MclligenzM zur LMchcr Zeilung. ^sl'. /^^. Donnerstag den 2l. September 3^58. Z. ,7W. (2) Nr «9,^VIII Kundmachn n g. Von der k. k. Camcral-BezirksBerwaltung in Laidach wird in Folge hohen Cameral-Gefällen' Verwaltungs-Decretes vom 9 September I8i8, Z. ^'^/,,42, 3ur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß sämmtliche, in dem Verzeichnisse dieser Kund-machung genannten Weg« und Brückenmäuthe, und zwar für die zwei Jahre 184N und 1850, oder fur das Jahr 18^» allein, vom l. Nov. !848 an, im Wege der öffentlichen Versteigerung u»rer den von der wohllöbl. k. k. steiermartisch-lUyrischen Camera!-G'fäUen-Verwaltung unterm 3tt. Juni 18 l8. Z. ""^«, festgestellten und durch die Amtsblätter der Laibacher Zeitung vom 18., 2tt. und 22. Juli 1848, Nr. 8 2. October Feistriz bei Weg-u Brücken- ^ 1 l. October ? l8-l8, zwei Dornegg mauth 2 I l'Vez.Obrig l8l8 95U 48 Z >V UhrNachm. Lagune Wegmauth 2 — ) Adelsderg detto 670 24 ? Z detto Planina !Wegmauth 3 — ^ ^ l»ll4 l2 ^Z detto Adelsberg jWeg-uBrücken^ ^ detto '»- oto. ^z^ mauth I ! j ^tto 59^! ^^ detto Präwald Wegmauth 2>— ^ ^ ^ . 6, dto. ,555a — ^ - detto Senosetsch Wegmauth I — (. ^ ß ^ K detto 5:tW - ^ I detto Oderlaibach Weg-u. Wasser- ! Cam," Bez. 29. Sept. ! Z «l 2. Sept. mauth 3 — Verwaltung 1848. »I3l2 - V l848, zwei ! Laibach. ! ^ Uhr Nachm. K. K. Camera! - Bezirks > Verwaltung Laibach am 13. September 1848. ! Z I«74 (2) Nr. 68^^VIll. Mauthversteigerung s-V erlautbarung Von,derk k. Camera! - Bezirks- Verwaltung in Marburg wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die im nachstehenden Verzeichinss«,' aufgeführten, im Marburger und Cillier Kreise beste, hcndcn k k, Weg- und Brückenmauthen für die Verwaltungsjahre l^49 und I85l), unl> zwar entweder für diese beiden Jahre, oder nur für datz Verwaltungsjahr <8W allein, vom Z. Nov. »8t ^ Tag ^^^V.^ - ,»»»»»»»»»»»^—. ^^j^ ^> ^^ welcher Bis zu der 3 ß^ der ein Jahr. die Offerte welchem M a uthsta tionen. Z ? Z Versteigerung_______einzureichen Tage. santschabrücke Weg-«.Brücken^ ^ mauth 3 III ^ 6> . li25tt -_ Spielfeld Brückenmauth — ^ ltl tt .. « Pesnihbacb detto — I ss 3 " 3 195 ^. 2 H Marburg' ! l^5 5 I 2 Glatzerthor Wegmauth 3i — ^«! Z 25»NN - 5 Kärl'.tnerthor detto 2 - i '3 ^ ^ 10«» _ ^^ Z Drauthor delto 1— iH », ', 1« lll 1Z Z '^ 48W _ AH ^ l ' NK ^.Joseph Weg-u.Brücken- ! > ü. ^ ) ^ -3 mauth 3lllllZZ /-3^- 7235^. y ^ ^lonobih detto 2' I l /^^ >Z2 5375 ^ ß N Hochenegg d^to 2 l )^.3 ( .-- 4»t» - ^ K. H. Camera!-Bezirks-Verwaltung Marburg am 4 September 1848. Z. l652. (,) Nr. 2655. Edict. Vom Bezilksgge»-ichle Krupv- wild hiemit be-kaniu gegeben: l3s sey übet Ansuchcil de5 M.uhias Ivetz von Oderloko^'ilz Nr. 32, (iessionäls dls Stephan P.,uliä>5 von BltZie, die erecutiue Zcilbiettmq der, dem M^>cili Blut .ili». von Umerlokomtz Nr. 2 gehörigen, «n ln-il,« bei ^'okovio liebenden, dem Oute Äleuenau «ub Rect. Nr. 5l diensib^ci, 2 Nnst. Wein' gärten, im gcncdilicken Sch^'dungswcttye von ,50 !i. lö. M , we^en schuldiger 5l si 8 kr. ". «. (^. l'twil-ligel, und scuen zu ^ercn Isornahm? 