Mibschrr Wochenblatt, vrgan der Verfaffungspartei in Kram. Nr. 51. AbonnementS-Bedingnisse: Ganzjährig: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. S,— Kald,ihrig: . . . 2.— . . . 2.50 vierteljährig: . . . 1 . . . 1.2S Filr Zustellung in'S Hau»: Vierteljährig 10 lr. Samstag, den 6. August. JnsertionS-Preise: Einspaltig« Petit-Zeile » < kr., bei Wiederholungen L 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 tr. Administration und Expedition: Herrengasse Nr. 12. Redaction: Herrmgasse Nr. 7. 1881. Der künftige Landeshauptmann von Krain. Zufolge Nachrichten der Wiener Blätter soll das Ministerium mit dem Herrenhausmitglicde und Sandtagsabgeordneten Otto Baron Apfaltrern wegen hebernahme des erledigten Landeshauptmannpostens für Krain in Verhandlungen getreten sein und den hiefür von den Nationalen in Vorschlag gebrachten Dr. Poklukar abgelehnt haben. Wir erblicken in diesem Vorgänge der Regierung, falls sich die Sache »dicklich so verhält, nicht etwa eine Connivenz gegen die Berfassungspartei in Krain, sondern das zwin-Sende Ergebniß einer objektiven Beurteilung der bestehenden Verhältnisse, welche mächtiger sind, als das Andrängen einer Partei, die wohl in ihren An-sprächen unersättlich ist, jedoch bisher ihre Regie-hmgsunfähigkeit auch in dem gegenüber den Anforderungen des Reiches bescheidenen Landeshaushalte doeumentirt hat. Ein Blick aus die Landtagsverhand-llrngm in Krain seit dem Beginne der eonstitutio-Hellen Aera muß jcdem unbefangenen Beobachter, somit auch der Regierung darüber die volle Gewiß- Icuilleton. Ein Krainer als Hofastronom in Peking 173S—1774. Fortsetzung. Auaustin Hallerstein trat in das Jesuitencolle-Sium in Graz ein, dort absolvirte er die Theologie ^nd widmete sich den astronomischen Studien, wozu ihm die von Jesuiten besorgte Sternwarte Gelegenheit bot - auch in Laibach besaß das hiesige Jesuiten-rvlleaium einen astronomischen Thurm, an den die tzrinneruna sich bis heutzutage IN dem Gasthofe „zur Sternwarte" am St. Jakobsplatze in dem nämlichen Hebäude wo astronomische Beobachtungen gemacht Hürden erhalten hat. Ueber seine Berufung als Missionär, über seine Reise nach China und die dortigen Erlebnisse finden sich interessante Notizen in seinen in die Öffentlichkeit gelangten Missionsberichten vor. Fünf derselben in deutscher Sprache abgefaßt, aus den wahren 1735 bis 1740, sind in der vom Jesuiten-dakr Franciscus Keller herausgegebenen Sammlung d-r Briefschaften und Reisebeschreibungen der Missionäre der Gesellschaft Jesu im 30. Bande, ZNi-n 1755, erschienen. Acht weitere Briefe aus La datirt von den Jahren 1743 bis 1766 hat d°r Jesuit Georg Pray in's Lateinische übersetzt und W Anhang zu seiner in Ofen 1781 erschienenen Ver- heit verschaffen, bei welcher der beiden Parteien im Lande der wahre Patriotismus, das richtige Ver-ständniß für die Interessen des Reiches und des engeren Heimatlandes, sowie die entsprechende Arbeitsleistung anzutreffen ist. Als Führer der Verfassungs-Partei im Landtage, als Nachfolger des unvergeßlichen Grafen Anton Auersperg hat Baron Apfaltrern in allen wichtigen Landesangelegenheiten, mochten sie das Gemeindewesen, nationalökonomische Fragen, die Schule, den Landeshaushalt betroffen haben, ferne von Popularitätshascherei seine maßgebende Stimme erhoben und ist er jederzeit für das Landeswohl mit Entschiedenheit eingetreten. Als einer der bedeutendsten Steuerzahler im Lande hat er sich bei der Grund-steuerregulirung mit ebensoviel Umsicht als Beharrlichkeit für eine erhebliche Entlastung des Landes angenommen und ist cs, wie wir dieß zu wiederholten Malen nachgewiesen haben, seiner hingebungsvollen Thätigkeit in der Centralcommission zu verdanken, daß die ermäßigten Tarifsätze für das Land Krain angenommen worden sind. Gegenübcr einem Manne von solcken Verdiensten könnte wohl die Candidatur des Dr. Poklukar für den Landeshauptmannpoften theidigungsfchrift der Jesuiten ImpostuiLö 66XVHI veröffentlicht, worin er die Anwürfe des Piaristen-Paters Benedict Cetto wegen angeblicher Schwindeleien des Jesuitenordens widerlegt. Wir lernen aus diesem brieflichen Nachlasse unseren Landsmann als einen strengen Ordensmann kennen, der den Befehlen seiner geistlichen Oberen unbedingten Gehorsam leistet; zugleich als einen Weltmann von scharfer Beobachtung, der überall die Interessen seines Ordens wahrzunehmen und mit großer Vorsicht vorzugehen weiß. Vor Allem gewinnt man Einsicht in die vielverzweigten, einflußreichen Verbindungen der Väter der Gesellschaft Jesu; manche seiner Mittheilungen sind auch noch für unsere Zeit, wo moderner Jesuitismus die Gesellschaft zu umgarnen bestrebt ist, sehr beachtenswerth. Wir beschränken uns auf die Wiedergabe jener Stellen aus seinen Berichten, welche von allgemeinem Interesse sind. Aus dem ersten Briefe von Lissabon, 7. De-cember 1736, gerichtet an den österreichischen Ordensprovinzial k. Franciscus Molindes, ist zu ersehen, daß er in seinem 32. Lebensjahre über Genua nach Lissabon abgesendet wurde, um sich an letzterem Orte nach China einzuschiffen. Den Thron von Portugal nahm damals König Johann V. ein, über den die Jesuiten einen unbeschränkten Einfluß gewonnen hatten. Seine Gemahlin Anna Maria, die Mutter des späteren Königs Josef I. von Portugal, war eine österreichische Prinzessin, sic hatte zum Beicht- kaum ernst genommen werden, zumal Letzterer von den Nationalen selbst nur als Schatten des Vaters der Nation angesehen wird und er in der langen Zeit, als er im Landtage sitzt, sowie auch bei seinen wiederholten Stellvertretungen im Landesausschusse keine einzige nennenswerthe Leistung aufzuweisen hat, außer man würde die Cedirung des ihm zugedachten Reichs-rathsmandates bei den ersten ^directen Reichsrathswahlen in den Oberkrainer Landgemeinden an Karl Graf Hohenwart als ein Zeichen von Aufopferungsfähigkeit betrachten, jedoch geschah dieß auf Com-mando des Dr. Bleiweis, dessen Befehlen sich Dr. Poklukar jedesmal gefügig erwiesen hat. Wie gering übrigens seine Arbeitsleistung von den eigenen Parteigenossen veranschlagt wird, erhellt wohl am besten daraus, daß er seinerzeit bei der Wahl eines Landesausschußbeisitzcrs durch den ganzen Landtag dem Taborredner Dr. Zarnik weichen mußte. Falls sich daher die Eingangs erwähnten Nachrichten der Wiener