^ «3». Motttag am Iv. Im«i R8H» Die „L^il'achcr Zcitimq" erscheint, mit Ausnahme der Tmm- und Feiertage, täglich, und lostet sammt deil Veila^en im (5l) »,.p toir ganzjährig 10 si., halbjährig 5i f!., ,„it Kreuzband im (^'Ml'Il'ir ganzjährig ll si., halbjährig 5 st. :w fr. Für die Zuilellimg ins Haus sind halbjährig :ll) tr. inehl- ^n entrichten. Mit der Pust purto-frei ganzjährig, unter Krenzband nnd gedruckter Aoresse l:l st., halbjährig lj fi. Zu fr. '— Iu seration»,'gebnh r s„r eine T^alt.nzeile oder den Na»,» derselben, fur ein-„lalige Einschaltung 3 kr., für zweimalige 4 fr., für dreimalige 5 fr. C. M. Inserate bis 12 Zeile» 1 si. fnr 3 Wal .>u,;>"<-<"""' Prnnnmerations Anzeige. Mia mit Ende dcö laufenden Monats Juni die Pränumcration für das I. Semester zu Ende qeht, so laden wir die bisherigen l' l Herren Pränumeranten, so wie alle Freunde des politischen Bebens zu einer neuerlichen Pränmneralion ein. Ueber die Haltung und Tendenz des Blattes etwas Mehreres zu sagen, halten wir für überflüssig, da dieselben hinlänglich bekannt sind; nur können wir die Bemerkung nicht unterdrücken, dasi wir es uns immer mehr angelegen seyn lassen werden, durch Gewinnung tüchtiger Kräfte und guter (iorresp on de n ten in a ll en The i le n der Monarchie unser Blatt auf jene Stufe zu heben, dasi es den besten Provinzial-Blattern würdigst zur Seite wird gestellt werden können. Die stets wa ch sende Thei ln ah me, die wir bereits nu gegenwärtigen Semester mit Vergnügen gewahrten, wird uns ein kräftiger Sporn seyn, mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln ausdauernd nach dem uns festgestellten Ziele zu ringen, und hoffen dabei auf die Unterstützung aller Vaterlandsftcunde. Hinsichtlich des belletristischen Feuilletons bemerken wir nur, dasi wir, wie bis jetzt, fast d u r chgehends n u r d u r ch Original- A u fsä tz e den Freunden erheiternder Lecture das möglichst Interessanteste bieten werden. Der Pränumerations - Betrag bleibt unverändert, also: ganzjährig im Comptoir 10 fl , halbjährig 5, si ; ganzjährig unter .Kreuzband < l si. , halbjährig unter Kreuzband im Comptoir 5 si. 3!> kr,; ganzjährig mit portofreier Postsendung unter Kreuzband 13 si., und auf dieselbe Weise halbjährig <)!!<,! !',^; Tit. Feldmarschall Lieutenant August Graf Eltz, Festlin^sCommandant in Piacenza, als wirtlicher F'ldm nfchall-Lieutenaitt. Die GeneralMajore: Friedrich Freiherr von Wncsthoff, Fcstungs-Commandant in Legnago; Heinrich Graf BclIegardc und Johann L a n d-wchr Edler v. Wehrheiin, alle drei mit Feld' marschall Lieutenants. Charakter 2,1 llonnl-^; dann Leopold Karger, Franz Perin Edler v. Wo» genburg und Oberst Franz Freiherr von Mären z i des General -Quartiermeisterstalies, Letzterer gleichfalls als General-Majol'; endlich Oberst Theodor Binder von Bie d c r s feld, von Freiherr v. Turszt'y Inf. Nr. 62 , vorläufig normalmäßig. Politische Nachrichten. V c st e r r e i ch. — Wien, Um für die an den meisten höheren Studicnanstalten vorzunehmenden Reformen die nöthige Zeit zu gewinnen hat der Herr Unterrichts» minister mittelst Rescripts vom 15. Mai die Dauer der heurigen Hcrbstserien an sämmtlichen k. k. Universitäten , den ungarischen, siebcnbürgischen und croatischen Akademien und den mcdicini'sch.-chirurgi? schcn Lehranstalten bis 14. October 1850 erstreckt. Die normale Dauer der Herbstferien wird später bestimmt werden. — Vcrmög Circular-Rescripts vom 31. Juli 18^8 hatte sich das damals bestandene ungarische Ministerium der öffentlichen Arbeiten bereit gesunken, unter den damaligen außerordentlichen Ve» hältnisscn provisorisch die Verfügung zu treffen, daß auf den Staatsbahncn vom 1. August 1848 angefangen, alle im Interesse des Dienstes nothwendig werdenden Militärtrcmsporte, so wie auch einzelne Militär.Commando's ohne Entgelt befördert worden, wenn diese Transporte oder Commando's von ihrer betreffenden Militärbehörde eine Anweisung zur Fahrt beibringen. Da nun diese außerordentlichen Verhältnisse dermal nicht mehr vorhanden sind, so hat sich das Mini< stcrium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten nach einer Eioffnung vom 6. April bestimmt gesundcli die provisorisch getroffene Maßregel wegen unentgeltlicher Benützung der Staatsciscnbahn für Militär, zwecke mit letztem April 1850 zurückzunehmen und anzuordnen, daß vom I. Mai d. I. bis auf wei-tere Bestimmungen rücksichtlich des auf den Staats.