3 Fcilbictllngi;-tagsa!)unaen, nämlich te der Pfand,e^iläien unt dem Beisatz»» angeoldnctwoi den, daß solche beider d,il» t«n Feildieiung auch unle, dem Hchatzungswetthe würden hiittn^l0uU, wegen aus dein Urlheilc 92 fl. c, «. o., in die erccum', Feill'ittunq der, dcm Üetzlern sscl'ö-riqlu, zu Min«''ioull gelegenen, der Staalöherrschast Liiiich >>ul) Ulb, N,. 6 dicostdaren, aus i?9? si. 4l) kr. M M. geiichilich geschätzten GanzhlU'e sammt An.- und Zugel)ör gewilligrl, und deren Vornahme aus den l2. Oltoder, l3. November und l-l. December l. I., jedesmal Vormittags von 9 bis !2 Uhr in loco Mavmdull mit dem Beisätze anberaumt worden, daß die benannte Realität, falls solche weder bei der eisten, ncich zweiten Feilbictungstagsatzung um den Schatzungswenh oder darüber an Mann gc» bracht rrerlen sollie, bei der dritten auch umer dnn> selben hlntangegebcn werden wü>de. Die llicilalionsbedingnisse nebst dem Schätzung^-prolocoUc und dem Giundduchsextracle können bei diestlu Gerichte eingeselien werden. Bezilksgecichl der Staalsherrschast Sillich am <). Scpicmber 1848. Z. ,6^5. (.) '"oir?^ (5 d i c t. Von dem Bezntsgeuchle der k. k, Beia.Came. ralhtlijchatt Zdria wird dem Geurg Icrcb u-id dcs-sen Uübekannlen Erben von Idiia Haus-Zahl 332, wenn sie auf die Re^iiat zu Idria Hauß^Z. 332 .i» nen Anspiuch zu machen vermeinen, mittelst gegen« wattigen ^'oictts ciiiinert: 0s hal'e Andleag Koder von Idria Haus Z. 332, physischer Besiyer dieser Realität, dci diesem Oerichte die Klage aus Anerkennung des ^lqcnihums der, zu Idria ^auö-Z. 352 liegenden Neallläl angrdlachi und um gelichlliche Hllsc gcdetcn, üdcr welche Biite die Tagsat^llng aus ten ^2 December l. )., ftl'ih 9 Uhr in dieser Henchlökanilei bestimmt wurde. Da der Aufenlhallsorl der beklagten diesem Ge. richte nicht besannt ist, und weil sie außer den k. k. Erl landen adwcsend scyn könnten, so hat man zu ihrer Vertretung und auf ihre Gefahr dcn Hrn. Carl PoU, Ge-ichiöacluar bei der hilsigen k. k. Serg-lza-meraiherrschaft, alb Curator ausgestellt, mit wclclnm diese liiechtssachc nach der ^ciichlsorduung ausgeführt und entschieden »veroell wird. Der unbckann« wo besindliche Gcovg Iercb und oessen ebenfalls unbekannte Elben weiden dcffcn zu den« Cndc elinncrl, damit sie allenfalls zu derange« oidnclen »jlecylsrerliandlu'ig selbst zu erscheinen, oder bis dahin dem btstimuuen Vertreter ihie Rcchlsbe--Hilfe an t»e Hand zu geben, oder auch sich selbst ei» nen anden« Vertrete! ^u bestallen und diesem Gecichie namhaft zu machen, und überhaupt im oidmlliche» icchiliäien Wege einznschceilcn wissen, widngcns sie die aus ihrer 'Veradsaumung entstehenden Folgen trcf« sen würden. Bczilksgeli^t der k. k. Belg^ Camcralherrschasl Idria am ,«. Auaust l«^»8. Z. .703. (») Nr. 168H893. Edict. Von dem Bezirksgerichte Münkendorf wird all. gemein bekannt gemacht: Es seyen in der Executions- tt?