> MARBÜRGER ZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES Su. STEIRISCHEN HEIMATBUNDES VaitM SchriflUitvat MMburg •, tf. Dnn, ladg^aM Ni. • Paimruti Nr. tS-Cf, 1S4f. Ab tf Tlkr Y ^ BncMat ««ktifliek Morgmialtuai. Bcnfiprali (!■ voMai Mhibu) ■Mwtiicta RM 1,19 iliMchUalllch (tlgtlct- «ufisi Saraitag) tkt dt« SchrlilUttuag aut auf Psrnru* Nt. 30-67 «mlrkbu. UaTWiaagM Zaachrifta ««Hm M,t Rpi PoalMitnDgagebdhri bat UAfaniiig im Straifband tuilkgllch Portoi b«i Abaolaii !■ dar OaachtflMtell« •lebt lOckgeaandt. Bai Uoilllcbao Anfragm M daa Mckport •»•InUfaa. Poato'-backkMto Wien Hr. 54.M1 RM Altrtleb durch Poal mAoattlch RM 3,10 (aiBsch* 1*.^ Rpt PotttaltungigabOhrt und S6 Rp< Zuatall- GaacblftaatolW'- w CtUL MirhtplaU Hr. IS. Pararaf Nr. f. «ad la Kl*aii. (tafVtorgaaa« Nr. L Pcraral Ni. M. t«b«hr. ntUMlaamm«» «ardaa aur gagan Voralnaandunti d*t RntelpraiMa uad der Portoauilagao tugaMndaL Nr. 135/136 — 83. Jahrgang Narbartf'Draa» Samatatf/Soiinfag, 15./16. Mai 1943 Einzelpreis 15 Rpf I Bulgarien ehrt Marschall I Antonescn I Höh« Aatiatchnuiig flberrslcht Bukarest, 14. Mai KOnig Boris von Bulgarien rerlieh dem rumänischen Staatscbef, Marschall Ante-nescu, das Groflkreuz vom Orden des heiligen Alexander mit Schwertern und Ordensschleife, und dem stellvertreten-den Ministerprisidenten, Professor Mi-hai Antonescu, das Groflkreuz des gleichen Ordens. Die Auszeichnungen wurden am Donnerstag durch den Sondergesandten Po-menoff überreicht, der in einer kurzen Ansprache den Wunsch seines Königs lum Ausdruck brachte, die geschichtliche Erinnerung an die gemeinsamen XAmpfe des bulgarischen und rimx&ni-schen Volkes für ihre Unabhängigkeit und ebenso die Hochachtung des Königs von Bulgarien für den rumänischen Staatsführer durch diese Ordensverleihung tu bekräftigen. Er unterstrich weiter, wie es in der amtlichen Mitteilung heiBt, den Beitrag, den der stellvertretende Ministerpräsident in eeiner Eigenschaft als AuBenminister zu der bnlga-risch-rumtnischen Annäherung gegeben hat. Der Marschall bat den bulgarischen Gesandten, dem König Boris seinen und den Dank des rumänischen Volkes für diese Geste zum Ausdruck zu bringen und die zuversichtliche Hoffnung auf eine fruchtbare Nachbarschaft auszusprechen. Flaalsche OrdeBsansielchnimg Nr den nunlnlschaB Krlegsmüilster D«r finnische ^Gesandte In Bukarest, Patin, überreichte gestern dem rumäni-chen Kriegsminister General Pantazi und dem Generalstabschef General Stefla das GroBkreuz des finnischen Löwen mit Schwertern. Vom Tenno empfangen ' Tokio, 14. Mal Am Preitagraorgen empfing der Tanno Waag Itano, Mitglied des politischen Rates der centralen Netionatregierung ^inas und frühere PrAsidetit des politischen Rates Nordchinas, in Audienz. I Feindliches U-Boot ( im Mittelmeer yersenkt Rom, 14. Mai Der italienische Wehrmachtbericht gibt bekannt: Unsere Luftwaffenverbände griffen in wirksamen Nachtoperationen die Häfen von Bone, Bugie und Sfaz an. Im Tyrrhenischen Meer wurde ein feindliches U-Boot Von einer deutschen Einheit versenkt, die einen Teil der Besatzung gefangen nahm. Im Laufe des gestrigen Tages unternahmen mehrmotorige feindliche Bomber Angriffe auf die Städte Neapel, Reggio Calabria, Cagliari, Messina und Augusta. Pic Poslfloncn flcrAdisc Hcicsmm Nordairika das Vurfeld neuer Ereignisse? Den, Inyasionsautobus nach Südeuropa Terpafit — Unsere Gegner Tor neuen Abenteuern? B«rHn, 14. Mai Die Deutsche Diplomatische Korrespondenz schreibt: Durch den Verlust <1m Brflckenkopfes von Tunis ist der Vörhang üher den afrikanischen Kriegsschauplatz zunächst niedergegangen. DaB er eines Tages wieder hochgehen wird, steht auBer Zweifel. Europa braucht den afrikanischen Raum. Es kann wad wird nicht auf ihn verzichten. Seine Sicherung für alle Zukunft ist ein unumstößlicher Programmpunkt in der Kriegführung der Achse. Dies hat das Kommuniquee anläOlich der letzten Begegnung zwischen Führer nnd Duce unmiSverständlich zum Ausdruck gebracht. Umso weniger besteht AnlaB, sich einer nüchternen Beurteilung der durch den Ausfall von Tunis entstandenen Lage zu entziehen. Militärisch gesehen, besteht die Möglichkeit, daß nunmehr der Krieg an die europäische Südfront herangetragen wird Nordafrika war das Vorfeld dieser Front. Allein dies charakterisiert die Lage. Die beiden angelsächsischen Weltmächte haben unter Einsatz ihrer vollen Kraft nahezu drei Jahre benötigt, um dieses mit relativ schwachen deutschen und italienischen Kräften besetzte militärische Vorfeld Südeuropas in Besitz zu nehmen. Von der nächsten ungleich stärkeren Bastion, hinter der nicht schwache Expeditionstruppen, sondern geballte militärische Kraft von über 40 Millionen Italienern und über 80 Millionen Deutschen und die Millionenzahl ihrer Bundesgenossen steht, wird der Peind durch den breiten Graben des Mittelmeeres getrennt. Dieses neuerliche Hindernis, das an Breite und Tiefe mit dem dat Aimelkanale nicht zu vergleichen ist, mtfB der Oberwinden, bevor er an irgendeiner Stelle der europäischen Südfront zum Sturm ansetzen kann. Was lehrte uns der Krieg blshart Der bisherige Verlauf des Krieges hat die anjfelsichsitchen Mächte, unitBAchtet ihrer Macht zur See, nicht als Meister amphibischer Operationen 4eseii{t. Auf das Gallipoli des Weltkrieges sind in diesem Kriege die Invasionskatastrophen von Norwegen, Dfinkirchen, Griechenland und schließlich Dieppe gefolgt. Die Unternehmungen in Norwegen, Nordfrankreich und Griechenland wurden zu Katastrophen für den Feind, obwohl die Abwehr zunächst nicht vorbereitet war. In Norwegen hatten die Engländer viele Taije, in Frankreich ein halbes Jahr, in Griechenland noch länger zur Verfügung, um militärisch Fuß zu fassen, bevor der Gegenslo0 elnsetsta, 4er mit dem schnellen Hinauswurf des Feindes endete. Diese Zeit steht ainem Eindringling heute nirgendwo mehr zur Verfügung. Wo immer in Europa die Angelsachsen den Versuch einer Invasion auch unternehmen mögen, sie treffen auf eine vorbereitete Verteidigung. Gawaltiga Paelmgsbantan schirmen Europa In Nord- und Westeuropa schirmt der Atlantikwall die europäischen Küsten. An der europäischen Sfldfront hat dieser seine Fortsetzung in einem Mittelmeerwall gefunden, der, aus Beton, natürlichen Hindernissen ttnd Huaderttausenden lebender Leiber zusammengesetzt, sich dem Angreifer entgegenstellt. Die lückenlose Bildung der Südfront und ihre Erhärtung von der Pyrenäengrenie bis nach Thessalien ermöglicht zu haben, ist das Verdienst der deutseh-italienischen Streitkräfte in Nordafrika gewesen. Sie haben den Feind Jahre hindurch und nach der Landung der amerikanischen Streitkräfte noch einmal sechs Monate in Afrika festgehalten und es damit verhindert, daß er die europäische SQdfront in einem Augenblick ankeifen konnte, wo d'es mit geringerem Risiko allenfalls noch möglich gewesen wäre. Der berühmte Autobus, der in der angelsächsischen Kriegführung eine so große Rolle spielt, der Invasionsautobus nach Südeuropa, ist um viele Monate verpaßt worden. Sollte er doch noch in Bewegung gesetzt werden, so steht alles zu seinem Empfang bereit. Dia tastgafttgta auropllsche Sfldfront Diese europäische Südfront ist nicht, wie Strategen am grünen Tisch in London aich ainmai auszudrücken beliebten, der wasche Unterleib der Achse, den aufzureißen as keinar großen Anstrengung bedarf. Wie die Kundgebungen in Italien zum Fall von Tunis zeigen, i9v der fanatische Wille des um sein Le-bensrecht ringenden italienischen Volkes nur noch härter geworden. Neben der italienischen Millionenarmee aber stehen an der Südfront die Truppen der deutschen Wehrmacht. Sie werden jeden Zoll Italienischen Bodens genau so verteidigen wie den ihrer eigenen Heimat. Die auf den Schlachtfeldern Afrikas und des Ostens erprobte deutschitalienische Waffenbrüderschaft wird in ihre letzte und höchste Bewährung treten, wo immer der Feind die Südfront angreift. Naua Bahnen das Luft- und Saakriages Praktisch kann sich dies umso eher auswirken, als durch den vorläufigen Neue Niederlage der britischen Nordbrenner Lnifkimpi« mit USA-Bombern in Höllen bii in 10 000 Bletem — Feindflugieuge cerpUtzten in der Ltth — 48 Maschinen •i>geaclioften Pührerhauptquartier, 14. Mai Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront verlief der gestrige Tag bis auf örtliche Stoß- und Spähtrupptätigkeit im allgemeinen ruhig. Schwere Artillerie des Heeres schoß Speicheranlagen von Leningrad in Brand. Bei Tagesvorstößen britisch-nordamerikanischer Fliegerverbände gegen die besetzten Westgebiete und in Luftkämpfen über dem Atlantik wurden 14 feindliche Flugzeuge abgeschossen. In der vergangenen Nacht drangen britische Flugzeuge tn breiter Front tn dts Reichsgebiet ein und griffen einige Orta in West- und Mitteldeutschland, viellach auch kleine Landgemeinden, mit Spreng- und Brandbomben an. Die Bevölkerung hatte Verluste. Bisher wurde der Abschuß von 34 feindlichen Borabern gemeldet. Hauptmann Lütje erzielte als Nachtjägei gestern sechs Luftsiege. Im Kampf gtgen Großbritannien führte die Luftwaffe in der Nacht zum 14. Mal einen starken Angriff gegen die Industriestadt Chelmslord. Bombentreffer in Rüstungsbetrieben verursachten ausgedehnte Brande. Vier Flugzeuge kehrten von diesem i^insatz nicht zurück. « Berlin, 14. Mai Nach der empfindlichen Niederlage, die die britische Luftwaffe in der Nacht zum 13. Mai mit dem Ausfall von 34 mehrmotorifjen Bombern erlitt, mußte der Feind auch bei seinen Unternehmunffen in der Nacht zum Freitag beträchtliche Verluste hinnehmen. Er hat nach bisher vorliegenden Meldungen 34 mehrmotorige Bombenflugzeuge über Deutschland und den besetzten Westgebieten verloren Gerade in der Nacht zum 14. Mai mußte der Feind hei seinen in breiter Front durchgeführten Einflügen mit besonderer Deut- lichkeit erkennen, daß die deutschen Ab« Wehrkräfte, Nachtjäger und Flakartillerie, in der I-a!cn Ich bete füt Dich, mein lieber Heinrich, und um Segen für all«, die Dir Gu;as tun. Dank Dir aber auch, mein Sohn; Du hast unsere Erwartungen erfüllt, sie »md Ehraniaicban für Dich. Mit Schaierz, aber auch mit mütterlichem Stolze denke Ich an melnan braren Sohn, mit meinem besten Sagan lohn« ich Dieb d^f'ir, Dem Valer spricht mit Freuden-truiien von Dir . . .« Heinrich York war bPi ler schweren Verwundung bereits er> Ifiica, als die Mutter diesen Brief im S' iiinerz, In der Ueba und In der achten G.bße ihres Muttarharzani schrieb. Ja, solange wir Soldatanmüttar haben, an die die Söhna an dar Front mit Stolz ipid Ehrfurcht all Inbegriff der Heimat, d> s Kcimpfenswertei, denken und dafür zu sterben wissen, tolanga wir Müttern h qeynen im ganzen deuttcban Volk, die K ilist hartem Tagwerk nachgehen, die v^ sson, daß ihra k&mpfanden Söhne VN'dffoii brauchen, solanga steht dieses D ^ulschland unerschüttert trete des verzweifelten Ansturmes unsarar Feinde. T auäende dieser Müttar müssen heute Mutterpfiichten und Berufiaufgaben vereinen. Denken wir hier neban der Mutter im Rüstungsbetriab an dia Bäuerin, die oft dllein und mit gertngstar Hilfe ihren Haushalt versorgt, dia Kinder betreut und das Feld batteilt. Kaln Wort der Kl^ge kommt übar ihra Lippan, denn sia we:Q, daß auch Ihr Dienen diesem ([rußen Deutschland gilt. Würa es anders, sie waren nicht deutsche Mütter. Und doch sind gerade sia et, die wissen, worum es m diesem Schicktalskampf unseres Volkes geht, wail tia die größten Opfer brachten, wie et auch in den kurieii Sätzen heißt: »Auch, Mutter, du hast diesen schwersten Krieg geschlagen, du soHst des Volkes größte Heldin hcilien.« Windet man der Tapferkeit der deutschen Mutter auch keinen Lorbeer, ist sie es auch nicht, dia Schlachten schlagt und Siege erkämpft, das Bewahren und Erhalten allein liegt bei ihr. Der Soldat bringt den Sieg, aber die deutsche Mutter hält ihn fett. Der Mann opiert sein Leben, in den Müttern aber stuht es wieder auf. Nur zwei kleine, unscheinbare Silben sind es, die gerade am Muttertag des deutschen Volkes mit tiefer Innigkeit über unsere Lippen kommen: Mutter. Liegt nicht In diesem Wort mehr als Sich in vielen Sätzen sagen ließe, liegt nicht in diesem Wort alles, wri« das Kind, selbst wenn es, tchon erwachsen, draußen mit seinem Leib dia Heimat schützt, sagen kann: Liebe, Verehrung und Dankbarkeit? So leuchtet uns in diesen Tagen besondert das Beispiel der deutschen Mütter voran auf der Straße, die gezeichnet ist durch die Härten und die sciiweren Schicksale des Krieges, auf der Straße, die durch Not und Ent-hphrungen hinführt in eine schöne Zukunft, in das ewige Deutschland, das unsere Mutter in ihrem Schofle tragen, jetips ewige Deutschland, über dem Hdch unserem sicheren Endsieg die Woite st''hen: Mütter, eure Heldensöhne sind doch euer schönster Dcink! Unri wie in dieser großen Zukunft, so steht sie auch jetzt, an ihrem Ehrentag, den Ihr das ganze deutsche Volk berel-tf't, unter un« — als liebende Mutter, als opfernde Mutter, als arbeitrnde Mutter — als aW das, was sie uns heute ist und Immer sein wird — als Hüterin der Nation. Churchill auf der Washingtoner Konferenz Erfolgreiche Einsätze unserer Luftwaffe Berlin, 14, Mai Zu dem Im Wehrmachtbericht vom 14. Mai gemeldeten Angriff schwerer d'utsrher Kampfflugzeuge auf Chelnis-ford in der Nacht zum 14. Mai werden noch folgende Einzelhelten bekannt: Bei leicht bedecktem Himmel überflog ein starker Verband schwerer deutscher Kiimpfflugzeuge eine Stunde nach Mitternacht in mittlerer Höhe die englische Küste und drang trotz lebhafter Jayd-abwehr über die nordöstlich von London gelegene Industriestadt Chelmsford vor Vergeblich versuchten Scheinwerfer- und Flakbatterien die deutschen Flugreuge abzudrängen. In mehreren Wellen an-fllegund, durchbrachen diese im Stmz und Gleitflug die Flak- und BaMonsperron und warfen zahlreiche Sprengbomben schweren Kalibers und Tausentfe von Brandbomben ab. Vor allem die Werkanlagen der g'-oßen Kugellaqerfabrlk Im Nordteil der Stadt, die für die britische Flugzeugherstellung von größter Bedeutung ist, wurden schwer getroffen. Die PrÄsidentln des Lotfa Svird Gast der Reichsfrauenführerln. Am Freitag traf die Leiterin der finnischen Lotta-Svärd-Organlsation, Fannl Luuknnen, in der Reichshauptstadt ein. Sie erw'der' einen Besuch von Frau Srhult7-Klink in Finnland und wird die Gelegenheit bo-niit/en, mit führenden Prnuen dei f'eut-sehen Frauenorganisation Erfahriingen au.>7utausrhen. Wied«- kam d«r Mammuttank der Plutokratlen mi Stillstand — Eflkoaltreai ■nltelwiiti AnifiMMKl ((■n, di« kainMfalls ia dicicm Sian« ein-ijelöct wtrdca könne* und von denca da* l\ar ein artfer Rflcksahlal lu bafOrAtcn iit, dies alles wiegt dia militlrisehen Ereignisse beinahe auf, dia Mit monatelan-t{or Verspätung ia Afrika erxielt werden konnten. Neben dem awl|(ao Sorgenthema das U-Boot-Krieges ist es diesmal aber aa> scheinend noch gau besonders ein su> sittlich strateglacnas, in Casablanea ganc beiseite geschooeiiss Probless, das gmla-terisch Aufmerksamkeit and sofortige Stellungnahme erheischt: der Pasifik-krieg. Während er in Casablanea noch bis sur Beendigung des Kamplas gegen Europa auf Eis gelegt werden sollte, voll-cogen sich an den Pasifikfrontan mili* firlsche Ereignisse, die such hier das ur-xprüngltche Programm vollkommen Aber den Haufen geworfen haben. Die ameri* Stockholm, 14. Mal Als deutlichster Beweis dafiir, daß die mflhsellge Einnahme Tunesiens di* Probleme der Verbündeten keineswegs ver-j einfachte, zeigt sich in der Tatsache einer eilends nach Washington einberufenen I Konferenz der Plutokratien, Die Militir-konfereni in Kairo hat nicht ausgereicht. Während sich am Dienstag Gerüchte verbreiteten, daß Churchill dorthin gereist sei, um Ordnung in die sich widersprechenden Pläne der verschiedenen niHtl-rischen Chefs fflr eine nächste Aktion der Verbündeten zu bringen, tauchte er plötzlich in Washington auf. Wie jedesmal, wenn die Alliierten vor ganz besonderen Schwierigkeiten stehen, wenn ihr innerer Zusammenhalt in besonderer Gefahr schwebt, hat Roosevelt seinen ergebenen Diener Churchill zu sich beordert. Churchill kam, umgeben von einer Schar militärischer Sachverständiger. Seins Reis* «rurds in London mit einem noch nie erreichten Maximtim von Geheimnistuerei getarnt Beispielsweise wurde der Zug, der ihn zu einem Flug- f>latz an der Westküste brachte, stundcn-ang auf einem Abstellbahnhof der Londoner Umgehung festgehalten. Churchill war vorher beim König, von dem er einen persönlichen Brief mit sich nahm. Als er schließlich in USA gelandet war, gjh sich die Londoner Agitation natürlich die äußerste Mühe, um nun aus dieser Vcrle-genheitsveranstaltung eine Weltsen^ation zu machen, die in nicht weniger als 35 Mitteilungen und Sendungen an Mittwochmorgen den europäischen Völkern angeboten wurde Vor allem legt die Londoner Agilation den Nachdruck auf einen Punkt: sie betont, daß die jetzige Zusammenkunft schon In Casablanea verabredet worden sei. Man kann unschwer erkennen, daß die Engländer seiher hier eir^n schwachen Punkt erblicken und daß die Zusammenkunft mit aller Sicherheit improvisiert werden mußte, weil das Programm von Casablanea vollkommen überholt werden muß. Zu den ungel'Ssten strategischen Problemen, vor denen sich die Ver-h/indeten sehen, sind t«roße politische bekommen. vor allem in heTui; auf das Verhältnis zu den Sowjets Die welferschüt-temden Funde von Katvn, der Krach 7wi-schen den Londoner Polen und den Sowjets, der daraus erwuc'is, die all/u frühzeitige und öffentliche Komnromittierung der Atlantik-Charta, soziale Schwierigkeiten in England wie in den USA, all^u hochgespannte psycholof?ische Erwartun- kanischM Oberbefahlshabsr te ladla« Mid in Tschungkingchioa sind an den Wa-shingtaaar Baratia|«n sakleaai|Bt kin>«-t>eordcrt worden. DÄs spriakt deutlich ge- nu^ fa der aeutralaa Welt wir4 die Wa* shingtoaar Konlerena als eines der aiaa* aigfaehea Zeichen innerer Unsicherheit im Lager der plalekratisaä-sewfetlssiwa Liga betraahial. Bieber war sa se kinga» Stüh worden, ala ak ala Prlatsiaasunr* wsrk gegen Barapa aMaafa. A«l ateaMÜ stallt sich haraos, daS der angeblicks Mammuttank der Plutokratien naw Über* Windung einer AnhOhe, dia statt fai sial-gaa Tagaa «rs« nmk saaks Maaataa ka-wiltlgt werdea koMrta. kareita aakaltaa ■110 la aanar Obarholung vor dan weiteren Weg und cur Behebung von allarlai techniscnen und politischen Schwierigkeiten. Italien wird nach Afrika zurückkehren Die letzten Fttoktprfiche der 1. ItAlieniichM Armee Rom, 14. Med Am Mittwochabend übemrittelta aemokralie, habe also von der Sowjetunion nichts zu befürchten, aber alles durch eine Freundschaft mit >hr m gewinnen. kommen varlassana Gabiata fnichtbar zu machen und den LabaaMtaadard dar Bingeboraoan zu liabaa. Dia Tatsach«, d«B Italian wihrand das g«genwirtig«n Kriagaa von aaiaan afrikanischen GaMatan abfaachloaaaB war, während dar Gegnaii waui auch auf Umweg«n, so doch auf slcharan und bequemen Wegan nach Italianisck-Airika gelangen konnte, laigt banar als alles ander« dia absoluta Notwandig-kait, daß Italien Harr das Mittalmaaras werden muB. Bitterkeit «rfaflt uns, wenn wir daran denken, daA wir dar übar-macht haban waicbaa müssao. Wir wia-sen aber, dafl wir rarflckkahran werden. Dafür ist uns dia Stttrke Gewihr, mit der sich uns«ra Soldat«n bia nun letzten Augenblick In ioAarataa Zipfel von Tunis geschlagen haban. Hiervon sind wir am stärksten ül)erzatigt Italian und Gott will es, daB nicht nur Afrika, sondern daB auch das Mittelmeer un* widarruflich daa Unsere wird.