^ V8. Donnerstag mn Z. Februar R85V. ^,/'7^77°°777^^I^uÜ^"^« loüet sammt HM Beugen im E°mpt°ir ganzjährig ll st., halbjährig 5 st. 3« fr,, mit Di° „vail'ach« Zntung" er.chemt, mtt ^na me de. ^mm- « ° ^ n°^ tagn«, l ^^^ ,.,^ ,.^ si„, ^'> b i ä h rig 3.^'r. mehr z» entrichte.. Mit der P,st p°rt°frei Kreuzband »n Lomfttmr ganz, a hri g 1^ fl.. ""^'"y^!, , , ^ ^ Inse r t io n Za cbii hr jiir cine Spaltmzcüe oder den Naum derselben, ist für einmalige ganzjährig «nter.ssrcnzbandm^or^r ore^ Insc'ti^stä.M.l ^ w kr fnr ei,„ jede«malige Einschaltung hinzu f'^'1'7" I,,ftr'atc'Us"i7 Zcilc» s°!'c" " / 3« 'r' fi"r ^Mal > ss! l'^r.>ür 2 Ma^ m^ 5«^rr. fti^, Mal (mit Inbegriff de«I^ert,°>Ma>nPe!s)._________________________________ Amtlicher ThlU. «?V e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Mcr-höchster Eutschlicßung uom 23. Jänner d. I. dem Hanptmmm Garnisons - Auditor zu Venedig : Erhard Göhl, in Rücksicht seiner befriedigenden Dienstleistung, das Ritterkreuz des Franz Josef'Ordens aller» gnädigst zu verleihen gcrnht. Der Minister des Innern hat im Einverständ» »isse mit dem Iustizmiuistcr die Gerichts - Adjunkten Gabriel Kirlilyfalvi und Theodor u, Lehoezky, zn Adjunkten bei gemischte» Stnhlrichtcrämter» im Kaschancr Vcrwaltungsgcbicte cunaunt. Der Iustizminister hat den Äktnar des schlesischen Bezirksamtes Viclitz, Johann Marsülek. znm Gericht«, adjnnktcn bei dem k. k. Kreisgcrichte Teschc» ernannt, Veränderungen in der k. k. Armee. Beförderungen: Im Uhlanen-Regiment König Ferdinand beider Sizilien Nr, 12: der Major Eugen Freiherr von Simbschen zum Oberstlieutenant, und der Rittmeister Josef W a g u c r zum Major; ferner der Hauptmann vcs Armee-Standes, Franz Bartl, zum Major in der Militär>Kanzleibranche. und der Stabsarzt Dr. Rudolf Hibl, Garnisons-Chcf-Arzt in Mailand, zum Ober-Stabsarzte zwei> ter Klasse. P c usiou! rung: Der Ober. Stabsarzt zweiter Klasse Dr. Franz Ncuhol d. __________ Fortsetzung der Konzcssio,'s>Urkundc für den Val und Betrieb einer Lokoiuotiv Eisenbahn von der sndl, Staatsbahn bei Marburg über Klagcnfutt, Villach, Üieuz, Vrunccken zur Einmündung in die Tiroler Vahn, danu einer Flügelbahn vou Villnch au die von Verona nach Tricst betreffend: §. 7. Die Staa!svcrwa!!n»g behält sich uor, die Einmündung anderer Bahnen in die im §. 1 cr> wähnten Linien zu gestalten und die Modalitäten die- ser Einmündung und des dießfällige» Anschlnßcicnstcs «ach Einvernehmung der Konzcssionäre festzusetzen, I»> Falle, als die Bewilligung von wcilcrcn Flügel. dahncn nachgesucht würde, werden die Konzessionäre vicruon verständigt werden, und soll es ihnen gettat. ^ sein, um die Konzession der nachgesuchten Eisen- '«hi,strecken selbst einzuschreiten, welche ihnen auch mit ^'zug vor dritten Bewerber» ertheilt werden wird, wen» sie dieselben Bedingungen eingehen und sich i». !^N)a!b drei Monaten nach der ihnen zukommenden "Mlcmdignng hierzu erklären. «, §, 8. Die Staatsoerwaltung gewährleistet den "°uzessio»ärcn fünfperzentige jährliche Zinsen von dem. a»! die ?oüzsssio»irtcn Bahnstrecke» wirklich verwende. W >' ^^ Marimalsnüune von sechzig zwei Millionen "Uldri, nicht überschreitende» Anlagckapitale, ^. Die Slantsvcrwaltnng gewährleistet überdies zur ^, "^isirnng des Anlagckavitalcs noch ein jährliches z^ ","a"iß von zwei Zehntel-Prozent von eben diesem ci» H^' Von der erwähnten Marimalsumme wird Varl,^^ "°" zwanzig sechs Millionen auf die Strecke ne„ „ f^lllach, der Ueberrest von dreißig sechs Millio, an t, ^'^ weitere Strecke Villach bis znm Anschlüsse Aliln ^e ^'^ler Bahn angenommen, — Wen» das übers?' "^ ^ cbe» gedachte» Manmalsnmmc» eine ^^"' ^'^' '" '"'^ """ ^"" Mebraufwande stet ^'"^?° ">id Aniortisations-Garantie nicht gclei' ^iw^ ^>^"cht dagegen der wirkliche, gehörig nach> ' c,,c„dc Vananfwand den angeführten Malimal' .!_, "^ '"'bt, so hat sich die Zinsen, »nd Amortisa- n«-Wnra»tic bloß anf diese mindere Vansumme zn s' ,'."'' diese Festsetzung hat aber nur anf die Oe- nmmtsununc von sechzig zwei Millionen Anwendung. ue, -.,'"" ""l die einzeln angegebenen Baukapüalien h erl ?.'^ ^"^ """ ""ßig sechs Millionen, indem d r An^ '/, ^'""' "" Ueberschreitnng Gegenstand >äl,ere^«.!'"" «'"'^'" denselben sein soll. - Zur ""yeren Cttlarnng der von der StaatsvcrwaUnng übernommenen Zinsen, und Amortisations ° Garantie wird noch Folgende« festgesetzt: n) Unter Anlagcka. pital sind sowohl die Kosten des Vancs, als der erste» Vctncbseinrichüiug (bis znm Ende des ersten Betriebs« jahres uach eröffnetem Betriebe) zn verstehen, dagegen wird bei der Zinsen» und Amorlisations'Oarantie von Seite der Staatsfinanze» auf allfällige, nicht znm ursprünglichen Anlagekapitalc gehörigePrioritäts»Schnl» den der Unternehmung und anf die von den Gründern bei Abtretung des Privilegiums an eine Akticngesell' schaft sich mit Bewilligung der Staatsverwaltung etwa vorzubehaltenden Begünstigungen keine Rücksicht genommen; I») zn den Gesammtanslagen, deren Zinsen die Staatsverwaltung gewährleistet, werden auch die fünfperzcntigcu Interessen der nach Maßgabe des wirklichen Erfordernisses hinausgegcbenen Aktien und der nach §, 19 znr Vcstreitnng des Bauaufwandes etwa anszugebmdcn Prioritäts-Obligationen währenc» der Bauzeit bis zur Vctricbscruffnung anf den kou» zcssionirtc» Strecken gerechnet, wogegen der aüfällige Erlrag eines Theiles der einzelnen Linien, welcher in Betrieb gesetzt werde» sollte, bevor die Eröffnung auf der ganzen Linie erfolgt, davon iu Abzug zu bringen ist. Die Garantie der Zinsen und der Amortisation beginnt von dem Zeitpunkt an. als der Betrieb anf einer Strecke, für welche ein bestimmter Vollcndungs-tmuin festgestellt ist G. ä), i» ihrer