Vrgan der Verfajsungspartei in Krain. Rr. 421 AbonnementS-Bedingnissc: GanzjShrig: Fur Laitach fl. 4.— Mit Post fi. 5,— HalbjSbrig: ..............2.-................2.50 Merteljahrig: „ „ „ 1.— . „ „ 1.25 Fur Zustellung in’« HauS: DierteljLhrig 10 kr. Samstag deu 1. September Infer tionS-Preise: Tinspaltige Petit-Zeile K 4 kr., tei Wiederholungen Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. l 3 fr. Redaction, Administration u. Expedition: Schustergaffe Nr. 3, 1. Stock. 1888. Die SliDtnifiruiig in der 3u|lh. Als mit dem Einzuge des herrschenden Systems auch der Proceh der Nationalisirung der Gesetz-gebung und der Verwaltung im weitesten Sinne begann, da hatte man im Hinblicke nuf die ©aran-tien, mit denen die personliche Stellung der Richter umg'eben ift, auf die gerade fur die Nechtssprechung besonders mangelhafte Eignung der in Frnge font-tnenden Idiome, sowie auf die im Allgemeinen viel qeringere Zugcmglichkeit der Justizbehorden gegen-Lber der Administration fur autzere Einflusie annehmen sollen, dah dieser Proceh auf dem Ge-biete der politischen Verwaltung viel rauhere und eingreifendere Fortschritte nmchen werde, als auf dem der Nechtssprechung. Ueberblickt man jedoch die bisher eingetretenen, thatsachlichen Folgen, so zeigt sich tlberraschenderweise das entgegengssetzte Resultat wie in ben meiften gemischtsprachigen Provinzen, so namentlich auch in Krain. Es ift zwar gewitz, bah die Slovenisirung hier m der gesammten Administration einen grohen und bedenklichen Umfang erteicht hat, allein eine noch viel weitergehende Be-friedigung haben die slovenischen Parteibestrebungen auf dem Felde der Justiz gefunden, und man tann faaen dab die Nationalisirung bei diesem wichtigen. in das gesammte Leben der Bevolkerung so ties emschneidenden Zweige der Nerwaltung eine voll-flandigere sogar noch ift, als bet den ganz in den f t u I U 11 o tt. Die Kunstlerin. Tine Heine Erzahlung an# dcm Leben. (SchluH.) Sobald fie allein waren, hielt fie ihn fest mit Beiben Handen: „Norbert, nun hab' ich Dich wieber nach langer, langer Trennung, nun taffe ich Dich iiicht mehr IdS". Und sie umannte thn innig. „Nach langer Trennung", erwiderte er, „unb both i'st's mir's, als ware es gestern gcwesen, dafe wit so innig geeint auf moosigein Grunde fasten oder Arm in Arm den steilen Waldpfad aufwarts fttebten dah wir die duftenden Alpenveilchen psliickten und bunten Faltern nachjagten. Mir ist'S, als hort' ich noch das frcundliche Rauschen des Tannenbachs" in Deiner Hcimat und uber dem "Tannenfels" den Flugelschlag der freifenden Fallen. Und doch find fchon sechS Jahre seitdem verflossen." „Sechs Jahre", seufzte sie, „nicht wahr, ich Bin indessen gealtert. mein Liebster?" „Ja, fUrwahr, Du bist gealtert, sowie die Jlnospe sich zur Nose entfaltct, wie die schimmernde Morgenriithe zum Glanze der Sonne, so bist Du gealtert, Geliebte! Ach, Lydia, wie bist Du schon! Wie der grundlose Born des dunklen Bergsees schimmert Dein Auge. Wenn ich es sehen barf, dann versinkt mit bie ganze iibrige Welt in cities Hanben nationaler Fanatiker besindlichen autonomen und communalen Behorden. Es ware sicherlich loh-nend, den Ursachen dieser ausfallenden und vom Standpunkte der gesellschaftlichen wie der staatlichen Jnteresscn glcich beklagenswerthen Erscheinung weiter nachzugehen, eine Erscheinung, bie gerade in Krain auch beshalb besremben mag, roeil bie Beiden Per-sonlichkeiten, benen die Leitung der in Frage kom-menden Gebiete der staatlichen Verwaltung anver-traut ift, so sehr ungleich sie auch in alien anderen Beziehungen sind, bennoch in Bezug auf bie Empsanglichkeit ftir bie Verwirklichung nationaler Anfpruche sich gegenseitig kaum etroaS nachgeben biirften. Fur heute jeboch wollen wir von dieser interessanten Unterfuchung absehen und nur ein wenig Umblick halten, wie es derzeit im Bereiche dec Justizvenvaltung mit der Realisirung der nationalcn Ziele in Wahrheit bereits bestellt ift. Was nun zunachst die Charakterisirung der sprachlichen Verhaltnisse bei den Justizbehorden im Lande anbelangt, so ift biefelbe langst eine sehr leichte geworden; man braucht einfach ju conflatiren, dah die Slovenisirung hier eine vollstandige ift unb bah fur die Erfilllung fprachlicher Aspirationen in biefet Hinsicht auch vom rabicalsten slovenischen Stanbpunkte kaum mehr ctwas zu wiinschcn ubrig blcibt; bah bcm so ift, wirb tein Kenner ber Verhaltnisse in Abrebe ftellen konnen, unb gegeniiber einer moglichen Zumuthung, bah wir vielleicht ge= Nichts. Weg mit Atlem, das mich bedruckt unb belaftet. Dich hab’ ich wieber gefunben. Was kum- mert mich Alles, baS auher Dir noch ba ift unb lebt" — —------------- »Nun iann ich wieder in Deinen golbenen Locken spielen", fagte er nach einer Pause scher-zenb unb strich ihr bie Haare aus ben Schlafen. „Und ich wieber an Deinem Bart zupfen", unterbrach sie ihn muntcr lachenb, „ Deinem Bart, ber so viel groher unb wilbet geworben ift, ach, unb nun einzelne graue Haarc birgt. Weiht Du noch, wie ich Dir grime Kletten in ben Bart wars unb fie bann wild herauszupfte, bah ein paar Haare tnitgingen von den wenigen, die noch da waren." „Ja, unb ich neckte Dich bafur in it bcm lan-gen Riebgras, das ich Dir um Ohr unb Wange fpielte." »Ach, welch' bummeS Zeug trieben wir da-mals nicht!" „Kannst Du mit die Arme auseinanderreihen, wenn ich die Ballen der Hiinde fest aneinander halte, verlangte ich damals von Dir." „Und es ging sehr fchwer", versetzte Norbert, „aber ich zog daran, bis sic auseinander gingen, dann muhtest Du mir an die Btust fallen und ich tiihte Dich rafch." „Wenn uns nut Mama nicht sieht, riefen wit damals, heute aber ftort uns Niemand, Geliebter." neigt waren, fciefe Dinge nur vom deutsch-liberalen Parteistandpunkte anzusehen, der freilich in diesem Falle mit dem staatlichen sich vollkommen decfen wurde, brauchen wir uns einfach auf die Aeuherun-gen felbst der sortgeschrittenften slovenischen Partei* blatter zu berufen, die es unumwunden zugebcn, bah, foroeit bie Justizvetwaltung in Krain, die Ge-richte erfter Jnstanz in Rede stehen, die Slovenen alle ihre Wrinsche erfiillt sehen und dah bei zahl-reichen Gerichten des Landes die slovenische Sprache die deutfche schon so gut rote verdrangt Habe. Was das im Hinblick auf die Entroicklung unb ben Charakter ber osterreichifchen Justiz feit mehr als einetn Jahrhunbert her, im Hinblick auf bie Rich-tung unb ben Geist der Nechtssprechung zu bedeuten hat, braucht roohl mit feinem Worte naher erklart zu werden; man wird abet die Grohe unb die Bedenklichkeit ber eingetretenen Wanblung erst bann im vollen Umfange verstehen, wenn man erwagt, bah in ben wenigen Jahren, wahrend. welcher sich biese Wanblung vollzog, von einer irgenb ausreichenden Vervollkommnung ber slovenischen Sprache getnah wifsenschaftlichet ober legislatorifcher Anforberungen naturgemah nicht bie Rebe fern fonnte, bah eine wissenschaftliche, juribische Literatur im Slovenischen uberhmipt nicht existirt, bah von einer feftftehenben juribifchen Ter-minologie ebenfalls nicht gefprochen werben kann, bah die in ber Nechtssprechung so zahlreich vor- „Unb erinnerft Du Dich