echrtftltit-iz: «-»«»»gaff» Kr. » IN,»»"»«: Ufli* Mt Im i)w »n Sei» «- ßtirt-«Pl —» 11—'* n*r ttrn. nnwRlofe «ta- Mnefi m«i »rrtltTflitt^t. Intil xli|S «je» nü t-ie ftetBaltkag >a*U|. I« .trutttc w»i»°q»»d £«iuutIM| m«igrn«. MMratfafrn'Haiil* »OUI«. tfencndnng: ?t»tba»«lgasse vtr. I (?i»cart H»»«.) Br,ufi«dc»iozll»gr»: fm® kt< V«ß tqvgnit VinkllUiil ... X f'M -IlMna » »— »»iqZldrt, . % \JH» ?Ik 41 It I nit AuftrII»»» II» (tii: vioiiatlich . . . . K l'to Wirttefen! Und auch euch nilt unser Herold«ruf, die ihr euch Führer de« deutschen Volke« nennt in Süd» marklanden l Auf euren Schultern lastet schwere Verantwortung! Jeder Fehltritt, den eure Vor« gänger in verflossenen Jahrzehnten getan, jede« Versäumnis, da« damals stattfand, e« rächt sich heute an unserem Volk«lum al« schwerer, sortge« erbier Fluch. Wir alle tragen an der Last der Erbsünde deutscher Lässigkeit mit vielem Mühsal. Unsere Zeit muß gleiche Fehler meiden, durch doppelte Anspannung von Geist und Leib da« Uebel sühnen, da« un« al« Erbteil ward, und seinen Druck zersprengen! Da gibt e« nun kein wohlige« Au«ruhen, kein süße« NichtSlun für euch I Die Arbeit ruft, der Kampf begehrt sein Recht. Ihr seid die Führer, erkoren von den Männern eure« Volte«. Führt e« hindurch durch alle Jrrsale und Gefahren zum Siege! Tic aber, «ein deuische« Volt in der Süd» mait sei nochmals da« ernste Mahnwort: Hinweg den Zweck, hinweg den Zweifel! Klar fei dein Blick trotz Höll' unv Teufel l Fest fei dein Schritt auf hohem Pfad, Zertreten fei die Dracheusaal! B. W. Sonntagsplauderei. Wild unv frei streicht der Septemberwind über die bläuen Berge, durch da« einsame Tal und die lichterwerdenden Baumwipsel; lose Blätter wirbeln vor ihm her. glitzernder Ma>iensom«er zieht auf snue» Fittichen mit ihm. Sein Aiem ist herb ge» worden, die Blumen zittern vor ihm und hallen chre flatterigen, welkenden Blüien fester, um noch »miß« Stunden spätsommerlicher Schönheit zu rettn. So manche der bunten Kelche haben sich erst a»sgetan, uneingedenk, daß der Sommer ver» sauten ist. — und die Vogellieder verhallt sind; ran sehen die blassen Spätlinge bang über die leeren Hänge und der Wind saust frisch und scharf daher, eine Winterahrung mit fich tragend. Die sch-rlachnen Koralle»büschel der Ebereschen tanzen auf und nieder, in den langsam fte>be«de« Zweigen rauscht und knistert e«. Jede« Blättchen wehrt sich gegen da« Scheidenmüssen — der Himmel ist so ties und klar, Tag um Tag steigt vie leuchtende Gorwe wieder auf und leuchtet wie über oll da« vlüden und Glühen. Reich und bunt, färben» sprühender al« selbst der Hochsommer, verschimmert et von alle» Wegen und Stegen. Der flüchtige Ko««er ist weiter gewandert, aber da« satte, reife &>ld der »ehren, der dunkle Purpur sonnenheißer Trauben, die Smaragdsarbe üppiger quelldurch-rieselier und blumendurchwirkier Wiesenflachen if zur Stunde noch der Erde geblieben und sie »räumt wie «in törichte« Kind, daß e« so bleiben müßte. Wie »in« sorglose Hand »it Schätzen, so spiel, der Septemberwind mit diesem letzten Schmuck, den die Welt abgetan ha«, -hier eine Blüte knick, nd, die müde geworden ist. ohne daß sie selbst es wußie, da ein Zweiglein nieverwirbelnd. da« an Knospen dacht». Wo »« dahingkflogen ist. wird« leerer und stiller, nur auf dem Boden liegt e« wie ein viel» farbiger T ppich. raun, und klagt in letzier. heißer, machiloser Sehnsucht. Mit ihm möchten sie flattern, obwohl er sie vom Stamme gerissen hat, all dir kleinen, todgeweihten Blätter, durch die warmen Lüsie wirbeln, bi« hin zu den selige» Glätte», wo die Sonne niemal« untergeht, die Märchen schauen, die er ihnen vorgesungen ha», in langen duftigen Sommernächten. Sie steigen und flattern, wie flügelwunde Vögel, aber er nimmt sie nur zum Svi«l auf feine Flügel und fegt sie mit sich, bi« er sie wieder abschüttelt, daß pe müde am Wege liegen bleiben, während er hinauSftürmt wild und frei in alle Weiten. Und hinter ih« kommt da« bange Dunkel de« Herbste« und der Winter mit feinen klirrende« Keile». - Herbfte«ahnen durchzieht Wald und Flur, Herbste«ahnen erfüllt die Seele de« Menschen. Der Sommer geht zur Rüste, bald fchon ist sein „Reigen verhall«'. Dieser Wechsel der Jahreszeit erweckt namentlich bei ältere» Personen leicht trübsinnige Stimmen, und auch d«e Dichter und Künstler pflegen die Herdstahnuag i» ihren Arbeiten mit einer gewissen Melancholie zu be-handeln. Andererseit« aber wird der Herbst auch von viele«, ja wohl von den «eisten Menschen «it großer Freude begrüßt, da er nach heißen Koch ein Aankschreiven des Schuöertöundes. Unsere lieben' Freunde vo« Schubertbund haben auch an den Männergesangverein „Lieder-kränz" ein Schreiben gelangen lassen, in wel« che« dem Danke für da« sreundschafiliche Enl-gegenkommen Au«druck verliehen wird. Wir bringen nachstehend diese« in herzliche« Tone gehaltene Schreiben: .Verehrliche Verein«leitung! Liebwerte SangeSbrüder! I« Namen der Leitung de« Schubert» bundes gestalten wir uns, Ihnen, liebwerte SangeS» brüder, für das uns während unseres AusenthalteS in dem h«rrlich»n Eilli bewiesene freundschaftliche Entgegenkommen den herzlichsten Dank auSzu» sprechen. Mit der Bitte, unS Ihre sangeSbrüder» lichen Gesinnungen auch in der Zukunft bewahren zu wollen, zeichnen wir mit treuveutschem Sänger» grüße. Die Leitung de« Schuberlbunde«". Die Bewegung in Rußland. gint düstere Schilderung der inneren Lage Der Spezialkorrespondent de« „Mali»* in Peter«bt»rg gibt von der inneren russischen Situ» ation folgende« Bild: »Die Frage, ob Friede oder Krieg, hat die Gemüter hier dermaßen beschäftigt, daß man den düsteren Berichten au« den dalti« schen Provinzen und Polen nur mäßige Aufmerk« samkeit geich'-nkt hat. Die Wahrheit ist, daß in Kurland Mord und Brand herrscht. Massakre, Plünderung und Brandstiftung sind an der Tage«» ordnung. Die öffentlichen Gebäude der Verwal» tung sind geplündert worden. D^n hat sogar Sommertagen die langersehnte Kühlung bringt und Wald und Garten mit neuen Reizen schmückt. Zwar ist die herrliche Blumenpracht verschwunde», an Stelle der lieblichen Rosen sind die dufllosen Astern und Georginen getreten, und der Blick kann sich nicht mehr an dem wogenden, «it Korndlu«en und Klatschrosen durchwirkten Lehre»« walt» erquicken, aber dafür prangt da« Laub der Bäume bald in allen Farben, und die Bäu«l liegen klar und greisbar vor den Auge« de« Wanderer«, de« vom Baum herab die rot« backigen Aepsel verlockend zunicken. Hoffentlich ist uu« in diesem Jahre ein schöner, kühler Herbst beschert, dessen Tage, wenn sie auch immer kürzer werden, doch noch sür Körper und Geist Genuß und Kräftigung bringe«. Wein Wegiment. Eine Manöoerfkizz« von P. G. Thaler. .Stillgestanden! — Richt euch! 1--Lugen grade au«!--Hel« ab — zu« Gebet!" E« war um 10 Uhr abend«, Zapfenstreich, und feierlich «rklaug, von 42 Mann geblasen, der Ehoral durch die stille Nacht: „Zch bete an die Macht der Liebe.' In einer Ebene, die von allen Seiten vo« Gebirge »«schloss«» war, stand in große« Abstäa« de« kompagnieweise unser Regime«» angetreten zu« Nachtaebet. Al« der Ehoral verklungen war, wurde« die Gewehre wieder zufa««engeftell», die Wachposten Gelte 2 Dokumente und Pläne, betreffend die Mobilisier»»«, verbrannt. In Warschau herrscht Schrecken Ja den Straßen knattern die Gewehre unaufhörlich. Man wagt nicht, die Häuser zu verlassen. Polen ist wütend, weil nicht ein Wort für die polnische Nation in de« Manifest enthalten war. Drt Gouverneur von Kurland ist abberufe». Man «uß erwarten, daß die Ostseeprovinzen in ei» be-sondere« Gouvernement vereinigt und unter die Faust «ine» Bizekömg« gestellt werden. Finnland erhebt sich. Z>ie <£«ge im KnnSas»». Die Lage in Schuscha und den »«liegenden Dörfern ist kritisch. Die Stadt wird von Tataren, die stark bewaffnet sind, belagert. Die Armenier werben von den Tataren niedergemacht. Nach» mittag wurde die telegraphische Verbindung «it Schuscha zerstört. Ermordung »»» ?olizeibea«te». I» Petrikowo wurde ein Polizeioffizier dadurch gelötet, daß ihm von rückwärt« mit einem scharfen J»stru«ent der Kopf gespalten wurde. Dann hängten ihn die unbekannten Mörder «it seine« 'eigenen Leibriemen an «ine« Baumaste auf, wo er «orgen« gefunden wurde. Desgleichen wurde in Bockenhof bei Dorpat ein Polizeidea«ter ermordet und gräßlich verstümmelt. Vom ostasiatischen Kriegsschauplatz. Z»ie Erbitterung bet japanische» Aaterlands-freunde. Nicht alle Japaner nehmen den Friedens» fchluß resigniert bin. Einer sagte zu de« Korre» spondenlen de« .Matin": .Komura muß Selbst» «ord begehen, tut er e« nicht, so wtrd er von de« entrüsteten und erniedrigten Volke Japan« getötet werden. Da« ist kein Friedentschluß, son» dem ein Waffenstillstand, und einer der demüti-gendsten, der je geschlossen wurde!* Der japanische Gesandte in Washington brach in Tränen au«, al« er die Nachricht vo» dem Friedensschluß erhielt. Groß ist auch die Wut der japanischen Journa-listen, welche offen erklären, paß Komura »inen für Japan schimpflichen Fried»» geschlossen hat. Sie sagen vorau«, daß in Japan innere Unruhen au«brechen werden. Die Polizei in PoriSmouth hat den Austra", Komura auf Schritt und Tritt zu bewachen, da man befürchtet, daß Japaner ihn beleidigen oder angreifen könnten. Z>er papierene Steg. Die russischen Abgeordneten Pogotilow, Schi« pow und Jermolow, welche Witte nicht zur Kon-ferenz begleitet hatten, waren über die Nachricht, daß eine Einigung erfolgt fei, fo erstaunt, daß sie wmumt zuerst nicht daran glauben wollte». Einer vo» hnen sagte: ,Da« ist der erste Sieg, den Ruß» and davongetragen hat. und er ist größer alt alle Siege Oya«a«. Wir verdanken ihn Gergiu« Witte." ZSaffe»M>ta»d. Japan hat durch Komura eine« sofortige» Waffenstillstände zugestimmt. ♦ pit rnsstsche Ae»a»cheidee „Nowoje Wremja" schreibt: Wenn Rußland diese» traurigen Friesen annimmt, geschieht e« nur au« Notwendigkeit und kann dieser Fritde nur al« zeitweilig bezeichnet werben. Dieser Friede ist nur er» Haltepunkt in der Geschichte der Beziehungen Rußland« zu Japan und diese Geschichte beginnt erst. Nach dem ISmonatlichen Kampfe können die Russen und Japaner einander die Hände drücken und dabei einander „Auf Wieder« fehen!