^W^ Freitag, 10. Mai 1901. Jahrgang 120. kaibacher Mung. '^ll. h3i^?' wlt P«fivell«nbung: aanzjählig »a X. halWbrl» ll «. Im «omptolr: ganz. ^ ^!»i««l z/.'^ ll »i. gür b«, «»istrNunz In» Hau» «anzjHhri« !i il, - Instrtion«»eb»»l Fllr llfin» »u < Z,,l,n 50 l,^ grüße« p»r Zelle t» l». bei «fteitn Wltbtiholungen per gelle 6 l>. 2le «Lalbachei ZcKuiig» erscheint täglich, u,!t Ausnahme der sonn» und sselcrtaa». D!e Nb«lnlstr«t<«» befindet fich «ongreslplatz M, », ble «»tzactton Da!mat s '"l"^ - Kanzlcisecretären zweiter Classe ^°l^ "'' Officiale Emil Kert s ch in Plojest, ^rozy ^,^liban in Turn - Severin, Edlmrd ^c>^ / M Suez, Vincenz Gottwald in ^Nl» - ^" v"" Vodnar in Beirut und Max ^etich a!" Scutari, dann die Honorar Beamten: ^'i'tm"^ m Philippopel, Josef .5t oft an je-f^hil ^, "^^ung iin Ministerinn» des Aeußern, ^lil^ ^ager in London nnd Karl Grafen " zUtz'^Ntt m Kairo; endlich ^>^. ''NUats-Officialen die Eonsnlats-Honorar-i'^lichVs^p'Ndiün Manoli in Alerandrien, 5 iörai _ ^ ^ in Antwerpen, Anton Boro lu e tz >di^ ' ^'ndelin Schulter in Iassy, Franz ^!ef^,'" ^iegotin, Franz Fischer in Bukarest, ^Ney ^ l ,'u Turn - Severin, Arthnr K i r ch - "lest,>^ Hmnburg, Johann Schöpflin in '"b Hugo Houd a in Nisch. ^ol!)^^""^"inister hat den Hanptsteueramts° ^h>,^ -lnton Or eh et zuni Hauptsteller. ! '^l<>>.-^ ^"l Steueramtsofficial Adolf Ruda ^^^^"aiut^-Controlor für den Dieltstbereich a°^nectiou in ^aibach ernannt. ^.^l. iU ^mtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 6. Mai 'lit vttt^u.lde die Weiterverbreit««« folgender Pres«. ^I ^ ^,'^er Hutarbeiter» vom 1. Mai 1901. '«er Vote aus dem Waldviertel, vom 1. Mai 'l, Hi A- 48 '^'°"»t. vom 29. April 19(11. A 98 '^"i"e dgl I.0VU. vom 29. April 1901. A' i> lden.^ " Tagblatt, vom M April 1901. A' 36 ?'^ Nrbeü) «Der Scherer, vom 1. Mai 1901. '^^ V .^"ter Zeitung, vonl 4. Mai 1901. ^^^ln. (München) vom 20. April 1901.________ Nr. 9 «Der Ijar-Vote. (München) vom 20. April 1901. Nr. 9 «Unverfälschte deutsche Worte, vom 1. Maien 2014 (1901). Nr. 3b «Leitmerlher Wochenblatt» vom 1. Mai 1901. Nr. 13 «ltoLvH» vom 1. Mai 1901. Nr. 100 «Ulo» uaroäll.» Nr. 119 «Nnpi-26(l.. Nr. 111 «Kowk liviurm».» Nr. 35 «II Dainmt»» vom 1. Mai 1901. Den 8. Mai 11901 wurde in der l. l. Hof- und Staats' drucke«! das VI. Stück der ruthenischen, das VII. Stück der büh« mische«, das XI V. und XV. Stück der kroatischen und ruthenischen, das X VI. Stück der kroatischen, das XVII. und XIX. Stück der slovenischen Ausgabe des Reichsgesehblattes ausgegeben und ver« sendet. Nichtamtlicher Theil. Vatican. Neber die Politik de^ Vatkans nea.enüber der in den lateinischen Staaten bestehenden anticlericalen Bewegung erhält die „Pol. Corr." an5 Nom folgende Mittheilungen: Ali den maßgebenden kirchlichen Stellen wird ein scl>änere5 Anftreten gegen die in Frankreich und Portugal bezüglich der geistlichen Orden erfolgten Actionen, so lebhaft anch ein solchem Verfahren von manchen Anhängern und Vertretern der Kirche in diesen rändern empfohlen wurde, nicht für zweckmäßig erachtet. Man hält vielmehr eine Politik deo gednldigen Hinwirken^ auf Compronüsse und des Ab» wartens für die einzig entsprechende. Insbesondere Frankreich gegenüber will man jede Schroffheit ver-meiden, da man, wie schon wiederholt betont, die Hoff» nung nicht aufgibt, dass das Vereinsgesetz im Senate manche Mildernngen erfahren werde, und überdies auf die Zusage der französischen Negiernng baut, sich bei der Turchführung des Gesetzes vom Geiste der Mäßigung leiten zn lassen. In dieser Erwägung hat der Vatican eine collective Protestkundgebnng, welche die französischen Kardinäle gegen die Beschlüsse der Kammer geplant hatten, hintertrieben, nm jede Ve» schärfung der Gegeusäke zu verhüten. Portugal gegenüber wird der Vatican in der Haltung ruhiger Resignation verharren. Dem heili- gen Stuhle ist das Schicksal der geistlichen Orden gewiss nicht gleichgiltig: bei dem Charakter der gegenwärtigen Lage in Portugal ist er aber nicht imstande, durch ein energisches Cingreifen etwas zugunsten des Ordens zu erreichen. C,v ist vielmehr unzweifelhaft, dass ein schärferer Protest des Vaticans gegen dio Maßregeln, von welchen die Orden in Portugal betroffen wurden, nicht nur den Orden keinerlei Vortheil bringen, fondern auch die Interessen der Welt< geistlichteit empfindlich schädigen würde. Wa5 schließlich Spanien betrifft, erheischt die, kirchliche Lage daselbst überhaupt nicht ein Cinschrei» ten des Vaticans. Tie kirchenfeindliche Strömung scheint abzuuehme», jedenfalls hat man den Eindruck, dass die Negierung fich nicht von ihr mitreißen lässt, so dass mail bisher wenigstens scharfe Maßregeln gegen die geistlichen Orden nicht zu besorgen braucht. Es ist wohl auch ein Gebot der Klugheit für da5 Ca» binet Sagasta, den kirchlichen Frieden att.>'echt' zuerhalten, weil es dadurch der Gefahr vorbeugt, dass die Uuzufriedenheit der Anhänger der Kirche ron den Carliften gegen die bestehende Ordnung ai'.tzgebeutet werde. Kreta. Der große Sieg der Opposition bei dni kretischen Deputiertenwahlen, kraft dessen sie die Lage in der Kammer beherrschen wird, bedeutet »lach einem Berichte aus Athen nicht eine Stellungnahme der Vevö'l-lerung gegen den Oberconnnissär Prinzen Georg, sondern dnrchau5 nur eine Kritik des Waltens der Regierung. Die Bevölkerung, insbesondere die bäuer« lichc, habe durch die Wahlen ihrer Erregung gegen die Räthe des Obercommissärs Ausdruck gegeben, die von ihren reichen Verheißungen kaum eine einzige erfüllten. Die Verwaltung der Insel habe sich nicht nur zur Hebung des materiellen Wohlstandes unfähig erwiesen, sondern selbst elementare Pflichten auf Wirt-schaftlichem Gebiete versäumt. Als Beispiel sei die Thatsache angeführt, dass der in dieser Hinsicht für die bänerliche Bevölkerung so wichtige Viehstand durch Epizootien außerordentlich gelitten hat, weil die Re-gierung keinerlei Sorge für die Einrichtnng eines Feuilleton. ^ 5,/^l'lhe und liinstliche Edelsteine. !!