ß.atvacher' SettnIM Freptag den 7. Februar 1823. L' a i b a ch. "^ie Sparcasse-Dircction bringt in der Beylage nach dem 12. §. ihrer Statuten den Nechnungsschluß dxs Iatz^ rcs l6H« allen Theilnehmern mit dem Ersuchen zur Kenntniß, die CinlagZdücheln der Interessenten (Erleger) mit den einzelnenVetra'gen de«Capitalien undIntereft sen vergleichen zu wollen. Schifffahrt in Triest. Angekommene Schiffe zu Triest feit i. bis 7. Jänner 1L23. Der neapolit. Pielego. v. Molla di Bari, mit Öhl, Vochshärnern u. Feigen. Der östeir. Trabakel, v. Cur-lola, mit Branntwein, Wein, Feigen, Unschlitt u. Ke«> iN29Tagen, mit Baumwolle, Seide, Hauten, Noslnen, Färbeholz, Seife, Mandeln, Feigen, altem Kupfer u. Caviar. Die amerik. Nave, Circassian, Cap. William Robinson, v. Neu-York, in 45 Tagen, mit Kaffeh, Zucker, Baumwolle, Färbeholz u. Harz. Die türk. Pollacca, Seriff, Cap. Neis Hussein Aga, v. Scuttari, in 22 Tagen, mitWolle, Seide, Wachs u. Kamehlhaar. Die österr. Brigantine, Aristhodemuö, Cap. Ant. Grass,, v.Smyrna, in 2Z Tagen, mit Weinbeeren, Baumwolle, Wachs, Leinwand, Galläpfeln u. Gummi. Die schwed. Brigantine, die <3inigt«it, Capt. Friedrich Urbye, von Drontheim, in 126 Tagen, mit Stockfisch. Die schweb. Brigantine, Vndrocgtigheit, Capt. Ioh.Hunn, v. Bergen, in'98 Tagen, mit Stockfisch. Die öltcrr. Brigantine» der Artige, Cap. I. A,u. Nadosich, von Genua, in 66 Tage«, mit Gewürz. China, Öhl, Häuten, Cacao, Dtoüftsch, Rosinen. Manna, Seide, Limonen, Wein« beeren, Leinsamen, Baumwolle, Mandeln, Wein, Roßhaar, Zinn, Vecinzucker u. Fischschmalz. Die holländische Urca, die drey Brüder, Cap. ElaaS Icnsen Claassen, v. Porto. ,n 58 Tagen, mit Cacao. Zucker. Wein und GUN,',!. D>e öslerr. Brigantine, Cap. Ant. Voiti. von Tenedo«. ,n 26 Tagen, mit z^noppern, Wolle u. Wein. d««en. D'e osterr. Brigantine, Sadatino, Cap. Geerg Bellavita, v. Smyina, in 55 Tagen, mit Galläpfeln, Baumwolle, Rosinen, Weinbeeren, Feigen, Knoppern» Wachs u. Kamchlhaas. Die osterr. Brigantine, Pilade, V. Florio.v. Alerandlicn. in 34 Tagen, mit Naffeh, Baumwolle, Gummi, Datteln, Bohnen, Leinwand n. Leinsamen. Die österr. Brigantine, Saturnu« ,,Cap. Nie. Miovich, v. Alcxa.dricn, in 26 Tagen, mit Lein» samen, Datteln, Baumwolle, Gummi, Kaffeh u. Seif«. Die österr. Vri.qantinc, die drey Brüder, Cap. Mich. Zizovich, v. Smyrna, in 3c> Tagen, mit Baumwolle» Galläpfeln > Häuten, Seife, Weinbeeren u. Rosinen. Der österr. Trabakel, Molz, Cap. Iac. Givich, ». Samos, in 2a Tagen, mit Vochshörnern, Mandeln, Wcin u. Honig. Die engl. Vrigantine, Ninos. Cap. William Fovler, v, Fernambuk, in 83 Tagen, mil Zu« ckcr, Baumwolle und Häuten. Die schwed. Nave, die Vereinigung, Cap. Ich. Homerberg, v. Lissabon, in ä» Tagen, mit Zucker, Caeao, Gummi, Färbeholz, Baum» wolle u. Kaffeh. Der osterr. Pielego, v. Fiume, mit Ta» bak, Lorberbeercn u. Blättern. Der österr. Tartanone, von Venedig, mit Leinwand, Zucker, Käse. Datteln u. seidenen Stoffen. D«r östcrr. Pielego, v. Venedig, mit Öhl. Der österr. Piclego, v. Venedig, mit Tabak» Reis u. Fisolen. Die östcrr. Vrazzera , v. Parenzo, mit Sardellen, Öhl u. Branntwein. Der öfterr- Pielego, v. Rimini, mit rohem u. rassinirtem Schwefel. Der österr. Pielego, v. P> Vuso, mit Wein. Der österr. Pielego, v> Cherfo, mit Feigen. Die