* zurufen. Z>a» Kennzeichen eine» sanken Ariede»». Au« Pe>er«burg wird gemeldet, daß 300.000 Mann eine ständige Garnison in Ostasien bilden sollen. Aotitische Wundschau. Pas kärntnerische Hleichsratsmandat. Ein Vertrauen«männertag de» Bauernbunde« stellte ein« stimmig Herrn Friedrich S e i f r i z al« Kandi« daten für die Reich«rat«erfatzivahl im Landge» »eindenbezirke Klagenfurt al« Nachfolger Tscharre« aus. Seisriz versprach im Sinne seine« Vor« gänger« da« Mandat auszuüben. Die Elooenen kandidieren, wie verlautet, den Abtrüunling Franz Grafenauer. Die Deutschklerikale» wollen angeb» lich Wahlentbaltung üben. Die« ist jedoch nur ein Wahlmanöoer und e« ist zu besorgen, daß sie durch Ueberrumpelung den AuSfchlag zugunsten de« Pervaken geben wollen. Hegen die yoppelsprachixteit der schtestschen Gerichte. Wie aus Troppau gemeldet wird, werden sämtliche deutsche Stadtgemeinden Westichlesien« gleichlautende Petitionen an da« Miniiterpräsidium und da« Justizmimsterium richten, de« Inhalt«, daß man die etwaigen Absichten auf Einführung der Doppelfprachigkeit bei den schlesischen Gerichten fallen lassen möge, da man in Anbetracht der schweren nationalen Gefahr, die darin läge, zu den entschiedensten Abwehrmaßregeln im ganzen Lande greisen müßte. Das Südstave»!»« und de? Iriede. Die Nachricht, daß der Fried» zwischen Rußland und Japan abgeschlossen worden ist, wurde in Belgrad mit g-oßer Begeisterung aufgenommen. Man be» trachiet den Frieden al« einen großen Sieg Ruß» land«. 'In diesem Sinne sind die Artikel der »leisten Bläner gehalten, die die Hoffnung au«» zogen aus, und die weitaus meisten Mannschaften begaben sich in ihre Zelle zur Ruh«, nur einzelne umstanden noch den Marketenderwagen, um durch «inen Schncps Leid und Leele würdig vorzubereiten für die kühle Herbstnacht, oder um durch einen kräftigen Imbiß dem Magen eine solche Schwere zu verleihen, daß nicht etwa eine Mau< ihn weg« schleppe, denn Mäuse hatt» man in dem Stroh, aus dem man in den Zelten zu kampieren halte, eine Unmasse entdeckt Da« Regiment hatt», eng zusammengezogen, keine Quartiert beziehen können, sondern biwakiere» müssen, weil e«. zur Bordut au«ersehen, nach ein« gegangenen Meldungen kau« noch zwei Meilen vom Feinde entfernt stand, sodaß am nächsten Tage i» der Frühe mit Sicherheit ein große« Gefecht zu erwarten war. Bor den im Halbkreise aufgebauten Zelten der einzelnen Kompanien flackerten die Wachtteuer. Diese flackernden, knisternden Flammen, die huschen« de», schleichenden Gestalte» um die Zelt» hrrum. die Wachposten vor den G«w»hr»n, da« Munneln. Flüstern »nd Schnarchen — wahrlich ein kriege-risch-phantastrsche« Bild. U« 11 Uhr war e« totenstill im ganzen Lager, selbst der Gang der Wachen war aus dem weichen Sturzacker nicht hörbar. Leutcklnt von Hetey hatte al« Offizier der Ronde um I Uhr früh die Posten revidiert, die im Lager ausgestellt waren, jetzt begab er sich zu den vorgeschobenen Außerposten und Patrouillen. Nach Zuruf der Parole überall dieselbe Meldung: »Au Wache nicht« neue«!" Um halb 4 Uhr kommt im Eilschritt ein Gre« nadier und weckt den Hauplmann der Vorposten-Kompanie, dann macht er ihm die Meldung; „Die Patrouille Oelfchläger hat etwa 1'/, Stunden von hier in südöstlicher Richtung auf jenen bewaldeten Höhen starke feindliche Abteilungen bemerkt. Herr Sergeant Oelfchläger schätzt den Feind auf eine Division Jnfrnterie, «inige Regimenter Kavallerie und mehrere Abteilungen Artillerie.* Augenblicklich läßt der Hauptmann seine Kompanie alarmieren und die soeben erhaltene Melvung an den RegimentS-Kommandeur weiter« befördern. Binnen einer halben Stunde sind sämtliche Zelte abgebrochen und verpack«. Ueber den Wacht« seuer» wird Kaffee gekocht, jeder schlürft fchlaf« trunken da« heiße, wohltuende Getränk au« feinem Feldbecher und verzehrt dazu ein Stück Brot und Speck oder wa« er fönst in seinem Brotbeutel noch vßlflndet. Dann wird angetreten und mit dem schwere» „Affen* auf dem Rücken, feldmarfchmäßig geht e« dem Feind« «ntgeg«». Wenig schneidig« Kommandos dab«n die Leute völlig aufgerüttelt, und srisch, al« hätten sie einen langen Schlaf hinter sich und ktinen gewaltig«n Marsch am Tag« vorher, mar« schieren sie dahin, ein stolze« Regiment. Stach einer halben Stunde ist der Wald a« Fuße de« Gebirg«« erreicht, und j«tzt laufen alle paar Minuten Meldungen ein von der .Spitze", da« heißt von der etwa 500 Meter oorau««ar-schierenden Kompanie und vo» den Seitenpatrouillen. Alle di«se Meldungen werden vom Regiment«- Nummer 71 sprnhen, daß der Friede Rußland endlich erlach» werd«, sich «ehr der Balkanangelegenheue» |t widmen und die Interessen de« S ü d s l a »e,-tu«« in Schntz zu »eh«,n. Der Jubel so«« zu früh. Ein «ilitärisch erschöpfte«, vo» ll-ftt» bewegunge» wie in Fieberschauern geschüttelte« Sich, land, da« in seine« Rücken einen tatkräfch» Gegner Hot, der nur auf die Gelegenheit lau«, die Schart« von PortlmoAth wettzumachen, ist «f Jahrzehnte hinau« nicht zu fürchte«. Serbe» ia» Bulgaren haben also nur eine malte diplomatisch« und die «it den Serben in engere Fühlung trete» den Sloo»ne», die ja aus« Angelegentlichste » die Ntigung der Russen buhl«», nur «in« «irt-fchafiliche und dabei recht magere Unterstützung p gewärtige». ?»« «mßeikdrohendev ZSetterwintet. Die plötzliche Rückkehr de« Fürsten Ferdinand ant lebhaft erörtert. Man bringt die ganz unerwiack Ankunft be« Fürsten vor allem mit der mfolz«»«« zahlreichen oppositionellen B«rfammlung«-Kmd-gedungen sehr verwick«l>«n Lag« in Vtrbiadmß und schließt aus «in«» bkvorstthenoea Systemwechsel. Anderseits wird dir Rückkthr al« «in« Folge d« Verschlimmerung der Beziehungen zur Türkei der» gestellt und man erwartet energische Maßregel» von Sei'« Bulgarien« gegen die massenhaften B Haftunzen von Bulgaren in Konstantinopel »» Mazedonien. Allgemein aber wird die plötzlich« Heimkehr de« Fürsten al« «in Ktnnzriche» M Ernste« der Lage betrachtet. Hin sozialdemokratischer Seldjvg gegen da „vorwärts" ist von den Berliner Genosse» er-öffnet wvrd.n. Der „Vorwärt«* soll sein«« cdarakter«* einkleidet werden: man will ihm seine Eigenschaft al« Zeniralorgan der Sozialdtmokrack nehmen. Sämtliche Berliner Wah>k'ei«orgaais» tionen «it AuSnahne eine« einzigen und auch die Genossen von Niederbarnim haben einen dahi» je» henden Antrag gestellt. Der „Vorwort«* wird da-her in Zukunft ein Lokalblatt wie alle andere» so-zialdemokratischen Bläiter werden. Wie sich die derzeitige „Vorwärl«*-Redaklion mit dieser capitii dernivatio abfinden wird, bleibt abzuwarten. Hlans«» als Khroa Spender nnd xe»»i-dat Der radikal« Nordpolfahrer hat einige !a?e in Kopenhagen aeweitl, um den Prinzen Karl vo» Dänemark für den Thron Olaf« zu gewinne», '» ihm Karl von Schweden al« ein Bernadotte nicht passen will. Von dort ist er nach London a5ge-reist, da Prinzessin Karl eine Tochter König Eduard« ist, um dort Ltmmung zu machen; wen» auch letzterer in Marienbad weil», verfolgt er doch die Angelegenheit ohne Unterlaß. Gelingt e« nicht. Prinz Karl von Dänemark zu krönen, dann nmd Norwegen Republik und ver erste Präsident Früh» jof Nansen! So meldet die Brüsseler .Demjch« Korrespondenz". Der Anfftand in Z>entsch-Hltafrika Z» den ersten Ta-en de« Aucust rft in DeM'ch Ofr Kommandeur weiter gegeben an da« nachfolge»» Gro«. Die Adjutanten jagen aus ihren Renner» mit den Befehlen und Meldungen hin und her wie der Sturmwind. — ES ist halb 6 Uhr früh. Findige Köpfe haben e« schon am Tage z»> vor Herau«zubekomme» verstanden, wann und,?» heute die Entscheidung«schlacht würde geschlagt» werden, und sie haben e« natürlich möglichst ver» breitet. Zu Hunderten haben sie sich aufgemacht in frühester Morgenstunde — Alt und I»»», Männlein »nd Weiblein, zu Wagen, zu Pserde und zu Fuß, um der .Schlacht* beizuwohnen, z« be» wundern und zu kritisieren. .Manöverbummler !* Am stärkste» unter ihae» vertreten ist natürlich die zweierlei Tuch liebend«, holde Weiblichkeit und ehemalige Soldaten. L»f den Hügeln und Bergen, die von dem Feiade Ix» fetzt gehalten werden, wimmelt e« geradezu vo» solchen Manöoerbummlern. So weit sie am immer konnten, da« heißt bi« dicht an die Poste» der Feldgendarmen« sind sie herangekommen. j» die lttzteren kommen nicht immer mit höfliche» Warnungen zu« Ziele, sondern müssen gar «st ein harte« Wort gebrauchen, um ote Re»< «nd Wißbegierigen in der vorgeschri.be»«» E»tfer»»»g von der Truppe zu halten. Wir gesellen un« zu diesen sriedlichen Schlach. tendenkern in Zivil, denn von hi«r au« müssen wir aller Wahrscheinlichkeit nach eine» günstige» Ueberdlick üb«r d«n Haupiangriff bekomme». Noch ist nicht« besondere« zu entdecke». Der.Feiab*. in dessen Näh« wir ja Äusstelluag genommen, wx» MM. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Honntagsöeikage der „Ventschen Wacht" w Kill. Vr^ 36 .Die Süd mark" crfdjeint jeden Sonntag oU unentaeltliche Beilage für die Leier b« .Deutschen Wachs. — ®itijtln ist .Die ©übmort" nicht käuflich 1905 Zlm spätes Glück. Roman von iverdinand R u n k e l. «Fortsetzung.) IX. Auf dem Waldhof läutete die große Glocke den Mittag «in. Schiveißdedeckte Feldarbeiter und Knechte kamen zu der Halle, sich an der langen Tafel nieder zu lassen und das Mittagbrot einzunehmen. Eine riesiege Schüssel mit Kartoffeln it« der Schale wurde aufgetragen und seder Mann erhielt in seinen bunten irdenen Napf eine mächtige Portion Suppe, in der wie ein Fisch im Ozean, ein kleine» Stückchen Fleisch herumschwamm. Ein große» Glas Schnap» für die Männer, oder wie man in der Wetterau sagte, für die Mannsleut', vervollständigte das Menü. Eine Anzahl Mägde begab sich mit breiten Körben die auf Handkarren standen, hinau« iiffl Feld, um die dort be-schästigten Arbeiter zu speisen. Das W«tt«r war gut und e» durfte keine Zeit verloren werden, darum kamen die in entfernteren Schlägen arbeitenden Mannsleute und Weibü-leute nicht auf den Hof. Auch Geßner, der seit früh vier Uhr draußen auf den Aeckern war, erhielt sein frugales Mahl hinausgeschickt und so war Pauline mit den beiden Kindern ganz allein bei Tisch. Sie zerbrach sich den Kopf, wo der Doktor blieb und noch mehr hatte sie zu denken, als der Schweizer ihr erzählte, der Doktor fei mit dem Inspektor garnicht nach Hackstadt gefahren, sondern unten an der Straßen-kreiizung uach der Stadt abgebogen Ihr lebhafter Geist rastete nicht, um dieses nach der Stadt fahren zu ergründen und da sie eine kluge Fran war, sagte sie sich gleich, daß da etwas nicht richtig sei, und daß die Sache mit Hardy doch nicht ohne ein persönliches Verschulden des Doktor» abgegangen, daß die Behörde davon vielleicht durch irgend einen Zufall Kenntniß erhalten und sich nun seiner Person versichert habe. Diese Gedanken ließen sie nicht loß und selbst die fröhlichen Kinder, die sie mit allerlei Fragen und liebenü-würdigen Quälereien der