Deutsche Macht fcf*-.« !»'« f*m iMMtli* *■ tict1. st. «.<«. ®m «k»<1ik fbnmct 1 ft. 3nta«u o«4 Ztrif; dc> iftntu Wi-»«rd°l»-g-n eiufsrn»eit»ft »abott. S*«»attl »chm<» 3*fnaU fUt ans« »UM alt twt«t<*w» *** 3»- -»d *a»l«B»rt i». «etnciw» »,d «»ii»ifti»ti»a H»»»I»I»» 10». e»l«ch«u,U>»» »<• Wrtdtirni« tljlidi. mit «»«»»hm« »ci e»»». »i* Mi lt—IttUr »«, in» »—4 U( WattKitma*. *«l«maiii>»»B oixuiux. — Wtaufttiuu wcrdrn nickt lutttacloOrt. - Xsonqmc >{ii1al eine Verordnung über den Unterricht in den llafijschen Sprachen erlassen, welche von allen Freunden und Kenne,n de« Schulwesen» nur unrichtig begrüßt werde» kann. Der Minister W mit diesem Erlasse nicht nur sein gelegentlich der Budgetdebatte im heurigen Jahre, dem Ibgeordnetenhause gegebene« Versprechen einge-lött. - er hat durch denselben einen bedeutenden ßchritt aus dem Wege einer gesunden Unter-richt«reform der Gymnasien gethan. Es soll durch denselben vor allem der geisttödtende Formalismus gebrochen, der grammaticalische Ballast v^cher häusig den breiten Raum der Lectüre in tat Schulen behindert, beseitigt werden, damit 5d) der Unterricht in den classischen Sprachen sachidringmd gestalte, und so da« humani-ßische Ziel der UnterrichtSanstalten erreicht werde. Wir lassen hier jene Bestimmungen folgen, diren Durchführung den LandeSschulbehörden. in btn Erlasse aufgetragen werden. 1. Die lateinischen und griechischen Hausarbeiten (ftala) haben in den oberen Classen künstig zu ent* !«Ie», Die dadurch in der Schule fr«igeword«ne Zeit tu» der L ectüre »»gewendet werden, wo die« tat Schaden für den grammatikalischen Unterricht »izl-t ist. In erster Linie haben der Förderung der Lectüre t die schriftlichen Ueberfetzungtarbciten in den «tont Classen des Gymnasium» zu dienen. Mag !(für die formale Bildung noch so zuträglich sein, i:t der Schüler besonder» die lateinisch? Sprach« iU Crjan für den Auidruck seiner eigenen Gedanken (kr für die Wiedergabe jedes beliebigen Texte« der Hittrrlrrach« handhaben lerne, unter den bestehenden Kart der Hroßt. Eine Sondergestalt aus Steiermark. von H>. s. R o se gge r. Karl Oberbergbreitebner war so groß, daß der Wh seiner Dorfgenossen zwei aus ihm machen «Ilte, einen Langen und einen Dicken. Wäre «och auf einen Dritten etwas übrig geblieben, >« hätt« ich für einen Klugen gestimmt. Karls Sehnn war mtweder so klein wie bei einem hld«. oder so groß wie bei einem Büffel. Doch Jum er sein Lebtag nie etwas Dummes gesagt, tarn «r sprach nicht viel, kaum etwas AlberneS «dacht, denn er dachte nicht, et handelte blos. « hätte aber auch das tollste Zeug schwatzen Sonnen, seine Körperstärkt war so siroß, daß er lnum viel Widerspruch erfahren haben dürfte. Z»n derbe Arme sind eine doppelte Beweis» Tuhrunp. Karl war der Sohn des Dorfschmider-«ister«, hatt« da« ehrsame Handwerk des Vater« gelernt und ging mit diesem, einem kümmerlich fim« und hageren Männlein auf der Stöhr ». von Hof zu Hof. Seit sein Karl groß Korden war, konnte das Meisterlein die ent» .asten Hös« auch zur Winterszeit bei Schnee nd kturm besuchen. „Pack mich, Karl1* sagt« tt und Karl nahm ihn auf den Rücken oder wir die Achsel und trug ihn gemachlich berg-M und thalab; doch mußte der kleine Alte bw großen Jungen fortwährend den Weg zeigen Verhältnissen ist da« nicht mehr zu leisten. Ein« gewiss« Herrfchaft übrr dir fr«md« Sprach« bleibt ab«r unerläßlich und wird auch bei den geltenden Einrichtungen gewonnen wtrben können, wenn sich di« Uebungen innerhalb de» durch die Lectüre ge° bot«n«n Wort- und Grdanktnmatrrial« bewegen, und grrad« dadurch wird die Lectüre selbst nach beiden Richtunzen unterstützt werden ErfabrnngSgtinäß haben aber die Hausaufgaben (Pensa) nur bei wenigen gewissenhaften Schülern, welchc auf die Hilfe von Hau«l«hrern od«r Mitschülern verzicht«», diesen Erfolg und »erbrauchen, wenn sie größeren Umfang« sind und eine eingehendere Correctur in der Schule er-fahren, kostbare Stunden. Zudem belasten dieselben den Lehrer erheblich, wa« dieser umso schwerer empfindet, je weniger seine Hingabe durch eine ficht-lich« Wirkung belohnt wird. Die durch diese Anordnung verringert« schrist-lich« Uebung wird die Forderungen der Composition nicht zu schwer erscheine« lassen, wenn sich dieselben genau innerhalb der vorgeschriebenen Normen halten. Ich sehe mich deshalb veranlaßt, neuerding« einzuschärfen. daß in den Compofitionen gewissenhaft ver« mieden werde, die Schwierigkeiten zu häufen, jede» Wort zu« Gegenstand« ängstlichen Nachd«nken« zu machen und im Lateinischen da« Hauptgewicht auf stylistisch« Reinheit oder Eleganz de« Ausdrucke« zu legen. Wird die« nicht beachtet, dann bleiben die Zuverficht de« Arbeiten« und die Freudigkeit de« Ge-ltngen« au«, und «S wird dieser Theil de« Un-»errichte«, wenn überdie« noch die Leistungen im Schriftlichen in unbilliger Weise und gegen di« be« stehenden Lorschristen den alleinigen Maßstab de« gesammten Calcül« bilden, als eine drückende Bürde empfunden. Zugleich verschiebt fich dann leicht da« Hauptziel de« fremdsprachlichen Unterrichte«, indem bei der Lectüre alle Aufmerksamkeit nur dem zöge-wendet wird, wa« dem guten Au«fall der Eompo-fition zu dienen vermag, und der Inhalt de« Ge- und ihn auf demselben dahinleiten. Karl konnte nicht Kleider anmessen, nicht zuschneiden, über» Haupt nicht« selbsiständig fertig machen. „Das nähe!" sagte sein Vater, und er nähte eS, aber auch um keinen Stich mehr und keinen weniger. „DaS bügle", sagte sein Vater, und wenn er ihm eine lebendige Katze hingehalten, so hätte er sie gebügelt. Wozu das Nähen und wozu das Bügeln? Ich glaube nicht, daß Karl jemals auch nur im Gedanken darnach gefragt hatte. Warum auch? Aber die Leute schätzten seinen Werth. Wenn irgendwo ein großer Holzblock zu schleifen, ein schwerer Stein zu wälzen oder eine Kohlentracht zu schleppen, oder eine andere Last zu bewältigen war. so schickte man nach dem Schneider. Da kam eine« Tage« eine Stadtherrschast inS Dorf gefahren mit der Absicht, den Hoch-stände! zu besteigen. 9hm war aber der Hoch-stand«! ein stattlicher Berg und die Dame der Herrschaft eine stattliche Frau, ein Gleich und Gleich, das sich nicht gerne gesellt. Ein alter magerer Herr und die zwei munteren Töchterlein waren muthig, di« stattliche Frau jedoch ließ Umfrage halten nach einem Wagen, um auf dem Hochftandel zu fahren. Wägen leide der Berg nicht, wurde ihr gesagt, Maulthiere. Esel oder vergleich«» zum Reit«n seien auch nicht vor« Handen, hiegegen lebe im Orte ein Schneider, welcher die Stelle genannter Vierfüßler recht gerne übernehme und die Frau auf den schönen Bcrg lestnen darüber feine Wirkung ganz oder zum Theile verliert. 