« Auiflackeni dei Kampf«! auf den Aleuten starke USA-Trappaaelakeltca falaaial Tokio. 14. Mal Wie das kalMrlicb« Hauptqiurtlar an Freitag bekonntoab, aind am 12. Mal starke amerikanisdU Truppaaainlteitan auf der Insel Attu dar Aleut«ngnippe gelandet. Zur Zeit findat dort «In heftiger Kampf mit dan japanisdkan Besät-Zungstruppen statt Dia Insal Atta iit die westliche Insal dieser Gruppa und wurde bekanntlich im Juni varganganan Jahrts von dan Jfpanam htiMlü. Tadwakleg kaeinlupl Wie Domei aus Nanktntf naldat, Ist Tschunking stark bcunruhlf^ flb«r tfia zunehmende Zahl von D«s«rt«uraa Ia den Reib«n .s«in«r Soldaten. Wla aus dem Bericht einer militArisch«a Kontrollkommission hervorgaht, di« kflrzUch von einer ausgedehnten InspektionsreiM zurückkehrt«, ist die 21ah* der Deserteur« während der ersten dr«l Monate diases Jahres gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres um das Zweieiahalb-fache g«sti«gen. Politisclie Wiciiensciiau Freitag, 1, Mail D*r Kuban-Brücheo-kopf war weiter Zielpunkt d«r Angriff« dar Sow)ats, die an diesem Tag* an der Ostfront 155 Flugzeuge verloren, — Dia deutsch-italienischen Truppen hieltsn umfassend* Gegenangriffe des Feindes wei-t*r auf, — In einem Parteitrauerskt nahmen der ' Fahrer und seine Mttkimpf*r Abachied von Stabschsf Viktor Lutz* Samstag, I. Mai: Unseren U-Booten gelang ee, weitere 74 000 brt feindlichen HandelssehUlsraumes zu versenkan. — Die amfeaaeaden Angrilf« der Sewjeta krmtt im Akwahrfeaer aassi si Watfea abermals lum Stillstand. Gegenangriffe führten vreit in dia feindlichen Linien. — In Tunesien nahm ein Großangriff des Gegners auf ansare Stelinngen seinen Auttakt. Es gelaniL dia AnstQrra* durch den Einsatz aller waffan zum Stillstand zu bringen. — In einer Großkundgebung in Rom zum Tag des Heeres und des Imperiums bekannte sich das italienische Volk restlos zum totalen Kriegseinsatz. Sonntag, f. Mai: In Tunesien entbrannte die sichlacht mit aller Hirte. Es ialang unseren mit unverglsichlicher Tap-larkett kämpfenden Truppen, sich auf vorbereitet* Stellungen sflaßstlich von Tunis absusetien. Dem Feind wurden hohe Verluste sugafflgi — Di* Angriff« der Sowjets dauerten den gsnzen Tag über besonders am Kuban-Brftckankopf an. Es gelang, 72 Feindflugzeuge sn der Ostfront ta v«mlcht«n, Mmntag. iO Matt Der Fflhrer richtete aas AnlaB daa Beginns der Sammlungen für des Kriegshilfswerk fflr das Deutsche Rote Kreuz einen Aufruf aii das deutsche Volk, sich der Leistungen der Front wflr-dig zu erweisen. — Wieder versuchte der Gegner feete Positionen am Kuban-Brflckenkopf ^a erlangen, wurde jedoch von ansarer Abwehr unter schwersten Verlosten zurflckgeschlsgen. — In Tunesien sind die Akwehrkämpfe gegen eine vielfach flberlegene feindlich« UWrmacht mit aller Sehärfe entbrannt. Bis sur letzten Granate and zur letzten Patron« fOh-ren die vsrbflndeten deutsch-italienischen Truppen auf Nords frikas Boden einen Heldenkampl. — Hier wie an der Ostfront wurden dem Gegner wieder hohe Verluste an Menschen und Material, besonders an Flugzeugen, zugefOgt. Ditntiai, U. Jfaf; Bis zum letzten Wi-derataad llmipftea unsere Truppen auch an dieeem Tag« ta Tunasien, abgeschnitten von jeder Munitions«' und Verpfle-gungssufunr, — Das Anrsnnen der Sowjets gegen den Ku^n-BrAckenkopf hielt weiter na, es brachte Ihnen erneut schwcr« Verluste. — In ktÜinen Vormarsch drangen die Japaner welter in dem Gebiet an der burmesischen Grenze vor und stehen nunmehr vor den Toren Indiens. Mittwoch, 12. Mai: Mit sller Entschlossenheit kämpften unssre Truppen in Tu-aesiea weiter ftg«n gewaltige feindliche OhfriMoht .aar Ereentolm^' Am Knbanbraeken-kopf war der Tag rmlf- 'Auch vm den weiteren Kriegisfroi^ten sind Beson'dsürhei-ten nicht zu berichten. Donntritag, iS Mai: Nach einem he-roisehen Ringen anserw tapferen Afrikakämpfer fanden die Kampfhandlungen ihren Abschluß, nachdem unsere Soldaten sieh bis zur letzten Pstrone und Granate verteidigt hattsn. Ehrenvoll beendeten si« diesen Ksmpf itfen die vielfache fnMrmaeht. — In einen Tagesbefehl '^ör-digten der FAhrer and der Duce den Hohen Einsats an Tapferkeit. Seelen starben im Land des Bolschewismus Betfegavntfea mit einer towietleckea Mutter Gestern erst ist das Dorf genommen worden. Um die elenden Holzkaten liegen noch Fetzen, Splitter und Trümmer, um die nackten Dfen, über verkühlten Hülzcni und grauer Asche steht noch der Brandgeruch, und drüben auf der Wiese die Kameraden von der Sicherungswache, die nach durchwachter Nacht Ihren Schlaf in der hellen Sonne nachholen dürfen, fahren hoch und glauben wieder das anschwellende und berstende Heulen der Granaten zu hören, als die Kreissäge das erste Stück Bauholz schneidet. Gestern erst ist das Dorf genommen worden, und die Organisation Todt Ist schon am V\^erk, Quartiere zu schaffen und In diesem Ort den Divisionsgefechtsstand herzurichten. Die Kreissäge heult an der Dorfstraße, weiter hin klingt es wie «in larvgnezoqener Sang. Am Bride des Dorfes hebt eine Frau den Kopf nus einer Luke und lauscht Eine der Frauen, die einfach hier sind, ohne daß man weiß, ob sie in einem Kellorioch das Wetter überstanden haben oder von der Welle des deutschen Vorrückens mitgespült worden sind. Man hat sie noch nicht gefragt. Man beachtet sie kflum. Die Flau rerkf den Kopf und lauscht, •lu» dem grauen Silber der alten Bretter stf'ht ihr Kopf hervor, blumenbunt: ein blutrotes Kopftuch, der gelbe Scheitel, dos brnny.pn louchfende breite Gesicht, in dem dris Weiß der Augäpfel spielt. Die weiften Zahne lassen die klaffenden Lippen noch dunkler erscheinen. Aus einem uralten, grau-silbern verwitterten Sarge schout das Leben. Die Kreissflge heult, hell klingt es von fallenden Prügeln, schon trägt der Wind den Duft frischgesägten Holzes u Der bunte Kopf verschwindet und er schoint übei weißer Bluse und blauer Schürze wi(>der Das Weib kommt dif' DorfstraUe herauf. Es ist noch ein jungef Weib im bestem Wüchse. Sie hat viele alte FaUen in dem jungen Gesicht, dat einer Zwanzig- ' und einer Vierzigjährigen gehören kann, aber der Schritt Ist 'ung, er scheint sich In Lebenslust zu wi'^gpn v/ie im leichten Tanze kommt 'l'^s Weib die Dorfstraße herauf Bei den M'innern der OT macht sie halt und re fif't sie an Die Kreissäge wird für eine Welle ausgeschaltet, indes hört man die "rau zwar, doch versteht niemand ihi ilussisch. Da gibt sie zu raten auf, in- dem sie mit lebhafter, eindringiichar G«-bärd« dia MaDa irgendainea Gaganstan-dea zei^! so lang, ao brait, ao hock. Dia EindrflcKe des gestrigen und auch noch das heutigen Tages wirken nach, «Is einer dar Männar rät; »Si« bat «innn Sprengkörper gefunden«. Bs müBt« schon «ins ri«sige Min« sein, w«nn auf sie die Maß« zutraffan sollten, welche das W«ib nlgt: so lang, so breit und so hoch. Sie weist nach den Brettern. Der Mann von der OT versteht es so; Ja, in «ln«m hAlz«man Kasten, «s wird schon stimmen, «in« große Holzmine, wie sie di« Sowjets halten. Und man kennt ja dia Neigung, zu Abartrai-ben, weno sich etwes Fremdartigaa, Unheimliches bietet. Der Parti«führ«r entschetdeti »G«ht einer mit tum IC, der Ist zuständig«. Ja, dei Nachrichtenoffizier iit zuständig. Er hat vor allem einen Dolmetscher zur Verfügung, der versteht gleich, was so lang, so breit und so hoch* sein soll. Der Mann, der auf die Riesenmine geraten hat, geht mit, er ist begierig zu erfahren, ob er auch recht geraten hat. Er geht der Frau voran, die lächelnd folgt, als wüßte sie wohl, daß sie nun an die richtige Tür geführt wird. Der Mann von der OT meldet: »Herf Haupmann, diese Frau, schelnts, hat einen verdächtigen Gegenstand gefunden, einen Sprengkörper oder so was, ungefähr so Tang, sagt sie, so breit und so hoch«. Der Hauptmann ruft den Dolmetscher aus der Nebenstube: »Herr S., fragen Sie bitte die Frau, was sie will«. Die blickt dem Dolmetscher nach dem Munde, aus dem die Laute Ihrer Sprache kom-meni sie lächelt, und ihre grof^en Zähne blecken. Der Dolmetschet fragt nach ihrem Begehr. Sie antwortet freudig, ihr Name sei Marija Jefimowa, sie sei eines Bauern Weib, ihr Mann sei bei den Soldaten Gefunden habe sie nichts, nein, aber sie suche etwas. Sie suche Bretter, am «inen kleinen Kindersarg zusammenzufügen, so lang, so breit und so hoch. Nämlich eines ihrer Kinder sei gestorben. Das sagt Marija Jeftmowfl 'ind lächelt erwartungsvoll. Der Dolmetscher übersetzt; »Heri 'lauptmann, die Frau möchte lediglich Fretter für einen Kindersarg haben. Eines ihrer Kinder ist gestorben.« »Geben Sie Ihr einen Zettel mit der . Anweisung«, erwidert der Hauptmann. Iii sieht di« Frau an und denkt im Zug des Augenblicks an seine Kinder in der Heimat. Der d«utsche Hauptmann mor-meit zu seinem Kameraden: »Sie begräbt ein Kind und i&chelt. Fragen Sie sie «inmal, Herr S., warum sie lacheitt« D«r i>>lffletscher sagt zu dem Weibe; »Hier habe ich eine Anweisung gescbiie-b«n, di« g«b« ich d«m Kameraden \on der Zirkularsäge mit. Sie werden von seinen Leuten die Bretter bekommen. Neb«nb«l: uns«i Hauptmann wuudert sich «in wenig, daß Sie so lächeln, wo Sie doch ein Kind verloren haben«. Marija Jefimowa zeigt eine überraschte Miene, aber dann bedenkt sie, daß sie diesen fremden Männern doch eine Erklärung geben müsse, und sagt, indem sie ihr Lächeln nur um ein geringes verhält: »Warum sollte ich nicht lächeln, Herr Kommandeur? Dieses Kind hat es gut. Dieses Kind hat es besser als meine anderen Kinder. Es ist das einzige, das mir keine Sorge bereitet. Sie hat mich sehr lieb gehabt, die kleine Piokla, und ich habe für sie getan, was ich für sie tun könnte, und habe sie auch sehr liebgehabt, und nun will ich sie in einem ordentlichen Sarg begraben. Oh, sie hat es gut!« Das sagt Marija Jefimowa und lächelt, und ihre Zähne blecken. Sie verneigt sich mehrmals dankend vor den freundlif:hen Heiren Kommandeuren und geht mit dem Mann von der Zirkularsäge fort. Der Hauptmann sieht mit verschränkten Armen auf sie und schaut Ihr durch die Fensterhöhle nach: »Man mag Völkorschalton dabei lassen, daß sie nicht genug darin tun können, zu leiden, — aber die Welt «robern darf man sie nicht lassen«. Drüben eilt Marija Jefimowa dem OT-Mann zur Kreissäge voran, mit leichten tänzerischen Schritten Sie ist sichtlich angetan von dem Geschenk und zeigt den Männern an der S^ige mit lebhaften Gebärden, wie diese Bretter beschaffen sein müssen, wie lang, wie breit, und wie hoch, . Kriegsberichter Wilhi»lni Pleyer, PK Druck u Verlan MarburoK Vorlviq*' d Drirttnrel-Gtt «■ b H — V«rlnoBt«ittinn Enon B'r, laupttchrtlllsUun^ Antun Gorsrhück t. Zt In JiUab, itellv t1ju|itirhrlltk'.(»r Hobp^'t KrMiert. •He (n Marhtirq a d Drau RKdu«8R<> f £uf Zell fui Anzeigen dif PrcisUatr ^lr 3 vcira 10 AprtI 104? gUltlq Austall rief ünipriiTKi dci Blatte b«> bahtir«) Gewalt ud«i Hi^trifbiFtr^rung ]lbl lelotio Acipiiicti lul Rürkzahiung ddt Dezuu*-galdit». MARPURGER ZT-ITUICO Aus den Krieisbriefcn gefallener Studenten Flandern, im Mai 1915 |Auf die Nachricht vom Tode eines K«-meiadcn) Liebe Muticrl Ddtcut iu>.ajiei doch ledei, aej mt Peia tieui., daU ei eutsmu diduüeu stei-ben miui. ÜaH ikI docxt iiiClitt so tuicht-Wx SciiiiDuuetl Dds Sterben i«t nicht« Schiuome« meni, wetin es er&i du emeo heidoliitt nwichi einem erst um Sterben schwer, wenn m..« Und dabei flllt uns wohl ein, was ans die Mutter alles mit auf den Lebensweg gegeben hat. Wie iie uns die ersten Schritte im Zimmer lehrte und sie weiter hfltete, bis wir fest und stark in das La-ben schreiten konnten. Wer erinnerte sidi an diesem Tag nicht aa all die urtea Mlrchen und frommen, kleinen LBgan ^ner Mutter, die ihm die ersten Kindun*-jähre verschonten? Oder hast dn nie Kieselsteine fflr Diamantaa gahaltaa, Elfen ans BIfltenkelchen «teifan eelMn and geglaubt, dal die eehlala Moadtiehe! ein goldene* Kipfel sei, da« dar liebe Gott eigens fAr dich gebacken katt Spiter, als dn (rBBar wwidaet and als da« Leben hef^ann, diah hart anrapaekcn, da sind dir wohl die«« Dinga manchmal aingafallen nnd haben dick datrBstat. Dn hast vieUeicht ta dar Ifoi lla^hd data trockenes Stflak Brot gegessen nnd gameint, as sai dar fainata Knekan. Worte dar Muttar atad Edalstaine im Laban. Si« gÜnaan dann anf, wann dn sie brauchst. Wenn du irre jfagaagan bist, wann du Unrecht tatest odir wenn eine Schnld dich drflckt, so tehst dn am liebsten anr Muttar, ttm ftuha an finden. Sie Iat dar Hort ta deinem Laban, sie UeflM aa aach, wann sla dta Erda sÄon deckt. Einar Muttar Iat nichts «nmOglieh. Sie arlrlgt alles fflr dick, salbst Schimpf und Schande. Wit empflndaa daa aflaa hluflg als salbstvarstlnAiak, wir nakmea Ihre Opfer laichte« Hertans entgegen, und oft will uns nicht einmal der Dank dafflr Aber die Lippen. »Die Mutter wird et schon machen l< Die Muttar, die tfvta Mutter. Nie wird sie dir sag««, wte sehwar ihre Sorgen sind, nia wird sie dich Ihren Kummer merken lassen, und erst aa den Linien in ihrem Gasi^t md aa den Von Haas Anar Schwielen ihrer Hlnde wirst da erkennen, was sie fflr dich gear^itet und — gelitten hat. * Wollte man ata Ehrenmal ftr die M(H-ter errichten, ee mQBte eine Gralsburg sein, aaln, ee mftBte sa gewaltig werden wie der bAchste Berg der Erde und nie dflrfte eine Wolke seine Spitic verdfl- Die Junge Mutter Ich arboba daa Anga aa den Borgesi dal main Kind groB werde stall vnd stark. Ich bade oft ta den wolBan Walten Liebe Mutter ... tin Feldpo!>(hnei /um Mullerlag Mutter, es ist dds vieitemal in die- brik.h.llra o.ek H.».« kom»,.». d.n« TT .^1'!?.™''^.,,!'!'!', .h°'''7' K ihr. HInJ. „„. h .1,1,. ,..1... l'"9 "" fem «n D.ch Khieibp, u. IS! eine «hone und muh freudig stmi- dal ea tlaf werde mä klar. Ich schrailo vlol ^ daB ea roll Sahnaudtt aal nach mitorwoga. Ob alMr mota Ktnd TOB doB Borgan den Trotz TOB dar Walle dan Laicfatainn nnd von Schritt daa Vor^hen wHhItf ich waiB aa nicht — Allna Stllla ta tat nnr Oabot —. Hann« .lohst afarn, sie mflOte in einen immerblauen Htaunal rai^. Das Ehrenmal der Mfltter iat eta Mal des Glattben«. Die Mfltter glauben an das Leben, auch wenn sie tausendmal ihre Kinder opfern mußten. Sta allein sind die Trl^rinnrn des Labans nnd ainer lichten Zukunft. MAtter im Kriege I Heute stehen sie ao den Maschinen; auch sie schreiten geschlossen in unserem großen Schick-sslikampf. Aber, wenn sie auch ihrem Wirkungskreis im Heim entrissen sind — sie sind Mfltter geblieben, und dieser Glan« ta ihren Augen ist nicht erloschen. Und wena sie abends «us den Fa- Eine Mutter hat immer etwas tu tchaf-ian und au sorgen, und sie wird darüi)«r ^cht einmal versagen. Der Schlaf schenkt ibr keine lieblichen Bilder denn sie triumt nur von Pflichten. Und nnsare (nagen Mfltter I Auch in ihre kaum arst geschlossenen Lebens-kreise hat der Krieg oft mit harter Hand eingegriffen — wenn auch das Licheln erfflllter Liebe noch um ihre Züge spielt. Sie sind unsere Freude im Alltag, unsere Hoffnung für die Zukunft — und manch ongMchickte kleine Kinderhand wird ihnen heute ein Sträußlein Blumen reichen. Mit Stolz sehen wir sie in den sonnigen Girten ihre Kleinen spasirren fähren. Und das Herr geht uns auf beim Anblick so einer jungen Frau, die fast selbst noch ein Kind, in zirtlicher Zwiesprache mit ihrem Liebling staunend die beiilQckende Frfflllung begreift; Mutter su sein. Dar heutige Tag steht tai Zeichen dar Mfltter. Wir begehen ihn nicht mit rauschenden Festen nnd grofien Veranstaltungen. Wir denken an jene erstea Worta, die nns die Mutter mit auf den Lebens-*^•1 gegeben und an ihre nimmermade Liebe, die uns durch alle Ta{fe unseres Daseins treu be|[leitet hat. Vielleicht, daB inrncie SiKe Als kieinei Bub hab ich scIidD so vor Dir yo.standcu, ein wenig beltingcii das Blumengeschenk haltend, claren Krale mOtterlichor Beeorgnia tritt. Abar as ist andere« und mahr sls Verzicht; wie der Sohn in die Kameradschaft der MAnner «o tritt die Mutter ta dia groBa GemainsriHift dar Mütter — jener Müttar, Ton denen wir alle kommen. Da« iat nicht Vendcht, das i«t der große Lohn alles müttarlicban Wesen«-A« ist die groBe Reife. Da sieht uns das Gesicht einer Prau an: das Haar Ist weiß, und Falti»n haben «ich um die Augen und in die Stim gegraben. Die Augen blicken klar und still, und eine große Ruhe Hegt Ober diesem «bgeklArten Geeicht. Das gütige Mutter- gaaicht, nannan «rlr aa. Bs ist tias Gaalcht dar Muttar, von dar alla kleinen und kleinUchen Sorgan abgafalien sind. Stilta Reife und ttata Gflto tauchtet aus ivem BHck, und wir fühlen: aa iat aina dor Mütter, dia ta die große Müttargemain-scha/t aufgenomnoan tat. Wir sahOn kein Bangaa dar Pra« vor dem Altwerdan, abar wir sptlraa daa Glflck, gegeben au haben, und dlasas Glflck varklArt das Altar, Dia Kamaradschaft der MAnnar dankt Ihr Dessin dan MAttara. GAIm aa nicht aIn GaasataaaaMa dar Müttar, wia kAnntan die BAhna aa Kameradan Warden? Wann dar Sohn von dar NAuttar geht, gabt ata Stück ihraa Salbst mit Ihm da-hta. Abar ar varllart as vioht, ar bo-wahrt diaaaa Stück, daß sie sich wleder-ftadet ta aainam Wag, ta seinem Werk. Salbatloalgkait vortangt daa Lal>aa Ton dar Muttar, wann dar Sohn auf danalga-nen Weg tritt, abar sie flndst sich wia-der In soinem Qlaoban, aach ta salnam Opfer. Dia Oeaieinschaft dar MAttar tat dta Heimat dar mlnnlichon Kameradschaft. Heimatlos wird dar Mann ain Nichta, haltloa und schwach. Und nur dar Haltlosa und Schwache kann darum auch dta Mutter verlieren. Die Gemeinschaft dor Müttar 1«t die Quelle dos Volkes, — wo giba as ein Volk ohne die Mütter? Die Gemeinschaft der Mütter ist das Sinnbild des Lebens, — wo gAbe es Leben, fruchtbares, tAtiges, wirkendes Leben ohne die Mfltter? Die Gemeinschaft der Mütter ist der Urgrund des Seins, — wo gfib« es eine herrlichere Erfüllung mflttarllchar Sehnsucht. als ta diesem Bewußtsein, Bodan und NAhrkraft daa Wardans zu sain? Dia Gamataschaft dar Mütter ist das Harx das Glaubans, — wo gAbe es größeres Lob der Müttar als (Ues? Wann dar Sohn von dar Muttor gabt, tritt ala lurück voa sataam Wag, auf dam ar ta Ihrar Hut stand. Abar sta tritt nicht tas Dunkai, und wo sie staht, da lauchtat ain Licht, das sainan Schata auf dan mAnnllchan Wag das Solinas strahlt Von der Gomainschaft dar Mttttar kommt ata Lauchton flbar die Kamaradschaft dar Söhne. Und darum; waan dar Maaa sich sar Muttar wandet, antdackt er daa Schein dieses Lauchtans ta Ihren Zügen, seine Augen nehmen das Lauchtan auf, und sain Mund sagt in Dankbarkelt; »Mutter I« Der Mutter Gesicht Von Aoguat LAmmie Die Geschichte hat sich in einem kleinen Dörflain tm Schwabanland sugatra-gen, könnte abar ebanaogut in dar groß-mArhtlgen Stadt Hamburg oder ta einer fröhlichen Stadt am Rhein oder sonstwo passiart saln. Die Abc-Schütxen waran vor eta paar Tagen von den Müttern zur Schule gebracht worden, lernten dort das Vaterunser und das Einmaleins und malten mit dem Griffel die ersten Buchstaben auf ihre Tafel. Unter dem Hluflein gab es allerlei KostgSnger: Wohlhabende und Arme, Vorlaata and Schüchterne, solche mit hellen Augen und andere mit stuaipfam, gleichgültigem Blick. Dar Lahrar tat saina Pflicht mit Güte und Liebe, mit Emst und Strange, wie ea ain Lahrer tun soll. Denn, er mußte aus den kleinen Leuten brauchbare Menaclkan machen, dia ihren Plati im Vatarlanda einmel nütslicb susfüllen können Nun war ata kleiner Bub dabei, em llabor, stillar, dar eilte nach dar Schule immer spornstreichs nach Hause und trottelte nicht stundenlang auf dar Gasse herum. Und der Lehrer hatta seine Prauda an Ihm, und wann ar an seinem Plati vorbeiging, strich ar Ihm jedesmal mit dar Hand über dan blonden Schopf Aber eines Tages saß der kleine Mann gar still und mit Angstlichen Augen da Und als ihn dar Lahrer fragter »Bühle, waa hast?