Nr. 201. PrHnum«iat!»n«prel«: 3m Vomptolr ganzj. fi. 11, halbl, fi. b 50. Für die ZusteNun, !n« H«,,«' halbj.LN lr. Mit der P^ft ganzj, ft. »5. haldj, ft, 7 5«, Montag, 3. September. Inslrllonsgebü»: FN» lle!nt Inl,rale bl« ,u 4 Zeilen li5 lr,, gtöüeie p«r Zeile 6 tl,! bti iiste»«» 1883. Amtlicher Theil. 5>m ^^' ""b k. Apostolische Majestät haben mit «urryochsier Entschließung vom 4. August d. I. den ^ osejsor an der Univeisilät in Kiew. lais. russischen «laatsrath Dr. Wladimir Tomsa zum ordentlichen ^o^ssor der Physiologie an der medicinischen Facultät °^r Universität mit böhmischer Vortragssprache in Prag ungnädigst zu ernennen geruht. ^ Courad-Eybesfeld m. p. Nichtamtlicher Theil. Se. MajeM der Kaiser haben, wie die ..Kla« un,sutter Zeitung" meldet, für die Abgebrannten von "rnoldstein den Betrag von 1000 st., ferner, wie das "-prager Abendblatt" mittheilt, der Gemeinde Alten-""I zum Schulbaue eine Unterstützung von 200 fl. zu 'penden geruht. > v u Wien, 2. September. (Orig.'Telegramm.) Ihre k. t. Hoheit die durchlauchtigste Frau Kron- pnnzessiu Erzherzogin Stephanie ist heute 7 Uhr . Mimten morgens von einer Erzherzogin »"Mich entbunden worden. Die hohe Mutter und lc neugeborne Prinzessin befinden Sich wohl. Die Merllche Taufe findet am 5. d. M. nm 1 Uhr nach- "tttags im Schlosse zu Laxenburg statt. Laibach, 2. September, ^er heißersehnte Augenblick ist erschienen; Oester. "ch'Ungarns getreue Völker vernahmen durch das iNerliche Geläute der Kirchenglocken und aus ehernem stunde die beglückende Nachricht, dass im erlauchten "l°l,prinzenhause das freudige Ereignis der Geburt ^ner Prinzessin eingetreten. Allgemein ist die hohe Meude darüber, dass der glorreichen Dynastie wieder e'" neuer Sprosse geworden. Wie Oesterreichs Geschichte seit mehr als einem ^lben Jahrtausend auf das innigste verknüpft ist mit " Hausgeschichte der Habsburger, so wird die Zeiten ^r auch stets jedes hervorragende Ereignis im erha« "'en Kaiserhause. sei es nun von freudiger oder «der Bedeutung, von den getreuen Völkern dieses Reiches mitgefühlt und mitbegangen, als ob es in jedem einzelnen Hause eingetreten wäre, gleichwie auch hinwieder Freud und Leid der getreuen Völker in deu edelsten Herzen der gütigsten Herrscherfamilie stets den lebhaftesten Widerhall, beziehlmgsweife die huldvollste Linderung und mildeste Hilfe finden! Bei jedem denkwürdigen Anlasse gelangt dieser innige feste Bund zwischen Dynastie und Volk in seiner traditionellen Art zum schönsten glänzendsten Ausdrucke. Und so auch heute, da die Augen des durchlauch» tigsten kronprinzlichen Elternpaares das erstgeborene Kind, die Prinzessin, in der Wiege liegen sehen, ist dies die Freude nicht nur des Elternpaares, es ist die Freude auch der getreuen Völker Oesterreich-Ungarns. Denn wie diese Völker an ihrem allgeliebtcn Monarchen Kaiser Franz Joseph I. und der allverehrten gefeierten Kaiserin Elisabeth mit aller Liebe und Hingebung hängen, wie sie die gleiche Liebe und Hingebung dem durchlauchtigsten Kronprinzenpaare bewahren, so bringen sie auch heute schon Liebe und Hingebung in reichstem Maße dem jüngsten Sprossen des Allerhöchsten Kaiserhauses entgegen. Gutt der Allmächtige, der das Haus Habsburg von den Tagen des erhabenen Gründers der Dynastie bis heute durch all die Zeitläufte gnädigst beschützt, er schütze und schirme auch diesen jüngsten Sprosse» aus Habsburgs erhabenem Geschlechte! >«> Um «/^2 Uhr verkündeten vom Schlossberge 21 Kanonenschüsse das frendige Ereignis der Geburt einer Prinzessin. Sofort wurden das Landhaus, die landschaftliche Burg, das Lycealgebäude, das Collegium Aloisianum, das Gebäude, in welchem sich die Kanzlei des allgemeinen krainischen Militär-Veteranenvereins befindet, und zahlreiche öffentliche und Privatgebäude beflaggt. Beim Herrn Landespräsidenten erschienen, um ihre ehrfurchtsvollsten Glückwünsche darzubringen: Die Beamten der Landesregierung und der Be< zirkshauptmannschaft Umgebung Laibach, Mitglieder des Landesschulralhes, die Beamten des Landesgerichles, der Staatsanwaltschaft und des städtisch-delegierten Bezirksgerichtes, der Finanzbehörden, des Postamtes und der Tabat-Hauptfabrik; die Directoren des Gymnasiums, der Realschule und der Lehrer- und Lehrer-inneN'Bildungsanstalt; feiner Deputationen des Landes« ausschlisses, des Laibacher Gemeinderathes und Magi« stratrs, der Handels« und Gewerbekammer, der Präsident der Notariatskammer Dr. Suppanz; endlich Vertreter der nationalen Vereine UaUca 5lov6li8ka, öitu,!-uic»., Mroäui äoni, 80K0I, vraluktiöiio üru^vo, ülkädyua, miUica, sowie des Gewerbevereines und der Laibacher Feuerwehr. Um 6 Uhr fand in der Domkirche das feierliche 16 Osuln laudamug statt, welches der hochwürdigste Herr Domprobst Josef Zupan unter zahlreicher Assistenz hielt. Demselben wohnten bei der Herr Lan-oespräsioent Freiherr von Winkler mit zahlreichen k. l. Beamten der Landesregierung, Se. Excellenz der Herr Truppendivisionär FML. Eugen Ritter von Müller, die Herren Brigadiere GM. Groller Edler von Milden see und GM. von Weikhart mit zahlreichen Stabs« und Oberofficieren, die Herreu LandesauLschilsse Deschmann und Murnik, Bür. germeister P. Grass elli mit zahlreichen Gemeinde« rathen, die Spitzen der k. k. Civilbehörden und der k. k. Mililärbranchen mit Vertretern derselben, die Directoren und Professoren der Mittel» und Volksschulen und zahlreiches den Dom in allen Räumen füllendes Pu-blicum, darunter viele Damen der Gesellschaft, die Gemahlin des Herrn Landesprasidenten Frau Emilie Freiin von Winkler au der Spitze. Abends war die Stadt bis in die entlegensten Vorstädte glänzend beleuchtet und die frohbewegte Bevölkerung durchzog bis in die späten Stunden die Stadt. Die freiwillige Feuerwehr von Laibach, die k. k. Tabak - Haufttfabriks - Feuerwehr und die freiwillige Feuerwehr von Waitsch feierten das festliche Ereignis der Entbindung Ihrer k. und k. Kronprinzessin Ste - Feuilleton. Das Alpengeschmeid. Original.Erzählung aus der Alpenwelt. Von Harriet-Grilnewald. (16. Fortsetzung.) Mariens leidenschaftliches Herz richtete und ver- °b""°" ihu7selbst die Trägweile N^. ?