« fache der Aoglei Stadlpfalr ^,mn, »><»!>>. ter Filial-kirch« St. Tdomä in Ülcke, ^c^cn I^co!' Reßnisi vc>n Schudejou, wecken aus dem Ulikcilc . ^"^,! sckuldi^rl U)(» si., del stit ».Manner ,844 lückstanoigcn r)"«,, Intcl,esscn hievon, der auf 3 fi. ^c) kr. gemäßigten Gerichts-, der schon an° erlaufenen lind noch feinern EreculiollStoslcn, zur Vornahme der mil dem Bescheide vom 2c>. Juli d. I. bewilligten Heilbietung der, dem Jacob Ncßnia, gehörigen, zu Schebejou gelegenen, der HcnschaN Kreuz «nli Urd. ^lir. »86 und'Rect. Nr. »4» dienst, baren ^ Hübe, im gerichtlichen Scha'tzun,q5rverche pr. »Iyd st., die TaglalMigtn auf den »2. Oliode>, dann den »5. November und oen »^>. De^cm^tl d I., iedesmal 3.iormitiag von 9 bis »!i Uhr in Loco der Realität zu Schebejou mit dem Anhang ange. ordnet, daß dieselbe nur bei der drillen FcilbieNmg auch unter dem Schätzungswerte yintanqcgebcn rvi^d. D^s Schal^unqsprolocoU, der ^iundbuchser tract und die i!icilalionsbedingmsse liegen in den ge^ wohnlichen A^l!^..l.< c.l zu Ieoennannö Einsichi hieramis bcseit. iUezirksgelicht Mn'nkcndorf am 20. Juli 1N48. Z. lb52. (2) Nr. 2758. Edict. Von dem k. k. Nezillsgelichie Krainburg, als Realinslanz, wird dcm unbekannt wo befindlichen Johann IeUouscheg und seinen gleichfalls unbekannten Erben betainn gemacht: ^s habe Herr Aalcn-lin Pleiwcift von Kraindurg, als physischer Bescher oeö der Hladllallnne'am^lll! ^ralnbuig «nl> Dienl. ii^r. li2 die»stdall'!i , ron ocr l^oipons ,>^dlist>" Bru^ oerschüft cltauften, zwischen dcn Aeckern des ^nn. ^ranz Mayer und der Fronen Elis.'.bcch (^loboisch-»ig und Agnes Lapamc liegenden Ulcherlandsackcis Rinqqvlibrn, durch Hrn. Dr. Prescher,, die Kl,ge auf Zuerkeninnig dcs ^igenthnm^ mitielst Elsiyung des obgcdachlen, aus^oh.nui Iellousclug urvgewahl-ten Ackers bierqerichls angebracht, und cs scy hielü-ber die Veihandiungsiagsa^ung auf den 2,. December l. I., Vo!millags 9 Uyr hieram:s augtord» net worden. Da der AuseiUhalt des G.klaglen und seiner Rechtsnachfolger unbekaünt >st< und 0a sie sich oicl° leicht außer dcn k k. Ltaaiei, b?fmden, w hat dieses Heuchl denselben zu ldrer ^erlheidlgung und aus ihre Gefahr und Kosten den Hin. Johann Okoin uon Äraindurg als l^lualor bcstclll. mit welchem die angebrachte R>ck!ssache nach der dtsiehcndtn O>c-lichlsordnung allögcfl'ihn werdcn wi^.d. Die Äecla^ien wllden hievon dusch dieses Edic: zu dcm Elide verständige!, damic sie entweder zur rechten Feit selbst erscheinen, oder dm, bestellten i^u-lator ihre Bedtlfc an die Hand geben, oder sich auch eincn andern Sachwalter erwählen und diesem strichle namhasc machcn, überhaupt ln> ordnungsmäßigen Wlgc einsctneilen mögen, wldiigcnialls sic sich die au» ihrer Veradanniung entstehenden Zolgen falbst zuzuschreiben haben wmden. K. K. Bez. beucht Krainbulg am »8- Juli itt^Ü. Z. I7U6. (3) Edict. Nachfolgende, zur dicsijähngcn Militär-Widmung nicht erschienenen Individuen wollen dinncn vier Monaten so gewiß persönlich zu diesem Bczirkscommissariatr erscheinen und chr AuSblewen recht' fertigen, als sie sonst die gesetzlichen Folgen zu gewärtigen haben: Geburtö- »< ______________________________ ^ Tauf. und äunamc. H ?lnmcrtm,g. ^ Ichr Ort Z^ 1 Martin Zhuk ^8'ä8 Prodgrische 21 Illegal abwesend. 