2. In jedrr Oberclasse ist gtgen den Schluß jede« Semester« sowohl im Lateinischen, al« auch im Griechischen «in nicht gtlrsen««, geeignete« Stück au« dem Schulautor, mit welchem fich die Schüler hinreichend beschäftigt haben, obne vorauSg«hende Vorbereitung und ohne Gestattung der Benützung von Hilf«mitteln zur Uebertragung in die Unterricht«» spräche al« Composition zu geben, die wie jede andere Schularbeit von dem Lehrer zu corrigieren und zu cenfleren ist. > Einschließlich dieser Schularbeit wird die Zahl d«r Compofitionen für jede Oderclasse im Lateinischen auf fünf, im Griechischen auf vier im Semester festgesetzt. Auch die schriftlichtn Übersetzungen in die Unterricht«sprache werden, richtig durchgeführt, der Förderung der Lectüre dienen, indem sie den Erfolg ehrlicher Arbeit belohnen und dadurch eher al« an-dere Beweggründe die Schüler abhalt«n werden, unerlaubte Hils«mitt«l bri ihrer häu«lichen Präpara-tion anzuwenden. Selbstverständlich find dieselben nach Schwierigkeit und Umfang de« Textes so einzu-richten, daß auch Schüler mittlerer Begabung die Uebersetzung mit voller Ruhe während der Schul« stunde zu beenden vermögen. Die von den Schüler» zu erwerbenden Fähigkeiten aber, Raschheil de« Per-ständnisse« und Gewandtheit de« Neberfetzen«. werden von dem Lehrer in der schriftlichen Schularbeit klarer erkannt und richtiger abgeschätzt werden, al« e« bei dem mündlichen Uebersetzen möglich ist. Zugleich werden diese schriftlichen Uebungen eine gute Vor» bereitung auf dir b«i der schriftlichen vlaturität«-Prüfung verlangte Leistung bilden, für welche e« bi«her vielfach an jed«r regelmäßigen Uebung in der Schule gefehlt hat. 3. Die Privatlectüre chat bei der Maturitit«-Prüfung insoferne Berücksichtigung zu finden, al« jeder tragen woll«. — Ein Schnrid«r l Di« vierfältige Herrfchaft rümpfte die Nase, ließ aber doch den Mann holen. Dieser erschien mit seinem Kohlen-korbe, dessen Boden «r mit Reisig bedeckt hatte, so daß er ein gar einladende« Nest ward. Al« ihm dargethan ward, um was es sich handl«, nahm er zuerst den großen Pack mit Eßwaaren, legte ihn hinein, dann nahm er ohne Umstände die Dame und hob si« in d«n Korb; nahm dann ein«« d«r Fräulein und hob es in den korb, nahm hernach das andere Fräulein und hob e« in den Korb. „So ?" murmelt« «r, .jetzt, thut sich's, jetzt brauch' ich nur noch etwas zum Festkeilen.- Nahm auch den alten Herrn her und steckte ihn zu seiner werthen Familie in drn Korb. Dann packte er sich di» ganze Bergpartie auf den Rücken und stieg langsam an. Die beiden Etadtsräulein gehörten zur Gattung der Backfische, sie fürchteten sich daher anfangs vor dem Riesen und hatten Angst davor, daß er sie unterwtg« ermorden würde. Da« Ungethüm zeigte sich jedoch überraschend harmlo«, es gieny mit dem Rückkorbe sachte dem sonnigen Hang hinan und pflückte Erdbeeren. Ohne münd-liche Artigkeiten wars er zwei Erdbeersträußchen hinter sich in den Korb. Die Fräulein verstanden daS so, als sollte e« für sie eine kleine Auf-merkfamkeit fein, sie naschten daher die Beeren von dem Strauß und überlegten j^ede» für sich, ob man sich in diesen gewaltigen und doch so netten Mann nicht verlieben könne? Mittlerw eile 2 Schiler, welcher eine Privatlectüre wenigsten» in dem Umfange, der etwa einem Jahre«»ensum der lateinisch«», beziehungsweise griechischen Schullectüre ent-spricht, nachzuweisen imstande ist und welcher dadurch seine« valeül verbessern zu können meint, zu ersuchen berechtigt sei, daß ihm auch «ine Stelle au» seiner PriHallectüre vorgelegt werde. Der Charakter der Privatlectüre al» einer frei-willigen Leistung soll dadurch in keiner Weise be-rührt werden. Aber e» laßt sich nach den bisherigen erfreulichen Wahrnehmungen erwarten, daß dieselbe bei einer rationelleren Leitung der Lectüre die von der Schule aufzuführend« Arbeit umso sicherer ergänzen werde. Und in der That ist a«f keinem Gebiete diese Ergänzung wünschentwcrther. Die der Lectüre zufallenden Stunden werden, wenn auch noch so weise au»genützt, nur Theil» umfangreicherer Literatur-werke oder von fruchtbaren Autoren nur einzelne Schriften durchnehme« lassen, so »enig die deutsche oder eine andere Literatur In dem Umsange, in welchem sie der Gebildete kennen muß, in den Schul-stunden gelesen werden kann. Wa« aber die Schule bietet, koll durch die Art, wie ste es thut, den Sinn für die große Literatur der Griechen und Römer wecken und den Eifer reizen, die erworbene Kraft zu versuchen und nach dem Miß der ver-fügbaren Zeit einen weiteren Srei« de» Lesestoffes zu umspannen. Dabei findet der Schüler, wa» der gebundene Unterricht der Schule so selten zu gewähren vermag, genügenden Spielraum für fein« eigene Individualität, indem er lesen darf und soll, wa» ihm behagt, und er unterzieht sich, frei vom Druck, der auferlegte Arbeit begleitet, nicht ungern dieser Anstrengung. • • Darf die Privatlectüre um ihre» ethischen Werte» willen keinen obligatorischen Charakter an-nehmen, so verdient ste gleichwohl, s» bald sie ehrlich geleistet ist, jene Würdigung, welche auch in der gesammten Beurtheilung des Schüler» zum Ausdruck kommt. Selbstverständlich gilt dafür die Voraus-setzung, daß der Umfang und die Art dieser Lectüre mit Rücksicht auf di« Fähigkeit de» Schüler» vom Lehrer al» entsprechend befunden wild und dieser sich von der Gründlichkeit derselben überzeugt hat. Dazu wird e» keine» ungebührlichen Zeitaufwandes außerhalb der Schularbeit bedürfen, da die an der Privatlectüre wachsende Kraft sich genügend schon in den Schulleistungen verrathen wird. Wenn aber die Privatlectüre in den oberen Classen für die Beurtheilung des Fleiße« und der Leistungsfähigkeit in Betracht kommt, dann ist e« nur billig, daß dieselbe auch bei der Maturitätsprüfung jene Be-rücksichtigung erlange, welche wirklichem Verdienste gebührt und den Unten ichtSerfolz wenigsten« innerhalb eines Kreise« erlesener Schüler zu heben geeignet ist. Dies« Anordnungen haben sofort in Wirksamkeit zu treten." wimmerte die Frau Mama in ihrer Einpsropsuug und der Herr Papa hielt «in« Vorlesung über die Naturkras«. Nach drei Stunden waren sie dort, wo es nach allen Skiten abwärt» geht und wo man stehen muß, wenn man nachträglich will sagen können, wir standen 2000 Meter hoch über dem Meer«. — Karl Oberbergbreitebner ging immer vorwärts, als ob er ohne Säumen in den freien Lüften weiter steigen oder auf der andern Berg-feite wieder hinabgehen wollte. Die Bergpartie im Korbe mußt« ihm ein vierfach donnernd«» Halt! zurufen, bis er stehen blieb. Also stellte er den Korb auf daS Gestein, die Insassen stiegen mit vieler Umständlichkeit aus und rieben sich die Beine. Während Karl zurückblieb beim Korb, suchte die Herrschaft den schönsten Aussichtspunkt und das würdige Oberhaupt erklärte die Fern-sicht. Si« wäre furchtbar hübsch! erklärte Frau Mama, während die Fräulein auf Steinblöcken saßen und in ihre Tagebücher kritzelten, wie das reizend gewefnr wäre auf dem Hochstandel, «in junger schöner Mann habe sie alle zusammen hinausgetragen, ob«n hätten si« dann die Aus--sicht angesehen und einen guten reichlichen Imbiß eingenommen. Auch Frau Mama erinnert« sich daran. >aß c» Zeit wäre zum Imbiß und si« ri«f«n •m Karl, d«r hinter einer Felswand gelegen r, daß er mit dem Korbe herüberkommen „Peutfch- Wacht" Vom Abgeordnetenhaus«! In der Sitzuiia vom 13. ds. wurde