H^M. Mttmoch am 15. Juni 1864. Vie „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt dm Veilagen im Comptoir ganzj/ihrtli H si., halb-jlihrig b ft. 50 kr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., hlUbj. 6 fl. Für die Zustellung in's HauS sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei gnnzj., untn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., haloj. 7 fi. 50 fr. Änsertionsgebilyr N'r c: l)ol'eui Grade zu spa,il,en, licsoN« dcrs. wenn man ernstlich ue,'»i>„>l,l. oaß am 26. d. der Krieg wieder anfgeiwmmen wirb; wcnn man an» derersrits hört. daß die Tory'ChefS eine Adresse an die Königin Viktoria zu richten uorhaben, in welcher die Nothwendigkeit dargelegt wird. den Dänen die materielle Uninstühung Englands zuzuwenden- wenn man sonst bemerkt, daß PrcnLen drei. ui,r große Kriegsschiffe in Amerika angekauft habe, deren Be« mannnng. bereits angeordnet, nur ihrer Ankunft wartet. Es sind nur noch zwölf Tage bis zum Ab' lauft des Termins der Waffenruhe, und diese kurze Zeit birgt möglicherweise cine Menge unerwarteter Ereignisse in ihrem Schooße. In Verliner diplomatischen Kreisen befürchtet man ein aggressives Vorgehen Englands sehr. Ueber-baupt nimmt die Frage der Theilung Schleswigs plötzlich einen sehr ernsten Charakter an. Während man glaubte, daß ein Stück mehr oder weniger von Schleswig für England nur ein Gegenstand der Dis« kussion. aber nicht einer Aklion werden könne, wlrd heute auf Grund neuester Mittheilungen aus London versichert, daß England die von seinen Bcvollmäch» tigteu in der Konferenz aufgestellte Schlcy - Linie in einer ganz bündigen Erklärung an die deutschen Machte als sein Ultimatum hinstelle, die es nölhigenfalls mit Waffengewalt zu vertreten entschlossen sei. Das brit» tische Ministerium, sagt man. habe vertraulich zu er« kennen gegeben, daß nicht bloß sein Vestand bei weiterer Nachgiebigkeit bedroht sei, indem ein großer Theil der Parlamentsmitglieder im Angesicht der be-vorstehenden Neuwahlen es nicht wagen würde, daö Ministerium auf diesem Wege der Nachgiebigkeit uoch weiter zu unterstützen, sondern daß auch ohne diese persönliche Rücksicht das Ministerium cS als seine Pftlcht erachte, die Ehre und die MachtstcUung Eng. lands durch ein ernstes Vorgehen zu wahren. Alle englischen Staatsmänner, ohne Unterschied der Farbe, weisen nämlich darauf hin. daß die bisherige Nach» gicbigkeit Englands in der polnischen wie in der dänischen Frage, welche einzig von der Liebe zum euro« päischcn Frieden veranlaßt wurde, von Europa als Schwäche u,,d Elilartlina anS^elegt wurde. Sie sind daher der Ansicht, baß England, um sei« Ansehen und seinen Ginfliß in Europa wieder herznstelle». in dem jetzigen Stadium der deutsch-dänischen Frage nnbeug« sam seinen Theilungsuorschlag aufrecht erhalten und zu dessen Durchführung selbst mit den äußersten Mit» tcln vorgehen müsse. Nun. für Deutschland steht auch Ehre, Pflicht und Einfluß auf dem Spiele, mehr als für England, und bricht der große Krieg aus. mit dem John Pull droht, so fragt sich nur. wer mehr darunter zu leiden hat — an dem Siege zu zweifeln, wäre ein Verrath am Vatcrlanoe. Oesterreich. Lemberg. Die Feuersbruust, welche am 9. d. in der Krakauergasse wüthete, brach, wie man jetzt bestimmt weiß. in dem Hause eines Nestanrants auS. Mehrere Spengler, welche die Ninneu des Daches löthetcu, ließen das Feuerbecken unvorsichtigcrweise stehen, und so fing. bei der ziemlich heftigen Luft-strömung. die an dem Tage herrschte. das Dach des Hauses Feuer. Die durch mehrere Tage bereits an» dauernde Hitze batte das Holzmaterial der Dächer der benachbarten Häuser stark ausgetrocknet und so er« langte das Feuer eine bedeutende Intensität. Man zählt im ganzen 5 Todte und 8 Schwerverwundete. Zwei Todte und fünf Schweruerwundcte geboren dem Milttärstande an. und sind die ersteren der Büchsenmacher Staniek und ein Gemeiner der 12. Kompagnie von Erzherzog Karl Ferdinand. Vom Zivil zählt man drei Todte und drei Schwerverwuudete. Todt: der Finanzbezirks»Beamte Latterer, ein Taglölmer und eiu Knecht vom Kaufmann Klein. Verwundet: det Pompier CzenstochowSki. der Kleiderdändler Ge-dale Kretz und die Dienstmagd Maria Oryszko. Neun von den verunglückten Personen wurden durch das Herabfalle« des Balkons am Göh'schcn Hause theils getödtet. theils verwundet. Der Balkon bestand aus mehrere Zentner schweren Steinen, und wurden einige Personen förmlich zermalmt. Der schwcrvcrwundete