«, da fing das Büblean an zu wei nan und sagta: »Ich weiß nicht mehr, wla meine Mutter aussieht«. Ein törich-tar Mann hAtta darüber gelacht, ein paar böse Buben versuchten es, kamen aber schlecht weg. »Bühle«, sagte der Lehrer und nahm ihm das Schreibzeug aus df^r Hand, »Bühle geh beim und guck, wie sie aussieht«. Also lief das Biiblein heim, um zu sahen, wie seine Mutter aussieht Bs ist bald wiedergekommen mit fröhlichem (jasicht und hat an seiner Aufgabe weitergeschriehen, lauter srhftne Buchstaben und hat jedes i-TüpfrIchen sauber gesetzt. Aua dem BQhlein ist später ein rechter Man qnwordon Er hat seiner Mutter Gesicht nimmer vergossen und ihr ain gutes Stück Treue und Liebe vergolten. Seit« 4 4 ^Tummcr * SamMajJ'Sonntag. 15 '16 Heimatliche Hundschau Soldatcnmütter Ein Tdg im Jdhrt gilt den loten HpI-dcD Und pinei gilt den Muttein. Lin Tdrj im Frühling, w< nn die erslrn Blumen blühen und triscnc Keiinr an dds Licht d«t T«g«» wollen. Oic Mtit'er sind e:> docn, die diese Heiden unseiem Volk g«*chfiikf, die Miitlrr sind ts, die das Ltben unseres Volkes grtranlieien, sie C/«n? allein Wjs wciie dllei Moldentuni der Mdiinei duniRrn und daheim, wenn rieht die Mütlei wdren. Die yiöülen Söhn« unsptps Volkes, die Ifelden un-•eier Kampfe;, unserer Arbeit, unseres Schitffenü, sie «lle kommen doch von dfciitsf hen Mülterii her. Aus ihr( m Lehen kommen s.e aus 'hrem Bhjt und ihrem l-»ej7Pn D.e Ntullcr war es, die die er-Sien hl !n tl? Icnkle. die Mutter lehrte ii« f.n ♦■. .hlei KnrtliP weiden. Und Miil-t«r sind es, ilir wieder MiiHer unseren Volke schenken die dus dem Kind das deutsche M9ii, flns d^rio flis Fidu «ich um der Sippe und des Volke« willen nritl Stolz zur Mutter-•chaft bekennt Am unseren Müttern kommt dsf Volkes Kraft und Zukunft nnd darum ehren wir uns selbst, wenn wir die Mütter •hrerj. Denn unseres Volkes Ztikuiifl traaen sie und unseres Vr^lkes r.l/iuben lebt in ihnen, iind in der Zeit des Kne-(jt* tränen sie die qrönte Not, die schwerste Sorrje. Und brincjen auch die höchsten Opfer Wir sprechen hie und da von Opfer. D«r eine opfert Geld und meint die CjTOsrhen, die er gibt, der ander« opfert Mine Stellung und meint nur einen Wechsel »eines Aibeitsplatzes. Und die-ücr opfert seine privaten Wünsche, weil •r TU den Soldaten geht. Und jener opfert Zeit, weil er die Nächte und die Tan« schafft. Was ist das alles gegen jene Opfer, die eine Mutter bringt, wenn »ie um ihren Sohn sich torgt, der drauBcn steht am Feind? Was l«t das alle« gegen jenes Vfullerleid, das Hunderttausende der Nlülter tragen. Wenn wir von Opfer sprechen, dann müssen wir an diese Opfer denken, und wenn wir von den Miittern reden, dann wollen wHt jiaerst Soldatenmiitter meinen. Sit, die Soldatenmutter, ist in diesem .Tahr, weil Krieg und Kampf ist in der Welt, die Frau, mit der sich das Volk arn festesten verbunden weißi denn was sie ®in«t vom Mutteiglück durchzittert, ro «irher nnier ihrem starken Herren wuBte. das bringt ihr heute die Nächte obn« SchV-^f. die Tage voller Sorge. Und wieviel Mütter haben wohl, wenn das, was sie f^as l iehste auf der Ftde nennen, im K«nipf rr it einem Schrei »Oh Muttet, Mutter "• blieb, den Schrei auch über «lle Weite hm gehört. Denn Mütter )«6ren, Mi'.fter sehen, Mütter spüren, was andere nie empfinden krtnnten. CoMafermiMter! Welch ein hoher T;tBl, welch ein herrlich Wort. Das Sch^iMStc, d«a wir heute haben. m. IK n. für elneii Gotisch««. Der Gotticheer Waidefried Rankel aus Gurkfeld wurde an der Ostfront mit dem FK II. «uigereichnet. Rankel trägt auch das Verwundetenabzeichen. m. Unteraleirer ausgezeichnet. Der aus Rast gebürtige, im vergangenen Jahr freiwillig zur Wehrmacht eingenickte Gebirqsjüger Erwin Janko wurde mit dem Infanteriesturmabzeichen ai*-gezeichnet. m. Aiirh weiterhin tn beschrlnkten Umfange Speiseeis. Der ReichsernAh-ningsminister hatte iro vorigen Sommer eine grundsätzliche Regelung getroffen wonach die Herstellung und der Vertrieb von Speiseeis im beschränkten Rahmen gestattet blieb Auf Grund ei ner neuen, eingehenden Uberprüfung tiellt det Minister fest, daf) die für dif Zulassung der Speiseeisherstellung du mals angeführten Gesichtspunkte auch jetJt noch lutreffen. Die bisherige Regelung bleibt daher grundsätzlich weiterhin in Geltung. Naturgemäß muß dei Umfang der Speiaeeisherstellung dei Bnhatofflage angepaßt werden. Marburg grüsst seine Gäste Heute triih der Stoßtrupp einer Gcbirtftdiiriiion in Marbnnf cio — Betfrtifiunft am Sophienplatz Au^iiüge aui den Bachem nnd nach Wurmberg Wie bereits bekdnnt, belohnte das selbst aus. alt er in leinci Rede bei der so wird durh die Untersteieimaik die Obeikommundo des llcnrs hiu.)iiuppb ! E.öftnung des Kriegs-Winterhiifswerke« tdpteren Musketiere einen Tag lang als der Injdiiteiie als be.-ondeie Anc.kc.i* j im Berliner Sportpdldst sagte; »Ob es Gaste bcheibeigen können. Mit Stolz Panzerdivisionen oder I und Dank wiid sie ihnen einen Aus- nung lur hervorragenden Em»at7 > einem längeien Heiinaturlaul'). Uie ^ * trupps smu dus UiViMOi.en des GoUim /usei Tdge den Stoütrupp einer Geongsdivi-sion aus dem Südahschnitt dei Oslfjont. zwei Ofhztere und 2.5 Mann, in seinen Mauern begrüßen, wu sie v.ei läge ah Gdste des Ci.> KunOiUnk sendet )m Sonntag, den 16. Mai, von 10.15 bis 11 Uhi, übet alle deutsche Sender eine Feierstunde zum Muttertag mit Ansprachen von Reirhsminister Di. Frick und Reichsfrauenführerin Geitrud Schoitz-iClink. In der .Sendung, die von Musik und dichterischen Woiten umrahmt wird, sprechen außerdem Söhne und Töchter aus unserem Volk von ih en Müttern V. Symphon^ekonzert in Marburg Freitag, den 21. Mai, um 20 Uhr, findet im Heimatbundsaale in Marburg cum Abschluß der heuri^rn Spielzeit, die den umsikliebenden Kreisen der Stadt soviel Schönes und Erbauliches geboten hat, das V. Symphoniekonzert des verstärkten I Theaterorchesters statt, das die Intendanz ' des hiesigen Stadttlieaters gemeinsam mit j der Musikschule der Stadt Marburg ver-' anstaltet. Die Leitung liegt in den bewährten Händen des Musikdirektors Htr-j mann Frisch, als Solist wird der ausgezeichnete haimische Pianist und Klavier-' pidagoge, zugleich Lehrer an der Grazer j Hochschule für Musikerziehung, Dr. Ro-: man Klasinz, mitwirken. Das Programm des Abend» enthält Beethovens unendlich liebenswürdige und melodiensclige Zweite Symphonie, Liszt's (emperamentaprühen-des Konzert für Klavier und Orchester in Es-dur und die reizvoll rassiiJe Arl«-sienne-Suite des großen Carmen-Kompo-i nisten Dizet. Mitglieder des Musikrinfies erhalten eine Ermäßigung von 25 t. H Es |{ibt Schlimmeres Großmutter sagte immer, wenn eins von ihren Enkeln hinfiel und achrie: »Kind, es gibt Schliuuneresl Dank Gutt, daß du kein Bein gebrochen hast.« Und verblüfft üb«r ihr Wort, hörten wir auf zu schreien. Einmal aber brach einer der Enkel das Bein. Sa war ein arger Bruch und schon des Schreiens wert. Die Mutt«r schlug verzweifelt ihre Heinde über dem Kopf zusammen I doch da stand Großmutter schon an ihrer Seite; »Kind, es gibt Schlimmeres! Wenn er n\m das Genick gebrochen hüttfll« Das saß. Und sich zusammennehmend, begann die Mutter sogleich das Notwendige zu tun. Wie viele Fülle gab's In der Familie, wo dieser Ausspruch Trost spendet und KraftI Ja, dieser kleine Satz wurde zu einer Art Vermächtnis, das Ms in unsere Tage wirkt. Denn neulich, als b«l .einem Fliegerangriff im Wasten d«a R«ich«s einer der Enkel Hab und Gut verlor und die Familie am Morgen wie gelAhmt vor der BrandstMtte Ihres Hauses stand, da sagte plötzlich ein Urenkel: »Großmutter hätte jetzt gesagt; Kinder, es gibt Schlimmeres! Ihr habt Ja noch «uer gesundes Leben.« Da mußten all« llch«ln, and Ratloitig-kelt und Janni«r wurden abgelöst von neuem Mut, Planen und Handeln. — Mich deudit, dies Sprüchlein könnt sich mancher merken. H. B. Samsfafi na« s»nnfai{ werden In den Orlsfirniipcn Dradic«b»ni, nemprcls. Pcllentlcln,Belesen-barit nnd Reicheiisfein Anmeidnnaen lar HMmcdT Slaafiin''CliOrii|keN enltenenitCReninicn m. Todesfall. Im hohen Alter von 90 Jahren verschied in der Burggasse 40 in Marburg die Private Theresia Bratosch. m. Volksbewegung In Marburg. In der ersten Malhälfte wurden dem Stan-desamte gemeldet; 80 Geburten (vorletzt 88), hievon 40 Knaben (vorletzt 49) und 40 MIdchen (vorletzt 39) 1 55 Todesfälle (vorletzt 64), hievon 31 männliche (vorletzt 33) und 24 weibliche (vorletzt 31). Beim Standesamt geschlossene Trauungen; 22 (vorletzt 39). m. Motorradunfall. Einen Unt«rscb«ii-kelbruch erlitt bei einem Motorradsturz auf der Straße Lechen, Gemeinde Reifnig, der 37jährige Hauptwachtmei-ster der Gendarmerie Georg Pawscher aus Georgenberg. — Durch Sturz verletzte sich das 7jähr1ge Hauptwachtmei-sterssöhnchen Jakob Schober aus Leonhard den linken Unterschenkel. Bei <ne lange f ahit gehabt haben. Bort hätte kaum niv'hr einen Gedanken an diese kuue Ufgngnung verloren, wenn sie nicht doch nocii duich einen zweiten Zufall Bedeulung gewonnen halte. Denn während et beun Schein seiner Taschenlampe durch dnn aufgeweichten Park zum HaiipÜiüUii hinübtistapfte, sah er eine kleine, gielchlalls laternenbewehrte Gestült untei eiiirm gioßen Regenschiim durch die Allee ihm entgegenkommen. Bei näherer Betiachlung wai es Schwester Bärbel, die tiot/ E Ie und schlechtem Wettci stehen blieb, um den Heim Doktoi zu bc^iüßcii. MARBURGER ZEITUNG SamsUg/Sonntatf, 15./16. Mil # Nummer 135/136 Seife 5 Preiterhohnngsyerbot für Ärztehonorar« Dar lAlch»komnuss4f tUr dl« PraU-I-Uduag M-lnnMl ia ttbiain Brlafl daran, daQ fftr Arztbonorara dai allgamelnc PraisarhöhungiTarbot in dar Waita gilt, daA ein Arit trotx Bastahena tob Rah* maDgebühranaDordnungan, wla atwa dar Preugo, Ton ainam Patiantan fOr dia glaicha odar varglaichbara Laiitung an-tar glaichen odar yarglaichbaren Uai-ttAodao kaina hdhara VergOtung all am Stichtag dar Praitftopvarordnttng, dam 17. Oktobar 1936, barachnan darf. Waitar wird ausgafOhrt, daB alt ttop-praii !■ aratar UnU da» Honorar !■ te-tracht komat. dat dar Ant mIm an Stichtag dar PraiutopTarordnuiig gafor-dart hat. Falls atn aiganar Stoppraii nicht faitxuitallan tat, lit dar Stoppraii dai am halten rarglalchbaran tetrla-b«i maßgaband. m. Untentalrlacha Standailmtar aal-dan. In Rohitach-Sauarbruon varitar-ban; Maria Skrabl, 64 Jahra, Tariiicha, Franz Kupnik, 74 Jahra, Untar-Koitrai-nitz, Tharasia Hamaul, Untar-Saticho-wo. — In Pragarhof schloiian Josef Martichitach, Wianar Naudorf, und Stefanie Rodoichek, Untarpuligau, dan Bund fürs Laben. — In MAhbarg rar-■tarben die 62jAhriga Gartruda Fidler und die B2 Jahra alta Anna Prai. — In Tüchern heiratatan Eduard Schmidt, cnii, und Malhilde Schmidt, geb. Zokan Tichrat. — In Patichoula itarb dla 4ä-J&hriga Joiafina Sitar. — Vor dam Standetamt In Anderburg wtirdan Franz Sabaitian Dunit, Marburg, und Elfrlade Katz, farner Franz Kumpergar und lli-aabath Krainik, Zarowatx, gatraut a. Mit dar Haad Ib dla Zirkvlaralga. Dar 49Jähriga Hilfiarbaltar Anton Bo-bitsch aui dar BckanaritraBa In Drau-wailar bai Marburg kam mit dar linken Hand bai dar Arbait tai dla Zlrkvlar-liga, wobai ar rlar Pingar varlor. a. Uofllla tm Krala Cttlt Bai ainaa Ausflug aui dan Patsdhounik slüreta dar 15jUirlga Anton Pogatschar Ttm alnam Pclian. Er trug mehrara scfawara BIB-wunden und einen Beinbruch daTon. — In einem unbeobachtatan Augaobllck kletterte dar drei Jahra alta Johaaa Paidiga aus Katlgraban bai Tttffar auf sainam Gittarbatt harum. Das Batt flal um und bagrufo den Kleinen utar fleh. Br atUelt einen PuBbrack — Dla Ift Wibno baä Andaitnirg wohnanda Maria Plewnik flal Tom Rad und sog slcii alnan UntarschenkaJbruch w. — Dem Holi-arbaitar Ignai Krankar ans Paak bat Waitaostala flal aia Baumatamai bäte Ftllen so unglQckUch auf dan PuB, daB ar einen kompMxlartan Bmdi arMtt — Anton Pollr sim Soptscha bai Andar» bürg flal In eigenen Hauaa ftbar dla Stiege «nd brach aldi dan PuB. In allan Pillen lelstata das Deutsche Rota Kreut areta Hilfa. m. Dla balaglaa ntan Bit iar Mlfl-fabal aralochan. In alnaoi Dorf bat BtreBburg arstach «te njfthrlgar Banar ealna hocSibatagte Bitara mit dar Mist* gabal. Dar Gendarmarla gelang dan Tltar featsunahman. Mureck und seine Geschichte Zttm Tag der NSDAP Im «hcmAligea Gruukreit Dar Nana Mürack taucht zum ersten Mala In dar urknndllchan Uberlieferung In Varblndune alt da« Hochfreien Burkhard, dar sk» neck aalner Barg Ton »Muracka« naimta, ua 1150 auf. Als Nackfolgar dar fieiae Herren kam um 1170 aln Mialsterlalgaschlacht, des wohl mit Burkhard verwandt gewesen sein muB and eich auch tob Mureck nannte. Im Irfcweq gelangte die Burg 1240 in den BaaMs dar Kraalekberger. HarmaDn Ton Krenkhbarg Tarkaufta lurg, Herrechaft and den Merkt Mürack mit dam Tara tu Ratsenau 1386 an den Grafen Her-aana and Wllhala Ton Cilll. Seit dea 31. Jnll 1401 waren Obermureck and der Markt la Baaltie der Herren toh Stu-b^berg. Urkundlich wird der Markt tum entee Male 1311 genannt Zweifellos bestand Morecfc als Markt and Torhar als DorfMedlong. achoa In früherer , Xelti setste dech die Burg daa Vorhandänsein einer Siedlung tob Handwerkern aan-Blgfacher Art Toraas. Auch die heute beetahendan OrtsnamaB dar Umgebung kamen urkundlich schon Tiel früher Tor, so tum Beispiel Ratschendorf als »Ras-sendorf« odar »Hsrde« um 1145. Das gante antare Murtal Ist deutsches Kolo-Blsatlonsgeblet, das beweisen dte alten deutschen Namensfomen, tum Beispfel Garoltsdorf (Garsdorf), H«lnrirh«dorf (Halasdorf) and andere. Dte DOrfer im Martal Bnd Mureck, QewannflurdArfer mit SrhnalhAfen, laaaen In Ihrem Kern noch heute Ihre eraprtlngliche planml- erwarb sich Johann Georg Lorber, der Im Jahre 1683 auf eigene Kosten Waffen beschaffte, die er antar Bürger and Bauern verteilte, Bilt einer Schar wehrhafter Männer die Murlinie besetzte und das Land dieiseits der Mur vor feindlichen Einbrüchen echützte. Als im Jahr 1704 die Kurutzen wiederum in die Steiermark einfielen, zog Lorber den Radkerebur-gern mit den Mureckem n Hilfe und unternahm mit Ihnen einen Zag nach Ractk&nzse, aa die dortige Bchlfftrllcke zu zerstAren. In der NAhe Ton Lutten-berg kam es zu einem Gefecht, bei dem drai Fahnen erbeutet wurden. Blne von diesen Fahnen dürfte es gewesen sein, die die Stadt Radkersburg nach dem An-srhlufi sn das Reich an dla Patenstadt Berlin geschickt het. Der 31. MArz 1706 brachte unendliches Leid über die östliche Steiermark. Wiederum brachen die Kurutzen in die Ost-steiermark ein. Es blieb bis Gosdorf und Ratachendorf kein Haus von Brand und Plünderung verschont. Viele Menschen vrurden ermordet, andere verschleppt und dte meisten Dörfer vollkommen niedergebrannt. Dieser war der letzte der vielen feindlichen Elnfllle In die Steiermark aus dem Osten. » Die Brwerbsgrundlage der Bewohner des Marktes Mürack war von seiner Gründung bis ins 10. Jahrhundert durch da« Handwerk gageben. Nahezu mit Jedem Haus war aln Handwerksbetrieb verbunden, und fast Jeder Bürger war ein Handwerksmaistar. Iq den letzten BIge Anlage «rkettneB. Dl« (ftJT dto Jihin IrM aina rSIHga Umalel- i?!