^ ^ zu vernehmen. ohne dem Manne das N ^H'0'guna zu gestatten, das sie ihm in l dem Falle hatte gönnen müssen. Und warum unter- ber, '. ^ « W"l nicht die wahre, echte Liebe ihr Herz durchströmte. Das Gefühl für Vurghart zoa n ch ener^""^ ^ '^ ^le. E«°entbH Nebte K.^'H ^ Allgewalt, die niemals das ge- bloß nach dem Urtheile der Welt. die '" sich birgt, fallen lässt. '"ehr N a^n^-'^'^.",^ ben Oberjäger hatten liebend ^^ M,g raullchen Stolz verletzt, als das s° u menn^' 5'/ l'" schwer, unsagbar, jedoch nicht Hanrl? tief, um von Vurgharts Lippen die der N 5" vernehmen. Mit dem harten Ausspruche heiß A. „ ""r die süße. bezwingende Macht der so Ms ^^'"^'"p^dungen in ihr erloschen; was d°ch Nimm^ ^p°lsUeg. war Bitterkeit und Schmerz, nes ^!?,«"«^ brennende Sehnsucht, aus des Man-entziffern ^" Urtheilsspruch ihres Lebens zu jetzt dichte Schneeflocken zur meoer. Der Vr.ef war längst dem Jungen über- geben, dass er ihn dem Landboten überbringen sollte. Damit lag eine unausfüllbare Kluft zwifchen den beiden Menschen, die sich vor kurzer Zeit ewige Liebe und Treue geschworen. Wochen, Monate zogen in das Land. Ein eisig kalter Winter herrschte über der Alpeuwelt. Dem Ebers-Vauer ergieng es recht elend bei der großen Kälte. Er musste seine Schmerze» mehr im Bett, als im Nollstuhle verwinden. Recht einsame, traurige Tage wurden da in dem Ebershof zurückgelegt, ohne Freude, ohne innern Sonnenschein. Babi begann auch in den letzten Wochen zu kränkeln; somit ruhte die große Wirtschaft mit doppelter Schwere auf des Mädchens Schultern. Mariens ganzes Wesen erlitt äußerlich keine Veränderung; ihre Gestalt war blühend, kräftig wie zuvor, ihr Antlitz ebenso rosig, als in jenen goldigen Herbsttagen, die ein berauschendes Glück in sich ge» schlössen. Auch sang und lachte sie ebenso munter wie ehedem. Freilich, ein scharfer Beobachter des menschlichen Seelenlebens hätte doch etwas Gezwungenes aus dieser Heiterkeit herausgefunden. Niemand beachtete das düstere Feuer, welches oft ihren Blick belebte und das nimmermehr einem still zufriedenen Gemüthe ent-stammte. Hatte das Mädchen vielleicht doch auf eine Aulwort Burghart« gehofft!? Es war im März. Die Sonne hatte bereits so viel Kraft, dass sie allen Schnee im Thale weg. geschmolzen. Der Ebers«Vauer saß recht verdrossen in seinem Rollsessel, den er endlich nach zwei Monaten wieder benutzen konnte. Marie saß neben dem Vater, sie hatte gerade seine Füße in eine warme Decke gehüllt. — «Der sakrische Kohlenbauer kommt auch nicht zum Vorscheine." brummte der Kranke, «und ich hätt' so Nothwendiges mit ihm zu reden." Marie hob deu Blick, der auf einer groben Näharbeit haftete, die sie in die Hand genommen: «Wenn's der Vater erlaubt, ich geh' gleich ins Gebirge und red' mit dem Mann. der vielleicht auch trank ist und deshalb nicht kommen kann." Der Bauer sah seine Tochter überrascht an: „Aber Marie, bist närrisch?" „Närrisch? Ja, warum denn?" „Weil du jetzt ins Gebirge willst, wo in den Bergen so viel wildes Wasser ist und alle Wege ausgewaschen sind." ^ ,O, das möcht' mir gerad' viel Freude machen, war die schnelle Antwort. ^, << « „Freude? das Tosen und Lärmen der Gevirgs-Wässer? Na hörst, du hast wunderliche Spall- . „Je mehr 's brausen möcht', je lieber war s mir! Vater ich bitt' dich. läs« mich zum Kohle..bane^ Ich nehm' ewen Knecht mit, dann brauchst d'« mct,t z l fürchten, dass 'mr ein Unglück a^ Hanni mag bei dir im Zimmer blc.ben. Das klage. ?ute Dina wird dir jeden Wunsch von den Augm ab elen Vis MM Ab nd bin ich schon zurück." Es laa ein so flehender Ausdruck in dem Geficht des Mädchens dass der Bauer den Bitten seiner Tochter nicht zu widerstehen vermochte. „Na, so geh halt, wenn's dich gar so freut, und schau, was der Kerl macht, thu' gleich mit ihm 's Geschäft ab." Laibllchcr Zeitung Nr. 201 1734 3. September 1883. phanie mit einer heil. Messe, welche der hochwürdige geistliche Ralh Herr Gnezda um 8 Uhr morgens in der Klosterkirche der WW. EE. Frauen Ursu« linerinnen celebrierte. Nachmittags 4 Uhr zogen die genannten Feuerwehren mit klingendem Spiele durch die Stadt und machten vor dem Gebäude der k. k. Landesregierung Halt, wo die Volkshymne von der städtischen Musiktaftelle abgespielt und von wo sodann unter den Klängen des Radetzlymarsches in KoLlers Bräuhausgarten abmarschiert wurde. Eine Reihe von patriotischen Toasten, das freudige Familienereignis im Allerhöchsten Kaiserhause betreffend, wurde hier ausgebracht und abends 8 Uhr mit klingendem Spiele in die Stadt einmarschiert, namentlich wurde „O du mein Oesterreich" von der die Musikkapelle begleitenden Volksmenge mit enthusiastischen Zivio- und Hoch-Rufen begrüßt. Wien, 31. August. (Orig.'2orr.) Die Verhältnisse in Ungarn absorbieren die ge-sammte Aufmerksamkeit der politischen Kreise, und mit fieberhafter Geschäftigkeit werden allerlei Krisengerüchte in Umlauf gesetzt, für welche die Anwesenheit des Ministers Tisza in Wien den Hintergrund abgibt. In gewissen Kreisen möchte man nun allzugerne auch die diesseitige Reichshälfte in diese Krise verwickelt sehen, mindestens eine Störung in den Beziehungen zwischen den beiden Reichstheilen hervorrufen. Ein Theil der Presse bemüht sich eifrig, die Ungarn zu überzeugen, dass nur die slavophile Politik des diesseitigen Ea-binettes Ursache des Zwiespaltes mit Kroatien sei, ja einzelne Blätter gehen noch weiter und beschuldigen direct österreichische Functionäre. in Kroatien intriguiert zu haben. Es ist dies gewiss sehr bezeichnend für die Kampfweise unserer Opposition, welche selbst davor nicht zurückschreckt, das eigene Land durch derlei Ten» denzlügen zu kompromittieren. Die maßgebenden Kreise Ungarns wird man freilich damit