östcrr. Brcizzera, v. P-Buso. mit Wein. Die österr. Vrazzera, v. Zara, mit Nosogli« u. Öhl. Die österr. Brazzera, v- Nagusa, mit ü!)l. Der österr. Tartanone, v. Venedig, mit Nei«, Wein ^ Papier u, Vitriol. D>e östcrr. Vrazzera, v. Capod' Istria, mit Aloun u. Vitriol.Dic schwedische Brigantine, Orwan', Cap. Carl. M. Grunberg , v. Stockholm, in „6 Tagen, mit H«dern u. Pech. Der öfter. Pielego, v. Venedig mit Öhl. Der östcrr. Tartanone v. Venedig mit Neis. Der österr. Pielego, v. Cittanuova mit Vitriol. Die östell. Vrazzera, v. Navenna, mit Wein. D't östell. Vrazzer«, v. M«cnl«c», mit Öhl «. Wein. 5o ^^^" Wi«n, den ,8. Jänner. Folgendes ist die Übersetzung der von dem königl. preußischen Munster der auswärtigen Angelegenheiten, Glofen von Vernstorff, an Den königlich preußischen GeschafcZträgcr zu Madrid au« Verona erlassenen De» peschc, wovon das Original im Moniteur vom iL, d. M. abgedruckt isf: Verona den 22. November «8««. Mes französischen Throns bereitet haben, mit oki» bendem Ruhm gekrönte Nation, hat zu alte und wohl» begründete Ansprüche auf die Theilnahme und Achtung Von ganz Europa, als daß die Monarchen die Drang,-fale, die auf ihr lasten, und die, von welchen sie noch bedlobt wird, m>t Gleichgültigkeit ansehen könnten. Durch das beklaaenswertheste Ereigniß sind die^alten Grundpfeiler der spanilchen Monarch!« umgestürzt, der Charakter der Nation in ein nachtheiliges Licht gesetzt, der öffentliche Wohlstand in seinen Hauptquellen ange» griffen und vergiftet worden. Eine aus Militäraufruyr hervorgegangene Ntv"lu» Non hat plötzlich alle Bande der Pflicht zerrissen, allege« setzliche Ordnung umgestoßen, und die Elemente des ^taatzgebäudes aufgelöst, das durch seineu Einsturz d«s ganze Land mit Trümmern bedeckte. Man glaubte, dieses Gebäude dadurch ersetzen zn können, daß man einem, bereit» aller Macht und aller Nillensfreyhtit beraubten Monarchen die Wied«r»infüh. «ung der Constitution der Corte« vom Jahre ,812 ad> drängte, welche alle Elemente und alle Gewalten »er. «irrend, von dem alleinigen Grundsatz einer permonen» ten und legalen Opposition gegen die Regierung «usge» hend, nothwendiger Weise jene schützend« Central-Oc? walt zerstören mußte, welche das Wesen des monarchü schen Systemes ausmacht. Die Früchte eines so verderblichen Irrthum« sind früh genug zur Reife gediehen. Die Revolution, das heißt, die zügellose Wuth aller Leidenschaften gegen die alte Ordnung der Dinge, weit entfernt, ausgehalten oder gedämpft werden zu können, hat sich eben so rasch als furchtbar entwickelt. Die Re» gierung, ohnmächtig und gelähmt, halte durchaus kein Mittel mehr, weder das Gute zu thun, noch das Böse zu verhindern oder aufzuhalten. Alle Gewalten sind in einer einzigen Versammlung vereinigt, angehäuft und vermengt; diese Versammlung hat nichts als das Schau» spiel eines Kampfes von Meinungen und Ansichten, von widersprechenden Bestrebungen und Leidenschaften da»^ gebothen, wobey dieallerungereimtesten Vorschläge und Beschlüsse sich unaufhörlich durchkreutzten, wechselseitig aufrieben oder neutralisirtcn. Der überwiegende Einfluß einer aufZerstörung ausgehenden Philosophie konntc di« allgemeine Verirrung nur vermehren, bis dem natürli» chen Hang der Dinge gemäß, alleVegriffe einer gesurft den Politik für eitle Theorien