Laibacher Zeitung. ^ 2tt«. Mo«tag am 9. September R8H« Die „Laibache,- Z.itilnq" rrschemt. mit An>1nah!iic dcr S^mi- uno F.iertagc, täglich, mio ^st^ sauiüit dm A^lagci, im Comptoir ganzjähriq ltt ,l hnlbiähiia 5 fl „n't Kren; ban!) im Comptoir «an^ahria. li sl.. ha l l'jä s, riq .'» st. :!0 kr. Fur die Zi.sicllm,., i»s Haus sino hall'jähriq 30 >r. »ichr ,n'.-»trichtcn Viit dcr Voll >','rt^ frci ga»,jährig, uuter Krm^u.d »,w q^mckt.r Adrcssc 13 fl l,all'iäl^ig ft si 3U fr. - In s.rationogcl.uh r n.. ,ur drcmml.ge ^) fr. li. M. In,crate bis 12 Zc.lcn f^l.» , fl. sür 3 Mal, 5.0 lr. st.r 2 Mal und 4ft tr. ftr l Mal ,M'uschalt!n Aemtlicher Theil ^Ve. k. k. apostol. Majestät habcn Sr. Majestät dem König Otto von Griechenland dcn Orden des goldenen Vließes zn verleihen geruhet. Se. Majestät haben mit allerhöchster Entschlic-ßung vom '». l. M., über Antrag des Justiz-Ministers den Rath des obersten Gerichtshofes, Dr. Thad-däus Peithner v. Lichtenfels, zum General-Procurator des obersten Gerichts- und Eass.Uions-hoses in Wien zu ernennen geruht. Se. k. k. Majestät haben über Antrag des Ministers des Cultus und Unterrichtes mit allerhöcb-ster Entschließung vom 1'>. August 1850 den Wclt-priester Anton Horny zum o>dentlichcn Profcsser der Kirchengeschichtc an dcr Olmü'tzer Universität allergnadigst zu ernennen geruhet. Veräudelunacn in der k. k. Ar,nee Beför,d erungen'. Zu Obersten die Oberstlieutenants Michael Mally, Albert G ärilgr ub c r, Rudolph Ritter v. Kronenfcls, Julius W u r m b und Christian Ritter von Platz er. Zu Oderstlicutcnaiitcn die Majore: Johann Steeb, Carl Lobinger, Franz Conte Corti, Cornelius Ritter v. Wurmb und Gustav Schindler, letzterer in seiiur bisherigen Verwendung. Zu Majoren die Hauptlcute : Ferdinand Mayer ^ Also-Rußbach, August v. Romano und "tlir v. Sw i a tkicwicz; sämmtliche des k. k. »!»gcnicur Corps, in deinselben; endlich Major Io-!>ann Freiherr VeItheim, a. V^—»-. L. Philipp ist todt, — jetzt gehört kr einzig der Geschichte an; wer darin lesen wird, wird darin Stoss genug finden zu sophot'leischen Chor-betrachtungen. Man denke sich das betagte Königs-paar, aus den Tuilcricn hinausgclcitet, als wie aus tinem gepfändeten, schuldverfallencn Hause. Er stützt sich mühsam aus seine fromme Hecuba, Geistesgegenwart, Redekunst und Entschlossenheit, allcö ist im Nu von ihm gewichen; sein Antlitz verräth nichts Wehr von dem, was das menschliche Herz bewegt, ändern nur die entwaffnende Hilflosigkeit d«s Altcl5. ^r starrt, wie im bösen Traum, den Menschenzug an, ber mit Demuth ihm bei Lebzeiten schon die letzten ^hren erweist. Am Obelisk, auf dem Eintrachtsplatze, iögert er rathlos, und wirst einen verzweifelnden Blick "Uf die stolzen Gipse! von Paris, dessen rechtlosester ^lirger er plötzlich geworden ist, Einige National-^rdisten — einst die trügerischen Säulen seiner sophi-Men Herrlichkeit — schießen eilig eine Handvoll ^tld zusammen, als Zehrpfmnig für den gestürzten "lösus. -. Einige Tage lang ist er verschollen, und 'ine Seele fragt, was aus ihm geworden. Denn die ^tten verlassen ein sinkendes Gebäude; seine einstigen ^'uger und Günstlinge, schmarotzende Marquis und "lgrrtugtnd ausbeutende Advocate,,, sie alle hul-^u rasch und mit geläufigem Enthusiasmus dem neuen Gestirn, das inmitten fiurmrosigcr Wolken aufgeht,.. und dienen höchstens dazu , das Sprichwort wahr zn machen: »das Unglück besitzt nur selten einen Freund!" — Was sagt jetzt Frankreich bei der Nachricht von dem Tode desjenigen, den es vor 20 Jahren durch ei»slimmigen Enthusiasmus gefeiert^ „Die Republik muß treu bleiben dem Glauben der alten Zeit, treu den Thaten dcr Väter und treu der Propaganda!" rief »l^ll lt«<'<)!