-dahnen zu befördernden Militärs und der Militär-nachten wieder jene Gedührcnenlrichlung Statt zu sindcu habe. welche vor dem i. August 1848 durch 3N8 die dießfä'tligen Bestimmungen festgesetzt war. — In gleicher Weise wurden zwei Kundmachungen erlassen, wornach die Benützung der Eisenbahnen für die auf dem Rückmärsche begriffene Escorte-Mannschaft der Rekruten - und Capitulantentransporte einstweilen gestattet wird, und zur Verhütung von Mißbrauchen bei Abnahme der Vorspannspferde für Militärfuhren die betreffenden Vorschriften in Erinnerung gebracht werden. — Die Vergiftung des jüdischen Handelsmannes Joel Hcschcler in Lembcrg, in Folge eines genossenen Mittagmahles, wird in allen Tagsblättern mitgetheilt. Wir sind in der Lage aus authentischen Quellen nähere Details über den Hergang und die Resultate der eingeleiteten Untersuchungen mitzutheilen. Hcschcler selbst starb in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai; seine Tochter, die Köchin und der Bediente des Hauses lagen nach am 2tt. Mai trank darnieder, je nachdem sic von den Speisen, insbe-sondere von der Suppe genossen. In den Eingeweiden des Verblichenen fand sich bei chemischer Untersuchung Arsenik vor. Als Urhc. der der That bezeichnete glcich nach idrcm Bekannt-werden der allgemeine Nuf den Sohn des verstoß denen Naftali, weil derselbe als ein Mensch oon schlechtester Moralität bekannt war, und mit seinem Vater, der als ehrlicher Mann strenges Hausrcchl übte, in offener Feindschaft lcbte. Die sogleich begonnene Thatcrhcbung constatnte den objectiven Thatbestand, nämlich die Existenz des Verbrechens des Meuchelmordes, so wie auch dringende Vcr-dachtsgründe gegen Naftali, wcßhalb auch am dritten Tage darauf seine pollzeiliche Verhaftung er. folgte. Naftali bekannte zwar bei seiner Einvernehmung nicht die That, gab aber an, durch seinen Bruder Moses mehrfach aufgefordert worden zu seyn, den Vater uins Leben zu bringen, wozu ihm ein langsam wirkendes Gift zu liefern, Moses sich nnlicischig gemacht habe, was er abcr nicht angenommen. Er bezeichnete vielmehr Moses als den wahrscheinlichen Thäter. Darauf erfolgte die Vcr hastung des Moses. Die weiteren Erhebungen liefern solche Daten, daß die Eignung beider Brüder zur Criminaluntcrsuchung ausgesprochen wurde und beide in Criminalhast gezogen wurden. Es stellte sich zwischen der That und den zwei Beschuldigten ein solcher Zusammenhang l>r.nis, daß, auch wenn das Eingeständnis; nicht erzielt werden sollte, die Überweisung der Brüder, vorzüglich des Moses, in Aus ficht steht. — Wien, 7. Juni. Die Errichtung von Te-legraphcnstationen auf der Meeresküste werden noch in diesem Sommer in Angriff genommen werden. Scctionsrath Steinhcil ist mit der Leitung dieser für die Schifffahrt höchst wichtigen Angelegenheit betraut. — Se. k. k. Hoheit Erzherzog Stephcn. wird seinen bisherigen Aufenthalt Schloß Schaumburg im Naffau'schen auf kurze Zeit verlassen und sich dem Vernehmen nach zum Gebrauche der Seebäder nach Helgoland begeben. — Wegen Durchmarsches österreichischer Truppen nach Mainz und zurück, ist mit der k. bairischen Regierung ein besonderes Uebereinkommen getroffen worden. — Ende dieses Monats wird iil Gran eine bi-schöfliche Conferenz Statt sindcn, wozu die nöthigen Einleitungen bereits getroffen