Pompier stürzte vom vierten Stockwerke des Hauses 147 herab, wahrend er Balken von demselben herab» warf. und brach beide Arme. Eine Person wurde durch Pferde verletzt. Ausland. Der Großherzog von .Oldenburg hat eine Badereise nach Kissingen angetreten, wo er mit dem Kaiser von Nußland zusammentrifft. Der «Boss. Ztg." wird hierüber geschrieben: Es lasse sich mit Bestimmtheit annehmen. daß neben den engen Verwandtschaft« l>chen Vczitbungen doch auch diejenigen znr holsteini« schen Angelegenheit das Motiv der Zusammenkunft Feuilleton. Der Einfluß des Mondes. (Schluß.) Matrosen glauben fcst daran, daß die Mond» strahlen Blindheit bewirken können, wenn Jemand mit dem Gesichte darin geschlafen. und zahlreiche Fälle sind angeführt worden, wo solches geschehen sei. Es mag zugegeben werden, daß Vlindbcit eingetreten, wenn ein Malrose sich in der heißen Zone thörichter-weise auf Deck zum Schlafen niedergelegt battc, so daß sein Gesicht dem hellen Monde zngewandt war. Aber es folgt daraus noch nicht, daß die Blindheit gerade durch die Mondstrablen bewirkt worden, denn wahrscheinlicher war es eine Folge der raschen Aus. strahlung der Wärme von den crponirten Körperteilen oder einer anderen physischen Ursache. Auch glaubt Man. daß der Mond einen Einftuß auf die Haut ausübe und sie dunkler mache. Hierin kommt uns die Photograph!, zu Hilfe mit dem Beweise. daß die Moudstrahlcn zuverlässig uicht im Stande sind. die Farbe der Haut irgendwie zu beeinflussen. Dr. Lard, "er behauptet in seinen Schriften über diesen Gegenstand . daß die Mondstrahlen. kondensirt mau sie auch durch die stärksten Linsen. Papier, das in eine Auf. lösung von Chlorsilber getanäN worden, nicht dunkeln. Hierin gebt er freilich zu weit. wie Dilarne's schöne Photographien von» Monde beweisen; aber um diese Abdrücke zu erhalten. muß die Platte dem Lichte sehr lauge ausgesetzt werden, während bei den Sonnen« strahlen nur ein Vruchtheil einer Sekunde hinreicht, um das so präparirte Papier zu dunkeln, und wir wissen alle aus Erfahruug. daß das Gesicht der Sonne stundenlang ausgesetzt sein mag. ohne eine merkliche Veränderung der Farbe zu erleiden. Wcnn oie Haut wirklich dunkler werden sollte, in Folge dessen. daß sie der Nachtluft ausgesetzt ist. so ist dieß wahrscheinlich der Enlwicktlnng von Wärme uno Feuchtigkeit an der Haut von dem Körper heraus, oeren Durchgang durch die kalte Nachtluft gehindert wird, zuzuschreiben. So interessant auch der Gegenstand sein mag. so würde es doch zu weit führen, hier des weiteren dic verschiedenen Fälle anzuführen, wo dem Monde noch eine besondere Wirkung zugeschrieben wird. Fische sollen dadurch faulen, das Wachsthum von Schaal» lhiercn, das Ausbrüten von Eiern, die Geburt von Kindern, das Mark von Thieren, daö Gewicht von Menschen und das Heuen von Wunden beeinflußt werden. Der Mond übt. wie mau glaubt, auch be« deutenden Einfluß mif Wahnsinnige aus, obschon die Art und Weise, wie dieß nach HippokraleS und anderen alten medizinischen Schriftstellern geschehen soll. in genügender Weise bisher weder bewiesen noch durch n das I. Ne« glmcnt der Chasseurs o'Afrique ein nnd wird von seinem Vater bis nach Algier begleitet. — Das«Pau,S« bringt Nachrichten aus Tunis, denen zufolge eS für Niemanden mehr zweifelhaft ist, daß der türkische Gesandte und der englische Konsul im Einverständnis mit einander stehen, um lem Vey die Aufrcchthaltung seiner Verwaltung anznralhen. und zwar, um ihn selbst unmöglich zu machen nno durch einen Agenten ihrer Wahl zu ersetzen. Haidar Efendi wohnt in Bardo und der Bey überhäuft ihn mit Freundschafts« bczeiglnigen. Wenn der französische Admiral nicht gedroht hätte, sich mit Gewalt jedem Landungsoer« suche zu widersetzen, würden die türkischen Soldaten bereitS die Stadt überschwemmt haben. Der ganze Osten deS LandeS ist in Händen der Empörer un» die meisten der gegen sie gesandten Soldaten sind zu ihnen übergegangen. Warschau. Der Oberpoliztimcister hat mit Tagesbefehl vom 10. 