-!»»e Oper „Norma" von Bellini gegeben werden. Es ist d,e nämliche Sängergesellschaft, welche im Monat Juni hier so gut gefiel. In wenigen Tagen wlrd auch das große Theater geöffnet , wo wir die ausgezeichnetsten Sänger haben werden. D" »^azza-niga," der ..Fraschini« und der >Folim,« tne sich schon eines europäischen Rufes erfreuen, sind d.c Hauptsänger. Es werden zwei ganz neue Opern gegeben, beide von Verdi, nämlich »Lmsa Miller" und „Stisselius." Außer diesen werden »Christian von Schweden" und die „Horatier und Emiatier" gegeben werden. - H"Ue erwartet man mit Spannung die Nam«n der heute zu wählenden Mu< 9R8 nicipalsä'the des zweite» Wahlkörpers. Alles laßt vermuthen, daß die conservative Partei auch dießmal siegen werde. Trieft, den ?. Sept. ..^-.. Laut Nachrichten, die wir vermittelst des aus Dalmatien angekommenen Dampfers erhal. ten, herrscht sowohl in den Umgebungen von Cat taro, sowie in Montenegro und in Albanien vollkommene Ruhe. Der Vladika befindet sich i mmer besser, und man hofft, daß er gänzlich genesen werde. -- Aus der Herzegowina wird uns geschrieben: Ein Theil der unter dem Befehle des Seraskier Omer Pascha stehenden Truppen traf in Trebigne und Nilsich ein, ohne den mindesten Wi Verstand zu finden. Man behauptet, daß auch das Paschalik von Bosnien, wlc die Herzegowina dem Vesir Ali Pascha anvertraut wird; der größte Theil der Bevölkerung der Herzegowina schenkt dieser Nachricht keinen Glauben. Diese neue Bestimmung wird der Liebe zugeschrieben, die sich Ali Pascha gleich bei seiner Ankunft in Serraglio, sowohl bei den Herzcgowinern, als bei den Bosniern zu erwerben wußte; alle Einwohner sprachen sich, mit Aus' nähme der Naja's, zu Gunsten dicses Pascha aus, und baten die Regierung, ihn an die Spitze beider Provinzen zu setzen. Uebrigens soll auch Ali Pascha dem Seraskicr mit seinem Eide versprochen haben, von nun an pünctlich und ungesäumt dic Beschlc der Psottc desolgm zu wollen. Diese zwei Gründe waren vielleicht nicht genügend gewesen, den Serat" kicr zu den neuen Maßregeln zu bewegen, wenn er sich mit seinen 18.000 Mann nicht zu sänvach fühlen würde, um allen Provinzen Widerstand zu leisten. Der Seraskicr wird sich, wie man sagt, mil einem großen Theile seiner Truppen nach der Kraina wenden, und nach seiner Abreise wird sich wahrscheinlich Ali Pascha nach Mvstar begeben. Aus Widdin schreibt man hierher, daß Zia Pascha seinen Soldaten erlaubt habe, die Bulgaren auf alle möglichen Weisen zu mißhandeln, in der Meinung, daß sich diese dadurch cntmuthigen und willigen Gehorsam leisten würden. Zia Pasch, erreichte dadurch nicht sein Ziel, und scinc Soldaten fanden stets bei den Bulgaren cinen muthigcn Wi' dcrstand. In den letzten Tagen des verflossenen Monates überfielen bei 60 Türken (als Bulgaren verkleidet), im Dorfe Bukawatz eine kleine Abtheilung türkischer Soldaten, nur um die Behörde zu täuschen und ihr zu zeigen, daß die Meutereien stets von den Bulgaren ausgehen. Der kaiserliche Commissar Nizza Pascha ließ jedoch nach entdeckter That diese Verräther auf türkische Weise strafen, und hält ein wachsames Auge auf Zia Pascha, der sich in Widdin befindet, und icdem Anscheine nach baldigst wird sein Amt verlassen müssen. — Die Bulgaren erwarten mit Spannung die Beschlüsse der Pforte, und haben Ursache viel Gutes aus Com stantinopel zu erwarten, indem es sich handelt, eine Provinz zu regeln, für welche sich Oesterreich und Rußland soviel angenommen haben. Die hohe Pforte wird nicht unterlassen, den gerechten Wünschen dieser Bevölkerung zu entsprechen, indem sich jene auf die einzige Bitte» beschrankt, von der Tyrannei der türkischen Herren befreit zu werden. Bis jetzt erhiclt die Pforte den kleinsten Theil des von diesem armen Volke erpreßten Grldrs, welches meistens zur Be-friedigung der Habsucht der tüikischen Beamten diente. Der heutige »Osservatore Triestino« veröffentlicht die sehnlichst erwartete Liste der vom zweiten Wahlkörpcr gewählten Muincipalräthe. Was ich gc-stern vermuthete, ist Wahrhcit