aufgegeben, und alle Ge» fühle der Gerechtigkeit und Mäßigung den Hirngespinn. sien einer falschen Freyheit aufgeopfert wurden. Von nun an wurde eine Verfassung, die man unter dem Vorwan» dc, Bürgschaften gegen den Mißbrauch der Macht dae» zubiethcn «ingeführt hatte, nur das Werkzeug der Un» gerechtigkeit und Gewalt, und dasMittel, diesem tyraw nischen System den Schein der Gesetzlichkeit ;u verleihen. Man scheute fich nicht mehr, die ältesten und he!» ligsten Rechte,schonungslos abzuschaffen, da« rechtmH» ßigst« Eigenthum anzutasten, und die Kirche ihrer Wür» de, ihrer Vorrechte und ihrer Besitzung«» zu berauben-Vielleicht würde die despotische Gewalt, die von emer Faction zum Unglücke des Lande« ausgeübt wird, in den Händen dieser Faction früher zertrümmert worden seyn, wenn nicht die trügerischen Declamationen von der Ned» nerbühne, daz wilde Geschrey der Clubbisten, und die Zügellosigkeit der Presse, die Meinung und die Stimme des gesunden und vernünftigen Theiles de« spanischen Nation, der, wie Europa bekannt ist, öie überwiegende Mehrzahl derselben bildet, niedergchalten und erstickt hätten. Doch da« Maß de« Ungerechtigkeit ist voll geworden und die Geduld der treuer Spanier scheint en>» lich ihr Ziel gesunde» zu haben. Schon zeigt slch Unzu» fnedenhlit «uf allen Puncten des Königreiches, und ganze Provinzen slnd von demFeuer desVürgerkriegtS ergriffen. (Der yeschluß folgt.) 5; Spanien. Der Mc> niteur vom 19. v. M. liefert das (in der ^ Eitzung.der Corte« vom 9. verlesene) Ci rcularschr e i° ^ b e n des spanischen Ministeis der auswärtigen Angelegen» e heit«n an die« sp anische «Gesandten an den ver» ' schicdenen europäischen Höfen,<3s lautet folgendermaßen: i »Es würde der spanischen Negierung unwürdigseyn, t ^le Noten von Rußland, Österreich und Preußen zu be° , antworten, weil sie nichts als ein Gewebe von Unwahr' ! heiten und Verleumdungen sind; sie beschränkt sich dar' l n»f, Ihnen ihre Ansichten bekannt zu machen.« ° ,1) Die spanische Nation wird von einer Constitu» tiön regiert, welche «on dem Kaiser von Nußland im l Jahre 181» feyerlich «ncrkannt worden." « ,«) Die Spanier, welche ihr Vaterland liebten, t proclamirten zu Anfang des Jahres 181» dies« Consti» tutwu, welche im Jahre »öi4 bloß durch Gewalt abge, ' schafft worden.« ! .3) Der constitutionelle Klnlg von Spanien übt < freydieMacht aus, welche ihmdalGrundgesctz überträgt.« l .4) Die spanische Nation mischt sich durchaus nicht ! w die Verfassungen und die innere Regierunglifsrm nn< < derer Nationen.« , »5) Mittel gegen alle Übel, di< auf del spanischen,i Nation lasten können / ist einzig und allein Sacht die» ftr Nation.« ,ß) Die Übel, welche sie erteioet, sind nicht die Wirkung der Constitulion, wohl ab« der Bemühungen de-r Feinde, welche st< zu zerstören trachten.