ganzen Ausftch» nung eröffnet ist; o) die garantitten zwei Zehntel-Prozent dürfen in keinem Falle nuders als znr wirk' lichen Amortisiruug des Anlagekapitals verwendet wer> den; (!) in so feine nun die konzessionirten Bahnen nach der Bctriebscröffnung nicht einmal fünf — zwei Zelmlcl-Prozent dlö Anlagekapitals nach Abzug der Bctriebsspese» eintrage,! solllc,,, smd die Konzessionäre bis zn der oben erwähnten Makinmlsnmme berechtigt, die dießfnlligc Ergänzung uo» dem Acrar zu forben, und das Aerar ist verpflichtet, den Abgang zur Ver> fallszeit der bezüglichen Zinsen- oder Dividenden.Coupons a» die Konzessionäre auszuzahlen, uoransgcscßt, daL die Konzessionäre diese Bezahlung durch Produzi-rnng der dicßfälligen gehörig doknmcntirtc» Rcchnuu» gen wenigstens drei Monate früher, als die Zahlung geleistet werden soll, von dem Aerar angesprochen haben, so daß, wenn dieses versäumt winde, auch die Zahlnngspfiicht des Aerars pro rnw entfiele. Nachdem die Zinsen- »nd Amortisations Garantie für die Strecke Marburg-Villach mit Rücksicht anf den für diese Linie festgesetzten Vollendnngstcrmin früher in Wirksamkeit treten wird. als die Garantie für die übrige Strecke beginnt, so wird diese erstere Garantie bis zn der Beendigung der übrigen Strecken allerdings abgesondert, bis zn einem Makimalbctragc des Anlagekapitals von zwanzig sechs Millionen in Anspruch genommen werde» könne»; für die Rückzahlung der ans diesem Titel vom Arrar etwa geleisteten Beiträge haftet jedoch der Iahresnberschnß der gcsammtcn ko»zessi0' nirlc» Bahnstrecken; c) der Betrag der Summe, welche die Staatsverwaltung in Folge der übernommenen Gewährleistung bezahlt, ist lediglich als eine geleistete, ! mit 4 pEt, verzinsliche Vorschußzahlung an die Konzessionäre zu behandeln, dermaßen, daß, sobald die Iahresrentc der konzcssionirten Bahnstrecken die gc> wa'hrleistetc Annuität überschreitet, der dicßfällige Ucberschnß sogleich znr Rückzahlung des Vorschusses sammt vierperzenüge,, Zinsen an die Slaatsvcrwab tnng bis znr gänzliche» Tilgung bestimmt ist; l") wenn znr Zeit des Erlöschens oder der Einlösung der Konzession die Konzessionäre in Felge obiger Gcwähr> lcistnng dem Staate iwch irgend einen Betrag schulden sollten, so^ ist dieser Betrag ans dem noch ernbri» gendcn Vermöge» der Unternchmnng zu berichtigen; ^) oie Staatsverwaltung ist berechtigt, ourch cm von ihr abgeordnetes Organ Einsicht in alle» Gebarungen zn nehme», um die Ueberzeugung zu erlangen, daß die Verwaltung und Rechnung nicht in einer Art geführt werde, welche die im Obigen übernommene Zinsen - »no Amortisations-Garantie ohne rechtferti-geudc» Grund zur Geltung bringen könnte. Die in diesem Para'graphc festgesetzten Grundsätze der Zinsen > uud Amortisations »Garantie haben auch für die im §. 1 erwähnte Flngelbahn von Villach an die Verona-Triester Eisenbahn, jedoch mit dem Beisätze zn gelten, daß die für diese Flügelbah» cnt> fallenoe Maximalsumme, von welcher die Zinsen» :ind Amorlisations-Garantic zu leisten ist, erst uachträqlich oou der Staatsverwaltung bei Genehmigung des Pro» jektcs festgesetzt werden wird. (Schluß folgt.) ,H :>, Heute wird ausgegeben und versendet: das Landes - Regierungsblatt für das H er z ogth um Kra iu. Erster Theil, IV. Stück, IX. Jahrgang 18L7. Inhalts - Uebersicht: Nr. 18. Verordnung des k, k. Finanzministeriums vom 13, Dczbr. 1886, womit die Anzahl, die Staudorte und der Zeitpunkt der Wirksamkeit der, im neuen Organismns der Finauz-Bezirksbehörden bestellten, in die Amtsgebiete der Fi»anz,Präfckturcu für die ucuetianischen und lombardischen Provinzen gchöri» gen Fmanz-Vczirksdirektioneu (Int«nä<,>i!2« cli?m»nx») kundgemacht wird. Nr. 29. Verordnung des k. k. Justizministeriums uom 17. Dezember 1836 über das Verbot, auf a»hän< gigc Rechtssachen durch Empfehlungen, Besprechun» gen, Mittheilung von Druckschriften oder unerlaubte Bekanntmachung von Akten Einfluß zu nehmen. Nr. 20. Verordnung der k. k. Ministerien der Instiz und der Finanzen vom 21. Dezember 18.'i6, betreffend die Festsetzung einer Vcrmogcnsstrafe für gewisse Unrichtigkeiten der Wareu-Erklärungen bc> Hufs der Handhabung dei Maßregeln für die Ueber» wachling des Verkehrs» und Gcwerbsbctriebcs. Är. 3l Verordnung der k, k. Ministerien der Justiz und der Finanzen vom 21. Dezember 1836. Er» länteruug der Strafbestimmungen gegen Unrichtig» keiten der Waren Erklärungeu, Nr. 32 Erlaß des k, l. Finanzministeriums vom 22. Dezember 1836, betreffend die Aufhebung des Nebcnzollamtes II. Klasse St. Noch im Liccaner Grenzrcgimentc und die Ucbertraguug seiner Funk« tionen an das Zollamt Obrovazzo iu Dalmatien. Nr. 33. Verordnung des k, k. Justizministeriums und des Armee-Oberkommando vom 23. Dezember 1888, wodurch eine Erläuterung des §. 4l)4 der Strafprozeßordnung und deö §. 4, Absatz «Zwei» tens" der Militär-Iurisdiltionsnorm vom 22. De» zcmber 1881, Nr. 2üä des N. G, B.. in Ve» ziehnng auf die Kompetenz der Zivil > Standgerichte über die, der Militär'Jurisdiktion liutersteyende» Personen erlasse» wird. ü. Nr. 34—36. Inhaltscmzeigc der unter den Nummern 229. 