^l. 122._____________________Dulmcistllg, 31. Mai 1894. Iahigan«. i i3. Mbacher Zeitung. l»,N"era«I,ninip»°il: !"?"<> fi. ll. halbjäl,r!n si, l, s>«!. ssiir b!c Z»strllu„n ?n»>>^ n^. der Fälle gewesen. Eine verhältnismäßig geringe Zahl der sämmtlichen Unfälle kommt auf Rechnung der Vernachlässigung pflichtmäßiger Obsorge von Seite der Gewerbeunternehmer. Feuilleton. Eine Maifahrt nach Dalmatien. Vlltl°^ ^ Gesellschaft wieder zur Landungsstelle der ittll n'^ückgekehrt war. erwartete sie ein schweres, lvitter ^ ö" lagen gefährliches Stück Arbeit. Das Ge-"nd d^ x ^ inzwischen immer näher gekommen war des Iy dasselbe begleitende Sturmwind hatte die Wogen "ller w .? derart'aufgewühlt, dass es des Aufgebotes llln t>5?^ von Seiten der Barkcnführcr bedurjte, der U,,ss,?°r Anker liegende Schiff zu erreichen, und siir »MA auf das Fallrep desselben eine schwierige, ^lbeit V, '"' ber Gesellschaft geradezu aufregende ^tten ^' Doch gieng die Sache glücklich von. beizo ' "no w'r dampften, indessen sich das Gewitter ^lNlnel l ""b die Sonne wieder klar am blauen ^avosa ?'chtkte, wieder heiter und guter Dinge nach ^raen« ""l in einer Stunde, also um acht Uhr d°n Na' seichten. Gravosa ist eigentlich der Hafen ^ we?"' b" der Hafen letzterer Stadt sehr klein ^a arn? ^lGitzt ist, während der Hafen von Gra-?ladt al ^ zugänglich und gut geschützt ist. Die Äse,, s>^""°s° Zieht in langer Zeile um den ^ler ^3""< ohne besonders bemerkenswerte Gebände, lMt - !" ""s das Hotel Petka dnrch seine Gröftc ^ wir'^ e? auch gut ist, kann ich uicht angeben, °rt> bm?. H' dass wir die ganze Verpflegung an ""en und auch daselbst schliefen, von den dalmatinischen Hotelerfahrungen von vornherein emancipiert waren. Doch versicherte man uns, dass das Hotel bereits eine Etappe auf dem Wege drs Fort-fchrittes im dalmatinifchen Hotelwesen bedeute. Ragusa liegt südlich von Eravosa, nur eine halbe Wegstunde von Gravosa entfernt und von diesem durch die Halbinsel Lapad getrennt. Eine gute Fahrstraße führt dahiu ; und es ist diese Fahrt etwas vom Reizendsten, was man sich denken kann, der Anblick auf das Meer, auf das Gestade von Nagusa, aus das hochragende Fort S. Lorenzo ist ein wahrhaft zauberischer, dazu ist die Straße umrahmt von den Villen der Ragusaner mit ihren prächtigen Gartenanlagen; an den Fels. abhängen blührn Cacteen und Agaven, über die Garteu-zäunc und -Mauern blicken Palmen und Aloen heraus wir glauben uns nach Neapel versetzt; die Luft ist klar' der Himmel blau, nuo mit der Hunmelsbläue wetteifert das tiefe Blau des Meeres, auf dessen leicht kräuselnden Wellen es wie Silber glänzt. In der That ein un. vergesiliches, farbenreiches und fremdländisches Bild Unsere Wagen halten in der Vorstadt Pille Wieder ein neues Bild. Hoch oben auf dem Berae das Fort Imperiale (unter den Franzosen, weil von ihnen erbaut, Napoleon genannt) mit seinen Bastionen und gezinnteu Maueru, die Stadt selbst von Mauern un^ gürtet, links hoch oben am AbHange als Eckbastiou der Thurm Mencella, rechts die Seebastion und ab^ getrennt auf hohem Küstenfelsen das Fort S Lorenzo Wir stehen vor dcm Eingänge einer Festung Bci dem Durchgange des Thores Pille sehen wir, dass Raausa von doppelter Mauer umgürtet ist, denn wir wandern zwycyen yoyen dauern ,m Zickzack über eine Rampe hinunter, passieren das zweite Thor und stehen nun auf dem Stradone, ber Hauptstraße von Ragusa, die stch mit den stolzen Palästen