A. 94. Dienstag, 28. Apnl 1892. 111. Zaülllmm. Macher Zeitung. l>e n ^ ,U. hallM^ n ^ os! verl!> nd » » „ : gm.zjährig st, 15. Halbjahr!« fi, ? üN, Im L ° mploii: ^^ ''«lrrale b^.^'N ,^ .>'^>, ssiir bie ZusteU»»g i»? Hau« „anzjährig fl, l, — InsertlonSnebür: Für ^^^^^!>l! » ^eilri, ^5 f^ ^süßere per Zeile l! lr,: bei «flere» Wirbeiholuligen per Zelle 3 lr, Dle »L«!bllch« Ze«>mg» erscheint täylich, mit Ausnahme der Sonn- ,mb Feiertaae, Die Nbmwlftratlo« beNndet sich Tonareiüplav Nr, L, die Mrbactlon Vahiihofansse Nr, Lt Lprechstüiide» der Nebaeüo» tünlich uu» !N bis lL Uhr vormittna« — Unfraniiert!- Briefe werbe» »ich! anaenomme» und Waüliseripte nicht zuriillnrslrllt. ^ Amtlicher Hheil. ^rhM,-""d k. Apostolische Majestät haben mit Me!,h^,^"Wu'ßm,a. von, 20. April d. I. dem Mows Dumb a das Com- l te> dann ^ ^^°pold-Ordens mit Nachsicht der 3 H'en Nm '".<^'"ttor der Union-Aailgesellschaft »cassj"!^"li Franz Bock und dem pensionierten U^Nev.s ' ^^rreichischen Sparcasse in Wien ^ allerm. !-^ das Ritterkreuz des Franz-Ioseph- "gnadlgst zu verleihen geruht. 3Mchster'!3^' Apostolische Majestät haben mit sMuer ,n.? V^^ung vom 20. April d. I. dem ?l>cn K 3. Profess^ an der k. k. Akademie der MausV/ '" Wien Kaspar Ritter von Zum-V^eil W ""'s der Vollendung des von ihm aus-Ketzd) in F'ncntes des Fcl'dnlarschalls Grafen 5"lAt M " das Ehrenzeichen für Kunst lind ^-^^gnädigst z,l verleihen geruht. Nichtamtlicher Mil. "hiillung des R.idetzly-Dcnlnmls. G ^lls »r -- Wien. 24. April, «"l^deif? Reiterstandbild des Fcldmarschalls '3' bes R.'u dem Platze «Am Hof. vor dem dtt 3 'n An?, ^^^^egsministeriums wurde heilte «Med"r?"^'t Seiner Majestät des Kaisers, ^ " Fürtl^l.Herrscherhauses, der in Wieu an-hF"'trä^'"'chketten, der militärischen und civilen M ^ ^lsen^« ^' , ganzen Monarchie und eines nach »eien^ friiben ^^enden Publicnms enthüllt. Schon ^e^tlld^, Morgenstunden herrschte in der in« >'^>sstuno^ bas gegen ^s ^ar," °e sich unmer verdichtete und in den d>e? beings ^'^latze führenden Straßenzügeu die ^3"^end , """öglich machte. Der Festplatz sowie w "ur U,'.fraßen warcu abgesperrt uud der ^^ch/F' garten gestattet. l'M! °uz allln U"" ber Aufniarsch der Truppen ^i? Fest, ^V"leu des Reiches zu dem mili-><^ ^uf dezn «tt^ehergekonlmenen Veterancnvereine, lktzt^? Aina '^' den der Kaiser von der Vurg slllii^ lelbst ^ "'" Fchplatzc nahn, sowie ans dem lllz^lene N<7^?? bildeten. Auf den, Hcidcuschusse ^^^^Mchundert. die uoch uuter Radctzky ! gekämpft. Alle Gebäude «Am Hof» waren mit Reisig-! Guirlanden. Teppichen. Fahnen, Flaggen und patriotischen Emblemen geschmückt, anch viele Häuser in der ^ inneren Stadt halten Festschmuck angelegt. Neben den > Veteranen vor der Nuntiatur waren Garden, Zöglinge der Thcresianischen Akademie, Abtheilungen des Husaren-Regiments Graf Raoetzky. der Dragoner- Re-l gimente Graf Paar und König von Sachsen, Artillerie, bosnische Bataillone, Tiroler' Jäger. Marinetruppcn, Cadettcnschuleu, Militär-Akademiker und Landwehr-truppcn aufgestellt. An dem Denkmale hielten Radctzky-Hnsaren vom Rittmeister bis znm Zugsfi'lhrcr abwärts die Ehrenwache. Lange vor Beginn der Feier waren die den weiten Platz ringsherum flankierenden Tn-büucn von einem festlich gekleideten Pnblicum dicht besetzt, während sich anf dem Festplatzc beim Kaiserzclte die officicllcn Persönlichkeiten versammelten. Es hatten sich hier eingcfunden: sämmtliche gemeinsame und dies-scitige Minister, mit Ausnahme des in Prag weilenden Ministers Schönborn, die ungarischen Minister Sza-pary, Iosipovic und Szögycny, die obersten Hofchargen nnd Hofämter, die Gardecapitänc, die gesummte Wiener Generalität, mit dem Corpseommandanten Baron Schön« fcld an der Spitze, die CorMommandanten nnd Divisionäre sowie zahlreiche Negimentscommandanten und Deputationen aus deu Provinzen, viele andere militärische Würdenträger, darunter Generalstabschef Freiherr von Beck, Admiral Freiherr von Sterneck, W Gcneral-Inspcctorcn der einzelnen Waffengattungen, die Mitglieder des Denkmal-Comitos. Vertretungen der legislativen Körperschaften beider Ncichshälftcn, mehrere Statthalter nnd Landespräsidenten, Bürgermeister Dr. Prix :c. Das diplomatische Corps war theils in der Nnntiatur, theils auf den vordersten Sitzen der Festtribüne placiert. Äeim Festzelte hatten sich auch die vier Urenkel Radctzky's und die Mitglieder der mit Nadctzly verwandten gräflichen Familie Wenckheim versa "uuelt. ^ . . , Etwa eine Viertelstunde vor dem Begmne des Festes trafen die Mitglieder des Kaiserhauses ein, unter den ersten der Protector des Denkmal-Comites, Feldmarschall Erzherzog Albrecht, ferner Erzherzog Karl Ludwig, Frauz Ferdinand, Ferdinand Karl^ Ludwig Victor. Großherzog von Toscana. Leopold Ferdinand, Leopold Saluator, Albrecht Saluator, Heinrich, <^es, Peter. Friedrich, Engen, Wilhelm nnd Rainer dlc Erzherzoginnen Maria Theresia, Marie, Vlanca, Elisabeth, Isabella, Adrlgunde von Modcna. der Herzog von Cumberland mit Gemahlin, Großherzog und Erbgroß-^ herzog von Luxemburg, Herzog Wilhelm von Württemberg und Prinz Philipp von Coburg mi: Gemahlin. >Die minderjährigen Erzherzoge nnd Erzherzoginnen sahen von den Fenstern d r Nuntiatur dem glänzenden Schauspiele zu. Wenige Minuten vor 12 Uhr verkündeten Hornsignale die Ankunft des Kaisers. Die Klänge der Volkshymne, in welche sich die brausenden Hoch-Rufe der Menschenmassen mischten, begrüßten den Monarchen, Allerhöchstwelcher die Marschalls-Gala-uniform trug. bei dem Erscheinen auf dem Festplatze, woselbst Erzherzog Albrecht an der Spitze des Denkmal-Comite's Allerhochstdenselben begrüßte. Der Kaiser reichte dem Erzherzoge die Hand und begab sich sodann in das Zelt zur Begrüßung der Mitglieder des Herrscherhauses und der anderen Fürstlichkeiten. Sodann trat Erzherzog Albrecht vor und richtete folgende Ansprache an Se. Majestät: Euer kaiserliche und königliche Apostolische Majestät, Allergnädigster Herr! Seit dem Hinscheiden des unvergesslichen Feldmarschalls Grafen Radctzky war es allgemeiner Wnnsch, insbesondere jener, welche unter ihm gefochteu. sein Standbild in Wien aufgerichtet zu sehen. Die Ungunst bewegter Zeiten verzögerte die Ausführung, inzwischen lichteten sich die Reihen jener Veteranen immer mehr, und erst vor sechs Jahren, unter dem feurigen Inpulse des Geuerals der Cavallerie Prinz Taxis und FZM. Baron Schönfeld wurde der Verwirklichung entgegengegangen. Das von mir berufene Comiti unterzog sich mit Begeisterung seiner Aufgabe. Indem Euer Majestät huldreichst gestatteten, dass dieses Monument ausschließlich durch freiwillige Beiträge zustande komme, gaben Allerhöchstdieselben allen Classen Ihrer treuen Unterthanen Gelegenheit, ihre patriotischen Gefühle in brüderlicher Uebereinstimmung zu bethätigen. Aus allen Ganen des weiten Reiches flössen unzählige Beiträge, von reich nnd arm, von Veteranen und Jugend, von Truppenkörpern und Gemeinden, so dass binnen wenig Monaten die Kosten reichlich gedeckt waren. Wiens Vertretung unter Bürgermeister Uhl überließ — nebst reicher Spende — bereitwilligst die Auswahl des Aufstellungsplatzes. Hervorzuheben ist besonders die erfolgreiche Thätigkeit des engeren Executiv - Comite's, in welchem Herrcnhausmitglied Dumba sich unermüdlich der administrativen uud finanziellen Gebarung unterzog, während Meister Zumbusch mit wahrer Liebe und Aufbietung aller Kräfte an der ihm übertragenen Aufgabe arbeitete. Das Denkmal des treuen Dieners von Feuilleton. ^er. Mitgift. !