Mbacher Mung. Nr. U)9. «, li. holy, si, 5 «». ss»s die HnNtNnn« in» Ha,i» yalbj, .'« ll. Vl!l dn Pofi >an»j fi »5. hall»! 7 5.,, Fmtag, 36. Juli. lttitt. Amtlicher Theil. Se. l. l,nd l. Apostolische Majestät haben mit allerhöchster ^ulschln'smng vom !7. Juli d. I. den Wauzlath >tarl Fveiherru v. Czörnig zum Ober slnanzrathe bei der ^inanzdirection iu Triest allergnä» "gst zu ernennen geruht. Pretis m. p. , llm 24. Juli 1878 wurde in der l. l. Hof und Staats Mlcktlfi in Vien das XXXI V, Stiicl de« Neichilsscsel.'l'latti-s, vor "Ufiq blos in der deutschen Ausstnde. cmOgl'n.sbcn unb ver» Tll«s,lbe enthält unter: Ar, l<5. den Erlcch des ^iiinnzminist<-ri,ims vom ll Juli !8<«, zur AoUziehung dr6 die Verordnung de» Justizministeriums vom 16 Juli !h?8. bltrrsfent' ^'smeinde Bartne zu ». drm Sprcnqsl ds !>,ss in l^nlizis,! ^ ^l»? die '.'' 'I? Juli 18?» : l s^, BI, in vom l. Nufiujt !878 llNsssjansicn ill Uii' ,>h! wild („Vr ^Iss " Nr l,>en der radicalcn Partei Whiedener alK l^ cliuug zu uehmen. Der ""Uitto" demlutilrl nldirrll o>e von dem „Al'lNire" ^ ber „Pelscvcrauza" gebrachte Nachricht, das; das "binett eher entschlossen sei, se>ne Demission zu a.el,en, ^ sich zum Werlzeuqe von Piäventivmasnegeln zn 3"hkn. Das mlnlslericllc Blatt jagt nämNch in einem Mel. in welchem es für die viothwcndlgleit plaioiert. ^ Versammlungsrecht unverjchrt zu erhallen, daß 3 ^rgierung fest entschlossen sei. jede die öffentliche . "he s'lmend'e Demonstration durch strenge Maßregeln 3 ^hindern und durch Agitationen sich die sirund ^tlich^n und loyalen Beziehungen mcht trüben zu l^ln, welch«- zwljchen Oesterreich-Ungarn und Ilalien ^ichr» Tli« Sistem der offenen ^rcundjchast llnd s!^Mfii ^i'njpiratlon passe für schwache und nicht ^starl,- Kumten. Der ..Diritto" gibt gleichzeitig zu ^khen. ^ß es sich bei den gegenwaillgen Ä«^ ^n vielfach nur um elne Action gegen die '^. ^""g handle. - h "Uch die meisten Wiener Vlättcr beschäftigen sich .' b?r wachseildell Agitation in Italien und den ^ Desterrcich « Ungarn gerichteten Kundgebnngen daselbst, !cren mit gr >er ge ringerei ' . ie, aber alle l....... gleichen Entschieden!' n. Die ^^i»ln ,iül hiesse" hält diese Demonstra-tionen für dicht an jener Grenze anqelanq?, wo sie aufhören, glnchgiltig zu sein. Es 5 ^'egierunsl, die bei ihr beglaubigten V'.'.^............ Machte zu schichen. Wenn das Kabinett ^airoli dies nicht vermag, so werde nichts ül»rig bl '— ' ' es feine Entlasfnnq nehme. Die italien^ entschuldige sich beständig in Wien. aber sie müjje mehr thun. Das „Fremdenblatt" hebt dl-n Abstand an poli tischer Reife zwischen dem französischen und dem il lienischen Volle hervor. Die Franzosen haben > Oriente weit größere Interessen zu vertreten -aber sie dämpfen ihren Unmutl). Das gem verurtheilt zugleich auf das härteste die ,n , >g vom I!»;. Juli im englischen Oberhaufe d«."> ^lid Derby verübte „Indiseretion", welche den Zweck ver-' < habe, l>ranlreichs Mißtrauen gegen die engllfchc ^erung hervorzurufen. Die „Deutjche Zeitung" vermißt jede halbwegs liaeptable Rechtsgrundlage für die italienischen ^or derungen. Weun man weder ein Recht auf etwas habe. noch die Macht, es an sicl unendlich silbern, fo laut darnach -sll" .^iinderlranfheit. die Italien zetzl durch-! zum > , ,be. ' Die ..Tagespresse" will das italienische Kabln für den Ursprung der Bewegung ^' ' machen, da letztere auch gegen dir sei; wol entstehe aber die ^rage. ol,, jie »>« U' der Agitation jenen Grad v>m ^ni,,n.> an di^. ^,,>, lege. welchen die internal! in und die dem eigenen Lande qegennber ei!)!,,a)!!,. Das „l5sl>abl!itt" ist ülxrzengt. hinter der im auch die Regieruna. Qefterr» befestigen und in driest und ^»^lül» ^i»i,l'il^ uu» mustern. Die „V >i ,.!lif!ch, l> . / illk ,,m; Italiener leben. D,e ..Raubgier m n stalt" fei es, die sich i- ^'-''...... >ni ^.l>l, treibe in Italien ein lv mit dem i^euer. Die »Morgenpost" räth. Oesterreich solle sict, bei. ii vorsehen, Eie besorgt ein russo ^ s ^..ildnis ." ' " ^sftsrreich. Sie empfiehlt s>", '<^n<>lz mit den hten. Das Urtheil Rußlands bbcr vcn ^erlinel ^crttast sehr ! bemerkt werden, daß sich nachgerade ein immer .., , . ,.------- . '.n Verrra < > -^ '. lMd d Sprache der > gere und leid ^ ,, wesentliche E» >>ng dar aber doch !gen der dortigen l>ig" vom A». d ^i schreil.i. ,,<^s di" " ,^ l»er t'-— '...... gresse qejaßten !ft 'it. so n nach ( hohe dere,, glauben noch immer, daß, ! jowl'l lNl ',< für c, ^,, '? , IM!' .........., —......«>., —..........,, ,,, .....»- i sich vcwuht jeln. wa» man durch den und ' ! w,rd." — ' I' rft der Vchtz»" , oder vielm!- , . ! wild, lVüM ........., ! der Au . da da» ^ l chen den bei tlhcljchl." In demil-niam Tbl-ilc der riiMsckl-n ^sl-sfs, welche Mit dem ! si''> '-'" nü, l" ! Der , l llegl. fur angezeigt, nur d,e Folgen des Kongresse» Feuilleton. Kinderftindc. lSchluh) ^liitnf ^ "^^ verw"-'-" ^!'rm der brandigen Bräune Eis. ^nnchlual lii irrin des Schavlnck^ vor. "leisj / u, g,i,iz äl>»Iill>I s r Bläuue im Halse ihre Geschäfte, ob- !0l,f„ ^ > ',.^<- belannl sind. daß auch ältere H' Andts^!" iiranlhelt zum Opfer gsfalleu sind "" rin- '" ""'" ^ "^schiedensteu ^rad.' bsol'al1>lol, ^>Ndr ""b derssll^n ^iniille nnro ma» be» emeu» ""» drr ^/"" ''^' ""^ ""^ lcije Trü- !