p»»«« «n 2 — Kf»0dGMl «,üon«nttlok (mit itGf T«>»Mt«twng (!»«. Z070». V««>»twN9 «. vuok6nieK«»Mt (Vchi. 2024» KI»eil»oe. .tueeiiGv» utle« 4 ^»nu»k»Hpt» W«?ck«« «I«ht ^ M«kp«sw d«tlOA>». 2S2 wn. «. >« ^iwetdof: .I«eUb«« «t. 4 23 vln, «»«tGttGi» 24 vin. 6«t?vt^ po»t mok^stl-22 VW. M ckI, moMMvK »Ol» LWtttiWMM», l-so un6 2 lZi«. Mlmblmr Mulim Große Schlacht in Xigre Das grv^ bttMige Dluwergießen im Sange / Die Schlacht dauett schon 24 vtundm / Meutereien in dm Reihen der itaNenischm Straßenarbeiter / Itadelöftldrer standrechtlich eiischoffen Oesterreich in der Klemme OG Seit der letzten Umbildung des Kabinetts S ch u s ch n i g g ist es Mieter stiller geworden in Oesterreich. Ein bischen Lärm wurde durch die Aufdeckung einer illegalen, weitverzweigten marxististhen geheimen Ge-,vcrkschaftsorganisation gemacht, wobei cs sicherlich als Prkanterie zu werten ist, daß sich der neue Minister für Sozialpolitik und Bolksgesundheit, Dr. Dobretsberger no6) just aul Vorabend diei'er hochnotpeinlichen Aufdeckung mit der Ausgak^ befaßte, t»ie l^owcrschaften zu „demokratisieren". Inzwischen hat der Bundeskanzler einen ge-schlchtsphilosophischen Bortrag iwer die Mission Oesterreichs gc^ialten, welches in seinem „Dreiklang von Antike, Christentum und Germanentum" zum eigentlichen „Kern deS Abendlandes" geworden sei. Major Fey betätigt sich in einer materiell nicht schlech: honorierten Stellung bei der Donaudnmpf-ichiffahrtsgesellschckft, lmd wenn man die österreichischen Blätter liest, nrkßte mcw wirklich glauben, da^ alles in bester Ord-« nung ist. Man muß schon feiner hinhorchen und schärfer sehen, wenn man die außenpolitische und innenpolitische SituationSklemmc des üsterrcichischen Regimes erkennen will. Oester reich hat durch seine an? R»m diktierte und in l^cnf ausgesprochene Nichtteilnahme an den Sanktionen gegen Italien den Zorn it-liglands auf sich geladen. Gerade in t»iosen Tagen sollte Oesterreich die ersten Raten für i<'ne IM-Millionen-Tchilling-Anleihe in Eng land erlegen, mit der seinerzeit die Sanierung der Vodenkreditanstalt vorgenommen wurde. Für die Anleihe in England hat die '^i^undesregiernng die Garantie übernoinmen. Eine besondere i^sterreicbische Delegation, der aber nieder Finanzniinister Dr. Draxler no6? d^'r frühere Finonzminister Dr. Bu-rescki angehörten, konnte in Lmidon weder (Erleichterungen be'üglich der Erstreckung d<'S Termins der ersten Ratenzahlungen er^ ringen noch irgendwelche Zugeständnisse in der s^rage der erwi'mschten Abänderung des ursprüngliÄien Tilgungsplanes. Mit einem ?i.^ort: das österreichisch^ Regime ist infolge der ungeheuerlichen Aufwendungen für den Sics>erheitsapparat, die Polizei, Gendarmerie usw.. nicht imstande, Schulden zu bezahlen. Tru, Umstand, daß England sich das Borge-lien Oesterreichs in Genf sehr woihl gemerkt Iiat. 7"ie Lage ist wirklicii alles eher als rosig. Italien ist total — d. h. moralil'ch, politisch, siuanziess nnd militärisch — ausschließlich »lif dein Abessinienkrieg be^cWtigt. Rom hat keine ^^eit mehr, gewisse Erscheimlngen im Tonan^'cken als wichtige Momente seiner Politik zu beirachten. Deutschland hat dnrch seine vorsichtige Haltung in der SanttionS- L o n d o n, IL. November, «ach Meldmigen aus vftitftiw ist feit 24 Stmlden a« der in der Provinz Tigre ewe Schlacht da Gaage, die als die bl« tigfte aller bisherige« lkmiPfhandlimge« be. zeichnet werben ka««. Wie a«» de« diSheri-Den vinzelWeldWiOen z» ersehen ist, haben die beiden gegnerischen Armeen nngeheure Menschenverlnfte. Ne Abessinier, die immer von neuem vorstürmen, beniitzen hiebei ihre revidierte Taktik, indem sie jede Unebenh^t des sebirgsterrains als Deckung benützen und, da sie allein Ortskundig find, auch a>e sonstigm Vorteile des Terrains ezploitieren. Der Ausgang dieser Schla«ht wird mit großem Interesse »el^olgt. Sowohl im italieni-schen Haupt.uartier ais auch in Addis Abeba st^nt man sich über die kNchtigleit der Erfolge oder einer Niederlage aus der «ord-srvnt im klaren M s^. L o n d o n, w. November. Die Agentur Reuter beri6)tet aus Asma-ra: Zwisten den Etrahenarbeit«rn, die nach Zehntausenden beim Bau der Gtraßen in Eryträa und im okuppierten Teil AbesfinienS in Verwendung stehen, find bereits die erste? Mentereien ausgebrochen. Die Leute weigern fich, unter den furchtbaren Verhält-nisten zu arbeiten und forderten durch Deputationen die sowttige NüSverfchissung noch Italien. Wie man ersShrt, soll der Ungehorsam aus die äußerst mangelhafte Ber-töstigung A»rückzusühren fein. Die Leute er-halteu oft tagelang Seine richtige Nahrung find den übermenschlichen Anstrenguugen im tropischen Klima, dem Durst und lkpide-mien ausgesetzt. Um die Arbeiter scheint man sich wenig zu kümmern, da die Proviantvor rSte an die ?yront und in die eilten Linien gebracht werde« müssen. Die Whrer der «enternden Arbeiter wurden gestern vor ein Standgericht gestellt, zum Tode verur-teitt «nd gleich daraus erschossen. Bislang find zehn Hinrichtungen vollzogen worden. A s m a r a, 1«. November. In den Kämpfen bei Selikota an der Nordfront ist der italienische Obevst D e l-uionte gefallen. Am 14. d. M. nUA u. «. R,. clurck ?l»llipp8 liar io Z ü r i ch, U!. November. Devifen: Veo-grad 7, Paris 20.26, Loi^on 15.1.^^. Nen> York 307.625, Mailand 24.937b, Prag 12.7!?, Wien 5S.4O, Berlin !23.70. frage Italien so wertvolle Zltgeständnisse gemacht, daß es Nom jetzt nicht wagen darf, den Zorn Berlins lierauszufovdern. In Frankreich hat lnall das Konzept zum Do-nauipakt irgendlvo verlegt, lnan erinnert sich scheinbar nicht eiirmal daran, daß diese Frage eimnal so aktuell gelvesen »var. Oesterreich steht so inmitten einer isolierten Platte, auf der« es sich um die kleinlichen Interessen eines um seine. Existenz ringenden Regimes drcht. Die wichtigsten Eckpfeiler des Regimes iln Ausland fehlen schon, wenn sie nicht gar vermorscht sind. Und Italien allein ist hellte schon eiu gescl>wächter Pfeiler .. . Tbeirso hoffnirngslos wie auf außenpoli-tljKem Achi^ ijj d« Lq^e Ot^rqxi^ innerpolitisch. Der lktmpf zwischen Starhem lierg und Schuschnigg ist jetzt n^ Glut un« ter der Asche, aber fMher oder später müssen die Heimwehren mit den Chrfftlichsozia-len in den etrtscheidenden Konflikt geraten. Starhthaber, welln sie glauben, daß das deittsche Volk c^^j^^'rreM seiner AMu^ in MittewlM-. jtonfereirq teilzunehmen, die ill Gashington unter dem Vorsitz der Regierung und unter Beteiligung von Unternehmern und Arbeiterführern stattfinden soll und i,l der das neue Programm der Rooseveltschen Industriepolitik besprochen wird. Edsel Ford hat es abgelehnt, an dieser Konferenz teil^uned-inen. In seiner AMwort erklärte er: ..Mail bat oisher gehandelt, ohne nns l>m unsere,, Nat zu befragen. Unsere Erfahrungen und un^ sere Ratsä^läge^ die in dem Einladungsbriefe erbeten werden, stehen der Regierung immer zu Diensten. Wir haben itl der Vergangen' heit an keiner solchen konfcren; teilgenom» men. Die Beobachtungen, die wir über die Erfolge soläier Besprechungen mit Bezug auf den wirtschaftlichen Wiederanfbau gemacht haben, haben uns nicht nber.^eugen können, daß jetzt irgendetwas (^utes dabei herauskommen könnte." pa untreu geworden ist. Eine deuts.siland-feiMiche Politit kann in Oesterreich nur kurze Z^t gemacht werden. Heute sind außen politische und innenpolitische Kräfte ain Werk, die Verräter an den Theorien des großen Kanzlers Dr. Ignaz Seipel von der Macht zu stoßen, da sie Seipels wichtigstes RegiermtgSdvMa ver^ten: „Keine Lösunli ohne, aber auch keine gegen Deutscl>land!" ^t Dollfuß ist in Oesterreich eine Politik nach innen und außen gemacht worden, die als Hohn und Schniach des ganzen Volkes empfun^n wird. Der Verrat am Volksgan-zen beginirt sein<' ungenießbaren ^chte zur Reise zn bringen. Mrikior« Zntung" Nummer M2. Sonntag, den 17. November IVSd. Blutbad bei Gorrahei AachtllSer Angriff der ZIVeffinter auf eine ityIienNche «ownne / 1700 Stollemr oefallen / NaMmpft m Sonden / Spidemim, Malaria, Dürft... H a r r a r, IS. November. AiBjchr» «besiwier» «V ed« italloil-phM Muniti«m»chsch>bI-lO«, «-Sorrahei sich fortbemegte, law e» w der tetz» te« «acht zu ewem ftuchware» Vl»tbad, i« desien Vetla«f »ie JtM«»» «ch «ß»-sichts der schweren adesswWe» V-rwfte z«n Ritckzug gezumage» wvrde». A»f ttaae»i. jchcr Seite siele« 178« VW»», meifteuteil» eingeborene GmaaliS. Die italie»siche M»-mtionskolmme schob sich bei hele« Mo»d» licht durch die ««d bot so de» gl«», zend gedeckten Moschineagewchre» d« «Bs-smier eine «»rziigli^ Beschleß»«sß»l>>Kch' »eit. Die abeflinischea «bteil»»ge» konnten unbemerkt die Maschinengewehre w die besten Positionen bringen, «ora»s sie ei» «»r-derifl^ Fener gegen die Aov»«e eri»ft«-te«. SS entstand eine undescheeMiche Pa»ik. da die Italiener w diesem «bftWtt sich sicher sühlten nnd alles andere erwarteten, n«r kttnen »ngriss ans der Flanke. Die «lo-schinengewkhre mShten den grlßte» Teil der eingeborenen Somalis »ieder »ick ginM» daa» z«n Et«rma«grifi über. Die »icht »er» letzten Reste der italienischen Aolom« »«-de» in der VSfte zersprengt »«d »»» de» Abessiniern weiter versolgt. Bei dieser Gelegenheit erbenteten die Abesiinier ei» »w-torisiertes «eschiitz, 11 schwere «aschinenge. wehre, montiert a»s Panzermage», 17va v» der« Insanteriegewehre. drei Lasttrastwa» gen mit Munition «»d Pro»ia»t sowie «> deres!I^riegSmaterial» L o n d o n, 15. November. Die „T i m e s" verössentlicht einen telegraphischen Bertcht aus Harrar, wonach die Meldungen über den Ausbruch von S p i-de m i en auf der Ogadensront deamttiert werden. In WirNichkeit ist zwischm der abessinischen uud der italienischen Heeresleitung in diesem Abschnitt ein kurzer Waffenstillstand beschloffen Mrden, km die Toten begrabe« zu kSnnen, die sich in Verwesung befinden »ud daher eine sa-ieitäre Gesahr bilden. Die Abesiinier haben « orraheinach heldischer Verteid^uD zwar ausgegeben, da ein weiterer Verbleit in den Mauern infolge der vielen umherliegenden Toten nicht mißlich doch lounten sie von den Italiener» i» teinerlei Weise von den umliegeuden Auhöhe» ver, ttieben werden, auf denen sie sich sicher verschanzten und von wo aus sie dk nämlichen Ueberfiille nach Ogaden insze«ie«en. VSen» jetzt einmal die Toten aus beide» Seite» begraben sind, dann ist mit eine» neue» A»-Mss der Abesiinier z» rech»»», die vers»-chen werden, denllich^er Weise. Ewe schreckliche Plage sind die M o S i i t o S, die sich in Z^ü-denschwärmen ans die Toten le^ Alldem ist das Wasser in den Vrmmen von vMcken nicht trinkbar. Die Abesiinier ertrase» de» Td»ft leichter als die I»-Ve»er die das TtiickWOffer tvv Ailometer a»S ValvOla nnd «erwWckl heran-scha^^en uÄsien» H a r r a r, Ib. November. Nach hier eingelangten Meldung« ist aus ver Ogadenfrcmt eine Schlacht zwischen Abessiniern und Italienern in vollem Gange. Die Abesiinier haben den vordringenden Italienern entschlossen Widerstand entgegen gesedt und wollen die Italiener nicht auf daS Hochplateau hereinlassen, welches zw^chen Harvar m:d Dschids n d o », lv. November. Mch »« i» »« »b-»dlt«ld«l eülgila»,. t«, ««>»»»,«» «»» »75 «-»»»irk«» «» IM »« » « , I» r » » » « b l» ck «« Ma». datt, lW. I» >«» «»«II»«» «s »i« ««»s««»«w«» Volnischer Arbeitsdienst ow SadrKiaa ver Mabdangigleit Aus dcnl Mvlotl>vplatz in Warschau wurde mit «ner großen Parade vor dein Präsid i'ini' des polnis^.'n Arbeitsdien- sss, ans die «ationalliberalen (Sir John Simon) «tf die »atioualeu Arbiiter lMaedouald-GruM) 9 uud ans die U»ab-hängigeu Rationalen 2 Mandate. Im vppo. stionsbiock erhielten die Arbeiterpartei (La-bonr Party) 148, die unobhäugigen Liberalen (Sir ^bert Samuel) 18 uud die nn-abhi^ge Arbeiterpartei 4 Maudate. Durch die Ergebniffe der gestrigen Wahl ist der von Baldwm eingeschlagene außenpolitische und innerpolitische Kurs für die Dauer von Jahren sichergestellt. Di« Arbeiterpartei wut^e in ihren Hoffnungen ent-täuscht Ga:iz dezimiert wurden indesien dte Libera^n, die ein klägliches Bild bieten. Blm der nationalen A^iterpartei sind Ramsay M a c d o n U» die Zweidrittelmehrheit im V«rlo«ent. Die Labour Party als stärkste Vppositwuspartei versügt Über 1SZ Vwuda-te. Die letzte» schleude» Resultate werden morgen bekannt worden» känneu aDer an dem SesanMld nicht «e»r viel «»der». Pa»ft MS XI. immmiiert? Der Vatikan hält den Weltfrieden siir ge-sShrdet, menn die Sankttouen w Kraft tret«.^ P a r i s. Id. November. Der römische Korrespondent des ..Daily Herald" erfährt an maßgeblicher Stelle, der Vatikan werde bei der französtschen und englischen Regierung Schritte unternehmen, um den Druck der wirtschaftlichen Blockade gegen Italien zu mildern. Der Heilige Vater soll diesen beiden Regierungen bereits auf die schweren Z^olgen aufmerksam gemacht haben, die im Falle eines Boykotts Italiens entstehen könnten. Nach Ansicht des Vatikans sei der Weltfriede bedroht, wenn der Bölker-bund darauf insWeven würde. Italien von seinem Kriege in Äbesitnien anbringen. Neue Terrowelle in Oesterreich Jmmuniuister V»ar-V»arenfÄ« kiwdigt ver» fchiirfte Gewoltmaduahmeu ge^t» die Mehr, heit der Vovßllkrung au. Wien. 15. November. Der neue Innenminister Baar-Baa-renfels hielt in einer Versammlung der Vaterländischen Front eine Rede, in ^ er sagte, jeder Versuch eines Umsturzes >n Oesterreich werde mit größter Energie in, Seime erstickt werden. Diplomaten, di^ eS wagen sollten. Über den Fneden W'lchen Deutschland und Oesterreich bei Umgehung der einzig maßgebenden Z^ktoren zu verhandeln. werden die erforderliche Zurückweisung erfahren. Die militanten Verbände in Oesterreich sind genug schwer bewaffnet, um dem Bundesheer in genllgender Weise beistehen zu können. 40.000 mit Gewehren und Maschinengewehren auSgeriMete He'm-wehrleute können in drei Stunden mobilisiert und auf alle neuralgischen Punkte der österreichischen Bundesländer losgelassen «erden. Ti « n, 1ö. November. Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung beschloffen, daß in Hinkunft nicht nur filr Tagblätter und Monatszeitschriften, sondern für alle periodischen Druckschristen die behördliche Lizenz eingeholt werden muß. i^ne diese behördli^ Bewilligung darf in O^terre^ keine Druckschrift erscheinen. Sees Mancher Abschied vom voMNchen Lebm Major F e y, bis vor kurzem Mitglied der österreichisch^ Regierung, ist bekanntlich zum Präsidenten der Donau-Dampfschifs-fahrtS-Gesellschast gewählt worden. Damit sl!^idet er wenigstens nach außen aus dem politischen Leben. Znr Ernennung Major Fey'S wird uns auS Wlen geschrieben: Me Donau-Danlpfschisslchrts-Gesollschaft wurde vor kurzer Zeit unter großen materiellen Opfern der Kreditanstalt und des Staates saniert. Nach dieser wurde Italien eine der ^ste des Aktienpaketes nachkommenden BetÄligung eingeräumt, uni der faschistischen Außens^litik die Kontrolle über die Donauschiffahrt zu ermöglichen. Die Italiener scheinen freilich nicht mit Kassa, sondern durch Liefemng von Mowrichiffeil, die auf italienischeil Werften hergestellt iner-den, zu zahlen. Einen Befähigungsnachweis für die Leitung großer Wirtsl^ftSunterneh-mungen hat Fey bisher nicht erbracht. Tar-UM'geht es wohl auch nicht» da es üch iit diesem Falle um eine kontrollierte Kaltstellung mit entsprechender materieller Ber^or-guitg handelt. Fey konnte kjart gegen Wehr-wse sein und seine Tätigkeit in i>en Regierungen Dollfuß und Schuschnigg wird erst die Geschichte gebiihrend werten. Nach oben zeigt weder gewalttätig noch revolutionär. Er zieht die Kapitulation nnt einer Pfründe einer aufrechten nnd inännlichen t Haltung vor. Sonntag, den !7. November 1935. „MarÄorer Z^ng" Nummer 2k.. Die jugoflawlfch-veutfchen Beztedüngm Eine Erklärung des Beogräder deutschen Gesandten von Heeren Beograd, 15. November. rvoll«m ^ou»«vr«v Zos. Wipvttnger. I1«U»or ZukilitEV« Uli« 6 Zum 19. Male Aljechin—Euwe. A m st c r d a Nm>ember. Die 1!>. Partie unl die ^chachweltmeistSr-schaft wurde nach dem Zuc^ abgebrochen. Alicch i n konnte sich einen starten. Bpr-isprilng -sichern, so daß er qowtst siegen wird. gesamte Flugdauer beliof sich auf 01.15 Stunden, gegenilber 8Z.08 Stunden, die der bisherige Rekordhalter Mollison im ^ever IWZ benötigt hat. Ein ehemaliger Mnister geshrseigt. Boulognc, 14. November. Der ehemalige Ministers rot. dci gestern einer Bersammlun^g der Volksfront sprechen wollte, wurde vor dem Tor in Versammlungslokal vonl Vizepräsidenten des französischen Aerklubs und Vorisitzend5 sie v^il!.. kisk iz» oiUigef vncj gutk"' ,.'cn mHck»o 7«k0«n»if, W „s^sin, ^vtti !0gt: kking ctoz icli ciir aui-A«t»iesc Flugstrecke hielt der spanische Flieger Cam-Po mit 16.5V Stunden. Miß Batten hat euch einen neuen' Rekord sür die Strecke England—Brasilien aufgestellt. Sie hat den Flughafen Lynipne am Montag früh verlas-.sen und erreichte in zwei grossen Flugabschnitten Thies am Dienstag abend>^. Die Griechealand» Solholm wurdm auf Könlg Seoro»^ vereldtgl Der jüngste Staat ver Erdkugel Gestern wurde die Unabhängigkeit des neuen phttipMsche« Reiches proklamiert M a n i l a, 15. Novenlber. .Heute um 8 Uhr 25 Minuten, das ist unl 1 Uhr »V Milmten mitteleuropäischer Zeit, wurt^.die Allsrufung des unabhängigen philippinischen Reiches unler begeisterter Anteilnahine der Bevölkerung vorgenoinmen. . Ter jüngste Staat der Erdkugel, das philippinische Reich, dessen einhein^ischer Nanie in Europa noch nickit bekannt ist, hat eine Bodenfläche von ZW.lXiO Quadratkilometer, ist also fast so groß wie England und ^r-lanh züsainmeit lind ilu'r uin ein' Drittel lleiner als das japanische Kaiserreich.' Die B e v ö l k e r ll n g. dieser Inselgruppe, die aus 7lXX) Inseln , besteht, von denen einige eine bedeutellde'Größe h^beu, wie'die grösz' te Insel Luagon, die ungefähr so groß ist wie Bulgariell und die zloeitgrößle Insel Mindanao, die ungefähr so groß ist wie Oesterreich, zählt I.'j Millionen Seelen. Die Bereinigten Staaten von Nordaine-rika haben bereits vor zwei Iahren erklärt, daß sie an den» B-^'sit^ dieser Inselgruppe desinteressiert sind, worauf dmnl die ".'lb-stimmung erfolgte. Die Bereinigten Staaten waren .'i7 Jahre lang ini Besitz der Pl)ili' Pinnen, die sie ilach deill spanisäi-amcrikani-ichen Ltrieg ini Jahre 1898 beseht I)atlen. Der lazxlnische Einfluß iil der Unaül)öngig. keitsbelvegung ist zloeifelloS nicht zu uitter-schätzeik, doch streben die Philippinnei, schon seit Jahrzehnten eine vollkommene Autonomie an und'dürften eine irgendwie gurtete japaniijcl)e Bevonnunduilg nicht dulden. Unter großer Beteiligung der Bevi>lterullg wurde iui Stadion vmi Athe»l die griechischl' Armee auf den ttönig vereidigt. Der Regent KondyliS unterstrich bei dieser Gelegenheit noch einmal die '^^edeutnllg diese? Eides. Unser Bild zeigt griechische Soldaten, Evzonell, ivährend der Bereidigun^eier. Ächerl.Mderdienjt-M) i Am Vorabend des Inkrafttretens der Sanktionen. Wie alis Kibenil verleibtet wird, ist der italiellis6ie Daiupfer ..P'-^""'ntore" iin dortigen Äaseli eingeiallseu, uni 2lXX) Tonnen Brautfkoi>le für Fiulne all Bovd nehmell. ' ! vtemeindewahlen in Tlu»gir. Für die aln .'l. d. statt-findendeil.