Nummer 13. P?ttau, den 28. Mär» 1897. VIII. Jahrgang. 5 erscheint jeden Sonntag. ' r Prei« für Pettau mit Zustellung in« Hau«: Vierteljährig fl. I LV. halbjährig fl. 2.40, ganzjährig sl i.HO, mit Oopv«rse,idii»g im Znlande: Vierteljährig fl. 1.40, halbjährig fl 3.80, ganzjährig fl. 6.80. — tfinjelnc Nummern 10 n. Tchriftleittr: Josef F»t«ner, Allerhtiligengasse 14. — Verwaltung i»nd «erlag: W. Blunke, Buchhandlung, Hau»tplatz Nr. S. Handschriften werde» nicht zurückgestellt, Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wollen längsten« bis Freitag jeder Woche eingesandt werden. Der neue Reichsrath. Der sür den 27. März einberufene Reichsrath wird ein wesentlich andere« Wild zeM» als seine Vorgänger. Zwei neue Parteien trete» auf und zwar die Christiich Socialen und die Socialdemokraten. Von den ersteren werden 27, von den letzteren 14 Mann ins Abgeordnetenhaus einziehen. Die Elericalen haben eine aiisehn-liche Verstärkung erfahren; anfier 40 clericatcu Teutschen wurden noch 5 clfrictilc Italiener z» Abgeordneten g» wählt; 18 Abgeordnete gehören dem konservativen Großgrundbesitze a» und von den 10 Slovenen und 58 Pole», welche in das neue Parlament gewählt wurden, wird ebenfalls mehr als einer die Geschäfte der Elericalen m,t-besorgen helfen und unter den tschechischen Ab-geordneten befindet sich ebenfalls ein Elericaler. Von den freil>eitlichen Parteien kommen 4b dentschfortjchrittliche Voltsboten ins neue Hans, 28 Vertreter des liberalen Großgrundbesitzes, 43 Abgeordnete der deutsche» Volkspartei. 14 liberale Italiener, 2 Demokraten, 4 Schöne» rianer »ich. von den 68 Pole» ynd 60 Tscheche» werdeii sich wohl Mönche fmWffr W4, iii sre,heit-lichtn Frage». wenn auch nicht mit, so doch neben den freiheitlich gesinnte» deutschen Parteien stimmen. Vo» de» 425 »eugewählten Abgeordnete» gehören nach der Parteistellnng 43 zur dentsche» Volkpartei, 46 der bentschfortschrittlichen. 28 dein liberalen Großgrundbesitze, 14 liberale Italiener. 14 Socialdemokraten. 4 Schönerianer, 2 Demo« traten, 6 vo» der Stojaloivski-Partei, 3 von der polnischen Volkspartei, 60 Tichtche», 58 der Polenpartei, 7 polensreniidliche >i»d 4 radiere Ruthenen, 5 Rumänen, ltl Zlooene». 11 Eroaten, 2 Serben und 3 Wilde clerical-deutsche 40, christlich sociale 27. 18 vom conservativen Groß-grundbesitze, 5 klerikale Italiener, 1 clericaler Tscheche, 1 radikaler Jungtscheche, 1 tschechischer Agrarier. Das ist eine sehr bimte Mustertarte und wenn es dem Ministerpräsidente» in erster Linie darum zu thun war, eine Majorität für die Somttagsplauderei. Der Iosefitag gilt dem Landmanne gemeinig-lich als der Tag des FlühlillgsaiifangeS und wenn auch die Kalendermachcr über dieieS Vordatieren der Frühlings Tag »ich Nachigleiche ihre Nase» rumple», so ficht das niemand weiter an, denn sammt ihrer ganzen Weisheit w-inen sie zwar den Zeitpunkt auf ein Haar bestimmen, wann die Sonne in das Zeichen d»s Widders tritt, aber anch nicht annähernd genau den Zeitpunkt des Eintrittes der Äquinoktialstürme. dagegen weiß der Astronom auf der berühmte» Treff Sternwarte ganz genan, wann bei dem Einen oder dem An-deren am Iosefitag als Frühlingsanfang der Sturm eintritt, denn seine Gläser sind verläßlicher, als das berühmte Fernglas der Manvrasternwarte und seine Berechnung stimmt jedesmal genau. Vier Viertel geben nach seiner Berechnung die Phase, in welcher der Vollmond bereits seine A-i-»ehungskrast auf die Erde