^ Halse l ""'""'"'"'"" verursachendes Häntchen ^>!ids< "'"'."len. das nach kurzer Zeit wieder ve, Ml^che ^. " ' von diesem eine ^dkliijf '"lt die braune ^f: di«. ,) ' uns meist ziemlich gutartig . l dir '<„ - '..ljenen ist eine sehr bedeut^' C^ Uidll^ ^ 'lnmrr noch h.n.s^ q.,,,,^, w, k'K'und^ H w^^ erlöst w.rd^ ^ Man k..>. . '. ^.......' "">>> mind- ' ' '^" durcd ^' ^ lichter ,n da» Unglück. . ^ "ngs^<.,t als unvermeidlich'vorausgtjcht!,,. als wenn ein gestern noch von l^< " > - ' ' ttmd h,ute ohne jede belnnnte V ittahre ! wirken > leichten ','mmen ^»ilefene nach Mo naten l>^.,> ,>.> .l,,>>.> Veranlassung an Muskel lähmunqen erlranlen und in kurzer Zeit unter ltr es be» der Tiphlhirilis m>< emer ^ thun haben. Wäre sie eine örtli^' müßten mit der .Hebung der öri ni^nzen, , lange auf! ...............,.....>. ^...,.,......... .,^.,..'>.len könn!''' ^ fragen wir nun. was die Medizin im stände gegen d,e b>, ' "' üs z»l leisten, so 1!"ä ssihss >, ,,, sl) gll'ß dl> " ? m dlrsrm ^aUt' sein mag, > q der» ....... .ls jetzt leine besonders ftlücl..v.,> ,,i, D^' Mittel gibt e» wol eine Legion, aber sie haben t ......,...;!!. lleinf .>,,, >,, die alle zehn Minute- znlen v< ,.c...... <»> .. ,, l spil^c hyptaN m emcm i^lujr Wasjer, bat der Erkrankt» ' er sie für ihn befll ' ' ^ " jeder Art. n>^ s>, dr: .. nnr »hi /«,, ^l> , damit llüi, !>i'' ,'">!'s^ einen <>. > ia die Krankheit e«n, c ihr i wacht. n> ^en der ........,..„ i, ,....l, ;, lemer sei», i-n von o»ejer Htrankhe«« l»f' ?4Ns n Erwägung zu ziehen, statt die vollzogene Thatsache u kritisieren. „Diese Folgen — führt er aus — ind zweifacher Art: unvermeidliche und wahrschein-iche. Zu der ersteren Kategorie gehört die Ausfüh-uug der bereits garantierten Kongreßbcschlüsse. An »er- Donau gibt es zetzt drei miubhängige, rechtgläu-nge Fürstenthümer, von denen zwei slavisch sind. In Uulgarien wird die constituierende Versammlung tagen, lul das Fürstellthum zu organisiereil und den Herr-cher zu wählen. Die Donau hört auf, vom eisernen tHore bis zur Mündung ein türkischer Strom zu sein. i)a» Rußland idb»^ abgenommene ^and tritt wieder lnur russische Herrschaft. In Ostrumelien wird ein hristlicher Generalgouverneur eingesetzt, der von Europa lestätigt wird und fünf Jahre lang nicht abgesetzt verden kann. Was die wahrscheinlichen Folgen betrifft, o steht Batum in erster Reihe; es wird mit dem tage der Ratification des Berliner Vertrages eine ^usstsche Stadt, ein Widerstand der Lazen gegen die öcsitznahme Batums wäre Aufruhr und als solcher >u behandeln. Internationale Verwicklungen würde >as kaum zur Folge haben. Dagegen tann die Be« etzung Eyverns England in Zerwürfnisse mit andern llcächten bringen; endlich kann auch die Weigerung )cr Pforte, eme Verbesserung der griechischen Grenze lorzunehmen, emen bewaffneten EonfUct in Thessalien hervorrufen." In allen diefcn möglichen oder wahr-jchcmllchen Folgen des Berliner Tractates liegt aber, lchllekt der ^Golos", nichts, was Rußland besonders lmangcnehm sein könnte. Tic wcbietsverauderungcn in Europa. Die durch den Vertrag von Berlin ill Europa geschaffenen Hebietsveranderungen stellen sich in fol-zender Welfe dar: Was zunächst die europäische Türlei betrifft, so hat dieselbe wol die größten Verluste erlitten und lst von chren 17 Quadratmeilen auf 3«67, von I!) ^lillronen Euüvohner auf 0'/, Mrllumen herab-gefulllen. Dabei ist das lünftlg unter einem chrlst-llchen Statthalter autonome Ostrumelleil,mtt 0^0 Qua-oratmellen und I Mlllwn Einwohnern der Türkei zu-zerechnet, der Verlust der Oberhoheit über Rumänien und Vertuen mcht m Anschlag gebracht worden. Das «eue Fürftenthum Bulgarien darf trotz der Unterstellung unter den Sultan der eigentlichen Türkei nicht mehr zugerechnet werden; es umfaßt iib^ Quadrat-metten ullt 1.700,000 Einwohnern. Unter den letz-terell besinden sich nicht wemger als 0«0,0> Einwohnern und toulmt jctzt auf '.»'^ Quadratlnellen unt clrca 1.64^,000 Einwohnern, hat also l>»> Quadrat-meUen und d4,(XX> Emwohner mehr bekommen als ihm der Friede von San Stefano zuwies. Endlich Montenegro ist von 75 Quaoratmellen auf l^ Quadratmellcu ulld von 17<),(X»0 Einwohnern auf 2^i0,(X)0 Emwohner gekommen. Oesterreich occu-piert in dem mcht an Molttenegro abgetretenen Thnle wird, so möge dieser sofort strenge isoliert werden. Sem Glas, sem Gössel, sem Waschgefäß, sein Handtuch sollen erst dann wieder zu den übrigen gelegt werden, wenn sie durch eme concentnerte Lösung voll Earbol-säure geremigt worden sind. Hat er das Krankenzimmer verlassen, so ist es auf 24 Stunden abzu^ sperren und während dleser Zeit Schwefel darin anzuzünden, damit die sich entwickelnden Dämpfe der schwe-fetlgeu Säure auch die verborgensten Winkel durch-dringen uild die zurückgebliebenen Ansteckungsstoffe zerstören. Aber auch der freie Verkehr des Genesenen mit semer Umgebung bedarf einer gewissen, nicht zu kurz bemessenen Pause. Es sind Fälle bekannt, wo noch am zehnten Tage eine Uebertragung der Halsbräune ei folgte. Glücklicherweise scheint es, als ob die gegenwärtige Halsbräune-Epldcnue bereits ihren Zemlh überschritten hätte. Während sie anfangs ungemem gefahrbringend auftrat und fast alle von