(iieilie!nden>ahlell in Trogir ist eitle einzige' Liste, die der Üfroati-iMen Bauernpartei, eingereicht worden. Als Bürgeriilei-ster gen>äblt zil betrachten ist der ^'i'stcnfülirer'Ivan E e g a. i Tod eines namhaften Wirtschastlers. >tri?.evci ist Direktor Gustav Vlasto B i-I) o d i l itn Alter von ^^ahren gestorben, l Dr verstorbene mar von 1878 bi»? Di« i retlor der Höberen Lehrailstalt für Ackerltau j ln Kri?!cvci nnd inachte sich einen großen Na-iix'n dnrch die. Veröffentlichung unifassender !achwissellscl>tiftllcher Arbeiten. Einige Jahre verbrachte er. auch iin österreichifch.ungari-^ st1>en .^tonsulardienft in Bulgarien. i Blutiges Viedesdrama in ,'ilatar. ,^!atar ereignete sich am 1.'). d. eill blntiges ^'iebesdrama. Der Frii'eurgohilfe A r mund lierfolgte den Ajährigen .^ociischüler Milan H i t .r e c, gegen ilen sich jeine Wechlcht. wegen eines jnngen, hiibschen MädcheH ri6ltete, bis .;unr Bahirhof und feuerte drei Schüsse ans deit Nebenbuhler. >)itrcc wurde .in schwerverletUeni Zustand ins Krankenhaus nach Zagrev überführt, .^itrec, der sich im^-?^c>twehr ausredet, wurde (Ä!r»chte eiirgelicsert. i. Militärisck^s. Znm neuen .^ionimaw dailten des Infanteriereginleitts in greb lvurde Oberst Svet. S a v i e. ernannt. k. Ein Sparkassedirettor verurteilt. In Zuvotica >vurd<' der Sparkassedirettor Dr. Bela W o l f, der die Sparkasse in Adjana-Mol an den Rand des Abgrnlldes gebracht hatte, für schuldig ertannt un!' zu acht Mo.^ naten Arrest verurteilt. vem Stadlrat Der Stadtrat von ^^ubliana ^sei.tte Freitag seine Don lierstag al'gelirochene Sitzung »ort nnd befaßte sich in getieiilici- Sitzung größtenteils mit Persoilals'ragen. Ueber Antrag des Bizebnrgernleisters Prof. I a r c wird der Frage der .'»^alishaltnngs^ und Mädcl^enschulen vollste Allfniertsainkeir ge-widlnet: auch die Stadlgeiueinde isr daran illteressiert, daß die lveiblicl>' Jugend sich in größereln Maße praktischei, Berllfen .^nnvn-det nnd dadurct) die Mittelschulen entlastet. Der srühere Direktor des städlis6)en Etek-lrizitätswerkes Ing. Stanto S o n c wird lvieder in seiller Fuilttion bestätigt. In? Zu sainlnenhange nnt der Uebernahnie der erstell .^klasse des städtischell Mädckiengiininaii-unls dllrch den Staat nmrde inehreren ^ehr-krästell der Diellst gekündigt: die Angele' genlieit wltrde jettt einverlielilnlich «^regelt uird die Professorell lnil?d>cr in den DielNl iM'rnmnnlen. la. Auszeichmwg. Der Priinararzt des >?rankenhaufes in 5jnbljana Dr. Bo^idar L a v'r i e lvurde init dein St. Sar^ordell blasse ausgezeichl«!. Dieser Iiervorragend<' Ehirllrg behandelte iiielirere Male lveilail^ Zitönig Mexander niid nahln uiiläiigst auch an' Sr. 5>oheit dein Prinzregellten ''^^ul e« lle Operatioll t,or. !u. Todeswll. In ^'juMjaua iid die Post bealntln i. R. Frl. Maria Lilek gestorben. lu. 40t».ttV0 Dinar unterschlagen. Bor deln Kreisgericht w Ljubliana stand Freitag der M-Mrige Beamte des dortigni Zollamlec' Frairz D u b r a v i t", der angeklagt ist, Michr.als MlMV^DiMir 'Amttzgelder .uivtt?^ Aeiwns'' Nummer 2KL. Smmtag, den 17. November tSZü. lÄtaye« W haben. l^röhttvteÄÄ handelt es« fich um Unterschkyung von Spielkarten und Dmninomarken. Das untrrfchlayene Geld tlWrdc teils verjubelt, teils damtt eine schö' nc Billa erbaut. Der Bcrtevdiger beantragte eine Untersuchung des ?tnflekl«tgten durch Psychiater, da fein Geisteszustand nicht nor-vml sein kömie. Der Änat nahm dei: Antrag cm ui?d vevtayte die Berhandiung auH uubesti-mmte Zek. w. Koöevje ist das neue FabrrkSge-bäudc der dortigen Tuchfabrik fertiggestellt und dürste bald nach Neujahr den I^trieb ausn^'^hmen. Bekanntlich brannte das frühere (Gebäude im Jänner d. I. vollständig nieder, wodilrch ÄD Arbeiter stellenlos wurden. Das neue ist aus (^isenbetim aufgeführt. l«. Totschiaß. In Beliki Kamen b<'i Naf-Heuburg geriet dn Bauernbirrsche N. P e-t'a n mit dem Kastwirt R o g o v i L in Slreit und beqann denselben init Hieben zu traktieren. PU^tzlich griff er in die Taft!^. Der Gastwirt cilaubt<', seiil Gegner wolle ein Messer ziehen, weshalb er rasch selbst .;unl Messer griff und mit demselben einen Stoß gegen die Brust des Burschen führte. Die Wnge fuhr ins .^>.'rz und tötete Petan auf der Stelle. Der Wärt wurde dem Gericht ?j-m^eiiesert. Santttag. den tS. November ^S3S Saoier« die StavtWe Sparkaffe! Stimm lms dem Wbtikum M den jüngsten SaMmngs-bestrebungen der jugoslawischen Städte c. TodesfMe. Im hiesigen Krankenhause startx'll .^Mr Siestfried .Ä' i) n i g, Besitzer der Leistenfal'rik in Loka bei Z^usenl, W Jahrs alt, u?>d ^rau Martha R u p n i k, 35 ve, Ziimnerniannsgattin aus Cekje. c. Theater in LaSko. In LaSko, Sokol-heiln, findet ain Sonntag, den 17. d. um 1« Utir eiu vrnn SokollK'rein l'eranstalteter Theater-Nachinittag statt. Anfgesührt wird das Singspi<'l „Der Dukat von Tremerje", ein Werk de^? Lehrers Radovan Gobec in Der Autor ist bei dieser Beranftal-tmlg stleichzeitiq auch Regisseur und Dirigent. (5s wirkeil s»:'» Damen und Herren des Gi'sangver<'ines „Hum" aus La«ko mit. Das Orchester .^iszlt 17 Mitglieder. Die Veranstal tunq wird durch den Ljnblfanaer Zdundsunt-seirder übertragen! c. Vom Schachklub Gaberje. Der Schach-Kvb Gaberje hat sein erstes ^Uubturnier, an dem Mitglieder durch ziveieinhalb Mona-^e niitgewirkt haben, mit folgendem Ergebnis benrdet: Csörgi^ 19.f> Punkte, Ianeiiö Otto 17^5,. Mirnik 1K.5), IaneSiL Philipp 16, Go-Ija Mastnak Regner, Pusnik und .<^rai^k je l.'i, .^>asfing<'r und K'rasec je w.s,. Di<' spiele imlrden an jedeni Dienstag und Freitag abends im Gasthaus „Amerika" in Sp. .<'>udi?iici ausgetragen. c. Bon der Stavtbibkiothek. Bei der lev' ten ^tadtratssihung sind folliende.^"^ern'n in den Aufsickitsrat der städtischen Leihbiblio-tket l^en>älilt worden: i^tranic, ^uiman. Ros, Tr. ^toberne, Dr. Vork^iL und Wltawsky. c. Arbeitsmarkt. Bei der hiesigen Arbeits-b'örse sind folgende Stellen ausgeschrieben: .'i -teslel, für Schuhmacher, je 2 für Dienstmädchen und Mägde, i fl'ir eine.^söchin nach Bitolj. '.'lrbeit suci>t ein PhotoleWiilg. c. Z^uhbnllsport. Zonntag, den 17. d. treffen sich aus den, -portplatz beini „Felsenkel-l^rr" der Tportklub „Maribor" und der hiesige „Athletik" SportAub zu einem ?^reund-schaftsspiel. Beginn nni 1 l.M Uhr. Schiedsrichter Reinprecht. — Zur selben Ieit beginnt ans den, Glacis ein?^rennd>s'chaftsspicl zwiKen M. (5elie und „Olymp"-Selse. ^chiÄ»srirhter' Beble. c. VottShochfthnle. M ontvg, den d. mn' Wr spricht im Rahmeu der hiesigen '.!^lkshochschl»tc s'Ze^nsaal der wnabeiMr--irrschul?) der bl^annte Pädagoge und Iu'-gendschriftstelter Hcr^ Prof. Gustav 7. i l i h aus Maribor über ,Me natAonalsl>ziali'stische Grziehnng im Deutlichen Reich". Den Vor-!rerden. Mr die Sicherheit der Einlagen bürgt bekanntlich die Stadtgemeinde Maribor mit ihrem gesamten Bermijgen und der gesamten Steuerkraft. Dast die Einlagen augenlüicklich nicht ausgezahlt werden ki)nnen, ist einzig und allein darauf zurückzufahren, daß der Landwirt nnter d<^ sogenannten Bauernschutz steht nnd seinen Verpflichtungen vorderhand nicht nachkommt. Um aber die Lignidmachung der Städtischen Sparkasse .vi fördern lmd zeitlich vorzuverlegen, wäre es höchste Zeit, das; die Stadtgemeinde sich endlick? aufrafft und die Frage der Saniernnii der Sparkasse ernst lich in Envagung zieht. Die Stadtgemeinde würde danlit auch ihren eigenen Fiimnzen einen großen Dienst eriveisen, itnd daß auch das private Wirtschaftsleben auf diese Mise einen starken Impnls erfahren nnirde, brallcht nicht besonders betont zn n'erden." ZMonzert lm Nahmen der Ienko-Ieier Wie in anderen Städten I«go^awicns, wird der hnndertiste (Geburtstag des Äom^ ponistene D a v 0 r i n I 0 n k 0 aucl) in der Draustadt festlich begangen. Im Nahmen der Feier l,at sich der Ipa'lne-Sänger-gail entschlossen. Mittwoch. >^n d. um Ä) Uhr im Theatersaal ein Festkon.^rt zu veranstalten, an dem die geunschten (5h>jre ,.G l a s li e n <1 M a t i c a". „M a r i-d 0 r" u«d „R u c" smvie die Männerchöre dere Bereine „D rav a", „I a d ra n" und „L n n a", serner der.^wnzerttenorist 5>'rr August 7. i v k 0 mitwirken werden. Die Bereine treten einzeki und vereint auf. Die Feier trägt vorwiegend nationalen und gespositio. nen, die schon fast Volkslieder geworden sind, sowie die >>vmnen „Mprei" und „Bo^ ie pravde" schuf. Deshalb ist es Pflicht eines jeden Patristen, ^e^e^- Feier beizu-.wohnen. Eine «eve Affäre Um«gelmWgkeiten beim Obstexpart. In Maribor imtrde unlmlgst unter der Bezeichnung „G 0 s p 0 d a r s k 0 e ? s-portnodruLtvo" eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung ins Lebe,! geru-fen- die sich mit der Obstaussuhr nach dem Ausland besaßt. Ein Ausschußmitglied erstattete jetzt die Anzeige, das; l,eim Warenversand nnerlanbte Manipulationen vorgenommen wurden, wodurch nlehrc-ve Lieferanten, d. h. Genossenschaftsmitglieder, empfindlich geschädigt »Verden. Daraufhin wtul^ eine Ünt^uchung eingeleitet, die lie-reliss sehr belastendes Material zutage gefördert hat. Es k^ndelt sich, wie in Erfahrung gebracht werden konnte, nnl nielzrere Wag noch nicht bekannt. Mit der Angelegenheit befaßt sich der Untersuchungsrichter. Bei dieser (^legenheit wird der Bevölkerung, vor allem ani flachen Laude, eindrücklichst nahegelegt, Personen, die für nene Exportgeuossenschasten Mitglieder nvrben, nicht anfzusitzen. Es komnlt vielsach vor, daß Agenten unerfahrene Landwirte für den Bei tritt zu der in Gründung begriffeiten Genossenschaft dadurcl'. gewimien, daß dieselben keinen Anteil einzuzahlen haben. Es »genügt lediglich die Unterschrist nnter die Beitritts-ertläruug. Zobald auf diese Weise genü;^.'nd unerfahrene Mitglieder angeworben werden, setzt der Obsterport ein. In kürzester Zeit wird durch unerlaubte Machinationen der ^frach der Genossenschaft herbeigeführt. Die Mitglieder erhalten dann die Sicherung, indem sie für i^ie ^chadloGaltung der Glän-biger allfzukommen haben. Da die Anteile, »bwohl sie mcht eingezahlt wurden, meist «uf lOl) Diuar lauten, die .^ftung aber gewöhn !jch zwanzigsach ist, hat jedes Mitglied min destens MX) Dinar zur Deckung ^s durch die unfähige oder gewissenlose Leitung entstandenen Schcldens auszubringen. MV. OG. EinzellMzn diejer :Mve A'Ugenkl.^ fq.ilher — und der dravc, Das Aed vom vraven Mann In Aioravci geriet dieser Tage eine Mn-zerei in Brand, wobei die Winzerin Antome Zadravec nur das nackte Leben retten koMte. A'ni Rettungswerk beteiligte sich der '.^Mrige Nachbar ^l)ann M a t j q S i 5, der zuirächst das Bich ins Freie ließ, ivSH-rend er das l^efliigel nicht niehr retteil koiln te. Dann drang er wiederholt in das rauchgefüllte Wohtth^s, aus dessen Fettster« und Tiiren Flaminelr .Angelten, ew und trug .^t lei^der und Möbelstücke ins Freie. Die Winzerin erschien plötzlich schlaftrun-len im bloßen Hemd in der Dür. MatjaSiL eilte, obn>ohl der Dachswhl jeden Augenblick ein>j^u.stürzen drohte, nochmals ins.Haus, um die restlichen Neider dn Mnzerin zu holen. Kaunl war er wieder draußen, als das Dach eiilsdürzte ulld alles unter bi^grllb. Retter hätte seine Tat nnt dem Leben bezahlen müssen. Einige herabstürzende brennende Balken streiften den jungen Mann und fÄgten ihm ernste Brandwunden zu, da feine .Meider zu brennen anfingen. Nur Mühe gelang es ihm, die Flammen, die an ihm emporlechzten, zu ersticken. Die herbeigeeilte Feuerwehr mußte sich auf die Lokalisierung des Brandes beschränken. Der Schaden beträgt ca. 25.000 Dinar, erscheint jedoch durch Versicherung nur zum Teile gedeckt. Am schn>ersten betroffen ist die Winzerin Zadravec, die nur das Schlafhemd retten konnte, mit dem sie bekleidet war, als sie irrs Freie gebracht wurde. WVÄWWWWW^ nur tk« Iv» ?»»p» i »««»vi ILot»rMKl» ii9 Dichterei Steck' die Läd' voll fauler Aepfel Filz den Samt auf deinein Tisch, Trink Kassee und Wein manch' Tröpfe' Wi'vst vielleicht ein Dichterich. Lieb' in Wonne deine Bonne, Oder wie Dante Beatrix Wie Leonard' die Mona Lisa, Wie Inliet — Justin, Marqms Oder bleib' in Sehnsucht stecken Gleich Lenau nnd nlancher oft. Sah' in diesen schweren Nöten Inspivatio — Dichters Docht. Sei's Zpnisinus — Ideal, Sei's, Eatvr für jede,» Fall, Paßt des Dichters Ditrich gtei, Sperrt der Seele Schlösser frei. F r a n c i s W e l s. nl. A«S dem MilUärdienst. Der m'ue Koni Mandant dl'S Artillerieregiinents Oberstleutnant MaxinlnS E r i der bisher in Ljublsana in (^rnijou gestanden hatte, hat seine nene Stelle bereits übernonrmen. Nl. Seinen fiinfzigsten GetwrtStag feiert morgen, Sonntag, iui engeren F-amilien-kreise der langjährige Betriebsleiter der Papierfabrik in Sladki vrh .'^X'rr Andreas 5t' n k e c. Der Jubilar, der in Bratno b« Binica iln Bezirke' Baraxdin gebürtig ist, ist eine im nördlichen Teile der Slolvew-schen Büheln allseits betannte nnd geschätzte Persönlichkeit. Als aus<^esprochener sozialer Ärbeiter nmchte er sich stets sehr verl^tent. Schon so manche Familie lMtte es dem Jubilar verdanken, daß ihr bitteres Los Ae-Nlildert wtirde. Seinen ihn« untergeordneten Angestellten und Arbeitern der Fabrik ist «r ein väterlicher Berater im »vahrsten Sinne des Wortes. Die^ »nenschensreundlickM Be-nrühungen des Jubilars haben schon seine,, zeit durch die Verleihung des St. Sava-Ordens die allerhöcliste Anerkennung gefnn->den. Wir gratullieren! m. Silberne Hochzeit. In Pragersko feierte dieser Tage der Industrielle und Eigen-tiimer der dortigen Ziegelei .Herr Karl S t e i n k l a ll b e r niit seiner liebenswürdigen Gattin das schöne ?^st der silbernen .Hochzeit. Das Jubelpaar, das sich n>eit und breit der größten .Hochachlnng erfrent, ließ aus diesein Anlaß der Arb<'itersckiaft eine besondere Ueberraschung zuteil werden, wobei insbesondere die Kiil^r rei6)lich bedacht wurden. Die Arbeiterschaft ehrte ihren Chef mit der Ueberreichung eines Diploms. Zmn schönen Ehejubiläum auch un^ sere herzlichsten Glückwünsche! m. Ein schneeweißes Eichhitrnchen wnrde dieser Tage ilnlveit lwn Ptnj von« Besitzer Martin 0 r 0 k e c erlegt. Das rare .EMMpliiar ivurde voiit hlefil;<'n Tterpräpa- „Mariborer Zekwng^ Nummer 2k- k »«I, s»«0'es G^'nx'rbegesetzes mit einer ^l^-strafe non 8Y00 Dinar belegt. Die hiesige Verkaufsstelle wird außerdem für die Dauer c'ines Jahre? gesperrt. III ?lm Borabend des ^taatsseiertages am Z. Dezember veranstalte! der Sokol Ma-ribor-Matica im hiesigen Theater eine gro-fjc Turnakadcmie, der eine umso größere Bedeutung zukommt, als sich uns u. a. auch die lokalen Kandidaten fiir die Oltimpischen Sviele in Berlin vorstellen iverde»». Für diesen alsjai)rlichen solennen Auftritt unse« rer Lfunstturnelite macht sich bereits ein lebhaftes Interesse bemerkbar. m. Aus Tezno schied dieser Tage der Vahnbeamte und langfährige verdiemtvolle t^l'nleinÄesckrc'tär .^"»err August Stecher, mit d<'ssen Abgang auch die dortigen Berei-niqungen einen Neißigen Mitarbeiter verlieren. .^"^orr Stecher erwarb sich insbesondere Ilm die Errichtung der .Haltestelle in Tezno die grösiten Verdienste, versah er doch mit größter Aufopferung t>en Sekret«rposten des Vorbereitungsausschusses, an dessen erfolgreicher Arbeit er in ganz besonderem Maße Anteil nahm. .^>errn Stecher, den man nur schwer aus Tezno scheiden sieht, begleiten ^ie besten Wiiusche der Bewohners^ft von Tezno aui dem Wege in seinen neuen Wir-kung'ükreis. !n. Ein großes Wohltiitig?eitSk»nzeri zn« 5unsten armer Schulkinder findet am 1. De-zenlber im Union-'Laal statt. Der Gesamt-erli>s der V^'raustaltung, die unter dem Protektorat des Iugend-Rotkreuzes steht, ist für die Anschaffung von Kleidern und Schuhen für d'e arme Tcbnljugend bestimmt. ttl. Zwei Afrikavorträge an der Volks« Universität. Au der hiesigen Volksuniversit^t finden in der kommenden Woche zwei Vorträge des ^'^agreber Universitätsplof'ssors Dr. ?? a n über Afrika statt. Im ersten Portrag aui Donnerstag, den 21. d. wird der Vortragende über die Staatenforinung, .>^wlouiasbesit? und die einzelnen Protektorate berichten, ivährend er am folgenden Tage Westafrika und den Kanari'schen Inseln sein Augenmerk znwendeu wird. nl Einen russischen Sprachkurs eröffnet die hiesige Volksuniversität. Der KurS findet ciin Mittwoch für Anfänger und am Freitag für Fortgeschrittene, jedesmal zwischen 18 und IN Uhr in der Knabenbürgerscs>ule statt. * vwsthaus „Weiße Fahne", Wurst-schnwuS, Konzert, Tanzgelegenhoit. nl. 7N°/°-ige FahrpretSermStzigung für Wien. „P u t n i k", offizielles Neisebureau des Ktönigreiches Jugoislawten, veranstaltet auf Grund des jugoslawisch-österreichischen Nebereinkonnnens vom 2. August l. I., womit die früher bestehenden Reiseschwierig-keiten beho-beu wurden, in der Z^t vom 15. bis 18. Dezember t^n dritten Kompensationsausflug ulit eiwnn Separatzug nach Wien. Abfahrt aus Maribor Sonntag, den 15. Dezember und zirka 2.40. Riickfahrt am 18. Dezember mit Anknnft in Maribor um zirka 18 Nhr. Fahrpreis Maribor—Wien und retour in ^r dritten Nasse nm? 28V Din, in der zwetten Klaffe 290 Din. Dic Fahrt erfolgt auf Grund normaler Reise Pässe (das österr^chische Visum verhchass „Putiük" unentgeltlich) oder mit Sammet ^tz. Für den Aufenthalt in Wien sind be queme Arrangetnents vorgesehen (für Trans -Port zum und vom Hotel,- Besichtigungeti sowie Wohnung in oinfachni und Luxus-» Hotel»). Anmeldungen werden bis spätestens. 