Kleinen sonst stets in eine bessere Stimmung hatten versetzen können, versagten heute vollständig ihren Einfluß. Sie hob also möglichst bald die Tafel auf tmb übergab der rothen Minna, die inzwischen vom Feld« zurückgekommen war, die Kinder, damitsie sich im Garten oder im nahen Wald tummeln könnten. Sie selbst machte sich mit der ihr eigenen Ruhe an die Arbnt. um immer von Neuem wieder aus ihren Büchern die Sicherheit her-auszulösen, daß e» mit dem Waldhof schnell bergab ging. Bi» jetzt waren all« ihre Anstrengungen Geld aufzutreten vergeblich gewesen, und der ehrliche Schmied war heute zu einem letzten Versuch nach der Stadt gegangen, aber sie versprach sich keinen besonderen Erfolg von feiner Mission. Mitten in ihre Gedanken hinein klopfte e« leise an die Thür und auf ihr ungeduldige» Herein schob sich die breitschulterige Gestalt d«» Schmiede» in« Zimmer. Er hatte seinen hohen struppigen Zylinder abgenommen und wischte sich mit dem bunt gewürfelten Taschentuch die Stirn, die in leuchtender Weise von dem tiefgebräunten Gesicht abstach, da» seinerseits wieder mit dem schneeigen Patriarchenbart einen seltsamen Kontrast bildete. Ehe der Schmied ganz in'» Zimmer trat, wandte er sich noch einmal um und stäubte seinen langen schwarzen Rock und die Hosen, die faltig über die mächtigen Stiefel herniederfielen, in den Flur hinaus ab. .Kommt doch herein, Schmied, macht nicht so lange Geschichten. Könnt Ihr Euch nicht denken, daß ich auf Eure Botschaft brenne?' .Natürlich kann ich da», Madame, aber Sie w«rden noch früh genug erfahren, wa» ich zu sagen habe." .Wenn Ihr schon so anfangt, weiß ich Bescheid. Habt Ihr denn wenigst«»» den Banquier gesprochen ?* »Gesprochen habe ich ihn wohl....." .Nun, dann weiß ich allerdings Bescheid, Schmied, er will nicht." Der Schmied nickte langsam und wiederholte bann mit ziemlich gepreßter Stimme: »Jawohl, Madame, er will nicht die Frist verlängern, mein' ich, da» wäre immer dieselbe Geschichte mit dem Ver-längern und Geld vom Waldhof wäre doch nicht zu be« kommen. Der Herr wär« nicht der Mann, dem man Vertrauen schenken könnte, der Herr wär' mehr hinter'm Krug, al» hinter'm Pflug und e» wär' schon am Besten, wenn'» auf dem Waldhof zum Klappen käme.' Pauline hatt« ruhig zugehört, die Botschaft konnte sie nicht überraschen. Sie war gewöhnt, daß die Leute st« in ihrem Unglück im Stich ließen und nun war sie mit ihrem Witz zu Ende. Sollte sie den Doktor um Hülfe angehen, ihr ganze» Innere sträubte sich dagegen, e« hätte ja ausgesehen, a!» ob sie einen Preis für seine Freigabe forderte und da» durft« sie nicht, da» wrflfe sie nicht, da« konnte sie nicht. Jetzt wandt« sie sich dem Schmied zu und fragte: »Habt Ihr ihm denn gesagt, daß fein« Hypothek dann wahrscheinlich »»«fällt, wenn e» auf dem Waldhof zum Klappen kommt.' »Stilen hab' l(4^m ntfaiit, Madame, aber brr Ist nicht so g«waso'.gi» „9r«tr*c W«cht- zur Vorberatung »nd Antrogstellung zugewiesen, worauf zur Erledigung der Tagesordnung ge« schrillen wird. Für den Rechitaulschuß berichtet dessen Ob» mann, Herr D«. August Schurbi, und et wird über die gestellten Anträge de« Bewerber Valentin Schribar da« Heima««recht in der Stadt Cilli zu« erkannt »nd da« Ansuchen der Maria Marouschek in der gleichen Angelegenheit abgewiesen, weil in dem letzteren Falle die gesetzlichen Erfordernisse nicht erfüllt sind. Ueber eine Eingabe de« Bezirktau«schuss»< Eilli durch den f. f. Regierung«kommiffar al« Leiter detselbe», in Angelegenheit der Einführung von besonderen Waisenränn, beantrag« der Recht«-anSschuß eine Aeußerung dahin abzugeben, daß die Mündelsachen bei den Gerichten in Cilli ohne» die« in besten Händen ruhen und eine Ueber» Weisung der Pflegschaft an die Or«»ar«ekrätt nicht tunlich erscheine, welcher Antrag einstimaiig angenommen wird. E« werden sodann die Pachtbedingungen für die Stadtbergrealität in der Weise geregelt, daß die Pachtung 5 Jahr, zu dauern habe, die Pach-lung auszuschreiben und in der »utschreibung an« zuführen sei, daß da« Mindestanbot de« Pacht-betrage« 140 X fei, sowie daß sich der Gemeinde» Ausschuß da« R ch« vorbehalte, allensall« Anbote auch ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Für den Bauautschuß berichtet dessen Obmann, Herr Dr. Jos. Kovatschisch über einen An» trag de« Htadtamte« auf Absperrung der Kanal» gaff« für den Fuhrw»rk«veik»hr. Dieser Ami«vor» trag wird an da« Sladtamt m t der Weisung zu-rückgeleitet, im eigenen Wirkungskreis» die nötigen Vo>kehrungen zu treffen. Der Bürgermeister erinn-rt an die seinerzeit vom Gemelndeau«schuffe Herrn Dr. N e g r i ge» redene Anregung, Einfluß zu nehmen auf die Unterbringung des k. k. Haupisteueramie« in Clli in entsprechenden Räumlichkeiten, berichte« über die unternommenen Schritte und verliest sodann da« anläßlich der kommissionellen Besichtigung ausge« nommene Protokoll, woran er die Bemerkung knüpf«, daß die Ausschreibung zur Offertlegung für geeignete Räumlichkeiten bereii« erfolgt fei, fo daß zu erwarten stehe, daß mit den Uebelständen in kurzer Zeit gebrochen werden könne. Für den Finanzausschuß berichtet deffen Ob-mann-Sielloertreter, Herr Max Rauscher über folgende Gegenstände: Der Lard'«ou«schuß ersucht um Fassung eines ergänzenden Beschluss«« hinsichtlich der Deckung de« Kausschilling« für da« Hau« Nr. 4 in der Grabengossk. E« wird st mmeneinhellig der Be-schluß gefaßt, zur Deckung de« KausschillingS ein Darlehen auszunehmen. Ein Ansuchen de« Schudmachermeister« Anion G o b e tz um Ermäßigung seine« Mietzinse« wird ablehnend b,schieden. Der AmiSvorlrag, betieffend die Unsalloersicherung de« SiadiökonomS wird über AuSschußanirag vertagt, woraus sür den Generbe- Seite 5 auSschuß dessen Obmann-vtelloertreter, Herr Karl M ö r t l, berichtet. Die Ansuchen der Anna M a y r um Ertti» lung einer Brantweinschank-Konzesston auf daß Haut Rr. IS am Hauplplatze, ferner det Johann Tekantz um Bewilligung der Uebertragung feinet Gastgewerbe- Konzession auf bat Hau« Nr. 2 a« Hauplplatze, weitert der Frau Marie G r e c c o um Bewilligung der Uebertrogung ihrer Gastgewerbe-Konzession ous da» Hau« Nr. S der Badnhofgasse und endlich de« Joses S e k u l i c um Verleihung einer Kaffeeschonk-Konzefsioa werden nach längerer Wechselrede gemäß den gestellten AuSschußanträgen wegen Mangel an Lokalbedarf abschlägig ve» schieden. Der öffentlichen folgt eine vertrauliche Sitzung. Harte«sest des pentschvölkischen gewisses» verbände». Heute, Sonntag, nachmittag 4 Uhr findet im Hotel .Mohr* da« Gartenfest det Demschoölkischen Gehilsenverbandet statt. An dem» selben wirken auch die bestbekannten Cillier Schramme!» mit. Volksgenosse« erscheinet zahl-reich «nd gestaltet .das Kell zn eine» natio-aalen PerSrüderungsfeke aller Kreise ««serer Stadt l Kvangelische Gemeinde. Heute, Sonntag, den 3. d. M.. vormiilagt 10 Uhr findet in der eoan» gelischen Kirche in der Gartengaffe ein öffentlicher GoileSdienst statt, bei dem Herr canil. min. RingSdorff au« Westfalen die Predigt halten wird. Hin seltenes Aest. Freilag den 8. d. M. feiert der t. k OderlandeSgerichtSrat der Ruh», Herr Alexander B a l o g h mit feiner Gattin. Frau Theresia B a l o g h. im engeren Familienkreise da« Fest der goldenen Hochzeit. Kochschnler - Aerbandstag. Wir machen nochmals aus den am Eamtiag den 9. und Sonn» lag den 10. d. sta«ifindenden VerbandStag der deutschen Hochschüler Marburg«, Pellau« und Cilli ausmerksam. Dir Tagesordnung ist folgende: Eam««ag. abend« 8 Uhr, Festkommer« im Hotel .Stadt Wien", Sonntag, vormittag 10 Uhr. Beratungen und anschließend daran Frühschoppen im Waldhaust. Nachmiitag Ausflug auf den Schloßderg. Sür de» Aismarcktnrm Dritte Sammlung de« Herrn Güssen bau er unter den Sommer« gästen: Herr Suchanek au« Wien 1 X. Herr Inspektor Burian au« Wien 2 K, Frau Skrobanet au« Ofenpest 2 X, Herr Dr. Edwin Ambrosiisch au« Laibach 2 K. Herr Wendler au« Rumburg (Nordböhmen) 2 K, der bekannte Ach«er au« Wien 2 K wieder ein k. k. Siaal«beamier unter dem Mono: „Der „Südsteirischen" zum Trotz, den Cillieri, zur Ehr- 2 X, Herr Gall au« Florid«» Nummer 71 «frita der Ansiedler Hant Hopser, «ie dessen Flunilienangehörigen jetzt bekanntgeben, im Alter m L9 Jahren a»f Farm Mtümbey in de» >a>u«bib«rgen durch aniständige Eingeborene auf gmuenhafl» Weise ermord« worden. $i» chi»,fische» ?«la«»e»l. Die Kaiserin» Witwe deadsichiigi, z» Neujahr »in« Verfügung z» «lossen, nach der nach 12 Jahren ein chinesische« VarUmen« errichtet werden soll. In der Zwischen» »eit wird China stä»dig «in» Anzahl von Beamten in den fremden Ländern unterhalte», die dntch ihre Studien da« Land aus die parlamentarische ktgierungSform vorbereiten solle». Die Kommission ■kd einen Monat in Japan zubringen »nd dann tdir die Vereinigten Staaten oon Amerika nach ß>r»pa reisen. E« haben Beratungen darüber stattgefunden, ob «an nicht den Weg über Kanada ■Wen sollte, um di» Vrreinigt»» Staaten wegen der gegen die Chinesen erlassenen Au«schlußgesetze z» vermeiden, doch würd» dieser Plan wegen det m Kanada herrschenden rauhen Klimat aufgegeben. Äus Stadt und Land. Merlitasel. 2. S»ptbr.: Stdantag. — Versammlung, einbe-r»s»n vom AuSfchuff» für die Er» richlung einer Bitmorckwarte. S. Septbr.: Gartenfest de« Deuischvölkischen Ge-hilfenverbanbe« im Hotel „Mohr*. ßillier Hemeinderat. Cilli, I. September. Der Vorsitzende, Bürgermeister Herr Juliu« Ziakusch, eröffnet die Sitzunc, und teilt mit, deß am 17. d. M. die Eiöffnung d?« neuen Echulgebäude« für die Mädchen-Volk«- und Bürger-schule stanfinden wird. Er werde zu dieser Feier in Lause der nächsten Woche die entsprechenden Entladungen ergehen lassen. Hieraus verliest der Vorsitzende ein Schreiben de« »ach Klageniurt übersetzten k. k LandeSgericht«» rate« Herrn Ferdinand Morcfhl, in welchem ßch derselbe sür die ihm gewordene Ehrung an-Wich seine« Abschiede« von Cilli in herzlichster Sei!