>3" d sV,°" wgny im .Hüttenbesitzer., der ^«kein P.^°c?ladefabrikanten heiratet, ist be-l^H, iiebeV ' "l'^ebilde Ohnets. Es ist eine dem Au?>ne ,n s '"""ne Gestalt, denn die alten ^^emeinsl^ s'ck) wohl oder übel gefallen H ^ das'« die Mitgift der einzige Pnnkt, ?^r K,ei„e en 1"'""' dreht. Anch bei uus spielt ?l'M?aun nM">'"de Rolle. Die Zeit, in wcl-k E,Mt> lö^ reichem Gute das Weib aus ihrer «Kengesctz^, 'st längst, längst vorüber, uud ?<>" k°n t"?^"ten. Bei del. bäuerlichen «".A '"°s?^°s,, ausschließlich die Mitgift «/t a,,. ? den andlicheu Verhältuisseu be-V i^lt do„ ?ch dieselbeu geradezu bedingt ist. K?( i,nt>"wis d s ^""sleuteu. Der Mann L V '"it lekl^ Gewerbes mit, die Fran das V°'pirate?"'"' ^rd das Geschäft errichtet. '^ d'i3 GewM ""f ^igung. 'Alter, innere ^ s^'n UM. " 6ckg.t' die Hauptsache ist und d3d'Mn^3 ""5 6"t es Ausnahmen. " «' dem V)" " ""^ "°"1 arme Mädchen ^ Vers tt^"ne weiter nichts mitbrachten lert'gte Aussteuer, d e Genügsamkeit einer bescheiden erzogenen, gesunden Jugend und rege. tüchtige Arbeitslust. Heutzutage wird cm Maun, 0er nicht nach Mitgift, fondern aus Liebe heiratet, als ein Phänomen betrachtet, nnd lebcnskluge, welterfahrene Menschen schütteln das Haupt über sein Gebaren und meinen, es könne nicht ganz richtig scin mit ihm, woranf wieder ebenso lebensklugc. ebenso weltcrfahren e Männer, die in die Classe der «gebrannten Kinder' achörcn, ihn seiner Wahl wegen beinahe beglückwünschen. Welche von diesen Menschcnsorten hat nun recht und welchem soll man folgen, sobald man nberhanpt gewillt ist, jemand anderem zu folgen als Mem nutglft-losen reizenden Geschöpf, in das man eben sterblich ""^Auf uichts lässt sich das bekannte Wahrwort .Eines schickt sich nicht für alle- besser anwenden als anf die Ehe. denn die glücklichen Ehm stnd beinahe schon so sel en wie die .ingeUchteten Scheitel unserer 3n Lebemänner, wobei ich aber ausdrucklich hm-ufüac, dass diese beiden Dinge in keinerlei Causal-m "s stehen. Heiratet mau alls Gründen der Veruunft. des Verstandes oder des Herzens, niemals ist man vor dem .Reingefallenen. H^t. "nd den^ Mathematiker geht oft sehr bald die ^cn^ dass er sich in seiner Wenn dl. selber begütert bist. hmate u ar s Mädäien - oder umkehrt: Mnn du n'cht rech W dann verbinde dich mit sonndsovkl tau^d Gu dm Vermögen nud der dazugehörigen Frml. Dcnn komm rs häufig vor, dass die reichsten Frauen auch d,e geizigsten sind und der arme Ehemann von der Gütergemeinschaft gänzlich ausgeschlossen ist, kommt es ebenso häufig vor, dass reiche Frauen auf ihren Putz. ihre Vergnügungen das Einkommen ihrer Mitgift mehr als verbrauchen und der Gatte aus seinem Säckel daraufzahlen mnfs. so sind auch die Fälle nicht eben selten, in denen arme Mädchen, die an die größte Einfachheit gewöhnt waren, diese unfreiwillige Gewohnheit alsogleich abwerfen und dadurch ihrem Manne im buchstäblichsten Sinne des Wortes eine theuere Ehehälfte werden. Eine glückliche Ehe ist immer ein Treffer in einer Lotterie, die sehr viele Nieten enthält. Aber zwischen Glück nnd Elend gibt es zahlreiche Zwischenstufen, nnd wenn man an das Glück nicht gerade unmögliche An-fordernngen stellt nnd sich das Elend feruznhalten weiß. kann sich das Leben in der Ehe segensreich gestalten. Das Elend freilich darf man nicht hereinlassen zur Thür. denn es ist ein gar zu hartnäckiger Gast, der nicht so leicht weicht, wenn er einmal festen Fuß gefasst, und unter dessen vergiftendem Hauche Liebe. Harmonie, Zufriedenheit gar bald welken und sterben. Damit nnn dieser unheimliche Gast immer fremd bleibe, kiiuuen viele Männer, die auf ihr schmales Einkommen angewiesen sind, nicht ohne Mitgift heiraten. Wer oas weiß und sich nnd das geliebte Msen nicht der Noth und dem Kmnmer preisgeben will. der rettet sich rechtzeitig ans dem Bannkreise des armen Mädchens. Er hat es gut. er muss ja nicht heimten. Aber sie. was wild aus ihr? Sie lernt noch ein paar solcher Männer kennen nnd hält sich klugerweise von ihnen fern. Einen reichen Freier führt ihr das Schicksal Laibacher Zeitung Nr. 94. 802 2«. April M fünf Monarchen, des Helden nnd Patrioten, des Vaters seiner Soldaten, des greisen Siegers in Entscheidungsschlachten, welches mm vollendet da steht, ist zngleich ein Denkmal geworden der Dankbarkeit nnd zusammenwirkenden Opferwilligkeit der unter dem Scepter Enerer Majestät vereinigten Völker. Radetzky's Standbild möge jeden Vorüberziehenden daran erinnern, dass die göttliche Vorsehung seit sechs Jahrhunderten das ErzHaus Oesterreich in den größten Bedrängnissen stets Männer der rettenden That finden ließ, welche die treueu und tapferen Heere zmn schließlichen Siege führten, indessen der Patriotismus der Völker die schwersten Opfer hingebungsvoll brachte. Gott beschütze ebenso fernerhin das ErzHaus und seine österreichisch-uugarische Monarchie. Gott erhalte Ener Majestät beiden bis an die denkbar äußerste Lebensgreuze! — Begeisterte, stürmische Hochrufe folgteil den Worten des greisen Feldmarschalls. Se. Majestät der Kaiser geruhte hierauf zu erwidern: Es ist ein erhebender Moment, da die Hülle des Denkmales fällt, welches patriotisch-dankbare Ve-gcisteruug dem leuchtenden Andenken des verewigten Feldmarschalls Grafen Radetzky gewidmet hat. Mit hoher Befriedigung und wärmster Anerkennung begrüße Ich das edle Werk, zu defsen Werden sich Euer kaiserliche Hoheit, der ruhmreiche Nachfolger des greisen Feldherrn, — viel wackere Kampfgenossen nnd Veteranen aus sturmbewegter Zeit - von Vaterlandsliebe erfüllte Kreise und in künstlerischem Schaffen erprobte Männer erfolgreichst verbunden haben. Allen sei Dank im Namen Meiner gesammten Wehrmacht, in deren Reihen heute die Nachkommen jener Tapfern stehen, die Radetzky einst von Sieg zu Sieg geführt. Auf neuer, breiter Grundlage ruht die Wehrmacht; ihre berufsfreudige Zuversicht aber schöpft sie aus ihrer ehreureichen Vergangenheit. Radetzky's