* 't,*? Tl. M? I»-« '■» Erwarbilab«. da. Markt« aln, falleB wer, alle Urkanden des Marktes vemlehtat haben. Erhalten haben sich im Marktarchlv eine Urkunde Brrherznqs Karl aus dem Jahra 1567 mit der d^m Markt das Wappen, wie es Kaiser Ma-xtnlllatt Terüehen hatte, hestStlgt wurde, femer mehrere Handwerksordnuncren, Verleihungen Ton Rechten für Jahr- und Wochenmirkte and sonstige Urkunden. Fttr die blutsaiMge Herkunft Murek-ker Familien dürften neben anderen Quellen auch die Zunftledaprotokolle für die elntehieB Handwerkagruppen, dia bis 1616 surflckgehan, AufschluB gaben. Mureck Hegt an einer Elnfaltstrafie. Bei den tahlralchaB BlnbrUchan aas dam Osten Ib die Stoleraerk wnrda der Markt Mureck wtisderhoH Ib Mitleidenschaft gezogen. Der Markt besaB keinen Mauer-schatt gegen falndllche Angriffe. Um IBAS wurden die DImilie, die haute als Alleen nnd Promenadanwaga den Markt oaBlamen, Tnrstirkt and erhöht. Sla dienten als Unterbau für dan Paltssaden-laun, der den Markt Tor überfSIIen schfltzeB tollte. Als Wehrbautan wurden twel Basteien la Norden and Sflden des Merktea taa Plankanechuti errichtet. DaTOB Ist heute aar noch ein Teil dar aafgaschBttetea Kerne, Kogel genannt, ieutllch tu Mben. Besondara Verdienste Deutsch die Sprache — deafsch das Dorf ArWUUgung des AmtM VolkbUdung Marburg-Land Mittwoch, dan 11 Mal, fand In Marburg aina Arbaltstagung der Mltarbei-tar das Amtes Volkbildung la Stelrl-schan Heimatband sowla der Leiter der Musik-, Sing- and Lalensplelgeaeln-Schäften, Volkstanzgruppen, PuppenbÜh-nan, Sportgemeinschaften and Dorf-buchbaarbaitar statt la Mittelpunkt der Tagung atandan ^ Spraehkuree, wobei die Wichtigkeit des Brlemena der deutschen Sprache sowla deren ent-schliafliichar Gebraach besonders an-terstrlchan wardan. Die . errichteten Volksbflcharaian alnd aln wertrelles Erglnzungsmittel tur Vertiefung der Sprachkenntnisse. Auch die Dorfbucharbeit, dia in aiaigan Ortsgruppen be- reite auetergültio gefflhrt wird, zaigt erfreuliche Ansatiarfolge. Dia kulturelle Arbelt der tehlrelclien Tolkskulturellen Geaselnacbeften dae Stelrlschen Hei-metbundes bletaa den Scheffenden seelische und aotspeanende Prelzaitgestal-tung. Auch des Dorfbild hat sich wesentlich gebeesert, so daB die Ortschaften der Untanteienurk Immer mehr dee Bild deutecher Seuberkelt und deutscher Ordnunf trage». Mit der AnffOrderung, «a ella, In dieser froBea Zelt Ihr Latites tu' geben, wurde die Arbeltstegung. der Kralsfüh-mng Marburg-Laod mit der Führer-ehrung gaachlossen. mußte eingeschr&nkt und schließlich aufgelassen werden. Der gesteigerte Verkehr und der erhöhte Warenbedarf einer landwirtschaftlich ertragsreichen Umgebung bot einigermaflen Ersatz durch den Handel für den In früheren Jahrhunderten aus der handwerklichen Arbelt fließenden Wohlstand des Marktes. Infolge des Schandvertrages von St. Qermain, der. Mürack zu einem Grenzort machta, erfuhr das Erwerbsleben des Markte^' eine weitere und entscheidende ElrtbuBe. Ein In sich geschlossenes Wirtschaftsgebiet wurde serrissen und die Auswirkung dieser Grenzziehung war diesseits wia Jenseits der Mur gleich verheerend. Jahre drückendster Not folgten, in denen der Glaube an Adolf Hitler und seiner Bewegung rasch Fufl faßte und am 16. August 1930 zur Gründung der Ortsgruppe Mureck der NSDAP führte. Was aina aufklirande Propaganda In kurzer Zeit su erreichen vermochte, zeigte dia Geschlossenheit, in der sich dla Bevölkerung des unteren Murtales, mit Mürack als Mittelpunkt, der Erhebung Im Juli 1934 anschloß. Nicht genug, daB sich, das unerträgliche System nach dem Mißlingen des Futsches In zahlreichen Verhaftungen und Abstrafungen führender Nationalsozialisten austobte, es bereitete den Murek-kern auch einen Schreckenstag, an dfm bezahlte Schergen in die Häuser eindrangen und vermeintliche Gegner auf dia Strafte zarrten tmd mißhandelten. Doch unbeirrt Im Glauben an den Führer wurde dem erlösenden Tag, der die tan Gebietes hat sich In Mürack Handel und Verkehr zu früherar BIQta gehoben und auch im Schloß mit sainaaa prichtl-gen Arkadenhof, wo eine Hauptschola mit Internat aingarlchtat wurde, Ist mit neuem Laben auch dar Geist alnar naoeb Zeit eingezogen. So stehen n\m dla Muracker la RBck-blick auf dia Ereignisse und schauen voller Zuversicht in dla Zukunft Beta Tag dar Partei, am 22. and XS. Mai, wird sich erneut die Bareitschaft der Bevölkerung, dem Führer und Reick alt aller Kraft zu dienen, dokumentieren. FHm der Wocht Der Hochtourist La|{en solleB nach dem Volksmund kurze Bein« haben. Wenn maa ihnen Unsere machen will, so kann das sehr an* strengend und kostspielig sein. Das muBte auch der Seifenfabrikant Lallinger aus Passau erfahren, der seiner Frau die atemraubendsten Bergtouren vorschwindelte und sich in Wirklichkeit in MAn-chen amüsierte. Da »eine Frau sehr stolz auf ihren Mann als Held der Berge ist und seine aiu einem Bergroman abgeschriebenen Briefe veröffentlicht, sieht sich Lallinger schließlich gezwungen, mit ICind und Kegel in die Berge tu fahren und wirklich eine Besteigung voriuneh-men. Doch schließlich gebt alles gut. dia beiden Töchter kommen unter die Haube und Frau Lallinger kann ihren Glaubea an den Hochtouristen behaltea. Lustige Situationen, die seit dea Zeiten des Kintopps anscheinend noch immer nicht gant ihre Wirkung verloraa babea, verllngem das Spiel, über das sieh das Publikum halb tot lacht. Unter der Spiel* leituog von Adolf Schlyßleder aBtstand dieser Film, der wohl nur für sehr warme Tage bestimmt ist, an denea man den Geist in Urlaub schicken und sieh nur unterhalten lassen will. Joe StÖckl erweist sich in den vielen ulkigen Situationen als erfahrener Komiker. Trude Heeterberg ist als seine Frau ein gut gesehener Hausdrachen. Alice Treff gint die emanzipierte Tochter Alice, Margot Hielscher ihre anmutiiie Schwester Lore. Charlott Dauclert spielt mit viel Temperament die Tänzerin Fritzi. Kurt Möller-Graf ist ein sympathischer Schriftsteller. Das wenig einfallsreiche Drehbuch von Joe Stöcke! und LudwifJ Sohmid-Wildy verwendete Motive dee Bühnenstücks von Curt Kraatt und Max Neal (Marburi^ Burg-Kino.) Gretal Stflhler Die Tochter des Korsaren Lärmendes Kampfgetümmel, von wilder Gier, Liebe und Eifersucht erfüllte Szenen, unwirkliche Riuberromantik kanBiaich* nen diesen Manenti-Film, dessan Drehbuch von Alcssandro de Stefan! und dessen düstere Musik von Alberto Ghislan-zoni stammen. Zwischen dem Gouvemear Irgend eines exotischen T andes und Zampa, dem Ab« filhrer der Piraten, herrscht Todfehid» Schaft. Carlos, der Sohn des Gouvemaurs, schleicht sich ins Piratenlager aln, am Zampa zu vernichten Als dieser ein Heimkehr bringen sollte, entgegengese- Kriegsschifi kapert, an dessen Bord Iser hen. Mit dem Anschluß an das Groß- bella, Carloü Schwester, sieh bafladat, deutsche Reich im Jahra 1936, der un- wird Carlos als Spion entlarvt. Doch da beachreiblicha Begeisterung und Freude auslöste und Mureck zum Sitz des südlichsten Grenzkreises machte, festigte sich auch der Gedanke an die Rückkehr des abgetrennten Gebietes. Am 6. April 1941, nach rund 22 Jahren, ist mit Hem Hinmarsch der deutschen Truppen die Grenze gefallen und brausender Jubel durchzog das Land, das unter dem Schutz des Reiches zum Mutterland ru-rückkehren konnte. In den zwei Jahren seit der Wiedervereinigung angestamm- Im Dienste der Mütter Dar Mfittardianil bi TlaHaB Kriagtlahr — BUanx Muttertag und Mfttterdlenst, das sind twei Begriffe, dia salt langem tusem-aengahöran. An einem Muttartag wurde dar Müttardianst ins Laben gerufen. Am Muttertag vor fünf Jahren wurde die erste firiutaachula eröffnet, und an diesem Muttertag meldet die deutsche Frauenorganisation die Bereitstellung der 600. Mütterschule. Das ist das Er- Jiabuis einer neunjährigen Entwicklung, ür die die stattliche Zahl der Einrlchtun-aen ein weithin sichtbares Merkmal ist Diese 600 MÜttarschule des l^eutschen Frauenwerkes ist gleichzeitig dia 230., die während des Krieges ihrem Zweck tibergeben werden konnte. Damit Ist der eindeutige Beweis erbracht, daß die Mütterdienstarbait lebenswichtig Ist Wohl sind diese 230 Einrlchtunaen fsit aussohliafilich In den neuen uebieten errichtet worden, aber gerade damit kennzeichnen sla ihre volkspolitische Wichtigkeit. Die Aufbauarbelt fand die verständnisvolle Unterstützung aller Stellen. Zu bemerken Ist dafi dar Müttardianst nicht nur Wart auf eine lahlenmäßlge Steigerung seiner Arbeit gelegt bat sondern daß er vor allem auf eine Ib-tenslvieruua bedacht war. über das Mittel des Lehrgangs hinaus wurden alle Möglichkeiten wahrgenommen, wesentliche Erkentnlsse den Müttern nah« zu bringen und mit praktischer Hilfe nicht zurück zu stehen. So vmrden in den Städten die Hausbesuche der Lehrkräfte SYStematischai durchgeführt, um durch die genaue Kenntnis der häuslichen Verhältnisse in Kurs und Sprechstunde besser raten Zu können, und suf dem Lande in den für die Lehrgangstätigkeit stilleren Sommermonaten der Bäuerin durch Abstellung zahlreicher Mitarbeiterinnen des Mütterdienstes unmittelbar Hilfe gebracht Als entscheidende Kriegsaulgaba be- trachtet der Müttardianst aber immer mehr telna Mithilfe In der Jugendbetreuung. Im letzten Jahr war ar nicht nur bemüht, die Kurstitigkeit auf dia-saos Gebiet tu vermähren, sondern er hat gerade hier auf andere Möglichkeiten aufklärend lurückgegriffan. Dia deutsche Prauenorganlsation ist mit ihren Abteilungen Mütterdlenit und Kaltur — Erziehung — Schulung in die Reichs- und Gauarbaitsgemelnscbaften fttr Jugendbetrsuuiig eingeschaltet. Als Aufaal^ obliegt ihr vor allem die Elternberatung und Schulung, für die der Müttardlenst seine Lehrkräfte zur Verfügung stellt. In Blternversammlun-gen und Mflttarabenden, In den Gemeinschaftsveranstaltungen der NS-Frauanschaft nahmen sie zu den entsprechenden Fragen Stellung, machen die Mütter, die heuta vielfach von ihren eigentlichen Erziehungsaufgaban abgelenkt Bind und an den Vätern keine Un-terstütiung mehr haben, auf dia Möglichkeit ter Gafihrdung heranwachsender Kinder aufmerksam und zeigen Ihnen Mittel und Wege, diesen frühzeitig tu begegnen. Um den wechsenden laßeren Schwierigkeiten tu begegnen, hat der Mütterdienst im vergangenen Jahr viele kleinere Neueinrichtungen getroffen, zahlreiche Abkommen geschlossen und sich damit eine möglichst tiefgehende Wirkung seiner Arbeit gesichert. Die großen Linien der Mütterdienstaufgahen liegen Ja seit langem fest) das vergangene Jahr hat in der Erfassung noch auBenstebender Personenkreise, in der Sicherung einer kontinuierlichen Arbeit in der Gesundheitsführung entscheidende Erfolge gebracht. Auf Grund eines Abkommens mit der Reichsjuncnd-lührung erwerben sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsführung des BDM-Werkes »Glaube und xtun Muttertag Schönheit« in geschlossenen Lehrgängen Kenntnisse und Fertigkeilen in der Säuglingspflege. Mit dem Reichsarbeits-dienst wurde eine dreitägige Schulung des Mütterdienstes in den Bezirksftih-rerinnenschulen vereinbart) durch die Weitergabe dieser Kenntnisse der Führerinnen an die Maiden und der Maiden an die Landfrauen wurde die zweckmäßige und einheitliche Betreuung auf gesundheitlichem Gebiet gefördert In den Städten wird ähnliches durch die vorgeschriebene Teilnahme der Sozialen Betriebsarbeiterlnnen an den Kursen des Müttardienstes erreicht. Dies Ist um so wichtiger, da die Betriebsmütterschulung in stetigem Aufschwung ist. An weiteren großen Gruppen wurden die Nachrichtenhelferinnen und die Jugendgruppenmitglieder im letztem Jahr gesondert In die Arbelt des MÜtterdlen-sfes eingeführt. Bin Abkommen mit der NSV regelt die systematische Vorbereitung der Pflegemütter auf Ihre ver antwortungsvolle Aufgabe. Schon lange hat der Mütterdienst die Grenzen überschritten. Auch im vergangenen Jahr konnten weitere Erfolge in ganz Europa erzielt werden, über 300 Mitarbeiterinnen wurden für die Mütter-Schulung in den Volksgruppen und bei den auslandsdeutschen Frauen abgegeben, 30 000 Kurse mit 500 000 Teilnehmerinnen führte der Mütterdienst im Jahre 1942 durch. Vier Millionen Frauen waren es vor kurzem, die sich der Unterweisung des Mutterdienstes unterzogen haben. Heute wie früher, iin Kriege wie im Frieden, sieht die deutsche Frauenorganisation ihre Aufgabe darin die Forderungen des Augenblicks zu er füllen. Nie aber wird verges.sen, dal\ dei Auftrag des Mütterdienstes der Zukunit UQseies Volkes gilt ist Manuela, die Tochter das grBnen Kor-sarcn, die Zampa seit langem kaBt, und aus Liebe zu Carlos allea Freikeit oad Rettung brinift. Den kühnen Carlos verkörpert aatirllck Fosco Giachctti Doris Durasti Ist schÖB, rassig und dämonisch wia es sich fflr siae Korsarentochter geziemt. Wild oad furchterreipnd gebärden sich Camille Pl-lotto und Enrico Glori als Piratea. Ein Film, d-jn man mit einem belustigten und einem gelanjjweiUen Aage verfolgt. (Marburii, Esplanade-Kino.) Marianne von Vesteneek Wir hören im Rundfunk IL lUi 1I.1S—11.4Si D«r Barltkt nr Liga. 14.19—tii Tia»wiM4« Motik in Z«M. IS- 15.SO; Dla V«N 4«r Optrstl«. IS—IS: Samitait- It—lA-Mi HSrMM« IS.ID—1*; Dar Zrttoytl»!. fS.t^H.M: PrMtkaHehl«. It.45—10: H«m PrtUeefce eyiieät. a.tS—tli Vm Unck« bu Rayeee4. M—ttJSi Dw ^Mtaek« Tibi* and Un-twtaU—tl.M—Zi«br«t, Paiikf, ICiMMka. riiiiitiiitiniiii iija-iti ow Mmt. If.tS—It.Mi Har^B, Mviarl, Ragar, JO.lS Ut ».«i km L«Uf« i«t «a Wall.. >1.43 U« Hl L«fc4r-MaU4toa. BM4sr Alseei a.tt—Ti 1—ikiHa|ta> M«r|aa. IS.IS—IS.4Si Am 4tm X«ll|a«caab«a. n-M. Dia klta|«e4a Ireck«. RkytkMM «»4 Fraad« Tom San* dar AlfMi. IteeliC M. Mal M.ia—Hl law dual ■■■ Mailar-aiU Aaa^ackaa vm Ktichralniitar Dr Frick aad RatchalraaaaMkrariB Gcrlmd Seholi-Klink. II—II.SSi Vorackaa a«l 4aa Rnndfunk^rogrtmm dar W»ck«. II.Mi Valliilladar aua MiliHgca. 1l.4a-l4) Dm 4Mtacka Valkakauan. 14 35>-lS; Rrlek Paat« aralkll Mirckaa. 15—15.30: Maiik aM «MM FIImm. IS.Se—IS; Utilcrhillang aiil HaM. Ii—Iti PaH^Mli RMdlmk. IS—Ii*: Brtiho-vM-KMiaH (Lahn| HaratM* Abandrolh). 1* b(i 20) Blaa S Liadar dm GISck« >1-23! M«-■art, vara stmil (OpenkMiart). lM4sr AlplSi S.tl—Baachwln|lar Mor|M. l«.is-'|s.4li Dm UatM KMiaH. 2) - 24; DU klia-laada Bfecka. UMar MaMarkaaiari. BHcKnach Südosten Jndm in Neusatz Der »FBg^leaseg« bringt ein sarle Aber «e BesUzergreifuntf < ia dea aagarlsekea Stidtaa. Ni eine Artikel-der Juden aagarlsekea Stidtaa. Nachdem in dea frBkeräa Artlkela die erschreckende VerjttduBg der karpatanlindischen Städte aafgacelgt wurde, bekandelt das Blatt nun die Jadealrage la Neusatz. Während in Munkatsck jeder iweita, ie Ungvar jeder dritte, la Budapest jeder vierte, in Ka-sehaa jeder siekeate Einwohner Jude ist, ist ia Neysats Ifluaerkin nur jeder fflnf-zehate Elawekaer Jade. 1717 gab es in Neusats drei Jadea, ead 1743 erließ die Stadt bereits das erste Judenjtesetz. 1B69 wurden dort 965 Juden gezfihlt, bereits 3202. 0. Ketaie Irol- «ad Mehlverkflrzung tn Uagam. Von zastAndiger Seite wird das Gerücht, daB Irot- ond Mehlratlonen in Ungarn bis zum Beginn der neuen Ernte verkürzt werden, kategorisch dementie't. Es wird versichert daß die Brot- und Mehlversorgung des Landes auf der bisherigen Grundlage vollkommen gewAbr-lelstet Ist. 0. Ungartscbe Jeamallsten In Bulr^a- rlea tB Gasl. Eine Gruppe unq'^riyrKr^r Journalisten wird einen Besuch in Bulgarien abstatten, der vom 2. bis II Juni dauern wird. Entgeltliche MIHellungen: Ärztlicher Sonntaitsd'ensf Marburg: Dienstdauer; Von Semstag mittag 12 Uhr bis Montag früh 8 Uhr. Diensthabende Ante; Dr. Vlnzeni. Krasser, Gne-thestrafie 18 (Tel 21-.V»), für das linke Drauufer, Dr. Johann Kopriwnik Rndl-gasse (Tel 21-86). für das rechte D'uu-ufer Für Zahnkrsnke; Dr. Othmflr Der-nlatsch, Domgasse 1 (Tel. 27-201, Dienstdauer; Samstag von 14—IP Uhr, Snnn'ag Yon 0—10 Uhr. Diensthabende Anothcke; Marlahllfapetheke Mr. König, Teqetthoff-straBe 1. CUM: Dnuer; Samstag mittag bis Montag früh 8 Uhr, Diensthabender Arrt: Dr. Fischer Alfred. Cllli, Wokaunplatz 6. Diensthabende Apotheke: Kruz-Apotheke- PrtBZ-Eugen-Straße Ifi^-S Sport und Turnen Fussballer aus Edlingen in Marburg Nur «in Pflichtspicl in Marburg — EMt Abt. Rwchspost kämpft um Punkt« sehen Klasse zwischen der Abt Reichs-post dar SO Marburg und der SO Edlingen. Beid# Mannschaften v«rfüt|en über einige aasgeseichneta Krifte und halten sich im teckaischen ond taktischen Können dia Waagsekale, so daß ihr Zuum-mentreffea einen besonders tpannondcn Verlauf verspricht. Rapid-Marnurg tritt in Leibnitr rum Pflichtspiel aa, wo auch die Handballc-rinnen oad die B-Mannschaft Rapid» (gastieren. Das fflr Sonntag anberaumte Sportprogramm für Marburg mußte infolge einer Absade aus Graz stark gekürtt werden Das Treffen der beiden Gauklassenmana-Schäften Reichsbahn-Marburg und Postsport Graz wurde abgesagt nnd auf einen ipiteren Zeitpunkt verlegt. Desgleichen entfillt das Spiel der Marburger Soldatenelf gegen Reichsbahn 2. Zur Erledigung kommt somit aar Sona-tag vormittaijs, um 10 Ukri das Spiel am die Fußballmeisterschaft der uatersteiri- Um die steirische HJ-F ußbaUmeisterschaft Zum Wochenend wird In Grat die FuBballmelsterschaft der stelrlschen Hitler-Jugend entschieden. An den Klmp-fen ist auch die Deutsche Jugend des Steirischen Heimatbundes iMtelllgt, die durch zwei Mannschaften und zwar Marburg-Stadt und Trlfall vertreten Ist. Die weiteren Bann-Auswahlmannschaften stellen Graz-Stadt und Grax-Land. Sportgemeinschaft Marburg, Abteilung »Rapid«. Zur Fahrt nach Leibnitz haben sich Sonntag, den 16. Mal, om 12.30 Uhr, folgende Spieler am Hauptbahnhof einzufinden; Margutsch, Ko-nitsch, Kramberger, Stipper. Futschkar, Kreiner I, Kreinei II, Widowitsch, Un-terreltar, Zorzlnl, Puchar, Berlowitsch, Sternad, Kokol, Fasching I, Fasching II, Pranz, Hardinka, Wagner, Schilak, "^titsch Schef und Herzmansky. Die Sportausrüstung ist beim Platzwart abzuholen. Der Äbteilungsieitat. HandbanerlBea der Sportgemeinschaft Marbvf, Abteilung Rapid. Zu deiB am 16 Mai in Leibnitz stattfinden-dea Handballspiel haben sich verla!)Mch und pünktlich um 12.45 Uhr am Hauptbahnhof folgende Spielerinnen einzufinden: Ba]d«, Zawrell, Rungaldier, Koibi, Fürmann, Sadjak, Darls, Mrwa. Kopriwnik, Walentan, Jammernegg, Hrai^tnik Die Abteilungslelterüi. t Sport Ub PUBS. Am Freitag, den 21. Mal, am 20 Uhr, findet im F*»stsaal der Oberschule la Marburg, Tauriskerstrnße 9, elB Piimabend*statt, In dem eine stntt-licke Auswahl von Sport filmen gezeigt werden wird. Unter anderen werden vorgeführt der Tennislinderkampf Deutsch land-Itallen aus dem Jahie 1940, dnr Endkampf um die deutsche FuPt^allmei-sterschaft 1939 zwischen Schalke und ftapld-Wien. Die Eintrittskarton sind In der GeschAftsstells des Amtes Volkbil-dung in Marburg, Tegetthoffstraße lOa, sowie an der Abendkasse e.hAltll'-h t Die Aassrheldnngsnplele um die deutsche Jugendmeistersrbnft im Fvü-ball nehmen am 23. Mai ihren AiiJang. Seite 6 * Nummer 135/136 * Sjmslag Sonntag, 15.'16. Mal MARDITRGER ZEITUNG Mit wenig Lehm und viel Verstand... Besuch bei einem Töpfer in Hochenc^ Es war in der Schul/eit, als irh zum ersten Mrtle einem lopier bei dei