geworden; auch dieß-mal hat die Partei der Conservativen gesiegt, und man kann im Voraus prophezeien, daß Tricst einen Municipalrath besitzen wird, welches der unserer stets treuen Stadt würdig seyn wird. - Aus Italien erhielten wir nichts Neues von Belang, außer daß am -,. d.M. Hamilton, bevollmächtigter Minister Englands am loscanischen Hofe, in Florenz gestorben ist. Aus dem Preßburgcr Bezirke, «. Sept. — lH^ Der Missionär l)i'. Gützlaff, welcher verflossenen Montag in Preßblng Vormittags einen wifscnschafllichen und Nachmittags einen religiösen Vortrag hielt, hat viel Anerkennung gesunden, und seine Behauptung, daß es ihm gelungen sey, den Urstamm der Magyaren aufzufinden, brachte bei der aus den gebildeten Ständen der Stadt bestehenden Versammlung viele Sensation hervor. Wie wir hörten, ist der Gelehrte für die Ungarn sehr eingenommen und er versicherte zu wiederholten Malen, daß es ihn freue, diese »edle und tapfere" Nation, wenn auch nur flüchtig, kennen gelernt zu haben. Leider war sein Aufenthalt ein sehr rurzcr , indem er noch an demselben Tage, als er die Vortrage hielt, nach Wien reiste. Die Civil' und Militär-Autoritäten empfingen und behandelten den seltenen Mann mit besonderer Zuvorkommenheit; Feldmar-schall-Licutcnant Schulzig und mehrere Stabsoffiziere wohnten dem wissenschaftlichen Vortrage, der hohes Interesse erregte, bei. In Prcßburg scheint übrigens Niemand entschlossen zu seyn, ein Jünger des Hcidcnbckchrcrs zu werdet'. — Die immer mebr und sehr b^euklich um sich greifende Viehseuche bildet jetzt bei uns das Tagesgespräch, und es ist, als ob keine, wenn noch so vortreffliche Maßregel hinreichen wolle, derselben Einhalt zu thun. Eine Fleischtheurung verspüren wir hier noch nicht; wohl aber ist der Preis des Zugviehes aus line enorme Höhe gestiegen, da der Mangel hieran immer grö.-ßcr wird; auch der Transport von Waren oder die mittelst Zugviehes bewerkstelligten Feldarbeiten müssen jetzt um so theurer bezahlt werden, als Jeder» mann sein Vich möglichst schonen möchte. Wie das cndcn wird, läßt sich nicht voraussehen, obgleich man von der nun eintretenden kühleren Witterung viel Gutes hofft. — Die rothe Ruhr fordert bei uns gegenwärtig so manches Opfer, und dic Land.-leutc verwechseln diese Krankheit mit der bösartige,, Cholera. — Die Truppenmärsche vom rechten auf das linke Donauuser wälncn noch immer fort; wie man allgemein spricht, soll das in Ungarn stationirte Militär um einen guten Thcil verringert, dagcgen die Gcnsd'armcrie und Localpolizciwachen verstärkt werden. Oesterreich. Wien. Das Finanzministerium hat angeordnet, daß jene Locomotive, welche um den ausgeschriebenen Preis für die entsprechendste Construction einer Maschine zur Bcfahrung der Semmermgdalm concurriren werden, sowohl in der Einfuhr, als auch in der Wiederausfuhr, wenn dicsc Stattfindet, zollfrei zu behandeln sind. - Im »Wanderer" (Nr. 42l) wird mit Rück-sicht aus eine frühere Zeitungsnotiz, «daß das Haus Heine in Hamburg 2 Millionen Thalcr bar an das österreichische Finanzministerium abgeschickt habe," dann mit Rücksicht auf den Umstand, daß ein Beamter des Finanzministeriums sich mit einer großen Summe öfterr. Effecten verschen nach Amsterdam bc geben habe, »als eine Lösung des Räthsels" behauptet: der Herr Finanzminister habe im Auslande ein Anlehen negociren wollen, jedoch mit UN' terpfand von Staatsdomamcn nicht mehr als eine Summe von ?.'