230 und 233 des Reichs »Gesetz-Blattes v. Jahre 1886 enthaltenen Erlässe. Laibach den 8, Februar 1837. Vom k. k. Ncdaktious-Bureau des Lanocs-Negienmgs' Blattes für Krai». Am 31 Jänner 1837 wird in der k. k. Hof- und Staatsdruckcrei das IV. Stück des Ncichsgesetz-Vlattes ausgegeben uud versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 16 Die Verordnung des Justizministeriums vom 17. Jänner 1837 — wirksam für den gan» zeu Umfang oes Rnches, mit Ausnahme der Mi» litärgrcuze — betreffend den gegenseitigen Schrif» wechscl der österreichischen Gerichtsbehörden mit je» um mehrerer deutsche» Vnndcsstaatcn. Nr. «6. Die Kundmachung des Ministeriums für Handel. Gewerbe und öffentliche Bauten vom 18. Jänner 1887 — gütig sK Me Kronläuder. mit Ausnahme der Mililärgrenze — über die Vollzie« hnng des Artikels 18 des Handels» und Zollver. träges vom 19. Februar 1883. Mit diesem Stücke wird auch das Inhalts» Register der im Monate Jänner 1887 ausge» gcbcucu Stücke des Iicichsgesctzblattes ausgegeben und versendet. Wicu den 30. Jänner 1887. Vom k. k. Nedaktions.Vurcau des NeichsgeseMattes. ^^ »«4 «lttchlmnllicher Theil. ^ Dssterreich. M ailaud, 30. Jänner. Obwohl cs in Mailand »ich! Sitte, den ersten maskirtcn Vall, wo im< mer er auch abgehalten werden mag, zu besuchen, so war vorgestern Abcuds das Theater nlll» ^e«ll> doch l'0» zahlreiche» und eleganten Masken gefüllt, die beim Erscheine» des erlauchten Kaiscipaares a» dc» stürmischen Vcifallsäußcrungen des übrigen Pu> blikumö lebhaft Tdcil nahincn, Ihre Majestäten schienen an der allgemeinen Frcndc ihr Wohlgefallen zu fmdeu uno hielten sich länger als bei der gewöhnliche» Opern» und Ballctuorstellnug «nf. Anch die hier anwcscndcn Herren Miuislcr beehrten den Vall mit ibier Gegenwart; einer witzigen und prachtvoll gekleideten Maske gelang es, dieselbe» durch längere Zeit in guter Lannc zn hallen. An demselben Tage wurden die drei aus dem Eril zurückgekehrten mai-Iä»d!schen Patchier, Co»tc Litia mit Gemahlin, Mar> qnis Raimondi und Coutc Camozzi znr kaiserlichen Tafel gezogen, welcher Akt der kaiserlichen Huld auch ans den ganzen übrigen Adel seine Wirkung nicht verfehlt. Ihre Majestäten werden, wie man heute versichert, diese Hauptstadt, über dcrcn gegenwärtige Haltung das erlauchte Kaiscrpaar große Befriedigung kundgibt, erst am 14, Februar verlasse». Auch will man mit Zuversicht wi„en, daß am 12, desselben Mon,,ts Se, kais.' Hoheit dcr Erzherzog Ferdinand Mar den feierlichen Eid als Gc»cralgouvcr»cur des lomb.-venct- Königreiches in die Hänoe Sr, Maj. des Kaisers ablegen werde, Se. kais, Hoheit würde ^ zugleich die Stelle des Marine. Oberkommandantcn zn bekleiden forlfahrcn, sein Einzug in Mailand an dcr Seite seiner durchlauchtigsten Braut dürfte aber erst im Juni erfolgen. — Am 28. Jänner nahmen Ihre Majestäten das Innere des Domes in Augenschein < und bestiegen hierauf die höchste Spitzsänle, von welcher aus sich ihnen dcr sehr mtcrcssantc Anblick der vielen Kunst» wunder darbot. Im Vrcrapalast wendeten sie ihre Aufmerksamkeit der in dcmscwcn veranstalteten I»dn> sttieansstcllung zu. Dcr Kaiser prüfte mit Kenner-äuge die verschiedenen Gegenstände und äußerte den anwesenden Anssteller» belobend seine Znfiicdcuhei! mit ihren Leistungen. Ihre Maj, die Kaiserin iegtc ebenfalls ihr Interesse an der Ausstellung an den Tag, lind das Kaiserpaar gab beim Abschiede seine Theilnahme an dem Fortschritte der Industrie in der Lombardei in huldvollen Ausdrücken zu erkcuncn. In gleicher Weise bezeigten sie ihr Wohlgefallen an den Klmnschövfnugcn in dcr Akademie dcr Künste, welche sie hierauf mit ihrer Gegcnwait beehrten. Venn Nusgcmgc harrte ciuc unübersehbare Menschenmenge, welche sie mit den lebhafteste» Freudenbczcigungen empfing. Die Häuser iu den Straßen, durch welche Ihvc Majestäten fuhren, waren festlich verziert. In hohem Grade ergreifend war die Szene in der Blindenanstalt während der Anwesenheit Ihrer Majestäten in dem neuen, vom Hcrrn S. Mouoolfo ihr geschenkten Gebäude. Die Blinden sangen mit Orchcstcrbeglcinmg die Volköhymne, woranf dcr Direktor, Herr Barozzi, Ihre Maj. bat, eine vom Bliw den Zäsar Luvani gedichtete, komponirte und in Musik gcsctzic und von anderen Blinden gedruckte uud gc> songene Feslhymne huldreich entgegen zn nehmen. Die Blinden nahmen hierauf verschiedene Uebnngc» vor. Sie läse» französische Vücher in Nilicfdrnck uud übersetzten sie ins Italienische, verfertigten Kunstbln-men und überreichten einen sehr schönen Strauß dcr Kaiserin! sie unterschieden die verschiedenen Farbe» und Münzen, Die Blinde Ba»fi und der Blinde Luooni schrieben über zwei vom Kaiser gegebene Wörter Aufsätze. Ihre Majestäten geruhten hierauf, sich ieni Wohlthäter der Anstalt, Herrn S. Mo»-dolfo vorstellen zu lasst», uno dem Dirckior Herr» Bar^zi. wie rcm gauzm Lehrpcrsonal. ihre Zufrio denb-it zu erkennen zu geben. (Tr. Ztg,) ' — Se Majestät der Kaiser hat den Preis von 18 000 Lire für die beste Schrift über die Seiden-würmerttankheit und die wirksamste,'. Mittel gegen dieselbe bestimmt. , , , , . , - Die Zcntralkongregatio» der Lombardei hat eine Dankadresse an Se. Majestät den Kai,cr gelangen lassen. Wien, Wic dic „Miliiär-Ztg," meldet, haben Se, Majestät die k. k. Hofkriegsbuchhaltung, welche dishcr dem General-Ncchn»ngs»Direktorinm uulergc< ordnet war, dem Ar»icc>Oberkommanoo zugewicic». Die Beamten der Hofknegsbuchhallung treten in Folge dieser Verfügung in den Miliiärstatus, auch wird diese Koutrolstelle einer Reform unterzogen werden. Die Hofkricgsbuchhaltnug wird daher i» Zukunft i» sieben Departements eingetheilt, u»d zwar 1. in das allgemeine Hauptbuchs» oder Milücnkassc»-. 