in bideiitlid) r W isc wichtigste Frage, den Ausgleiä) mit Ungarn zu finden, so dürste er sich nicht verrechnet haben. Allein sehr bedeutend wird diese Majorität nicht sein und er wird noch Mühe genug habe», den Ausgleich unter Dach zu bringen. I» nationalen, die Deutsche» in erster Linie berührende» Fragen werde» insbesondere die Herren der neuen „deutschen Fortichrittspartei" sich erinnern müsse», da'S eS gerade die Lauheit der „Vereinigten deutschen Linken" in nationalen Fragen gewesen ist, welche ihren Zerfall herbei» geführt hat. In dieser Richtung darf eS im neuen Hause kein Wenn und Aber geben, denn nur ivenn die deutschen Fortschrittler nni der deutschen Bolkspartei gegen jeden weiteren An-griff auf das Deiitschthum Österreichs geschlossen Front machen, wird man langsam vergessen lernen, aus ivelcher Partei sie hervorgegangen sind. Hier muß jede Rücksicht hintangesetzt werden, denn die Regierung wägt nicht, sie zählt, und 89 Abgeordnete der beiden deutschen, freiheitlich gesinnten Parteien sind immerhin ein«' Zahl, die eine Regiernng bei ihren politischen Rechen-exempetn nicht mehr ignorieren kann, wen» sich -W« b«de»'st»ahe» deutschen Fortschritt-Partiten. nicht ignorieren lassen wollen! Es sind denn doch nicht die Deutschen Österreichs allein dazu da, das staatSerhaltende Element zu bilden, denn Polen und Tschechen, Eroaten, Italiener und slovenen habe» viel mehr Ursache, den Staat, wie er heute besteht, zu erhalten, de»» niemals würden sie aus einer anderen Staatsform so große Aortheile für sich erzielen, wie aus der heutigen. Wen» die Regierung also eine staatS-erhaltende Partei braucht, dann möge sie einmal auch die Nichtdeutschen dazu auffordern, eine solche zu bilde». Die Deutschen haben eS lange genug gethan, zum Vortheile der Andere». Zur Fischzucht in Steiermark. Bon Dr. ®. von Gerl Die Berathungen unseres heimatlichen Ver> tretungükörperS. des Landtages, sind, vermuthlich für die Dauer eines halben Jahre», unterbrochen. änßert; der WissenSdurstige kommt allmählich znr Überzeugung, dass sich die Erde dreht. — Beim letzten Viertel deg zweiten EoklnS ist der Stnrm da. das ist ein furchtbar»-« Naturgesetz. Ein cyclon-artiger Sturm, bei dem sich alle« in wildem Wirbel dreht, so dass sich niemand mehr auf de» Fusse» erhalten kann, weil die Gefahr besteht, dass er Mit dem Stadtthurm oder dem Donati zusammen« rempelt. Deshalb lassen sich so viele lieber Joses taufen als ZachariaS; nicht weil an ihrem Namen»» tage die Steriiguckerei auf der Treff-Sterwarte ganz besonders schart und nach wissenschaftlicher Methode und mit gründlicher Tiefe betrieben wird, sondern weil am Iosefitag der Frühling beginnt. Da werden selbst alte Zivetschkenbartl» wieder jung und treiben frische Johannistriebe, lockere Zeisige singen Drahrertanz. hübsche Käfer schioir-re» im Sladtpark und durch die Bahichofalleen, kecke Spitzen suchen eine ehrbare Annäherung und selbst kleine Würmlein freuen sich des goldenen Wenn tvir auch gerne »nb freudigen Herzens die Mühewaltimg anerkennen, mit welcher jeder einzelne nnjerer Landbvte» den Pflichten deS AmU», oft mit Hiiitansetznilg des eigene» Ich, »ach bester Kraft zu genügen bestrebt gewesen, so muß es denuoch mit aufrichtigem Bedauern erfüllen, dass sich Hoffnungen, welche anch an diese Sitzungsperiode unseres Vertretnngskörp-rS von mancher Seite geknüpft wurden, rücksichtlich eiuer Frage nicht verwirklicht haben, welche bei uiiS