/u Millionen Thaler zusammenge^ bracht, von denen Heine seine 2 Millionen be-reits einzahlte, 1 Millionen eines Amsterdamer Hauses wohl jetzt nach Absendung der Effecten bald unter Weges seyn würden und endlich das Haus Schickt er in Berlin sich auch noch zu Ü/. Mill, verpflichtet habe. Wir sind ermäcbtigt, diese auf die Ncgocirung eines Anlehens im Auslande sich beziehende Behauptung im Ganzen und in allen ihren Theilen als eine durchaus grundlose zu bezeichnen. Wahr ist dagegen, daß die Finanz-Verwaltung zur Deckung der Bedürfnisse der k. k. Münze zu wiederholten Malcn Silber in Hamburg ankaufen und cinsen den ließ, dann daß schon mehrmals Sendungen österreichischer Effecten nach Frankfurt a. M. und Amsterdam Statt fanden und auch ferner noch Statt finden werden, um den, zufolge der Kuodmacbimg vom 25. Jänner v. I- in ausgedehntem M"ße Statt findenden Eonvettirungen der fälligen Zinsen- Coupons und Gewinnste der Staats-^otterien in Fünfperccntige, zu Amsterdam oder Frankfurt am Main verzinsliche Staatsschuldverschreibungcn zu genügen. (Wr. Ztg.) Hr. !)>'. Hieronymus Beer, a. o. Professor ücr gerichtlichen Mcdizin an der Universität zu Wien, hat in Verbindung mit dem Sccundararztc der a. Irrenanstalt, Hrn. !)>-. Lang, eine zweimonatliche Reise angetreten, um die bedeutendsten europäischen Irrenhäuser, Gefängnisse und Anstalten zur Heilung blödsinniger Kinder zu besuchen. Das Ministerium des Cultus In,d Unterrichts hatte jedem der beiden Reisenden den Betrag von 1000 fi. aus Staatsmitteln als Rciscunterstützung angewiesen, wie wir zur Berichtigung einer in Beziehung auf diesen Punct erschienenen unrichtigen Notiz bemerken. (Wr. Ztg.) — In der Conversation bei Prediger Bauhof-ser in Pesth, fchildcrtc lil-. Gützlass die Chinesinnen sehr vortheilhaft, als sanft, sittsam und sehr häuslich. Die Ehe wird heilig gehalten. In der Re. gel hcirathen sie schr früh, und bei einem Census in einer volkreichen Stadt, dem G. beiwohnte, fand sich kein lediges Frauenzimmer über 20 Jahre. Leider, fügte G. hinzu, herrscht bei uns zu Hause noch die Sitte, daß die Frauen gekauft werden, was einen der Anwesenden zu der Bemerkung veranlaßte, daß auch die Ausdrucksweise in der ungarischen Sprache: «I»llo (verkäuflich) sür ein heirathssähiges Mädchen, eine Frau kaufen (v«lmi) für heirathen, auf eine ähnliche Sitte in dem magyarischen Alterthum hinweise. Befragt, wi> die Missionärinnen die chinesische Sprache erlernen, welche, zugestandener Maßen, dem Europäer große Schwierigkeiten darbiete, erklärte Gützlaff, daß sie zu mehreren Chine» sinnen in ein Haus gethan würden, wo sie nichts als chinesisch hörend, die Sprache practisch erlernten, obwohl hiezu Jahre erforderlich seyen. — D^s Pesther Localblatt erzählt: Auf dem Hcumarkte wurde den 'e Festsetzung der Grundsätze zum Gegenstand«', nach Welchen den Anforderungen der Zeit entsprechende Lch' ltrbildungs'Anslaltcn errichtet werden sollen. — Die vom Unterrichtsministerium hierher be lllfenen Schulräthe halten seit vorgestern tägliche Con-grenzen, um in Angelegenheiten der Volksschulen zn berathen. Prag. Als Erledigung der Petition der böh-wischen Industriellen in Betreff des Echnuiggels ist an die Generaldirection des Gewerbvcreincs ein Er laß des Herrn Handelsministers hcrabgelangt, worii, ^cr Generaldircction mitgetheilt wird, daß die vicl-dachen Klagen, welche seit längerer Zeit über den ^us dem Tricster Fveihafcngebicte in das Innere der Monarchic stattfindenden Schmuggel erhoben wur-bkn, den Handelsminister veranlaßt haben, im Ein-dttstälidnisse mit dem Herrn Finanzminister, die Bildung emer eigenen in Trieft aufzustellenden Com-^'lsion zn beschließen, welche die zur Unterdrückung lenes Schleichhandels dienlichen Maßregeln in Be-rathung zu nehmen und aus Abgeordneten der Fi llanzlandesdireclion, der Centralseebchörde, des Ge-lneinderathes, des österreichischen Lloyd und mehrerer Körperschaften zu bestehen hat. Nachdem die Wie-"kr Handelskammer, dann der Gewcrbcverein in Gratz bereits Abgeordnete für jene Commission bezeichnet haben, wird auch der hiesige Gcwerbcvcrcin aufgefordert, einen Abgeordneten zu dieser Commission zu wählen. Die Gencraldirection hat m der letzten Sitzung den Hern, Franz Nichter. Spinnfa-brikantcn am Smichow, mit dieser Commission