ÄssNMMM Jlr. 32 Ittustrierte Beilage der Neuischen Aeitung Organ für die deutsche Minderheit im Oravabauat 1932 — ;i?. i ' • , "lü lV^ ' * - ik'* * L Huf btm tüitgt zum Iobr#tiart. ®et .Bofntr" Qtüntb« QSroen hoff» (xX da» in vielen Flügen bewährte Rekord-Flug,eug. wird zu demFIuge auswätt» gebracht, von dem der junge Pilot, einer unserer besten auf dem ««biet« der Segelflieger»», nicht wiederkehrte. Infolge Lteuer-brach» stürzte der Apparat ab:«»roen Hofs selbst »ersuchte, sich durch Fall-schirmabsrrung zu retten, verunglück!« jedoch tödlich, da der Gchlrm sich bei der niedrigen Höh« nicht schnell genug entfalten konnte Während der Flüge aus der t»afserkuppe: im Hintergrund da« Fliegerdenkmal AK Tiifderfefiau vom Sage 2anrn der «etch«we»» «tt Mannschaften vor dem «u»w»riiaen Ami zu Berlin. SW Bild au» den Zagen bte Autnahmezustaiibe» in Berlin und Brandenburg vor der Wahl s. ». Z>. X«r Ttn»t»«ericht«H»f Im Leipzig, der zum «»»scheid aber die verwlsung»mlßigkeit de» tftrtqrlfs des ReiW lortrr# ote «eiche» in Preuten an-geruien wurde. — wihrend der Sitzung, die die einstweilige versllaung adlehnt«: am Richtertifch in der viilte der Neich«gerlcht«prSstdent Dr. Bumk«, vorn recht« am Tisch Ministerialdirektor «ottheimer al» Vertreter de» Reich«« und link» al« Abgeordneter Preußen« Ministerialdirektor Badt S.B.v. i »•n der Vftnkccfnnftrrn« i> Et«tt,«rt. Reichskanzler von Popen (x) Im »reise der «inisterprilstdenten aller deutschen Länder auf der Freitreppe de« Palai» Reitzenstein in Stuttgart nach den erfolgreichen Besprechungen *. l'lnt«: t«» Hetdengrad »ei »andrzl«. dem gr»stteilobcr'chl«stsch«nEis«nba»nknoi»npunkt.istdie Ruhestätte der vor elf Jahren bei den Insurgenten-kämpfen gegen die Polen gefallene« lieben Teutschen, »andrzin war der letzte Stützpunkt der pol-nifchen Insurgenten. Ihre endastltige Bertreibung auch von biermubte leider mit Blut dezadlt werden. Da« «rab in seiner schönen waldreichen Umgebung sollte da» wanderziel vieler Oberichlesier fein, eine kurze Rast zu weihevollem »«denken Recht«: Der in Bromberg geborene. In Oranien-bürg lebend» Dichter »»d »chriftsteller Tr. itzr««z VKdtke feiert am S. August leinen VV. «ebutt«tag. Er ist PrSstdialmitglied de« Teutschen Ostbunde« und ein bekannter vor-Umpfer de« ostmtirkischen Tcutschtnm« Da« dentfche »chnlschift.«i»de« i» de» Ta«e» fei»»« Dienste«, zwei stolze und erfreulich« Bilder, bei deren Anblick der Ichwere Unfall, der Untergang d«« Schiffe» und der Tod de« grißten Teile« der Besatzung, kaum glnui'&mt erscheint. — Link«: Die .Riode' aus der Swwe bei der ««»fahr» au» Swinemllnde; ode»: die Besatzung auf den Rahen in Parad«' Aufstellung S.S.V. Unten: «t„ Wrotiifiifr sei« tenrn Mntmahc# iuititr da« bt rühmt« Serbad New?