in Sleiermaik mit Recht z» de» sogenannte» „brennenden" zählt Wir meinen die endliche Beschlußfassung über ei» auf moderuer Grundlage beruhendes, zeit-gemäße« Fischereigesetz. Stets kehren », der Tagespresse. vo» zahl-reiche» Rednertribünen, die so oft gehörten uud als berechtigt erkannten Klagen wieder, welche dem Niedergänge der materitlle» Erträgnisse landwirtschaftlicher Betriebe gelten. Gegenstand ernster uud gerechtfertigter Er-örterungeu bilde» anch bei uns iu Steiermark die Mittel zur Besserung der erwähnte» Verhältnisse. Liegt eS unter diesen Umstände» nicht nahe, die «ü^lichei. Aesujtak UMajsenoer Thätigkeit auf anderen wirtschaftlichen Gebieten eiiigehender, vor-urtheilSsreier Erwägung zu unterziehen? Wir habe» auch thatsächlich das Bestreben, uene Hilfsquellen z» erschließen andere zu beleben. Bereinigungen zu gemeinsamer Abwehr bestehender, sowie drohender Gefahr, Hebung der unter-geordneteren Zweige der Landwirtschast, wie de« Obstbaues, der Bienenzucht u s. w.. verfolgen mit stets wachsendem Eiser dies austrebrnewerte Ziel. Dass aber i» der umfassenden Bewirt-schaftung der unzähligen Wasserläuse unseres schönen Heimatlandes, dass i» der Hebung und Verallgemeinerung der Teichwirtschaft ein nahe liegendes Mittel gefunden werde» könnte, »m hier wesentlichen Ersatz für Verlorenes zu bieten, da» ran denken heute bei uns leider nur relativ sehr Wenige. Es ist eine auffallende und schwer zu erklärende Erscheinung, dass man sich selbst rn Kreiien der Richtigkeit dieser Thatsache verschließt, in welchen man vorurtheilloses Ui theil >» der- Sonnenlichtes i» ihre» Kinderwägelchen. während flinke Radfahrer in jniarter Dreß die Herze» und Strasseii unsicher machen, bei den ersteren meist „rein", und ans de» letzteren nicht selten „abi-solle»". Bei u»S ist in der Regel die persönliche Sicherheit wenig gesährdet am Josesiiag. de»» im Annonccntheil der „Pettauer Zeitung" donnern nicht die millioiiensache» Hochs! nud es wackelt weder der Sladthnrm noch zappeln die verschiedenen Schanktische in den Gastlsänser», weil außer G'az niemand „a Idee Hai" für solch' polizeiwidrige Geschmacklosigkeiten. Nur der Setz» ckaste» scheint etwas gewackelt zn haben, weil der berühmte „Vortragsmeistir" A. Strakosch zum „Vorlrags-kt'iniker" herabgesetzt wurde. ei» Attentat, welches sich nicht einmal der in Peltau zur Berühmtheit gelaugte „ffiitoel) Arden".Vorleser ruhig gefallen ließe. Indes ist ja der „Teufel im Setzerkasten" auch bereits zu einer Berühmtheit gelaugt, um die artigen Fragen voraussetze sollte. Ma» hat sich im Lause diese« Jahrhundert« daran gewöhnt, die in Rede stehende Frage fast nur vom Stand» punkte de« Sports auS zu beurtheilen, ohne ei drr Mühe wert zu finden, zu überlegen, ob diesem Gegenstände nicht doch vielleicht etwa« größere Bedeutung zuzumessen wäre. Diese Berkeiinung der Thatsachen ist sehr zu b denn nicht nur die hiebei direkte sondern anch, wenngleich leider anch wei^ dieser Frage Fernestehende wissen, welch' holi^^Wert, welch' ernste Bedeutung rationelle, ai>s moderner Grundlage beruhende derartige wirtschaftliche Untersuchungen besitzen. Äuch ans diesem kulturellen Gebiete ist man rastlos vorwärts geschritten. Was noch vor kurzem unerre/chbar geschienen, ist heute möglich. Gerade die Vewirtschastung kleinerer Gerinne, sowie die Teichwirtschaft weisen Erträgnisse auf, über deren Höhe ma» sich in weiteren Kreisen ganz irrige Vorstellungen