Arbeit zusah. Andächtig lauschten wa do.i Worten der Lehrerin, die un» erzuhite, wie alt das löplerhsndwerk sei, «o alt wie die menschliche Kultur überhaupt, denn din lopfurei gehört zu den U<-handwefken. Zwei Drittel aller Spuren die uns von der Kultur der grauen Vorzeil berirhten, bestehnn ?ius Tonge Icißen. Die Bdbylonier, Ägypter und Griechtn brachf<>n dieses Handwerk schon zu hoher Entwicklung. Die er-Bteu Urnenfunde in unserer Heimat reichen in die jüngere Steinzeit zurück und gnnze Landschaften werden nach Tiefstith-, Schnur- und Bandkeramik be •timmt. Ehrfürchtig betrachteten wir dann den Töpfer als Huter uralter Überlieferung. Es war ein alter Mann, dei mit arbeitsharten Händen, die doch seltsam foinyliedrig W'iten, wahre VVunder-lin^o aus einem Klumpen Lehm zauberte Mit primitivsten Mitteln arbeitete er, wie es ihm von seinen Vorfahren durch Jahihunde'^tf» hindurch überlie- Die Tonerde wird zurechtgeknetel fert worden war. Et schuf Formen und Muster und wußte nicht, woher sie kamen. Es muUtb ihm wohl im Blut liegen, denn wenn er uns theoretisch etwas erklären sollte, so fand er keine Worte für ihm selbstverständlichen Aibeitsgang. Der Hafner, den Ich heute in Hoche-negg bei Cilli besuche, gehör! einer anderen Generation an. Er ist ein großer und kraftiger junger Minn, der durchaus weiü, was er will. Auch er ist ein Tftpfer, der mit Begeisterung bei seinem Handwerk ist. Auch ihm befehlen Blut und Überlieferung Form und Mu-«rer. Aber er is» nicht nur mit dem Her/on und Händen bei der Arbeit, er hnt sie aurh qoistig erfalJt Durch Bü eher, riul die ihn seine Innung aiiftne'-k-Sfm marine, isl er genau über die Tradition und die Art seines Handwerks unterrichtet Fest auf dem Boden dieser V.Tberl'eferunq stehend will er seine Arbeit weiterentwickeln und ih' die Enungenschaf'.en der Neuzeit zuniit/e tnarheii Uralte und moderne Techniker) zu'jleirh präqen seine Werke, von de nen er eimge zum Hondwerkerwett k'impf einsrhifkte und für die er als Kreirsiaqer ansqeTeif'hnet wurde. Hell scbeinl die .Sonne durch die klei nen Fenster der Werkstatt. Hier sieht es so aus, wi" es wohl schon vor hundert Jiihreri gewesen sein mag Auf Mol/bret'orn stehen lange Reib^'n Näpfe; einer scheint dem anderen g'^nau zit g'eichen, und doch isl jeder eine Schöpfung für sich, denn jeder hat aus den Hfinden de» Töpfers eigenes Leben bekommen. Da sitzt der junge Hafner an de»^ Dreh Scheibe und formt aus gestaltlosen Lehnsklumpen lebendige Werke. Obwohl jede Fiausfrau einmal daran denkt, da^ dieser unbeachtete Milchtopf oder Hci-fen, den sie da in den Händen hält, ein kleiner Wunder menschlicher Schöpfer frende und geschickter Hände? Ob sie weiß, wieviel Arbeit diese kleine Schüssel in sich birgt? Zuerst war es nur Lehm, I ehm irgendeines Bodens in der Ni4he von Hoche neig. Dieser Lehm mufl dann bearbeitet werden, ehe er geformt werden kann Er muß die nfltiqe Feuchtigkeit bekom men rmd vlulmals von einem großen K^oe! abae.srhabt und durchgeknetet VI- doß Dann erst isi er reif tJi dit Töpferscheibe, die Sommer wie Winter mit bloßen Fullen gedreht wird. In die Mitle der Drehscheibe wird der Lehra-klumpen gesetzt und mit angefeuchteten Fingern odei Leder bearbeitet. Es srehl so einfach aus: mit dem Daumen wird in d.G Mitte eine Einbuchtung gedrückt und der Rand wird hochgezogen, je nach Form in die Höhe oder .nehr in die Breite Aber wenn man sich dann selber an d»e Drehscheibe setzt und rjlaubt, das auch zu können, weil es doch so spielend leicht aussah, so merkt man. daß mehr dazu gehört als nur der qute Wille; eine sichere ruhige Hand klare Konzentration, Übung und angeborenes Talent, Man muß mit Herz und Verstand bei der Sache sein, wenn das 'V'prk gelingen soll. •Staunend sehe ich zu, wie der kleine Lehrling Toni schon wunderschön geformte Vosen und Töpfe herstellt und wie schnell er es zustande bringt. Acht ziq bis hundert Stück solcher Töpfe formt der junge Hafner an einem Arbeitstag, der von morgens um sieben bis abends um sieben dauert. Aber er schafft auch kompliziertere und vielfältig geschmückte Formen Da gibt es Kannen mit Ausbuchtungen, die entweder durch Druck von innen her ai' die Tonwand oder durch aufgesetzte Lehmslreifen entstehen. Auch die Tech nik der uralten Tiefstichkeramik wendet er an. indem er mit dem Stichel Linien und Muster in den weichen Ton zieht Auch der obere Rand wird schön ver/ie-'t, und die Form entsteht ganz nach des Töpfers Willen. Was vorher ein formloser Lehmklotz war, wird zum Gefäß, das 0inroal Mostkrug, Schüssel, Topf, Häfen oder Vase sein «oll. Förrien, die Bo alt sind wie die Kultur der Menschheit, die ewig schön sind und Irotz ihres Alters immer wieder neu ge lioren werden. Wenn der Hafner sei iien Geschöpfen so ihre endgültige Form gegeben hat, löst er sie mit einem Draht von der Scheibe und stellt sie in die i^onne zum Trocknen. Hier müssen sie 'ederharl werden und kommen dann entweder in den Brennofen oder werden noch weiter verziert. Da gibt es verschiedene Arten der Be nialuTig, von denen mir der Töpfer ei-tiige zeigt. Einmal bestreut er das Ge faß mit zermalenen Tonscherben und OS bekommt so eine rauhe Oberfläche, die eine hübsche Verzierung ist Dann bestreicht er eine Schüssel zum Teil mit weißer Enqobe und zeichnet mit einen' gczfikten Filz Muster hinein. Einen Krug bemalt er mit Farben, die aus Oxy den gemischt und seit Jahrhunderten als brandfest bekannt sind. Mit sichere^ Hand zaubert ei mit der Gießbüchs( Muster darauf die in schlichter einffl- Diü Vase entäu den letzten Glanz 'iicr Schönheit schon seil den ältestei. Zeiten die iileichen sind. Auch die so-j»nannlu Schlickertechnik zeigt er mii. i-iier isl weniqei der schaffende Mensel bei der endgültigen Gestaltung maßge benri, sondern die Farben laufen will kürlicti ineinander über. Doch überall spricht das letzte Wort Jas Feuer. Es entscheidet dariiber, ol die Arbeit wirklich von Erfolg gekrönt ist. Wenn sieben- bis achthundert .Stück Töpferware leitiggestcilt sind, beginnt der Brand In einem großen Ofen worden die Ciefäße auf Backsteinbänke ge-•sfellt, alle IJfinungen bis auf die Feu erstelle und einen Durchzug auf der anderen Seite rugemaueit und die Tonwaren zunächsi bei einer Hitz« bis zu joO Grad ungefähr zwölf Stunden gebrannt Dann weiden sie mit Glasur jberstrichen und wiederum ungefähr zehn Stundeu bei 400 bis 500 Grad gebrannt Nach diesem Brand haben dann die Gefäße ihr endgültiges Aussehen — oder sie sind gesprungen, weil der Ton loch zu feucht war oder weil die Zusammensetzung nicht stimmte. Die Sprache des Feuers ist entscheidend .'ür das Gelingen des Werkes, dem der viensch Gestalt und Farbe gab. Dann nimmt der Töpfer se^ne Geschöpfe dus dem Ofen. Jedes von ihnen ist ein Stück echtester Handwerksarbeit, jeces das Werk der Hände, des Verstände« und des Herzens. »Mit weaig Lehm und viel Verstand macht der Töpfer aller-hand« so beißt ein alter Spruch. Und dieses Wort kann man auch auf den jungen Hafner anwenden, dem heut#^ mein Besuch gilt. Er liebt seinen Beruf und geht ganz in ihm auf. Er beherrscht nicht nut die Praxis vollendet, sondern er weiß auch In der Theorie »ehr gut Bescheid und kennt die lange und ehrwürdige Geschichte seines Handwerks mechanisch, während die Plastiken erstaunlich gut. Doch er begnügt sich i schon ins Künstlerische hinüberreichen nicht nur mit den Überlieferungen, er j Wie hier bei diesem jungen Hafner will we-iterarbeiten an sich und seinem ^ das Mechanisch#, Handwerkliche und Werk. Er erzählt, daß er Jetzt viel bes- i Künstlerische in einer Werkstatt ver-ser veikauit als früher und daß er sieb eint sind, so hat sich auch im großen nach dem Krieg eine elektrische Dreh- das Urhandwerk des Töpfers in diese Scheibe anschaffen will, um sich und drei Teile gespalten. I>ie Massenherstel-seinen Gehilfen die Arbeit zu erleich lung durch AMrücken dM Modelles ist tern. Neben ditsar rein handwerklichen Töpferei beschäftigt er sich auch mit Modellieren. Er zeigt mir Köpfe und Figuren, die viel künstlerischen Sinn und Talent verraten Er schneidet Katzen. Zwerge, Hunde und vieles mehr aus Gips, die in eine Form gegossen und in beliebiger Menge aus Ton hergestellt werden. Mit Gipsformen stellt er auch Ofenkacheln her. Doch diese Herstel-lungsart ist streng genommen schon nicht mehr handwerklich, sondern mehr Eine Partie iertlggestellter Töple wird an der Sonne getrocknet mäßig notwetKlig. Seit die Menschen das Denken gelernt haben, hat es Töpfer gegeben und ihr Handwerk wird wohl immer ausgeübt werden, solange es Menschen gibt. Es ist ein tiefes Symbol für alles menschliche Schaffen uikI Schöpfertum; aus Lehm soll der Mensch entstanden sein und der Mensch selbst bildet sich wiederum au« Lehm seine eigenen Geschöpfe. Aber wie der Mensch ohne den göttlichen Odem nicht »ein könnte, so muß er auch seinem Werken etwas von sich »elbst mitgeben. Wer das verstP'ht, ist Künstler und Handwerker zugleich, ist ein wirklicher Töpfer. Und da es immer wieder Töpfer g^MB wird wie dieser Hafner in Hochenegg, die sich mit Leib und Seele ihren Beruf verschrieben haben, wird sich die» ses Handwerk immer behaupten und weiterentwickeln. St Sache der Fabriken. Die känstlerische Formung des Tones haben die Kun«t-gewerbler hoch entwickelt. Doch das eigentliche Handwerk findet man* nur bei den bodenständigen Hafnern, die ihre Arbeit so ausführen, wie sie es von ihren Vätern lernten. Deshalb habe ich dieses Handwerk gern, denn es vereint in sich die Summe Jahrtauaend-aller E-fahrunqen, es hat den märchenhaften Reiz längst vergangener Zeiten in sich und ist doch immer noch zweck- Von der Haltung im Kriege Arbeit und Gebartenirciidi^kcit der Gotttcheer Umiiedler Der totale Krieg, der unser aller Le- Jahrzehnte und Jahrhunderte hindurch i Gottscheer Mütter auch heute ihrem «1- ben aus den bibheiujen Bahnen führl Ui.d mitten in der Flut fremder Völker be- ten Grundsatz »Ein Haus ohne Kinder ist hundert eingewurzelte Gewohnheitr.n währt haben — Bauern vor allem auch ein Haus ohne Freude« treu geblieben und Vorurteile übci den H.iulcn wirft, deshalb, weil das deutsche Volk noch, sind, ist auf den Standesämtern im An- verlangt von jedem unter uns den Ver- immer gerade im Bauerntum seine beste, | Siedlungsgebiet leicht festzustellen. Viel« zieht auf mancherlei Rücksichten, die er gesündeste Kraft besaß, und alle Not | Gottscheerihnen haben seit ihrer An- Aiifnahmcni W«l0aoitein«r, Marhnrg 4, KaHimuod Rfimetch, Btriln, 1 Im Dreonofen des Meisters ifil» bishei glaubte beanspruchen zu kö ni.n. durrh den Bauern bezwang. LFnsere Arbeit, unser Denken und unser Wie es auf der einen Seite der Mann Fühlen, unser ganzer Tagoslauf kennt ist, der die Entscheidungen trifft und nur noch ein Ziel; den Endsieg. Wer sich durch seiner Hände Arbeit sich und sei-auf dieses Ziel ausgerichtet hat, dem fällt keine Arbeit mehr schwer, der kaiiQ" durch keine Härte mehr eischüttelt wer-" den. Im Gegenteil; er vergißt sönliehen Wünscl,Xe lind Schmerzen ist stolz lind frrtl(|ig'zugleich, der Pflichterfüllung ganz veisrh'.vorfn ^ hat, d,.ifl auch er zu jenen gehört, die dor i deutschen Krieg^masrhine Kraft und Stä;ke leihen. Dns Schicksal Deutsrh-lanHs sich in diesem Kriege ent- scheidet, ist zugleich das Schi'^ksal j'^-des einreinen Deutschen — und nierrand kann sich diesem Schicksal entziehen in d'rspn großen Tagen müssen oft Entsfheidungen getroffen we>den, dr. r n Zielsetzung der eine Volksgenossr irü-her. der andere est ein wenig sp-ite be. greift. _ Verschiedene Maßnalimi'n snd notv-ndig, weil wir da? ki^rntTMir^e Deutschland nicht mit Halbhoiten errirh-ten können sondern in allen wesrntli-chen Dingen restlos durchgreifen müssen und nicht auf halbem Wege «l'^heii-bleiben dürfen. Wir leben ja nicht nur für uns wie es eine Irrige libernlistische Weltflpsrhfuninq uns einmal lehren wollte sondern wir sind nur ein win"iq kleines Glied in einer langen unendlichen Kette: in unserem Volke von oeslern, heute und mr''qen Unser Leben h.iben wi'' unseren Vorfahren zu verdanken, und unsere erste Pflicht Ist wiederum. die-'es Lf^ben der nä'"hsten Generation we'terzuqnben, die noch zahlreicher, noch st.'itko»' sein soll, als wir es jemals w^ren und heute sind. Deß wir endlich nach langem Irregehen diesen eiientlichen Sinn unseres Daseins erkannt h«»hen danken wir einem Manne; Adolf Hitler Unsere Mncht und unsere Stärke liegen in dieser Erkenntnis begründet. Jedesmal, wenn wir im Untersteirl-sehen Ansiedlungsgcbiet am Sattelbarh, an der Sawe und Gurk weilen, überkommen uns diese Gedanken. Noch mehr aber werden wir in ihnen bestärkt, wenn wir einmal näher hinechatien zu den bäuerlichen Ansiedlern aus dem Gottscheer-lande, dem Buchenlande und Bessara-bien. Viele von Ihnen stehen heute schon mitten In der Erzeugungsschlacht. Sie haben fast alle mit wehem Herzen ihre alte, unvergeßliche Heimat aufgegeben, weil sie dem Drange des Blutes keinen Widerstand leisten konnten. Und heule arbeiten sie Tag für Tag, oft bis in die späte Nacht, auf den Ackern und Feldern, um als kleine Rädchen im großen Werk Deutschland Ihren Beitrag zur Ernährnng zu leisten, die nun einmal Im Kriege von hervorragender Bedeutung Kuriickt{ezoitcn hätten Die Banden konnist. Sie wissen, daß persfinliche Wünsche' ten damals Teile der Bevölkerung durch In den Hintergrund treten müssen, daß systematische Verhetiuntf tmd Panikma' Siedlung schon zwei Kindern dos Leben geschenkt, und die Entbindungs-Abteilungen dei Krankenhäuser in Rann und Gurkfeld sind ständig überfüllt. Womit Goi(>rheer In Brtindl bei der Erzeugungsschlacht ner Familie eine bessere Zukunft im Großdeutschen Reich sichert, so ist es auf der rinderen Seite die Frau und Mutter, die dem Leben ihrer Familie und darübei hinaus, dem ihres Volkes, durch ihre Mutterschaft und ihre Liebe Inhalt und Unvergängllchkelt gibt. In diesem Zusammenhang denken wir an die große Kinderfreudigkeit der Gottscheer Umsiedler. Schon in der alten Heimat hat es besonders In den lettten Jahren wieder Dörfer gegeben, in denen die Zahl der Geburten iene der Todesfälle um mehr als die Hälfte Qbertraf. DaB die könnten sie besser Ihre Lebensbejahung und ihr Vertrauen in die deutsche Zukunft beweisen I Bei solch einer Haltung unserer Ansiedler, dl« Im gesunden bäuerlichen Denken ihr« Wurzel hat, braucht dem deutschen Volk trotz der Blutopfer des Krieges nicht und niemals bange zu werden. Die Heimat will ihre Pflicht Ms rar äußersten Möglichkeit ableisten. Und der Grenzwall in der Unterstei«nnark wird dabei nicht zurückstehen. Herbart Brk«r „Hunderte Kinder sind erfroren" Furchtbar« Anklagen ^egen den Bolschewismus In Kroatien wurde der Brief eines bol-schewlstiicheo Funktlonirs bei den Banden bekanntgegeben, der bei der Slube-run|{saktion im bosnischen Raum aufgefunden wurde. Der Brief, der von dem Bolsche%visten »Munib* unterseichnet und an die »Genossin Vida« gerichtet ist, berichtet von den Zuständen im Grmec, wohin sich die zersprengten Banditen vor ihrer Vernichtung vor den deutschen und kroatischen Truppen in wilder Flucht che mitreißen, die nun den Bolschewisten auf Gnade und Ungnadt ausgeliefert wa- heule nur dne Finjter und Zehen, ja sogar ohne Fußbällen geblieben. Es waren auch Fälle tota- ler Erfri«run|«n. Der Kämpfer legt iUh vor Ermattung in den Sehne«. aehlAlt «te und erbebt sieh nioht mehr. Es waraa solch« Augenblicke, wo die Genoesea Ihr« Urteilsfähigkeit verloren hatten. Wir haben uns sogar infolge flb«rgro0«r Anstrengung untereinander gesohlagenl« Wenn selbst in den Reihen der Banditen solche Zttstlnde herrschten, wie mußte es da erst unter der Bevölkerung aussehen, die die Bolsohewisten mit sieh trieben? Munib gibt auch darüber aus eigener Anschauung ausfflhrlicheo Bericht; »Besonders das Volk, welches sieh gemeinsam mit uns xurücksog, hat sehr gelitten. Hunderte kleiner Kinder sind erfroren Es war furchtbar antuschauen, diese halbnackten Kinder, halbtot, wie sie im Schnee liegen, die Augen bewegen . . und helfen kannst du ihnen niohtl Ks sind sogar Erwachsene erfroren.« Das entsetzliche Kindersterben im Gr-mec-Gebirge ist eine der schwersten Anklagen gegen die Bolschewisten, die Tau-sende von Bauernfamilien durch Drohung und Terror entwurzelten, ihnen Hof und Haus niederbrannten und sie zwangen, den Bünden zu folgen Auch den furchtbaren Tod dieser unRcbuldigen Kinder hat der Bolichewismus auf dem Gewissen. MARBURGER ZEITUNG Liebste Mutier! Brl«it grofisr Dtvtschtr an Dir« Miticr / Vcw Norbert Jt^liUch Nicht nur In d«r Kindheit, dai ganze Leben hindurch iit die Mutter wohl für jeden Menschen die bette Zuilucht, die wahr« Heimat — dat treuest« Hen, zu dem »elbst der reif« Mann nicht aur ■ein« Freuden, sondern — noch lieber — alle seine Sorgen und Kümmernisse trägt und nach dem er sogar als Krieger Im Angesicht des Todes immer wieder verlangt. Und ebenso, wie es für alle Mütter «In Glück ganx eigener Art ist, Söhne xu haben und sich in ihnen den großen Gaschicken der Menschheit verbunder tu fühlen, so hat auch die Liebe und Ehrfurcht, d?e Männer ihren Müttern «ntgegenbringen, etwas besonders Br-greifendes. Wir wollen versuchen, in der nachstehenden kieinen Auswahl von Briefeu. die berühmte deutsche Männer — hin ind wieder noch als Knaben — an ihr' Mütter gerichtet haben,' dieses Besondere aufzuspüren So schrieb der dreizehnjährige, immer heitere Wolfgang Amadeus Mozart von einer seiner Konzertreisen, di« ai mdu Gerungen dieses größten di'U.srhen C hn dkLerdurstellers isl dei lulyund^ ßriei des IBjcihrigen Joseph Kain/: Leipzig, den 2G. 7. lH7(i Herzallerliebstes Mülierrheri' Kaum war gestern Vater zur Thüic hinaus, als der Theaterdiener kam und :nir meldete, daß um 11 Uhr Probe und Abends Vorstelluny von Camoraderii sei. Die Vorstellung ging wiedei qru. gut . . . Ich bitte Dich, herziieliste Mütterchen, schau, daß Du bald nach Leipzig kommst. Aufgenommen wiis Du mit offenen Armen ... Ins Theate kannst Du alle Toge gehn. Zu Esser und zu trinken giebt es auch genug und billig also komm! Du brauchst nichi--als die Fahrt — na und die werden wii luch noch zusammenbrinqon. Alsn komm! Komm! Komm! So jetzt leh Nfil lionenmahl wohl! Bleibe rjesund! Plngp Dich nicht! Und sei lonooooom il ge küßt und umarmt von Deinem Dich zart 'ich liebenden Jr^nnh Und als letzte« ein Schreiben des da mals 28iährigen grorten untersteirisrhei "Tondichters Hugo Wolf; böblinq, 30. Dez Liebe, gute Mutter! Die heralichsten Seqenswflnsrhp zur neuen Jahr. Wenn Thnen me'ne E'folq Freude machen, so dürfen .Sie, wieanrli I h, nur eines unerhörten Wunders des vir Neifie gehoiiden Jahres gedenken, is war das Iruchtbnrste und deshalb lurh glücklichste Jahr meines Lebens... L'cbe Mutter' Wenn meine Erfolge Ih-em Leben nur irgendeine freundliche "ä-bung verleihen können, so tollen Sie al'es nur mehr im rosigsten Schimmer erblicken, denn mein junger Ruhm ist elzf im Aufsteigen und in kürzester -ieit werde ich vielleicht die erste Rolle n der Musikwelt spielen . . . Vielleicht '•oinme ich noch nächsten Monat nach "•laz, dort ein Konzert zu geben. Dann teht einem baldigen Wiedersehen nich's mehr im Weqe und ich habe all« frsarbe, das Jnhr 1889 eiii glückverhei-iPndes zu nennen. Mit vielen Grüßen an 'lie Mädeln und Ihnen dankbarst die 'inde küssend Ihr Sohn Hugo. Eines haben alle diese Briefe qemein-im. daß die Männer, die sie schrieben - mochten sie sonst von noch so gro-■in ich dein Kavaliarl Ich hol die Decke mit den Spitsen, und auch dan Kaffee koch Ich dlrl RetI nicht von Pflicht und von Gefühlen! Ich nehm das gute Porzellan, und außerdem — Icfa werd« ^>ül«a, du hast es .oft genug getan! Noch eins; Komm her, BMia alt«8 Mädchen, gib mir für jedes Kind aan Kuß, und (luch für jedes w^e Fädchen ij^ deinem Haar — und, ganz zum Schluß: Bleib, Mutter, mir noch lang' arhaltan, wenn ich dir« auch nicht täglich sag — so sitzen sie, die beiden Alten, und feiern still den Muttertagl WilH Undnar stellte »Ach, Vater, dar Goeth««, sagte dt'i Junge, »der hat doch auch bloB Ge- Uichte gemacht — wie du!