worden sind. Der Reichsprimas wird der Eonfcrcnz Präsidiren. Unter den zur Berathung kommenden Gegenständen ist auch der Antrag auf Vermehrung dcr griechisch-unirtcn Bischöfe. — Die in Vorschlag gekommene Errichtung eines MilitärAppellations-Gcrichtes ist nicht bewilligt worden. — Nachrichten aus dem südlichen Ungarn be-stätigen, daß sich in manchen Gegenden der Typhus abermals auf eine beunruhigende Weise gezeigt habe. — Ueber das Theatcrgesctz haben die Final-Berathungen bereits begonnen. Eö dürfte dasselbe sonach noch in diesem Monate kund gemacht werden. — Aus Ungarn, besonders aus slovakischcn Gegenden, vernehme!, wir häufige Klagen der größeren Grundbesitzer, daß. ihnen zur bevorstehenden Ernte die nöthigen Hand- und Zugarbeitskräfte mangeln, indem seit Aufhebung der Robot, die Bauern selbst bei guter Zahlung die Arbeit nicht übernehmen ^ wollen. — Der Geschäftsbericht vernimmt, daß die im Ministerrathe bereits beschlossene Maßregel der Aufhebung zwischen Ungarn und Oesterreich bestehenden Zollschranken ihrer Ausführung sehr nahe gerückt ist. — Die nächste Verlosung der Münzscheine wird nicht am l. Juli, sondern am >>l. October" Statt finden. Die Finanz-Verwaltung gedenkt nämlich durch diese Terminsverlängerung der Agiotage zu steuern. — Eine bedeutsame Erklärung des St. Petersburger Eabincts soll auf Erhaltung des Friedcns-zustandes in Deutschland abzielen. Der »Gratzer Ztg." wird aus Trieft geschrieben: Vor ein Paar Tagen wurde hier ein Vorschlag zu cincm Krankcnvcrein in Triest von einem unserer achtbaren Mitbürger veröffentlicht, welcher sehr großen Anklang unter der mittleren Classe der hiesigen Bevölkerung fand, was uns zu der Hoffnung berechtigt, daß wir nächstens diese philanlropische Institution ins Leben treten sehen werden. Zweck des Vereines ist, erkrankte Mitglieder desselben zu unterstützen und Beiträge zu etwaigen Beerdigungskosten zu ertheilen. Zur Aufnahme in den Verein ist fähig: jeder in Aricst Domicilirendc, ohne Unterschied der Religion oder des Sandes, wenn derselbe noch nicht das ,">0. Lebensjahr überschritten hat und sich in einem vollkommen gesunden körperlichen und geistigen Zustande befindet, lind einen unbescholtene!, Ruf genießt. Un lcr der Benennung „Aufnahmsgeldcr" hat jedes ein-tretende Mitglied einen Gulden dreißig Kreuzer m die Gescllschaftscasse zu entrichten; außerdem hat abcr jedes Mitglied am ersten Sonntag dcs Monats nur 20 kr. zu entrichten. Dafür erhält jedes erkrankte oder arbeitsunfähige Mitglied bis zu feiner Wicdcr-gcnesung und Arbeitsfähigkeit eine tägliche Gabe von l0 kr. Stirbt das Mitglied, so erhalten seine Hin-tcrbli'ebcncn für die Beerdigungskosten zwanzig Glil-dcu; stirbt jedoch seine Frau, so erhält der Witwer zu obigem Zwecke fünfzehn Gulden aus der Casse. Ferner wird bei dem Sterdesalle eines Mitgliedes von jcdem Mitglied der Betrag V0!> 20 kr. erhoben, und der Witwe, den Kinder», dem Vormunde oder sonstigen Erben die gcsammte Summe zugestellt werden. Wer in zwei aufeinander folgenden Sommermonaten und in vier auf einander folgenden Win-termonaten mit den bestimmten Beiträgen in Rückstand bleibt, wird ohne Anspruch auf Entschädigung aus dem Vereine gestrichen. D e u t s ch l n n d. Karlsruhe, ."0. Mai. Die Redaction des in Mannheim erscheinenden »Badischen Mcrcurs" zeigt heute Folgendes an: »Die von uns angekündigte Rede Victor Hugo's in der franz. Deputirtcnkammer gegen das Wahlrcform-Gesetz konnte die Censur-Erlaubniß nicht erhalten, was wir mit höherer Genehmigung hiermit veröffentlichen. Verlin, 4. Juni. Die Rüstungen Preußens, schreibt man der »schles. Ztg.," haben begreiflicher Weise das allgemeinste Interesse erregt, um so mehr, als man noch nicht weiß, welchem Feinde sie gelten, ob sie als Vorkehrungen gegen Ereignisse, die sich in Frankreich vorbereiten, oder alS Demonstration gegen