nicht „bekehren", denn diese wissen zu gut die Wahrheit und die that« sächlichen Verhältnisse, aber jener Partei Ungarns, welche an dem staatsrechtlichen Verbände rüttelt, welche ohnedies immer gegen Oesterreich schürt, arbeitet man in die Hände. Freilich wissen auch die Führer dieser Partei, wie die Sache sich richtig verhält, aber ihnen passen derlei Entstellungen in den Kram, welche sich trefflich zur Agitation ausnützen lassen. Wer nun ein wenig denkt, muss es als baren Unsinn erklären, wenn man einem österreichischen Cabinette zumuthet, dass es auf eine Zerreißung des ungarischen Reichstheiles fpe-culiere. Speciell dem gegenwärtigen Cabinette werde von ungarischer Seite stets die vollste Loyalität und Pflege des innigsten Einvernehmens nachgerühmt. Jene Insinuationen zeugen aber auch von hochgradiger Kurz« sichtigkeit, denn dieselben werden niemals ihren Zweck erreichen, nämlich Ungarn zu bewegen, der Opposition wieder auf die Beine zu helfen, wohl aber sind sie geeignet, den an dem staatsrechtlichen Verbände fest« haltenden Kreisen Ungarns Schwierigkeiten zu bereiten, indem sie Wasser auf die Mühle der Radicalen leiten. Laibach, 2. September. Zur Erheiterung unserer Leser müssen wir ihnen heute einige Stellen aus verschiedenen Nummern der „Wiener Allgemeinen Zeitung" von den letzten Tagen zum Besten geben. ,.Im Zusammenhange mit den Agramer Vorfällen und deren Consequenzen — so lesen wir im Abend, blatte der gedachten Zeitung vom 25. August — sind vornehmlich zwei Persönlichkeiten genannt worden, die ihre Stärke in dieser Affaire zu erweisen haben werden; hier (in Budapest, von wo angeblich der «Wiener Allgemeinen Zeitung" geschrieben wird) aber schwebt noch ein dritter Name auf Vieler Lippen, u. z. jener des Landeschefs in KrainFreiherrnv. Winkler. Die Ur fachen d es AgramerWappen st urmes verfolgend wollen manche Leute bis an die Laibacher Amtsstube des Freiherrn von Wintler gelangt sein, und jene Forscher (in der That charmante Leute, unübertreffliche Forscher!) behaupten, dass man auch auf anderer Seite ähnliche Wahrnehmungen gemacht habe (!). Nicht umsonst sei Freiherr von Winkler just vor Beginn der Minister-Conferenzen nach Wien berufen worden (ja. scharfsinnig und gefcheidl mufs man fein, wie die Leute von der „Wiener Allgemeinen", um auch solche» erforschen zu können!), nicht umsonst hätten sich die Gerüchte von seiner bevorstehenden Demission verbreitet; diese Gerüchte seien zwar schließlich demen- tiert worden, aber man spreche bereits von einem bevorstehenden längeren Urlaube des Herrn von Winkler :c." In ihrem Morgenblatte vom 30. August lässt sich die „Wiener Allgemeine" mit hochernster Miene vernehmen, wie folgt: „Fragen wir nun, welche Ursache Herr von Tisza haben soll, seinen College« diesseits der Leitha mit seiner Feindschaft zu verfolgen? Ja, die Unruhen in Kroatien, heißt es, find in Laibach angezettelt worden. Wenn das wahr ist, dann kann man überzeugt fein, dafs Hofrath (!) Winkler fern von feinem Statlhaltersitze dieses active oder passive Vergehen büßen wird. (Recht wird ihm geschehen!) Zündeln lässt keine Regierung Oesterreichs oder Ungarns gegen die andere Reichshälfte. Diese Loyalität wird zwischen Wien und Budapest stets geübt werden, wer immer an der Spitze der Regierung sich befindet. Wenn der Statthalter von Krain direct oder indirect die kroatische Bewegung gefördert hat, dann ist seine Pensionierung (ei, warum Pensionierung? Das wäre wohl eine allzuglimpfliche Behandlung!) nur eine Frage der Zeit, er muss und wird fallen, und eine andere Satisfaction wird Herr von Tisza nicht begehren, er braucht auch keine andere." (Bravo! Bravo! Der Landespräsident von Krain wird ihm schon genügen!) Im Morgenblatt vom 31. August — es ist immer die „Wiener Allgemeine", die da spricht — finden wir folgende wirklich frappante Stelle: „Wir gönnen dem Grafen Taaffe den Kratehl mit feinem ungarifchen College« (wie geistreich!) als gerechte Strafe für die Herrn v. Winkler gegenüber fo lange Zeit hindurch geübte Nachficht." (Richtig! So ist es! Bravo!) So etwas wird uns nicht alle Tage geboten. Es wäre wohl ewig Schade, wenn von den Forfchungen undEnthüllungen der „Wiener Allgemeinen" außer ihrem Leserkreise die übrige Welt nichts erführe. Darum beeilten sich denn auch ihre ehrenwerten factiösen Col-leginnen, für die möglichste Verbreitung derselben zu sorgen. Ja, die Sache ist ernst für den Landeschef von Krain l Einem folchen Generalstabe — die „Wiener Allgemeine Zeitung" an der Töte — gegenüber kann der Landespräsident freilich nicht mehc das Feld behaupten, „er mufs und wird — die „Wiener Allgemeine" verkündet es — fallen", er ist leider rettungslos verloren! Zur Lage. Wie bereits gemeldet wurde, ist dem Sectionschef im Ministerium des Innern Freiherrn v. Kubin von Sr. Majestät dem Kaiser die geheime Rathswürde verliehen worden. Die Blätter registrieren diese Auszeichnung mit sympathischen Bemerkungen, indem sie die vielfachen Verdienste des Baron Kubin hervorheben und einmüthig betonen, dass derselbe zu den hervorragendsten und tüchtigsten Beamten des administrativen Dienstes zähle. Baron Kubin hatte bekanntlich auch als Negierungsvertreter im Abgeordnetenhause wiederholt Gelegenheit sein, eminentes Wissen und seine reiche Erfahrung auf dem Gebiete der politischen Ver-waltung zu bekunden. Das „Neue Wiener Tagblatt" bespricht heute die Frage der Fleischtheuerung und bemerkt u. a.: „In dem bisherigen Verlaufe der Debatte wurde übereinstimmend anerkannt, dass seit Einführung der Grenzsperre die Gemeindeverwaltung außer Obligo für Missstände in der Npprovisionierung sei, da die Stadtvertretung selbst auf die gefährlichen Con-sequenzen der Grenzsperre rechtzeitig und eindringlich hingewiesen habe. Die Regierung besitzt die Mittel, um eine Aenderung in bestehenden Zuständen herbei-zuführen; sie vermag die Grenzen zu öffnen, die Tarife für