« bedankt. (Wird mit lebhafien Sympathie-tmdgebungen zur Kenntnis genommen.) Ferner verliest der Bürgermeister eine an den Gmeinderat gelangt- Ansich>«kart« ein«« Gefreiten der nach D«utsch»Ostasrika »nisrndeten deutschen Marine-Feldkompanie Schlechihing, auf welcher derselbe im Namen seiner Kameraden sür die an» Wich der Durchfahrt in Cilli ihnen zuteil gewor» bene freundliche Bewirtung den besten Dank au«» sprich« »nd bittet, diese Danksagung auch zu ver-Sämtlichen. Wird zur Kennini« genommen. Tme Eingabe der Bewohner der Gartengaffe i» Durchsühruna der Verlängerung dieser Giff« K» an die ReichSstraße wird dem BauauSschuffe harrt in guten D»ckung»n »nd stärkt sich durch wen kräftigen Happen und durch manch»» Schluck l»S der Feldflasche für die bevorstehenden Stra« pojen. Wir tun plaudernd ein gleiche«. Eegen 7 Uhr erkeanen wir «i« unseren schar-Eläseru plötzlich an der Waldlinie zirka 3000 «er vor »n« ein Blitzen »nd Funkeln in der Morgntsonne. Der Oberflkommandi.rende in unserer Nihe hat e« auch gesehen, »nd sogleich stürmen saue vtjuianlen «it seinen Besehlen zu den ein» ena Truppenteilen, die sich nun schleunigst ge» jlttaeii machen. .Wahrhaftig, sie find et! Dacht ich «irt doch, daß wieder «ein R«gi«ent an der Spitz« «arfchiert. Ich k«nn« g«nau den Rappen «einet chmaligen Kompanie. Chest, jetzigen Major« von Htfterderg. Nun gib acht, Frennd, wie die vor» sehen werden! Wenn et «al wieder Ernst werd«» Me »«gen irgend einen Fe«»d, dann will ich in de» Reih n diese« schneidigen Regiment« den erst«» Lieg «it erfechten.' So sprach begeistert der Fre»vd an «einet Seite. Nach einer Weile fuhr er fort, «ir die liebenswürdigsten Aufklärung«» zu geben. .Schau hinüber, Freund! Wa» erkennt ja «lle Bewegungen. Und «ch «eine, trotz der großen Gluseruung jede« Konunand» zu verneh«en, ob» »«hl ich keinen Laut höre. Jetzt schwär«t da« Regiment an« .in eine lan»e Knie. .Hinlegen!* Hläisch — hast du gesehen? Ein einzifter Ruck »«er 1500 Man», und n»n liegen sie a« Wald» rand - or dem Feino«. dessen seste Posinon hier oben ihnen längst bekannt ist durch ihre gerissenen Schleichpalrouillen." „Bum!* Dröhnend, mit furchtbarem Widerhall durch die Wälder hin donnert der erste Kanonenschuß hinüber, abgeseuert etwa tausend Meter hinter un« vom höchsten Gebicgtkamme au«, hinweg über die Köpfe der eigenen Infanterie. „Ist Blechmusik 1" kritisiert «ein Freund. „Wa« will denn aus viertausend Meter weit eine Kanonkugel «eine« ausgeschwärmt aus de« Nabel liegenden Re^i««nte anhaben! Blech!* „Aber wa« soll denn drt?* fährt er ärgerlich fort. .Da« R»ai«ent steht ans »nd wird nach recht« i» Kompagniefrontkn zusammengezogen. Blech! In diese dicken Mauern können jetzt die Bu«köpfe schön hineinsenern. Ich dachte, et würde fpinng-weise über den dreitausend Meter «eiten, waldlosen Platz deranstürmen. Aha, da kommen andere dran. Wahrhastig, «ein Regi«»nt, «ein schneidige«, stolze«, Regiment zieht sich nach richt» seitwärts geschlossen in den Wald zurück. Blech! Wa« soll dat? Warum darf et Nicht an der Spitze bleiben und be« Feind im S«ur« die Bajone«tlpitzen in die Rippen stoße» ? Unglaublich! Ich schwöre Dir. ün Ernstsalle läßt sich bat «ein R«gi«e«t »ich, gefallen, selbst wenn et «ehrere Tag« lang hinter» einander die härtesten Sirapaz«n dnrchg««acht hätte »nd N»» dethalb geschont werde» »nd- in Re-serve ausgestellt werden solle.- Mein Freund ärgert« sich in der T«t. Jetzt beietzen andere den Wald dort drüben, mehrere Regimenter, wohl eine ganze Division liegt, kniet und steht dort in mehreren Treffen hintereinander. .Sprung — auf I Marsch! «arschschreit «ein Freund, alt hätte er zu kommandieren. Die vorderste Schützenlinie hat im Lausschritt sich hundert Meter weit aut de« Walde hera»tgewagt, «nd er hat dat Kommando natürlich wieder ver« nommtn." „Nieder!" — Plumps, da liegen si« ans de« Bauch, aber nicht «it solche« Schneid, wie «ei» Regiment." Nach «ehreren solchen Sprüngen bet weit auseinander gezogenen ersten Regiment« folg«» anbere Regimenter nach »nd schieden sich in die Lücken de« ersten ein. Die Atl sletie hinter uni feuert ans die Anstür«enden, die Adjutanten fliegen, rasen, Kommaadot, Hornstgnal« und Pfiffe durch» gelle» die Lust und hallen oerstärk« au« den Wüt« der» wieder, und nun mischt sich in diesen fcho« fast belänbenden Lärm noch da« Knattern und Prasseln det S.wehrfeuer« hüben «nd drüben. Die Auftürmenden sind de« Feinde bi« «tf etwa 100 Meter ans den Leid gerückt. Ao««a»die,en wäre jetzt blech! Jetzt gelte« dlot noch Signal« unv Zeichenschreit «ei« sreundhcher Nachbar. .Hm Gott von Benlhei«. ist dat ein Sturm! Da loch» ««« dat Herz i« Leibe! Aber «ein Regiment! Ar «et, bevanern«» wertet Regi«ent, sollte dein Rnh«, deine Schneid Seite 4 darf 4 K. Weiter« gingen ein: in der Schrift» leiiunq Spende de« Herr» Fritz Hoffmann 2 K «nd bei Herrn A. Pinter von Ungenannt 1 K.— Die Spenden überschreiten schon heute, wo doch eigentlich oon der Einleitung einer Sammlung noch nicht gesprochen werden kann, «ehr denn 100 X und mit Einbeziehung einer festen Zuflch«» r««g bereit« über 600 E. Den Spendern sei besten« gedankt. &on tra deutsche« AfriKuKirnpfer» Dem „Graz«r Tagblatt* w' -u« Triest geschrieben: «Zur Durchreise der d Ostafrikatruppen wär« noch zu «rwähnen. da*. .vackerrn Sn«ger nicht Worte genug de« Lobe« fanden über den Empfang, den sie tn Cilli gefunden haben. E« wird gewiß «nsere lieben Freunde in Cilli freuen, zu hören, daß die deutschen Soldaten un« Trieftern gesagt haben, daß ihnen da« deutsche Cilli un> vergeßlich bleiben wird. Wie si« dort ein-pfangen wurdtn, hätten sie sonst nie er-lebt." Nebst einer Anzahl österreichischer Blätter hat auch da« „Berliner Tagblatt*' von dem herz, lichen Empfange, der den durchreisenden Truppen in Cilli bereitet wurde, Notiz genommen. Au» de« Sauutate. E« ist begreiflich, daß da« Rlesenerträgni«. welche« der Hopfenbau im verflossenen Jahre lieferte, manchen Grundbesitzer nach dem Golde lüstern machte, welche« in« Land strömmie, und so wurden die Hopfenfelder ver. größer«, neue angelegt, und Alle« schwamm in «itel Stolz und Freude. Na» der vorjährigen Kampagne stieg der Wert be« Grund und Boden« in« Unge«essene. Wohl hatte der reiche Ertrag für kluge und sparsame Landleute einen nachhaltigen Wer,: sie bezahlten ihre Schulden, «achten ihren Besitz lastenfrei — die Klügst«» und Vorsichtig, sttn wartn wohl die, die solche« taten und dem Glücke »ich, zu sehr nauun. Sie ließen <8 bei der Zahl ihrer Hopserpflanzen bewenden und taten kein UebrigeS. Sie haben recht behalten. Der heurige Prei« ist so schlecht, daß er die Kosten kaum deck». Von einem Gewinn kann nicht gut die Rede sein. Vielleicht t»itl später ein« Wendung zum Besseren «in, wahrscheinlich ist'S nicht. Ange» sichlS der trüben Lage und der trüben Stimmung sind die Leute auch nach verschiedenen Richtungen hin nachdenklich geworden, si« denken herüber nach, wa« sie mit ihrem reichlichen Gewinn vom Vor» jähr« getan haben und besser Kälten tun können. Sie möchten nun Alle, die die Verwendung ihre« Gewinne« bereuen, wenn e« heuer wieder Geld regnet«, vernünftiger sein und sparsamer. Dabei wird die« und da« in Betracht gezouin und da kommen vorerst \bie Sachsens,lder Chauvinisten schlecht weg. Man ist mit dem Ertrag der Bier» aktie unzufrieden, sieht sich in den Hoffnungen getäuscht und klagt >en« an, die unter ?«m Denk« «antel nationalen Propdetentum« den Ankauf der im Verlöschen sein? — Verhüt e« Gott! lügt er hinzu und wirst einen flüchtigen Blick zum Himmel empor. .Noch wenige Minuten und dir Hauptleut« springen von ihren Pferden, marschieren 30 Schritte vor der Front mit gezücktem Säbel voran und mit aufgepflanzten Bajonett geht e« unter Trommel» wirb«l im Gleichschritt zum letzten Sturm. Der Feind dier oben wird herau«geworsen und au« feinen Verschanzungen, die ja im Ernstfall« drüb«n di« Ariilleri« schon arg zugerichtet hätte. Und mein Regiment nicht an der Spitze, überhaupt nicht dabei, oh, — ohl" Aber wa« ist denn da«? Plötzlich, wie au« dem Boden gewachsen, stehen kaum WO Schritte link« seitwärt« von un« lange Schützenreihen. Einen Moment nur halten sie, dann geht e« mit brausen» dem, alle« ander« Getöse übeibrausendem „Hurrah!* auf den verschanzten Feind. — Einen Augenblick steht «ein Freund wie ver» steine« da «>t offene« Munde. Da nimmt sei« Gesicht «in«n freudige«, b«geisterten, fast verzückte« Schein an, und mit einer Riesenkrastanstrengung feiner gesunden Lung« brüllt «r mit: „Hurrah! hurrah! Hurrah!" „Mein Regiment! Mein stolze«, schneidige«, «ein einzige« Regi««nt! Gott sei'« getrommelt und gepfiffen! S'.st noch da« alte, da« erste! E« ist noch an der Spitze und wird ,« »wig bleiben! Diesen kolossalen Weg über Berge und durch Schlucht hat »« zurückgelegt, während die dort im Laufschritt auf hindtrni«freisch,r hätte zwar, wäre e« zum Gymnasium gekommen, von seine: imaginären Gloire etwa« verlieren müssen. waS dem One indessen nicht geschadet hält«, wie eS dem Orte überhaupt nicht schaden würd«. Lehrer zu habe», die weniger vo» sich r«d,n mach en als die Sachfenfelder. die aber dem Unterrichte mehr oblägt" als dem Hopsenhandel und Hopsenwandel. Au« S«da«tage Zum sünfunddreißigsten Male kehrte gestern der glorreiche» Tag de« Held-nkampfeS wieder, in dem die Grundsteine zu dem großen Bau des deutschen «eiche« gelegt wurden. Die beiden Kampstag« bei Sedan und im Teutoburger Walde im 'Jahre 9 sind die bedeu-tunfttreichst,' von allen, welche die deutsche G » suchte bisher zu verzeichnen gehabt hat. Im Si»g» im Teuioburger Walde beruhte die Selbst-ftändigkeit de« Deutschtum« und überhaupt tn« Fortleben germanischer Art und Sprachen. Bei Sedan wurde die d-utsche Einigkeit begründet, di« »inzige Bedmgung zum Writergkdeihe« d«« d«ulsch«n Reibe». Durch beide Sieg« sind die mächtigsten Feinde alle« Deutschtum« «iederge» treten worden; beide Siege sind aber auch zugleich die herrlichsten Taten deutscher Kraft und Tüch. tigkeit. Sie soll»« und dürfe« uicht vergesse« werden. Bewundern«»,,rte« haben unsre münzen Väter bei Sedan geleistet, di« wiederholte Erm-nerung daran ist die verdiente Anerkennung von der Nation. Zwar hat «an gemeint, nach so langer Zeit die öffentliche Feier dies«« Rational» tage« unterlassen zu können, aber im einzeln«« wird da« Andenken an «ine so große Errungen» fchast immer fortleben, ja, e« ist Pflich, der All-ge«einh«it den deuische« Geist durch Erinnerung an di« große Zeit unaufhörlich zu nähren und zu stärken und die heroischen Vorbilder de« völkischen Geistes, der vermocht hat. di» größten Opser aus sich zu nehmen. i««er wieder hervor-zuhenen. SudmartKauptverfammk-ug I« de« vo« Obmann,, Herrn Dr. Eugen N e g r i erstattete« Tätigkeit«berichte ward unter andere« Mitteilung gemacht von den Bestrebungen, deutsche Gewerbe» treibenbe in Cilli unterzubringen. Diese Be-strebungen waren bisher von Erfolg begleitet und man darf sich auch für die Zukunft von ihnen Gute« erhoffen. Der Obmann verbreitet sich weiter« über die Anträge und Anregungen, die die Haupt» Nummer 71 verfa««lung in Dorubir« beschäftige« werd«« nt erlangt von der Bersa««lung die Voll«acht, bei jede« einzelne« Punkte