Ha« Gesetz, betreffend die Gewährung von Steuer-b e g ü n sti g u n g en für Häuser mit Arbeiter» wohnungen, nach dem Antrage des Steuer« auSfchusseS erlediget. Bei den hiercwfsolgenden' Ausschußwahlen wurden gewählt: in den Wein-cultnrausschuß Abg. H ü b n e r mit 75 Stimmen, während 71 Stimmen aus dtp Antisemiten Muth lauteten. In den Preßausschuß wurde gewählt Abg. Hosmann-Wellenhof. Abg. Richter interpellierte di« Minister des Innern und der Justiz über die Einst«» cation der .Landpresse" au« Anlaß de» Abdrucke« von bereit« in Wiener TageSbläNern er-schienenen Erörterungen.. Abg. Dr. Bareuther stellte an den Obmann de» Gebührenausschusses die Anfrage in welchem Stadium sich die Berathung des Börsen st eurr»Ges«y«ntwurseS be-finde. Der Obmann des Gebührenausschusses, R. v. I a k s ch , theilte mit, daß der für den Börsensteuergejetzentwurs gewählte Referent, da er zugleich Berichterstatter über das Budget ist, durch die im abgelaufenen Sesiionsabschnitte stattgehabt« inionsio« Berathung d«S Staats-Voranschlages so sehr in Anspruch genom-men worden sei. daß an eine Verhandlung des Börsenstener-GefetzeS nicht gegangen werden koiinte. Der Referent habe jedoch für die nächsten Tage feine Berichterstattung und die Vorlage einiger Abänd.rungSanträge in Aussicht gestellt. Redner versichert, daß er die Verhandlungen über diesen Gegenstand möglichst beschleunigen werde. Abg. Dr. Fuß urgiert in einer Anfragt an den Obmann de« Ausschusses für Dien st-Pragmatik di« baldig« Erledigung dieser Angelegenheit. Der Obmann de« Ausschusses für Dienst-Pragmatik, Wohlfahrt, anerkenn» di« Wich-tigkeit diese« Gegenstandes für die Beamtenschaft und versprich», die Berathung diese« Gegen-stände« so schnell al« möglich einzuleiten. In der am Donnerstag abgehaltenen Sitzung ergriff Präsident Dr. S m o l k a nach Eröffnung da« Wort zu folgender Er-klärung 7 „Bekanntlich besteht zwischcn den parlamen-tarischen Verbänden, denen die überwiegend« Mehr-zahl der Abgeordneten de» Hause» angehört, ein« Vereinbarung über die vertheilung der Au»schuß-Mandat«, so daß di« von jeder einzelnen dies«r Gruppen vorgeschlagenen Abgeordneten auch von den anderen Gruppen gegen Einhaltung der Reciprocität gewählt werden. Die. diesen Gruppen nicht Angehörigen Abge- rollte. Karl kam mit dem Korbe herüber, aber schab, die auf den Bänken solcher Abgeordnete» »uf-lagen, welche Mitglieder der oben erwähnte» Gruppen sind, jedoch im kritischen Momente w Sitzungssaal« nicht anwesend waren tHört! Hört!), so wurde jener Abgeordnete vor da« Präsidium berufen und demselben da» völlig Unzulässige einet solchen Vorgange« in entschiedenster Weise vorze-halten. Die Stimmzettel sind »»rhanden, sie sind gesammelt worden (zeigt die Stimmzettel vor), mit unter Anderem will ich bei dieser Gelegenheil nur anführen, daß 4 Ttimmze.tel (zeigt dieselben de» Hause) korrigiert wurden von Herren, die gar nicht im Hause anwesend waren (lebhafte Rufe der 3».-rü»tung>, e« sind da« die Stimmzettel der >bge,rd-neten Wenger, Oberndorfer. Rogl »ich Baron Havden. (Hört! Hört! Rufe: Sca«d»l!) Zu einem weiteren Einschreiten findet sich k* Präsidium nicht veranlaßt, da die Geschäftsordnung für einen derartigen Vorgang, der begreifiicherweck unmöglich vorau«gesehen werden konnte i lebhafte Zustimmung) und seit 30 Jahren, da» ist seit dem Bestand« de« Parlamente« in Oesterreich, sich me zugetragen hat, keine Bestimmung enthält. (Sehe richtig !) Ich muß üher diesen Vorgang, der sich etg«fc lich von selbst richtet (lebhafte Zustimmung), ganz entschieden meine Mißbilligung aussprechen na» daran da« lebhafte Bedauern knüpfen, daß die »ei-tende Geschäftsordnung leider keine Handhabe bietet, jene Censur zu verfügen, die eine solche Unzuköm» lichkeit erheischen würde, durch welche viele Atze-ordnete nicht nur in ihrem freien Wahlrecht« beei» trächtig», sondern auch überdiel dem Verdachte ant-gesetzt «erden, ein geschlossene« Kompromiß n:fc eingehalten zu haben. (Lebhafter Beifall und Hank, klatschen im ganzen Hause.) Abg. Schneider hielt hieraus, liäuftz von Widerspruch und Gelächter unterbrochen eine» RechtferligungSspeech, in welchem er beharr-lich betonte, daß er ja nur im Einoerständmy« mit vielen Mitgliedern des Hauses die zcttel korrigiert habe; bezüglich jener virr Ab«t- ES waren sehr vornehme Leute au» d« Stadt, u»d so gering waren sie in ihrem Leda nicht geschätzt worden, als von diesem Schneidet. Wenn Karl sechs Tage lang bei c» Nadel gesessen war. wußte er am Sa»ct^ nicht mehr, wohin mit seiner Kraft. !« fiel es ihm ein. daß es eine ganz gute holung sein müsse, wenn er am Sonntag Ztmn aus den hohen Stande! tragen würde. Die stein waren vom Berge ja herabgekollert, weSM sollten sie nicht wieder hinaufgetragen werden ' Als «r jedoch mit seiner Ladung zu den Al»» hinausgekommen war, brach der Kohlenkorb n) die Steine kollerten wieder thalabwärts. AIS fr in hohen Sätzen dahinsausten und b«i ihrem Äi» fallen tief in den Boden schlugen, daß hier Sand «mporfprang. dort Funken ausstoben, erscholl «if der Wiese ein Heller Schrei. Karl blickte hin «il sah eine kleine junge Sennerin, die Gras schmll. Da« Dirnlein war so niedlich und zart, daß l« Arbeit nur mit Mühe und Anstrengung I statten ging. Nun geschah e«, daß Karl zu ih» hintrat. aber nicht um die Kleine in den 5si I zu stecken, sondern um unter Stottern und Müdki I zu fragen, ob sie sein Schatz sein woll« ? I Dirnlein antwortete natürlich, daß er ihr ck I Einen zu groß sei. und daß sie Zwei nicht braucht I Als sie hernach in ihr« Sennhülle cih I schlich ihr der Groß« trotzdem nach. alt I er zur Thüre kam, da klagte er. Dies« »c I nicht allein viel zu niedrig, sondern auch pl fatbfn habe et gemeint, ihre Einwilligung nach-ttäglich zu erhallen. Mit einer ans Unglaubliche grenzenden Unverfrorenheit erklärte er, auch fernerhin dasselbe thun ;u wollt«, er werde alle« Mögliche thun uni den Par» lamentariSmus zu discreditieren. Diese Aeußerung zog ihm einen Ordnung«-nif des Präsidenten zu. AIS Schneider in seinen Tiraden, von Abgeordneten aller Parteien in mißbilligender Weise unterbrochen wurde, rief Dr. Geßmann: Ab,r Ruhe! Redefreiheit! Ausreden lassen! iRufe links: Das ist unanständig!) Abg. Dr. Forrepzer: Beruhigen Sie fich Herr Geßmann. Nach Schneider, gab Graf Hohen-wart im Namen seines Club« die Erklärung ab. daß die Behauptung de« Vor-redn er«, daß er- die Stimmzettel »>r mit Zustimmung der betreffende» Herren abgeändert habe, soweit sie die Mitglieder snneS Club« betrifft, (mit einer wegwerfenden Geste:) u n-wahr ist. (Lebhafter, minutenlang andauernder Beifall und Händeklatschen im ganzen Hause. Schneider zog die Uhr hervor und beob-achtete höhmsch, wie lange der Applau« dauert.) Die Partisanen S ch n e i d e r'S. Schlesinger, Geßmanu und Dr. Lueger versuchten e«, ihrem Parteigenossen au« der Klemme zu helfen. Dagegen protestierte der Abg. Dr. v. P l e n e r entschieden gegen die Zumuthung, daß der Bor-gang Schneider « zu rechtfertigen sei. und dagegen, daß auch im Club der „Vereinigten Linken-ähnliches vorgekommen fei, und beantragte, daß das Hau« seine volle Zustimmung zu der Er» klärung de« Präsidenten ausspreche, in welcher da« Borgehen de« Abg. Schneider in der letzten Ätzung auf daS entschiedenste miß-billigt wurde. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Der Abg. M a d e ^ « k i erklärte, die Be-hauptung Schneider's, sofern« sie sich auf den Polenclub beziehe, sei unwahr. Der Polen-clnb stimme dem Antrage P l e n e r aus vollem Herzen bei. Bei der Abstimmung wird Schneider die Mißbilligung mit 159 gegen 9 Stimmen ausgesprochen. Die I u n g t s ch e ch e n hatten fich vor der Abstimmung entfernt und dieser Umstand be-weist. daß selbst die FreundschastSduseleien, welche beim Besuche de« Herrn Schneider in Vrag. während der Ausstellung, gewechselt wurden und bald gegenseitig in höchster Blüthe standen, nicht imstande wären, die Erkenntni«, daß der „gute Freund- etwa« sehr Unsauberes gemacht habe, zu unterdrücken. Bezeichnend ist auch, daß Fürst Liechtenstein, der bisherige Protector Schneider«, e« .vorzog, vor der Abstimmung zu verduften. schmal; er wand sich zwar hinein, aber die ; Thürpfosten ächzten. Drinnen stand er mit tief-gebeugtem Haupte vor der Kleinen, denn auf-recht stehend hätte sein Kopf durch die morschen , Lodenbretter ein Loch gebohrt hinauf in den Dachraum, wo da« Heu war. Also in demüthiger Hallung fragte er sie noch einmal und sie ant-worltle ihm spottweise. ein Schneider sei ihr zu windig. Warl setzte sich ruhig aus einen Schemmel, da knickte dieser ein mit zwei Füßen zugleich und Karl der Große lag mil gekrümmten Beinen ' «gefügig auf der Erde. Die Sennerin war ein zescheidte« Dirnlein und dachte: Die schwersten vaumstämme können ihm nicht« anhaben und ei» armselige» Fußschemmlem bringt ihn zum Falle. So steht t« mit diesen starken Männer«. — Sie foppte ihn weiter, da meinte er lächelnd, .er würde ihr noch einmal etwa« Schlimme« amhun. wenn sie so arg gegen ihn wäre.- „Hascherlein, was kannst denn Du mir an-thun?" fragte die Kleine den Großen. .Ich ?' sagte er. „dieweilen Du einmal aus der Wiese bist, trag' ich Dir Deine Hütten davon. Christel, was thust denn nachher, he?!" .Ja!" rief sie, „nachher laus ich Dir mit etm Brennessel nach, bis Du die Hütten fallen laßt:* (Schluss folgt.) Nach Uebergang zur Tagesordnung refe-rierte Dr. von wiener über den Antrag de« BudgetauSschuffe«, auf Abkürzung der Budget-debatte. E« folgten dann noch mehrere Jnterpella-tionen, von denen wir die des Abg. Dr. ^ o r-e g g e r und Genossen, nachfolgend im Wort-laute mittheilen. Da« Hau« geht dann zur Debatte de« Antrage«, betreffend die Vereinfachung und Abkürzung der Budgetbcralhung über. Der Ab». Vaschatq ergötzte hiebei durch eine lange Red?, in tschechischer Sprache. Nach der Geschäftsordnung findet dieselbe keine Aus-nähme im stenographischen Proiocoll. Parlamentarisches. Ein Vorfall, welcher sich in der, am Dienstag stattgefundenen Sitzung des Abgeordnetenhauses, gelcgenheitlich der Wahl eines Mitgliedes in den Wein» bauausschußan Stelle deS verstorbenen Abg. Baron T äusserer (vereinigle Linke) ereig. nete, wird vielseitig im Abgeordnetenkreise be-sprachen, und bittet Veranlassung zu den ein-geheiidsten Rccherchen. Die vereinigte Linke hatte den Abgeordneten Hübner nominiert, und nach dem im Hause herrschenden Usus ge-druckten Zettel mit dem Namen diese« Candi-daten im Hause auf allen Pullen, aufgelegt. Das Scrutinium der Wahl ergab ein über' rafchendes Resultat. Es waren 75 Stimmen auf Hübner und 71 auf den Antisemiten Muth entfallen. Alles fragte sich, wie da« gekommen sei. Die Aufklärung, welche folgte, machte einen peinlichen Eindruck aus alle Par-teicn de« HauseS. Die im Saale anwesenden Diener, machten einem Schriftführer die Mit-theilung, daß sich der au« der Etampiglicnaffaire sattsam bekannte Abg. Schneider mit den im Centrum aufgelegte» Stimmzetteln, während fast alle Abgeordneten vor der Wahl im Saale nicht anwesend waren, zu schaffen mache, und daß er die ausgelegten Stimmzetlel corrigure. In der That sah man eine zeitlang den Abg. Schneider durch die leeren Bänke im Centrum gehen und dort sonderbarerweise mit den für die Mitglieder de« Club« der Konservativen deponierten Stimmzetteln manipulieren. Infolge dessen wurde Abg. Schneider zum Präsidium citiert, wo man bereit« von dem Treiben de« Abg. Schneider verständigt worden war und ihn beobachtet hatte. Al« ihn Vice-Präfident Freiherr v. Chlumecky wegen seine« Vor-gehen« zur Rede stellte, war Schneider über den ihm gemachten Vorhalt sehr entrüstet und leugnete, die Stimmzellel korrigiert zu haben. In der am Donnerstag stattgefundenen Sitzung de« Abgeordnetenhauses wurde voll-kommen erwiesen, daß Schneider that-sächlich Correcture» in den Stimm-zetteln für die Wahl eines Mitgliedes in den Weinbauausschuß vorgenommen habe. In der diesem Herrn angebornen Manier, suchte er sein Vorgehen al« ein ganz gerechtfertigte« hin» zustellen, erweckte jedoch mit seinen Ausführungen nur die Entrüstung de« Hause«, welches ihm schließlich mit überwiegender Majorilät die Mißbilligung auSsprach. Wir verweisen diesbezüglich auf unseren, an anderer Stelle befindlichen Sitzungsbericht. Zur Abwendung der Anficheryeit im AezirKc Hberradkersöurg. Fn der Tonnerstagsitzung de« A b g e o r d-netenhause« brachten Abg. Dr. For» e g g e r und Genoffen eine an den Minister-Präsidenten, al« Leiter de« Ministeriums de« Innern, und an den Lande«°VenheidigungS-minister gerichtete Interpellation, folgenden In-halte« ein: .In der 40. Sitzung d«r gegenwärtigen Session vom 7. Juli 1891 hat der Herr Ministerpräsident in Beantwortung der Interpellation de« Abg. M o r r e, betreffend die Unsicherheit im GerichtShczirke Ober-RadkerSburg, hervorgehoben, daß eine Reih« von Maßregeln getrosten wurde, um der um sich greifenden Unsicherheit deS Eigenthum» im gedachten Bezirk« zu steuern; daß insbesondere partielle Streifungen veranlaßt wurden, daß eine entsprechende Verstärkung de« Gendarmerierosten» in Ober-Rad kerSburg verfügt, endlich daß eine Belohnung für die Eruirung der Urheber der Einbrüche auSge-schrieben wurde. Bon allen diesen Maßnahmen hat fich nur die Verstärkung de« Gendarmerieposten» al« eine wirk-same erwiesen, indem zwar die Einbrecher nicht eruirt wurden, wohl aber durch einige Zeit Fälle von EinbruchSdiebstählen nur ausnahmsweise vor-kamen. Seitdem jedoch der Gendarmerieposten durch Verwendung eine« Theile» der Mannschaft zu anderen Zwecken numerisch vermindert wurde, häufen sich die Fäll« von EinbruchSdiebstählen in erschreckender Weise. Durch die vodenbeschaffenheit und Nähe der LandiSgrenze, über welche hinau« eine Ve,folgung nicht statlfind:n kann, in der Bergung d«S gestohlenen Gute» begünstigt und durch die offen zu Tage getretene Unzulänglichkeit der behördlicherem er-griffenen Maßregeln ermuthigt, hat die anscheinend wohlorganisierte Einbrecherbande ihre verbrecherische Thätigkeit in erhöhtem Maße und mit