Standbild — eine Zierde Wiens und hier pietätvoll gehütet — wird feruen Geschlechtern des Helden Ruhm und mit des Erzes Unvergänglichkeit verkünden, dass Treue und Hingebung, Standhaftigkeit und Thatendrang, getragen von unerschütterlichem Vertrauen in vereinte Kraft, die Tugenden sind, welche ihn und seine Streiter stark machten, zum Wohle des Vaterlandes und Meines von diesem unzertrennlichen Hauses. Hierauf geruhte Se. Majestät der Kaiser die Enthüllung das Denkmals anzubefehlen. Beim Fallen der Hülle gaben die «Am Hofe» aufgestellten Truppeu dieGeneral-decharge und die vor der Votivkirche postierte Batterie 24 Schüsse ab. Nachdem Feldvicar Bielopotocky dem Denkmale die kirchliche Weihe ertheilt hatte, wurde dasselbe iu die Obhut der Gemeinde Wien übergeben. Hieranf ließ sich Se. Majestät die beim Denkmal speciell betheiligten Künstler vorstellen, wobei Allerhöchst derselbe jeden einzelnen derselben, insbesondere den Schöpfer des Standbildes, Professor Zumbusch, durch freundliche Worte der Anerkennung auszeichuete. Bei der nun folgenden Besichtigung des Monumentes, dessen Sockel mit einer Fülle von Kränzen geschmückt war, welche Se. Majestät, gefolgt von den anwesenden höchsten Herrschaften und den hohen Diguitäreu, vornahm, machte Professor Zumbusch deu Führer uud Erklärer. Se. Majestät uahm wiederholt Anlass, Allerhöchstseine volle Befriedigung über das schöne Werk auszusprechen. Während des Rundganges executierte der Wiener Männergesangverein, begleitet von der Kapelle des Infanterie-Regiments Baron Bauer, eine Festcantate. Zum Festzclte zurückgekehrt, stellte Erzherzog Albrecht die Mitglieder des Denkmal-Comites dem Monarchen vor, Ällerhöchstwelcher jedes einzelne derselben mit einer Ansprache beehrte. Auch die Mitglieder der Familie Wenckhcim und die vier Urenkel Nadetzky's wurden über Allerhöchsten Wunsch Sr. Majestät vorgestellt. Der Monarch beugte sich zu den Kleinen herab und geruhte längere Zeit unter frenndlichem Lächeln mit denselben zu sprechen. Sodann begab sich Se. Majestät zur Besichtignng der auf dem Heideuschusse aufgestellten Veteranen ous den Feldzügcn 1848 und 184!)'. Die stramme Haltung der alten Krieger schien das sichtliche Wohlgefallen des Monarchen zu erregen. Unter den Klängen des Nadchky-Marsches defilierten nunmehr die auf dem Hofe auf^ gestellten Truppen unter dein Commando des Corps-commandanten Feldzeugmeisters Varou Schönfeld, das Husarenregiment Graf Radetzky Nr. 5> an der Tete, vor Sr. Majestät dem Kaiser, Ällerhöchstwelcher wiederholt beifällig mit dem Kopfe nickte. Hiemit war die Feier beendet. Se. Majestät, gefolgt von den Wagen der Mitglieder des Kaiserhauses und der anderen Fürstlichkeiten, begab sich unter bransenden Hochrufen der Voltsmenge in die Hofburg zurück. Die Veteraucn-vereine marschierten an dem Denkmale vorüber auf den Stefansplatz, wo sie sich auflösten. Gerade zur Stunde der Enthüllung, 12 Uhr, gieng ein dünner Regen nieder, der jedoch den Glanz der patriotischen Feier nicht zu beeinträchtigen vermochte. Politische Uebersicht. (Parlamentarisches.) Nach einer vorliegenden Mcldnng gedenken die südslavischen Secessionists Bianchini, Daftar, Dr. Laginja, Peric nnd Spincic dem reichsräthlichen Iungczechenclub als Hospitanten beizutreten. (Das Abgeordnetenhaus) wird sofort nach durchgeführter erster Lesung der Steuerreform-vorlageu den Gesetzentwurf über die Wiener Verkehrsanlagen in Verhandlung ziehen. Als Berichterstatter fungiert Dr. Ruß, dessen Bericht hierüber wohl binnen kurzem zur Vcrtheilnng gelangen dürfte. (Zur Valuta-Regelung.) Die Conferenzen der beiden Finanzminister in Wien wurdeu Samstag beendigt uud ergabeu vollständige Einigung über die Texte sämmtlicher Durchführuugsgesetze zur Valuta-Regulierung. Die Vorlage an die Parlamente erfolgt in der ersten Hälfte des Monates Mai. Als Aequi-valent des Goldgnldens bei Zollzahlnngen wnrde ein neunzehnprocentiges Agio festgesetzt. (Das Reichsgesetz'blatt) veröffentlicht die Verordnung, betreffend die Errichtung eines Bezirksgerichtes in Wekelsdorf in Böhmen. Die Parteiblätter der Linken begrüßen mit Genugthuung diese Action der Regierung, weil sie darin einen Beweis dafür erblicken, dass die Regierung trotz der bekannten Haltung des böhmischen Landtages die nationale Abgrenzung der Gerichtsbezirke zum mindesten in einem bestimmten Falle in Angriff genommen uud damit ihr Festhalten am Ausgleiche unzweifelhaft dargethan hat. (Die Steuerreform.) Das uns vorliegende Büchlein, welches unter diesem Titel eine knrzgefasstc Darstellnng der leitenden Gruudgedauken ""^ ^ M sentlichcn Inhaltes der Regierungsvorlage, ^, , die directcn Pcrsonalsteuern,' enthält und ">l " ^ der Manz'schcn Buchhandlung erschien«, lst'^^ eine zeitgemäße Publication begrüßt werden, "l -dessen fachkundige Hand den umfangreichen "n^^ rigeu Stoff iu conciser Form bearbeitet, lM ^ standen, den Inhalt der Reformvorlage m u'H,'^i nichtsdestoweniger klarer und leicht "crjtändliaM,,^ ^ aber objectiver Weise zu skizzieren und zu ^, und dadurch weiteren Kreisen das Vei'sWivM ^ Vorlage zu vermitteln. Der Leser, mich oerjc U , ^ das Gebiet der Steuerpolitik ferner liegt, " ^ dem Büchlein eine ausreichende Belehnmg ' ^, Tendenzen der Steuerreform uud die M, , ^ selben verwirklicht werden sollen, zu s°M" Lage sein. ^« a» (Die Annähernng Deutschland.) Die Ankündigung Wr P"" ^ «Vörsczcitung' über eine Besserung der M> ^ ziehuugen Deutschlands und Russlands wiro ^^ gebenden österreichisch-ungarischen Kreiseu >' ^ t'huung begrüßt und auch im wesentliche" l.,^ anerkannt. Schon seit einiger Zeit sei uMi' ^ dass die maßgebenden russischen Kreise m ^ dürfnisse nach politischer Ruhe das VchreM l> ^ mit Dentschland und schaft zu pflegen. Auch die russische A" ^ ^ sich eines freundlicheren Tones gegen DeMM ^ Oesterreich - Ungarn. Concrete Anzeichen ein ^ sächlichen Annähernng seien jedoch bis M vorgetreten. :H) V>'' ' (Die Anarchisten in bei den Hausdurchsuchungen in Parts jal,u ^F der verschiedenen Anarchisten veranlassten ° „^ Polizei, die fortgesetzten Complote durch "ue " ^5 Razzia zu vereiteln. Dieselbe wurde m P« ^, i5' allen Provinzcentren durchgeführt und M" ^,„ Verhaftungen zur Folge. Die Auarch'steu Yl" ^ Anschlag gegen das Iustizpalais währelw .^,,.,s„ Handlung gegen Ravachol geplant. Dle.^.^M wurden iu größter Stille durchgeführt. 