2. Dezember bei „Putnik" angenommen. Da j die Plätze im Zug numeriert sind, empfeh- ! len wiv je srü!^r« Anmeldungen. Alle weiteren Informationen, Prospekte und kulan--! teste SchiMng-Beschaffung bei „Plllnik" in! V^rtbor und Cebse. ' m. Konstituierung der Leitung der Sektion de» Jugoslawischen Touring-Clubs.! In der gestiegen ersten Sihung der kürzlich gegründeten Sektion Maribor des Jugoslawischen Tonring-Clubs konstituierte sich di« Leiwng wie folgt: Obmann Mrektor Jos. L o o S, l. Obmannstellvertreter Prof. Mr--ko S e v n i k, 2. Obmann stellvertreter Direktor P ^ r i c, !. Schriftführer Dr. Milko D a n e v, 2. Sch^ftführer Alexander Pfeifer, 1. .kassier Alfred Krals,?, ^ssier Branko Boltavzar. Die Leiter der einzelnen Sektionen sind Chefredakteur Udo K a s p e r für Touristik im allgemeinen, Jng. Peter K e r S i L für Anto-mobili^tik, Finanzsekretär I a k i für Mo-torraldsport, Prof. Pero C estn ik für Wafserfport, BerkehrSleiter Eugen V e r-g a n t für die übrigen Sportzweige und Bankbeamter Drago Senica für Photosport und Propaganda. m. Warum werden die Waggons in den Zügen noch immer nicht geheizt, obwohl es bereits empfindlich halt geworden ist? Nach dem Betriebsreglement sind die Züge von, 15. Oktober bis 1. April zu heizen, sobald die Außentemperatur eine gewisse Tiefe erreicht hat. Da die warmen Tage bereits längst hinter uns sind und der Winter allen Ernstes zum Einzug rüstet, wäre es schon hoch an der Zelt, daß die Waggons geheizt werden, war n,ancher Fahrgast holte sich in long gv»vnn«ninneö, der einige Tage vorher niit einer jungen Frau in eiueui Hotel abgestiegen war uud sich als „Riko Fink, ,^greb, Muduliöe-va ulica 15" eintrug. Die Nachforschungen ergaben, daß die beiden jun-gen Leute 'selbst-mord durck) Abspringen von einem 40 M^ter hohen Felsen ins Meer begangen hatte». D-e Leiche der Frau ist noch nicht gefunden worden, Meifello^ aber handelt es sich uni d''u beschnftigungsloseu Privalbeamteu Rick)ard Fink aus Maribor, der eine Zeitlang schäftsleiler der Firma „Nftra" in Eelje war Die mit ihln aus dem Leb'n geschiedene Frau Therese Fiuk heiratete er vor drei Iahreu in Brexice. Da beide Menschen ohne Arbeit waren, scheint das Motiv der Ta'. slilmnier über die Notlage geweseu zu sein. Auch die Frau, die Friseuse von Beruf war und vor Iahren im Talon ^etsi^ in Zagreb l'^^egoviöeva ulica) ausgelernt hatte. u>tN' ehne Posten. * Gktschule de» Mariborer Gkiklubs. Jeden Mittwoch Skigymnastik für Damen und .Herren. Im Winter Zturse für .Einder, An-fäiiger, ^sellschaften und sonstige Inter-essellten in Maribor und beim „Pohorski dom". Anmeldlmgen und Informationen schriftlich oder mündlich Inröiöeva 8 (Ju-ivelengeschäst Stojec). Voilvsrst»? «kn 2!. dlovvm1»«r ZV«? ««»«107 im Kidiv ni. Evangelische». Somitag, den 17. d. K'. wird um iO Uhr vormittags in der Christuskirche ein Gemeindegottesdienst stattfinde». Auschließend um 11 Uhr sammelt sich die Sckiuljngend zum .^indergottesdienst. — Am Nachnnttag predigt Senior Baron in Marenberg, wo anschließend an den (Gottesdienst auch eine (^mein^versammlunq statt finden wird. m. Benefizoorftellung au» Anlaß des Scheidens von Frau Ktefa Dragutinoviö. Heute abends oerabschiedet si6i in Bruno Franks flottein Lustspiel „Sturm inl Wasser glas" nach vollen 40 Jahren einer erspries;-lichen Bühnentätigkeit Frau Ztefa D r a-gu tinovi 6 von den Brettern, die die Welt bodeuten. Als Mitglied deS Sl!^spiel-ensombles ^var Frau Dragutinoviü in einer langen Reihe von Jahren eine der sichtbarsten künstlerischen «ÄüHen des Theaters. Ihr Zckiciden wird b<'i allen, die sie in ihren Rollen kannten und zu schätzen verstanden, nur i!?edauern auslöseu. Es ist ^u erwarten, dan sich ein volles Haus von dieser vorbildlich i'.nrkenden Künstlerin verabschieden wird. tti. Die Gtrickstunden des evangelischen Frciu<'nt>ereines für die Weihnachtsbesche-ruug fiivden jeden Montag und Donnerstag im evang. Pfarrhaus uni 8 Uhr abends statt. Die Frauen nnd Mädchen, die lieber zn Hause arbeiten möchten, ki^nnen sich die Wolle zu jeder Stunde im Pfarrhaus abholen. t^ield- und Sachspenden für die Weih-llachtsl>e!scbernng lverden ebenfalls iui Pfarrhaus dankend entgegengenommen. * Die Martinifeier der Freiw. Feuerwehr Studenci findet Sonntag, den 17. d. im l^aschause Spuraj statt. Freunde und Mn-uer der ÄVehr sind hiezu höslichst eingeladen. nl. Brandlegung. Vor dem Kreisgericht stand gestern der 25jährigc Besitzer Johann DrevenSek auS Rate, der sich ivi'gen Brxindlegung zu verantworten hatte. Er hatte im Juli v. I. sein Wirt-schaftsgelmudc iu Brand gesteckt, um, wie er einige Tage vorher seinem Stiefbruder Matthäus V i n-d i ö erzählt hatte, uiit dcr Versicheruugs-sunmle einige Schulden zu l>egleichen. Als die Brilder bald darauf in Streit gerieten, kam die Sache an den Tag. Die Verhand--lung mnßte bereits zweimal vertagt werden, IM, ne»e Zeugen eiqDverachinen. Dveven^ .^ek wurde zu siebeu Iahrcn schweren ^t^er-kers verurteilt. m. Die Sonderfahrt des „Putnit"-Aul0-cars zur Kochkunstausstclluug nach Wien ain 22. d. wurde auf allstenieiueu Wunsch um einen Tag verlängert, sod^in die ''^nrkspl^r erst NM 24. d. abends erfolgen n>'rd Der Wagcn fährt Freitag, den d. nr' l» Ubr ^wni .^lotel „Orel" ab. Fahrpreis santt Vi-snni 220 Dinar. m. Ouecksilber im Knssee. In Pi-^lii^sa vas liei Tt. Ilj wurde der .'^siäsirigl' Aiic'^i'is.ll'r ^rauz L or be r von plöl^lichem Unwi^ihl-'V'iu befallen, dao er auf den Gcnnf'. ein?» ini j.rnbleu ^t'affees zurückführle. ?lls er tags dartiuf deu il)m augebviencn Ua'fee unter--suchte, fand <'r darin .'^u seini^'r gri.>s'.lcn N^'bec raschuug Quectsüber vor. Mit deni Fall lx'-'chästigt sich die Staatsanwaltschaft. l)onnes»t»x 6en 2t. dlovemi)cr sinxi im v 01^ m. Heu- und Strohmarkt. M a r i b ci r, li^t. d. Zugeführt wurden < Wagen >'^eu, l Wagcn Grummet und 1 W^igen Ztr''si. .'i^cu wurdl« ^u (^'uininnet vi .'^5 nnd Strob z»l Dinar pro Meterzentner ge s>andelt. m. Todesstnrz in den Abgrund. 5>berlwlt' von Selnira a. d. Drau ereignete sich ein schwerer Unfall. ?ln einer nbschnsiigeu ^-lel-se des (Abweges verlor der Besitzer 7n'ses KroPe i aus Bot das (Gleichgewicht ttn!> stürzte in den Abgrund, wo cr mit zcrtriim-merter Schädeldecke liegen blieb. Ma-riborei' Krankenhaus überführt, erlog er gestern der schnüren Verletzung. * Dr. Alfons Wonkmüller ordiinni sort an Gosposka ulica 2'i il5,^>l^dnse^t. m. Anstatt eines Kranzes anf das (^>rab ihres ersten Vorsitzenden .^>errn Oberlandes-gerichtSrates D:-. Fr^cZ(Zl5 »Wdsuppe«ürf«I sind mit besten Fleischextrakt und feinsten k^emüscauszügen auf das sl>vgfältigfie hergestellt. 11147 Su^mk wurde ins Spital nach Mari'bor überführt. » -Zur Linde" (lSlivderle). Sonntag Jazzbandmusik. 1W2'^ " Sasthaus „Valkan". Sonntag Brat-, Leber» und frischgemachte Selchwürste sowie geback^'ne Truthühner. Prima Muskat und Mesling. 12197 » Gasthaus Neder, Pobreije. Sonntag Leber- und Bratwurs^maus^ prima Weine. 12171 Im Gasthaus Krempl in Radvanje jeden Samstag und Sonntag Leber« u. Bratwurstschmaus. ILOVI Hasen, «id Vurstfthma«A SamStag und Sonntag beim „Eichkatzelwirt". Guter Tropfen! Es empfiehlt sich der Wirt. 12219 * Radio-Interessenten verweisen wir auf das heutige Inserat über die weltbekannten Sachscnwerk-?lpparate mit .^inofkala. * 8psi'ks8sendijeder veröen de! Kauf von >Varen mit vollem >Vert in l?ecknunz? genommen. iVt. liLvr-jev «ln. (Zc)8pci8ka ulica 15. ll55l * Ihr altes Lexika« nehmen wir gültstig in Zahlung, wenn Sic das jüngste deutsche s^ros^lcxikon, 'den „Großen Herder" beziehen. Der lchte 1!!?. Ba>td ist erschienen. Kostenlos steht Ihnen der hübsche, 40 Seiten stnrkc Bildprospckt zur Verfügung. Schreiben ^ie gleich an den '-Nerlag Herder in ?^r?ibnrg im Nreisgau. ^0999 b. Deutsche Juristen Zeitungen. Wie eng und Politik zusammenhängen zeigt »indcllt'ig dos neueste Heft der Deutschen !^uristeuzcitung in der Abhandlung von Dr. 0. ?vrentagh-Loringhoven: „Night or wrong — ?lrtisel Ittl". Ter bekannte Sozialwissen-jchaftler Di', 'ij.'c'lligkeit spricht über die notwendigen Mformmastnahmen des Familien-rechtes und die Unterbringung gänzlich vcr ii'ciszrloster Elemente. Zu erwähnen sind fer-Nl'r die Beitrüge von Bull und Berger und ei'ie (^nischeidungen des Reichsgerichtes. — ^ .^icrnusgcgcben von der Beck'schen BerlagS-b'.!7^handlung, München. lmchtvng. Gcha« angefichts der persönlichen Sicherheit und des Renommes unserer Stadt wSve «s wohl tttdlich Zeit, daß hier Wandel HeschaM »«'. v>tten»»»s«r S lU o«l S5. V. I9ZS> MM« KW Apotdelennachdtlenft Sonntag: König und Mav«r. M 0 n t a g: Minarik und Zimk. Fuchsfagd der „Sdelwtißler^" T^r ^liadfahrerklub „Edelweiß 1909" bringt morgen, Sonntag, nachmittags im s,?g. Windenauerwald seine traditionelle s^uchsjagd zur Durchführung. Die Jägerschaft versammelt sick) um 14 Uhr im Hotel „^ainorec", von wo um 14 Uhr die Abfahrt angetreten w'ird. Die Wahl des Fuchses fiel si?ucr auf den Ehrenfahrwart Michael P? 0 h r, während mit der Leitung der Vereinsobmann Miäiael Le 8 nik betraut wurde. Anschießend daran folgt eine Fahrt ins Blaue, diie nnt der Preisverteilung abgeschlossen wird. Uuiou'Tonkino. Bis Mittwoch das Schlagerlustspiel „Leutuaut Bodby" (Der Teufelskerl) mit dem Frauenliebling Gustav Fri^hlich, Lida Baarova, Georg Alexander, Adele Sandrok und dem Wiener Komiker Rudolf Carl. Ein amüsanter Film, voll heiterer Einfälle, lustiger Epiisoden und einer reizenden Liebesgeschichte. In Borbereitung der neueste und bisher beste Josef Schmidt-Film „Heute ist der schilnfte Tag meines Le-deus" als Urauffiihrung für Jugoslawieit. Burg-Toukino. Der sensationelle Welt-erfolg, wieder ein Stadtgespväch für Ma-ribor, „Die Kreuzritter". Ein Grosjwerk in deutscher Sprache, ein Millionekifilm, in dem über 19.909 Mitwirken. Ein neues Meisterwerk des größten Regisseurs Cecil B. de Mille. Die Geschichte einer großen Liebe rollt in diesem Filmgemälde in gewaltigen und glanzvollen Bildern ab. Die Großartigkeit einer Zeit, die auch den modernsten Menschen bis zum Schluß in gri^ßter Spannung hält. Da das Interesse für diesen Film bereits sehr groß ist, ersu^en wir, die Kvrten im Borverkauf besorgen zu wollen. Samstag um 14 und Sonntag unl 11 Uhr der nervenaufpeitschende Kriminalschlager „Der unsichtbare Mensch". Als nächster Film folgt der großartige Lustspielschlager „Der Herr ohne Wohnung" mit Hermann Thi-mig, Paul Hörbigcr, Leo Slezak und Adele Sandrock. VakutßnoD ,wibeiaimt» Ä^Moen" Me aus Nizza berichtet wird, soll das prunkvolle Schloß von Juan leS PinS ver-kaiuft werden, diO einst dem Filmschauspieler Rudolf Balentino gehörte, dem „schönsten Mann der Welt". Balentwo ist seit viÄen Jahren tot, und man müßte eig^ich annehmen, daß sein Bild und die Erinnerung an ihn bei seine,: Verehrern allmählich verblaßt. Daß ist aber in keiner Weise der Fall. Im Gegenteil: Die begeisterten Verehrer des „Göttlichen" haibeil sogar Klubs gegründet, die keine andere Aufgabe haben, als die Erinnerung an den Verblichenen zu Pflegen. Der Balentino-Klub hat sich im Laufe der . Jahre zu einer geradezu krmühaften Manie ausgewachsen. Davon erhielt man erst unlängst ein neues Beispiel. Das Schloß Juan des Pins wird heute von Natascha Rambowa bewohw, t>er einzigen Frau, die der große Schauspieler wirklich geliebt haben soll. Aber sie hat inzwi« schen wieder geheiratet und glaubt, die Erinnerungen, die an dem Schlosse hangen, das sie jahrelang mit Balentino bewohnte, nicht mehr ertragen zu können. Deshalb soll der prächtige Palast verkauft werden. Das Schloß ist, wie man bei dieser Gelegenheit erfährt, noch immer daS Vall-fahrtSziel zahlloser untröstlicher Verehrerinnen des verstorbenen Künstlers. Man hat ihnen in Nizza den Namen der „unbekannten Witwen" gegeben. Sie komm«! auS allen Ländern, auS allen Erdteilen, und wandeln verklärten Auges durch die Räume, die der Herrlich« einst bewohnte. Bor kurzem kam nun eine junge Frau anS Antikes. Sie bat flehentlich, nur wenige Minuten im Zimmer Valentinos wellen zu dürfen, wo sie dann, gleich zahllosen Vorgängerinnen, einen Blumenstrauß auf deS Göttlichen Stuhl niederlegte. Zwei Tage später wurde ihre Leiche auf den Felsen der Baconspitze aufgefunden. Nach dem gewaltigen Eindruck vom Hause Balentinos erschien ihr das Leben nicht mehr lebenSwert. Interessant ist übrigens die Tatsache, daß insbesonidere das Schlafzimmer d«S verblichenen Filmstars ein Schulbeispiel der Anhäufung gräßlichsten Kitsches ist. Man findet dort Schränke aus schwarzeui unechten Marmor, rings um den Raum stehen Säulen, auif denen Früch'eschalen ruhen, die man von innen erleuchten kann. Das Bett gleicht einer riesigen Nußschale und ist omnge-färben angestrichen. Und allenthalben stehen Sessel herum, die mit geschmacklosen Kissen überladen sind. V!an fragt sich unwillkürlich, welcher unvernünftig»« p. Unterbrechung der Strembeliestrung. Sonntag, den 17. d. wird zwischen 8 und 10 Uhr die elektris.^ Strombelieferung unterbrochen werden. p. In Cirkovce veranstaltet« vergangenen Sonntag die dortige Freiwillige Feuerwehr eine Aufführung des Bolksstückes „Volka-i^in", die einen vollen Erfolg .zeitigte. Das Stück wird 'Sonntag, den 17. d. wiederholt. p. Der StraßeuauSschus^ hat in den letzten Tagen einen neuen Zuschuß seitens der BanatSverwaltung erhalten, womit die Schotterlieserungen beglichen werden sollen. p. Mehr Licht stir die Bahnhosalle-k Trotz wie^rholter Appelle ist unsere Bahn-^liec »ach vi.e vor ohne zeni^gende Be- Die se>cuncien8ei^nel!e1^ielel^irkun : kr««» >»»»«, e»»», u«««» >»t t» p«,«« Aeae^/en 5/e «/»«en au^en/a/Z/Len Aerveu «//e 77e. /emvv/iuFNF «/e,^ L>eme ^ouson. »t s/e //aut / O'^eme ^ouson a/so «üe ein^u/etten» 5on«/e,n /eü/e/ mi/ i^e,» F/anL/ose» /ette» ^u/üaua/^üe/i un/e,^ //aui. O/e T'ke/enwi^^io^e «/en ^e//eno,xan/smus. F/ätten un«/ ve^ünFsn. L/e ^ei/en /n ^»«e5 ^0?^ ,7«,Fe /^aui. /e«/e/^ (7,'eme ^ou«»n-Ae^anc^/unF »/ «'»e nu/ ^^eme ^ouson-Lei/e Ä'e öi/e/e/ «lie I. «. »ovso« t eo.. ,7« kulissen-Einrichtung käuflich erwerben soll? Aber wahrscheinlich werden sich dle reichste» unter den „unbekannten Witwen" Balentinos darum veissen, sein HauS in ihren Besitz M belügen. aw suelenbom Demnächst wird der Rumälie Gogea M i i u in Paris einen Boxkampf bestreiten. Dieser Riese hat eine Länge von nicht weniger als 2.2V Meter und überragt wohl die meisten seiner Zeitgenossen. Ob allerdings sein borc-rischeS Können der Länge entspricht, wird der .Kautpf noch beweisen müssen. (Sckier!-Bilderdienst-M) NLchMcher Kampf ln einem Srrmdaix Ein grauenhafter Rachtkampf entwickelte sich in einem großen kanadischen Irrenhaus in Montreal zwischen den Irren und ihren Wärtern. Kurz nach 19 Uhr abends luur-de in dem Hauptihospital für Geisteskranke mit fast szlRXt Insasse» Plötzlich Feneralarm gegeben, und zwar lvar der Herd des offenbar durch Kurzschluß entstandenen Brand."? gerade in dem Mgel, wo die Schwerkranken müergebracht lvaren. Sofort »varenWär ter'und Pfleger mit aller Energie dabei, die durch das Feuer gefährdeten Patienten in andre Räume zu schaffen. Aber die unge^cu-re Ausdehnung der Anstalt, die auch einen Tunnel von fast I tm Länge zwisäien den verschiedenen Abteilungen eiilschlies^t, ermöglichte einem Teil der Irren, sich iil mausen zusammenzuballen und nun niit ihren übermenschlich wirren Kräften den Wärtern und Feuerwehrleuten einen regelrechten Kampf zu liefern, der bis in die frühen Mor genstunden andauerte. Fürchterlich gMen die schrillen Schreie und das Geheul der Irrsinnigen durch die Anstalt. Vorübergehend waren verschiedene Beamte vollkommen in ihrer Gewalt, biö die gesamte Polizei der Stadt Montreal aufgeboten wurde, um Hilse zu bringen. Ohne diese waren die Anstaltsbeamten in kurzer Zeit überwältigt worden, und was dann mit ihnen geschehen wäre, ist kaum auszudenken. <^t am Ende der Nacht konnte das „Sckillicht feld" übersehen werden und die noch immer tobenden .Kranken mit vereinten Kräften von Wärtem, Pflegern, Polizei und Feuerwehr in ihre Zellen zurückgeführt werden. Uutergruudpraße vor 47W Jahren. Aegypten, das Land der Geheimnisse, hat wieder einmal eine neue Seite der altcn Gefchicht^ entschleiert: eine Untergrund» stra^nvevbindung. die aus den, J^hre 27S6 v. Chr. stammt. Man nimmt an, sie ein Teil einer großen Stadtplanung ist, die nach der Erbauung der Ptiramide des Nhrephren aufgestellt wurde. Der Unter-grundtunnel stellt eine Verbindung von der Nekropolis des Königs Cheops, des Erbaii-erS der Großen Pyramide, zu der des Königs Chrephren, der die zweite Pyramide baute, l^r. Er füHrt unter dem Wege hindurch, der auf eine Entfernung voil ctiva einer Meile zwischen der zweiten Pyramide und dem Tempel der Sphinx liegt. Die ^Entdeckung dieses Untergrundtunnels ist erst jüngst erfolgt. Er ist mit Kalksteineil pflastert, die genau so sorgfältig zusammengefügt sind, die großen Blöcke in den ^vamiden. Die bisherigen Ausgrabungen reichen bis in eine Tiefe von 12ki Fuß. Man hofft, darunter beim We't-'rqraben noch größere Entdeckung zu majeu. Sonntage den 17. Rovemlßsr IS». ^Mariborer ^^lung" Z!ummcr In der Koniuiiktur t^cr W e l t w' i r t -s ch a s t haben in sehler Zeit- tiie 'Auf« schwttng^tendenz ini allgemeinen die Ober.