VVBMM» DIIIWNH V M »li, R S«, VchriNteiwng, Ven»aiw»g vLchü?u»ere». Maridor, lurkiceva utica 4 Icleph«» Z» Vszugspreife? ^dyolen. monalUch . . 0m Zl>« JuitOlen . ... 2»-» durch Post . ... 20-^ slustand. mona'ltch . . . zo-. tinzelnümme, vm l'-. di» z», vet lZe^leüung vev Zettung tst de? ttdonnemenisdelrog kür S>o««nlei, für mindeslen» einen Mona», outz«» l)alb kür mindeilens drei Monate «in. zusenden. Zu deanlvoNend« vriele ohne Markee «erden nichl derücksk^ tlgt. lnseratenannahme in Moridor bei der ttdminijtrcition der Zettung. tovie dei allen grögeren i^nna»«»« eirp«dUionen d« ln- «w» Nr. tss. Marlbor, Samstag, den tS. August 1S2» Beograd lenkt ein? Man fei bereits für eine autonomiftlfche Revision der Versaflung Dor einer längeren Audienz Vriblievlt' B e o g r a d, 17. Angust. Nachd. . der größte Teil der Abgeordneten nnt Rücksicht allf die Vertagung der Skupschtina bereits in die Heimat und in die Bäder abgereist ist, steht die Politische Hauptstadt im Zeichen der Sonntagsruhe. Mehrere Minister sind aus deui Wege nach Bled, n-vhin der politische Schwerpunkt nerleat erscheint. In vielen Politischen Kreisen hält sich das l^eriichtFusrecht, das; in Nled .vichtige Wand lttngen innerpolitischer Natur vor sich ge- hen triirde-n. Es handelt sich vor allem um eine lange Audieuz des Präsidenten der Bäuerlich-demokratischen Koalition Svcto-zar P r i b i ö e v i ö, die noch vor der Ta-guug des Exeklltivausschusses am 23. August d. I. in Ljubljana stattfinden soll. Die Audienz sollte dec^halb fri'chcr erfolgen, damit die Bäuerlich-demokratische Koalition ihre Stellungnahme zu der Entwirrung der Staatskrise präzisieren könne. In der Frage der Verleihung einer »veitgehenden Autonomie an die ireuen Staats-Provinzen zeigt sich bereits in alli^n Beogra-der Kreisen eine gröbere Nachgiebigkeit, die sich in der Presse zwar noch nicht wiederspiegelt, doch wird hinter den Kulissen bereits gefli'lstert, das; die Revision der Verfassung im autonoulistischen Sinne wohl die einzige Möglichkeit darstelle, das Innenpro-blent in Jugoslawien zu lösen. Mglaublicfter Skandal am Variser Studentenkongreß <.^M Pari s, 27. August. In einer Sit-zulig der ersten Kommission de? !^nt'^rna-tiouaien Stndenteukongresses, w-.'lcher a'n MlUU'och er"ffnet worden ist, tam es zil ei-neut vi.'rabjcheuuugswi'lrdigen ^^^!vischenfa!l znischeu deu Jugoslawen und Bulgarin. Die jugoslawischen lvornehinlich serbischeil) Delegierten beantworteten eine Neihe von Fragen der bulgarischen Delegation in einer Art und Weise, die die Vulgaren ver- letzend beri'lhren muf;te. Es tau» zu einein Wortwechsel, welcher schliesslich in eine Schlägerei ausartete. Der ^I^buranu der Sektion unlf;te die „Briider" durch Unterbrechung der Sitzung tr-'nuen. Da jedoch die Tätlichkeiten in der Pause fortgesetzt wurden, mußten die Vertreter der anderen Nationen die streitenden P.^rtcien mit Vra-chialgewcilt au'^^eiuanderbriiigen. A.banien Fürstentum? L o n d o n, l.7. Aut^luj:. Wie der röiniiche ^tc..iespoudent der zu m^l '».n nieis;, ni»d die albanische Koustiluaute entweder au: August od^r >. September zusaunuentreitn, uln Achins"^ Beg Zogu zum li r st : n vou Albanien au-Xuirufen. Ktteyserklärung im Fernen Osten ondo n, 17. August. Einer Mel-dilng der „Morning Post" zufolge hat die nn'i'.golische Sowjet-Republik der frei-u chi-nesisch^'n Repilblik Barga den Krieg erklärt. Die iliougolische rote ^kavallerie hat bereits die l^'renze i'lberschritten sowie die Eisenbahn ltnii^ besetzt uud unhert sich iminer mehr der .^'^auptstadt Nnum bari. Der gestrige tlnglllckstag unserer Silenbadn sSiche zunächst Seite 3.) V e o g r a d, 17. August. .Heilte vor nlittags wurdeu die ersten Details i'lber die Eisenbahnkatastrophe in Serbien bekannt. Beiul Unglück, welches sich auf t^er Strecke Ä^uulaiwvo—Vrcinje ereignete, wurden bereits lsi Tote gezählt und 20 Schwerverley-te, doch ist di' Auzahl der Toten noch nicht definitiv festgestellt, da man iinlner mehr Tote aus den Trilminern zieht. Unter den Verwuudet.'u befii^den sich grösstenteils Väu erinnen, die vom Markt in Skoplje Heini-N'ärts fuhren. Fiinf Personen sind iln iiiran-keuliniis von Skoplje bereits gestorben. Was nun das zweite Unglück in der Nähe der Hanpistadt betrifft, so sin-d allster dem ^'o'ouwtivfj'hrer Leb e d o v nnd dem Heizer bereits alle Mitglieder der Kohlen- prüsungskoulluissiou den Verbri'lhuugen ul-folge Bruches einer Dampfröhre erlegeu. Bettlerkenswert ist die Tatsache, daß die <^je-neraldirektion der Staatsbahnen noch houte vorinittags kein Komuluniquee über den Sachverhalt des Unglücks heraiisgege^'en hat. London — Wehrlos l LM. L o n d o n, 17. Angust. Sämtliche Blätter beschäftigen sich mit den kürzlich erfolgten Luftulanövern über London, luobei sie iln allgemeinen betonen, die Manöver hätten die ganze Unzulänglichkeit der englischen Lnftablvehr aufgezeigt, sodaß London tatsächlich heute gegen einen Liistangrirs nichts ullternehmen könne. Die Blätt-.'r fordern einstiulttlig die Beschaffung grös;erer Kredite für die Luftiuarine. K/^lZ0 6le f^abrilcate clieser ^grke denü-tl^en keiner besvnäeren /^nprei-sunx, sie sinä sls äie besten Lr-^euß^nisse in clel' Lcllllkbrgnclle !lll-gemein bekannt. l)!e l5ex^utacli-tunß^en be!sommen Lie bei 6en „l^^ealgyiu '"sie!: reduziert werden. Elne Flaschenpost von Amundsen? Berlin, 17. Ailgust. Der , Voss. Ztg." wird aus -l^aris geuieldet, das; vor einigen Tagen holländische Fischer eine Flaschenpost aufgefischt haben, die von A m u n dje n unterzeichnet war und eine Positionsangabe des Flugzeuges „Lathain" enthielt, init dem seinerzeit Guilbard llud Amurrdsen den Flug zur Rettung der Nobile-Erpedition unter-nommeit hatten. Angesichts der großen Ent-sernung des Fnndortes von der angegebenen Position hielt luan die Botschaft zunächst für eine Mystifikation. Der Amst'rdamer norwegische Konsul, der mit Aunlndsen in 68. Zahrg. persönlicheir Beziehugeil staud uud zahlreiche Briefe von ihm besitzt, soll jedoch die Schrift der Flaschenpost als die Aulundsens erkannt und der Ueberzeugung Ausdruck gegeben hoben, daß es sich tatsächlich uui eine authentische Botschaft des großen Forschers handelt. Börsenberichte Züri ch, 17. August. D e v i s e n : Zsa> greb 9.13, Paris 20.2L), London 25.22, New York 519.:jü, Mailand 27.16, Prag 15.38, Wien 73.2!-), Vildapest!10.l)0, Berlin 123.85. Zagre b, 17. Augilst. Wien 802.57, Ber litt 1350.70, Mailand 207.50, London Z76.S5 Newt)ork Paris 222.28, Prag 168.7Z Zürich L j II b l j a II n, 17. Allgllst. Devisen? '.'tiilsterdaiil 22.'