3M" ^ ^ commissäre nahmen die Verhaftungen Wi"" uud überraschteu die Anarchisten in den ^ ^,M (Aus Serbicn.) Wie ans BelgH^ ^ wird, haben die katholischen P"est" ^ M Bischof Stroßmayer von Djakovar, zu ml ^c Serbien gehört, eine Beschwerde genchm, >M bei ihren Besuchen der Gemeinden, wo i W bestehen, bloß die Spenduug der Sacrcnnem . ^tc dagegeu die Abhaltung von Messeu uuo K^ uutersagt wird. Man glaubt, die s"M^el ^ beabsichtigt die Lostrennnng von der ^ ^^> ccse nnd den Abschluss eines sclbständigcu mit der römischen Curie. ,. , M ^^ (Aus Athen) wird ^meldet' ^ ^ff,, formierten Kreisen herrscht die Meinung " ^.M ' Partei Trikupis zwar verhältnismäßig ou ' ^M würde, dass aber das Zustaudekommeu cn ^„^ Majorität immcrhiu zweifelhaft ware- ., ^l,, ^ sichert, sind alle übrigen Fractioneu euM ^ „ch! kupis zu bekämpfe!,.' Man erwartet ^ ^e" Kammer eine gcwisfe Unbeständigkeit o" rischen Verhältnisse. möglicherweise gar nicht zu, und weun, so will es vielleicht der Zufall, dass sie ihn nicht lieben kann. Soll sie sich ihm «verkaufe»»? Die eine thnt es, der anderen ist die Ehe ein Heiligthum, in das man nicht durch Schacher gelangt. Das ist schön uud edel, aber unpraktisch. Denn was fängt dieses arme Mädchen mm an? O, es ist stolz und arbeitet, um sich selbst zu erhalten. Das arme Mädchen arbeitet also. Da aber die verschiedenen Maschinen die Handarbeit anf den Aussterbe-Etat briugen, so müssen heute schou uud in Zukunft uoch viel mehr Frauen geistige Arbeit leisten, und damit sind wir glückich bei der Fraueuemancipation angelangt. Wir sind aber in der Theorie Gegner der Fraueu-emancivation und können darum auch gar nicht einverstanden sein, wenn manche Mutter erklärt: «Ich kann meiner Tochter kein Vermögen hinterlassen, darum gebe ich chr eine gute Erziehung, keine Mitgift für die Ehe, wohl aber eine solche fürs Leben.» Diese 'gute» Erziehung besteht darin, dass das junge Mädchen Musik und Sprachen lernt oder sich zu einem bestimmteil Berufe ausbildet. Oft ist aber diese Ausbildung nnr eme oberflächliche und die sogenannte gute Erziehuua ist das gerade Gegcutheil davou, nämlich ungesund, und das Ungesunde ist ja niemals gut. Wir saqen «uugesund» und beziehen dies uicht auf den Körper sondern auf den Charakter. ^ ' Diese armen jungen Mädchen dünken sich dann alle als .Damen,' d. h. sie stellen große, unerfüllbare Ansprüche und weisen manchen einfachen Freier ab. Bis sie durch eigenes Nachdenken ihre Fehler, die Folgen der vermeintlich guten Erziehung, überwunden haben, ist es gemeiniglich zu fpät. Darum um Gotteswillen nicht diese gute Erziehung, die sehr viel Geld tostet und so wenig st'gcnsretch ist. Die wahre gnte Erziehung ist allerdings die beste Mitgift, die eine Mutter ihrer Tochter mitgebeu kaun. Diese gilt Erziehung ist aber cm Kunstwerk und setzt bei den Eltern ein Product von großer Lebensweisheit uud hohem Reichthum des Gemüthes voraus, welches Product uur bei weuigen Menschen gefnnden wird und darum del» Namen eines Ideals verdient. Wir fragen uns jedoch: Können denn so viele Eltern ihren Töchtern wirklich keine Mitgift erschwingen? Die meisten Mütter und Väter antworten darauf: «Das, was wir im Laufe der Zeit ersparen könnten, wird ja doch kein Vermögen.» Nein, ein Vermögen wirds wirklich nicht, aber ein paar tausend Guldeu sind denn doch nicht gar so zu verachten, und iu manchen nicht kinderreichen Familien ist es möglich, der Tochter diese Snmme zu sicheru, wenn die Eltern freiwillig sich einschränken. Das ist freilich viel verlangt, so viel, dass wir es kaum auszusprecheu wageu, denn es bedeutet eiu uuausgesetztes Verzichten uud Entsagen auf liebe Wüusche. Es ist hart, von der Mutter zu fordern, sie solle sich dieses neue Kleid, jenes Vergnügen nicht vergönnen, um ihres Kindes willen; es ist hart, von der jungen Mntter von dein Augeublicke au, wo der erste Schrei des kleinen Mädchens ertönt, die ganzen Jahre hindurch eine völlige Selbstverleugnung und Selbstlosigkeit zu begehren. Aber die Tochter einer Frau, die sich das Geld am Leibe und vom Mnnde abgespart hat, die Tochter einer solchen Frau, die ist wahrlich eiu Schatz, auch weuu ihre Mitgift nur ganz gering ist. Dich Tochter ist sicherlich an Anspruchslosigkeit und Einfachheit gewöhnt, sie hat vou ihrer Mutter gelernt, dass mau das Glück > auch in sich finden kaun, und dase man am ehesten es erreicht, je weuiger mau von ^)w " hestlebt.W, mehr mau andere glücklich zu ""^Milnd"''^ Unsere Männer haben noch gesunden ^" ^ a s dass eine solche Frail zehnmal meN "" Air^F Goldfisch mit uumöglichen Ansprüche». ^ ^Z l . das Mädchen nicht, dann Capital doch wenigstens soviel, dass '^ ,flache" >'cl Dasein nicht in seiner ganzen Ha"- , jetzig"' js> Ein armes Mädchen ist unter " „,,d c ^ Hältnissen ein sehr bedaueruswertes ^ ^i' H^>' kein Wunder, wenn sich in unserer Y ,,,ft^id rufene und unberufene Apostel s"'" Z mlre"l,s„F cifer widmen. Wenn nun Männer au» ^ „iel ^ für diese armen Mädchen "«treten, u gehc'^L muss deren Los ihren Müttern zu V' „^s ^^ wenn die Mutter, die sich eben alls ^s " c»' kleid, einen Ball, eine Reise "der !"'' ,„„s .^c» freut, wenn diese Mutter sich ""'.m klei""'/^ Kampf, was für eiue Zukunft M ^,K O, Mädchen, das so sorglos Mit d" ^'ftas " ^stc' steht - sicherlich'wird sie fr"KK u"d K'^ sehnte verzichten, heute 5«?' 'Nünd^ ^'" . ein zweitesmal, bis sie es selbsWMl ^.„ die Mnttcrliebc vermag ja "Ues- „ett ^ <„,"' Das Mntterherz, 'das den "e" ^ M F liebt wie den guten, das Mutte 1"^^ ," ^'' treu bleibt, wenn auch die gauze „„scl^F' dieses Mutterherz, das uns liebt ' ^Me>' .^ '' und Mängeln, wegen wckch" ^ dki^B . uuser spotteu uud lachen, dieses die Mntter stark macheu, dass»' m'd / c< gisst, dass sie arbeitet ""d s , Mg'f 'B^'' > geizt, um ihrer Tochter eme llem ^ic'" ^"Zeitung Nr. 94. 803 ^6. April 1ll«2. ^ ital,^!^"'^ ^'^ '"a" ans Rom meldet, wird !chndeu w'^' Künigspaar anlässlich seiner bevor-ichcn Kai^. ' "^ Potsdam zum Besuche des deut-^rchcse^ w? ^n dem Minister-Präsidenten sein. ^ Tagesneuigleiten. ^te für???°t der Kaiser haben, wie der ^ehiina inn "'^ Vorarlberg, meldet, der Kirchen-Me. 3l?,s^« ^^"ltfchach zur Restaurierung der > vtgel 1U? "'N'r Thurmuhr und Ausbesserung ^'lillllW« .', ll. uud zilm Bau eiuer Sacristei zur ^ 'n ^esaguo 100 fl. zu spenden geruht. °l« ?°slH d^'' ßte Zeitung der Welt.) Unter ! b'e arM. o - ^"" Ieitungsmuseums befindet sich ^kers^ "'^ ber Welt die im Jahre 1859 in ^ hat .^^"/'IlluminatedQuadrliplcConstellation., ^ Fuß hA ^"?-> 'st achteinhalb Fnß hoch und 3^erilcn,i3 ?'^^ '^"tung erschien am Tage der ?°n boi, sie enthält acht ^ P^ ""sehn Spalten, deren jede 48 Zoll hoch ?" °'nmal ^ . Blattes, lvelches alle hundert Jahre !!> da3?"' ^oll, ist sehr dauerhaft und stark; ^ " °cht N ^ ^ brei Centner. Vierzig Personen ?"""er ^>si..?" unausgesetzt gearbeitet, um diese erste > in 28'b'" bringen. Sie kostete 50 Cents und i^r, der ^ Exemplaren gedruckt. Der Text der I'^nte ei,^,!?uber ausgeführte Holzschnitte cnt-""e findet ? mäßige» Quartband füllen; eine Re-. ^ l^'^.'