0. M. angeordnet, es sei allen Kaufleuten, Fabrikanten und sonstigen Gewcrbsleutcn, namentlich Inhabern von Gast« und Kaffeehäusern unter Androhung der Speriung ihrer Lokalitäten anf» zntragen. daß sie bis spätestens 27. Juli die AuS» Hängschilder in der Art umändern, daß neben der Aufschrift in polnischer Sprache auch der Teit in russischer Sprache angebracht werde; es dürfen jedoch die russischen Lettern nicht kleiner sein alö die polni-schen. Noch andere Sprachen beizufügen ist nicht verboten. — Der »Ostsec-Ztg." schreibt man von der pol» Nischen Grenze 8. Juni: »So unglaublich es klingt, so ist es doch verbürgte Thatsache. daö noch m uori« ger Woche zwei nelwrgcmisirte Vandcii in dcr Ställe von je circa 30 Mann aus der Provinz Posen und Galizien in das Königreich Polen eindrangen. Sie wnrden aber, wie vorauszusehen war. balo nach ihrem Grenzübergange von russischen Truppen angegriffen und größlenlhcilS aufgerieben. Die aufslän« dischen Operationen werden jetzt unmittelbar von DreSden aus geleitet. Lissabon, 28. Mai. Ein hier stattgehabter Stu« dentenkrawall wurde von cinrm englischen Vlatte zn einem politischen Ereigmß gemacht, was jedoch gruno« falsch ist. wie sich ans der folgenden AnSeinandcrsez. zung über den eigenthümlichen Grund des Krawalls ergeben dürfte: Der Imigfrauen.Chor in einem Pas. sionSspiel war bisher immer von den Mädchen einer bestimmten Vorstadt gestellt worden, und die Stndcn-ten pflegten die hübschesten dazu auszusuchen; plöy« lich ucrlanglc nnu die Lokalbehörde. dtc Studenten sollten sich das Cdor aus den Mädchen der ganzen Stadt aussuchen; aber trotzdem, daß das seine Vorzüge baben mochte, blieben die Stndirenben dem al» ten Herkommen und den Mädchen auS der Vorstadt treu. Das war eines der Zcilwürfnissc, wegen wel« chcr 600 Stndentcn auö Goimbra auszogen, sich nach Oporto begaben, dort mit den Eleven der Mi« lilarschule fraternisirten und erst nach 5 Wochen auf Kapitulation in ihre alten Hallen nach Coimbra zurückkehrten. Die Rechte der Vorstadtmädchen anf den Iungsrauen-Ühor sind dabei feierlichst anerkannt woiden. Nachrichten aus Vera»Oruz, welche via Spa» men eingetroffen sind. melden, daß Juarez alle De« pulirten. welche sich weigern wnrden. nach Monterey zu kommen, wohin er seinen Kongreß zusammenbe-rufcn hat. für vogclfrei erklärt hat. Mal- nn> VrovillMl-Nachrichlen. Laibach, 15. Juni. Se. Exzellenz der Herr Statthalter Freiherr v. Schloißnigg hat gestern Abends, wie die «Novice" melden, die Hufbeschlaglehranstalt und die Ackerbau-schule lu dcr Polana von» omw'^80 Mir ^ioMdo." (So ist der Vorname seiner Frau) Von dem Augenblicke an, wo La Pommerais dem Henker übergeben wurde, sprach cr lein Wort mehr. Seine Energie schien gedrochen. obgleich cr sich noch fortwährend bemühte, scine Hal« tung zu bewahren. Während seiner Toilette bot man ihm Erfrischungen an; er wies sie ab. Es war, als ob cr fürchtete, durch irgend eine sclMändige Hall!" lung seine lctzte Energie zu verlieren. Während t>el Scharfrichter seine Toilette machte, sprach er nur drei Worte. Er überreichte, wie schon oben bemerkt, dem Almosenier eine Haarlocke, als ihm der Scharfrichter seine Haare abschnitt, indem cr mit leiser Stimme 535 Leiden. Mit ilnn ist abermals einer der ältesten >md verdiei'tcstcn östcrrrichisckrn Krieger hinweggerafft wor» den. der die schönsten Zeiten des Waffenruhmes un« sercr Fahne» mitcllcl't nnd miterkämpft hat. Pittin» ger war dcr Sohn eines Niederländers, der in kaiserliche Dienllc getreten war und wurde im Jahre 1806 assenmi, AI« kaiserlicher Kadet machte er die Franzosen'Fclrzüge mit und zeichnete sich im Gefechte bei Hanau ^!-i14 besonders aus. Er erhielt die große goldene Tapfcrkcitämcdaille, zugleich wurde ihm eine prachtvolle goldene Uhr. welche die Wiener Kaufmann» schaft für den tapfersten Artilleristen gestiftet hatte, zuerkannt. Nach dem Feldzuge wurde er im Februar 1815) Offizier, diente im Feuerwcrlskorps, im 3., 4, m,b I. Artillerie. Regiment. In den Jahren 1848 und 1649 machte er als Major den italienischen Feldzug unter Nadtpky nut, zeichnete sich insbesondere bei Custozza alls und wurde mit dem eisernen Kronorden dtkorirt. Bald daranf erhielt er auch die Komman» dcurkreuzc des russischen Stanislaus« und toscanischen Ioscf'Ordens und wurde in den Nitterstand erhoben. Er beschloß selne in jeder Beziehung ausgezeichnete Dienstzeit als Negilnenlskommandant in Verona und spa'ler als Artillerie ° Inspektor in Graz. Plttinger war Inhaber des jchigen neunten Artillerie - Negi» rncuts; von seinen Untergebenen, die er als echter Soldat stets freundlich und herzlich behandelte, war er wie ein Vater geliebt. Er hinterläßt eine trauernde Witwe und einen Vrudcr. der als Oberst in Pension zu Linz lebt. — Der .Gr. A" zufolge soll die Walzwerks-Leitnng am Grazer Bahnhöfe behördlich aufgefordert worden sein, das fast vollendete, zur Stahlerzeugung