nach sr«i«rn Ermesst« oo» gehen zu können. Mit hoher Genugtuung ward s», dann der Bericht de« Säckelwart»«. Herr« Ant«, Patz, »ntgege« genommen. S«in verdienstvolle« Wiiken findet sein»« zahlenmäßige« Ausdruck i» eine« Vergleiche ber Schlußsummen der Zah« 1903 und 1904. Während da« Jahr 1903 «it einer E«dsu««e von K 177*13 schließt, schnellt st« im Jahre 1904 auf K 406-39 hierauf und hält im Jahre 1905 bereit« auf der Höh« »«, X 958-68. Da« gleich« erfreuliche Bild bietet der Mitgliederstand. Auch hier ist t« Jahre 1904 ei» Zuwach« von 60 Mitgliedern zu verzeichne«. Hm LarideSdüraerschullehrer 9 i fit ich sprach dein auch im Name» aller Anwesenden de« Obmann«, Herrn Dr. Negri. de« Eäckelwart, Herr« Patz uit be« «it Hingebung feine« A«te« wallend«, Büchereiwart. Herrn Brake die Anerkennung ui» den besten Dank au«. Herr Bayer muntert zu» Schluß der Versammlung dazu auf. sich an de» erzielten schönen Erfolge« nicht genügen zu lafit» «nd vor allem hinsichtlich der Südmarkjünder und Wehrschatzmaiken mit intensiver völkischer Klei», arbeit einzusetzen. Er unterstützt seine Au«sührunge» mit dem Hinwei« auf da« in dieser Hinsicht «uftep giltige Vorgehen de« Gegner«, da« er in slavische» Landen au« eigener Erfahrung kenne« lernte. Der Versammlung wohnte auch der Bürgermeister-Stellvertreter. Herr Dr. Jesenko, bei. 5»rch eiue» Hchsea getötet. Montag abend« ging der Besitzer de« Gute« Meierberg bei Cilli, Herr Ed.Sirubegger, in den Rinderstall. um Nachschat zu halte«. Ein junger Ochse, ei« sehr böse« Tie^ da« seinen Hütern schon sehr viel zu schaffen ge-macht hat, riß sich lo« und stürzte sich auf ih». Da« wütende Tier warf Herrn Str»d-«ll g e r zu Boden und bearbeitete ihn «it bei Hörnern und Slirnknoch»«, so lang», bi« »r kiii Lebenszeichen «ehr von sich gab. Alle do mühungen ber herbei geeilte« Dienstleuie, bet Ochsen von seine« Opfer lvSzubringe«, waren ver» g-den«. Herr Eduard Slrubegger erlitt so schwere Verletzungen, daß er nach zwei Stunde« iernnt Geist aufgab, ohne da« Bewußtsein wieder zu er» langen. Et wurden ihm sämtliche Rippe« gebrochen, außerdem erlitt er unbedingt tätliche, innett Verletzungen. Die Leiche de« Verunglückte« wurde a» Donnerstag nach Ht tzing übersührt. woselbst sie« der Fa«ilirngrust deigtsktzi würd». 3?etßrau«t. Zn S«. Johann a« Weinberge ereigne,e sich dieser Tage ein gräßliche« Unglück. Eine Bäuerin hatte in einer Kammer Hopse» z« Darre ausgeschüttet. In der Nach, wird idt Mann wach un, bemerkt zu seine« Schrecke; züngelnde Flammen aus der Kammer drinnen. Et gelang ihm. »ch durch da« Fenster zu rute»; durch die einst, ömende Luft ward jedoch Hat Feuer zu einer wilden Flamm« entfacht, die dit Bäuerin, die vergeblich durch die Türe zu e»t» kommen trachtet, ersaßt und löte«. Nach bei Schilderungen oon Bauer«leute» soll die Leiche ganz verkohlt fein. Ara«d d-rch Akitzlchkag. I« Windisch. Graz brannte infolge Blitzschläge« von det stadtischen Fabrik«anlage da« Hauptgebäuse der Holzwollefabrik und da? Dach des städtisch» Slekmzitäi«werke« ab. Ein weiterer Blitzltl-z beschädigte die Fernleitung stark. Am Braittplq« arbeiteten die Feuerwehren von Windisch-Äraj und Pa««tsch. Die erst gegründet- Feuerwcht Pameifch arbeitet, sehr brav und ausdauernd im» gebührt ihr vollstes Lob. Die Gekamianlage il bei bet Wechselseitigen Brandschaden- Bersichermi^ß» Gesellschaft Graz versichert. Da« Elektrizität««!! I dürfte Mne längere Betrieb«störang erleiden. £te Schwester «iedergestoche». Z, der Früh, de« 1. v. M. ger et.« die Geschwister Moiton in der Gemeinde Beternik au« gm»p süg'gen Gründen in Streit. Die Schwester 18 Jahre alt, erwischte ein« Schaufel und lief ihr«« 16 Jahr« alte« Bruder «ach, dieser sein Messer und stach da« Mädchen so heftig, dij e« sofort starb? dann stellte er sich selbst b« G«ndar«trie. Leßreritelle«. An der zweiklassiaen. in b«r zweiten O,«klaffe stehende« Volk«!chule tt Heiligengeist in der Kalo« kommt eine Oberlehrer« stelle zur dauernde« B setzung. Bewerber um dich Stelle habe« ihre Gesuche i« vorgeschnebe«» Dienstweg« bi« 20. S?pt>mb«r 1905 a» d'i Ort«schulrat in Heiligengeist i« d«r Kolo«. Vosl (Fortsetzung siehe Beilage.) Beilage zu Nr. 71 der „Deutschen 58od)t". in, ctnjufenbcn. — An der vi«rklassig«n, in aßn, Ort«klass« fieh«ndm Bolk«schul« «il cha Untrrrichtssprach« in Windisch-Graz. t kommt (int Lthrrrsttll« zur dauernden Die vvrschrifi«mäßig beleglen Gesuche > vorgeschriebenen Dienstwege bi« 30. S>pi. beim Orttschulrate in Windisch-Graz einju-»a — Im politischen Bezirke Ran» sind «Mheade Lehrer-, bezw. Lehrerinnen stellen, Eid oder vorübergehend zu besehen: I. Im diziike Drachenburg: l. An der sünsklassigtn st«!» in St. Peler bei Lönigtberg, dritte falflasse; 2 An der vitrkloffigtn Volksschule in Mtc, dritte Orttklasse: 3. an der dreiklassigen Mschilt in Winb.-Land«btrg, zwejte Ort«-b|(. II. I« Schuldezirk« Lichttnwald: An der ■Rissigen Volkschule «it Parallele in Reichen« Ortsklafse (vortibergehend zu bksetzen). ll. I» Schulbezirk« Rann: 1. An der fünf' Wen Volksschule in Vide«. dritle OrtSfloffe jfm Lihrstellen) ; 2. An der vierklassigen Volk«' ßck m Wisell, dritte Orttklassr; 3. Eine Bi» ^lijilfslthrtrsttll« mit den Bezügen der Kr Ortlklasst. Die ordnungsmäßig belegten j)t sind im vorgeschriebenen Dienstwege bti tat kwffeitb/it Ort«schulrä>en (3 Rann beim ölMschilrai« Rann) bi« 26. September 1905 afttrmg b. Ziterestantes vom Kerei« „Südmark". d« dem soeben erschienenen Jahresbericht sür M eiimhmtn wir. daß der Verein in diesem Zchie »u« dem Verlause der Eüdmaikzünder eine kw Einnahme oon 9159 K halte, di« höchste idjtt erreichte Ziffer. 9159 K ist gewiß sine tytot Kumme. Und doch könnte sich dieselb« sehr verdoppeln UN» verdreifachen, wenn all« DDder und Freund« der ^Südmall" überall o! p jed r Zeit Eüdmarkzünver verlangen und m diese benützen würden. Jeder Deutsche, jde Haulsrau verwende nur Eüdma,kzünd«r; M zili insbesondere für jene, die im Eüdmark-! jita! whnen. ' Ein Narodujak. Der beim Schuhmacher stier tn der Brunuengafse, bedienstet« Schuh-«jagedilse Dragolin B r i n k o ist ein ver-kfstiet Narodnjak. Sonntag vor 8 Tagen zog er üi«»d und schreiend durch die Theaiergasse ich >n»»t»ns.afse. Wahrscheinlich hatte er sich im kit:vm Mut und Begeisterung angetrunken, ti der dienftha ende Wachmann zur Ruhe er-■ihotc. anlworttlt er «it einer windischen Zol«, a drneii diese Spracht so reich ist. Die ang -Mit, Berdaftung, die Frag n nach seinem taun »»d Stand beanlwoiteie »r tbeasall« nur »mndischen Schmähungen. In die Wachstube lckichl, wollte er auf deutsche Fragen überhaupt ch »lwvrten; auf slowenische Fragen erwiderte e «t Zote». Dieser Tage nun hatte sich der feurnt Narodnjak vor dem l. k. Bezicttgtiichi« P»j«llichter GerichtSsekretär Gredeuz) zu verant-»nki »nd siehe da. unser Narodnjak verstand «s eir>al deutsch und war fromm wie ein Lamm, fei nützte ihm aber nicht viel. Der Richter gab ih» ffivf Taae Zeit, über di« Schönheiten und die fegst der »indische« Sprache nachzudenken. Damit b lit «ehr Ruhe und ohne jede Ablenkung phi-bMmttn könne, gabL.tr ihm einen Dunkel-«nfl da»« ' 7«r»aKische Köfflchtcit. Vor einigen lagt, sussien« ti..«m slooenischtn Mühlenbauer, «i» Kanntale zu tun hatt», in Sachsenseld eine leschichle, die die Höflichkeit und Sastfttundlich-!n> «serer Pervakrn in ein sehr schöne« Licht Mu. Besagt« Mühlenbauer kehrte in der Bahn« jchcha»ration de« Simon Kuketz ei». Er setzte sich »ttue» leeren Tifch und wartete, bis «an «ach jetrei Wünschen fragen werde. E« geschah aber »erglkiten, «an ließ ihn einfach sitzen. Der kflnirt selbst saß vitrschrötig bei ti»«m anderen lisch« »»d kümmern sich nicht im mindesten um leinen Aast. Der Mühl-nbauer wartete ruhig die Äqfte geil bi« endlich dem Wir« d!« Geduld riß d)r den Saft mit den Worten: »Werden sie »$i einmal etwa« anschaffen I4 anschnauzt«. Der lag erwidert« ihm ganz richtig, daß e« ja Sach« M Wirt«« s«i, di« Gäste nach ihre» Wünschen zu tag«». Daraus «acht« ihm d«r Wirt die besrem »nd« Mitteilung, daß es im Gutratale Sitte H t«Bder Saft um feine Zeche zu bitten habe, tot Mhlmbautr. selbst ein Elovene, verzichtete t seine« Glücke auf da« »vorzüglich«4 Gla« lttzbier »nd entfernte sich. In Cilli erzählt« er tan» in deutsch«» Gasthäusern davon und v«r-plhmt, daß «r nie «ehr da« Eannlal besuchen werde, wo so höfliche Wirtshäuser sind und versprach, die Bahnhofrestauraiio» in Sachsenseld seine» Be-kannten wärmsten« zu «mpf«hlrn. • Svoji k svojim. A« 18. v. M. fand ;» bec windisch«n Zwingburg am Kaiser-Josef-Platz« «in« Versammlung statt deren Zustande» kommen und Verlauf ein grelles Streitlicht auf die völkische Arbeit unserer Pervaken wirft. Einige Tagt vorher erhielten sämtliche slovenische Frauen und Mädchen in Cilli die Einladung, sich am 18. v. M. abend« zuverlässig im. »Narodni >om" «inzufindtn, wo «ity ungemein wichtige Frag« btsprochtn w«rd«n soll. Al« Einberufrr war in dem Rundschreib?«, der Schlossermeistkr und Mime R«bok genannt. Tatsächlich kamen einige wenipe Dämchen au« Neugirrd«. Man war g«spannt, wa« ihnen wohl d«r Herr Schlosser-mtister und Schauspieler so Hochwichtige« zu vtlkünden haben werde. Die meisten dachte« sich, e« handle sich um eine festliche Veranstaltung, zu der man Festdamen benötige. Dem war aber nicht so und die Enttäuschung war eine allgemeine, als der große Charakterdarfteller «und Schlossermeister und einige anbete den Anwesend?