« AbBr diu Mutterl Müttar haben nicht die soeiisi-he Robustheit der Väter, itin«>n greift kindliche Offenherzigkeit kichl ans weiche Gemüt. Gestern war nieiiie i'idu noch ganz unglücklich über c.n^i Bemerkung unsere« fünfjährigen Uiil^en. Dieser kleine Kerl ist bereits vou Kopf bis Fuß auf Technik «inga-stellt. Was ihn freilich nicht hindert, artig mit seiner kleinen Freundin H«lga zu spielen, obwohl die von Technik iKitürlich nichts verBteht. In diesem Zu-siiir'iifiiliang;; geschah es nun, daß dar Junge meine Frau bekünimerte. »j( h, Mami«, so plauderte er, »ich will einmal ein ganz großer Mann werden. mind'^stens ein Flugzeugführer. Aiinr dio Helga, die wird nichts Großes — diei wird nur eine Mutterlt »Aber Liebes«, lachte ich und tröstete m. nt Frdu, »kannst du es einem Fünfjährigen übel nehmen, daß ar Ursache und Wirkving verwechselt? Alle großen MiniiPr hiittou grofie Mfltter. Aber erst, •wenn sie groß geworden sind, erkennen sio. d.iH pr. auf Erden nichts Größeres H'bt, Iis eine Mutterl« W. L. Heimweg Von Hans Kio«pf«r P>ciin Almschwaiger in der Hochleiten ist cm juuyei Bauer angekommen und lii^yt nun nach trotzigem Ringen um Gel-tui.;.^ waini und getrost an der Seite der Jiniijon Mutter. Wieder einmal hatte die Nritiir, wie !>ie ja zu Recht Mutter heißt, mit der Gewährung letzter Hilfe ihre WuHÜHrkraft am ewigen Rätsel des La-bnns 0'Wiesen. Die bange Sorge im Eiu-srhirhthoie ist wieder gelabsencm Glelch-m it gewichen, und ich, der Arzt, kann den Heimwf;g antreten. Der führt über weite Vorberge gestuft 7Utal. Wie lu gewohnter Einsamkeit ist alles wieder zurückgeblieben. Der rauhe, urUimiiche Almbnucrnhof, in seiner wie nRklagendr!n Armseligkeit unterm breit-gcdurkUm Srhmdeldach, der Bergahom am flcrlitonyrauen Zaun, der sprudelnde Röhrenbrunnen hinterm ungefügen Holz-trog. Steil gehts durch den alten Hochwild einen sandigen I-lohlweg hinab. R'^dspuren auf halber Höhe zeugen von jAhrhundertnlter Mühsal. Walt tut sich ui'teriT) Waldgürtel das Land tu Füßen au! Schon werden die Siedlungen zahl-re cher, traulicher, reicher an Kulturen und zwischen die alten Bauemhuben wagen sich die ersten Holzkeuschen der Ta-q«>idhner und Freikünstler mit buntem Flirkkram am Zeun, ein Weber da, «In V/aynor dort. Aber langsam löscht der Ahrnd die bewegte Vielfalt dar Farben. Dunkel Ist's geworden, wia ich vom lel/ten Steqe auf die breite Straße trete. fJie führt nun lange tu beiden Seiten durch hohen Wald. Zwei bäuerliche L<'.mhf>l''fuhren hnbe ich einqeholt Gr-r - 'ich rollen sie nun auf festrm Liiuiid nach gefahrvollem Schwanken über steile Kehren der Bergwega. Schlanke Stämme, wohl zehn Klafter lang, führen sie zutal, auf weitgespanntem Wagen, für Schacht- und Stollenzimmerung im Bergbau. Und was das Auge im Licht dar freien Höhe erschaut, holt es nun sinnend heim ans Herdfeuerlein dea Behagens an Heimat und Volk. Das lebt wohl auch unbewußt in meinen Weggenossen, wie sie so behaglich zur Seite ihrer schwer knarrenden Holzfuhr dahingehen. Zu oberst auf der ersten Fuhr, nur hie und da vom Flackerschein der Kummetlaterne überlaufen, sitzt ein festes Dirnlein als leichte Überfracht. So geht s denn sicher durch den langen Waid. Kein Wolf bricht mehr hervor, ,wie vor hundert Jahren. Davon wissen noch die zwei Leute. Und den letzten Bäten hat der Lfrahn vom einen erschosscn: »In der Klausen, hinten im Denunelwinkel, hat zu der Zeit a groß-machtiger Bär g'haust. Hat mein Urahnl — der • weni Wildschütz wai — zweimal auf eahm g'schosaen Umsunst. Da hat der Urahnl — Pulver h.jt er no g'haht, aber ka Kugel mehr — In Leib-taschl a klans Stück von an Kettngliedl g'funden. Wanns Leben eh schon verspielt l6, hat er si denkt — hats einigladen in Lauf und hat losdruckt. Und richtl hats der Bär müssen gelten lassen. Steht heut noch auegstopfter in Joanneum zu Graz —.« Dabei löst er gleichmütig die Schleife vom Vorderrad, denn die letzte Wegstrecke läuft ebenaus nach den Koh-lenbergbauern Die sind ihr Ziel Und schon tut sich neben der nun freien Straße tief unten der schwarze Kessel des Tagbaues auf, ein gewaltiges Inferno, von hohen Br)qenlampen grell iiberhellt. Am R.inrie schafft Tag und Nacht eio ytswalligur Bagger, um die Abendlied Augen, meine lieben Pensterleln, Gebt mir schon so lange holden Schein, Laßt freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr verdunkelt sein! Fallen einst die mOden Lider zu, Löscht ihr aus dann hat die Seele Ruh; I'a.stend streift sie ab die Wanderschuh, Legt sich auch In ihr« finstr« Truh. Noch zwei Fünklein siebt sie glimmend stehn Wie zwei Sternlein, Innerlich zu sehn. Bis sie schwanken und dann auch ver-gohn. Wie von eines Falters Flügelwehn. Doch noch wandl Ich auf dem Abendfeld, Nur dem sinkenden Gestirn gesellt) Trinkt, o Augen, was die Wimper hält Von dem goldnen Überfluß der Welt Gottfried Keller Tagdecke vom Kohlenflöz abzuräumen. Der dehnt sich gelassen wie «in riesiger Elefant, gräbt sich mit dicken, ungefügen ZShnen zu unterst ins weiche Erdreich, füllt damit da« weite Maul, hebt die Zentnerlasten hoch und stürzt sie im langsamen Drehen in den Abraum. Ein Zittern läuft durchs Gestänge, wenn Ihm ein Steinblock zwischen die Zähne gerät, mit einem Ruck reißt er sich erleichtert los. Gottes Mühlen mahlen langsam, tällt's mir ein. Nun hat er ein blühendes Apfelbäumlein zwischen die Zahne be-kommenf ein Hub, mit Pistolonknall reißen die Wurzeln, und das junge Blütenwunder, grell überstrahlt vom Scheinwerfer, sinkt sterbend zum übrigen Schutt. Das wird dar alUn Bäuerin, die ihr längst abgelöstes Häuslaio noch Immer nicht räumen wollt«, wohl schwere Träume bringen. — Noch eine halb« Stunde hab« ich bis zum Heimatort. Die ist nach all den reichen Bildern meiner kleinen Welt die rechte Zeit tur Zwlespracb mit der eigenen Seele. Mein Leben liegt vor mir gebreitet, wie ich einsam durchs Dunkel wandere, und all die Jahr«, die Jahrzehnte stiller Mannesarbeit. Und wie ich so einsam durchs Dunkel wandere, weitet lieh mein kleines Arbeitlfald in unendliche Fernen, über schwäre« Wälder und lastendes Gewölk fOhle Ich mein Leben verströmeai und zurückwellen, geläutert. geklirt, ros «II dem Reichtum, den mein deutschet Volk seit Jahrhunderten aus s«in«r B^stinmung, seinem Schicksal erstritten und gewonnen. Ein theatrum mundi tut sich «uf, abemhellig, in Ehrfurcht geschaut und empfunden. In Bildern lebt's auf, von wehrhaften Städten des Mittelalters, Yon Burgen und Domen, von weiten goldenen Saatfeldern auf waldigen Höhen, bis ans ewig rauschende Meeri Deutsrhland, soweit mein Sinnen trägt. Und umklunqen von Orgelströmen und himmlischen Symphonien der großen Melstei Male säumen meinen Weg wie erratische Blöcke aus Urzeiten Unter ihnen die Welt der Großen, Zeltlosen Luther, Dürer, Goeth«. In si« verflochten spüre ich das feine Geäder meines Ein/ellebens, meiner Erkenntnisse, genährt aus dem keimkräftigen Wurzelboden, den das Blut von Ahne und Urahne in ihn gesenkt. Dero allen wtll ich weitet dienen, — bis ans Ende. Bis an» Endel Und das fällt schwer. Denn ein Scheiden wird's, ein unentrinnbares von all dem Reichtum, denn ich MAPCLTGEF ZEITUrG Die Suldatcntrau (Ein r^eldbrief) Liebster, jüngst hab ich an d rh ge dacht Ea rauschte der Regen durch d;e N'^rnt. De wollt es mich nimrwer im K'S' an leiden. — Wer trägt nun schwerer von uns beiden? Wär ich be< dir, mir wäre nklit banj. Aber die Nächte sind dunkel und lang. Mann aein ist hart, ich weiil es — «i'i'in härter fast ist es. kein M«iin i.u se n. Gestern platzte dein Bub hcrauH; »Kommt denn Vater nicht bald n»«« h Hdus7 Warum Ist Krieg und der Vnter dabei?« Und sonst noch Kindliches vielerlei, wie so die liebe Unschuld fran'^-Liebster, was hättest du Ihm gesagt? Du bist Soldatj doch «urh ich si. h bei einer herrlichen, großen Armre, einer Armee von Kindern und Fraim, die an der Zukunft woiterhann So wird wohl einst noch alles gut, wenn nur jeder das Seine tut. Liebster, so hab ich jüngst gedacht. Der Regen rauschte durch die Narht. Mich wollte es nimmer im Kissen leiden. Es trägt wohl jeder sein Teil von uns beiden. Karl Brft'^eT d«r gleich«, dem man kurz zuvor um Gottes willen ein Stück Brot und einen Zehrpfennig gereicht hatte. Ein« kleine Weile «tand er mitten in der Stub« ohn« sich tu regen. Nur seine unetäten Augen fuhren begehrlich durch den Raum. Dann tat «r einen Schritt hin tum Wandkaaten, riß ihn auf und wühlte nach dem Geldbeutel, daraus ihm seine Gabe tuteilgeworden war Er war bald ana Licht geterrt und verschwand ao-gl«ich ia dem leracMissenen Bettcisack. Der Galgenvogel aber streckte aich, langte von dera schmalen Brett über der Türe die Zinnteller und «ilbernen Patenbecher herunter, wickelte «ie in de« Bauern Warn«, schickte sie dem Geldbeutel nach und wollte sich davonmachen. Da fand die Urahne ihre Stimme, die ihr der Schreck verach lagen hatte, wie« der. Grimmig fluchte aie dem frechen Dieb. Der stuttte, nahm die Hand vom Fensterkredt und «tflrxte mit erhobener Fautt auf die Alte ]o«. Vor dem Bett aber verhielt er den Schritt. Ein teuflische« Grinsen lief Uber sein Gesicht, alt wüßte er die Kranke irger noch lu treffen als mit der knochigen Fauat, Er riß den Säugling aus der Wiege, legte den kläglich Schreienden mit einem Schwung auf den nunmehr leeren Tellerbord ü^r der Türe und entwich durchs Fenster. Einen Augenblick lag'das Kind wie betäubt, dann schlug es mit den Xrmlein um sieb und «chrl« und aappelte jUmmcr-lich. e •' «•••• Die Ahne konnte kelnOlied rÜlllt^n. Ihr war, daa Blut erstarre ihr in den Adorn Sic wollte d«n Blick abwenden von dem grausigen Bild und wngte es doch nicht. Jeden Augenblick mußte das Kind herntcderstfirzen auf die Dielen und iilcf» die sarten Glieder zerfallen Und «ie lag nur eine Sfubenbreite von ihm entfernt, lait und konnte nicht helfen In ihrer Nof verfiel sie darauf, dem Kind sanft und tröstend tuzusprechen, fcO ruhig und lang.^am e« ihre xitternden Lippen vermochten. Ihre Augtn hingen dabei voll Pein an dem kleinen wimmernden Wesen. Mähl''ch aber fiel die AniJst von ihr ah Sie fühlte, wie ea »tiller und stiller in ihr wurde Fast schRmte sie sich ihrer Kleinmütigkeit. Wie eine Gewißheit stand es in ihr auf; Die Vorsehung würde ihre Hand Aber dem Kinde halten, wenn ^ie, die einsam Harrende nur mit aller Kraft darauf vertraute. Die Helmkehrenden fanden sie ruhig und abgeklärt In ihrem Bett, den RI''rk auf das friedlich schlafende Kind gerichtet.« Die alte Praa hatte geendet. Sie fflhlte im Dunkeln Ihre Hand ergriffen, »Großmutter«, klang es leise an Ihrem Ohr, »'ch habe dich wohl verstanden. Ich w'll fortan an die Urahne denken, wenn An' chen dafür, dafi der Führer selbst diesen Stand g«adelt hat Die bäuerliche Be-rufslehr«, aus der der jung« Untersteirer mit «inem Gehilfenzeugnis In sein so Tielseitiges Leben des Dienstes am daut-•cben Boden «ntlaasen wird, hat mit dasu beigetragen, das ganxe deutsche Volk interessiert auf diesen tukunftsrei-dien Beruf su lenken and viele Jungen •ua der Stadt tregen heute schon den lieiBen Wunsch In ihrem Herten, einmal d«n Weg In die bäuerliche Berufsichre •n finden. IMe Notwendigkeit dieser Bestrebungen fOr d«n Bestend des deutschen Volkes und für die Auswertung des uns siclteren Endsieges über die jüdischen MIchte des Bolschewismus und der Plutokratie soll im Hinblick auf den ß)B«n Aufgabenkreil des deutschen ueni Innerhalb des Ernährungssektors noch mehr in Fleisch und Blut übergehen. Kein Aufschub ist hier mehr zu ver-•ntworten: Jetit beginnt das bäuerliche Berufsereiehungswerk und hat bereits seinen Anleuf genommen. Da setzen sich in jedem Dorf der Untersteiermark vier Männer zusammen, der Ortsgruppenführer, der Ortsbauem-führer, der Bürgermeister und der Leiter der Dorfschule. Vor ihnen liegt eine Liste, die das Verzeichnis der ständigen Arbeitskräfte, die normalerweise in sämtlichen landwirtschaftlichen Bctriel)en des Dorfes vorhanden sind und vorhanden sein müssen. Dieser Bestand muß — und das ist einleuchtend — mindestens gehalten werden, wenn die Leistungen nicht sinken sollen, nicht die Ertragslei* stimg für die VolksemAhrung und nicht die Leistung in der volkserhaltenden Geburtenzahl. Dieser Ersatz wird auf jährlich drei Hundertteile berechnet, ihn muß die Jugend des Dorfes liefern. Das ist freilich die allerknappste Rechnung, eine Rechnung, mit der wir aufs große Ganze gesehen nicht auskommen. Denn die Zeit ist vorbei, da man Kirchtuinpolitik trieb, Weite Räume im Osten warten auf die Besiedlung und auch unser so schönes und fruchtbares Unterland muß Jdhr für Jahr von besten Fachkräften bestellt werden. Die Menschen, die wir einmal überschüssig als Bauern nach den Oston abstellen müssen und die dort siedeln sollen, müssen aus dem deutsrhen Dorf kommen 20 000 bis 30 000 deutsche Familien müssen dort jährlich ihre zukunftsfrohe Heimat finden. Dnshalb ist der Hundertsatz ländlicher Juq'^nd. d e als Nachwuchs einzusetzen ist, über drn genannten Sfltz von diei Hunderlteilen hinaus atif seths bis sieben Hundertteile zu Berechnen. Dazu kommt noch der Ausgleich, an den wenen der vielfach festzustellenden Überalterung der jetzigen Arbeitskräfte zu denken ist. Diese Uberalterung ist dadurch einnetreten, dafi früher zu wenig Nachwuchs nachgerückt ist. Auf diese Weise wird ein Voranschlag gemacht und wird der natürliche Lebensweg der Landjugtuid bestimmt. Erst jenem Teil der Dorijugend, dar die notwendige 7ahl des bäuerlichen Nachwuchsbedarfs überschreitet, steht es frei, in andcier Weise übei seine Zukunft zu entscheiden, wobei es natürlich noch immer die Möqlichkeit qibt, das sich auch d-ivon den landwirtschaftlichen Berufen zuwendet, wer Neigung dazu verspürt. Mit diesem Vetlahren wird auch die verneinende A.uslese vermieden, die bis jetzt vielfdch eingetreten war, Künftig werden die bebten unserer Jungen und Mädel dt ni Lande erhalten bleiben und eine Auf irluncj des Landvolkes gewähi leisten, wodiin Ii df»nn schließlich ein GePundungsvorrjaug Mii unser Ges^imtvolk einsetzt. Wie sich aus dem Gesagten ergibt, ist so das »bäuerliche Berufserziehungswe'k« eine bedeutsame nationale Angelegenheit, ja, die wichtigste überhaupt, die man sich nur denken kann. Erst durch das erste Kind, d«s die Bäuerin dem Hof schenkt, ergreift sie voll und ganz Besitt von ihrem neuen Lebensbereich, Und eine glücklichere Kindheit als die auf dem Bauernhof ist kaum denkbarl Alle Ged«uiken der Kinder, auch wenn sie später um ihrei Schulausbiklung willen in die Stadt müssen, sollen ständig um den Bauernhof mit seinen Menschen, Tieren und /pflanzen kreisen. Groß ist deshalb die Verantwortung, die auf der Bäuerin nicht nur hinsichtlich der Erziehung ihrer Kmder, sondern vor allem in dei Formung eines bäuerlichen, dem Land verhafteten Menschen ruht. Sie hat es in der Hand, die Gefahr der Landflucht zu bannen, indem sie ihre eigenen Kinder bäuerlichen Berufen zuführt und so mithillt, eine der Lebensfragen des deutschen Bauerntums zu lösen. So ist die Mutter Kraft- und Lebenszentrum des Bauernhofes und der Bauernfamilie, der besten Keimzelle völkischen Lebens. Um so wichtiger ist es, daß dieser Blutsquel) gesund erhalten bleibt und auch weiterhin zahlreiche Kinder hervorbringt, so daß sich daraus nicht nur das Staaten- und völkererhaltende Bauerntum fortlaufend verjüngen kann, sondern gleichzeitig der Verbrauch der Großstädte an Menschenkraft ausgeglichen wird. m Scherl-RtlderdifTitll Krack ■Aiitnd ex Clc Landjugend geht in die rremdlehre Die Gewitineit, einen Beruf erlernt zu hüben, tördert die luchliykeit e.nes Menschen. Allen Jungen und Mädeln, die den bäuerlichen Beiut ergreiten, muß deshalb auch im Kriege durch den Ldiiojuyonddustaubch mindestens ein J.ihi Fremdiehre eimöglirht werden. Pienuliehre ist die Bezeichnung des Absclmittes tier Landwirtschafts- bzw Hduswinschaftstehre, der nicht im elterlichen Betrieb, sondern in einem fremden, anerkannten Lehrbetrieb abgeleistet wird. Im Zusammenleben mit dei Familie des Lehrherrn erwerben sie sich gröttere fachliche Kenntnisse, lernen sich unterordnen und werden bodenstän-dig?r, selbstbewußter und sicherer Im Gefühl ihror großen Aufgaben und Lei-stuii.'ton. Auch die wichtige Fähigkeit des Umfrangs mit Menschen wird iti der Frenidlchre leichter erworben als zu Hau:;e. Der Lehrherr oder die Lehrfrau halben dabei die Verpflichtung, daß sie ihre Lehrlinge in die Ganzheit der Vorgänge aul dem Bauernhof einführen und es nicht nur mit einer Reihe unzusammenhängender Einzelanweisungen genug sein lassen - ..f- 'X'.' Nichts ist ihr zu schwer Die Bäuerin betreut ihren Haushalt und die grolle Kindcrschai und iuhit sogar selbst den Pllug, wahrend in Mann an der Front steht Aus der steirischen Rinderzucht Auch in der Steiermark spielt die Rina-viehhaltun^ für die Landwirtschaft und für die Ernähruntfswirtschaft eine sehr ^roOe Rolle. Man zählt derzeit geilen 540 000 Rinder im ReichniJau Stetermark, darunter 300 000 Milch- und Zufikühe und Kalbinnen. Angekört wurden im Jahre 1942 3966 Stiere Auf 75 deck fähige Tiere entfällt somit ein (gekörter Stier. Die Zahl der auf den Zuchtviehversteigeruniien verkauften Tiere betruj^ 1942 1 639 Stiere und 391 weibliche Tiere. Nicht berück-sichti|{t dabei sind rund 50 Blondviehstiere des Kreises Murau, die in Kärnten vcrsteitJcrt wurden. 