Wl.1N. Dienstag, 15. Mai 1900. Jahrgang 119. kailmcher Mung. '^>l. halbN .^^ Postvelstüdung: »culziähri« 80 ll, halbjährig 15 X Im «omploir: gai^ ^^^^^'«" « ^,ilf„ 5, z, ^üßt« p«l Zelle l» l»; del «fteicn Wieberholungen per Zelle « b. vormwa««. Unft°nNe..e «r..,e «erden n.ch. °^n'om3nNl°nl!crip7/H°^^^^ b.. 1« Uhr 2 Amtlicher Theil. ^rH l'und l. Apostolische Majestät haben mit ^'ilauU ^"schlleßung vom 10. Mai d. I. der M Nern ^ von Haymerle. geborenen Freiin ^"ClM- «' " Salzburg den Elisabeth-Orden "!>e allergnädigst zu verleihen geruht. Apostolische Majestät haben mit ^bH«I,,, "Schließung vom 8. Mai d. I. dem !^"der n" m Görz. kaiserlichen Rathe Doctor ?"U in^"^"^ anlässlich der erbetenen Ver-7 Fianl c? dauernden Ruhestand das Ritterkreuz «ttH. « >iosef°OrdenS allergnädigst zu verleihen ^e^.l-Landespräsibent im Herzogthume Kram Marie Karl in in Laibach ?'^le ^7,^'" Handschreiben vom 18. August 169« ""l^ ^nmeoaille für vierzigjährige treue Dienste ^ ^« 0^^3" "urde in d« l. l. Hof. und Viaat^ ^ ?3 vom cv'^^der italienischen Ausgabe des Mcichs-^ ^ ^VM V« i8W da« XVll. Stück der italienischen ^! ^«eiekbl«^. °" böhmischen und polnischen Ausgabe "nez Vom Jahr« 1990 ausgegeben und ver. ^^i^l?""blatte zur «Wiener Mima, vom I2ten ^?^»^ ""de "e Weiterverbreit . '- Ilj .^^^^ vom b.'Vlai 1900. j ^ l22 ,V?e,^!^' "°" ^ Mai 1900. l ^' 3 'V ??«/"'" '»<»»" ^roö». vom 3. Mai 1900. 3' ^ <^3' ^" 2- Mai 1900. ^.^oH^''^^. Mai 1900. 3 '^ '^P8^?' vom ü.Mai 1900. ^ »ir ^ 'Äuslia » ..''"^' vom b. Mai 1900. < 3 ? '^77"'°' vom 6. Mai 1900. >' . 3' 9 "H^^u. vom 6. Mai 1900. ^ ^°^' 'äd u^' vom 10. Mai 1900. H ^>l>e)"'"rulsche Rundschau, vom 9. Mai 1900 ^ ^' 1^'^« Ä"^' lVerlin) vom 5. Mai 1900. <' ^ '^^ °"'^p°^ "°m 7. Mai 1900. !>lt, U '^my^.« /^exia. vom 11. April 1900. 'lr i? ^'^n°^^' <""" b- Mai 1900. ^ ?5 '^r. ""^ ^''NV' vom 5. Mai 1900. «. ^'. 7/ 9»-"° ^"^'«H' vom 8. Mai 1900. 1 "< <^ ^ ^u»llow 3!"'"^' "om 6. Mai 1900. / >^<8lolH.° ^^«' vom 4. Mai 1900. 1900. Nichtamtlicher Cheil. DaS Efposö des Grafen Goluchowsli. Vudapest, 14. Mai. In der heutigen Sitzung des Budgetausschusses ergriff der Minister des Aeußern, Graf Goluchowsli, das Wort zu folgenden Ausführungen: Meine Herren! Der kurze Abstand, der uns von der letzten Session der hohen Delegationen trennt, wird es den Herren begreifl'ch erscheinen lassen, dass ich für dies« mal von einem eingehenden Exposi der auswärtigen Lage absehe. In den seit dem Schluss unserer Berathungen verflossenen Monaten hat sich nichts ereignet, was zu einer näheren Erörterung Anlass geben könnte. Ich muss mich sonach darauf beschränken, auf die Ausführungen zu verweisen, mit welchen ich die allgemeine politische Situation bei unserer letzten Zusammenkunft darzulegen die Ehre hatte, und die auch den gegenwärtigen Ver. Hältnissen sowohl in toto als iu »poois vollkommen angepasst sind. Der kürzlich erfolgte Besuch Seiner k. und k. Apostolischen Majestät am Berliner Hofe entspricht den innigen Beziehungen, welche beide Monarchen und deren Staaten verbinden, und wenn es auch nicht erst der besonderen Erwähnung bedarf, dass leine speciellen politischen Fragen die Begegnung herbeigeführt haben, so gienge es anderseits nicht an, derselben die Bebeu-tung zu versagen, die ihr in vollem Maße zukommt, als einer neuen Bekräftigung jener Principien, auf welchen der solide Bau des mitteleuropäischen Friedens« bundes aufgerichtet ist. ««,,., , Die für die Ruhe unseres Weltthelles so wertvollen Garantien, deren ich in meinem vorjährigen Exposi in ausführlicher Weife gedachte, bestehen auch heute in ungeschmälerter Kraft und Starte und berechtigen uns zu der Hoffnung, oafs, soweit mensch, liche Voraussicht reiHt, dieselben auch in der Zukunft gleich wirkungsvoll tne ungestörte Fortentwickelung normaler Zustände fördern werden. In dieser Hinsicht findet bekanntlich das enge Allianzverhältnis der Monarchie zu Deutschland und Italien eine schätzenswerte Ergänzung in der Ueber-einstimmung, die zwischen unS und dem Petersburger Ca-binete in der Behandlung der den nächsten Orient und speciell die Valtanhalbinsel berührenden Fragen be- l steht, sowie in unseren vortrefflichen Beziehungen zu allen übrigen Mächten, und diese Constellation in ihrem vollen Umfange zu erhalten, ja derselben einen thun-lichst ungestörten Bestand zu sichern, bildet den Gegenstand unserer stetigen Fürsorge. Anderseits ist aber auch aller Grund zur An« nähme vorhanden, dass die Erkenntnis von den segensreichen Folgen, welche sich daraus für die Fnedens« interessen Europas bereits ergeben haben, die anderen daran betheiligten Factoren nicht minder in dem Vorsätze bestärken wird, aufrichtig und loyal an der Konsolidierung eines Werkes mitzuwirken, das uns allein vor verhängnisvollen internationalen Conflicten und vor tiefgehenden Erschütterungen bewahren kann. Die Zuversicht, der ich vor einigen Monaten Ausdruck gab, dass die zwischen England und den südafrikanischen Republiken ausgebrochene Conflagration leine gefährliche Rückwirkung auf die Beziehungen der Großmächte untereinander herbeiführen werde, hat glücklicherweise bisher in vollem MaA ihre Bestätigung gefunden, und ist wohl die Hoffnung begründet, dass wir auch in der Zukunft von folgenschweren Ueber-raschungen dieifolls verschont bleiben. Darin liegt gewiss schon an und für sich ein erfreuliches Moment, welches mdls in keiner Weise auf die sehlilichen Wünsche abschwächend wirken kann, mit welchen wir dem baldigen Abschlüsse des Kriegezustandes entgegensehen möchten. Inwiefern für letzteren eine Aussicht vorhanden ist, ist vorderhand noch schwer zu ermessen, jedenfalls scheint mir aber das Eintreten einer freundschaftlichen Vermittelungsaction vollkommen ausgeschlossen zu sein, die übrigens nur dann von Erfolg begleitet sein könnte, wenn beide kriegführenden Theile gleich geneigt wären, dieselbe anzurufen, was bekanntermaßen nicht der Fall ist. Bei diesem Anlasse möchte ich noch auf die vielfachen Angriffe reflectieren, die fowohl in den parlamentarischen Vertretungslinpern als auch in anderen Versammlungen und gleichfalls in der Presse gegen die Regierung wegen angeblicher Neutralitätsverletzung gerichtet wurden. Die Behauptungen, welche diesbezüglich aufgestellt wurden, sind zwar bereits von mahgebender Stelle zu wiederholtenmalen und zuletzt mittelst einer vom Herrn österreichischen Ministerpräsidenten im Abgeordneten-hause des Reichsrathes abgegebenen Erklärung in sehr erschöpfender Weise wiederlegt worden, nichtsdesto- i , Feuilleton. ^lr«i'?" b" kärntisch-lrainifchen "Nllch-steirifchen Liinderfcheide. /, . ^« "ba «intner. M^N>'"k^ U"'sll"' die anstrengende Auf-W^o3>(^^ben vom St. Unnathal aus am R'" de7>rm ""? Hudajama.Ranft (2400 m), M^en^^utnf^ ^" ") und anderen wilden MXHe N,t " ,e danlbare Aufgaben und athem-W^^"G?i,/""ll. «uch die Baba (1969 m) R"l u^b'rN^' (1658 m) genießen den Ruf «V'U "ach d m'^' Wer Lust hat, mag seinen ««^"kn h-",Wm'" ZMHal/ dim Zillerchal WlV ^ülkL ^"lenlen; er wird dort ein W^h?l «ied n^?'