunden, in Loco Sc. Bcilh, mu dem Anhange beraumt worden, daß die Pf^ndrealitäten bei der ersten und zweite» Je,ldietung nur um oder Ahcr den Scbätzungswerth, be« ler drill.'» aber auch unter demsclden hintangrgcden wclten sollen. Dem» nach werden tie kauflustigen hiczu zu erscheinen eingeladen, uni) können oie Schätzung, den Grund« buchsextract und die Bctkaufsditlnglusfe inzwischen Hieramts einschcn. Bezirksgericht Wippach am 6 December l8?a. Z. 2t2. (2) 26 I. Nr. 305L. F c i l b i e t u n g s ' G 0 i c t. Vom Bezirksgerichte W'PP^ch wird hiermit essenttich bekannt gemacht : Eu sey üdcr Ansuchen bcg Iosc^h Andlovitz, von ^osex,lic Haus-Nr. ,2, tuvch dcsscn Ccssionär Iohafin Koscher von Groß. kafchitsch, wegen ihm schuldigen 72 st. c. L. c., die öffentliche Fcildietung ecr, der,: Joseph Schua» «Uth von St. Vcith Hcm6«Nr. 5) eigenthümli» chen, zur Herrschaft Wipp>ich dienstbaren, auf 752 ft. (Z. M. gerichtlich geschätzten Realitäten, alü: Wohnhaus in Sc. Beith «ub Co«». Nr. 53, Urb. Fol. 677, Rect. Z »l?; W'essiecke i>cr läc^i, l2.,-r2L, und na Maki Urd. Fol. 90I, endllch die «ub Bergr. Urb- Fol. ,5,, Rcct. Z. 2^4, tienstbaren Gründe VoiL^n^li, u' Ol-onxali^ v«^ln, na 5i,ivi, I?2l5iicp, Vnuxliip'iud, r,a 01a rit>m. des Andreaö Vldrich uon Loshe, die wegen ihm schuldigen »7» ft. ^5 kr. c. 5. 0 , mit hierge» richllicdem Bescheide vom 3i Juli»8^0, z.Z. 20»^, bewilligte, aber systirt gewesene executive Fcilbie« lung der dem Jacob Furlan von Loshe cigcnthüm^ lich, dort gelegen, auf llgo ft. (Z, M- gerichtlich geschäht, und dem Glunobucbe Leutenburg «.u^ Urb Folio ,6, Reclif. Z, 5, Fassionü - Folio i», dienstbaren '/«Hübe, uno rückslchtlichcn Realitäten reassumirt, und die Bornahme derselben für ^cn ,6. März und 19. April k. I. iL/»l , jedesmal zu den vormittägigen Amtsstundcn in Loco Loshe mit dem Anhangt beraumt werken, daß diese PfanL« Realität bci ocr erneuert zweit«,» Feilbietung nur um oder über den Schätzwerth, bei der dritten aber auch unter demselben hmcangegeben werden walkt. Dazu wereen die Kauflustigen zu erschei« nen mit dem Bcdcutcn cingclcidcn, daß sie inmit" telst die Schätzung, den Grundbuchs ° Extratt und Verkaufsdedingnisse hicramlg täglich emsehen können. Bezirksgericht Wippach am 2a. Novembcr Z. l92. (5) aä Nr. ^7. Feilbietungs «Gdict. Vom Bezirksgerichte Wippach wird bekannt gemacht: n oder über den Schätzungswert!), bei der dritten aber auch unter demselben hmtanycgcben werden würde. Wornach die Kauflustigen hiezu zu erscheinen eingeladen werden, und die Schätzung, den Gruno«-buchsextract und die PcrkaufsbeUngnisse täglich hieramts einsehen können. Bezirksgericht Wippach am 24, October iIl,o< Das gefertigte k. k. priv. Großhandlungshaus macht hiermit auf die nahe Zielmng der von demselben zur Ausspielung übernommenen schönen Herrschaft At. Christoph aufmerksam, welche schon ' >- ' Süinstssst sm 2?. FcttlM dieses Iahls Inder Lotterie St. Christoph allein kann man ss. 250,000 