noch", fagte er, „unfere giohte Freude war's, wenn ©aufler in's Dorf famen mit Zaubetkunsten unb tollen Spahen, oder Zigeuner, bie uns zurn Tanz auffpielten. Und je wilder sie spielten, befto rafcher tanzten wir uber die Wiese hin, im Hof ober um den Herd herum in ber grohen Ktiche." ,,Ja, unb weiht Du's, bei ben Kirchweihfesten ? Da mengtcn wir uns unter’s Volk. Unb bie Bauern bezeichneten uns als Brautpaar unb riihinten Seine Schonheit. Wie stolz war ich bantals auf Dich Lydia I" So ergingen sie sich in Erinnerungen, unb die Vergangenheit mit ber Gegenwart vertauschend, er-lebten sie von Neuent das langst Verflossene, lachten wie Kinder, welche sich ber verbotenen Fruchte freuen, ber Strafe vergessenb, bie folgen muh. Wie ein liebeglithenbet Jungling, er, der gereifte Mann, dein der Ernst seines BerufeS aus der gefurchten Stirn blickte; sie, die indnnerverachtende, stolze Kunstlerin, die, wie alle Zeitungen berichteten, kein ■Herz unb kein Gefuhl hatte und nicht wuhte, waS Licbc hciht. — — »Du bofer, bofer Mann", fagte fie, „fo viele Jahre muhte ich Dich warten mit Sehnfucht unb bangem Herzen. Jetzt erst treff' ich Dich nachbcm ein Zufall Dich zu mir gefuhrj „Du hast Dich nach mit gefehnt, Lyt I ommenben und oft so entscheidenden technischen AuSdrucke fast ausnahmslos dem Volke unvctstand-lichc, durchaus nicht aus dem Geiste ber Sprache hervorgegangene, sondern meist Liber Nacht herge-stcllte, willkurliche Erzeugnisse bet bei uns zu Lanbe in erschreckenber Zahl auftretenben Worterfabrikanten ftnb, bah biese sprachlichen Zufallsprobucte von iebem Richter, jedem Anwalte anbers, bah fie heute in biefem unb morgen roieber in jenem Sinne in Verwenbung genommen roetben. Wenn angesichts aller bieser geroih zum hochsten Mihtrauen heraus-forbernben Umstande von slovenischer Seite zugleich mit ber tuckhaltslosen Befriebigung iiber bie nahezu ausschliehliche Einbiirgerung ber slovenischen Am-tirung bet ben Gerichten bes Lanbes auch noch bie Behauptung gewagt roirb, bah hieburch bie Schnelligkeit unb Sicherheit ber Nechtspflege gewoimen Habe, so ist bas roieber ein Beispiel von jener verbliiffenben Unverfrorenheit, mit roelcher unsere slovenischen Fanatiker bie Thatsachen zu roenden unb bie Wirk-lichkeit auf ben Kopf zu stellen verstehen. Wer in die roahre Sachlage auch nut oberflachlich einge-weiht ist, roer es weih, roie bie rechtsfinbenben Functionate bie brci- unb viersache Zeit gegen friiher sich im Schroeihe ihres AngesichteS abplagen milsien, um beutsch gebochte unb geschopfte Urtheile unb Bescheibe miihselig nach ber jiingsten slovenischen Mobe zu appretiren, roer bie Unsicherheit unb Ver-anberlidjteit kennt, mit ber selbst bie geivandtesten „Linguistcn" bie neueste slovenische Nechtssprechung hanbhaben, ber roeih es zur Gcniige, was von ber Naschheit unb Verlahlichkeit berfelben zu halten ist. Wie es aber babei mit noch wichtigeren Factoren aussieht: mit ber fachlichen Fortbilbung ridjterlicher Functionare, beren Zeit unb Thatigkeit balb roibcr Willen, balb aus Passion hauptsachlich von ber Dutchfiihtung solcher linguistischen Schrullen in Anspruch genommen ist, mit bet geistigen Nectiesung ber Nechtspflege, mit bem Contacte mit ber beutschen roissenschafttichen Fachliteratur unb mit noch manchem Anberen, baruber braucht man ebenfalls roeitcr feme Worte zu verlieren. Bei ber Begehrlichkeit unb ber Ueberhebung ber slavischen Parteien iann es butchaus nicht uber-raschen, bah man auf slovenischer Seite, ivas bie Nalionalisinrng auf bem Felbe ber Juftiz anbetrifft, sich mit ben bisherigen weitgehenben Erfolgen nicht Du hast mich von Dir geroiesen, roie soli ich bas verstehen? Du ivarst's ja, bie bas ©elobnih brach, meine Liebe verschmahte, cine Trennung siir imtner vetlangle. Mit ist'S noch heute ein Rathsel, ivatum Du so pliitzlich von mit liehest." — Unb fie suchte ihm bas Nathsel zu Ioscn unb erklartc ihm, bah ihte Abneigung nut allmcilig erroacht sei unb sich langsam vetgtohett Habe. „Kinbisch unb unroiirbig fain mir enblich unset ganzes Tteiben vor. Unb ba ich bie Musik, seit inciner friihesten Jugenb mein heiligstes Ideal, Deinet Anivesenhcit roegcn immcr tnehr vernach-lcissigte, erfahtcn mich Geroissensbisie unb je grosser ber (Sifer roar, mit bem ich zut Musik zutuckkehrte, besto grohcr ivatb bie Kalte Dit gegeniiber." „DamalS begann ich bie Musik zu hassen", untetbtach sie Norbert, „roeil ich ahnte, bah sic cine ©djeiberoanb aufrichtete zivischcn Dit unb mit." „Nut sie hat uns getrennt", bestatigte Lydia. „Als ich nach einem tasch gesahten Entschluh von Dir Abschicb nahm, surchtcte ich noch in bicscm Augenblick, cs mussc mir vor Lcib bas Herz btechen. Als ich aber in die gtohc Stabt lam; roo frcmbe Menschen unb ivechselreiche Ercignissc an mich hcrantraten, unb ich in meinem rnusikalischen Bcruse unerronrtet tasche Fottschtitte unb bie grohte Be-. ftiebigung erreichte, da vcrblahtc Dcin Bild allgemach in meinem Herzen. — Mein ganzes Sinner, unb Trachten galt nut bet Biusik. Wie cine hohe Sen- zufrieden gibt, unb ant wenigsten ftnb es bie fchon bei den bisherigen Expetimenten offenkundig geroor-denen Nachtheile, roelche bie slovenischen Fiihtet unb Hetzet von ber Ethcbung stets roeiter gehenber Wunsche abhalten roetben. In bet That, nachbem siir Krain unb bie Oerichte erfter Jnstanz bie Arbeit gethan ist, roetben nunntehr die fteigenben An-sotberungen ethoben unb ivas ba noch zu erroarten steht, zeigt sich am sichetsten aus bem, roas vot-lausig als ein angeblich befcheibener Anfang begehrt roirb. Fur ben Augenblick soli bei ben Obcr-gerichten in Graz unb Tticst minbestens ein Dtitt-thcil nut solcher Rathe angcstcllt werden, roelche bes Slovenischen in Wort unb Schrift vollkommen machtig find, und desgleichen beim obersten Gerichts-hose viet solcher Hostalhe. Das ftnb, roie gefagt, nut bie erften, einleitenben Begehten; roas noch roeiter fol* gen soll unb, roenn ber Begehrlichkeit ber slavischen Parteien nicht boch cinmal Schtankcn gcsctzt rourben, auch solgcn roirb, bas laht sich an ben Fingern ab-zahlcn unb bafur cxistitcn in den betreffenben Punk-ten bes czechifchen Programmes ja beteitS bie lehr* reichsten Beispiele. Das Enbe ber Gcschichtc roiirbe ein achtsprachigcr obetfter Gerichtshof sein, eine Institution, bie, fo ungcheuetlich fie auch erscheinen ntochte, boch am Enbe nichts Anberes bebeutete, als eine consequente Fortbilbung ber Principien bet ©leichberechtigung in jenem roibersinnigen Ber* ftanbe, roie bie slavischen Parteien bieselben auf-gefaht roifsen roollcn, als eine rein matericlle, Schritt um Schritt unb Zahl um Zahl roeiter schrcitende, von jeder Glcichrocrthigkeit abschenbc Egaliftrung, roie sie [eider auch das hettschende System, roennschon da unb bort noch nicht zu ben letzten Consequenzen, so boch ubetall bercits zu einer iiberaus bedenklichen Hohe fortcntroickclt hat. Wer die Natur und bie Ziele unserer Pervakcn kennt, fur den ist es fclbftverftanblich, bah, roie bei alien bisherigen Slovenisitungsbesttebungen, so auch bei bem Trachten, bie Dbergerichte unb ben obersten Gerichtshof in ben Bann ber Nationalisirung einzu-beziehen, neben