-!.';.20, Berlill l.';5lZ.70, Budapest Brüssel 7l)18, Zürich 1095.60, Wiell 802.57, Loudou 27e-züglich Oesterreichs ist eiue von j-.'nen, bei welchen sich vielleicht schon in nächster Zeit eine Ueberprüfung als notlvendig erweisen w^rd. Wie der Vertrag; den Revisionsprozeß von vorneherein anbahnte, machte er denselbell gleicherlnaßen nnverineidlich. Denn er l)at ein Oesterreich gestaltet, das nicht lebells-tüchtig ist, das seiner uugarischeil liild tschechischen Absatzgk'biete beraubt wurde llnd das, unfähig sich selbst ^u ernäliren, nur uiit Hilse d«:r fillanziellen Unterstützung der Großluächte bis zum heutigeil Tage fortbestehen konnte. Es lvar llnverlueidlich, das; dieses Oesterreich die fehleu'den E^istenzlnbfl lichkeiten alißerhalb seiner (Grenzen suchen mußte. Diese Notwendigkeit äußerte sich dellu vor alleiu iui Auschlilßgedanklin. Der A n s ch l u s;, sagt luan, könnte leicht ein großes, von ganz Europa gefürchtetes Deutschland ausricliteu. .'hierbei liegt die ärg ste Aufrichtigkeit darin, daß ständig das Bild eines Öestereich der Vorkriegszeit, deS Oesterreich Mitteleuropas heraufbeschworen lvird uud nicht jeneS des lvillzigen, schlvachcn Staates, dell der Vertrag von Versailles auf der Laudkarte zlirückgelassen hat. DaS deutsche Volk würde eine Verstärkung erfahren, welche jener gleichkälne, die es l>t'i gri^ßerem 0^eburtenzuwachs ill fünfzehn ^'^ahren erreichen könnte. Wer loollte aber den (^ebllrten-zuwachs des deutschen Volkes hilrdernV' Da wir jedoch diese l^rnndsätze, an denen wir in volleiu Mas;e festhalten, allfstellten, Habelt wir lins nieinals bezüglich der Schlr>ie rigkeiten ihrer Verlvirklichnng und der Gefahren vorzeitiger Initiativen irgendwelchen Illusionen hil^gegeben. Wir nassen, d«is; die Auf» >^ess»mt, l«e>peix, unä äured den ekken»mtl!ciien Vertreter tür clen Kreis A/i»ildor: Volltor I.. Lcdetcdendouer. (^kem selieA l.»dor»torlum, ?rx «vodo.le 3. * Radeiner Heilquelle. ZtSrkster Nathron-Lithion-Säuerling Europas. Gröf;te Heilerfolge durch Trinkkuren bei Blasen>, Nieren«, Magen- und Lebereckcankuu^ien. Verlangen Sie Prospekt un) Tcink^wrschriftcn bei der Direktion der Kuranstalt Slatina Radenci (Bad Radein). !^883 Ke ausschließlich durch friedliche vttttel ge-l löst wer^, wir hoffen aber, ^ß die Fort-I schritte der Demokratie und d.'S Sozialismus den Erfolg zcitixien w^'rdcn. Ich könnte es ganz gut begreifen, wenn man mir vorhalten wollte: „Die jNlndc^e-bungen in Wien sind unangebracht und unvorsichtig. Bei dem gegenwärtige» Stand der Mnge in Europa kann der Kampf um den Anschluß praktisch zu gar ?nchts führen. Er »ird, ganz im Gegenteil, die iZiquidie-rung der Rheinlandsrage stören, die ihrerseits in den Bereich des unmittelbar Bevorstehenden gerückt erscheint. Er wird in Frankreich einerseits, in den Nachfolgestaaten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie andererseits das System der Ee-paratabkommen und Garantieverträc^e se^ ftigen. „Und ich könnte all das noch bejser begreifen, falls Deutschland ein Manöver unternehmen würde, uni auf die Gefühle Oesterreichs einzuwirken, und derart, gleichsam durch moralischen Zwang, eins Annexion vornehmen wollte. Diese Forderung jedoch geht spontan von Oesterreich selbst aus. Man mag die Ursachen so viel man will erörtern: Unmöglichkeit eines unabhängigen Wirtschaftslebens, Rassen- oder Sprachverwandtschaft: die Tat fache läszt sich nicht wegleugnen. Ich frage mich daher, unter welchen» Vorwand man sich dem Willen des österreichischen Volkes an dem Tage widersetzen wollte, da er in bestimmter Form zum Ausdruck käme, da die Frage offiziell gestellt werden würde. Im Namen der dem Vertrag geschuldeten Achtung? Hat man vergessen, daß der Vertrag von Versailles als erster den Anschluß vorausgesehen hat, nicht um ihn unwiderruflich zu verbieten, sondern um die Entscheidung dem Völkerbund als oberste Instanz zu übertragen? Im Nanlen des europäischen Friedens? Gibt es denn sicherere Garantien für den Frieden als die Gerechtigkeit und das sreie Selbstbestimmungsrecht der Völker? Die Verträge haben selbst erkannt, daß es für die Erhaltung eines dauernden Friedens unumgänglich notwendig ist, die von ihnen begründeten Sachlagen ständig mit der Gerechtigkeit und dem Recht in Einklang zu bringen. Aus diesem Grunde wurde dem Völkerbund die Befugnis erteilt, Revisionen vorzunehinen und gegebenenfalls Abänderungsvorschläge einzubringen. Im Namen nationaler Interessen? Hat denn Frankreich ein bestimmteres Interesse als jenes, für alle Völker als Verfechter der Freiheit einzutreten? Ist denn so rasch in Vergessenheit geraten, was man uns i?n Kriege in allen Tonarten und Sprachen so oft vorsagte? Ist man nicht mehr der Anficht, daß, selbst im Falle eines europäischen Konfliktes, die beste Waffe, die unbesiegbare .<^ilfe in der Verkörperung der Grundsätze demokratischen Rechtes zu erblicken wäre, deren erster das Recht der freien Selbstbestimmung ist? Diese Fragen möchte ich all jenen vorlegen, die vor der Frage des Anschlusses zurückschrecken. Die Dei^liner Nachtigall Familienroman von Elisabeth R e H. Copyright by Mart. Fcuchtwanger Hiille (Saale) (Nachdruck verboten.) „Ist sie wahnsinnig?" dachte sich d^r Herr ihr gegenüber, den zugleich die zroße Schönheit ^i»er Fremden faszinierte, so daß er beschloß, sie nicht mehr aus den Aug'm M lassen, bis er wußte, wohin sie sahrsn Würde. WannTee! Der Zug hielt. Miriam Wahren sah sich zuerst besiilnend um, dann sprang sie aus dem Abteil und eilte davon, daß ihr der alte Herr nur schwer zu folgen vermochte. Für einige Minuten hatte er sie sogar aus den Augen verloren. Er stürzte durch die Sperre, und cilte durch das kleine Bahnhofsgebäude auf die Straße. Ein Auto fuhr soeben davon, in dem er das fremde Mädchen sitzen sah. Ohne recht zu wissen, warum, ris; der Herr den Wagenschlag einer wartenden Autodroschke auf, u. böfaihl dem Chauffeur, dem Auto der T^me nlöglichst unbemerkt zu folgen. Der Chauffeur niachte ein pfiffiges Geficht, grinste verständuisiimig, und^ließ den Vagen anspringen«.^ In einiger Entfernung folgte er nun dem voranfahrenden Auto, das den Weg zum Wannsee einschlug. Nach ungefähr zehn Mnuten hielt das erste Auto an. Der alte .Herr ließ halten. Als er ausgestiegen war, sah er die Fremde gerade dem See zueilen. Er bezahlte schnell seinen Chauffeur, und lief ebenfalls dem See zu, wo das Mädchen gerade ein Boot bestieg. Ein leiser Ausruf entfuhr seinen Lippen. „Zuin Teufel", murmelte der Fremde, „sie hat nichts Gutes vor, ich muß ihr qach." Als er ans Ufer kam, lag das kleine Boot ichon ziemlich weit draußen auf dem Waffer. Ein kleines Motorboot ankerte in der Nähe. ^r alte .Herr winkte denl Führer hastig zu. „Fahren Sie mich für gutes Geld sofort dem da draußen schaukelnden Boote nach, ich fürchte, daß die Insassin, die sich allein darin befindet, Selbstmordgedanken hegt. Schnell, Mann, sonst kommen wir vielleicht zu spät!" Der Bootsfahrer stellte sofort den Motor an, der alte Herr sprang an Bord, und schon schoß das Boot pfeilgeschwind ins Wasser hinaus. Schon war das Motorboot nahe an dos Mädchen herangekommen, als daS Wasser hoch aufspritzte und die Frau in den Fluten versank. ' „Zu spät, zu spät!" jammerte der alte Herr. „Vielleicht doch noch nicht; sie n»uß ja noch einmal auftauchen, und bis dahin sind wir dort", rief der Führer. Einige Sekunden später hatte das Boot die Unglücksstelle erreicht. Der Kahn schaukelte leer auf dem See, und in einiger Entfernung tauchte foeben eine dunkle Mafse über dem Wasser auf. „Da ist sie, fchnell, fahren Sie vorsichtig heran. Ich will versuchen, sie zu packen.