macht. Freilich sind die Zeiten wohl für immer vorüber, wo drr Fischreichthiim auch unserer Gewässer ein wesentlicher Facto« bei der Er» »ühruiig drr Massen gebildet hat. Verschiedene Umstände müßten a»ch drn Versuch, diesen Reich» thum rücksichtlich maiicher W.isserläufc znrückzu. führen, schon von vorne herein als verfehlt er-scheinen lassen. In der großen Menge jener Wafferläufe jedoch, welche weder der Industrie diene», noch sich als hervorragende Verkehrc-strasse» für umfassende eulturelle Thätigkeit wenig oder gar nicht geeignet erweisen, hätten wir eben so viele Quellen zu erblicken, welche dem Lande Er-trägnisse zuzuführen vermöchten, von deren Höhe, wie bemerkt, man sich heute ebenso wenig eine Vorstellung macht, wir mau die Ergebnisse selbst aus die einfachste Weise eingerichteter Teichwirt-schasten, weit unterschätzt. Nicht alle, welchen auf ihrem Grund und Boden oder durch Pachtung Gelegenheit geboten wäre, eS auch einmal mit der artige» wirtschaftliche» Unternehmungen zu versuch, n. könnten sich durch systematischen Unterricht zu derartigen, ihnen fremden Betrieben auf ent-sprechende Weife vorbereiten, könnten, jene Kennt-nifse erwerbe», a» welche der Erfolg gebunden ist. Diesen Kreise» könnte nur durch die Thätig-keit von Wanderlehrern, sowie durch den Besuch von ihren Wohnorten nahe liegende», sogenannten Mufteranstalten die Möglichkeit geboten werden, die nothwendigen Vorkenntnisse zu erwerben. Um aber diese Möglichkeit zu schaffen, ^dürfte eS eben der Erkenntnis von drr thatsächlichen Bedeutung solcher Betriebe vo» Seite der maßgebenden Körperschaften und die« wäre» in unserem Falle zweifelsohne die legalen Vertretungen der Interessen unseres Heimatlandes, sowie die Bertre« tungen der einzelnen Bezirke. Doch auch die Thätigkeit dieser Körperschaften, selbst deren besten Willen vorausgesetzt, genügte insolange nicht, als wir eines auf moderner Grundlage fussenden Gesetzes entbehren. Die Schaffung eineS Reichs- ihn sicher der Eigenthümer des Kinematographen beneide» könnte, der gerade beim „Einzug des Taren in Paris" versagte, weil daS Wasserstoff' gas ausgegangen war. In Pettau erhielten die Leute nach dem ver-unglückten Eareneinzug ihre Spesen bei Heller und Psennig zurück, während sich die Franzosen heute »och geehrt fühlen, dass sie den Carenein-zug aus eigener Tasche bezahlen durste», gerade so wie sich die andere» Großmächte geehrt fühlen, dass sie die Pacifikation der Insel Kreta bezahlen dürfen, was sich« einen schönen Schippt Geld kostet. Freilich die p. t. Regierungen bezahlen die Hetz ja auch nicht auS ihrer eigenen Tasche »nd die Steuerträger, insbesondere die österreichischen sind es gewohnt, dass man ihr Geld für allerlei Culturzwecke ausgibt, wie z. B. für Flußreguli» rungen und Eisenbahiibanten in Galizien, für die Gefälligkeit, da!« unS die Ungarn den Ausgleich doppelt so hoch bezahle« lassen alS er ihnen selbst kostet, für da« Vergnügen, dass die westlichen Consumländer unserem von Ungarn her verseuchten Rindvieh die Grenzen verschließen und für das noch größere, das« Italien seinen schlechten Wein »»d seine überschüssigen Ziegelschläger massenweise »ach Öfter» fischereigesetzeS liegt au» verschiedenen Gründen in weiter Ferne. Ich stehe auch nicht a» zu bemerken, dai» unser Ziel viel eher, leichter und selbst wirknngSvoller in mancher Richtung durch ent-sprechende Peoviinialgesetze erreicht werde» würde, welche geivissennaßen. wenn