.cd"s einen großen Schatz «^ ^er 5"^" anmuthigen Wcisen tt"gt durch den niederen V ?" Hochobir (2147 m) zu- V^^^^az". dessen bloßer Nennung dem Er ist der meist- U ^?"tet,^^'sich"^°waukcndergen und findet an d?r Besteigung und / j^ H^ w ""!"" G°"" l"" würdiges ^3 üvi^^^uecksilberbergwerkes mündet l "^ Kn n.ü"'" Loiblthal.) der Geben- l "an qn stattlichen Bauernhöfen vorbei auf die Alm Sija und von da auf ben Veliki-vrh und den Hainschthurm kommt. Im unteren Theil des St. Annathales verliert die Gegsnd allmählich ihren wilden Charakter und aeht in ein sanftes, grünes Alpenvorland über; rechts bllckt die bewaldete Dobria herein, wie der Kramer StorUk ein von der Wissenschaft enterbt« Glied der Narawanlengrupve. Mehrere schöne Thalschluchten ziehen hinter und von ihrem Glpfeltörper zum St Annalhale nieder. Vor der Sperre der Krisla-aora, wo sich daS Feistritzthal öffnet, weitet sich die liebliche Enge, und höher oben bleibt daS grüne Wlpfelmeer der Anwälder. Wir sind in dem Haupt-orte der Karawanltlllandschaft, dem gewerberegen Neu- "" Auch dieser Ort, der an dem Kreuzungspunlt mehrerer Wege liegt, eröffnet uns eine reichliche Aus-wabl von Partien mannigfachster Art. Kein Be-sucker Neumarltls sollte es z. V. versäumen, das Neumarktler Feistrihthal sich anzusehen, ein Alpenthal, das den Kosutastock im Süden begrenzt und zahlreiche Gewässer dieses Karawanlentheiles aufnimmt. Schon nacb dleivicrlelstundiger Wanderung im schluchtartigen Tbale erfreut uns die erste Ueberraschung. ES ist dies die wildromantische Teufelibrücke, em Naturobject, um das Geschichte und Sage bunte Lieber gewoben haben. Die Unlerlager der Brücke ruhen in natürlichen Aus» Höhlungen, während die Felswände senkrecht in Thurmes« lMe emporstarren. Durch einen kleinen Helsenburchlass geht der Mg weiter; rechts führt em gut kenntlicher Steig über einen Sattel ins benachbarte Mharmalha! hinüber. In zwei Stunden steigt man zum letzten Bauernhofe Medvodje hinauf, wo sich drei Wege gabeln, von denen der linlerhand in den Koöutnil-graben und auf die Koöuta, der rechtsseitige nach Unterseeland und der mittlere auf die schöne Versnina» alm und den Rücken des Pleöovnik führt. Der Storzic, der ein«n Arm gegen das Sanct Katharinachal vorstreckt, ist gleichfalls von Neumarltl in fünf bis sechs Stunden nicht unschwer zu erreichen. Mit der Besteigung dieses vorgeschobenen Einsiedlers der Steiner Alpen lässt sich ein Uebergang über den Iavorniksattel nach dem Poostorzic'- und Kanlerthale bequem verbinden. Dort wo der Storzit den letzten sperrenden Gebirgsriegel gegen die Neumarktler Feistritz vorschiebt, brechen wir enbgiltig aus dem schönen Alpenwinlel der Karawanlen wieder in die offene Weite des Savethales. Vier Paar schneller Hufe vor einen bequemen Neumarkller Viersitzigen gespannt, bringen uns in gutem Schrittmaß über die schöne Bergstraße nach Vigaun und lassen uns zum Schlüsse noch eine prächtige Schau über die mit Ortschaften besiieten Vorhügel und oie Jütischen Alpen in geruhsamster Behaglichkeit gcni.ßen. Auf dl'r Ebene vor Rabmannsdorf haben wir unsere Fahrten begonnen, und den Häuptern, die auf d!ejes zaubervolle Erdenstück niederschauen, gilt auch unser letzter Gruß. Erinnerungen köstlichster Art sind es, die uns ein fröhliches Kreuz und Quer auf diesen höhen in die Seele gegossen hat. Mögen sie für Freunde unserer Kramer Älpenhemat ein Anjporn, sein, unserer Spur nachzuwandern! Laibacher Zeiwng Nr. 111. 918 15. Mai lM weniger kann ich es nicht unterlassen, auch meinerseits entschiedene Einsprache gegen die willkürliche Auslegung gewisser Grundsätze des Völkerrechtes zu erheben, die weder dem Wortlaute noch dem Sinne nach mit jenen Bestimmungen im Einklänge stehen, welche den Begriff der Neutralität umschreiben. Im übrigen behalte ich mir vor, für den Fall, als die Frage auch im Schoße dieser hohen Versammlung in analoger Weise vorgebracht werden sollte, die Grundlosigkeit der erhobenen Anklagen mit sachlichen Argumenten darzuthun. Die budgetären Vorlagen, welche ich im Namen des gemeinsamen Ministeriums in der ersten Sitzung der hohen Delegationen einzubringen die Ehre hatte, sind mit peinlichster Rücksicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der beiden Staaten der Monarchie zusammengestellt worden und bewegen sich hinsichtlich des für das Jahr 1901 beanspruchten Mehrerforder« nisfes in den Grenzen des Allernothwendigsten. Erscheint aber auch dieser Betrag als ein ziemlich empfindliches Opfer, welches den Steuerträgern auf» erlegt wird, fo darf anderfeits nicht übersehen werden, dass die gemeinsame Regierung bei der schweren Verantwortung, welche sie trägt, stets beflissen sein muss, für die Wehrfähigkeit der Monarchie zu sorgen und nie vergessen darf, dass inmitten der friedlichsten Eonstellationen immerhin Ereignisse eintreten können, welche geeignet wären, unsere Grohmachtstellung zu tangieren, und welche uns aus diesem Grunde nicht mangelhaft vorbereitet finden dürfen. Von diesem Standpunkte sind somit die Forderungen, die wir stellen, mehr als gerechtfertigt, und hieße es geradezu die patriotischen Gefühle der hohen Delegationen verkennen, wenn ich nicht von vornherein der festen Ueberzeugung Ausdruck geben würde, dass sie volles Verständnis für unsere finanziellen Ansprüche an den Tag legen werden. Die Erhöhung des Voranschlages des meiner Leitung unterstehenden Ressorts gegenüber den vorjährigen Anforderungen gilt hauptsächlich der systematic schen Ausgestaltung unseres Consularwesens und entspricht den im Schoße der Delegationen wiederholt ausgesprochenen Wünschen, so dass ich dieselbe der Be» rücksichtigung der hohen Versammlung kaum noch besonders zu empfehlen brauche. Die Umwandlung der Honorarämter in effective Consulate und die Creierung neuer effectiver Stellen an jenen Orten, wo wirtschaftliche Interessen vorhanden sind, wird nach Maßgabe der verfügbaren Mittel und des uns zu Gebote stehenden Personales consequent fortgesetzt, und eben in Befolgung dieses Bestrebens habe ich durch Mitentsendung einer Specialcommission dafür gesorgt, dass die Reise, welche Seiner Majestät Schiff «Donau» im Laufe dieses Jahres nach der westamerilanischen Küste unternimmt, benützt werde, um die dortigen Verhältnisse näher zu studieren und um jene Punkte zu ermitteln, an welchen sich die Schaffung effectiver