gesteigerter Kühnheit aufgenommen. Beinahe täglich finden die frechsten Einbrüche statt, wobei e« nicht blos bei Angriffen auf da« Eigenthum fein Bewenden hat, sondern schon die persönliche Sicherheit der Bewohner gefährdet er-scheint. So wurde beispielsweise kürzlich in die Ver-waltungskanzlei der Sauerbrunnanstalt in Radein eingebrochen, indem durch die zwei Fuß dicke Mauer eine meterbreile Oeffnung geschlagen würd« ; bei dem Versuche, die eiserne Easse zu sprengen, in ihrem Vorhaben überrascht, gaben die Strolche drei Flinten-schüsse auf die Verfolger ab. Sogar in da« Weich-bild der Stadt RadkerSburg wagten sich die Dieb«, wo sie in der nächsten Nahe der BezirkShauptmann-fchaft einen Einbruch mit wahrhaft beispielloser Frech> heil versuchten und gleichfall» mit den Verfolgern Schüsse wechselten. Ueberhaupt sind s e i t I a h r e «f r i st mehr al» 50 Einbruch»diebstähle vorgekommen, ohne daß e« bisher gelungen wäre, auch nur eine bestimmte Spur der Thäter zu entdecken, geschweige denn Eine« derselben habhast ,u werd«n. Hierin liegt unstreitig der Beweis, daß die behördlichen eits getroffenen Vorkehrungen unz»-reichend sind. Die Gefertigten richten daher an die Regierung die dringende Aufforderung, unverzüglich durch eine entsprechende Verstärkung der bestehen-den, ever.tuell Errichtung neuer Gendar-merieposten dauernde Maßnabmen zu treffen, damit die Sicherheit der Person und des Eigenthum« in dem fraglichen Grenzgebiete wieder hergestellt und der Wiederkehr ähnlicher Zustände vorgebeugt werde, und stellen die Anfrage: Ist die Regierung gewillt, dieser Auiiorderung unverweilt nachzukommen? Rundschau. sEinslavischerSchmerzenSruf.^ Der Spalatiner »Narvd* bringt einen, von einem Abgeordneten inspirierten Artikel „Zur Situation im Reichsrathe', in welchem lebhast bedauert wird, daß Graf T a a f f e keine sürdieS 1 aven Oesterreich« günstige Mehrheit zu schaffen wünsche, wa« unbedingt zur Folge haben werde, daß alle nationale,, Forderungen und Wünsche der slavischen Völker in den Hinter-gründ gestellt werden müssen. Wenngleich wir Slaven, heißt e« in diesem Aufsatz weiter. etwa«(?) von unserer Agilität verloren haben, so ist e« zweifellos, daß sich auch die Deutschen i» nicht besserer politischen Verfassung befinden. Die politischen Verhältnisse der Monarchie bedürfen der allervorfichttgsten Behandlung und den schwachen Nationalitäten könnte ein vorschneller Schritt schwere Nachtheil« bringen. Heute haben alle politischen Parteien, sogar die radikalen Jungtfchechen, den Standpunkt deS Zuwarten« eingenommen und für uns Slaven bleibt auch nicht« anderes übrig, als die gleiche Hal-tung zu beobachten. j Di,e Ministerzusammenkunst in M onza,] gibt zu verschiedenen Combi-Nationen phantasiereicher Korrespondenten Anlaß. So weiß der Cvrrespondenl der .TimeS' in Pari« zu erzählen, Marchese di Rudini sei nach Mailand und Monza gekommen, um Herrn v. Gier« den Wortlaut der erneuerten Tripel-Allianz und die Verpflichtungen Italiens gegen seine Verbündeten mitzutheilen. Russische Glimmen versichern. Herr v. GierS habe di« Unterredung mit dem italieni-schen Premier gewünscht, um eine Annäherung zwischen Italien und Rußland herbeizuführen. Rußland wolle Italien den wahren Charakter der Meerengen-Frage darlegen und auch darüber Gewißheit erlangen, welche Haltung Italien möglichen Ereignissen in Bulgarien gegenüber ein« nehmen werde. .Nowoje Wremja' meint, den Gegenstand der Unterredungen Giert' und Rudini'S hätten lediglich die Beziehungen zwischen Italien und Rußland gebildet. Keineswegs aber sei die Zusammenkunft durch den Wunsch veranlaßt worden, eine Annäherung Frankreichs und Italien« oder Deutschlands und Rußland» herbei-zuführen. Vom Standpunkte Rußlands sei es erwünscht, daß Italien von autorisierter Seite erfahre, weshalb Rußland mit der italienischen Politik nicht übereinstimme. Rußland wünsche freundliche Beziehungen zu Italien zu unterhalten. lDie gemischten Regimenter in P a ri sj sind, »ie man der »N. Fr. Pr.' meldet, am DienStag zum ersten Male zu Waffen-Übungen zusammengetreten. Die sogenannten gemischten Regimenter bestehen auS den vierten Bataillonen der Linien-Regimenter und aus je zwei Bataillonen deS entsprechenden Territorial-Regimentes. Im Kriegsfalle sind die gemischten Regimenter zur Verstärkung der Truppen erster Linie bestimmt. Frankreich besitzt 162 active Regimenter. Die gemischten Regimenter führen di» 'Nummern von 201 angefangen. Die gegen-wärtig einberufenen 100,000 Mann werden sich durch vierzehn Tage an den Waffenübungen betheiligen. Hemeinderathslitzung in Eilli. In der Freitag stattgehabten Sitzung, prä-sidierte kais. Rath Bürgermeister Dr. Necker-mann. DaS vom Secretär B l e ch i n g e r verlesene Protocoll wurde genehmigt und über Antrag deS GR. Traun beschlossen, daß in Zukunft, das Protocoll de» Gemeindeauöfchüssen zur Einsicht zugesendet, dagegen v»n der Verlesung Umgang genommen werde. Nach Zu-Weisung einiger Einläuse, unter denen sich ein Dankschreiben des Herrn A. L a ß n i g. für das seinem Sohne ertheilte Stipendium befand, an die betreffenden Sectionen, wurde zur Tagesordnung übergegangen. ' GR. Mathe* referierte für die Bau-f e c t i o n und beantragte, einer Eingabe der SicherheitSwache um Instandsetzung ihrer, in sehr desolatem Zustande befindlichen Wohnungen durch Vergrößerung der Fenster. Tünchxng der Mauern und Anschaffung von Waschtischen. Folge zu geben. (Angenommen.) Bezüglich eines Gesuchs deS Herrn Ste-g e n s ch 11 ait der südlichen Seite seine« bei der Kapuzinerbrücke gelegenen Hauses, auS-brechen zu dürfen, beantragte die Sektion, mit Rücksicht auf die Einwendung de« Bauingenieur«, daß dort die Straße gehoben werden müsse und die Gesahr einer Passagehemmung eintreten könnte, die Abweisung de« Gesuches. Nach-dem GR. A l t z i e b l e r die Anfrage gestellt hatte, ob im Falle einer Kündigung der Wohnung de« ManthnerS da« Nötige vorgekehrt fei, wo-rüber GR. Dr. S ch u r b i und der Referent beruhigende Erklärungen ertheilten, wird der Antrag der Section angenommen. Ueber einen Amt«vortrag de« Stadtamte«, mit welchem die Verlegung der Schaubuden-Aufstellungsplätze auf da« kleine Glaci« vorge-schlagen wird, beantragte der Referent niit Rück-sicht darauf, daß daS in der Nähe de« gegen-wältigen AufftellungSplatzeS gelegene Gym-nasium durch den Lärm im Unterrichte Störungen erleide, daß ferner die Bewohner der Nachbar-häufer darunter leiden. und im allgemeinen VerkehrSintereffe. die Verlegung aus da« kleine Glacis beim Viehmarkte. Zu diesem Zwecke müßten drei ohnedem bereit« im Absterben be-griffen« Bäume beseitiget und der Viehschranken 2 bis 3 Klafter hineingerückt werde«, damit der Eintritt de« Viehe« nicht behindert werde. GR. Dr. S ch u r b i befürwortete den EectionSantrag. GR. Schmidt sprach di« Befürchtung au«, daß der Viehmarkt, dessen Weiterentwicklung so wünschen«werth sei, durch die Verlegung der Schaubuden, leiden könne und schlägt vor, vielleicht bei der Karolinengaffe in