Nr. 271. Dienstag, 25. November 1890. 1tt9. Jahrgang. Macher Zeitung. ^"'"I»°te bi« zu 4 «eilen 2b lr. «lshere per «eile «ll.i l>e< e«»c„ Wl^dcrhol»»^» per gelle » lr. Die ««oibachei Zeitung» erscheint täglich mit llulnahme der sonn» und Feiertage. Die «bmln«»r»t!»» befindet flch llongrelsplah ». die «edactlon V°hnhosgas,e l>4, Eprechstunben der Redaction tünlich von ,<> h!« ,» Uhr vormittag«. — Unsraullerte »riefe werden nicht angenommen und Manuscrlpte nicht zurü ^Versendung: fUr Laibach: WUZ - '5 fi. - lr. ganzjährig . . n ft. - lr. "lm>V. - ? „ 50 „ halbjährig . . 5 „ 50 „ ^K" ' ^ " ? ! ?iert'eljäh?ig . 2 „ ?5 „ ^ - - 1 „ 25 „ monatlich . . - „ 92 „ ^,nn/ ^'e Zustellung ins Haus für hiesige "tnten per Jahr 1 Gulden. l"i iu^l^t Pr«numeration».Vetr««e wollen Porto, '««lesendet werden. '^^_2g. v. Rleinmayr H Fed. Vamberg. Nichtamtlicher Hheil Krainischer Landtag. ^'zehnte Bitzung am 82. November. ^btm«? Öffnung der Sitzung durch den Landes. ViH"^ Poklutar und Venficierung des ^dca, " zwölften Sitzung referierte Abg. Dr. bttsiell..« """"b des Verwaltungsausschusses über die ^biete ^ ^"" Straße von Podpetsch bis zu der im Hppe.m °" ^tadt Laibach gelegenen, an die Tomischel. ^^i2'"^raße anschließenden Wirtschaftsstraße und . lzirksjlk " ^'den Strecken in die Kategorie der ätzend ^"' ^^" vorjährigen Landtagsbeschlusje ent-".Ob hieb.l ^" diesbezüglich Erhebungen gepflogen ^UNll«^ ?lwäM constatiert. dass die Terrain-, be-e Bodenverhältnisse innerhalb des Oebietes. »llt NuzU" ""es oder das andere der drei Projecte W und !>"?^ ö" gelangen haben wird. die gleichen ^na isz t^ ks sonach in dieser Richtung ohne with. ''' >ür welche Trace man sich entscheiden ^«li^? ^'^" 6°nstatierung haben die Commission«, ^"enen ^ ?l""t> der an Ort und Stelle ge. Wochenp, l!."^^ der vom Landesausschusse au«, ^lneind», m "^auung beigestimmt, das« das von den ?'l dem V^kr U"d Frauzdorf vorgelegte Project Kostrnaufwande von 5747 fi. '°^<^^filhrung zu empfehlen ist, da es das billigste ist, den allgemeinen Verkehrsverhältnissen voll« kommen entspricht, und durch die projectierte Trace die in dieselbe einzubeziehenden Grundparcellen am wenigsten außer Zusammenhang gebracht, beziehungsweise nicht durchschnitten werden. Demgemäß sei der Bau der in Rede stehenden Straße in der Länge von 1856 Meter nach der Trace des von den Gemeinden Presser und Franzdorf vorgelegten Projectes zur Ausführung zu genehmigen und deren Aufnahme in die Kategorie der Vezirksstraßen zu beschließen. Der Referent stellte schließlich namens des Ver-waltungsausschusses den Antrag: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Der im Gebiete der Stadtgemeinde Laibach und der Catastralgemeinde Tomischel gelegene und in deren Obsorge stehende Wirtschafts-weg. welcher bei Lipe an die im Straßenkategorisie-rungsgesetze vom 2. April 1866 unter Post 81 o vorkommende Tomischel von Zuchtstieren. Der Antrag des Referenten wurde oom Hause ohne Debatte angenommen. Sodann berichtete Abg. Ritter von Bleiweis namens des Finanzausschusses über die Subvention für d'.e höhere Mädchen- und Haushaltungsschule bei den Ürsulinne,'. '.?. siaibach. In der Sitzung vom 18. No-vember 1889 hat der 2?"dtag den Landesausschuss beauftragt, die Verhandlungen »7.'.t den Ursulinnen. betreffend die höhere Mädchen- und Hau2h?.ltungsschule mit slovenischer Unterrichtssprache fortzusehen, evrntuell sich mit dem Orden über einen Landesbeitrag zur Erhaltung dieser Schule zu einigen. In seiner Petition vom 29. October hatte der Orden angeführt, dass an dieser Schule sechs weibliche Lehrkräfte wirken und in allen theoretischen und praktischen Fächern unterrichten würden. Für jede dieser Lehrkräfte ersuchte der Orden um eine Iahressubvention von 210 fl., zusammen 1260 fl., und außerdem um einen Beitrag von 140 fl. für die Bedienung. Beheizung und Beleuchtung und von 600 fl. für die Beschaffung der nöthigen Lehr-behelfe. Ueber die Verwendung dieses Betrages würde dem Landesausschusse Rechnung gelegt werden. Zu« gleich hatte der Olden erklärt, dass er gerne bereit sei, an dem vorgelegten Programme die dem Landes- «toHdrn«! »»Voten Jeuisseton. Vom Edelweiß. -xlunler Rhododendron leis, D ps°!'Nt in rolhrr Eeidc. "°° ""chtige Attraction" welche das Tde we.ß >bt. Nn °"° der Schöpfung., auf den MeMen 3^8 Eck " ""an hat da woh das richtigste Wort «H"l zetroff?". der im I"t°n dem Edel- ^ierun' .-^u bist der Alpen Loreley. und m "2 dieses Ausrufes fortfährt: Denn muthist llimmcn Alpcnhirt Und Gemsenschüh und Sennerin, Durch deinen Anblick M verwirrt, Die unwegsamen Pfade hin, Sie überlommts wie Alpenglüh'n Und fieberhaft ihr Aua.e flammt, Erschaun sie dein geheimes Vlilh n Und deiner Blätter weißen Sammt. Wohl bist du hold dem kühnen Muth, Der glücklich die Gefahr besteht: Stolz nickst du von des Aelplers Hut, Wenn Sonntags er zur Kirche geht. Der Jüngling nachts mit Wen Sorgen, Dich scheu vor Liebchens Fenster legt. Begwckt, wenn sie am nächste» Morgen Sein Sträußchen still am Busen trägt. Doch ach, nicht jedem Wandrer glückt Das Wagnis, luhn um dich versucht, Er liegt von deinem Reiz berückt Zerschellt in tiefer Fclsenschlucht. Du aber throust im Hciligthum Der Berge fort, so lalt. so frei — DcS Hochgebirges Zaubcrblume, Der Alpen stolze Lorelei. Dem hohen und stetig neuen Reize des Sammelns der Alpenblumen, vorweg des Edelweiß, gibt gewiss namens aller Naturfreunde und poetischen Seelen Adolf Pichler schlicht ergreifend Ausdruck: Der klare Himmel zieht auch mich empor, Ins Hochgebirg und wie ich tausendmal Mir all die schüuen Blüte» schon gepflückt, Die Alpenrose, den Brunell, den Speit Und wie ich tausendmal mit Edelweiß, Mit Edclraute meine» Hut uniwunden, So sind sie mir mit jedem Frühling neu: Der letzte Lenz ist herrlich wie der erste! Der «Tdelweißbrocker» von «Profession» aber, der denjenigen, die nicht hinauf können oder nicht hinauf wollen zum Edelweiß hoch droben, es als «Ware» heranholt, den stellt der baierische Dialektdichter Franz von Kobell in voller Lebenswahrheit dar: Da brock i's^Edelweiß In Watzmann über'n Laabl brob'n Und übern hocha Eis In^Vertailgadn habn s' ja Die Bliemin (Vlumen) gar so gern. Und lim i mit mein Edelweiß Iu manchen groß'n Herrn, Und brings die Damen brunt im V'schlvss, Die stecka'S auf'n Huat. Die Damen san gar schön und fein Und 's Edelweiß steht guat. Da schaugn an dem die Cavalier' Und frag'n: Wo hast es her? Wenn aber i