bestimmte Holzgcbälide, welcher Vau eigenmächtig ge> fuhrt wurde, und g<-geu die für Vauten in der Nähe von Eisenbahnen bestehenden Vorschriften verstößt, zu lassiren. Wiener Nachrichten. Wien, 13. Juni. Se. Majestät der Kaiser haben dem k. k. Wai-stnbause ein Allerhöchstes Geschenk vou zweihundert Gulden mit der Bestimmung, daß hieuon den Zöglingen an einem passenden Ferialtage eine Unterhal. lung im Freien veranstaltet werde, zn bewilligen üeruht ^- Der k. hannoverische Hofschauspicler Karl v. ssapianer. seinerzeit eine gefeierte Bühnengröße. ist lli seiner Vaterstadt Pest verschieden, Der Verstorbene war der Sprosse einer geachteten Bürgerfamilie, die ihre AbNammxlig von dem steierischen Grafelia,?schlechte »er Kaylaner yrrlcitet. Vermischte Rachrichten. In Zara werden die Fundamente für das nene Theater gegraben. Bei dieser Gelegenheit wurden zchn Fuß unter der Oberstäche des Bodens interes» sante Alterthümer, unter andern zwei schöne Mosaiken, römische Münzen, Skelette u. dgl., nnsgegrabcn. — Das Theater Gynmasc m PaiiS verlor auf entsetzliche Weise seine erste Ballerina. Mademoiselle Gordon, eine Engländerin von Oeburi, wurde als Kind nach Paris gebracht und halte nicht das Glück, thre Eltern jemals gekannt zu haben. Sie entwickelte ein besonderes Talcut in der Tanzkunst, wurde enga- girt und überragte nach einigen Jahren alle Koryphäen von Paris sowohl an Schönheit, wie an Kunstfertigkeit. Kein Wunder, daß slch der größte Theil der Kauallere für sie interessirte. Doch Mademoiselle war geistreich — der große Reichthum konnte ihr Herz nicht fesseln, sie hatte ein warm empfindendes Herz und schenkte es einem beschciocnen Eoelmann aus der Bretagne, Herru Viöcont Oskar oe Ioinville. Eine Tänzerin weiß die Flillerwoche» der glücklichen Liebe zu verlängern. — Viscont de Ioinville vergaß durch volle zwei Jahre, daß er zu Hause eine dem Verfall nahe Besitzung habe. er vergaß, daß er bereits nahe an eille halbe Million Franks Schulden machte. biS ihm ein Brief anzeigte, iaß sein Gut, falls cr in einigen Tagen nicht zahle, verkauft werde. Seine Gläubiger konnten über sclne Vermögensverhällnisse nun auch nicht langer in Zweifel sein und drängttn ihn ebenfalls. Ioinville führte auS bcham und Zorn einen verzweifelten Entschluß aus. Am 30. Mai feierte Mllc. Gordon wieder außerordentliche Triumphe, eilt nach der Vorstellung sogleich nach Hause und glaubt ihren Oskar zu finden. Mlßmuthlg souplrt sie allein und will sich zu Bett begeben. Sie schlägt die Vorhänge dcS Alkovens auseinander und steht zu ihrem Entsetzen die durch die Brust geschossene Leiche ihre« theueren Oskar. Sie hatte in Anwesenheit der Leiche soupirt. Die Dame vom Ballet nahm die Sache jedoch nicht wie ihre Kolleginnen auf — schrieb rasch einen Brief an den Direktor, wo sie ihm anzeigte, daß er ihr und ihres Geliebten Leichenbegangniß besorgen solle und bat, mit ihrem Oskar in Ein Grab gelegt zu werden. Nach einer halben Stunre eilt der Direktor wie rasend in die Wohnung der Tänzerin — cr findet ein weinendes Stubenmädchen und drinnen im Zimmer die durch freiwillige Vergiftung gestorbene MUe. Gordon! Neueste Nachnchlen uud Telegramme. Original - Telegramm. Wien, KH. Juni. Ihre Majestäten sind gestern tt Uhr Abends nach Kifsingen abgereist. Qberst Illeschitz vu» Velgien-Infanterie ist am »3. d. M. in Berlin gestorben. Die englische Flotte liegt in Spithead bereit, «m in die Qstsee abzugehen. Nächste Konferenz, Donnerstag. Hermannstadt, 13. Juni. In der heutigen Landttrgssltzllllg wurde nach vlcrchalvstimdlgcr Debatte § 3 dcS Kol,lNl!ssi?!iöl,erichtcö zur achten löniglichcll Proprosition, wonach sämllichc Stellen bcim obersten sicbcubürgischcn Gerichtshöfe nur an Landcsmigchö' r!ge verliehen werden sollen, mit dem Zusätze deS Abg. Manu: «mit Belücksichtigung der vier staatö-rechtlich anerkannten Landesnationcn und der eben» falls staatsrechtlich rezipirten sechs Religionen" an« genommen. Berlin, 13. Juni. Aus London 13. wird ge» meldet: Man versichert, in der Konfcrenzsitznng vom verflossenen Donnerstag habe Herr v. Veust daS Prin« zip aufrechterhalten, daß kein Theil Schleswigs ohne Znstimmung dcr Bevölkerung an Dänemark abgetreten werden könne. Verlin, 13. Juni. Ministerpräsident von Vls-marck empfing gestern eine Deputation mis Schlcs-wig; darauf hatte derselbe in Vcisein des russischen Gesandten Onbril eine mehrstündige Konferenz mit oem Fürsten Gortschakoff, Mittags fand