2 Franz Schwokel » Eturia M» dto. g Matthäus Beraschin ^ Siela I5> dto. 4 Johann Zhuk 1827 Etcrmctz I dto. 5 Gregor Wcischel „ Schwarzendcrg, 54 dto. S Andrä Habbe » Sadlog ! 23 dto, 7 Johann Mikusch .. dto. ^ '^ dto 8 Anton Rupnik 1826 Predgrische ! 15> dto 9 Iacov Lkappin ,. Urabzhe !^ 3 dto. 1U Ierni Furlan »827, Slapp ll-l dto. 11 Anton Suscha » Urabzhe 5 dlo. 12 Johann Kruschitsch „ St. Veit 41 dto, 18 Gregor Bratousch ., Lositze 18 dto. 14 Lorenz Baih „ Vischne « dto. 15 Anton Schuanuih l824 Et. Vn'n gesetzliche 'l Sicherheit anzulegen sind; daher jene Individuen, z welche obige Bcträge gegen 5"^ Interessen zu überkommen wünschen, sich entweder beim Andreas Gariup im hiesigen (Zivil-Spital, oder aber in der Kanzlei des l.),-. Kautscbitsch im !>l< Franz Ruß'schen Hause, in der Herrengasse Nro. 20!), anmelden tönncn. Vaibach am U September 1848 Z. 169« <3) Ein wohlgeartetes Mädchen von 7 bis höchstens 12 Jahren, aus gutem Hause, am liebsten vom Lande, wünscht, mit Anfang October oder November l. I. geqen billige Bedingungen ill Kost und mütterlich bestmögliche Obsorge zu nehmen Maria Nasty Lehmmtu. Obere Gradlscha Nr 37- Z. ,646. (H) Bci I. (^iivntitti in Laibach, Änt. Wey-pustet-' in Neustadtl und Favarger in Trieft ist zu haben: . C^t' Dr. A 11) r edit (\r/A in Hamburg1), f)ib&o])i8cliiuerzeii, ihre schnelle lAnderung und gänztiehe Heilung, ^l!s: l) ll^'i- K 0 pfschil, erz im ?lllg^m^ncl> , 2) >l!?>!r den Andianq dls BlllteS nach dem Ho.->)sc, 3) über (He suhl, 2,^), lllsachcn desselben, 4) v°l, l>em f > xi, tc!, K 0 p s l ch m e r z, 5) von 0cm krampflge» Kepfschinciz, 6) 00» dem betau-Iieuden Kopfschi„el^ 7) 001, cer «opfgicht, 8) sicher H^lllüg dt'i' v^schiedc-icli G.nslnl^el,, w»e auch de>j G^slchcsschinsljl'ü. V i i'lte vc,besse>tc Aiifl^ge. Preis .^<) l->', C. M. «Vr. Albrecht, Hilfsbuch für Erwachsene, welche an S ch w a ch e der Geschlechtsteile lei(l(Mij neUsl Knlvurkelun»1 d»?r IJrsaclnMi, II¦— rer K rkeniitu iss und der .sicliorslen urul leich- losten lie il in et hod e. Dilttte Alifia^e — ^lv,s 50 l">'. C. M- ll>r M Förster, Rnthgeber l) e i II a l l ll t i a n e ll fil r alle d > eienlge >,, welche a » P 0 l l ul i 0 l» en Ie « del, ll » d s, ch davon befreien »volle». -" Nebst Al'we^suog, daö geschwächte Zeuguost^' «elinö^en ,n t u i ,z e r Zc>l 0 c l! k 0 m n, e " i" b^' sei l > g e l>, — Ci >' H > l f i> b u ch flii da5 l <»' fere In >, g >. l » g 5-A I c e r. Pi^K 39 tl'. 6. M' Es ,st di3ill. V e r l a u t b a r u n g. Zur Deckung des Tchleibmaterialien-Bedar-fes für das k. k. Gubernium und einige andere hierortige Behörden, dann für das k. k. Appellationsgericht und für das k. k. Stadt- und Landrecht zu Klagenfurt im Militärjahre I84!