am. Watzmann zoag'. Da fragn s' nimmermehr. Gleicht diese Darstellung des professionellen «Edel« weihbrocker«» und Verläufers einer scharf und fein charakterisierenden Vrrchtesgadener Holzschniharbeit, so wäre das humorvolle Edelweißgedicht des liebenswürdigen Causeurs Ferdinand Groß als köstlichste Per-sistage des Sichschmückens mit fremden — Vlumen in der That würdig in Meggendorfers kühne Striche und satte Farben umgesetzt zu werden. Man wird uns Recht geben, wenn man in der lustigen Humoreske selbst liest: Ein wack'rer Bauernbursch für eine Marl Bewährt aul meine Rechnung sein Geschick; Von mir bezahlt ist muthig er und start Beauftragt ist sein Aug' von meinem Nlick. ^Macher Zeitung Nr. 2?l. 2260 il5. November^isW. ausschusse wünschenswerten Aenderungen vorzunehmen, insoweit dieselben den Ordensregeln nicht widersprechen. Auf Grund obigen Landtagsbeschlusses beschloss der Landesausschuss, beim Landtage zu beantragen, dass derselbe dem Orden für die Erhaltung der Schule eine Subvention vou 500 fl. für das Jahr 1891, für die folgenden Jahre aber, wenn an der Schule die weiteren Jahrgänge eröffnet sein werden, eine Iahressubvention von 1000 fl. btwillige. Diesen Beschluss theilte der Landesausschuss dem Orden mit. indem er sich zugleich vorbehielt, die ihm etwa nöthig scheinenden Aenderungen am Programme vorzunehmen uud sich über die Unter-richtserfolge durch die competenten Schulaufsichts-Vehörden zu überzeugen. Die Ordensvorstehung sprach in der Zuschrift vom 1. April 1890 dem Landes-ausschusse seinen Dank für die in Aussicht gestellte Subvention aus mit der Mittheilung, dass die Schule am 15. September 1890 eröffnet werden wird. Mit der Zuschrift vom 24. Mai 1890 theilte der Orden dem Landesausschusse das zu veröffentlichende Pro« gramm der Schule mit, mit welchem sich der Landes« aukschuss einverstanden erklärte. Da somit die Verhandlungen mit dem Orden vorläufig finalisiert sind, beantragte der Referent: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Dem Orden der Ursulinnen in Laibach wird für die Erhaltung der höheren Mädchen- und Haushaltungsschule in Laibach ein Beitrag von 500 fl. aus dem Landesfonde für das Jahr 1891 bewilligt. 2.) Dieser Beitrag wird in den folgenden Jahren, wenn an der Schule nlle Jahrgänge eröffnet und die Unterrichtserfolge laut Aeußerung der competenten Schulauffichtsbehörde zufriedenstellend sein werden, auf 1000 fl. pro Jahr erhöht. 3.) Der Landesausschuss hat jährlich über die Zahl der Schülerinnen an dieser Schule und über die Unterrichtserfolge dem Landtage zu berichten. — Der Antrag wurde vom Hause ein« stimmig angenommen. Abg. Visnikar berichtete namens des Finanz« ausschusfes, betreffend die Herstellung einer neuen Be« zirtsstraße zwischen Reifnitz und Weinitz im Anschlüsse an die dort vorbeiführende Reifnih-Oblaler Landesstraße, dann bezüglich der Umlegung der Bezirlsstraße zwischen Soderschih und Hrib und Auflassung der bestehenden Bezirlsstraße zwischen Schigmaritz und Retje sammt Vorlage des bezüglichen Gesehentwurfes. Der Bezirksstraßenausschuss in Reifnih ist zufolge Eingab«» vom 7. d. M. unter Voltage des Overa^ oetreffend die Herstellung einer neuen Az„ksstraße"von Reifnih Uber Iuriowlh bis ..^m Anschlüsse an die Reifnitz-fowler ^Htzesstrahe. dann belangend die Umlegung «^^ gestehenden steilen, von der eben erwähnten Landes» strahe bei Schigmaritz abzweigenden, über Vora und Kleinlack nach Retje führenden Bezirksstraße mit dem projectierten Zuge von Soderschitz an Gora vorbei bis zur Einmündung in die Aezirlsstraße bei Hrib und endlich wegen seinerzeitigen Auflassung der vorbesprochenen steilln Strecke als Vezirksstraße an den Landesausschuss mit der Bitte herangetreten, dem Landtage noch in dieser Session den einschlägigen Gesetz« entwurf zur Beschlußfassung vorzulegen, und hat bei diesem Anlasse das weitere Ansinnen gestellt, es mögen die auf 31.919 fl. 46 kr. veranschlagten Kosten für die projectierten Bauten vertheilt werden, dass an denselben das Land Kram und der Bezirksstraßenausschuss in Reifnitz je zur Hälfte participieren würde, und um mit der Arbeit im kommenden Frühjahre beginnen zu können, wolle zu diesem Zwecke ein unverzinsliches Dar« lehen aus dem Landesfonde bewilligt werden. Rücksichtlich der Aufbringung der mit 31.919 fl. 46 kr. veranschlagten Baukosten kann freilich dem ein» gangs erwähnten Ansinnen des Reifniher Straßen« ausschusses nicht im vollen Umfange stattgegeben werden, nachdem jedoch infolge der durch die Ausführung des Projectes ermöglichten günstigen Verbindung des Laserbacher Thales mit der künftigen Bahnstation in Reifnitz die Rentabilität der Laibach-> Gottscheer Eisenbahn wesentlich gehoben werden wird, was offenbar auch im Interesse des Landesfondes gelegen ist, so stellte der Referent den Antrag, der Landtag wolle zu dem in Rede stehenden Zwecke dem Straßenausschusse in Reifnitz eine Subvention per 10.000 fl. und ein unverzins« liches Darlehen per 6000 fl. aus dem Landesfonde bewilligen, dessen Rückzahlung in sechs Jahresraten, vom Jahre 1892 angefangen, stattzufinden hätte. Per Referent empfahl weiters folgenden Gesetz, entwurf zur Annahme: Ueber Antrag des Landtages Meines Herzogthums Krain finde Ich auf Grund des Z 22 des Landesgchtzes vom 28. Juli 1889. L. G. Vl. Nr. 17, betreffend die Herstellung und Erhaltung der öffentlichen nichtärarischen Straßen und Wege anzuordnen wie folgt: § 1. Im Straßenconcurrenzbezirke Reifnitz sind nachstehende Straßenstrecken als Bezirks» straßen neu herzustellen, und zwar: a) die Strecke mit dem Zuge von Reifnitz über Iurjowitz bis Weinitz, allwo dieselbe in die ReifnitzOblaker Landesstraße ein« mündet; b) die Strecke, welche von der Reifnitz»Oblaker Landesstraße bei Soderschitz abzweigt und an Eora vorbei nach Hrib führt und alldort in die im Straßen-kategorisierungs Gesetze vom 2. April 1866, L. G. Bl. Nr. 6, unter Post 65 b) aa) vorkommende, an der Tschabranka beginnende Obergras-Laserbach-Studenzer Bezirksstrahe einmündet. § 2. Die im Straßenkategorie-sierungs-Gesetze vom 2. April 1866, L. G. Al. Nr. 6, unter Post 65 b) aa) vorkommende Bezirlsstraße, welche von Retje über Kleinlack.