^Und3^llMMn cu,s 1M1 Nacht eröffnen un5 l°'!l^Nn..s^"k deo Orients, wo Märchenprinzen ^ ^ hoi^"""l "l Goldruheu wühlen, aus denen V 5>N'I>- "^ "ut funkelnden Diamanten, Ru^ liz, t>rr ""' hervorquellen. Thatsächlich weilt der Nlll^ " .„''"inländischen Herrscher Phantasie- ^ dies' .^'Nicbe ""f dem edlen Strahlen- V^vl"- !^^"eu Krystalle von starten, Licht- !^ ^ d'"^"l. So hinterließ Mohamed der ^i To^ ^t)nastle der Ghnriden in Indien bei V^^'"^ ^'s Xll. Iahrhundertes, nicht »,^> „,,^ " Pfund Diamanten. Sogar hellte, in Zeitalter, vermögen die Dia- ^ !/'^icw. ^"M's den luxuriösen Bedürfnissen nicht zn genügen. Aber ebenso, Äd ,^un ' "''^)eu aus der Masse hervorragen, ^ ^Nnlil^ ^" diamanten große nnd beriihmte "t,.>nr ^ "^'" oie ihre eigene Geschichte uud ^^^'"?^bil.' besitzen. Ihre Schicksale sind ^^o <>>><>'"' ^^'sltzer eng verkuüpft, und wie °^ ^!k',l"^fbens steigt nnd sinkt, so wandern sie, >diil'^^^u"n-uch^, w die Hände von Soldaten ^d^^r ' t"lrern, oft auch Strauchdieben, nm 3'5 ^>,i, '"' Schmucke einer Krone oder eines ^ '^ä!""Ucheu. ^ H^ ""' Kiihne fiel, entnahm ein Soldat > X^'5 öl "^^' ^l!" salzen und prunlsüchtigen Z '^^N>,."^n der größten Edelsteine, der später U ''""^ Nn^'^ ^ ^"" in den Vesih eines Herrn R ^) ornnfreich ünu, von d^,N c^' l^inc« heutigen Namen der „Sancy" erhielt. MX1 lrnlrde er von seinein Besitzer nach England an die Königin Eli-sabeth verkanft, aber schon 1l>4l1 kam er mit der Gemahlin Karls I. nach Frankreich zurück, gerieth hier al5 Pfand in die Hände de5 Cardinals ^.>^izarin uud von diesem als Erbstück an Ludwig XI V. Währeud der Revollltionszeit l7i>2 gestohlen, „fand" er sich „wunderbarerweise" zehn Jahre später unter den Schumckgegenständen der spanischen Krone wieder. Später kam er an den russifchen Fürsten Demidov, der ihn für «' Heile des Vaterlandes." Als der Kaiser geendet Y ^l blößten die Generale. Stabs- und Oberofficiere ^^> und brachen in begeisterte Eljen-Nufe aus. S"" , >F der Kaiser war sichtlich gerührt, salutierte ""'"" M °" trat auf den Erzherzog Josef zu, welchem " y/^ vti Hand brückte, Nunmehr folgte ein Truppe», worauf die Mitglieder des Herrschery" > ^ Generalität und das Officierscorps den Kaiser z ^ tbore geleiteten, wo der Monarch die Hof^"'^,„M und unter den brausenden Eljen-Nufen der ""^' ^!, Volksmenge die Rückfahrt in die Ofener HoMS >„ - (Mörder, die sich selbstmord^ Zwittau entsprang ein wegen Verdachtes des ^ ^ ^ an dem Gastwirte Karl Thon verhafteter H"" g^ dcm dortigen Gefängnisse. Unter den Nufen: .,^^,i inörder ist entsprungen!" eilte ihm eine g^e z M menge nach. Der Entsprungene stürzte in em v ^ ausüben Dachboden, entnahm einen gewiss """ z^el ""' dort versteckten Revolver und flüchtete sodann ' ^M du Gasse. Als er sich von einer großen Mensch"" ^l« ringt sah, zog er den Revolver hervor und to"^ ' s«ll>, einen Schuss in die rechte Schläfe. Es """ > l^e» dass das Projectil genan mit jenem uberemstl'N' <^a bei dem ermordeten Gastwirte gefunden """s^O^ der Entsprungene mit derselben Waffe, mit der er ' ^ ^« nschoss. nun auch sich selbst den Tob gegeben "" .^bal^ Berlin wird vom 6. b. M. geschrieben: I'"<, ^i »M Mariendorf ermordete der in'den neunzig" ^>^,M seine raffinierten Verbrechen berüchtigte ^5-,^, Bobbe seine Nohnnngsgeberin und deren Ml"' .^ ^ Schüsse und Ciiche und barg sodann die ^wi ^< Höhlung der Diele. Als der Ehemann 5""'^'' ^ Bobbe auch diesen zu erschießen und verwundete ^,, ^ Bobbe flüchtete hierauf. Als er sich verfolgt sc>D. der Mörder durch einen Revoluerschuss. , Aii^ - (Eine magnetische Insel.) ^„e'^ vom Magnetberge, der auf alle Schifft, b« '" ' hat e kamen, eine unwiderstehliche Anziehung " s' /r g""^ Seitenstück in der Wirklichkeit gefunden, »nd /VOoN^ . der Nähe von Deutschland. Die bekannte Im" ^ü" in der Ostsee gelegen und zu Dänemark gehor'g. ^ fi^' als ein großer Magnet zu betrachten. Wenn cm^ ^ pe» dieses Magneten nicht so weit geht. dass er. '" ^, "" märchenhaften Magnetberge erzählt wurde. ,^»6,^ den Schiffen herauszieht/so kann der Mag'"' do">' das Gestein der Insel Vornholm besitzt, den ^5^ M'f „j anderer Weise recht unangenehm werben. ^ „ ^b^ Schiffe wird mit Hilfe der'Eompassnabel ger 9 ^ sM den Eompafsmagneten übt die Insel Bornholm ^M^ Einfluss aus. dass immerhin eine bedenkliche - ^i, von dein gewünschten Course die Folge sen' ^„e!>^. umso eher möglich, als die Wirkung ^'^l „Mii j,, Insel sich noch in der Entfernung von 1^ "' ^e ^ merklich macht. Auch eine vor Nornholm ves" banl besteht aus derselben magnetischen Suv," ^ ^ - (Auch ein literarischer P/°^s""'F Kaufmann in Cannes. Namens Vallobra. Ya^ ^ ^cz schen Schriftsteller Paul Alexis wegen s"""^^'^«> erschienenen Romanes „Vallobra" verklagt ", Diefl^Ü ihm 10.000 Francs Schadenersatz. Mehr nicht- ^oh^ scheil Romanbichier und Dramatiker, die .,^che h^ü haben, die Namen ihrer Helden aus dem AdM ^ 1« zuschreiben, sind von Besitzern gleichlautender ,^ Pl^ oft auf Schadenersatz verklagt worden? ^V» ^^^ endigten aber fast immer mit der Freisprecy" ^^^^ Erde," um wieviel mehr die stolzen Könige der Mineralwelt. Aber wenn das Verfahren auch einfach ist, so ist es deswegen doch nicht leicht. Es gibt aber Anzeichen, die erkennen lassen, ob ein Edelstein von der Mutter Natnr im Schoße der Erde geboren oder von einein wissenschaftlich gebildeten Hexenmeister im Thontiegel nnter Zutritt feuchter Luft hervorgezaubert worden ist! Tie einzige sichere Methode lässt sich nur mittelst Lupe oder Mitroskops durchführen. Es sind nämlich die naturechten ebenso wie die kunstechten Edelsteine nie frei