> wird eine Minuendo-Licitalion, vereint mit einer schriftlichen Offerten-Verhandlung, und zwar für Laibach am »l. October l. I., Vormiltag^ um 1i> Uhr im Gubernial-Raathssale; für Klagenfurt aber am ». October l. I., Vormittags um ltt Uyr bei dem dortigen k. k. Kreisamte unter folgenden Bedingungen Statt finden: ») Der beiläufige Bedarf an Schreib- und Druckpapieren besteht zu Laibach in: :>) 53« Niesi Klein Conceptpapier; li) 72 Rieß Gros; Concept-Papier; <-) lM» Rieß Kanzlei-Papier; cl) 4 Nieß Kanzlei-Papier zu Rathsprotocollen; c^^ 7,4 Rieß Groß Median-Con-ccpt-Papicr; l) 2 Riesi Groß Median-Nanzleipa-pier; l>) 53 Riesi Klein Mcdian-Kanzleipapier; >) 2 Riesi mittelfein Regal-Papier; <<) 2 Nicß fein Regal- oder Imperial-Papier; l) 14 Rieß .Real - Packpapier; ,.l) !>4 Riesi Couvcrt-Papier; ») 3 Nieß Fließpapier; o) 1l7 Ricß Druckpapier. — Zu Klagenfurt: 3) 145 Nieß Klein Concept-Papier, l>) 7 Riesi Gros; Concept-Papier; <^) 9:t Riesi Kanz< lei-Papier; ) , Riesi mittelfein Regal-Papier; 1.) 7 Riesi Real-Packpapier; i) 34 Rieß Colwett-Papier; K) 3tt Riesi Fließpapier. — 2) Die Lieferung wird für die Zeit vom I.November 184« bis letzten October ll^-W ausgeboten, und es steht jedem Of-ferenten frei, sowohl auf alle, als auch auf einzelne der obbezeichneten Papiergattungen Anbote zu machen. — 3) Wenn von irgend einer Papiergattung vor Ausgang des Lieferungscontractcs entweder von den im I. Absätze genannten Behörden cine gvösiere, als die daselbst bezeichnete Quantität, oder durch allfallige Errichtung von Behörden für deren Papierbedarf zu sorgen das Gubennum verpflichtet ist, ein neuer Bedarf erforderlich werden sollte, so hat der Ersteher den Mehrbedarf um den Anbotspreis beizustellen. Im Falle eines durch die Aufhebung oder Reorganismmg einer Behörde, oder aus was immer für einem Grinde veranlaßten mindem Bedarfes, soll derselbe nicht berechtiget seyn, eine Entschädigung anzusprechen. — 4) Jedem Offerenten steht cs frei, nicht nur an dem bezeichneten Licitationstage zur festgesetzten Stunde zu erscheinen und seine Lieferungsanbote zu machen, sondern es bleibt ihm auch unbenommen, vom Tage der Bekanntgebung der gegenwärtigen Verlautbarung bis W Uhr Vormittags des l l. October 1848 für Laibach ein schriftliches Offert bei der Gubernial-Erpedits-Direction, für Kla-gcnfurt aber bei dem dortigen Kreisamte bis 1U Uhr Vormittags des 3. Octobers »848 zu überreichen. — Ein solches Offert muß aber versiegelt seyn, und für Laibach die Aufschrift enthalten: »Offert des N. N. für die Lieferung des Papierbedarfes für das Gllbcrnium und die übrigen betreffenden Behörden in Laibach auf das Militärjahr 184N," — für Klagcnfurt hingegen an das dortige Kreisamt: »Offert des N N. für die Lieferung des Papierbedarfes für das k. k. Appellationsgericht und für das k. k. Stadt- und Landrecht. " Das Offert muß den Gegenstand des Anbotes und den Preis deutlich mit Buchstaben ausgeschrieben enthalten, und demselben müssen 17, Ml-sterbögen