rechts und links, dem Uhrthurme ,m Hintergrunde stattlich genug ausnimmt und m uns we Empfindung wachruft, dass wir nicht nur auf geschichtlichem Boden stehen, sondern uns auch in der schönsten Stadt Dalmatiens befinden. Wer Raausa nicht bloß besehen, sondern auch verstehen will der muss sich die stolze Geschichte dieses einst so mächtiaen Gemeinwesens ins Gedächtnis zurückrufen. Raausa war nämlich eine besonders im 18. Jahrhunderte mächtiae Republik, die sich aber, um sich vor dem Anstürme der noch mächtigeren venezianischen Republik zu erwehren häufig unter fremden Schutz strllte, soaar unter ienen der Türken. Erst seit 1814 ist Ragusa in österreichischen Besth übergegangen. Die Verfassung der Republik ähnelte sehr der venezianischen, war auch eine aristo-w/^ l" h°"l' nne diese, ihren großen und kleinen Rath, der Doge hieß hier Rettore (vom Volke auch Prmclpe genannt), auch hatte sie ihren (^jelw 6yj ci.eoi. Alle diese Stellen konnten nur Edelleute er. reichen. Die Edelleute, welche im Adelsbuche verzeichnet standen, wurden als solche auch von der österreichischen Regierung anerkannt. Die Geschlechter derselben bestehen theilweie heute noch, ohne jedoch die Bedeutuna aus ^ltHen Tagen der Republik je wieder zu erreichen. Diese Geschichte nun prägte sich der Stadt in ihrer zwar an Venedig erinnernden, aber doch wieder in gewissem Sinne selbständigen Architektur, der Bevölle-rung in ihrer Art sich zu geben, ein. Die Reste der Laibacher Zeituna Nr. 122. 1050 31. Mai 1894. Erkrankungen der Arbeiter infolge ihrer Verwendung bei bestimmten Arbeiten und Hilfsmitteln oder infolge ungünstiger Verhältnisse in den Arbeitsräumen selbst habe ich nur wenige zu erfahren Ge« legenheit gefunden, was wohl dadurch sich erklärt, dass die erkrankten Arbeiter zur Zeit meiner Inspection nicht mehr oder noch nicht wieder in Arbeit waren und Anfragen bei Unternehmern und Werksleitern in der Regel negative und beruhigende Antworten ergaben. Anzeigen über besondere Krankheitsfälle sind mir nur von Seite eines Arbeiters, dann durch die Inhaber dreier Betticoe, weiters von Seite eines Arztes und zweier Krankencassen zugegangen. Das auf diesen Wegen und bci meinen Inspectionen erhobene Materiale besteht nun in folgenden Daten: Unter den Arbeitern mehrerer Kalkbrennereien traten mehr oder minder lästige Erkrankungen der Haut an Händen, Gesicht und Hals auf, die der Einwirkung des Kalkstaubes zugeschrieben werden müssen, von dem sich die Arbeiter nur selten und dann nur oberflächlich zu reinigen pflegen. In einer Zündwarenfabrik kam wieder ein schwerer Fall von Phosphornekrose, in einer chemischen Fabrik ein weiterer Fall von Perforation der Nasenscheidewand vor. Aus einem Brauhause und einer Papierfabrik wurde mir das Auftreten mehrerer Fälle von Hernien angeblich infolge des Hebens großer Lasten gemeldet. Unter den am Öfen einer Glashütte beschäftigten Arbeitern kamen entzündliche Erkrankungen der Augen in einer größeren Zahl von Fällen vor. Prophylaktische Maßregeln zur Verhütung von Unfällen und Erkrankungen der Arbeiter wurden vom Gewerbe-Inspecwrate gelegentlich der Inspectionen oder bei commissionellen Unfallserhebungen in 73 Fällen getroffen. Dieselben bestanden in Aufträgen zur Sicherung von Maschinen und Maschinentheilen (31 Fälle), zur Sicherung von Treppen, Stiegen, Gängen und Passagen überhaupt (6 Fälle), in Aufträgen zu entsprechender Umstellung der Arbeitsmaschinen (3 Fälle), in Anordnung zur Einführung ausgiebiger Ventilationen (5 Fälle), in Aufträgen zur Verwendung von Schutzbrillen (in 3 Fällen), von Respiratoren (in 5 Fällen), in dem Auftrage zur Beistellung entsprechender Wasch-Vorrichtungen (5 Fälle) u. dergl. mehr. Die letzterwähnte Maßnahme ergieng in etwas modisicieiter Art auch gegen die Inhaber der vordem erwähnten Kalkbrennereien. Zunächst wurden denselben die von fachmännischer Seite eingeholten Gutachten mitgetheilt, auf Grund welcher ich schließlich dahin gelangte, empfehlen zu sollen, dafür Sorge zn tragen, dass die an den Brennöfen beschäftigten Arbeiter sich regelmäßig mindestens einmal in der Woche unter Verwendung überfetter Seifen (Cocosseife) in einem im Verhältnisse von 1 : 100 mit Essig gemischten Wasser waschen, nachdem sie früher noch Geficht, Hals und Körper entweder mit wcichen Bürsten oder Flanellapen vom Staube gereinigt haben._______ Politische Uebersicht. Laib ach, M. Mai Die deutsch-böhmischen Abgeordneten haben sich geeinigt, in die Delegation folgende Mitglieder zu wählen: Dr. Ruß, Professor Dr. Fournier, Dr. von Bärmeither und Tausche; zum Ersatzmann wurde Peschla designiert. Der eingebrachte Gesetzentwurf betreffend den Vau einer Hochfchule für Nodencultur in Wien beziffert den Aufwand für deu Baugrund, den Bau, die innere Einrichtung mit dem Höchstbetrage von 630.000 fl., welcher durch eine vierprocentige, mittels 45 halbjährigen Raten rückzahlbare Anleihe beschasst werden soll. In einer zweiten Regierungsvorlage wird das Erfordernis für die Herstellung dritter Stockwerke auf zwei Tracten der technischen Hochschule in Wien mit 103.000 fl. in Anspruch genommen, welcher Betrag iu derselben Weise beschafft werden soll. Die Stimmung der Budapest er Blätter beruhigt sich zusehends; man reduciert von rechts und links die Forderungen wie die Erwartungen, Bemerkenswert ist die immer lebhafter sich gestaltende Idee eines Kompromisses zwischen dem Magnatenhause und dem Abgeordnetenhause. Danach würde das erstere bei der kommenden Abstimmung das Ehegesetz wohl in der General-Debatte annehmen, jedoch in der Special-Debatte einige Abänderungen treffen, welche das Abgeordnetenhaus immerhin acceptieren könnte. Die deutsche Regierung erhob bei dem Congo-Staate Einspruch gegen das von diesem mit England abgeschlossene Abkommen unter Hinweis auf den Umstand, dass eine Veränderung in den zwischen Deutschland und dem Congo-Staate im Jahre 1884 vereinbarten Grenzverhältnissen ohne Zustimmung Deutschlands nicht getroffen werden dürfe. Die französische Ministerlrisis hat mit der Berufung Dupuy's als Chef des künftigen Cabinets ihre Lösung gefunden. Die Hauptschwierigkeit der Con-stituierung der neuen Negierung bestand darin, einen Finanzminister zu finden, Burdeau wollte nicht bleiben, schlug das Anerbieten Dupuy's aus und wiederholte eine Weigerung, als Carnot ihn rufen ließ und ihm persönlich zuredete. Nun hat sich Poincarr^ bereit erklärt, das Portefeuille zu übernehmen und damit die Neubildung des Cabinets ermöglicht. Die Radicalen, die über die Wendung der Krisis sehr erbost sind, blieben der Combination fern. Dupuy scheint die Sicherheit erhalten zu haben, dass etwa sechzig bald gouvernemental, bald radical stimmende Deputierte fortan entschieden der Regierungspartei angehören wollen. Die Zahl der in der italienischen Kammer mit Bezug auf die Finanzprojecte der Regierung