2. Kommissariats-, 3. Monturs-, ^, Vcrpflegs-, 3. crste Zcu» snrs-, 6. zweite Zcusnrs- uud 7. dritte Zcnsurödepar-tement. Die Hofkriegsbuchhaltung verkehrt nur mit dem Armec-Oderkommaiido uno den Hofstcllen im Korrespouoeuzllicge direkt, mit den Truppeukörperu uud Vranchcn jedoch durch die Lnitdcs-Gcncral-Kom-manden, — Laut Allerhöchster Entschließung werden die Truppenspitäler zu Linz, Iosephstadt, Königgrätz, Brün», Prcßburg, Kaschau, Czeruowitz, Laibach, dann oie dcrmaligen Filialspitätcr am Rennweg in Wien und auf dem Hradschin in Prag in selbststäudigc Gar-nisoiisspiläler umgewandelt, woonrch die Zahl der letztere» auf 29 erhöht wird. Bezüglich der Orga-»lsalwn der ueucn Garnisousspitäler werden dieselben Den früher bestandenen gleichgehalten, mithi» jedem ocrsclbcu ein k. k. Stabsarzt vorstehen wird. — Bezüglich d>r Aufnahme von Zwilärztcn in die k. k, Armee sind folgende Anordnungen crstosscu: Doktoren dcr Medizin und Chirurgie, welche iu die Armee eintreten wullc», müssen diese Grade an einer inlän> rischcn Universität e, langt, das 32. Jahr nicht über» schritten haben, ledigen Stanocs uno untadclhafter Siltlichkeii sei»; dieselben müssen au einem der Gar-msonsspiiälcr durch ein Jahr als feloärztliche Prakti» kanten Dienste leisten, nach welcher Probezeit sie nach Ablegnng einer Prüfung über das Militärsanitätswc-sc» als k. k. Oberärzte i» der Armee angestellt werden; oic feldärzüichen Praktikanten cihalten einen Iahrcsgc-halt vo» 300 st., ein Natnralquarlicr im betreffenden Spiiale nnd Heizung; die aiis deni Zivile eintretende» Aerzte sind an keine Dienstzeit gebunden. —-Dnreh die neue Organisation werden einige Stabsärzte-Posten neu trcirt; einige waren schon früher erledigt, Frankreich. Das „Uniucrs" bringt über Verger's letzte Mo-mciltc den uachstthende» Bericht: Der Almosenicr des Gcfängnisscs, Hcrr Abbe Hngou, halte iu den letzten Tage» mehrere Bespre-chnngen mit Verger gehabt, die aber fruchtlos geblichen ware»; dir Vernrlhcilic hcharrtc dabei, reiß er vo» keinem Priester wissen uno in dem Zustande, iu welchem er sich befinde, sterben wolle, er habe sich nichls vorzuwerfen. Letzten Sonntag hatte man ihm gestaltet, die hcil. Messe zu hören, Dcr Almosenier predigte über die Züchtigungen, die uns in diesem Leben auferlegt werden, und über das, was man ih»n müsse, um sie heilbringend zu mache», damit sie die ewige» Strafen von u»s abwenden. Vergcr unterbrach ch» durch wülhcnoc Ausrufungen; er schrie: Anathema! Falsch! Flnch! ,c. «. dabei behauptete er, die Hölle sci nichi vas, was man sage, daß sie sei X, Man konnte ihn nicht zum Schweigen bringn, lind Miißte ihn mit Gewalt entferne». Am 30. Jänner, nm 7 Uhr Morgens, »rat Herr Add« Hugo» i» die Zelle des Vcrurthcilten; in Ge> geuwart mehrerer Personen the,lie er ihm mit, daß sein Kassatiousgesuch verworfen sci, daß er keine G»ade zu hoffen habe und ihm nur noch wenige Au> gcublicke vergönnt seien, um sich mit Gott zu vcr> söhnen; hierauf crmahnte er ihn, i,'. sich zn gehen uno zu bereuen. Verger hörte diese Ermahmmgc» kaliblülig an, anlwortclc aber, er wolle i» seinem jcyigcn Zustande sterben, er habe sich nichls vorzw werfen und wolle nichts mit den Mensche» gemein habe», welche nnscre liebe Frau de la Sallette, die wnndcithäiige Medaille :c. verehrten. Nachdem Abb« H»gm> den Anwesenden in Kikzc üie Bcdcutuug der von dem Verurthcilten angegnffe. »c» fiommcn Andachtsüdungen auseinauoergesept uuo sie gegen seine Beschimpfungen gerechtfertigt! hatte, wcndcie cr sich nencrdings an Verger und sagte z» ihm: Ich komme mit dem Kruzifir, und nur mit dem Kruzifir zu Ihnen. Vcrgcr ergriff wicdcr das Wort, ermähnte die Anwesenden, sich durch oic Sprache des Almoseniers nicht verführen zu lassen; er kenne den Kleins und habe sich von ihm losgesagt, weil er nicht die Wege unseres Hcrr» Jesu Christi gehe. Hierauf verlangte Verger, man solle ihm zwei Stunden gewähren, um an dc» Kaiser zn schreiben uno eine Antwort erhalte» zu können, die. wie er sagte, »ur seiuc Bcg»ad,g„„g e,,thalte» könne. Abb«.' Hugo» antwortete, das. was cr ucrla»ge, sei unmöglich, die Slmide seiner Hinrichtung sci anberaumt, sie könne »ich! »ichr hinansgeschobcn wer. den. und cr bitte ibn neucrdmgs, die wenigen, ihm noch blcibcndcn Augcnblicke zu bcnützcn und sich Gott, znznwenden. Nun gerietl, Vcrger in unbeschreibliche Wuth; cr rief ans i „Ich daif, ich will nicht sterben, ich werde bis an's Ende kämpfen, lebend wird mau mich diesem Orte nicht entreiße», man wird mich nicht wegbringen, wen» man mich »ichl zuvor in Stücke hauet. In dcr That mußte znr Gcwaltanwcndung geschritten werdc»; »ur die A»gcnzeuge» können sich einen Begriff vo» dem granenvollcn Vorgänge machen. Nachdem cr überwältigt und in den Saal, in welchem die sogenannte Toilette dcr Vernrtheiltcu gemacht wird, gebracht worde» war, legte sich stme Auf> rcguirg uach uud uach; während der crstcn Vorbcrci-tmige» verfiel cr in eine wahrhafte Atome; diesen Moment ergriff Abbe Hugou, um seine Ermahnungen uud Bitten zu erneuern. Gott erhörte i h ». denn plötzlich hatte Vcrgcr Sprache uud Benehmen geändert. Er erklärte Angesichts der ganzen Versammlung.' daß er als Christ stcrbcn' wolIe, daß cr sein Verbrechen bcrene, daß er alle in seinen Rcdc» und Schriften vorgebrachten Irrthümer ah schwören und seiue M isscthat mit dc m Opfer seines L cbens zu sühnen begehre. Dann ersuchte er den Abb« Hngon, seiuc Beichte anhören zu wolle»; cr zog sich mit ihm in eine Ecke des Saales zurück, kniete dort nieder, beichtete nnd erhielt die Absolution, wobei er vor allen Anwesende» Zci ch c n der tiefsten und aufrichtigsten Rene gab. Dann wnrdc das Gebe! dcr Sterbende» recitirt, wobei er selbst respondirte. Man begab sich alsdann nach dem Platz dc la Noquctte, wo das Schaffot errichtet war. Verger ging zu Fuße, wobei ihn auf der einc-i Seite dcr Almoscuicr. auf dcr audcr» der Scharfrichter imter-stützte. Während des ganzen Weges hörte cr nicht auf. Reue zu bczcigeu. So laut, als es sciue erschöpften Kräfte zuließe», rief cr zn wiederholten Malen- Es lebe unscr Hcrr Jesus Christus! Es lebe der allbarmhcrzige Gott! Lamm Gottes, das dic Sünden dcr Welt auslöscht, erharmc dich meiner! Ans dcr Plattform des Schaffots lnicte er nieder, ersuchte deu Almoseuicr, seine» kirchlichen Obern in seinem Namen Abbitte thun zu wollen, betete für seine Familie, für Frankreich, für die Kirche, für die gauze Welt uuo endlich für den Kaiser. Dann küßte er zwei Mal das Krnzifir nut Innigkeit, umarmte dcu Almoscnicr uud gab sich widerstandslos dem Scharfrichter hin. Die Hinrichtung hatte um acht Uhr statlgcfuudcu.