ihr Befallenen starben, ist jetzt das Hcüungsperzent em sehr günstiges und dle Zahl der Erkrankungen zwar noch immer eine bedeutende, jedoch die Zahl der Todesfälle geringer gc, wurden. Dlcfe Sunlptome deuten darauf hm. daß daö Gift der Seuche m seiner fortwährenden Uebcrtragung von einem Kranken auf den anderen allmälig an Intensität verloren habe und wir hoffen dürfen, in vicl lelcht nicht zu ferner Zeit wieder von der Halsbräune ganz befreit zu weiden. »sX),000 Einwohner, außcrocm in Europa Beßarabien mit den bekannten geographischen und Bevölkerungsziffern. Endlich England bekommt Eypern mit 173 Quadratmeilen und I5i0,000 Einwohnern. Zur Situation in Konstautinopel. Ans Konstantinopel kam diesertage die Meldung, daß 1K rusfijche Infantericvataillonc mit zahlreicher Artillerie Schumla besetzt haben. Auch mehrere russi» sche Zivilbeamtc haben dort die Verwaltung von den türtischen Zwilfunctionären übernommen, welche sich nach Varna zurückgezogen haben. Ueber die Räumung der russischen Stellungen vor Konstantinopel, welche erst nach der gleichfalls bevorstehenden Räumung von Varna seitens der Türken erfolgen soll, wird gegenwärtig lebhaft verhandelt. Türkischcrseits wünscht man, daß die Rüsten sich bis auf eine Entfernung von 24 Stunden hinter Tschataldja zurückziehen und letzterer Ort für neutral erklärt werde. Die Russen hingegen wollen sich nur auf eine Stunde Entfernung uull Tschataldja zurückziehen. Die betreffenden Räu-mungsuerhandlungcn werden, wie weiter signalisiert wird, von den Türken mit einem gewissen Mißtrauen geführt, welches in dem Verdachte wurzelt, daß die Russeu nur in den Besitz voll schumla und Varna zu gelangen bemüht sind, um schließlich ihre Stellungen vor Konstantinopel doch nicht zu verlassen. — Ueber die noch immer sehr gespannte und namentlich betreffs der griechischen Frage höchst unklare Situation in Konstantmupel weiß der dortige Gewährsmann der „Pul. Korr." unterm 20. d. M. nachstehendes zn berichten: „Man kann sich keinen rechten Begriff von der augenblicklich unter den Griechen von Stambul und Pcra herrschenden Aufregung machen. Der türtische Grieche ist ein Doppclwejen; er ist Ottomane, d. h. Unterthan des sultans, nnd Hellene, und als solcher Bürger jel«s idealen Vaterlandes, welches seinen Hauptstützpuult in Alhcn hat und dessen Vergrößerung, Entwicklung, Wohlfahrt und Ruhm jeder Grieche leidenschaftlich wünscht. In gewöhnlichen Zeiten ist der ottomanljche Grieche em friedfertiges Indlvlüuum; an dem Tage jedoch, an welchem das hellenische Vaterland gegen den Islam in den Kampf tritt, da wlrd er der unversöhnliche Feind der Osmanli?. In diesem Augenblicke sind wir Zeugen dcs letzteren Phänomens. Heute gibt es keinen uttomanljchen Griechen, bei welchem mcht der Haß gegen den sünfhundert-jährigen asiatischen Bedrücker semer Rasse blS zum Siedepunkte gestiegen wäre. „Es ist nicht mehr zweifelhaft, daß wir uns am Vorabende emes gewaltigen Kampfes zwischen dem gesaminten Grlechenthume und der Türkei befinden. Wol bemüht sich England, dessen Stlmme jctzt m Stanitml am meisten beachtet wird, den endgilligen Bruch zu verhindern, indem es der Pforte Ralhjchlllge zur Maftigllng glbt. Indeß ist an dem Erfolge dieser letzteren scyler zn zweifeln. Die Abjenduug türkischer Trnppen nach Volo und des Panzergeschwadcrs nach dem Golfe von Arta wurde um zwel Tage verzögert, um durch diese kriegerischen Demonstratwnen die Hl tuatiun nicht noch mehr zn verwickeln. Dienstag morgens jedoch erhielt die Pforte Nachrichten, welche sie bestimmten, ihre Reserve aufzugeben. Der Gou-verneur von Salonichi meldete telegrafisch, daß ernste Unruhen m Mazedonien ausqebrochen und die ihm zur Verfügung stehenden Truppen znr Unterdrückung derselben ungenügend scien. Infolge dessen, wie auch infolge der unter den Griechen circulierendcn Versionen über den Einbruch neuer Frcijcharen in Thessalien und im Epirns beeilte sich die Pforte, den Al»»l.mlg der Truppen und der Flotle zu beschleunigen. Nichtsdestoweniger behauptet man, daß sie keineswegs die Absicht habe, den Bruch mtt Griechenland zu bcschleu nigcn nnd ihre Truppen in Griechenland selbst einrücken zu lassen. Von eigentllchen Verhandlungen mit Griechenland konnte bisher noch leinc Rede sein, wcil die Pforte sich zu solchen erst nach erfulgter Ratifi cation dcs Berliner Vertrages verpflichtet glaubt. Gegenüber diefer Passivität der Pforte wäre dem Athener Kabinette anzurathen, vorläufig ja nichts zn brüstlereil. um die nächste Situation durch keinen unklugen Schritt zu präjnoicicren. „Wie man hier behauptet, soll die russische Diplo^ matie den zwischen Griechenland und der Pforte tei inenden Eonflict gerade nicht mit Mißvsrgnmlcn schrn. Es heißt, daß Mahmud Damat Pascha, n >ch immer als von russischen Einfllisscn stai! ^t angesehen wird, der Hmivlwidersacher aller griechischen Ansprüche sei und im Mmisterrathe den Gedanken ver l treten habe, den Griechen eine so unbedeutende Grenz- bcrichtigung anznbieten, daß ihre Ablehnung mit Sicher/ heit zu gewärtigen sei. Daß die Rüsten die durch die griechische Frage geschaffene Situation nach G» bür für sich auszubeuten wissen, beweist eine aus ihrcn Kreisen hcrvorgegangene Intrigue, dic in nichts Geringerem, als in einer Förderung der zwischen Griechen lwb Engländern entstandenen Spannung besteht. In nW scheu Kreisen hat die Version ilnc-n Ansglinq ,M0Ni' men, daß angeblich der englische Botschafter Mr.