betraut, und Herrn M. von Porthcim, Cattundruck-fabrikanten am Smichow, zu dessen Ersatzmann ernannt. Die Commission wird wahrscheinlich Anfangs October abgehalten werden. Deut l cl) l a n d. Frankfurt. Das Protocol! der Londoner Konferenz vom 2.l. August über den Beitritt Oesterreichs lautet nach dem „I. de F." -. »Gegenwärtig: Die Bcvollmächtigtcn Oestcr-reicks. Dänemarks, Frankreichs, Großbritanniens, Rußlands, Schwedens und Norwegens. Der Bc-^mächtigte von Oesterreich hat angezeigt, daß er ^ch seinen Hof ermächtigt sey, in seinem Namen ^ in dem Eingang und dem ersten Artikel des ^lolocolls vom 2, August 1850 ausgesprochenen ^lincipien, wie den in Art. 2 und 4 enthaltenen Erklärungen beizutrtten, wohlverstanden, daß die, ^tipulationen des obgenannten Protocols die lileclue bks deutschen Bundes nicht beeinträchtigen können. Der dänische Gesandte hat die so durch den östcrrei-fischen Hof gegebene .Beitrittserklärung zu dem Protocol! vom 2 August mit Genugthuung entgegengenommen, und geglaubt, seinerseits daran erin-l>ern zu müssen, daß die obenerwähnten Rechte des deutschen Bundes sich nur aus die Hcrzogthümcr Holstein und Laucnburg, als Theile dieses Bundes, beziehen. Die Gesandten von Frankreich, Großbritannien, Rußland, Schweden und Norwegen ließen Namentlich den Gefühlen, welche den österreichischen Hof bestimmt haben, den durch das Protocol! vom 2- August in d°em allgemeinen Interesse des Friedens Und europäischen Gleichgewichts aufgestellten Principen beizutreten, Gerechtigkeit widerfahren und haben von den obigen Erklärungen Act genommen. Koller. D. Ncventlow. E. Drouyn de Lhuys. Palmerston. Brunnow. I G. Rchausen." Verlin, 4. Sept. Noch ein Mal scheint sick line Möglichkeit für das Zustandekommen der Union öu ergeben. So eben ist hier der braunschweig'scke bevollmächtigte, Dr-. Liebe, von Oels lingetrossen, ^U der Nachricht, daß der Herzog von Braunschweig ^n doch bei Preußen ausharren wird! Es frägt ^ch nur, wie lange Preußen oder vielmehr diejenige ^action in dem jetzigen Ministerium, welche die ^l)te Preußens nur im Gegensatze gegen Oesterreich ''"bet, noch ausharren wird! Für den Augenblick ^t sie freilich „och die Oderhand, und die Verhält- nisse gestalten sich günstiger für sie, alc' sich erwarten litß. Auf eine Anfrage von Seite Oesterreichs haben England und Frankreich entschieden erklärt, daß sie bei dem „sogenannten BundcZlagc," so lanqc Preußen uicht bctheiligt sey, keine Gesandten accredi-tiren werden. Icne anti-österreichische Fraction rechnet bereits auf die Möglichkeit einer österreichischen Intervention in Churhesscn, falls es dort zu ernst-lichen Conflicten kommen sollte -. nicht nur will sie selbst sich in dieselben ourchaus incht mischen, sondern, wenn sie ihrcn Willen durchsetzt, wird sie es auch . nicht an einem Proteste gegen Oesterreich fehlen lassen. F r a n k r c i ch. Im General-Conseil der Seine-Inserieure machte M. Cave den Vorschlag, der Generalrath möge die Regierung auffordern, die Asche ^'ouis Philipv's nach Frankreich kommen zu lassen. Wir wissen nichr, sagt das »Journal de Rouen'<, ob der Gencralrath den Wunsch des ehrenwcrthen Erdirectors der schö? nen Künste zu dem seinigcn machen werde; aber^ sey das Schicksal des Vorschlages welches immer, man wird das Gefühl achten, das ihn dictirte. — In einem Cas« des Faubourg St. Antoine ficht man jetzt täglich einen jungen, sehr zahmcn Löwen, der mit seinem Herrn, einem unerschrockenen Ossicier, aus Afrika gekommen ist. Der Löwe legt seinen Kopf auf die Knie der Gäste, läßt sich von ihnen in der Mähne wühlen, und hört auf seinen Namen Emir. — »L'Uniuers« vom 2. Sept. appellirt gegen das Mahnschreiben des Erzbiscliofs von Paris an den heiligen Vater. — Vierzehn Generalrä'the haben sich bis jetzt für baldige Revision der Verfassung ausgesprochen. — Der Generalproeurator hat das Erscheinen