^b chora bis zur Reisnitz.Ohlst^ Ländesstraße führt und in dieselbe bei VAijmaritz einmündet, wird nach erfolgter Fertig« steUung und Uebergabe der im vorhergehenden Para-graphe »ub b) bezeichneten Strecke an den öffentlichen Verkehr als Bezirksstraße aufgelassen. § 3. Mit dem Vollzuge dieses Gesetzes wird Mein Minister de« Innern beauftragt. Nach einer lurzen Debatte, in welcher die Abgeordneten Dr. Vosnjak und Kavcic sich gegen den Antrag des Referenten ausgesprochen und Abg. Patiz denselben warm befürwortete, wurde zur Ab« stimmung geschritten. Dem Gesetzentwurfe wurde die Zustimmung des Hauses ertheilt und der Landesausschuss beauftragt, dem Gesetze die Allerhöchste Sanc« tion zu erwirken. Gleichzeitig wurde eine Resolution des Nbg.Dr. Vosujak angenommen, wonach der Landesausschuss beauftragt wird, zur Tragung der Kosten auch die Besitzer der großen Waldungen, aus welchen Holz auf dieser Straße ausgeführt wird, heranMeY«^ (Schluss folgt.) ___ Politische Ueberficht. (Im böhmischen Landtage) w'lrde dtt Antrag der Iungczechen, über die Landescultlllra Y« Vorlage zur Tagesordnung überzugehen, nut I, gegen 53 Stimmen abgelehnt. Mit den anweseM Iungczechen (einer derselben ist krank) stimmten altczechische Dissidenten, überdies hatten sich ^, .. czechen vor der Abstimmung absentiert; dieselben nayn^ jedoch an der Special-Debatte wieder theil und sN""' in derselben für die jungczechischen Minoritatsaml^ Hiedurch ergeben sich 65) ausgleich-gegnerische S^. ^ Da schon 61 Stimmen genügen, um die quallD Majorität zu vereiteln, so stellen sich die Au«' für das Zustandekommen derjenigen Vorlagen, w^ einer qualificierten Majorität bedürfen, also auch Curiengesehcs, sehr ungünstig dar. ^ (Oesterreichisch « ungarischer 2l oy ^ Aus Budapest wird telegraphiert: Die AnweM des Ministers Baroh in Wien und die Eons"^ die er mit dem österreichischen Handelsminister <" quis Bacquehrm hatte, werden nach guten ?^ mationen zur Folge haben, dass die Angelegenhel Lloyd ehestens in ein entscheidendes Stadium "r wird. Die Ueberzeugung, dass die gegenwärtigen ^ stände unhaltbar seien, ist in den maßgebenden Kce, vollständig durchgedrungen, und die beiden ^6'^^. dürften dementsprechend schon in kurzer Zeit ihre ^ nahmen treffen, um die Lösuug des Vertrages zubereiten und durchzuführen. ^ (Der steierische Landtag) h" le'derH diesmal eine wichtige und dringende Vorlage unel > gelassen, nämlich jene über die Organisation de» .^ nitätsdienstes. Selbst der galizische Landtag .h" ' heuer entschlossen, dieses Gesetz zu votieren, '" . dagegen beharrt man bei der alten Verschlepp . ^ taltik. Man zeigt in der Grazer Landstube 1^"! weit mehr Interesse für den Bau von Locals . als für die Erhaltung des unschätzbaren Capital ches das Menschenleben repräsentiert. . > Die (Der Haushalt der Stadt 23^^ Vudgetcomlmssion des Oemeinderathes ^ Mt. Hauptvoranschlag der Stadt Wien für 1891 en ^ und es stellen sich nunmehr die Einnahmen 9.751.760 fl.. die Ausgaben auf 21.303 510 ft. ^. ^ 9.741.760 ft. und beziehungsweise 21.150.57" ^59 ergibt sich demnach ein Netto-Erfordernis von 1^' ;^F Gulden (gegen 11.408.810 fl. nach der Viag'' ^. vorläge), welches durch die mit 11.364,7^'' ^ anschlagten städtischen Umlagen und 166,96t) st-. ^, dem Cassenreste des Vorjahres zu entnehmen ""^D deckt werden soll. Der Reservefond wurde nm ^ Gulden eingestellt. ^ d>e (Im Kärntner Landtage) "" s^'" Nothwendigkeit des Neubaues eines KrantkNya ' ^,, Klagenfurt anerkannt und der LandesauM'^^ gewiesen, Raumbedarf und Und llettert er am Absturz hart vorbei, Und bahnt er Wege sich, wo jeder fehlt, Ja bann erweis' ich mich als schwindelfrei Und gcgen jede Schwierigkeit gestählt. Ich zitt're nicht, wenn er sich in Gefahr Um eines Stämmchens halber lühn verlor, Des Zagens und des Fürchten« bin ich bar, Beherzt seh' ich zur düstern Wand empor. Nur wacker dran und drauf und nicht verzagt! So oft du oben weilst, ich denle dein, Und hungert dich, ich habe nie gellagt Und dürstet dich, begehr' ich rothen Wein. Und lommst du wiederum mit heiler haut, So rufe, dass niemand horche, mich beiseit', Ich laufe rasch dir ab das edle Krau/, Ich bin dein Freund, wenn auch im TtädterNeid. Dann schmück ich mich mit dem, was du gepMcki, Und fragt mich einer, wer die Blume fand, Dann lächi' ich, von Bescheidenheit erdrückt, Und thu', als hätt' ich niemals dich gekannt. Fordert also die selbst notorisch — Muthlose, er« fassende Suchl, «Edelweiß auf den Hut zu stecken», be» gre»flicherweise die Geißel des didaktischen Dichters heraus, um wie viel gerechtfertigter ist aber noch der Forn de« naturfrmnblichen Poeten der Unbill gea.t'n« über. Schön-Edelweiß seinem Standort mit der Wurzel zu entreißen. Als Donnerkeule sausen sie nieder aus die Häupter der Schuldigen die Vers« Gensichens: Blüten nur der Händler bricht, Raubt die Wurzeln nicht dem Boden, Doch der Bergfex schämt sich nicht, Ganze Stauden auszuroden. Trägt am Hute prunkend noch Die geschändeten Gewächse, Schlüge, ein Gewitter doch In den Vergspalt solche Fexe. M»t dem Dichter gehen hier aber die fiirsorg« Uchen Vertreter alpiner Landschaft, den», wir entsinnen uns, einmal gelesen zu haben, dass der Salzburger Landtag ein eigenes Gesetz zum Schuhe des Edelweiß beschlossen hat. Doch schreiten wir in der Ausführung unserer Studie weiter vor. In einer ganzen Reihe von Liedern dient das Edelweiß zur Allegorie. Sie. aus Oesterreichs Alpen, dem «ersten Schützen» dieses Reiches, dem kühnen Gemsenjäger Kaiser Franz Josef I., besonders sympathisch und so zu Oesterreichs «Kaiserblume» geworden, sie hat Adolf Vekt mit der Person des jugendlichen Mon> archen selbst identificiert, als er seine «Holde Mär» sang vom Kaiser als Bräutigam: Und als die Kunde drang hinaus Von Land zu Lanö, das war ein VrauS, Em Iuvel und em frohlocken, Es schwangen alle Glocken Im Lude scholl des Bundes Preis: Es lebe hoch Prinz Edelweiß Und sie, die Makellose, Prinzessin Alpenrose! Ein anderer österreichischer Sänger, der niederösterreichische Dialektdichter Alex. Baumann, dasselbe huchersreuliche dynastische Ereignis feiernd, verbleicht wieder die hohe Braut mit dem Edelweiß — im Thale. Und er lässt das Lob des «frischen Jägers», des er« lauchlen Freiers, «auf sein Edelweiß, das er im Thal gefunden», das ihm im Herzen ruht, und «feltener g'wiss» sei, als das «z' höchst obmat (oben) nur bein Eis» in die bedeutungsvollen Worte ausklingen: Nit umasunst hab i am Pfad Dos Bleaml da da'blickt. I moan, Gott hats in seiner Gnad Mir als an Engel g'schickt. Das Dichterwort ward auch hier zum Wahrwort in Leid und Freud stand und steht «das Edelweiß im Thal». Kaiserin Elisabeth, dem «frischen