^ darunter. 3^"s c," .b? Ravachol.Process) sind, wie ei« ^ln^"tt "'^^ die,umfassendsten Sicherheits-«Ü>> d,> ^! ""den. Der Iustizftalast wird durch kl?"" we^ ' ""b Munizipalgarden vollständig ^ '»it si « ^ Zugänge, Corridors und Thüren 5 > welch/ s". Wachtposten beseht seil«. Nur die Ü> F^,/u)e sich legitimieren können, finden Zutritt. ^?'irfen, "' '"^^m die Verhandlung stattfinden L°^rnalist<. .^ Richter, Advocatcn, Geschworne i^lvird n^ s "»gelassen luerden. Die Gallerte Saint-Besses sperrt werden und bis zur Beendigung """^sch beseht sein. M "l"al. s^''"ster.) Das «Engineering and Mi-^ lvirb i,I?^^t: Ein neues Material für Straßen-He ü l°>n K. -'" ^"'b°u eingeführt. Es besteht ans V>n oder cl"'? ^winen, in Blöcke gepresst, die V? bes ,,, Holzpflaster gelegt werden. Der Haupt-^se^ " Verlas 5 Materials liegt in der Elasticität, k«/^ einen f^'lraßen gewährt es den Füßen der k>"e?^ge ' e» Halt und hebt gleichzeitig fast gänzlich ""lehrst ^, welches in so unangenehmer Weise l''!^°"slll "fall eines Consuls.) Der fran-^ ^°sten °" Dlarbckir wurde auf der Reise uach <'>ngefall"^" Alexanbrette und Aleppo von hüt!v et, Der s ^'" ^"pt'e seiner Begleitung wurde Hkl ^orte s'f "zvsifchc Botschafter in Constantiuopcl ^ '">ort von diesem Zwischenfallc in Kenntnis >et^Aäu ^ n<^nw^.^unwesen.) Aus Belgrad wird ge-^'"e. ^»gniss? "'iig thcssalische Räuber, welche aus V""9 a s«.s" ^"'ss° durch einen unterirdischen M° und I^"chen sind. nlachcn die Gegend bci ^»>l>i< ^t Tr»,^ '" "»sicher. Divisionsgcneral Hifzi ^ einzuf"^^' ausgeschickt, um die gefährlichen Zt°> de"^«z°) In einem Vortrage vor der V°ust ^ d.c.n in Paris theilte am 19. d. M. ^0 " in ^., ^ ^'' Influenza bei ihrem ersten im Winter 1889/W mehr als . ^n bigs,,,- 'gerafft habe, eine Sterblichkeit, die Hlln (Ein. ^^olera-Epidemien weit 'ibertrifft. ^l>t ^te,) ^ Ehreudame der Kaiserin ^>seri^kilo ^ panische Blätter melden, ist in der Morb/,6harlotl/lachte einheimische Ehrendamc der ^bi^ Eie s^rau Nodriquez, in hohem Alter . ^. "s E^ " übrigens schon am Hose des Kaisers °"^l (Ein b"me fungiert hab^ >en "Eountt, w ^ °' " ischer Rieseubaum) l ^°ll 1?" Rll ,"d auf der Ausstellung iu Chicago ?3llg"'fang n..^ Agende Dimensionen: 87 Fuß, ^3^h ,"ber den «-.^n, l""" 85 Fnß Umfang ^t. '" der 3^ '^°^"' 'Ehrend das Koloss noch voye von i<; Fuß um die «Taille» ^'d^dc/fI^"le ausgcstorben.) Sammt-^ 14 ^e iu Laxsjü in Schwe- ^^gen gesAn "krankten, sind im llanfc Vei großer 1 ^ s"hen f - n"d gestern die Wahl von drei lr der Kinderpflege. Viele Hunderte, l« Tausende von M'nschenlebcn verfallen alljährlich in de» ersten Lebens-perioden dem Tode, als Opfer einer gewöhnlich aus Un- kenntnis oder Irrthum angewandten naturwidrigen Pflege uud Nahrung, und hier Belehrung und Aufklärung zu geben, Vorurtheile und Missbräuche abzustellen, die Ergebnisse wissenschaftlicher Erkenntnis wahr und entschieden zur Geltung zu bringen, konnte wohl niemand besser be» rufen sein, als Ernst Brücke, der berühmte Physiolog, dessen Forschungen grundlegend und bahnbrechend für den heutigen Stand der Wissenschaft von der Ernährung des Menschen geworden sind. So war es denn eine der edelsten aller Aufgaben, die sich Ernst Brücke mit feinem Thema gestellt hatte, und er hat sie mit der ihm eigenen Meisterschaft durchgeführt. Ohne alle Weitschweifigkeit, aber dennoch erschöpfend, belehrt er den Leser über alles, was uoththut, Leben und Gesund« heit der Kinder zu behüten und zu bewahren. Der Preis des Buches, welches auch durch die hiesige Buchhandlung Klcinmayr K Bamberg bezogen werden kann, beträgt für ein broschiertes Exemplar 3 fl., für ein gebundenes Exemplar 4 fl. — (Ehrung.) Am vergangenen Samstag veranstaltete die Laibacher freiwillige Feuerwehr zu Ehren der silbernen Hochzeit ihres Zugscommandanten Herrn A. C. Achtschin im Salon des Hotels «Stadt Wien» einen Festabend, welcher von der allseitigen Achtung und Verehrung zeigte, welcher sich Herr A. C. Achtschin in der freiwilligen Feuerwehr fowie überhaupt im Kreise seiner Mitbürger erfreut. Den Festabend, bei welchem'Gesang-und Musikvorträge wechselten und dem der Jubilar mit seiner Familie anwohnte, beehrte auch Herr Bürgermeister Grasselli mit seiner Anwesenheit. Herr Hauptmann Do berlet betonte in seiner Begrüßungsrede die Verdienste, welche sich Herr A, C. Achtschin durch 22 Jahre um die freiwillige Feuerwehr erworben und beglückwünschte ihn zu dem schönen Familienfeste namens der Kameraden, worauf Herr Ludwig Stritzl, welcher sich auch um das Arrangement des Festabends sehr verdient gemacht hat, dem Iubilanten ein prachtvolles Album in carmoisinrothem Plüscheinbande, geziert mit dem silbernen Feuerwehrembleme, welches die Photographien des Ausschusses und der Mitglieder des ersten Zuges enthielt, überreichte. Herr A. C. Achtschin dankte in bewegten Worten für den Beweis der Freundschaft und versprach, auch fernerhin feine Kräfte der freiwilligen Feuerwehr zu widmen. Der nächste Toast, ausgebracht vom Iubilanten, galt dem Herrn Bürgermeister Grasselli, welcher die Feuerwehr stets thatkräftig unterstützt. Bürgermeister Grasselli toastierte in launiger Rede auf den Iubi lanten und feine verehrte Familie. Der Abend verlief, gewürzt noch durch eine Reihe von Trintfprüchen, in animiertester Stimmung. —"— — (Pharmaceutische Magifterdiplome.) Das k. k. Ministerium des Innern hat sich bestimmt gefunden, unter Hinweis auf den Erlass des k. k. Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 13. Februar d. I. sämmtlichen politischen Landesbehürden in Erinnerung zu bringen, dass die pharmaceutischen Magisterdiftlome nicht mehr die Berechtigung zur selbständigen Ausübung des Apothekerberufes verleihen, sondern lediglich die zur Erwerbung des erlangten pharmaceutischen Magistergrades vorgeschriebene wissenschaftliche Qualification bescheinigen und dass für die Erlangung der Berechtigung zur felbst-ständigen Leitung einer öffentlichen Apotheke der Nachweis einer nach erworbenem Magistergrad vollstreckten wenigstens fünfjährigen Servierzeit, insoweit die in dem bezogenen Erlasse bezeichneten Begünstiguugen nicht zutreffen, erbracht werden muss. — (Veteranentag in Wien.) Aus Wien wird uns unterm Gestrigen berichtet: Unter überaus zahlreicher Betheiligung eröffnete heute der erste österreichisch-ungarische Veteranentag im Prodnctionssnale des Etablissements Ronacher seine Berathungen. Der Saal selbst, in welchem sich die Delegierten der einzelnen Veteranen-Vereine der Monarchie versammelten, bot ein glänzendes Bild, da die Delegierten in ihren verschiedenartigen, kleidsamen Uniformen erfchienen waren; die beiden Gallerien