Blätter erwahren, so können alle Krainer. denen cs an dem Wohle ihres Landes gelegen ist, nur den Wunsch hegen, daß Baron Apfaltrern dem an ihn ergangenen Rufe Folge leiste und sich, Hinvater den Jesuiten k. Carl aus der krainischen Adelsfamilie der Freiherren von Gallenfels, deren Mitglieder sich sowohl in Kriegsdiensten, sowie auch als Streiter der Kirche hervorgethan hatten; einer derselben, Jakob Sigmund, stand in bairischen Diensten als General über die Landfahnen, er war Kommandant in Braunau und starb 1697; der Vater des portugiesischen Beichtvaters, Johann Andreas, war Hauptmann zu Veldes, ein zweiter seiner Söhne, Georg Andreas, starb als Antonius Abt von Sittich im Jahre 1719, einen dritten Sohn werden wir noch später kennen lernen. Hallerstein hatte die Reise über Italien nach Portugal mit einem I'. Gottfried Lambekhoffen an-getretcn. Sie schifften sich am 30. Oktober 1735 in Genua ein; die Seereise dauerte 21 Tage, bei ihrer Ankunst in Lissabon wurden sie von den Hofpatres, / von den Professoren der Hochschule mit den Magistris der geistlichen Schuljugend feierlichst und in der zu- . vorkommendsten Weise empfangen. Seine Sendung nach China drohte durch die Jntrigue eines neapolitanischen Jesuiten, des k.Carbone, durchkreuzt zu werden. Letzterer war ebenfalls kurz zuvor nach Lissabon gekommen, mit der Bestimmung, als Hofastronom zu einem Naja des Großmoguls, dem dieser jedoch nicht zinsbar war, zu gehen; der Raja hatte in einem Briefe von dem portugiesischen Vieekönig zu Goa einen Missionär der Soeietät Jesu verlangt, der zugleich ein ausbündiger Mathematicus wegsetzend über die vielen Unannehmlichkeiten, die einem Anhänger der Verfassungspartei bei Annahme dieses Vertrauenspostens bevorstehen, dem Vaterlande auch dießmal das Opfer seiner jederzeit bewährten Thätigkeit darbringe. Das Gespenst der Mittelpartei. Wien, 2. August. Aus unseren osficiösen Blättern ertönt cs neuester Zeit mächtig von Bildung einer Mittelpartei. Diese Melodie muthet uns sehr bekannt an. Ach richtig! Es ist das alte, wohlbekannte Lied, welches nur in Münchhausens Waldhorn vor den erstarrenden Prager Stürmen einfror, und nun, da die lauen Lüfte des „Prokrok", des „Vaterland" wehen, hell weitertönend aufthaut. Wir hoffen, unsere Offieiösen suchen doch keinen bösen Hintergedanken darin, daß uns, an sie gedenkend, zufällig Münch-Hausen in den Sinn kommt. Also wird der Versuch fortgesetzt, die leibhaftige Mittelpartei an die Wand zu malen, zu dem Zwecke, daß die unverbesserlichen Deutschen doch endlich das Gruseln lernen. Aber leider dürste auch dieses Mal der Liebe Mühe umsonst sein. Wir Deutschen sind schon so verdorben, daß mir uns nicht abhalten lassen, mit dem noch unconftseirten Stümpschen Licht, das uns noch geblieben. hinter dem Wauwau zu leuchten. Und da finden wir, daß die Osficiösen sich derweil mit dem — Worte begnügen, der frohen Hoffnung, daß sich in kommender Zeit der noch fehlende Begriff schon einstellen werde. Denn wohl gemerkt! mehr als das Loch ist bis heute nicht da, um welches sodann der Reif der zukünftigen siegreichen Kanone gelegt werden soll. Man müßte in der That auch ungewöhnlichen Köhlerglauben bei Demjenigen voraussetzen, der den jetzigen Moment für geeignet hielte, durch eine Absplitterung der Linken die Reichsrathsmajorität zu verstärken. Noch zittert ausnahmslos in allen Deutschen Oesterreichs die Erregung über die letzten Ereignisse in Prag und ihrem Gefolge von feindseligen Attentaten gegen die deutsche Schule. Demnach könnte auch mit allem Raffinement der Zeitpunkt nicht unpassender gewählt fein, um auch nur die Lauesten wäre, weil seine einheimischen Mathematiker wenig Geschicklichkeit bewiesen hätten, er würde ihm ein Haus sammt Kirche erbauen und gestatten, das Gesetz Christi ungehindert zu verkündigen, k. Carbone hatte sich inzwischen so sehr in die Gunst des Königs Johann V. gesetzt, daß ihn dieser zum königlichen Vorsteher der Gestirnkunst ernannte und in den geheimsten Sachen zu Rathe zog; er scheint sich auch besser mit seiner Stellung in Portugal als mit der ihm zugedachten Mission im fernen Ostasien befreundet zu haben, und schrieb daher nach Nom, daß es zu Ehren Gottes und zum Seelenheil ersprießlicher wäre, wenn die beiden Ankömmlinge aus Oesterreich oder wenigstens einer statt nach China, wo geringe Hoffnung eines geistlichen Gewinnes hervorblickt, zu dem gemeldeten Königlein (Raja) abgeschickt würde. k. Carbone leitete selbst bei einem Besuche Hallerstein's das Gespräch auf diesen Gegenstand. Letzterer erwiderte, er ginge, wohin ihn sein Ordensgeneral schickt. Sollte ihn jedoch dieses Loos treffen, so erbittet er sich wenigstens eine Jahresfrist, um sich in der Sternkunst noch mehr zu vervollkommnen. 1^. Carbone bot ihm alle seine mathematischen Bücher und Instrumente an, mit denen er recht königlich eingerichtet war, ja er selbst unterrichtete den Hallerstein und Lambekhoffen in den GestirnSbeobachtungen. Diese Kunst — bemerkt Hallerstein — wird in Portugal sehr hoch geachtet und fleißig betrieben. In der hohen Schule zu Coimbra sind einige aus der Societät, Vestiimti (die für Missionen Be- in der Partei auf den abschüssigen Weg des neuen Systems hinüberzuziehen. Es gab eine Zeit, wo man einer, wenn auch nur sehr kleinen Menge von unmündigen Gläubigen die Mähre künden durfte, in dem muthwillig verworfenen Bausteine Eoronini sei der Grundstein zum kühnen Zukunftsbau einer Mittelpartei gefunden. Damals dachte man sich unter Mittelpartei eine Partei, die, von der Ueberzeugung ausgehend, daß ihre Mittel durch den Zweck geheiligt werden, bereit sei, den schwärzesten Satan auszutreiben, wenn sie ihn auch nur durch einen, um eine Nüance sanfteren Beelzebub ersetze. Knapp nach dem weißen Schrecken, den Lienbacher's Sieg in der Schuldebatte verbreitete, konnte man cs einzelnen Leichtgläubigen plausibel machen, daß sich eine Handvoll Märtyrer finden könnte, die ihre Namen opfern wollten, in der Absicht, Oesterreich durch ein kleineres Uebel vor dem größeren zu schützen. Damals konnten sich vielleicht solche Kurzsichtigte finden, die, um den fehlerhaften Organismus auszugleichen, welcher die „Rechts-Partei das Zünglein an der Wage bilden ließ, sich einbildeten, das etwas minder nach Rechts ziehende Ausgleichsgewicht sein