Jäger», ihrem erlauchten Gemahle. Kaiser Franz Joseph I., als Engel »»» »«»««»»» __^7, Öl'' zur Seite! Als Kaiser Franz Joseph P""Ä'ec"" sabeth vou Baiern zum erstenmale sah, ervl't" ^z< ihrem Halse eine Edelweihblüte. die das en'M ^ band der reizenden Prinzessin schmückte; K"'" " ^ Joseph erbat sich die Vlüte zum Geschenke "hM Prinzessin, deren Schönheit ihn vom ersten ""v an gefesselt hatte. - M ^ Als der jugendliche Monarch bald da""! Fel Hand der Prinzessin anhielt, bildete ein V""" ^Z 0" aus Edelweißblüten das erste Geschenk des ""^g el^ seine Vraut. Und dieses so viel Erinnerungen ^el. Collier schenkte die liebende Mutter der gelleb"" ^,t, als diese im Sommer dieses Jahres zuw ^" -^ zue^ an demselben Orte, wo der Kaiser die ""'^ieb^H. Nachen, vm edeiwnhumrahnüen I^chl. der h", ^ M Erzherzogin Marie Valerie, der neuverniay mMin drö Erzherzogs Franz Salvator. ^ ^ Aber nun zurück noch einige AugeMw^ gl trachtunq des Edelweiß als Allegorie. ^, ^v reimten Geschichte vom tollkühnen Alpeniager, " ^F' Liebchen das Versprechen gegeben, 'h"./hen "^ Edelweiß vom Felsenerz., bringt A. Ganler nellen VnMch: Weich, im weißen SammeMeide PvaM dve edk Mauze dort', Selbst die Vrm/t mlf hoher Wndt Holt sie nur der Kühnste fort. ^ie Ludwig Waldek allegorisiert damit dtt That in jedes Menschen Brust: Der kühne Wand'rer. der's vom Felsen b"^. Gewahrt es staunend noch nach ^p"" ^," Es blühet fort und fort und wellet nicyl. So reift in jeder Brust, von V°tt M't, ^ Ob sich in ihr auch Hass und W'ldhc't P« Loch eine edle That, die nicht vergM. . « P.v. i«at" ttllibllchtt Zeitung Ni. 271. 2261 25 November I8l)0. bte schon angebotenen Baugründe anzukanfen. Bau» Mne und Kostenvoranschläge auf «rund des reinen «lock. sowie auch eines zweckmäßig combinierten Systemes verfassen zu lassen und den Kaufschilling M,e die Honorare für die auf Grund einer Preisausschreibung oder infolge Einladung an einzelne «rchitelten gelieferten Pläne den Casseubeständen zu ent« nehmen. (Auswanderung aus Galizi en.) Wie die '«azeta Narodova» berichtet, hat das Auswanderung»-^ber in letzterer Zeit den Bezirk Brody in erschrecken-ver Weise ergriffen. Die Bauern verkaufen über Hals und Kopf ihren Besitz, um nur möglichst fchnell nach Alafilien zu gelangen. Der Sitz der Nuswanderungs-Agentur befindet fich angeblich in Vrody felbst. . (Der Csäky'sche Erlass.) Der «Moniteur ^e Nome, veröffentlicht folgende Note: Wir sind oauber erstaunt, dass die liberalen Journale in Buda-W. behaupten, der ungarische Episkopat sei mit der "eglerung dem niederen Clerns in Angelegenheit der fischten Ehen in Uebereinstimmung. Dies ist eine «Mdung. Die Bischöfe sind in vollständiger Ueber-^nswnmung mit dem Vatican, um den Erlass des ^lchn Csäky zurückzuweisen. Man müsse diesen Erlass ,,Wben. nachdem Graf Szapaty erklärte, dass Ungarn leinen Culturkampf wolle. ,. (Der König von Holland) ist endlich Mnen, langen und schweren Leiden erlegen; ein Tele-«Mm meldet die Trauerbotschaft. König Wilhelm war s" s^eng constitutioneller Monarch, der die Liebe ^lnez Volkes genoss. Da der König keinen männlichen Mlommen hinterlässt, so ist die Prinzessin Mil« MMlne. die Tochter aus seiner zweiten Ehe mit der t"Nzessin von Waldeck, die Erbin des Thrones der "ran,tr. Die Prinzessin steht im jugendlichen Alter "n° chre Mutter wird zweifellos als Negentin das Zepter bis zur Grohjährigknt des Kindes führen. In Mmvlng aber erlangt der Herzog von Nassau endlich ""e Herrscherrechte. s,. (Die serbische Regierung) sieht sich end-iU bemüssigt. der Königin Natalie gegenüber wegen lck I unermüdlichen Querulanz in der bekannten Ehe-^eidungsaffaire Stellung zu nehmen. Den Anstoß zu lw 5"läufig publicistischen Einschrritm der Regierung /^ d,e Absicht der Königin gegeben, mit ihren Be. U^rden direct an die Skupstiua herantreten zu wollen. Q^te dasselbe wirkungslos bleiben, so ist fast mit M?- anzunehmen, dass die serbische Regierung ^ Mich hiß Königin ausweisen werde. t>„ (deformen in Finnland.) Einer Meldung ^Mischen Blätter zufolge solle,, in Finnland fol-fi„',. "^formen durchgeführt werde,,: Einreihung der ^"landlschen Armee in die allgemeine Reichsarmee. G??Nabe aller Angelegenheiten, betnfw'd die orthodoxe tz.^lchleit, an die Synode; Einführung der russischen flache als Unterrichtsqegenstand und a's Unterrichts-L^^ lür russische Geschichte und Geographie an allen falten Finnlands. H^.gitatlon für die vlämische Sprache,) sche? «!!"". Meldung ans Brüssel bereiten die vläm«. yl" greine in ganz Belgien eine Kundgebung vor hosp« - "euerliche Weigerung des AppeUationsgenchlL« d^ ' 'n Brüssel. Plaiooyers in vlämischer Sprache für lassen ^Mche" Sprache unkundige Angkllaate znzil. <^Der Deputierte Eoremans wird in dleser An- gelegenheit eine Interpellation an die Regierung richten und eventuell eine Gesetzesbestimmung beantragen, die ähnliche Vorgänge in Zukunft unmöglich machen foll. (Parlamentswahlen in Italien.) Von 508 Wahlen waren gestern 289 Resultate bekannt. Gewählt wurden 181 Ministerielle. 3 von unsicherer Parteifärbung, 12 der linken und 5 der rechten Opposition angehörige. 25 Radicale und 3 Socialisten. Ministerpräsident Crispi wurde dreimal gewählt. (Der portugiesische Ministerrath) be-schloss, energisch gegen die sich von neuem drohend erhebende republikanische Agitation Front zu machen und gegen die Studenten, welche sich an aufrührerischen Meetings oder Demonstrationen weiter betheiligen sollten, gerichtlich mit aller Strenge einschreiten zu lassen. (Der deutsche Reichstag) wird vom Prä' sidenten auf den 2. December einberufen werden. Die Arbeiterschutz-Commission hat die erste Lesung vorgestern beendigt und sich bis 1. December vertagt. (Brasilien.) Die Constituante anerkannte mit 175 gegen 47 Stimmen die Gesetzlichkeit der von der provisorischen Regierung bisher ausgeübten Gewalten. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das «Prager Abendblatt, meldet, der Ortschaft Ioachimsdorf zu Zwecken der Wasserversorgung 60 fl.. ferner der Feuer» wchr Tachauer. Schmelzthal eine Unterstützung von 50 fl. zu spenden geruht. — (Hochwasser in Vvhmen.) Man telegra» phiert uns unterm Gestrigen aus Prag: lls werden drohende Ueberschwemmungen von der Moldau und deren Nebenflüssen signalisiert. Der Egerfluss ist 95 Centimeter gestiegen. Da für Karlsbad eine Katastrophe befürchtet wird. entsandte der Statthalter 25 Pionniere dahin. Die Bahnstrecke gdic.Protivin ist überschwemmt. Aus Pilsen und Deulschvrod wird ein gefahrdrohendes Steigen der Radbuza und der Sazava gemeldet. — (Die Größe Londons.) Einer neueren Statistik entnehmen wir nachstehende interessante Ziffern über die Größe und Mannigfaltigkeit der englischen Riesenstadt. London hat 48 Brücken über die Themse, 76 Theater. 