Vertretungibehörden aus handelspolitischen Rücksichten empfehlen würde. Indcm ich nunmchr die Herren bitte, in die Verhandlung über das vorliegende Budgrt eingehen zu wollen, werde ich selbstverständlich bestrebt sein, alle Ausklärungen, die von mir im Laufe der Discussion verlangt werden sollten, in möglichst erschöpfender Weise zu ertheilen. Politische Ueberficht. Laibach, 14. Mai. Eine Mittheilung aus R o m stellt fest, dass die Pariser Reise des Ackerbau« und Handelsministers Salandra, der morgen wieder in der italienischen Hauptstadt eintrifft, in leiner Weise politische Ziele verfolgt hat. Insbesondere sei die Combination, dass er mit der Aufgabe betraut gewesen wäre, der französischen Regierung bezüglich des Erscheinens des Prinzen von Neapel bei den Berliner Festen beruhigende Mittheilungen zu machen, zu einfältig, um eine ernste Widerlegung zu verdienen. Auch in Handels« politischer Beziehung hatte der Minister keinerlei Mission in Frankreich zu erfüllen. Seine Reise bezweckte lediglich den Besuch der Weltausstellung, speciell die Besichtigung und Prüfung der italienischen Abtheilung, und er benutzte die Gelegenheit seines Aufenthaltes in Varis, um sich mit gewissen Einzelheiten, betreffend oie auf die italienische Einfuhr nach Frankreich gemäß der letzten Convention anzuwendenden Zölle, zu befassen und sich mit den Vertretern der Paris-LyoN'Mittelmeer-Bahn über Transporterleichterungen für italienische Verschnittweine in Frankreich durch Herabsetzung der Tarife auseinanderzusetzen. Dem russischen Finanzexperten, Staatsrathe Kobelo, welcher nach Beendigung seiner Mission in Bulgarien Sofia verließ, wurden bei der Abreise ganz besondere Ehren erwiesen, indem der Minister« Präsident Iwantschow und der Sectionschef des Ministeriums des Aeuhern ihm eine Strecke weit das Geleite gaben. Staatsrath Kobeko wird, bevor er das Land verlässt, die Schlachtfelder um Plevna besichtigen; aus diesem Grunde trat er die Reise nach Constantinopel, wo er sich einzuschiffen gedenkt, über Plevna und Schumla an. ^ Aus Korea gelangte die Nachricht von einem neuen ausgedehnten Landankaufe von russischer Seite. Es soll sich um einen Landstrich bei Port Tschinan an der Westlüste Koreas handeln. ^ Tagesnemgleiten. — (Eine interessante Löwenjagb.) Graf Geza Szechenyi, ein passionierter Löwenjiiger, hat den letzten Winter im afrikanischen Nerglande Klli-mandscharo zugebracht und daselbst mehrere gefährliche Iagdabenteuer zu bestehen gehabt. Eines dieser Erlebnisse wird folgendermaßen geschildert: Der Graf sehte in Begleitung seines schwarzen Dieners einem verwundeten Löwen nach. Als er dem Thiere bis auf einige Schritte naheg kommen war, gab er auf dasselbe einen Doppel-schuss ab, der jedoch nicht tödlich traf. Der Löwe stürzte nun mit einem mächtigen Satze auf den Grasen, der kaum so viel Zeit hatte, um das zweite Gewehr den Händen des Negers zu entreißen und noch einen Schuss abzugeben. Nun warf sich der Löwe auf den Grafen und riss ihn zu Boden. Der zu Tode erschrockene Neger entfloh, währcnd der Graf in Ohnmacht fiel. Als dieser nach einigen Secunden wieder zu sich kam, fand er den Löwen verendet neben sich liegen. Der letzte Schu^ nämlich dem Löwen in das Auge gew'Ngen un° V ihn, gerade noch zur rechten Zeit, getödtet. I« ' ^ Todeslampfe zerriss der Löwe mit seinen W"^ Kleider des Grafen, ohne dass dem Jäger '"vi» ^. nur die Haut abgeschürft worden wäre. In °"^^ie schaft des Grafen Szechenyi jagte auch btt » Löwenjäger Graf Ernst Hoyos, der drei 2öwen « ^ — (Die That eines Wahnsinns AuS Florenz wird gemeldet: In Eastigwne l)'" ^. hat ein Bauer Namens Meucci infolge Ml'«)"/^ ^ störung neun sein« Angehörigen getüdlet und °n°e h letzt, dann das Vieh erschlagen und den Stall m geseht. Meucci wurde verhaftet. M bie — (Das Grab des Sophokles.) " ,„ «Vossische Ztg.» berichtet, wurde bei Nach««^ ^ der Nähe des Kolonoshügels das Grab des DtYl ^ «Antigone, entdeckt. Innerhalb des Sarkophag" >^ sich nur die Schäbellnochen und 14 aMsche ^ ^ weihe I^k^tlim. Auf der Grabtafel war, wen. verstümmelt, SophoNes zu lesen. m Mett^ — (Bescheidene Leute) wohnen am .^, berg zu Viberach. Der «Anz. v. Oberlcnd» '^. 5 «Wohl noch selten gab sich bei Aufstellung ein" " ^ 'laterne eine solche Freude lund, als gestern bet "^ .welche auf eine Eingabe der um den ^"« ^f wohnenden Nachbarschaft in unserer Vorstad v . ^i erstellt wurde. Kaum errichtet, wurde die 5:^"" ^ Träger mit Guirlanden bekränzt, beim '""^lxeh^ Abend sammelte sich eine über hundert -^ ^l< zählende Menge. Musil ertönte, 3">e s' ft^l ! abgebrannt und schnell herbeigeschaffter Gerste«'»^ ^ ,in der Runde. In einer Ansprache wurde "ML die bürgerlichen Collegien durch ein begeistert" . ^< menes Hoch Ausdruck verliehen, während °^F Immergrün und die Blumen erstmals da« ^yl ^ Einmüthig begrüßte man an dieser Straß« .starten Gefalle die Errichtung der Beleucht""^ l)B j — (Cin überraschendes VeM' M , dem fast menschlichen Intellecte der sog"«"" M °" Hunde» wird aus Bern berichtet. Mit MlH^l«' seinen alleinigen Genossen versah der v" tt^ I Thomas in dem 6000 Fuß über dem Mee«^ ^ legenen «Nowl äu Olaoior. zu Miben ""^F Wallis den Sicherheitsdienst während der »um ^ Als er eines Tages, die Hunde um ihn gM» ^»B halb des Hauses mit dem Zerkleinern von ,^B beschäftigt war. gieng plötzlich eine gew"«^ M' der nahen Bergwand hernieder, welche den ^ "' Thomas unter sich begrub, die Vierfühler ^F streifte. Die Lawine war laum niedergegangen. ^ auch schon die llugen Thiere blitzschnell den .^iss legten die Strecke bis zur Behausung °"^ft' l thümers Vrunner — beiläufig 13 Kilometer ^M einer Stunde zurück und suchten diesen d«^ ^ ^ Klaaelöne zur schleunigen Hilfeleistung zu ""/^ biedere Gastwirt entnahm aus dem ausaeregl ^ , seiner unerwarteten vlerfühlgen Vesuch". ^B" > etwas in seinem Hotel nicht in Ordnung '. ^^ ! ^ sich mit noch drei Begleitern an ben «A ^fia"I neun Stunden in Anspruch nimmt. ^" del ^ ' Sicherheit machen die Bernhardiner genau ° u"b> i, halt, an welcher sich das Nnalück zugetrag^^ Aerzensirren. Roman von vrmanob Gandor. (7. Fortsetzung.) Da sahen sie einander nun manche Stunde in den ledergepolsterten Großvaterstichlen am Werkzeugstisch gegenüber, der alte und der junge Denker, und tauschten ihre Ansichten über die größten Dinge und die tiefsten Probleme des Daseins aus. Eusebius Langermann wurde jung mit dem Jüngling, der mit ehrfürchtiger Andacht seinen Vortragen über die Begriffe des Idealen und Realen, über Materialismus. Panthelismus und Pantheismus, über platonische Ideenlehre und Naturphilosophie lauschte. Kraus und verworren klangen sie manchmal, diese Auslassuna/n. aber Gottfried Theodor fand doch manches Goldlorn heraus, das er sich fürsorglich aufbewahrte und aus dem er sich in späteren Jahren manche Lebensweisheit heranzog. Es waren die seligsten Stunden seines Lebens, Welche er in dem engen Stübchen des Uhrmachers ver-lebte. Das Vaterhaus erschien ihm — ebenso wie der Garten — allemal nüchtern und reizlos, wenn er von Langermanns heimkehrte. Zuweilen malte seine Phan-tasie ihm allerdings entzückende Zukunftsbilder. Dann sah er im Geist Angelika als seine Frau über die Schwelle seines Familienhauses schreiten, er hörte sie mit stinken, leichten Füßchen über die breiten, dämme« rigen Treppen des alten Patricierheims huschen, ihre lichte Libellengestalt gaukelte durch die großen Gemächer, und Herz und Pulse klopften ihm rascher bei dieser Vorstellung, und es konnte geschehen, das« !!n.!