ein längerer Ministerrath statt. Abends empfing dcr König drn Ministerpräsidenten und dcn Fürsten Gortschakoff. Die Unterredung war von langer Dancr. Fürst Gortschakoff seht morgen früh seine Reise nach Kissingen fort. — Hente Mittags bat im königlichen Palais eine Kon-seilösitzung stattgefunden. Berlin, 13. Juni. Die .Nordd. Mg. Ztg." bemerkt: Die preußische Negierung machte Schiffs-anlaufe nicht in Frankreich, wohl aber in Amerika, und zwar von erheblichem Umfange. Se. Majestät der König reist Samstag nach Karlsbad; Herr v. Bismarck wird erst später nach» folgen. Prinz Friedlich Karl reist morgen ins Haupt« quartier zurück. Die «Nordd. Allg. Ztg." glaubt, daß auch über die Rcklamatiou der deutschen Großmächte wegen völkerrechtswidriger Ausführung der Blockade seitens Dänemarks in der aus den Herren u. Qnaade, Valau und Fürst Latonr gebildeten Kommission dis" kntirt werde. „Juristische Gesellschaft" in Lmbnch. Tagesordnung der XXXVI. Versammlung, welche Freitag am 17. Juni 1864, um 6 Uhr'Abends, im GcscllsclMt!. Locale abgehalten wird. 1. Lesung dcö Protokolls dcr XXXV. Bc^ sammlung. 2. Wahl ncncv Mitglieder. 3. Mittheilung dcs Einlanfs. 4. Debatte über den Vortrag dcs H:rrn Dr. Johann Ahaöiö in dcrXXXII. Versammln»;«.: „Er^ ürterung dcö factischen Besitzes und des gesetzlichen Schutzes ocssclbc.l." 5. Finanzrath Dr. Nittcr v. Kalten cggcr: „Zur Beantwortung einiger Fragcn über dm facti-schcn Besitz, dcsscn gesetzmäßigen Schutz und dic Stellung dcr politischen Bchörocn dazu." Laib ach am 13. Juni 1804. Vom Präsidium der juristischen Gesellschaft. Markt- und Geschäftsbericht. Neustadt!, 13. Juni. (Wochenmarkt. Preise.) Weizen pr. Mehen fi. 5.— ; Korn fi. 3.— ; Gerste fl. 2.50; Hafer ft. 2.10; Halbfrncht fi. 3.—; Heiden fl. 266; Hirse ft. 2.00; Kukurutzfl. 3.10; Erdäpfel ft. 2.— ; Linsen fl. 6,40; Erbsen fi. 6 40; Fisolen ft. 5.— ; Rinds, schmalz pr. Pfund kr. 45, Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. —. dctto geräuchert kr. 35; Butter kr. 40; Eier pr. Stück kr. 1; Milch pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfnnd kr. 23, Kalbfleisch kr. 26, Schweinefleisch kr. —, Schöpsenfleisch kr. 17; Hahn« del pr. Stück kr. 25, Tauben kr. 18; Heu pr. Ztr. fl. 2 40, Stroh fi. 1.20; Holz, hartes, pr. Klafter ft. 6.20, dctto weiches fi. —.—; Wein, rother, pr. Eimer fi. 4.50, dette weißer ss. 3.50. hinzufügte: „I'our ina lmume." Er hatte dieselbe gestern noch einmal gesehen. Sie hatte die Ermäch, tigimg erlangt, ihn zu sprechen. Er sah sie jedoch nur — der alte La Pommcrais begleitete sie — in einer engen Zcllc, durch ein eoges Drabtgitter von idr getrennt. Einige Minuten vor 6 Uhr öffneten sich die Pforten dcs Gefängnisses. Von allen Seiten erklang, gerade, wie wenn der Theatervorhang sich nbrlit, ein zufriedenes Ah! und dann die Worte: "I'« voilu! 1.0 voilu!^ Die neugierige Menge drängte slcl) wild gegen die Pariser Garden, die sie n»r mit Mühe zurückhalten konnten, und Alle, selbst die vor« Uthmen Damen, drängten sich vor, um nichts von dtr Szene zn verlieren. Aber die Neugicrde dcr Meisten wurde nicht befriedigt. Obgleich es ganz geller Tag war — Orsini und Pieri halte man hin« yerichllt, als noch Halbdunkel herrschte — so ging "och Alles so rasch vorwärts, dab man kaum etwas lltwahr werden konnte. Dcr Verurthcilte erschien, lich auf sinen der Kerkermeister und den Abbö Noze Mühend. Or war in Hemdärmeln. Man halle ihm jedoch emen Rock über die Schultern geworfen, den ber Scharfrichter im Augenblicke wegnahm, als er die ersten Stufen deS Schaffots bestieg. AIS er die Rufe der Menge vernahm, erbleichte er und llcß den Kopf Ulr Seite hängen, Doch ging er noch. wie er es ^lch im Innern des Gefängnisse« gethan, Wen Schrittes vorwärts. An den Stnfen des Schassots ""gekommen, urnarmte cr den Almosenier. Von da ^ schien er allen Muth verloren zu haben. Er hatte daS Aussehen einer Leiche, und auf den Arm des Scharfrichters und eines seiner Knechte gestützt, wurde cr die Slufeu hinaufgetragen. Nach einigen Sekunden war AlleS vorüber und die neugierige Menge konnte wenig oder nichts sehen. Für die, welche sich in der Nähe des Schaffots befanden, er-eignete sich in diesem Augenblicke eiuc scheußliche Szene, von der das größere Publikum natürlich nichts gewahr wurde. Eine Platte befindet sich ül>cr dem Fallbeil, das deu Kopf deS Verurtheilten vom Rum. pfc lrennt; sie war nicht in ihrer gehörigen Lage. Ein Henkersknecht trat