zu können. Aber heute nach dem Ebenerlebten einem Deutschen zuzumuthen, sich zu einer ähnlichen Rolle herzugeben. hieße doch für-wahr, denselben entweder schlechterdings als unzurechnungsfähig erklären oder sich — einem Ver-läumdungsproeeß schlimmster Art aussetzen. Und das ist wohl auch der wahre Grund, weshalb die Offieiösen nur in verschwommenen Ausdrücken auf diese nebulöse Mittelpartei hindeuten und sich wohlweislich hüten, mit einem unvorsichtigen Worte zu verrathen, aus welchen Elementen sie sich selbe zusammengesetzt dächten. Also, Ihr ehrenwerthen Offieiösen, nennet Namen, wenn Ihr Namen nennen könnt! Politische Revue. Der gewesene Ackerbauminister unter dem Ministerium Auersperg, Graf Hieronymus Manns-feld ist nach kurzer Krankheit in dem Nordscebade Blankenberge gestorben. Graf Mannsfeld, welcher nicht einmal das 40. Lebensjahr erreicht hatte, gehörte zu den tüchtigsten Stützen der Verfassungs- stimmten) genannt, die sich völlig auf diese Arbeit verlegen, sie werden von einem eigenen Professor k. Campus, der in dieser Wissenschaft trefflich zu Hause ist, dazu angeleitet. Die in Lissabon zugebrachte Zeit wurde Heils zur Beobachtung des Himmelslaufes, theils zur Erlernung der portugiesischen Sprache angewendet. Ihre Majestät die Königin empfing den Hallerstein in besonderen Gnaden. Der zweite Brief von Lissabon 24. April 1736, sowie alle späteren an seinen Bruder k. Waikhard gerichtet, der damals noch Professor der Ethik an der Hochschule in Wien war, meldet Genaueres über die zur portugiesischen Provinz gehörigen Collegien und über die Schicksale von Missionären, die in die Gefangenschaft von Seeräubern gerathen waren. Ueber den Erfolg der oberwähnten Verwendung des?. Carbone in Nom wird nichts berichtet, es blieb bei der Bestimmung Hallerstein's für China. Das für diese Mission bestimmte Schiff sollte am 25. April 1736 absegeln, in Begleitung von 20 anderen Schiffen, darunter 5 Kriegsschiffen, deren Conduct nur bis Madeira bestimmt war, die weitere Neise hatte daS Missionsschiff allein zu machen. Vor der Abreise gab die Königin jedem Missionär 250 Crusaden (ein Stück gilt 1 fl. 24 kr. deutsche Währung). Sie bestimmte für die Mission des H. Josef in Peking ein aus purem Silber, den Fuß allein ausgenommen, verfertigtes Positiv, d. i. eine kleine Handorgel, auf deren Gipfel ein Uhrwerk in eine gläserne Kugel Partei, was er in seiner in der letzten Reichsraths-session gehaltenen Rede deutlich documentirte. Traf .MannSfeld, welcher ein Schwager des frühere» Ministerpräsidenten Fürsten Adolf Auersperg gewesen, gelangte schon im 33 Jahre seine- Lebens zu der hohen Würde eines Ministers. Wenngleich der jüngste Minister im Eabinete Auersperg, war er keinesfalls der schlechteste und der Zweifel an feiner Befähigung wich bald, als er tüchtige Proben feiner großen Fachkenntniß ablegte. Zum Landeshauptmanne von Tirol wurde der klerikale Landesausschußbeisitzer Dr. Rapp ernannt. Es ist dicß ebenderselbe Dr. Rapp, welcher zur Zeit Landeshauptmann von Tirol gewesen, als die klerikale Majorität einen noch in bester Erinnerung stehenden Scandal in der Tiroler Landstube provo-eirte. Damals wurde der Tiroler Landtag aufgelöst und an Stelle Rapp s der liberale Kreisge-richtspräsidcnt von Trient Herr Bossi-Fedrigvtti crnannt, welcher vor wenigen Wochen seiner Stellung als Landeshauptmann enthoben wurde. Wenn schon Graf Taasfe an der Anschauung festhält, daß der Landeshauptmann aus der Majorität zu entnehmen ist, so wäre cs wohl passender gewesen, für den Posten eines Landeshauptmannes von Tirol einen anderen Abgeordneten vorzuschlagen, als jenen, dessen Pflicht- und gesctzcswidrigc Handlungsweise ec als scincrzcitigcr Statthalter von Tirol selbst ver-urtheilte. Wahrscheinlich dachte Graf Taaffe: Was der Statthalter Taaffe verurtheilte — kann dn Ministerpräsident Taaffe gutheißen. Der Kaiser hat seine Reise nach Salzburg und Tirol angetreten und ist in Salzburg bereits eingr-troffen. wo gegenwärtig in Hellbrunn der Kronprinz mit Gemahlin weilt. In Mainau wird eine Versammlung mehrcrcr dcutschcr Fürsten stattfinden, durch welche das deutsch österreichische Bündniß eine neue Kräftigung erfahren soll. Zur Fiumaner Frage. m. Daß Fiume und dessen Gebiet zu keiner Zeit ein Theil des kroatischen Landes oder gar des älteren kroatischen Königreiches gewesen, geht aus unseren bisherigen historischen Darlegungen deutlich hervor. eingeschlossen zu sehen war. Auch hat es Ihrer Majestät beliebt, in Gegenwart der Missionäre auf dieser Orgel ein und anderes musikalisches Stück zu spielen. Hallerstein erhielt von der Königin das ihm gehörige Werk „Der Weltbot" von ?. Josef Stock-lein, zurück, welches zur Einsichtnahme Ihrer Majestät von ihm vor etlicher Zeit gnädigst abverlangt worden war. Er fand darin ein taffetenes Band als Lesezeichen, wie weit Ihre Majestät in der Lektüre gelangt war, und machte dem Beichtvater am Hose ?. Wezinger von der Sache die Meldung mit dem Bedeuten, daß er dieses Band zum ewigen Andenken behalten und selbes an seine Sackuhr anhängen wolle. Nun muß k. Wezinger an die Hofdamen und diese an die Königin die Mitlheilung gemacht haben, maßen die allergnädigste Fürstin alsbald einige theils mit Gold, theils mit Silber eingewirkte Taffetbänder für die Uhren der Missionäre unverhofft zugesendet hatte. , Sechsmal hatte Hallerstein die Gnade, mit Sr. Majestät dem König zu sprechen. Aus die Frage, wie ihm die portugiesische Kost schmecke und anschlage, erwiderte er: „Ganz wohl. Und ich konnte auch mit Wahrheit nicht anders reden. Wir speisen zwar hier nicht gut als in Deutschland, doch wei bester als in Welschland." In der letzten Ansprache gab ihm der König den gemessenen Befehl, künftighin über seinen Zustand fleißig zu berichten und den Verlauf besonders der Religionssachen in China ge» nau anzudeuten. »u dem eigentlichen kroatischen Königreiche jenseits der Kulpa konnte es schon deshalb nicht gehören, weil dessen Grenzen im Nordwesten niemals bis an den Quarnero gereicht hatten. Aber auch zu dem später und auch heute fälschlich genannten Croatien (das eigentlich „Slavonien" heißen müßte) hat Fiume lammt Gebiet bis zum Jahre 1776 zu keiner Zeit gehört. Wie kurz die faktische Vereinigung von 1776 aewesen, das wurde im zweiten Artikel erzählt. Von