Oesterreich, wohl gar gegen Dänemark zu betrachten sind. Die unterm 22. Mai c>. an das Kricgs-ministerium erlassene Cabinets-Ordre, welche die theilweise Mobilmachung der Truppen und die Armirung der Festungen besichlt, sängt mit den authentischen Worten an: »Zur Abwehr eines Aogriffes von Süden oder Westen" — lind nimmt dann Bezug auf die gegenwärtige politische ^agc Deutschlands, um die Rüstungen zu motiviren. Wenn hiernach die Seite angedeutet ist, von welcher Preuße» Feind-scligkeiten befürchten zu müssen glaubt, so scheint, nach einer andern Mittheilung, der Beweggrund der Rüstungen gewichtiger Art zn seyn. Es verlautet, daß der Finanzminister in der Sitzung dcs Staats Ministeriums, in welcher diese Angelegenheit berathen wurde, sich gegen die Rüstungen erklärt und hervorgehoben habe, sie würden auf den Cours der neuen Anleihe einen niederdrückenden Einfluß ausüben. Dessenungeachtet wurden die Rüstungen beschlossen und sind bereits, wie wir mehrfach gemeldet, i>l vollem Umfange im Gange. Verlin, 5. Juni. Die Rücktritts - Erklärung Sachsens von der Union wurde in der. Sitzung des Verwaltungsrathcs am 2l>. Mai verlesen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, unter ausdrücklicher Wat> rung der vertragsmäßig erworbenen Rechte die Erklärung einer weiteren Erwägung zur Zeit nicht zu unterziehen. Es sind bereits Ernennungen für das provisorische Fürsten.Collegilim erfolgt und fast durch-weg auf Mitglieder des bisherigen Verwaltungsrathes gefallen. Der Constituirung dcs Fürsten-Collegiums soll unmittelbar eine Sitzung des Unions^ Schiedsgerichtes folgen. Vreslau, 5. Iu»i. Heute Morgens hat das hiesige Appellalionsgericht beschlossen, den bisher noch immer inhastirtcn Grafen Oscar von Neichcnbach auf freien Fuß zu stellen und es ist derselbe noch Vormittags aus der Haft entlassen worden. Ob das geheime Obertridunal zu Berlin es nunmehr noch wagen wird, den Grase», von Reichenbach auf das Verdict der incompetcntcn Geschworne!» zu Nreslau aus eigener Machtvollkommenheit wegen Hochverraths zmnTode zu verurthcilen? — An einen Krieg, z. B. mit Oesterreich, denkt man hier und wohl in ganz Preußen nicht. Die 18 Millionen, welche für die Eventnalitäl eines Krieges bewilligt worden sind, abcr für den bewaffneten Frieden verbraucht werden, werc.cn den nächsten Kammern nut diesen ostenta^ tiösen Rüstungen gegen Oesterreich verrechnet werden. Das ist Alles, was nun, erwartet. Italic n Der Turiner Erzbischof Franzoni, dessen Haft am 4. Juni zu Ende geht, wcigert sich, die ihm auferlegte Geldstrafe vo» 500 Lire zu zahlen und zieht eine zwangsweise Erhebung derselben vor. In mehreren Bezirken der Provinz Asti hat ein furchtbares Unwetter am 2 l. Mai alle Saaten und Bl" then gänzlich vernichtet. Einer ämtlichen Kuril"""' cylmg dcs römischen Fina!,znli»isiers von, .. Marina Ceva aus Sa-vona, 26 Jahre alt, die ein Unterossicicr unter dem Verspreche!', sie zu ehelichen, verführt und überdi.ß später ihres Ki'ldcs, zu dem er sich als Vater be° kannte, beraubt hatte, erschoß am Abende deS 23. Mai den Verführer, nachdem sie ihn vergeblich v^r den Behörden an die Erfüllung seines Verspreche»" gemahnt hatte, vor der Thüre seiner Wohnung. S» glcich nach vollzogener That wurde sie von der Na-tionalgarde verhaftet. 