« Großbritannien. Dem Wochenblatt „The Preß" wird ans B r ü s-sel, 21. Jänner, geschrieben: ,,Am Montag den >9. d. M. machte eine zahlreiche Dcpntation dcr hier lebenden Eugläudcr, aus See- uud Land-Offizieren nnd Zivilisten bestehend, dem Prinzen dc Liguc in seinen! Hotel ihrc Aufwartuug, nm ihm zu crklärc». daß sic die gemeinen Persönlichkeiten, welche sich Sir Robert Peel in seiner schmählichcn Rcdc zu Birmingham gegen den Prinzen erlaubt habe, höchlich miß' billige. Die Deputation drückte dic Hoffnung ans, daü cr dic Neteidiguna, nls daö ansehen wcroc. was sie iu Wirklichkeit gewesen, nämlich als einc» l'^' ci»zclicn Ausfluß niangelhaftcr Bildung, der »o» den Euglänocrn aller Parteien, so wic durch die ciumü-thigc Stiminc dcr englischen Presse, die ih» als eines Gentleman unwürdig iu ihr wahres Licht gestellt, verdammt worden sei. » Die Deputation sprach fcrner ihr tiefes Bedauern darüber aus, daß dem Eoelmaune, welchen dcr König dcr Bclgier im Jahre 1838 zu seinem außerordentlichen Gesandten bei der Krönung dcr Königin von England crna»»t und neuerdings iu derselbe,, Eigenschaft a» den Kaiser von Nußland abgeschickt, habe, eine solche durchaus uuprovo;irtc Beleidigung iu Ausdrücken, welche der Sprache uiid den Gesinnungen ehreuwerthcr Männer fremd seieü, angethan worden sei. Der Prinz dc Lignc sprach seineu Dank in warmen W^-ten ans und bemerkte: «Meine Herrc», glaube» Sie mir, daß ich Ihnen höchst dankbar bin für diesen freiwilligen Ausdruck der Höflichkeit und des Wohlwollens. Ich weiß die coelmüthigc Freundlichkeit, welche Sie angetrieben hat. dem unverantwortlichen und gemeiucu Angriffc Sir Robert Peel's entgegenzutreten, vollkommen zu würdigen, und bitte Sie, davon überzeugt zu scin, daß der unaiigcnchme Eindruck, de» dicsc unwürdige Ungezogenheit hcrvorzubringcn geeignet war, auch nicht einen Angenblick vermocht hat, die ausgezcich' ucte Hochachtung, die ich scit lauger Zeit aufrichtig und von Herze» für Euglnud und ric Engländer hege. anch nur im Geringsten zu vermindern. T»^ rohen Anödrückc, derc» sich Sir Robert Peel in Bez»g nnf mich bediente, sind die eines Trunken' bolos und Gassenjunge», u»d als solche betrachlc ich sie mit dcr ihucu mit Recht gebührende,, Verach' tuug. Ich werde jcucn Menschen nicht aufsuchen i sollte mich aber dcr Zufall einmal, was ich m^ wünsche, in Bcrührung mit ihm bringen, so wc>^ ich keinen Anstand nehmen, ihm zn sage», daß ft>" Benehmen gegen mich das eines ungezogenen Tau^' nichts war. Uno »u», meine Herren, habe ich Ih»<^ meinerseits mein tiefstes Bedauern darüber au^"' drückeu, daß Landslente von mir ohne mein Daz>^ tbun dicsc» nnaiigcnchmcu Vorfall als ciuc» G>>u>, bc»»t)t habe», um Ih»en dic Uüböftichkeit zu crw^,' sc», Ihneu dcu Zutritt zum 1^1 "<>>^I« ;u v"^'5' ger». Gin solches Benehmen gehört zu jener Kl"n gesellschaftlichcr Beleidigungen, welche wir bekl^i^ n'üsscn, und hat mich durch seine U»,vüidigkcit >u d»rch den Ma»gel an Lebensart, den cs ve"'"'^' tief geschmerzt. Eilande» Sie mir, meine H"^ ^ die Bemerkung, daß dieser nnerfrcnlichc '^u!aß ! wenigstens das Glück verschafft hat, Ihre perso'»"/ Ä4K Bekanntschaft z» machen, und mich in den Stand sctzt, Ihnen herzlich für Ihre zarte Aufmerksamkeit zu danken, sowie öffenllich die Forldauer meiner ans-gezcichnctcn Hochachtung für Ihr Land, seine Bewohner nno Einrichtungen ansznsurcchcn." Wie «Moruiug Post« meldet, hat die englische Regierung von Lord Stratford dc Nedcliffc folgende telegraphische Depesche erhalten: «Der türkische Ge< sandte zu Teheran meldet, der Schah von Pcrsicn habe nach Empfang der Nachricht vom Falle Vu-schirs den Beschluß gefaßt, die von England gestellten Bedingungen anzunehmen." Die „Morning Post" spricht jedoch die Befürchtung aus, die persische Regierung werde auocrcn Sinnes werden, wenn sie die unmerischc Schwäche des englischen Heeres kennen lerne und erfahre, daß es nicht in's Innere des Landes vorzudringen beabsichtige, „Das Armee-Korps" , fügt das Blatt hinzu, „hat sich zwischen der Stadt und dem Fort verschanzt. Trotzdem ist der Friede wahrscheinlich, Portugal. Ans Lissabon vom 'l4, d. M, wird gemeldet, daß Se. Majestät der König Dom Pttro V., ans Anlaß der Anwesenheit der kaiserliche» Dampffregatte „Nadctzky" in jenen Gewässern, am 10. große Hof-lafel anordnete. zu welcher außer dem österreichischen Geschäftsträger, Graf Gcorgi, dcr Kommandant nnd die Offiziere rcr taiscrlichcn Fregatte, die Chefs jener Missionen, deren Kricgsftaggen an den Ufer» des Tajo wehen, so wie" der britische Kontrc-Admiral Dnndas, der Kommandant des französischen Linienschiffs „Austerlitz", nebst den Kommandanten dcr schwedischen und holländischen Scestaiion geladen wurden, Türkei. Am 14. Jänner Abends war die Polizei von Konstantinopcl in großer Anfrcgnng; es handelte fich um die Vrrbastnng eines Franzose», des Hrn, Francois, der cine Ordensfabrik eingerichtet batte, Uni 200 Fr. konnte man sich mit dem Mcdjidi,'> Orden schmücke» lassen, wobei man natürlich das gut »ach. gcahmte Patent gleichfalls angefertigt crbiclt. Herr ^ Francois beschäftigte sich anch mit der Ai'fcrtignng! der Dekorationen u»d Patente des griechischen Erlö» > scr^Ordnis.