der Nähe der Schemalkaserne einen Platz anzuweisen. GR. Skoberne meinte gleich-falls es könne der Platz sür den Viehmarkt zu klein werden; in ähnlichem Sinne äußerte sich GR. W a l l a n d , welcher auch gegen die Be-seitigung der Bäume ist. GR. Bobisut ist der Ansicht, daß die Gemeinde nicht verpflichtet ist. den Schaubudenbesitzern die Plätze auszusuchen; jedenfalls fei die Beseitigung de« gegenwartigen UebelstandeS, dringend geboten. Bei der Ab-stimmung wurde beschlossen, vorläufig da« Ver> bot de« WeitervestandeS der Schaubudenplätze am bisherigen Orte auszusprechen. Bezüglich eine« früheren Beschlusse« der Gemeindevertretung, zur Unterbringung d,r städtischen Geräthschasten, ein« Hütte aus dem von den Kaisersestlichkeiten übriggebliebenen Holze zu erbauen, wurde von Herrn JuliuS R a k u s ch eine Erweiterung desselben in dem Sinne bean-tragt, daß zu dem gedachten Zwecke ein Riegelwandbau ausgeführt werd«. Dieser Antrag wurde vom GR. Schmidl unterstützt. GR. R a d a k o w i t s ch, beantragt die Vertagung der Angelegenheit, wogegen der Bürgermeister einwcndet, daß die Sache sehr dringlich sei. GR. Josef R a k u s ch ist sür die sofortige Inangriffnahme des Baues, während GR. P a l l os die Pachtung eines Magazines vorschlägt. Bei der Abstimmung wird der Riegelwandbau beschloffe». Zur Berathung de« Voranschlages für das Jahr 1892 wurde beschlossen, sür nächsten Frei-tag «ine außerordentlich« Sitzung einzuberufen. Hieraus wurde die öffentliche Sitzung in ein, vertrauliche umgewandelt. Iagesneuigkeiten. sVeränderungen im Richterstande.j Der Justizminister hat ernannt: Zum Rath«-Sekretär bei dem KreiSgerichte in Cilli den Bezirksrichter in Schönstein Dr. Amon Z hub et von Ofrog; zum BezirtSrichrer in Schonstein den Bezirksgericht« - Adjunkten in Pettau Joses M i ch e l i ; zum Gerichts- Adjunkten bei dem Landesgerichte in Laibach den Bezirksgerichts-Adjunkten in Krainburg Joses Hiti und zum GerichtS-Adjunkten bei dem KreiSgerichte in Cilli den BezirkSgerichts-Adjunkten in Windisch-Feistritz Ferdinand Sokoll von Ren?; zi} Bezirksgerichts - Adjunkten die Auskultanten: Ernst Martina! sür Hermagor. Jakob Z a r c für Littai, Dr. Rudolf Paltaus sür Windisch-Feistritz. AloiS Keßler >sür Laa«, Johann Erhartit für Oderburg und Albert Ritter von Luschau sür M ö 111 i n g; serner versetzt: die Bezirksgerichts - Adjunkten Dr. Viktor Wagner von T a r v i S mit DiensteSoerwendung in Greisen-bürg, nach Villach. Josef S t a r i c von Littai nach Krainburg. Franz D r «f ch n i g von Her-magor nach TarviS mit Dienstesverwendung in Greifenburg, endlich Guido Visconti von M ö t t l i n g nach Pettau. sD a « Cas6 ..C«»tral" v«rkauflj Dieses am Rathhausplatze in Cilli gelegen« GeschüstSlocale, welches sich deS besten Zu-fprucheS erfreut, erhält nun «inen anderen Besitzer. Donnerstag nachmittags wurde der Kauf abgeschlossen. Der bisherige Geschäft«-inhaber, Herr AloiS Putschet, übernimmt in Graz ein Cafvhau«; fein Nachfolger ist der Tischlermeister Herr Martin U r s ch k o. Di« treuen Anhänger der deutschen Partei in unserer Stadt, werden den Scheidenden gewiß im freundlichsten Andenken behalten. Er war ein ehrlicher Pionier für die deutsche Sache, Cilli verliert an ihm einen guten Thurm in seinem Schachbrette. Herr Putschet war aber auch wegen seine« concilianten Entgegenkommens bei seinen Gästen sehr beliebt. Möge er in seinem neuen Heim seine Hoffnungen bestens erfüllt sehen; wir wünschen auch seinem Nachfolger hier alles Glück. fGefangverein „Liederkranz" in Cilli.) In der vor eimgen Tagen statt-gefundenen Sitzung der VereinSlestung, wurde von mehreren Rednern der Befriedigung Aus-druck gegeben, daß die Fahnenweihe sich in so würsevoller Weise vollzogen hat. Es wurde außerdem allen jenen Personen, welche seinerzen durch gesp'ndete Beiträge, die Anschaffung ver VereinSsahne überhaupt ermöglichten, der Dank de« Vereins ausgesprochen. sDie Matadore des Cillier Be-zirkSausschussesj hatten bekanntlich daran nicht genug, daß ihnen zuliebe die frühere Be-zi»k«vertretung «ine« schönen Tage« ausgelöst worden ist. sie verlangen auch die A u sl o s u ng deS BezirkSschulratheS. Der Anschlag gelang diesmal nicht. D«c Verwaltung«-gerichtShof in Wien wie« nun die Beschwerde dieser Herren gegen da« Unterrichtsministerium in seiner am Freitag, unter Vorsitz de« Grasen Belcredi abgehalt«n«n Sitzung z ur ü ck^Ta wird eS nun über die de» Deutschen zu Theil gewordenen Gerechtigkeit im jenseitigen Lager wohl lange Gesichter geben. sZu den Cillier Kaisertagen.s »Slov. Nar.' beschwor die „slooenische Dele-aation" schon wiederholt, an den Mnister-Prä-sidenten eine Interpellation wegen dir angebliche» Unbilden zu richten, welchen die Cillier .Slovenen" gelegentlich der K^isertag« durchaus au»g«i«tzt gewesen zu 4 ein wünschen. Da die Beschwörung bisher ohne Resultat blieb, bringen wir sie hiermit höflichst in Erinnerung. sDi« slov«nisch g«sinnt«n Reichs« rathSabgev r d n e l e »] haben dieserlage den Beschluß gesaßt, beim Grafen Taaffe den letzten Hebel anzusetzen, damit der von ihnen gehaßte und gefürchtete Bez-rkShauptmann, von Rudolf«-wert Herr R. von Schwarz, aus ihre« unterkrainischen Gehege entsernt werd«. Welche Antwort die ehrenwerlhe Deputation, an deren Spitze sich Herr S ch u k«l« befand, erhielt, ist nicht bekannt gemacht worden. Zu gleicher Zeu sanden sich zwei Verklagn auch bei Herrn von W i n k l e r in Laibach ein. Da eS sich nur um einen Deutschen handelt, wird mit vereinten Kräften schon erreicht werden, waS man seü Jahren wünscht. Wie man der Rudolsswener slovenischtn Zeitung rittnevmen kann, ist momentan die Hauptursache der Verstimmung einiger Herren darin gelegen, daß einem Auftrage der Bezirk«« hauptmannschast zufolge, die Neustadtler Wirts-Häuser schon um 11 Uhr nacht« geschloffen werden müssen. „Etwelchen wird die« aber sehr unangenehm sein — werden sie aber leichter ausstehen", meint da« Blatt dazu. - j B e s i tz w e ch s«l.j Das Gut scheuern bei Steinbrück ist durch Kauf in den Besitz de« Grazer Bauunternehmer« Herrn Josef Bull» mann übergegangen. sD i e W e i n e r n t«] ist in Unterfteier-mark so ziemlich beendet. In hiesiger Gegen» ist man mit der Oualität recht zusried««. -weniger jedoch mit der Quantität, welche stellenweise selbst hinter den bescheidensten Hoffnungen zurück-geblieben ist. VerhälmiSmäßig schone Resultate erzielten jene Weingartenbesitzer, welche recht-zeitig und ausgiebig mil der „Peronvsvora-spritze" arbeiteten. So betrug beispielsweise die Fechsung de« Herrn AloiS Walland neu« Halben auf einem Flächenraum von einem Joch; ein Resultat, welches hier jetzt schon recht selu» geworden ist. s^Eine slooenische Nase dem „Grazer VolkSblat f.] Der Marburger „Slov. Gospodar" gestattet sich in seiner letzte» Nummer folgende Bemerkung: »DaS Organ der steirischrn Deulschconservanven, da« .Volksblan' legte sich unS gegenüber sür den „deutschen Schul-verein' ins Zeug, allein wir urtheilen dahin, daß eS diesen Verein nicht kenne, und