2200 Post- und Telegraphenanstalten mit 15.000 Beamten. Es zählt 547.410 Häuser, 1450 Kirchen, 2100 Hospitäler und ähnliche Wohlthätigkeit«, anstalten, 7600 Vierhäuser, 1800 Casös, 570 Hotels. 3100 Bäckereien, 2500 Schlächtereien und 326.000 Personen männlichen und weiblichen Dienstpersonales. London verbraucht jährlich 2,200.000 Säcke Mehl, 260.000 Schweine, 450.000 Ochsen, 1,600.000 Rinder, 8.500.000 Stück Wildpret und Geflügel, 220.000.000 Fische, 510.000.000 Austern. In London gibt es mehr Schotten als in Ebinburg, mehr Irländer als in Dublin, mehr Katholiken als in Rom und mehr Juden als in ganz Palästina! Es gibt 19.000 Droschken und 1500 Omnibuswagen. Die Bevölkerung Londons betrug im Jahre 1066 nur 40 000 Einwohner, im Jahre 1700 waren es schon 700.000, 1800 stieg sie auf 900.000, in diesem Jahre zählte man 4.425.000 und bis zum Jahre 1900 wird die fünfte Million sicherlich überschritten sein. Die jährlichen Ausgaben der Londoner Bevölkerung hat mau auf annähernd vier Milliarden berechnet. — (Johann Orth.) Die Hamburger Firma Knöhr und Burchard Nachfolger veröffentlicht ein Schreiben des schwedischen Capitäns Vr anbt vom Schiffe «Roberts« fors», worin derselbe meldet, dass er beim Cap Horn brel Varkschiffe an das Land treiben sah; es wehte ein starker Sturm, und die 'Schiffe feien wahrscheinlich verunglückt. Das passierte aber am 25. Juni um 3 Uhr nachmittags, so dass die Annahme, Orths Schiff «Sta. Margherita» sei unter denselben gewesen, nunmehr hinfällig ist. da dasselbe erst Mitte Juli Ensenaba verließ. Der «Hamburgische Correspondent» constatiert die« und weist zugleich darauf hin. dass in der zweiten Hälfte dieses Jahres alle Schiffe ungewöhnlich lange Fahrten beim Cap Horn gehabt hätten. — (Das neueste Heilmittel gegen die Gicht.) Der Entdeckerruhm amerikanischer Heilkllnftler steigt gleichfalls zu mächtiger Höhe an — der neuen Welt war es beschieden, ein sicheres Mittel zur Vertreibung der Gicht zu finden! Per Gichtbrüchige — so beschreiben amerikanische Vlätter das Heilverfahren — setzt einen Hut auf, dcr mit Kupfer eingefasst ift und zieht ein Paar mit Zink eingefasste Stiesel an, die sofort mit verdünnter Schwefelsäure gefüllt und durch einen Metalldraht, der in der Naht der «Unaussprechlichen» läuft, mit dem Kupfer des Hutes in Verbindung geseht werden. Kaum ist dies geschehen, so läuft der Gicht' brüchige, getrieben durch die Entwicklung der galvanischen Kraft, im Galopp davon, über Stock und Stein, durch dick und dünn, bis nach Iurücklegung einer Strecke von 100 bis 150 Meilen die Schwefelsäure erschöpft ift und er fich hinfeht, um in seine Heimat zu schreiben, das« er von der Gicht geheilt sei. Die amerikanischen Vlätter rathen jedem, der's nicht glaubt, das Mittel an fich selbst zu erproben. — (Bischof Zivkovic.) Der Karlstäbter ortho. boxe Bischof T. Zivlovic, der vorgestern in Plaiki in-folge eines Blutsturzes verschieden ist, war ein Vruder des ehemaligen Sectionschefs Varon Hivloviö und eines der hervorragendsten Mitglieder des serbischen Hochclerus. Zivlovic war ein glänzender Rebner. Er lebte in ber letzten Ieit ganz zurückgezogen. — (Der ermordete Hausfreund.) Ein entsetzlicher Fall wird aus KarlSburg gemeldet. Der dortige Einwohner Andreas Kohn hielt nämlich bereits seit längerer Zeit seine junge Gattin im Verdachte, dass sie ihn mit einem «Hausfreunde» Namens Markus Stern betrüge. Als er biesertage einmal unerwartet nach Hciuse kam, fand er seinen Verdacht in jeden Zweifel ausschließender Weise bestätigt. In seiner Wuth ergriff der betrogene Gatte ein Pfunbgewicht, mit welchem er auf Stern loszuschlagen begann und demselben solche Verletzungen beibrachte, dass er drei Tage später starb. Kohn stellte sich sofort freiwillig dem Bezirksgerichte. — (Zur Affaire Farlas.) Man telegra-phiert uns aus Temesvar: Der Gerichtshof publicierle heule das neuerliche Urtheil in der bekannten Lotto-Affaire. Die Angeklagten Farkas, Subovits und Puespöcky wurden zu je sechsjährigem Zuchthause und zehnjährigem Amtsverlust wegen Betruges und Bestechung verurlheilt. Frau Tellessy wurde wegen Betruges zu zweijährigem guchthause verurtheilt. Die vier Verurtheilten haben dem österreichischen «erar 480.000 fl. Schabenersah zu leisten. — (Die Verwechslung eines Medica-mentes.) Auf Antrag ber Vudapester Staatsanwaltschaft wurde in Angelegenheit des durch die unlängst Nachdruck verboten. Verstoßen «nö verlassen. Roman von Vmlle Mchebourg. (150. Furlsehung.) !e',„ '^"ne 3rau!» sprach Gemuiöoe traurig. «Ist ^'kslcht. dass sie je genesen wird?» hier ^"lieicht; im Vorjahre hat ein Gelehrter, der ^Nle^. ^"dien machte, mit ihr gebrochen. Er l^ ^ ° ^""ste ^..^ ^, ^„ ei„em sehr schweren « ? bmn^vM worden sei. welcheö ihr dann den ihr" ""wirrte. Eine große Gemüthsbewegung könne bet A? Gedächtnis vielleicht wiedergebe». Das sagte in rm l^k' aber wie kann man wohl dich Nermste ^ae^ '"^ Gemüthsbewegung versetzen. Unser Dasein ^ and'" ^" ruhigsten Weise und ein Tag gleicht herz^.'evieve war ergriffen; es regte sich in ihrem d°n ^ '""'ge Sympathie sür die arme Unglückliche, Alnsck "!°" 'hr mit solcher Wärme sprach,- sie hatte den !l"Nd «/lost mit ihr sprechen zu köunen. Sie vcr-?K völli^ t^t nicht, woraus dich» GeM M ein dichte ^ 'lemdeL Wesei: entspringen konnte; aber s,e ^ dem"^ "chl; es war einmal da und sie sohle " Hug ihres Herzens. ^ Dnn. ^"^ Hammel hatte sich inzwischen verfinstert ^isH.""" folgte rasch dem Blitz, „nd ein mit Hagel . ^'"ea.en 9'eng nieder. ^ c>. H" Sie. Fraulein, wie gut Sie darangethan' ^ack ," den jungen Damen bei uns Schuh und lle^Hzu such„,.,, f^ch die Wueri,,, z" Genevieve .Ja, gute Frau, aber diejenigen, welche auf uns warten, werden sehr beunruhigt sein. Die Pfade sind schlecht, vielleicht ungangbar geworden. Wie sollen wir nach dem Schlosse Noirans zurückkehren?» «Ah, Sie gehören zu der Gesellschaft, welche sich gegenwärtig bei dem Grafen von Maurienne befindet?. «Ja, gute Frau!» «O. dann beruhigen Sie sich, das Schloss ist nicht sehr weit von hier entfernt, mein Mann ist rasch M Fuß m,d wirb m zwanM M,,"ie" dott fei,,. Er. M