dieser Ausdruck gestattet ist jedem einzelnen Lande „auf den Leib geschrieben" sind, sich i» den Rahme» lokaler Verhältnisse de« lokalen Bedürfnisses fügen. Wie vortheilhaft derartige Provinzialges.tze gerade auf dem i» Rede stehende» Gebiete wirke», können wir an jenen Länder» sehe», welche sich bereit« solcher zeitgemäßer gesetzliche» Bestimmungen erfreue». Das» sich die Interesse» der einschlägige» cultnrrll?» Thätigkeit gaii^ wohl mit den berech-tigte» Anforderungen der Industrie, wie überhaupt mit de» Bedürfnisse» anderer Interessenten ver» einigen lassen, beweist Mahren, »vo dir die«-bezügliche Regierungsvorlage, vom Landtage an genommen, an, 5, Inni 189f> die allerhöchste Sanktion erhielt, beweisen von den Alpe»lä»de>n da« benachbarte «rai», sowie O derbster reich. Namentlich im letztgenannte» Kroiilande entwickelt sich ans den, Gebiete der Wisserwirtschaft eine Thätigkeit, die als Mister, als Beispiel dienen, unseren Neid erwecken ka»n. Zählte Oderösterreich doch sch"n »n Jahre 189') nicht weniger al« neun u»d»lunzig Anstalten die zum Zwecke der Zucht und Cultur 0011 Fischen der edelsten Sorte», der Salmoniden, zu welche» auch unsere Bach-sorelle gehört, errichtet wurde» lind sich blühenden Gedeihen« zum Wohle ihrer Unternehmer, sowie indirekte de« gaiue» Landes erfreue». Liege» de »> die Verhältnisse rncküchtlich Steiermark« ander« als dort? Gewiß nicht A»ch wir erneuen »»«, Dank der Qualität unserer so zahlreicheil Wild» „nd GrbirgSge.oässer, der Gelegenheit, Salmenzucht im großen Umiange, wohl fast a»S»ahm«lo« i» jedem Theile unserer schönen Mark betreiben zn könne» und unr w.r die materiellen Erträgnisse geregelter derartiger Wirtschafte» kennt, macht sich eiiie richtige Vor-stellnng von de» Summen, welche bei un« nnbe-hoben, Jahr ei». Jahr aus mit unseren crystall-hellen Bäche» zu Thale fließe». Ganz so verhält eS sich mit der Teichwirtschaft. «Lchlui« >oi«»> Wochenschau. Kreta. Seit 21. März ist die Insel ftwla bloki« Die griechische» Kriegsschiffe sind anS den kretensischen Gewässer» heimgekehrt, wo sie mög-licherweise bald andere Verwendung finde» werden, denn an eine friedliche Beilegung deS Conflictes zwischen Griechenland und der Türkei ist weniger al« je z» denke», seit England es ablehnt, an der Blokade Griechenlands selbst theilzunehme». Mit dieser Ablehnung, ob direkte» oder wie die Diplomaten es lieben, unter einem Schwall von Floskeln versteckten indirekten Ablehnung Englands. sich an der Blokade Griechenlands zu be» reich importirt, von denen die letzteren alljährlich zu vielen tausendeu in, Herbste, aus Kosten unserer Steuerzahler, wenn auch per Schub, so doch per Bahn unentgeltlich in ihre schöne Heimat zurück reise», wohin sie vorher unser schönes Geld vor» ausgeschickt haben. Wir Österreicher sind überhaupt ganz kolos-sal gemüthliche Leute, die mit Vergnüge» den Andere» ihre Vergnügen auS eigener Tasche be-zahlen und sehr vergnügt darüber sind, wenn un« die Andern für diese an Bornirtheit streifende Gemüthlichkeit einen Schabernack anthun, wir daS bei den letzten ReichSrathSwahlen so augenscheinlich der Fall war, dass eS selbst den Allergemüthlichsten schwarz vor den Augen wurde. Der Frühlingsanfang verspricht Äquinoktialstürme. die eben überstände» werde» müssen. Übn-geiiS. wenn sich da« kleine Griechenland vor den schwarzen Wetterwolken, die sich ringS um daS» selbe zusammenziehen, nicht fürchtet, brauchen wir vor den