39» Nom, 3l. Mai. Das „Giornale di Roma« enthält in seinem amtliche» Theile cine Kundmachung, in welcher das Finanzministerium die Versicherung gil>t, daß es wcdcr di, Ausiegung eines Zwangscurscs noch die Herabsetzung des Werthes der circulirenden Papiervaluta, wohl aber an die eifrigste Betreibung der Amorlisirung derselben denke. F r a n k r e i ch. «PariS, l. Juni. Louis Napoleon hat den Führern der Mehrheit die feierliche Versicherung gegeben , daß er das Wahlgesetz vollkommen und i» allen seinen Puncten zu vertreten gesonnen sey, und er wird diese seine Gesinnung durch eine feierliche Einladung der »Siebenzrhncr" zu einem Feste auch öffentlich kund geben. Diesem zufolge zerfallen auch die Gerüchte von bevorstehenden Minister--Vcräude rungen. Alles bleibt beim Alten. Die engl. Differenz ist ausgeglichen. — Lord Palmcrston soll dem Könige Otto die Wahl zwischen dem Londoner und Wyse's Pact gelassen haben. — Das Neuigkeitsburcau meldet-. Die im vo, ligen Jahre unterbrochenen Verhandlungen Oestcr^ re'ichs wegen Ankauf eines Theiles der ägyptischen Flotte sollen, dem Vernehmen nach, durch die Pforte ftlbst wieder zur Sprache gebracht worden seyn; dürsten aber wieder zu keinem Resultate fuhren, da England und Frankreich bei ihrer im vorigen Jahre erhobenen Einsprache ohne Zweifel beharren werden. Die Pforte soll übrigens in sehr großer Geldvcrle-genhcit seyn, __ Der General-Director der Gefängnisse des Kaiserthums Oesterreich befindet sich gegenwärtig in Paris, um das französische Strassystem zu studieren. Er hat das Zellengcfängniß auf dem Boulevard Mazas besucht, und die Pläne desselben zu sehen verlangt, die ihm auch in allen ihren Details vorgelegt wurden. Die Regierung stellt ihm alle Do-cumente zur Verfügung, die ihm etwa nützlich ,eyn tonnten. Paris, >'!. Juni. Der »Constitutioncl« weiß de„ rothen Blättern wenig Dank dafür, daß sir Ruhe empfehlen. Wenn s>e so sprechen, bemerkt er. sagen sie den revolutionären Banden, deren Wuth sie durch dieses Zurückhalten nur steigern, nickt'. «In einer civilisnten Gesellschaft hat Niemand das Recht, sich gegen das Gesetz zu empören, Niemand hat das Recht, wenn die Staatsgewalten entschieden haben, sich ihr Amt anzumaßen. Ertragt ohne Murren das heilsame Joch der gesellschaftlichen Einrichtungen. Ein Verbrecher ist Jener, der das Blut seiner Mitbürger im Bürgerkriege vergießt. Das Zeitalter der Revolutionen ist auf immer vorüber. Ricdtiae Ideen, ausführbare Theorien bedürfen, um ^5 Bahn zu brechen, nicht den Dolch des zu den Waffen greifen Met. wurdet chr Trauer über die Familie bringen, wackere Soldaten, tapfere Nalionalgarden todten, der Arbeit, dem Kredit, dem abgenommenen Wohlstand cmen Tode., streich versetzen, Millionen ehrlicher Arbeiter ms Elend stürzen. Entsagt, und zwar aus immer, den Manifestationen, den Barrikaden, den Straßen. kämpfen.« ., Das sey nicht die eigentliche Absicht der rothen Presse. Wenn sie den Fanatikern und Brauseköpfen, welche sie mit dem Namen Volk beehrt, rathe, sich von jedem blutigen Zusammenstoße zu enthalten, so will sie damit sagen: „Der Augenblick ist n.cht gun-Nia Die Insurrection ist ohne Zwc.fel gesetzlich, ihr habt das volle Recht, das l'and mit Bürger. sen die Kammer voll Festigkeit, die Nat.onalgarde Arbeiter, welche ihr so oft den Wechselfallen politischer Unruhen preisgegeben, würden eurem Rufe nicht mehr folgen. Wäret ihr leichtem«, genug das rothe Banner zu entfalten, es wurde euch "icht einmal die Ehre eines 13. Jum zu Theil werden. .^. - Conservative Blatter sprechen sich energisch über die Säuberung der Stadt Paris von allen verdächtigen Elementen oder andernfalls für die Ve» legung des Regierungssitzes außerhalb Paris aus. — Die Verlängerung der Präsidentschaft Louis Na« poleon Bonaparte's, die Errichtung einer dictatori-schcn Gewalt, scharfe Preßgesetzc und andere Maßregeln im Sinne des Widerstandes, daneben ferner Decentralisation durch Organisation der Gemeinde-sreihciten, Gesetze des öffentlichen Beistandes und andere Maßregrln zur Befriedigung der Bedürfnisse (?) des Volkes werden ebenfalls verlangt und stehen auck in naher Aussicht. — — Der Minister des Innern hat die Erwcitc-rung dc5 Raumes um das Hütcl de Ville vermittelst Abtragung von 105 Häusern dcr benachbarten Straßen (die zusammen um l> bis 7 Millionen an-erkauft werden sollen) genehmigt. Die Arbeiten werden sofort beginnen. Ein Hauptgrund dieser Maßregel ist