^ _____________ Tagsneuigkeiten. j Aus Turi n wird gemeldet, daß Garibaloi das Schiff ucrlorcn habe, das er mit so vielen Opfern au sich gebracht. Es war mit Kalk für die Insel! Madalcna beladen. Der Ka>k entzüuretc sich und! steckte das Schiff in Ära»". Er selbst gab Nachricht ^ von diesem Unfälle uon der Inscl Capiaja ans, >uo ' cr sich gegenwärtig befindet. I Dem „Irankfnrler Journal" schreibt man vo» den Hildern (2!!. d. M,) : Vor Kurze,» wnroe iu der Nahe dcS Karlshofs auf der Straße liegend ei» ' Leichnam aufgefunden. Wie sich ergab, war es der des Barons v. Hütten, aus dcm Geschlechte des be° rühmten Ulrich v. Hutlcn, ans Hermanustaot i>, Sie-! benbürgm gebürtig. 33 Jahre alt, evangelischer Kon-fcssion, früher österr. Hnsarenlieutenant, ein Opfer der ungarischen Nrvolutiou, Nach dercu Niederschlagung flüchtig geworden, verweilte er mehrere Ialnc in England und Frankreich, wurde amncstirt nnd kam "ach Deutschland, I» letzter Zeit hicll cr sich in Stuttgart ans. Von hier ans wollte cr letzten Don» "crstag nach Hohenhcim rcitcn, um sich als Stnoi-Nuder der Landwirthschaft anfnebnien z» lassen. Auf ^> Wege ereilte ihn der jähe Toi?, Mau fand ihn ^»f ds^ Straße ansgestrcckt liegend. Bei der Legal-'»spektiou wurde kcine Verletzung gefunden, die man "^ mittelbar oder unmittelbare Ursache seines Todes I)"tt« annehmen können: der Schlag mnß ihn gerührt ""d seinem unglücklichen Dasein ein schnelles Ende YNüacht habe» ; denn unglücklich, kümmerlich war dasselbe wenigstens iu der letzte» Zeit nach Allem, was man say ,^0 erfuhr. <5> ,! Der gelehrte Benediktiner-Priester Dr, Bcda ^"djf, »lähuschcr Landeshisioriograph, hat in, Anf. N?"^ Sr, k, Hoheit des dnrchlauchiigstc» Erzherzogs ^"Nmnian, Hoch. nnd Deutschmeisters, im deutsche» acn,?^'"use zu Wieu das Zentral-Archiu des Ordens h^^'"^ Vor Dudjk's Berufung, im Jahre ,,^3. Arck. ^r>im nur zerslceutc Trünnner seincö Hanvt- linn welches in Mergcnlbcim lag. In Sachsen« /c ^' bci Fvankfnr! a. M., in Bötzen', Freiwenthal .-_.'"'""! die Archiualie» zerstreu! und dem G.schichts- ' d/ '", l° Nut wie uubckannt, Dudjk machte ans N! reiche, Urkundenschatzc ein Mcmattsch geordnetes bi>n ^^^ Einzelne Aufschriften nnd einfache Nummern '"" leichte Wegweiser in d>n Archivstücken, wclche ^monologisch nach den Materien gereiht sind, sowie in "' zahlreiche» Zettelkatalogen, 'Dudjk hat binnc» 3 ^""'' U' dem deutschen Ordens > Archive mehr als " Nu,n,»eru und 4(W Zoliobänoe nicht nur ge- ^net, aufgestellt »nd konsignirt, sondern von 2W0 ^ergc»nen!nrkn,,dcn nno samer Bürger ans dem Alfold anf den, vo» Iokai Mor rcdigirten „Nagy tükör" (Groiier Spiegel) in der Meinung pränumerirte, das wahrhafte Exemplar eines große» GlasspieglIZ um 2 st, zu erhalte»; die Wuth dc,s Enttäuschte», als ihm ein Slück grün eingebundenes Papier zugeschickt wnrde, soll bedeutend gewesen sein. und der dortige Prännmerantcnsammlcr einen ernsten Strauß zu bestehen gehabt haben. ^ Die deutsche Zeitung von San Francisco (Ca» lifornien) erzählt: Bei dcm nculichcn starken Regen hatte sich Icma»o von eiucm wohlbekannte» hiesige» Kriminaladvokaten auf „zwei Minnteu" scin>n R'cgen-schirm entlehn!, hiclt jedoch mit dcm Zurückbringe» nicht Wort, so daß der Advokat nicht nach Hanse gehen konnte, Anf Klage uon einem Schadenersatz vor einem Friedensrichter war die Folge, nachdem fünfzchn Zengcn vcriwrt nnd das Ncsnltat gegeben worden war, zog sich die Inry zurück und brachte nach kurzer Beratbung ein Verdikt auf „zwei Dollars Schadenersatz." Die Kosten hat indeß der Kläger zu bezahlen; sie belaufen sich anf nicht mehr als etwa 40 Dollars, Telegraphische Depeschen. Paris, 3, Febrnar, Graf Kisscleff ist gestern nach Nizza abgereist nnd wird am 1?. d. M, bichcr znrnckkcbrcu. Großfürst Konstantin wird im Laufe des Monates Auril iu Paris erwartet. Es ist unbe-gründet, daß Frankreich wegen Robert Peel's Rede reklamirt habe. „Paus" meldet, die Donankommission habe den Vorschlag bezüglich des Gcorgkanals an> genommen. Genua. 31. Jänner. Der König hat anf seiner Nückrcise von Nizza kaum 1'/2 Stunde hier verweilt uud ist mittelst Separattrain nach Tnrin abgereist. Telegraphisch liegen folgende Nachrichten vor: Aus Marseille uom 28. Jänner wird die Ankunft des „Carincl" mit Konllantinoplcr Nachrichten vom <9, Iänncr g.'meldel. In Konsta»!tnopel ninrde der Tsch.'rkessen « Häuptling Ahmed Bey erwartet. Dic tschcrkcssischc» Bergbewohner haben ihre Streitkräfte iu drei Heercohaufc» eingetheilt, uou dc> »cn der erste in der Kabardah, der zweite in Abcha-sicu, der dritte in Lcöghistan steht. Rußland hält diese Bewegungen scharf im Auge und zieht bcden-tenoe Stleilkräfte am Kur zusammen. — Die Unruhen im Libanon sind wieder unterdrückt. — Nachdem die Russen die Schlaugcn-Inseln geräumt, habcu die cnglischc» Dampfer das schwarze Mccr verlässt», — General Cbeüney ist vo» Konstuntinopel abge> reist, nm sofor! die Art'liteu.au dcr Enphrat. Eisen-bab» in Angriff zn nel»»en, Dic der Layaro'.sche» Gcscllschaft bewilligte Frist znr Vilonng cincr Sozic. tät f»r die Eiscnbahn, wclchc die europäische Türkei durchschneide» soll, ist nm einen Monat verlängert worden. An den Häfen uon Sinopc, Varna und mehreren anoereu sollen Vcrbesscrnugcn vorgenommen wcroen, ' Tnrin, 28, Jänner. Die Depntirtcnkammcr sprach sich in ihrer gestrigen Sitzung i» dcm Sinne ans, daß die katholische Religion i» de» öffentliche» Schulcu als Grundlage des religiösen Unterrichts zu gelle» babe,_________—»« Theater in La id ach. Dnrch den Vcsnch des Fcäulcius Emilie Schmidt ist in ui'scre sonst so matten Tbcatcr-abcndc wicdcr ucncs Lcbeu gekommc». Das a» bei-dcn Abcndcn, an welchen sie bisher sang, überfüllte Haus, gab wohl den besten Bcwcis, in wclch gntem Andenkcn Fränlei» Schmidt beim Laibachcr Pnbli' kuni noch ans früherer Zcic stehe. Damals lernten wir sie als Anfängerin kennen, jetzt gehört sie einer größeren Bühne an, N»d wcnn wir nun zwischen einst nnd jetzt eine Parallele ziehen, so müssen wir wohl gestehen, daß diese Sängerin iu dc» drei Ial!