^MMd die Pforte ermuthigc, den Griechen auch die geringste ihrer Forderungen zu verweigern und so energisch als möglich gegen sie aufzutreten! Diese Version steht »in direktesten 'Widersprnche mit den Thatjachen, da Ml Layard in Wirklichkeit die Pforte zu Eonccsswnen a« Griechenland und zur Sistlerunfl ihrer militärischen Maßnahmen gegen dasselbe zn bestimmen strebt. Nichts destowenigcr hat die rnssische Ausstreuung ihre Wirkung gethan und die Gereiztheit der Griechen gegen England erheblich gesteigert. „Je mehr die Griechen sich von England abwen' den, welchem sie wegen seiner Haltung auf den» Kon« arefse große Vorwürfe machen, desto sichtlicher nähen« sie sich Rußland. Indem sie ihre ganze frühere 3^ i'ingcnonlmenhcit gegen diese Macht beiseite setM neigen sie nunmehr der Ueberzengnng zn, daß sie >hre Befreiung und ihr Heil doch nur einzig nnd alle»" von Rußland zu erwarten haben. Das vornehmst! hlesigc griechische Organ, der „Neologos", Eigenthum dcs griechischen Banquiers Zarifi, verlangt von del Pforte in brühendem Tune Befriedigung der legitimen Ansprüche der Griechen und stellt im entgegengesetzten Falle die Allianz derselben mit Rußland in sichelt Aussicht." Die Kämpfe im Nhodopc Gebirge. Ueber die letzterzeit im Rhudope-Gcbirgc vol' gefallenen Kämpfe geht der „Pol. Korr." aus Ha^ leni, 17. d. M, folgender Bericht zu: „In der hiesigen Gegend nnd besonders in den Bergen nächst dem Kloster Ratzlovo — drei Stunde" von Stcnilnato entfernt ging es in den letzten Taacll ziemlich heiß her. In diesem großen griechischen Klostel sind von russischen Truppen l'/, Bataillone Inlautene, l Zug Kosaken nnd zwcl Gebirgsgcschützc unl< "' Seit fünf Tagen befanden sich dle ansgl'stlü Posten in ununterbrochenem Geplänkel mit den et^ 2i'i0 Schritte entfernten Vorposten der türkischen A surgenten. Hart an diesem Kloster stießt ein rcißcN? Gebngsfluß vorbei, über welchen eine mrister^' schön gebaute steinerne Bogenbrücke sührt. welche «^ den Rnssen zur Sicherung ihrer Rüctzngslinie ^ Slenimatu — durch ein starkes Piquet Infanterie ^ wacht wird. Rings um das befagtc Kloster erhel^ sich lheilweise hübsch bewaldete hohe Berge, wählt^ m dem Thale prachtvolle Fcldcr, Weingärten ^ andere Knltnren mit einander abwechseln. „Am verflossenen Sonntag, früh drei Uhr, nillld^ die bezeichneten russischen Trnppen durch die bei rp Brücke aufgestellten Wachposten allarmirrl. und cs ze's sich. daß cme etwa 4ou Mann starte Abtheilung ^ malen cme Umgehung ausgeführt hatte und im ^ glisse stand, die Russen im Rücken anzugreifen. ^ eiUspann sich sofort ein sehr lebhaftes Fcucrgcfe^' und der bald darauf unternommene Stnrm der I^ . gcnten auf die Brücke uutcr glslchzcitlqfs ^"nü»>l^ der gegen die Front des Klosters zu an' ^ tischen Vorposten, hinter welchen sich sl...^ — '',. »nassen befanden, zeigte dem russischen Kommanda"^ Obcrstlientcnanl Hu'litzty. deutlich, daß das türl^ Manöver em wohlcolnrimlcrtes st». Durch dic ^^ ^ teit begünstigt, gelang es den Rusjrn. wiedcrl^'ltc ^ gilffc dcr Injnrgcnten abzuweisen; der Ernst 1^ 5!lM veranlaßte aber den Kommandanten, die in se'.. linken und rechten Flanke stehenden russischen Ä"t lone und ebenso das m Stenimalo bcsindilchc RcgiltU'' tolnmando um schleunigste Vllstalluug "nzuac?^ ^liach Verlauf von vier Stunden trafen denn "'^hl ersten Ulltcrstntznna.cn ein, welche es dem sch"'^^ hart bedrängten Oberstlieutenant Holltzly ermöal'^^, mit seinen erschöpftsn nnd stark qelichtsten ^^l-gegen dl> fernere» len Stand.^^ ten. Als endlich ', ,lo em qa"' ..)^ gimcnt Infanterie uno eine Gsbirgsbatteiie hsraur ^. da mußten die Türken, welche in dem nah^''^,i!> stlindigcn Kampfe viele Beweise von Heldcnm>lci d<>" ^'>"",i,.. .,>,..!ocn. . ,lichv tlaqten die türkischen < „ über den ^'^ Mangel an Aerzten nno ^unurgcn. sowie al lamenten und Verbandzeug. !4«7 ..Der Glneralgoiwerneur von Bulgarien, General Mst Dondulofs-Kurfakofs, hat kürzlich wiederholt Parlamentäre zu den türkischen Vorposten mit der christlichen Verständigung über die Ergebnisse des ilongreheK gesendet und die Insurgenten aufgefordert, hre Waffen niederzulegen uud in ihre Geineindl-u urückzulehien, zu welchem Behufe den Pomalen und 'en übrigen Türlen der volle Schuh der russischen Uchurden feierlich zugesichert wurde. Diese Parlamen are wurden jedoch von den türkischen Vorposten mit >er Erklärung zurückgewiesen, daft die im Rhodope-vebirge stehenden Türleu niemals mit den Russen 'ber Bulgaren in Verbindung treten werden. Der ?esunoheliszustand der gegen das mchrerwähnte Ge^ ^uge opericrendeu russischen Trupfieu ,st infolge der >roßcn Strapazen und der intensiven Hitze cm sehr lngünstiger." tzagesneuigkeiten. — (Freiherr v Rolitansly -j.) Oesterreich >at einen schweren Verlust erlitten. Seine erste Ge ehrtencelebrität. Hofrath Baron Rolitansky. ist am '^ d. M. in Nien verschieben Einer der Neubegründer ^r auf eraeter Forschung basierenden Medizin, hat Roll «nsly sich durch seine Lehrthätigleit an der Hochschule n Wien