>ork», Lonen-ISIand. heim. Die Badebäiiser, Restaurant» und Bergnügung» üStten wurden völlig einqeiiicheri. Pebntausende der Badenden verloren in den brennenden »»«dSuden ihre Kleidung und ihre Wertsachen Die grollte Brücke Vuropa« >oll die diini'ch« Insel ,^iinen mit dem Festland verbinden. Die Versenkung de» letzten und grSsiten Briiiken >^rundvseiler», eine wichtige Etavve de» Baue«, wurde in Megenwarl de« dänischen SSntitsoaare» lestlich begangen. -%OsKM» Menschen wobnten dem technisch tiiteresianten Schauspiel bei: wie ein Schier wurde da» Fundament von der Startbahn au» in» Waffer geleitet. — Kurz vor der Versenkung: im Vordergrund da» Betoniundament e.S.P. Die Veteranen itürmrn da« «»vt»»l I« »»ashington. Immer weiter geht der ttamvs der amerikanischen Sriegtzteilnehmer um dir Einlösung der ihnen ziige-sicherten Rente.—«dordnungen der Beteranen, die mit ihren ,Mahnen in da» Porlament»gebäude. da» Savitol, stürmen, um die «ongrek Abgeordneten zur Annabme ibrer Aordcrung zu zwingen. Die Polizei hatte Mühe, di« Kriegsteilnehmer von «Hewalltötigkeiten abzuhalten Menschenverfteigerung. Im Zeichen der Wirilchast»krise nimmt auch ia Amerika die >rbeil»loiigkeit immer bedrohlichere formen an. Reuerding» versuchte man in Lo» Angele» Arbeil»krS'te Sslentltch zu verkteigern S.SV. »Sieder Prügelftrase! Im amerikanischen «taste Ohio ist zwar die Prügelstrafe offiziell noch nicht abgeschabt. wurde aber seit etwa 50 Jahren nicht mehr ange-wandt. Jetzt lieft man zwei Dieben die Wahl: Entweder 20 Tage Kerker mit Zwang»arbeit bei Waster und Brot oder 20 Hiebe. Beide zogen letztere vor. £ff«»«lich wurde die Strafe vom Sheriff »oll-zogen S.B.V, T *ie Zchnhk t(* 3irg(tl ilrzlich wurde tu betn »Nr bnttfttfrtiett Mittenwald. da» stA In »2» Meter Hdhe »der dem Meer» mit feinen buntbemalt«» Häusern jroitrtieu Sarwendel und Wetterltein ausbaut, eine interessanie Bergs>«ig«ta»kurrenz »eranstaltet. I» galt, ein» Spitz« de« »anvendel» (mit «in«» HSV« »on 2H74 Meter> zu erklimmen und >us und «bstteg in kiirzeiicr Zelt ,u »«wältige». -CdwoW »in gewShnlicher lourist fOr die ganz» 2treck« etwa acht di» neu» S milden dendtigt. erziellen di« l»Teil-»ehmer «alle« Miltenwolder Bursche» und Bergiadrer) erstaunlich kurze Zeiten. — «l» Sieger in dieser g» wi» nicht allUlgll-be» Konkurrenz am« de» 2X jährige Heinrich Harnsteiner r»ar. der Aus- und Abstieg in Stund« und SS Minuten voll-brachte. - «et seiner «nkunst am Ziel dingen seine Schuhe, wie eine« unlerer Bilder zeigt, in gehen um sein« gas». Quet dwich JUi&ezaMs £aud Wegen durdia Riesengebirge Zwischen »en wette» «»ieh»l«ft>tchen hat sich in, Naturschutz gebiet der Schneegrube eine reich« Flora seltenster «edtrg«psia»zen angesiedelt »i« Vlborabo der »letterer! tief n»ten die wilde Schneegrub« mit ihren Teiche» Un bot Riesengedirge im Kommer aus. artig für einen, der «4 nur Dom Skilauf cn i sonst über weit«, glatte Schneeflächen der i brauste, schmiegt sich jetzt dunkelgrüne« >Fel»hänge hinauf und zwischendurch hat |de» prachtvollsten und seltensten ®ebiig»« nacht. Nur wenige Wochen noch, dann gebirgtenzian leine