da ab schwiegen die Kroaten bis zum »ahre 1807. Als die gesetzliche Jnarticulirung Fiumes im ungarischen Reichstage geschehen war, da entstand m Croatien die Begierde, das entschwundene Juwel ini-der iu gewinnen. Der croatisch-slavonische Pro-vimial-Landtag vom Jahre 1808 beschloß eine Repräsentation an die Krone, in welcher die Croaten um die Zurückgabe Fiumes petitionirten. Und der Erfola? Er war ein höchst sonderbarer. Man be schied von Wien aus die Croaten dahin, Fiume und dessen Gebiet seien allerdings durch Gesetzartikel 4 vom «wkre Igo? Ungarn einverleibt worden; nichts-d-p-w-mg-r g-s>-tt°>° -- d<- König d-h d-m Kmmerneur von Fiume und den Ablegaten der Stadt Fiume, die bekanntlich seit 1807 schon Mit-„ der des ungarischen Reichstages waren, auch im ^tisL-slavonisch-dalmatinischen Provinzial-Landtage ^ und Stimme eingeräumt werde. Und die croatisch-flavonischen Stände ertheilten im Jahre 1809 dieses Recht-EEr Tiaren auf solche Weise ganz und unverlangt in den Besitz einer dovvelten Landstandschaft gelangt. Besaßen sie vor-i,-!. E keine provinzielle Autonomie und leg.slato-^ s so hatten sie mit Einemmale Beides 2 i? 7d ppeltem Ausmaße. Aber das Schicksal Ä noch auf andere Weise in den Gang der Erlitt- »---ich "»d b>,°b b>S ,»m 1813 in französischem Besitz. Nach dem ersten Pariser Frieden schien man Wien der alten österreichischen Zugehörigkeit ,,, --innon. und di.s- S.M «u.d- ^eber den Fortgang der Seereise waren ver-^ ^ Mi.tbmaßunaen, die Einen meinten, daß wir KL Lr nicht nach Goa, sondern nach Bahia in dem Meerbusen in Brasilien uns emschiffen, -.st künftiges Jahr Goa erreichen werden. Än dem dritten Briefe aus Goa (Portugiesisch-nom 13. Jänner 1738 an seinen Bruder ? Lttbard der bereits in Brüssel als Beichtvater In L^bringischen Hose sich befand, schildert er die Pre st on Lissabon bis Goa. Den 25. April 1735 ^ «..saebrochen, den 14. Juli am Vorgebirge b auten Hoffnung vorbeigefahren, den 16. Sep-^ l murde an der Küste von Sofala Anker ge-tember ^0, Oktober langte man im Hafen ^ Mozambique an, wo man, weil weder Meer " Mind es gestatteten, durch volle 9 Monate Ä- sM liegen mußte. Erst am 16. August 1737 2 man von Mozambique auf und langte den 18. « tu Goa an. Dort erwarteten ihn bereits 3 Briefe seines Bruders ^n einem derselben wünscht Letzterer einen wissen Stein Ariquiriza, der in den japanischen A crefunden werden soll, allein in Goa weiß and etwas davon, wenn nicht vielleicht darunter d berühmte Bezoar verstanden wird Die weiteren Nachrichten beziehen sich auf die Ver-. ^ im Reiche des Großmoguls und auf die Er- des Häuptlings Aiaratta in den den Portu-s aebörigen Goanischen Besitzungen. Erfreulicher Lch-ich--» »u- Ehm«. D-- d-n sammt ihrem Gebiete dem Triester Gouvernement zugetheilt. Vergebens erhoben die ungarischen Comitate gegen diese Verletzung des Gesetzartikels 4 vom Jahre 1807 Protest. Erst als die Bewegung in Ungarn wegen einer Reihe constitutionswidriger Maßregeln immer höher stieg, hoffte man in Wien die erregten Gemüther mil einem „Opfer" beschwichtigen zu können. Ein königliches Neseript vom 5. Juli 1822 verständigte den Ban von Croatien, daß die „Theile jenseits der Save" und das „ungarische Küstenland" wieder mit Ungarn, respective mit Croation vereinigt werden sollen. So kam Fiume und dessen Gebiet wieder an Ungarn zurück. Wie aber stellte es sich zu Croatien? Die Fiumaner perhorrescirten fortdauernd die Ausübung ihres Vertretungsrechtes im croatisch-slavoni-schen Landtage; kein einziger Ablegat von Fiume ist jemals beim Landtage in Agram erschienen; nur der Gouverneur von Fiume, Franz v. Uermenyi, ließ im Jahre 1846 sich daselbst vertreten. Die kroatischen Stände betrachteten diese Abstinenz der Fiumaner selbstverständlich mit steigendem Unmuthe, und im Jahre 1847 erhoben sie deshalb Beschwerde vor dem Könige, mit der Bitte, daß er die Fiumaner zur Absendung ihrer Ablegaten anweisen möge. Das half jedoch nichts. Die Fiumaner blieben aus; doch saßen sie zu derselben Zeit im ungarischen Reichstage an beiden Tafeln. Der ungarische Gesetzartikel 5 vom Jahre 1847/48 erneuerte das Vertretungsrecht Fiumes auf dem ungarischen Reichstage, und der Gesetzartikel 27 von demselben Jahre setzt die Verwaltung von Fiume und Buccari fest und bestimmt, daß beide Gebiete zwei besondere Munieipien bilden sollen. Trotzdem konnten die Fiumaner Deputirten auf dem ungarischen Reichstage im Jahre 1848 nicht erscheinen, worüber der Reichstag in einer Vorstellung an die Krone ernste Klage erhob. Schon waren aber die Vorzeichen der Revolution im Anzuge, und die Wogen des Bürgerkrieges überflutheten allen staatsrechtlichen Streit, der auch unter dem Drucke des Absolutismus nicht wieder erstehen konnte. Als jedoch im Jahre 1861 der ungarische Reichstag abermals zusammentrat, da urgirte er sofort auch die Vertretung Fiumes im Schooße der ungarischen Legislative und die Wiederherstellung der übel gesinnte Kaiser war eben gestorben. Die Jesuiten suchten bei seinem Nachfolger in einer Bittschrift Schutz vor den Christenverfolgungen, die sich die Großwürdenträger des Reiches erlaubten. Sie erhielten zur Antwort, bei noch dauernder Trauerzeit in der Verkündigung ihrer Lehre alle Behutsamkeit zu gebrauchen, sie würden nach vollendeter Trauer, da der Nachfolger die Negierung ergreifen würde, ihrem Eifer die Zügel etwas freier laufen lassen können, maßen er sie und das christliche Gesetz jederzeit schützen würde. Die großen Minister und Hofbeamten trugen kein Bedenken mehr, öffentlich die Kirche und die Wohnungen der Jesuiten zu Peking zu besuchen, sie zeigten ob Allem, was sie da sahen, eine besondere Hochachtung. Zur Beförderung seiner bevorstehenden Mission in China, meint I>. Augustin, wären ihm einige europäische Seltsamkeiten sehr wünschenswerth, nämlich allerhand von Elfenbein gedrehte, von Spiegel geschliffene, aus Messing geschlagene, aus Holz geschnitzte Geschenke, die zu Berchtolsgaden, Venedig, Steier und Augsburg wohl gearbeitet und wohlfeil verkauft werden. Er hätte gewünscht, daß ein Theil jenes freigebigen Almosens, welches sein Gutthäter, Se. Excellenz Baron von Engelshofen, comman-dirender General im Temesvarer Banat, ihm nach Goa zu übermachen gnädigst beliebt hat, zur Er-kaufung von dergleichen seltsamen, angenehmen Dingen