all' ben grohen Vorroandcn, roie sie regelmahig aus ber angeblichen Nucksicht flit bie „Wohlsahrt ber Nation" gcstellt roetben, auch bie Macht- unb Lcrsorgungsfrage eine Hauptrolle fpielt. Man hat es bei bem bishcr Errcichten mit vie! zu viet Befriebigung erfahtcn, roelchen auherorbent- bung crfchien mit meine ktinstletischc Begabung, zu beren Bollendung ich auf jcbes rocitere Gluck, auch auf bie Liebe vetzichten zu mtissen glaubtc. — Dazu kam es, bah Du als bet Abivcscnbc, im Bergleich mit jenen Mannctn, mit benen ich jetzt vetkchttc — es ivareit meist Kunstler obet Gavalierc — zutiick-tretcn muhtest. Deine braven, gebicgcucn Anftchten etfchienen mir in ber Entsetnung spichburgerlich unb beschtankt, Dein tiefcs Gemiith als Schwache, Deine genaucn Grroagungeit: kleinlich. Als ich vollenbs horte, bah Du, nuf Deine fruheten ehrgeizigen Plane vctzichtenb, bei einem kleinen Antic als nicbriger Beamier eingctrctcn seiest, ba konnte ich mich gar nicht hineindenken in ein begtenzlcS, haus-lichcs Gliick, roie Du cs mir oft gcschilbett hast, in bie kleinlichen Freuben unb peinlichen Sotgcn einer cinsachen bescheibenen Hausstatt. Dantals schticb ich Dit ben cnbgiltigen ©cheibebries. Ein ivenig iiberlcgter Schritt, den ich sosort bereut hatte, roenn nur bie glanzenbcn Triumphe unb ber rcichc Bcisall, ben ich mir sosort batnach auf meincn erften Kunstteiscn ctrontb, mir iibethaupt Zeit zut Bcsin-nttitg gelassen hatteit. — Ein, zroei Jahtc gesicl mit biefes Trcibcn, bann kam ber Ruckschlag. Dieset croigc vcriuitrcnbe Wechscl roarb mir verhaht, ich fand nirgenbs 3iuhc, an nichts ein freubiges Be Hagen. Kcine Sotgc titchr, aber auch koine Bcfrie bigung ! Mein Bents selbst roarb mir verleibet butch ben Neid und die Mihgunst vet Nebenbtchlcr lichen Geroinn bie slovenische Mittelmahigkeit ou8 bem von ber Partei aufgefteHten Postulate geschopf! hat, bah bie sprachliche Eignung ber fachlichen Bi!-bung votzugehen Habe, als bah man nicht von betn heihtften Wunsche beseelt sein sollte, sich butch Hint' anhaltung jeber ausgicbigen geiftigen Concurred ahnliche Vorthcile auch noch hoher hinauf ftchern. Von biefem roie von alien anberen angebeute ten Gesichtspunkten ist es geroih aus's Tiesste zu bebauern, bah bie Bcstrcbungcn bet slavischen uni vornehmlich auch ber slovenischen Partei in sprach-licher Richtung gerabe auf bem Gebiete bet Justi;' oerroattung von so ausgiebigen Erfolgen gefront roaten, unb es bleibt ba nur bie eine Erwartunz iibrig, bah bie Consequenzen, roelche biese Erfolzr unfehlbar zeitigen musten, so balb unb mit solchew Nachbrucke ju Tage treten roetben, bah man ttotz ber Richtung, ber Zeit unb ttotz Allem, was vor-gesallen, mit allem Ernste roirb bebacht sein miijfen, biesen mit ben roichtigsten Jntctcsicn des Staates unb bet Bcvolkctung auf's Jnnigstc verbunbenen Belang bes offentlichen Lebens vor einer roeiteten Ueberfluthung butch bie nationale Beroegung 511 retten. Hoffenllich roirb bie Rettung unternommen — so lange es noch etroas zu retten gibt. polilische Wochennberficht. Die Gemeinbe Wien iiberreichte bem Ge-sammt-Ministerium eine Petition um Aenberung bet ZoIIpo I itif- Die Petition beflagt den Nieder gang bes Hanbels unb bes Geiverbcs in Wien unt die Abnahnte ber Gonfuinfahigkeit ber Wiener Be-volkerung. Wiihrenb seinerzeit Minister Falken^ hayn bie Thatsache, bah Wiens Fleischconsum i« Riickgange sci, geleugnet hatte, conftatirt bie Petition biesen Rtickgattg auf Grunb amtticher Daten. Die-felbe fpricht sich auch gegen bie Sttafhaus' a r b c i t aus, butch roelche bie Jnbusttie beidet Reichshalften fchroer geschabigt roerbc, inbem man „Posclroaarc" auf den Weltmarkt roerfe. Don Bernehntcn nach rourben zwischen den betheiligten SDiinisterien bie Verhanblungen bezuglij einer gesetzlichen Regel ting ber gegenroattig bloh aus cincr at ten Uebtmg betuhenben und naj einer Specialentscheidung bes Verivaltungs-Gerichls hoses cigentlich nur mchr von bem guten Miller Ich schnte mich nach einem Ftcunb, um ihm bi< Dualen ineincs Hetzens zu beichtcn, um an seiner Brusi genesenv auSzutuhen. Wenn ich bann aus bem Taumel etivachend auf meinem cinsamcn Zimmer sah, ban« tauchte Dein Iiebcs Antlitz, Dcin braves Hrrz •* meiner gequalten Scclc immcr bcutlicher unb fchonet auf unb mein unbcfricbigtes Sehnen fanb so etn IlarcS Bilb, bem cS cntgcgcnscufztc. Soch Dit zutuckzukchtcn, roar ich zu stolz; auch hatte tq Deine Spur vctlotcn, (eitbem Du Deine erp Stcllung vcranbert hattcft; Du selbst konntest mtq nicht sinben, tveil ich mcinctt Vcrroanbten zu 16 meinen Namen veranbert hatte. So war w* Sehnen ein hosfnungsloscS. Um zu vergessen, 1*“r3 ich mich nun erst recht in ben Strudel bet gniigcn, bie iilufregung bet eroigcn Rcifen jo e iQualcn meincS Jnnctcn ertobtcn. Ich lc' . cS nicht lange so bleiben konnte, bah ich .< Last zufammenbrechen mtihte. Da fanb >ch roieber unb roie bet Morgcnthau fchwindet a Kummer. Dich Iann ich nicht mehr ©onnc meittes Glilck'S. 9Zun rooflett wtr ew>8 famtnen bleiben!” flUf „E,vig?" Notbett crblcichte unb spr i ^ „croig bcisamtnen bleiben, Lybta, wtr ivir roaren tin Bcgriffe, ein Berbrechen ^ Secle zu laden. Deine Gegenivatt h° cma^t Augenblick bie letztc Vcrgangenheit , Uod Wit roaren Kinbct, Wahnsinnige, Trau ber Gemeinden abhangigen Einhebung der Steue rn durch die Gemeinden wieder aufgenommen. Der steiermarkische Landtag ist am 27. v. M. zusammengetreten. Die Landesvertretun-gen in Krain, Ober- und Nieder-Oesterreich, Salz. burg, Karnten, Bukowina, Galizien, Bohmen, Mahren, Schlesien, Tirol, Jstrien, Gorz, Gradiška, Triest und Vorarlberg beginnen am 10, d. M. ihre Tha-tigkeit. Die Session der Landtage soll am 6. October geschlossen werden. Gegeniiber der in jiingster Zeit abermals auf-geworfenen Frage bezuglich der Bildung eines katholischen Centrums im Abgeordne-tenhause bemerken die „Tiroler Stimmen" : „Wir brauchen tein Centrum; es mogen die Czechen und sonstigen Slaven nur rechl fleihig nationalclerikale Abgeordnete wahlen und dann gelangen wir ohnehin zu dem, was wir cmftreben." „ Pesti Naplo" crfahrt, dajz em Gesetzentwurf ausgearbeitet wurde, wonach das bisherige Brigade-system bei der ungarischen Landwehr auf. gelassen und dieselbe in Linienregimenter eingetheilt werden foil. Im Laufe der vorigen Woche fanden zwischen Bismarck und Crispi und zwischen letzterem und Kalnoky Conferenzen statt. Der Hauptzweck der-felben war dem Vernehmm nach die Fesisetzung der Falle in denen Jtalien, Oesterreich und Deutschland ' ohne einem feindlichen Einfalle ausgesetzt zu sein' sich als angegriffen erachten und daher die Hilfe der Bundesgenofsen in Anspruch nehmen konnen. Die Begegnung Cr is pi's mit Kalnoky in Eger soll festgestellt haben, das; Jtalien und Oesterreich. Unaarn in ihrer Aufsassung der verschiedenen Fragen, welche Europa befchaftigen, uberemstimmen. In England wird ein Ackerbau-Mmisterium Cmd^m 25. v- M. ging ein groheres italie-nisches Geschwader nach ver Levante ab. In R u m a n i e n fanden wieder Bauern-Excesie statt; die Regierung setzt ihre Festungs- bauten fort. . , . . In Spanien ward wieder emmal eine Mill- tar-Revolution geplant, die rechtzeitig entdeckt wurde. Zwischen Preuhen, Danemark und Griechcn-land wurde bei der am 25. v. M. in Berlin statt-gefundenen Monarchenbegegnung die bulgarische Frage besprochen- Nim7HlHhlich-s Erwachen! Ich muh fort, Lydia ich kann nicht be. Dir bleiben. Du kannst nicht? Und warum? Jst's Dein Ben/ der Dich hindert, so opfere ihn mir, wie ich Dir den meinigen geopfert Habe!" Er verneinte mit dem Haupte, sie aber wars sich m semen Ftihen: „Verlah mich nicht^ mein ganzeS Gllick liegt in Dir, blcibe be. mr, Norbert, onft muh ich Z« Grunde gehen^ stohe m.ch n.cht wieder zuriick unter die fallen Menschen. »Jch muh f°rt'" -.Wohin? Warum ? .'