waren von Mitgliedern hiesiger nnd aus^ wärtiger Veteranencorps besetzt. Die heutige Versammlung ist die erste Veranstaltung dieser Art; Aufgabe des Veteranentages ist, einen allgemeinen Verband, welcher die Veteranen der gesammten Monarchie umfasst, zu gründen und die Bewaffnung aller Veteranen anzustreben. Der Veteranentag wurde durch den Commandanten des Wiener Corps, Herrn Ferles, mit einer Ansprache eröffnet, welche mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser schloss. Begeistert stimmte die Versammlung, welche sich von den Sitzen erhoben hatte, in die Hochrufe ein. Unter stürmischem Jubel wurde hierauf der Beschluss gefasst, die spontane Huldigung der Veteranenschaft dem Kaiser zur Kenntnis zu bringen. Nunmehr übernahm die Leitung der Verhandlungen als Alterspräsident der Commandant der Bukuvinaer Veteranen, Herr Gottsmann. Hierauf wurde die Wahl dcs Präsidiums vorgenommen und hiebei gewählt zum Vorsitzende,, der Commandant dcs Wiener Vetcrancncorps, Herr Ferles. Bei allen stattgehabten Festen erregte es freudige Gefühle, als es bekannt wurde, dass der Kaiser sich über AuSsthcn und Tüchtigkeit der Veteranen wiederholt sehr anerkennend geäußert habe. — ( . Slovenski Pravnik .) weist in seiner jüngsten Nummer folgenden Inhalt auf: 1.) Zur Lehre talbackrr Heituna Nr. 94 804 26. April^lM^ über die Aufforderungsprocesse. Von I. Kavcnik. 2.) Rechtsfälle. Aus dem Civilrechte: n) die «Arrha» nach § 908 a. b. Gb. Ter Schaden infolge Vertragsverletzung ist in die Arrha einzurechnen. (§ 908 a. b. Gb.) Nur der unausweichliche, durch fremde Schuld entstandene Schade lann eingeklagt werden; li) zum Besitze des Pfaud-rechtes eines Vermieters nach 3 1101 a. b, Gb, Der Vermieter begeht keine Bcsitzstörung, weun er vor Einbringung der Mietzinsklage die Wegnahme der «Invonw st illnw» verhindert (§ 344 a. b. Gb.); s) das Verbot der Aftermiete. Aus dem Strafrechte: Entscheidungen zur Wahrung des Gesetzes, Literarische Notizen, Miscellen, Vereinsbibliothek. — (Zur Radetzly - Feier.) Aus Anlass der vorgestern erfolgten feierlichen Enthüllung des Radetzky-Denkmales in Wien widmen fämmtliche Blätter dem Andenken des ruhmgetrönten Heldcnmarschalls begeisterte Festartikel. Dieselben würdigen die hohe Bedeutung des Tages, an welchem die gesammte Wehrmacht Oesterreichs mit dem Allerhöchsten Kriegsherrn an der Spitze die unvergänglichen Verdienste Radetzky's ehrt, der die Verkörperung aller Mannes- und Soldatentugenden gewesen und in sturmbewegten Zeiten die Monarchie aus schweren Gefahren errettet hat. Das Denkmal Radetzky's sei eine Mahnung zur Eintracht, zur Sammlung aller Kräfte des Reiches, welche ans einer stolzen Vergangenheit die Zuversicht schöpfen mögen auf eine glückliche Zukunft, in welcher sich die Weisheit des Herrschers, die Stärke der Helden und die Liebe und Hingebung der Völker zu segensreichen Bunden vereint. — (Die krainischeSparcasse) hat über Ansuchen des Directors des Elisabeth-Kinderspitales Herrn Dr. Schuster in Würdigung der großen Erfolge von Seebädern bei scrophulösen Erkrankungen dem Elisabeth-Kinderspitale den Betrag von M)0 fl. zur Entsendung von fünf Kindern in das Seehofpiz in Grado bewilligt und die Auswahl der zu entsendenden Pfleglinge der Anstaltsleitung überlassen. — (Das neueGeld.) An Goldmünzen werden, wie Wiener Blätter berichten, Zwanzigkronen-Stücke und Zehnkronen-Stücke gemünzt werden; an Silbermünzen: Einkronen-Stücke (so viel wie ein heutiger halber Gulden) und Fünfzig- und Zwanzigpfennig-Stücke oder Heller-Stücke. Als Billongeld. d. i. Scheidemünzen aus Silber und Kupfer, mit mehr Kupfer als Silber, werden Zehn-, Zwei- und EinPfennig »Stücke oder Heller-Stücke, ferner Nickelmünzen 5. 20 und 10 Pfennige geprägt werden. — (Aus dem Gerichtssaale.) In Trieft wurde am vergangenen Samstag die aus Laibach gebürtige, 51 Jahre alte Schneiderin Johanna Julian wegen Falschmünzerei zu vier Jahren schweren Kerkers und zur Stelluug unter Polizei-Aufsicht nach verbüßter Strafe verurtheilt. Ihr Complice, der ehemalige Verzehrungssteuer-Aufseher Karl Markovic, wurde zu sieben Jahren schweren Kerkers verurtheilt. — (Gemeindewahl in St. Cantian.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstaudes der Ortsgemeinde St. Cantian im politischen Bezirke Gurkfeld wurden gewählt: Johann Rabzel aus St. Cautiau zum Gemeindevorsteher, dann Martin Mole aus Dobrustavas, Johann Vovko aus Dobrava, Josef IermaiM aus Drusce, Josef Globcvnil aus Altendorf und Mathias Povsc aus Altbutschka zu Gemeinderäthen. — ( EinVetera n.) Zu Hollenegg in Steiermark lebt ein fast 80 Jahre alter Priester, der pensionierte Feldkaplan und quiescierte Seelsorger Franz Laureucic, dem Marschall Radetzky am 25. April 1850 auf dem Bahnhöfe zu Livorno eigenhändig das goldene geistliche Verdienstkreuz pi^ l>'^ mm-iti« an die Brust heftete. — (Deutscher Sprachverein) Wie nils von maßgebender Seite mitgetheilt wird, wird bei der morgen stattfindenden Versammlung des Zweigvereines Laibach des allgemeinen deutschen Sprachvereines Herr Professor Hintner über den Vorwurf ^ Von der fruchtbringenden Gesellschaft zum Sprachverein > sprechen und dabei den Gedanken einer deutschen Sftrachakadcmic in der Geschichte und der Gegenwart verfolgen. — (Auflassung der Militär-Deserteurs« taglia.) Seme Majestät der Kaiser hat die Auflassung der Gebür der Deserteurstaglia, einschließlich jener für die Anzeige eines D>scrtwnscomplotes genehmigt. Vom Tage dieser A. H. Entschließuug an erlangt daher, wie das Finanzministerium Verlautbart, die Finanzwachc keinen Anspruch mehr auf die MMtär-Desertcurstaglia. — (Invaliden-Stiftung.) Der Herr Landes-prästdent hat den in Erledigung gekommenen Stiftsplatz der Lmbacher Frauenvcreinsstiftung im Iahresbetrage von 43 fl. dem PatentalInvaliden Franz Knaus auf Lebensdauer verliehen. — (Heimisches Gewerbe.) Die hiesige Anstreicherfirma Bruder Eberl erhielt ans Köln am' Rhein den ehrenden Auftrag, emem dortigen Bauherrn zu seiner Benützung Mustertafeln der in Quisisana in Adbazia von Neueste Post. Briginal-Telegramme der „Laibachrr Zeitung". Prag, 25. April. In der heutigen Sitzung der Abgrenzungscommissilin gab der Vorsitzende die ihm überreichte schriftliche Erklärung der altczechischeu Mitglieder Dr. Mattns und Zatka bekannt, welche im Sinne des Beschlusses des altczechischen Vertrauensmännerclubs aus der Abgrenzungscommission zurücktreten. Der Vorsitzende vertagte die Sitzung, um, da Mattus lind Zatta nur für ihre Person die Mandate zurücklegten, Dr. Riegcr brieflich zu ersuchen, andere Vertrauensmänner zu uominieren. Berlin, 25. April. Der Kaiser ist um k'/, Uhr abends in Bischinisheim eingetroffen. Der Monarch