^"H. do.» Dufter ausrij« nnd vor lauter einen schallenden Jauchzer in die blühende Welt hinaussandte. Er war wie umgewandelt. Seine Mitschüler in der Prima machten wieder ihre Witze über ihn. «Dem Gotlfriedelchen schwillt der Kamm,» sagten einige, und etliche andere setzten erläuternd hinzu: «Cr ist verliebt! Endlich hat auch er daran glauben müssen!» Ob sie recht hatten? — Aus seinen Erinnerungen heraus sprang Gottfried Theodor auf und durchmatz den begrenzten Platz vor dem Kirschbaume mit hastigen Schritten, erregt bei dem Gebanken, was nun folgte. Monate verstrichen. Die Zeit der Virnbaumblüte war längst vorüber; aus der Schachtel voll Frühlings« grün, mit dem Langermanns Gärtchen im Mai ver-! glichen werden konnte, war wie durch Zauber ein kleines Paradies voll Sommerduft und Rosenblüte er-' standen. Fast ein Wunder erschien das überüppige Blühen und Gedeihen der beinahe ineinander verwach« senen Sträucher und Blumen auf dem winzigen Raum. Was blühte und duftete da nicht allrs durch, und um-einander! Purpurfarbene Ranunkeln, zarte Eentifolien und weihe Rosen in tausendfacher Fülle, hochständige, weiße Lilien, buntgesprenkelte. starlduftende Federnellen, farbiger Rittersporn und hundert andere altmodische, schon damals auf dem Aussterbeetat stehende Blümchen und Kräutlein. Ende Juli, gerade um die Zeit der höchsten Rosenblüte, fiel Angelika« fünfzehnter Geburtstag. Gottfried hatte durch Zufall das Datum erfahren und trug sich wochenlang vorher mit Plänen und Ent« würfm. wie der hohe Freudentag am fchönsten und sinnreichsten verherrlicht werben könnte. Vier Poesien in Her.am- ^ und «Geburtstagsgeschenk, stammelte; ^lyz 5« , ganzen Vorraih seiner besten Ringe.A^s B^ , kannten Rathssohn auf dem LadenMa? ^e" t mit blitzenden Diamanten, mit Nublne" .^,« ,^ thaufrischer Blutstropfen und mit verM" „„d ^ h, Türkisen, aber Gottfried Theodor "H^ S« ,^ und nichts wollte ihm fchön und "l hell^F ^, das weihe Schmetterlingshändchen des ^ ^ e5 , lindes erscheinen. Nach dem P«^ °^ 3^ ^ i> zu fragen; die Ersparnisse, die " '^te. F K, einem reichlichen Taschengeld ge"°«n p"" . ^ für ein halbes Dutzend dieser fuM"» . F «. hingereicht haben. .^zge« ^ O '> Endlich entdeckte er einen "Mz^/'F tz mattem Golde mit einer große" ^M^ ^ der ihm besonders gefiel und de" ' ahlt ^ ^ einen segensoendenden Talisman " jlö^ F^ ?. weihe Schächtelchen, in dem, " ", ^. ^ «h der kleine Ring lag, an sei"" ^ra^M i> allein war, nahm er den Reif wB y ^ d^ ^ tete ihn verzückt und drückte auch ' ^B darauf. " >H!^cher Zeitung Nr. 111. 919 15. Mai 1900. Hellem Schaufeln gelingt es. Monsieur Thomas, W? ° "°Uster Erschöpfung zwar, aber noch athmend, >"nem weißen Grabe zu befreien, sich ^ (Eine merkwürdige Scene) spielte z»b ? " einem italienischen Vollstheater ab. Man 'Wori^ ""'llche «Trlbuna. erzählt, ein großes Thloin? Schauspiel., in welchem u. a. ein König die ^«tion !l w^"' sollte. Der Hof, die Edelsten der einst u«k ""lreter der Provinz und des Heeres standen Thro"z .würdevoll auf der Bühne zu beiden Seiten des ^nill ^. bewaffnete und Würdenträger umgaben. Der Citation'» ^'" l°"2ell. mit Kaninchenfellen (Hermelin-feitetII Aorten .Purpurmantel, bekleidet, durch-zu»« Tl.. ^^"e und steigt langsam und majestätisch die Uch ^ A führenden Stufen empor. Alle verneigen sich, die die ^ "'^rpräsident überreicht ihm eine Papierrolle, Cchly^n onrede ""halten soll. Unter dem feierlichen dachtet s' ö"lchauer entfallet der König die Nolle, kt ^.. '^. und ... merlt, dass er leeres Papier in lhün? Dz ^' D" Requisiteur hatte sich geirrt. Was Hilfe des >- « 'lt sehr lang; es ist unmöglich, sie mit gen« ^ Souffleurs herzusagen; der Souffleur ist übn-^hutn !!!> ^"^ernt und lann von dem unangenehmen durch h "'Zl in Kenntnis geseht lverden. Was thun? ^chbein » ^ ^^ ^^'^ s^ht ein genialer Gedanke. ^bcPavi ^"" zweiten würdevollen Blick auf daS tide«, m" ^worsen, "lit er es wieder zusammen, gibt T°üe: ,n?^^rpräsidentcn und sagt mit besehlcrischem ^unm,"^!. Der Ministerpräsident wird durch ^l°cht °"^e Neuerung ein wenig aus der Fassung "tt llel'l,» F"" '""""^ " die Nolle und entfaltet sie ... '^ !°sort tt ä' ^" ^ ber König erlaubt hat, wird !^"»»en /' " "llt d.e «Thronrede» wieder feierlich Mt ^rusi , "^ ""en prächtigen Messingorden von G„ des h« ^ ^" l"""'t ber «Thronrede» zu den ^lAl! "°nigs nieder und sagt mit großer Würde: !"^sli 7 ""' 22- April aus Saigon, wo sie i" l'ch n> „ ^""lfen war, abgereist. An Bord be-Vlhe un?"" ehemalige Marine. Officiere. je drei ^. ""o anamitlsche Malrosen und ein anamitischer Miglln ^^unlenheitsscheine.) Der Staat »ltil,z(z."" llutes Mittel gefunden, seinen Staats- >? nussj^ 3^"^^u briugen, indem er Trunlenheits- l>t? »st v"' ^le den Jagdscheinen ähnlich sind. Gruno- ' ^?.^rbote,l,. <""lenheit ^ ganzen Staate Michigan ! ^"< Doll.3 "^ h°" bestraft. Aber gegen Zahlung ' ^'lt ^ .""« erhält man die Erlaubnis, sich un- ! ?°^handlm,""l "an darf das ganze Jahr in allen . l^ne h"^" ^ Staates trinken, so viel man f "^„. °" Obrigkeit wegen Trunkenheit belästigt !! ^^^"pte Antwort) Einer Abonnenlin ^ !Ü^" '^"^ auf ihre Anfrage, was richtiger -er hat sich verheiratet-, ^ K?' der ei« glasten zuthcil: .Jedenfalls hat ?i V"' der w ° ?"^' ^^e führt, geheiratet, wäh-3 ^^"' "glücklicher Ehe lebt, sich gewifs ver- j ^ "' ""d Provinzial-Nachrichten. ^1 ^ ^"desvr«sV lnachricht.) Seine Excellenz ^ ^Nach V'dent Baron Hein hat sich heute l1'^ (K«,'" begeben, l^ !.V«'Uich7«enüfse für Lehrerinnen ^^^stal. ""^ gewerblichen Unter-^ >^ ler ,n. ) ^°ut der von Seiner Majestät ^ ?l>W^kstellu.