- Das schwierige Manöver gelang. Gerade drohte das Mädchen wieder unterzusinken, da bog sich der alte .Herr, der noch sehr kräftig und beweglich war, sveit über Bord und faßte im letzten Moment die Versinkende. Der Bootsführer kam ihm zu Hilfe, und so brachte man die anscheinend Leblose an Bord. Das Wasser rann ihr in Strömen aus dem Kleid und den schwarzen Locken. „Großer Gott, wie schön!" sti^'s; der Bootsführer erstaunt hervor. Der alte Herr aber war bereits niedergekniet und versuchte durch Rettunzsilbun-gen das Wasser aus der Lunge deZ Mädchens zu drücken. ES gelang, und endlich begann die Bewußtlose leise und röchelnd zu atmen. ^ »Wenige Minuten spütc-r, und et wäre zu spät gewesen!" murmelte der Fcem)^ vor sich hin; dann erhob er sich. „Fahren Sie schnell zurück, wir nmsssn das Mädchen in ein .zt umkehren, und jagte damit zum Uf.!r zurück. „Legen Sie so aic, daß wir niüglichst wenig Aufsehen erregen", bat der ulte Herr, und sah mitleidig in das schöne, bleiche Gesicht der jungen Selbstmörderin. . Ner mochte sie sein, was mock,:e ihr be» gegnet sein, daß sie den Tod gesucht hatte? War es recht, daß er sie ins Leben zurückgerissen hatte? Ja und tausendmal ja, solch umndzrsch?.» nes, seines Menschenkind hmsw«1er Ausirag d« NmmMlnifterlums an d^e Steu«amttr ln «owenwi Lj v b l^on«, 17. Auguift. fttmr aufgetragen, alle zehn Tage das Fi. nanzminifterkum genauoftens über I»te «in-treibmig der Stenern nnd die Zahlung der Rückstände zu informieren. Unter den frag-lichen Gdeuern sind auch solche gemeint, iiber deren weitere Zahlung noch keine definitive Entscheidung ge^llen ist. Ssmit sind alle Steuvrrltckstönde rücksichtslos einzuttti» den. Eine derartige Verovdnilnfl ist seit dem Bestände des Staates noch nicht erlaihrga:st. Aus Beograd dampfte ein HiMzug mtt dem l^eneral-direktor G j u r i ö i ä, mehreren höheren Beamten, eine? Abteilung von Vahnarbei-tern und dem nötigen Berqungsmaterial an die Unfallste^e ciH. Um 11 Uhr abends reiste auch Perkehrsminster S tan i 6 nach ??le^c!vo. Die wahre Ursache der Katastrophe U noch nicht beka-nnt. Da aber die Schienen ans hundert Meter Länge vosswmmon ge« sprungen waren, herrscht kein Zweifel mehr dartiber, daß die jl^taftvophe dem vor'schrifts-widrig-schlechten Zustand des Bahnkörpers zuzuschreiben ist. Die Strecke wurde erst kürzlich repariert, doch wurden die Repa« raturen durch den allgemeinen Zustand der Strecke aufgchoben. . Kotaftropl^ole« DfäiflnenungM» S k o p I s e, 16. August. Zwecks Begehung der Roviere in Mazedonien bedie:U sich die Gendarmerie auch der Mvtordraisinen. .^ute nachnlittags be« ga7' sics, eine t^ndarnierieipatronille unter Führung des Nuterleutncint Mlcm A c i« movi 6 aus Skc^Plje airf die Kontrolle der Sirecke Skopsic-Veles. Unweit der Station ?^?n^evo wurde die Dra^si-»ie von einer Nc'tte hcilb tollwiitiger Hunde überfassen. Die l^endarmen w<^rten sich mit ihren l^^ewehren nnid schössen einiae .^iinde ni.'der, womnif die i^brigen ^ie Flucht erg-risfen. Nur einer sprang noch vor die Draisine, uin j von dieser Seite her den Angriff zu nmchen. > (^in gut ge^zielter Schu^ streckte ihn nieder, der Hund siel cnts di<' Schiene und das Ver-H6,rgnis liesj fick» nicht niehr abwenden. Die Draisine entgleiste am Körper deS HunldeS und kam zum Sturze, wobei fie die gcmze Patrouille unter sich i^grub. Der Of^ier, drei Gendarmen, der Chauffeur und ein Eisenbahner wurden dcrbei schwer verletzt und in hoffnungslosem Zust^de ins Ztran-kenihaus nach Skoplje gebracht, wo sie bereits niit dem To^ ringen. Nach letzten Nachrichten sind drei von den B^dauerns-wertm bereits gestorlben. Gchweresxplöflonskatoftropve auf dem Beograver Bahnhof Beogra ÄpMt. Gestern früh UM! 9 Uhr ereign^Hh auif dem Beograder Bahnhof in derDohlenmaM^ ein schweres Eine aus den Ingenieuren. r g j e v i 6 und Niko liü bSsislMde. Kommission wollte die Verwendbarkeit einer neuen Kohlensorte zur SokomotivenHeizung feststellen. Zu diesem Zwecke wurde der Kessel einer Versuchs-lokomot'ive eingcheizt unid die beiden genieure beobachteten die Hitzeentwicklung und deren Einwirkung auf die Dampfbildung und den Kessel. Plötzljch explodierte der Kessel mit furchtbarem ^ach aus bisher unbekannten Ursachen. Ingenieur Gjorgjevis wurde auf der Stelle getötet, wührend der Maschinist unid mehrere Heizer durch das ausströmende heiße Wasser schwere Verbrühungen erlitten. Wie durch ein Wunder blieb Ingenieur NikoliS, der sich ebenfalls in umnittelbarer Mhe der Lokomotive befand, vollkommen unverletzt. —cz— Furchtbare Solgen eines Blitzschlages Wie dsm „Journal" aus Grenoble berichtet wird, hat, in der Gemeinde Arrandon der Blitz in einen elektrischen Transformator, bgzw. in der Hochspannungsleitung eingeschlagen. Da der i^tromunterbrecher vermutlich nicht durch den Blitzschlag schmolz, sprangen in die der elektrischen Leitung angeschlossenen Häuser große Funken über. Sechs Häuser gerieten in Brand und wurden zerstört. Bei dem Versuch, die Häuser zu isolieren, sind im ganzen fünf Menschen umS Leben gekommen, und zwar vier in Concharbin und einer jn Georges. Außer-denn sind mehrere Personen verletzt worden. Sämtliche elektrischen Jnst«!lat!lRien wurden demontiert. Das Ende der letzten deutschen Vferbebahn Die Klänge eines Trauermarsches begleiteten dieser Tage den .Heimgang der letzten Pferdebahn Norddentschlands. Bis vor wenigen Tagen konnte sich Z e r b st, eines der malerischsten Städtchen, berühmt durch seine Barockbauten und das selbstgebraute Bitterbier, der letzten drei Pserdebabnwa-gen rühmen. Aber der Fortschritt hat auch vor Zerbst nicht haltgemacht, dessen Einw^h, nern trotz aller Gemütlichkeit das Tempo einer Pferdebahn alif die Dauer nicht mehr genügt. Die ganze Stadt begleitete die sechs Mähren in jener heimlichen Stunde, in der sie zum letztenmal die Trambahnwagen durch die altertümlichen Gassen zogen. Im ersten Wagen nahmen die Misiker des Städt chens Platz, im zllr>eiten und dritten die Direktion der Tramioaynuternehnnlng und die achtundzwan^ig Anteiischeittdesttzer. Hinter dem Wagen solgte, unter deni Vorantrltt der Honoratioren, beinahe die gan,^ Bevölkerung des Städtchens. Der Trauerzug ftchrte bis zum Bahnhof. .Hier siedelten die Milsiker und die ani^ren Passagiere deil' Pferdebahn in die nenen Autobusse übcr, die künftighin durch die Gäßchen von ^^erbst rattern n»erden. Die Kapelle spielte einen Triumphmarsch, alS sie von dem nl.!ltsn mc-dernen Verkehrsmittel Besiv erx^riff. ^^n den Wagen der Pferdebahn wurden die .''orh^n ! ge herabgelassen und die sechs Pf.'rde trotteten zunl letztenmal ihrem Stall .'