^ Hand behalten. Abgesehen von'den natürlichen Auftriebskräften gehen dabei von der raschen Steigl^rung des R ü 'st u n g' s b c-d a rf s niichtiger: Länder nouerdings be« deutende Antriebe aus." ^ Selbst der italic^ msch-abessinische Konflikt und die aus ihm sich ergebenden politisä,«» Spannungen l>t,-den deil Güterumschlag vieler BoltMiirt-schaften zunächst elicr beschleunigt. einem halben Juhr vöMg »m Zeichen der siungslndustrie l)at fiebcrl)aft zugenoiniüen, die Arbeitslosigkeit ist erheblich . gosuuken. Unter Einsatz eines betrachtlics)eil Teils der Gold- und Deviseureservcn dey Landes ist auch die (5infuhr kriegswirtschaftlich wichtiger Materialien in den letzten Monaten und Wochen stark erhöht worden, um den droh^ enden Sanktionen nach Möglichkeit znvorzu-kommen. In der Berbrauchswirtschqst ma-6jen siä) jedock) teilweise bereits Bevsörgnngs schwierigkeiten geltend. Ebenso haben sich an den .Kreditmärkten die Spannungen ständig verschärft. Die EsfektenMärkte' befinden sich in einer schweren Baisse, das Cparvolnmen sinkt und zur Deckung der >kricgsausgaben musi mehr und niehr auf die Notenbank zurückgegriffen werden. Deutlich unter deni Einsluß der internationalen Rüstungskonjunktur steht auch die T,s ch e ch o s l o w a k e i. Die leichte Belebung geht fast ganz auf die wachsende in-un>d ausländische Rüstnngsfrage zurück. In der Konjunktureiltwicklunfl i^nderer Länder spielen derartige Einflüsse ebenfalls eine Rolle. Immerhin sind in dru meisten der im Mfsckiwunki stehenden Sünder die 'natilrlichen ErholungSteirdeilzen entscheidend. Dies gilt besonders für die V e r -ein igten Staaten von Amerika, wo sich auf Gründ der woitgehenden Verflüssigung der Kreditmärkte die private In-vesti^onstätigkeit endlich zu regen beginnt. In G r o b b r i t a n n t e n und den übrigen Indu.sttieländern des Sterlingblocks (Schweden, Norwegens Finnland und Ka-nada) hat der Aufschwung, gestützt auf die lebhafte .Eonsumbelebun^, iveiteve ?^ort^ schritte gemacht. In Japan, wo sich i,n vergangenen Winter teilweise Zei6ien einer beginnenden Hochspannung bemerklxlr machten, hai sirl, die Äge wieder etwas entspannt. Die Versteifung der Kreditmärkte wurde dur6i Investitionen der Rank voll Japan ül^erlvull-den,' die Lage der Lalldwirtsckiaft hat sich etwas gebessert. Der Eyport' nimint, wenn auch ill luqsentlich verlangsamtem Tenlpo, »veiter zu. - : Erweitert hat sick) der/Kreis der im Aufschwung stehende,t Länder im Verlauf des letzten .Halbjahrs durch B e l g i e ll. Da neuerdings jedoch die Auftriebskräfte nachließen, fllcht die Regierunk^ iliin durch Ar-beitsbeschaffungslnaßnahniell die Belebung weiter voranzutreiben. Auch in deil überseeischen Rohstosfgebieteli hat sich die Belebung fortgesetzt. Die Agrar-wirtschaft toinint hiel>ei vor allen» der in deli letzten Monnteli eingetretclle erlleute starke Preisanistieg der ineisten lairdluirtschastli-cl)en Rohstoffe und Nahrungsnlittel zll)andelsabkonllnen. In anhaltender Depression befinden sich dagegen die westeuropäischen G o l d b l o ck lände r Frankreich, die Schweiz und die Niederlande. Bon der schweren ^ueditkrise, die diese Länder im April ilnd Mai heimsuchte, haben sie sich nur zuln Teil erholt.Pro duktion und Bescki-tiftigullg verharrcll ii: ?frankreich no6i ini.^risentief, iil d<'r S6)wei^^ und in dtll Ztiederlandell gehen sie offeilbar sogar ltoch zurück. Gleichwohl hat die fran-zäsische Negierullg in deil letztell Monaten erneut einen scharfen Deflationsturs eingeschlagen. Auch P ole n, das ja gleichfalls zunl Gobdblolk gel)ört, versucht, neuerdings, durch drastische Deflationsniaßnahmen sei. ner loirtschaftlich-en Schwierigkeiten .'oerr zu lverden. Jugoslawien und die Sanktionen Es ist erfreulich, dasz fast iil unserer ge-sanltell Wirtschaftswelt einstilninig die Nackiteile nnd Gefahren, die für Jugoslalvi-en bei einer streligen Durchführunsi der Sanktionsbcstiinnlttnqen gegen Italien entstehen können, erkallnt luerden und das; auch incl)re'e Wirtscha^'lSlirganisationen diesbezüglich die Behörden auflnerksam geinacht lial^en. An gemissen St<'llcli hofft man. das; andere Staatell de,? (üiportansfall, der durck) die Sailttienett !iege!l Italieii eutstehen lvird, aiifnehlneil werden und wird vor allein bezi'lglich des .'^'»olzerportes lnit erhöhte,n In,Port Splintens nnd '^^rankreich qererh-net. Ich möchte dicsli,'züglich daran erinnerii, daß iiO Prozent der gesalnteil .Holzailsfuhr ^^ugeslawiens bisnnn na6i Italien' fingen nnd es gänzlich ausgeschlossen ist. in knrzer .'icit bei der derzeitigen Weltkrise den Er-Portansfall an anderen Länderll lvettzuma-chen. Dabei mischte ich nickit unerwähnt lassen, das; das Erobern frenlder üMrkte nur auf .kosten der Ware dnrchgeführt werden kann und heute an eiile Preisverlninderung des.'^^olzes kamn qedacht werdeil darf. il>ei,n inan ilicht sowobl die Waldeigeiitümer, als auch die holzverarlieiteilden Industrien zil-grunde richte,! ivill. Der Export nach Spanien krankt bereits seit lailgeil an deir Schlvierigkeiten der ^akturengleicl)llilg: außerdem ist der .olz-bedarf Spaniens bes6)ränkt. Bezüglich der Bergrößernng des ErPorte4 liach r a n k e i ch niöchte ich nnr daran erinnern, daß Jugoslawien in den letztem, Iahrei, das Cinfnhrkontingent 'Frankreichs für Holz nicht voll ausnützen konnte. Ebenso ist es in den französiifchen Kolonien, wo Uliiser .'»>olz niit der rnmäilischen Konknrreiiz illl Wettstreit steht. Auch nach deli alrdereil Ländern, die ju-goslalvischcS .'i)olz aufnehmeit, wird sich der Export nur um ein Geringes vergrößern lassen. Man darf nicht vergesseil, daß auch Nulnönien sich an den Sanktioltsmaßnahmeli gegen Italien beteiligen wird und seinerseits ebenfkllls alle Anstrengungen machen lvird, seinen .'i^olzerportallsfall in andcreli Li'lnderil untcrzubrillgen. Das glciä)e Spiel wird sich bei deil anderen Exportartikelil Jugoslawiens, wie Vieh, Getreilde, .'oülsenfrüctit'.', ,'Mische usw., akispicleu. Auf alle ^-älle ivird die Wirtschast bei den Sanktiolien eii,cn großen Teil der ^'asten zu tragen haben. o»» «»s« «xk ««n SeÄcl,»«,«,!«»! 5cliN«»5lIck kdnnen Mre ten i.»mpen nledt» 6a»» »le lc«In »ttrice» ÜÄ»» zeden. «de» 6«n vekgvulten. Kn »Iire Stelle gekSren »^eue vi« leueMen viel de»»es unci kD den äock Iceinen kdderen verdreucl». o« Mik^i.t^npc Es eiltslehl nun die ^rage:: Darf niali in der heutigen Mt der Wirtschaft ein so gro ßes Opfer zutrauen und lvird dieses Opfer ni6it nur vorl'lbergehend seill? Wird Itali en nicht auch später bei den Licseranteli be-zichell; die letzt die Stelle Iugoslalviens ein neHnien iverden? . x. Börsenberichte Ljvbljana, 15. d. D e v i s e u : BerUn 1<5,0.08-.l769.»i'), -Zürich 1^24.:?^'—1 London 215.01—^^17.07, Newyork Scheck 4382.0 t, Paris ?88..'>0—:?89.01. Prag 180.94—182.01, Triesl .'i5)4.lii? bis N57.40: österr. Schillina (Prinatclearina) 8.sis^8.70. Zagreb, 15). d. S t a a t s lv e r t e : 5triegss6>aden ^8—.'iÄ8.7ü. per Dezenlber 0—7?,^ Inveslilioiisanleilie 7li—7lx.^0, 7?,^ Blair 71—72, ^"Z.. Blnir 0—80. 0",^ Beglnk Agrarl'ank 22!» bis 2.'i2: .'»iompeilsatioilslire 202.Ii.', englisches Psund 2!t>. X Mariborer Schweinemarkt uoni I.'). d. 'iugefül?rl nniroen 10.^» Schweine, wovoll 7l Sonntagnaltimittag, zwischen vier und sechs Bon Joachim Nscher. Der Maler Hannes Peter saß all diesem trllbsinnigen Sonntagnachlnittag in seinem Ease lvaren irgendwo, inl Melier ivar es kalt und das Buch, das er hatte' lesen wollen, ent täuschte il>,l. Uebe'r eill paar Witze hatte er gelacht, ein lvenig war die Zeit über dem Lesen der Zcitungsromaile vl^vgallgeil, die er zusammenhanglos las. Schließlich überflog er eine Wc>chcnzertung vo,n ersten bis zum letzten Inserat. Dabei geriet er auch über die Heiratsanzeigen. Ein lvenig belilstigt las er die sehnsi'lchtigen Wüllsche verlorener.Her zen — ihn, kanl es vor, als inüßte er selbst eininal solch eine Ailzeige ^aufgebizn. Einer dieser kleinen Drllckstreifen fiel il)m aild. Ein kleiner Affe turnte auf ver schlungenen Lianell, ein Paar Vögel __ so wie er es ans seinen Bllchzei^Mungcn oft lnachte. Die schlechte Laune des Nachmittags lt>ar fort —. er ging heiin, machte Feuer' und die gute Arbeitskraft forderte viel von ihln. Bis in den späteil Ab<'nd zeichnete er — es lief ihlN alles aus der .'!>and) es hastete förmlich aus ihn,. Dann las er de», Brief noch einnlal, er freute sich, und als er ihn dann in den .tasten ivarf, da nmlischte er ihln guten Weg. Während der Woche dachte er oft an sei-llen Brief, lvo er lvohl sei ^ ob ihn das frelnde ViÄdchell, das doN irgendwo Kin-dem das Schreibell beibrachte, ihn schon gelesen, Ulld er ll>artcte auf ihre ?wtwort. Er dachte nicht daran, daß andere hätten auch schreiben^-können, vielbAM Br^, d^'> denl Mädchen besser gefielen als der seine. einer Woche hatte er noch keinen Brief dekointneil, eine zweite verging, eine dritte. llnd der Maler .'^^anncs Peter ll>ar ent-länscht. Er licitte sich so sehr aus diesell Antwoct-bries gefreut — sie l)at keiile Phantasie — sie ist alt - sie ist >nies — sie taugt nichts. Bis eines Tages, eines Morgens, ein Brief kaul, aus dessen Poststelnpel ulid aus desseil 'Zchrift er erkennell milßte: das ist sie. Er las ganz langsain. Alls den« Bild der Schrift alleiil gesiel sie ihm und was sie schrieb, das lr>ar genan das, was er sich als Antwort seines Brieses gelvünschl. Vonl Äountagnachlnittag, voil der einsalnen Stiin nluug.und der Freude über seinen Brief. Sie schrieb nicht viel, aber wie sie schrieb, das beglückte den Maler Hailnes Peter. Mittags iln Cafe schrieb er ihr wieder einen Brief, s>alb geschrieben, halb gezeichnet, Ulli' dieslntll erhielt er schneller eine Ailt-lvort. Sie schrieb ihnl voll ihrer Arbeit, vm, deil .'i2 .l»? ind<^ril, die sie unterrichtete, von den Bü6)erll, die sie las liild von der Ein-slinrkeit, ill der sie lebte. Es lvaren kleine Worte, sci>licht hintereinander gesetzt, die liie mehr besagten, als daß ein junge'Z Mädäien, ein wenig älter als Jahre, sickl iiach Mell-^lhen sel^. ' - ' ' ' Ulld vor denl ^'eben dieser Lehrerin kll men d^'ni Maler .'^>anlles Peter die ^V'beil der anderen Mädclieii. die er kannte, gering iwr, woit lveniger inert. Und all eineni 5olln-abeild. nach denl vierten Brief, den sie sich sieschrielien, da entschlos; er sich. dcm Mäd chen zu sillircii. Oline ihr vorher zn schrei-deil er ll'ollte sie seheli, wissen, wie si'-ivar. Er lzolle Bors6>us;, überlegte.'('»ln- nild Nnrksal)rt nnd bescl)!»«;, an: Sonnlag schon nin füns Uhr in dell /Zng z» steig.'n. Es ir'ar nocl: dunkel, als er ^nr Bahll ging^ das Wetter lvrsprach lvenig schön zu lverdell, aber in seiiler zuversichllicti^'n Freude glailbte der ?)anilcs Peter an dei^ guten Stern, der bisher Richtiing gab nild Weiser war. Er kani niit der Bahil allS der Stadt, zlveiinal mußte er nnisteigen und gegen zesM Uhr kaln er in die kleine Kreisstadt, von der es no6> eilleinl>t?Ib Stulidell zu gehen ivareil. Er lvailderte durch die alte Stadt, lr>alrder. te durch einen Wald lind dann kaln der Ort ^ er lvar Neili, lvenig schön llnd er fragte einen Bauern nach der Schule. Als er davor stand, da klopfte ihnl das .>>erz nird er sali den kleinen roten Bau in seiner nliboschl'^'idlichen ^whlheit. Olien, über deln Klasseilzimnler schien sie zu wohnen. Er ill das .!i)aus — er sah die ^steinoruen » » -^160, b—7 Ao-nate A>0—260, 8—t0 Ml>nat« 300-360, ctasthrige 480—tÄ) DiTmr Pro Stült; das Mv Lebarvgewicht 4.50—5.50 und^ Schlacht' gttvicht 7.50—9.50 Dinar. 'X Beschleunigte HvlzmtSftchr «ich Jto» K«. Noch Meld-unjpn ans Stbenik werdow tvxtMst geglmmcvrlig große Dampfer M doiz fikr Italien beladen. Die Ware stammt aus den Forsten der „Sipad" und wird Tag und Nacht verladen. Schon vor wenigen Tagen sind fiinf große ScPffe nlit Hotz für Ostafrika in ^ gestochen. Wr dki n^tllm Tage werden lr>eitere Dampfer «wartet, »nl die Ware noch vor Jnkr^-tveton der SmMonen gegen Italien zu schernehmeu. X Kür die Aevftlaussitht nach Oesterreich ißt Vau Wichligleit d»e Feststellung, daß im KompeichrtionskM'del zwisc^n beiden Staate« Aepfel zum ermäßigten Zollsatz von 2 GoMromm pro kg bis W d. dorthin mkÄgch-chrt werden können, woraus der hö-heve ZMsatz von 5 Goldkronen in Kraft kttt. Der Zoll zu 2 .fronen gilt zniar mir M W. d., da aber der gleicht Zollsatz von 5>!fterreich auch Italien eingeräumt wird vvid diqfer bis :t0. d. gilt, tritt der hi>here Zall erst cnn 1. Dezember in Geltung. X Jich»lvenM. Der Verein der Jndu-striollen und Grosjkaufleutc in Ljnbljana vervtf^licht fik die Zeit vom 31. bis .'il. Oktober na^istchende Statistik lin Aanimern dei- Unterschied gegenüber der Vergleichs-Periode des BorWres): l. Erl^'fnete .^lon-knr^: im Drabannt 0 s4), Savebanat 0 i'2), .^Uistculandbanat 1 <0), Zetabanat 1 il), ^^^ardarbiNllit 1 (l>, ^^eograd, Zemun, 'bantevo 0 anat 0 (0). — 4. Beftcitigttc Zwanflsausgleiche: inl Drauba» nat sll»), Savel>a:ia! ti i2), .^üstenland--banat 0 s2), Tonaubnnat l l0), Beograd, Hzmun, Pnnöevo l iO). X Dlstontpolttik in Holland und «Frankreich. Der Diskontsnh der ^'!^aiik der Niederlande ijst gestern erneut um ein halbes Prozent auf Prozent herabgesetzt worden. — Die ^^auk Z^rankreich hat befchlosfen, den Diskonsah voi, auf 4^ zu erhöhen. ^Gleichzeitig wurden die Säl^te für Vorschlis--se auf M'rtpapiere von 4 auf und für .Mägige Vorschüsse von alif herauf-gesekt. Der Ziusfusz für Vorschi'isse auf t^old l'arren dngel^eu bleibt unver>ändert. X SieaMvierung des Internationalen Röh rentartells? Wien finden gegenwärtig Äc'sprechttngen i>r europäischen ^lii'hreuindu-strie statt, die sich niit der Neaktivieruug d<"? .'^nternational^'n )^'öl?renfartells befassen. Das >tartell ging seinerzeit »oegen des österreichischen in Ternitz in Vrü- cht' und soll nun jetzt wicder zur alten (^)el-tuuq kommen. 5«»oet Fußball auf dm Olymplschm Svieim tYZS Seit 1908 im Programm der Olympischen Spiele enthalten, wurde die Beteiligung von Fußball bneits 1928 filr die Spiele von Amsterdam zweifelhaft, weil die Föderation Internationale de Football-Affociation l.,Fifa") sich der Auffassung des Jnternationa« len Olympischen Komitees („J.O.K.") über den olympischen Amateur nicht anschließen konnte. Rur um die Durchführung der Spie le in Amsterdam zu ermöglicheu, kani es zu einer notdürftigen Ueberbrürkung der Gegensätze, die sich aber nach Amsterdani noch schärfer entwickeln, fo daß 1932 in Los Angeles kein Fußbtill gespielt wurde. Der Fifa-Kongreß 19ii4 in Ronl fand zu dieser bedauerlichen Entwicklnug die richtige Einstellung und beschloß einmütig, den Nationalverbänden die Wiederbeteilignug an den Olympischen Spielen freizustellen. Der Fifa-Borftand kleidet^ diese Einstelluug im November 1934 in einen formellen Beschluß. Dieser bedeutete zwar uicht etwa Abkehr der Fifa von ihrer ?lttffafsung über den Begriff Amateurismus — hierüber zu einer Auslegung zu kommen, die alle befriedigt, ist in einer Zeit des Welttvirtschafts-Durcheinan-dors und des stark ausgeprägten Materia-lisnms nnlnöglich —, aber er bedeutete ein uickit hoch genug anzuschlagendes Eingehen auf die höheren Zivecke der Olynipischeu Spiele. Sollen sich doch auf den Olympischen Spielen die maßgebliclien Sportarten aller Bi^lker zusamniensinden, unt darzutun, daß sie bei aller Verschiedenartigkeit doch alle zu-sanlttlennnrken, den Menschen zu soruieu, den, der Godanke des „fair Play" in Fleisch und Blut übergegangetl is'. Inl Verfolg dieses Beschlusses wurd<'n die Mitglieder des Fisa-Vorstandes, K. I. I. Lotsy nnd Dr. P. I. Baumens, beaustragt, einen Entwurf für die Ausführlingsliestini-mnugen des Fußballturniers auszuarbeiten. Damit ist nun die Vorbereitung des Fuß-battturn'iers bei den Olynipischen Spielrn 19.W einen wesentlichen Schritt »veiterge-komnien. In aller .Mrze nierden die Ausschreibungen inl Einzelnen bekanntgegebeit tlierden. ^hr n^sentktcher Inhalt sei hier kurz dargestellt. Mit der techllischen Durchführung des Turniers winden Dr. P. I. Banwens nnd I. I. Lotsy betraut, die bereits auch >schon der technisckien Konnnission für die Leitung des Amsterdainer Fnßbatt^ turniers angehörten. Die generelle Anmeldung der Teilnahme ninß von der nationalen Ollilnpischen Konntees bis ziun 20. In-ni, die namentliche Meldung der Mannschaf ten bis znni 18. ^^uli l!>3si abgegeben werden. Schreibet! sich mehr als K» Mannschas-ten ein, so sind Ansscheidlnigsspiele, gegebenenfalls in verschiedenen Städten 'ZX'utsch-lands, vor Eröfiinuig des offiziellen Tnr- grof^n Piatten und die Treppe. Ei' stiehl sie b^nauf, qan>z sunstsam nnd im letzten Au-genblict kani it)in die Fnrcht, etwas Unrechte-.' zu tun. Er wollte schon wici>er uinkeli-ren, als er oben eine Tür gelten hörte — ein junges '.Niädcheu stand an: Äopf der Treppe und fragte. „Verzeihung, N'ot^nt hier eine Frau Äivt»er." Verwirrt hatte er in seiner Ausflucht gefragt. Tunnn ilmr es, das spürte er selZfft, aber nun konnte er nicht mehr zurück —er mußte den fremden Manil n>eiter spielen. „Nein, Frau Mayer ist nicht mehr hier. Sie ist versetzt nwrden." Zn seinem Glück, er.vetstaud es kaum, schien die frühere Lehrerin Mayer zu heisren. „Danke." Verlegen gvü^te er, aber er l>lieb stellen. Dv?i Mädchen »schaute mich ihm — ivie er „ach ihi-. sie n>ar schon, richtig schön. Und sie lief mit eiilmal oben ein wenig an dem siLeländer vor und neigte sich zu ihm: „Sie sint> dr>ch der Maler Hannes Peters Odep?^' .'dannes nalM den V>ut vom stieg langsam die Tr<'ppe hinauf nnd sagte: Sie lächelte ein menici, gab ihn« die .^^nd und sackte nur: spürte es !>och — fonnneu Sie." führte ihn ilnda^Z ZiiN'Nier, dessen Tnr noch iifi^ stand, nnd dann erzählte er ibr, dacht — so kain es nun — sie verstanden sich, sie wal'en glücklich und sie schlössen sich die >^>erzen ans. Sie teilte ihr Essen uiil ihm, sie kl^xtite !!tasfee und er hals ihr dabei und dann niusUe er schon wieder zurück. Sie zog den Mantel an lNld u'ollte ihn begleiten, bis zur Bahn. „Neil?, ich Hab' keine Angst." Und sie gingen nun und sie hatte ihren Arm in den seineil geschoben — sie nnuen wie Kinder, und als danli langsani der späte Nachmittag zerrann, als sie im däin-nlernden Wald waren, da blieb er stehen, faßte fie au beiden .^'^ätideu uud sprach ihr in das liebe l^esicht seine Freude. Es war wieder ein Sonntagnachmittag, zniischell vier ntid sechs jetzt im .^('^erbst. Aber er nxlr liicht einsani, nicht qnälc'nd, nicht belastelld, wie im Ease oder in der eiil-sanu'n Stube des Schnlhanses. Der Main? -n>ar gli'lcklich, der Nachniittag bec^luckend, und .'