der Umstand, daß das H<'»tel de Ville, das bei jedem Aufstand der Hauptzielpunct der Insurgenten war und dessen Besitz den Ausschlag zu ge ben Pflegte, von zwei Seiten her so eingeengt ist, daß es dort nur schwer vertheidigt und leicht angegriffen werden kann. — Der „National" kommt heute wieder auf seine Erzählung von dem Conflict zwischen dem General Changaruicr einerseits und dem Präsidenten dcr Republik und dem Kriegsminister anderseits zurück. Er versichert mit Bestimmtheit, daß dcr Präsident der Republik, sobald er die Aeußerung Changarnier's an tie ihm untergebenen Generale, daß sie von Niemand anderem, als von ihm selbst, und nicht einmal vom Kriegsminister oder vom Präßdcntcn dcr Republik Befehle anzunehmen hatten, erfuhr, den General zu sich beschie den lind ihn aufgefordert habe, seine Entlassung zu uehmcn, worauf diesem es nur durch die größte Nachgiebigkeit und wicderyolte Erklärungen gelungen sey, den Präsidenten andern Sinnes zu machrn. — Das Porträt des Präsiocuten der Republik wird jetzt in der berühmten Staatsmanufactur dcr Gob. belins nach dem Gemälde von Horace Vcrnct in Wolle gcwirlt. Ein solches Kunstwerk pflegt mehrere Jahre in Anspruch zu nehmen. — Dcr französische Gcsandte in St. Petersburg, der von dem Kaiser eingeladen worden ist, nach Warschau zu kommcn, wird lmd europäische Industrie in dem von der Natur so gesegneten Lande heimisch zu machrn. Seine Absich-ten gingen auf Errichtung von Baumwollspinnereien, Papier-, Tuch-, Seiden- und Zeug-Fabriken, und mit großen Kosten wurden aus allen Gegenden Europa's geschickte Arbeiter für diese Fabriken geholt. Ebenso wurde die Erbauung eines großen Arsenals und eincr Kanonen-Bohrerei beabsichtigt und der Bau aus° gedehnter Gebäude angeordnet, die sowohl die Werk Vorrichtungen und Material Vorräthe als auch das Arbcits-Personale dieser Etablissements in sich zu fassen im Stande gewesen wären. Doch alle diese Anstrengungen lieferten keineswegs die gewünschten Resultate und verursachten einen bedeutenden Ausfall in den Finanzen. Hauptsächlich ist eö das heiße (ilima von Aegypten, welches dem Maschinenwesen im Wege steht. Der gegenwärtige Statthalter, Abbas Pascha, hat die Unzweckmäßigkcit dieser Einrichtungen erkannt und die Fabriken gesperrt; die Maschinen, welche Millionen von Piastern gekostet halten, liegen jetzt unbrauchbar in den Magazinen von Balacco und die Arbeiter wurden theils entlassen, theils in die Regimenter eingetheilt. Nur eine mit Dampfkraft betriebene Zucker-Raffinerie besteht noch zu Eairo, welche dem Sohne Ibrahim Pascha's, Ahmet Bei, gehört und täglich ungefähr 100 Zentner erzeugt. Der ägyptischen Regierung, welche Anstalten zur Regelung dcs Nils in dcr Gegend dcr ersten Katarakte und zur Erweiterung des dortigen Flußbettes gttrossm hat, ist in Bezug daraus ein Plan zur gcwinnrcichcn Ausbeutung der Hochwaldungen Nubiens vorgelegt worden, welche ungemcin reich an zu Schiff' wie andern Bauten geeigneten Holzarten sind, die nach I Hinwrgräumung der Fluß Transport Schwierigkeiten durch diese Flußbett-Regelung, dann leicht ins Nie-derland würden verschifft werden können. Diese Eon-l'unctur hat, wie in einem Schreibet, ans Kahira b,.-merkt wiid, für den Triester Holzhandel nach Aegypten Bedenkliches, da Tricst bisher Aegypten beinahe ausschließlich mit dem da erforderlichen Bohlen- und andern Bauhölzerbedarf versehen hat, und noch zur Stunde damit versieht. Neues und Neuestes. — Wien. Das Landesverfassungs-Statut für die lombardisch.-vrnetianischen Staaten dürfte der Beendigung nahe seyn, da einzelne der zur Berathung gezogenen Vertraurnsmanner wieder in ihre Heimat zurückkehren. — Am verflossenen Abeude war im Garten dcs k. k. Lustschlosses zu Schönbrunn militärische Abendmusik. Seine Majestät dcr Kaiser erschien mitten unter den zahlreich versammelten Lustwan» delndcn, und wurde allenthalben auf das Freudigste begrüßt. .