wäre angewendet worden. Schließlich fügt Hallerstein noch zur Ehre seines besonderen Autonomie des ungarischen Küstenlandes, als eines selbstständigen Gliedes der St. Stephanskrone. Dieselbe Urgirung wiederholte der Reichstag im Jahre 1866. Aber trotz der damaligen Geneigtheit in Wien, die Wünsche der Volksvertretung in Pest zu erfüllen, konnte eine „Lösung" der Fiumaner Frage doch erst im Jahre 1868 erzielt werden. Die Hauptursache dieser Verschleppung waren die Ansprüche der Croaten, die in den Fünfziger-Jahren sich gewöhnt hatten, das „ungarische Littorale" allmälig als „kroatisches Küstenland" zu betrachten, ein Bestreben, das sich auch der Unterstützung der damaligen Negierung, sowie vieler geographischer Lehrbücher und der Publicistik zu erfreuen hatte. So wuchsen die „Rechtsansprüche" der Croaten auf Fiume und dessen Gebiet zu einem politischen Factor heran, mit dem die Ausgleichsmänner von 1867/68 pactiren mußten. Das Resultat dieser Verhandlungen liegt in dem ungarischen Gesetzartikel 30 von 1868 vor. Darin wird im 8 66 dem croatisch-slavonischen Landesgebiete im Küstenlands die Stadt Buccari sammt Gebiet und das Fiumaner Comitat zugesprochen ; in Bezug auf die Stadt Fiume und dessen Territorium heißt es aber daselbst, daß diese Stadt, ihr Hafen und Gebiet ein besonderes Glied der ungarischen Krone bilden; in Bezug auf die Autonomie, sowie auf die legislatorischen und administrativen Verhältnisse dieses Gebietes sind die weiteren gesetzlichen Bestimmungen im Wege von Regnicolar-De-putationen des ungarischen Reichstags, des croatisch-slavonisch-dalmatinischen Landtages und der Stadt Fiume durch gemeinsames Uebereinkommen festzustellen. Dieser Gesetzartikel hat, wie der Augenschein lehrt, die Fiumaner Frage nicht gelöst, sondern deren Lösung vielmehr suspendirt oder vertagt. Um des lieben Friedens willen wurden den Croaten im Jahre 1868 diese und andere Concessionen gemacht, auf die sie weder einen rechtlichen noch vermöge ihrer faktischen Bedeutung einen politischen Anspruch erheben konnten. Der ungarische Reichstag betonte bei Annahme des Ausgleichsgesetzes im Jahre 1868 in der Sitzung vom 28. September desselben Jahres die Nothwen-digkeit einer direkten Wiedereinverleibung Fiumes mit Ungarn, die Croaten verlangten dasselbe für sich. Die Krone entschied zu Gunsten eines neuen Vaterlandes bei, welch' großes Ansehen und allgemeine Hochachtung sich der tapfere Held, Herr Franz Genuin Freiherr von Gallenfels, leiblicher Bruder des k. Carl, Beichtvaters der Königin von Portugal, durch seine Tugend, Gerechtigkeit und Kriegserfahrenheit bei Allen, sowohl Christen als Heiden und Mohamedanern hier zu Lande erworben. Er ist vor wenigen Wochen, nachdem er seine dreijährige Regierung der Insel, Festung und Stadt Dium vollendet, hier zu Goa angekommen. Es wird sowohl beim Adel als in der Gemeinde von der Verwaltung dieser hohen Stelle sehr lobwürdig gesprochen. Als Hallerstein noch zu Mozambique überwinterte, ist aus der gemeldeten Insel Dium ein heidnischer reicher Kaufmann eingelangt, welchen er um das Wohlsein des Don Francisco Alemao (so nennt man den Freiherrn hier) befragte. Der Kaufmann meldete viel Nuhmwürdiges von ihm und beschloß seine Lobrede mit den Worten: „Dm Lin, jiö Iiomem, >loßer Sand und von der Sonnenhitze ausgebrannte Wälder zu treffen sind, dort besorgten bei den Schwarzen 6 Jesuiten die Mission an den Ufern des Flusses Zambese, der unter dem 19. Grad südlicher Breite in das Meer stürzt. Endlich am 16. August 1737 fuhr daS Mis-ionsschiff in Begleitung eines Goanischen Schiffes aus dem Hafen von Mozambique, und wurde in 34 Tagen Goa erreicht, wo die Missionäre unter Glockengeläute und Begleitung der Patres in das Profeßhaus und zu dem Grabe des H. Franciscus L'averius einzogen. Bald darauf langte ein Missionschef aus Lissabon mit 10 Missionären ein, darunter auch ein Bruder Neugebauer aus der österreichischen Provinz. Sehr angenehm war der Aufenthalt Haller-tein's auf der in der Nähe von Goa gelegenen Insel Choram, wo er als portugiesischer Prediger 'tark in Anspruch genommen wurde. Er ging sogar auf dieser wegen der gesunden Luft von den vornehmsten Portugiesen viel bewohnten Insel mit dem Bettelsacke herum. Als Begleiter diente ihm Carolus Slamenski, ein Novize der Gesellschaft, welcher in dem Olonischen Dragonerregimente als Feldscheerer in Ungarn und Siebenbürgen gedient, später das Feld verlassen und den Weg nach Danzig genommen )atte, von wo er auf einem holländischen Schiff nach Amsterdam und weiter nach Lissabon gesegelt war, wo er sich den deutschen Missionären zugesellte und nach Goa mitfuhr, mit dem Vorsatze, in die — (Der Obmann des deutsche« Schulvereines in Wien, Dr. Weitlos,) hat dieser Tage einen Ausflug in den von Deutscher bewohnten Gottscheer Bezirk unternommen, um sich über die dortigen Schulverhältnisse aus eigener Anschauung zu informiren. Bei diesem Anlasse fand unter zahlreicher Betheiligung und in äußerst gehobener Stimmung in der Stadt Gottschee die Constituinmg einer eigenen Ortsgruppe des genannten Vereines statt. Auch wurden in den von Dr. Weitlof besuchte« Ortschaften an der deutschen Sprachgrenze, denen 6 um die Errichtung deutscher Volksschulen zu thun ist, als in Schöfflein, Maierle, Langenton, mit den Gemeindevorständen die Vereinbarungen theils weg« Ankaufes von geeigneten Häusern zur Unterbringusj einer Volksschule daselbst, theils zum Ausbaue schos in Angriff genommener Schulhäuser getroffen, z» welchem Zwecke den gedachten Schulgemeinden erhebliche Unterstützungen seitens des deutschen Schul-Vereines gewährt wurden. — (Neuer Sport.) Wie die Alten sung« — so zwitschern die Jungen. Was der böhmische Löwe in seinem Uebermuthe unternimmt, scheint de« slovenischen Mücken nachahmenswerth zu dünken. Die czechisirten Zehnguldennoten, welche sogar zu einer so wichtigen Frage erhoben wurden, daß sie in de« Bereich der Berathungen eines Ministerrathes einbezogen wurden, verführten auch einige hiesige nationale Heißsporne zu dem gewiß interessanten Sport, die Zehnguldennoten zu slovenisiren. Wie man unk nämlich mittheilt, sind in einem hierortigen Wechslergeschäfte und einer Bank Zehnguldennoten aufgetaucht, welche den deutschen Text mit „(leset xolämsr^', allerdings nur mit Bleistift, überschrieben