importiertes Fleifch herabzusetzen — zwei Maß. regeln, deren Durchführung sofort eine Ermäßigung der Flelschpreise zur Folge haben müsste. Wenn daher ,m Rathssaale ausgesprochen wurde, dass die Gemeindevertretung die Verantwortung für die bestehende Fleisch-Heuerung von sich abwälzen müsse, so entbehrt diese Erklärung gewiss nicht der Berechtigung.. . Der Ge-memderath kann leider nicht die Aufhebung der Grenzsperre decretleren, er kann nur nochmals an die Regierung gehen und auf die zutage getretenen gefährlichen Consequenzen dieser Maßregel verweisen." — Am 22. v. M. war in demselben ..Tagblatt" wörtlich Folgendes zu lesen: „Das Referat der Approvisionierungs-Section über die Fleischtheuerung gab gestern aber-mals zu einer längeren Debatte Nnlafs, doch war der Tenor der gestrigen Reden wesentlich verschieden von jenem der vorhergegangenen Sitzung. Während am Freitag alle Schuld an der bestehenden Theuerung auf die Regierung überwälzt worden war, regnete es gestern Vorwürfe gegen die Apftrovisionierungs-SectioN des Gemeinderathes. Der Vorwurf, dafs die Fleischtheuerung nicht seit vier Wochen besteht, sondern schon seit Jahren die Bevölkerung bedrückt und lange vor Einführung der Grenzfperre eineCalamität fürWien bildete,ist allerdings gerechtfertigt." — Wir begnügen ul>s mit dieser einfachen Gegenüberstellung — schreibt die „Wiener Abendpost" —' sie reicht hin, um den Wert der heutigen Ausführungen des demokratischen Organes entsprechend zu kennzeichnen." Von den Landtagen. Der KärntnerLandtag wird heute zusammentreten. Unter den Verhandlungsgegenständen desselben befinden sich folgende von allgemeinem Interesse: die Berichte betreffs der Drauregulierung, betreffs gesetz-licher Regelung der gemeinschaftlichen Besitz« und Benutzungsrechte fowie Aufhebung von Nachbarschaft^ gründen, betreffs Vorlage einer Instruction für die Landes-Wohlthätiqkeitsanstalten, wegen Erlaffung eines Wildschadenersatz-Gesehes, betreffs der aus Anlass der 1882er Ueberschwemmung ergriffenen Maßnahmen und Uebernahme der Haftung des Landes für ge-währte unverzinsliche Staatsvorschüsse; dann der Bericht nebst Gesetzentwurf wegen EinHebung von Gebüreü für Amtsverrichtungen der Ortsgemeinden, die Vor-läge wegen Einführung einer Abgabe von den Feuer-versicherungs-Gesellfchaften zu den Kosten der Feuer-wehren, die Voranschläge sämmtlicher landschaftlicher Fonds pro 1884, Rechnungsabschlüsse und Gebarungsausweise derselben pro 1881 und 1882, endlich der Voranschlag des Kärntner Landesschulfonds Pro 1884. Aus Budapest wird unterm 30. August berichtet: Se. Excellenz der Minister des Innern v. Tisza hat an sämmtliche Iurisdictionen Ungarns folgenden Circularerlass gerichtet : „Schon in meinem Erlasse vom 2. Oktober 1882, Pr.-Z. 3397, habe ich das Municipium angewiesen, bezüglich der Aufrechterhaltung der gesetz' lichen Ordnung die schärfste Aufsicht zu üben und e» für feine unerlässliche Pflicht zu erachten, die unter der Firma des Antisemitismus geplanten Aussch"'" tungen nölhigenfalls auf das energischeste zu verhindern. In der jüngsten Zeit haben diese Hetzereien eine größere Ausdehnung angenommen, ja an mehreren Orten kamen Excesse der gröbsten Art, Raub un° Brandstiftung vor, deshalb ist es nothwendig, tB gesteigerter Energie alle Präventiv- und Vorsicht maßregeln zur Verhinderung dieser Ausschreitungen i" treffen. Mit Berufung auf meine oben erwähnte Verordnung fordere ich das Municipium neuerlich uN^ ernstlich auf, die Beamten des Comitates sowie d>e städtischen und Gemeindevorsteher unter persönlicher M' antwortlichkeit zur pünktlichsten Durchführung itM unabweislichen Pflicht im Interesse der öffentlichen Ordnung und Nuhe fowie der Sicherheit der Perl, und des Eigenthums anzuweisen. Derlei Unruhen b^ zweckende Vorbereitungen gelangen jedem Gemein^ Vorstände zur Kenntnis, und wenn er eine wachsa^ Aussicht über all das ausübt, was in der Gemein" geschieht, wenn er die in der Gemeinde weilend" Fremden und die Haltung derselben mit AufmerksalN teit verfolgt, und wenn er ouf Grund der in ErsA rung zu bringenden Dinge ungesäumt feine VeN" gungen trifft, im Nothfalle auch Militär-Brachlal gewalt verlangt, dann ist es unmöglich, dass l^ bedauerliche Ausschreitungen zum Ausbruche gelang können. Insofern in der Gemeinde Hetzer ersche'.l" sollten, sind dieselben sofort zu verhaften, und ist "".^ dieselben wie auch wider die Excedentcn die gese^A, Ahndung vorzunehmen. Jeder Bürger des Va" landes kann in erster Linie von seinem Geme»" ,^ Vorstände und den Comitatsbeamten mit Recht Erhaltung der Ruhe und Ordnung, die Sicherhen " Person und des Eigenthums verlangen. Die Vea?^ und Gemeindevorsteher sind daran zu erinnern, ^'^. für alle ihre Versäumnisse die Verantwortung " >'^ Wolle mir das Municipium zu hoffen gestatten, ^ die zur Erhaltung der öffentlichen Ordnung Verui^ «, auf dem Territorium des Comitates einzeln unb.^st gesammt, mit vereinter Kraft von der ViirgeN" ^ unterstützt, mit aller Energie diese ihre Pflicht ew" über die Person und das Vermögen ihrer M'tvl"^ wachen und alles anwenden werden, damit ?el ^ Ruf Ungarns, die Friedens- und Ordnungsueve ^ ungarifchen Volkes durch Verhinderung, im ^ ^)rd-Bestrafung einzelner gewiffenlofer Hetzer «n0 ^ nungsstörer auch in Zukunft erhalten bleibe. V»""^ 28. August 1883. - Tisza m. p." ^el. Der Erlass vom 2. Oktober 1882, auf "" sich der Minister des Innern beruft, lautet W^r-maßen: „An sämmtliche Mumcipien l Ich ^" «tliis zeugt, dass das Municipium mit Entrüstung "^A genommen hat von jenen schmachvollen Excessen, ^^^ in der königlichen Freistadt Pressburg unter oem ^ Hängeschilde des Antilemitismus verübt w""" ^, nunmehr in einigen Gemeinden des Pressburg" ^.'"ibachcr Zeitung Nr. 201 1735 3. September 1883. Aeb Nachahmung gefunden haben. Auch davon bin U uwzeugt. dass das Municipium sich vollkommen oewusst lst seiner Verpflichtung, ähnlichen Vorfällen auf ';"s" e'genen Gebiete vorzubeugen, und falls dies mcyt überall vollständig gelingen sollte, die vortom« ^"den Unruhen mit der vollen Energie der ösftnt. "cyen Gewalt niederzuschlagen und den Schuldigen gegenüber die ganze Strenge deS Gesetzes zur Anwen-oung zu bringen. Ich meinerseits halte mich, im Ge-I"^e.memer Verantwortlichkeit, verpflichtet, zu erklären. "M lch m dieser Beziehung ein Versäumnis, ein laues.' rnelgieloseH Vorgehen nicht dulden werde; die Sicher-Ul d" Person und der Habe der Bürger, ohne Rück-' cyt auf Ran^. Nasse oder Konfession, zu wahren, ist "^ der ersten Pflichten der Staatsgewalt. Es darf s.'