kleincn Wölklein anch keine Angst zu habe», Übrigens war der 18. März ein kritischer Tag I. Ordnung nnd zwar der theoretisch stärkste des Jahre«. Nördlich drr Alprn wüthete ei» cy-clouartiger Sturm »ud da ist eS kein Wunder, theiligen, ist iu daS so oft betonte europäische Concert eine gefährliche Dissonanz gerathen. ES ist llar, dass England sich sür eine eoeutuelle Theilung der Türkei feine Hand frei behalten will. Sei» Vorschlag, die Insel Kreta allein und auf eigene Kosten mit 10000 Mann zu besetzen und ui parifizteren. ist dnrchfichti, genug. Indem es eine Armee von 10000 Soldaten anf der Insel stehen und eine Anzahl von Schiffen in den kretensüchni Gewässern liege» IMe, wäre es bei einer Katastrophe der enropäiichen Türkei so ziem-lich Herr der Situation. Wohl au« diesem Grunde wurde sein Vorschlag vo» de» anderen Mächten sehr höflich abgelehnt. Die HoffilU'ig, das« sich bei einer länger» Blokade Kretas für die auf der Insel stehenden griechischen Truppen Mangel an Lebensmitteln einstelle» werde, dürfte so ziemlich unbegründet sein. Der griechische Soldat, an die Lebensweise der Eingeborenen ge-wöhiit, wird sich die nöthigen Lebensmittel schon zu verschaffen wisse», den» gleich dem türkischen Soldaten ist er genügfan, und wie dieser besteht er i>» Nothfälle kaum da ran f. nach dem an? dem Papiere stehenden Berpsleg»noimale für die Armee verpflegt zu werden. Übrigen« dürste sich die Situation in einigen Wochen auch ans Kreta so ziemlich total geändert hibcn, wen» der Krieg an der griechisch-türkischen Grenze ausdricht, der so ziemlich unvermeidlich geworden ist. Rencontres habe» bereits zwischen de» beiderseitige*! Truppen stattgehabt und wenn die Blätter zu melden wissen, das« die türkisch » Generale die Weitung habe», jede Provokation der griechische» Truppen z» verhindern und b!o» '."..guss^ abzuwehren, so ist das sehr begreiflich, den» die bisher a» der griechische» Grenze koncentrierten Truppe», über deren Aktionsfähigkeit ein Augenzeuge nicht sehr erbaut ist. vo» 6000 Mann Eavallcrie sind kaum 2000 Man» wirklich beritten und die Batterien habe» zumeist keine Bespannung und ihre Offiziere nnd Unteroffiziere sind völlig »»gebildete KriegSknechte, die de» Anforderungen, welche man an einen modernen Artilleristen stell», in keiner Weise entspreche», genügen vielleicht zur Nieder» Haltung einer durch die verlotterte Paschawirt-schaft zum Äußersten gebrachten Bevölkerung, wie in Armenien, nicht aber sür den Kamps mit einem militärische» Grauer, Übrigen« ipielen Griechenland ebenso wie die Türkei va banque und trachten, ihre Streickräfte an der Grenze demgemäß auf einen Stand zu setzen, der wenigste«* die Mö ilichkeit eines Erfolges garanlirt, So lange da« nicht geschehen ist, wird es einen „offiziellen Krieg" nicht geben, auch ivenn bi« dahin jeden Tag Scharmützel vorkäme». Dass die türkische Flotte ihrer Aufgabe kaum gewachsen ist. bewie« da« Auslaufen der ersten Division der türkischen EScadre unter Eomniando des Bice.?ldmiralS Hassan Renn Pascha am 19. März abend« vom goldenen Horn auS. Die beide» Ufer und die Brücken waren mit vielen Tausenden von Zuschauen, besetzt, als gegen halb 5 Uhr die halb-» das« u»ch im Süden der Alpe» dunkle Wolken zmn Vorscheine kamen. So arg wie in den uörd-lichen Nachbarländern warS' aber nicht, dort ist der Himmel ganz schwarz. Für die Zeit vom 21. bis letzten März profezeit Falb eine Reihe vo» schönen Tagen. Ob alle so