von jeder Gattung, die geliefert werden will, beigelegt seyn; auch muß auf einem Musterbogen jeder Gattung, nebst der Nummer, der Preis und die eigenhändige Unterschrift des Offe-tenten erscheinen. — Eben dieselbe Anzahl der mit der Nummer, dem Preise und der eigenhändigen Unterschrift des Offerenten versehenen Musterbögen muß auch bei einem mündlichen Anbote bei-gebracht werden. — 5) Jeder Offerent ist sogleich nach Ucberveichung seines Offertes, oder nach gemachtem Licitationsandote für die gemachte Lie- (I. Anus-Blatt Nr. N4 0. 21. September »648) 'erungserklmung unwiderruflich verbunden, für das Aerar aber tritt die Verbindlichkeit erst nach geschehener Abnahme des Anbotes von Seite des Guberniums ein. — Der Ersteher leistet bis zur Bekanntmachung der Ratification auf die ihm aus dem §. «U2 des a. b. G. B. entspringenden Rechte wegen verspäteten Einlangens und Bekanntma-chung dieser Ratification ausdrücklich Verzicht. — <») Auch entsagt derselbe der Einwendung der Verletzung über die Hälfte. — 7) Es versteht sich, das; die angebotenen Papiere und beigebrachten Musterbögen im Allgemeinen von jenen Gattungen seyn muffen, welche oben im I. Absätze für Laibach von lni. :«) bis li,«^l6iv« <>V und für Klagenfurt von lul. «) bis il^ll^iv,' !) svecifi-cirr cricheincn, welche den Papierfabrikanten und Papierhändlern aus den bisherigen ähnlichen Verhandlungen hinlänglich bekannt sind. — 8) Die ;u liefernden Papiergattungen muffen gehörig beschnitten, dann sowohl hinsichtlich der Grösie, als auch der Qlialität, wenn nicht besser, so doch wenigstens mit jenem Muster ganz gleich seyn, welche der Offerent eingelegt hat, und welche nach beschlossener Wahl und erfolgter Annahme in Laibach von Scitc der Gubernial-Commission, und in klagcnfurt von Seite der kreisamtlichen Commission paraphirt wurden, zu welchem Ende der Lieferant die nöthige Bogenzahl sogleich beizustellen haben wird, falls solche nach der frühern Bestimmung nicht schon früher beigebracht worden seyn soltte. — !)) Von den erstandenen Papiergattungen wird ein namhaftes Quantum, und zwar ein Drittel, odcr mindestens ein Viertel des angeführten beiläufigen Bedarfes längstens in U Wochen nach dem abgeschlosseilen Lieferungscon-tracte in Laibach an die Gubernial-ExpcditsDi-rettion, in Klagcnfurt an den Appellations- dann an den Stadt- und Landrechtskanzlei-Materia-lienbesorger, während der Contractsdauer aber der fernere Bedarf jederzeit längstens binnen 14 Tagen nach o;g sei. WUive in La^ack. Klage aufRecht-scrtigimgü-Eltlä'rmiq der Pränoration dcs Wechsels, cl^. öaibach 10, Juli 184i5, pr. X5l> si. CM. und Zahlung dieser Summe, eingebracht und um eine Togsatzung, welche hiemit auf den tt. Otto-oer 1848, früh 9 Uhr, vor diesem Gerichte angeordnet wird, gebeten, Da der Aufenthaltsort des Beklagten, Lucas Sidar, diesem Gerichte unbekannt, und weil er vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend ist, so Hal man zu dessen Vertheidigung und