^u. Hicr intonierte die im Omnibus vorails.qe'"!te Kapelle neuerdings einen Trauernkarsch. Sim Frau an der Spitze der Räuberbande im Sudan Aus Kasr-Sako wird gemeldet, das; dcrt die gefürchtete Näubertn El-Sat>ada-Bent-Ali-Mohamed, die durch lange Zeit grosze Gebiete des Sudans unsicher machte und um deren Haupt sich ein ganzer Sagenkreis wob, in einem Kampfe mit der. Tendarme--rie gefallen ist. Die ki^hnie Frau, die an der Spitze einer verwegenen Räuberbande stand und allgemein als.der schwarze Schrecken des Sudans galt, vollbrachte mit il>rer Hc.r-.de die kühnsten Räubertaten. Sie plünderte nicht nur die Karawanen aus, sondern brach auch in die umliegenden Dörfer ein itnd trieb den Landleuten ganze Herden weg. Wegen ihrer schwarzen Hantfarbe nannte man die herkulisch aebaute Frau, die von ungeheurem Persl' '.'n Mite Nar, kurzerhand auch „El-Garia", das heisst die . Negerin. Die Bande, die sie befehligte, bestand aus durchwegs jungen und zu allem entschlossenen Männern, die in blindem Gehorsam an diesem stattlichen Weib hingen, das eine Negerschönheit gewesen sein Ihr Wagemut war so groß, daß sie „kleinere" Räubertaten allein und nur von il?r.'Nl . Adjutanten" begleitet vollführte. Dieftr Wagemut wurde chr nun zum Verhängnis. Vor einigen Ta^ überfiel sie unweit Kafr-Sako nächtlichevweise gleichfalls mir in Begleitung ihres Adjutanten das .»tnsam gelegene Gehöft eines fremden Farmers imd versuchte dessen Vieh heimlich fortzutre'.ien. Eine zufällig des W^es kommende ^en'>arm<'rie' Patrouille bemerkte jedoch den ^aub und eröffnete das Feuer auf das kühne Räuber-Paar. Schon der erste Schuf; streckte den Begleiter El-Garias nieder, wor^c'lf sich die Räuberin wie ein reißendes Tier auf die Gendarmen stürzte und sle im Handgemenge zu töten suchte. In diestun rcilden .Kampfe sf.nd Cl-Garia durch einen Bajmnttstich den Tod. Die Braut bestellt und nicht abgedoit ltine Tragikomödie hat sich dieser Tage in Liverpool abgespielt, und es ist besonders traurig an diesein Lustspiel, daß die englische Presse den Namen der Leidtragenden nicht verschweigt, sondern im Gegenteil alle Einzelheiten des Falles nütteilt. An einem Samstagnachmittag hatte sich in einer Liverpooler Kirche eine Menschenmenge ver-sannnelt, um der Trauung von Fräulein Edna Carrol beizuwohnen; der Geistliche war schon erschienen, und im Hause der 20-jährik^en Braut warteten 2ü0 Gäste. Aber der Geistliche hatte sein Ornat vergeblich angezogen, Braut und Gäste hatten sich umsonst geschmückt; der Bräutigam hatte die Flucht ergriffen. Er ist bis jetzt in Liverpool nicht aufzufinden gewesen und hat offenbar das Weite gesucht. Die Brautjungfern, die sich in schöne Neider gehüllt hatten, warteteu vergeblich auf die Hochzeitskutschen, die der sparsame Bräutigam rech/zeitig abbestellt hatte. Die Angeldgenheit ist für die Braut um so peinlicher, als die Hochzeit schon mehrnials verschoben worden ist, weil der Bräutigam immer neue Ausreden ersand. Am Dienstag vor der .Hochzeit erschien er wieder bei der Braut und teilte ibr mit, daß die Trauung aus familiären Gründen vorläufig wieder abgesagt wevden niüsse. Das war dem jungen Mädchen, die nun endlich Fr'au genannt werden wollte, zu viel, und es kam zu einer stürmischen Szene. Allgemein glaubte man, daß das leichte Zerwürfnis zu keinem dauernden Bruch fül>ren würde, noch dazu, da sich der Bräutignu» überall bis zum Abend vor denl Hochzeitstag bei seinen Bekannten zeigte, ohne seine Ebeabsschten zu widerrilsen. Die Angestellten einer großen Firma, in der die Braut seit ihrem 14. Lebensjahr tätig war, ha-tten eine Festvorstellung vorbereitet, die nun natür lich auch ins Wasser gefallen ist. Ll^uropa dankt den Arauen seine Vorherrschaft Unersättlich scheint die Mcichtgier der modernen Frau zu sein. Mrs. Rosita For-b e s, die bekannte englische I'0urnalistin, die auf iihren Reilsen kreuz und quer durch die ganze Welt zog, hat soeben jn emem sühreuden englischen stlub einen Vortrag gehalten ,iu ^nn sie auseiuandersetzte, daß Europa nur deshcilb deu as?!atischen Völkern überlegen sei, weil es den Frauen größere Rechte eingeräu.mt habe. Sie glaubt, daH gegeutvärtlg von allen Lehrkräften, dte die Jugend der weißen Völker unterrichten, 75 Prozent Frauen seien, und auf diese Weise würden dje Kinder gerade in dem Alter, in dem sie am ausnahmsfähtgsten seien, mit weiblichen Ideen getättigt, so daß ewer femininen Weltcrnschauung der Boden bereitet werde. Die Völker des Ostens beharren aber darauf, dem Manne in patriarchalischer Weise die unbedingte Borherrschaift zu lassen, und das räche sich bitter. Co sei es zu erklären, daß diese alten Völker hinter der weißen Rasse zurückblieben. Aber Frau Foribes vertritt ni6)t etN)a die Anficht, daß die Frauen sich in alle männlichen Be-ruife dräng«: sollen^ also als halbe u?ch mv« tirrlich minderwertiige Männer jm Leben daständen. Nur verlangt sie, dah die Männer diejenigen Berufszweige und Einflußsphären, in denen die Frauen Besseres leisten können, aufgeben und das sind noch ihrer Ansicht schr viele. t. Der Kongreß für Ethik, welcher in de« Tagen vom 21. zum 31. August in Beogvad' stmttfinden sollte, ist v e r t a g t worden. t. Die besten und schnellsten Dampfer der Welt. Am Mttwoch nachnüttags ist auf der .Hamburger Werft von Blohm ör. Boß der Turbinenschnelldampfer „E u r o p a" des Norddeutschen Lloyd glücklich von Stapel gelassen worden. Die „Europa" ist eines der beiden neuen Riesenschiffe, von 46.000 Brut-toregistertonnen, die der Norddeirtsche Llovd für seinen Bremen—Newyork-Dienst in Aus trag gab UTrd die nach ihrer Fertigstelknng Frühjahr die besten und schnellstm Dampfer der Welt sein werden. In einer IVlinute t>erejt«a 8le »lck ci», dest« Loclsvasser mit äsr orlx. «nßl. t. Der Zukunftskrieg. Der Vizekanzler der Sankt Andrews-University, Sir James I r^ Ving, sprcnh in einer Rede die Anficht aus, daß der nächste Krieg infolge der Beendung chennsck)er Zerstörungsimttel imitthalb weniger Tage nach der jkriegserkläruug durchgekänlpft imd beendet iverden würde. t. Spiel der Natur. P a r i! S, 17. August. Die iitatze einer .Hausbesorgerin in Cognac brachte dieser Tage sünf Kätzchen zur Welt, die imtereinander durch dünne Zwischenhäute verbunden silld. Der Tievarzt eiÄär-te, daß ejn Zerschneiden der Zwischenhäute unfehll'ar den Tod der Knf jungm Katzen nacki sich zöge. Die zusammengen>achsenen Katzeickünflinge leben und gedeiyen unter der zärtlichen Obhut der Katzenmutter auf das prächtigste. Alk^ridinys müssen die fünf Tierchen jet>e Bewegung gpnreinlsiam und gleichzeitig inack^en. t. Begnadigung in lejfter Stunde. AuZ London wird gemeldet: Großes AvGehen erregt in d<'r Presse ei«i VorfM, der als ew-zigartig in der Geschichte der neueren engli-sckien Rechtspflege l>ezeichnet wird. Ä:ei ?.^iänner, die in Brighton einen 6iiährigen Pl'ann ei'nrordet und beraubt zu hc^ be-scluildlgt wurden, wurden zum Tode verurteilt. Montag hatte der Innemninifter eine Beglmdtsiung abgelehnt und die Hinrichtung wurde sonvit auf heute früh festgesetzt. Dieustag aben^Z. das heißt IL Stu<^ deu vor der Hinrichtung wurde den Verurteilten plötzlich initgetelt, daß sie zu lebenslänglichem (^'länguis begnadigt wurden. Eine nähere ^^^gründung wurde nicht mjt-Uteilt. t. Lynchjustiz. Aus Lemberg wird berich^ tet: I7l der l^tesiiien Vorstadt Ziriesienic ereignete sich ein surchtbarer Fall von Lynchjustiz. Der .'