von Einschlüssen fremder .Uo'rper. Aber in der Art dieser Einschlüsse nnteischeiden sich beide voneinander. In den Natur Nubinen entdeckt das Vergrößerungsglas an manchen Stellen ganz seine Nädelchen, die in großen Mengen zusammen-liegen und Wollen bilden, dadnrch oft den Stein trüb erscheinen lassen und seinen Preis herabdrnclen, manchmal aber auch ihm einen besonderen Schinnner vcrleihen. Toch anch in reinen Steinen finden sich oft folche Nädelchen, außer diesen auch rundliche Hohlräume, zumeist facettenartig gestaltet, die von irgendeiner Snbstanz erfüllt sind, welche das Licht starter bricht als die Lnft. Nun besitzen, wie behauptet wird, die künstlich hergestellten Nnbine Einschlüsse dieser Art nicht, sondern nur Gasbläschen. Wie der Leser sieht, siud die Unterschiede höchst unwesentlich. Glücklicherweise reichen sie für den Edel-steinmarlt noch eine lange Zeit hin, um Preisstürze hintanzuhalten. Dazu kommt, dass auch dw künstlichen Rubinen ziemlich thener sind. Auf der letzten Weltausstellung in Paris waren künstliche, von Pa-cnlier vorneführte Rubinen zu sehm, die an Schönheit uk'lfach di« nati'u-lichm übertrosfm haben sollen. Sas Keheimnis der schwarzen Oräfin. Roman von vrmanos Gandor. (Ib. Fortsetzung.) „Ei, sehe ich recht, ^ränlein 5läthe!" rief der junge Herr, offenbar angenelnn erstaunt. „Tas nenne ich ein gutes Omen! Griiß Gott! lind so ganz allein? Ach, l)llr „Jeder Mensch ist seines Mucke- ^.M. sagte der elegante Kellner, indent"" ^y" farbencn Glaces von den Händen ftl"^ ^/^'iii meine Stellung bis zum Ersten näa)>^ ^,^, ,^ getündigt und gehe nach Frankreich, "^^ >oal ^ perfect französisch zu lernen. In ^''A^che b'^c schon zwei Jahre, und der englischen^^.^^in^ vollkommen mächtig. Von Paris, wo "1" ^I ,,< aufhalten will — ich habe mir näinl'"^ >M^ Langenscheidt'schen Selbstunterricht !^" zu ^ liche der Sprache angeeignet und "'^ ^„ ^„i' nnr den richtigen Accent lernen ^ " ! , ,liil> f,„, gebe ich noch eil, halbes Jahr nach ^ ..^in^ kehre ich nach Deutschland zurück und u"^,^!l"^^ großen Hotel, wo nnr internationales p^ si'^ ",jl? lehrt, eine Stelle als Oberkellner ""-^'^ t" ' ,, lllngen, Fräulein Käthe, ich verficht ^M'l ^ Geld geschmiedet. So 'n richtiger Ob" ^ ^ ^ 'ne kleine Ministereinnahme. Es geht u ^^cl^ ^ nichts ab. Hab' mir schon ein hiU'sai^' . M'^ ,'ii! erspart, an dreitausend Marl, aber N" ^,'M' in der Lage sein, mir in einer Pl"w ^ ^ Hotel kanfen zn können." . „^» ^>^ Käthe hörte die Auslassungen ded l ^ sie, ^? zerstreut an. Von Frau Nortmann '"'^,ibls?,i,fl'' Herr Wertheim ein außerordentlich .> gü' ^>. strebsamer Mensch war und dass ^n >i"'^ trällme sich deshalb wahrscheinlich eN" ^..< aber sie begriff nicht recht, weshalb er ^ ^' allsemandersetzte. .>^e^ Taü sind ja sehr orsreulichc' A""' sie ^sstreut. ^ ^^^Ieitung Nr. 107.________________________________887___________________ 10. Mai 1901. ^!^--------------------------------------- ?"«tbun„ ^em sehen kluge Schriftsteller bei der ?^n ick ^dressbuche vorsichtig aus dem Wege ü- ^vlidn /'"^ °"b"e Weise zu helfen. Der Lustspiel-."^ü. "l 3. A. wählte die Namen seiner Personen ^ ^cht das w^"b"lMursbiichein. „Und das war auch ^ «lolion.» chlige", pflegte er zu sagen, „denn es gab ^^^welche Protest erhoben!" ^ Postverkehr der Welt. ^'lli7i?°^"eines dürfte sich zur Zeit auf weit Hn Cta.l " belaufen, .hievon entfallen auf die Ver-Ii» "ulsch, "'kn von Amerita reichlich 6500 Millionen. I?' 3t°^ ?"" Millionen. Grohbritannien 3300 Mil-!'?^'ll'o,,,/^ '^00 Millionen, Oesterreich-Ungarn " Äries "r,^uf 2°"z Europa entfallen circa 15 Mil-. ^l ^'p°'tsendungcn. h^lti/^ ^"Briefe allein stellt sich für den Ge-!^° «ntfall^ ^^p°stvereines auf rund 10 Milliarden. ^"lGiok?'°"s Europa rund «000 Millionen, und ^ ^illio,,,, '""'üen 1^00 Millionen. Deutschland über 1000 Millionen. Oesterreich-lliill ° bela.s/"""en. In den Vereinigten Staaten von M?'" (>n I ''^ ^" Betrieb der Nriefpost auf 2000 ^>Mt p «°"z Amerila Ü000 Millionen). Die übrigen ^.Ali i ^"" mit folgenden Zahlen: Asien 400. -5 >n dek ^ Millionen. ^ ^esllmm//^" ^"^il nehmen die P o st l a r t e n ^ !"lchlllnk ^""« der Vriefpostsendungen. Hierin üi/ schlich^., ".,^l Ehrlich 510 Millionen an der Spitze; ^1, 2wi /,.'.' Großbritannien mit 340 Mill.. Oester-^ss^Vii " Occupationsländern) 230 Millionen. !^"l Elbth il°""' Frankreich 57 Millionen Stück. Für ^»'^erita gellen ^'^ die Zahlen wie folgt: Europa V?'°nen c>..^' Asien 380. Afrita 1-7. Australien 'l> ^hiilti^ ^' Ehrend bezüglich der Briefe das re-^Ächc ^ »lch am günstigsten für Großbritannien V°" »nit yo ^°^> dann fiir die Schweiz mit 43. ^,"^^^. Deutschland mit 26 und Oesterreich' ^ Agende ^^" l" Kopf stellt, ergibt der Posttarten- ">nn^ -6°hle„: Schweiz 11. deutsches Reich 9. ,' ?i cnoi Desterreich-Ungarn 5; z^^en per 5kopf. ^>i? ^n,^ ^"^"' '""^ der Zeitungöbetrieb i!^>c/" werben im Bereiche des Weltpostvereines ^! ^^'se sie, Millionen Zeitungen aufgegeben, be-'!!,.^ fiinf «r>^"3en uom Auslande ein oder'transitieren. ^?'^n^ ^e vertheilt sich obige Gesammtzahl ^?^l''n 11? !^"> Amerika 1800. Asien 110. Afrila ^d! ^' 3r°^ Millionen. Es entfallen auf das deutsche ^Kn " 150 ^'ch ^^. Oesterreich-Ungarn 200. Groh-,'t^ ^en ss'i^"'^and 183. Italien 145 Millionen Zei-^„ ^" Eta < ' postalischen Zeitungsbetrieb weisen die ^. ""en von Amerita auf: rund 1500 Mil' !>^"3/ 2«' Postanweisungen beziffert sich ^ ^°l!