hinüwreUen und den Her^chasten mvttheUen. d^z' Sie bei m,s Obdach gefunden haben. Wenn dann das Netter vorüber ist. lann man Sie lm Wagen ab« holen. Da sehe ich meinen Jean schon in den Stall treten l» «, - Wenige Minuten später trat der Bauer em; er erkannte G^nemrve und deren Schülerinnen sofort, da er allen Dreien wenige Tage früher in der Gesellschaft ,de3 Graben Maunrnne begegnet war. Seme Fran theilie ihm lchne Umschweife den gangen Sachvechalt nnt und er erklärte sich mit Vergnügen bereit, sobald ' das ärgste Unwetter vorüber jei, sich aus den Weg zu machen. Oenevieve dankte ihm in warmen Worten. «Nicht der Mühe wert!» versicherte er lebhaft, «Es ist mir ein Vergnügen, des Herrn Grafen Gästen einen Dienst erweisen zn dürsen'.» ^ . ^ «Jean, was ist's denn mit unserer ,Fremden /» folschte die Bäuerin besorgt. «Sie hat das Gewitter kommen sehen und ,st nicht mehr weit von hier.» > Mau vernahm in diesem Augenblicke nmll,ch schon das Klingeln der Glocken, welche die Ziegen um den Hals trugen, und der Bauer beeilte sich hinauszugehen, um die Stallthüre zu öffnen. Gleich darauf ward die Thüre leise aufgemacht, und die bleiche «Fremde» trat ein. Beim Anblick des jungen Mädchens stand sie einen Augenblick regungslos da. Die anmuthigen Zöglinge Venevieoe's eilten auf sie zu und boten ihr die Hand zum Gruße. Sie umarmte die Kinder, dann betrachtete sie au^s neue Genevieve aufmerksam und lieh ihre Blicke wieder und immer wieder zu d«/l /ungen Mabchen zutM/ehren. Ihr sonst ^o inhia/b NntUtz hatte sich leicht betebt; der Aubdrull ihrer Füge verrieth eine gewiffe innere Erregung. Auch Genevieve betrachtete die Fremde, d« trotz ihrer einfachen Kleidung vornehm auesah, mit lebhaf« tcm Interesse, doch ein Ausdruck tiefer Trauer und namenlosen Mitleids verrieth sich in ihren Zügen. «Arme Frau,» sagte sich das junge Mädchen, ohne sich über die schmerzliche Empfindung Rechenschaft ab» zukgen. welche sie bewegte, «arme Frau. sie lebt, aber. ach. ihre Seele ist todi/. War die Seele det Fremden es wirklich? War sie wirklich todt? Merdingb war ihr Gedächtnis um« nacht.t. sie wusste nichts mchr aus der Vergangenheit, aber sobald es sich nicht nm diese handelte, war ihr Geist völlig klar. Die Kinder der Bäuerin baten die Fremde nun zu singen, und nach kurzem Sträuben that sie es, den Blick unverwandt auf G^nevieve gerichtet. Plötzlich hielt sie. «Ich habe es vergessen.» sagte sie. Das junge Mädchen, welches do.3 Lied kannte, setzt? da fort, wo die Fremde ausgehölt hatte, und diese lauschte in höchster Spanlmnq. (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nl. 271. 2262 25. November 1890. berichtete Verwechslung eines Medicamentes erfolgten Todes des Curialrichters Füzy der Apothelergehilfe Schlapal und der behandelnde Arzt Dr. Ladislaus Levay wegen Tödtung aus Fahrlässigkeit unter Anklage gestellt. — (Buchdrucker. Streik.) Aus Innsbruck wird gemeldet: In allen Vuchdruckereien Tirols und Vorarlbergs wurde heute von den Gehilfen gekündigt, weil die Principale die Forderungen des neuen Tarifs nicht annahmen. Der Ausstand beginnt am 8. December. — (Piraten — auf der Elbe.) Jüngst wurde ein auf der Unter»Clbe fahrender Ewer (Küsten« fahrzeug auf der Nieder'Elbe) von drei Clbe-Piraten überfallen, wobei der Schiffer und der Steuermann lebensgefährlich verwundet wurden. — (Kindliche Frage.) Elfe: Du Mama, wenn ich den Impfschein verloren habe, mufs ich da noch einmal geboren werden? Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Krainifcher Landtag.) Der lrainifche Landtag hält heute voraussichtlich die letzte Sitzung in der laufenden Session ab. Auf der Tagesordnung stehen die gestern unerledigt gebliebenen Berathungsgegenstände, und zwar: der Bau des neuen Krankenhauses in Laibach, die fprachliche Einrichtung an der k. k. Staats»Oberreal« fchule in Laibach, die Vereinfachung der jetzigen komplicierten und kostspieligen Gemeindeverwaltung, die Garantie eines Reinertrages für die Unlerlrainer Vahnen und schließ' lich der Antrag des Abg. Svetec und Genossen auf Errichtung eines Oberlandesgerichtes und einer Rechtsalademie in Laibach. Da diese Gegenstände in einer Sitzung wohl kaum erledigt werden, dürste heute auch eine Abendsihung stattfinden. In der gestrigen Landtagssihung wurde nur der Voranschlag des Landesfondes pro 1691 erledigt, obwohl die Sitzung erst um 4 Uhr nachmittags geschlossen wurde. Da es jedoch der Abg. Hribar für angemessen fand, die Generaldebatte über das krainische Landesbudget mit einer leidenschaftlichen Erörterung der politischen Lage nicht nur der krainischen. sondern auch der lärntnischen, steirischen und lüstenländischen Slovenen zu eröffnen und dem Landtage zum Schlüsse auch seine Meinung über unsere auswärtige Politik zum besten zu geben, gestaltete sich die ganze Debatte zu einer unfrucht« baren Discussion, die alles andere, nur nicht die Finanzen des Landes zum Gegenstande hatte. In die äußerst leb« hafte, mitunter stürmische Debatte griffen ein: Landes» Präsident Varon Winller, dann die Abgeordneten Aullje, Dr. Schaffer. Dr. Tavcar, Varon Schwegel und Referent Klun. Ein ausführlicher Bericht folgt. — (Heilung der Tuberculose.) Aus Wien, 24. November, meldet man un«: Der Andrang von Patienten zu den in der Poliklinik von Regierungsrath Professor Schnitzler und Dr. v. Hebra geleiteten Injectionen mit der Koch'schen Lymphe war heute ein sehr großer. Von 8 bis 10 Uhr strömten ununterbrochen Heilsuchende in die Poliklinik, wo im Operationssaale des Professor« Neudörfer die Impfungen vorgenommen wurden, denen zahlreiche amerikanische und englische Aerzte beiwohnten. Zuerst wurde das in der Poliklinik unter dem Namen «Flora» bekannte Mädchen, welches durch Regierungsrath Schnitz! er am letzten Freitag in der Gesellschaft der Aerzte vorgestellt worden war, neuerlich, und zwar mit einer Dosis von drei Milligramm geimpft, da in diesem Falle bei der mit einem Milligramm er« folgten Impfung die Reaction zu fchwach aufgetreten war. Hierauf wurde der ebenfalls in der Gefellschaft der Aerzte vorgestellte lupuskranle junge Mann in Behandlung genommen. Derselbe wurde heute zum fünftenmale geimpft. Da der bisherige Erfolg ein überaus günstiger ist, hat Regierungsralh Schnitzler, entsprechend den Vorschriften Kochs, die Dosis auf fünf Milligramm gesteigert. Weiters wurde ein neuer Fall in Behandlung gezogen, und zwar bei einem an tuberculösen Drüsen erkrankten