^säbrige FleischlMnergehilfe Gleicher versuchte die achtjährige Tochter esnes Maureri^hilfen ^u vergewaltigen. Auf «die Hilferufe des Kindes eitti destea MarVuvg« ^eMmg^ ^kmnmier 1^. 18. AugM Boter herbei und schlug mit einer Kelle auf den SWstvmg ein, der aber nur leicht verletzt wurde. Inzwischm hatte >sich im Hof eine größere Menschenmoge i>gkeit, fast vergessen haben, betrilbe ihn sehr. ES schmerAc ihn, daß die Eitelkeit die Erkenntnis des Guten vevsinstere und die Geister ablenke und nicht nur jene Frauen in ihren Banden halte, die sich als Welt'damen prDkl.lmieren, sondern auch jene, die bchaupten, katjholische Frauen sein zu wollen. Me Frauen mußten das glorreiche lBeisp>iel der s^afsinati befol-gen. t. Die Kabvllegungen in Jugoslawien. Die Fvagk der Telep Bulgarien verlangen für sich 55 Linien. Die Kaibellegmg wird in zwei Jahren beeTvdet sein. Anfall oder Derbrechen? Sin IIMriger Snabe spurlos verschwunden. Unter den zahlreichen Badenden im Freibad, am Ende der Koroska cesta, befand sich Mittwoch nachmittags auch der Lokomotivführer L. mit seinen 4 Kindern und deren Gespielen Sreöko Oman, dem 11jährigen Sohne des hiesigen Lokomotivführers 5?errn Oman. Als sich die Kinder mit denl Sammeln von Eicheln die Zeit vertrieben, bemerkte L. Plötzlich, daß der seiner Obhut anvertraute Sreöko Oman sich nicht mehr unter den Spielenden befand. Alles Suchen war umsonst, der Knabe >var spurlos verschwunden. Am nächsten Tage meldeten sich beim Boter des spurlos versck)wundenen Knaben dessen Better und ein Arbeiter und erklärten ihm, daß sie am selben Tage um zirka 6 Uhr abends den Knaben ungefähr 400 Meter vom Bad entfernt in Begleitung eines unbekannten Mannes durch dieWiesen gehen sahen. Die Polizei hat sofort e^ne strenge Untersuchung eingeleitet, die ;rahr-scheinlich in Kürze Licht in diese mysteriöse Angelegenheit bringen dürfte. «. Bürgermeifter Dr. Iuvan Ist neuerdings zum Kurgebrauch inS Bad Gleichen-Serg in -Steiermark abgereist und wurde Mr die Zeit seiner Abwesenheit Bizebürgermeist. Dr. L i P o l d mit der Leiwng der Agen-i»en betraut. m. Todesfall. Gestern ist in Swdenci bei Maribor Fräulein Anica F l u ch s r inl schöinsten Mädchenalter von 18 Iahren verschieden. Das Begräbnis findet Saulstag, den 18. d. M. von der Leichenhalle in Stu-denei aus statt. Friede ihrer Asche! Der ^chwergetroffenen Fmnilie unser innigstes Beileid! m. EsanselischeS. Sonntag, den 1V. d. M. um 1O U!hr vormittags wird in der Christuskirche ein Gsmeindegottesdienst stattifiniden. Predigen tvird Herr Kandidat Dr. Gerhard y z e r n y. m. Die Mädchen-Ferialkolonie trifft nach einer Mitteilung des StÄd-tinagistrats an: GamStag, den 18. d. M. um IS Uhr vom Bachern in Maribor ein. Die Kinder werden zunächst im Stadtphysikat abgewogen werden. Die Eltern werden «auf diesem Woge darüber in Kenntns gesetzt und eingeladen, die Kinlder vor dom Gebäude des Ctiadt-tchysikates zu erwarten, um ihnen das Gepäck abzunehmen. m. Stand der imsteckeuden Arankheiten im Dtodtbereiche. In der Zeit vom 8. bis 14. August ver^ichmte doS Stavtphyfikat eine TyphuseiSralikung, Ifünf WaserniMe, dar-^ unter einen mit tödlicham Ausgmig sowie i^nen Fall von Diphterie. m. Die Verordnung über die Ladenfperre plr den Kreis MmÄor ist im Aiintsblatt IvevSffentlicht und tritt sofort in Kraft. Nach l-dieser Verordnung dürfen in Hinkunft Spezersilhandlung«,, Delikatesienhandlungen und ähnliche Netriebe vnn halb 7 bis halb illA und 14 nmßte ins Allgeu«ine Krankenhaus nach Maribor überfiührt werben. nl. Rauferei. Gestern abends kam es in einem Gasthause in der Linhartova uliea zu einer 3^Igerei zwischen zjwei Frauen, wobei die 44jährige Marie L. einen Hieb nrit einer Wasserwaige auf den Kopf erhielt und ärztliche Hilfe in Anispruch nehmen mußte. m. Verhaftet wurden gestern von der Polizei Ida E. und Johann K. wogen Landstreicherei sowie Martin N. wegen Diebstahlsverdachtes. m. Die Polizeichronit des gestrigen Tages verzeichnet insgesamt 30 Anzeigen und zivar 4 wegeil Diebstahls, 3 wegen Uebersalls, 1 wegen körperlicher Beschädigung, 1 wegen Rauferei, 14 wegen Uebertrewng der Stra-henverkehr-Mvdnung, I wegen Beschädigung fremden Eigentmns^ 1 wegen Nichtk^folgung der Anmeldevorschristen sowie 3 Berlust-und 3 Fundanizeigen. m. Ausforderung. Jener Herr, der am Mittwoch, den 15. d. M. nachmittags in einem GaschauSgarten der inneren Stadt eine auf dem Tische liegende Aktentasche i,: ldeim Augenblicke an «sich genoanmen hat, als der Besitzer sich auf einige Augenblicke entfernte, unl einen Brief in den nächsten Briefkasten zu werfen, wird ersucht, die Korrespondenz des „Mercurius-Split^ dem Adressaten zurückzustellen, entweder bei der Polizei oder im betreffenden Gasthause. Die Aktentasche und alles übrige lann er sich behalten. — Der Betroffene. IN. Wetterbericht vmn 17. August, 8 Uhr früh: Lustdruck 7.^7, Feu6?tigkeitÄmesser 0, Bavometerstand 7.W, Temperatur -s-17, Windritung Bewölkung ganz, Niederschlag: in Maribor 0, in der Umgebung dichter Nebel. m. Die P. T. Abonnenten der „Marburger Zeitung" werden höflichst ersucht, jede Bcrspätung oder sonstige Nnregelmätzigkeit in der Zustellung des Blattes der Verwaltung sofort zur Kenntnis zu bringen, damit die Mängel unverziiglich beseitigt werden kljnnen. m. Innige Bitte. Der kranke Invalide mit drei kleinen Kindern wendet sich an mildtätige Herzen mit der innigsten Pitte, ihm kleinere Spenden ^und eventuell abI«!- tragene Schuhe für ihn und sein 7jähriges Kind zukommen zu lassen. * Fumilieuadendkmzert (bei jeder Witterung)'SaMtäg, den 18. August im'Hotel H a l b w i'd l..TqnMlegenheit. 9848 ^ Z^ouz^ge. AnlWich deS'BesacheS' der Liedertssel' der Bäcker und des .Fvauencho-res „Fi^ttt" aus Graz veranstaltet, der hissig^ „Lied^erVund' der Bäcker" am «^^s-tag, den 25. August unter Mitwirkung der Bereine ,Hpohsinn", „Svoboda", „Enakost" Mid. der'Msenbahnermusiklapelle im Saale der Brguerei' „^ion" ein großes international«^ G?jangsio«zcrt. Nach den Z^rbe-rertMl^t zu schließen Ärste die Veranstaltung für Maxibor ein EroiMiS ersten-Ran-ges. werden.' <. / - ^ / 152 Aus Eelje e. Sine neue Gtratze auf de« Jofefiberg. Am Donnerstag, den 16. d. M. fand bei der neuen Billenkolonie am Josefiberg eine Nommisswn statt, an der Vertreter der Stadt- und der UmgebungSgemein-de sowie einige Privatinteressenten teilnahmen. Bei dieser Gelegenheit wurde beschlossen, noch im Laufe dieses Jahres die dringend notwendi ge Straße auf den JosefiSerg zu bauen. Zu den Kosten wer^den die Stadt- und die Um-gsbüngSgemein!^ sott»ie die Privatinteves-senten beisteuern. c. Mir das Flugmoeting, das am Sonn tag, den 19. d. M. in Levec bei Celje statt findet, machte am Donnerstag früh ein Mi litärflugzeug „Potez" Reklame, indem es Hunderte von Flugzetteln herunterwarf. Das Interesse für das Flugmeeting wächst von ^ zu Tag. „ ^ Aus DMograd g. Neuerliche Uchffrfyldluug des Fwauz ioMmisiariateS. DaD. Finanzkommiffariat, welches vor zirka einem Jahre von Marenberg hieher übersiedelte, ist mm wieder dort hin übertragen worden, da Marenberg mehr in der Mtte des Ämtsbereiches gelegen ist. g. Tombola. Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet am S. September eine große Tombola mit recht hübschen Gewinsten. g. Glück im Unglück. In der Nähe des Gasthofes des Herrn Rudolf I a n e s 6) bei Muta stießen dieser Tage zwei Auwmobile so heftig zusammen, daß sie sast ganz zer-trümniert «urden. Wie durch einen Zufall kamen die Insassen mit dem bloßen Schrek-ken davon. mich? Was willst du von mir? Ich habe dir »och vorgeschlagen, uns zu trennen. Damals wolltest du nicht — und l)eutc?^ Langsam amen diese Bvvte'.^l^ d^^Mu^d >seiner Frau, die ohne e^en Blick auf ihn ruhig ^ve Toilette, So ve'rgingemDigÄ'tMd Tage in der gleich chen Stimiming) nnt den gleichen Schmerzen. Eines Tages verreiste der Her? Geq mahl. Frau D^a benützte die Gelegenheit^ allein zu sein, und-verreiste eb^allS doch nicht allein.. Sie schaüverte vor 'Lust und Freude, eine ganze Rächt mit' «ihm-. ve«« bringen zu können. Nun, der Zufall — oder war es Ab^cht? — wollte es, daß der'Herr mit dem n^Än-« den Zwicker, von seiner Reife schon zurück war, als seine Frau von ihrem MSfiugch heimkehrte.. Allgemein^ I Krach. „Wo. warst'du?" „Fort." .. „Mt ihm n<^lich?^ „Nein."" „Mit trem dann?" „Mt einem anderen!" „Me kannst du nur mit einem a»vdere« so ohne weiteres eine ganze Nacht lang auS« bleiben? Was werden dann die anderen Le» te dazu sagen? Wenn du schon auf mich kei^ ne Rücksichten mehr nehmen willst, so hättest du wenigstens den Ruf unseres HaufeS vah« ren und nrit i h m verreisen sollen. —- Lch^ wie war ich damals noch glückliche als wutzte, daß du bei ihm bist!" Nlidio GiNtiStog, IS. August. Wien (t, daß ich ihn nicht veroessVl »txls plagst du Keltere Gcke GehaltSiMfbesieruug, Buchhalter Ztugelspitz erklärt nach zehn^ jähriger Tätigkeit sewem Chef, daß er für drei Angestellte arbeite und uubedwgt Zulage verlangen müsse. „Unser Haus kann Ihnen daS Mrzetk nicht versprechen, wir werden aber die drei Angestellten, für die Sie zu arbeiten be^ haupten, fristlos entlassen." Aus «ine» Fremdenbuch. In dem Fremdenbuch eines Borgh^telS findet man folgende Eintragung eines Spaß Vogels: „Wer in Hinkunst bei seiner ÄFf-kunft nicht sofort AuSkunit gibt üb»r seine Hertunft und Abkunft, bekommt in Zukunft keine Unterkunft." Gchwerarbelt. Geistlicher im Gefängnis: „Haben S^e nun lvenigstens eine Empfindung von Reu« über die schwache Stunde, in d^ Sie zum Diebe wurden?" — ^ — „Stunde? Mann, haben Sie '«e Ahnung! Fast die ganze Nacht yab' ich mich mit dem Geldschrank rumgequält, und dann Hab' ich eS doch noch nicht geschasst!" Wahre Geschichte. Schauplatz: Arbeitsnachweis Köln, Bald« straße. Nner der Stempelbrüder wird beim Et^llenvorsteher vorstellig: „Ich möch gän ens widda jetzt Arbe^ han." „Zeigen Sie Ihre Papiere.^ Ein drohender Blick auf den Stellungsv« chenden, und dann: „Sie sind wohl verrückt? Sie haben ß> gerade gearbeitet!" GamStag, l«. WMst. MarVurger Aeltuna" Der schwimmende Sorg Das italieittsche U-Boot „F l t". das v'^r einigen Tagen bei Flottenmanövt^rn infolge ein^s ZusannnSnstoßes sank und s^:nc Be» satzung von 27 Mann in den Tod rif^, wur- de nach seiner Hebung mit dsn Toten an Bord in den Kriegshasen Pola eingt'^chleppt, wo wir es zeigen. Si»srik»>el/ : Ofjizielle Mitteilung des M. O. Nachstehende Spieler haben sich Sonntag, den IV. d. M. zur Abfahrt nach. Ljubljana pünktlich um 5 Uhr srilh am.Httuptliahnhofe cin^nsin-den: Barlovie, Bertoncelj, Hlt-vLak Gilio, Hreööak Just, Äirbii;, Paulin, Pello, Pre-voll^^i^k, Pernat Eniil, Unterreiter, '^^enko vPn^-Äagner. Reisebegleiter: Ilovar/ Die . Spieker haben außer der Dreß die komplette ' Ausrüstung mitzubringen. Spieler, welche verändert sind, haben dies Samstag bis spätestens 10 Uhr vormittags .'>>errn N e-r a t, Juröieeva, ulica 6 (Weixl), zu n:el-den. Nachträgliche Entschuldigungen we.den nicht berücksichtigt un^ sind fiir die Fzlgeu die-Spielcr und deren Vereine verantioort-lich. : „Grafita" (Ljubljana) In Maribor. ' Gonntag, den IS. d .M. bestreiten dk Fuß-bailer des neugegründeten Sportvereines der graphischen Arbeiter aus Ljubljana ein Wettspiel gegen unsere Eisenbahner auf de-. ren neudm Sortplatze. : „Rapid" in Magenfurt. Koninienden Sonntag, den ?K. August, bestreiket unsere Rapidelf ein Gastspiel in Klagenfurt gegen den dortigen K. A.C.- : Der vrazer „Sturm" absolviert an: 25. und 2S. d. M. in Maribor zwei Gastspiele und zwar spielen die Gäste am Samstag gegen „Rapid" und Sonntag gegen „Mnri-Hör". : „Rapid".Alcherren! Zum sonntägigen Revanchowettkampf gegen „^elezniöar" wird in folgender Aufstellung angetreten: Dolin-8ek, Kasper, Schell, Frankl, Pernat, Amon, Winterhalter, Mayer, Skalak, Rudl und Löschnigg Valentin; Ersatz: . Roiko und Pergler. : Der „Billacher Sportverein" gastiert am L. September in unserer Stadt. Den Geg-ver stellt wieder S. S. K. Maribor. : „Planinka". Sonntag, den 19. d. M. um 17 Uhr Zusanrmenkunft bein: .Totlegen P e s-s e k in Radvanje. — Alle Teilnehmer c;n der dreitägigen Rogla-Partie t27—2Y. August) wollen ihre Zustimmung zur Teiln.ih-me bis zum 28. August (Klubabend) bekanntgeben. : Reuer Weltrekord. Jli, Stockholnier Stadion san'd ein grosses internationales Meeting statt, an nielchem eine ganze Reihe von Olympia-Athleten teilnahni. Pon den ausgezeichnet«.'« Ergebnisse?! ist besonders der Speerwurf des Olympiasiegers L u n d« q u i st hervorzuheben, der mit 71.07 Meter einen neuen Weltrekord aufstellte. » : Die Strabeu-Weltmeisterschosten im Radfahren, welche auf einer Kilom-'ter langen Strecke bei Budapest stattfanden, ver--Aeichnen nncl.ftehende Ergebn'sie- Berufsfahrer: 1. R o n s s v sVelgien); 2. Nebe lDeutschland); Wolke sD 'utschlnnk»); Amateurfahren: 1. G r a d e (Itcilieni: 2. Maia ^Italien); 3. Aerts (Belgien). Der Sieger Rousse ist am Ziele bewußtlos zusanimenge-ibrochen. : Der Tschechoslowakische Futzballverband verlangt in einem an das Mitropa-Cup-Komitee aeriickteten Schreiben vov »Ärad- janski" eine Entschädigung für die durch die Zagreber erfolgte Absage des für Sonntag angesetzt gewesenen Cup-Matches. Die Tschechen fordern außerdem die strafweise Veri-fizicrung des Spieles zugunsten der Vikto-ria-2i^kov. Wie uns berichtet wird, werden 'die Spiele doch zur' Austrägung konnnen und zwar ani 26. d. M. 'm Prag und am 2. September in-IckArebr : Dlympia-V^er. iy Wie». Am SchwimmeetingV^^Wener Sport.^erein^s Hakoah^vom 2-^j^ 27. d. M. beteiligen jick' «.>. auch die^Mtl^Mieget'MaU Nore-lius, Ko^ac, Arne B^ökg' unl^ Crabbe. .Der Fubballänderkamps lZstlond qeqen Finnland, der in. Helsingfors zur Austragung kani, endete 2 .: 2. : Das erste Miiropa-Cüpfpicl wurde am Feiertag in Wien erledigt. Aduiira (Wi«.u) schlug überlegen Slavia (Prag) .'Z . 