auf scinc Gefahr und Uokostcn den hierortiqen Gerichts-.)dvocatcn Oi-, Johann Oblak als Curalor bestellt, mit welkem die angebrachte Nectussache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird Der Geklagte wird dessen zu d.m Ende erinnert, damit cr allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter, l),-. Oblak, Rechtsbchelfe an dle Hand zu qeben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und,überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen n'öqe, insbesondere, da er sich die aus seiner Verabsäumung entstehenden Folgen sclbst bcizumessen haben wird. Laidach den 5. Sept. 1848. Z""i7I3. (2) "^Nr7 ?Ü45jVl. Kund m a ch u n g. Die k. k. Cameral-Bczilks-Verwaltung Laibach bringt hiemit zur öffentlichen Kenntniß, das; es von der unterm 7. September l. I,, Z. ^. »K?tt. (2) Nr. 6A)ljll. K u n d m a ch u n q. Von d.'l' k. k. lz^menil- 'He,'a'll.n , B^iiks-' Vlrwallim.i zu Görz wird zur allqrml'l»»»! Kenntniß qedrachl, o^ß r>»'> '^ezüli del ^Uqemcie ' „<„ V.rzshrun^Miusr vonW^li, W>>n>l0!l unc» ' Dl.nsch»', O^'stüwlt, 2chl,ichtv!ch. slischcm Flci-' sche ohne Uitt.lsch'eo, einz.lmn Tl'el^l o- - s^lachtll.n Vuhss, von t'lliaesal^li.ln, g^au-^ a>>lte!ii u>,i) ewgrpöck.ltem Flcisch.», S und ^rlg cli ^«>sl'nl)^i ^ , und zwar zu der ersteren die Fractionen <-ul-l<>l>i und ^aculini, und zu der letzteren die Fraction VVlt1ni2l-8l1„« zugetheilt worden sind.— l. Die Verpachlungsoerhandlung wird nach drn Be stimmungen der küstenlandischenGubcrliial-Klind machung 'n wil!, muß sick mit der gehö'ria legalisirten Vollmacht seineh Machtqedcrs dei der Commission vor der Licllation ausweisen, und dieselbe ihr übergeben. — 5. Diejenigen, welche an der V»r st.jgerulia. Tdeil n.dmcn wollen, haben einen dem zehnten Theile d.s für die Vcrzchrungß Steuer festgesetzten Auörufspreises oleichkom-. munden Betrag im Baren, oder in öffenllichel, Staatsobligationeu, welche nach lhrcm zur Zeit desE'laaes btstehenden Börsenwerlhe, die iioosi der Anleh.'n von den Jahren lgZ'i- und l^!>9 aber nach d^m Normalwerthe angenommen wer^ den , der Licilations - Commission als vorläufiae Caution zu erlegen. — Auck kann dafür cine eitiverleibte Pragmat'kall 3 icherheits - Uikund.' mit Betbtingunq des neuesten Vrundbucks-oder Landtafel, Ertractes, worin d.r als ror^ läufige Caution sicherzustellende Betrag btl its ersichtlich seyn muß, überreicht werden, welch» jedoch zur Beu,theilung der ?lnnehmbarkeit der tz5lchcrst<'Uu!>g auch m,t dem Ecöahungsactc der verhypothezirten Realität belegt seyn muß. -Zur Erleichterung jeu.r Versteigeruilgslustiacn, welche b.reils V.r^hrun«ssteuerpächter sind. wird gestattet, daß in Betreff derjenigsn Per. soncn, welche in dem Gebiete dieser Be,llks-behörde einen 3leuerdezirk oder mehrere Ver zehruugssteuerbezirke bereits gepachtet und ' ihre dießfäUige Caution durch Erlag baren Geldes oder in Staatspapieren geleistcl haben, stau eincr neuen vorlausigen Caution, lediglich elne Erklärung gmigend ist, dasi sie ihre für die gegenwärlic,, Pachtung bestehe Caution vor-lauslg sm- ihr. rünfc.geVerpflicblungausderin.n. Es muß 1.doch ,n diesem F.