Manne. Die übrigen zahlreichen Patienten, unter denen sich auch viele Frauen befanden, wurden theils für fpäter ambulant vorzunehmende Impfungen in Vormerkung genommen, theils zur internen Behandlung in die Spitalsabtheilung der Poliklinik gewiesen. Interessant ist, dass an der Poliklinik heute bereits der erste Versuch vorgenommen wurde, das Koch'sche Heilmittel bei einem Earcinomlranken (Krebsleiden) in Anwendung zu bringen. Aus der Poli» llinik wurden weiters Impfungen auch von Professor Winternitz und Professor Maydl (bci tuberculöfer Knochen« Caries) vorgenommen. — (Hymen.) In der hiesigen St. Iakobslirche findet heute die Trauung des Herrn R. Rodel, k. und l. Militär-Beamte in Sarajevo, mit Fräulein Anna Ruling Edle von Rüdingen statt. — (Vortrag imMusealvereine.) Donners« tag den 27. November um 6 Uhr abends findet im Musealvereine ein Vortrag des Herrn Professors Wilhelm Voh über verschiedene naturwissenschaftliche Gegenstände statt. Der Zutritt ist jedermann gestattet. — (Verschollen.) Wie man dem «Slovenec» meldet, ist der wohlhabende Besitzer Franz Ferjancic von Oberseld bei Wippach seit drei Wochen verschollen I»!n Jersey City stürzte vormittags ein. Ein Arbeiter wlttve getödtel, 12 verwundet. Angekommene Fremde. Am 22. November. Hotel Elefant. Varoggi, Semen, Weiß, Kaufman und IamM Kaufleute: Lampel. Reis., Wien, - Gochl und Bill, Director, Tischler und Kramer, Trieft. — Nuftböcl, Sagor. - M"'' Handelsmann, Sagor. — Kapper, Reisender, Prag. — Z"«/ Planina. - Zerlowitz, Großlanischa. - Marx. l. u. k. Ob",', ttlagenfurt. . ^, Hotel Stadt Wien. Heller, Baumeister, und Scheyer, Natscha^ Dih, Gerstendorfer, Beltz, Vuclenmayer und Engel, Kausteui" Vogel, Präsident, Wien - Terpotic. Director. TriM- . Rumbold, Ingenieur, und Schielder, Beamter, Kielhauser. "" sender, Graz. — Castellani, Reis,, Nozen. — Scheyer, A'' meister, Ratschach. — Edler von Heldman, l. u, !. OberM« tenant, Pola. — von Kallay, k. u. l. Kämmerer, Oros. Hotel Vlllrischer Hof. Cividius. Polier, und Mauser. Vcflß"' Abbazia. - Krauland, Gottschee. — Stefani, Velband «^ Mally, Graz. — Purkrabel. Prag. — Holzinger, AgraM-Proses, Militärbeamter, Wien. ^. Hotel Slidlmlinhof. Zuper, Kfm., Idria. - Goljeusek. O"»'. Slrivanel, Fabrilsleiter. — Trautman, Graz. — I"^ Trieft. ^. Volkswirtschaftliches. Mdolsswert, 24. November. Dir Durchschnittspreise stell"" sich auf dem heutigen Marlte wie folgt: fl. lr, ___ Weizen per Hektoliter 6 50 Butter pr. Kilo - ^ z, Korn » 4 88 Eier, pr. Stück , . > "" H Gerste . 4 54 Milch pr. Liter . . - "^ zg Hafer . 2 60 Rindfleisch pr. Kilo - ^ ^ Halbrucht . 5 20 Kalbfleisch » ' ^ 4S Heiden » 4 54 Schweinefleisch ' " gg Hirse » 4 54 Schöpsenfleisch » ' "" B Kukuruz » 4 88 Hähnbel pr. Stück > " Z0 Erdäpfel pr.Meter»Ctr. 1 95 Lauben . - ^ ^ Fisolen Per Hektoliter 5 52 Heu pr. M.-Ctr. ' "" ßli Erbsen » 5 52 Stroh » - ' "" Linsen » b 52 Holz, harte«, pr. Eub^ Flachs » — — Meter ... - Leinsamen » — — Holz, weiches, pr. Culm- ^. RindSschnmlz pr Kilo — 80 Meter. . . ' A ^ Schweineschmalz » — 76 Wein, roth. pr. Heltl. ^ ^, Speck, frisch, » — 70 Wein, weißer Speck, geräuchert, » — 76 Ausweis über den s<<,ndrll' Geschiiftsstlmd der Versicherungsanstalt in Graz mit AI. October 1890. Versicherung» stand: ,,fM Gulden 39 lr. Schadenvergütung, pendent für > 4 «? / 10.029 st, 22 lr. Schadensumme. „y „ 146H II. MobiliarMbtheilung: Zuerkannt in 6? Schad"!^ heB"' Gulden 5 kr. Schadenvergütung, pendent fur o "", 2025 fl. X4 lr. Schadensumme. >>«nsHlleN^ III. Spiegelglas-Abtheilung: Zuerkannt in 11 Schavei'! .'i"» lr. Schadenvergütung. Aefervefond . mit 31. December 1889 : 1,581.218 fl. " Graz im Monate November 1890. ^,s<) (Nachdruck wird nicht honoriert.) Mcteorolossilchc BcobnchtllilM^in^^^ ff Z^ Z5 ! Z^ 8 KI ^ HZ «...«. b^H'"""" ZZS ^ L ^ s-2?__Z^ _____^-M^^3 ^^ÜM?"72^,^ 7-0'sSW7mWig I bew ^e" 24 2. N. 719 0 10 1 SW. z. star , bew hs s>.A. 7167, «»!SW,z.starl .«eg^ ^ Tagsüber dunlle Wollenzüge, starler S0bN l3,^' !8«n« ^" ' 35"»' boost. ,8V «!»??,, !»»3« ^'. ' »ünstel ,00 fl. ,4« - ,4« - "««l <3tllll!«lo,t . . ,00 l. ,82— ,85 - 0^^»>^°^"utt, steuerfrei . ,0? li« <<>? ?c, '"".«otenrente, steuerfrei . w, ,o »s», 8l ^."°«<««t «„«nbah«. «llnldver,chrt« «°l>n in Silber „,, z.5 ,^ze. «"°hn loo st, «M, . - L«? - «89 - dlUn « )'^"bN>tl«2<><>fl,0,W. ^.^ . '.tt,^bahn für 2<»n Marl . log . - 1,,8'.'<> »lib«,« Vllhn <,st g W G^ «,»8o i,8>9o !>t« r^°- cumul. Ltüse . . 9« — «S 70 '<° ^n.Pri°rltüten . . --- __." "°' w7<«. ^llNllt. v.J. 18?« 1,0 n ,,,85 dl°. """'«Nl. 5 loa st. e.». ,88 »5 ,89 «« t^.z,"°, , ^ 50fi«, W. ,88 «5 ,89 »5 «eld War, Gnmdentl.«OdligllNonen (für ,00 st, «M.) 5°/„ yaliz,fcht...... ,y, gn ,«440 5°/„ mührische...... l U9 5N —'— 5°/« ltrain »nd ssüslenlant, . . ^.^ —_ 5°/. nieberisterreicklfche . . . ,««,<« l> st.). V°dencr. all», «st. 4°/» « ,14,51,5.. "°' ' ".^- ' ' <00-,00b0 d»°. Pr«m.«chulbv»l,chr.««/, ,^7^ ,^.^ ^eft. Hypothtlenianl lvj. i0°/, Z^.i5 <>" 3« t)est,.un». »anl verl. 4'/.°/» . ',",",^ Z^ °z d^°°mr.: N '.! ;z.z«;^ Prloritiitt-ObligatiHuen (für wu st.). Ytlblnllud» Nordbah» Val^ischl Kllrl.L!lbw<8'!«llhn 0», ,«"« »W fi. O. 4'/.°/» . 98 - 98 5U «eld Ware Oesterr. Norbwestbahn , . . ,«,5 .-,0b ti<> Otaotlbllhn......_-—,90-— Küdbahn i» 3',,.....,50 — l5> — » ' .. ^/^» , l,?40 »18 - Un«.^>ali,. Uabn . 99S(,«,»0S0 Dtveese Lose «per S»ücl) liebitlole lNO fi..... «8« 50 '»» l»l> «llary'Lose 40 fl...... 54 ,5 »ö L5 ^ Donllu.Dllmpflch. lon st. , <««-— lz>»'- - Ualbackcr Prüm.°«lnleh. »0 fl, z« — 24 — 0fener llofe 40 st..... ü« — 5?'- Palffy'üofe 40 fi...... 5, - 54 - «othen Kreuz, «st. ,es, v. ,o« ,8 b" l» ?" »udolfth-Lofe ln st. . , 19 — ,9 5" ßalm-Lcst 40 fl. . g(, — en 5<> St..«enoi».Lll<« 4« fl. ' ^ , «, - «3 - «»»lbfttin.üofe «> st. . «««5 8« 75 Ninbi „. , ,49,5 gil» — DepoNtenbanl, «a„, l«x> ft, , ,9950,00-«coinpte ibcüsl. bao fl. «,„.. «zu-— »^ u.Ellsfeiiy, Wb»— ,59 — Actlen von Transport» Unternehmnllgen. sper Ltüll). »lbrecht-Vahn ,N0 fi. Silber . 8, - 83 - «lfblb-sslumlln. Vllhn »00 fl. E, ,,„) — z,n!, ^. Vlhm. Nordbahn 150 st.... ,„z zy ,^z„ » weftbllhn »00 fl.. . . »»9 ^ 8»l -- »ufchtithrad« »lf. 500 fi. »M. ,,^ „zy bt°. sltt. »,) ,00fi. . «9_. >tallt«cllenl>ab,n illX) fl. Tilbei „9 _ ,8? »0 Hüdbahn 200 fl, Silber . . , ,8» 5n,»!« -Lüd-«°rdb.«erb.-«.zl0()st.l«Inb. in Wien »on ft......_. _ ^.^ «iffnbal,n>n,.U«». «Elbemühl» Papiers, u. V.