^°^^t genehmigten Vorschrift, be-> k ^ > Uung und die Ruhegenüsse der Lehrerinnen ^ ^ T""e^.l!ewerblichen Unlerrichtsanstalten sowie Ä ?l >nen V"ung derselben, erfolgt die Bestellung >Ä >r> 3rt" '"ch^n Anstalten Hinsort in der Ä ^l>l >"ati^^ »eg«" eine fallweife festzusetzende l ^! U"t> u', "° eiue sowohl den, Ministerium . ^ <^i, ^°n°tlich"A "s auch den Lehrerinnen zu-^ch> 35 ^ Erreichung eines Lebensalters /p' <^h> und I,?? "" mit Ablauf einer un-^' ^<7 bei ent"^"^ von mindestens c,il ^'Xns ^rsch, ""lender Dienstuntauglichleit oder ">'^V!"ch/?" erfolgter Dienstenthebung ein 5/!»'.^ V>en" ^len Bemessung zwei Drittel 3 ^l> > al« ^«remuneration, ^och/ein ' " 1°^ licht« s^"" ^ zugrunde zu legen ^ ^r Ün..^ "«"er« da« Ausmaß d,r l '" den erwahule» iljorausseh'Mge,, zurückgelegten Dienstzeit mit den für die Staatsbeamten und pensivllSfähigen Diener geltenden Abstufungen unter Anwendung der Bestimmung des § 1, »!in. 2 des Gesetzes vom 9. April 1670, R. G. Bl. Nr. 47, fo dass nach 30jähriger Dienstzeit die Pension mit dem ganzen für die Pensions-bemessung maßgebenden Betrage zuzuerkennen ist und dass der normalmähige Genuss einer Lehrerin nicht geringer als mit dem Betrage von 400 15 bemessen werden darf. Den derzeit in Dienstesoerwendung stehenden weiblichen Lehrpersonen, welche im Sinne dieser neuen Vorschrift zu Lehrerinnen bestellt werden, sowie jenen, bei welchen dies in der Folge geschieht, ist ihre gesammte im Lehramte an staatlichen Unlerrichtsanstalten zurückgelegte Dienstzeit, insoferne dieselbe eine ununterbrochene nnd tadellose war, und zwar vom Tage des Dienstantrittes nach erfolgler decretmäßiger Bestellung anzurechnen. Auch für die Con-cretalpensionen der ehelichen Waisen von solchen Lehrerinnen ist in der neuen Vorschrift vorgesehen. —«. — (Oemeinderathswahlen in Laibach.) Oel den a/stcrn vorgenommenen Gcim'inderathswcchlen aus dcm dritten Wahllölper wurden 482 Stimmen abgegeben. Es erschienen gewählt die Herren: Johann «vlerjanc mit 4U2, Bartholomews Zitnil mit 480 und Franz Teroina mit 477 Stimmen. Die Wahl gieug in zwei Sectionen vor sich. Als Vorsitzende der beiden Wahlcommissionen fungierten die Gemcinderäthe Doctor Hud nit und Dr. Majaron. Morgen findet die Wahl im zweiten Wahllörper statt. — (Leichenbegängnis.) Zur Vervollständigung der gestern unter dieser Spitzmarle gebrachten Notiz werden wir ersucht mitzutheilen, dass Oberlicutenant Furl an nach Absoluierung des Nudolfswerter Gymnasiums eigens erst in die Cadettenschule eingetreten war, um sich im Militärfache gründlich auszubilden. — (Der Landes-Hilfsverei n vom Rothen Kreuze für Krain) hält am 17. d.M. um 6 Uhr abends in der Kanzlei der Handels- und Gewerbelammer feine ordentliche Grneralverfammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Mittheilungen des Präsidiums. 2.) Rechenschaftsbericht und Rechnungsabschluss pro 1899. 3.) Wahl von zwei Mitgliedern in den Aus-Huss. __ Wie wir dem uns vorliegenden Rechenschaftsberichte entnehmen, sind nach dem Zuwachse von 2 neuen Mitgliedern und dem infolge Ablebens und Austrittes verursachten Abfall von 10 Mitgliedern am Schlüsse des Jahres 3 Ehrenmitglieder, 190 ordentliche und 2 unterstützende Mitglieder verblieben. Die gegen Lnde des Jahres unternommene Werbung von neuen Mitgliedern eraab bisher die Gewinnung von 6 Mitgliedern für das clllhr 1900 — Das Vereinsvermügen belief sich am Schlüsse 1699 auf 18.303 st. 12 kr. in Barem und 56b fl in Obligationen und Losen. Bei Gegenüberstellung des Velmögensstandes mit 1898 pr. 17.008 st. 69 kr. und 565 fl. resultiert eine Vermehrung von 1294 fl. 43 kr Die Einnahmen des Jahres 1899 sind gegen jene des Jahres 1896 um 178 fl. 04 kr. höher, was sich aus den höheren Beiträgen der Mitglieder und der Hweigvereine, sowie aus dem höheren Zinserträgnisse der angelegten Activcapitalien ergibt. Die Ausgaben des Jahres 1899 übersteigen aber doch jene des Jahres 1698 um 83 fl. ?6 kr., wenn auch die Verwaltungslosten um 71 st- 61 kr. und die Invalidenunterstützungen um 5 fl aeringer waren. Der Grund liegt dann. dass für die durch große Hochwässer heimgesuchten Bewohner von Salzbura Nieder- und Oberüsterreich eine Unterstützung von 100 fl und dass den erhöhten Einnahmen entsprechend ein höherer Veitrag an den Centralfond abge- ttbrt wurde — Der Mitgliederstand der Zwelgvereme t^ eg"n das Vorjahr um 114 Mitglieder und der Vermögensstand um 830 fl. 71 kr gest.egen^ D.e Cr- bübunll der Mitgliederzahl ergibt sich aus den neu er- wordenen 8b Mitgliedern des Zweigvereines Rabmanns- dorf dann aus dem Mitgliederzuwachse bei den Zweig- "m 33, Mottling um 9, Stein um um 4 Mitglieder. Den b«M. Beitrag ^ben die 11 gweigvereine im Gefammtbetrage von 313 fl 12 kr. abgeführt, daher um 101 st. 61 kr. mehr °"'?^"acher deutfcher Turnverein.) c^ede Veranstaltung des Lalbacher deutschen Turnvereines erfreut sich regen Zuspruches und des besten Erfolges. Diese beiden Merkmale kennzeichneten auch den Samstag in der Glnshalle des Casino stattgefundenen Familien-Abend der ebenso anregend wie gemüchlich verlief und tatsächlich den Charakter eines frühlichen Familienfestes trua Unter der bewährten Leitung des Sangwartes Herrn Victor Ranth gelangte durch den stimmbegabten Chor ,in erlesenes Programm in gewohnter rühmenswerter Weise um Vortrage. Dem kräftige, mit echt jugendlichem ^n« und Schwünge zur Geltung gebrachten Chore von Grokbauer «Auf, deuische Sänger!- folgte die Ballade " Schwedengrab, von Martin Plüddemann. die wir seinerzeit bereits eingehend gewürdigt haben. S.e üb e in f.' Eiaenart ebenfo tiefen Eindruck, wie die prächtigen, ^miitbstiefen «Altnieberländlschen Volkslieder, aus der Sammlung des Adrianus Valerius von Kremser, die mit rauschendem Veifalle aufgenommen wurden. Besonderen Unwert sand wieder das von Herrn Dr. Galls mit edler Auffassung vorgetragene «MhflnM von Nnssamn», Poetisch zart, mit besonders sorgsamer Ausarbeitung der Tonschattieruugen, kam der sinnige Chor »Im Feld des Morgens früh. zum Ausdrucke; er gchel ebenso wie der lustige frische Strophenchor »Fahrende Leut» von Hugo Jüngst. Zu einer Lieblingsnummer, der wir daher voraussichtlich noch recht oft auf dem Programme begegnen werden, ist das reizende «Musitantm.Ltücklein. von Pache geworden; es erregte Jubel und musste über türmisches Verlangen wiederholt werden. Die Buren-Hymne wurde als willkommene Zugabc mit herzlichem Danke quittiert. Eine Abtheilung der Musikkapelle des k. u, l. 27. Infcmterie.Regiments animierte durch eine Reihe frisch vorgetragener heiterer Musikstücke das dank-bare Publicum. das auch mit seiner lebhaften An-erkrnnung den wackeren Musikern gegenüber nicht kargte. ^. — (Schulhauöbau) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge wurde mit dem Baue des neuen Zchulhauses in Laferbach bereits begonnen. Dasfelbe wird fünf Lehrziminer und die erforderlichen Wohulocalitäten besitzen. ^o. — (Die Eismänner.) Die gefürchlelen Eismänner Panlratius. Scrvatius