?t geschehen, dass die öffentliche Sicherheit infolge ""'Ucher Bemühungen einzelner Agitatoren gestö'lt «no dadurch auch der gute Ruf des ungarischen a^ 3, k ^schädigt werde; es darf aber auch nicht U icyeyen, dass wegen einzelner Agitatoren, die beim ^lnlrltte der Gefahr in der Regel sich zurückziehen, "'e ^rdnulig nur um den Preis des Blutes dcr I:re-UMen hergestellt werden könne. Ich erwarte daher, ^ das Muuiciftium sofort alle Verfügungen zu dem < ?"ö Verlin wird dem „Hann. Courier" betn^ ' "^ußer dem Kaiser und der Kaiserin ki« Q..^""o der Manöver beim 11. Corps noch 'r «o,nge von Sachsen. Spanien und Ser. en ,m Schlosse zu Homburg Wohnung nehmen. ",«,, ^p^nzlich,,, H^schaflel, sowie Prinz undPriu-s, /r ^!.^ '!' ""den in ciuer P.ivalvilla. die übrigen vriliyaslen ,n Privathäusern absteigen. Der Großher-^",°" Hessen beabsichtigt, jedesmal abends nach Darmstadt zurückzukehren." . Die gegenwärtige außerordentliche Session des "eulschen Reichstages dürfte,.Berliner Blättern zufolge, schon morgen geschlossen werden. Wenigstens geht die Stimmung der großen Mehrheit der Reichs- agsmitglieder dahin, die Erledigung der Geschäfte lyunlichst zu beschleunigen. Der dcutsch.spanische Handelsvertrag dürfte in einer einzigen Sitzung erledigt werden. Die Abgeordneten Rickert'und G'nossen brach« "'beim Reichstage eine Interpellation wegen einer vurch die preußischen Behörden herbeigeführten Hin« «UMlebuiig eines Wahltermines ein. Außerdem ist in "vgeordnelenkreisen von einer Interpellation inbetreff "rr auswärtigen Polillt die Rede. Ob sie wirklich in ," gegenwärtigen kurzen Nolhsession gestellt wird, ist ''°cy zweifelhaft und dürste von dem Ergebnisse einer ^traulichen Vorbesprechung mit den Vertretern der "eglerung abhängen. ink- Frankreichs militärische Erfolge in Hinter. «men haben rasch ihre diplomatischen Früchte ge> U'^' Der abgeschlossene Präliminar FriedenLvertraq vU bln„en Monatsfrist in Pans eintreffen. Alles ist eooch danut noch nicht errcicht. „Wcun die Franzosen Nch nur nnt dem militärisch?,, Besitze von Huc begnü- ^,^"""^ "" militärischer Berichterstatter der ^n^?^'Ä^" " '" dürste der gegen die Hauptstadt von Annam geplante Schlag als gelungen zu.^achten se,n. nnmer vorausgesetzt, dass fran-Mjcherseits von zedem weiteren Vordringen außerhalb der Schussweite ihrer Schiffsgeschütze Abstand genom« nen wird. Weseütllch anders liegen jedoch die Dinge vl«<> l"' ""?^ 'a als der eigeMche Krirgsschau-N aelteu muss, wo sich die Hauptmacht der Fran-«"en deftndet und wo auch der weitaus gefährl.cheie «egner zu bekämpfen ist. Irgend ein militärischer Zu-'"mmenhaug zwischen den Operationen von Huc und U Mugen im D.lta des Nolhen Flusses besteht nicht. Notli^?^' dass Huc vou dem Kriegstheater am d? ^"^ "ber 400 Kilometer entfernt liegt und duw?^ s ^'^" °uch nicht die geringste Verbin-! und^m i ^^^^"''" "ur zugeben, dass zwischen Huc h'„/"'kin höchstens eine Art moralischer Zusammentu? k?^5" ist. So lange nicht der ganze obere unter l K" Flusses bis zur chinesischen Grenze Schwär ?'V'l^'. Wafftnwirkung ^ht. wird die Cbi^ °.s l5 Ua.e „nmer wieder Verstärkungen aus des mÄ ? "ud die Hauptverkehrsader des Lan-könncn« " ber Rolhe Fluss ist, unterbinden^ Tagesnemgkeiten. — (K. k. Armee) Das „Verordnungsblatt für das l. k. Heer" meldet: Se. Majestät der Kaiser ge. ruhten allergnädigsl die Uebernahme des Obersten Gustav Scharin ger, Commandanten des Infanterieregiments Ludwig IV., Großhcrzog von Hessen Nr. 14. nach dem Ergebnisse der Sufterarbitrieruug als invalid in den wohlverdienten Ruhestand anzuordnen, demselben bei diesem Anlasse den General'Majors-Charakter ad bo-nor68 sowie weiter in Anerkennung seiner vorzüglichen, vor dem Feinde bewährten Dienstleistung den Orden der eisernen Krone dritter Classe, beides mit Nachsicht der Taxen, zu verleihen; — weiter: den Ödesten Karl Kostersitz, deS vorgenannten Infanterieregiments, zum Commandanten desselben zu ernennen; — ferner: die Uebernahme des Obersten Josef Hann von Hannen-heim, Commandanten des Husarenregiments Alexander Herzog uon Württemberg Nr. 11, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als invalid in den wohlverdienten Ruhestand anzuordnen, demselben bei diesem Anlasse in Anerkennung seiner im Kriege wie im Frieden gelei» steten vorzüglichen Dienste deu General-Majors-Charal-ter u,6 Ii0il0l'68 mit Nachsicht der Taxe zu verleihen und an dessen Stelle den überzählig mit Wartegebür beurlaubten, bei der neuerlichen Superarbitrierung als diensttauglich anerkannten Obersten Franz Grafen WalliS, Freiherrn auf Carighmain. des Husaren« regiments von Fratricsevisc Nr. 12 bei gleichzeitiger Neactivierung desselben zum Commandanten des Husa» renregiments Alexander Herzog von Württemberg Nr. 11 zu ernennen. — (Pe rs o n al u achri chte n.) Se. Excellenz der Herr kön, ungarische Ministerpräsident von Tisza ist auS Budapest in Wien eingetroffen. — Ihre Durch» laucht die Frau Fürstin Vertha Lobkowih. Schwester Sr. Eminenz deS hochw. Herrn Cardinals Fürsten zu Schwarzenberg und Mutter Sr. Durchlaucht des Herrn Oberstlandmarschalls von Böhmen Fürsten Lobkowitz. ist seit ewigen Tagen in ihrer Villa zu Salzburg schwer erkrankt. Fürst Georg Lobkowitz weilt sammt Familie am Bette der Erkrankten. — (Orientalische