deshalb wollen wir daS Vorgehen nicht zu arg anrechnen, wohl aber wünsch««, daß daS Blatt sich künftig hm über den Benin besser unterrichte bevor es für ihn eintritt." Da« ..Volksblatt' wird sich diese Rüge hoffentlich wohl gehörig zu Herzen nehmen. (Ein slovenifcher.Hauptagi-tator.] Der Casfier der Laibacher Bezirks-krankencasse Josef G e c«l y, ehemal« auch >'l»-venischer Schauspieler, wurde letzten Mittwoch wegen Diebstahls zu zwei Jahren schwere» Kerker» verurtheilt. Der hervorragende Agi-tationSgenosse der „radicalen" Partei hatte ÜI fl. 27 Kr. gestohlen; er konnte die» ohne mdere Schwierigkeiten bewerkstelligen, weil i Parteigenossen gegenüber keine Controle ge-t wurde, trotzdem er auch schon vor seiner fteUung wiederholt wegen Veruntreuungen l den' Gerichten in Conflikt gerathen war. l» Bemtheilte that sich besonders gelegen»-| dir letzten Laibacher GemeinderathSwahlen i«, und mancher — clericale Candidat hat licht ihm seine Niederlage zuzuschreiben. ^fSesangverein „T Y po z r a p h i a". kkr Berein, welcher sich im 25. Jahre seine« lehn# befindet, veranstaltet am 24. d. Mt«. in iPinuizamer Bierhalle. unter Mitwirkung der »der Frühjahr« - Liedertafel bestbekannten Herren m, Tworlchak, Leopold Kaltenecker, Franz Schleich, «li Ttarv und Anton Weigl eine Liedertafel mit I hinhau« neuem Programme. [ Festabend der Lokomotivführer iÄlai b u r g.] Aus Anlaß der Uebernahme Protectorate« über den Rechtsschutz- und tMtzungsverein der Locomotivführer von «tlireich'Ungarn. durch Erzherzog Eugen, mimlltten die Lokomotivführer de« Heizhauses Marburg im „Kreuzhof" einen Festabend, thim der Brigadier Generalmajor von Eisen-iü und zahlreiche StabS- und Oberofficiere i die^gen Garnison, di« Herren BezirkShaupt-mMar « t, Bürgermeister N a g y, Bürger-»liki'SlcUoertreter Dr. Schmiderer, Süd-jrmsvector Dolkovskq. Werkstättenchef «IluS, HeizhauSchef Markhl von Lienz, dkiche Beamte und Bürger der Stadt, aus-mze Mafchinführer von Wien, Trieft, Laibach, ii>zuschlag, Lienz, Innsbruck, Boze», KaniSza, Fiume und anderwärts beiwohnten. Zahl-«di Tomen bemerkt« man unter den An-j«den. Maschinführer D a d i« n hielt di« mte. in welcher er die Geschichte deS Ver-ri berührte. Vor 21 Jahran wurde der ltiischutz- und UnterstützungS»erein für Loco-Mhrer deS österreichisch-ungarischen Staates il ^ben gerufen. Seine Mittel waren anfangs mg. Bis zur Stunde wurde er mit eigener Kraft ton, gehütet und gepflegt. Er besitzt mehr I IM Stationen, mehr als 3500 Mitglieder M ut schon mehr als ein« halbe Million an M-Ätzungen verausgabt, io für di« Hinter-Mieren verstorbener Mitglieder 194.230 fl., Wlükrankle Mitglieder 187.588 st., an Pensions-Mklli»gen S7.337 fl., für Rechtsschutz bei Zln-Wpn in Folge von Eisenbahnunsällen 19.640 fl., >i «verordentlichen Ausgaben 2500 fl., für Ibis und Jnventaranschaffungen 32.125 fl. ■agtitm besitzt der Verein ein unbelastetes Ver-Kjjd von 83.000 fl. Baarfond zu ftatuten-Mi Unterstützungen. Redner brachte «in drei-auf den Kaiser und denProtector Erz-Mv» Eugen auS, und die Südbahnmusik spielte M! -lkSbymne. Telegramme waren eingelaufen MiRtMconfulenttn des Vereine«, Dr. Heinrich M«;er in Wien, vom Club der Locomotio-Win der W«stbahn in Wien, von den Loco-Wdfühcern der österrnchifch-ungarischen Staats-in Wien, von jenen deS Heizhauses Wi-KiniSza und endlich von den Maschin-Hktn der Nordwestbahn in Wien. Die Süd-Whikidertasel trug mehrere gelungene Chöre Hl !:e W«rkstält«nkapelle Musikstücke vor. Junge W«ni verkauften Lose für den Glückshafen, Milche« ein ganz nettes Sümmchen zugeflossen ^!1l,iurwissenschaftltcher Berein Hh S11 i e x m a r f ] In den Monativersamm-p^iii der Winlersaison 1 SOI--92 werde» folgende abgehalten werd-n: O'i: uad ihre Verfälschungen". December: Professor Mit.Doelier: »Entstehung, Vorkommen und Zukunft Wf Soldei'; Pros. Dr. L. von Graff: »Da« Wttiiche Museum". Jänner; Privatdvcent Dr. K. Dfo .Die ^genannten Katarrhe der Nase, de« Wckn» und de« Kehlkopfe« ; Prof. Dr. Ld. Skraub: MMk »a« Tabakrauchen". Februar : Prof. Dr. I. ^Bauncic: »Sin Capitel au« der Wärmeledre" ; Hrftfrr F. Emich: »Ueber die Empfindlichkeit Reactionen". März: Owrlieutenant W. M-ui' »Menschen und Thiere an den' Ufern de« Paraguavstr»me« unter dem Wendekreise"; Prof. Dr. A. EttingShaufen: »Ein Capitel au« der Elektro-technik". April: Privatdocent Dr. Neubau.) Bei der vor «in paar Tagen statt-gehabten technisch - polizeilichen Prüfung dieser Localbahn wurde, wie schon telegraphisch gemeldet worden ist, die Bahn sammt Zubehör in zufrieden» stellendstem Zustande befunden und daher der Be-triebSeröfinung» - und BenützungSconsen« ertheilt. Nur die Station Leitersdorf mußte vom Personen-und von jedwedem Güterverkehr ausgeschlossen werden, weil die Gemeinde LeiterSdors die Bahnhof-ZufahrtSstraffe. deren Herstellung ihr oblag, nicht ausgeführt hat. ES ist dies di« einzige Gemeinde, welche, obgleich an der Bahnlmi« gelegen, von dem Bahnverkehre durch ihre eigene Schuld abgeschnitten bleibt. sPrälat Johann Karlonj ist Mittwoch um 10 Uhr nacht« gestorben. Der Leichnam wurde Freitag durch den Prä-laten Monsignore Dr. Hebenstreit einge-segnet, und nach Seckau überführt, wo heute die Beisetzung erfolgt. sB«st a t t u n g.j Die Leiche des durch den Hirsch getödteten Herrn Maximilian Straß-derger, welcher der mosaischen Consession angehört«, wurde nach vorgenommener gericht-licher Obduction auf dem katholischen Friedhos« in R a ß w a l d im Beisein seiner Tochter und seines Schwagers beerdigt. fVirchowS s-iebzigster Geburt S-t a g.J Dem berühmten Gelehrten V i r ch o w wurden am 13. dS. in Berlin Ovationen. auS Anlaß seines siebzigsten GeburtStageS, von den Vertretern der vornehmsten wissenschaftlichen Corporationen gebracht. Die Feier begann um 10 Uhr vormittags im Kaiferhofe, wo Virchvw mir seiner Familie erschienen war. Der CultuS-minister war durch den Ministerial - Director B a r t s ch vertreten,, welcher auch die Glück-wünscht der wissenschaftlichen Deputationen deS Cultusministeriums überbrachte. Prokefsor Helm-holtz übermittelte die Grüße der Academie der Wisierffchaften, Oberbürgermeister Forckenbeck jene der Stadt Berlin, Streck beglückwünschte den Gelehrten namens der Stadtverordneten, während Stadtrath F r i e d «l namens VeS märkischen ProvinzialmuseumS eine goldene An» erkennungSmedaille überreichte. Prof. Waldeyer gab den Glückwünschen der wissenschaftlichen Gesellschaften von Amsterdam. Pavia und Odessa Ausdruck, weitere Redner über-brachten die Grüße anderer auswärtiger Ge-fellschaften. Oberbürgermeister Forckenbeck überreichte den Ehrenbürgerbrie^ der Stadt Berlin. Als Vertreter der Universitäten brachten folgende Professoren Glückwünsche dar: Meynert für Wien, Zincker sür Erlangen. Ponsik sür BreSlau, Orth sür Göttingen, Grawitz für GreifSwald und Ackermann und Eb«n für Halle. Erschienen waren ferner Vertreter ärztlicher und wissen« schaftlicher Vereine und verschiedener Aerzte-kammern. Waldeyer überreichte dem greisen Gelehrten namenS seiner Freunde und Schüler «ine goldene Medaill«, Liebreich gratulierte namens der Assistenten Virchow'S, Bergmann überbracht« für di« Medicinische Gesellschaft ein von Lenbach gemaltes Porträt Virchow'S. Di« vielen erhaltenen ehrenden Auszeichnungen, nahm der greise Gelehrte. sichtlich, gerührt entgegen. Vermischtes. fEine Gespenstergeschichte.