^ ^ ^ Millionen, für Amerita mit 25 Mil-X^btita ' ^'t"er Zahl participiert Deutschland mit V'h niit ^"""t 76, Oesterreich-Ungarn mit 40. '^chli!"'t Net's MUlionen. Den größten Betrieb von ^ kn s,^ Zugabe hat Nusslanb: 17 Millionen; hier-^^'lliaid b ^wertet sich für Deutschland allein ^"^^"cu Francs. Den imponierenden Betrieb des Weltpostvereines besorgen zur Zeit annähernd 300.000 Postanstalten mit einer Armee von Bediensteten. In Europa zählt man 115.000, in Amerila rund 100.000 Postanstalten; in Deutschland sind davon circa 35.000, in Großbritannien 21.000, in Oesterreich-Ungarn 10.680 vorhanden. Deutschland hat etwa 185.000 Post- und Telegraphen-Angestellte (darunter 92.000 Briefträger und Diener). Oesterreich-Ungarn etwa 57.000, darunter 22.000 Briefträger und Diener. Local- und Provinzial-Nachrichten. Vcricht über die Thätigkeit der landwirtschaftlich-chemische» Versuchsstation für Krain in Laibach im Jahre 1900. Infolge Erlasses des l. t. Acterbauministeriums vom 22. August 1900. Z. 18.980. hat bis zur definitiven Genehmigung des Statutes, der Dienftinftruction, der Geschäftsordnung und der Aufstellung eines Kuratoriums die l. t. Landesregierung für ilrain die Administration der Versuchsstation provisorisch übernommen und wurde derselben ein provisorisches Curatorium, bestehend aus Vertretern jener Körperschaften, welche die Anstalt erhalten, zur Seite glstellt. Die Ueberwachung der Thätigkeit der Anstalt kommt dem t. t. Acterbauministerium auf Grund des mit Erlass vom 20. October 1898. Z. 22.713. genehmigten Statutes zu. Es sei hierbei hervorgehoben, dass am 24. October 1900 der Sectionschef im Acterbauminifterium Herr Ernst Oser die Anstalt mit einem längeren Besuche beehrte und sich über die Agenden derselben eingehend erkundigte. Weiters sei bemerkt, dass der ^Director der Anstalt. Dr. Ernst Kramer, vom l. l. Landesgerichts-Prä'sidium in Laibach mit Decret vom 22. August. Präs. 2009. als ständiger Sachverständiger für gerichtlich-chemische Untersuchung bestellt und beeidet wurde. Gyätigkeit der Versuchsstation. In diesem Berichtsjahre fand eine Steigerung der Zahl der eingeschickten Proben statt; während im Vorjahre 400 Proben zur Untersuchung gelangten, wurden im Jahre 1900 deren 419 ausgeführt. Die Thätigkeit erstreckte sich auf die wissenschaftliche Untersuchung der eingeschickten Gegenstände, die Ausführung von praktischen Versuchen und wissenschaftlichen Arbeiten sowie auf die Abhaltung von Vorträgen, Beantwortung von Anfragen, Abgabe von Gutachten und Veröffentlichungen. l. Untersuchung eingeschickter Gegenstände. Wie bereits erwähnt wurde, sind der Versuchsstation inl ganzen 419 Gegenstände zur Untersuchung eingeschickt worden, zu deren Prüfung über 2000 Ginzelbeftimmungen erforderlich waren, woraus folgt, dass die Anstalt im Be-richtsjahre von Seite der Bevölkerung in erfreulicher Weise in Anspruch genommen worden ist. Es liefen ein von Behörden .......72 Gegenstände Corporations......40 „ Privaten....... 307 zusammen 419 Gegenstände Hinsichtlich ihrer Provenienz vertheilen sich dieselben auf folgende Kronlänber: Kram.............402 Istrien.............? Steiermarl...........4 Kroatien............6 Die angeführten Untersuchungen betrafen das Interesse der Landwirtschaft, die Prüfung von Nahrungs- und Ge-nussmitteln sowie Untersuchungen fiir gewerbliche und industrielle Zwecke.____________________ l>) Untersuchungen für landwirtschaftliche Zwecke. Etz wurden eingeschickt: Landwirtschaftliche Sämereien . . 41 Proben ^ Acker- und Weingartenerde .... 25 „ Schwefelpulver .......18 Futtermittel ........3 Bienenwllchs........ 2 „ i Kupfervitriol........1 Probe ' Kunstdünger ........1 „ Pflanzenschädlinge ......13 Proben i im ganzen 104 Proben Aus dem Angeführten geht hervor, dass die Anstalt von Seite der Landwirte nicht in dem Maße in Anspruch genommen wurde, wie es erwünscht wäre. Mit der Controle des Handels mit landwirtschaftlichen Samen ist es schlecht bestellt; denn es wirb zum großen Theile ungeprüfte Ware verlauft. Von Seite der Anstalt find im Berichtsjahre bei Händlern 19 Proben von Nothtlee entnommen worden; davon hatten 12 Proben eine Keimfähigleit von weniger als 84 «A, barunter eine Probe nur 37 A>. und von diesen 19 Proben waren nur fünf Proben lleeseidefrei. Von den von Parteien eingeschickten Rothtleemusttrn waren drei Proben ameritanerverdächtig und enthielten nebstbem Kleeseide. Es sei hierbei bemerkt, dass in Kram selbst das sogenannte „Gesiebsel" in größeren Quantitäten in den Handel gebracht und selbst von landwirtschaftlichen Fachzeitschriften der. Landwirten empfohlen wird. Die Untersuchung von Aäei- und Weingartenerde er« streckte sich hauptsächlich auf die Bestimmung des ttall« gchaltes und in einigen Fällen auf den Gehalt an Phosphor» säure und Kali. Die Prüfung von Schwefelpulver betraf in allen Fällen die Bestimmung des Feinheitsgrades. Von 18 untersuchten Proben hatten 4 Proben 46 bis 58, 4 Proben solche über 70 und die übrigen 66 bis 68 Feinheitsgraoe nach Chancel. (Fortsetzung folgt.) — (W 0 hlthätigteits - » azar.) In der gestrigen Notiz über den am 11. b. M. stattfindenden Wohl» thätigteits-Bazar sind die Namen einiger mitwirkender Damen aus Versehen ungenau angegeben worden; dieselben sollen richtig lauten: Contessa Ida Belli. Frl. Ellinor Vot, Frau Melitta von Gast ei «er, Frl. Elsa von 5tastl. Frl. Vera v. G r e s s l. Frl. Marie v. G r e s S l. — Mas den Glüctshafen betrifft, so theilen wir in Richtigstellung der gestrigen Notiz mit, dass einerseits Pakete von 10 Losen zum Gesammtbetrage von 5 Kronen erhältlich sind, wobei aus jedes Paket ein sicherer Treffer entfällt, wäh« rrnb anderseits 2000 Einzellose ü 20 k zum Verkaufe ge< langen, wobei auf 100 Lose ein Treffer kommt. — (Pensionierung.) Der Pfarrer in Lees, Herr Friedrich Hudovernig, wurde über eigenes An» suchen in den bleibenden Ruhestand versetzt. Am 18. Juli 1820 in Nadmannsdorf geboren, wurde derselbe am 27. Juli 1843 zum Priester geweiht und hat während seiner fast 58jährigen Dienstzeit in Kronau, in Laibach (als Katechet), in Egg ob Pobpetsch, in Krainburg, in Rau (Aezirl Stein) und zuletzt in Lees gewirkt. —u. — (Kroatische Lehramtszöglinge in Laibach.) Morgen mittags werben 20 Zöglinge der Lehrerbildungsanstalt in Agram unter Führung von vier Professoren in Laibach eintreffen. Dieselben sehen übermorgen ihre Reise nach Abelsberg fort, um die dortige Grotte zu besichtigen. Von Adelsberg aus begeben sich die Ausflügler nach Trieft und Venebig. — (U n e n t g e l t l i ch e I m p f u n g.) Ab 23. d. M. wird jeden Donnerstag um 2 Uhr nachmittags im grohen Saale des „Mestni Dom" unentgeltlich geimpft werden. ''',? lelbst "widcrw der junge Mann und V>ch """Gt m dü> Vnlst. „Ich bin sicher, ^D "5 , a M ^llhron l,'in aoinachtcr Mann sein "" mM'nchm^ Vewnsöt- 'V "Nch ,^/^lmld ist ^ a„ch „ichl leichtsinnig ^t'6>vei > , " ^hit nach einer LM'nsMährtin U'nrdcn alk'rdinn5 noch bis znr i>k."