oder 230,000 oder 220,000 oder 212,000 oder 2WM0 oder 206,000-50,000-30 000 -W,000 - 15 000 - 12,000 - 10,000 - 8000 - 6000 - 5000 u s. w aewinnen überdieß aber können die Gratis Gewinnst-Acticn in dennoch zu geschehenden56fürstl Esserhazy'schen Ziehungen noch weit größere Gewinnst - Summen erlangen und müssen 4«>4 Mal gewinnen ^ ' " Außerdem, daß die Gesammtgcwinnsi-Summe in Gulden OHV.OON be-siehet, hat diese große Lotterie znm ersten Male den Vortheil, daß ihre 4<»4 Stück fürstl. Esicrhazy'sche Lose als Treffer für die Gratis-Amen deigegeben wurden, und zwar in nachstehenden Nummern: Der I.Nuf gewinnt Nr, 89501 bis incl. Nr. 89519, Nr. 89521 bis inol. 89533, Nr. 89538 bis in^I. 83547, Nr. 89549 bis inci. 89570, Nr. 89941 bis ^nd. 89955, Nr. 89965 bis inci. 89981, Nr. 15478? bis wel. 154790. . . . Zusammen fürstl. Esterhazy'sche Lost Stück KOV Der 2.RufgcwmntNr.89983bisineI.Nr. 89992, Nr. 154780 bis inci. 154785, Nr. 154862bis inc^l. 154868, Nr. 154876bis inci. 154902 . - „ A<ß Der 3 Der 5.RufgewinntNr. 89993, Nr. 103884 bis incl. Nr. 103895,Nr. 154737biö inci. 154748............... „ I5 Der 6. Rufgcwnmt Nr. 172635 bis incl. Nr. 172654 « H^> Der 7.Rufsscwinnt Nr. 172655 bis Inei. Nr 17,^669 ' KH Der 8. Ruf gewinnt Nr. 154703 bis incl. Nr 154715......... " R3 Der 9. Ruf gewinnt Nr. 154724 bis inol. Nr. 15473^ ' ' '...... " Kl Derw.RufgewinntNr. 89591 bis incl. Nr. 89600.' .' .' .' .' .' .' .' .' " R« ^NI.Rusbisi^i. ') " ^.. Der71.Rusblsi^1.i00.RufgcwinntNr.154750bisw^.Nr.154779 Stück30 s " ^" Zusammen fürstl. Estcrhazy'sche Lose^Stück 4O4 welche sammt den am K5. December gemachten Gewinnsten für Recknung der Gratis-Actten deponirt bleiben; es ist daher fur das spielende Publikumganz einerlei, ob 0w gewohnTlchen und die Gratis-Gewinnst-Actien vor dem KH. December v. Z. angekauft worden sind, oder nun erst, bis 3^. Fobrnar nämlich, angekauft werden. Der Abnehmer von 5 gewöhnlichen Actien erhält eine jener besonders werth-voNen Gratls- Gewinnst-Actien unentgeltlich. Die weitern Vortheile, welche diese qro-Pe Lotterie darbietet, erweiset dec Spielplan. ' > l ^ Wien am 13, Jänner 1841^ IU«M»teI' <5s ^e«,'iL. U - - 118 — ^ Gefertigter Handelsmann in Laib ach verkauft schwarze und rothe Actien einzeln und in Parthien, dann interessante Gesellschafts - Spiel - Actien, welche aus öä Losen zweierlei Lotterien zusammengesetzt sind, nämlich „von St. Christoph und vom Himmel." Jeder der 36 Actionäre hiebei kann, wenn nur ein Haupttreffer gewonnen wird, Conv. Münze fl. 20,000 bis mindestens fi, 1333 bekommen. Die Lose von der großen Wiener-Magistrats - Geld - Lotterie sind allda auch zu haben. Joh.OV.VMutscher. Z. 202. (3) In der Gradischa - Vorstadt Nr. l4 ist im ersten Stocke eine Wohnung , bestehend in zwei Zimmern, Küche, Speiskammer und Holzlege, zu Georg!; ferner in dem nämlichen Hause ein Magazin aus drei Boden bestehend, am i. Mai zu vermiethen. Das Nähere ist im selben Hause im ersten Stocke