hatte«. — (Schadenfeuer in Krainburg.) Aus Krainburg schreibt man uns: Heute de« 2. August 1 ^ Uhr Nachmittags kam in dem Hofrauo» ^ des hiesigen Pfarrhofes ein Schadenfeuer zum AuZ- > bruch, welches bei dem eben herrschenden orkanähnlichen Nordsturme für unser Städtchen hätte ver- ^ hängnißvoll werden können, wenn nicht unsere wackere Feuerwehr mit gewohnter Geschicklichkeit rasch und kräftig eingegriffen hätte. Trotz des Nordsturins 1 ward das Feuer in einer halben Stunde auf die ! eben brennenden Objecte beschränkt und um 4^/, Uhr > konnte die Feuerwehr vom Brandplatze abrücken- Gesellschaft einzutreten, er wurde auch über das hohe Vorwort der Königin von Portugal als Scholasticu» angenommen. — Auf den portugiesischen Besitzungen in Indien gestalteten sich die Dinge in Folge der i siegreichen Raubzüge des Häuptlings Maratta sehr bedenklich. Selbst Goa war von einem Uebersalle bedroht. ! In den befestigten Plätzen mußten nach Abgang der i Soldaten die verschiedenen Ordensangehörigen Felddienste versehen. In Murinogao standen 60 Francis- ^ caner unter den Waffen. Der Erzbischof bekleidete , die Stelle des Feldherrn. Die Kapuziner versahen I das Fort am Vorgebirge unserer Lieben Frauen, die ^ Jesuiten hatten zwei Forts Aquada und des Negei . übernommen. Die der portugiesischen Nation übel Gesinnten , sagten: Die Portugiesen wären mit dem Degen >n i der rechten, mit dem Crucifix in der linken Han» ^ nach Indien gekommen, da sie aber Gold gefunden, > hätten sie das Crucifix hintangelegt und mit der , Linken nur Gold zusammengerasft, und da die Be- j gierde nach Gold gewachsen, hätten sie den Degen ^ in die Scheide gesteckt, und mit beiden Händen an- , gefangen das Gold zusainmenzuscharren. Aber di^ sind Schmähungen — bemerkt Hallerstein — we chk ^ der Ehre der tapferen Portugiesen zu nahe treten. ^ Wir haben fürwahr Ursache, Gott anzuflehen, den« j wenn ivir noch diese Handvoll Erde — j lich Goa — verlieren, so ist es um die vier Provinz ^ unserer Gesellschaft in Indien nahe geschehen. (Kortsepung folgt.) ^er Schade ist daher nicht sehr bedeutend. Das Heuer soll durch das leichtsinnige Gebühren der im ^farrhofe eben beschäftigten italienischen Maurer Polenta-Kochen entstanden sein, welche gewöhnlich das Feuer nur oberflächlich ablöschen. (Militärisches.) Das 1. und 2. Ba- killon des 26. Großfürst Michael-Jnf-Reg., welche ^ Stein beziehungsweise Marburg dislocirt sind, Irrfen hier ein, um an den jetzt beginnenden Regi-"lentsübungen theil zu nehmen. Diese zwei Bataillone tzechen auch an den am 2. September nächst Krain-beginnenden DivisionsManövern theilnehmen. ^ie in Laibach stationirten Batterien des 12. Feld-^N.-Reg" sind gestern von den Schießübungen aus ^ettau hier eingetroffen. (Militärpersonalnachrichten.) Der Kommandant der 25. Jnf.-Truppen-Division (Wien), ^ welche das 17. Baron Kuhn-Jnf.-Neg. einge-teihi ist FML. Freiherr von Appel, wurde an ^lle des zum Landescommandirenden von Kroatien kannten FML. Freiherr von Pulz zum Militär-^lnmandanten in Temcsvar ernannt. Zum Comman-der 25. Truppendivision wurde der FML. überzog Johann Salvator, bisher Comman-der 33- Truppen-Division in Komorn, ernannt, ^tzkerroq Johann Salvator befehligte in dem bosnischen Occupationsfeldzuge jene Jnfanteriebrigade, ^welcher auch unser heimatliches Regiment Nr. 17 rr«m Commandanten der 33. Jnf.-Truppen-^ivision wurde FML. Alfred Ritter vonJoelson, ^ker Commandant der 18. Truppen-Division und ^dessen Stelle GM. Leo Ritter von Schauer, ^her Commandant der 1. Gebirgsbrigarde der letztgenannten Division, "nannt. ....... . . — sGarten - So, r 6 e.) Anläßlich der Nuck- der Batterien des 12. Feld-Art.-Reg. von den ^Liekübunqen aus Pettau veranstaltet der Casino-^Kaurateur Herr Karl Simon heute Abends eine VtenSoiröe, bei welcher die vollständige Capelle 26. Jnf.-Neg. Mitwirken w.rd — ^Aus der Alpenwelt.) Unser Heimat-§4« .Mpmttmg', d-r 2SS9 M-I-- (»0S6 Fuß) K- S,m>°u,. wmd- «»,. "°» ' ^ Damen und einem jährigen Knaben aus Laibach Pettau bestiegen. . ^ — (Fürdie dritte Larbacher Schwur-^richts-Session wurde folgende Gefchwornen- z. I. H-Uptg-Ichm-.N-I Atlton Aubel, Hausbesitzer m La.bach; Ludwig Graf ^aar,' Herrschaftsbesitzer in Weißenste.n; Alo.s Li Hausbesitzer in Laibach; Franz Exler, Hausier 'in Stein; Josef Funtek, Weinhändler in ^onnsbura- Bartholomäus GraSek, Handelsmann ^ Stein Franz Jgliö, Handelsmann in Aich ; Cecel. Handelsmann in Stein; Josef Kozin, Besitzer in Laibach; Raimund Krisper, Handeld-in Krainburg; Karl Graf Lanthieri, Herrschasts-^kik-r in Wippach; Anton Levec, Handelsmann IN ^°!nSburg- Josef Millautz, Grundbesitzer m Zirkn.tz; ria- Franz Verbiö, Handelsmann in Franz-Martin Verbiü, Realitätenbesitzer in Ober-Johann Viüiü, Handelsmann ,n Laibach; ^dtta's BidemSet, Grundbesitzer in Aich ; Alexander Walanz, Grundbesitzer in Feistritz; August Winkler, Hausbesitzer in Laibach. II. Ersatzgeschworne: Franz Bergant, Hausbesitzer; Andreas Druäkoviö, Hausbesitzer; Bartholomäus Jansa, Hausbesitzer; Alois Jenko, Bäckermeister; Anton Merschol, Schneidermeister; Anton Orechek, Schneidermeister; Georg Plahotnik, Krämer; Lukas Schumi, Schneidermeister und Ludwig Widmayer, Möbelhändler, letztere neun sämmtlich aus Laibach. — (HeimatlicheIndustrie.) Am 31. v.M. wurden auf dem Thurme der Pfarrkirche zu Doll nächst Hrastnigg vier neue Glocken feierlich aufgezogen, welche vom Herrn k. k. Hofglockengießer Albert Samaffa in Laibach um den Koftenpreis von 4700 fl. geliefert wurden. Dieses Geläute im Gewichte von 2937 Kilogramm ist im reinsten Septimen-Accord zusammengestimmt und in der Tonfülle, wie auch in der äußeren Ausstattung als vollkommen gelungen zu bezeichnen. — (Personalnachrichten.) Der ehemalige Landespräsident in Krain, Herr Bohuslav Ritter v. Widmann, d. z. Statthalter in Tirol, wurde als Commandeur des österr. Leopoldordens in den erblichen Freiherrnstand erhoben. — Der Rechtspraktikant Herr Stefan Lapajne wurde zum Concepts-praktikanten b->i der iranischen Landesregierung und der Steueramtspraktikant Herr Anton Krapv zum prov. Steueramts-Adjuncten ernannt. — (Wochenchronik.) In Krain stehen derzeit bedeutende Schadenfeuer an der Tagesordnung. Im Orte Grafenbrunn, polit. Bezirk Adelsberg, Gerichts-bezirk Feistritz, sind 40 Häuser sammt Nebengebäuden