und Bouisacius sind nun glücklich vorüber. Sie haben ihren, Namen Ehre gemacht. Schon am Freitag war die Temperatur auf-s- 5 ° <^ herab-gesunken; die Oberkralner Berge waren lief herab frisch beschneit, und selbst der Großgallenberg halte ein Schnee-häubcheu ausgesetzt. Zum Glück war der Himmel constant bewölkt, und mit kurzen Intervallen gieng feiner Sprüh« regen nieder, der diesmal von allen Besitzern von Obst-anlagen und Weingärten freudig begrüßt wurde — haben uns ja die Wollen und der Regen vor einem Frost bewahrt, der wahrscheinlich alle Erntehoffnungen vernichtet hätte. Die Eismänner sind also glücklich vorüber. Heule folgt ihnen die böse Sophie; auch sie macht ein finsteres Gesicht und dürfte also nicht gefährlich werden. — (Handel und Gewerbe.) Im politischen Bezirke Littai haben im Monate April Gewerbe mu angemeldet, respective Concessionen erhalten: Alois Rojc in Et. Veit, Handel mit Spezerei» und Manufaclur-waren; Josef Muzga in Zavislnil, Handel mit fertigen Kleidern; Katharina Kroöelj in St. Veit und Iofef Slufca in Weixelburg, Gemischtwarenhandel; Maria Dejat in St. Martin. Anton Fajdiga in Temenitz, Johann Kifovec in ssreßnih, Karoline Milat in St. Ullrich bei Sagor. Lorenz Stellasa in Zalna und Barthelmä Iajc in St. Lamprecht. Gast- und Schankgewerbe; Matthias Drolc in Sagor und Franz Ilovar in Sanct Martin, Schneidergewerbe; Franz Lajouec in Watsch, Holzhandel; Batthelmä Zajc in St Lamprechl, Krämerei; Martin Kastelic in Sandberg, Brantweinschanl; Alois Strma in Pristava, Handel mit Eiern und Geflügel. — (Ist ein heißer Sommer zu erwarten?) In mehreren wissenschaftlichen Zeitschriften wirb gegenwärtig die bedeutsame Frage erörtert, ob sich von dem Verlauf einer Jahreszeit auf den der nächsten ein Schluss ziehen lässt. Von verschiedener Seite wird die sogenannte Eompensationstheorie in der Wettervoraussage vertreten, dcrzufolge auf jede Jahreszeit, während der die Tempe. ratur oder der Niederschlag hühcr oder niedriger als der Durchschnitt gewesen ist, eine Jahreszeit folgen soll, in der das Zuviel oder Zuwenig der vorausgegangenen Zeit ausgeglichen wird. Das daraus abzuleitende einfache Gefetz würde also besagen, dass auf einen zu kalten Winter ein Sommer folgen würde, der heißer ist als der Durchschnitt, dafs ferner auf einen sehr schnee- und regen-reichen Winter ein niederschlagarmer Sommer zu erwarten wäre und umgekehrt. Nach den neuesten Untersuchungen der ungemein thätigen und kenntnisreichen amerikanischen Meteorologen ist diese Theorie jedoch nicht berechtigt. Es soll vielmehr eher als eine Ausnahme gelten dürfen, wenn auf einen sehr kalten Winter ein ausnahmsweise heißer Frühling oder Sommer folgt. Betreffs des Regens sind die Verhältnisse noch ungewisser, doch sind nach den bisherigen Erfahrungen auf besonders trockene oder nasie Jahreszeiten viel eher solche mit normalen Niederschlags-Verhältnissen zu erwarten als solche, die den Gegensatz zu der vorausgegangenen Jahreszeit darstellen. Der englische Meteorologe Mac Dowall hat in der «Nature» auf Grund vielfacher Berechnungen ein anderes Gesetz aufgestellt, das größere Sicherheit geben soll. Er nimmt die Durchschnittstemperaluren der 30 vorausgehenden Jahre, um auf die Durchschnittslempcratur des folgenden Jahres einen Schluss zu ziehen. Danach ist z. V. immer ein milder Winter zu erwarten, wenn die 30 vorausgegangenen Winter im Durchschnitt zu kalt gewesen sind. und mit dem Sommer ist es ebenso. Nach diesen Berechnungen würde man im lausenden Jahre einen in Temperatur und Niederschlagen normalen Sommer zu erwarten haben. — (Donau-Adria-Canal.) Wie uns mitgetheilt wird, hat der Ingenieur T. Wagenführer in Wien. welcb/'m die Concession für die Vorarbeiten zum Baue des Donau-Adria-Canals ertheilt wurde, bereits die Verfügung getroffen, dass die in seinem Dienste stehenden Ingenicure Max Huber und Albert Wcsselsli demnächst mit den Vorarbeiten und Aufnahmen für den bezeichneten Canal beginnen werden. In Krain werden sich diese Aufnahmsarbeiten aus die Tracerichtung Oberlaibach. Loitsch, Ober« und Nnkrplamna, Swma und Präwald vrswtlcn. —o. Laibacher Zeitung Nr. 111. 920 15. Mai 1900. — (Verlobung.) Eineruns zugekommenen An« zeige zufolge hat sich Herr Franz Scholz, Instituts« inhaber und Oymnasialdirector in Graz, mit Fräulein Irma Poltet, Edlen von Polltheim. Tochter des Herrn Franz Pollet. Edlen von Polltheim, k. u. l. Obersten i. R., verlobt. — (Präsentation.) Auf die unter dem Patronate des Religionsfondes stehende Pfarre Krefsnitz im politischen Nezirle Littai wurde der Pfarrer in Do-bovec, Herr Simon Smitel, präsentiert. —ik. — (Von der Erdbebenwarte an der l. l. Staats-Oberrealschule in Laibach.) Samstag den 12. d. M. gegen 8 Uhr 40 Min. trat auf dem Kleinwellenmesser der Warte eine sehr schwache seismische Störung auf. Gestern um 9 Uhr 53 Min. verzeichnete der Apparat abermals eine schwache, von einem fernen Bebenherde kommende seismische Bewegung in der Dauer von gegen fünf Minuten und einem Hauptausschlage von 2 mm. — (Die Chemie der Briefmarke) ist von beträchtlicher hygienischer Bedeutung, einfach aus dem Grunde, weil sich das liebe Publicum das unästhetische, aber bequeme Lecken der Marken niemals ganz abgewöhnen wird, obgleich schon ganze Bände dagegen geschrieben sind. Aus diesem Grunde hat die Post-Verwaltung die Pflicht, auf eine unschädliche Zusammen-setzung des zur Herstellung der Briefmarken benutzten Gummis und auch der für den Druck in Nnwendung kommenden Farben zu achten. Es muss dabei freilich gleich hinzugefügt werden, dass die Gefährlichkeit des Anfeuchten« mit der Zunge und die dadurch wirtlich veranlassten Fälle von Erkrankung als einer Folge von Blutvergiftung nicht von der chemischen Beschaffenheit abhängen, sondern von der Vacteriologie der Briefmarke, an der die PostVerwaltung wenig ändern kann. Immerhin ist es interessant, die chemische Zusammensetzung einer Briefmarke kennen zu lernen, wie sie neulich mit Bezug auf die neue englische Halfpennymarke in einem Londoner Laboratorium festgestellt wurde. Die Untersuchung einer Briefmarke ist für den Chemiker eine ganz interessante Arbeit. Zunächst muss er sie auf einem Stück Platinblech behutsam verbrennen. Die übrigbleibende Asche zeigt vollkommen deutlich die ursprüngliche Zeichnung und Schrift der Marke und lst nur auf etwa die halbe Größe zusammengeschrumpft. Die grüne Farbe verwandelt sich in gelblichbraun, die Ränder find weiß gefärbt und scheinen erhaben. Der Gummi der Briefmarke bestand aus sogenanntem englischen Gummi, der aus Stärke hergestellt wird. Mit Bezug auf jene englische Briefmarke kann also die vollständige chemische Harmlosigkeit festgestellt werden, die übrigens auch bei den deutschen, österreichischen, ungarischen Postwertzeichen gewährleistet ist. Trotzdem darf man die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, nochmals vor dem Anlecken zu warnen, denn diese Gewohnheit ist, wie gesagt, nicht nur unästhetisch, sondern auch gewissermaßen gefährlich, da sich leicht irgend welche Krankheit erregende Keime auf der gummierten Seile festgesetzt haben und auf diesem Wege in den menschlichen Körper gelangen können. .