zu erfragen. L iterarische Anzeigen. A 132. (3), In Carl Gero ld's Buchhandlung in Wien ist so eben erschienen, und daselbst, so wie in allcn Buchhandlungen dcr Oesterreichischen Monarchie zu habcn, in Laibach bei Agnaz Alois Odlen v. Nlemmayr, Buch-, Kunst- und Musikalienhändler: Systematische Darstellung Ver Gesetze über die höheren KtuVien in den gesammten Deutsch-ItalienischenProvinzen der Oestcrreichischen Monarchie. Von Wtilhelm lllnger. Doctor d«r Philosophic und der Nechte, o. ö. Professor 0«r Philosophie am r. k. Lyceum zu Laibach. Zwei Theile mit einem Repertorium. K?. 6. Wien 'L^o.PreiS 6 st. 6onv. Münze. De» Herr Verfasser gibt hier eine Darstellung ««» ttber die sogenannten Zacultätg- oder Univer« sitäts» Studien in Ven Deutschen und Italienischen Provinzen der Oesierreickifchcn Monarchie von dem Regierungsantritte der Kaiserinn Maria Theresia bis auf die neueste Zeit erflosscnen Gesetz?. Gs umfaßt dieses Werk die sämmtlichen An« ordnungen, welche sowohl die Studierenden, als auch die Pflichten und Begünstigungen der Profes« nesor, so wie den AmtSkreiö der Directorate und der t. k. Länoerstelicn hinsichtlich der obligaten und freyen Facultäts» Studien (der philosophischen, me-dicinifch. chirurgischen, juridifä-en und theologischen Studien) in ihrem ganzen Umfange betreffen, also auch hinsichtlich des LchrcurscK für Ingenieure und Architect?«, und der Zeichnunggschulen in Italien, hinsichtlich deK protestantisch. theologischen Studiums, so wie die gesetzlichen Bestimmungen über die Pharmaceuten, Hebammen und Thierarznei« Institute. Alle Gesetze werden wörtlich so angeführt, wie sie von Allerhöchst Sr. Majestät oder von den hohen und höchsten Behörden erlassen wurden, ja sogar die für die Italienischen Provinzen besonders erftossenen in Italienischer Sprache. Die Darstellung dieser Gesetze in einem Sy» sieme gewählt eine leichte Uebersicht der großen An-» zahl derselben. Dem richtigen Verständnisse dieser Gesetze kam der Herr Verfasser theils durch auö» drückliche eigene Erklärungen zu Hilfe, theils durch die angegebenen, zur Erklärung der einzelnen Ver« ortnungen dienenden Beziehungen derselben auf einander. Durch die Verfassung eines aNe mögli, chen auf diese Gesetze bezüglichen Fragen beantwor« tenden alphabetischen, und eincö aNe hier erschei» nenden Normalien mit ihren Daten anführenden chronologischen Repertoriums wurde die Auffindung ver einzelnen Anordnungen bedeutend erleichtert. GS kommen daher diesem Werke Vollständigkeit-Gründlichkeit und practische Brauchbarkeit in so ho° hem Grade zu, daß uns gewiß jeter sachkundige Leser beistimmen wird, wenn wir diese in ihre» Art bisher entbehrte Bearbeitung elnes der wichtig, sien und umfassendsten Zweige der politischen Gesetzgebung nicht bloß allen Männern vom Fache« fondern dem Publikum überhaupt, als eine in glei. chem Maße sowohl wünschens. als dankenswerthe Erscheinung im Gebiethe Ver politischen Gesehkunde empfehlt«'