^id' "UN"', doch da5 schadet ja nichts ! !^>"" nl,?>- ' ' iuna.1 jedenfalls lann ich meiner i!V>'r 5n"'" "uolömmliche Eriswiz nnd eine V^^!""'''a ^sicherte Znkunft bieten. '5?' 'v»l,^ l " '^äthe, ich könnte in jeder an- '>?"' a, senden Vnraerfmmlie ald freier ?i>i ll'lw,'^n und bin newiss, daft ich mir "'' ^'n ,h '' '""-de, "der ich habe Sie nnn ein- '^ x^r,,' ^ ^'schlössen. Sie sehen nnd mich in ^d,"l,^^u"^r,no. Und ich habe ehrliche Ab- ^i^'^rli.,!^ wie aesant, heiraten nach Al> ,,^>^filr l"5 M,'i Jahren, nnd bi5 dahin ^y,'>brit di ^'"' daso Sie feine Noth leiden. V^.,/^en Eie nlc- meine uerlobte Vrant .^'il,t lvr^>, s '""'^' Tu' l" "M'm Nestanrant '^s" T>r s,l,M'", hm - aber Sie sa^en ja ^,^t "llz^!".N"nz uerstnmmt - Sie dürfen ,'>!, schlich "'"den sein. liebes ^läthchon!" ^l '" rrsi ' " l>täthe über diesen ehrenvollen ,,.,<7 t?m, "' beinahe bestürzt, daso sie im l ^>„ ^ /ntwort sand. l ^^X'ir, ">lch^> fragte sie endlich. „Mich > ;, V"'2 n ', "" Herz! Wen anders? Ihre Z "">>,' ^ '.'^ culsMcm. Sie sehen, das ist die M ">'k„ ^M nnch G^ und Gut wot. Aber Ter junge Mann hatte sich erhuben nnd war nahe an Käthe herangetreten. Er versuchte den Arm um ihren Hals zu legen, aber bei seiner Äerühi-ung ram Plötzlich i^eben in die Gestalt de6 jungen Mädchens Mit einem Satze sprang sie auf und an Jean Wertheim vorüber. „Rühren Sie mich nicht an, Herr Wertheim!" sagte sie zitternd. „Sie mögen es gut mit mir meinen, nnd gewiso ist e5 auch eine Ehre für mich, das5 ein Mann mit Ihren Anosichten nm mich wirbt, aber ich dente nicht an^' Verloben nnd Heiraten. Ich mag noch nicht daran denten!" setzte sie energisch hinzn, ald der Kellner ihr ins Wort fallen wollte. „Äitte, sprechen Sie nicht weiter, es würde leinen Zweck haben!" „Aber Sie wissen gar nicht, was Sie sich ver« scherzen, indem Sie meinen Antrag zurückweisen!" stieß der junge Mann hervor. „Ein Mädchen Ihres Standes — eo ist ja tanni zn glanben!" „Meinen ,Stand' lasse ich nicht schmähen!" sagte >täthe, nicht ohne eine gewisseHoheit, die ihr gut stand. „Ich arbeite, und ehrliche Arbeit ist teine Schande. Wie gesagt, Ihr Antrag ehrt mich, aber ich nehme ihn nicht an, weil ich mir lein Glück davon verspreche. Ich hege teine Neigung für Sie, folglich t'ann ich auch nicht mein ^eben an das Ihrige t'ettcn und mich Ihnen in irgend einer Art nnd Weise verpflichten. Las müssen Sie doch selber einsehen." Der anfangs mahlos erstaunte Aufdruck in dem blassen, nichtssagenden Gesichte des jungen Mannes verwandelte sich, während Käthe sprach, allmählich in einen bösen, brntalen i^ng, der dem sonst ziemlich regelmäßigen Gesichte den Stempel einer niedrigen Gesinnung aufdrückte. ^ ,. . . ..Also ein Korb! Ein nchllyss Korb!" rics or nut nervösem Auflachen. „Das ist kostbar! Die Tochter der »schwarzen Gräfin', die Lumpenlatrine, die Schnapscomtesse schlägt meinen Antrag aus — meine Werbung! Vin wahrscheinlich nicht gut genug! Warten vermnthlich ans einen Prinzen, der die hoch» geborene Comtesse heimführt! Wünsche Ihnen Glück dazn, hochedlec« Fräulein! Möchten Ihro Gnaden sich nur nicht verrechnen. Sprechen uns noch einmal wieder, so nach sieben oder acht Jahren, und werden dann einmal sehen, ob die gnädige Comtesse dann nicht alle zehn Dinger ansstreckt nach einem wohl' sitnierten, angesehenen Hotelbesitzer. Dann aber dcmle ich ergebenst!" „Pfui, Herr Wertheim," sagte Käthe entrüstet. „Ihre höhnischen Nedensarten sind absolut nicht am Platze — oder doch vielleicht. Sie zeigen mir dadurch deutlich Ihreu Charakter und beweisen mir, wie recht ich hatte, Ihre Werbung abzulehnen!" Damit war sie anch schon an dem wuthstöhnen' den freier vorüber und eilte zur Thür hinaus, um dranszen in dein engen, ewig dämmerigen Gange, in dein zwei Personen taum nebeneinander hergehen tonnten, in der nächsten Minute einer von der Straße herkommenden Gestalt fast in die Arme zu laufen — der Gestalt eines Mannes! „O, Herr Verthold! Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen so in den Weg laufe!" stammelte Käthe, in dem ihr Entgegenkommenden zu ihrem höchsten Er« slaunen ihren ehemaligen Lehrer erkennend. „Aber ich komme ja gerade deinetwegen hierher, Käthchen," sagte der alte Mann freundlich. „Ich wollte dich besuchen." ...Mich?" (Yychetzung solzH ^ Laibacher^Zeitung Nr. 107. _______ ___________888________ M^i ^ — (Heilige Messe.) Das Arbeiterpersonale der Firma Max Samassa veranstaltet Sonntag, den 12. d. M,, um 8 Uhr früh in der Filiallirche Zu Oberrosenbach eine heil, Messe, zu welcher die Veranstalter alle Freunde und Vtlanntcn einladen. — (Der Wohnungswechsel im Maitermin) erwies sich heuer als mittelstark. Im ganzen haben 52 Familien und circa 50 Einzelparteien ihre Wohnungen gewechselt. Der Mangel an mittelgroßen Wohnungen ist noch immer start fühlbar. x. — (Zum Fremdenvertehre in Laibach.) Die Zahl der im abgelaufenen Vierteljahre in Laibach ein-gctroffenen fremden Gäste übersteigt jene der gleichen Periode in: Vorjahre um 