> reu, seit sie uns verlicß, so uiel gewönne» hat, als sic überhaupt nnr gewinnen konnte. Die Höhe ihrer Vtinnue ist zwar »och immer etwas beengt, aber die Tiefe ist von ciner Fülle uud Klarheit, wie sie bei crslc» Sängcrinnc» »nr silirn vorkommt. Ihre M>!° tellagc ü'l rein »,w wohlklingend, durchaus aber ist ihre Stimme reich und änßcist biegsam. Der Triller ist noch immer nicht in ihr^ Macht, uud wenn sie ih» auch zuwcilcn anschlägt, so bleibt cr doch nnr ein Versuch; dafür hat sie sich ri» Tremolo vo» seltener Schöuycit angeeignet. An, mcistcu aber hat Fi'änlcin Schmidt an Vorlrag gewonnen, uno sic versteht es, mit den Vorzügen ihrer Stimmmittel nnd einem augenchmcn Erscheinen anch jene Wahrheit und Cha> rakttrisl'ik in, Spiele zu verbindeu, welche sich^ftcts innerhalb der Grenzlinien der Knnst uud des Scho> »e» bc,vegen, Wir haben sie bisher in „Ernani" (3l. v, M,) als Elvira nnd in „Lncrczia Borgia" (3, d, M,) als Lncrezia gehört. Am ersten Abende wnrdc ihrer Lei' stnng der rauschendste Beifall des Publikums zu Theil, Hr. Viclcziczki (Ecuani) sang vortrefflich, aber der Chor ließ schr vicl zu wünsch?» übrig, wcß-halb auch. sowie wegen d,r ciügctretene» Heiserkeit des Herrn Eg hart (König) ras Finale des dritten Aktes fast spurlos oorübergmg. In „Lucrezia" vereinigten sich Fi,n, Schmidt (Titclrolle), Hr. Bielczczky (Gcnaro) nnd Herr Eg hart (Hcrzog) zum schönstcn Ensemble. Frän> lein Schmidt brachte hicriu alle Porzüge ihres Gc> sanges zur vollen Geltung, und wurde wiederholt stürmisch gcrufeu. Hr. Eghart bemühte sich, ftme Stimme dcm Lokale anzupassen, nud sang Einzelnes, wie die große Arie „Ferara's Fürst" mit Meisterschaft, Hr, Bieleziczky war besonders im letztcn Akte ausgezeichnet, Etwas Mäßigung im Spiele wäre dabei erwünscht gewesen. Das Terzett des zweite» Aktes: „Zittre, wen» du es wagest —" haben wir hier noch »icht so präzise gehört; nur Schade, daß der Chor wicdcr so vielc Mcmgel halte u»d das Orchester so schr an den Fasch,»g n'i»ncrte. Fränlcin Zocck (Orsino) gab sich alle Müh!», ihr^m Par!c Rechnung zn tragen, dcu mau nicht einmal zn pnnkürc» für nöthig sand! Ernst. H^nesiz' Knzeige. Unser geehrte Gast, Irl, En'ilie Schmidt, hat zu ihrer heute (Donnerstag) stattfmdendeu Benefiz - Vorsttllnng die Oper „Norma" gewählt. Hat das bisherige Auftreten der beliebten Sängcri» stets das Haus gefüllt, so ist auch an diesem Abeud ein gleicher Erfolg um so mehr zn erwarten, da eö die letzte Gastvorstellung des Fränlcins Schmidt sein wird. Handels- und Geschäftsberichte. Pcrjam os. 27, Jänner, Die Stimmung im Fruchtgeschäftc bleibt wie seither wcuig animirt. Ter nubeoeutcndc Umsatz bietet keiue, Veränderung und dir Preise blieben stationär. Im Lanfe dicsci Woche fand in Pcßak (! Stuude von hier) Herrschafts'Verkaufs-bewilliguug Statt, betreffend 200 Mctzcn Weizen 86 Pfund schwerer ä s> ft. 18 fr. W. W. n» hiesige Fmchtcukänfcr. Unsere Preife siud: Weizen, bester. 8 ft.-8 fl. 30 kr., minderer 7fl. 2Ukr,; Halbfrucht « ss, ^0 kr,—7 fi,; Hafer 3 fi, 13—30 kr,; Knku° rnz 3 si. 30—48 kr.; Holz 25—27 fl. 30 lr. per Klafter. (Tcm, Ztg.) Trie st, 30. Jänner, Kaffee bei beschränktem Unisatze fest; ebenso veranlaßte gestoßener Zncker kein erhebliches Geschäft, Egyptische Baumwolle erzielte in Folge des Aufschlages in Alexandria und .weil keine erhebliche Verstärkung uuscrcr geringen Vorräthe zu erwarten ist, höhere Preise; andere Sorten blieben trotz böherer Liveipoolcr Notirnugcu vernachlässigt. — Der Getreidemartt war in Folge höherer Notirnngen aus Marseille lebhafter als in der Vorwoche. Die meiste» Geschäfte rief Mais hervor, wcl> chcr um 10 kr. per Star höher bezahlt wurde; am Schlüsse trat jedoch wieder Stille ei», Weizen yat bci unerhebliche» Geschäft uachgcgebeu; nur egypti-scher hielt sich aufrecht. Für Lcimaat forderte man höhere Preise. Die Zufuhr beschränkte sich auf 1!M) St. Weizen. 4KW St. Leinsaat, 100 St. Mais. 100 St, Gerste, 200 St. Hafer und 000 St. Phi-soleu, — Korinthen wurden sowohl anf Spekulation als zur Ausfuhr zu festen Preisen gckanft. Rothe Rosinen veranlaßten ziemlich lebhafte» Umsatz; Sul> tanincn ohne Preisvcrändcnmg. Feigen von Calmata etwas niedriger; Smyrnaer und Pngliesei still. Ziiro» »en und Pomeranzen prcishalteud. Mandel» fort» währcud gcsucht, Preis unverändert. Oel bci beschränktem Umsatz ohne wesentlichen Preisunterschied gegenüber der Vorwoche. Spiritns trotz der Ver-känfe, prompter Ware und auf Lieferung im Februar iu Folge der Nachfrage vom Auslande unvcrä'ndert. Gummi veranlaßte dnrch die Nachgiebigkeit der Besitzer einige Abschlüsse. Wolle hat wegen «»dauernder Nachfrage und Se»du»ge» nach England aber« mals angezogen, Kupfer böher; Blei »'cdr.ger. Haute still. Seide ist gestiegen, weil die Vorrathe abuel" nebmen und die Beste!/»„gen uon dcn Vcrbrauchs-Pläsicu fortdauern. Gallus gesucht. Farbholz schwach bcü'nwttt Sicilianischc Sareelleu uud Knopperu fest. (Tr. Ztg,) Getreid Durchschnitts -Preise in 3 ail'ach am ^, Frbrucil 1857, GiuWicuerMetze» M«flp«ift M^in«- W'lzcn ......... 5 ! ^ 5 ?l» K"'"......... 3 -i :^ 3 Haibfnicht........ ^ ^. 3 ! 40 Gcrste..... ... _ __ z!4 Hilfe . . . . ' ^ ^ ' ^ ^. i ^ 2 ! 3N Hci»r>,...... ^. ^. 2 ! 42 H>N" . . . . ^ ' ' ' ^ l 58 2 ! « Ku'iirutz....... _ -. .1 i Druck uuo Verlag von Ia>»az u. Hl!!en«««yr ^ F. Ba!»verg in Laibach. — Verainwortlichei Redakteur: F. Ba,nl".