« »7) Dle spanische Nation wird nie irgend einer Macht das Necht zugestehen, sich >n ihre Angelegenhei» t«. zänner erhalten. Die Blätter von lehtgedachtem Tage nthaltcn den Vcricht üder die Sitzung Vcr Cortes vom 1,, worin der Dcputirtc Galian 0 den Entwurf der n der Sitzung vom 9. beschlossenen Bothschaft an > en König vorlegte, welcher einstimmig genehmiget. ^nd ftglcichdie Deputation ernanntwurde, welche diese 2othsch«ft dem Könige überbringen sollte. General Nie, zowurde zum Präsidenten dieser Deputation gewählt. P 0 l t u g a l l. Der ösierr. Beobachter enthält Folgendes: Unser üssaboner Corrcspondcnt, dem wir bereits mehrere intil» !ssante Mittheilungen über Portugall verdanken, mel» )et unterm i9. December: ,Die über die Entscheidungen des Congresses »» Verona verbreiteten Ge,üchte, welchen zufolge die dorr versammelten Monarchen unmittelbare Feindseligkeiten zegen Spanien und Portugall beschlossen haben sollten, )aben am ,5. Adends im Theater S. Carlos bey Gele« zenheit der Vorstellung des Ballets Wilhelm T«ll, tumultuarische Auftritte veranlaßt. Nachdem das P«r« terre zwey Mahl dieAbsingung der c 0 nstitu ti 0 n«I» lenHymn e(des ^»ira der Lissaboner) gefordert und sich mi,t den gewöhnlichen Vivats heiser gerufen hatte, schrie ein Oberstlieutenant von der Artillerie, einer von den Koryphäen, der Liberalen, in einer Loge aus vollem Halse: „Tod den Tyrannen von Eur,pa! To> den Unterdrückern der Halbinsel! Es leben di, spanischen Liberalen! Die Häupte« der Faction im Parterre wiederhohlten mit fürchterlichem Gebrüll« diesen Ruf.« «Nicht weniger stürmisch als im Schauspi'elhause ging eü am folgenden Tage im Saale der Corte» i«' Der berüchtigte Bo rg es ° Ca'rn eiro benutzte die Veranlassung eines von der Kriegs-Comite vorgelegten Decnts» Entwürfe«, hinsichtlich der Nekrutirung der Ar. mcc, zuden heftigstenDeclamationen; und dcr Deputir» te SerpaPint 0 versicherte, sämmtliche Qssiciere sey«, von «inem solchen LnN,usiasmu» beseelt, daß ihr ei^, ziger Wunsch, der einzige Nuhm, naH dem sie geitzten, darin bestehe, nach Verona fliegen zu können, u« dl>2 Haus, worin di« Invaslons-Decrete gegen die Halb. insel erlassen worden, niederzubrennen und Salz aus die Brandstätte zu streuen!" l>o«r » V«rou» , ^«lu» .Die Liber«len sehen «lle nur erdenklichen Mittel i» Bewegung, um ihre Partey zu degeiliern, und iy«n 52 Gegnern Furcht einzujagen. Man spricht in diese« Hinsicht von einer Maßregel, die alle rechtlichen Leute mit Angst erfüllt; nähmlich von einer Suspension unserer Habens - Corpus - Acte, wovon man , nicht ohne Grund, den größten Mißbrauch in den Händen des gegenwärti» gen Instiz-Ministers D. Jose da Silva Cavalho be» fürchtet." ,>Um die Gahrung und Exaltation in den Gemüthern noch zu vermehren, führen unsere sämmtlichen Journale eine Sprache, die an die wüchendsten Epochen d«r französische« Schreckenszeit erinnert. So z.V. wiederholte die heutige Gazeta de Portugal! den schon früher unterm 17. August d. I. ertheilten Rath, „alle .diejenigen zu vertilgen, die alsW er kzeug« ,oder Agenten der despotischen Regierun« ,c; c„ bekannt sind, welches auch ihr Nana,, ,S tand oder Amt seyn möge ').« ! „Was iedoch diesen revolutionären Wahnsinn et» was dämpft, ist der Mangel an Geld. um die beträchtlichen Ausgaben zu bestreiten, welche die großen Nü-stungs» und Bewaffnungs'.Projcct« erheischen. D» die ' «UZwärtigen Capitallsten, welche sich vor zwey Monaten erbothen hatten, die von den Cortes decretirte Anleihe uon 10 Millionen Crusaden zu übernehmen, alle dießfallsigen Unterhandlungen mit de« Regierung plöh: lich abgebrochen haben, so wird man wohl zu den vo-n Borges-Carneiro vorgeschlagenen Gewalt-Maßregeln feine Zuflucht nehmen müssen, um sich das erforderliche Geld im L«nde selbst zu