.Ketten binden mich!" O lah sie zu Nosenketten werden m meinen HSnden^^,^ oon unbeugsamem Stahl, Lydia, Du kannst/Du darfst sie nicht lockern.« O ich weih", rief ste, „Du bift nur zu stolz, Dich "vor mir zu beugen. Aber ich b.n n.cht mehr to tbbricht wie frtiher." m Keine Kiinstlerin, nur Dein Weib will ich sein Ein freundlicheS Lacheln von Dir soll mir mehr gelten, alS der BeifallSruf von Tausenven." Und ob er sie auch zu unterbrechen versuchte, mit liebenden Worten malte sie ihm ihr zukiinstiges eheliches Glttck auS. Er baumte sich auf, roie zu Tode getroffen und muhte daS zitternde Weib mit Gewalt von seiner Brusi losen. Der „N. Fr. Presse" wird aus Sofia mit-getheilt, dah die Anerkennung bes Prinzen Ferdinand von Coburg als Fursten von Bulgarien seitens Serbiens demnachst erfolgen werde. Wochen-Chronik. Ihre Majestaten Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth statteten in Gmunden der Kaiserin von Ruh land einen Begruhungs-besuch ab. Kaiser Franz Josef, Kaiserin Elisabeth, Erz-herzogin Valerie, Kronprinz Rudolf und Kron-prinzessin Stefanie roohnten der golbenert HochzeitS-feier bes greisen Herzogs Max in Baiern bei. Se. Majestat der Kaiser begleitete die Kaiserin nach Bad Kreuth in Baiern und begibt sich am 2. September zu ben Manovern in Bohmen. Kron-prinzessin Stefanie wird in den nachsten Tagen im Meerfchlosse Miramare und auf der Jnfel Lacroma zum 14tagigen Aufenthalte eintreffen. — Die Kaiserin von Nuhland ist in Begleitung mehrerer Familienmitglieder zum Besuche ihrer Schwestern in Gmunden eingetroffen. — Die Konige von Griechenlanb und Danemark besuchten ben bcutfchen Kaiser in Berlin. — Wie bie Berliner „Post" erfahrt, tritt der Kaiser von Deutschland am 26. September seine Reise nach dem Suden an, besucht zunachst den Konig von Wurttemberg, dann ben Grohherzog von Baben und den Prinzregenten von Baiern. Hierauf begibt sich der Kaiser liber die Brennerbahn nach Rom, dann nach Neapel und Venedig, sodann uber Pon-teba zum Besuche des Kaisers nach Wien. Mit dem Kaiser Franz Josef wird der deutfche Kaiser einige Tage in Steiermark zubringen, um dort zu jagen. Der Aufenthalt in Jtalien wird zehn bis zwolf Tage in Anspruch nehmen. Die Nuckkunst nach Berlin erfolgt am 22. October. Die „Allg. Ztg." in Munchen berichtet: „Die Herzogin Clementine von Coburg regie abermals den Uebertritt ihres Sohnes Ferdinand zur griechischen Kirche beim Caren an; der Prinz wtirde sodann um die Hand einer Tochter des Konigs von Griechenland werben." Der Ackerbauminisier Graf Falkenhayn ist am 25. v. M. fammt Familie zu langerem Auf' enthalte in Tarvis angekommen. Am 8. und 9. d. M. wird in Wien ein „So fprich es denn aus", rief sie. „Was ist das Schreckliche, das Du vergesien hast im ersten Taumel unsereS Wiedersehens?" Und in furchtbarer Angst lag ihr Auge an seinen Lippen. „Lydia, hor' mich an", brachte er bebend her-vor, „als ich wuhte, dah Du nie mehr die meinige werden tonntesl, als ich mich aus den verzweifelten Selbstmordgedanken durch Willenskraft und Arbeit langfam emporgerungen hatte, in meiner furchtbaren Einsamkeit, von Dir gekrankt und verlassen, da fand ich eine scheme Madchenseele, bie mich verstand, die mich troslelc." „0 sprich's nicht aus", schrie sie verzweifelt auf, „ich will's nicht Horen I Noch ist es Zeit! Flieh' mit mir in die Ferne, auf einen stillen Ort, unserem Gliicke zu Icben." „Lah mich, Lydia, ich kann, ich will nicht mit Dir gehen, ich muh Heim zu — -— meinem Weib, zu meinen Kindern." — — _ Und als er aus dent Zimmer sturzte, sank sie bewuhtlos zu Boden. — Am nachsten Morgen meldeten die Zeitungen: das zweite Concert von Ada Fels unterbleibt wegen eines heftigm Unwohlfeins der Kiinstlerin. — „Launen, Capricen einer verwohnten Klinst-lerin!" brummten die Spiehblirger der Stadt und lichen sich am ©chatter das Geld fiir die bereitS gelosten Marten zuriickbezahlen. A. H. Advocate n- unb Rotate n tag abgehalten werden. In den Weingarten bei Mod ling nachst Wien wiithet die Reblaus. Der Bezirksausschuh von Murzzuschlag uberreichte dem Finanzministerium nachstehendes Ge-such: „Das hohe Ministerium geruhe, die Preife der Cigarren, insbesondere der ordinaren und mittelseinen, ohne Beeintrachtigung der Qualitat, wieder auf das vor dem 1. Juni bestandene 31 ustnah herabzusetzen und von einer — wie die Zeitungen berichteten — beabsichtigten Erhohung der Preise der ordinaren und mittelseinen Nauchtabake abzusehen." In der Stadt Reichenberg (Bohmen) wurden czechische Anarchisten-Flugfchristen in Umlauf gesetzt. Am 16. d. M. findet in Briinn zum An-denken an ben Bauernstandsbefreier Hans Kudlich ein internationales Fest statt. Der Triester Kaufmann Josef Czerny schentte von seiner Besitzung in Tuffer eine im Werthe von 2000 fl. stehenbe Wiese bet Markt-gemeinde Tuffer zur Eibauung einer deutschen Schule. Graf Julius Andrassy ist bedenklich erkrankt. Das ungarische Unterrichtsministerium lieh gegen ben Gymnasial-Professor Anton Tipka in Theresiopel wegen panslavistischer Agitation eine Disciplinar-Untersuchung einleiten. In Agram wirb eine cirarische Beschalstation errichtet. Das Kreisgericht in Sofia lieh 12 Rauber justisiciren. Die Stabtcasse in Berlin fchloh ihre Gebah-rungsrechnung pro 1887 mit einem Ueberschusse ton 4 Millionen Mark ab. Gluckliches Berlin! Auf bein Steinwerder nachst Hamburg brannten sieben grohe alte Holzschupfen ab, worm 30.000 Mark Wein, 3000 Kisten mit Champagner unb 50.000 Sacke Zutfer aufbewahrt roaren. Sechs Menschen fanden in ben Flammen ihren Tod. Der Gassier der Freimaurer- unb Kunstler-genossenschast in Mailanb, Antonio Pelegatta, hat 316.000 Lire befraubtrt. Ein 13jahrige8 Mabchen bestieg dieser Tage die Spitze des Montblanc. In der Stadt Orenburg (Sibirien) brannten 1000 Hauser ab; 10.000 Menschen wurden obdachlos. provim- und Local-Nachrichlen. — (Das Kaiser-Jubilaum) wurde im Laufe dieser Woche in Bischoflack, Oberlaibach, Treffen und auch in mehreren kleinen Ortschaften Krains in patriotischer Weise gefeiert. Die in Laibach bestehenben Filialen der Gesellschaften vom rothen und weihen Kreuze begingen dieses Fest in dem pr&chtig decorirten Garten der Siidbahn-Restau-ration durch ein zahlreich besuchtes, von der Musik-kapelle des Jnfanterie-Regimentes Nr. 17 ausge-fiihrtes Concert. — (Der Gebu rts tag des Kaisers) wurde auch in dem romantisch gelegenen und von Laibacher Sommergasten mit Vorliebe besuchten Alpen- unb Badeorte St. Leonhard (bei Him-melberg in Karnten) festlich