« in langatmigen Reden klar zu machen suchten, daß jede sloveni-sche Frau und jede« slovenische Mädchen ein V-rbrtchen begeh «, wem sie bei Deutschen etwas kaufen. .Ah. also nur um da« «Svoji k svojirn" bandelt e« sich" sagten die enttäuschten Miene», der um die Hoffnung, wieder einmal al« »Fest-jungser" glänzen zu können gebrachten Zuhörerin» nen. E-ne schlich sich nach der anderen sort. Ein zweiter Versuch hatt« den gleich«» Erfolg; di« zweit« Versammlung am 31. v. M. in- Narodni vom war noch schlecht«! besuch«. Wir brauchen wohl zu solche» Mitteln nicht zu gleisen; unsere deutschen Frau>n und Mädchrn wenden nach den Geschehnisse« der letzien Zeit wohl wissen, wa« sie z« tun habrn. Iretschurftöschuug. Wegen Zkitablaus und Htim>agung«erkläruog wurden di« Fr«!schürse der Herren Zivtttig lKatastralgemetnden Franz und Stopnik) und Philipp Sonntnbtrg (Katastralge-meinde Buchberg) in den Vormerkbüchern de« k. k. Revierdergamte« in Cilli gelöscht. Z>er Aerband der llovenischen Zlecht««»-wikte an der Arie t. Der Verband slovtvischer Aovokattn entwickelt ein« rührige Tätigkeit, indem er in kurzer Folg« zw«i Aussordtrnngrn tn drn sloo«nischen Bläuer» vcrössenilichen ließ, di« sich mit slvvenischen Eingaben an die Zentralstellen und de« ausschließlichen Gebrauch d«r slvvenischen Sprache bei GerichXverhandlungen besassen. In dem »rsten Aufrufe wird bemängelt, daß weitere Kreise der slvvenischen Bevölkerung noch immer der irrizen Meinung find, sie erreichten durch deutsch verfaßte Beschwerden oder Berufungen mehr, al« durch solche in slovenischer Sprache. Deshalb richten sie hauptsächlich an die Zentralstellen Ein-gaben in deutscher Sprache und setzen damit ihr« Mntterlprach« selbst zurück. Der Verband fordert di« slovtnischt Bevölkerung auf, alle Eingaben, insbesondere an die Ministerien, prinzipiell nur flo-venisch versaß« tinzubringtn. Jed« Zurücksetzung der slowenischen Sprache feiten« der Behörden mög« sofort dem Verbände ber slooenischtn Advokaten in Laibach unt«r Vorlagt der amtlichen Erledigungen samt Beilagen übergeben werden, der alle Be« schwerden hinsichtlich der Wahrung der Rechte der slovenische» Sprache unentgeltlich redigieren und und zur Erledigung an komprtta»«r Stelle ein-reichen will. Der zwtite Ausruf wendet sich an die Geschworenen, die nach der Anschauung de« Verband«« da« Recht besitz?«, zu verlangen, daß die ganze SchwurgerichtSoerhandlung ausschließlich in slovenisch«r Sprach« gkführt werd', daß alle Au«-sage«, da der angeklagte Slooene ohnehin nur in slovenischer Sprache verteidigt wirb, Gutachten ber Sachverständigen u. f. w. nur in slovenischer Sprache abgegeben werden. Selbst müsse der Ge-brauch der slovknischen Sprach« vkrlangt werden, dann erst fei e« Pflicht de« Gerichtshöfe«, dieser Forderung zu entsprecht». Die Geschworenen können leicht aus ihrer Mitte vom Vorsitzenden verlangen, das alle Aussagen, Gutachten u. s. w., nur in slovenischer Sprache abgeg'ben werden. Selbstver-ständlich hat der Verteidiger in jedtm solchen Fallt energisch die Forderung ber Geschworene« zu unterstütze«. Sachte, meine Herrt«! Wa« btm Einen recht ist, ist dem anderen billig unb bie deutschen Geschworenen werben wohl Mannes genug fein, die Rechte der deutschen Sprache durch krainische Chauvinisten nicht schmälern zu lasst» unb uuverkürzt zu überliefet n. Ein listiges Zlevel, da« besonder« jenen, welche viel zu Fuß sinb, unangenehm wirb, sind Hühneraugen und begleichen Hautwucherungen. Unter bett vielen Mitteln, welche bagegen ange« wendet werden, hat sich bis jetzt keine« so vorzüg-lich bewährt, als bas im Jns«rat«nteil bieses Blatt«« angekündigte Erzeugnis ber Franziskus-Apotheke in Wien V, Schönbrunnerstraße 109. vermischtes. gfina soff zahle» Die Urf-ch« für den Ber» zicht Japans aus «in« Kri«g«rntschädigung soll in einer B«stimmunz b«S Fried«nsv«rtrages zu finde« fein, ber zufolge bie beiden kriegführende« Mächte die Mandschurei räumen, Japan werd« aber vo« China «ine Entschädigung verlang««, welch« i« der Höhe der Kriegskosten gehalten sein soll. $i« Mundstück fitr Zigarre«, U« ein Z«r-nag«» der Zigarre zu ver««id«n, pfleg«» Raucher ziemlich häufig in das Mundende der Zigarre »in zugespitzt«» Stück Holz, beispielsweise Zündholz eia-zustecken, an welchem beim Rauchen die Zigarre mit den Zähnen gkhalten wird. Wi« wir «iner Mitteilung des Pat«ntanwal»-Bur«au Ingenieur I. Fischer in Wie» entnehme», hat ei» rumänischer Eisinder diese primitiv« Vorrichtung dahin ergänzt, daß er auf das abgestumpfte Mundende der Zi» garr« «in« Tüll« aussetzt, welch« an drr Stirnfläch« Oesfnu'ig«» trägt, wobei in «in« berfelben das zu* gespitzte Stück Holz eingeführt wird, an welche« bei« Rauchen die Zigarre wie früher «it den Zähne» gehalten wird, während die Tüll' ver-hindert, daß L'ppen oder Zähne «it de« Tabak in Berührung kommen. Mi« ma» in Rußland Kett zihlt. Kürzlich wurden in einem Eiienbahnschitppen in Ha«ara durch Zufall vier, vo« russisch«« Kriegsschauplatz kommende Kisten entdeckt, die angeblich dem „Roten Kreuz* gehörende Hau«geräle, in Wirklichkett aber nad«zu «in« Million Rubel i« Gold »nd Papur« geld enthielten. Die russische Gendarmen« zog die peinliche« Aussehen «rregtnb« Unterschlagung in Untersuchung, stellte biefe aber plötzlich, wahrscheinlich aus höh«r«n B«f«hl. wi«d«r «in. Nun wurde das Geld amtlih g«zählt. Di« erste Zählung «r« gab annähernd 900.000 Rudel. DaS Geld mußt« deshalb ein zweiteSmal g«nou gezählt werden, »nb zwar von einer im Zählen geübten Ko««ission. Diese bracht« 640.000 Rubel al« Su««« herau«. Dieser große Unterschied zwischen beibk» Zahlung«» veranlaßte «ine noch genauere (!) britte Zählung. Unb sieh« da i j»tzt waren e« gar nur 600.000 Ru-bei. Nun stellte «an da« Zählen ei«. d«n« sonst hätt« da« gefunden« G«ld, da« «it d«« böh«isch«n Zirkel gezählt wurde, di« russisch« Schwindsucht ht» ttMMCtt. Au» dem schwirztst«» Hesterreich. Di« Se- mahlin d«« Thronfolger«, die Fürstin von Hohe«-berg, «achte d«m tschechischen Krankenhans« in B«»«schau «in »kostbar««" Geschenk, indem si« diisir Heilanstalt zwei Flaschen „Wunderwaffer" spendet«, die sie von ihrer Wohlfahrt nach Lourde« «itge« bracht hatte. Di« A«rzte de« B»n«fchau«r Krankenhause« — promovitlt« Aerzte di« 20. Jahrhundert« — »ahmt» biefe* „Wunbtnvasstr* dankbar «M« g«g«n. ?ri»z Hitel Aritz ««tz der Ar«»»ri«z> Ueber den Prinzen Eitel Friebrich von Pr«ußen schreibt bi« „Allgemein« Evangelisch-Lutherische Kirch«nzeitung": In London will ma« wisstn, di« Norweger dächten an den Prinzen Eitel Friedrich von Freußen. Dieser Li«bltag dk« Volke« soll duichau« Prätendent spielen. Früher hieß e«. er werde zum König von Ungar« er-koren werden und lerne daru« bereit« eifrig magyarisch. Natürlich ist da« Unstnn. Wir Deutschen können di«s«n begabte» Jüngling sehr gut selber brauchen. Sein Bruder, der nun Krön-prinz ist. ist ein schlichter, treuer Mensch vo« Typu« Friedrich Wilhelm 111. Er hat die Natur seine« Vater«, aber nicht seinen F«u«rgeist. Eittl Friedrich hat umgekehrt der Mutter Gestalt u«d ihr« Gesichttzüg« ererbt und dabei den G«da»ke«-hochflug drr Großen unter de» Hohenzoller«. Soll er »un eine ebensolche Rolle spi«l«n wi« 1870 Plinz Leopold mit b«r spanischen Kanbi» batur? In London würbe «an sich nicht geniere» den Rus von damal« zu kopiere«: .Nach Berlin nach Berlin!• t<»M für Irennd« der Ae«erleft«tt»««. Von einem Au«flug nach Hallstatt im Salzkammer« gut erzählt i« Frankfurter .H«rolb' «in Som««r- gast: Wer hat nicht von dem uralt'» Städtchen schon gehört, der Stätte keltischer Kulrur? E« gibt wohl wenig Plätze, in der Welt, die dem lunst-sreudigen Auge so viel malerische Punkte bieten. Jeder Winkel, jede Ecke ein Bild. Nicht« gemacht. E« muß hier im Volke ein großer Kunstsinn stecken. Die prächtige Kirche, da oben auf dem Felsen, mit dem Doppelschiff! Trotz der Unregelmäßigkeit, dem Zufälligen, wie wirkt hier alle« so harmonisch in Form und Farbe! Tie gleiche Bemerkung kann man übrigen« auch in der Kirche in St. Wolfgang machen, die sogar trotz der Mischung von Gotik und Barock wunderbar wirkt. Kultur, Tradiiion und eine glückliche Hand! Wie schön bei der Kirche der kleine Friedhos, mit dem Blick aus S-e und Berge. Eine alte, behäbige Frau sitzt zwischen den Gräbern und strickt im Sonn egraben wurden. Hin heldenhaftes Mädchen ist Mlle. Dela-chenal, die, wie au« Gens berichtet wird, kürzlich mit Josef Robin, tinem französischen Hirien au« Saooyen. Hochzeit feierte. Bor einem Jahre etwa trieben die beiden jungen Leute ihre Zi»gen aus dem Abhänge d»« Paray d» Pard«vint z»m T»il hinunter, al« Robin bemerkte, daß noch einige Ziegen in der Nähe Gipfel« zurückgeblieben war»n. Da er keinen Umweg machen wollte, kt.tterte er trotz der Buten feiner Gefährtin einen Kami» im Felsen hinan. Al« er eine Stelle auf dem halben Wege de« Kamin« erreicht hatte, kam eine Steinlawine aus ihn hernieder. Ohne sich «inen Augen« blick zu besinnen, eilie Mlle. Delachenal zu d-m Kamin, gerade der Fährte entgegen, di» di« fälln«-den Steine nahmen und fing ihren Geliebten in den Armen aus. Am Rande de« Abgrunde« konnte ' da« tapfere Mädchen Halt machen; eS rettete den bewußtlosen Mann au« der Gefahr und eilte dann in« Dorf, um Hilfe zu holen. Robin trug eine schwere Kopfwunde und zwei R'ppendrüche da-von. Da« Mädchen war am Gesicht und an den Armen verletzt. Beide erhalten sich aber von ihren Wunden, und in Gegenwart der Dorfbewohner fand nun die Trauung statt. Hin häßlicher König. Der König ron Italien ist ein Mann von verschiedenen loben«-werten Eigenschaften. Eine fehl« ihm nach der Ansicht seiner Uniertanen aber doch: d't persön-liche Schönhtit. Bei einen, JagdauSfluge der Hofgesellschaft — so wird von glaubwüidiger Seile berichtet — hielt »ine Bauersfrau den König für »inen feiner D!«ner und bvt ihm eimze Eier zum Verkaufe an. Der König nahm die Eier und gab der Frau dasür l Lire. — „Da« Geld." sagte diese, „sollen Sie wieder bekommen, wenn Sie mir den König zeigen wollen?" — „Den König? Der bin ja ich selbst." — Die Bäuerin starrte ihn mißtrauisch an und schüttelte den Kops. „Sie können nicht der König sein," erklär!« sie, .dazu sind Sie nicht hübsch genug. Ich hab« die Königin gesehen, da« ist eine schöne Frau, die einen Mnn wie Sie niemals geheiratet haben würde!" Sieben- Ientncr WnrSpapier. Der Tier« garten in Berlin ist am erste» Auaustsonnta^e von mehr al« 100.000 Mensch?» besucht worden Diese 100.000 Menschen haben an dem So»ntag nicht weniger al« sieben Zentner Wurstpapier zurück-gelassen. Schweizerischer Zkolkshnmor. Ein luzerni-scher Volttdichler klagt: Maschine zum Mäbe Maschine zum Rache Maschine zum Sähe Zum Futterbreche. Maschine zum Näh« Maschine zum Dräsche Maschine zur Wäscve Maschine zum Mahl« Nur kein« zum — Zahle Kine aufsehenerregender Aanernabergkanbe ist dem „Budapest, Naplo" zufolge vor kurzem von der Gendarmerie unter den rumänischen Bauern Südungarn« entdeckt worden. Der Bauer Tdodja Vetza war gestorben und da fein plötz-licher Tod unaufgeklärt schien, wurde seine Exhu« mierung angeordnet. Hände, Füße und HalS waren durch lang« Nägel an den Sargbrettern befestigt und ein Nagel war durch da< Herz ge-trieben. Di« Nachforschungen ergaben, daß eine alte Frau, Olga Jokan, die „Operation* ausgeführt hat. Sie gestand bei« Verhör, daß sie »der Austrag der Dorfbewohner schon häufig Leiche» Verstorbener an den Särgen festgenagelt habe. »Da« sei notwendig/ sagte sie. „weil die Bersti» denen, die einer unbekannten Krankheit «rleW seien, stet« in ihr Hau« zurückkehren und ihre Ber-wandten mit W gleichen Krankheit anstecke» ? tul Festnageln sei eine alte Si««e in den rumänis Bauerndörfern.