angemeldeten Tagesordnungen ist bereits auf fünfzig gestiegen. Die Rede, mit welcher der Staatsschatzminister Baron Sonnino für seine Vorschläge eintreten wird, ist im Laufe dieser Woche zu erwarten. In Kammerkreisen wird angenommen, dass die Abstimmung über das Eingehen in die Specialdebatte zwischen dem 2. und 6. Juni erfolgen könne. Die spanische Kammer hat dm Artikel I des Gesetzentwurfes über die Explosivstoffe mit 61 gegen 14 Stimmen angenommen. Das englische Oberhaus nahm die Bill betreffeud die Marken der aus dem Auslande kom« menden Waren in erster Lesung an. Im englischen Unterhause erklärte Parlamentssecretär Grey, die dem Congo-Staate pachtweise überlassenen Gebiete gehörten zur englischen Einflusssphäre. Die Wirkung des Vertrages zwischen England und dem Congo-Staate sei die Anerkennung der englischen Einflusssphäre seitens des Congo - Staates, unter besonderer Berücksichtigung der Ansprüche, welche Egypten und die Türkei haben könnten. Das Abkommen berühre in keiner Weise das Verkanfsrecht Frankreichs, denn die Wirkungen des Vertrages bestünden nur so lange, als der König der Begier oder dessen Nachfolger Souveräne des Congo' Staates bleiben würden. Aus Christiania wird vom 28. Mai gemeldet: Die Storthing-Commission zur Untersuchung der außergewöhnlichen militärischen Veranstaltungen in den Jahren 1884 und 1893 legte heute dem StortW ihren Bericht vor. Aus Petersburg meldet die «Kölnische M tung»: Die Nachricht ausländischer Blätter, dass °>e Manöver bei Smolensk entfallen oder der Zar bett' selben fernbleiben werde, ist unbegründet. Es verlautet, der Zar werde seiner Mitte Juni aus dem Kaukasus zurückkehrenden Gemahlin bis Borki entgegenfahren, wo das Kaiserpaar der Einweihung der zur Erinnerung an seine Errettung im Jahre 1888 errichteten Klttye beiwohnen wird. — Infolge der letzten nihilistischen Entdeckungen widmet die Polizei den vom Auslande einlaufenden Schiffen besondere Aufmerksamkeit. Der Senat in Washington beendete die Berathung der Metallzölle und begann die Berathung des Capitels Holzzölle. Die Demokraten hoffen, dai» die definitive Abstimmung am 15. Juni erfolgen werde. Tagesneuigleiten. — (Regierungs-Iubiläum Sr. M«l^ stät des Kaisers.) In der am 28. Mai abgehaltenen Jahresversammlung des Wiener Hotelier-Gremium gelangte einhellig ein Antrag zur Annahme, wonach i" Feier des fünfzigjährigen Regierungs-Iubiläums Seine Majestät des Kaisers da« Hotelier-Gremium in Verbindung mit der Gastwirte-Genossenschaft, dem österreichischen O°>' wirteverband und dem Unterftützungs-Vereine der Gastw^ und Hoteliers im Monate December 1897 in Wien eine Kochkunst-Ausstellung veranstalten wird, deren Reinertrag, den Intentionen des erhabenen Monarchen entsprechen, humanitären Zwecken zufallen wird. . — (Ihre Majestät die Kaiserin) ist a"° München am 29. Mai in Wels eingetroffen und hat p" nach Lichtenegg begeben. — (Ehrung.) Das Herrenhaus hat über Antt"» Sr. Durchlaucht des Fürsten Schönburg beschlossen, ^ Büste» der hochverdienten Patrioten Schmerling "" Leo Thun im Parlamentsgebäude auszustellen. _,, — (Pasteur'sches Institut in Wien.) ^ Vertreter des Ackerbauministeriums, des Ministerium« °e Innern und der Commune Wien besuchten am 29. d. ^ das Pasteur'sche Institut der l. k. Landwirtschaft« - °" schaft in Wien, welches Institut seine öffentliche Wirlsa" leit in den nächsten Tagen beginnt. Die Vertreter v genannten Behörden