*« (Gotteslästerung.) Vorgestern abends wurde im Gasthause «Zum Dalmatiner» in der Gruberstrahe Nr. 2 der bei einem hiesigen Mübelhändler bedien-stete Drechslergehilfe Emanuel Heinz aus Troppau, wohnhaft Kralauergasse Nr. 7, verhaftet, weil er im Gasthause in Gegenwart von Gästen in ärgerniserregender Weise Gott lästerte und auf eine rohe Weise die Mutter Gottes schmähte. Der Verhaftete wurde dem l. k. Landesgerichte eingeliefert. ,*. (Unfall.) Der vierjährige Vohn des Gemeinderathes Iofef Turk fpielte gestern nachmittags mit einer Futterschneibmaschine und steckte hiebei unvorsichtigerweise die linke Hand unter das Messer. Die in Bewegung be-findliche Maschine schnitt ihm zwei Finger der linken Hand beinahe ganz durch. — (ZurKranlenbewegung.) Ins hiesige Landes - Krankenhaus wurden im abgelaufenen Monate 326 männliche und 281 weibliche, zusammen 607 Kranke aufgenommen und darin mit den vom Monate März verbliebenen 1025 Kranke behandelt. Von diesen verließen 373 in geheiltem, 178 in gebessertem und 26 in un-geheiltem Zustande die Anstalt, während 32 transferiert wurden und 28 (15 männliche und 13 weibliche) Kranke gestorben sind. Demnach verblieben mit Schluss des abgelaufenen Monates noch 388 (204 männliche und 184 weibliche) Kranke in Behandlung. —o. * (Unglücksfall.) Am 7. d. M. waren der 55 Jahre alte Kaischler Matthäus Iavornil und dessen Ibjähriger Sohn Josef aus St. Marein in der Waldung nächst St. Marein mit Holzfällen befchäftigt. Gegen 6 Uhr abends, als Matthäus Iavornik mit dem Abrinden einer 15 Meter langen, an einem Abhänge liegenden Fichte befchäftigt war, kam dieser Vaum ins Rollen, schlug den Iavornll zu Boden und drückte ihn derart am Kopfe, dafs er sofort starb. Iavornil hinterlässt eine Witwe mit zwei unversorgten Kindern. —r. — (Veruntreuung.) Der im Jahre 1858 in Wilttngau in Böhmen geborene, zuletzt als k. l. Kanzlist beim Bezirksgerichte in Tschernembl in Verwenduna a«. Vr il, dem Buche eine unerfchöpfliche Quelle der »eie, nnd Unterhaltung finden.________ Correspondenz -Bureaus. Per Krieg in Südafrika. ^ London. 14. Mai. «Reuter« Bureau» "^ cms Pietermaritzburg vom Heutigen: E>l>e >> ,^, Depefche des Generals Nuller berichtet, da>S ^ ^. gelungen sei, den Uebergcmg über die Wse "» Mt> lMsberge zu erzwingen. Die Besetzung Dnnoce» sür heute erwartet. stalls London, 14. Mai. «Reuters Office' "eM ^ Kroonstadt vom 12.d.M: Präsident Ste," ^^ nach Heilbronn und nicht nach Lindley u»o F, Hcilbroun als die Hauptstadt des Oran^e-M' ^, Ucber 400 Vurghers lieferten die Waffe" « ' ^ Kroonstadt und in der Umgebung verlautet. "-! die Transvaalburen am Vaalflusse concentnere'. Der Aufstand der Aschanti. ^ London. 14. Mai. Im Unterhaue ^. Slaatssecretä'r Chamberlain mit, er habe ""'„,« richt aus Kumassi erhalten, welche späteren ^ ^ sei als die Montag amtlich belanntgemachte" .^g,l lein Grund vorhanden anzunehmen, dass dle ^z Glfahr laufe, überwältigt zu werden. Er ^' ^ die Aufständischen, sobald weitere VerstärlUM getroffen, niedergeworfen werden. >.l Wien, 14. Mai.^Das AckerbauministerullN ^ die Scction für Land- und ssorstw'rM' ^j Montanwesen des Industrie- und Laudw'rlM! ^„ zur dritten Tagung ein. Die Sitzungen !"' 21. bis 26. d.M. statt. . 5-n die^I Wien. 14. Mai. Wie verlautet. Aen " M trnuensmälmer der deutsch-nationalen SM"" ^ beschlossen, den Dcmonstrationsliummel "^r ,^c!> versität bis auf weiteres zu Mieren, dem """ ^' Senate ein Memorandum zu übermchen, ^ W' bis zur Fertigstellung des Memorandums " M rector Wiesner zu ersuchen, seinen MW!» s ff Hebung des Farbenverbotes gellend i" U,,B F" welchen Fall die Studenten für eine be,m» sich jeder Demonstration enthalten würden- ^ .^""z 'Trieft. 14. Mai. Da die griech's« 2 "" die Quarantäne für Provenienzen aus K^M' Smyrna wieder aufgehoben hat, wird der ^ ^M dcs österreichischen Lloyd in vollem UM!"'» na/lmähig aufgenommen. ,... .« O^ ,,, Budapest, 15. Mai. Die beiderse.t.g" ^^ deplltationen einigten sich. das im Vor^y" Verhältnis 34 4 zu 65 6 beizubehalten. M,^ Berlin, 14. Mai. das- d Tageblatt, heute veröffentlichten MM'""«' ^tl ^ am Kivu-See zwischen deutschen Kongotruppen zum Kampfe gekommen !", ^ss Wollff'sche Vureau von zuständiger Sleu, jcht nichts darüber bekannt sei. m^icüt üb".^, , Pari«. 14. Mai. Der officielle VerA ^ b' Municipalswahlen constatiert einen Erso'U Fcsftln verurtheilt, doch wurde d»e ^,jähc 'N,, N,.' "«^''"'scn und Studien. K 2 88. - Miinch "«less n ""she""" und Ingendbildung, X 720. - ^"!'N. II ' , ,,"^n der nirnschlichcn Seele und ihre Er §""st»Iu'? u ^cflihls- und das NillenSleben, K ^80. - '"l>c: Lied/.'^l "'^ ^"br, ein Lehrbuch der geheime, !^ bochstct^'^"^^"' 5U erhalten oder zn vernichten. X 2 10 >'» Da»,.,. ".^' ^- ^as Geheimnis der Unwiderstehlich ,l ^'ebes.??'^'^' Unterweisung iu deu feineren Künste, W^"n, z« "^" «"d Anleitung, die Herzen der ssraue, !?^"^Au « "''» ^ l 44. - Milon, Wie weide icl ?"dc L ...^"^" ü^r eine zu ungewöhnlicher .Wrperlraf! ,^.^","swnsc. X 1-80. - Kcibel. Dr. E„ Wi. lr^nl,^ - Freygaug. Dr. (5., Di< M"gnis V i^ '""blichen Fruchtbarkeit durch Vcrhüluug dei l"ne C<,n,. . ^ ^rohnillnn A., Der Schwachsinnig« >"A ^""a 'n der Gesellschaft. X --60. - ?! ^. Tl,3'?^^°" b»rch Vricse. K IM. - Nitzclnadel, !?°'ttt"!?^"'^s Jahrbuch, X, Jahrgang. X 4>8U. - ei ^ !> «f) ' Handatlas der Anatomie des Menschen. 5 "" "sal,,.,,"' ^ Dl'l Hansdoctor, bewahrte Heilmittel von !,""'> ^l" ms'^"?"" '"" Anhang. X 1'20. - Vöhme 2">c„. K "^pf'"« der Prostitution und der Unzucht im all< 2^'''^ K i «n^ Werner, Dr. C., Schlaslosigleit uud Buxbaum, Dr. V., Lehrbuch der "^°Äe'3/' bcr Buchhandlung Jg. v. Kleinmaya K ^ ^ll"l Laibach, Congreftplatz 2. Angekommene Fremde. z^ Hotel Stadt Wien. Ü^ ^T?n°^ ^""'' ^"'.: Slipfterger, Inspector, ^ ?"' Aons„. ^dvocat. s. Fran, «delöberg. - ttlinbergcr. Vtler. Obe^s' V ""'>'Posch. Bergverwalter, wot.schee. tl°s ^ert _7?^U'"l. Trieft. - Dr. Volcic, Advocat. R5'": An^/'' ^",""^^' Fnl'iikant. Oplotnih. - Drozd, '"»!,. Uiincr / .