22l). x. — (Der Circus Varnum «kNailey) wiid am 30. d. M. in Laibach zwei Vorstellungen veranstalte», von denen die erste um 2 Uhr nachmittag», die zweite um 7 Uhr abends stattfinden wird. — (Desertiert.) Der beim t. und t. Infanterie-Regimente Nr. 17, Freiherr v. Milbe, dienende Infanterist Alois Strubelj aus Metnaj bei St. Veit. Bezirl Littai, ist diesertage aus seinem Stationsorte Laibach entwichen. Nach seinem Aufenthalte wird geforscht. —ik. " (In E r t r i n tu n g s g e fa H r.) Gestern nachmittags spielte am Ufer der Laibach am Franzensquai der 12 Jahre alte Knabe Milan Veliavrh. Beim Spielen erlitt er einen epileptischen Anfall und fiel in den Fluss. Der Geschäftsführer des Beamten-Consumvereines, Leopold Fu-gina, sah dies und sprang dem Knaben nach, um ihn zu retten, tam jedoch selbst in Lebensgefahr, da ihn die Kräfte beim Schwimmen verließen. Er und der Knabe wurden nur dadurch gerettet, dass der des Weges gekommene Postbeamte Franz Ambroöiö dem Fugina einen Stock reichte, welchen letzterer ergriff, worauf er sammt dem Knaben ans Ufer gezogen wurde. — (Für Ja gdin tere s sen ten) hat der Ver-wallungsgerichtshof Ende voriger Woche eine bemerkenswerte Entscheidung gefällt. Während bisher die Praxis bei Feststellung der Iagdgrundcomplexe in der Richtung platzgegriffen hatte, dass Väche, gleichgiltig, ob private oder öffentliche, eine Trennung des Grunbcomplexes nicht herbeiführen, hat der Verwaltungsgerichtshof jetzt entschieden, dass Privatbäche die Iagdgrunbcomplexe unterbrechen. Da in den Alpenländern die Bäche zum großen Theile im Eigenthume de5 Forstärars sich befinden, also Privatbäche sind, so dürften infolge der angeführten Entscheidung sehr viele Icgdgrunbcumplexe zur Trennung gelangen und die Gründe den Gemeindejagden zufallen. — (Promenadeconcerte in Krainburg und anderes.) Man schreibt uns aus Krainburg: Die hiesige sehr rührige Feuerwehrlapelle hat schon im abgelaufenen Jahre ihr Können in den Dienst des öffentlichen Vergnügens gestellt, indem sie — etwas in dieser Form für Krainburg Neues — regelmäßig öffentliche Promenadeconcerte veranstaltete, welche stets die Elite von Krainburg und überhaupt den Nieberschlag aller Kreise anlockten. Auf diefem Wege will die Kapelle auch im laufenden Jahre fortschreiten, denn für den kommenden Sonntag ist das erste Promenadeconccrt mit folgendem Programme angekündigt: 1.) Novotny. „Oesterreichs Ehr". Maisch; 2.) Krauß, „Frühlingsstimmen", Walzer; 3.) Ertl, „Treue Liebe"; 4.) Horn, „Im fröhlichen Kreise", Potpourri aus slovenischen Liedern; 5.) „Öj Vanovci" von Eisenhut. — Durch alle diese lauten Rufe wird vielleicht der Mai, bcr bisher nur seinen Vater April copiert, sich bewogen fühlen, sein altes Renommee wieber herzustellen, umsomehr, als sein Beginn in Krainburg schon officiell gefeiert wurde: am 8. unternahmen nämlich die Schüler des hiesigen Gymnasiums ihre frischen und fröhlichen Maiausflüge nach allen Wind- und leider auch Regenlichtungen. —in— — (E inbru chsdiebstä hle.) In der Nacht vom 3. auf den 4. b. M. wurden in vier Häusern in kmarona, Gemeinde Savenstein, Einbiuchsbiebstahle verübt. Die Diebe hatten es zumeist auf Kleidungsstücke abgesehen, liehen aber auch Gelb und sonstige Utensilien, die ihr Wohlgefallen erregten, nicht liegen. Der Gcsammtschaden beziffert sich auf 122 X. Die Diebe banden auf den Thatorten die Zimmer-thüren von innen derart mit Stricken zusammen, dass dieselben nicht aufgemacht werden konnten und die Leute morgens durchs Fenster ins Zimmer steigen mussten. Thatverdächtig erscheint eine aus mehreren Männern bestehende Diebsbanbe, welche im Bezirke Rann wiederholt auf ähnliche Weise Diebstähle verübt hat. —c?. — (Diebstahl.) Am 4. d. M. kam zum Hafnermeister Appe nach Kanbia ein durchreisender Hafnergehilfe, angeblich aus Karlstadt, welchem Herr Appe die Uebernach tung im Gehilfenzimmer gestattete. Nachdem der Bursche am nächsten Morgen um halb 5 Uhr fortgegangen war, btmerlte man, dass er dem Gehilfen Josef Klemen^i^ eine silberne Taschenuhr mit gelbem Zifferblatte und einer ein-fc.chen Silberlette im Werte von 26 X entwendet hatte. Der Dieb, welcher sich höchstwahrscheinlich gegen Laibach begeben hat, ist ungefähr 20 Jahre alt, von großer Statur, ohne Schnurr- und Backenbart und hat an der linken Halsfeite ein nahezu Handteller grohes Muttermal. Er trug Stiefletten, einen Havelock und niederen, grünen Hut. —o— — (Der Marburger Unter st ützungs-Verein für entlafscne Sträflinge) bemüht sich, einen Anfangs Juni zur Entlassung gelangenden ^jährigen Schützling als Tischlerlehrjungen unterzubringen. Derselbe ist ein kräftiger, fleißiger Bursche und verspricht auch i.' Zukunft ein tadelloses Leben zu führen. Nähere Angaben gibt die Vereinsleitung. — (Oeffentliche Gewaltthätigkeit.) Am verflossenen Sonntag abends gab es in dem nächst Littai gelegenen Dorfe St. Martin verschiedene Ausschreitungen, nxlch« sich die Vursch«n aus St. Martin und dem Nachbar-dni« Ml« zuschuldn lvmm«n Uch.n. Dk Vursch«,,. ytgtl, 20 an der Zahl, schrien und johlten den ganzen Abend. Als die dort anwesende Genoarmecie-Patrouille die Ruhestörer zur Ruhe verwies, wurde sie von denselben mit faustgroßen Steinen beworfen, ohne indessen getroffen zu werden. Da die Burschen weiter excedierten, musste endlich die Patrouille zur Verhaftung derselben schreiten. Es gelang ihr, zehn Burschen zu arretieren, während sich die übrigen flüchteten. Die Haupiräbelsführer, die als Raufbolde und nächtliche Ruhestörer berüchtigten Brüder Rupar aus Ustje, mussten, da sie sich der Escortierung nach Littai widersetzten, gebuu oen, auf einem Wagen dahin transportiert werden, — üc. — (Eine allgemeine Schlägerei.) Iu der Nacht zum 29. v. M. gegen I Uhr früh entstand bei einem Gasthause in Untergörjach zwischen