sowie durch seine Schriften, in denen das ltr leblüK seiner mit ebenso viel Fleiß wie Genialität durch '>n halbes Jahrhundert betriebenen Forschungen nieder ltlegt sind. einen Weltruf erworben und den anerkannten ^sftruch auf einen unsterblichen Namen in der Ge-^'chtr der indnetiven Wissenschaft. Als Mitglied des veritnhauscg eine der Leuchten und Zierden unserer Mrslammcr, nahm Rulitansky regen Antheil an der ^törtcrung aller großen politischen Fragen Unuergestlich ^besondere wird sür uns Zeitgenossen sein Eintreten >Ut die Schulgesetze und die intercoiifessionellen Gesetze >^n. RolitanSlys Rede über die Schulgesetze darf. sowol ^ Fülle des Gcdanlcninhaltes, Schärfe der Argumente, ^>>e Vollendung der Form anbelangt, unbedingt als eine °er bedeutendsten oratorischen Leistungen im österreichi-!^tn Parlamente bezeichnet werden, RolitanSlU stand !^ 75». Lebensjahre; er war am ll Februar »ttO-4 ge °len worden, und zwar in der böhmischen Stadt Honig-^h Ungeachtet seines czrchisch llingenden Nanien« war ^aber durch und durch deutsch und erklärte ^r ^ so namentlich bei der Feier seines sie!,..., "<-plages in der Akademie der Wissenschaften. In Wien l, l er schon seit seinen Stndienjahren, indem er hier ." Universität absolvierte und 1526 das Doctoral er »l,^ Im selben . lann er auch schon seine Lehr ^l'glcit als Asj>> -.»ners, des damaligen Proses- ,^ der pathologischen Anatomie, dessen Nachfolger er ^ wurdc Im Jahre l«41 crfchien sein „Handbuch ^ pathologischen Anatomie", das seitdem dreimal neu ^lkgt wurde, Als der im Jahre ! ."ubau des pathologischen Institut« 1.^., . ?^ Aolitansky seine aufsehenerregende Rede. ln welcher h^'e Freiheit der Forschung als höchstes Postulat der , Wischast aufstellte Im folgenden Jahre wurde Roli» t^h zum Medicinalresers, >m .,, "ut „nd 1^.'» von dü ,, , ^ün ^ 'hrem Präsidenten erwählt, Von Sr. Mazestät dem ^."lr wur >e er «m Jahre lft»»7 in» Herrenhaus be ^'^ und 1^7 l durch die Verleihung fte^ C"mman ^"reuzes ^ ' >, Als l,z'^ . , , „ ,).elt er ^ ""'"mcmzeurlreuz hsH Lcopolc»'Ordens uno wurde b»tk ^reiherrnstaud erhoben Se,n 7l» <" ' ' lag "^ I ^"malH sowol von der Äladenue der ^^ i.n ^ '' <<^ ^js ft^,n der üg ................ ,...ler ilyfj ^ ^niju er vier Sohne, von denen bekanntlich i^z?^ gleichsolls der medizinischen Wissenschaft nnd ^r ^esnng^lunst gewidmet haben, ^chkk ^'^ lDcsterre icher am Düsseldorfer bellen fest«..) Aus Düsseldorf von, ^< ' ' -,d lchofff^ ' '.Osstsln, am ersten ordentlichen ie. ^s Pennals Wiener Schlitzen die ersten Becher ^istl, ' "nd zwar auf der Feloscl,!-,» l l(<() Schritte ^^szin ^" H""n' VillolauS .' , . Karl v Ela..^^. ^l'<>,„»ch und Peter !c>,..,...,"». auf der ^,,.. ^ Äiinul ^"" Schulhos jeinen Becher mnerhnlb ^kndr,, ^''l der Pistole herausjchof, Vllle nn^ °^tfn i ' die Schweizer nicht ausgenommen. ^. , ^wundrlung ubcr o,e,c« Schletzresullat aus," ^'ffurd^ je! N^'be Gallon .. lt a p t i f" von » ^n Vi^.'' '" Pari« am 11» d. M. angesichts einer ^^Nnif,,^ '?"" " ersten male gestieften. Das Ublilun,z z,', ' " aelungen. der Beifall des ^. '" drr ^ ^ rat,flc,rrt. Sech« Perfoncn befanden >^ure?'/. ""' hald 7Uhr al^nds e,l...... «t^ 'inen ^^'""" "wicstätisch, ,,„r mit eine, ! ^ luncti^'Nt' l'cranl.ntcn viei.nng in d.e Luf, "«e gro^ "' «''^ l'sste „l,nc jfftc Störuna. ">«en «orbsreitullgen nöthig waren. um dieses Experiment zur Ausführung zu bringen, kann man aus der Quantität des Materials und aus den Dimensionen dieses Ballons ersehen. Dn« Wichtigste war aber die " des Ballons auf 5 ,n der Weife, bah d, an dein derselb» . .,: war, den Bewegungen desselben folgte. Das tlabel wurde zu diesem Behufe auf eine eiserne Winde q "' ' durch einen unterirdischen Tunnel geleitet ^ laust in der Hohlkehle einer Rolle, deren Ai< i gefügt ist und somit jeder Bewegung nachgeben Der ganze Apparat hat eine Hohe von vier Metern. Das ttalxl ist aus Hanf von der besten Qualität ge» dreht, es ist ein wenig konisch und hat an seiner äußern Seite einen Dnrchmesser von >,.', Millimetern. Um die Stärke des Kabels zu erproben, winde eigens eme hydraulische Presse errichtet. Die nach und nach ent» wickelte Streckung betrug an 50,(XX) ttlloaramm. Das Kabel ist NX» Meter lang, der Vallnn kann somit so hoch in die L>>' " n. Abb^ v große Ballon > »ich zu dl wie der „Great Eastern" zu emer Nußschale oeryalt Bekanntlich erhebt cr sich zwischen den Triumphbogen des Caroussels und den Ruinen der Tuilerien m d,e Lust, Das Netz des Ballons ist aus Stricken von els Millimeter im Durchmesser gesertiat Die Tolallänge der Stricke zu dem Netze betl x» Meter, und :',2, .l ttautschul, .l.) sehr solide echte Leinwand, 4) e»ne zweite Vage natürlichen Kautschuks, l») eme zweite Lage guter Leinwand. <».) eine Lage vulkanisierten Kautschuks. 7.) Mousselin, überstrichen mit einer Mischung von Leinöl, nufgelüftem .Kautschuk und Terpentin. D»ejer so zubereitete Stoss wiegt ein ttilogramm per Quadra! meter und lostet 4 Franken das Quadratmeter. Dn Tolalobcrfläche umfaßt 4(K0 Quadratmeter. Zu der nothwendigen "' ' ' " n 40 Al^ s fich zumeist dr. ,. und l»<>, ' ler groben ^w>»» vr» Der Ballon wurde mittels des großen Hyd..,....