- Paris, 4. Juni. Dcr päpstliche Nuntius hat gestern eine lange Conferenz mit dem Minister dcr äußeren Angelegenheiten Lahitte gehabt. Er hat demselben mitgetheilt, daß Lord Palmerston bei dcr römischen Regierung eine Note eingereicht hat, in welcher derselbe Genugthuung für die dem englischen Kanzler Ercole zugefügte Beleidigung verlangt. Bei Letzterem hat man nämlich eine Haussuchung gemacht, um die Korrespondenz Mazzini's mit Beschlag zu b.lrgen. — Der Lord hat gedrohet, den Hase>, von Ancona zu blokiren, wenn man seinem Verlangen nicht entsprechcn w i r d. Telegraphische Dep eichen. Frankfurt , 5. Juni. Soldatenlaufereien haben Statt gefunden; Mathis ist daselbst eingetroffen. Eerlin, 6. Die vom Könige bezüglich der Presse bereits vollzogene Verordnung wird morgen oder übermorgen publicirt werden. Prinz Friedrich Hessen Kassel angekommen. Verliu, 7. Juni. Auf Grund des Artikels 33 der Verfassung ist das Preßgesetz erschienen. Die Post - Verwaltung kann die Bestellung bestimmter Zeitungen ablehnen. Außerhalb Preußens erschienene Druckschriften können vom Minister des Innern verboten werden. Kautionen werden eingeführt. Bei der dritten Verurlheilung verfallt die ganze Caution. Nom, I. Juni. Die erwartete Finanzver-ordnung ist erschienen.und hat sehr günstigen Ein. druck gemacht. Neapel, 3l. Mai. Die Truppen sind con-signirt. Eine Demonstration dcr Lazaroni wird be. fürchtet. Palermo, 20. Mai. Nach einem Berichte des „Costituzionale" hat daselbst in der Nacht vom 18. Mai ein Ausruhrvtrsuch Statt gehabt. Eine bewaffnete Schaar zog gegen die Stadt, die Garnison ihr entgegen. Nach einem mehrstündigen Gefechte ward die Emeute gänzlich niedergeschlagen. PariS, 5. Juni. Die Legislative hat das Släm-prlgcsetz angenommen. Die Majorität ist durch die beantragte Erhöhung des Piä'sidentengehalts sichtlich verstimmt, dennoch scheint dieAnnahme gewiß. Dieß-falls abrathendc Stimmen haben im Elys« kein Gehör gesunden. Die Gläubiger dcs Präsidenten drin. gen auf Bezahlung. Girardin ist freigesprochen, sein Drucker dagegen verurlheilt worden. 5perc. Rente 95, 10; 3perc. 58, 30. Paris, 6. Juni. Die Commission hat sich btc züglich der den Februar-Verwundeten zu verleihenden Pensionen dahin ausgesprochen, daß.dieselben ganz. lich zu unterdrücken seyen, dagegen seyen Soldaten, welche sich im Kampfe gegen Aufständische auszeichnen, Belohnungen zu gewähren. London, 5. Juni. Consols 96^» ^ ^. Kaf-fch weniger lebhaft. Baumwolle sehr fest, wenig Verkäufer. Ja« Al. v. Klerumnyr. Telegraphischer Euurs- Bericht der Staatspapiere voin 8. Juni 1850. Staatsschulbvcrschrcil'iülgc,! zu 5 M. (,» EM.) 94 11/1 <» bctto ., 4 1/i „ „ «2 5/« Darlehen mit Verlosung v. I. 1834. fur 500 fi. 885, detto dctto 18!ltt. ., 2.'»0 „ 278 Z/4 Wien. Stadt,Banco-Ol'l. zu 2 1/t ptlz. (in (§M.) 50 Acranal. Oblissationcn dcr Staude wu s ^ Oesterreich unter uud l,'l> der l zu !l I'^^I — (sunS, vo» Böhuicu. Mäl»- l „ 2 «^ „ V ^ ren, Schlesien, Stcirrnialf, ^ „ 2 ^/4 „ / — Kärnteii, Kraiu, „ 2 „ l 40 dcöWien. Ol'erfwei^- Liiiz- Winuudner Vahll zu 250 ft. C. M...... 2li!l ft. in («. M. Wechsel-lsours vom 8. Juni >850. ylinsterdam, sur l00 Thaler (5„rr.»t. Ntl,I. l«lli Bf. 2 M^nat. Angsl'urg, für «00 (Auld.!, (5,!!., 0!ü!d, l«'.» l/2 lln?. Fraussurt a.M,. snr «20 si. siidd. Vcr- ) .Ni>r;eSicht. tius-W.ihr. iiu24 l^i st. ssusi.('»'uld, )litt Bf. 3 Älionat. («enua, sür.100 »e»e Pie,»l'»t. Vne, ^>lld. l!l!» Bf. 2 M'„at. Hamburg, fur «00 Teiler B.iü^', üithl. «7it. Vivorno, sür 300 Tl'sc^xischc Vi>e, «uld. 1 l 8 l/2 Vf. 2 M'mit. London. s»r « Pfund Sterling, Gulden 12 Bf. A M'nat. Marseille, sür 30<» Franse». / Gu!V. 140!l/4Bf. 2 Monat. Pari), sür 300 ssrausen. . . Guld. «4< Bf. 2Mouat. Vularest suv 1 Guide» para 2!w 3« T.Sicht. Glld-^gic» nach di»n 8. Juni IK5U. Brief Geld Kais. Münz-Ducate» A.,!!,' .... — 2 — — Halbsrucht . 