^'^annes küs^te das Mädch.'n. Er spürte ihre Liebe, die sie aus vollem.^'erzen sck)<'nk-te, lmd wie sie so standeli in diesein verdämmernden Wald, da strömte von einem znln andern nnd von ihr zu ihm zurück tau« «seni^fache Freude. Er svi'irte ihren Arm um seinem Hals — nun gab es keine Eilisam» 'keit inelir — Solmtag>?, zwischen vier uild sechs. Eil' ll>enili spfiter li<'ira^eten ^e -- der waq^unuer g5li>uuneu^jei. Alles^M or es gc-j Maler uud die Lel)rerin. niers vorgesehen. Um die Spiele rechtzeitig organisieren zu köuilen, wird die technische Koiumissioll bis zum 30. Juni 193l; die eingeschriebenen Nationen nach ihrem .Kräfteverhältnis in zwei Gruppen einteilen, deren eine — die spielstö-rkere — von den Ausscheidungsspielen befreit ist ohne weiteres an denl offiziellen Turnier teilnimmt. Aus der der ant^ren Gruppe wird dann das Kampfgericht diejenigen Mannschaften auslosen, die Ausseidungsspiele vor dem Turnier auszutragen liaben, um so die erste Auswahl gruppe auf die Zahl 16 zu bringen. Das offizielle Turnier, das in der Zeit vom 3. bis 15. August 1930 auf Berliner Spielplätzen ultd inl Olynlpia-Stadion ausgetragen wird, ist nämlich auf eine Beteiligung von 10 Mannschaften abgestellt. Diese werden wieder NM nach ihrer Spielstärke in zwei zahlen-ln-äßig gleichen Gruppen geteilt, und das Los entscheidet, welche Mannschaft der einen Gruppe gegeu der alideren Gruppe zu spielen hat. Für die zweite ulld die weiteren Runden entscheidet wiederuul das Los, n>el-che Mannsckiaften aufeinandertreffen. Die Paarungen der Sieger aus beiden Gruppen lverden für die weiteren Runden durch das Los bestimmt. * Bei Stuhlverstopfungen und Berdau-nngSstörungen uehuie man srüih nüchtern ein Glas natürliches „Franz'Josef",Bittevn>asser. II in. zc)L. Iinl. liaf. /cli'. Z. l>r. ?°i. V. n>^5. Eröffnung der eM»n SNfchule Maribor als lmnier untbestimmender Faktor iln jugoslawischen Fremdenverkehr beglNltt sich nun als Wintersportplatz kräftig dnrchzusetzen. Trotz dein enormeu lokalen Aufschwullg des Wintersports mus'.te inan aber i,l den letzteil Iahreil den Mailgel einer systeinatisckien Unterweisuilg in allen technisck/e,l W'langen bei deil meisten Ski-sahreru feststellen. Ger,,de dies veranlaßte den für die Popnlarisiernng des Aiilter-sports überans verdienten Maribore r S k i f l u b, zu Beginll der ljenrige,, Win-terüportsaiso,! eine spezielle S ki schn le zu eröffnen. Die Aufgabt' dieser Schule lvird sein, allell Interessenten «loch vor Aufgaug der Saison einen theoretischen nnd prakti-scheil Ullterricht zil geiMren, gleichzeitig lverden einführen^' Vorträge über einschlägige Fragen sUtenisilien. Wachs, Sckmee nsw.) stattfinden, uni so nlanchein Skijünger die erste Enttäus.chnng zn ersparen. Äls Eiillei-llllig lverden gyinnastisch.: Uebungeu fiir Damen lllld .<>erren abgelhalten. denen sich, W-bald der ei^te 'Schllee fällt, praktisck>-.' Uebun-gen für .Kinder, Ansäilger. geschlosselie Gesellschaften nlld flir alle übrigen Interessenten ill nnmittelbarer Nähe der Stadt all schließe,, lverden. Zll ^Weihnachten tvirdaber beiln „Pohorski donl" ein ständiger Skiknrs eröffnet. Für die Leitung der eiilzelncl: Kurse tonnten illrsere erfahrensten Skifahrer gelvollnen iverdell, die sich scholl wiederhoU als Illstruttvlx'll l)ervorgetall haben. Nälie-re Inforlnatiollen über die Einrichtllngen der ersten Mariborer Zkischule werden im Juwelengeschäst S t o j ec (Juröiöeva ul.) l^ekallntgegeben. : „^clezniölir" führt ^obligatorisches Win-tertraining ein. D^r Sportklub „S^elezlliöar" hat in ri.chtiger Erfassung des Wertes der Kontinuität itn Trailliug alle aktive,, Mitglieder zu eineln obligatorischen Winler-trainillg verpflichtet. T«S Trainiilg. das lNlt M o il t a g, den 18. d. ^insgenoinmen wird, findet wie folgt, statt: Montag iin Saal zwischen 1!>.30 n. 21 Uhr Leichtathletik, Dienstag in, Saal zwischen 19 und 22 Uhr Tischtennis lind inl .Klubzimmer zlvischcn 1!1 lNld 22 Uhr Schach, Mittwoch im Saal zwischen 1!) nnd 22 Uhr Tischtennis, Donnerstag iln Saal zluisck)en 19.30 Mld 21 Uhr Leichtathletik, iin Kllibzilnmer zwischen 10 nnd 22 Uhr Schach, Freitag iln Saal zn>i-schen ls) Nlld 21 Nll)r Fllschall. Samstag im Saal ztvisck)<'ll 19 nnd S2 Uhr Tischtennis niid iul Klubzillnner zwischen 19 ulld 2^2 Uhr Schach. Dem Sck?ach nud Tischtennis kann anch a,n Nachmittag zitnschen 15 lind l7 lll),' solvie all Soilil- lilid Feiertagen zwrsthen 9 und 11 Uhr gehllldigt iverden. Di« Kutzballtraininge werden, solange dev Platz schneefrei ist, im Freien abgehalten. : I« der Wiener Sußballmeistersthast wllr-den gestern drei Spiels ausgetragen, und zwar: Libertas—FAE 2:2, .Hak0'a?>—MlC 0:0, Wacker—^Favoritller AE 1:0. : iihrende Berufung eims Sportsmannes. Der Verfasser von einigen Stibüchern Robert K u nl p aus Llubljana ivuvde von Prof. Dr. Eduard Friedl (Wien) zur Mitwirkung bei der .'»Herausgabe eines größeren Werkes iiber den Skilal^ eingeladen^ Knm-p l)at die schmeichelhafte Einladuilg selbstverständlich angenomnlen und wird sich uach Beendigullg seiner Studien nach Wien be gelten. : Die Termine im Davis-Sup. Vom englischen Tennisverband wurden für das Jahr 193ti die Davis-Cup-Termine wie folgt festgesetzt: Die erste Runde muß bis 5. Mat durchgeführt norden, die zweite bis 17. Mai, die dritte bis 9. Julli, die vierte bis 19. Juni, das Europafinale bis 13. Juli. Das Jn-terzonenfiilalc findet voin 18. bis 21. Juli ftatt, die .s>'rausford<'rungsrunde On 25., 27. und 28. Juli. : Die englischen Tennisranglisten. Die vom englischen Verband veröffentlichten Ranglisten lauten wie folgt: .Herren: 1. Perry, 2. Austin, 3. 5>ughcs, 4. Tuckey, 5. Tinkler, 0. Sharpc, 7. Lee. 8. Nvory. 9. Collins, 10. Jones. — Damen: 1. und 2. Round Ulld Staluluers, 3. Whitingstall, 4. Scrivell, '1. Noel, 8. Pittinann, 7. Ltsie. 8. Killg, 9. Dearman, 10. ?)orfe. Sonntag, den 17. November: L t u b l j a n a, 8.45 Leichte Musik, 10 Messe, 11 Sinphoiliekonzert, 12.15 St^llpl., 10.15 Volkslieder, 19.30 Bunter Abend, 22 Nachr. — B e 0 g r a d, 9 Ueberttagung aus Sarajevo, 12.15 Fnlikorchester, 18.15 Akadeulie des Aeroklubs, 19 Nachr., 20 Aus Sarajevo, 32 Nachr. — Wien, 8.45 Schall-platteu, 9.45 Gottesdienst, 11.45 Simphonie-konzert, 10..'i0 Stndienfahrt nach Syrien, Palästine ulid Irak, 20.05 Lnstspiel. — r a z, 15>.t0 Lllstiges Durck)«inallder. — B e l l l n, 20 Orcl)esterkonzert. — B e r 0-m n n st e r, 20 Eine Stnnde Mrzweil. — Bratisla v a, 21.22 Rubinistein Klavierkonzert. — Bresl a li, 10 Bnnte Stunde. B r n n n, 20.30 Aus Prag. D e n t s ch-l a n d s e ll d e r, 19.30 Musikalischer Kltrz-lveil. — D r 0 i t lv i ch, 18..30 Schauspiel. — Leipzig, 18 Die Walküre. — L 0 n-d 0 n (Reg.), 22.10 Orchesterkonzert. — M a i l a li d, 20.50 Oper. — M ü nche n, 20 Eine Merck- nnd Dellklvürdige Reportage. — P arls iRadio Paris), 17 Simpho-nietonzert, 20..tt> Eirkils Radio Paris. — P r a g, 19.25 Fullkorchester, 20.30 .Hörsolge — R 0 Ul, 21.10 Bnsrl)-Qnartett, 22.15 Lustsviel — S t r a ß b li r g, 21..30 Spiel. — S t n t l g a r t, 19.30 Besuch in der größten Bieuenfarul, 20 Volkskcnzert. — T 0 ll l 0 n s e, 21.15 Operettelllieder, 22.35 Operetten. — W a r icha n, 18.3t» .^^örs^e neu, 2l> .'i.)alka-Oper. Montag, den 18. November: L i u b l i a n a, 12 Schallplattell, 18.20 Schallpl., 19 N'achr., 20 Beograd. — Bel>-g r a d, 11 Schallpl., 12 Fnnkorckiester, 17 Volkslieder, 1!t Nachr. nlld Sckiallpl., 10.15 Nachr., 20 Opernübertragnng. — Wien, 7?25 Schallpl., 12.20 Funkorchester, l!'».40Jnl Banne des .KankasnS, 17.20 Schallpl., 17.50 Radiotechnik, 18.3', Mae-Eallnm, 20 Volksmusik, 21.10 Bunte Stunde. — Berlin, 21 Militärkonzert. - B e r 0 n, ü n st e r, 19.50 Mllsir d. Saint-Saells. — Bratislava, 20.45» Ncliestt» slovakische Schall-platteil. — B r e S I a u, 20.10 Blllrter Abend. — B r ü u n, 20.10 Saxophoilsoli, 21.55 .Klavierninsik. — Deutschland-sende r, 21.15 .0 Sinfoniekolizert. — S t ll t t g a r t, 20.10 Zur Unterhaltulig. — T 0 n l 0 ll s e, 20.25 Kollzert. - Wa r-s ch a li, 21..30 SchallPlatten. s'l ^>ad''r-""'> stl^-Abeild. ^linntag, den November lSSi«. » Kleiner Modefpiegel Bon ferne Wwkt — der Wintersport! Die Schrhasen srljic'lcn bereits na6) dem Avlendcr. Da? neigt sich dem Endi^ M- ulch n'icrt dic' 'Zeit !>cs Winter- stwrtes in c^veifblNv' Nälic. ^tzt freilich ist es noch ilichf sviveit, aber bis man in dio weiften Bclq<' fährt, ist die Beschttftiftun^ mit d<'r ,'^rasie der Tchiausri'lstunq wch^ von der .^^and zu weisen. In jedem Jahre wechselt auch die Zrtliche Ztoffe steheil dafür Mr Perfügung. Dazu jxisu die Schi--nx'ste aus Tuch oder Affeilhant, auch dt.' lielse lmprägmerte l^abardinefacke. Unter diesen Westen trägt man eines der ttiarnien sportlichen Vliisäieii, die nieist tariert oder ähnlich genlnstert lint>. Jersey ist dafi'ir das geeignete Material. Auch ?v>laneslblusen in gleicher Musterung werden sich gut benzKH-ren. Zum Schlus; sei noch ein '"''lnzng er-tvähnt, dtn^ sich fiir winterliche 3-pazicrgätl-ge in den Bergen cit^net. Dafiir ist ^zunächst der Hosenrock da, der praktisch und lK'giiem ist. Man kann ihn zu d'-'r dunklen ^^acke des schianzuges trag"icht' Wl?llt>.ippe. ineist cpnz ivei-cher ^ilzstosf, die tleidsnni 'chräg in? ficht gezogen iverden kann. lieber die Ausri'istung 'nin '^Lijuterspor'^ werden ivir uns schnell klar N'erd<'n. Dann fehlt eigentlich nnr noch d<'r Zchnee. 'Aber auch er wird nichl nielir all^Uange auf sich warten lassen. (^lvlim'. Allerlei Technik im Kinderzimmer Die Arbeit der Mutter wird erleichtert ^edc junge Natter hat bereits die Erfahrung gewonnen: ein Säugling beansprucht fast vollkommen einen Menschen für sich. Inl .^inderzimlner gibt es vom sriihen Morgen an tausend ^oandgrifse zu tun, nni> es ist deshalb lein Wnni^r, das; die ino-derne Technik darauf saniu, auch hier die Arbeit der .^.zausfrall nnd Mutler durch al^ lerlei kleine techilische Nenerungeil bedeuten!) zu erleichtern. Da ist zunächst das ^iinderbe!tcl)<'ll. Die frilher allgeniein üblichen dicken ^ederbettc'n sind heule verpönt, wobei ilatürlich Voraus-» setiung ist, dclf; das Ziutnier nicht zu kalt lst, sonst wird man ohite ein leichtes ^eder-verschlns', vorn am >'c>alse, event. die lehr bctt nicht auskommen. Luft und Bewegung.?-sportlich' Seitenschniirung in der Taille. > freiheit sind aber für dcil Säugling die er- auf lind erleichtert die Wlndelir>aftt>e ii?^ fern, als der Stuhl auf der Mstof^ntage bleibt uird die Windel mcht beschulutzt wird. Sehr praktisch sind auct) die ,vülsmatratzeti ans lvaschbarem ^Hanainastosf mit eittcr aus wechselbaren ?silllung aus feiner Säuglings-holzwolle. Tic etiva 10 cm hohe Matratv kann sich jede Multer sellist anfertigen oder auch fert'ig beziehen. Durch einen Schlil, in der Ob^'rseite der Matrahe kann die lling mit Leichtigkeit aufgelockert oder ans^ gewechselt lverden. Als ganz besollders prattiich erweist sich das neue .zt)achte», ob die Sitzung schon de» wiinschle'n Crfolg hatte. Auch der hngieni--sche .^tindelllosettsil.i ist praktisch. (5s ist eiir Nlit Arnl- nnd Niickenlehne ausgestatteter 5!!», d'.'r aus die ToÜetle gestellt loird ikiid iili .V'>andn»idrehen daraus eiil .Mndertlosett macht, .silappt Ulan ihn zusainnien. ninlint er nu'nig Nailln ein lilld laiin daher anc1> auf ^l^eisel! niitgenonlinen werden. ^llteressailt iit eine '^)inl-Ei!lhängetiade-lnanlle, die in der grossen Vadeinanne Plak findet. Man hängt sie unter das Zuflußrohr der '^adelvanne nnd entleert »ie durch ^effnell des eigenen Abflnstrohrs. Tann gil't es Noll) eine znsaninlenklapvbare Vadeioan- und s^umor Der Lehrer crtlnrt den llntcrschie^ zwi« schen Zweiiiis^lern nnd '^>iersüi'.jern sracit: „Alle. V'X'rn'^. lag' uns einmal, :vae isl d-.'r Untei'sciiied zwischen ini, und .iii.'ill Zchiuein'^" — V'lanc-, der nicht anfaepas^l s'atte. stottert verlcg^ii.- „,Vch -- ich keinen^ nerr ^^ehrer!'^ .. Mutti, 0li hasr auch Tanerivellen'^" — fragil dll dai^a.11, dciite, ivie ici^ön es ivare, iv.nn iri> e>ne saugt einell erlieblichen Teil der ^ellchtigkeitT-auerivas.Inlng für den >>al..> liaben li^niite." i Die tÜo sie!» iii tler sxosunsion, frischen ^ints>rlu?!t uns tl«r tummeln, ulls lilui ^cline'l svlntiien tlik' >veil» !«seilNt'ilt'N öerps? !iinlint<'r' sliirmen. «ulls»,, rielitix p^eliltiilel -js-iii. I^ior ist l'iiik' s»rÄlitii«l'I»or Xlüli- ts^Iclien x^vel!^HriI ilor kinrei» siif> vorn s?k'!s. für tt lulir«-: l.7 ^lofs von «ni . 8elnntl,' für <», N IUI«! IN .siilire «rliiill-icli. Iviv Der ^»riil^tl?^« Iis' !>sn>rli«>i/t>^ tür !>^>>ulu l, I>s-'»t<'I>t Ulli« ui Ixni' I», iii-!« iiis'Iik'rls'n, ^>>II«tsiss utiiii .siu i<«'n^l»fs. l iii si»'lt>Il«>ff. j'> I 10 l'iii I»i i'il. iiiinl,' Iinilt«' für l», tt uiui in .1ilIstoLkIcIei6 mit weitem (?Io«:I(vnrneI<^ unll xurllitnr. Lrk. kür 13 Jalirv: 2.10 m 8t«Lf, l^^l) tnn Iireit. Kunto 1^»>or Zelinit» tv kür II, l.'j uu om öreite. Lunte La^vr-Loliuitto kür 1, 3, 5 uo6 7 ^aliro. 47248. kivizel inie» Zamtmimtelelien mit ruvtler I'ugse untl Icloinvm Kunin-divul^russvli. l?rk. kür 7 Jalire: 1.K0 m 8tnkk von W ein streite. I^nnto Ln^er- L^oittv kür 3, 5 u»«1.7. L»!»»e 17284. llen I^nielver!)«« !uvetln, 70 eni i^reit. !^»»nle Ue>er.^« Imitto. für ^1, 1Z uvt! 15 47285. für IVIslieken. llie .I^el^e ist ittit einer ^elitiltersisüise. Innit z^e»trie!reit. öunle I^ezur-8el,nitle fiir II. I.i nnsi „MarVover Arwag^ Zlmntag, Ken l7. November 1W. :le lMS Gummistoff, die besonders fvr Klein-woh?rungen sehr gut angebracht ist. Nach Gebrauch wird sie zusammen'^Kappt und in die' Ecke gestellt. ' Und endlich' wollen wir noch den Warme-teller erwähwnl, dessen Porzellanteller in einem wärmeaufspeichernden Mtallgehäuse hängt. Wiri) der Teller-mlf Gas'odcr aus heißer Platte angewärmt, so hält er die Wärme lange und das Breil!^n bleibt herß. auch wenn daS Kind, noch so langsain und manchmal widerspenstig ißt. Modischer Kleinkram an unserer Neidung ist in diesem Wintcr ausschlaggebender als jc. Kein Aeid, keinen Mantel gibt es ohne eine besondere Einzelheit. Der Gürtel aus 5toff, aus Samt, aus Leder oder aus feinen Metallgliedern zusammengefügt, aus gedrahteten Stoffschnü ren zu einer Blume geformt oder als inkrustierte Zchärpe seitlich zur Schleife gebun« den, bietet denl einsachen Kleid imnu'r wieder neue Abwcindlungsmöglichkeiten. tt nö p f e in sehr verschiedenen Formen aus schön gemasertem Holz, aus .'»tunsthorn oder Zelluloid — rund, oval, viereckig und dreieckig sind ein solider Schmuck an täglichen Neidern und Pullovern. Manchmal sind die An nählöcher so groß, daß inan Blenden aus dem Kleidstoff durchziehen kann. Die jii' r a-gengarnitur — ein schier unerschöpfliches Gebiet — aus plissierter Seid.' oder gesteiftem Batist, Sck^ultcrkragen aus Chiffon, vorn gezogen und dur6)geknöpft oder um Ausschnitt und Achseln drapiert als Ergänzung großer Abendkleider. Tücher mit Initialen tragen zum Schmuck und zur besonderen Kenntlichkeit ihrer Trägerin bei. ü t e, bald wie kleine scherzhafte München wirkend, werden unt eckig geformten! !>topf als artige.'^^äubchen getragen oder als lreisrunde Teller tief in die Stirn gl^zogen. V» a n d t a s ch e n hängen an einer.gros;en Schlaufe, besonders neu und hübsch aus brau nenl Wildleder mit .nrokodilteilen ausgeslat-let, auch eine Tasch.' aus blauein ^talbsleder mll Zcidenlil^e sielet schr gut aus. Die Herstellung von Sauerkraut Manche .''>aus- und Landfrau bereitet sich ilir Sauerkraut gern seilest. Hier seien ihr einige kleine Winke gegeb^'n, die ihr diese Arbeit gut gelingen lassen. Zuerst n>erdcn die losen Blätter des Krautes entfernt und der Strunk herausgeschnit-len und eingebottet. Man tut besser, das iliraut auszuschneiden und nicht zu hobeln, weil sich in den.s^i)pfen oft Schneckml, Würmer und Raupen lieiinden, die man beim .Hobeln oft nicht sehen kann und es kein schöner Gedanle, ich glaube au6) Geschmact ist, wenn sie mit verzehrt werd-^n. Nun wird das >traut eingestampft. Man .')at dazu meist gro-sx' Sicintöpse oder Fässer. Beim Einstampfen fügt mau schichtweis-e etwas Salz hinzu, ia nicht zu viel, denn gerade das ist der an: i^flesten begangene Fehler, zu viel Salz bei-.i.umischen, so daß das ^iäraut ain Ende ganz salzig s6)mccl!. Die Sal^zlange, die sich auf >iraul bildet, soll nur ganz N'euig sal-zig schmecken. Mauctie.Hausfrau glaubt, das', das Zalz das iitraut leimfrei erhält^ nein, es bildet fich mi: der Zeit die sogenannte Milch säure auf d<'m 5iraut, und diese ist es, die unser Sauerkraut baltbar macht und lonsi^r-viert. Das Salz hat nur solange seinen Dienst zu vernchien. bis die Milcj'.säuregä-run-g eintritt, und dazu genügt nur eine kleine Menge. Man stanlpst immer nur schickstweise, und zwar so lange, bis das Äraut von der M bildeudcn Brühe bedeckt ist, dann kommt, die nächste Schicht, und so geht es fort, bis das Gefäß fast voll ist. Nun nimmt man ein Lei-nentuch und deckt es. fest zu. Immer muß aus dem .