„... Apparats von Gifsurd gesiilll, der in einer Stunde A),(>M kubische Meter (Aas erzeugt. Das Gewicht des Vallon? ' tausend llilogrnmm Das Netz nnd die „nunm. Wenn man noa> .,. K.il'el und einiges Material dazu rechnet, betlägl das Gejammtgewicht 12.1l>" "' nnm In dem ^^ können 5^> Personen > Der Ballon >jl acht Stricken von je K le ssftqebmlt»s: und bietet l>ei seinem ,.,..,..., ..ui ii.'indf ein> Fläche von l Meter ! in der Sekunde würde ein Gewicht von ..ramm auf den Ballon repräsentieren >ft. auf zwei Stricke zum Festhalten geübt, N'.'.!>l »iljen eine Dehnung von l7.l», verursachen i diese Stricke ftertr^qen jedoch si„< ! so starken Gewaltaus^ leite,, s,nd bei der Qrg. ,,____ .............^ ..___: gezogen worden, so daß jeder ohne Sorge den Nachen besteigen und aus einer Höhe von ihr ,y..,. , .. < '< >.<-r nebstbe, auch der S^.,,,. , Patron der dm lt war, erstochen Die S>chc verhält sich e,gr,niicy jo In « qelegeiien Hohle, die de«h. .,>,>.'Emporium m>^ Wohlthaten fast überhäufte. Vor einiger Zeit haben nu o,e Vl ' . , . .^^. ^ ^ tiefe ' '',! sie ^......i ^lilhl. .u» der er bald darauf auch verschied Infolge desjen bat nun der 5 ' ^ . "> lassen, d,,. selbst dao. L, l>ol hu Hutlet »>chl mehr helllg ist. Grünt» ui,d Boden verlause« Die lln!on5rsa.isr«ng erhob so gleich in Peking Protest gegen den Erlaß dieses Büra ^ ^ ' ,li h^ ss,^ qott, i F" mehr Grund u >, >,'!,. nil, so nlchl den Zorn der Götter auf j,ch zu — (Die Phylloxera in Spanien) Nach slxben aus '" s <<<> >^ri«'»1<ür«) ^ .^'ls,»5 nunmehr «nch »u Spanien. da5 »zlich verschont erschien, im bedeutendem Mns', !,n. und zunächst in dem reichsten ^ , , ,: -.^ Llins,< ..... st". In l-r Stad! .. , , ,.,. . ^,.,.> ^ der Reben aufgetreten; die < i der , I........>.......l^- l.^.. ^.. .,>.,<,^ lonnte übei l'lin, " ' ^ nicht ein'^ ^rte Lpecunlna der ll Weinftbcke an das Ackerbauminifterium in Piavrib, wo selbst Mlnifteriülrach Dr. Paz be Graells. rm l>elühmter Naturforscher und Mitglied de« Ptzulloxei! «lmgresie» in Lausanne (1877) sofort da» «ivrhandenseln vim Le- gionen des SchädUngs an den "^......^ ^^rte. Das Factum hat allgemeine Best en, ' »bere allarmiert ist die ie von Malaga und teres durch im Jahre 1K75 als ' c»e aus ------.<.ich über ^ l, ,' '»'t,ogenc Wurzeln.,., Eingeschleppt worden. Das um hat sofort den Uammern einen Gesetzentnmri zur Vel SchädlingS vorgelegt, welcher sich das l^i-sr;, vom April 187:'» zum Muster genommen hat, fokales. — (Siftierung der Wol' wie in Kram wurden «uch in S<< im liüst ^„ t»rr o< isn theilwl, , ., ><'" '" ^ ^e- nommen wurden, auf Grund ,ng an' " ".....rthschaftl,^ "' '" ''^n):«ü ,n^ yrun^'n ^>uupt- w >en der ^ sisti>rt — ^Eiinnrr die Zahl der in die Vr,^, ..... ^en unill Urruzband, welche wegen un lur den gesetzlichen Best u gri»»^ incyi :. werden dunen, sehi > Es diirfts 5 . neuerl, fts se,n, derlei ^ ,, ,,...............^ts voll ständig zu frankieren Wir bemerken zu diesem Behuse nur noch, daß die Gebür für Hre» ' ' zwar nach Oesterreich-Ungarn unc imm 2 kr, b»K ^ il :i lr, ^ sr, lüid tn« l ti ,. .. !:.. bann nach Serbien uno Ä' je i/1 Vramm !lt tr. und für die übrigen eul> ^.,,^l!> ^n,aten für je :>»Kramm ^i kr betrügt. l/' 'er) Der Ä> ' in Innsbruck > » und .'ij d ^ler zing, der Grvm s im Jahre j77x geborenen und l^7-4 veljz, ...,,,>« Tonmeisters und siri ^ Domlapellmelfters zu St Stefan i» Wien. sitwell »ere lire l«A>. als er noch nmente war. ,l chrn Grs». ^ int, daher auch Vlnlnß genommen hat, d,e Festtheil , ^..,>i durch eme B^ '> ^'" -"......- <«^..i^ ^ Ghien tage ihres illustren:' Lehrerl auf den ^»> ?< D»e ^i ung derfelben lautet l,..> '- ^' folge! l) Wahl der, ' k. l B. ' " ctlonen mungen wortenben ,,...„>, -, - .,, l-> ^" Belehrung des Volkes außer d< de» Lehrers -für d>. ' iin so sehr vrrn en anftsuebsn weroen. »»>, 'ur- ,,Hen llntl^,..,. .,,cht erschwere, »„^ »>,< l"»,,i, er lübelhaupt in den schönsten H>»lluna »»< dem letzteren , ln 5>e Lanfte» L< -> «u^jchiisse« " der B' ml»e fur die < ^ li - lichen Hftfs7 d' schen ! von ^^ ' >>.., .....' --'...........,' funken Die Frequenz an der the N ' fiel in der grnunnlru ^elwde vm, 7. ''s — <' n nc»en A'chnmtll! V» hnben s'^> ^........ ...^... <, chft,h,ung der B und b,e in l. Vez,rt»ba.. 1408 eines technischen'Organes nicht in der Lage ist, den Befund des Aichamtes behufs Vornahme der sachgemäßen Entscheidung einer Prüfung zu unterziehen. Im Einvernehmen mit dcm Ministerium des Innern hat das Handelsministerium daher den § 17 dahin erläutert, daß unter den daselbst erwähnten Beschwerden nur solche verstanden werden können, welche auf die administrative Geschäftsführung der Aichämter suwie auf das Verhalten der Functionäre im allgemeinen Bezug haben, wobei selbstverständlich die der Competenz der Landesftcllc vor-behaltenen Disciplinarfälle ausgenommen sind. Neschwer-den, die auf rein technische Amtshandlungen der Aich-ämtcr Bezug habcn. sind sofort unmittelbar der l. t. Landcsbchördc vorzulegen, welche hierüber nach eingeholtem Gutachten des Alchinspettors zu entscheiden haben wird. — (Im Laibachflusse ertrunken.) Infanterist Iofcf Tschrcttuigg. Frcqucntant der hiesigen l, k. Vordercitungsschulc, ging gestern im Vereine mit einem zweiten Kameraden in die Militär - Schwimmschule, um zu baden. Als