^ Der vor circa drei Wochen erfolgte Tod des Herrn Josef L u ß n i g in Villach, der bekanntlich «in sehr bedeutendes Vermögen hinterließ, hat in ganz auffälliger Weise einigen der ärmeren Classe angehörigen Leuten Anlaß zur AuS-streuung der Märe geboten, Lußnig könne, seine» hinterlassenen vielen Geldes wegen, nicht ruhen und er sei bald auf feinen Aeckern und bald in feinem von ihm bei Lebzeiten bewohnten Haufe erschienen. Ein bei ihm im Dienste gestandener Knecht verließ, wie die »D. A. Ztg." meldet, acht Tage nach dem Begräbnis seines Dienst-Herrn die zwei Pserde. mit welchen er auf dem Felde arbeitete, weil, wie er behauptete, Lußnig fortwährend hinter ihm gestanden und er von demselben in einemfort zur Arbeit angetrieben worden sei. DaS Gaukelspiel der Phantasie des Knechtes war ein für ihn so überzeugendes, daß er beduf« Herstellung feines Geisteszustandes in ärztliche Behandlung gezogen werden mußte. — Ein zweiter in der Stadt colportierter Fall von dem Erscheinen Lußnigs ereignte sich ungesähr um die neunte Abendstunde am 8. dS. Um diese Zeit erschienen, unter allen Anzeichen so-eben ausgestandener Furcht, zwei Taglöhnerinen — Körner und Piwa — in der sogenannten Schwemme deSGasthofes »zum goldenen Lamm". Letztere in Begleitung ihrer zwei Töchter, von welchen die Jüngere, ein Schulmädchen von circa 10 Jahren, heftig am ganzen Körper zitterte. Alle vier äußerten noch die Angst de« BerfolgtfeinS und erzählten, was ihnen kurz zuvor passiert war. Sie seien mit anderen rauenzimmern im Vorhause des Lußnig'fchen auseS mit..Türkenfiedern" beschäftigt gewefen, als ihnen ganz unerwartet Lußnig erschien. DaS Entsetzen sei allen in die Glieder gefahren, denn die Erscheinung wäre fürchterlich anzuschauen gewesen. Einer der Zuhörer fragte nun, ob si« wirtlich d«n Lußnig leibhaftig gesehen hätten und da antworteten sie, daß er ganz schwarz gewesen sei. nur habe er feuerrothe Augen und eine roth« Zunge gehabt und auf dem Kopf« seien deutlich Hörner zu sehen gewesen. Alle» lachte hell auf, und eine? der Anwesenden glaubte schließlich die Weiber belehren zu sollen, daß sie keineswegs Lußnig. sondern den^Bösen" gesehen haben. Theater, Kunst, Literatur. sMozartfeier in C i l l i.] Der hiesige Musikverein beabsichtigt im Monate December zur Säcularsei«r des unsterblich«» Tonheroen Mozart eine Festoper zu geben. Dieselbe betitelt sich: .Der Schauspieldirector" und ist eine Schöpfung M o z a r t'«. Diese« einen Act umfassende Bühnenwert soll im Stadttheater zur Aufführung gelangen. Eingeleitet wird der Fest-abend mit eine« finnigen Prolog» auf Mozart. Hierauf wird die Cillier MusikoereinSkapelle unter Leitung de« Kapellmeister« Herrn D i e ß l, ein« Mozart'fch« Symphoni« vortragen, bei welcher viele bewährt« Dilletanten au« Cilli, mitwirken werden. Dann beginnt die Oper, bei welcher außer einer renommierten Grazer Sängerin auch Frl. JldaStepifchneg a. welches durch sein; talentvollen Leistungen auf dem Gebiete der Musik und de« Gesänge« bereit« einen sehr vor-theilhasten Rus erworben, ihr« Kraft« einsetzen werden. Auch die übrig« Besetzung der Oper läßt für den Abend einen vollen Genuß erwarten. Es uuterliegt wohl keinem Zweifel, daß die distinguierte Bevölkerung unserer Stadt sich zahl-reich an der Feier betheiligen wird, einerseits um da« Andenken des großen Tondichters zu ehren, und auch um einen künstlerischen Genuß zu haben. DaS ReinerträgniS des Abends wird dem Musikverein in Cilli zugewendet. Wir werden noch auf den projektierten Festabend zu sprechen kommen. * * u^anLSitli.eriri.-ul OHL d. Txr a s s © r, da« beste 27—8 Mundwasser der Welt. NeuerdingS wurde von der Sackte Je medeeins Ü(heit der Hsitie; es untertatzt wesentlich die nnlArllelie 1% irierMtmidn-krnst der Thiere gejrcn dureliNeuehende EitiflstMMr. 220—II Prei» Schachlei 70 kr., '/, SchachUl 35 kr. Echt nur mit der obigen Schutzmarke >u beziehen durch all« Apftheken «. Drogerien Österreich-Ungarn». Tigliche Postversendnng durch das Haupt-Depot: Franz Joli. kwizdu, k. U. k. öst rreich. u k. rumäii. 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Haarwerth. Prämienfreie Ablebenj-Poliw 30 fl. 454.— fl- 573.— «. 1230.— SS .. 527.00 . 693.— „ 1310.— 40 „ 626.— „ 850.— . 1440.— 45 „ 759.40 „ 1065.— „ 1620.— 50 013.6" 1387— - 1930.— B. Ablebens-Versicherung mit zwanzig Jahresprämien. Tabelle II. 30 fl. 607.2« * 1 009.— . fl. 1940.— 35 . *331.60 „ 1039.— „ 1970.— 40 „ 776.60 „ 1204.— . 2030.— 45 „ 900.60 .. 1424 — n 2170.— ' SO .. 1087.60 . 1746.— „ 2430.— C. Gemischte zwanzigjährige Ab- und Erlebens-Versicherung. Tabelle X 30 fl. 970.00 fl. 1706.— S. 3650.— 35 w 990.80 „ 1746.— . 3310.— 40 „ 1035.60 , 1813.— . 30(0.— 45 „ 1100.80 * 1982.— * 2950 — 50 n 1,09.— . 2156.— , 3000 — Wie obige Ziffern zeigen, gewährt die Tontine nebst der unentgeltlichen Ablebens-Versicherung durch 20 Jahre bei der Tabelle I die Rückerstattung sämmtlicher Prämien mit 2';, Wi 4«/,«/,! die Tabelle II mit 4»/s bis 5%'/.: die Tabelle X mit 6'/. bis 7V, an einfachen Zinsen. -Die prlminfrtMD PMiz^n gew&hron da« Doppelte bis rura Vierfachen des eingezahlten Prämien. — Die freie Tontine, ebenfalls eins Halbtontine mit etwas höheren Prämien, gestattet nach einem Jährt volle Freiheit mit Bezug auf Reisen, Wohnort und Beschäftigung mit Ausnahme des Kriegsdienstes, sie ist unanfechtbar nach zwei, unverfallbar nach drei Jahren und gewährt bei der Reguliern«! I sechs verschiedene Optionen für den Bezug des Tontinenantheil*. Auskünfte ertheilt die General-Agentur für Steiermark . y und Kärnten: Klosterwlesg'asse 30. A. WAIjLOVICH. Bezirks-Agentur bei Josef Kalligarifcsch in Cilli. H > u 8 5 )>>46—ifi 1891 „Deutsch- Wacht« 7 Bnkerstmvischev Beschäfis-Wnzeigev. Die Einschaltung in diesen Anzeiger koftet bis Ende December d. Js. per Raum st. 3.S». Fritz Rasch Buchhandlung Rathausgasse 1. Reise-Lectüre, Fremden-Führer, Kartell, Pläne. ^.vLals-osiftsatelle de« D.-österr.-Aipen-Verein S. Cilli. 0U Badeanstalt in CilliZM des M. Tratni? mil bestens eingerichteten Dampf-, Touche-, Wannen<, Schwefel- u. electtifdjm Bädern. Vom 15. April bis Ende August auch Fichtennadelbäder aus frischen Fichten-nadeln. 3 n n o o fl : Laibaiderstraße &A W 10 und GiselaKraße. Nr 6. Iriedr. AaheK, Cilli, RatbauSgasse IS. Gröhles Lager in Kurz-, Band- u. Wirk- waren. Stickereien und Zugehör. Niederlage der echten Rirmal-reiitei-Wäschc nach System Psarrer Kneipp. Fritz Rasch Kansthandliing Rathausgasse 1. Photographische Ansichten von Cilli und Umgebung in allen Formaten. Eigener Verlag: Knittl, Cilli. Mit 18 Ansichten Prei» t> 1.— A. 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