heran, um sie in ihre gehörige Lage zu versehen, aber er kam zu spät uno der Vlnt< strahl bedecklc ihn ganz und gar. Er blieb aber kaltblütig und wischte sich mit seinem Rockärmel das Blut ruhig vom Gesichte weg. Die sterblichen Neber, rcstc wurden nun sofort in den Karren geworfen, um nach dcm Kirchhofe Montparnasse. wo sich der Begräbnißplatz oer Hingerichteten befindet, gebracht zu werden. Der Almosenier Noze und der Vater des Hingerichteten begleiteten ihn in einem Fiaker. Außer dem Scharfrichter uno seinen Knechten beglei» teten ihn noch vier Gendarmen. — Kaum war sein Kopf gefallen, so drängte sich die Menge nach dem Schaffot hin. Die Soldaten und Polizei. Agenten leisteten Widerstand. ES kam zu den ignobelsten Szenen, ganz würdig derer, welche seit drei Tagen auf dem Place dc la Noquctle vorfielen. Aber die Soldaten blieben Herr dcs PlaheS und die Menge wnrde langsam zurückgedrängt. Die sterblichen Ueber« rcstc La Pommerais' sind von seiner Familie rckla-mirkt worden. Mau wird sie derselben ausliefern. Die Hinrichtung La Pommerais gewäbrt der Pariser Scandalchronik reiche AuSbrulc. Folgende Geschichte ist authentisch- Der Graf Massena, cin Descendent des berühmten MarschaUs und Mitglied des gesetzgebenden Körpers, begab sich mit mcl'rercn Freunden aus dem Iokey'Club gleichfalls auf den Schauplatz deS fürchterlichen Aktes. Durch die Legi-timalion ibres Führers als Mitglied dcr Landesver« tretuug gelang es den Herren, in den für die Auto» ritaten reseruirleu Raum unmittelbar vor der Guillotine zu gelangen. Die Menge sah diese Bevorzugung natürlich mit sehr scheelen Blicken und als die Exekution vorüber, kann ihr Zorn gegen die »Privilee girten" offen znm Ausbrnch. Einer der Herren würd-uon einem wüthenden Weibe in den Arm gebissen, ein zweiter wurde von Blousenmännern mißhandelt und dcr Gesellschaft vollkommen entrissen; ein dritter war schon bei dcm grausigen Schauspiele selbst in Olmmacht gefallen, kurz. die hochgeborncn Dilettan« tcn haben ihre plebejische Anwandlung schwer, vielleicht zu schwer büßen müssen. Andere Herren der hohen Gesellschaft hatten mehr Vorsicht gebrancht, und in schmutzige Blousen yehüllt und eine ordinäre Mühe auf dem Kopfe sich unter die Menge gemischt. DaS weibliche Personal der Pariser Theater war unter den Zuschauern durch nicht weniger als acht Individuen vertreten, eine dieser «Künstlerinen« war in Manns-Neidern erschienen. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg in Laibach. 536 ?ütts^n!lNN^ Staatsfonds wenig verändert; Lose thcilweisc um '/,« bis '„°/, billiger. Von Industricpapicrcu nahmen Dampfschiff-Ncticn einen Aufschwung von 7 fl>, galizische Vttien ' ^"^ LudwigbahNlActien nach ziemlich belangreichen Schwankungen um <» fl. theurer, die Mehrzahl der übrigen Gattungen aber eher etwas matter. Wechsel auf fremde den 1.!. ^lini. Plätze und Comptanteu blieben zur vorgestrigen Notiz zu haben. Geld flüssig. Umsah ohne Belang. Veffelltliche Schuld. ä. dc« Stantcs (sür I9U st.) Geld Waars I» öNerr. Währung . ,,u 5'/« «8.50 6« U5, 5°/. Anleh. v. iM mit Äückz.'/» »7.50 97.75 ohn, «bschnitt 1864 '/, . . 96.50 9« 75 Silblr.'Ank'hm uon l8(!4 . . 87.80 8» — 3iat.??lnl. mit Iän.-Eo»p. zu 5°/. 80.50 80.<:<> „ .. „Apr-(5oup.„ 5 .. 80.40 80.50 M,talliqu,0 . . . . „ 5 „ 72.75 72.85 detlomitMai^oup. . „ 5 „ 72.85 7^.95 dettu......., 4j„ 6450 «475 Mit verlos, v. 1.1839.....155.50 ,5«.- .. „ ., 1854..... 92.- 92.25 .. .. .. I860 zu 500 st. 97.10 97.25 ......„ 1860 .. 100,, 98.8Ü 9!!.- .. .. .. 1V64 .. .. .. 95.— 95.15 «omo'litcutlnsch. zu 42 I.. »„»l,'. 17.50 18.-It. der Alonl.lilder (sur Ittii st.) Grund,ntlastnugs-ObligationtU. Nirbcr-Ocstr, reich . . zu 5°/. 89.- 89.25 Ober-Olstnrnch . . ., 5„ 86.— 89.- Snlzbxrg......5,, 85.50 86.- «ühm,n.....,5., 95.50 96.50 Held Waart Vteicrm.Mrnt. u. Kram, zu 5°/» 90.— -.— Mühren....., b „ 94.50 95 — Schlesien....., 5 „ 89.— W.— Ungarn.....,. 5 „ 75.— 75.40 Temeser-Vanat . . „5.. 7325 78.75 Kroatien und Slavonien „ 5 „ 77.50 78.--Galizien .... ., 5 ., 74.— 74.40 Sisbtnbürgcn ... „ 5 „ 73.60 73.— Äulowina....., 5 „ 72.50 72.75 .. m.d. Verl.,«!. 1867.. ü ,. 70.80 72.40 VenetianischcS Anl. 1859 ,. 5 „ 95.— 96.— Nktien (pr. Stiick.) Nationalbank......?9l. - 79^.- Hredit-Nnssalt zu 200 ss. ö. N. 1R>.50 195.60 N. ö. (5>,com.-Ges. z. 500 >1.5.W.60O.— 602.-K. Feld.-Norbb. z. 1000fl. C. M.1816.—1818 -EtaatS-«is.-Gts. zu 200 s!. CM. odlr 500 Fr......184.75 185.