der neuesten Nummer des Journals »La Mode" verhindert. Die Permanenz.Commiffioi: hat am 2. September eine Sitzung gehalten. Großbritannien und Irland. London, 2. Sept. Ein unangenehmer Vorfall d>'M dic Beziehungen Englands zu Brasillen zu zerstören. Der englische Kreuzer »Cormorant", Capitän Schomderg, schleppte 4 des Sklavenhandels verdächtige Schisse von der brasilischen Rhede Pa-raxaqua fort, und zerschoß, da die Brasilianer Widerstand leisteten, ein die Bucht beherrschendes Fort. Die brasilianische Deputirtenkammer H>U erst m,-längst der öffentlichen Meioung so weit nachgegeben, daß sie endlich ein Gesetz votirte, welches den Sclavenhandel für Seeraub erklärt. Man fürchtet, daß die Volksstimmung in Brasilien, gereizt durch den strengen Eifer der englischen Küsw'wächter, wieder umschlagen und an die Handhabung des eben erst erlassenen Gesetzes gegen den Sclavenhandel nicht zu denken seyn wird. 800 Auswanderer schiffen sich deute hier ein, um nach Canterbury (neugegründett Colonie in Neuseeland) zu reisen. Die Emigration wird von Prie. stern geführt und ist von der hochkirchlichen Partei organisirt. Gestern hörten die Auswanderer eine Predigt in St. Paul, heute versammeln sie sich zu einem großen Diner in Gravesend, dem Lord Littleton präsidirt. Sie vertheilen sich auf vier zu diesem Zwecke ausgerüsteten Ostindicnfahrern, führen ganze Häuser und alle Arten englischer Singvögel ! mit sich, lim diese bei ihrer Ankunft in Neuseeland frei ins Land stiegen zu lassen. Palmerston ist der einzige engl. Minister, welcher noch (mit kurzen Unterbrechungen) in London verweilt. Er gedenkt, erst in drei Wochen nach seinem Landsitze Broadland zu gehen. — Franz Pulßky und seine Frau folgten einer Einladung des Marquis von Landsdowue, und sind gestern nach dessen Landsitz abgereist. Dänemark. Kopenhagen, .!l. August. Nach „Flyvcposton" befinden sich der französische Oberstlieutenant Latour du Pin und General de Mcza wohlauf in Schleswig. Dagegen wußten die neuesten Post-Nachrichten aus einer Quelle, der sie Glauben beimessen durften, daß General Willisen plötzlich in Nendsbing mit Tode av-gegangen sey. (Ll.) Neues und Neuestes. -- Wien, 7. Sept. Sc. Majestät der Kaiser wird sich morgen mittelst Scparatzugcs der Nordbahn über Lobositz zur Heeresschau nach Teplitz begeben, und im Hauptquartier Sr. k. k. Hoheit des Erzherzogs Albrecht absteigen. Die Pferde Sr. Maj. des Kaisers sind bereits heute dahin gesendet worden. FML. Graf Gninne begleitet den Monarchen. Wie lange die Abwesenheit Sr. Maj. des Kaisers dauern und ob die Inspicirung des Armee«Corps in Vorarlberg unter Einem oder später erfolgen wird, ist noch nicht bestimmt worden, - Baron von Meicndorf hat das Ernennungsschreiben zum Gesandten am kaiserlichen Hofe erhalten, und da5 Hätcl des früheren russischen Gesandten, Grafen von Medem, hcute übernommen. — Die Ankunft der Kaiserin von Rußland in Warschau ist nahe bevorstehend. TeIegraphi sch e Depeschen. — Frankfurt, :! Sept. Graf. v. Rechberg ist heute hier eingetroffen; man glaubt, daß er mit wichtigen Missionen betraut sey. — Verlin, 5. Sept. Nach der „Deutschen Reform" h^ben sich England und Frankreich dahin ausgesprochen, daß sie zwar die Herstellung eines gemeinsamen Organes für Deutschland wünschen, Preußens Bethcilunq zur Anerkennung sey nothwendig; sie jedoch wercen sich bei dem engeren Rathe in Frankreich nicht vertreten lassen. — Dassel, 4. Sept. Minister Lomctsch ist seines Amtes entbunden. Haffenpfiug hat das Fi. nanzministerium übernommen. — 5. Sept. Es ward eine Verordnung pu-blicirt, nach welcher die Nacherhebung als Forterhc-bung sowohl directer, als indirecter Steuern und deren Verwendung sür den laufenden Staatsbedarf angeordnet ward. — Trieft, 7. Sept. Die Wahlen des zwcite,, W.lhlkörpers sind soeben in vollkommener Ordnung beendigt worden. Von 22l