1. , : Oesterreich slihrt im Tennislünkerkampf gegen Rumänien, der in Pörts^hach ausge^ tragen wird, 2 : 0. A r t e n s schlug L -li p-p u 6 : 1, « :2 : k, k : 3 und M atejka siegte über ebendenselben Tpieler mit: 7, 6:2,6:2. ' : El i^uasi, der schwarze französische Marathonsieger, soll am 1. Scptember l. eine viermonatige Reise nach den Vereinigten Staaten unternehmen und dort einen Marathonlauf bestreiten. : Olympisches Geschäft« Die Bilanz des zlreiten Teiles der neunten Olympiade ergibt eine Bruttoeinnahnie von I,-I2.').000 holländischen Gulden. Volkswirtschaft RüSgana dkr Welthopsenvrobuktlvn Eröffnung des Internat. Hopfenbautongref-fes in Novisad. In Novisad wurde gestern der internationale Hopfenbaukongreß eröffnet, zu dem sich Vertreter aus Deuts6)land, Frankreich, der Ts6)echoslowakci, Oesterreich und Polen eingefunden haben. Die Tagung wurde vom Vorsitzenden des woj>^vl>dinis6)en Hopfenbau-Verbandes Josef N e cl e r eröffnet. Im ^'au-fe der Beratungen wurde die Notwendigkeit festgestellt, alljährlich einen Hopfenbaukongreß zu veranstalten, uni über .Hopfenbau und Ernteertrag sowie gemeinsames Vorgehen auf den Märkten zu beraten. Der deut-sÄ)c Vertreter Dr. Karl S chl od e r (Nürnberg) teilte mit, daß in Dentschland Heuer mit einer Ernte von 155.000 Meterzentner (der Zentner zu Kilogramm) gegen 2l)5,.000 Meterzentner im Vorjahre zu rechnen sei. ^"^n der Tschechoslawakei ist das Verhältnis 1^,0.000 Meterzentner gegen 216.000 Meterzentner, in Jugoslawien 120—130.000 Meterzentner gegen 104.000 Meterzentner, in Oesterreich 2000 gegen .^000 Meterzentner, in Polen 42.000 g^gen 50.000 Meterzentner, in Frankreich ^.000 gegen 76.0l)0 Mterzentner^ .ES ist crlso mit einer Verminderung der Hopfenproduktion um 120.000 Meterzentner gegen das Vorjahr zu rechnen. Aahrpmsei'maftlgung Mr die Besucher der Srazer Äubi-isumsmesse ^928 (2. September — 7. Oktober). Die österreichischen Bundesbahn?!! qe.väh ren den Besuchern der Grazer Messe in der Zeit vom 25. September bis II. Oktober eine 25prozentige Fahrpreiserinäßiguilg. . Ebenfalls 25?^ Ern!äßigung Innerhalb derselben Zeit bewilligt die Deutsche Reic?)«>-bahngesellschast. Die Tschechoslowakischen Staatsb.^huen u. -die Jugoslanischen Staatsbahnen rüuull.n den Messebesuchern eine 25?6i-.^e Ceniaßi-gnng ein, während die italienischen Staats--bahnen (24. September bis 22. Oktober) und die bulgarischen Staatsbzhn'^n ->0 Prozent Fahrpreisbegünstigung d?n Messebesuchern zubilligen. In der Zeit vom 19. Sept.:ulber bis 21. Oktober können die Messebesucher die 50 ige Fahrpreisermäßigung der Erst.^n To-nau-Dampsschiffahrtsgesellschaft.und in der Zeit vom 22. September bis 15. Oktober die gleiche Erinäßigug auf. den Schaffen der Kgl. ungarischen Flus;-- und SeeMff-fahrtsgesellschaft erhalten. Die Cosuttch-Line räumt den Messebesuchern eine 25^ige HerabsetzuNlZ der Mittel-meerpassagetarise in der Zeit vom 16 September bis 21. Oktober ein, wälzeend dir Lloyd Triestino in der gleichen Zeit l0?S Ermäßigung für Gruppen von u!indesteilZ 10 Messebesuchern zubilligt. X Zliricher Schlußkurfe vom 18. d. M. Berlin 123.80, Holland 208..';0, Newyork 519.5625, London 2.^.21 ein Achtel, Paris 20.285, Mailand 27.165, Brüssel 72.275, Ko-peilhagen 1.^8.70, Stockholn! I.W.10, Oslo 1.88.70, Madrid 5!tt.625, Buenos Aires 219.125, Prag 15M5, Budapest 90..59, Bn-karest 3.16, Beograd 9.1200, Sofia .?^75, Warschau 58.225. Wien 7.'^.2.';5. X Nomsader Produktenbörse vom 16. d. Weizen, Battaer (79^80 kg) 242..^0— 2^7.50, Oberbanater (79-8« kg) 24?.."^--247.50 Banater, Parität BrZac ^79-^0 kg) ?.';7.5s)!__242.50, Srijemer (79—80 kg) ?37..50-242.50 —Gerste, Baekaer, Banater und Srijenlcr (64 kg) 255—265. Baökaer Sommergerste (68—69 kg) 305— .?15. — Hafer, Baökaer, Banater und Srijemer 21.5--220. — M a i s, BaLkaer und Srisenier 304—Z0ti, Banater 3()2..50— .3c>5. — M e 7) l, Batkaer „0gg" und „0g" 370—."xW, „2" .35l>-36<1, „5" 330__340. . 6' Ä>5>-.305, „7" 255-265, „8" 1iX)_2<10. -Bohnen, Bas:kaer und Srijemer weiß ."^56 l;00-^20. — K l e i e in Intesä-^-n. Baökaer und Srijou!er 180—185, Banaler 177.50—182.50. Sin Opser ver Wissenschast Der bekannte Tuberluivsesoricher Dotier Ottokar Hora k, Dozent an der Universität Prag, machte sich zu Forschungszwecken ^^^n-jektionen von Tuberkelkulturen. Er musjte seinen Opferinut ini Dienste der Menschheit mit dem Tode bezahlen. Der Landwirt Der Noggm ais Hauvibroisfucht In Frankreich und (England wjrd zumeist Weiz-.'nbrot gegessen. Der Deutsche hält mit Recht an den nährstoffreicheren, gute»^ .^iorn brot fest, weshalb der Roggen auch als die Hauptbrotsrucht gilt. Roggcn gedeiht zn!vm auch noch auf leichten Böden, selbst auf Sandböden, wo andere Getreidearten versagen. Am besten ge!deiht er allerdings nach Klee oder na6) Hülsenfrüchten, kann aber auch nach Ha'ier nnd Gerste und nach sich selbst gebaut werden, wenn das Feld in gutem j^rastznstand ist. Stallinistdüngung ist wegen Verunkrautung itt:d Brand- und Rostgefahr weniger anzuraten; man gibt zur ^Körnerfrucht lieber !nincraljsch<' Dünger und zwar auf das Joch 80 bis 100 kg' 40?^ Kalifalz, 180 bis 2.'^0 kg Tbomaöinehl und 80 kg Ltall^'tickstoff. Der Boden soll einen gnten Schluß haben, weshalb das Feld einige Wochen vor der Saat hergerichtet und gedsingt werden soll. Den .sialkstickst^si kann man auch in zwei t^^aben g?ben, die erste Gabe einige Wochen vor der Saat, die zweite Gabe in: .zeitlichen Frükiia'hr vor Beginn des Schossens au^ die iwlikommen trockene Sa>at. Znr Vermeidung von Lagerfrucht baue n?an nur lagers^'ste Sorten, wie Grottenhofer-, Miller-Roggen und andere, die auch für trockene Lc?aen geeignet^ anspruchslos und wetterfest sind. ÄilMilt ill lllltl Welt Sckion einige Male war von deu! amen^ kanischen „Tan-turnier" die '!^ede, das ecst durch das Einschreiten der Ne^oyorier Polizei ein Ende fand. Wie wir einen: ausführlichen Bericht entnehn!en, nnirde das Turnier inl Anfang nur w.'nig und auch dann init Spott und Hohn b.'aclUet. gewann beim Publikum mit der Ausdauec der „Ue-verlebenden" aber beständig an ."^ lteiesse. Das Dauertanz-Schanspiel hatte mit hnn-dert Paaren eingesetzt, welche Zihl s'^i der herrschenden Temperatur in des Wortes wahrster Bedeutung schließlich auf 9 Paare zi^sammenzuschmelzen Icli'en. laglich bra tden !nehrere Jünger lind^ ^ mg^r innen Terpsichores zusammen. Beginnender Wahnsinn, der zuweilen die s^.nder)arijen und groteskesten Formen annahm, kain bei rzn^elnen zum Durchbcuch, die je^l'ch nach 'UlZer Rast ebenso heftig .il.< vergeblich den loienen Pl'^'n wied?7 /li>zunehinen trach Da war unter anderen ."ne lzü'^isch.;. ne Blondine, di: zuletzt wie lot an k'er ^?tl)ul tcr ibres G'fährten hini, der ne langfam Uli: sich herui''schleppte und sie zur Rast')?:!, di'.- Füße le^.iit bewegen>, aufs Bett legte, een dem sie i'och abgel^uf'i'r Vi^c?elst>lu-ite anschein':»' friscb und tanzlustig au^-stcttd. Da w.!- eine aninulige innge ^nrn-le^rerin, der^l Augen ui) (Lcbärdsn an Tage .i»en wild'.?, irrsiiuiii^en drnck anzunehinen begannen. Wieder andere hielten die Tortur nierkwürdi<; gut aus, jo daß bei einigen seilest eine Gewichtszunahme zu verzeichnen war. Der ursprünglich ausgesetzte Preis-betr^iss 5000 Dollar, der zu gleicheu Teilen an siimt-liche Mitglieder des „Marathon" iul.'