— Kais. Elis.' Vahn zu 200 fi. CM. 131.75 132. Sud.-nordd.VerlxB.200 .. „ 123.75 134.-Süd. Staats», lombaldisch-uoifr tianische und central-italitnische «is. 200 si. 5. W. 500 Fr. 245. - 25>0. - Oeld Waare Gal. .starl-Ludw.-V.z. 200 ss.CM.245.50 246.50 Otst.Don.-D.nnvfsch.-Gcs. ^^ 456.— 458.— Oestnleich. i!lryd i» Trlcst FZ! 240.— 242.— Wi„i. Da>,N'f>!,.-Altg.500fl.ö'.W. 450.— 470.— Pester Kcttlnwickc .... 372,— 375.— Äöhm. WcNbahn zu 200 si. . 158.— 158.50 Th.isil'ahn-?Ifiin, zu 200 ss. C. M. m. 140 fi. (707.) Einzahlung 147.- —.— Pfandbriefe (fnr 100 fl.) Nationals 10j^>hrigs v. I. bank aus > 1857 zu . 5'/, 101.- 101.20 C. U. ) vcrk'sbcut 5 ., '.)0.50 90.75 Natilmalb.auf ü.W vcrIl.'Sl'.5 .. 86.30 86.40 Ungarische Aode!,sdit-?l!>staIt zu 5'/, M.....85.75 86.-. ilose (pr. Vtüct.) Kred.'Nnlialt für Handel u. Gtlv. zu 100 fl. üsi. W. ... 131.50 131.75 Don..Dmpssch.,V.zn100ft.CM. 88.50 89.— Stadtgem. Ofen ., 40 ,. o. W. 28.— 28.50 Merhazy „ 40 .. ss.M. 98. 1»X).— Saln,__________„40...... 32.75 33.25 Gc!0 Waare Palffy zu 40 st. CM. . 29.25 29.75 Clcny „ 40 „ „ . 28.— 28.50 St. Genois „ 40 „ „ . 29.25 29.75 Wmdischqrüh „ 20 „ „ . 18.50 19.- Waldein „ 20 ,. .. . 19.50 20.— Krgln'ich „ 10 ., ,. . 12.75 13.25 Wechsel. 3 Monate. Vcld Waare Augsburg für 100 ss. siidd. W. 96.50 36.70 Fr^nffurta.M. 100fl. detto 96.65 96.80 Haüü'uig. für K» Marl'banco 85.80 85.90 Londoi, fur 10 Ps. Sterling . 114.10 114.35 Paris, sin 100 Fr.mlö . . . 45.30 45.40 Eours der Geldsorten. Gelb Waare K. Mimz-Dusatcn 5 ii. 44 lr. 5 ff. 45 Nlr. Kronen . . . 15 „ 75 „ 15 „ 78 Napoleonsd'or . 9 „ 17 „ 9 „ 16 „ Ruff. Imperials. 9 „ 40 ., 9 „ 41 ,. VcremSthaler . 1 „ 70j„ 1 „ 71 „ Silber . . 113 „ 75 „ 114 „ - ,. Telegraphische Effekten- nnd Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien den 14. Juni 1864. 5'/, MtalliqueS 72.80 1860-er Anleihe 97.10 57. Nat..«nllh. 80,40 Silber . . . l 13.50 Vanlaltit» . 789. London . . 114 30 Hreditaltltn . 195.10 K. l. Dulaten 5.44 Fremden-Iln.teige Den I". Inni. Ntadt Wien. Die Herren: üin'ibcrglr und Wintcr. Kauft l,nte, von Wien. — Muiquittcr. Kauslnaun. von Kanischa, — v. Iaborncga,, VcwcrkS-Inl,abcr, und Anlüiiius, L>eN' Graz. Baierischer Hof. Die He> reil: Kerzhclich von Agrain. — Prö-tll von Petrinia. — Gaspari ron Planina. Mohren. Dl« Herren: Aergcr. Hausbesitzer, uon Kla-gtnfurt. -^ S»ijj, Äcrwalter, von Marburg. Gut Heil! „l!aib ach er Turnn orein." Wegen der l'tvovslchciidsu Turner-fahrt sindtt cine Vcspl5chnng Donnerstag, Hbcndb 7^/, Ahr, bei günstiger Willerung am Sommer-lurnplaße. l'li lmgimstiger am Wiliter« tmnplohs. Statt. l1179) ^1170-1)"' Näsj Mimten, mit dcrH,Vl,t^»lt»r» «l? V^^l»<»n'schen Maschinc für ueidcrseitigcn Steppstich auft« sorgsamste schnell und dillig ausgeführt, werden übernommen am Platze Nr. W im .'l. Stock. Abgang der Mallepoft von Laibach: nach Pillach; durch Obrrlrain, OberlNrntru, bis Villach, dann Nrixen, Salzburg Tirol, Schweiz, Italieu, Westdeutschland — täglich um 4 Uhr NaHmittagö. „ Klagen fürt ilver Kraiuburg, Neu-marltl?c. — täglich frilh .'l'/, Uhr. „ Ncustadll, Sciseulierss, Nasseufuß, Mottling und Tscherutludl — täglich 6 Uhr Abends. ,. Cilli, Carriolposi, ilbcr Podpetsch, St. Ollwald. Franz, St. Peter -- täglich 5 Uhr Hrüh. „ Gottschee, Boteuftost, über Gros;w schitz, Rcifuitz :c. - täglich früh 4 Uhr. „ Steiu. Boteiiftost, über Mauusburg :c. — täglich Nachmittags 3 Uhr. Nach Neustadt! wcrdcu nur 3 Reisende, bedingungsweise tanu auch ciu 4ter aufgcnoiu-mcll werden. Hnkunst der Malleposi in Laibach: von Villach; uou allcu Postämtern biö Villach, bis Brireu, Salzburg, Tirol, Schwci;, Italien, Westdeutschland, Obertraiu, Ober-lilrutcu, — täglich früh 7'/,—8Uhr. „ Klageufurt, Neumarktl, Kraiudurg:c. — täglich Nbeudö 9 Uhr 30 Mu. „ Neustadtl, Seisrnberg, Nassenfuß, Mottling und Tschcrnembl — täglich frllh « Uhr. „ (iilli (Carriolpost), Podpctsch, St. Oswald, Frauz, St. Peter :c. — täglich Nachm. hall, 3 Uhr. „ Gottschee, Äotenpost, GrosMschitz, Neifuitz lc. — täalich 11'/, Uhr Mittags, von Steiu (Botenftofl), Malinsburg — täglich früh 7 Uhr. Hnmerknng. Die Briefpost ist vou 8 Uhr srilh bis 7 Uhr Abruds offcu. Zwischen 7 und 8 früh werden die Zeituugcn rilclwärtö auogegcheu. — Die Fahrpost ist uou 8 bis 12 Uhr Vormittags uud vou ^ bis 6 Uhr Abends grofsurt. Vei dcr Viallefahrt nach Villach werden unbe-schräutt, bei jener uach Klageufurt 3 und nach Neustadtl 3 Reisende ausgenommen. Bedingungsweise, wenn «ämlich der Kouduttcur sei-sciuru Sii> im Cabriolet mit dem Boclsih vertauscht und leine höhere Bespannung erwächst, wird auch ei» 4. Rciscudcr auf dm Koudut-tcurssltz im Kabriolet aufgenommen. Freigepäck 30 Pf. 100 fl. werth. - Rc-tlameu jeder Art wollen mündlich oder schriftlich bei der AmtSvorstehuug angebracht werden. Bei Verspätungen der Pusten uud der Züge erfolgt die Ausgabe um so uiel spater. ! (N77—1> j Gchteseosmetisches Wasser, ^ ^' «t»^. genannt ! PmMn-Wchl, ! nan 3 August Hennard IN PARIS. Um die glänzenden Wnknngcn dieser wuudcrbarcu Klüssigteit zu crfahreil, braucht mau uur uach dem gewöhnlichen Waschen das Wasser gehörig anfzuschitt' lclu, cin Schwämmcheu zu bruetzru und damil die Haut gleichmässig zu bestreicheu, ohne sich abzutrocknen. »»o mau erhall den Teint biö 'in das höchste Alter stets weiß, glatt, rein und ;art. Diejruigeu aber, welche Unreinlichteiteu auf der Haut haben, müssen diese« Wasser mehrmals des Tageö ans gencmntc Art anwenden, um desto schneller vou deu etwaigen Sommersprossen, Wimmert», Hitzpocken oder sonstigen BlütlN'U befreit ,;» smi, ,>ldem diese« Wasser durchaus lcme Uuremlichfeiten auf der Haut duldet. Obiges, durch smn> Nichlichlcit und Solidität so beliebt gewordene cosme-tischc Präparat ist zu dem Preise vou 84 kr. ö. V5., uuter Garantie oer Echtheit, »»!- allciu bei ^!»ll,. zck,»»«»««e>»»vlt^, ^,',.. HHß» l« >,»>>»««'>», ;u haben. Mund- und Zahnwasfer uou O»»'K ». «'»VZl»«l, Apotheker in Bischoslak. Dieses Mnndwasscr hat die vorzügliche Eigenschaft, daß es heilend auf das Zahnfleisch wirkt, die Zähne rein erhält, cincn wohlthätigen Einflnß anf die Mundhöhle und dcrcn Geruch ausübt, und endlich, dasi dcr häufige Gebrauch dcssclbeu die so lästigen Zahnschmerzen vcrhüthct. Indem ich den Verkauf dieses Mundwassers eröffne, erlaube ich mir, ohne es selbst marktschreierisch anpreisen zu wollen, uur zu bcmcrtcu, daß ich für die vortreffliche Elgcuschaft mciucs Mund- uud Zahuwasscvs, welche bisher von keinem ähnlichen Erzeugnisse nachgewiesen werden kann, einstehe, in welcher Nichtuug mir schon dermal viele Zcngnissc Sachverständiger znr Seite stehen. Zu haben: In meinem Nez»ot zu Vischoflak in Overtrain. „ Laib ach bei Hcrru Q,«»Ht»v 8tv«>r?. „ Krainburg „ ., 5l. No»». „Neustadtl „ „ V«I<>»«u «l»nk. „ Ncumarltl „ „ .1. «nlt«>eOk. „ „ „ „ «l>. lllQ»'«»»»'«I. ,. Nadmauusdorf „ «F. 8»l»Ii.lKr. Preis eineö Flacons sammt Gebrauchsanweisung nur 8V kr. (922—3) Ein Hotel ;n verkaufen oder zu verpachten Das große sehr besuchte MW1 „zum Kaiser von Oesterreich" in Vgvam, aus solidem Material erbaut und in gutem Zustaudc erhalten, sämmtliche Lokalitäten mit Gas beleuchtet, wird aus freier Hand zu sehr annehm« baren Bedinstnissen zu verkaufen gesucht, oder auch an cincn soliden Pächter auf mehrere Jahre in Pacht gegeben. Anch sind mehrere Weingärten in dcr Nähe dieser Stadt einzeln oder zusammen ebenfalls so zu verkaufen oder zu verpachten. Das I««t«l umfaßt: :l,) 1 großes Kaffchhaus; d) 2 große Speise - Zimmer; «) 3 große Gas-scngcwölbe; si) 2 große geräumige Höfe mit 2 sehr gntcn Arnnncn, Wagen-Remisen nnd Stallnngen für 40 Pferde; e) 4 große Magazine mit Schüttböden; s) mehrere große gute Keller, nnd <^) 50 Passagier-Zimmer im 1. nnd 2. Stock. Nähere Austnnft hierüber ertheilt mündlich oder über frantirte Zuschrift H. Hchlesinger in Wien, Leovoldstadt, Ncgerlgassc Nr. 2. Warnung. E<ü wird mir vou befreuudctcr Seite neuerdiug« und nnederholt bie Nnzeisse yc-macht, daß eiuiqe Industricrittrr, dercu Itameu ich qesseuwärtig noch verschweigen will, ihr schlechte« Fabrikat filr Utciu uou aller Welt auerlnuut l^uleS >^. >^. »»«»«'>»>. I»». H,«»t>»«»'l«»HR»>»«l!Hv»T»>l»«-r, namentlich unter dem Nameu ^>»»<«» >l«, lierlausen, daher ich die l'. 'I'. Konsumeutru bitte, meine durch Muster- und Markenschutz vor Mchahmuua. a/sch'chtc Flaschen - uud Picmettenform samint Kapsel genau zu beachten, uud mich auch ferner cn!tia.st vo» deu uorlommcudeu Falsifitateu in Krinituis; ,^u selben. Ich werde ,uich im ^iedcrholuugsfallr uicht damit bcguiicieu, sse^eu solche Freuler die Streune deS brs!»heiidru OcsetzcS in Anspruch zu uehmcu, sondern ich werde auch schonungslos die Name,i derselben öffentlich au deu Pranger stellen, damit das so lift getauschte Publikum endlich erfahre, was ilr Vogel sich so gerne mit fremden Federn schmilcken. J. G. POpPy Zahnayt nnd PrivileguMs - MM, Hiezu ei« Bogen Amts- und Intelligenzblatt.