Kelche und auf allen »en Riesrngebirgtwanberer die blaue Pürschweg führt von der alten Schle» dihchen beschwerlich ist es andauernd aber darum eben begegnet man hier t liefblick in da« Schreiberhauer Tal. wo streut liegen. Da« Knieholz wird immer I schlängelt sich jetzt an einem plätschern» hinein, welche zu den schönsten und zählt. Weit öffnet sich der Blick und her ten eisige | Wieder D pflanzen! öffnet d«l Wegen und Pfaden leuchtet dann Blülenpracht entgegen. — Sin fchmall fischen Baude in die Schneegruben hi von einem Fel«biock zum anderen fast keiner Menschenseele. Prachtvoll die Häufer wie au« einer Spielzeug' dichter und reicht fast bi« zur Brust. den Waffer direkt in die «rohe interessantesten Naturschutzgebieten die schroffen Jacken und glatten Zetzäsiide der Schneegrudenränder bieten ein Panorama von grandioser Schönheit. Q 3>i reizt aber hier in der Schneegrube bei Ich«" Fel»blöck«n und Knieholz versteckt mit ihrem kristallklaren Wasser geradezu wenn da« Waffer nur eine Temperatur It und nach einem viertelstündigen gegen« endlich bi» zum Hal» im Waffer. um aber spitzen beginnen schon langsam abzu» «» aber dann doch mit einem Kopfsprung und e» ist eine Wonne, durch die klare iininen und fich nachher auf einer Heiden rmen zu lassen. — Bon dem ei»kalten gz«» nicht mehr so schwer, und bald stehen wir der sommerlichen Hitze ganz etwa» an liegen hier die beiden Schneegrubent> zu einem Bade herau»ford«rn. Aber l> von 8 Srad ausweist. Trotzdem wird e» seitigen Abkühlen und Abspritzen ftedtl sofort wieder herau»zuspringen. den» sterben. Mit dem Mut der Derzwol hinein, die Schwimmbewegungen g Flut um die gewaltigen Fel»blück« Steinplatte von der Sonne trocknen u Bade erfrischt fällt jetzt der lange Aufstz oben am Schneegrubenrand. Bor un» * eftnbizarrer Feltturm. der sogenannte gähn» flocher, au» der Tiefe der Schneegrub«chetza. Oft standen wir hier schon auf Stiern im Winter und hatte» ihn ei«übergossen «retwchdar vor Augen. Anler nicht geringem Aufsehen der »ahlreiche« Kammwand» tzi pben wir jetzt unsere Kletterschuhe an und nach einer an fich leichten aber gefWch ch ««sehenden Kletterei über den Srat de« .Zahnstocher«' fitzen wir eng zusanuMiMngt auf der schmalen Sipselzacke und lassen lustig die Bein» herunterbaumMiefwvUer un« die wildzerklüftete Schneegrube. Tunket on» still »ra»»t ei« H»ch«o»m« ich»! der »ldwiese ««weit »er tfl»4«ele Täglich l#rf« fcae «armmkel mit seine» Spitzen. So sieht e» der «rarelsteger. ^inrich Hornkieiner, von seinem Fenster Ter Star« zum Wet»»»rgftrtgen t« Mittenwald .Und sängt »» a» zu taue», und ist der Schnee »artet. Tan» muß ich ste verstauen, (die Skier» txifw. iu&tKi • Dann schau ich mir al» Wa»der«man» Die sammerlilden Berg« an: Hi«r sausten wir zu Zal. Skihell. Herr Rübezahl!" »der wette. s»»»lae Hänge stzhrt »er t)«|. Aus ([«in«» Traggeöell«« iwleppe» die Riele« gebirgtzbauer» die riesige» Heudallen hinunter zum