neun Burschen ein Rauf-handrl, bei welchem Johann Slivnil und Georg Por Stichwunden erhielten, so dass beide bettlägerig sind und Por lebensgefährlich verletzt erscheint. Die muthmahlichcn Thäter wurbeu dem Bezirksgerichte Radmannsdorf eingeliefert. —1. " (Verlöre n) wurden im Innern der Stadt eine goldene Damenuhr und eine goldene Uhrtettc mit Anhängseln im Werte von 90 X. — Auf dem Wege vom Unter-krainer Bahnhöfe durch die Karlstädterstraße. Floriansgasse bis zum Alten Markte verlor eine Dame eine silberne Damenuhr. — (De r L a i b a ch f lu ss) ist an den letzten Regenlagen um 0'80 Meter über das Normale gestiegen. x. — (Im städtischen Volks bade) wurden vom 28. April bis 4. Mai insgesammt 501 Bäder ab« gegeben, und zwar für Männer 420 (davon 287 Douche« und 138 Wannenbäder), für Frauen 81 (davon 10 Douche-und 71 Wannenbäder). Theater, Kunst und Literatur. — («Neueste Erfindungen und Erfahrungen») auf den Gebieten der praktischen Technik, der Elektrotechnik, der Gewerbe, Industrie, Chemie, der Land- und Hauswirtschaft «. xxvit. Jahrgang (A. Hart« lebens Verlag in Wien), Pränumerationspreis ganzjährig für 13 Hefte franco 9 «. Einzelne Hefte für 72 l» in Vriefmarlcn. Diese Zeitschrift dient ausschließlich der Praxis. Ihre Mittheilungen, die sich über alle Berufs» arten verbreiten, bestehen in prallischen, zuverlässigen und leicht ausführbaren Anweisungen, Arbeitsverbesserungen und Neuerungen aus technischem und industriellem Gebiete. Besonders wertvoll sind die zahlreichen Anweisungen zu neuen, lohnenden Erwerbsarten. — («Der Stein der Welsen.») Das vorliegende 22. Heft enthält eine Darstellung der Bienen-voller und ihrer Wohnungen im Umfange von zehn Quartseiten mit 27 Abbildungen. Interessant sind die Abhandlungen über in Stahl geschnittene Arbeiten (6 Abbildungen), über die Flieh- oder Fluglrast (2 Figuren), über optische Anomalien des Auges, den Diamantoistrict Diamantina in Brasilien usw. Nebenher laufen Mittheilungen aus dem Thierleben und der Pflanzenkunde, der Natur- und Völkerkunde, dem Verkehrswesen, der Hauswirtschaft, geographische Schilderungen (Ceylon, mit 4 Abbildungen) usw. «Der Stein der Weisen» (A. Hartlebens Verlag) behauptet mit vieler Umsicht und unbestrittenem Geschicke seine Nolle auf populär-wissenschaftlichem Gebiete. Ein Heft in Großquart, 32 Seiten umfassend, das halbmonatlich erscheint und zwischen 30 und 40 Abbildungen enthält, lostet 60 b. Geschäftszeitung. — (Monatlicher Vichmarlt in Laibach.) Auf den vorgestrigen monatlichen Vichmarkt wurden, da eben am vergangenen Montage der Iahresviehmarkt abgehalten worden war, nur 117 Pferde und Ochsen, 35 Kühe und 14 Kälber, zusammen daher 166 Stück, aufgetrieben. Ter Verkehr war mittelmäßig, da er sich nur mit heimischen Käufern abwickelte. — (Viehverladungen.) Im Lause des verflossenen Monates wurden auf den Bahnstationen Nu-dolfswert, Treffen und Großlack verladen: 87? Schweine, 12 Kühe, 1? Kälber, 6 Stiere und 42 Ochsen. Die Ausfuhr fand nach Vendeln im Fürstenthume Lichtenstcln, Bludenz, Innsbruck, Laibach, Sesana, Asch in Böhmen, Cilli, Adelsberg, Gottschcc, Chodan, Divaöa und Weichsel-bürg statt. —o— Telegramme des k.k. Nlegraphen'Eorresp.-Zureaus. Rcichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 9. Mai. Nach Verlesung des Einlaufes und Beantwortung von Interpellationen durch den Unterrichtsminister geht das Haus zur Tagesordnung über, das ist zweite Lesung der Vrantweinsteuer-vorlage. Abgeordneter David Nbrahamowicz er« stattet den Bericht des Brantwemsteuerausschusses. — Im Einlaufe befindet sich ein Antrag des Abgeordneten Ofner, betreffend eine entsprechende Fassung des H 14 des Staatsgrundgesetzes und des Artikels 7 über die richterliche Gewalt, serner eine Interpellation der Abgeordneten Eisen told und Herzog, betreffend das Vorgehen in der deutsch-österreichischen Literaturgesrllschaft. DerUnterrichtsministerbeaM^^, anderem eine Interpellation der Abgeoldw ^ zu Hauck und Genossen über die ""'""' 5^ lassung eines Mittelschulsnpplenten ">E ^. ^ von Kornblumen im Knopfloche und .^M sich der in Rede stehende Fall auf e^,^stB' Supplentcn der Mittelschule in einem !"' j r^ lande bezieht. Dieser Suppleut sei E"? ^ M niit einer Kornblume im Knopfloche n ^ ^ gekommen, habe jedoch sofort der My'"^le!' rectors, nicht mit Kornblumen '",'.«d^< kommen, Folge geleistet. Dessen Austritt a> , ^ bände der Anstalt stehe mit dieseni Me''^^", Zusammeuhauge. Derselbe habe M. «M 1" geprüft war und daher nur fiir "" ^iI< werden konnte, bei einer neuerlichen^»« ^, ^c^ Stelle um dieselbe uicht beworben, ^l"' Z^ einenl Disciplinarausscheideu desselben an ^^ wegen Tragens vou Korublumen nicht ^ ^ Nach längerer ruhiger Debatte "" haebH Handlung über dieVrantweinsteuervoNag' ^^ Am Schlüsse der Sitzung beantwortete °" ^M Vertheidigungsminister dle^Del^ Kl 0 fac' inbetreff des Selbstmordes ^ ^ ,^ nister theilt dem Hause in eingehenoe^^ M, ganze Actenmateriale mit, welches 'M^F' Ministerium übermittelt wurde, und g^H,M°.> sultate, dass Zilag thalsächlich "ne" ? ^, H commando und Colonialtruppen s" ^r ^ <> wobei ersteres zurückgeworfen lrmroe- ^^t ^ -telegraph wurde in der vergangen"' ^, V> timer, und zwar in der Nähe oeri kürzlich, durchfchnitteu. Die Vorgiinge in ^hi«"' ,isi^^i Paris, 9. Mai. Der Sprache als obligaten Lehrgegensl"' M höheren Cmse d r Mli' <^ ^ , Hotel Stadt Wien. ^bact?r''n?^^bach, Kfm>: v. Spinler, Ingenieur, i- l M,^..s' '^'"'. Wanisdors. — Hassmauova, Lehrerin, ^7'^injn ,^7 .Uppel, Cantor, Private. Bndweis. -l^ ' ^aer^ ^'""lwilliger. Graz. — galaduchi^, Vahn-H^p°ch ^ - Vernheim, Kfm., Zürich. - Meier, ^^°ttl^^ Ku^a"^, Vesihcr. Pobgora. — Brauner, lW^'^e i?,^ ^Wandler, Alt, Beamte. Viseich (Mähreu). 