bekannt guter Schwimmer, versuchte er es, wie fchon manchmal, über die Laibach zu schwimmen, doch cs erfaßte ihn der Krampf, und er sank. nach Hilfe rufend, unter. Sein K'amarad wollte ihm sogleich helfen, wurde jedoch vom Ertrinkenden bei der Gurgel genommen, so daß er selbst Mühe hatte, sich auf dcm Wasscr-fpiegel zu erhalten. Ein Schwimmeister fuhr mit der Barke hinzu, doch war es bereits zu spät - ein l. l. Jäger zog ani jenseitigen Ufer bereits eine Leiche aus dcm Wasser. Die geleistete ärztliche Hilfe vcrnwchte auch nicht das Unglück abzuwenden. — (Italienischer Zolltarif.) Im Verlage der t. l. Staatsoruckerci ist über Veranlassung des Handelsministeriums eine Uebersetzung des neuen allgemeinen italienischen Zolltanfcs erschienen, welcher ans sämmtliche Provinzen aus Frankreich sowie auf jene Artikel österreichisch, ungarischer Provenienz Anwendung findet, die in den bisherigen Handelsverträgen Italiens mit Ocstcrrcich-Ungarn, Frankreich und der Schweiz nicht besonders vereinbart sind. Mit Rücksicht auf diesc thcilwcise Wirt-samteit des neuen allgemeinen italienischen Zulltarifcs wird es dem vcrtchrtr«ibenden Publikum erwünscht sein, denselben in dcutschcr Ucbersetzung zum Preise von 7<^ kr. aus dcm Verlage der t. k. Staatsdruckerei beziehen zu tonnen. — (Litcrarischcs) Von dem in A. Hartlebens Verlag in Wien erscheinenden Werke: »Maier-Rothschild, Handbuch der gcsamintcn Hall^cl. Wissenschaften für altere und jüngere Kaufleute" (vollständig in 22 Heften) liegen neuerdings drei wcitcrc Lieferungen (3 bis 6) vor. Der reiche Inhalt derselben läßt erwarten, daß sich das Werk zu einem vortrefflichen und wohl angelegten Hilfsbuche zum Selbststudium für unsere Handelswclt gestalten wird. tltnefte püft. -Original-Telegramme der „Laib.Zeitung." London, 25,. Juli. Der „Times" zufolge beabsichtigt England folgende Reformen in Asien einzuführen: Ungestörte Amtsdauer dcr Guuuerncure, gebildete cornpetente Richter, tüchtige Polizei und Abschaffung des Steuerverpachtungssistems. Die Herrscher-rechte des Sultans werden nicht beeinträchtigt. Athen, 24. Juli. Die Insurgenten stellten die Feindseligkeiten iufvlge eines Permittlungsversprcchens Cnglands ein. Brück, 24. Juli. (Presse.) Se. Majestät der Kaiser und Erzherzog Rainer sind heute um 5) Uhr 35 Mimncn mittelst Separatzllges der Staatsbahn hier angekommen. Begrüßt wuvdcn dieselben auf dein Bahn hose durch Generalmajor Hufsinger, Schützen Schul-l"""nandant Oberstlieutenant Palay. Platzlommandant r Hlllniayr, Otiergespan Graf Äatthyanyi, Bürger mc^r Maser und andere Honoratioren. Im Gejulgc )es Kaisers befinden sich die Generaladjntantcn Baron Mondel und Ritter v. Acck, Lmldestlimmalldcmt Baron Maroni»!, Oberststallmeistcr Prinz Thurn und Taxis und mehrere Militärattaches. Se. Majestät ritt sofort ins Lager zur Infpicierung des Regiments Hoch- und Deutschmeister. Um 1 Uhr mittags findet ein Diner statt in der Burg, wozu auch mehrere Zivilpersörlich-keiten geladen sind. Nachmittags wird ein scharfes Manöver dcr Schützen«Schulfrcqucntanten abgehalten. Die Rückfahrt nach Wien erfolgt um 5 Uhr. Tcplitz, 24. Juli. (Presse.) Kaiser Wilhelm trifft in Begleitung der Oroßhcrzogin von Baden zum Bädergebrauche am 31. Huli oder 1. August hier ein. Teplitz, 24. Juli. (Presse.) Kaiser Wilhelm wird sein Absteigequartier im fürstlich Clary'schen Herrenhause nehmen, wo 25 Jahre lang sein Vater, König Friedrich Wilhelm III., wohnte. Alle Empfangs-feierlichtcitcn wurden verbeten. Eine Feierlichkeit indet erst statt, bis Kaiser Franz Josef zur Begrüßung des deutschen Kaisers hier eintrifft. Die Gartenzimmer des Herrenhauses werden bereits her» gerichtet. Agram. 24. Juli. (Presse.) Herr Erzherzog Johann Saluator ist gestern hier angekommen wid sogleich nach Sissck weitergefahren, von wo er noch nachmittags an seinen Bestimmungsort Kostajnica per Wagen abreisen wird. Im Laufe des morgigen Tages dürfte er dort das Kommando dcr mobilen Gcbirgs brigade übernehmen. Die Entsendung eines Mitgliedes des Kaiserhauses zur Occupatlonsarmcc hat in deren Reihen die lebhafteste Begeisterung hervorgerufen. Berlin, 24. Juli. Die „Provinzial Kurrefp." warnt anläßlich der Ueberfiedlung des Kaisers nach Babelsberg vor voreiligen Erwartungen,, da die ganz-liche Wicderkräftigilng des Kaisers noch eine längere Zeit beanspruche» werde. Paris, 23. Juli. (N. fr. Pr.) Nubar Pascha kehrt nach Egliptcn Muck. — Aus Italien wird gemeldet, daß die (harlbaloianer eine Freischarcmxpedl-tion nach Albanien vorbereiten. Einstweilen sollen Ein zelne nach Griechenland reisen, um in Thessalien und Epirus die Insurgenteubanden zu organisieren und, wenn möglich, die griechische Regierung mit fortzureißen. Paris, 24. Juli. (Presse.) Dem ..Temps" wird gemeldet, daß die Beziehungen zwischen der Pforte und dcr griechischen Regierung in den letzten Tagen sich wesentlich gebessert habcn. Direkte Berichte aus Konstantinopel bestätigen dies und fügen hinzu, daß die Pforte von der Absendung frischer Truppen nach Thessalien und Epirus abgekommen sei. Rom, 24. Juli. (N. fr. Pr.) Kriegsminister Aruzzo und General Pianelli, Kommandant des Festungsuicrrcks von Verona, conferierten Mit dem König in Turin über