Hau» So interessant und romantisch die Schneegruben auch find, fie werden fast noch übertreffen durch die Keffelgruben aus der böhmischen Seile be» Riesengebirges Hier hat die Sommersonne ungehinderten Zutritt zu den nach Süden geöffneten Steilhängen und zaubert eine märchenhafte Vegetation der seltensten Vebirg»pflanz,n hervor. Die Matten gleichen einem Blumenteppich, der vom zarten Himmel-blau de» Vergißmeinnicht« bi« zum eigenartigen Rot der Türkenblume und dem warmen Selb der Arnika ausleuchtet. Bom Gipfel der Kesselkoppe klettern wir am Steilhang überGeröllhalben vorflchtig abwärt«. Plötzlich öffnet fich die ?el«wand und wir stehen vor dem Eingang eine« längst verlassenen Kupferbergwerke». »in Einbringen ist nicht möglich, da die Stollen unter Waffer stehen »in »litzern am Boden macht un« aufmerksam, Bergkristalll Wir graben etwa« nach in dem Geröll, zerklopfen da« Gestein und eine Handvoll kleiner Amethyste und Rauchtopase ist der Erfolg unsere» Suchen«. . Wildzackig ragt unter un« ein langgestreckter Grat sast bi« zum Grund in die Kesselgrube hinein. Auf beschwerlichemFelSpsad geht e« auf halber Höhe durch dieGrube. Hier, wo der Wolf», und Koschel-kämm ihre Fühler bi» in» böhmische Tiefland au»strecken. ist da» Riefengebirge noch einsam und wenig bekannt. Auf den Bergwiesen find die sudetendeulschen Bauern dabei, die Heuernte einzubringen. Aus kleinen Traggestellen müssen fie mühsam die riesigen Heuballen bi» zu ihren Häusern schleppen, fürwahr keine leichte Arbeit. Wir aber gelangen immer tiefer und tiefer. Bald nimmt un» der grohe Hochwald auf. durch dessen glatte Stämme golden die untergehende Abendsonne einfällt. Da» ständige Brausen und Rauschen der zahlreichen Gebirg»bäche begleitet un» bi» in» dämmerige Tal. Han» Retzlaff :4«. Wl. Wett-Bergsteigen J Modernes Märchen Erik Lorenssen /1J* war in einem Vorstadtkabar«tt um die neunte Abendstund«. \|T Der Vorhang war eben ausgegangen und auf der kleinen Bühne zeigte ein Tänzerpaar seine armseligen Künste. An der Seite neben dem hölzernen Podium saß mit wilder Mähne und einer großen Hornbrille der Klavierspieler. Sr trommelt, mit aller Kraft aus den schwarzen und weihen Taften herum, nur von geil zu geit hob er da« Gesicht und warf hinter den funkelnden Gläsern einen schnellen Blick auf die Tanzenden. Schwarz und weih aber, wie seine Taften, waren auch di« zwei Menschen da oben, di« sich nach dem unharmonischen Rhythmu«. der d«n v«rstimmt,n Saiten «ntquoll. in schwi«rig«n Verrenkungen und Verzerrungen voneinander entfernten, um sich dann wieder zu nähern. Die Frau trug ein eng anliegende« hellgelbe« »l«id, da« mit glitzernden Punkten übersät war. Ihr Gesicht war bläh, da« konnt« >«lbst di« dicke Schicht von Pud«r und Schmink« nicht verdecken, di« si« aufg«l«gt hatt«! aus d«n blutl»«r«n Lipp«n spi«lt« «in l««r»«. gltichgüllig«« Läch«ln. da« d«n Mund nur um so traurig«? «rsch«inen li«ß. Ihr Tänzer trug «in«n dunk«l-roten Frack, sein Gesicht war ganz undurchdringlich liefschwarz! nur um die blitzenden. stark«n gähne stand ein wulstig«r. blut» farb«n«r Ring. Sr stampfte mit angezog«n«n. st«ifen Knien, schüttelt« den Oberkörp«r in grot«sk«r D«rzückung und schl«nk»rt« mit den lang«» Arm«n wi« vor Anbehols«nh«it. Jetzt wirbelt« di« Musik «in«n letzten schrillen Akkord, der wi« da« Aufkreischen vieler Arwaldstimm«n klang; der Mann nahm die Tänzerin in die Arme und küßte ste. In diesem Augenblick geschah ««. »in brüllende« ©«lächlet erschütterte da« Hau«. Al« die Mass« Frau sich im Licht d«r Ramp«n v«rbeugte, sah unt«r ihren Züchtenden Augen mitten aus der Nasenspitze ein tief, schwarzer Fleck. D«r Reger war nicht echt. Sr hatt« abgefärbt. In den vielen Köpfen, die den dunklen Saal eng aneinander-gedrängt füllten, gab e« eine Menge verschiedener Gedanken bei di«s«m Anblick. Denn nicht all« lachten nur einfach, ohne sich w«iter darüber zu besinnen. Gleich in der vordersten Reih« sah einer, der sich sehr klug »vrkam. Sr hi«lt di«« Mißg«schick natürlich sür wohlbtrechnete Absicht und meinte bei sich, di« Leute seien doch eigentlich recht dumm, aus so etwa« Plumpe« h«r«inzusall»n. Sin Stück hint«r ihm befand sich «in romantisch«« G«müt, da« sich au« dem bleichen Gesicht der Tänzerin eine ganze Geschichte zusammendichtete. Vielleicht, dachte e«. vielleicht liebt si« «inen anderen, «twa den geduckt«» Klavierspi«l«r da vorn mit d«n genialen Locken, und «r muh nun j«den Abend mit ansehen, wi« der ekelhafte, schwarz« K«rl sie in di« Arm« nimmt und küßt. Auch ein besinnlicher Mann war unter den (Zuschauern. «in«r von denen, di« in der kleinsten Geschicht« «twa« zu grüb«ln sind«n. Der überlegte ernsthaft, wie nachdenklich doch dieser Zufall sei. »« ist ein Symbol, rätselte «r bei sich, «in Bild, wi« di«s« Ding« auf un« abfärben und entstellend« Flecken in unser Gesicht malen. Der Klavierspieler, der in dem Roman de« Gemütvollen eine so wichtige Roll« spi«lte, war schad«nsroh. Sr grollt« dem Tänz«rpaar, weil er e« für hochnäsig hi«lt, und versucht« j«denAb«nd bei derBe-gleitung. «« au« d«m Takt zu bring«n, und freute sich j«tzt, wenn er daran dachte, welchen Arger d«r Direktor den beiden machen würde. Darin irrt« er nun. d«nn d«r Direktor stand in d«r Kuliss«. horcht« auf da« Lach«n und überlegt« «b«n. da« s«i «ig«ntlich «in ganz wirkungsvoller Abschluß, den man immer wUderHolen könn«. And er beschloß, mit den Tänzer» über bi«s«n Punkt zu r«d«n. All« di«s« »«danken aber, gut« und schl«cht«, «rhob«n sich wi« ein dichter Schwärm lautloser Vögel und flogen über die nächtlichen Dächer der großen Stadt dahin, wo Gedanken Wahrheit werden, die «in« g«r«cht« Hand wägt nach ihrem Wert und Anwert. Sie kamen bei ihrem Flug auch über da« Hau« «iner weisen Frau, die mehr wußte, al« di« m«ist«n anderen Menschen. And al« diese d«n Schwärm sah. nahm si« flink ein R«tz und fing ihn sich «in, denn st« wollt« s«h«n, wo wohl «in« solch« Meng« Gedanken aus einmal entfland«n wären. KopfschütUlnd betrachtete sie die einzelnen, sah schmunzelnd den sett«n Truthahn, d«r fich so klug dünkt«. runz«lt« di« Stirn üb«r die Slst«r de« Direktor«, lächelt« «in w«nig über den bunten Stieglitz d«« Gemütvoll,». Da war di« Sule de« Besinnlichen, da war d«r V«da»ke de« Klavi«rspitl«r«, «in« häßlich« grau« Krähe, von der die weise Frau sich verächtlich abwandt«. Mitten in d«m Schwärm aber fand sich scheu und verschüchtert eine w«iß« Taub«: die nahm die Frau ganz sanft in die Hand und sah ihr lange in die leuchtenden Augen. Sie leuchteten wie die der Tänz«rin, auf deren Rasenspitz« «in ti«ffchwarz«r Fl«ck saß. Denn in Wirklichkeit war da« tanzend« Paar Mann und Frau. Si« hatt«n sich eb«n vor d«r Dorst«llung in d«r Gard«rob« gezankt, um irgendein« dumm« Kleinigkeit, um die Menschen sich zank«n können, wenn ste e« sehr schwer im Leben haben und ihr« Sorgen und Röt« si« ungeduldig machen. Al« di« Frau ab«r sah. wie der Mann sich anstrengen mußte, wie er di« Glied«? v«rr«nkt« und fich müht«, den langweiligen, gleichgültigen G«sicht«rn da vor ihn«n zu g«fall«n, war «in große« Mitleid und der Wunsch nach Versöhnung in ihr aufgesti«g«n. Darum hatt« si« den Kuß. der den Tanz beschloß, vi«l inniger und b«deutungSvoll«r al« gewöhnlich geg«b«n, so fest, daß fie «inen schwarzen Fl«ck auf di« Nasenspitze bekam. Der Mann ab«r v«r-stand e« und sein« Augrn leuchteten wie ihr«, nur daß man «« in dem schwarz g«malt«n Gestch« nicht so s«hen konnte. Dann aber flog der Schwärm über da« Hau« der alten Frau weit«r, an s«inen Bestimmungsort. Nur der Taub« hatt« sie vorher noch einmal über den Kops g»str«ich«lt und si« zärtlich «in wenig g«g«n di« Wange g«drückt. «h« st« si« fli«g«n lt«ß. Denn si» war ja «in« w«is« Frau, die m«hr wußt«, al« di« m»ist«n ander«» Mrnsche». And von ihr hab«n wir di«se G«schicht«. ; Auch de« Höhrer« Gesicht formt sich — nach den Empfindungen, die die Tön« au«lös«n! A tusik „bildet Jen Atenschen! Oder: Zeige mir dein Gesicht> und ich sage dir, was du spielst Photos: Weltbild Silbenrätsel Hu» b«n Sülicn: • -« al—an —«t—»a bi-cka-ba -ben -bi— ed-ef-«»-fl-ga-g«t in-ke-fi —fot — li —ma — me — m« --in«! men—na—nach —tu—n«b — ni - ni—po—nt—«ach—««!—ri—«v ruiig - fa— |»n— t«—1<—t«t«t —«to—to*— um— stnd 16 SBörter zu bild«», bewn Anfang» unbEnb buchftaden. von oben nach unten («lesen, «inen Metk«dttin der Unter ivel». 17. männlicher Borname. 1». Himmei»tichlung, 22. Kavalleristen, 25. Löhnung bet 44ttf*manntoa1t. Senkrecht: 1. Walbgott, 2. bestimmter Artikel. 8. Biebfutter, 4 Einspruch. 6. tfWtmiltel. 7. oft' tüiBpflt'tber Freistaat 8. Stab« in fMnJFtt cderschlefien.l0.rbmischer Sonnengott. 11. »ntilop«nari. 12. ettonnene Sprache, 13. tat. .ich'. 18. NebenHut b. Donau, 20. Hau» ttet. 21. »urffpitft. 