- Die alle Frau wurde oerhafia. VeSza war einem Herzschlag erlegen. Schrifttum. FÜIII HASCH, iiciMug. CILLI.' „Moderne Hhen" betitelt sicv n» »ng,««i> interessanter Artikel oon Max v. Weißnuhurn, ftit in Nr. 35 der soeben erschi«nen«n „Witner Hnt frauen-Zeitun .' enthalten ist. Prei« halbjährig für Wien, 5 K sür die Provinz. Da mit 1. S.s lember ein neue« Abonnement diese« beliebten, fei einunddreißig Jahren bestehenden Familiendl^u» beginnt, verlange man sofort GraliSprobedlaller von der Admiiustration, Wien, L, Wipplin^n-straße 13. — Telephon 18441. ?as Matt der Kansfrun. Da« ebeis» lehrreiche al« amüsante Blatt ist durch alle Sah handlange-, sowie durch den Verlag Friedrit Schi'mer, Wien, I, Rosenbursensir. 8 zum Pich von 20 I, zu beziehen (oierteljähllih 1Z Heiz 2 K 50 h). Der Verlag sendet aus Wunsch Pro!» nummern kostenlos. Die Kämorrhoiden und ihre Keikuug »«rh ei» erprovtes Zlerfuhren Von Dr. Paqkw«.',. Verlag von Edmund Demme. Leipz-g. (Preis III. Auflage. Die Ausscheidung de« unbrauchbn'i Btule« durch die .goldene Ader", die große Wo vene, ist für die gesunde Funktion unsere« Kiuxerl ebenso notwendig wie ctu rege!mäß'.-»r Stuhl.--«. Ihre Verzögerung oder Verhinderung führt «i°i große Anzadl quälender Symptome herbei, die in ihrer Gesundheit al« „HämorrhoiZalleidev' be-jtichntn. Die Endgtsäße de« Mastdarme« erwenin sich dann zu großen, stark mit Venenblut -iip süllten Säckchen, sie rufen die h«ftigsten Schmeiß hervor, welche die Leidenden ofe am Gehen. und Sitzen hindern. Die Kranken fühlen sich »13 un!) abgeschlagen, da« immerwährend« Juck n u-Z St/chen macht sie verdrießlich, e« entstehen Emi,e> nommenheit de« Kopfe«. Spannung im Unterlckk. Kreuzschmevzen und VerdauungSbeschwerden. Urte da« alle« gibt die billige Schrift Ausschloß zeigt den Weg zur Beseitigung. Gedenket JÄTtt» ■ Metten und Legaten! Vereins ^uckäruckerei & Cilli, Ratkausgasse Hr. 5 • im eigenen Hause. ■U WM 11 Kummer 71 ,9«ttr*« W-ckt» Eeite 5 Z»ie ihirnn chir»«g»»«rgi»ge i« M«ge«-V«r«t»a»le ber Säuglinge, welche bei krankhaften Störungen be« DaimeS, be fwbtr* bet ben mit Kuhmilch ernährten Äbikern auftreten, werden durch die Ausschaltung ber Milch au» ber Srnähru g unb ber«, Ersah burch SufekeS Kinbermehl — in Wasser gekocht — sehr losch beschränkt; baS Erbrechen hört auf unb auch ber Stuhlgang wirb oft ohne jebe weitere Medikamente w eber normal, ffufefe* Sindermehl wirkt gärungSwidrig, da die in demselben enthaltenen pflanzlichen Eiweißstoffe den »rankheitSftoffen einen viel schlechteren Nährboben barbieten, als bie tierischen, «ufekes «indermehl wirb selbst vom erkrankten Maz-n-Darmkanalc gut verbaut unb aufgesogen unb kann sehr gut zur ausschließlichen Ernährung ber Kinber dienen. Nach vollständiger Genesung kann man Zu bem Kufeke-Kindermehl vieder Kuhmilch zufügen, die burch dasselbe im Magen bei KinbeS feinflockiger gerinnbar unb badurch leichter verbaulich gemacht wirb. 10537 $«»*»§. Nachstehende holländische Kom-»ssiont- unv Bankgeschäfte, al«: I. Komerz. und Sttvitbank im Amsterdam 2. Holländische Kredit« tat. 3. Jmernationale Wechsel- und Effektenbank. ^ < .Fortuna^ in Amsterdam. 5 Fonisendank in $Mg. 6. Prämien« und Effekteabank in Amster» t«. 7. Bankmstiiut .Niederland'. 8. National« Senien« und Kreditbank in Amsterdam. 9. Haag« st» Handelsbank in Haag, welche für Oesterreich («in« Batchttflung zur Adfchlikßung von Geschäften ladrn, entwickeln ihr« die Bevölkerung schäbig.nd« Llligkeit hierzulande dennoch «it Elfolg. Die Be« Mmina wurde schon wiederholt gewarnt, sich mit sckhm S-iellschaftm in Verbindung zu setzen, da hiedurch nur geschädigt wird und bei den ma Kontraktbedingungen keinen Rechtsschutz t. ES wird dkmnich nochmal« vor dem V«r-dhr «it dusen Unternehmungen nachdrücklichst ge« «i». Arackenscha« i» Aruck a d. M»r. Für dt «tu 10. d. in Brück stattfindend« Brockenschau Mi sich deren« reg«« Interesse. Der Or»«vrrtini« zag zur Adhaliung der Ech >u ist «in« Reih« von Swemderäten mit dem Bürgermeist.r Herrn I. I Iiioiiinger an der Spitze beiqetreten. Mehrere ßhniwidmungen sür Züchter und Preise für Be» trtjäfl«, welche österreichische Bracken al« Begleit« hi»d führen, sind bereit« pestistet und eingetroffen und weitere tn Au«sicht gestellt worden. Der steie?« märkische Jagdschutzverein und die Semeindever« tretung von Brück bewilligten für die Zwecke der Schau 50 X. Von der österreichischen Delegierten» Kommission ist die Anerkennung der Schau und die Eintrag«berechtigung der besten Hunde in da» österreichische Hundeftammbuch eingetroffen. Preis« richt« ist Herr Oberverwalier Josef Schuster aus Klageniurt. MehverKehrsbeschrSuKuug aus SteiermarK «ach Ilugaru. We^en Bestände« der Schweinepest ist die Einsuhr von Schwein«« au« dem politischen Bezirke Pettau. »nd wegen Bestandes des Stäbchen« rotlaufeS die Einfuhr von Schweinen aus den po« liiischen Bezirken Hartberg, Luttenberg und Peltau nach Ungarn verboten. Ausdehnung der?ostboteufahrt. In Ge« mäßheit des HandelSministerialerlasseS vom ,22. Mai dieses Jahres wird unter gleichzeitiger Auslassung der Faßdotenpost St. Benedcklen i. W.-B.— Heiligen-Dreifaltigkeit i W.«B. die zwi« schen St. Leonhard i. St. und Heilig-n Drtisal« tigkeit in W.-B. vtrkthrende Postbotenfodrt mit I. Septemb«r 1905 di« nach St. Bm«ditl«n i. W.-B. au»a«d«hn». Z>e»tscher Schul»erei«. In der Sitzung de« «ng«r«n Ausschüsse« vom 30. Auyust 1903 wurde der Ortsgruppe Kammern sür «inen Konzert-Ertrag und der Gemeinde Flor>d«dorf bei Wien für eine Subvention der geziemend« Dank «»«gesprochen. Der Ansall «in«« Legate« nach Herrn Eduard Rösler in Unter-Polaun würd« zur Kenntnis genommen. Für Görz wurde ein« Schulsubv«ntion und «in Schulg«ldb«itrag. sür Obergruppai Lehrmittel bewilligt. Dana gelangten Angelegenheiten der V«reinSaastalt«n Lipmk. R.-S aurrbrunn, Steinaujezd, Pilsen, Mai« erle, L i ch t e n w a l d. Schwanenberp, Paulowitz. S a g o r, Oberdorf und F r i e b a u zur B«ra,ung und Erl«digung. Die Errichtung einer II. Abteilung in VereinSkinderzartrn Piimowitz würd« b«-schloff«». Hühneraugen harte Haut und Schwielen werden rasch, sicher und schmerzlos beseitigt durch das bestbekannte vorzügliche „Trnkdczy's Hühneraugenpflaster*. Wirkung anerkannt und garantiert. — Preis 1*20 K nebst Poutspesen (10 h als Mustersendung). Probepflaster 70 h (resp. 80 h per Post). Erzeugungsstelle: Apotheke zum heiligen Franziskus, Wien V/2., Schönbrunnerstrasse 109. Täglich Postversandt gegen Nachnahme oder bei Vorhersendung des Betrages in Geld oder Briefmarken. 10998 HIACtGI WÜRZE ist einzig und altbewährt, um schwachen Suppen. Sauce», Ragout», Gemüsen ic. augenblicklich überraschenden, kräftigen Wohlgeschmack zu verleihen — Sehr auSgirbig, daher nicht »bertvürzea! 2vt>ab«lli.all«ii kolonial-. Delikates, warsnxesodai tan, Droguerie». 3« Fläslhcheu vo« SO Heller a «. Originalfläschchen werden billigst nachgefüllt. 1087» i ■ « I^B'" % „THE GRESHAM" ILebcnsvcrsicherungs-Gesellschaft ttler der Staatsaufsicht der österreichischen und englischen Regierung stehend. 10867 Als Sicherstellung für die in Oesterreich Versicherten wurden nachstehende Werte von der Legierung anerkannt: Su Depot der Gesellschaft bei der k. k. Staats-Zentral- U—t» in Wien betrog am 31 Dezember 1904 .....K 26 416 038'10 *MlnUt In Wien................... 1,050.000 — Itul'Ui in Prag ................... 4i)0 0»0 — Autasahlte Darlehen an Versicherte.......... .. 3,840 249-38 K :H 7H7.187 48 | i» futmte Aktiva der Ge«anfen: Pctek X Moräutsch: Zmerilikar F. Neukirchen: Arlii Mich. Oberbarg: Scharb Fr. Oplotnitx: Oberski N. Ponigl: OAIak Ant. Ries: Kon°omverein. Römerbad: l'laga Fans. St Georgen: Artmann & Ho^hinik St. Johann: M-)erhoM Th. St. Veit: Melihen A. F. Trennenberg: Jarnorid M. Trifail: J. A A. Kramar. TiifFer: Elsbacher A. Weltenstein: Teppei M. Wotschna: J. Pumat Für Magenleidende! ^ Allen denen, die sich b'irch Erkältung ober Ueberladung des Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulickier, >u beißer oder zu latter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrb, Maqenkrampf, Magen- schmerzen, schwere Verdauung oder Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, dessen vorzllqliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. E« ist dies das bekannte Aerdauungs- uuö Afutreinigungsmittef. der Huhert UUrich'^c Krauter-Wrin. ^ I»ie»er lir^nterwein tst-«ns v,»raSglIvhen, heilkräftig befundenen \ Krftatern mit gutem Wein bereitet und «tiirkt und belebt den VerdaunngsorganiNDins des Menachen, ohne ein Abtiihrmitlel zn ! sein. Kräiiterwein be«>«itigt Sterlingen in den lilutgefüsson. j | rein Igt das Blut ron verdorbenen, krankmachenden Stoffen und | wirkt ftii'deind auf die Neubildung gesunden Blute». Durch retfilveitigen Gebrauch be« Kräuler-WeinS werden Magenübel meist ichon im keime erstickt. Man sollte also nicht iäumen, seine An-wendun^ anderen scharfen, ätzenden, (Neiundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. vymviome, wie: »«vfschmerzen, Aufstoßen, Todbreiilltn, Bladnngen, UrdrUeit mit Erbrechen, die bei chronisch» (veralteten) IRagtHltiDtit am so heftiger auftreten, werben oft nach einigen Mal Trinken beseUigt. und deren unanstenebme Folgen, wie «ietlem»llU„. «. lUlllvrt fll'pjllNN Sililschmrrzen, Herzklovlea, Tchlaslostgktit, iow>e Ptuianiiauungen :n Leber, M,U und !i.'fortaderfyttem lHtmorrdoldallriden) werden durch tträuler-Aein oft rasch beseitigt. — Äräuter-Wem drdedt Uuverdalllichlei», ocrteihi dem LerdauunLssystem einen Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl untaugliche Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Äussehen, Slutmangel, Cntkräftnng sind meift die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbilvung und eine« krankhasten Zustandes der Leber. Bei Aw>ttm»fi GemülbSverftimmung. fowie häufigen Abstammung und lofe» Nächten, sieche» oft solche Personen langsam dann. , giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls. L steigert den Appetit, befördert Berdauung und Ernährung, regt den seit, unter uervifer o«fschmer,e», schlaf-WlT" Kräuter Wein Kräuter»Äein gt d«n Stoff- Wechsel an, beichleimigt die Bluibildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft neue Lebenslust. — Zahlreiche Anerkennungen und Dankfchreiben beweisen dies. ftrtsW'Beia II »» »»de» 1» RlaKVn k fl. 1-J# »«» *•— >, tea «psttittoi oon CJtti, et» »takn«, 0iab..