«.' der b^tr.'ser Pachtung g»leick die uon dem Eigenthümer der Cpution ausgestellte Urkunde über die Widmung des baren Geldes oder der öffentlichen Obligationen, mit welchen die Cau tion für seine gegenwärtige Verzehrunassteucr? Pachtung geleistet wurde, für die Pachtung, wel« che er eingehen will, und welche b.siimmt zu be-zeichnen ist, der Versteigi-rungs Commission überreichen, und dieser Commission aucd die ihr ausgefolgten, für die gegenwärtig»' Pack tung vinci'lirten öffentlichen Obligationen sammt dem bezüVilicken Erlagscheine, oder die Quictuna über die hiefür erlegte bare Caution und die Empfangsbestätigung der Staatsschulden - Til-aungsfond - Hauplcaffe, wenn die b>ire Caution bei dem Tilgungsfonde fru^tbrinaend angtlcat wurde, übergeben. — 6 Die oben cieninnten 3teuerobjecte des Steuerbezirk.s H^idens.baft werden zuerst zusammen ausgeboten, ,:nd wenn kein Anbot für alle Oljecte dieses Picl,tl'e;ir kes gemacht wcrden sollte, auä> ?lnbote für einzelne Steuerobjecte des gedachten Bezirkes angenommen werden. — 7. Ebenso ist gestattet, fckriftliche Anbote für die Pachtung des 35l'lz) Dies, lb»'n muss n mis dren , oder in Staatsip^ricren erlcgt worden sey. — Wird die volläuft,,, Caution mittelst einer einverleibtet, Pragmatical Sicher heits-Urkunde sisl.istet, so muß dieselbe sammr d.n übrigen im Puncte 5 angegebenen Instrumenten mit dem Offerte vot^el.-qt werden. — Dcrmaliqe Vcrzchrungsstcucr-Pächter, welcko cine schriftliche Offctte üdcrmchcn, und von der ihnen im Puncte 5 zugestandenen Erleichterung Gebrauch machen wollen, haben die dottei wähnte Erklärung ihrem Offerte anzuschließen. — 1>) Die schriftlichen Offerte muffen der oben im Punete den. — '<>)Die schriftlichen Offerte, welche dem Einla-gcn-Stämpel unterliegen, und für die Offerenten von dem Zeitpuncte der Einreichung, für die Ge-falls - Verwaltung aber erst vom Tage, an wcl. chem die Annahme des Offertes den betreffenden Offcrenren bekannt gemacht worden ist, verbindlich sind, müssen bei der k. k. Cameral-Bezirks-Verwaltung, in deren Bereiche der zu verpachtende Stcuerbezirk gelegen ist, versiegelt bis zum 4. October 1848, U Uhr Abends überreicht werden. Schriftliche Offerte, welche nach dieser Frist einlangen, so wie solche, welche von den vorstehenden Bestimmungen im Wesentlichen abweichen, werden nicht berücksichtiget. — l") Anf dem Um-schlaqe des schriftlichen Offertes muß von Außen nebst der Adresse der Behörde, bei welcher das Offert zu überreichen ist, dcr Steuerbezirk genau und deutlich angegeben werden, — Das Formular eines schriftlichen Offertes ist aus der Anlage zu ersehen. — 9) Die schriftlichen Offerte werden nach geendigter mündlicher Versteigerung, und nachdem alle anwesenden Licitantcn erklärt haben, keinen weitern Anbot machen zu wollen, in Gegenwart der Pachtlustigen von dem Lkit