schön sein werden wie der Iosefitag ist freilich nicht sicher. Indessen haben »ach den zahlreichen Sepperln am 19. wie recht und billig ebenso zahlreiche Mariedln am 25. „ihren Tag" gehabt und da die Mariedln durchwegs die gebenedeiten unter den Weibern sind, so niag Falb wohl recht haben mit seiner Profezeiung, besonder« wenn sich die NamenStags-Nachvarn daran erin-ner», das« sie nach einem allgemein geltenden Ge-setze zufamengehören. Denn niemal« hört man den Ruf: ..Eligiu« und Bibiana!" — oder „Cor-dulii »nd FrumentiuS". — sondern jederzeit nur „Maria uud Josef!" — Ergo hängt e« blos von ihnen ab. ob sie einen ordentlichen FrühlingSan-fang zu arrangiren die Schneid liaben und ein zweigliedrige« Comitö bilden wollen. daS gegenseitig wenigstens bis zum letzten März hinaus für schöne Tage forgt. verfault»» »nd omofMcu ..SchluMHAH fiijfejn Bewegung setzten. roa«, wie e« fcflM,' (flbit-.. brgristrrten Türt.» für ein wahrrs WttnV».r bsttu sie jubelten und liaijchie» wie toll daruv«,. dass bicjr Käst.» vvm langet! Sullliege» nlchtdl»^ Fähigkeit verloren halten, sich doch noch zu vt» ivegen. Da« Flag cnschlff „MrschudjS". ein Drei-nidfttr, reich bifbugt u»d mit einer Musis a». Kord, nahm die TSle; ihr fol.ite der kleinere .Ha-midie" zuerst ganz flott. Plötzlicli abi't stockte er. fing sich an zu drehen und drohte, anstatt dnrch die Brück«, pjr.kte in die Z jchauermc»,,e hineinznfahreu; darüber entstand eine gräuliche Panik, man drängte zurück, purzelte übereinander und wer konnte, rannte davon. Mittlerweile hatten sich zwei Rc morqueurS des auS den Lnr» gerathenenSchlacht' fchiffeS" angenommen, schoben den Kaste» zu recht und zerrte» ihn durch die Brücke. Hinterher sollen der „Azzizirh", du ,O«manieh". der „Nedschimeh Lchefkct" und vier Torpcdeboote. Ob diese Flotte ihre Aufgabe erfüllen wird ist eine Frage, die so ziemlich heute schcn verneint werde» kaiin. Daher ist der Befehl deS Großherrn, die Griechen nicht zu „provoziren" schr begreiflich, denn viel besser n auch nicht auS. Unsere 87-er nach Lrela. Im Sinne der von den Admiralen vor Kreta festgesetzten, vo» den Regierungen gutgeheißenen internationalen Ab-machungen, wurde am 25. d. M. das in Trieft stationierte zweite Bataillon de» Infanterie R»'gi» mente» Rr. 87 auf dem Lloyddampfer „Electra-eingeschifft und unter Begleitiing Sr. Majestät Schiff .Tiger" nach Suda und Canea abgesandt. TaS Bataillon geht nnter dem Eominando des Obersten Guzek ab und wurde durch die Tiriliern» fung von Reservisten aus einen Stand von 22 Officieren und 656 Mann gebracht. DaS Batail-lon wird mit drei Compagnien in Suda und einer Compagnie in Canea stationiert. Neue Herreilha»»-Mitgliei»rr. Zu Beginn des neuen S welendiebstahl bei Goldarbeiten, zur Spezialität erwählt haben, erscheinen in de» Tagesblättern jedesmal so ausführliche Berichte, dass der Sattler gehitse Joses P. daZurch sicher auf den Gedanke» gebracht wurde, es auch einmal zu versuchen. Man — 3 — kann nicht sagen, dass er keine Anlage» habe, es den berühmten Mustern nachzuthun, denn während er sicham Josrfitage inder Uhrenhandlung des Herrn Ackermann in der tt>rchgasfe zum Namenstage eine Sicknlir spendiere» wollte und eine solche anch erstand, holte sich BlaS S. die seine gleichzeitig aus der Reparatur nnd beide giengen zufrieden davon. Weniger zufrieden war das Ehepaar Ackermann mit diesem Gekchäste, denn als die zwei Buischen fort waren, bemerkte es den Abgang