wurde auf dem Bahnhöfe vom Freihcrrn voll Stumm erwartet und begab sich alsbald unter den jllhelnden Zurufen der Volksmenge nach Schlofs Halberg. — Der Reichskanzler Graf Caftrivi ist heute früh 8 Uhr nach Karlsbad abgereist. Berlin', 25. April. Es wird für Deutschland die Einführung einer Militärtaxe der für deu Dienst Untauglichen zugunsten der Familien der Einberufenen geplant. Aleppo, 25. April. Der auf der Reise Hieher von Ariganten überfallene französische Vicecollsul von Diarbekir ist unverletzt hier angekommen. Nach den Briganten wird eifrigst gefahndet. Paris, 25. April, nachts. Das Restaurant Very, worin der Anarchist Ravachol verhaftet wurde, ist heute um 9 Uhr 40 Min. abends in die Luft gefpreugt worden. Dem Hotelier Very wurden beide Füße zerschmettert; mehrere Personen wurden verwundet. Paris, 25. April. Freyciuet hat die Aufstellung eines aus A100 Mann bestehenden Velocipcdistencorps angeordnet, welches znm Staffettendienst verwendet werden soll. Paris, 25. April. Der Hirtenbrief, wegen welchem Bischof Mende wegen Amtsmissbrauch vor den Staats-rath citiert wurde, wurde gestern in alleu Diöcesau-kirchen verlesen. Sofia, 25. April. Die bulgarische Regierung hat vier großen russischen Zeitungen das Postdebit in Bulgarien unbedingt entzogen. Petersburg, 25. April. Der Kaiser ist für einige Zeit nach Petersburg übersiedelt und bewohnt, zum erstenmale seit seinem Regierungsantritte, das Winter-palais. Angekommene Fremde. Am 22. April. Hotel Elefant. Dr. Salzmau s. Frau; Vrischar, Fabrikant; Horvath, Reis,- Straßer, Schnizl und Lamberger, Kaufleute, Wien. — Dezcla, Idria. — Lcuarcic, Bauunternehmer, und Antic, Selce. — Mairowitz, Fabrikant, Solingen. — Walzer, Kfm., Cilli. — Varth, Kfm., Oroßhochstctten. — Dr. Millosich, Mil.-Med.Prakt., Nagusa. — Mairz, Privat, und Domenig, Innsbruck. — Viderman, Universitäts-Professor, Oraz. -Pokorny, Major, Cilli. — Bevc, Gruudbuchsführer, Rudolfs' wert. — Roscnbauin, Fiume. — Iodl, Kfm,, uud Rabas, Ingenieur, Brunn. Hotel Stndt Wien. Winkler, Bankbeamter: Winter. Maler; Wachter, Obcrinspecwr; Steinberg, l!M, Angel, und Eivran, Reisende, und Fischer, Kaufmaun, Wien. — Tschernch, Privatier, Fiume. — Schamcrl, Privatier, Graz. - Varga, Warasdin. — Sponer und Kornih, Mähren. — Deutsch, Fünftirchen. — Dr. Schiftet, pens. Oberstabsarzt, Schüttboritz. — Dr. Traun, Abuocat, s. Tochter, Klagenfurt. — von Fich« tenau, Gutsbesitzerin, Rudolfswert, — Schmorauzen, Lehrer, Seisenberg. — Pollak, Reis,, Iglau. — Rismoudo, Kaufm,, Pola. — Effenberger, Reis., Brunn. — Zynen, Kfm., Adam. — Schützenhnber und Schweizer, Kflte., Salzburg. — Cro» bath, Handelsmann, s. Frau, Krainbnrg. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Michel u. Iausa, Gastgeberinnen; Kalic uud Kraust, Reis., Trieft. Gasthoj Sternwarte. Podboj, Besitzer, Reifnitz. — Cimiotti, Piano. Hotel Siidliahnhof. Pellischcg, Tiidbahnbeamter; Tello, Agent, T rieft. Hotel Vairischcr Hof. Dolcetti, Aichmeistcr, Trieft. Am 23. April. Hotel Zllldt Wicu. Excellenz Baron Schwcgcl; Werner, Inspector; Kalliwoda; Krauß, Ingenieur; Baron Vuttmannöthal Beuvenutti, Vrunncr sammt Tochter, Priv., Wien, ^- Ion-tof, Kollftacher, Brückner, Stern, Reis., Wien. — Strah sammt Frau, Domschale. — di Kasper», Oberingenieur, s. Familie, Trieft. — Gräfin Welsersheimb, Priv., Vcldcs. — Luzeubcrger, Private, sammt Familie, Udinc, — Herman. Reis., Iglau. Hotel Elefant. Baron Aftfallrern, Priv,, Kreuz. — Herman, Priv,, Graz. — Meichsner, Ixgenieur, Sebenico. — Haas, Stein. — Christen, Reis., Ausjig. — Eisler, Kfm,, Groß« tauischa. — v. Escher sammt Frau, Trieft. — Emanuel nnd Vinccnzia Brouet, Cabar, Gasthof «aiscr von Oesterreich. Gauding, Urfahr. Hotel «aierischer Hof. Klmilerchcr, Doiuschale. — Fabro, For« nacio.____________^^_________ Verstorbene. Deu 2 l. April. Friedrich Malaverh, Bahnbeamter, «2 I,, Wienerstraße 21, Lungenentzündung. Deu 22. April. Johanna Sovinc, Arbeiterin, 2l I., Maria«Thercsienslraße 1«, Tuberculose. Den 2Z. April. Maria Hribar, Magd, 75 I., Pulana strahe 18, Altersschiuäche. — Franz Zicglcr^ Naurath, , > lr, -"H - "- Weizen pr. Hettolit. 7 »6 «ltt Butter ftr, Kilo - > ^ ^ ^,^ Korn » «- ti'l-j Eier ftr. Stucl - g^< Gerste . 4^51 440! Milch pr^"',/ ^.62^ Hafer . 28N 2'»5 Niildsleisch pr, «uo ^ ^^,.. Halbfrncht . ._,__ _>__ KMle'sch ^, ' e4^^ Heiden » «80 L^l«, Schweinefleisch ' „40^ Hirse » 4^51-z 4 74 Schöpscnflc,sch ' ßz^ Kittnruz » 4 80 4 8« Hähndel pr, v>»n ^^^. Erdäftfel lW Kilo 2 8«-------Tauben ' igß^" Linsen ftr, Meterttr. 12------Heu ftr. M.^«- ' ^70-"' Erbsen >. li!-------! Stroh ^ '' ! ! Fisolen . lji-----------, Holz, harte, p^ ^. ^ ^ Rindsschmalz Kilo - 84 - — ^laft^ ^^^^ Schweineschmalz. - s.6-'- ^ "c'^,^ ^^ Sfteck, frisch . 5li------Wein,roth..U»^i, ^g^ — geränchert » «4-------— weißer^^^^--'^ ^ottozichungcli vom ?3. Aprll. Wien: 2« 27 75 ^ ^ ^Graz^^223056^^^^^ VkteoroloMe^e'obMu^^ --------- ^.----------------------------- ZOj ^ ^ ^., .'s5F.^^i___^---^WM^^ 7 U. Mg! 738 3 10« ' O. l'itlßlg ! ^ Yin W" 25.2. R, 735-7 106 NO. schwach ! ^ gllt ^.,. 9 » Ab, 73-!0 8 4 9iO, schwach ! ^ her ^" Trübe, nachmittags Regen. - Das TaaM" peratur !) 7«, um 0 6» unter dem Normale, ,^_--^ Verantwortlicher Redacteur: I ^ag ^^e^ Ganz seidene Fonlards von ^^H bis fl. 4 «5 ft, Meier sca, 450 versch. Dch'"^ ^ „^ Ml bedruckt :c. - uers. roben- und stückweise p"'^^ (k V ins Hans die SolHsntkbrllr <». "«"^ loste« '" i!, t. Hoflief.), 2Ur1ob, Muster umgehend, Vr.el' ^^ 1^ Porto. ^_^—^-^^1^^ In unserem Verlage gelangt heute zur AuW e- Nach Materien geordnetes zu den Jahrgängen 1874 bis inclusive 1 , .^ tandesgesetzblattes ff"' " znsamiueugcstellt von t. s. Bezirtscommissär der Landesreglernul, , ^ ^ ^ 2>/, Bogen 8°, in Umschlag broschiert P«i' ^ ^. Laibach ain 25. April 1892. MlN^' Z»g. u. Oleinmayr H^F^2^^ W Tief gebeugt uud crschlittert dlM ^, d^ M unseres inuigstgelicbten, nnvergc,slla)^ ^ wohl^ebornen Herrn > Franz Mnc. Zieglcr W t. l. Oberbauraih ^^^^^,„ ^ W fühlen wir uns durch die so allseits ^,^>i^dc"l^ W weise innigsten Mitgefühles, d"rch " ^,,,,ci z"c ^. W zahlreiche uud höchst ehrenvolle " >>'^.^i,'tte" ^ H,c< > » Ruhestätte »ud durch die vi^eu P ^,„ ,.n .„, » W sftcudeu tief verftflichtet, allcu ^ ,^„ W"' ,„ » W kannten nnd insbesondere dem N""" V<"" ' > M törfter hirmit den aufrichtigste"' ^, » Ausdrucke zu briugcn. » W Laibach am 26. Aftril 1«"' Zicstlt'''> > Danksagung. ,^ > > Die vielen Beweise iniuger ^ i Mlass ^ „»d » > nus während der Krautheit »>'d l '^.^ Hjalel' » M lebeus uuscrrs iuuigst^ellcbteil ^ » « Schwiegervaters, des Herrn < > > Friedrich Mnw5" ., > > ^ SUdbahu-Rechn..«^f"l)^^.