abgebrannt. — Die Waffenübungen der dem krai-nischen Lehrstande angehörigen Landwehrmannschaft beginnen am 16. September und dauern 16 Tage. — Beim Kreisgerichte in Rudolfswerth gelangt eine Raths- und beim Bezirksgerichte Nassenfuß eine Adjunctenstelle zur Besetzung. — Zu Schloß Breitenau nächst Rudolfswerth entleibte sich mittelst Nevolver-schusies der herrschaftliche Gutsverwalter A. Paulin. — (Versicherungswesen.) Die wechselseitige Brandschadenversicherungsanstalt in Graz, deren Leitung und Geschäftsführung nach Inhalt der neuesten mit Erlaß des Ministeriums des Innern ddo. 12. Jänner l. I. genehmigten Statuten durch die Vereinsversammlung, durch den Verwaltungsrath und durch die Direktion besorgt wird, hat sich auf dem statutenmäßig vorgeschriebenen Wege eonstituirt und wird das Land Krain durch nachgenannte Herren Abgeordnete vertreten: Ottomar Bamberg, Buchhändler und Druckereibesitzer in Laibach; Otto Detela, Gutsbesitzer in Ehrenau; Martin Hoöevar, Realitätenbesitzer in Gurkfeld; Johann Koßler, Gutsbesitzer in Leopoldsruh (Bezirk Laibach); Karl Les-kowitz, Privat in Laibach; Franz Pehany, Realitätenbesitzer in Teisenberg; Albert Samassa, Fabrikant in Laibach; Dr. Josef Ritter v. Savinschegg, Gutsbesitzer in Möttling; Baron Beno Taufferer, Gutsbesitzer in Weixelburg (Bezirk Sittich); Anton Valenöiö, Kaufmann und Müller in Kühlenberg (Bezirk Feistritz). — (Eine heimatliche Künstlerin.) UnS vorliegenden Berliner Blättern entnehmen wir in Bezug auf unsere Landsmännin, Fräulein Helene Pessiack, Folgendes: Der „Moniteur" schreibt: ,,Gern erneuerte man in der Kroll'schen Oper die Bekanntschaft mit Fräulein Helene Pessiack, die sich hier schon vom Hoftheater vortheilhaft eingeführt hatte. Es gelang der Künstlerin vermöge ihrer schönen Mittel und trefflichen Gesangskunst, sowie auch der äußeren überaus reizenden Erscheinung, sich sofort wieder beim Publikum in Gunst zu setzen. Fräulein Pessiack sang die „Agathe" und die „Gräfin" und erntete in beiden Partien sehr lebhafte Applause und Hervorrufe." — Weiters schreibt obengenanntes Blatt: „Bedeutende Sensation machte Fräul. H. Pessiack durch die vortreffliche Wiedergabe der „Valentine". Die schöne Künstlerin, welche erst kürzlich mit der „Gräfin" im „Figaro" reiche Lorbern erworben, reussirte in der Meyerbeer'schen Oper durch die Schönheit der Stimme und durch prächtige dramatische Färbung des Gesanges. Man spendete ihr lebhaftesten Beifall und zehn- bis zwölfmalige Hervorrufe." — In der „National-Zeitung" lesen wir: „Seit lange hat Berlin keine so treffliche Sommeroper zu hören bekommen, wie die gegenwärtige Kroll'sche. Jeder neue Besuch wußte neue Ueber-raschungen zu bereiten. Eine der erfreulichsten war Fräulein Pessiack, die wir bereits in mehreren Partien zu hören bekamen. Zu einer schönen, vornehmen Bühnenerscheinung fügt sich hier ein reiches, wahrhaft beneidenswerthes künstlerisches Material, das in guter Schule gebildet ist und discret verwendet wird." — Die „Berl. Börsenzeitung" schreibt: „Bei Kroll trat Fräulein Pessiack als „Agathe" wieder vor das Berliner Publikum. Schon die äußere Erscheinung der jungen Dame läßt es begreiflich erscheinen, daß sie das Publikum sofort für sich einnimmt, aber auch die Stimmmittel der Künstlerin sind von seltener Fülle und Kraft. Die Töne quellen leicht und gleichmäßig in allen Lagen hervor und vor Allem können wir mit Vergnügen constatiren, daß das jugendliche Metall des prächtigen Soprans auch nicht durch die geringste Spur eines häßlichen Tremolo getrübt ist. Die Sängerin wurde während des ganzen Abends durch lebhaftesten Beifall ausgezeichnet." — Das „Fremdenblatt" berichtet: „Am Sonnabend hörten wir bei Kroll Fräulein Pessiack als „Agathe". Die junge Sängerin ist uns vom königl. Opernhause her noch in gutem Andenken. Sie darf mit zwei Hauptfactoren rechnen, welche zu einer rühmlichen Bühnenlaufbahn erforderlich sind, denn sie verfügt über sehr schöne Stimmmittel, wie auch über eine ebenso anmuthige wie imponirende Erscheinung. Ihr Organ ist großer Kraftentwicklung fähig und doch im Stande, ein reiches merrg. vocs hervorzubringen. Der Ton ist ruhig und stetig gebildet, die Intonation rein. In dramatischer Beziehung zeigte sich die junge Künstlerin in gleicher Weise wie stimmlich begabt und alle diese Vorzüge gewannen ihr auch jetzt das Publikum wie früher im Opernhause." — Fräulein Pessiack, die ursprünglich nur einer Einladung zu dreimaligem Gastspiele bei Kroll nachkam, wurde ob des glänzenden Erfolges ihrer Leistungen von der Direction als Primadonna für die ganze dießjährige Saison engagirt. — (Aus der Steiermark.) Nach Bericht der Grazer „Tagespost" hat der steiermärkische Landesausschuß an seine Cassenbeamten den Auftrag erlassen, keine mit besonderen Emblemen oder Inschriften bedruckten oder überfchriebenen Bank- und Staatsnoten anzunehmen. — Der eommandirende General FZM. Freiherr v. Kuhn hat eine Truppen-Jaspeetionsreise nach Süd-Steiermark und Kärnten angetreten. — (Derdeutsch-österreichische Alpen-verein) hat von Sr. k. k. Apostolischen Majestät für die vom Chefredakteur der deutschen Alpenzeitung Richard Jßler, der sich bekannter Maßen um die Erforschung des Triglaustockes große Verdienste erworben hat, im Vereine mit Dr. Arthur Simony in den hohen Tauern durchzuführenden Beobachtungen der Gletscher-Phänomene den Betrag von 300 fl. aus der k. Privat-Chatulle angewiesen erhalten. Wie wir vernehmen, wird die Subscription für dieses im großartigsten Maßstabe auszuführende, höchst interessante Aufschlüsse erhoffen lassende wissenschaftliche Unternehmen auch von hiesigen Freunden der Alpinistik gefördert. — (Für Landwirthe). Im Laufe de» August l. I. erscheint im Verlage der Buchhandlung Ferd. v. Kleinmayr in Klagenfurt ein „Kalender für den Kärntner Landwirth" mit Tabellen zur landwirthschaftlichen Buchführung pro 1882. In diesen Kalender werden auch Annoncen der verschiedenen Finanz-Institute, Actiengesellschaften, Fabriks-, Guts- und Geschästs-Jnhabungen ausgenommen und wird eine ganze Seite mit 20 fl., eine halbe mit 11 fl. und eine Viertel-Seite mit 6 fl. berechnet werden. — (Touristisches.) Von Eisenkappel, das Heuer auch wieder von Sommerfrischlern besucht ist, schreibt man uns, daß amHochobir seit 1. Juli Ferdinand Jamnig die Bewirthschaftung und meteorologische Beobachtung in den dortigen Schutzhäusern anstatt des früheren Wächters versieht. Derselbe verabreicht (Sommer und Winter) Flaschenbier, diverse Weine, Thee, Kaffee und kalte Küche. In der Frisch-aufhütte am Grintovz ist während der Reisesaison Josef Polainer als Wächter aufgestellt, der ebenfalls Bier, Wein, Thee und kalte Küche zu mäßigen Preisen führt. Original-Correspondenz. Ans der Untersteiermark. 