eine« Gold-ringeS im Werthe von 12 fl — Der Herr Joief P. hatte sich nicht blos eine Taschenuhr sondern auch eine» goldene» Ring als Namens» tagspräsent geleistet, den letztere» aber einfach ge-stöhlen. Am 25. d M. wurde #la» s. vo» Frau Ackermann als der Eine der beide» Burschen wieder erkannt, arretirt und nun gab et an, das? er allerdings de» P gesehen habe, wie derselbe den Deckel eines Glaskastens öffnete, einen Golo-ring herausnahm und an seinen Finger steckte, ihm aber Schioeigen geboten hätte. Der Dieb wurde verhaltet und im Besitze des goldenen Ringes ge» fnnden. Er wurde dem Gerichte übergeben. Vermischte Nachrichten. (/iir kauflustige.) Beim Militär-Berpsleg»-Magazin in Marburg gelangen vom 10. April 1897 an größere Mengen von Weizen- und Roggenkleie im LicitationSwege zum Verkaufe. Nähere Aus-fünfte werden vom genannten Berpflegsmagozi» während der täglichen Amtsstunde» von 8 bis 12 Uhr vormittags an Wochentagen bereitwilligst eventuell auch schriftlich ertheilt. <e>oen würdige Feier veranstaltet hat. — Die vor wenige» Wochen abgehaltene interne Schulauffilhruug. ivelche sich doch in gar zu engen Grenzen bewegte, kann doch unmöglich als eine „würdige Schubertfeier" gelten und so wollen wir hoffen, dass der Mnsikverein, der bisher noch keine Gelegenheit vorüber gehe» ließ, große Ton-schöpfe? zu feiern, auch diesesmal seiner Ausgabe Rechnung trage» wird. Zwar kommt ihr spät, aber ihr kommt doch. Da« vorzüglichste Hilfsmittel zur Verbesserung von Suppen ist die Suppenwürze Maggi, da sie nicht nur jede Suppe kräftigt, sondern ihr auch einen hochfeinen Wohlgeschmack verleiht. Jede Probe gewinnt diesem beliebten Produkt neue Verehrer. Zu verpachten: Das Gasthaus „zur neuen Welt" ist vom 1. Mai an zu verpachten. Anfrage bei J. Kravagna. Danksagung. Mit Freuden berichte ich Ihnen, das» ich bedeutend besser bin. Bon Zittern bin ich befrei«, sonst befinde ich mich auch gatu wohl. Ick danke Ihnen herzlich und bitte Sie noch um weitere Hilfe. Jahrelang habe ich an einem schweren Nervenleiden mit chronischer Magenschwache labo-rirt und nachdem ich überall vergeben« Hilfe aelucht hatte, wandte ich mich zuletzt an die Heilanstalt IsiS in Dann-ftadt in Hessen, die ich allen ähnlich Leidenden dringend empfehlen kann, denn ich bade durch Sie endlich die er-sehnte Hilfe gesunden. Nochmals meinen besten Dank sa-gend bitte ich auch noch weiter um Ihre gütigen Rath-schlüge. Hochachtungsvoll Matthias SoSisrll», k. k SteueramtSdiener in Rovereto sSüdtirot.) -»schüren ,»sendet »teselbe a« Jeder«» i» Annoncen In allen Zeitungen nnd F»chi«it*ehrifi«n. f'ourthlleber «I«. t«aor|t r&*ch un i iiuerliaeig in den rorttoiibaflMlto Be dlntonien di>- Annoncen-Expedition von Rudolf Monte, dienlbe liefert Ko«len»n*ehli(re Entwürfe Wr iweckiBM-nie und (* chraackvoll« Amelcen, »«»>, Inwrlioni-Timf« kostenfrei. £3"U.3-Olf IvIOSGp Wien I.. Seilerstätte 2. Prag, Graben 14. Berlin, BreiUu. Oreidnv Fr*n»f«rt a. ■ . Hinbar), K(lR, LHn'H. H«ad«»ur|, BünrtM. »UrWerg. Stuttpert, ZUftok. Alles Zerbrochene mi8 (»las Porzellan. SieinRut, Marmor, Ala-I«unter, Klfenhein. Hurn. Meemchaum, C»ip«, .eilttr. Holz, sowie alle Metnlle etc. etc. kittet dauerhaft Rufs unerreichter Uni versal kltt rinn best» Klebemittel der Welt In lilüsern ä 20 und 30 kr. bei W. Blanke, Pettau. — 4 — >GOGG»OGGO Alle Maschinen für Landwirtschaft Preise abermals ermässigt! 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