gefeiert. Bei dem Concert« excellirten mehrere Fraulein aus Laibach, namentlich Fina v. Schrey durch Vortrag eines patriotischen Gedichtes, Mary und Fina Baumgartner, Camilla unb Jenny Z eschko dutch Vortrag lustiger Karntner unb Tiroler Volfs-lieber in reizenden National-Costiimen. — (Spende.) Frau Baronin Antonia Codell i hat dem Landesmuseum eine schone zwei-henkelige Vase, nach dem Muster eines griechischen Kraters, auhen reich vergoldet, ein Erzeugnih bet bestandenen Porzellanfabrik in Wien, gespendet, ferner eine Kaffeeschale nebst Untersatz mil bem Bilbe bes Michaelerplatzes unb bes Burgtheaters, einen Teller mit Tuschzeichnung einer Lanbschast, beide Stucke Altwien. Eine etwas grohere Kaffeeschale mit bem Bilbe bes Kaisers Ferbinanb als Kronprinz nebst Untersatz stammt aus ber Fabrik Sevres. — (Der neue Lanbeshauptmann in K r a in.) Der Reichsraths- unb Lanbtags-Abgeorb-nete Dr. Josef Poklukar ist zum Lanbeshauptmann in Krain ernannt rootben. Diese Ernen-nung ist ganz im Sinne bes jetzt herrschenben Regie-rungssystems erfolgt, benn es war unzweiselhast, dah nur ein Mitglieb ber Majoritat zu bieser Ver« trauensstellung berusen roerben konnte unb ist es fomit wohl erklarlich, bah bei bem im nationalen Lager fiihlbaren Mangel an hervorragenben Man-nern, bie auch im socialen Leben eine rnahgebende Stellung einnehmen roiirben, zunachst Dr. Poklukar mit ber Lanbeshauptmanns-Wurbe ausgezeichnet rourbe, nachdem berselbe als treuester Anhanger ber Regierung bei alien Abmachungen mit bem Mini-sterium bezuglich ber slovenischen Forberungen als Wortfuhrer austrat unb auch im Reichsrathe bent Ministeriurn Taaffe seine Hulbigungen in uber-schwenglicher Weise barbrachte, ja sogar ben Muth hatte, nach erfolgter Ablehnung bes Dispositions: fonbeS seitenS ber Neichsvertretung in ber baraus-folgenben Sitzung entgegen ber Geschaftsorbnung eine nochmalige Abstimmung iiber biefen ©egenstanb zu bcantragen. Dr. Poklukar hat sich seit bem Jahre 1873 von ber urspriinglichen juribischen Be-rufsthatigkeit ganzlich zuriickgezogen, seitbem roirb er von ben nationalen Slattern als Jnbustrieller unb Lanbwirth bezeichnet. Nun aber beschrankte sich seine Thatigkeit in erfterer Richtung wohl nur aus bie Fortfiihrung ber Suchbruierei ber Blasnik'schen Erben als Chef bieser Firma, ohne sich jemals mit inbuftriellen Fragen, bie in bas offentliche Leben cingrcifen, befchaftigt zu haben. Auch als Lanbwirth befahte sich Dr. Poklukar zunachst nur mit ber Be-roirthschaftung seiner Hube in Dobrova. Zwar roirb von ben Nationalen unb auch von ben Officiosen seiner Mitmirkung als Mitglieb ber Steucrregulirungs-Lanbescoinmission die crfolgte Ermahigung ber bas Lanb schiver bebriiienben Tarissatze zugeschrieben, aHein hiebei vergiht man vollig, bah auch bie iibri-gen Mitglieber ber Lanbescommission eine nicht minder rege Thatigkeit im Lanbesinteresse sich angelegen sein lichen unb bah bas Hauplverbienst an ber bem Lanbe zu Theil geroorbenen ©teuererleichterung bem frainischen Mitgliebe ber Centralcommission in Wien, Otto Baron Apfaltrern, gebiihrt, was selbst ber krainische Lanbtag in seiner jetzigen nationalen Majoritat bantenb anerlannt hat. Zwar hat Dr. Poklukar schon seit einigen Jahren fast ausschlieh-lich als Referent in Lanbesculturangelegenheiten im Lonbtage fungirt, ohne hiebei originelle, zu weiteren Anregungen Anlah gebenbe Gesichtspunkte zu ent-wickeln, sein nationalokonoinisches Programin fur Krain fcheint sich auf bie beiben Hauptsatze zu be« schranken, Ermahigung ber ©teuern unb moglichft ausgiebige Staatsunterstutzungen, in letzterer Bezie-hung hat er im Merbautninifter Grafen Falkenhayn einen stets bereitroilligen ©onner gefunben, rooftir biefem von Dr. Poklukar ein sehr reichcS Lob im Reichsrathe gespenbet rourbe. In ber Behanblung yolitifcher Fragen hat sich Dr. Poklukar als viel-jahr^ges Mitglieb bes Hohenwartclubs unb im 58cr-kehre mit ben Czechen eine gewisse Routine nach altcjechischem Muster angeeignet, in alien nationalen Fragen ist er strenger slovenischer Parteimann unb ein inniger Allii rter ber Clerikalen. Was bie Deutschen in ber Stabt Laibach unb uberhaupt im Lanbe Krain von ihm z» enuarten haben, hat Dr. Poklukar burch bie von ihm nuSgegnitgcne Fvr- mulirung ber famosen, zum Lanbtagsbeschluh erhobe* nen Antrcige wegen Wiederaufbaues bes Theaters bewiesen, sie gipfetn in bem Grunbsatze, bah ber Theaterfond ein Lanbesvennogen ist unb bah ber Lanbtag hieriiber ganz nach seinem Plaisir vet-fiigen tonne. — (Perfonalnachrichten.) Der Lanb-wehr-Obercommanbant Erzherzog Rainer inspicirte am 25. v. M. in Laibach beide heimischen Lanb’ roehr-Bataillons. — Der Armeecorps - Commandant FZM. Freiherr v. Schon f el b ist ant selben Tage con Laibach zur Truppeninspection nach Triest abgereist. — Fraulein Paula Eble von Renzen-berg, Jnbustriallehrerin an ber hieftgen Sehrerinnen-Bildungsanstalt, ror.rde zur Uebungsfchullehrerin an ber genannten Anstalt ernannt. — Die Herren Dr. Josef Kapler unb Dr. Franz Zupanc wurben zu Delegirten bes Vereines ber Aerzte in Krain in ben hierstabtifchen ©esunbheitsrath gewcihlt. — (Proteste gegen bie Sloveni-strung Karntens.) Die Vertretung ber Ge-tneinbe Eisenk appel in Kdrnten ertldrt, bah bie Klagen ber slovenischen Abgeorbneten Klun unb Gregorec im Abgeorbnetenhaufe tiber bie Schulzu-stanbe in ben Theiten Karntens, wo ©lovenen mit ben Deutschen gemischt Ieben, jeber Begrunbung ent-behren unb ganz unwahr ftnb. Di e sloven i s che Bevolkerung verlangt, bah ihre Kinber in ben Schulen beutsch lernen, ba bie Bevolkerung a lie ihre Pcobucte nur an Deutsche vertaufen kann unb daher die beutfche Sprache unbebingt nothwenbig zum Verkehr braucht. Die ©emeinbeoertretung ertldrt vielmehr, bah bie befteheiiben Schuleinrichtungen volltommen entsprechenb ftnb unb ivohlthdtig roirten unb baher beten Fortbestanb als eine Lebensfrage ffir bie hie-sige Bevolkerung ertldrt roerben kann. Durch ben Stillstanb ber farntifchcn Eifeninbustrie ist bie hieftge Bevolterung verarmt unb ist eine roeitere SSetarmung berfelben umsomehr zu beforgen, roenn sie burch ben Mangel ber beutfchen Bertehrssprache nicht selbst mit ben beutfchen Kdufern, ivelche ihr SBieh, Holz unb fonstige Erzeuznifse abtaufen, in naheren Ber-lehr treten fonntc unb hiezu Zroischenhdnbler be-niitzen miihte. — Der Ortsschulrath ber slove-nischen Schulgemeinbe Mieh, Bezirtshauptmann-schaft Voltermarlt, hot an ben Lanbesschulrath von Kdrnten folgenbe Erkldrung gerichtet: „Der Ortsschulrath von Mietz sieht sich veranlaht, gegen bie von ben Abgeorbneten KI u n unb Gregorec tiber bie Verhdltnisie an ben gernifchtfprachigen Schulen Karntens aufgeftellten Behauptungen enb fchieben Einsprache zu erhcben. Diese von frentbcn Abgeorbneten gemachten Anwurfe sinben ihre befte Wiberlegung in ber Thatsache, bah ber hieftge Ortsschulrath, foroie bie gefammtc Bevolkerung mit ben gegenroartigen Schulverhdltnissen vollkommen einverftanben ist unb nur in ber Aufrechthaltung ber auf bem Gebiete bes SchulwesenS bermalen be-stehenben Anorbnungen bie befte Geroahr fur cine gebeihlichc Wirkfamkeit ber Schule unfcrcs geliebten HeimatlanbeS