^,^^' ^ln^ ^ Sittich. Veamtenswitwc, V^^n, ^^'"'tcnant; Vnrtl, Landesbeamter: Schlw. ^'^"ch. Nnk"^"b. ^f'".: bischer. Kfm., s, Fran; kuuz. < ' »!. '^''aiit 'tf, ,^ ^Dnla, Director, Store. — v. Obcreigncr, ^I ^. l.f 3"W- - Gadebusch.Disponeuti, Reichenbnrg. l^h V^uiuan M"'' l- ssrau. ssoca (Bosnien). .. Tachan, ^' "ss°d'l> ^ ."'"'"'' ^"llis, Berger, Schulhof, Hammer, ^>>^^/' "Mllz. Kflte., Wien. Verstorbene. 5 Nm 1 l. Mai. Heinrich Petras, Lehrer, 23 I., Vodnik. ^ platz 2. Tnbcrculose. !° Volkswiltfchllftliches. ,d Laibach, 12. Mai. Auf den, heutigen Marlte sind crschiencu: 5 Wagen mit Heu und Stroh, 11 Wagen uud 9 Schiffe ^ mit Holz. r. Durchschnitls - Preise. > MälllWM MarN°lMgz«.° >e Prei« ' '^ Prei« ' Weizen pr. si . . — — 17 R» Butter pr. kß. . . 1 8tt------- ' Korn » . . — — l5 20 Eier pr. Stiicl . . —! 5------- '- Gerste » . .-------14 .W Milch pr. Liter . . — ^1b------- , Hafer » . .-------12 40 Rindfleisch I"pr. kg 124 — — ^ Halüsrucht >..-----------!- Kalbfleisch » 11h—!— - Heiden » . .-------18 30 Schweinefleisch » 120—'— ' Hirse, weift ...-------1950 Schöpsenfleisch » —80------- i Kliluruz ...-------13 40 Hähndcl Pr. Stück 1^15------- Erdäpfel »..-------6 70 Tauben » —35------- linsen pr. Liter . — 24 —^— Heu pr. y . . . . 420------ Ordscn » . - 20-------Stroh » »....—'----------- ssifoleu > .-15------Holz,hart.,prCbm. 6«0------ Niudvschmalzpr.lll; 1,90—^— --weich., » 4 90------- Zchwrineschmalz » 1,.W - - Wem,roch.,pr.Hltl. — —------- vprcl, frisch » 134 — — weißer, »--------------- — Ni räuchert » j 1 42 — — Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Lustdruck 736 0 mm. "/^ ÜTU^^7' A 19"4" SQ schwäch' halb bcwöM'"^" ^^ 9 » Ab. 726 2^4^8___windstill theilw. heiter 15. l?Ü7Mg. j 724" 2j 12 4> W"schwach bewöllt^ j^^6^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 15 1 °, Normale: 13 9^____________________________________ Vcrautwortlicher Redacteur: Anton Funtel. «N.ttNN Kronen, 15.00« Kronen nnd 12.000 Kro- „cn sii'd dir Haupttreffer der Inualidcudanl-Lotteric, welche mit 20 "/<> Abzug bar ausgezahlt werdru. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmcrlfam, dass die I. Ziehung unwidcr» ruflich am 19. Mai 1900 stattfindet. ' (I3l9a) „Morgenstunde hat Gold im Munde" bedeutet nicht bloß. dass man zeitig das Tagwerk beginne, sondern dass es auch in froher Stimmung und .Wrperverfassung geschieht. Wie freut man sich z. N. auf das Frühstück! Nicmaud mag gern vor dem Kaffee die Arbeit ausangeu. Ein Fingerzeug der Natur, dem ausnahinelfähigeil Körper in seinem ersten Bedürfnis ein zuträgliche, behaglich auregeudes uud leichte,, Nährstoff bietendes Getränk zuzuführcu. Nach allen Erprobungen und Erfahrungen in Hunderltausrnde» von Fnmilieu hat sich hiezu am geeignetsten die «affecniischnug halb Bohnenkaffee, halb Kathrciners Kneipp. Malzlassec erwiesen. Man erhält durch dieselbe iu Wahrheit eiuen echten, wirklichen Familicnlaffce. der allen in gleicher Weise znsagt. auss Beste bekömmt uud mit immer größerer Vorliebe getrunken wird. Kathreincrs Kneipp.Ntalzk.isfee ist überall zu haben, jedoch nur echt in den bekannten Kalhrcincr-Paketen, die man daher immer und überall verlange» uud uur diese annehmen möge. (7) Aeine Klebenden Fußböden erzielt man durch deu Anstrich mit «Rapidol». Alleinverkauf für Kraiu bei Vrüder Eberl, Laibach, Krancibcaner' gasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (827) 11—3 SisenSomafosef^ hervorragendes 72/' f Kräftigungsmittel für /J/e/eÄSUe/Zf/00, (8Ö7) Krhiilllich i„ Apotheker, um] W,di,ina]-Dn,guorien. ff-ll • Nnr eoht, wenn In Original - Paoktmg. Danksagung. Die Gefertigten erlauben sich, Seiner Excellenz dem Herrn Fcldmarschall-Lientenant Josef Höchamann von Hochsan, dem Herrn Generalmajor Ferdinand von De Sommain und den Herren Osficieren der Garnison für die edle Theilnahme und für die unserem verstorbenen Sohne, respective Vruder und Schwager, Oberlieutcnant Victor Furlan gewidmeten Kranzspenden unseren tiefgefühlten Danl auszusprechcn. Fanlilien Furlan und Keuda. Danksagung. War etwas imstande, den herben Schmerz über den uncrschlichrn Verlust unseres heißgeliebten, un^ vcrgcsslichen Sohnes, bezw. Bruders, Schwagers und Onkels, des Herrn Victor Furlan l. u. f. Obcrlieutenant des 12. Corps'Artillerie'Ncgiments in Hermannstadi zu lindern und uns in diesen schweren Stunden zu trösten, so war es die liebevolle Theilnahme, die uns bei diesem traurigen Anlasse von allen Verwandten. Freunden und Bekannten von nah und fern zutheil wurde. Li'idrr ist es uns unmöglich, allen einzelnen würdig Dank zu sage», der daher auf diesem Wege' allen erstattet werde, welche durch Blumenspenden, Tr nicrluudgebuugen oder durch persönliche Begleitung znr lehtru Ruhestätte des allzufrüh Verblichenen ehrend gedachten. Laib ach am 14. Mai 1900. Familien Fnrlan uud iienda. Course an der Wiener Oörse vom 14. Mai 1900. N«« ^ 0»^ Course Dis ,w,tt'ltl'„ Ll'in'lr oorstchsu sich i„ MmmM'i'hnmn, D!l> Nolu'nms, !ä»»»!Iicher ','k'lim „!,d bor «Divclic» «use» vllslch! sich p« 2>n ">«' _ 17<,. ,. ^l° lN0 n ^° 1U5— ,»5.'l.<» .!!"'"««" l" Kelch«. OH?" Velb Warr Vom Stnnte zur Zahlung libernommcnt aliu N00 «. 8000 M. <«/^ ob lN"/„......ll»-7 ^" ^ Glisabrlhbayil, 4N« ». !i<»00 M. 4"/„........."'- ^'" ssroiiz Iosss U,, «tin. l»»^ (»w. S<) L!!b,. 4"/n.....»ü'lw 96'. «alizischr «arl - Uudwig - Vahn, (dil,. St,) Silb, 4"/„ . . . »5-25 95 ?b Vorarldrrgrr Vah», Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/l>m>n, <»oll>re»!e per Casse . l1«'7l> <<«!»,'> dto. dlo, pi'r Ultimo .... li«'?.'' llL'Uü 4"/,, dto, Mcnte!» ttronenwllhr., striirrsrci. pcr llafia . . , »l l>d »2 »ü 4"/„ dto, bto, dto, per Ultimo , »»'«'5 9« ,5 U»«, L<, >'!«>,»,'- btu, d!n, Lillirr Uw fl, . . , »» li» <«" — dlu, Slaa!« Oblia, (U»g. Ostb.) v, I l«7« .... ll?^5ll?7n d<°, SchllülriMl «blöi.«0bl<», . »? «" «« "" dto.Präm. Ä,^U»0fl,-ltUl)ttl. '—------- di°, dto, i» 5N fl. — ll0U»r. --^ ^'^ Theiß Nie«, Uos« 4''/« ....'!»« "5 '»" ^' 4>'/„ »»gar. Gt»nde»tl. Oblig. »»50 9» 4 4"/» lrullt. und llavon. detto »L'b0 93 o« Ander» össenll. 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S.....10>!5U 11050 Südiwrdb, Verb.-A. 200 sl. llW. »?« — 381-— Tramwnl, Ms., Ne»e Wr,, Prio» ritii!« Ac-Iiei! ,00 fl. . . .218 — 822 — U»ss, siali^, Eiseiib, 200sl. Silber 414 — 418 — U„u 2Uel,, ,00 fl. . . ll«! — ls8 — ltssydier Eise»' u»b Stahl-I»d. <» Wir» 100 fl..... l«l_,98_ 5- 1075' Wr. Äa»«elellschafl 100 fl. . . 1«« — ,»4 — jlvieüerbrraer Zic«el-«ttien°«ef, 7SU — ??l» — Devisen. Kurze Eichten. «lmsterdam....... 20040 200 «5 Deütjchr Plätze...... N8 2? 118« Lllüdo»........ 24270 242'»0 Pari« ........ W40 Wbl) St. Petersburg ..... —— — — Valuten. Ducale»........ 1138 114» 20 ssraiics S<»cle..... 19'27 1»»U Deutsche Mlch«lbll»l>wtcl> . . 118'2? 1184« Italie»ilche Äa»l»ote» . . . »0 70 80'9<» iXubel^ioteii....... 2ä