^traut eine Schicht schwacher Salzlauge stehen, sonst bilden sich alle möglichen Pilze, es fängt an schlecht zu riechen, und das I^traut verdirbt. Bildet sich manchnial eine schwackie weiße Schicht auch aus dem 'Salzwasser, so ist diese immer sauber zu entfernen. Ueberhaupt niuß Sauberkeit herr-se»l und der Deckel des Gefäßes, der oft aus schweren Eichenbrettern oder lÄhieserplatten liesteht, muß oster gewaschen werden. Auf den DecZel gibt man noch Ziegel- oder Pflastersteine. Lgzxm inau das ttrmlt er^ lvarm Das große SreioniB: Die ttfte Z : Bon Erika ^ Es ist hl?ut,c! so. wie es immer war: die Tanzstunde bedeutet im Le^n unserer jungen Mädchen ebenso wie der heranwachsenden Si>hne cin wichtiges. Ereignis. Gelcgent li5) ist schon die Frage aufgeworfen worden: Ist die Tanzstunde überhaupt noch zeitgemäß? Lernt nicht die Jugend sozusagen „von selbst" tanzen? Die neuen Tänze tierlangeu hauptsächlich Rhythmus, wer ihn besitzt^ kann auck, tanz^'il, wer ihn nicht iil sich spürt, wird zeitlebens ein schle6)tcr Tän zer bleil'en. Und dock) erschöpft sich die Aufgabe der Tanzstunde ja wirklich nicht allein in: Lernen der modernen Tänzo. Die jungen Leute sollen durch si«: lernen, st.'li sicher und gut zu bewegen. Gewiß erzieht l)eute in hvhem Maße der Sport zilr Beherrschung des .Körpers, und gerade unter der sporttreibenden Jugend werden wir fast nie die sogenannten jugendlichen „Schlackse", wie der Bolks-mund sie nennt, finden, die nicht recht wi-sen, wohin mit deii eigenen Gliedmaßen und die immer ein wenig lcicherlick» und tolpatschig wirken. Dennoch läßt es sich nicht verkennen, daß zwischen guter Bewegung auf den: Sport-Plaß nnd aur dem Püs;liche Töchterchen, das'an Mutters Hand zum Balle geführt wurde, mld .mchts anderes verstand, als sich auf den Mann dresiiert, von der liebreizendsten und graziösesten Seite zu zeigen. Wenn aber unsere hentigcn jungen Mädchen. die sicher int Leben ste^n und ihre Zukunft anpacken wollen, die neue Frauen- ««a«OV»«GOOO»»GGOGO»D«D>»»«»E i'X» Grad C), dann nach ca. einer Äo6)e ircllt man es lühler, z. B. in einen Äeller. Auf diese Art bildet sich beizeiten die Milchsäure, wird aber durch die solg-^nde Abkühlung wieder gehem'.nt nnd bleibt so länger haltbar. Wenn die Hansfran in der Stadt nun noch richtig gedüngtes .''traut erhält nnd die Landfrau selbst auf zwcckmäßi-ge Düngung durch Abwechslung von Kunst- und Nalurd'üiaer sieht, so wird bestimmt sedür mit d>'- c des Sauerkrauts zuirieden sein. ä t h e M ä ck e. tlnerwllnschte BttHhaare ,'^mmt sick) sehr erwachsen und wunderschön. Und wird sich vielleicht auch plötzlich bewußt, daß man sich in diese,« Gewand nicht niehr ganz so rasch und eckig und cin bisichen jungenhaft bewegen darf, wie inan eigentlich gern Möchte. Das lallge Kleid ver langt eben die ireichere BeM'gung, das elastische, schöne Schreiten, die sichere Haltung des .ÄvlpfeS. Und daunt wird der erste Schritt getan, daß sich das Mädel als Frau be.lve.gen lernt. Wendung dieser Methode »verden die.Haare schließlich dünner und spärlicher. Mancorps behauptet, daß die Anwendung von Dia'l)ermie und Elektroltisc, die jetzt so häufig zur Entfernung von Barthaaren benutzt wird, in 50 Proz. von Fällen immer wieder neuer Bartwuchs austritt. Bon der Verwcndung von Röntgenstrahlen rät er dringend ab. Für die Küche h. Zweieiertortc. sSehr gut und ausgiebig.) In eine IN Abtrieb von S Dekagrannn Butter, 90 T.'ka.iramnl Vanillezucker werden 9 abgesprudelte Eier, !ä Dekagramm geriebene .Has.«lnttsso, schwach gemessen Liter taltc Milch glatt eingemischt und schtteßlich 15 Dekagramm doppelgriffiges Mehl mit 1 Backpulver cingesiebt. Die Tortenmasse wird zirka Ic'i Minuten bei Mittelhitzc gebacken, gänzU'ch ausgekühlt durchschnitten, mit Marmelade oder Haselnuß^reme gefüllt, die Ober fläche der Torte daiuit überzogen und mit geriebenen .s'^aselnüssen überstreut. h. Westsäler Schnitzet. Für jede Person werden 7 Dekagramm Kalhsschnitzel möglichst dünn geklopft, leicht gesalzen, mit geriebenen, hell angerösteten Zwiebeln^ dann mit gedünstetem Reis überstrick)en, zusammengerollt, gebunden, auf abgebratenen Speckblättern ini: etwas heißem Fett übergössen, von allen Seiten goldgelb angebraten und mit wenig Wasser weich gedünstet, kurz vor dem Anrichten mit Rahm zur Saftbereitung fertig gedünstet und mit Pfesser und Paprika gewürzt. h. Gchinlenpudding. Zu 6 Dekagranun heißer Butter rührt man 7 Dekagramm Mehl, gießt nach und nach ein halb Deziliter Milch dazu und kocht das bis ein festes Beschantel daraus' wird. Ist die Masse ausgekühlt, werden 3 Dotter und 3 Klar Schnee dazugemischt und die .HAfte der Masse in den auSgebutterten Dunstmodel gegeben. Nun komtyt eine Lage Schinken oder Selchfleischrefte und die zweite Hälfte Beschäm«! daraus. Vine Swnde im Dunst ko-chim laston. h. Powidlnsdel«. (Statt der viel Arbeit gebenl^n Powidltascherln zu bereiten.) Die abgekochten, gut abgetropften, mit Äitter abgeschmalzenen Nudeln werden schichtenweise mit erwärmtem Powidl, init in Butter gerösteten Bröseln und Staubzucker angerichtet. h. Gebackener SSse. Emnientaler oder Mondseer .Wse wird in fingerdicke Scheiben geschnitten, in Mehl, Ei und Bröseln gedreht und in heißeni Fett heransgebacken. Dazu reicht man grünen Salar. h. Gebackenes SrdLpfelpürre mit Schin. ken. Eine Pfanne wird gut mit Butter befettet und mit Bröseln ausgestreut. Dann gibt man abwechselnd eine Lage. Pürr«» und eine Lage feingeschnittenen, mit Butter abgetriebenen Schinken. Den Abschluß bildet das Pürre. Die Pfanne wivd zugedeckt und die Masse im Rohr knsperig gebacken. Dazu grünen Salat oder Bohnen. - h. Aepselschnltten. 22 Dekagramm glattes Mehl, 12 Dekagramm Butter oder Thea, ein Dotter und etwas Milch am Brett verar« beiten, in zwei Teile teilen uird auswalken. Den oiiren Teil auf das unbefettete Backblech legen, mit Aepfelpürre bestreichen, den zweiten Teil darüberlegen und backen. Stark anzuckern! Soll ein bis zwei Tage vor dem Gebrauch gebacken werden. h. AepselpLrre. 1 Kilogramm Aepfel mit etwas Zucker und Zitronensaft, ganz ohne Wasser weich dünsten und ganz auskühlen lassen Äahnwed Welck)es sind die Möglichkeiten, unl Plötzlich auftreteude Zahnschmerzen, n>eitab vom Arzte, dnrch Mittel, die rasch bei der Han''-sind, zu bekänlpfen. Ein jeder hat hier sein? Erfahrungen geniacht und seine Versuche, die meistens zu dem resigiüerten Schlüsse führen: da kann nur der Arzt lielfcn. Aus unserent Leserkreise wird uns jetzt eine Methode zur absolut wirksamen Bekämpsung von Zahnschmerzen eingeschickt, und weil der Einsender auf die Wirksamkeit seines Mittels schlvört und >veil dieses Mittel sicherlich harmlos ist, so übergeben wir es hier der Oeffentlichkeit Mtd hoffen, daß damit an den armen Zahnwehgeplagten ein gutes Werk getan wird. Unser Gewahrsmann schreibt: „Mhrend des Krieges kam ich durch Zufall darauf, daß Zahnschmerzen in, Augenblick vollständig verschivinden, wenn Ml.n .ÄLlnisches Wasser oder hockiprozenti-gen Schnaps tkein Likör!) in die hohle .Hand gießt und diese Flüssigkeit energisch in dasjenige Nascnlc^ch hinaufzieht, auf dessen Seite der Schmerz tobt. Das Hinaufziehen ift durchaus nicht unangcnel>m, gan^ nngefährlich nnd muß wiederholt ^verden, wenn die Flüssigkeit dic' Nasenschleimhaut nicht benetzen sollte. Der Schmerz ist im Augenblick verschwunden und bleibt stunden lang aus." Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch eine,^ zivciten wohltätigen Gebrauch des Alkohols, der uns gleichfalls von eiilem Laien mitgeteilt wurde, erivähnen. Bei beginnenden .Halsschmerzen soll öfters Gurgeln mit Kognac die Ausbreitung der Krankheit verhindern und zur .Heilung fül?-ren. Also Prost! li. Vi« iok äeii liebeo (»olt suottte. (^esokiektvn von Hermann (!Iau6iu». Xleiov Vüeheroi ^r. 33. Vorlsx I^snxon' I^üller, ^iinclien. Leiiliclzt unck vskr-kakt tivsckaicken ofkonkaren äiosv llie Innißiceit «eines unli liiv Llnksit unll k'römmißl^eit reel»« ter (»ottoslcin6s«:k«kt — ein «clKönv«, von innerem I^euelZten verlclärtes Ve-l^enntni» Ziu Ueimst un6 Iuxvn6. i). Die in 6vn Heilix^en ^benil. ^eilinselitgxesciiiekte von Lekätvr. Lan^ 56 6er Kleinen öiieiierei. Verlax I^anxenMiiÜer,, l^üncken. (5vl,. Kl) Diese n»it menseilliei^er Innix-I^eit uni«»«n» in 1ugo»Iah^» ^N i>er Arbeitstagung des deutschen .'ttclchsverkehrsverbanlt»es in Heidelberg, »on der in unserer Donnerstagsfalge die Rode ivar, hat man sich zur Aufgabe gestellt, große Umwälzungen im Reisc^ und Fremden^ Verkehrswesen herbeizuführen. Hier hat sich aber auch die deutsche Rei^isregierung ganz besonders dafür interessiert un^ eingesetzt, um das ganze Volk für billige und bequeme Reisen zu erfassen. Nicht nur jenen Leuten, die mit Glücksgütern gesegnet sind, soll es vergönnt sein, nein, man will hier vor allen: den kleinen und nnttleren begüterten Staatsbürger erfassen, um ihin auch die Möglichkeit zu tteten, die Naturschöicheiten seines Baterlandes mit all seinen Aufbau-bemegungen kennen leriren zu lassen, dur6i verbilligte Reisen und Unterkünfte. Hier müssen wir auch an unsere schienen jugoslawischen Gegenden mit ihren Herr!!' ckien Bergen, Seen und an unsere blaue Adria denken. Bei uns in Jugo>slawien müßte man auf dem Gebiete der Propagan-t»a und Organisation, welche den ganzen .ren in nnrksamer Weise vereint, wirklich rmstande ist, Erfolge zu erzielen. Der Grundgedanke dieser Organisation hätte zu sein, eine fiemeinsamc jugoslawische Freml^nvorkehrspolitil zu betreiben, zum Unters6iiei,c von der jetzigen Gepflogenheit, bei der jeder Landesverband» für sein eigenes Land, fede Eisenbahnvcru>tiltung füx ihre Strecken, jeder Berschi^nerung^Z- und Alpenverein für seine unmittelbaren Orte Äimmung zu iimchen sucht. Iin Rnhmen die ser zu schaffenden Organisatiull verdient namentlich das Projekt einer „Fremdenlier-kehrs-Bank" in niannigsa6)cr Hinsicht Interesse. An Stelle der „Retlame" möSiteu wir „Propaganda" missen^ und insbesondere der individuellen Propa^nda das Wort geben. Die Retlauie fußt nur auf der Neugierde der Menschen. Inl Menschen schlummern aber noch andere (5igenschafton, die. geschickt benützt, der ?fremdenverkehr?pro-Pagandl, nutzbar gemacht iverden können, so z. V. der Hang zur Bequemlichkeit, Spa'-'-sinn, ja sogar die Eitelkeit. Ueberhaupt muß die 'Fremdenverkel?rspropaganda damit rechnen, daß nicht Plakate, Prl»spekte, .H»tels und Eisenbahn das Problem ausmachen, son Idern die Menschen, die die Plakate ansehen. die mit der Eisenbahn und »it dem Auto fahren, die in den Hotels übernachten sollen usw Nicht mit unseren Mgen dürfeil wir sehen lernen, sondern mit den Augen der Aremiien, für den' die Einrichtungen bestimm! sind und auf deu die Reklame Wirkung üben soll. Die Wirkungen auf den ^remk.en sind also die Hauptsache, nicht die Einr'.Zitungen selbst. Wir gewinnen somit die Uebcrzeugung, daß das Probleni des ge-scunten ^reindenverkehr.) mehr umfaßt, als das blosje Anpreisen von Sehenswürdigkei-lell un'd Unterkünften. Tollen solche Maßrc-jicln zur Hebung des ?^renldenverkehrs Erfolg haben, dann müsseu fie auf praktische Menschenkenntnis gegründet sein. Vor allem nüßte die große Fremdenver-kehrsorganisatioll mit der Hilfe und Unterstützung des Staates rechne»l dürfen, obs auch bereits jetzt schon in den Wintermonaten daran gedacht und gearbeitet werden müßt". NM zur Rcis'>.'zeit, die bei uns schon in» Frühjahr beginnt, mit sertigenl Probleni und Tatiackien in die Oeffentlichkeit getreten werden kann. Auch müßte ganz besonders die Aufhebung der „Bisa" in l^ltung teerten, ciil wichtiger ?^aktor für den Reisenden. N'cht zu verqessell sind wohl auch die Dcvi-senangelogenheiten. Dentist E. Hoppe, Eelje. Manborer Heitun g" Num«er durch «nen Stich in das HalS umgebracht. Mit der Chirurgie befassen isich in ?sbes-sinien mrt Vorliebe die Angehörigen der beiden Eingeborenenstümme der Gallas u. der vouraghe«, die Blut scheinbar besser seh« kölmen, als die übrigen Abessinier. Das Merkwiirdige ist nun, daß diese Chi, rurgen zwecks Äsübung ihres Berufes et« genUtch dauernd unterwegs sind, indenr sie von Dorf zu Dorf ziehen. Si»e zelwtgst»« Operati«». Die Behandlungsmethoden dieser wandernden Chirurgen sind überaus eigenartig. Das Originellste vom Originellen aber ist, wie sie beispielsweise eine Schußwunde behandeln, wenn die Kugel noch im Körper steckt. Dann nehmen sie eine bestimmte Miik-kenart zu Hilfe. Diese Insekten werdei: eiu-sach auf die Einsuchsstslle gesetzt und liabeir nnn die Aufgabe, ?!^e Zellgewebe allmählich so zu zernagen, bis das Geschoß freiliegt. Nun braucht es nur aus der Wunde heraus gezogen zu tverdelt. Wenig nachahmenswert scheint auch die Art und We^e zu sein, wie diese abessini-schen Chirurgen Wunden zunäl^en. Statt der feinen Fäden aus Seide oder dünnstem Metall und der Nadeln, die bei uns von den Chirurgen verwendet werden, bedienen sich die Gallas auch in solchen Fällen ge-nnsser Insekten als „chirurgische Assistenten". Und zwar kommt zu dieseni Zweck eine besonders große Ameisenart in Fragi'. ^ie „Soldaten" dieser Ameisenart zeichnen sich nämlich durck) außergewöhnlich kräftig? Hornkiefer, die wie Zangen wirken, aus. Wozu ei» Oihtenharn gut ist . . . Die Aufgabe dieser Ameifen, die gleichfalls an die Wunde angesetzt werden, besteht nun darin, die fleischigen Ränder der Wunde zu packen. .Haben sich die Tiere richtig darin verbisseil, dann werden ihnen die .Eöpfe abgeschnitten, und die dnrch den Todestram^'f erst recht zusammengepreßten Hornkiefer bil den nunmehr die schi^nsten j^lammern, niit denen die Wunde zusammengehalten wird. Recht eigenartig ist schließlich auch noch die Art und Weiise, wie die Patienten mit zu hohcnl Blut'druck zu Ader gelassen werden. Man bedient sich zu dis-sem Zweck in Abei-sinien nicht etwa die Blutegel, wie sie bei uns im Mittelalter gang nnd gäbe waren, sondern eines Ochsenharns. Dieses wird an einer beliebigen Stelle, meist des Oberkörpers, angesetzt, nachdeni den» Patienten vor her dicht über denr Ochsenhorn eine blutende Wunde beigebracht worden ist. Dann bläßt einer mit voller.Eraft, und solange er kann, in das Horn, bis das iiberflüssigc Blut in Strahlen aus der Wundc schießt. Man ka'in solche Aderlässe gelegentlich ani hellickiti"' Tag und auf offener Straße beobachten AmerNa wmpft gegen die Scheidungsmonle Berschiedene große Frauenverbände in den Bereinigten Staaten haben neuerdings einen großen Feldzug der Moral gegcn dic „unerhörte Leichtfertigkeit'' eröffnet, mit d^'r die Filmstars in Hollywood zur Sct)eidung schreiteir, ohne tmnn die nötigen ...^onsc guenzen" daraus zu zielien. ..Die amerita Nische Durchschnittsfrau kann es", so heis,l es in «»inem dieser Auftufe. „nicht begrei-fen, daß, wenn man von seinem Ehepartner geschieden ist, was doch keine .Meinig keit sein dürfte, man mit diesem noch länger ein freundschaftliches Berhällnis unter-^te". Und nicht weniger schlimnl sei dl<' vielfache Beobac^ung, daß in den reisen der tönenden Leinwand m't innerhalb von ein paar Wocheir einfach darauflos gel?ci-Mtet und wieder geschieden werd<'. Tic' Möglichkeit, durch eine kurze Autofahrt über die mexikanische Grenze ohne jede Förin-lichkeit und iimerhalb lveniger Stunden d^» Scherdung zu erreichen, habe denr Sc!)'''' dungSleichtsinn noch Borschub geleistet. D'e amerikanische Regierung hat diesen Stim men gegenill»er nicht taub bleiben können u. neuerdings die Scheidungsunmoral der Filmstars einen Riegel vorgeschoben, indem sie solche mexikanischen ScheidungSkundeii sür ungültig erklärt, d^e — wie eine ame rikanische Frauenfuhrerin erklärt — tatsöm-lich „so billig wie Hundemarken" zu l)atiel' nZären. Bei dieser Gelegent^eit wird eine intere'' sante kleine Statistik ntier die Scheidungszahlen in .'»Hollywood nutgeteilt. Sie lietru' gen 8l Mlle. 8l iln ^ahre und W Fälle Die^ stellt zwar einen Ruck gang dar, der aber ofsenbar auch nu» dar. auf zurvctzvführen ist, daß schon in den ArztUche Mnfte in AbeWien Eine Ziege wird am Krankenbett geopfert / Ameisen als chi-rnrgische Assistenten / Salbe aus getrocknetem Krölenpnlver Wie ledor, der sich jahrelang in Abefsinien lmfgehalten hat, weiß, befindet sich die.Heil ?un>^ in diesem Lan^ in den uleisten Gebieten noch auf einer überaus priimti^n Stufe. Die Mechoden, die bei der Behandlung der Krankheiten angewendet weisen, beruhen im Reiche des Negus au6) heute noch fast ausschließlich auf dem .Hexenglanben u. auf magisch-religiösen Ueberzeugungen, die von den koptischttl Priestern übrigens nicht etwa bekämpft, sondern ganz im Gegenteil, sogar noch gefördert werden. Das erklär» sich wohl daraus, daß ein großer Teil dieser koptisck)en Priesterschaft diese um Jahr-hunderte zurückgebliebene Naturheilkunde selbst ausübt, daran glaubt und daraus Gewinn zieht. Dabei müßte eigentlich auf keinen: Gebiete in Ahessinien rascher Wa»ldel geso^ffen werden, als gerade auf den: Gebiet der Heilkunde. denn die Zahl der Krankheiten und der Seuchen ist in diesem tropischen Land außerordentlich groß. Jährlich sterben Tau-sende und Abertausende, weil die .Äunst de? äthiopischen Aerztv — wenn man diese Naturheilkundigen nennen will — einfach versagt. D-r böse «Seist... Der Abessinier ist zwar von Natur aus sehr widerstandsfähig und kann eine Menge aushalten, aber das bedeutet nun nicht, daß er nicht auch krank lverden kann. Seiner Anschauung nach wird er dann allerdings nicht krank, sondern ein böser Geist ist in ihn gefahren und hat in seinem Körper Wohnung genommen. Dieser Auffassung entsprechend, versucht der abessinische Eingeborene der .Grankheit zunächst auf seine Art .Herr zu werdeil. Das heißt, er schließt sich in seinen Tukull (rund geböte Hütte) ein, streckt sich dort der Länge nach auf einer alten Strohmatte aus, verhüllt den Kopf mit einem Tuch und verharrt nun in dieser Lage völlig regungslos, oft viele Stunden, in der .Hoffnung, daß dn Wse Geist wieder auS ihm hinausfährt. Erst wenn dieses Mittel nicht geHolsen hat, begibt er sich zu irgendeinem Hexenmeister, der ihm nun die verschiedenartigsten Pülverch^ imd Heilmittel verschreibt. Ranzige Butter spielt die Hauptrolle. Die Eingeboren«:n in Abessinien, und in erster Linie die abcssinischen Wunderdoktoren. kennen eine Unzahl von Pflanzen, denen eine Heilwirkung — manchmal übrigens tnit Recht — zugeschrieben wird. Sie sind auch ununterbrochen danrit beschäftigt, ^tlle möglichen Trünkleitt aus solchen Pflanzen zu kocl^n, die dann den Kranken verabfolgt werden. Daneben spiel^'n auch die Salben zunl Einreiben und für Unischläge eine große Rolle. Diese Salben werden durchwegs aus getrockneten und dann zu Pulver gestoßenen Substanzen hergestellt, indenr inan sie mit ranziger Butter zusammcnknetet. Je ranziger die Butter ist, utn so größere Wirkung verspricht man sich. Manchmal soll die >se Butter viele Jahre alt sein. Leprakrankeil trinken deit Saft von dem so-genannten Chikoko, einen: Strauch mit auffallend großen Blättern, alles andere stellen sie der Gnade des Schicksals anHeim. Chirurgen auf Wanderschaft. Ein klarer Betveis dafür, daß bei detl Abcssiniern magische Borstellungen bei Krank heilen nnd bei der .Heilung ^rselben eine entscheidende Rolle spielcll, ist die Erfahrung, daß sie gewisse .Krankheiten durch die gleichen Krankheiten wieder austreiben wollet,. So gibt es ihrer Meinung tlach nur ein Mittel, einen von Tollmut Befallenen wirklich zu heilen, und dieses besteht darin, daß ein gleichfalls von Tollwut befallener Ochse Ein besonders beliebtes Heilmittel, das sozusagen in keineni abessinischen Haushalt fehlen darf, ist die Krötensalbe. Sie wivd auf die gleiche Weise wie d'.e anderen Salben aus hochgradig ranziger Butter zusam-tnen mit denl Pnlver zubereitet, das von verkohlten .