Äugenblick der Beendigung zur Verteilung koin men sollte. Als Besuch und deiunach 5lassLN-einnähme sich zusehends steigerten, streikten die je von eineni Anwalt begleitet^ii -,Tän-^.er und »veigerten sich zuerst, ihre resp<'kt)vcn Zelte ^^u verlasseu, ehe ibre Forderung, von 4^ Dollar für jeden Teilnehmer de^villigt würde. Die Einignng ging ohne weitere Unterbrechung vor sich nnd au die tanzenden Paare erging der strenge Besekil, von nun an wirklich zu tanzen, anstatt im üblirs> ^gc-wordenen langsamsten t^ehschritt die Aüße schleisend zu benx'gen und sich auch 'nicht mehr wie bisher niit ihren „Tra'nern^" oder dem Pnbliknm in Gängen und Logen zn unterhalten. Ans rotgestreiften Markisen waren anf der einen Seite der großen Arena die Zelte für die weiblichen und auf der anderen Teile für die männlichen Tanzgladiatoren errichtet worden. Anch ein .(^ospitalze^t gehörte dazu, von dem die Sage ging, daß dort außer Arzneien so manches verbotene, stärken- Marduryer N,n?>mer IVS. 1^. Augusl de TrSnklein zu haben war. Nerschönerun^s künMr aller Art waren zur Stelle, und zuerst benutzten die Tanzenden einen beträchtlichen Teil der Rastviertelstunde, die ihnen aus jeder Stunde gestattet >var, um sich massieren, frisieren, maniküren zil lassen und dergletcl)en. Je weiter jodoch das Turnier fortschritt, um so sparsamer gingen sie mit den kostbaren Ib Minuten um, die gri^siten-teils dem Schlaf gewidmet wuvdcn, und sie ivrsuchten nun, die Verschönerung?künste nach Möglichkeit, selbst Rasieren nährend des Tanzes, ausführen zu lassen. Livrii'rte Angestellte des „Mwdison Square Garden" reichten den von Tanz- und Dollarlust Besessenen auf Wunsch Erfrischuugen iu (Gestalt von Milch oder Orangensaft. Genau wie bei den Zirkusvorstellungen oder den grossen ^anstkättlpfen, die auch in diesem neuen Ri> senbau stattfinden, waren zahlreiche '^'.'r-käufer von Brötchen, der berüchtigten „rosa Limonade", ei^gekiihlten „iveichen", d. h. alkoholfreien Getränken, „Esguiino Pieo" (mit Schokolade bezogenen Scheilvn Gefro- renes) und andere Süßigkeiten zur Stelle, und sie machten- namentlich nach Mitternacht, wenn das 25).0(X) Plätze enthultcuoe Haus sich etwa eiu !!!^Uertel gefüllt gute Geschäfte. Im bunt zusanuneuge^vi'irseUl'u Publikum „rieben", wie der amerikanlsäie Ausdruck lautet, Damen und.Herren in ele« gantester Toilette „Ellenbogen" mit rtnlic-nischen Schuhputzern, Negern, 'Lhinesc>i und Japanern, Sportsleute mit Lao^^ninädl'i'n und Arbeitern. Es war Mode geworden, nach dem Theater oder dem Diner im „Garden" abzustei« gen. Viele blieben stundenlang faszinierte Zuschauer, entwickelten sich zu Stninnig isti-n, die mit den tanzenden Paaren gut bekannt wurden, llnter grofiein Beifall wurden besondere Preise gestiftet, sowohl für gutes Tanzen und hübsche Allfnlachling, als V. auch für daS gewinnendste Lächeln, und 'a mancher Scheck und Dollarschein fand seinen Weg zu den Tänzern. Ein bejon>.'rs bl-liebtes Paar soll über Dollar Erira-einnahmen erzielt haben. Texas l^^uiuan. ehemalige Brettlschauspielerin .lnd orig nell-burschikose Besitzerin eines b?kan:?ten ,^Nachtklnbs", bot einem der Paare -lillO Dollar, um in ihrem Kabarett aufzutret-^n Das Turnier beschwor förmliche Zeitung-, .^?ritik« und Witzstürme herauf. ge- lindester Weise mit Derwisch« und St. Veitstänzen verglichen, wurde der -^^'rlauf doch von einer langen Reihe von Zeitung'zberich:-erftattern täglich aufs genaueste leob^chti^t und beschrieben. Abgesehen von ärztlicher !ikritik in bezug a,lf die gesnndheitoschädlt-chen Folgen für die Teilnehmer wurdkm Klagen der Theatenlnternehui^^r laut, die solche Vorführungen nicht nnberechtiqter-iveise für viel anstößiger erklärten c?ls viele der von der Zensur unbarulherzig verbotenen Theaterstücke. Zuerst hübsch, ja zum Teil el-.'zant gekleidet, wurde das Aussehen der ch-^reographi-schen Flagellanten, die Augen von grünen Schirmen gegen das grelle Bog.'nUcht g'-schützt, zusehends salopper und nur wenige hielten sich bis zuletzt adrett. Ausfallend darunter das beliebteste Paar — er i-n kühlen sauberen weissen Leinenanzug, ii-' l.'c!;ten Seidenkleid. Nach der zwangsweisen Beendigung des gransamen Sp'.els, da' bei den Teilnehmern nnd dem interessierten Publikum zuerst vl.'l Z-'ußver.^nüqen ausge' löst hatte, erschienen sieghaftea ?aner-länzer ve''gnügt nach zwei Nuljctagcu', den beiden erj^kn, die ihie^i zwanz:^ Ta^en .-'schei.^ .i.1 ltn, die Äüid'.1;>^u in neuen Kl^'i-s^ern, dl»' Männer .m n!?..lloseu Suloking. . "n chnen er.?: l.^ StlmdtU ununterbrochenen T^'-es ein Kuvert, das D>.llar nebst Prozentzulage v ' cnthi>i. Eingreisen der Polizei hätte der Tanz noch unabsehbare Zeit fortgesetzt werden können, teilte der Impresario bedauernd dem versammelten Publikum mit. Na, vielleicht kommt es noch zu einem zweiten Tanzturnier, wo sich dann die verehrten Paare ganz und gar austoben können. Kleiner /^nieiqer ! k ! ! Iumelen, Gold, Silber-MiZn-zen, falsche Zahne, antike Uh-re kauft zu alterhZchst^'n Preisen Juwelier Ilger, ^ospvslc^ uli-ca 15. ! ! ! t Derfchtedenes Photoapparate in allen Formaten. Optiken und Preislagen aus Ab.^ahlung. 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ZsIdKttlnelio« Schmerzerfüllt geben wir allen Freunden und Bekannten Nachricht, daß unsere innigst geliebte Tochter und Schwester, Fräulein stnie» ?Iu«k«r uach schwereni Leiden, versehen ntit den hl. Sterbesakramenten, im schönsten Alter von 18 Jahren für immer von uns geschieden ist. Das Leichenbegängnis findet Samstag, den 18. d. M. um Mb 6 Uhr abends von der Leichenhalle in Stndenci aus statt. Die hl. Seelenmesse wird Montag, dm 20. d. M. um 7 Uhr früh in der Dompfarr-kivckie gelesen werden. Die tiektrauernäe» Liter« V8«? für Deutscki uud Elowenisck), m. langZähr. Praris sucht ein x^ro sjesIndustrie-Unteernebmeu. An tritt sofort. Ausfiihrl. l)aud-schriftliche Offerte iu den lietref-seuden Sprachen mit Zeugnisabschriften, Photographie uud Gehaltsansprüchen an die Vermalt. unter „Perfekt". 97ii4 Nause altes Gold. Sllberkro-nen, falsche Gebisse und Zähue und zalsie dafür Höchstpreise! ?l. Ttumps. cvoldarbeiter. No« roSka cesta 8. 6997 Vsnlc5ssuns. Für die vielen Beweise der Teilnahme anläßlich des Hinscheidens unserer lieben Mutter, resp. Gros;mutter und Urgroßinut-ter sprechen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank aus; insbesondere danken wir dem Herrn Pfarrer Baron für seine trostspendende Grabrede, der Freiwilligen Feuerwehr in Studenci für das ehrende Geleite und den Hansparteien für die schönen Blumenspenden. 9811 Studenci, Ljubljana, Graz, Mödling. Die trällernden Hinterbliebenen: Familien Baader, Doliilschek, Felder, Nedelko. VSlI kssier Klioxe» sus Iiestem ^ W »^ I ^ scilveäisckvv Ltslll äer ral»rili L. voos o. Verlsnjzen 8le übers!! nur - Klinten uncl 8ie ^eräen sicb stänälp^ mit ?u-irieäenbeit rasieren. Ou»Iitgt>v aui äer Nübe! s 'N pll. ?rvis nur 4 Dinar per 8tül:^. ^ustrA^e Mr 8lc)^'en!en eNektuiert c!ie Oenersivertretunx und äas Usi?er: IMlVWöU «.iubSs-'s. !