militärische Maßregeln zur Verhinderung jedes etwa möglichen Putsches an der öster-reichischen Grenze. — Cairoll ist wieder bettlägerig; die Aerzte dringen auf Luftveränderung. Madrid, 23. Juli. Zwischen einem englischen Dampfer nnd cinem Handelöfahr./, g fand cm Zn-sammenstoß statt, bei welchem jedoch niemand verunglückte. Serajcwo, 24. Juli. (Presse.) Ein Theil der in dcr Herzegowina stehenden türtiscyen Truppen hat schon Marjchurdre nach Ärcstinza bei Klcl erhalten, wo sie nach Konstantmopcl eingeschisst werden. — In Mitrowlza werden einige hundert Personen- und Frachtwaggons behufs Transportierung dcr aus Bos men erwarteten türlifchen Truppen nach Salonichi concentriert. Hafis Pascha trifft schon kommenden Samstag in diesem Orte ein, um hier die Ankunft und die Einwaggonicrung dcr erwähnten Truppen zu überwachen. Ein Theil dieser Truppen bleibt jedoch in Mitrowiza, wo die Pforte ein befestigtes Lagert?) zu errichten gedenkt, als Garnison zuriick. Bukarest. 24. Juli. (Pol. Korr.) Die Nnsstn treffen Vorbcreitunl.en zur Räumung von Iassy und verlassen die Umgebung von Fokschani, um sich gcgcn Plon,ti zu wenden. Hn dem Befinden des Minister-Präsidenten Bratiano, welcher in ein vom Fürsten Karl zu seiner Verfügung gestelltes Appartement im Palms von Cotroceni transportiert wurde, hält dir Achc rung an. ' Athen. 23. Juli. (Pol. Korr.) Im Pyräus er folgte gestern die Ankunft eines aus vier Panzer» regatten und einem Aviso bestehenden französischen Geschwaders. Die Ankunft der französischen Escad« wird in der griechischen Hauptstadt allgemein mit der politischen Sachlage in Verbindung gebracht nnd trägt dazu bei, die seit dem Kongresse freundliche Stimmung für Frankreich zu steigern. Telegrafischer Wechselkurs vom 25». Juli. Papier-Rcnte 64 '.5. - Eilbcr-Nente 6640. — ^!!" Nentc 74 7.',, — 1860er Staats-Anlehen III: 75. - Banl-^l'" 5N1. — Krcdit'Actien 262 «5. — London 115 40. ^Idcr 100 90. — K. f. Münz»Dulaten 5 48. - 20.Franlen'3tu.'^> türlischc Lojc 27 25, kommunal Anlchcn 92 60. Erlischt ^' Goldreulc 74 7.',. ungarische Goldrenle '—. sscjt. Handel und WlkswirUchaslliches. «ndolfswcrth, 22. Juli. Dir Durchschnitts-Preise stellte" sich aus dsm heutigen Marlte, wie jolgt: st, > t,, !l fi^ Weizen pr, Hektoliter 8 80! Eier pr, Stiicl , N '>„,,' „ 6 50 Mlcl, pr, Liter , ° 5 ! l!0 Amkflcijch pr, Kilo , - A '. ^ .. ^25. 5!,i!l»!k'inl, .. — ^ ^albjrucht „ - „ ^ ^ Vcidcn „ 6 5<» >,,,'),, «l Hirse „ — ^ .vxchnocl pr. Stück . —5» «»suruh „ 6 50 ! tauben ^ . ^^ Erdäpfel „ - - Heu pr, 100 Kilo . — ^ ^injcn ^ — ! Stroh 100 ., . - ^ Erl)srn .. - . Holz, hartes, pr. Kubil. ,, ^isl'!«'!! .. — — > Meter .... 2 <' ', .Nilo — l'0 — weiches, „ - ^ ^ „ — l)0 ^ Nein. roth., pr.heltolit. 14 ^ ^P«l. N'ich, „ - - — wcihcr, „ 14 ^ Sprcl, geräuchert. „ — 80 >j /, Angekommene Kremde. Äm 25. Juli. Hotel Stadt Wien. Schmidt. Ingenieur- Nenarz. Kaus«"-' Wcrnrr. ^'cis - hlovatsch und Vurbaum. Priuale, Äll» ., Hotel l^spii»» v,^,,>„,n,'!,i >>^,,,,,„,,,-,„,, ^,,i,^>i>,,,! ^^iiat"' P'. ^ ' Hijchliach. v^, "- Hotel E«ropa . _ ^ tuljll, Ntrobais iioler v, ^ruslcna« >ü nants. Wien. - «tcrny. Privat, lind Vaierischer Hof. Porsaglio. l, l p, ^ic-utsnant, Xopuszel und Kralj, ^. Mohren Urbaniit. Beamter, IMiiz ^ Putorm jamml i^"" lya>»a ^^, Meteorologische Beobachtungen in LaibaH> . .§ «zi ßZ . -: l;l Z ^i zß' z^ i ?: '-!? 7 ll. Mi! ?:w l,8 -j-lS l N schwach theiln, bew. ?S^ 25. 2 „ ?l. 7:l<,Il ^260^" ! v>,< heiter ^,,,^ V ^ Ab. 729W >1!>8 ,,»z bcw ! Vor,, '^'l hciter. »achlnillaj,^ ^inl-limcnde ^ lunss', al> ^'rlsuchtcn ,m ^»sk>sn, schwacher um drei lil)> >>l^' Das Tagesnul'" Warme -^ 21 6", n> >male. ^^^^-^ ^erantwortlichrr Nldnctcur! ^ t 1 c> n, a r ^N n m b^^ <)l)l1(Nl)(Il(yt. Wie», 24. Juli. (1 Uhr.) Die Börse war ohne wie immer geartete Anregung und ungemein wenig beschäftigt. ««U> «Na« Papierrente........ 64 45 64 55 vilbcrrente........ 66 40 66 50 «oldrente......... 74 75 74 55 Lose. 183s...... _ 3Aj __ , 1854...... . 10950 , 18U0........ Hl?5 114 . 18«0 (Fünftel) ... 12!l — 12550 . l364 .... 14250 14275 Ung Prämien»««!. 8.°, — 85 50 ^">tU......... z — Ungarn.......... 79 50 ») Aetien «n Vonlen »5 75 Nationalbar:........ 8.^0—U:j2' Unionbaul ........ 75— 75 25 Vertehrsbant....... 11050 111 — Wiener Nanluercin..... 11650 117 — Uctlen »sn Transport U»ter«eh< mungen. «eld W«« Alfold.«ahn .......120'— 12950 To, ^ '^1'.Gesellschaft 485— 487 — ^ 1.....175 25 175 50 Acrmiinn^ .l^.obahn . . 2050—2055 — Iranz Joseph Äahn , , . 140— 140 50 «elb »»«« ^....:5... <>._. c.,.^...^ ^^ .^^25, 24...^>.„ ^..------^,. O.chn . I.'l?'?5 l:«i25 llloyd. <«esell,'chaft.....557 — 558' - l'sü^s ^ordweslbahn . . . 122s><» 12! — 'ahn.......I'H.50 127 — >l 262 — 26225 79 25 79 50 . 201 202 Uttz," chahn 96 50 97' Ung., . . 124 50 125 - Wiencc ^.lamwa»j.^eielljch. . 156 — 158 50 Pfandbriefe. Nllg.öst.Vodenlreditanst,(i,«d.) l'^ W6 ^ Natlonalbant.......995,5 997,) Ung. Äodentredit.Insl. (V..«.j 95 75 9« - Prloritäts Lbligatlsnen. Elisabcth-A, 1. Em.....92 - 92 50 Ferd.'Nordb, in silbcr . . . 10475 105 ^ ^ ..... .... 89 10 89!l0 . 1. Em. ll,l — I0l 50 O.i " > «ahn . . «"l.^ ti^ S !,n . . . . 69 l^ ^^ S<««!"!"!!)» « <'., bi» »27. Silber 101 - dls 101 10. ",«"»"