Akademie.) Die „W..Z," enthält eine Concursausschreibung für die im nächsten Schuljahre aufzunehmenden Zöglinge an der orientalischen Akademie. Die Aufnahme ist eine beschränkte, da höchstens fünf Zahlzöglinge aufgenommen werden. Die Vorbedingungen der Aufnahme sind: Die österreichische oder ungarische Staatsbürgerschaft; das an einem österreichischen oder ungarischen Gymnasium erlangte Zeug' nis der Reife; die vollkommene Kenntnis der deutschen und französischen Sprache sowie die mindestens cursorische Kenntnis einer der Landessprachen der österreichisch' ungarischen Monarchie. Die Aufnahmsprüfung wird Anfangs Oktober im Gebäude der orientalischen Akademie abgehalten werden. Die Aufnahmsgesuche sind an das Ministerium des Aeußern zu richten. — (Sieg eines österreichischen Bootes.) Ans Bujukdere wird berichtet: Gestern siegte bei der internationalen Ruder-Regatta im Bosporus das Boot des österreichischen Kriegsschiffes „Taurus". — (Ve terin är c o n gresp.) Der unter dem Protectorate Sr. Majestät des Königs der Belgier einberufene internationale Veterinärcongress wird am lOten September in Brüssel zusammentreten ; es werden sämmtliche Staaten Europas vertreten sein und stehen auf der Tagesordnung hochwichtige Angelegenheiten, darunter solche veterinärle heran; kurz vor der Brücke erst bemerkten der Maschinist uno der Heizer die furchtbare Gefahr. Da war es auch schon zu spät. deu Zua vor der Brücke zum Stillstande zu bringen. Die beiden Mä», ner fassten einen heroischen Entschluss. oder vielmehr, sie waren zu demselben gezwungen. Sie gaben der Ma» schine vollen Dampf und mit rasender Schnelligkeit rasselten sie über die brennende Brücke, deren Flammen an den Waggons leckten. Es waren entsetzliche Momente, aber glücklich gelangten sie hinüber. Kurz darauf stürzte die brenneude Brücke in den Abgrund. Locales. — (Aus Tschernembl) schreibt man u„s. dass über Anregung des dortige» Bürgermeisters Herrn Franz Ousters!? und unter Betheiligung der k. k. Beamten, der Bürgerschaft, der Lehrer, der Litalnica und der ^euer< wehr. owie vieler Einzelner sich das^st em Co.mte gebildet hat. nm das freudige Ereignis im durchlauchtigsten Kronprinzenhause zu feiern. ^' Program des F.s. tages ist folgendes: Nach ^m Hocham e Vorstellung der Glückwunsch-Deputationen beim Herrn t.k. VeMshaupt-mann V lksfest am Stadthilgel m.t Absingen der Volks. vmn ferner wirb eine allgemeine Bestaggnng und Beleuchtung der Stadt veranstaltet, sowie auch ein Zapfen« streich stattfindet. — (Gemeindewahl.) Bei der am 19. v. M. in der Ortsgemeindc Winklern. Bezirk Krainburg. vorgenommenen neuen Gemeindevorstandswahl sind die Grundbesitzer Johann Molj au3 Winklern zum Gemeinde- Laibachcr Zeitung Nr. 201 ,736 3. September 1883. Vorsteher, Josef Oimnovc aus Hülben zum ersten und Johann Osel aus Winllern zum zweiten Gemeinderathe gewählt worden — (An Naturfreunde und Touristen.) Das Vormelkbuch der Iavurnik-Vesuchrr wird soeben neu aufgelegt, und dc>. es von Interesse sein dürfte, dass alle Touristen seit der ersten Einzeichnung in dasselbe aufgenommen erscheinen und der Unterschrift auch die Photographie des jeweiligen Besuchers beigegeben werde, wie es bei einigen schon geschehen ist. so ergeht an die Tonristen des Iaoornik, welche ihn bereits bestiegen und in das Gedentbuch ihren Namen eingetragen haben, das freundliche Ansuchen, sie mögen die Gewogenheit haben, dem Gefertigten ihre Photographie mit der Unterschrift, womöglich im kleinen Format, bis 1,0. oder längstens 20. d. M. franco einzusenden, damit dieselben in das neu angelegte Buch zur dazugehörigen Namenszeichnung eingeklebt werden. — F, Globoknik, Professor in Laibach. — (Die Mangarthiltte), die gegenüber der rothen Wand auf einem Felsvorsprung am 2075 Meter hohen Mangart postiert ist und welche im Oktober des Jahres 1882 durch einen Orkan zerstört wurde, hat seit dem Monate Juni l. I, einige Restaurierungen er» fahren. Die Hütte ist ans Stein massiv gebaut, enthält ein Zimmer sammt Mobiliar und bietet genügenden Raum für 10 Personen. Von der Hütte aus hat man einen ganz hübschen Ausblick auf die Wände des Mangart und die gegen Westen liegenden Veduten. Nun musste eine Giebelmauer gegen Südosten ganz neu aufgeführt und das übrige Mauerwerk an der Krone ergänzt wer» den. Um die Wiederholung der Schäden, welche Wind und ruchlose Hände fchon vielmals in Scene fetzten, hintanzuhalten, wurde dem Schutzhaus in seinen oberen Theilen durch besseren Verschluss und thunliche Verstärkung der Dachconstntttion erhöhte Widerstandsfähigkeit gegeben. So wurde auch die an der Bergseite auf den Dachboden führende Treppe. sowie der Eingang selbst aufgelassen und vermauert. Die Stiege wird nun» mehr im Innern der Hütte angebracht. Die Pogrette (Lagerstelle) wird zur Hälfte im Dachboden angebracht werden, um Raum zu ersparen. Es können dann vier Personen unten und 6 bis 8 Personen ans dem Dach» boden ihr Lager finden. An Stelle der vier bisherigen, mit schwachen Eisengittern versehenen Fenster werden nunmehr zwei größere Doppelfenster mit starken Eisen» gitterstäben adaptiert. Die Fensterbalten und Thüren werden mit Eisenblech beschlagen und mit Vorleg» schlossern sperrbar gemacht werden. Auch das Dach wird massiver construiert werden und weit herab in die Mauern mit Bandeisen verankert sein. Die Bedachung wird aus Lärchenbrettern hergestellt. — Der Wettersturm am 17. Juli traf daS Haus in recht ungünstiger Weise. Das Mauerwerk war am 15. Juli vollendet und sollte die Aufrichtung des Daches schon platzzreifen. Das in dem verflossenen Herbste errichtete Nothdach wurde vom Winde wie ein Kartenpapier davon getragen; die über 60 Kilogramm schwere Vorthüre folgte wie ein Feder« flaum und blieb in einer Mulde unversehrt liegen. — Auch der Steig zum Schutzhause wurde erheblich reno< viert, Der Gau Tarvis der Section Villach des deutschen und österreichischen Alpenvereines