41 Prozent des Stierbestandes wurden somit 1942 durch Nachwuchs ergänzt. Die Zahlen von 75 deck-[ähi({en Tieren je Stier und von 41 Prozent jährlicher Nachwuchsbeschaffunii beweisen, daß die Vatertierhaltung im all-gemeinen geregelt ist, wenn auch vereinzelt infolge der Streulage der Höfe ein erhöhter Stierbedarf vorliegt und allmäh-l-'ch durch weitere Bereitstellung von Stieren diesen besonderen Verhältnissen Rechnung getragen werden muß Ins<'csamt entfallen in der Steiermark auf 100 Milch- und Zug'iühe 74 Kalbinncn und Tiere unter zwei Jahren Aller. Der große Bestand an Jungvieh ist insbesondere auf den Bedarf an Alpvich zurückzuführen, so daß in der Steiermark ständig mit einer verhältnismäßig größeren Zahl an Jungvieh als im Reich gerechnet werden muß. Trotzdem dürfte auch heute noch in vielen Betrieben der Bestand an Jungvieh, im Gegensatz zum übrigen Reich, in Anbetracht der knappen Futtergrundlage zu hoch sein und auch bei einer Verringerung des Jungviehbestandes und Ausmerzung drr schlechtesten Tiere der Bedarf an Nachwuchs für die Milchviehhaltung gesichert erscheinen. Wenn somit eine allgemeine Vermehrung der weiblichen Nachzucht für die Steiermark nicht in Frage kommt, so muO anderseits gefordert werden, daß das vorhandene Jungvieh besonders durch die Verbesserung der Futtergrundlage in seiner Qualität wesentlich verbessert wird und daneben die Züchter, die in den Tier-zuchtgenossenschaften zusammengeschlossen sind. Bestand und Angebot an weiblichem Jungvieh wesentlich vermehren. Am Treffpunkt »Fräulein Suse, ich glaube Jetzt, Sie f^ingon an, mich zu srhät7en.<' »So? Und woraus schließen Sie das? »Heute haben Sie mich nur noch 36 Minuten warten lassen!« »Vatertag« Lore: »Was grübelst du denn?« Traute: »Morgen hat mein Mann Geburtstag, und ich weiß noch immer nicht, was ich mir wünschen soll!« HARDTMUTH Jede vergeudete Kilowottttund«, jedtr idiwendefe Kubikmeter Cot roH Dir mi «Selbll-twtfii beim Kedten und lOgaln, bat der Abend-•rbeti *nd der Feierifsitda flbl viellaidil oe* raa« Dalnan Liebilen dreuOan dia laban*-rettanda Patrana, dan eniidieldande« Tropfaa latriebiilafl.' Dorum onfpoiienl Noiii ainam IrlaB dat Ganeralinipeklfti« tfir Wottar and tnatsta «CMan w»r olle gagenObat dam V«r. |ohr (0—20V> Oll 6ai und Siram aimparanl Dai kann |edarl Irgandwa werden aedi ba) ladan von imm derd> NedtlÖMigkelt oder lahlanllen, mit Abb., 133 S., 1035 ....... FLÜMEKC-S.-T., Pralaermittlung fflr Bauarbeiten, 343 f., 1043 $ | J.— 0.40 JOS. A. KIENREICH BUCHHANDLUNG GRAZ — SACKSTRASSE 6 148-S Soldatentod — der schönste TodI Für Führer, Volk und Vaterland hat auch unser innlgstgeliebter Sohn, Bruder, Neffe und Cousin Franz Pintar Grenadier In einer ^^'Divislon am 23. April 1943 bei Leningrad sein 21]Ahrigas junges Leben hingegeben. Puchernberg, Gem. Peilenstein, 14. Mai 1943. In tiefster Trauer: Franz und Maria Plntar, Eltemi Johann, z Z. RAD, Bruder t Mltzl, Christa, Clcüla, Ida, Schwestern, und alle übrigen Verwandten. 139-5 Danksagung Für die vielen Beweise Inniger Anteilnahme, die uns anläßlich des Heimganges unserer Heben Mutter, MARIA TOMASCHITZ, zuteil wurden, sowie für die schönen Kranz- und Blumenspenden und das ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte sagen wir herzlichen Dank. 183-5 Ci 1 Ii, den 12. Mal 1943. Familien Tomaschitz und Lubei Suche für sofort I STENOTYPISTIN , 1 KANZLEIKKAFT, Anfängerin. (Angebote an Forstgatsverwal-tung MIBling, Waldegg, Steiermark. 121 Danksagung wir danken allen Freunden jnd Bekannten fflr die Blumen-ipenden und Teilnahme am leimgang unseret lieben Mannet, Vateri, Bruder» und Dnkeli, Pg. Han* Plaichka. Die tieftrauemden Hinler-iliebenen: AonI Plaacbka tarnt Elnder. 407 Schmerzerfüllt geben wir die traurige Nachricht, dafi uns unser Liebling Jakob im zartesten Kindesalter für immer verlassen hat. Die Beerdigung findet Sonntag, den 16. Mai, um 15.30 Uhr, auf dem Drau-weiler-Friedhof statt. Marburg, am 14. Mai 1943. In tiefer Trauer; Maria und Jakob Polak FiiniliBii-flnzeliiefl Unsere liebe, herzensgute Mutter, Gioß- und Urgroßmutter, Frau Therese Bratosch ist am Freitag, den 14. Mai 1943, um 7 Uhr, im 91. Lebensjahre sanft entschlafen. Die teure Dahingeschiedene wird am Sonntag, den 16. Mai 1943, um 16 Uhr, am Städtischen Fritdhol in Drauweiler neben ihrem geliebten Gütten tut ewiqrn Ruhe gebettet, Marburg, den 15. Mai 1943. In tiefster Trauer- Johann Bratosch, Sohn, »59 und die Verwandten. (Inden durch die •Marburger. Zaltunge walteati Varbraltung Der StoHlpian und das ^traism-iirzeichnls von Mdpbupo Op:U 2. Anfinge ist In allen ein-scblJijJIgen Ge-«cbaften und beim SchBller des Verlujjes drr „Marbiir),'cr Zeltunjt" r.tim Preise v RM 1.-crbUltlich, « ?cite 10 * Nummer 135 136 * S.->m' Kü chenf/chilfinnrn werden fnt ei- Frau für ganztägige Bedienung Wolinungslausch. Suche 3-4- Im Personenzug Marburg DrauiTausche gut ergesucht. Anzufragen Marburg Z'mmerwohnung pöglichst un- nach Klagenfurt ein Foiodpp«»|hdltenes Her-i-clmund-Sciimid-GdSie 6-1. , möbliert in Villach, gegen 4-|iat gefunden. Ab^uholan. Ge-renfahrrad ge-32) h Zimmerwohnung (B;id etc., Hfii-'ricbtjhofgab« 9/II, Zimmer 28. gen ebensolche Köchin wird sofort aufgeno^- "'"9 Grtrfen). mftbüerl, in Cllli ___________________160-L1 Nahmaschine. men. Adiesse in der Ge«:hd|lt- tauschen. — Zdraiek, Ciili, Golden«! 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Abzugeben gegen ____an die Verw. d, Bl. unter »Son-;)oo RM Belohnung bei Portier Bedienerin auf einige Stunden nige Wohnung«.___439-9,Hotel »Mohr«, Marburg 'Drau. nachmittags gesucht, Kadetten- Wohnungstausch. Tausche Drei* I_____ schulnähe Adresse in der Ver- l^inimorwohnung, rein, abge- Braune Kostümjacke, gut er- waltung des Blattes, Marburg- schlössen, Parkettboden, I. St., jhalten, Mittwoch, den 12. Mai, Drau 21— Zentrum der Stadt Marburg- abends am Wege vom Stadt- Richtigstellung In der Todesanzeige Franz Kolaritsch soll es richtig heißen: Franz Kollerltsch sowie Rosa Kolleritsch geb Pock. 144 Altere Köchln wird sofort zu Drau, gegen eine gleichwertigt» jpnrk nach Rann verloren. Der alleinstehender Frau in einen jin Graz oder Umgebung oder ehrliche Finder wird gebeten, Weingarten in Stadlnähe über jln einem Ort In der Ostmark, selbe gegen Belohnung beim die Sommermonate gesucht. Anträge unter »Wohnung»- Fundamt Pettau oder bei der Anzufragen; Marburg/Drau tausch« an die Verwaltung der jGenddrmerie Rann abzugeben. TegettholUtraBe 21-L 127-6 »Marburger Zeitung«. 331-9 [ 174-13 Danksagung Für die liebevolle Anteilnahme anläßlich des Hinscheidens unserer lieben Tochter und Schwester sowie für die reichen Blumenspenden sagen wir allen Freunden und Bekannten, den Hausbewohnern, insbesondere aber dem Stei-rlschen Heimatbund, unseren innigsten Dank. 468 FAMILIE SKRABL s Samstag'Sonnta^i, 15.'16. Mai * Nummer 135/136 * Seile 11 <$ A mt^lehe BeU an nlrnac Hungen Bekarntmacbur g \erftc!i e-_dencs Taiisrhe irhö-nen S m y rn ■• Teppich, fast ObtiilluRtifcRMtlSrE» DEIl STADI MARBUkü/l/RAU ueu, 120/^160, EriMhrungBamt gegen 3 m nur etitklassigen schwarzen Damen müntel Stoff Auf Abschnitt Nummer 32 des Elnkaufsaasweises für den •amt Fultcr. — Slddikibis Mdiburg, witd ab MonUg, deu «7 Mai 1943, eine Zuschr. an die rischüusyübe aufgerufen. Vciw. der »M. Die Ausgabe erfolgt für Marburg linkes Drauufer durch das Z.< unt. »Smyr- Fischfactigcschäft ABI, Marburg, Tegotthoil&titifle, und zwar; na 30«. 25-14 laut Kundunlisle Prothesen jeder 1— 2000 Montag, den 17. Mal 1943| Art lLeder-,1 2001— 4000 Diestag, den 18. Mal 1943j I.Hfhtmetall-, | 4001— 6000 Mittwoch, den 19. Mdi 1943| Holz-), crthopÄ-' 6001— 8000 Donneratag, den 20. Mai 1943| dische Appara-, 8001—10000 Freilag, den 21. Mai 1943| te leibhinden,' 10001—12000 Samstag, den 22. Mai 1943. Gummlstrtimple, Marburg rechtes l>ranufer durch das FIschfachgoschäft BvuchbJnder er- aBT-LDSCHNIGG. Josefstrafie, und zwar: reuqt und lie- fett" das führen- Kundenliste de Fachgeschäft 1—1250 Montag, den 17. Mai 1943| • F. Eqger, Ban-i 1251—2500 Dienstag, den 18. Mai 1943) d<"^ien u. Ortho- 2501—3750 Mittwoch, den 19. Mai 1943| p^^j^ _ Liefe-; <*^751—5000 Donnerstag, den 20. Mai 1943| rant sämtlicher 5001—6250 Freitag, den 21. Mdi 1943« Krankenhäuser,! 6251—7500 Samstag, den 22. Mai 1943. Krankenaustal-1 Bei der Ausgabe ist der Elnkaulsausweis vorzuzeirfen und ten und Sozial-i wird der Abschnitt Nr. 32 vom Pitchverteiler entwertet. Institute, Die Rethenfolge de» Aufrufes ist genau einzuhalten. Das butg/DraU|^ notwendige Verpdckungspapitr ist mitzubringen. Bisher noch nicht eingetragene Kunden können erst nach dem 22. Mai 1943 für die nSchst« Fischausgabe in die Kundenliste eingetragen werden. 171 Der Le'ter des Emfihrungsamtes: i. A.: gez. Nitzsche. linqerstraße 3. Arhiungl Modellabnahmen für Prothesen u. orthopädische Apparate finden wegen Personalmangel In Marburg jeden Freitag ganzti-glg statt. 9-3-14 DER OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBURG/DRAU Rtcklttml Bekannt>iachttffj{ Bisher wurden gegen 104 Personen, welche im Jahre 1942 ihre Eierabllelerungspfllcht ungenügend oder nicht erfüllt haben, Strafbeachelde erlassen. Bestraft wurden «. «.t Hauer Oskar, Potschgau Nr. 49, mit RM 1.50.—i Hecker Hermine, Koschagg Nr. 27, mit RM 235.—i Kolaritsch Elisabeth, Wienergraben Nr. 33, mit RM 100.—i Kot Johanna, Potschgau Nr. 35. mit RM 200.—i Magerl Peter, Tretternltz Nr 41, mit RM 110.—» . Paltauf Maria, Grazerstraße 27, mit RM 300.—i Zwenk Franz, Potschgau 38, mit RM 800.—. Diese Bekanntmachung erfolgt auf Grund des | 11 der Verbrautregelungiitrefverordnung vom 26. November 1941, RGBl. Nr. 135. Marburg/Drau, den 14. Mai 1943. 182-5 !• A.: Dr. Schiller. Der Chel der Zivilverwaltung la der Uateritelermark Höchstpreise für untersteirisches Gemüse ab 17. Mal 1943 Auf Grund des f 2 der Anordnung über die Preisgestal-tun9-lai Handel mit Obst, Gemüse und Südfrüchten in der Un-tercteiermark. Vom 30. Mai 1941 (V. u. A.-Bl. S. 139) werden hiermit ab 17 Mai 1943 nachstehende Höchstpreise für untor-steirischee Gemüse festgesetzt. Die Höchstprelae enthalten alle Unkosten der Erzeugungsstufe und verstehen sich frei Verladestation des Braetigers becw der Bezirksabgabestelle, Waggon verladen Sie gelten bis zur nächsten Veröffentlichung. Tausche schwarze Gummistoffpelerine für Herrenfahrrad. Anzufr. beim Hausbesorger, Triesterstr. 53. __ Zwei neue gro-fie Koffer tausche gegen Damen- oder Herrenfahrrad. Anschrift in der Verw. Marburg prau). 417-14 Tausche Elsen-bett und 2 neu-wertiga Fau-teuils gegen gute Schreibma-Khlne od. Rundfunkempfänger, Adresse In der Verw., zu be-sichtiqen Sonn> taa^wfa s—12 Uhr. Marb.'Dr. ___413-14 Neuwertiger Klndarsportwa-oen gegen eben- lolchen Kinder- ^^cht genannte Waren gelten die zuletzt festgesetzten liegawagen zu; Höchstpreise tauschen ges Aufzahlung. —| Adresse in der Verw. d. Bl. Marburg/Dr. __414-14 Wer gibt für weißrote Da-menschuhe Nr. 36^ eine etwas größere Nummer? Anträge unter »H. W.« an die Verw. d. BK___415^4 Tausche Frol-tonharmonika f, gut erhaltenes Herren- od Damenfahrrad. An-gnbote unter »Freirad. an d. Verw. d. Bl. — Marburg 'Dr. _______ 446-14 tausche 100 gr. Trorkenperle-Eßlinger-Wolie, dunkelblau, für 100 gr. Crocus-Eßlinger-Wolle, lirht«|rflu. Adr. in der Verw d. »M Z.« 44.5-14 Tausche neues,' V(i braucher hOchblprelse hti Ab);ib« der Wartauf «In Markt bricugir liOchftpralit Blumenkohl (Karfiol), je Stüc über 32 cm Auflage 0 . 25—32 cm Auflage 0 . . . . 18—25 cm Auflage 0 . . . . 10—18 cm Auflage 0 . . . . unter 10 cm Auflage 0 . . . . Dillkraut, je Bund zu 12 dkg , , , Gurken (Treibwaro) je kg Karotten (Treibware) mindestens 15 mm 0, 10 Stk ..... Knoblauch je kq Kohlrabi fTreihware), je Stück; Ober 7 cm 0....... 5—7 cm 0........ unter 5 cm 0 u. B-Ware, je kg . Kren (Meerrettichl je kq Peterüilifingrün ITreibware) je Bund zu 12 dkq Mindestgewicht . . Porree, je kg ........ Rhabarber, rotstielig, je kg . . . Rhabarber, grün, je kg . . . Rhabarber, Himbeer, je kq . . Radieschen jeder Art, 10 .Stiirk Salat (Schluß-), je kq..... Salat (Hfluptel-I. Mindestgewicht |e Konf ino g, je kg . . elektr BOqelel-| (Schnitt-), je ko • • • ,• Schnlttlnuch ie Rund zu 12 dkq sen qegen Volksempf7 0.48 0.3« 0.tl4 OM (ISO 0.24 040 0.82 0.12 0.10 OlG ('.13 0.3" --- 0.40 ~.— ().H8 —— 1.17 —.— 0.82 0.20 0 48 0.i<7 0.80 -- 1.06 —.— 0.18 —_ 0.17 —.— 0.13 _ 0.16 - _._ o.ao 0 26 0.80 0.60 l.Ofi 0 »)H 0.30 —.— 0.40 — 0.3(! 0.2Ü U.4b (1.38 0.1 fl 0.18 0.21 0.17 0.14 0.11 0.19 0.16 1 0.22 0.18 0.29 0 24 0.07 O.Of) 0.09 0.08 j (Ui) 0.8V 0.64 0.42 1 0.8(1 0.64 1.08 0.86 O..HO 024 0.40 0.82 0.2f' _ 0.27 O.lö O.H (1.24 0.19 0.118 _— 0.04 —.— o.-qp 0.81 0.f>2 040 0.27 0.2^ 0.88 0 80 elektr BOqelel-| (Schnitt-), je ko • • • ,• Schnlttlnuch ie Rund zu 12 dkq Der Landrat de^ Kreliies Marburg-Drau Zähl: Va 043/03 43 Marbuig-Drau, 14. 5. 1943, Fekann tr a: h'ir g über die Erfassung des Geburtsjalirganges I92A der weiblichen Jugeiid füi den Relrbsaibeltsdlcnst in der Untersteiermark. Auf Grund der Verordnung des Chelt der Zivilverwaitung in der Untersleiermark über die Einführung der Reichsarbeits-d .»nstnfürl,; n der tJnte steirrm.irk (V u A. Cl Nr 75 vom 24. März 1942) und der Anordnung vom 10 5 1943, V.- u. A.-b. Ni. vtäilugo JCli OiB tiidüsuny ue.i weiblichen Jugend des Gehurtsjnhrganges 1926, Erfaßt werden alle Dienstpflichtigen dieses Geburtsjahr-qannps welche iin T andtreis Nfnrhurq-Drau ihren Wohnsit? haben, ferner jene, die sich ohne festen Wohnsitz im Landkreis Marburg Uiau auihdllen. Dienstpfürhtiq sind al''» deutschen Staatsangehörigen und alle deutschen Staatsangehörigen auf Widerruf. Staatenlose uril Sciiut/iuaijehor ge kujiuuen lUi die Eridäsung nicht in Betracht. Die Erlassung findet in der Zeit vom 15. Mai bis 29. Mai 1943, täglich von 9 00 bis 12.00 Uhr vormittag statt. 1 Die genannten weiblichen Dienstpflichtigen haben sich bei der polizeilichen Erfassuagsst^Me fAmisbürgermeister des Aufenthaltsortes) persönlich zu melden. 2. Ist eine Uienstpfiichtige vorübergehend abwesend oder am Erscheinen (z. B, wegen schwerer Erkrankung) verhindert, so hat sie sich unter Angabe des Grundes nach Rückkehr oder Genesung unverzüglich persönlich bei der zuständigen Erfüssungsslelle (Amtsbüigermeister) anzumelden. Zur Erfassung sind mitzubringen: a) Geburtsurkunde. b) Nachweis über die Abstammung (Geburtsurkunden und Tauischeine der Eltern und beidorseitigen Großeltprn oder be^^laubiqten Ahnenpaß soweit vorhanden). c) Staatsangehörigkeitsausweis, Heiraatschein, Mitgliedskarte des Steii s'. iien Heiinalbundeb d) Arbeitsbuch, soweit vorhanden. e) Schulzeugnisse (auch Lehrverträge). f) Befähigungszeugnisse und -nachweise. g) Ausweis übet die Zugehörigkeit zur Deutschen Jugend im Steirischen Heimatbund oder zum Deutschen Roten Kreuz. 3, Dienstpflichtige, die ihrer Pflicht nach Ziffer 1. und 2. nicht 1 oder nicht pünktlich Folge leisten oder bei der Erfassung unrichtige Angaben machen, werden mit Geldstrafe oder mit Haft bestratti sie können außerdem zwangsweise vorgeführt werden. 179-5 Der k. Landrat: gez. Dr. EngelharL Kundmachung betreffend die Aufnahme von Schfllern In die Obst- and M'eln- bauschale Marburg a. d. Drau (Untersteiermark) Die Obst- und Weinbauschulc Maiburg a. d. Drau hat die Aufgabe, Betriebsführer gemischter landwirtschaftlicher Betriebe mit vorherrschendem Obst- und Weinbau auszubilden und sie zu aufrechten deutschen Monschen zu erziehen. Aufoahmsbedingungen; 1. Als Mindestaltar wird das 15. Lebensjahr geforderti 2 die deutsche Staatsangehörigkeit, oder die Mitgliedschaft dos Steirischen Heimatbundesj 3. das Abschlußzeugnis der Volks- oder Hauptschulet 4. eine ainjährige praktische Tätigkeit In einem landwirtschaftlichen bzw. Obst-und Weinbaubetriebei 5. die Aufnahmsbewerber haben eine Aufnahmsprüfung abzulegen, die sich vor allem über die deutsche Sprache und über die Gegenstände des Volksschulunter-richies erstreckt. Art der Ausbildung; Di« Ausbildung ist eine praktische und theoretische. Für die praktischen Unterweisungen steht ein Wirtschaftsbetrieh mit großen Reb- und Obstanlagen, mit einem Gemüsebaubetriebe und einem vollständigen landwirtschaftlichen Petrieb« zur Verfügung. In der Schule werden un- i terrichtet Obst-, Wein- und Gemüsebau, landw Pflanzen- und Ackeibau, Viehhaltung und die einschlägigen Hilfsfächer. Zahhingsbedinnungen: Jeder Schüler hat RM 40.— Schulgeld je Jahr und RM .15,— je Monat für die Verpflegung und Unterkunft zu entrichten Bf>i Bedijrftigkeit werden Beihilfen gewährt. Schulbeginn; Die Schule heninnt am 15. Septemhar. Es steht jedem Aufnahmsbewerber frei schon am 20. Juli in die Schule einzutreten. Die Anmeldimq kann mündlich oder schriftlich qeschehen. Urkunden und Beilagen; Dem Aufnahmegesuch sind folqen-de Urkunden beizuschließen: 1. das letzte abschließende Srhul-zeugnlsi 2. Bestätiqung über eine einjährige Praxis In einem Landwirtschaftsbetriebe oder in der väterlichen Wirtsrhaft durch den BürqermeNterj 3. Gehurt^rheim 4. selbstgeschriebener Lebrr>slauf m deutscher Sprache. 5. Mitiliedsrh«ft der Iliflor-Juaend be/w der Deutsrhen Jugendj 6. Einwilligung des Vaters 7um Eintritt in die Schule. Mnrbnrq, am 10 Mai 1943 142-5 Chef der Zivilverwaltung In der Untersteiermark. Im Auftrage; Der Leiter der Obst- und Weinbauschiile Marburg a. d. Drau. Chif der ZlvUverwaltnng in dar Uatarstelermaik Der Beauftragte für Emähmng aad Landwlrtsrhafl Genetm'ilungspflicht beim Ein- und Verkauf von Ferkeln, L&ufem ond Schafen Nichtlandwirtschaltliche Tierhaltai badurlao für den Einkauf von Ferkeln und Läufern sowie von Schafen, Hammeln und Lämmern einer Elnkaufsgenehmigung des zuständigen Ernährungsamtes, Abt. A. Die Einkaufsgcnehmigung witd lur Schweine nur bis zu einem Lebendgewicht von .SO kq erteilt. Die Erteilung der Einkaufsgenehmigung ist grundsätzlich davon abli i.'i.jq ,.:i mürben f c .