2 „ 58 ., — — Korn ... 2 o 55'.4 . — — Gerste . . ., " » ^ » — — Hirse . . .' 2 n 3l',2 » -, — Heiden ... 2 » 52'/^ « »- — Haler ... l „ 54 »> K. M. Lotto.;iehullgen. In Trie st am 8. Juni «85,0. 40. 15. 2U. 42 73. Dic nächste Ziehung w>ld am 22. Juni 1850 in Trieft gch.il^n ncrecn. Z 867. (3) Bei ^«>«,. «««tz«RTl«Rl in Laibach vonäthig: Vollständiges Nachschlaftcbuch über das Gebührn- und Etämpclgefttz vom 7. Februar »85tt. 8. Wien. l8',U. 3U kr. Das Bank nud Vtotenwesen, mit Bezug auf die Gcld- und Finanz-Verhältnisse in Oesterreich. Von Friedrich Grafen Deym. 8. Wien. 185«. 45 kr. Z. !U72. (3) A n ll a tt c e. Im Sparcasse - Gebäude Nr. 74, im obern Stock, auf der Polana-Seite, werden Mädchen zum Unterricht im Weißnähen aufgenommen, so wie auch Weißnäl)-Arbeit angenommen. Das Nähere erfahrt man daselbst. Ein Monat-Zimmer. Es wird ein geräumiges MonatZimmer, das wo möglich ln der Nähe der Stern-Allee oder des Oisendahnhofes seyn soll, gesucht. Das Nähere ist im Hcttmigs - Comptoir zu erfragen. Z. 969. (3) Eilfte Auflage. — I» Umschlag versiegelt. — Pi'eis: 1 Dulten. Bei Will). S ch r e y m L eipzig erschien soeben i» Cominilslol»: Der persönliche Schutz. Aerztlicher N^thgeber bei alle» Krankhciteu der Geschlechtsthcile, die i» Folge heimlicher Iu>-qelidsmwel,, übeiülasligen (Heinist^ i» der geschlechtliche» ^lebe mid onich 'Alistecklliig elnstehen, nebst pract. Bemeikiiügei, l'lber das mänoliche UlN'ermöae», die weibliche UiU'rüchtbarteic lüid dele» Heilli»^. Mit 4tt erlä lice rnde il anatomische» A b bi ld n » g e n. Zlleiit pliblicil t voi, S. La' M e >' t in Lo>,dol>. Stai k velmehit, vielfach rei-bcssel't ll»d uiuer Mitwilkung mehier pracr. 'Aeizte hciali^e^. von ttaurentius i» Leipzig. » >te Ausi. 8. l?5 S. Alle» Pers0!,e!,, die i>, ihier Jugend die Sclave» del' ^ilNllichkeit ware», odei^ es noch sind; Allen, die das heilige Band del- Ei)e lttiipfe» »volle» mid sich nicht ga»z r e i» von fr »herein ^ehl wisse»; Alle», die die Nachwehe» »o» illgc»dl,che» Vei'ii'llmge» jetzt i» ihleni rcifeie» Alte,- durch Leiden alle,- ?lrt empfinde»; Alle» endlich, dere» Ehe in Folge vo» Kint'eiloslgk.'lt t,»be »»d freudlos ist, __ wiid oiVseS i^llch als ein sichrer, wohlmeinender Nathgeber z»r Wiedeiheriiellllng ihrer Gesnndh»'it n»d zlir K r a f t i g «> » g »»d Befestig l»»g ihres Organismus anempföhle». Die Gesmitchei'l ist das höchste Glück auf Erden, den» was n»l;r Meld und Gut mit Kra»klichkeil, Gl'schwächcheit und Erschlaffung! — Diese > lte stark verm. Aufl. ist auf Bestellung durch jede Buchhandlung, sowie direct durch die Post (bei Angabe von bloßen Chiffer» auch no«l<> l'«;x!n»l«), gegen portofreie Einsendung d>>s obigen Preises, voll Herr» Laurent, us, Hohe Strasic, Nr. 2ti, in L>'!pzig, der anf Verla»geu auch weitere Auskmifr ertheilt, l» beliehe». ,— WARHIUÜC — Da iuihii" diesem uml äliuln'lioni Titel fehlerhafte Auszüge mid Nnrliali-' iniin^'i'ii «licses lluehes, sowie andre schlechte Kaln'ikale orschieiKMi -sind, so wolle der Käufer, um si<'li vor Täusdimiir /,u wahren, die AUSGABE v o n LAURENTIU3 Ix'sN.'llcn mid \m\ Ein-l»fan»- Aese Cabinets in VH Liefcrmtgeu (3«R —2ZH). Preis für die 25 Lief. 4 fl. bei Vorausbezahlung. E6 empfiehlt sick diese Serie dem leselustigcn Publikum noch besonders dadurch, daß sie mir dem neuesten, sehr interessanten Werke: Vie Kinder der Niebe (Vo» E»ge» Sue.) beginnt. Diesem folgt: Gin Gerücht Roman von Emilie Cavl <> n. Au5 dem Schwedischen von Heinrich Helius. Nas 35 l u t m a l. Vom Vicomte Arlin court. In Istna; von Klcinmayr's Zeitungs - Comptoir ist zu haben: Formulare der Gemeindebürgerlisten Nr. « und s. Das Buch 4!» tr,, d« B»gc» 2 kr. Biicher, Musitalien «,,d Fortepianos sind zu den billigste» Vediugmssen auszulcihen bei Ioh. Giontini in Laibach am Hauptplatz.