verschaffen, was unfehlbar eine den fsonftftutionellen höchst unangenehme Erbitterung in den Gemüthern erregen wird, um so mehr, als im Allgemeinen das Volk und der Soldat weit entfernt sind, ihren Enthusiasmus zu theilen." Einem spätern Schreiben unseres Correspondenten vom 22. December zufolge, hatte sich nach d«n letzten «sius Paris über die zu Verona gefaßten Beschlüsse ein- , gelaufenen Berichten, der gar gewaltige Hitzeifer der Liberalen sehr abgekühlt, indem sie inne wurden, daß von keinen unmittelbaren Feindseligkeiten oder Inua- swns > Decreten gcgen die Halbinsel, am wenigsten ge° Zen Portugal!, die Rede sey , dessen Nahme in den Ac- tenstücken des Conzresses nicht einmahl gen»unt werde, ' was sie al» einen Beweis von Gleichgültigkeit ansahen, ««lcker den Nationalstolz der Portugiesen nicht anders «l3 beleidigen könne. r Frankreich. Im auswärtige« Ministerium kam ein Courier an. d terlburg vom ,L. Jänner (neuen Stylz): ,.M<,„ hofft jetzc bestimmt, Se. Majestät den Kaiser am i?., späte- NenÄ den 18. d. M. hier eintreffen zu sehen.,— Der kaistrl. Generaladjutant, Graf Czernitschew, traf am 5. d> M. hier ein, — Der letzte Courier aus Verona, mit den gewöhnlichen Depeschen» kam am 3. d. M-Abends an. Er hatte Verona am 19. December verlas» sen, und den Weg von dort hierher in iH Tagen zurückgelegt. Der Civiloberbefehlsftaber der russisch'- deutschen Provinzen, Marquis Paulueci, hat am 7. December v. I. folgenden Negierunggbefehl erlassen: ,,Alle in Pri' nathäuftrn von fremden, nicht zu den Familiengliedern gehörigen Personen veranstalteten Zusammenkünfte zum Bethen und Lesen der Bibel, sind, da sie vom Gottes, dienste'in den Kirchen abhalten, verbothen. Keine Mis-sinnZgesellschaften dürfen gebildet werden , weil sie, von Privatpersonen betrieben, zu bedenklichen Corrcsponden» zen Anlaß geben. Die von den Herrnhntern gehaltenen nächtlichen Zusammenkünfte werden, als bedenklich? verdächtig und nachtheilig, schon wegen des hindernden Einflusses auf die Aufmerklamkeit bey dem öffentlichen Gottesdienste, untersagt. Dienstdothen in den Städten dürfen die Bethhäuser nicht zu allen Tageszeiten und auf mehrere Stunden besuchen , sondern nur Sonntags und an einem, Wochentage zur bestimmten Stunde. Die Kanzelredner der Brüdergemeinden sollen nicht von ei» ner Gemeinde zur andern herumreisen, um sich hören zu lassen und die Glieder fremder Gemeinden sich nach' zuziehen. Die Stadt, und Landpolizey, die Vorsteher der Kirchengemeinden sollen, rücksichtlich der Brüdergemeinden , eine gemeinschaftliche und gegenseitige sich unterstützende Aufsicht führen.« (Oest. N.) Fremden »Anzeige. Angekommen denZi. Jänner. Herr Anton Sprung, Handelsmann, von Tones» war nach Trieft. — Herr Franz Khern, Handelsmann, von Agram nach Ttiest — Herr Ludwig Bohle, Seare» tär des Fürsten von Montfort, von Triest nach Wien. — Herr Theodor Necker, schweitzerischer Csnsul, von Triest nach Wien. —Herr Heinrich LaScellcs, engl. Edel« mann, von Wien nach Triest.—Herr Johann Palazzi? Priester, von Venedig nach Wien. Den 1, Feb. Herr Carl Czastka, Staatsbuchhalt. Nechnungs > Official, von Carlstadt nach Triest. — Herr Ant. Staudacher, Stadt-u-Landrechts-Ncgistrant,von Carlstadt nach Botzen. W e ch f « l c u r «. Am i.Februar war zu Wien der Mittelvreis t»