erbliit." — Die flovenifche Getneinbe 2)1 e 1110 e g im Gailthale erhob einen ahnlichen Protest. — (Sefeitijung slovenischer ©ch ul« Bucher in Kdrnten.) Die von slovenischen Agita-toren in Laibach verfahten Schulbiicher mit thren auffallenben, auf ben ersten Blick den politifchen Hintergrunb verrathenben Eigenheiten bchagen, roie ber „Neuen Freien Preffe" aus Klagcnfurt berichtet roirb, roeber ben Karntner ©lovenen, noch ben bor« tigen Schulbehorden. Von mnhgebenber ©telle aus rourbe bafiir geforgt, bah fur die iveitdischen unb utraquiflifchen Schulen Karntens burch ben k. k. Schul-buchcrverlag in Wien eigene, bem ivenbischen Jbiom unb ben LandeLvcrhaltmssen Kdrnten- Rechnung tragenbe Schulbiicher hcrausgcgeben roerben. Gin Niit- glieb bes Lehrkorpers ber Klagenfurter k. k. Lehrer-Bilbungsanstalt, ein geborener Wenbe aus Ferlach, rourbe roieberholt fur einige Monate zu bem Zweck beurlaubt, um roenbifche, von croato-feroifchen Wort-zusammenstellungen unb anberen Absonberlichkeiten ber Laibacher ©chulbiicherfabrif freie Lese- unb ©prachbitcher zufammenzufteHen. Ein solches Buch steht bereits im ©ebraudje, ein zweites ist bet Boll' enbung nahe. Man roirb also tunftig bie neu> slovenischen Laibacher Fabritate nicht mehr taufen miiffen. — (Die bereits signalisirteLandes-Obstausstellung in Krain) roirb am 17. October eroffnet, am 21. October geschlossen roerben. Dieselbe roirb Obst- unb Obstprobucte, Baumschul-artifel, Obstbaugerdthe unb Mafchinen foroie aHe Arten frainifcher 2Beine umfaffen. Die Abtheilmig fiir Mafchinen foil international, die ubrigen Ab-theilungen nur Landesangehorigen zugdnglich sein. Auch eine Effectenlotterie roirb geptant. — (Agio-Zuschlag im September) In benjenigen Fallen, in roelchen bei Zahlung von Zolten unb Ne bengebu hren, bann Bei Sicherstellung von Zollen statt bes Golbes Silb»> miinzen zur Verwcnbung tommen, ist ein Aufgelb von 23 Percent in Silber zu entrichten. — Vom 1. September 1888 ab roirb bis auf WeitereS ein Agiozufchlag fiir bie in Silber ausgevriicktcn biihren von ©cite ber Eifenbahnen nicht ein* gehoben. Hieburch roirb jeboch auch, roie bishet, bie im Givilvertehre beftehenbe theilroeife Erhebung etnei 15percentigen Agiozufchlages im Perfonen«, ©epdcks> unb Eilgutverfehre bet ©ubbahn-Gesellfchaft nilh! bexilhrt. — (© o I o l i ft e n - Berbruberung in Laibach.) Ueber Einlabung bes ©okolvereines in Laibach zur Theilnahme an seiner 25jdhtigen Jubi° ldumsfeier am 7. unb 8. September roirb ein groher Zuzug czechischcr Sokolisten aus Prag uni ben ubrigen bohmifchcn Stdbten erroartet. Ei fo$ eine Felbmefse unter Tivoli abgehalten roerben uni roirb auch ein Ausflug nach Velbes geplant. Dai Empfangs-Gomitč bed Vereines ,,©okol" erlaht it ber „2aibacher Zeitung" einen beutfchen Aufruf, ihm Wohnungen zur Untetbringung bet Gaste jut 33erfiigung zu stellen. — (Excursion ber „Carniola" naq Gottfchee.) Die beutfche, akabemifch'technifl^ Ferialverbinbung „6arnioIa" unternimmt am 8. un? 9. September b. I. eine Spritzfahrt von Saibii^ nach ©ottfchee. An ben gleichen Tagen roirb, roir vernehmen, uber Einlabung bet ©tabt Gottfchee bas Quartett bes Klagenfurter Mannet-Gefang' vereines bafelbst seine heimatlichen Weisen erklinge* lafsen unb zu Gunsten bes bortigen beutfchen Kind«' gartens ein Festconcett veranftalten. ES fieht erroarten, bah biefc Untftdnbe Manche 0Kan^* roerben, an ben beiben Feiertagen ben beutfy* ©tammeSgenoffen an ber Kulpa einen Besuch a flatten. — („Carniola".) ..©cheiben unb me>«° thut iveh", lautct ber Refrain eines alten, V8° ©tubentenliebeS. Dieh empfctnben wohl >>uch Jene, ivelche sich am oorigen ©omftag iw 6o|t eingefunben hatten bei ber fefUicheit Abfch>eb i > ' roelche bie alabetnifch * technifchc Ferialvetbm -„6arnioIa" zu Ehren ihres fcheidenden »a Herrn" Professor (Sbuarb Samhabet anftnltete. Unb es roarcn ihrer. nicht ba kamen, bent verehrten Manne, bem e ©tnmineSgenoffen unb langjahrigett Kampi ntbieteff, bem beutfchen Dichter ein Lcbeivohl zu c Manner aus ben Biirgerkreifen, bcutv! ojnt,ete. Angehotige bes SoljmerroalbbunbeS unb m« ^ : Nath Eroffnung bet Festkneipe, nfl* udeamn3" ber Gdste unb jlbfingung bes »u stu(j, ergriff ber Butfch ber Betbinbung, > ^ed, et phil. P. ©amassa, das Wort zur Fester. Derselbe pries ben ©efeicrtcn als gottbegna-^eten Sanger, bet mit seiner liederreichen Harfe ^te getrennten Volksgenoffen bež deutschen Stammes 'n Krain zu gemeinsamem Vorgehen begeisterte, unb tiihnite den trefflichen Lehrer; er beklagte in ties. %funbenen Worten sein schmerzliches Scheiben t*hb schloh mit ber Bersicherung. bah ©a robber's Anbenken in Krain fortlcben roetbe, so-|»n9e baselbst bas schwarz-roth-golb'ne Banb eine Mchenbrust umschlingl. Der Beifall, ber biefen Gotten folgte, legte sich erst, als ber Klang ber Piaget bie Anwesenben aufforberte, zu Ehren bes ^cheidenbm nach altem Stubentenbrauch einen salamander zu reiben. In seiner eigenen, tief-pvktjschen Weise nahm hierauf Professor Sa m-5er {einen Abschieb. Des bornenvollen Pfabes, ben h i„ Krnin oft zu manbeln hatte, mit milbem Lacheln Menfenb xrrnatz er ben Werth seines hiesigen ?Ufent6aIteS mit Riicksicht auf bie Entwicklung seines Walters, auf bie Fortbilbunz seines Geistes; mit HaffenSftotzer Genugthuung wies er auf seine Werke, !>»en bie Wiege in Krain geftanben, unb bankbaren ^etienS nannte er seine Freunbe. die er hier ge-Unb indent er bet Verbinbung „Carniola" '% Segenswunsche fur ihr bluhenbes Fortgebeihen ^sprach seme letzten Gruhe ben Milgliebern bes ^tschen Tutnvereines unb allen feinen Fteunben iSmittelte, klang seine felten schone Rebe in einen d-rrlichen bichtetischen Abschtebsgruh an Laibach unb S Lanb Strain aus. Unter brausenbem Jubel unv Sliate Alles ben ©efeierten unb flirrenb stiehen > ©laser aneinanber. Museal-Custos Deschmann ISte fierrn Samhabet alS ausgezeichneten i4et als begeisterten Dolmetsch ber deutschen iitetroerle, bei vielen seiner Schuler, namcntlich % semen ©chiilerinnen roerben feme gehaltenen °tttage in unvetgehlichet Erinnernng bleiben, abet % Grain die sich an dessen schonen Dichtmtgen [%n megen beren er gehassige Angriffe feitcnS S 4einbe bes Fortschrittes zu erbulben hatte, >tden ben treuen Gesinnungsgenossen in bcmlbarent Sbenlen behalten. Enblich hegriihten ben ©cheiben- k»„ttrfipn Turnvereines bas Ehren S (tlanaen bes etgreifenten Ltedes „Bem°ostet Xtt(6e ich aus" rourbe Herr Samhabet bei kX Scheiden in studentisch-itblicher Weise von X Anwesenden bis zur Thure gele.tet, Hanbe Stben gebtuckt. Tttchet gefchroenkt bts et ben X,n bet Rutiicfbleibenben entschwunben roar. _ (@in erhebenbes patriotis ches ^AulfefO feierten am 19. v. M. bie deutschen ^i9emeinben Lichtenbach, Nesielthal unb Neichenau V Seattle ©ottfchee; 210 ftinb« rourben mtt \ten, Dbft, Brot unb ©etranlen von ©chul- %nben teichlich bewitthet. (D j e krainische Hanbels- unb ^metbefommet) wahlte ihten Ptasibenlen |tttn Jof ef Kuschat zum Vertreter tm Krainer nbtoje. ne Lehrmittel-Ausstellung) Sb am 2. b. M. in Gurkfelb eroffnet. . — (gin ©eroerfentag) finbet am 9. b. M. (^Bergfahrten in Oestetteich einst Nb iefet 1363- 1887") betitclt sich ein com ©ammlet vatetlanbischet SDenfroiirbigfeiten K von RabicS hetausgegebeneS, im Amthor'schen \[age in Leipzig erfchieneneS Biichletn, in welchem % Krain mit folgenben ©chtlbetungen bebacht '17 Friihe Besucher ber AbelSbetget Gtottc vom |^rc 1323 bis 1680; ber Triglau unb beffen %teigungen; bet KatechiLmuL eincS BergsteigerS % ben Zeiten Kaiser Josef's II., verfaht vom be- riihmten frainifchen , Reisenben unb Naturforscher Balthasar Hacquet, in beffen „9leife butch bie bactfchen unb farmatifchen Sanber" 1788 unb 1789 etfchienen, ein vortteffliches Vademecum fur Touristen, leiber zu roenig gefannt; Prinz Johann in ber Wochein 1807; Schilberung einer Tout auf bie Kreuzet Alpe obet ©tein vom Jahre 1820. Bei bem stets junehmenben Jnteresie unferer Zeit ftir die Toutistik barf sichetlich auch biefer Seitrag zut Kenntnih bet Alpenlanber Desterteichl auf einen zahlreichen Leser-kreis technen. — (Neisebocumente fiir Bosnien) Nach Jnhalt eines Erlasses bes Ministeriums bes Jnneren haben Dienstboten- unb Arbeitsbiicher, roelche eine ausftihrliche Personsbeschreibung enthalten, fur Reisen im Occupationsgebiete nut in bem Falle als Reise- unb hinretchenbe Legi timationsbocumente fiir ben Aufenthalt in Bosnien unb in ber Herzegowina zu gelten, roenn sie zu biesem Zwecke mit bet Clause! ber betreffenben politifchen Heimatsbehorbe versehen ftnb, roelche bie Giltigkeit biefeS Documented als Reisebocument bestatigt. — (21 u 8 bem oberen © a v ethale) roirb uns geschrieben: Die herrlich gelegenen ©ommer-ftischen bes oberen ©avethales, insbesonbere Kronau, Weihenfels unb Wurzen, zum Theile abet auch Ahling unb Sangenfelb, hatten sich in ber heutigen ©aifon eines feht befriebigenben Ftemdenzuspruches zu erfreuen. DaS fchlechte Wetter, das im Juni unb noch roeit in ben Juli hinein herrfchte, roar fiir biefe Drte von geringerem Nachtheile, als fiir bie roarmeren BiUeggiaturen in ben Thalern unten, inbem bas Gros bet stabilen Besuchet sich im Hoch-gebirge ohnehin meist erst gegen Enbe Juli einzu-finben pflegt, um roelche Zeit sich bie Witterung enblich auch im heutigen, so regenreichen unb ver-haltnihmahig kiihlen ©oinmer zum Befferen roenbete. Unter ben Ftemben herrschte roieber uber bie ©chon-heit ber Gegenb, bie gute Lust, bie Abivechslung in ben Ausfliigen in unferem prachtigen Obertanbe nur eine ©ttmme unb roenn Wunsche taut rourben, gingen dieselben febiglich bahin, bah ftir ben Comfort unb bie Behaglichkeit ber Gaste etroas mehr ge-schehen mochte, als es bisher ber Fall ist. Niemanb benlt hiebet an bebeutenbe Unternehmungen, an Hotel-bnuten, kostfpielige Weganlagen ober bergleichen, roovon bet zeit selbstverstanblich im Hinblicke auf bie matetiellen Mittel unb ben UnternehmungSgeift bet Bevolkerung gar teine 3lebe fein tann unb ivozu es, roenn Ober-frain jemals in bie Reihe ber bem gto|en Frembenzuge er6ffneten Lanbstriche treten sollte, ivohl nur burch auswartiges Capital unb auswattige Thatigkeit tom: men kbnnte, roenn bet ubenviegenbe Theil ber Besuchet lebiglich einmal fommen rourbe unb was allein schon genugen rourbe, bie Zahl berfelben bebeutenb zu vermehten, bas ftnb Hetstellungen unb Durchfuhrungen, bie sich mit einigem guten Willen unb feht befcheibenen Mitteln beroetkstelligen lichen. Zunachst sollte bei aller zulasfigen Einfachheit mehr auf bie Nettigkeit unb Neinlichkeit ber Unterlunfte gefehen roerben, bie an gat manchetn Drte noch vieles zu rounschen iibrig lassen, roahrenb die Vetpflegung im Allgemeinen billigen Anfotdetungen ttbetall entspricht. Ein anbe ret Punkt betrifft eine erhohte Dbforge fiir Weganlagen unb ©pazietgange, rooftit mit geringen Aus Ictgen feht Vieles gefchehen fonnte. Ein paat Tifche unb Banke einfnchster Art an fchattigen Platzen des Walbes aufzustellen, biefen unb jeneit zetstorten viel zu ber Annehmlichfeit eines Punkten unferer Dberkrainet ©ommerfrifchen. In Verbinbung bamit stehen DrientirungStafeln unb Wegmarkitungen; auch bich trifft man in Tirol, Katnten, im ©alzburg'schen schon in ben entlegensten Gebirgsthalern auf allen irgenb gangbaren Stouten an, roahrenb bergleichen, roozu ebenfalls nur etn minimater ©elbaufroanb gehiirt, in Dberfrain noch zu ben ©eltenheiten zahlt. In rote vielen ganz kleinen Orten in ben Nachbarlandern gibt es fogenannte Verschonerungsvereine, roelche bie ftiihet angedeu-teten Einrichtungen unb Verbesserungen fystematisch fur eine beftimmte Gegenb in bie Hanb nehmen unb mit auhetst kleinen Beittagen ihtet Mitgliebet — zu benen bann oft unb getne grohete freiroillige Zuschusse bet Ftemben fommen — mit ber Zeit ganz Bebeutenbes leisten. ©ollte bas, was iiberall zu Nutz unb Frommen ber Bevolkerung moglich roar, benn nur in Krain unmoglich bleiben ? ©ollte z. B. ein gemeinfamer Verschonerungsverein fiir Kronau, Weihenfels unb Wurzen roirklich etroas Unerteichbares fein ? Wit benken, mit einigem guten Willen, mit etniger Erkenntnih ber gemetnfamen Jntetessen, bes gemetnfamen grohen Nutzens, bet so leicht errungen roerben fonnte, miihte so etroas boch auch bei uns zu Lanbe sich machen lassen! Wie bie Dinge in Krain nun einmal liegen, fonnte roohl vot Allem bie Geistlichfeit aufflarenb unb anregenb auf bie Bevolferung einroirfen unb berfelben htebutch zu grofsen unb reichhaltigen Erttagnissen verhelfen; leiber ist von etnet solchen Witfsamfeit bet Geist-lichkeit nichts zu spiiren; biefelbe verhalt sich in solchen Dingen vollstcinbig apathifch, ja es gibt fogat Mitgliebet berfelben, benen bas Zuftromen von Frem-ben etroas getabeju Unerroiinfchtes ist unb die batauS nicht einmal ein Hehl machen. Wit roollen hier auf die Ursachen biefer bebauerlichen Haltung ber slove-nischen Geistlichkeit nicht naher eingehen, abet roir mochten biefelbe lebiglich auf bas Vorgehen z. B. bes Tirvler Cletus oerroeifen. Mangel an Glaubens-eifet roirb ihm geroih Niemand votroetfen; das hin» bert abet benfelben in leiner Weise, fiir ben auhetotdent-lichen Nutzen, ben ein zahlteichet Ftembenbesuch bet Bevolkerung bietet, ein offenes Auge zu haben, in bet entgegenkommenben Haltung gegen Fremde ohne Unterschieb ber Nation unb bes ©taubenS ber Bevolkerung voranjugehen, bie Beftrebungen bet Alpinen SSereitte lebhaft zu unterstiitzen, an manchen Orten im Pfatthause felbft gafttiche Unterkunft zu bieten u. s. ro. Mochten sich bie slovenischen Geist-lichen an ihten glaubenSftarfen tirolifchen Amtsbrii-bern ein Beispiel nehmen; roelche Vortheile vet-mochten sie hieburch ber Bevolkerung mittelbar unb unmittelbar zuzuroenben! Es ntmmt mit beiden Handen casjsj Der Sclmlverein die Spenden. Witterungs-Bulletin aus Laibach. <& a Š Suftbru-t inMilli-inftftn auf 0 reducirt Thkrmomktkr nach Lrlsiu« Nikder-schlag in Milli-intttrn | Witterung«-Tharakter TageS- mitttl Tag«« mitttl Mari- mum Mini- mum 24 737*5 170 220 10-1 0-0 Morg. Nkbel, bann hriter, Abendroth. 25 735-2 18-1 220 10-5 o-o Mora. Nkbel, bann trube, schwut. 26 735-4 17-5 220 12-» o-o Morg. Nebel, bann zieni-lich heiter, Wetlerleuchten, Monbhof. 27 736-1 17-8 22-5 10-5 o-o Dunner Slebel, bann heiter. 28 737-1) 22-3 23-5 11-5 o-o 1 1 Morgenroth, iCorinittaaa !heiter,Nach,n>»aa«,uneh-j ineiibe Bewoleung. 