^srvtcn gewonnen wird. Sehr v«r breitet sind iln ^'ande der Abesslnier die Fieberkrankl)eiteii. Bor'allem das Sumpf-fieber fordert viel<' Opfer. Auch von der Lepra sind unzählige Menschen befallen. Sie wissen weder, wie ansteckend und gefährlich diese gräßliche .^trantlieit ist, noch besitzen sie (in au6) nur einigermassen wirksames Mittel zur Bekämpfung. Die abessinischen verbrannt und aus seiner Asche das Heilmit tel hergestellt wird. Die Gebiete im Lande des Mgus, in de^ nen ausgesprochene Seilchen herrschen, bieten einen trostlosen Anblick, weil sich die „ouoguitscha", wie die Aerzte von den Eingeboreneil genannt werden, niehr oder weniger einfach darauf beschvänken- allerlei lieschivörendc Formeln zu sprecheil, als wirk-lirl) helfend einzugri^ifen. Ini übrigen ivcr-den die den Menschen abholdeii und schädlicheil Dälnonen auch häufig durci) das Blut-^'pfer einer Ziege zu banen versucht. Der schinarze oder schneeweiße Ziegenbock wird all das Bett, des .^ranken gczerrt ul^ dort .M<,riborer Zeitung" Nuinmcr IS Älmntag, den 17. November W3ij. letzten ^ahrcn die mexikanisclien Scheidungs nlöfllichkeiten ein !ve?lic, erschwert wurden, ^n Holltiwood selbst wird selbstverständlich dielse neue Moralwelle, die siegen das „ungebundene jkünstlerdasein" anbrandet, sehr bitter empfunden, und die Bertretei^inne:, der amerikanischen Moral bekommen man» chc' scharfe Gegentritik zu hören. II« «Iii ill liii Sie ISftt flch nicht entmMIgm! Iil 'Ainerika erregt die Heirat der ^ Ialire alten Virginia Overshiner in Chica-gv -Aufsehen, die damit die achte Es)e schliesjt. Siebenmal bereits hat Virginia den Sprung in der Ehe gewagt und siebenmal hat sie sich wieder schevden lassen. Anläßlich ihrer achten Eheschließung hat die junge Frau eine eindrucksvolle Rede gehalten. Sie erklärte, das, sie bisher in jeder Che enttäuscht worden sei. Alle ihre Männer Wten sich al^^ leichtfertig erwiesen. Dennoch gebe sie die X^osfnttng nicht ans, einmnl doch d<'n Mann zn finden, wie sit' ihn erträume. Sie witrde nvr keiner Scheidung zuriickschrecken nnd immer versuchen, den idealen, inusterhasten (bitten zu finden. Der Bräutigam soll bei diesen Erklärungen ein wenig beklommen auiSgesehen haben, weil er vielleicht selbst niclj^t iin ^klaren dariiber war, ob er nun die benihnite ^Ausncihine ist oder ebenifalls nnr eine neue Episode im Leben seine? Frau bilden wird. Wie fthnell wachsen unsere Fingernägel? Ein schweizerischer Forscher, Professor M i'l d l i, hat diese Frage zunl Gegenstand seiner Untersuchungen gemacht. Er stellte fest das; das Wachstum der Fingernäffel Unterschiede aufweist, je nach denl Alter der Menschen. Es ist aber auch verschieden b^i den einzelnen Fingern. Im DurMchnitt I>eträgt ons Wachstuul drei Millimeter in« Monvt; die Wachstumsschnelligkeit b<'i älteren Leu-t(^n liegt unter, bei kleinen Llindern aber geht das Wachstunl ani schnellsten vor sich, ilber deni Durchschnitt. Bei deni Daumen Äeinl kleinen Finger n>n langsanisten. — Ebcmv isl es bei den Fingern der rectiten .'»>and rascl>er, als bei ^'nen der linken. In-^ lercssant ist die Tatsache, dasi, wie der For-scfjer bel)auptet, das sogenannte „Blühen" der Fingermigel, das vielfach als Glj'lclszei-chen gedeutet wird, talsächlich eine gi'instige Ved<'utung Hai. Es läßt nämlich auf reichlichen .stallgehalt im Körper des Betreffenden schließen. Wer sich ein eigenes Haus so recht vonl -verzen wlinscht, dem steht doch immer die Frage wie ein fast unüberwindlicher Berg im Wege: Was kostet mich die Bewirtschaftung des Hauses? Ich will Ihnen da von ineiuen Erfahrungen erMlen, und wie wir versuclxn, die Kosten einigermasien n>ici>er hereinzubekommen. Zuerst wollen wir einmal den oft beschritt tenen Weg beleuchten: man baut eine Wohnung ein und vermietet die. Zwar kostet im Augenblick der .'Hausbau ein ganz Teil mehr. Aber die Miete, die für die eingebaute Wohnung bezahlt wird, ist donlich liaben in unsereni .'j)aus eine andere Art gewählt, die sich sehr bewährt hat. Wir gingen an den Bau unseres Eigen-lieims unter dem Gesichtspunkt, daß wir zwei ^rinder hatten, aber gern noch mehr wollten, und daß wir diesen Kindern ein Paradies schaffen wollten an Freiheit, Licht, Luft, Ton ne und Gesundheit. Wir durften also in Anbetracht der noch kommenden Kinder vor allen, nicht zu klein und eng bauen. Wir sahen im Bauplan zwei Kinderzimnter und ein Zinuner für eine Hausangestellte vor. Eines dieser Kinderzimmer und das für die Hausangestellte wurde hübsckz mi^bliert, mit fließend<'m Wasser versehen und wird zunächst als möbliertes Ziinmer vermietet. Diese Art des Vermietens hat den Vorteil, daß sich die Baukosten nicht in dem Maße vermehren wie bei einer abgeschlossenen Wohnung. Dalnit, daß sich sließendes Wasser im möblierten Zimmer befindet, erübrigt sich die Benühuilg des Ba^zimmers durch den „ntöblierten Mieter". In welchen, Maße man ihn sonst ul seine Fauulie einbezieht, hängt ab voin Mieter selbst, von uns als dem Wirt und davon, ob nian sich gegenseitig sympathisch ist. Wir haben oft sehr nette Menschen gefuitdeu, mit denen wii heute iwch befreundet sind. Ein möbliertes Zimmer bringt l>eule uoch inittler etlvas ein. Kann man zn>ei ntöblierte Ziinmer abgeben, so ist das schon «in sehr beträchtlicher Prozentsah unserer eigenen mo natlichen Unkosten. Gewiß, mann kann nicht ailnehmen, daß man alle zwiLlf Monate des Jahres vermietet hat. Aber ein gewisses Risiko muß ja bei jeder geschäftlichen Unternehmung einkalkuliert werden. Das durch unsere Mieter einkommende Geld verwenden wir dazu, Haus und Garten zu vervollkommnen und zur Abzahlung der höchstzuverzmsenden Hypothek. Zur Rentabeluiachung des Hauses gehört auch die Vermietung von Raum nicht an Menschen, sondern als Lagerraum. Dazu eignen sich Keller- und Bodenräume, die man in, eigenen Hause, besonders Kaller, nieist reichlicher besiht, als nian gebraucht. Für die Unterstellung von nicht gebrauchten Möbeln «erzielt man vielleicht gute Preise, lvenn man bedenkt, daß einenl keinerlei Unkosten oder Unruhe entstehen. Die eben beschriebenen Arten der Rentabel nmchung bringen am meisten ein und macl)en relativ wenig Mi'ihe. (^rijßeren Aufwand an Kraft und Zeit erfordern Gartenbau und K'leintlerhaltung. Die ganze Familie kann hier mithelfen, nm die Scholle intensiv zu bearbeiten. Wer Ä'inder hat, weiß, wie lohnend es ist, del, Uebcrfluß des Gartens vom 48 , V«R^M0 o»«»» „Tonl, was hat das alles zu l^deutcn?" fragt si? schaudernd. „Darüber ivird bald st^l-arheit ilierden, Ariane. Ich fürchte >illerdings eine schlinune Eiildecinng! Aber . . . Zie nvrden auch dar über hinwcgkommcu ,lnd dann winkt Ihnen das l^lück in der alten ?öelt." „Nur. Mnn Sie nlittommen. Toin!" „Da-ö kann ich nicht, Ariane!" Er fühlt ihre iveiche .Hand alif seiner sinken, die am Steuer liegt. „Lieber, lieber Tom . . . konlmen S'«' doch uttt!" bettelt das Mädchen. „Wir >l>erden noch einnml darüber sprechen, Ariane. Jetzt wollen wir uns deS einen freucll: Daß wir lebon!" „Ja. Tom, daß wir leben!" l». Oberst Wilnis liatte sich dem Lastauto, das seine Fracht au gefälschten Banknoten nach Newyork beförderte, wie inan so sagt, an die Fersen geheftet. Die Verfolgung n>ar ol,ne Schwierigkeiten möglich gewesen. Alle Polizeiposten der Zwisct>enstatwnen n>aren benachrichtigt worden. Sie hatten nur festzustellen, l>b sich das bezichtigte Auto tatsächlich nacl) Newyork n>andte. Wllms >var längst mit dem Flugzeug in Newyork eingetroffen und envartete dort unaussällig das Eintreffen des Lastkralt« nxlgens. Der Wligen mit der '^nknotenladung snhr nach Bronl> Seine Insassen schiem!« srch ganz sicher M sili)len. Bronr. d<'!ii Negerriertel von Neiv' York, verjÄMUld der Mgen in der Mrage des „ehrellivertcn" Rol)produkteuhändlers Iosiah Sharper. Oberst Wilms stellte fest, daß die sechs Männer kurz darnach wieder erschienen, fich zwei Mietantos nahmen nnd nai; Gesellen in Berbin« dnng sehten. Inspektor Ienkins rnst Oberst Wilms an, als dieser sich wieder ans Torston befindet. „Ein Telegramn, ist für Sie gekommen. Wilms". „Von lvem?" „Keine Ahnung. Unterschrist fehlt. Soll ich es Ihnen eininal vorlesen?" „Ja, bitte. Ienkins!" Der .Ävminissar liest: „Arn,band wieder-geflinden. Abivarten 7chre Nachricht Chi-kago-Ost, .Hotel Baker." Der Oberst zuckt zusanmten. Eine tiefe Frende erfüllt ihn. Er weiß nun, daß Toin. dieser tollkühne, nnerschrockcne Ärsche, Ariane nnedergefnnden hat. Man wird bat>d der Lösung des Rätsels näherko,nm«n. „Danke, Ienkins!" sagt er gleichgültig. „Das »var nicht so wichtig. Aber es ist gnt. daß Sie es mir gesagt l>aben." Dann sucht der Oberst Bonlot auf. Der Bankier macht einen stark gealterten Elindruck. Gebeugt sitzt er in seinen, Lehn- sessel. seine Augen haben einen starren Ausdruck. „Wie geht es Ihnen. Mster Boulot?" fragt Wilms nnd niiHt sich, viel Wärme in seinen Ton zu legen, ivas ihm aber nicht rocht glücken lvill." Bonlot nickt milde. „Zum Sterben ist mir, Oberst. Immer habe ich das Gefiihl . . . jetzt wird es auch mich packen." „Das wird nicht eintreten, Mister Bonlot", spricht WilmS überzeugt. „Das klingt ja. als wenn Sie eine Spur gefunden hätten, Obevst?" „Ja, das habe ich allerdings!" „Können Sie mir Näheres verraten?" „Nein, ich muß Sie noch für kurze Zeit u,n Geduld bitten, Äister Boulot." „Ich verstehe!" „Ist die amtliche Todeserklärung für Miß Ariane erfolgt?" „Ja! Bor einigen Tagen." „Eine Rekognoszierung der Leiche war ja wolhl kaum möglich." „Nein. Nnr der Ring bewies, daß es sich u,n Ariane liandeln n,üsse." „Miß Ariane hat, wie ich hörte, ein stattliches Verinligen hinterlassen?" „Ja, die von ihrer Mntter ererbten Millionen Dollar." „Eine nngeheure Sumn,e! Und nvr ist der Erb<', nienn ich sragen darf?" „Der Erbe';' Ich! Aber ich branche das Geld nicht, ick) wiirde mehr dafür geben, wenn ich ineine Adoptivtochter wiederhätte." „Da.^ glaube ich Ihnen, Mister Boiilot!" „Es ist entsetzlich . . . allein zu sein! Sommer aufzuheben. Wieviel G^'ld wird da gespart! Sind !>kaninchcn eine rentable Angelegenheit? Ich bekam eines Tages eine trächtige .Häsin geschenkt. Sie brachte im ersten ^alir 24 Junge zur Welt, von denen groß ivurden. Ä) Karnickelbraten liedeuten aber in den b? Wochen eines Lahres beinahe sedei, zweiten Sonntag ein Essen, das noch zum Teil für den Montag reichte. Nun rechnen Sie mal! Ein nettes Süinnichen, ivenn inan bedenkt, daß Kaninchen eigentlich nicht viel kosten, im Soinmer bekominen sie Unkraut uiid Gras von der Wiese, in, Winter jtartof-felschalen und Ä'bfälle, die inan eveiituell von unterftlitzenden Nachbarn init erhält. Dann der Kaninche,idung, der unsere Ernte viel reichlicher'inachte, und erst die Felle! Das kleine Mädchen tragt ein iveißes Pelz-häubcs?en, die Winterinäntel der Iungens «Verden damit gefüttert, ul,d Mutter saminelt h<^iinlich alle gleichfarbigen Felle nnd tränmt schon von ihrettt Pelzinantel. Nein, uiiter ultsere Karnickelbilanz ki^nnen wir besriedigt einen dicken Strich ziehen. Ein paar Jahre lang haben wir auch u>,-sere Erfahrungeu mit Ziegen gesainmelt. die helfen ordentlich sparen. Eine gute Ziege gibt über die Hälfte deS Jahres täglicli durchschnittlich zwei Liter Milch! Uud wieviel geben Sie sonst bei inehreren Kindern für Milch aus? Ja, ja, so ein bißchen Landioirr-schaft nebenbei, die bringt schon etwas ein. Gewiß, es verlangt Fleiß, Gewissenhaftigkeit und gewisse Erfahrung. Aber wo im Leben kann man Geld verdienen ohne diese Eiglmschasten. Erika L i n g n e r. tteltsr« kclce Der Filmkomparfe (zum Regissenr): „Ja, aber wie koinme ich wieder s)eraus, mcni, mich der Held in den Strudel hineingestoßen hat?" — Der Regisseur: „Darum brauchen Sie sich nicht zu sorgen. Sie erscheinen in nicht wieder." „Hugo, »varum'hast du denn nicht zuerst gefragt, ,venn du Fußball spielen woll-« test?" — „Weil ich eben spielen wollte, Mama." Hätte ich doch jenem Tom .^"lalifa? nicht so viel Vertrauen geschenkt!" „Ja. das ist richtig Haben Sie die Erbschaft Ihrer Adoptivtochter schon angetreten, Mister Boulot?" „Darf ich inir eine Frage erlaube,,? Wer würde nach Ihrem Tode Ihr Erbe lein?" „Mein Bruder Arinand." „Sie haben einen Bruder. Mister Bonlot?" „Ja, er lebt in Neu-Orleaiis. l>at dort eine Agent,lr. ist aber viel auf Reisen." „Wie ist das Einvernehmen n,it Ihren« Bruder?" „Äusgezcichnct! Sie haben Arlnand doch nicht etwa in, Verdacht . . .? Nein, neiii, Oberst Wilins. Mein Bruder ist ein Ehrenmann. selber sehr begütert." „Ich habe keinen Verdacht, Mister Bonlot, aber man inuß jeder Spur nachgehen. Das werden Sie begreifen." „Unbedingt! So n>ollen Sie also nieinen Bruder Armand beobachten?" „Nein, das scheidet vorläufig aus." Johnson tritt ein und ineldet den Notar Tabartson. Noulots Gesicht wird uoch düsterer. „Sie ml'lssen mich jetzt allein lassen, lieber O^rst. Ich will nieiil Testainent aufhetzen. Es ist ilnnler gut. nieuii il,an seine Sacheii in Ordnung hat." „Nicht diese trilben l^^danken. Miste: Boulot!" Der Bankier lächelt bitter. „Oberst . . -ich fühle es. der Tod weilt auf Torsten " Oberst Wilins sagt nichts n,ehr. sondern verabschiedet sich und fährt >,ach dein Polizeipräsidium. Dort nimint er die Berichte i'ber die 'ecliS Spießgesellen voin Lastanto in Einpfaiig. Sic taten vorlänfig nichts andere?, al'.-vergnügt zn leben. Noch drei »vettere >^iidi-viduen liatteii sich zu ihnen ge'ellt. Die Nainen dieser drei halte nian in^ zwischen festgestellt. Aber Oberst Wilins teniit feinen „^1,1 ihiieii. ^cinnwfl, ^17. NovemVtr WZb. ?7«innner 2k^-. Tolstoi will sich mit Turgenjew S«dro«e SegmMe im Meftn des mffifchen Sriebensapoftels Lnbelaimte Erinnerungen zu feinem 2S.Xodeen und kanm bcgre-lflichen WidersprüclM qc^vc^n wie der Leo Tolstois. Aristokrat reinster R:cr des Zaren zn diel,cn. N«6i einer stlirunschen Iuqend ^zieht er sich auf sein l^nt zuri'lck und unrd nun allmäililich zu det», Propheten einer sozial« ethischen LebensM'ise. In diciex fjir den Westeuropäer kaum l^nständlicl^n seelischen Wandlunq, die den Dichter von der >'c'de eines Lebenssienilsses grossen Stils in die Ebene ethischer Paradoxe l>erabsteis^en läs^t, offenbart sich da? (^heimni.) >d<'s russischen Bolkscharakters. der, aus lauter Widersprüchen bestehend, bei asiatischer Wildheit doch mildeste .?>erzen'?qi'lte aufiveisen kann. Mar. Ciuik^' sichre später — 18sU — wäre es zwischen Tolstoi, dent ^-einde jeder (^eivalt-tat und seiueiu qros^en literarischei, Wlle-flen T u r q e n i e w beinal»e zu einenl Duell «gekommen. '^^>ie schwer kann nmn sich t»en Menschen und '^riedenssrennd Tolstoi als Diiellant vorstellen. Die l^>.'s'liichte dieses Znsammenstof^e.? spielte sich nne sollet lib. Zwischen Tnr^eniew, t>em «irös^ten ^>ivman^ tiker der l^Uanzperiode russischer !^iteralur und Tolstoi herrschte keine T^reundschast. Turqeniew sniste einnml qanz ossenlierzia zu Tolstoi: „Vieleo ist mir an Ihnen zU' wider. Wir n^olleu do6> hossen. das; sich da>^ ulit der Zeit ipbt." ?^un geschah es. das; lieide Dichter ans dem i.'andgiit des Po<'teu ?^et als l^äste w'ilten. (5ines Morgens l>e' --sainmelte ulan sich beim ^ri'ihstiick. Tur' qeniew sprach sich höchst anerkennend über die englisclie (Gouvernante seiner Tockter aus. „I^inden Sie das >n 5)rdnultg. das; I^hre Tochter ^scj^t die >'?leider der arMn Lente, wie Sie sagen, l^igenl^ändig flickt?" fragte Tolstoi in gereiztem Tonne. „Natiir. lich," erwiderte Turgenjev, .Ms lehrt sie Verstänt^nis siir das wirtliche Clend." Bei t'iesen Worten sprang Tolstoi empi?rt aus nnd schrie: „Ich bin der Ansickst, das; ein aus.;e-Ptthtes in»!l<'s Mädchen, das aus seinein Scl>os; jct»uiituqe Lnm^^en hält, eilte i^>erzwei-selte Theaterszene anssi'ihrt." „Sagen Sie, liitte, so etwa'^ nicht!" ries Turgeniev zorn-l,el»end au'^. Iu aller ^linhe sragte Tolstoi: „Weshalb soll ich's nicht sageit di'irsen, was icl' nieine?" '^^leicl, vor Wut u,acs>te Turgenjew M'i und begab si<'i, aus da>? benachbarte seines ??reun-dkH, vi.>n wo er aber einen Diener entsänne. Bon Dr. A. von A«bre'ev>ky. d<'r Turgeniew eine Fovderung zun, Zlve'i-kalupf liberbrachte! T«bci verlangte Tolstoi ein richtiges Duell, nicliit, wie er sich ausdrückte: „Ein literarisches Duell auf Pistolen, das mit einem Soktsielage endet," sondern . . . einen Znieikampf mit Iagdgeweh ren! Wnln es zunt Duell nicht kam. so nur, weil Turgeniew dem mas;los gereizten Tolstoi solgendeii Bries schrieb: ..Ich habe mich von meiner nnwillkiirlichen Ieindschaft zu Ihnen unbedachterni^'ise hinreisten lassen und habe'Sie, ohne das; Sie mir einen Anlas; dazu gegeben haben, beleidigt. Ich darf Sie aber daran erinnern, das; ich mich unmittelbar ua