33. biblischer Stammvat«r. 24. wilb. ' Schlüsselrätsel An Hanb bet 14 Sdjinifel «nb die Buchstaben werte be« einzelnen Zahlen ,it ermitteln. Die geschlossene Reihe von 1 bis '>4 ergibt bann einen Au»'pruch von Herber. Schlüssel: 1. Polnische MstN,e: 4 8 33 19 41. — 2. Hochlnlb: 3 2 9 14 2 8. - .1. Zweikampf: 1 5 15 8 8. — 4. Urbilb: 18 12 17 7 9. — 6. Höbet Offizier: 31 2« 11 28 32 43 8. - 6. Römischer »aller: >'«» 34 42 3«. -7. «eisivoll: 81 29 22 21 7 >>. — 8. Heftiger Eitbflwmb: 37 33 60 44 43 13 83. — 5. gflb liche« Rabelbanm: 16 38 23 3N 62. — lo.Aahred-zeit. 2* 25 44 40 -Mi 3. — 11. seicht btennbare " Stoffe: 27 10 4S 24 49 32. — 12. Miftgitnst: 47 6t 3» 48. - 13. Ainkenvogel: 38 64 14 20 14 31. — 14. Pe«s«rkSnig: 63 7 42 18 6 35. 228 Gespräch zwischen Freundinnen .Ruth hat ftch «; entsetzlich ie In ihr«n ©tiiutigam ist si«.' — ..©ie ist et — nett?* - .Ach ftnbe - nein; St ei sich öfter» einen «im* — »Wie steht et au» V — .Ach. sonst ganz gut. Nut schrecklich «.* — .Die arme Ruth!" 247 Was ist«? Da» kleine Wort, such e» am Baum. Mii ,H" davor, nennt man» auch Site. Mit „8" gefönt» dem Esel kaum. Bockt e« be«dald. bekommt e« Seile. Ccrwenbet witb» beim Bleib mit Diit .M" steht man» auf hohe« See. 128 Auflösungen aus vorig, ttummer: ^'"U^g«« 2. Roggen. 3. Sumatra. 4 lonfilm. 6. Wt»ma«. 6 Ellipse. 7. Nibelungenlied, 8. Ratgileh. 9.Dunasec. 10.Jsolani, II »»-katpin». 12. Hochmut. 13. O tanienbutg. 14. Flammeri. 16. Fak-stmile. 1«. Nieswurz. 17. Unterb»«uzis«in. 18. Nenlchwanftein. l».«l>ela. 2». Zither. 21.Et»brecher: „Erst wenn di« Hoffnung z«rtann. teigt stch d«t Manni" — Schlülseltttsel! l.l£e«e» nionie, 2. Bagatelle. 3. Duell. 4. Weltall, 6. Xleoennw, 6. Habe«, 7. Ronsen«. 8. Kehrt ei m. » »tmono, 10. Mole». 11. Helena. 12. Fauldeit: E» ist noch kein Weiftet vom (lantl gefallen, wohl abet au» ben Wolken".— Besuch»-fottcnccttfei: Cbertanbe»geti Der nlte PrenSler mit feiner Frau beqtufit feine Mähe AK I |(1»1_1)I JopffTtlcffcnirf «. IVrt«» *n Ctl» jrtf*nft(»«»r, Dr. »an,,« Xablnami — Hcrant»«!«* Kr So Dn»ol«- 3. *ortl>, 9u,g»n bp». Anfragen ,I werden, wenn Zdickport» bffliMt «•« ..Vranwaat" wird Don der Angend deglückwünscht — eine hübsche «ufnahnie von der „PrcuSler-Husi". Tiefe« schon auf da« 16. Jahrhundert zurückgehende Solflfeft wird immer wieder im Stile einer Hochzeit der alten Familie Preusler gefeiert und dringt eine Fülle schöner altet Trachten und wertvoller Heimat-brauche ,u Tage ph»<«» pr»f».ph»i» Schlesische „H u x t" «efdtSch Hinter Zylindern tn Schrei-betheu Deutsche Volksfeste Deutsches Sängerfest in Frankfurt a. m. Drstz «»t der Jett waren an« alle» Oktuen de» Lande« die Sänget zum U. deutsche» Sanges ?unde«fefl i» Frankfurt -im Main zusamMengesiiSmt. Riefige MassenchSre liefen da« fchiine alte deutsche Bolk«lieb neu ersiehe» und bewiesen in erhebendet Weiheftunde die einigende Macht de« deutschen Liede«. Den Abschluß de« Sänger-feste« bildete ein Festzag durch die geschmückte, menfchenüberfüllte Stadt S^.D.