'i'H ^l«re, '^"' ?lelih, - Dr, Russ. Landtagsabgeorduetcr: HH.7. Ädlcr ^^lanl. H"">. Laug. Wiuller. Gelinger. ^',',! 3ol,n's^lrsinsser. Mayer, Ksite., Wieu. — Peöea, <^'e H ^'«°ns. - Bock. Ksm., ,. Frau, Troppmi, l<)>!,« l <>°"' ^ Kühn. Ullich. Private, Prag. -> Ft, ^oia ""'pt'l'ann, Trieft. — Schafrat, f. u. k. Ober-^^n. «I^Hccht. itfm., Linz. - Elias, Ksin.. Budapest, <^^"'"cr, Wrz. ^. .^cht, Kfm.. Brunn. - llovraim. 'W^ li Verstorlicne. ?'"s!l^ °''Dorothea Ilersic, Pslünbnerin. 79 I., ^1?' !<.w. ^""smus. ^^' ^Vo^/' ^"ula Kavtic, Private, 35 I., Sallocher- 3)ll«. ^^--^ ^^ — ^HMe Beobachtungen in ^ibach. ,^<^"-'d'2 m. Mittl, Luftdruck ?W 0 mm !« W l;^ «w. !..^.,.^^ l^s^b. ^^I^b S. mäßig bewiMl '^^«^^'" NW. schwach heiter ^,^«^«. .^^ 8-L SSO.'schwach," Nebel ', ^1 ^, °l Tau v^2« Knüttel ^" gestrigen Tenlperatur 12 8°. Noi- '^>^^r Redacteur: Anton Funte k. ^?> Keine Reise, leine Land-i^l? filr »8 ^'!^"l Apparat - das sollte gegenwärtig ,5 ° l'^eile,, - ^ienigen sein, welche aus der dumpfen !>,! ." leicht!!! d'e herrliche Frühlingslaudschast. Im Hin-^!^, l'nd, a "f "'. bequemen Apparate, welche gegenwärtig «>,W>tte>, ,^. ^ einfache Haudhabnnq derselbeu ist das bei weiten, nicht mehr mit so vielen hch^r näher '"upft wle in früheren Jahren, und wer .^,^l,u., «."'""leren will. dem empfehlen wir einen ^ dh° llrr), H.!"of..Mauufactur für Photographie 3l. Lechncr 7^^°dln5'" > Graben 31, wo eine reiche Answahl ? °i>t ^">u m^ "^"'"en ,^u besichtigen ist und Auslünfte ^'^eni cv, M eriheitt werdeu. 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Die «otlermig sämmtlicher «lctten und der «Diverse» Lose» versteht fich per Stück. ^l,h '/""«schuld, «elb war, X^"«ß"»^,l.«^ "U' «1-. lV^^^' - . <»a- 48»- »elb Ware Von» Vtaalt znr Zahl»»« ü>en»V«»«»t <«le«b.'Prl»«.' vbl< V. i°/, ab »0°/»...... ll4 7« tl°-?^ »67« «orarlbergcr Vahn, «m. l8»4, tb«v. Vt.) Vilb.. «°/, . . , M'2<1 S? »l, ztaatsschuld d»r zlnd»r d»r ungarisch«» Aron». »°/» ung. »oldrentt p« «äffe . tl? W 11? 8« dw. bto. ver Ultimo . . . . N? uo 11? ua 4°/> ott>. Rente sl. . . . lao K> l0i -dto. Etllllt»°Obli<,. (Unz. 0llb.) V.J. 1878....... N»?ül1»7b bto. Vchantreg»l°»bles.^)bl<«. . S« 4ö lu" <ö dto.Prüu,.«.k1U<,fl,-»lX)Kl. 17i»0 17>» ^ dt«. bto. l^ 50 sl. - 100»r. l?4 7ü »76 7ü Thelh.«tg,.Uose 4«/, . . . . 14l 3» 14» »l> 4"/» unzllr. «lanbentl.. «jähr. Verl. 4°/» , 9» — lao — <8pa«llffe,i.«>ft..»U I.,verl.4°/, S8»z »»W giftnbahN'Pllorltäl»« Gbligaliun»«. sserdInal>b3»Norbbahn Gm. 1886 S? 80 S8 L!) Oefterr. Norbweftbahn . . . lo? 7U 108 ?o Ltaatllillbn ^...... 424b»—-— Eüdbahi, «^ 8°/» verz. I»nn..Iuli »48 w 34ö 1>1 dto. l» L°/°...... l«Z SU Ili4-kN U»«.>aal!z. Vayu..... 10« . 106 80 4°/, Unterlralnei Nahnen , . ^ .^ —.. Dlv»rft los« (per Gtüll). ««fzl»«llch« Lose. »«/, Uobentreblt'Lose «km. »S8U z>5n — l!»ll — 8°/« .. ,, 0 bothen »ltuz.lltst. »es., v.lo ft. 49 «b bo iü ,, ,, ung. „ „ 5sl. 85 .zH »u»ü Nudolph-Lose 10 sl..... 58 — «^ - HlllM'llol« « fl...... z, ü» »«.'' »aibach« l>«lt...... b» 75 ü» 5U «elb Ware «etlen. Hran»port»Vnt»r« n»hmnng»n. «usfig°Tepl. «lsenb. «X) sl. . »«00- »i!»0' «au» u, Vetrieb«>«es. f. st«bt. Strnhenb. in Wien lli. X . »6« — 2U3 K0 »to. dt°. dto. ll», v . , »l»^- 260". Wl>m. Nordbahn 150 sl, . . 441— 444'- VuschtlttMder Eis. 500 fl. IM, »UW- »10» dt«. bto. ^llt, U) »00 fl, . N»1- 1127' Donau «Dampfschlfsahrt« » es, Oesterr., 500 sl. «««. . . 843 -. 845- Dur-Nobenbllcher «,°B. 400 ltr, 610 — «14- ^erdiliandz-Nordb. 100Nsl.«W, 6üw Ü2ö3 Üemb.»>'!lttsenb." »ssellschaft 200 sl. G. . . . »4» — 545 - «loyb, Oep., Trieft, 000 sl.«W. »11- - Sil» - Otsterr. Norbweftb, »00 sl, V. 488 äli 4W 50 bto. dto. lUt. «) 200 sl. <3. bii — bi» — Prag.Duler «listüb.ioafl, abzfi. 180- l»3- «taatlelsenbahn »00 sl. V. . . 6Sl z»b 69» «b <3übbal)t! 200 sl. E..... »z-. »l> - «übnorbb. «erb.»«. »00 sl. «W, »?9'b0 «61 l.U Tramway<««s., ««ueWr,, Prio^ rttat».»cri«n loo fl. . . . 160 - 170 - Un«>Halt,. »- —>- z««K«. «Ngl«°Otfi. VllNl l»0 fl. . . »80 KN »81 t»0 Ällnlvecein, Wiener, »W N. . 4W 60 491 ül> V°bcr,°«nst,, Oesi., «)0 fl. E 93? — »4« — l,, »0« sl. . 700 - 70» — Depositenbank, «llg,, »00 sl. , 421 - 423' - «comple-Ä«!., «breft., L00 N, l».;,»- l«7ä Gtro«u.«af1euv,,Mentl,«UOfl, 48Ü-— 48» - Hyp«lhtlb., vest., lwa fl.«O°/,« l»4 — lW — Veld W»» LHnd,rbane, 0eft,. 200 fl, . . 417 lib 82 - b»5 — «. l«0 - IS4 — Ulestiiacr Vrauerei 10a sl. . . z«4-. »»»'00 Montaii'VeleMch,, Oest.»alpine 47l «ü 472 ilb Prager !°Ii,d.-«cs. 200 l. »8,2 1L20- Halao°Tarj. Otelnlohlen 100 l. 60^ — «04 — „Echlüglmllhl", Papiers. 200 ^. 270- 290 — „Lteyrerm" Papierf. u. «,<«, »44 o0 »47'— Trisaller «ublenw.'Gei. ?0 sl. 4t0 — 4ti» — WaNtnl.>«.,0tft.!!,Men,10U l. ,W'— l»8 — Wll«gon«UcitM,ft., «ll„,, lnPeft, 400 Kr........ «015 «03» «r. «ougeselllchaft «00 sl. . . ,b» - ,l>4 — Wlen«lb«r«tl H«t»»I»«ct<,n<«e!, ?c» 90 ?^ ^1»«« •*l*M1!»r'«'»««» l'rlorllttutn, Aelleu, B»nk- und -V7-«cü«lex-G»-««clxAft *i»n»n>............»>»miu - im............1......>n»iinimi Privat-Depots (Safe-Deposit«) >»fdtwn rw l«-El»tH« f B*tt»4wrw»- wi«Hi ¦¦>!.______ ~ (•) I ^ ll^fJl?ljhig? Venonder sucht 1 ^A * al rma mit grossem I ^ Roth« * &lz«obiet- (176?) I ^>iCo-> Budapest V., persecter Buchhalter, deutsch-slovenisch-italienischer Correspondent, _^^ m^"* luoht Posten. ~^|m Anfragen an die Administration dieser Zeituug unter «Z. 17(58.» (W) 8--1 Zwei sohön möblierte Mouatzimmer mit separaten Eingängen, sind sofort, even-i tuell für später, zu vermieten. Anfragen unter «A. B. 800» an die Administration dieser Zeitung. (1769) 2—1 Verloren. (177S) . Gestern, den 9. d. M., nachmittags verlor ein Fräulein auf dem Wege von der Petersstrasse bis zum Hotel Elefant eine goldene Uhr .sammt Kette. Der redliche Kinder wird ersucht, selbe gegen gute Belohnung io der Administration dioser Zeitung abzugeben.