-rg. Börsenbericht ! aus dem Nbendblattc dcr östcrr. kais. Wiener Zeitung. > Wien 3. Februar, Mittags 1 Uhr. ! I>! Folgc sehr namhafttr Kanfaufträgc a»s dcm Auslaüdc ! und bei rrger Kcinfiust dcs Inlandcs «»rdcn Staats-Popicrc sthr gesucht inid zu bideütend hölicrcn Kurstn bezahlt a!« letzthin, — 5'/ Metall. 85'/.. ^ National-Aülcheii 87 V», ,53'.»« Lose 139'/., ,854cr Lcsc 111'/,, Ungarisch? Gruudciitllislunzzs-Obligati«,!«! «2V>-^'licdcriistcircichischc 88'/,, ! IuKuNril-Papecrc wurdl» von dcr Mistigm Tcüdcuz »u-j üiäßi^ bcnihrt, nud kunntcu »nt dsü Staats-Papl2-!!^ «°m!', Vcnct, Änlchen zu ü"/„ ^" ^ /> Swatsschuldverschltilouwcn z» 5°/„ 8^ , -84 /. dttto „ i'/.V» 75,-7ä'/. ietto „ 5'/« «y^s.«/. dett» „ 3'/. oll'/, ö, ^tt° „ 2'/.", «'/.-^i'/. ditto « l'/, ,«/,-»«'/. Gloggniher Oblig. m, Nückz, „ ', °/, !)5----- Ordcnbnrgfr ditto di'/w „ Z'/» l^----- Pcslher detto dclto „ 4°/» »4----- Mailänder ditto drtto „ 4°/. M'/.------ Gr»»dc»t!,,Oblig. N, Oest. „ 5°/» 88^88'/, ?>''"! ^'>>l ', Lottn ic - Nnlehcn v, I. ! 834 --------- deüo „ 18^lt» N9-N!)'/. dctt° „ l85» zu 4'/« !1>V. «!>7. «°»>o Nentscheinc !!j ^,^>>i ". Galizischl P,au!bei,fe z» 4'/« 80—8> Norddalin-Pnoi,-Qblig, zu','/» «>»i^cr dett^' .,5'/» 8N-8! Donan Danipfsch.-Oblii,. „ 5'/., 83 '/,—84 Aoyd detto (in Silber) „ 5 "/„ l»1—!12 3"/, Priorität«! Oblig, der S!aa!s-«ise»bahn« Gesellschaft zu 275, Franf« pr, Stuck l >N -l!? Aktie,, der Natioiialbank 10Il —10,l2 ä "/„ Pfandbriefe der Nationalbank ^ »Hmonatliche »!»7.-WV, , Ochcrr. Kredit-Nüssalt 283'/.-28U'/. „ ,^ N, ilest, Eskomplc-Ocs. !197.—,20 „ Budweis-Linz-Oiuundner- Giseul'ahn 263-2Ü.5 „ „ Nordbahn 2 »7'/.—227 V. ' „ „ Stae>t«c!senl',!Glftllschast z» 5l,0 Frauf« 3>0 V,—310'/. „ lÄmouattiche Kaisevi»« ^lisabeth-V^hn zu 2»0 fi, mit :«» pCt. Giuzabluu., !<»> V. "><>2 Eild-Nordeeittschc Pcrbindu,!g«l>, !07—1»>7 V. .. Theiß-Valm Dainpfschissfalllts^ Oeselischaft ö7ü—5?l! dttt^ lA, Emijsil',, 5?!»-ž7> 5"/« ti« Llo«d 4^ä-42ll „ der PcNher Ketttnb,-Geslllsch,,s! 77—78 „ „ Viencr Da,„,'fm-Gesellschaft 7!»-77 „ „ Preßb. Tyrn, «iisenb. >, Emiss, 28—^0 d detto .......,41^2 ., 743^4 detto ........4 ,. „ ««1/2 Darlehen mit Verlosung «. I, !ß3!>, für !0U ft. »38 «854, „ 100 fi. l>, ,/8 Grundentl.'Obligat, v. Nicd. Ocster. 88 5/8 Grundentlastungs-Obligationc» von Galizicn nnd Ungarn, snnnnt Appertincnze» z» 5 "/» . . 82 Grnndcntl.-Ol'ligat, »un andcrcn Kronländcrn . . 86 1/2 Aank-Aktien ftr/ Stnck...... 1030 sl. in CM. L'scomptc-Mtit» von Nicdcr-Oestcrriich für 500 f,......... «lNN fi, in LM, Akticu dcr österr. Kredit - AnNalt für Handel uno Gewcrbe zu 20» fl, ftr, St. 287 3/4 fl, i» M>!) ss. GU. . . . 2262 >/2 st, CM, Atticn dcr Olisabcthbahn zn 20<) si, mit 3!)°/„ Einzahlung pr. Stück . . . 202 l/2 fl. in CM. Aktie» Süd-Nurd-Vahn-Verbindlmg zu ^W fl, mit 3<»/„ Mnzlihlnn,, pr. St. 2<3 V2 fi. i» CM. Ä!t«n dcr ostlir. No«au-Dc»nvÜch>M^^^ jn ö<1<» ss. CM.........575 ü. CM. Lomoardisch-vcnctianischc Gisenbah» . . 265 Wechsel-Knrs uom ^. Februar 1887. UMerdam, ftr WO Holland. Nthl. Guld., 87 1/i 2 Monat Augsburg, für !0U ft. Curr., Guld. . 104 3/i Uso. Fraulfurt a. M,, für ,20 fl, südd, Vcr- cinswähr. im 241/2 fl, Nuß, Guld, . IN4 3 Monat. Hamburg, für 1!»,! Mark Aanlo, Guld. 77 !,8 2 Monat. London, fi,r 1 Pfund Sterling, O„lt>. , !0.l Francs, Gnld, . . . 12l 1/2 2 Monat. Venedig, für 30!» Oeslcrr.Lire, Gnld, . 10,'! !,2 2 Monat, Äulaicsl, für 1 Gulo,, Para . . . . 2>>« 3! T.Sicht. («onstantinoNl, für 1 Gnldcn p,>r« . , 445 3! X, Sicht, K k. vullw. Müuz-Dukatcn. Agio... 8 Gold > und Silber-Kurse uom 3. Fcbniar 18!i7, Gc,d. Warc. Kais. Münz - Dukaten Agio.....8 8 1/4 dto. Nand- dto. „ .....7 7 !/2 ! Gold "l n>«rca „ ..... n 1/2 Fricdrichs,'or ....... «.zg 8,:;8 Cngl, Soucreigncs „ ..... 10,12 10, 2 Russische Impcriale „ .....8,2» 8,2!» Slibcr-Agio .....4 4 >/2 Thalcr Prcußisch-Cuiraut .....>32 1.31'/. Anzeige dcr hier angekommenen Fremden De» 3. ^edll,,n' !857. Hl', ^»g, k. k, Obe,Iieutf»a,tt, mid — Hr. Eckhardt, k k. ^iel!te,!a!!t, vc„ Pejchiero. __ Hr. Ncm, k. k. ^icucenciül, vc>,> Verona. — Hi, Ramel, t, k, Lieutenant, ro» ^'lercia, — Hr. Schmidt, k. k, i.'ie»te„cutt, — Hr. Cha,»il!c,^ Griuidbesitzer, >nid — Hr. ^iith, Zahoarzc, vo» Wie», — Hr, Bi,ch,ei„cr, Gl'oschäiidlcl', ro,i T,iest, Z7l8^?^(l) Nr 8. Kund m a ch u n g, Bon dcr Normalschul-Direktion wird hier^ mit bekannt gemacht, daß mit jenen Knaben, welche von Privatlehren, zu Hause unterrichtet wurden, die schriftliche und mündliche Prüfung am 4, März d. I. und die darauf folgenden Tage vorgenommen werden wird. Diejenigen Privatschülcr, die sich dieser Prüfung unterziehen wollen, haben am l. März der Normalschul-Direktion ihre Standcstabelle zu überreichen und die Prüfungötare zu erlegen. K. k. Normalschul - Direktion Laibach am 3 Februar l»57, 3. >87. (3) ledig, nicht über 30 Jahre alt, und ein Occonomie - Praktikant von strenger Moralität, unter Beibringung von den erforoettlcken Zeugnissen, werden gegen vorthel/hafte Bedmgunaen lde.-trcibt» welde, I»dem ich sü'r das bisher bewiesene Zutraue» danke, bitte ich lütter der Versicherung prompter und reeller Bedienung um neneigten ferner,, Zuspruch, Neustadtl am 28. Jänner >857. Franziska Seidl, Glasermeisters- Wilwe. 3, 208. (!) Gesncht wwd M eine mit ^. März beziehbare Wohnung, de-stehend aus 3 Zimmern, Küche, Speise und Holzlcge, wo möglich im l., höchstens ll. Stockwerke , in einem gesunden und volkreichen Stadtviertel. Adressen wollen abgegeben werden im Comptoir dieser Zeitung. Z, 209. (>) AuoMcichnct schöne Pariser - Ballfächtt sind angekommen und in großer Auswahl zu haben bei Teegee O Grill. Z >93. .1) I Herrn I. G. Papp, D ^ ^,rakt. Zahnarzt, Erfinder und MmsMmnz - Inhalier de5