^^z > W ,zugelu»»»eu si»d, die überaus ^HU^',, .^^ > W au dem Leiche»begänguisse u»o "' ^.„, ^ » > scheu UU5 außerstaude, alleu "'d' M!,c^ » » dantrn. Wir bitten daher, ""/ ,„„ch'«"' ' .„silt. > W gefühlten Danl von u"^ "U>^^> F.il»»^» > DicticfM^ ^" Zeitung Nr. 94. K05 26. April 18U2. Course an der Wiener Börse vom 25. April 1892. Na« w» offcell«. ««u«^«« ^z°^'7«°le' 250 fi! ^'" .""" >^^^.z.50.42-^ <>ilz^^''""N,!!,W, l3»50>137- 5»^a!n und Küstenland . . — — —'— .V/n niederüstcrreichische . . . 109 — IIU — 5"/„ steirilche...... --- - - !,"/„ lroatlsche und slavonische . l05'- - 10« — 5"/„ siebciibiiialscht , . . . — — — — 5"/„ Temeser Vana! ... — — — — 5"/„ »ngaillchl'...... 93 70 «4 70 Andere üssentl. ßnlehen Donau Re«, Lose 5"/„ 100 fi. . 122 »5 122 5^ dto, «nlrihe 187« , . INN 50 '07 — «lnlehen der Stadt O»rz , . :11 — - — Nnleyrn b, Ltadtnemeinbe Me» 105 — «0.'. 75, Präm.-«nl. b. Stadtaem. Wien lk? - !!>?!!" Mrsenbau «nlehen verlo», b"/n »8 7b 99 25» Pfandbriefe (für 100 fi,), Uubeucr. nllß. «st, 4"/« O. . .11«!»« 117 75 dlo. dtu. 4'/,"/« , . . »00'bN 101 50 dto, blo. 4"/„ , . , 9«i5 »8 75 dto. Pläm.-Kchulbverschr, »"/u lll'^b lii'75 O.-N, Hypolhsü'nbanl <<>l. l.a«/« 99 — 9l''bn Oetl. uil«. Äanl veil, 4>/,"/e, - lNl'— ^'^ bett-, » 4»/« . . 9»'?0 KX! L(> delto 5»l»iühr, » 4»/„ . , »9 70 1W 20 Prioritäly'Vbliaalionen !» st,), ifsrbil,a»bi!NoldbllI,n lfm, l«»S W-75. l»l»"/f> VaÜzUcks «arl «ilbwlc, Bahn »!!,, ,«5! 8<«! sl, L. 4>/,"/n . — —! " ^ Vcld > War? vrslerr, Norbwrftblll,» . . . ,07"?b UV's.O Staatsonh»....... 4l'ü!» 14!l'ü<> k b"/„..... !,z,l,- 121»" Una..'«0 75 1"< 5« Diverse Kose (per Cttlcl). 2»'— La fi. 22 «s> L»7b 0sr«er Lose 40 fi..... 59'— «1'— Palfsy-Lose 40 fi...... 55' - »^'^ Rothen »rrnz.ost.Ves.v . IN fi. 1» 2» l» 7« Rudolpl, Lu!e 10 fl..... LL — 2<'^ Zaun Lnse 4« fl...... 83— »4'^ lLt.Meno!« Lose 40 fl, . . , ««'^ «»^ Waldsteiü Lose Ä> fl..... 39'5>0 40l.0 Winbisch Vrüh Lose 20 fi. . . 67'5N «« b<> Gew.Sch, d. 3"/„ Pr«m,^Schult" verschi, der Nobencredltanstal« 2«>lb »4 — Kank'Arllen l200fi.s.l»"/„ 11« - Ädcr.Anst. «st,. 800 fl, S. 40«/« «b>> — 897 - llldl.Änsts, Hand. u.V. ISNfi. 828— »?3!»0 «lreditbanl, «Na, ung., 800fl, . »«2—»88 - Di'pvsitenbanl, Ulla,, 20« fi, , 204 5» L05'50 E«cl'mpte («r,,, Ndröst,. 5l»0 fl. K30-— 540- Giri»- » (lasse«»,, Wiener »0Nfi. L<1 K0 21» 50 Geld War» Hhpolhelenb., «st. iwa ft ^.i"/l,li. 73— 77 — Läxberbanl, «st. 200 fi. . . . LI« 85 Liü 75 Osstlll,ung. Vanl «0^ ", . . l<»<», i<>0l'. Unionba»! 200 ss...... 244 50 84^1 s.0 Verlehrsbanl, «lllg,, l4" . . ,59 50 160 50 Acllen von Transport» Unternehmungen (per Etiicl), «Ibl>chl Ua!,n !i!»!> fi. Lilbrr , 9« - ssü 5.0 Alföld-ssiumai,, Allli» 2U0fi, S, 200,75 20175 U»l!M. Nordl'alm 150 fl. . . IN1-- 182- » WeNbahn 200 fi. . . 35l> - 8^7 50 VuiHtlehrader Eis, 5M fi, TM. 11Ü5 l130 dto, flit, U,) »0» fi. . 447 - 450 — Donau»Dampfschifffahrt» Ges,, Orsterr. 500 st. liM. . . . 310 - 312 — Dräu Vs,(B,-Db.^,) 200fl.T. 200 40 80?».! Dux «obenl,. Eis,-U, 200 s>, 3, 550- 555 — ss.-rdi»a»di!«ordl>, 1000fi,EM. «8N5 2875 Va!.Lllrl'L>ldw,«,2U0fi, llM. L13 50 »14 50 Lemb. ° rn° bahn.GeseU1ch. 200 fl. 3, . . »44 75 »45 75 llloyb.»st..unll,.,Irlrst5N0fl.CM. 88^ — 885'— Oesterr.Norbwestb, LlD fi. Kllb. 810 - »11 — bto. (lit. U,» 200 fl, S, . . 23>— L3l- Pra^Dulerltisenb. I50fi LIlb. 88— 89 Llaatleiscnbahn 200 fi. Silber 282 ,5 M3 25 Cnbbahn ii<>0 fi. Silber , . . 87 0l ! 88'4l< Süd Nordb,Verb.-Ä. 2<>»fi.lVl. 1«5'50 18« 55 TramwaN'Gel.Mr,,170fi ö,U. 241— »41 5.0 . neue Wr., Prlorlläli. '.Ittien 100 fi...... U4'ä0 95 50 U!,a.'«»liz.K!senb. »00ft, Eilb« 20<> 5,0 ! 801 50 Gelb ^ Ware Una, Nordostbahn L»0 fl. Silber I9?2'i iu«^ Un«.Westb.s«aab-Gr»z)200fl.V. 200 — LM, !»2?- — «Scllönrlmühl», Papier!. 2imfi. ,97— 1 i)9 — «Steyrermi'hl'.Paplerf.».«.'«. 13» — ,39.— Trisailer tlohlenw^Ges. 70fl. . 167 — >S9 — Wllffens, G,Osst,<>!U!e!!i0» Deutsche NeichSbanlnoten , , 586^! 5» 70 Pllpicl°«l>l>el...... 1-2»! ,22, Ztalienischr Äanlnoten (100 L.'» 45—! 4571 >|||l0lle» freundliche ^ohnung She T a"s drPi 7- *^ lef'riin Pe's uii,i » lminern' Vorzimmer, <;#¦*ist »"¦ --¦: \^ eterB«traa8e 4,1. Stock, yj^8cWne, freundliche "\«euUn ertl'eill (]ie Administration (1?8^' (18:)9)3-1 3 ^'ark'K^ m Kroaticn. resp '^ '???8^V"d vmn 9. Februar ^ !""> Na? '"""bchMcn Curator ?'^ >'V^" Kovac vou Paku ^'^nAksgericht Obcrlaibach am ^)^^.—_______ ^U^^ Nr. 1951. >ss " Tod ^ ">ut wo abn,ost'.,dou. Tabular->,K'bl von "Orator:ul.<:..ml ^' 1?. D^. Tabularbc'sch,idc> zuqc^ X^1^558; '.^'^; W.Iäuucr »' ^l>. ^.^ Dumber IWl, ^?18^"^ Z.797 . tz.^1'94. '^'w4;24.Fcbruar ^N^^i^t Nassenfuß am (1735) 3—3 ftt. 4229. Oklic. C. kr. za meslo deleg. okrajno so-clišce v Ljubljani naznanja: V eksekutivni zadevi Ane Zarnik in cons. (podr. Tavèarji) proti neznano kjo bivajoèemu Janezu Tomažièu pcto. 107 gold. 40 kr. c. s c. poslavil se je izvršencu gosp;>d dr. Karol Ahaèiè kuralorjem ad acluin in se je doslavil tusodni odlok z dne 31. januvarja 1892, šlev. 1991, in pododlok z dne 16 marca 1892, št. 4229. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-dišèe v Ljubljani dne 16. marca 1892. (1765)3—2 Nr. 2175. Curatorsbestellunss. Vo,u k. t. Ä^irksgcrichte Nassenfuß wird bckauut czcmacht: Es scieu die auf Barthelmä Udovr, Maria uud Frauz Uduvi- vou Fuzine lauteudcu Realfcilbietuuqsbcschcide vom 23. März l892, Z. 1735, bctrcffcud die Realität Eiul. Z. »92 der Catastral-gcmciude Feistritz dem ob uubckauuteu Aufenthaltes der Adressatcu bestelltcu Curator Josef Weibl vou Nasseufuß be-häudigt wordcu. Nasscufuß am 15. April 1892.___ (1732) 3—3 Nr. 3356. Erinnerung. Dcu uubekauutcu Rechtsuachfolgern der verstorbeueu Tabulargläubigerin Auua Ieuuiker, feruer deu uubekaunt wo iu Wieu bcfiudlicheu Tabularssläubigeriuucu Iohauua Ieuuiker, verehel. Habcrmauu. Marie uud Mathilde Ieuuiker, sämiutlich aus Laibach, wird criuuert, dass ihuen zur Wahruug ihrer Iuteresscu im Geqeu-staude des diesqerichtlichcu Tabular-bescheides vom 9. Februar 1892, Z. l 191 betref eud die Löschuuq vou Pfandrechten für ihre auf der Realität Eiul. Z. 100 lut Petcrsvorstadt gestellten Forderuuqen Herr Dr. Moschc, Advocat in Laibach, . als Curator a"> aufgestellt und diesen, der betreffeude Tabularbescheid zugestellt wurde. , „ ., , .«. < ^ ' K.k. Landesgericht Laibach am 12ten April l892. jL ^lois* Keilt» 9 Qssboden Glasur 1 h'k eine,°rS8U8llChster An»lrich für weiche Fussböden. ' 8r08Ren Flasche fl. 1-35, einer kleinen Flasche 68 kr. lf Wachs-Pasta H(j'S nnt» einfaohsles Kinl.iss.nill.ol für Parketen. - ferner |)0He m kr St(!(s von,UhiK hui d»"«) ^ r' ^J-Wencel in Laibach. Zu beziehen durch lg. v. Rleinmayr & Fed. Bambergs Bncltliandliiiig im*. MjaL1»si