«aaM»ft|, (BtakJfettK«, «muH«, «still«, St»ttl4-n, «stlfttt, «»»», »j»id»ch ». s. si — ■ ' io»te tu ©IJurmart ,»m »ni, Otertna, tlttol, 0irtftU, Ms», üalta« u. s Crjtmci4-Qn4ik» »«ch «In, Orte» Oefterreich-lla»»»«. Ht: |V~ Vor Natihahmungen wird gewarnt! "WW VUa netlonjt »»«driiSlich Hubert CllrlcliVi»cb«ii 'W Kränter-Wein. akai Putan. Verkaufsstellen an anderen Orten prlv. Hosentr&gerfabrik Fr. Mach, Brlinn. 1u510 Seite ,9c«tr*e Wach»" Nummer Q/& HeU 4 flüssig* lll XI flabfcn Vor dem Früstiek 1 Glas Rol,itichcr lemptlp quelle" wirkt harnlreibmd, appetitanregend und sloffivkchjelfSrdernd. ^Slyriaquelle" bat sonst gleiche, aber stärkere Wirlang. Das ?fäjftel» und »er Mela Au« Pettau wird der „Mdg. Zig.- geschried««: Wie wir aus verläßlicher Quelle «rsuhrrn, ballen die windischtn .Hochwürdigen" von Untersteier im Mona!» April d. I in Peklau «ine geheime Bersammlung, in welcher darüber' beraten wurde, wa» man gegen den „Stajeic", der dem Machikreise der Hetzklerisei soviel Abbruch tut. unlernehmen könn«. Und diese .hochwürdige-, gegen den .Eiojerc" ge« richieie Bersammlung fand in Peitau unter den Ansplzien de« mit einem deuischen Namen ge» zierten Probst«» Fleck statt. d«»s«lbm Fleck«, den d«r „Staj«rc" immer al« »inen ruhigen und wahren Priester gelobt hat l Man ficht, der „Stjjerc* wird auch gegen dies»« Mensch»,, ener-gisch vorgehen und überhaupt dem Kamps gegen die polnische Klerisei iüi erhöhte« Aupeumrrk zuwenden müssen. Wie geheim die politische Klerisei ihre g»geu den .Slajerc" gerichtet« Versammlung hielt, geht wohl dar^u« hervor, daß »an bi« jetzt oon ihr nicht» wußt«. (Die Schwarzen arbeit«» ja sehr gern« im Dunktl und l«ij» schleichend wi« d!« Katzen, wenn di« Otffenilich' feit ihnen Schaden bringen könnte.) Einem von Weine überhitzlrn Pfässlein ruischl« die Mitteilung herau«, bei weichte Gelegenheit »ine Gesellschasi von dieser dreimal geweihten Versammlung erfuhr. Sager. (Ein Mord.) Die We>k»dir»ttlon Eagor der Trisailer Kohl«ngewerk»g»s«Ujchaft meldet: Am Morg»n de« 26. August wurde der 57 Jahre alte B,amt« der Gesellschaft d«r Werk-meister Benjamin Delella beim Maschinenschachl von unbekannten Tälern erschlagen. E» dürste »in Racheakt vorliegen, da D«t«lla bei den A>b«it«rn sehr beliebt war und in dir letzt«» Zeit auch keine Olreitdtwtyung zu v«rz«ichneo war. Schon vor «inigrn Javrrn wuro« aus D-tella ein Bomben« ailiniat verübt. E« würd« «ine Bomb« aus da» Fenster seiner Wohnuna g»l«g«. o?ne daß der Täier eruirrt werden könn«?. Detella war »in»r d«r ältksiesten Beamten der EefkUjchast und über 30 Jahre bei derselben bedienstet. Va3 teste Trinkwasser fcel Fpidr mlr-(»esaHr ist der in solchen Füllen oft bewihrte, von mediciniscben Autoritäten stets empfohlene »UATTOfii: Derselbe i«t rollstlndig frei ron organischen Substanzen and bietet besonder» an Orten mit zweifelhaftem Bronnen- oder Leitnnjfswasser da« lutrig-lichste Oetrink. X Käthe Busen Wasser via grösste Zierde des Weibe« Ist eise schdse Blste. Sensationelles Mittel rar Erreichung einer herrlieben Bflste ist einzig dastehend in seiner öberrasebenden Wtrknng. Utke B«aei>«raaser wird nur iusserlloh gebraucht. d»hfr bei j-der KOrperkonstitution anwei dbar. Kit he Busen waiser ist rein re-gefcib li.-.-her Ar u. garaoL Yolllommenun-Mbtdlich. Preis per Flucht; f. 4'- . Probe-fl. 2*2£ mit Gebrauchsanweisung. Versand diskret gegen Nachnahme durch: hm KÄTHE WENZEL, liu, MI, MultU Hefter»eichische, K«r»b»ch. «on diese« vsfi-»teiUn «»»«lmche (früher .Der «onbutieur") ist soeben di« bleSmonailich« Ausgabe erschienen, welcher wieder bie nenesten Eisenbahn »nd Dampfschiff-Fahrplin« unv Aahrvreise. sswie (laut Führer in den Hauptstädte», Karten und Stadtpliae enthält. Zu bk,tehe« in alle« B»chhandlungen, Sisenbahnftaiicaen, irafUtn x. «tz Ma der Lerlagthandlung R. v. Waldheim ia Wie». die sich matt und elend fühlen, nervös und energielos sind, ist Sanatogen. ö7S Von mehr als 2000 Aerzten aller Kulturländer glänzen* begutachtet tm haben in Aj*.»th*k*t» «nd B'•«•*st**!* «■d lr*nkt>. Bauer It Ci«.. Berlin £W. i*. Girier«l- Vertreter für Ö«t«rr«icA-Un(*arn: C. Brsdy. Wien. 1., Fleisebmaikt 1. f w£y ) Saaeröraaa. (Kur» und Frem- denliste.) Bi» ,um heutig«n Tage find hier 2506 Part»i»n mit 3654 Prrsonen zum Kurgebrauch« «ing«troffen. Aufytvnng der AontroSversammlsag. Dat R«ich»krieg»ministeriu« hat «in« Verfügung ge« troff«», die in den weitest«» Kr«is«n interessi»r»n wird. Da« Ministerium hat ong»ordn»t, daß für da« laufende Jahr die Kontrollversammlungen zu unterbleiben daben. In informiert«» Kreisen wird «klärt, daß biefe Maßnahm« darauf zuriickzuführ»n ist, daß di« Kontrollversammlungen in der letzten Zeit drm Zwecke, zu dem fi« g«schaff«n wurden, nämlich d«r Eoidtnzsührung der n!chtakt>v«n Mann-schaf», nicht mehr entsprach««. Drr Hauptrapport sür die Res«rv«gagistkn am 4. November j'd«n Jahre« wird jedoch auch w«it«rhin besteh«« bl«ib«n. Hlann. (S ch u l l«i t« r st « l l«.) Durch di« üb«r «igine» Ansuchen «rsolgte Utbersttzui'g de» Odrrlebrer» Herrn Engelbrrt Hinl«rholz«r von Rann nach Halb,nrain gelangt an d«r diesigen 4 klafsigkn d«utschen Volksschule di« Oberlehrer zugleich Schulleiierstelle «it Schulbeginn 1965 zur Besetzung. Bewerbt? um dies« Stell« dab«n ihre Kowpedenzxesuche bi» längsten» 14. September l. I. an den Ort»schulrat Rann zu richten. Frifaik. (Eisenbahnunfall.) D«r Arbeiter Rudolf Simoncic aus Radomlje bei Stein sprang am 29. August in der Station Trisail so ««glücklich von «in«« noch nicht zum Sieden gebrachten Personenzug« ab. daß er mit d«m Kopf« auf da» Geleise auffiel und «in«« Sprung drr Schädkldeck« erlitt. Simoncic wurde in da» Lai-bach«r Lanve»spital übersührt. An fein«« Auf« kommen wird gezw«is«lt. '^ZiqsF Ziosy 'Hdnniiis 3i°Jja nop ieqg nepaern eig pan SansiaMnssqonBjqao «»pssrup -s3 San[ioqaiß eip jn« iep qraa (sj»«n**q.is) .NYMHOS* 0V«K 21801 «.,qsiq»8 ,im ^qoto aepo ;qjuj »SÄ qo 'sptsg J9po snoM sn® 4° aiaTH sany aie •;§ naSintu »U«g jtlHJJSttCH •aqig "P '® ;ht«a-Vfei«mit£isa KririlffUgsmittfl tlr Scbwftohllcb«, Blatanne and KekMTalsMeatea. appetitanregend, !>, nerresittirkeadea, blutferbesserndes Mittel. V»f»illllc*»r flsesfcisat. Of r MW Infflefcs »siaeMs J. HFBKA V4I.I.O, TrlMlo-Ramlik Uuliich in den Apotheken in Flasebsn m >/, liUr k K MO oml m t UrUr 4 K SS «fteif» IutzSoöealack ist der oorzüglichki« i» strich für ««ich« Fußvöd««. Der Anstrich ist a»x» ordentlich dauerhaft und trockn«! soso«, so daß dir Zimmer nach «iniaen Stunden wieder de«ützi wert» könn««. K«il'» Fußdodknlack ist bei Gustav 6>q«r und bei Victor Wogg in Eilli erhältlich. In Tafeln k 10 h überall erhfiltliek. L. 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Sufflrnomwcn werben «bloloenten von Untermutelfdiulen, sowie von «üraer» Hjttloi (biefe, wenn sie in bett Haup'gegenständen „btfriebiflenb" qualisizierl ftnb ki5 ntch Lusnabmc aus Ttutlch, Alftebra und Rechnen. Termine diefür: Ib. Juli »nd I«. September); Aufnahmen aus anberen qleichgeftelllen Lchulkateqorien find «n ber Bewilligung beS hohen Ministeriums abhängig T«S Gleiche gilt für ben Utbenntt auS einer boheren Millelfchulklaffe in «ie zweite Hanbelsakademietlasie. iTliMiniÜerialgejuche und beiber Direktion einzureichen.» Ecduldc.imn 18. September. Mi, ber Anstalt ist ein rioj «biluritnttafat« («eqinn 5. Oktober) für Kl''i>lvmltn von Obeimittelschulen unb benlelben gleichgeltellte» Lehranstalten ver-trndi-n, bie sich kaufmännischen ober industriellen Unternehmungen zuwenden ober d« «1« Hochschüler (JuriNen) ihre Kenntnisse zeitgemäß erweitern wollen. Auch freie, an leine bestimmte Vorbildung gebundene zaiizjijhiige und halb-Mist Surfe für Herren unb adg-fondert für Damen werben ad„edalien. ^Beginn vtplember unb IS. Februar.) Prospekte versendet unb weitere Auskünfte erteilt die Dlrebilan«-kaatlel In Grai. MalaerleldgaMe Kr. X». U086 Gesucht werden mfölge Anordnung des k. k. Finanzärars zehn miteinander in Verbindung stehende Zimmer als Amtsräumlichkeiten für das k. k. Hauptsteueramt Cilli. Die Herren Hausbesitzer werden eingeladen ihre diesfälligen Anträge bei dem gefertigten Stadtamte ehetunlichst einzubringen. Stadtamt Cilli, am 30. August 1905. Der Burgermeister. Z. 1214. Bau-Ausschreibung. Die Bezirke Cilli und St Marein bei Erlachstein vergeben im Offertwege den Bau einer neuen GrenzbrGcke in km 14-393 in Orobelno im Zuge der Bezirksstrasse I. Klasse Cilli—Rohitsch. Art der Konstruktion: Gemauerte Widerlager, Elsentraversen mit ElcbenholEbedielnng, Eisengelfinder mit gemauerten Para-petten. — Voranschlag 6869 K 56 h. Der Bauplan, der Kostenüberscblag und die Baubedingnisse können täglich ausser an Sonntagen in den Amtsstunden in don Kanzleien der Bezirksvertretungen in Cilli und St. Marein bei Erlachstein eingesehen werden. Die schriftlichen Offerte sind versiegelt mit der Aufschrift „Offert" unter Anschluss einer 10°/,, Kaution der angebotenen Bausumme bis spätestens Dienstag 5. September 1905 um 6 Uhr abends dem Herrn Obmann der Bezirksvertretung St. Marein bei Erlachstein oder dem gefertigten k. k. Re,'ierungs-Kommissär zu übergeben oder per Post zusenden. 11022 Für die Bezirkavertretung Cilli, Für die Bezirkavertretung St. M&rcin b. Erlachatein, am 22. August 1905. Der Obmann: Dr. Jos. Georg. ain 22. August 1905. Der k. k. Reg -Kommissär: Ernst Edler v. Lehmami. Wein-Lizitation. Bei der gefertigten Verwaltung kommen am 8. September 1. J. um 8 Uhr früh ca. 500 hl Eigenbau-Weine zur freiwilligen Versteigerung. Zum Verkaufe gelangen sewohl vorjährige, als auch ältere Jahrgänge u. zw. Tisch- und Tafelweine in den verschiedensten Preislagen. Die Lizitations-Bedingungen können durch die Verwaltung bezogen werden. Zngrsrerkehr: Ab Graz t Uhr mittags oder 1 Uhr 20 Min. nachts; Ankunft in Rann via Steinbrstck 6 Chr 08 Min. abends od. 6 Chr 15 Min. früh. — Ab Laibach 2 Chr 57 Min. nachm. oder 11 Chr 50 nachts. Dr. Ignaz Graf von Attems'scta Gutsverwaltung Rann a. d. Save (Untersteier). uou Prämilrt m. d. höchsten Aaszeichnnng „Grand Prix" Weltaust. St. Louis rcoJ Man verlange nur "GLOBUS; PUTZ- /si TA >friL LAF| ! vji /8Q . r.^-Ae: :rta Soiulji, pzig, -v irsa rabrika«(, WWW r itHtmlt ■Mb Globus- Putzextrakt, wie nebenstehende Abbildung. da viele wertlose Nachahmungen »>-«d°t-n werde«. a Allein Fabrikant; Krii« Schul/ jun. Akt.-<»e»., Kyar n. Leipzig? Klappkammer „Helmar" für Platten »X12 mit Lichtschirm und S Mettalkasaetten. Modell L Momentvem-hluss nnd Landschafta- Iiust! K 20.—. Modell II. mit Helmarverschlusa n. Lan Jschafts- linse K 26.—. 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