erschiene,,cl> Walilrrn wurden Hladich Marco mit ll»9, Cozzi Ferdinand mit 138, Conti Justus mil 127, Bazzoni Gracho mit i25, Popovich Sp. mit 125, Reyer Coosian-tin v. mit l2l, Brucker L. mit 123, Duma Theodor mit 123, D. Visentini mit 12l, Gattorno Sebastian mit >>3, D. Kandier mt 120 und D. Plattner mit 107 Stimmen gewählt. -, Paris, 5. Sept. Persigny ist angekommen, wie ein Börsengerücht wissen will. Changarniers Abdankung erweist sich als falsch. Napoleon ist unpäßlich und hat Bernay passirt. Der Empfang war dort' republikanisch. Die Orleanistcn reisen nach Clarcmoiit. Die Generalräthe von Doubs, Mcurth, Seine, Elcise wünschen Revision der Verfassung. Der Gesandte von Tunis ist abgereist. Fünsperc. Rente 96 Fr. 45 Cent., dreiperc. 58 Fr. — Paris, 4. Sept. In Lavilettc Höllenmaschine durch Explosion entdeckt. Der Verfertiger derselben unbekannt. Gerichtspräsident Evreur ist da> selbst angekommen. Nach officiellen Depeschcn werden die meisten Gcneralräthe sür Versassut'gsrevi-sion stimmen. 5perc. Rente 97 Fr.; 3perc. Rente 58 Fr. 45 Cent. — 4. Sept. General Changarnier veranlaßte in der Tuilerien-Cavellc ein Requiem zum Gedächtnisse Louis Philipp's. — London, 2. Sept. Aus Australien ist die Nachricht eingetroffen, daß sich eine Bewegung zur Losrcißung von England zu organisircn beglnnt. — Madrid, 3. Sept. Das Bureau der Wahl-Collegien ist conscrvativ ausgefallen._____ Ve richtig«»«. Verantwortlicher Herausgeber und Verleger: Ign. Al. v. Kleinmayr Telegraphischer (5ours - Bericht der Staatöpapiere vom 7. Sept. 1850. Staatsschuldverschreibungen z» 5 psst. (in EM.) 92 Vf. 2 iNimiat. «ugsburg, für 10tt G'llbsu l5nr., Guld. 117 5/« Usu. Frankfurt a.il't., f'"' «20 ft. ssibd. Vcr- ) lI»l IZ/^ Inrzc Sicht. ciüS-Währ. im 24 l/2 ft. ^„^ G»>d. , , l? 1 /'^ Bf. 2 M»»al. Genua, für 'l00 nc».> Hlmwul. Lire, c^uld. 1 !l.20 Souvcrainsd'or „ . . . . 1 1,d'or ......!>,!l<» 9,2« Preuß. D'ors „ ... !».3« l».:l« E»gi. Soveraings „ .... 1l.34 1 l.32 Ruß. Imperial ......9.32 9.3 l Dopple ., .... 353/4 3.', !/2 Eill'cragio ........ — l6. Sep' lemder i65«. Uebclttag: «06 fl. 2'» rV. C I. P.....'. 10 ., — ., Ein Kmd..... — ,) 10 » C. G. P...... 6 .> /<0 » M. W. . - . . . . 2 „ - „ Eine Magd..... — ,,> 35 „ Eine Krakauerin . . . . 1 » — ^ Eine Maqd..... — „ 10 >> M. B., Krälueiinn . '. . 6 ,>__»> Ei», Köchin in S. . . . l „ — „ F. O, Einen Thalcr . . . 2 » __ ., I- D....... l « - ,> Ein Nnbebarmter . . . . 2 » — „ Eine Köchin . . . . lU .> — ,> F K. in H.....- I „ ..- „ M. B. in H..... 5 » — ,> P. W. in A..... l » — » l?. ?l. in A...... I » — „ L. ?«. in 0...... 5 » — „ E. L. in Z..... l ,> - „ Summe: . . >6l! „ — ,) Die Seminars-Direction. Ein qroßesQuartier;u vergeben. In dem Haust Nv. 7!>, an der Wiciu'r Straße, ist im 2tcn Stocke ein Quartier nnt 1. November 1«5l) zu vcrmiethen, bestehend in 7 geräumigen Zimmern, Küche, Speisekammer, Keller und Holzlege. In eben diesem Hause ist ein gewölbter Stall auf 4 Pferde stündlich zu vergeben. Das Nähere hievon beim Hauseigenthümer daselbst. 3. 1706. (2) *}()i) Olia*'r# Rtluster *yfKf Ntöekel»lla«ter, aus runden, rein abgeschälten, eichenen, gesunden Baumästen, 0 Zoll hoch und von ö bis 21 Zoll Durchmesser, wird zu kaufen gesucht, und dafür pr.Q.Klafter 2 si. 4<> kr. CM. bezahlt. Das Nähere erfährt man im Coliseum. 3. H07. (2) Hin laichenwaltl ? nahe der Stadt Laibach gelegen, wird zu kaufen gesucht, oder auch bloß zur Abstockung übernommen. DicßfäUige Amrägc beliebe man gefälligst im Coliseum zu Laibach abzugeben. Z. N02. (2) Fnfruf und Bitte an alle religiös Gesinnte! 33on dem Rechte Gebrauch machend, welches auf Grundlage der Allerhöchst ertheilten Konstitution vom 4. März Id<4!>, laut ^. 