ist mit der Durchführung der geschilderten Baulichkeiten betraut und wird selbe jedenfalls zur Zufriedenheit aller Mangart'Touristen effectuieren. — (Prähistorische Funde.) Aus Vermo bei Mitterburg wird geschrieben: „Professor Dr, Karl Moser aus Trieft ist hier angekommen, um Ausgrabungen vorzunehmen. Seine Bemühungen waren nicht ohne Erfolg, Er fand eine Urne, Nronzefibel, Bronzering, Glas- und Beinperlen, eine zweite Urne mit schönen Verzierungen, ein 2 äm. hohes Bronze« gefäß mit parallelen Lochreihen, und dann zwei ganze Urnen, ein Nronzestück mit zierlichen Graveuren. Zum Schlüsse wurde eine große Steinplatte gehoben, worunter sich drei Urnen befinden, welche noch der Aushebung harren. Herr Pfarrer Math. Snplina hat den Triester Forscher sehr gastfreundlich aufgenommen und unterstützt denselben bei seinen Nachgrabungen." Neueste Post. Wien, 1. September. Se. Majestät derKaiser sind heute abends um 6 Uhr 45 Min. aus Linz in Penzing eingetroffen und haben Sich direct nach Schönbrunn begeben.^_______ Or iginal»< Wien. 2. September. (Wiener Zeitung.) Hof-Ansage: Am Mittwoch, den 5. September, wi,d UM 1 Uhr nachmittags die feierliche Taufe des neuge< horenen durchlauchtigsten Kindes Ihrer kaiserlichen und königlich?!! Hoheit der durchlauchtigsten Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie zu Laxenburg stattfinden und unmittelbar darauf zur Abstatlung der Glück« wünsche bei Allerhöchstihren k. und k. Majestäten und Seiner t. und k. Hoheit dlM durchlauchtigsten Kron< Prinzen Erzherzoge Nndolph Cercle gehalten werden. Die zur Zeit in Wien anwesenden Palast« und appar« tementmätzia/n Damen, k. k. geheimen Näihe, Käm« merer und Truchscssen, sowie die übrigen Geladenen, versammeln sich au diesem Tage vor 1 Uhr nachmittags unmittelbar im Taufsaale. Die Herren erscheinen in Gala, mit dem Vande eines österreichischen oder belgischen OldcnZ-G>oßkreuz?L, jene vom Militär mit der Aeldbinde. Die Damen erscheinen in montan« ter Toilette mit Hüten. Air Fahrt nach Laxen« bürg werden am Südbahichofe Hof-Separatzüge be-rkitstrhen, deren Abfahrt präcise um halb 12 Uhr und um '/z12 Uhr vormittags erfolgt. Bei der Ankunft in Laxenburg werden Equipagen bereit fein, um die Herren und Damen zum Taüffaale zu führen. Die Niickfahrt von Laxenburg, nach dem Südbahnhofe in Wien, findet iu gleicher Art um halb 3 Uhr nachmittags statt. Am 3. September und an den beiden folgenden Tagen (von 10 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends) werden in der Trabantenstube der k. t. Hofburq in Wieu die Bulletins über das Befinden Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie und des durchlauch» tigsten Kindes zur Einsicht für die sich Anfragenden bereit liegen. ^______^_ Original.Telegramm der „Laib. Zeitung." Wien, 2. September. Heute nachmittags 3 Uhr brach iu den großen Holzdrputs an der Rossauerlä'nde ein großes Schadenfeuer aus. Die unerträgliche Hitze und der Sturmwind erschwerten die Löscharbeiten.! Mehrere Häuser wurden von den Flammen ergriffe»,! alle freiwilligen Feuerwehren der Vororte waren zur Mitwirkung herbeigerufen. Da« riesige Flammenmeer verbreitete im weiteu Umkreise eine versengende Hitze. 200 Geuiesoldateu demolierten die meist gcfähidelen Objecte, um 10 Uhr nachts war wohl der Brand localisürt, doch Feuerschein noch immer weithin sichtbar. Der Schaden beträgt mehrere Millionen. Linz, 1. September. Se. Majestät der Kaiser ist heute um 7^ Uhr früh hier angelaugt. Vor orm Bahnhöfe harrte eine zahlreiche Menschenmenge der Ankunft des Monarchen; auf dem Bahnhofe halten sich FZM. Freiherr von Bauer, FML. Freiherr von Dumoulin, Statthalter Freiherr von Weber, Landes« hauptmann Dr. Eigner, Bischof Nudigier, der Vice-bürgermeister Dr. Vielguth mit den Gemeinderäthen und die Prälaten von Kremsmünster und Wilhenng zum Empfange Sr. Majestät eingefunden. Nach ehrfurchtsvoller Begrüßung Sr. Majestät des Kaisers durch die anwesenden Spitzen der Behörden hielt Dr. Vielguth eiue kurze Ansprache, auf welche Se. Majestät erwiderte: „Ich danke Ihnen sehr für den Ausdruck der Anhänglichkeit, Hingebung und treuen Liebe der Bevölkerung Ihrer Stadt und freue Mich, für kurze Zeit heute gerade am Eröffnungstage Ihres schönen Festes lheilnehmen zu können und die Ausstellung zu besuchen." Nachdem Se. Majestät der Kaiser noch mehrere Anwesende durch huldvolle Ansprachen ausgezeichnet, verließ Allerhöchstderselbe den Bahnhof und ritt unter stürmischen Hoch«Nufen auf den Manöverftlah. Nach Beendigung des Manövers fuhr Se. Majestät durch die festlich gefchmückte Stadt unter dem Jubel der Bevölkerung zum Volksfestftlatze, woselbst di? Spitzen der Behörden versammelt waren und der Monarch stürmisch acclamurt wurde. Comile-Obmann Wimhölzl richtete au Se. Majestäi eine kurze Ansprache, welch? Allerhöchstderselbe huldvollst erwiderte. Auch an viele der anwesenden Würdenträger richtete Se. Majestät huldvolle Worte. Bei dcm Nundgange durch die Ausstellung begleitete den Monarchen der enthusiastische Jubel der dichtgedrängte» Volksmenge. Den meisten Ausstellern gegenüber geruhte Se. Majestät Allerhöchster Anerkennung Ausdruck zu geben uud beim Ein. tritle m die Gewerbchalle eiu von Fräulein Zach überreichtes Prachlvolles Bouquet anzunehmen. Sodann fuhr Se. Majestät über Einladung des Bischofs Nu-dlgier znm Dombaue und besichtigte denselben. Um 3 Uhr trat Se. Majestät die Rückreise nach Wien an. ^. ,^'."