29 736-2 19-9 25-1 11-5 o-i 1 Vorni. heiter. Siachrn. kurze« Geivitte,- um ID tt„ 1 bann Aufheitrrung. 30 737-2 19-9 230 14-0 o-o Wechselnbe Bewolkunq, schwul. ! Original - Telegramme dro xnibachrr „Mochrnbla11". 8. Berlin, 30. Anyust. Erzherzog Karl L u d w i mtb Gemahlin find 311 ben Tauffestlich-keiten hier angekommen unb wurben vom Kaiser begriiht. — Dcr bcriihmte Rechtslehrer Professor Bescl er ist gestorbcn. Buka rest, 31. August. Konigin Natalie von Serbien trifft heute hier tin._______ Ejngesrndet. i ■ ■- ^>^2» nl»e. (Sint Person, welche bnrch kin einfaches Mittel von 23jdhrifler Tanb-heit unb OhrengerSnschen geheilt tourbt, ist bereit, cine Beschreibung desselben in beutscher Sprache Jebem gratis ju 66erftnbcn. Abreffe: Nicholson. Wien, IX., Kolingasae 4._(2628) reinster alkftlliiolier $MTEFiPWJm testes Tiscl- und Erfrisctenisptrani, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad and Wien. Was ist eine Nothwendigkeit? „Wenn Du tech! fleihig bist in dcr Katloffelernle", fnatc ein antler Bauer zu seiner heranwachsenden Tochlet, „sollst Du ein Paar lteuc Schuhe bekomwen." DaS hoffnungSvolle Tochtcrchen abet antwottctc : „Schuhe brauche ich erst ini Winter, roemt bet Schnee fa(lt, abet eine schone ©tcctimbel fiit mein Bnsentnch btauche ich seht nothwendig schon lange." Zwischen deni Bauer und feinet Tochtet gittpcn Die Ansichten weit auSciitanber, was cine Nothwendigkeit sci, abet 5111c ftimmeu datin iibcreiti, dah Gesundhcit cine unbedingtc Nothwendigkeit ist. So schteibt u»s auch cin Hamburget Herr, Buchhaltct F. 3aag: „Wenn cS jemal« eiiien Menschen gegeben hat, melchet trostloS in die Zu-kunft gesehcn, dann war ich c»; doch rocmi die Surge am gtbp-ten, ist Hilfe oftnials nah. Seit (anger Zeit lilt ich an imttltiig-lichen, Niercnleiden, hatte Brustschmerzen und war vollstandig rnelancholisch. Da began« ich Warner's Safe Cure zu nehrnen. Resultat iibetrafchcnb, gctadezu unglaublich! Die Nierenschlnerttii find oollftanbij) verschwnnben, die Brustschmerzen haven ftct) verloren und bin ich iviebct in gehobcner Stim-munfl. CS geschehen in, IS, Jahrhunbert noch Wunder! Dieses auf Ehtenwotl bet Wahrheit geinah." (2492) Verkauf unb Versanbt nut butch Apotheken. PteiS 2 fl. 80 ft. Depots in Saibach : W. v. Lrnkoc,;», Gabriel Piccoli. 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Das erfte Semester des Schuljahres 1888—89 beginnt mit 17. September. programme gratis hit Institute; miin-liche Auskuuft ebendortsetbst tiiglich von 9 bis 12 Uhr vormittags. (2665) Deutsche Jllnftrirte Zcitung d.er -A-BTEI -von SOTJLAO (Gironde) Dom Ms.evEi.tiBrirB, prior a yoUlne SlvduUlen : Brussel, 1880 — London 188t DIE HOCHSl’Eil AUSZKICHNUNQEN ERF&KDEH| Durchden Pri-r luiJahre Pierre LUURSAUD « Uer taogliche Gebraurh de.< Zahn-Elixirs der RR. Benedict.Her, in der bosis vod einigen Tropfcn im tilati0) seit Jahren erprobtes Hausmittel gegen Gicht, Rheum a und Nervenleiden. Wtt«*«‘lbe In nZilirt nivli it noli vortrell'liel* zur ^ S t 8 r h u n g vor mill WltMlerUrltfllgung naclt ^ growne** Xra|tii/,t>n , Iaugeii Itliirselien ete., ^ sowie im vopgrriiekton Alter l*el rintretender IS) Seliwaelie. liwizila8 (nichl'Muiel iff ccfjt Jit bezichen ill Ile8i«vli, Hernko, Hlagenfiir«, Hralnliurc, IVeumarht, Builoll'nwfrHi, Vlf>rl»n, 'Ini-vlw, YUlaclt. PreiS cincr Fiasche 1 fl. 5. W. Tiigliche Postverscndniig ycflltadmnlimc inrdPnas Ccutral-VtrseudnngS-Depot: Krcisapothrkc in Korliriiliurg des JFjl-s«/**-* k. k. oftcrr. nub konigl. rumnuifitjcr Hoslicfcrlmt. Zur Be#®htun*;. Bciitt A»knuse diescS PriivaratcS bitten ivir dar P. 2. Publikum, stctS z» I'ctlninifu »uh bnrnuf z>> in-piccolo, O. Viviani; Klagenfurt, PeterBirnbacher, tillf. E,;ger unb W- Thurnwalb; Fricsach, Hcrmaflor, Prevali, Gostentschnig; Tarnis. Villach, Dr. Kumpf, Friebr. Scholz; Volkcrmarkt, SSolfSbcrg, und in dcn mcistcn Apothckcn dcr ubriflcn Stadtc dcr Monarchic Franz CliristoDli’s Miden- Gl>»i?-Lila«» verleihenb) vomlthiii. Mnstcranstrichc mid GebrauchSanwcisungen in dcn Nicdcrlagcn. — Krnnz Christopli, Erfinber unb alleiniger gabrifant deS echten Fufiboden-Glanz-Lacks, Pra>! 11. Berlin. Niederlage fur Laibach bei Joh. Lnckmann. (2B43) „TIIE (iRESIIAr, LeteBmicheriDEs ■ Gesellsclaft ii London. Filiale fiir Ocsterreich: llicn, I tiixvliiNlriisNe 1, im Iluuse der Gesellscliaft. Filiale fur Ungarn: ISuiln|6<-Nl1 Franz Josefsplatz 5 und 6, im Haiiso tier Gesellachaft. Francs Activa --»» j)ebeii6l Der L'aifmdjcr armti Studenten uni) Der Volks-kuche Dei -Spiel miD HJcUcii,llnlfi flttdangen nnD .fcllfirfilictlcii, in W inenlcn u. Set mimljolflcn fleininnllii Behordlich concessionirte Comincrzicllc Fachschulf in Wicu, I., Wollzeile 19. Director HAKIi POUGBS. XXIV. Jalirgang. Diese auf Grund des Gesetze^ vom 27. Februar 1873 organih Privat-Lehranstalt hat die grundliche Aiisbildung derjenigen jE Leute, welche stch bent Handelsstande widmen, znr Aufgabe unb gat »ft wahrend ihres 23jdJjrigen Bestandes erfuttt. Der tlntfrricht umfaKt zwei einjahrige unb Semestral-Lehrcursk. a) Die commerzielle Fach- Lehrfacher: Der commerziell!,^ schnle. Unterrichtsbaner 2 Schnljahre. Lehrfacher - Die Buchfuhrung, bas kaiismannifche Rechnen, die Han-delScorresponbenz, bar Handels- u. Wechselrecht, bie bentfche, fran-zostsche, englifche unb italienifche Srracke, bieWaarenkniibe, Geoqra. »hie, Gefchichte u. Siaiional-Oeko-noinic, Schon- unb Schiiellfchrift. b) Der specielle kaufman- nische Fachcnrs. Unterrichtsbaner 1 Schnljahr. Lehrfacher: Die Bnchfuhriinq, bas [iiufminnifdK Rechnen, die Eorre-fponbenz, bas HanbelS- unb Wech-felrecht. c) Die Separat-Abthei-lung «011 fechsmonatlicher l'is einjtihri-ger Dauer. LehrfScher: Die Bnch-fuhriiiiA, das kaufmannische Rech-nen, die Handels - korresponbenz, bas Hanbels- unb Wechselrecht. d) Dcr Eisenbahu- und Telegrapheucnrs. Unterrichisbaner fflnf Monale. BerkehrS- unb Telegraphen-ur!. e) Spccialcurs fur bat Bankfach. Lorbereitung z» SanEprufui!-UuterrichtSdauer 10 Monate. f) Spccialcurs uber & Buchung in Fabrik^k schaften. Nnterrichtsdauer o Monan. g) Spccialcurs fur Frai»° und Madchen. Nnterrichlsdauer 10 UMf«1;, LehrfLcher: Die Buchfuhrunz, >• faufmfinnifcht Rechnen, bit 8«» spondenz, das Handel-- unb. selrecht. h) Dcr RbendcurS Unterrichtsdauer S Mouate.i!k flchtv: Buchfuhrung, s-rttft-' denz, Rechnen unb Wechselkund! r) Spccialcurs fiir Eiftr bahn-Tarifwesen. UuterrichtSdauer 5 Monate. fur A) Pensionat -chuler der?lnstalt. Prospectc und JalireSbcrichte gratis. Im Kindergarten zn Ci-oW' findet ctiic Kindergart nerin sogleich dauernde AnftelluH Bewerberinen haben ihre Gesucb« cheftens zn nbermitteln an den O mann des Kindergarten-Comitv's Dr. Linhart. (2(11)9) gg Sidjerlle itni) rahiaifllc Vei# gung aller Dngeziefer. ^ Wecroliu. W- RUiHcn, finufeu, Ameifen unb bercn Brut, diecrolm g.. frci, von anpenelimeiu ©crudj, macht fente man es beionberS gegen Molten in Mleibern, Pelzen, Tcppichcn ic. mil beflcm Rccrolin ift in ben Monturbepots :c. 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(3^. nub itniifliibcil ber 'V rovi in in felben Pnism Verleger unb verantwortlichcr 9tebnctcur : Franz Miiller