2, jeder gesetzlich auerkallllten Kirche zukömmt, halmi die hier und in der Umgebung lebenden evangelischen Glaubensgenossen den Bau einer Kirche nebst Schule und Pfarrhauses beschlossen, und zu diesem Behufe die nöthige Bewilligung gehörigen Orts erhalren. Einstweilen mit der Leitung dieser Angelegenheic beehrt, können wir unsern Glaubensgenossen die freudige Mittheilung machen, das; vorläufig der Bau der Kirche unter Gottes Schuh bereits begonnen hat und kräftig geführt wird. Bei all' den schönen Beiträgen, welche uns von nahe und ferne als Beweis religiösen Eifers und reger Theilnahme zukamen und noch immer einlaufen, sind die Erfordernisse doch noch immer bedeucend genug, und glauben daher unsern sännntlichen Glaubensgenossen und überhaupt religiös Gesinnten einen willkommenen Anlast zu geben, indem wir durch diesen Aufruf auch die Bitte hinzufügen, dieses gottgefällige Werk mit gütigen Beiträgen zu unterstützen, oder jährliche Beiträge zuzusichern. Jeder noch so geringe Betrag wird dankbar in der Handlung des Herrn Gustav Heimann angenommen und quittirt. Viele unserer Glaubensgenossen leben im Lande, deren Namen wir nicht wissen, daher wir diese hiermit auffordern, unter vorerwähnter Adresse uns genau deren Namen, Charakter und Geburtsort mitzutheilen. Laiba ch am 5. September 185,0. Vom Comw' cuangclischor Christen. Dampf Fregatte Radetzky! 333>e wir in unscrm Blatte vom 13. d. M. gemeldet, l)ät sich nach dcm Beispiele von Triest Wien, Gratz, Fiume u. s. w. auch hier e>>, Verein gebildet, um das patriotische Unternehmen t?r T r i e st i n e r zu förder», durch freiwillige Beiträge zur Verstärkung der österreichischen See-ma.dt cine gehörig ausgerüstete Dampf - Fl'estktte miter dem ruhmqckrönten Namen-' Vtadetzky zu crdau?n, und sie vollendet dcm Sla^te zum Geschenke anzubieten! Dieser Verein, dcsscn Mttalicder wir namentlich angezeigt, hat sich am Nt- ^ M. '^ tuirt. An die Stelle drs, dmch Gesu„dl)e>tö-und Geschäfts - Verhältnisse vc»v'"0l'tten Herrn ^"' hann Baumgartncr ist dn den verhangnißoollen lebten zwei Jahren glorreich bewahrt; si.' war unüberwindllch, und lhr wild das verjüngte Oesterreich jene Größe verdanken, in d^r cs sobald seinen Reg.naationsprozeß vollendet, alle seine Vergangenheit überstrahlen-wirt). Allein unserer Marine s'chlt es an Mitteln, O.stclrelch zur See würdig zu vertreten, und wenn wir auch hier den Namen des H^den an dir Gpche stylen, dem alle Feinde unseres Vaterlandes besiegt gewichen, — j« dessen Bewunderung sich alle Zungen Europa's gleichgesinnt vereinen, l.gen wir unter ^n glücklichsten Auspjcien gcw'ß auch d'n Grundstein zu Oesterreichs maritimer Gröfte, wozu uns das Küstenland und Dalmatian so gewandte und kräftige Arme bieten. , Möchten in allen Gemeinden unseres Landes Patrioten sich die Einsammlung von Beiträgen ^ zu diesem schönen Z,vccke angcleqen fty" lassen, Möchten, die unter dem greisen Heldenmarschall ^ gekämpft und gesiegt und den Ruhm Österreichs miterworben, möchten des Landes Frauen und Mädchen, deren begeistertes G<'N't)l in I^, die Tapferkeit verehrt, möchte unsere Jugend, der er fürimmer leuchten wird, als Vorbild cines treuen O e st e r re i chc rs sich v,r-einen, un ihr Sckärftein auf den Alrar des Vaterlc-n^s legen. In saidach werden dic löl) lichcn Zeitungs - Comptoirs, die Mitglieder dcs Comlt<:es, die Herren Custoden des C^>slno- i, n d Schütze n v erei n s gefällige Bcitr>äge üdcrnehmen und in die Subscriptionsdögcn, die sii»er Zeit als Rechnungslage veröffentlicht werden sollen, einzeichnen. Wenn nicht nur die Bewohner unseres .Landes, wenn alle Oesterreicher, wie wir cs hoffen, rdcß Unternehmen als Ehrensache der Nation betrachten, wenn Jeder, nach Maßgabe seiner Mit' del, dazu mrhr oder weniger beisteuert, muß das Werk bald gelingen mit vereinten Kräften! Laibach am 2U. August 185». Salomon, Vorstand. Pradatsch, Scrctär Bücher, Musikalien und Fortepianos sind zu den billigsten Bedmgmssen auszulcihen bei Iol). Gtontini in Laibach am Hauptplatz.