-» 47 ^ 4, _ Meftnger Vr«,uere< 100 st. . . < _. Nontan-Vesell., öfterr.»alpine ^« ,<> », «0 vrager Iarj, Vteinlohlen »u st ... _ ^ ., 'Tchlöglmühl». Papleri, »00 fl.---------------- »Vt«tir«rmühl»,Vapitrs.u.V.>u öari».........«5 4<» « ?». Vlllnten. Ducaten........ »4« »'^» »a.France'TtüHe.....! 9 lo 9»»^ Deutsch« «e 44 »U «4 90 "•* Ein- und Verkauf aller im Coursblatte notierten *«oten und Valuten empfiehlt sich bestens die (37ßl) 300-68 WecliselstubB dos Baukliauses Scbelhammer & Schattera WIEN, I., Kärntnerstrasae 2O. Casino - Glashalle. Auf allgemeine» Verlangen zweites und letztes Auftreten des Wiener Gesangs-Komikers Franz Meier ^ »ammt aesellsohaft 6at»z neuem Programm. ****& 8 Uhr. Entröe 30 kr. ^nn'! ^orstellung ist decent und jeder-Zugängljch. 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(4907) 3—1 St. 8428, 8429. Razglas. Izvrsilni dražbeni odloki za za-mrše Ivano in Marijo Samsa z Gor6 in Uršulo Arko od ondot z dne 28ega oktobra 1890, St. 7955, vroèili so se imenovanemu kuraforju ad actum gosp. Karolu Knavsu, županu na Gori, dražbini odlok za zamršo Franciško Lesar iz Jurjevice štev. 8 z dne 21. oktobra 1890, št. 7731, pa Janezu Lesarju iz Jurjevice St. 7. G. kr. okrajno sodišèe v Ribnici dne 15. novembra 1890. (4906) 3—1 St. 8100. Oklic. G. kr. okrajno sodiSèe v Ribnici naznanja, da se je na proänjo To-maža Kljuna iz Bukovice proti Janezu Mikulièu iz Ravnega Dola v izterjanje terjatve 43 gold. 27J/9 kr. s pr. iz pla-èilnega povelja z dne 8. julija 1890, St. 5268, dovolila izvrsilna dražba na 626 gold. 50 kr. cenjenega nepremak-ljivega poseslva vložna St. 70zemljižke knjige katastralne obèine Zamostec. Za to izvräitev odrejena sta dva röka, in sicer prvi na dan 20. decembra 189 0. 1. in drugi na dan 2 0. januvarja 1891. 1., vsakikrat ob 11. uri dopoludne pri tem sodiäci s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod to oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodisèi upogledat.i. C. kr. okrajno .sodišèe v Ribnici dne 4. novembra 1890. 74939) 3—3 St 11.145. Oklic. Z tusodnim odlokom z dne 19ega avgusta 1890, Slev. 9262, dovoljena druga izvršilna dražba posestva Vida Vidovièa zemljeknjižna vložna st, 210 katastralne obeine Crneèa Vas vršila se bode pri tem sodišèi dne 2 9. novembra 189 0. 1. od 11. do 12. ure dopoludne. C kr. okrajno sodišèe v Kostanje-vici dne 29. oktobra._______________ "(IsöiTä^i St-7731- Oklic. | C. kr. okrajno sodisèe v Ribnici naznanja, da se je na prošnjo Janeza Malnarja iz Hudega Konca proti Janezu Lesarju iz Jurjevice st. 8 v izterjanje terjatve 30 gold, a pr. dovolila izvrsilna dražba na 1085 gold, cenjenega nepremakljivega posestva vložna at. 11 zemljiške knjige katastralne obèine Jurjevica. Za to izvršitev odrejena sta dva röka, in sicer prvi na dan 9. decembra 1890. 1. in drugi na dan 13. januvarja 1891. 1., vsakikrat ob 11. uri dopoludne pri tem sodisèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri lern sodiäci upogledati. C. kr. okrajno sodisèe v Ribnici dne 21. oktobra 1890. (4732) 3—3 Nr. 3881. Zweite ezec. Feilbietung. In der Ex.cntionssache des Herrn Dr. Julius v. Wurzbach in Littai (durch Dr. Maximilian v. Wurzbach in Laibach) gegen Josef Raunitar von Matca wird im Nachhange zum hiergerichllichen Eoicte vom 26. Juni 1890, Z. 2038. bekannt gegeben, dass ob der Weingartemealität Einlage Nr. 75 der Eatastralgememde Niwih am 5. December 18V0, vormittags die zweite executive Feilbie-tm'g eventuell auch unter dem Schah-werte per 300 fl. stattfindet. K. k. Bezirksgericht Ratschach, am 4. November 1890. (4922s^2 Nr. 3515. Curatorsbestellunst. Den unbekannten Erben und Rechts« Nachfolgern des verstorbenen Lorenz Weber von Sessana und dem Anton Debevc von Trieft wurde Iernej Mrgon von Seno-setsch zum Curator a6 a^tum bestellt und demselben der Bescheid vom 27. September 1890, Z. 2907. zugestellt. K. k. Bezirksgericht Senosetsch, am 11. November 1890. (4731) 3^3 Nr. 3897. Zweite ezecutiue Fcilbietung. In der Rechtssache des Johann Atefin von Tersina gegen Josef Otefin von Vol. cjimert wird im Nachhange zum Edicte vom 18. Juli 1890. Z. 2290, bekannt gegeben, dass bezüglich der Realität Ein« läge Nr. 245 der Catastialgemeinde St. Crucis am 12. December 1890, vormittags Hiergerichts zur zweiten exe-cutiven Feilbietungs-Tagsatzung geschritten wird, wobei der Verkauf allenfalls auch unter dem Schätzwerte von 1098 fl. stattfindet. K. l. Bezirksgericht Ratschach, am 5. November 1890. (4965) 3—1 Nr. 7981. Zweite ezec. Feilbietuny. Am 28. November 1890 um 10 Uhr vormittags wird Hiergerichts die dritte executive Feilbietung der Realität des Josef Manlol von Kal. Einl. Z. VI der Eatastralgemeinde Kal, stattfinden. K. k. Bezirksgericht Adelsderg, am 30. October 1890. (4964) 3—1 Nr. 7960. Zweite exec. Feilbietung. Am 28. November 1890 um 10 Uhr vormittags wird hiergerichts die zweite executive Feilbietung der Realität des Johann Samsa von Heje Hs.»Nr. 2. «ub Linl. Z. 174 der Cataftralgemeinde Slavina, stattfinden. K. l. Bezirksgericht Abelsberg, am 30. October 1690. (4869) 3—2 St. 7406. Oklic. Z odlokom z dne 22. decembra 1889, St. 8842, na 14. aprila 1890 doloöena in z odlokom z dne 12ega aprila 1890, št. 2247, zaèasno ustav-Ijena druga izvrsilna dražba Janezu Zalarju iz Lipsenja lagtnega, na 1472 goldinarjev cenjenega zemljisèa vložna Stev. 81 davène obèine Lipsenj radi Viktoriju Bollafiju v Ljubljahi dolžnih 65 gold. 79 kr. s. pr. se zopet odredi na dan 17. decembra 1890.1. ob 10. uri dopoludne pri tem sodisèi s prejšnjim pristavkom. C. kr. okrajno sodišèe v Loži dne 19. oktobra 1890. (4936) 3-2 Nr. 9115. Ezec. Fährnisse-Versteigerung. Vom k. t. Landes- als Handelsgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Karl Feder in Wien (durch Dr. Litschke) die executive Feilbietung der der Handelsfrau Therese Eger in Laibach gehörigen, mit gericht« lichem Pfandrechte belegten und auf 543 fi. geschätzten Fährnisse, als Leinwand, Chiffon :c. «., bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs'Iag-sahungen, die erste auf den 15. December 1890 und die zweite auf den 7. Iännner 1891. jedesmal von 10 bis 12 Uhr vormittag« in Laibach, Peteisstrahe Hs.-Nr. 6. mit dem Beisatze angeordnet worden, dass diePfand-stücke bei der ersten Fcilbietung nur um oder über dem Schätzungswerte, bei der zweiten Feilbietung aber auch unter dem« selben gegen sogleiche Bezahlung und Weg» schafsung hintangegeben werden. Laibach am 15. November 1890.