ö' 1 September. Nach beendiakm Voltes. fand um '11 Uhr vor- "'"^3 d,e felerliche Elöffnung des Volksfestes und der Landes.Gewerbe-AussteUung statt. Obmann Wim-Y0 zl hielt o,e Eröffliungsrcdc und dankte dem Statthalter und der Negierung für die dem Feste zutheil gewordeue Unterstützung. - Der Statthalter betoute m feiner Erwiderung, dass die Interessen der Regie-rung und Owö'sterreichs zusammentreffen und dasz das Fest durch den Besuch Sr. Majestät des Kaisers emen besonderen Glanz erhalte. Schließlich dankte der Statthalter allen Theiluehmeru und erklärte das Volksfest 1883 für eröffnet. Bei dem hierauf e, folgten Rund. gange des Statthalters durch die Ausstellung wurde derfelbe vom Obmanne des Vewerbevereins, Ober- miiller, mit einer Ansprache begrüßt, in welcher allch dieser den Dank ausdrückte. Wien, 2. September. Nach einer Meldung der „Pol. Eorr." aus Madrid vom Heutigen trifft Seü'k Majestät König Alfonso von Spanien am 9.0. zu etwa achttägigem Aufenthalte in Wien ein u>^ wird in der k. k. Hofburg fein Absteigquartier nehme»» Gastein. 1. September, nachmittags. Fürst B^ ma'ck ist mit Familie im besten Wohlsein soeben zun> Curgevrauche hier augekommen. Agram, 1. September. Ministerialrath Davld. der noch gestern mehreren Besuchern sagte, dass e/ erst nach einigen Togen abreise» werde, ist bereits «M dem gestrigen Abendzuge sammt Familie nach Bu^-Pest abgereist. Straßburg, 2. September. Der Statthalter Feldmarschall Freiherr von Manteuffel ist gcstel» nach Gasteiu zur Badecur abgereist. Handel und Volkswirtschaftliches. Laibach, 1. September. Nus dem heutigen Marlte sind erschi^ nen: 17 Wagen mit Getreide, 8 Wagen mit Heu und Stroy und 19 Wagen mit holz. D u r ch s ch n i t t s - P r e i s c. fl.jlr, fi^ l»,I 'fl.,k. I>H Weizen pr. Hektolit, 812 9^20 Butter pr. Kilo . — 85 ^>" Korn , 5 4 567Eier ftr. Stück . . —!2j """ Gerste (neu) „ 4 6 4 83! Milch pr. Liter . —> 8 ^ "" Hafer „ 2,76 3 17 Rindfleisch pr.Kilo —60^^ halbfrucht ,-------6 ^Kalbfleisch . — 58^-" Heiden „ 4 55 b 73 Schweinefleisch „ — go - ^ Hirse . 5 20 5 33 Schöpsenfleisch __32^^ Kukuruz „ 5 60 h 62 hähndel pr. Stuck — 3b " Erdäpfel 100 Kilo 2 90-------Tauben „ _. 17 ^ ^ Linsen pr, Hektolit. 8----------heu 100 Kilo . . 1 96 ^ " Erbsen . 8----------- Stroh . . . 169 " Fisolen „ 10------- holz, harles, pr. Rindsschmalz Kilo - 96------- Klafter 6 50 - Schweineschmalz „—88 — —welches, „ 4 20^-" Speck, frisch „ - 72-------Wein, roth,, 10Wlt.-------24 ^ — geräuchert,. — 78 — - melier „ ------20 ^ Meteorologische Beobachtungen iu Laibach. 711. Mg. 732.79 >I6.3 windstill Nebel ! agl) 1. 2 „ N. 733.81 ^23.3 SSW. schw. heiter «f'.en ___9 „ Ab, 735,.72 ^18.8 ^2W, schwach heiter ^^> '7 Ü. Mg. 729.72! -5.15,2 windstill Nebel ^ „gö 2. 2 ., N. 728.24 ^24.9 SW. mäßig zieml. bcw. «>"> 9 „ Ab. l 727.84 ' ^-20.2 TW. schwach bewöllt ! " Den 1. morgens Nebel, nach 7 Uhr Regen bis nach 9 l^ anhaltend, dann Aufheiterung, abends Wetterleuchten in S^' nachts Regen, Den 2. morgens Ncbcl, dann Bewölkung, »a^ mittags meist trübe, abends Wetterleuchten iu Süd und ^' nachts heftiger Nordwcst. dann geringer Regen. Das Tagesnul^ der Wärme an bcidcu Tagen > 19.6° uud -<- 20,1°, bez" huugswcise um 2,5« und 3.3° über dcm Normale. Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics. ^. Depot der k. k. Generalstabs-Karten- Maßstab 1: 75,000. Preis per Blatt 50 kr., in Taschens"»'" auf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. u. MlMMyr K Fell. Kambergs OuManlllullg in Aaiba ^ dafür von ganzem Herzen unseren innigsten ^ auszusprechcn. Unterloitsch am I.September 1833. Die trauernden Angehörige". !537 Course an der Wiener sörse vom 1. September 1883 «M« d —'— ^mährische ''''-. »850 99 — b'/° niet«°fteril««l««,' ' ' »" 2° "b 2s. Veld War« 5°/„ Teme«var»V»n»ter . . . »» — »l, b0 5°/„ un«arische......99— 9» 75 Andere öffentl. Nnlehen. Donau dlo. in 5a « , '»V, V» v5'Lü »5-50 bio. in 5N . „ 4) 10? 0« sterdina!.b>"'Hlorddahll iu Silb. 104 75 ic>s< 2> Fran ,!oscf-Vahn.....iaz—I03llv ^^l'llchc «arl ' vudwig » Nahn Em, ?"«> »/,«/n . , 98 »0 »8 70 OeNerr, Vtllidwefthahn . . . . il>2 2l1 1L2 50 kicl'cnbürg«......S»3u! 82-70 war« Vtaatsbahn I. «mission . . . 183 — »83 6? Kübbahu k 8«/»......18? >5n l«8 — » >k»°/°......«i»?c lz°— Nng.««»liz.«ayn . . . . 84.70 ,5.. Diverse Lose (per SlÄss), «rebltlose 100 fi...... .----------„ Llarv'^osc 40 fi....... z-s 5« zg z^ 4°/, Donan«Damvfsch. IN« ff. , 108 — II«-- vllibachcr Pramien.«nleheu 2» fi. »>,»<) z>4 — Oiener i!ose 40 fi...... z«, — 4^^ PaM'Lose 40 fi...... „7s, zy 25 «othen »reu,, SN. Ges. v. 10 ft. 12 15. iz 4c, «ubols SalM'Lose 40 ft...... Ubncr.'Unft,,Oeft.200fl. S.40°/5 «ub l>0 «cs s>o Lrdt.'Nnft. f. Hand u. O. i«a ft. 2»3l<: !i,3 40 Erbt.'«nst., Allst. Un^. «a» fi. , „»-lib!«»» ?s> De^ofitenl'., AÜn, !i^c» ff. . . . ^nz —. za, bii ElicomVt^Ml., Niebitijft. Zoo«, »<<;(! -juSb — t>ypolde^i,b., öst. 200 ft. 25"/« «. no —! «« — Länberdanl öft. 2l»Fium«l,Ä>,h!l2aust.Vilb. 1«? bll i«b — «nsfig.'Iepl.Eilenb,200N. «Vl,-------—-— Vöhm. Norbbahn 15N ft. ... igi »5 1»l ?b wessbahn 20a fi. ...----------------- Vuschtiehrabtl Eisb, 500 ft. LVt. egü — »93 — , (Ut. N) 20a fi. , 19» — !»» — Donau « Dampsschifflihrt» «es. Oefterr, 500 ft. «'N.....581 — «83 — Dr«u»Gis(«at,.Db,.Z,)2noN.S 1»3 — i6'i <»a T>ul»«l,den!,ach?r<«ahn 200 fl. «Ki. . . 224 2b 22^-?s. „ i,'in,.Vubweil« 20» ft. . . , ^—!------- .Slzb,.Tirol,III.Noldb. 100a ss. «M. 2«5l> 2«5b Franl.Irses>«c,bn 200 fl. Silb 19? ?5> IU» 2^. Nünflilchen.ÄarcserHil.liOosl.ö, 2ls> — 2!« — Galz.lkarI»Uubwlg7 — «raz.Köfincher «.°». 20l)fi. ö.W. »S» — iSb bo Kal,lenb«n°«isenli. «00 fl. . . — — — -Kasch.,u«Qbecb, Eiscnb.2oa!l. V, 1^4 -- 144 co i»emb«n»» ?b 217 2b Prass.Durer «Hiscnb. »50 N. Silb,--------------- «uboK ' lUahn !in<» fl. sillier . 1«? — i«7 iü; Siedcnbilr^r Eljcilb. 200 ft. ö. i«8 ?b,i»< 25 Gtaa»»e'!'"!>„!n, ^i'» ,z^ 75,»23 2k «-85 Nng. NorbostbHM 200 N. Silber 15? — 15? b» Ung.Weftb.(«aab.«ra,)2<»0!l.G. 1«4 ?l» 1« 2«, Indnftrie.Actien (per Stült). Vssydl und ltinbbera. 2!stll< und SlahlIiib. in W,cn 200 ft. , 84- 86 — Eisenbahnw.-ileihg, 1.200ft. 4»°/« lo» — 102 — „Elbeniilbl", Papiers, u. A..Ä. «b s><> ««-— HilontanÄelellj. östcrr..alpin»! . <>b — Sb 60 Pr^gcr «iienI>ld.»Oes. 200 sl 196— >b?-— Oalgv'Tar,. «tiscuraff. 1UU ss. , 124 75 12Ü-25 Waffens..«»., Oist. in W. 100 ft, - - — — Irilaill-r »ohl,nw.»«es. in