■\ -.. if . « Bestätigung des OrtsbauemführeV» den Nachweis der eigenen und ausreichenden Futiergrundiagc erbringt. Soll das Tier zum Zweck« der Hausschlachtunq eingastelit werden, so wird die Einkaufsgenehmigung nur erteilt, wenn außerdem die Vor8usset7unq für die spätere Genehmigung einer Hausschlarhtung gegeben ist. Soweit aichtiandwirt&chaftliche Tierhalter Ferkel und Läufer sowie Schafe, Hammeln und Lämmer bereits vor dem 15. Mai eingestellt haben und dieselben noch besitzen, s.nd sie verpflichtet die» unverzüglich dem zuständigen Erivlli-rungsamt, Abt A. anzuzeigen, Die Meldepflicht erstreckt s;(h auf alle vor den 15. Mai 1943 eingestellten Schweine oder Schafe ohne Rücksicht auf den Verwendungs7werk (H=ius-schlachtung, Wiederverkauf, bezw. apdere Nutzung) Dioje-nigen landwirtschaftllchtn Selbstversorger, die als Inha^ er landwirtschaftlicher Betriebe zur Gruppe B zählen, sind von der Meldepflicht befreit. Betriebe, die zum Handel mit Ferkeln und Läufern odt r mit Schalen zugelassen sind (Viehhandelsbetrirbe fjonossm-schaften) sowie gewerbliche Schlachtbeiriehe, bedürfen zu^n Einkauf von Ferkeln und Läufern söwie von Schafen ke.ner Einkautsgenehmigung. Vom 15. Mai 1943 ab dürfen durch die Emährutigsdniter iKartenausgabestellen) Hausschlachtungen der Sellistversoirjer der Gruppen B und C (nichtlandwirtschaftliche Tierhalteri nur noch genehmigt werden, wenn eine Einkaufsgenehmlqung erteilt oder die Einstellung des Schweines oder Schafes zur Mast angezeigt worden Ist j78-5 Graz, den 30. April 1943. __Im Auftraga: ges. Lungershavsx'n. GERICHT IN MARBURG-Drau T 38'43-4 Aufgebot von WMifMipieren Auf Antrag des Hugo Schall, Architekt in Cilli, Adolf-Hitler-Platz 6, wird die angeblich In Verlust geratene Vurs)-chei udg&poiizze der Adriatiscben Versicherungs-GeselUchatt Nr. 366 933 (355870) J« lautend auf den Namen Hugo Scholl — ursprünglich versichdrtes Kapital Dln 100 000,—, reduziertes Versicherungskapital Din 30000,—, aufgeboten. Der Inii ibsr wird aufgefordert, dieselbe binnen S Monate vom Tage der Kundmachung des Aufgebotes bei Gericht vorzuweisen,- aurt» andere Beteiligte haben ihra Einwendungen gegen den Antrag zu erheben Sonst würde die Versicherungspolizze nach Ablauf dieser Frist über neuerlichen Antrag des Hugo Schell für kiait-los erklärt werden. Gericht in Marburg-Drau, Aht. 5, am 10. Mai 1143. 141-5 MIndestqewirht ... Spinat fWurzel-l ie kq . Suppenqrflnes, je Bfls'-bel tu 4 dko W'^^inokohl (nrOnMeib ''orte), je kq Zwiebel (einschl. Lagerkosten) i« kg Für Waren der Güteklasse C dürfen hörlistens 50% der Preise für Waren der Güteklasse A gefordert werden. Aufschläge auf den Erzeugerpreis dürfen nicht berechnet werden, wenn der Erzeuger die Ware unmittelbar an der Er-jahr^nian'tel d Verbraucher abgibt. Kostüm, neu Waschen der Ware ist unzulässig, soweit dies nicht lausche ich qe- ®usdTÜcklich in den Reichseinheltsvorschriften für Obst und len ein gut er-l Gei^^üse vorgesehen ist , haitenes Fahr-i Die Bruttohfichstgewinnspanne des Grofibandels beträgt bei rad Antr, unter! Gemüse und Beerenfrüchten 10%, bei Obst 8% des Einstands-»Guter Tausch«' prelses. fl. d Geschäfts-1 i>ie Bruttohöchstgowlnnspanne des Einzelhandels beträgt stelle der »M. | bei Gemüse 33V»'?o. bei Obst und Beerenfrüchten 25% des |e- Cilli. 1.5t^l4| weiligen Einstandspreises. Past neue Rel- Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmun seschrelbma- | werden nach 9 4 fler Verordnung über- die Preisqestnltunq ichine, Merce-i der Untersteiermark vom 9. Mai 1941 (V. u. A.-Bl. S. 41) ies Superba, ge- bestraft. 6-5 !ien qleichwert. ßüro-Srbreibma-vhine zu tauschen qesticht. Gemeindeamt Potstrau, Kreis Pettüu. 159-14 Mit 17. Mal 1943 wird das Zweigpostamt Marhurg/Drau, Steiermark, Thesen, Geibelgasse Nr. 1, eröffnet und dem Verkehr übtfigebea. lHO-5 ReichspostdirekUon Graz. C Ütziersbewerber des Heeres Durch das Heerespersonalamt wurde für die Offizieri-bewerber des Geburtsjahrganges 1926 als Tag des Mokio-schlussos für die aktive Offizierslaufbahn des Heeres der 30. Juni 1943 festgelegt. Offiziersb^werber des Geburtsjahr-gnnges 1926 müssen deshalb bis spätestens 30. Juni 1943 ihr Gesuch um Einstellung in die aktive Offizierslaufbahn de« Heeres einreichen. Angehörige des Geburtsjahrganges 1927, die sich für die aktive Olfizierslaufbahn des Heeres bewerben wollen, können ihr Bcwerbungsgesuch jederzeit einreichen. Die Wahl der Waffengattung: Die Wahl der Waffengattung bleibt den Offiriersbev.eThern freigestellt. Die Einstellung erfolgt bei folgenden Waffen- ! galtungen: | Infdntena: Grenadier-Regimenter, mot. MG-Bataillone, mot. j Jäger und Gebirgsjäger. [ Schnelle Truppen; Panzer- und Panzergrenadier-Regimenter, Kradschützen Kavallerie und Pan/erjäger. Artillerie; Bespannte Artillerie und Artillerie mot., Panzer-Artillerie, Gebirgs-Artillerie, Sturra-Aitillerie und Beobach-tungs-Abteilung. Pianieie: Auch Gebirgs-, Panzer-, EiSbnbahnpioniere, Heeres-Fluk. Nachrichtentruppe; Auch Panzei-Nachrichtentruppe, Ne-beltruppe Die Gesuche um Einstellung In die aktive Offizierslaufbahn sind an das nächste Wehrbezirkskommando oder an die Annahmoslolle XVIII für Offiziersbeworber des Heeres, Salzburg, Hellbrunnerkaserne, zu richten Auskuntte erteilt Oberleutnant Angerer, Leoben, Steiermark, Laqcr Judendorl.__185-5 GERICHT IN Cnxi Eintragung einer Genoisenschaft Eingetragen wurde am 13. Mal 1M3 In das Genosscnsrhafts-ragister. Ganossenschaftsfirma: Raiffelsenkasse Drachenburg, eiagetragana Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. — Sitz: Dracheaburg. Gegenstand des Unternehmens; Der Betrieb einar Spar- und Darlehenskasse: 1. zur Pflege des Geld- und Kreditverkehrs und zur Förderung das Sparsirms; 2 2.ui Pflege des Warenverkehrs (Bezug landwirtschaftlicher Bedarfsartikel und Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse)! 3. zur Förderung der Maschinenbenutzung. Genossenschaftsvertrag (Statut) vom 26. März 1943 Ein Geschäftsanteil beträgt RM 50.—, Die Haftung ist eine unbeschränkte. Der Vorstand besteht aus dr-ia Obmanne, seinem Stellvertreter und weiteren 1 bis 5 Mitgliedern. Obmann: Anton Spetx, Landwirt in Drachenburg. mannstellvertreter: Andreas Turnschek, Landwirt in Peilenst m. Vorstandsmitglieder: Rochus Bokslitsch, Landwirt in Sdole Michael Grobelschek Landwirt in Peilenstein. — Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanniroarhunii'*n erfolgen im Wochenblatt der Landsbauemschaft Steicrrnjrk. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Geno.ssonscb.ift muß durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter den Obnirinn oder seinen Stellvertreter erfolgen, wann sie Dritten gegenüber Rechtiverbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namenstinterschrift beifügen. 107-5 GERICHT IN call Eintraj^ung einer Genossenschaft Eingetragen wurde am 13. Mai 1943 in das Genossenschafts-register Genossensrhaft.sfirma; Raiffeisenkasse Königsbeiq fm Snttelbach, eingetiagene Genossenschaft mit unbesrh änU or Haftung. Sitz; iCönigsberg an Sattelhach. Gegenstand des Unternehmens: Der Bätrieb einer Spar- und Ddrlebensk 1. zur Pflege des Geld- und Kreditverkehri und zur Förderung des Sparsinnsi 2. zur Pflege des Warenverkehrs (Bezua landwirtschaftlicher Bedarfsartikel und Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse)! 3. zur Förderung der Maschinenbeniilzung. — Cennssenschaftsvertraq (Statut) vom 25 März 1943 Ein Geschäftsanteil beträgt RM 50.—. Die Haftung ist eine unbeschränkte Der Vorstand besteht aus dem Obmanne, seinora Stellvertreter und weiteren 1 bis 5 Mitgliedern Die MifaÜedor des ersten Vorstandes sind; Obm^n; Josef Mausser Landwirt in Kerschdorf. Obmannstelivfr'fe'er; Fran^ S'^mule, I.imdwirt in Königsberg Vorstandsmitglieder; Johann Stadler, Landwirt m Königsbeigt David Schwarz, Landwut in Birkdorf; F'anz Tapfer, Landwirt in Königsberg! Franz Juran Srhlossoimeisfer in Königsberg. Die von dei Genossenschaft ausgehenden öflentli-chen Bekanntmachungen erfolgen im Wochenblatt dai LaiKlea-bauernschaft Steiermark Die Willenserklärung unr? Zelrhnnug für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter den Obmann oder seinen Stellvertreter eitnuten, wt^an sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll Die Zeichnung geschieht in d«' Weise daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenscl ihre Namensuntersrhrift beifirif^n. Iß-I-S GERICHT IN MARBURG/DRAÜ Beschluß 5 A 216 43-5 Verlassenschaftssache nach Maria Sket geb. Lukeschltz Die bei der ehum. jugosl. Hypotheknrbank, Hauptzweigstelle in Laibach unter P 25 Bl, 413 bestandene Einlage von RM 2bö9,H3, lautend auf den Namen Maria Sket, wurde am 5. März 1943 an die Landeshypolhokenanstalt füi Steiermark in Graz übertragen. Die Landeshypothekenanstalt in Graz wird ersucht, aus der obigen Einlage einen Botrag von RM 34,20, in Worten: Dreiölgvier Reichsmark 20 Relchspfenniq zu realisieren und an die Verwaltung der »Marburger Zeitung'' in Marburg'Drau zui Berichtigung der Einschaltiingsgebi^hr zu Rechnungs Nr. 744, Konto 7G, zu überweisen und über den Vollzug anher 7.11 berirhton 106-5 Gericht In Marbutg/Drau, Abt. 5, am 8. Mai 1943. GERICHT IN CRLI Eintragung einer Genossenschaft Eingetragen wurde am 13. Mai 1943 in das Genossensca' Klinne Pl«d<" S*ntt aul dp* Bcrqtxi freien Hnh'n tu wandeln LIetI ar mit fremtlen Damen anzuhandeln. FAt Jugeadllrba alckl lagelataanl ESPLAWAOt Wo 16, 18 30, 20 W Uhr So 13.4J, 16, 18 30 20.45 Uhr DOKIS Dini4NTI FOSCO GIACHETTI Die Tochter des Korsaren Bin .Aben'eiiar-Pllm, wie mnn ihn ilch buntar, bewegter und np-innender nirht wünschen kann, FBr Jiigpndllrhi alrkt lagelaiienl Bit touUg, II, Mal Die kenscht GcUebit Bin Tourjsnaky-Filtrt der Ufa mit WINy Mlich, Caallla Hara Marl« iMdrack, C«ri Kaktaau. Paal Daklka u. a. Flti Jageadllch« alckl gagalSHaal Wind. feisitHi Saaalag, 20 Uhr, Baaalag U.M, 1T.3B <»4 M.M Ulu Violanta m'i Aaneileie Relnhold und Rickard HBuBlar. PQr Jugeadlirba alckl ngaUiaaat tichlipiele Kadertenachule Samitag, IJ. Mal uro IT und 19.30 Uhr, Sennlag. den Ifi. Mal und Montag den 17 Mal Bir. volkstümlich-wertvollar Film Jenny und der Herr im Frack mit GUSTI HUnEB In der Hauptrolle Für Jiigendllrhe alrbt tugelasienl Lirliispiele Brunndorl Geschäfts- Ubersiedlung Gebe d«D verehrten Kunden bekannt, daß ich meine Sattler- ond Riemerwarkatltt« vom Rathausplatz 7 in Marburg/Draa la die KSrntnerstrafi« 18 m überiiedelt habe. Telefon 22-47 TSCHGRTSCHl HANS STADTTH£ATER MARBURG-Drau BaMtofl, II. Mal grilaaMBktaaf Zar vod Zimmcrmanii Opar la dral Aktaa voa A. Lortting Mgiaa M Ukr, Inda 33 Uhi. ^alaa t. BaaaUf. 4aa II. Mal NaclmlllagivnrtteliHAg ParkatraB« 13 Bla KrlmlBalitQck In drei Aktaa von Azal Ivart Anfang 15 Uhr, Inda II Uhr. ?ralta 2. Ak«adv«nlaOaafl* Dar Zi^tuarbaroD Owalta la iral Akta> tm J. SckalUar kmtlk TOB J. Straul Anfang M mir, Inda H Uhi. — Pralaa 1 Monlag, daa tV. Mal llnf 1 dM Aailaa llr V»lkMia«ag Dar ZiganaarbaroB OMratta !■ dral Aktaa wmm J. Scknlliat kroiik TOB J. StrauB Ajafang >0 Uhr, Bada 3> tJkr lala KartaaTarkaal KSArrrAliaiElIOBAITtRICN Radio - AbkumulMlorea •rtengl und liefert kurafrlstig Akku-Bau, Reparatur, u. Lidei>Ulicii .VESNA* AkkumnlatoraB Marburg a/D^ MUhlgaBve 30 Telephofl Samkl< lung W. Heim, in der GeschAftsatella das Amtai Volkbüdung und an der Abendkasse. IW Volksbank Marburg eingetragene Genossenschaft mit beschrdnkter Haftung Burgplatz 5 Marburg/Dran Gedründet !863 B1 n I a d o n g inr Ordentlichen Hauptversammlung aa Montag, den 24. Mal IB43, nm 10.30 Uhr la Hotel ADLER In Marburg/Draa T agesordnung: 1. Verlesung des Protokolles der letzten Generalversammlung. 1 Bericht des Vorstandes und Vorlage des Jahresabschlußes. 3. Barlcht des Aufsichtsrates. 4 BeschluBfassung über a) Genehmigung des Jahresabschlussea. h) Bntlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates, e) Verteilung des Reingewinnes. 5. Wahlan zum Vorstand, Aufsichtarat und zur EinschStzungs-konimlsslon sowie Festsetzung der Aufwandsentschädigungen. 0. Paatatellung dar HOchstsumme von Darlehen und Krediten, dl« olnMB einzelnen Genosenschafter durch den Vorstand allein oder durch gemeinsamen Beschlufi des Vorsteindes und Auf* slchtarates gew&hrt werden können. r Allftlllges. Wem rar Hauptversammlung nicht genflgend Mitglieder n-scheinen, wird eine neue Hauptversammlung mit derselben Tagesordnung fOr 20.30 Uhr desselben Tages einberufen, die Beschlüsse ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden faßt 118-5 Dar Vorstand der Volksbank' Pagal KM. a. h. Dr. Blanko Otto, •. h. Metropol-lichtipiele Cilli Bla 20. Mal aln Ula-FarblUa Frauen sind doch bessere Diplomaten mit Marlka tSkk and Willy Prilich. Für Jugendlirko Bichl lagalaiaaai Lich<»piele Edllwgeii Bta Monlag, 1?. Mal bringan wir daa Luatiplal Schabernack mit Hanl Moiar, Paul HOrblgar uiw. FOr Jugpodllch« lugaiaiaanl Licliispiele iiclital Samil ig. 15. Mal um 18.30 und 20.45 Uhr und am Sonntag, 16. Mdl um 17.30 und IS.45 l/hr Jenny und der Herr im Frack Bin Bavaria-FiliB mit GnaU Hahar, Jokaaaa« Haalan, Hilde Hlldebrina, Paul Kaap, Dakar llaa und GattaT Wdldju, Für Jugendliche nicht («galaiaoal Am Freitag, 14. Mal um 17 Uhr, am Samttag, 18. Mal um IC Uhr und am Sonntag um 15 Uhr wird dar Jugendfilm DBOPS WIRD PLIBGER Tnrgafflhrt. Flllalauflöaung Wir geben bekannt, daß wir unsara Plllala la Cllli, Marktplatz Nr. 13, mit 17. Mai 1943 wagan Paraonalman* gel schließen. F. EOOER Bandagen- «ad FfothaaaaarMagnif, G r a I, DomlnlkanargaaM Nr. I. Filiale Marburg a. i. Drai, MelllngaratTaßa Nr. 1. 137-5 Licliio GIgU FOr Jugendliche nicht lugelasienl___ Ton- Liclitspiclc Pertau Samslag, 15. Mal um 18 und 20.30 Uhr, SonaUg, II. Mal um IS, IB und 20 30 Uhr Leichte Muse In den Hauptrollen Adelheld Saack, Anja Glkoll, Ingebor^ von Kuiienow, Grota Welter, WUll Rose. Paul Hulmann FOr Juflüadlicha nicht ingelaitaat Samtlag um 15 Uhr, Sannlag tun 10 Uhr und DIobi- tag ii.Ti 1.^ Uhr M I r c b e n T o r I I a Ii « n g o D : ,,HelDielm8nn(hen , ,,Der Woll und dla sieben GalB-lelB' , „Der Gold:,cha*r der Sloui-lndlanar". Monlag wegen des Theatiri geichlosaen._ Hcrrcn^Wäschc Hemdaa mit angenihtem Kragen, ga-streift Rm 3.50 blt 7.95 Arbeltahamdea« mit angenihtem Kra* gen, aus Blaudruck Rm 3.90 aus glatt-blauem Molllno Rm 4.S0 Unterhosen, lang, mit Bind« Rm 3.55 Knlahosea mit Zug Rm 1.70 Nachthemden aus gutem Chiffon Rm 5.35 o^inthlQDÖitaufliQUS WAG.BÖCKWRESSNIG GRAZ Sackstratse 7—13 Lichtlfpiehheo^er Pobirau Sumit.ig, II. Mal um 20 30 Uhr, Sonnlag, Ii. Mal um 17 und 2ü ;tO L'hr Heute abend bei mir Sin lustiger Film mit er'.tk'.a.iiigon Srhausplalam. FOr Jugendliche nicht lugelaatcnl liclitspifle Praqwald BattatJig. II. Mal am ID. Uhr und Sonnlag, II. Mal am 1 ind 1' Chi Der alte und der jun^e Köni^ mit Eml' Janolngü Carola Hülm, Goorg Alainndar FOr Jugendliche lugelaisenl __ lichispieliheaferRaim Samstag um 20 Uhr Sonntag um 15, 17 30 o. 20 Uhr, Monlag um 20 Uhr Jenny und der Herr im Frack mit Gustl lliiber. Johannes Ileestcrs, Hilde lllldebranl FOr Jugendliche nliht lugelnurnl K ur-Licktspieie RoliHafh-Saiiierbrsnin ftamslag um 20 Uhr. Sonntag um 14.45 und 20 Uhr Annuschka Hilda KrakI, Sleglried Bicuar in dem Schicksal aliw^ H . i"rn"i. d'' FQr Jugendliche nlibl lugelaNsent Lichiapiele Sachtenfeld Samstag um IS Uhr, Honntag um 14, 16.30 D, II Uhr Opernball Nach der gleichDamIcjen Operette von Richard Hellberger mit Hüll Flnkenrelier, Tita Fetikhol, Marie Harell, Han« Moiar, Patil ilHrb'ger, Iheo Lingea FQr Jugendlich« olihl lugelaasenl . Creditanstalt-Bankverein Hauptsitz: Wien Schottengasse 6 Aktienkapital und Rücklagen rund RM 116.000.000 Filialen in der Untersteiennark: Marburg a. d. Drau, Burggasse 13 Fernruf: 21-46, 22-58 Cilli, Bahnhofgasse 1 Fernruf: 76 Weitere Filialen an allen bedeutenderen Platzen der Ostmark femer in Krakau, Lemberg, Budapest und Neusatz Durchführung sämtlicher Bankgeschäfte Y SIGRID DAGMAR V. Mal 1943 Karla Gnndal hat aln Schwester] bekommen Karl und Harml Voglw geb. Bresnlk Cini, J.G. Seldl-Gaaaa 6. „ELEKTROMOTOREN" In allen CrOAan und Spannungen liefert prompt: H. Plllner A Co., Wien L, Zedlllzgasst 1—5 tat K Talafoa R »^-90 Knecht par aotort gesucht. Antriga an 1. W. Llppltt'scha Gnta-varwaltaag, Schloß Tamisch bat Pattan. 177 Gabe bekannt, daß ich dla von meinem verstorbenen Gatten sait über 30 Jahren geführten Unternehmen als blaharige Tellhabarln in unverlnderter Welse mit mei-aam derzeit im Felde befindlichen Sohne Walter Stah-rar waitarführa. Für das meinem Manna bawiesana Vertrauen bestens dankaud, bitte ich, dasselbe auf mich ond meinen Sohn übertragen n wollen. 162 Firma Sepp Stehrer Baaatoffgroaahaadlaa# a* Schwarzdackarai Qras, Moadsehelngatte 8 gai. Anna Stahrar. I . i. fr Eigenheim oder Barvermögen Dar allbewflhrlc Wag zum El-lanhalm lal für lade sparsame amlUa aln Wfistenrotcr Bausparbrief Tausande Familien In dar Ostmark und Zehntausenda Im Allralch haben durch Ihn Ihr Ziel schon erreicht. Ebanso planmIRIg kOnnan Sie aber bei uns auch aui eine Baraumme sparen. Hlezn dienen der Wflstenroter So arbrief Wüstenroter Verinögensbuch Prospekt und Auskunft kostenlos bat unserer Beratungsstelle Marburg, Schillerstrasse 6/1 BAUSPARRASSE WUSTENROT gemeinnützige registrierte Genossenschaft m. b. H, Saizburg Ziehung dar 9. Deutschan Reiche-lotterle der 2. Klasse am IS. und 10. Mal RESIilCH Staatliche Lottarla-Bln-nahme, Marburg - Drau, Herrengaaae 29, Fernsprecher 9CM)7 109-5 D^r rganishfius der Frau im Arbeitseinsatz Iba 4m TMQMT.MUTA VN -------- M '«.at.MiMa. I Ua-farhar an Anta, Spltllar, RO-itun^sbatrleba uiw. Gebrüder Thonet« Stfphanipim THonethMi AUSBILDUNG Im Malen und Zeichnen durch Selbstunterricht. — Prospekt durch R. Vogt, Neailng, Vor* Irlberg 27-4 H/ic dU ScuU, M du Ictdcl Ernleausfälle werden vermieden durch Beizung des Saalguts mit Ceresan TiocleeD' oder Naßbeiz« für alle Gelreidaarlenl 1.0. FARBENINDUSTRIE AKTIENGESELLSCHAFT Wae laosehuli. Abteilung LEVERKUSEN