  • einlich die letUe Aeus;ernng ir-gendn,elcher Beziehung zwischen uns beiden sein ivird." Auf diesen Br-ef hin schrieb Tolstoi an ^et folgendes: ..Turgenien' ist ein Lumv. Ich bitte Sie, aus Ihrem.'(>orzen keine Miirder-grnbe zu machen und ilni wissen zu lassen, n'as ich von ihin halte." Der i^usammenstol; beim ?^ri"ihstl">l-k Hatto noch niehrere Briefe zur ?volge, danir wurden die Beziehungen zn>ischen beiden Dichtern vollständig abgebrochen. Weder Tolstoi noch Tnrgeniew konnte über den lächerlichen Anlas; ihr'.'r Ver seindung hinwegkoiuineu. Die Widersprüche in Tolstois Charakter zeiM sich weiter in vielen Aeilkerungen. die inanchmal geradezii grotesk anmuten. Tolstoi N'ar bekanntlich ein ^-eini» seder Thea-lerausfnhrung und besonders de>Z Ballets. Eines Tage^, sagte er ua6) eineul (^iespräci) mit zwei Ballettänzerinnen der Moskauer t^)ros;en Oper, die den Tichter auf seiueili l^nt aufgesucht hatten, an, ihm ihre Bereli-rung zu zeilien: ..Wenn ich set^t ^iirder hätte, wurde ich sie ins Ballett geben, dort kann man ihnen nur die '?^us;e verderben, aber auf der Universität sogar den i^lops." Ueber sich selbst schreibt Tolstoi in einein Tagebuch aus den, Ial?re lk^-'»! niit erichrek-kender Offenheit: „Ich bin hästlich, inige-schickt, nniauber, iingesellschastliä). ungebildet. Ich bin jähzornili. allen lanqnx'ilig. intolerant, unbescheiden, schainhast nne ein ^tind bic' ziiul Anast'chiveis;. Ich bin beina^ he ein voller I>inerant. Ich bin nn!näs;i.i, weichlich, untreu, ans dumnie Weise eit?l und hitzig wie alle charakterlosen ^'eute. Ini Leben bin ich uuordeiillicli nnd derart liederlich, das; da!? Nicht'Ztnll sür nnch eine« unbesiegbare l^i.'N'ohiiheit gewordeil ist." So sieht das Porträt ans^ das; der spätere grös;te Moralist der Weltliteratur von sici, selbst entwirft. Und de?tuoch: luuteu un? diese Paradore echt rnsfiscli an, so sckiähen nur in Tolstoi deü grl.is;ten Ev'Ier der drauurtisch-bew'gten rll!--sisclx'ii !.'ileralur, den unsterblichen Autor von ...<»Nieg nnd Irieden" nnd den loahr-Hei1''gelrenen l^eitalter der rnssiscl>en ^-ran. den Schöpser der „Anna win'nina". SMlHtNl „hrtllltk" zm Tsll Mf deni Weqe M einer neuen deutschen Overnkultm lmrd auch Oper ...Ävuigstittde-r" ides fsleictien ^ c^nlponisren stets mit gros;elit Anklang aufgenommen. Freilich geht mau au
  • e Mil;-n>on, die das Erlebnis Wilhelm Maisters in Mlig falscher Auffassung entstellte, non den deutsche?^ Bühnen verschwindet, so wird di-'-jc»r Oper gewis; niemand nachtrauern. l5ben-so enthält auch die Oper „Martha" verkitsch t-e volkstümliche Motive, die nieiuals de" Iorderunc; nnch eine, echten ..Bol^ksoper" entsprccken können. Tie ^'iebe nnd da<ü '^^evständnio breiter Velkskrcise sür die Ol^^'r n'ird nicht zuletzt cinrcl) den !')^iindsnnk l'edeiiteud c;efördert. ?sa>t allv 5end''r liringen de'^ öite'.en ,'Dolgen aus ^vieloperii, die die schönsten nnd be 'aiintesten Melodien auch deni necl? opern freind-.'n V'^örer nahebringen nnd in ihm <''en Wunsch loachioerden lassen, einmal ' ine '.loll stiiniZiiie ?lns>iihrnnl^ dieser Over selben lind zil hören. 3'.netaua<; „Bertauste ^-Z^ranl". die ./^^nili-gen Weilier von Winds.u" und sogar >ienn>sl' ').>.'ezarlovern l.'j^inen sich als Bellc-everii. ?>inei>en soll nicht <^>ö:^' anogei.eichne:e 3-viel orier „Ter '^^'i''ersv''n>tigen ''^älnnnng" oer gessen sei". ll>i<> i:n l'^Zviinde töiiine inan so-s^ar den ..'l^'^^senk'ivali'.'r" nnd ^ticn^l'' ..!5nlzn-gelinnnin" alo ^-!'elk'0vern betrachten, '^^i'ain--nen dl'eii die "Ui'elodien de-? „NiesenkavaÜer'/' iiver dei' einsclnneichelnd-.'n Walv^'r lniiauc' sich bel.'it^' die V'^erzen ;n erol'ern, und di^' eriisu'n, >ch!icl>ten i'^.'sänge d'>? „Evana.eli nmnne^" finden ilnen We^i ^uin >?>'r;en je de'? .^)örers, der si.' ;lun ersten Male in ail'uiiiinit. Die Oi'er dein ?i^ilfe! Tie 5niesot>.'r ist beriifeil, da--' B'I' 'ür da-i^ '7ne'l.'bi'i-.- ;n erziehen. Von Rarl Eberhard. Aus Berlin wird geschrieben:: Wer die Eiltwiillung des Operuspielplans der deutschen Bühnen verfolgt, wird die Feststellung gemacht haben, das; in neuerer Zeit d<'r spieloper u>ie>der ein wesentlich vre: terer Raum eingeräuint wird. Das ist 'das erfreuliche Ergetiiii.' der Bestrebungen, die heute die Oper dein Volke nal)ebringe,l wollen. Die Erziehung eines Volkes zur »lunst, insbesondere zur Mnsik, ist eilie schwierige Aufgabe. Menschen, die Äeni tnusikalischen Erlebnis noch serne stellen, könne»! nicvt von hente auf u,orgetl zur Musikalität erzogen werden. Uud der Weg, die ^er als nitlsika-liscl)v'') .Kunstwerk deni Volke zu ers6?lie^en. kann nur über die Zpieloper, die leichtest verständliche Iorni der Qper gehen. Wir können heute nlit Freude seststellen. das; breite Volkskreise, die bestimmt niemals in, ^.'eben die Oper zu besnclien Pflegten, sich allniälilich diesem Musikerlebnis zuwenden. Und sie finden in der leichten Spieloper zunächst da>/, was sie als Laien am meisten an-spricl'.l: die klare Liniensiihrulrg der Instrumentierung nttd des Aufbaues, singbare Melodien, die sich leicht einprägen und über das .'^'»ente hinaus in, Menschen weiterschwingeu. " Man hat zu», Beispiel in der Neichsl>auj.>l-stadt die sogenannte „VolkSoper" im Thea« ter des Westens iiesckxifsen, die sich in e^lter Linie die Pslege der Spieloper zur Aufgabe niacht. U,ld der ''treiö der Befncher, der sich grös;tenteils ans Mitglieder,! der .,.'»t,asl durch Ireude" zusammeuseht, die hier Opernkarten sj'ir Pfennig oder ein Mark erwerben könne,!, ist in, ständigen Wachstn I^grifsen. Tie Bühnen in, '^i<'ich lvrsucht'n heute, in ihrein Opernspielplan ebenfalls der kvorderung nach der Volksoper Rechnung zu tragen. Und es ist dnrctxnis gnt und n-oln,endig, dan in eiuer zn'eckiuäsiigen Pro;.>aganda das Volk auch iiuiner nneder gerade auf die Werte der Spielopor liiiigennesen tvird^ Man .d<»vs vt'ripsM, ^ lx'i einen, musikalisch nntl^'schnlten Meitsch-.'n das Erlebnis einer Op.'rnaussühruilg, die von ilni, nicht verslanden ,lnd verarbeitet ivird, für i,nn,er ab-iclireckeild wirken kann. Ein svlcl',er '^lieiisch ahnt ificht. das; er cins eigener Unwisienlieil das Musikerlebnis an, falschen Ende anbackte. das; nnr all,nähli6>es Er-Höre,l von 'v'ii sik !nnl i'lunstgenus; fi'lhren tann. '.^>iele Melodie,i oer Zpieloper,l linlieii heiite tast volksliedliafte Bedeutung ge>,>o„-neii lind sind in, schönsten Sinne Volksgut geioorden. Lort.ungs leichte Op'.'rn zun, Bei-s;?iel. der Wassenschniied, der in!>altllch au>Z allen, deutschen Volksleben, aus Brauel? und Zitle schöpft, die Märchenoper Undine. die Oper vonl ,'^are>,. d'-'r al'.' ^iiminer,nan,l ar^ beitete, um die Seele seines Volkes !eu,ren zn lernen — das alles sind Werte, die sich hente zahllose Freunde ge,norden l)nben. die erst ii, neuester Zeit für die Over gcivoniien iviirdeii. 'it'!e!i,als darf auch verka,lnt nx'rden, das; der nicht vorgebildete Operntvsucher nebeu der Musik auch das inhaltliche uild ausvre etx'nde Theuia der Miisik sllct)l. Wei,n sich der Mnsitalische ostnials i"il>^'r deit reichlich belanglosen oder beäniistili^'nd kitschigen Inliall l'iner Oper hinivegseht, weil iliii, die Musik hixln'tes Erlebnis bedeutet, so inns; die Volt«^-over nein'n der leiciitverständlichen Mniik oncl) die ansprechende .'!xlndliii,g bringen. (>>erade l)ier aber wird sehr oft die schlichte, voltsnal)e >>andtnn<1 am meisten geschallt, daneben steht das Märcl)^'nspiel, das allen Mär chei,glaut»en nx»chwerden I-dien, die lx'stimmt vielen, die dil>se Over zuu, eri'ien Male hören, sclion geläiisig N'aren. be» .geisteril die Meichcht'n stetc' ams nem'. Da ii. Volekuiuutt?. ltiiUplÄnv iluxxlitbiLvr flULM!c!ieii l.ntt>!fll>sl.verduiicil.'>.. >erlu>< Vl^IckiiUiNi, ü^rlin-^luir- lottenlinr^^. l^uulil^ii, Xr. I l. ^e^^cltluknni^ clell t.)runuu ll init V>.'r^^ri>^>.crunti ul8 >Vettt)c>verl,.'>ms)(^eIl v»n K. ^Uillci. öerlin. ^nus»l!ln 15. Iv'el^cnct-l^iiniiifnn>-^Lll vstn I.ii)piiiuiii, >^ii.. I)rc>äcii. ilir liunDl^tii l-l für U.iu- plun i5 I.-ll>. l>ie litlupl^iiit.' .^ii,.! liclitl>cli ^'e.^^telil nnt ^'(nnini^r .VIIs Zi^.'>lal,(lteile .^^inä „ininiieriert. eii,^' >tii^-k li'it,^' i>it l?ci^^<^sltLt. lNc l'ler.'^tellun'^ >üintli ^Iit.'r 'I'cili^ i>it Niilt.'!' .Vii!.i!ili^ /i, ver-'^vc:!,c!cn^l^'it t)i..'icl,ri(^i?ei!. lx'i der Iicitun'^ alle l'^in/el I>^'it(^i» '>e,iali li^oli^iclitct. crliült inali te. .V'^sx.lelle. ^elir e,ns>felilcn>- vv(.'rt tiir Uic i'ciicrc .?U!.^enc.l uncl für l^. Xlie^^ittZeii, ^ltgclellc .Vlrikij«. Vc)!i Vlax tiriilll. I» l i.il,/:Icin^'ii !^cIiIi>^'fi(.'ii-Ver>u^^'. l^el-Iin. l^!>^ ^'iLeintiiii-Iit.'!,e /.u.'>uil,nl<^i,'^c?t/nn? cie> ulie'-^'^ini->cl,en u,i'< /.ulilrei^li,.',«. jf? v>el'..'r tlin^ielit nn'.'Ii ^'nn/ .''elli''tüi,cli?en ^tiini-nien unter einei- .l^uti^ äiinnen i,err^^'!,en-cle!i < clic I^ul^entunilicl'lvcitei, ^tninnie inn^ iliie i)c)liti^ci,e l^nt-'.vi^!i?c>lili^cl,e,i Verlinitniäe> I.^incte^> v^eräen c^eiii l.e>er. nuter.'^tut/U (.lnicli ^n>^.L:e/ei^li-neten l?il<.ii.'r. in ic'^^.elinler lnn.1 an-^cli:,nliel,er >Vci^e clur?c:>tel!t, cia>.> er iij^li du!(.! in (lie^^eii, iinere.'^-iANleii l.cNicle ^-.n tlciu'ie tlililt. t'uii xvclti'iciliti.'iLiicr .^,n-.".^lt/. s>r. l^ricl, /^InIIer!^ .'streift «^ie xve^ent lii.'l^itcn ^^elclie .'iicl, einen, tijr ltulien .^iex^reieln'n ncier inelir c»cj?r >vc:i,!.^ei' nn?^!iielvli'^lie,n lvrici^e tüi' cjie !!!ie XXeltlut;».' erx^elx^n lilnn,te». l^n ch'Ni sjueli iuicl, nciel, eine >el>r L^nt /eieliltet^ lleker.'^i<:l,t!>liarte lieiLC^eliel, i'^t. !<:n,n ai'' ein nn^-^^e/eielmete^^ Glitte! /l,r f'trieiitleriinr^ iil^er ch»^ Xt. 6e,, I?i-eninninlV'eltl?ciI!til< !iiI6encje ^I'l^^>!iiiiei, ei„l>snlilci, xvercli.',,. littiul .'»7 '!>'l XI<'ine»> Vc'rlt«^ I. ^liinr'lit'n. !V,»>eIIi' xältlt unln'^tintt«'» XU ll«»n kifliiiilstN'ii IUI«! pi'N I!?« ^iln iii«Iit eniv«'. >li«' uui II l^iiuu« l «lil r Ix I' ^ <»Il«'niI,nip^ in «Is>,, st< f,'», li Ämatag, den 17. November t93S. .MarKorer Zeitung^ lkmmner 26'^. l»tt 4»h»«ss») .!»» 2 <» »»MVwl 6»« V««»U»»U »,«», w o«? »u,?« LG»U»«0^t« U»Ulo» »» l VeneHiKei« decken Samstax Vwtviirstv u. slläorv 8pvzU»UtLt«l. ^bon-nenten >ver6en ?u soliäen preisen aukeenommen. I.oj?e ^sjeen. Xol. rsZtavracijs. _1Z3l5_ lZastdsus ttüviUmsiia »^um ^eiÜen Nasen«, ^elje dir. ll). 8sm5tax. äen 16. abenäs tinileivr mit Kc>neert. I^eder->vllr5te. öratvürste. vlut« >vijr5te und (ZsnselsckmauZ. Voriäliserte poU^eistunöe. 12146 vor >VIittvr Lekr kün» Ztieer k^Inkauk verZclileäsner Lparkerä« unä Oeken bei.lu» 5tln (Zu8t!nLiL. ^srldor. I'at-tenbseliovs ulics. I0l;61 KoNer. 0amvnt»sedon. ^kten-tsseken, Visittsseken. lZeläta-selieo. I'adaksbeutol. keise-, 8ckul» u. ^2Läts5cken. ^uek» 8äelle. Qsms5eken. 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I21S>! tterr v^ird Zuk I<^>,t und '^Voli nun^ uutsenoininen. fr;: .-»vo-dode 2. ^n?ufr!^Len ÄN^ <7ie-iiilli^keit tu^5fli^u.>^ ^un^. t^19<) I^eiNLi. Zimmer ^ird sn /v^ei f^räulein^ si^nit Ko.o.t liilliii vernnetvt. /Vdr. V'ervv. ^olinune. 2 Limmer. N1N p^rkettlioden. Kuel^e. k^lkoii. (isrten. ul) l. I')e?enider /.u vermieten, .^^ctcijkov» ul. ?1. _ t22l)7 5.ciiölie'->. InftiLe« und .^onni' leero Zimmer im Xen-lrinn verbelle k^ofori -^n I^e.',-iiere.^ f''r^ulein oder pen>>ionj-^tin. .^dr. V'erv. I2??i> Seliöne V^'olinttnir. /^imnicr u. Kiiclie. elektr. I^iclit. XVi^^^cr-leitlniti. um 25s» l^)iu moii.iil. mit I. l>«7.emlier Au verm«'^'.. ».en. /^dr. Verv. I2^<<" klotter Ver^äuker. slo-vseniseii un6 6eutscti perivl^t in V^ort un6 5ekM. per so kort xesuekt. ^ntrZxe: ?. c. »c»«WK». pvuZ 5ic,I»«x senäen vir in-iere5ssnte Vrosckllre über erkolzreicke öeksnälunkz äer ^sllensteine. » KpV» »v. »«» DIGV, X»pttQ> H7. IHllM H i0«»I»Il»t itl? vir^ev,D»Im«tiv»lc» II FäM der Mond auseinander? Encilischer Astronom stellt eine neue Mondtheorie auf / Ein irischer Heiliger aus dem 12. Jatirhundert sein Lorgänger Ter englische Ästvonom James Jean S h>,thl>lo<^ien. aber atlch in den missen-schasuchen Forschungen der Menschheit eine .'gnupirollo l^essiicll. Dakei sind auch seit al> tersher merkwürdige und phcintastisä) anmutende Bchauptungon aufxiestcllt worden, die zunächst mit dem Bilde unscre«? nächtlichen trcucn Begleiters nicht obne nx'iteres zniain menstinnnon wollten. ist no6> nicht zu i'lbersclien. ob die neue Mondthcorie des bedeutenden englischen Astronomen Jeans zit den lnel,r Phantastischen oder d<'n durchaus eratt missenschaftlicki?n Mvndl)t)pothesen gehört. Interessant ist sie jedenfalls, denn si« sccit nichts g-erinsiercs voraus als „das baldige (5nde des Mondes", inol'ci freili6> unter „Ixildi-g" Zciträuttie gen,eint sind, die nur dent Astronoineu furz vorkmnmen. ^"jeiträume also von ^ielintau^endcn od<'r .'i^undert-tausenden von Jahren. Weläic Aegrüiidung Jamcs Jeans in seiner neuen Motidlelne g'^g<'b<'n hat, ist ans deil etwas seit^alionell anfgentachten Pressenachrichten no6i nicht ganz zu erseheil. M'-wisi scl)eint nur. das; der englische Forscher eine streng notwendige Entwicklung des Mon des prophezeit, di^.' sri'lher oder später zn sei« nenl llntergang siihren mus;. Er rechnet mit einer Teilung des Mondes, also einem kos- mischen AuSeiuandersallcn diej'eS Traliantcn. Er r.'chnet abcr auch mit einer weiteren Zersplitterung der Mondteile^ die man sich ähn-licl» denken kann wie die Zersplitterung ei, nes frilheren, d-er Erde nächstliegenden Pla. neteii. der durck) unbekannte kosntis6)e Einflüsse IN die ja allen bekannten Planetoiden auseiimnder^iel. In französischen .^reisen haben die Mitteilungen des englischen Astronomen besonderes Äufsehen erregt. -?Islerdings n'alnt man init Recht stärkt' Zurückhaltung. Der Leiter der Pariser Sternwarte erklärte einen« fmit--l^sischen Journalisten, daft die Astronomen seit jelier die (Gewohnheit haben, Ereignisse als lialdig zu bezeichnen, die sich -erst in einigen Iinnderttauselld Iahren' vollziehen kriit--netl. Solange niclit feststünde^ l»b der englische >loll<'ge zu seinen Schlußfolgerungen durch nlatheutatis^ix' Vere.chnungen über ö;<'-fahrenzonen in der künftigen Mondbahit ge^. komnieit fei und solange diese Berechnungen nicht nachgeprüft nvrden konnteit, sei anch dieser neuen überraschenden .^^ypothese gegen über Zurücklxiltung am Plahe. ES gibt ge-geun>ärtig Diitge uuter dein Mond, i!>ie nnS näher liegen, als der Mond selbst. .^t'nltllrhistorisch interessant ist die Tatsache, dasi die neue Mondhypothese Vorgänger im Mittelalter hat. Schon der irische »eilige M a l a ch i u S. der ini 12. Jahrhundert lebte und ein t'vn'und Bernhard von Elair-vaux war, hat ein Wert I?interlassen. in dem IwdrvttvtAv I« au7o cii«V5i.ek 5 5It»«e 2u vericauken ^nträxe unter „^uto" «n ^me«. X/ V oriiclce ins teden ein t/ss Il/V FS^Fls ^oL/e/l/o5 ööe, «/as /unFA/e t/eutsc^e M055MMK0ck Äe öe^s,nme,l «/ie A,e^^o//e. oc/e^ vom !,? //n lek intere»»!«'« miel» Kr «I» 36«eiti^ kiltlksst: „krüctce ins vaineiteilung des Mondes voraussag, j in Zusamnrenhang gebracht. Me Idee emer Mondspaltung ist also uralt. Ob sie sich wi'-senschaftlich begründen läj^t, une manche andere alte .^>ypothese bleibe dahingestellt. Sicher ist sicher. „Je. kommen." — „Dann ist's schon in Ord nung", erwiderte die (Gattin erfreut, „i » ^tle Werste neü>en Littel- un6 I^anz^^ellen-» aueti l^uri^ellen-^mpkanx. >^Ue (-erste k«t,en zroüe keleuektete VollAiekts-LIesls. N760 ^le Qerste Lin6 mit ?unxsram-kacliorökren verseken Volllcommene Lelelctivität. - l^^sturzseveueste Vi-^iecierzade -. k'scjinxsuszleick. ^!e (-eräte 8mct ziu KÜnstjxen I^stenialZIunzsen erliältüet^. G T 5t»a»«vä dttUgl .c«/^»svs- ^alcerukrea. . .c«/^8svs" Veclcerukren i^o»tkroie "iteüix FZ'- ltsr. LoU Lk«»t»ss ^ltv« (!oI6, 8ilt»er u»6 örlllRIlten besten» Kepar^wkei» tzül.x un«i xut (-«»UN«!« k^üöe ' ll Le«uv6e« Volk l Sllll Vopps (»«ckLktskaus ^ ^ ___^ ------- 1 Ks 1 viin»? smct ali^uZetzen im ? I^ote öerntiarc! ^ ^letlsaotlrov» 51 LIez«u»tv eaxlisv^e 8tokke sÜ5 1'a?» ullti >^ken(j-^u-/üxe. t^ekren-^äntvl un«I Lpoftlkleiclunx in kester (Qualität 'krz^ovski 6ow, Ua?tt»or ^Vir nelimen »uek Zpai'lr»5» Leni,üe!»el in keeknunx. scniiii«: ^evor Sie sick einen pGl»IrkM>GI» o6er pGl»' »»NtDi !e»uken, degicittixen sie mein ^axer. k^erslanerkel! LIcunlc«, sekhvsrr . . Llrullics, »stur . . , Leslslria...... ...... (!r»ue ör»k»i,t«r . . Oo«lot>...... ^oitr. Opo«umkeIle ^^elijaelren. . von Oin Dia Din »ukvärt» >0^ Oiv Dln Dill Via so-- lZ«--45- «o-- Vin lZo-- Din ?e>rm»ntel.........Via Itöö'— X. LrRaZti» Loiposluz ul. 7 lZZtS mit uncl ein »töeleixeg LebLutio sn 6vr KVieI»«stfas8v in 6er 5t»6t jxelexea, ?u verl^auken. — ^nrukr»xen unter Verv«!tunx cles ülattes IINBkituAsr vra» verl^autt rsseke»ten8 l«»» Z« vi»-a»vis I?e»t»ur»tion r^»rocim clom 12I9o MV- ^rtiältlivk al!«» ?«>tuvx»v«?lc»uk»«tell«o »«»viv im V«rl»;x ?r»zs ll., Klimeatilr» 20. „k'rllue nireulte, ^»cjeken-z^Iiielr" umi«üt 24 illustriert« Leiten uo«j ontkAt unter sa6. »ielien Leiten l^om»o. «Ire! Korten un«l l^a«i»rt»«iten, T«,ei 8e!tel» „l-Ikuikrsuevruizrilc- u»H». 10294 IN IM ii T'isel^tüel^en pÖlster' k^ilisus ^üuier in Kslin^ (Zobslin öuntstic:I(Sl'e! UM Virilnill WM empkietzlt 12161 Q0»PQ»It» Ul. 4 I>lo6vrostv Auster ?res«vrvi »«»»Ilio»»»« n,«»» erspart ?vit ua«! Ltotk. - ^ueli vlrö tamdourlert. Z09Z llvill MIMW-M» «M Ml«. Wt» I,O v«» «> lliin «lor nllcliZte '>»L l)i'i»xen kann, in e»or ^on «ler ^01 lln>e lZilter «u ver-niciiien llroiii^ iZt 6le ^nkSnLesüLklll« rler ^»«rvlvi»!« t.'k>^altj>: «cvvucli3en. kietct «iocli älvse vunilorbare VVis3l!nzclias« lllr.Viel« 6on «lar>««n l-lektkilt^k. clen KvttunLsonker. der »le vor äem Vercierden de-vnlirt- Srok« üloißM« I» Volle uai«i» kür ivkS»« Rl«i6«r in ??»ov»ki«Iom U«rlk«» /U«Iu»»ä»ov« 25 »» Sollten darum nlLkI »leren, v»» l» Ilirvn Sollten nlclii n»cti öio din VVunüLk tiitkvn. Kl»rl>elt iilzsf ilir« !!u>un«l?n Lie lokort von uns >8 ttir NNiiNLKap. t^elimca Sie ein lZlait l'apler. »clireiben Sie ll!is!t»t lleiitlick mit linte Vor. und Zunamen. sowie Oeliurticlalen und ^dre^ze. dann »clineiäen Sie den dUI-seNLIl» »"Uli Ulk< OI?^'l'>L.Uc)kkZSlk Llo vlvilvleht »clioa rii »Pitt kommen. »ucli 8lo »lcli 6»iii» lntvrvs-Stern«» «vsclirlvken »totit? seuvssvL« «i«a I. kr»»» ^»««»» >l»i 7»» jtWz ?6l»ter» ksllera» v»uaea NHttvLsvIie un6 Vuekvntv I^auken 3ie unlzecjinz^t ^ »m lzesten nur im ^ Zpez:ial -(!e5c!)äkt SßoIlHSRIttC?« ^ Lteppcieetten nui mit weiüer ^atte von Din 78. > ausvv. L«I»«i>»'»«rt« ülokelseksu Ls»eii»Iit»t in Polster»klöde' ..V«« ^ U«rid«?» ^lelcsOUllrovo 15 ZrilsM^ier bi^ ülik bg'mlile: «kai^i^DiKi^ okAV5Ke va^ovikic ^LMlsok Uekervimmt Llal»«« «u» kuek»t «nit in »utGa«»« »i«vl,nung »u «t« i,a»«Us»tO« ^tn»»»«»«n ^ __»___ti» kllr Lintagsn d»t rta» t)r»vd»i,«« mit «lemF«^t«> ^Dl^WW^W ^I^ID^DMD^DDDD^^I tljch ^inlsjsen »l»o s,upill»r»iet»«r »iv«I. l^ie ^partc»»»« silkrt »lle in» ^l