0. 2. Mit wahrer Befriedigung theile ich Ihrem auch in hiesigen Gesellschaftskreisen gerne gelesenen, unabhängigen und die liberale Sache ver-theidigenden Blatte mit, daß in der Südsteiermark die Gründung und Ausgabe einer liberalen slo-venischen Zeitung in naher Aussicht steht. An die Spitze dieses Unternehmens sind Männer getreten, welche sich gegenüber der bestehenden reaktionären, clerikalen Volksverdummung und Deutschenhaß predigenden Blätter die ernste Aufgabe stellen, auch dem slovenischen Bürger und Bauer die Früchte der Aufklärung, Cultur und des Fortschrittes zu offeriren. Die slovenische Bevölkerung in der Untersteiermark ist es bereits satt, mit den ungenießbaren und schwerverdaulichen Artikeln des „Slov. Narod" und seiner deutschgeschriebenen Zwillingsschwester, der „Südst. Post", noch weiter bedient zu werden; die Speisen, welche die Patrone dieser zwei genannten Blätter serviren, riechen stark nach Servilismus, Clerikalismus und Reaction. Das neu zu gründende slovenische Blatt will den in slovenischen Bevölkerungskreisen durch „böse" slovenische „Zungen" wachgerufenen Haß gegen das Deutschthum ausrotten. Das neue Organ der liberalen Presse will von den Augen des schlichten slovenischen Bürgers und Bauers die clerikalen Schuppen entfernen und denselben die Wege der Freiheit öffnen. Das neu zu gründende slovenische Blatt will in seinem Programme in erster Linie dem slovenischen Clerus nahelegen, daß er sich mehr um die Seelsorge, mehr um religiöse, kirchliche, als um weltliche politische Dinge kümmern und die Rührung des Parteihaders unterlassen möge. Das Gründungs-Comitö ist bereits im Besitze ausreichender Geldmittel und der kräftigen materiellen Unterstützung vieler österreichischer Gesinnungsgenossen sicher. Die Tage der Herrschaft des „Slov. Narod" und seines Spießgesellen „Slov. Gosp." in den Marken der Untersteiermark sind bereits gezählt. Der Glaube an die Satzungen des „Slov. Narod" und seiner fanatischen Genossen macht heute nicht mehr selig! Vom Büchertische. Im Verlage von I. I. W e b e r in L e i l> z i g ist soeben erschiene» und durch alle Buchhandlungen zn beziehe»: Katechismus des Girowcsens. Von Carl Berger, Ober-beamter der Steiermärkischen Escowpte-Bank. Mit IS in de» Te^t und 8 besonder- gedruckten Formulare». Preis i» elcgiintei» Originaleinband 2 Mark. Diese« Buch eiitstand »icht in der Absicht, den Büchermarkt, der allerdings nur wenige, überdies sich enge Greußen steckende Abhandlungen über das Kirowesen «nifweist, schlichtwcg mit einem neuen Werkchen zu bereichern , »» ging auch nicht a»S der Sucht hervor, durch Originalität zu wirken ! eS entsprang vielmehr der Wahrnehmung, das, da« 4- ru-ft 4- rs'i. 4- LS.» Mini. mum Niederschlag in Millimetern 4- 8-8 -i- IN ci 4-ir 5 4-14'» 4-15« 4-11-1 4-115 0» »0 UN 5.8 00 V i) Witternngt-Lharakter Morgenneb«^ wolkenloser Tag, kühl. Morflennetkl, ziemlich heiter. Morgen,,ebel, klare Luft, wolkenlos. Herrlicher Morgen, heißer Tag. Morgenroth, Hohendunst, »,» 2 Uhr Gewitterregen mit Sturm aus Nord Morgennel'kl, wechselnde Bewölkung. Wolken und Sonnenschein, heiß. Da» Monatmittel der Temperatur im Juli betrug 4- 28'»" 6., das Marimnn, -t- 32» den 5.. das Minimum 4- 8'8" de» 27. Der Gesammt-Niederschlag erreichte 1V2'!> Millimeter. Eilniescndel. (Epilepsie) heilt brieflich der Speeialnrzt I»i-. ILII-in Dresden Anglist 188l. L'. 1^. Gründliche Hilfe für ^ Mxen- un 8 ^vbvnsbaksm. Dr» Rosa'sLebensbalsam entspricht allen diesenFel' derungen ans das Vollständigste 1 derselbe belebt die aesaniniteThäligkeitderVerdauung, erzeugt ein gesundes und reineS Blut, und dem Körper wird seine frnim Kraft und Gesundheit wiedergegebe». Derselbe ist für «ll! 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Haupttreffer: fl.30.000, 25.000, 20.000 u.s.w. Kleinster Treffer fi. 30 ö. W. Riichste Ziehung MN 2. September 1881. I «»*>« KVKt i» zum Preise von fl. 25 in fünf vierteljährigen Theilzahlunge« k fi. 5. Scho» nach Lilag der erste» Theil,ahlung von 5 fl. spielt der Käufer in der am 2. September 1881 erfolgenden Ziehung dieses Lotterie-Auleheu» mit. vrißiULl-l.o8e ium kre»8v von ü. 24. Lose gegen Theilzahlungen uud Original-Lose sind ,u habe» in der Vovd8vlstube Lraiiüsvdoil Lsvompte^vsellsvdLk, s». ck N»,M »A» »SM » M.- »'M » > Ä M « N V I (548> 4-1 M M iS Z K I KeinZahn schmerz! IW« Me« zahlen wir demjenigen, welcher bei Ge. ^ > I !t _ hrauch von inGr jemals wiederZahnsch,nerzen bekommt. Einziges Mittel zur Erhaltung schöner weißer und gesunder Zähne bis in das sxStcste Alter. 8. lioIilmiM L kü.. Breslau, Schuhbrücke 36. General-Depot für Oesterreich-Ungarn bei r»i->ku,» KiaokNxi-. (Anton I. Czerny) Wien l. Wallfischgaffe 3. In Laibach nur allein echt zu haben bei Hrn. Apoth. V. ^rollvorx, Ein-horn-Apoth., RathhauSxlatz Nr. Danksagung. Indem ich Ihnen hiermit für Ihr Kaiser-Zahnwaffer meinen verbindlichsten Dank sage, gereicht eS mir zur Ge-nuglhuung, Ihnen mitthei-len zu können, daß Ihr Kaiser-Zahnwaffer mir und meiner Familie die vorzüg-lichsten Dienste zur Absonderung de« Weinsteins und Erhaltung der Zähne geleistet hat. Mit vorzüglichster Hochachtung (511, ir—2 Vvorß MLlußs., Kaiser!, russischer Staatsrath. Kunz Mer, Büchsenmacher, Laibach, Judengasse, empfiehlt alle Gattungen Jagdgewehre (Percussion, refancheur und Fentralfeuer), anch alle Gattungen Jagdrequisiten und über» nimmt alle in dieses Fach gehörigen Reparaturen, welche prompt und billigst ausgesührt werden. «5ä7>1-1 Z»l« I»».. Al8ll«i»'se1lv Inj««1iun beilt gefahrlos in drei Tagen jede,» Ausfluß der Harnröhre. Selbst in de» veralletstenFttlen. Devofiteur: Karl jkreikendaui», Braunschweig. 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Die Direktion der Lebensversicherungs-Gesellschaft ___________________________Wirker Verantwortlicher Nedacteur Karl Konschegö' <546, 3-l