wurden von den Directoren der w sellschaft empfangen und von denselben durch die v . schiedenen Räume geführt. Unter anderem wurde o Gästen die Erzeugung der Lymphe demonstriert. Sect»"« chef Blumenfeld hob die großen Verdienste der l. l. 2a"° wirtschafte Gesellschaft durch die Activierung dieses ^ stitutes hervor. . — (Staatseisenbahnrath.) In der S'HU"« des Staatseisenbahnrathes vom 28. Mai, welche ' einer zweistündigen Unterbrechung von neun Uhr mo^e bis siebm Uhr abends dauerte, wurde die ges"""^ Tagesordnung erledigt. Das Referat über allge"" Ungelegenheiten erstattete das Mitglied Herr Thow,. Schadelool (Trieft), das Referat über den Personen^ Romantik einer glänzenden Vergangenheit haben sich bis heute erhalten. Doch gehen wir nach dieser kurzen Abschweifung zur Besichtigung der Stadt selbst über. Wir befinden uns auf dem Stradone. Hier fällt uns sofort auf, dass alle palastähnlichen Häuser ganz gleich sind, und dass stch zwischen je zwei Häusern eine schmale Gasse befindet. Es hat nämlich der Senat der Republik nach dem großen Erdbeben von 1667 den Beschluss gefasst, dass alle Paläste durch Seitengässchen isoliert und baulich gleichartig herzustellen seien. In diesen heute großtentheils verödeten Palästen wohnte bis 1799 der ragusmsche Adel. Die Sehenswürdigleiten von Ragusa stw der Rectorenpalast. ein Gebäude in italienischer Spatrenachance, welches sich sehr stattlich präsentiert und emen schonen Hofraum mit steinerner Freitreppe besitzt. Der Thurklopser am Thore (linker Flügel) zeigt ein Medusenhaupt, m esra peräu'a Manier ausgeführt, ^^^"ü""" °ls künstlerischem Werte; serner das Gebäude der Dogana, auch Sponza genannt, ebenfalls im Renaissancestil, mit großen venezianischen Fenstern im ersten Stocke. Auf demselben Platze steht der altromanische Bau des Glockenthurmes, auf welchem eherne Manner dle Stunden anschlagen, ebenso wie auf dem Torre d Orologio in Venedig. Ferner in Sand stempfnler nut der Figur eines geharnischten Ritters der den Roland darstellen soll. I>? erwägen wären noch dle Kreuzgange der Dominicaner- und Franciscaner-Kirche, die San Biagiolirche mit der vergoldeten Silberstatue des hl. Blasius, des Schutzpatrones von Ragusa, und die Domkirche, 1715 vollendet. Letztere besitzt ein als Schatzkammer bezeichnetes Reliquiarium, dessen größte Merkwürdigkeit ein Waschbecken mit Gießkanne bildet, welches die Republik seinerzeit dem Könige Mathias Corvinus von Ungarn als Geschenk widmete. Der mit der Uebergabe desselben betraute Erzbischof starb unterwegs, und so kam das Kunstwerk wieder nach Ragusa zurück, wo es bis heute verwahrt wird. Ein Denkmal aus der Gegenwart bildet die Bronzestatue des kroatischen Dichters Gundulic (von den Italienern auch Gondola genannt). Der Dichter ist glücklich modelliert, die vier Basreliefs am Sockel stellen Scenen aus dessen Gedichte «Osman» dar. Das Denkmal ist von dem kroatischen Bildhauer Rendii concipiert und modelliert. Es war Sonntag, als wir in Ragusa waren, und so bot sich uns Gelegenheit, die malerischen Trachten der Süddalmatiner zu sehen, die farbenreichen Trachten der meist schönen, kräftigen und hochgestalteten Männer, den reichen und originellen Schmuck der meist kleinen und nur ausnahmsweise schönen Frauen und Mädchen. Da gab's Trachten aus allen Theilen des Landes, auch solche aus der Hercegovina und Bosnien, eine Montenegrinerin fesselte schon in Cannosa durch ihren Schmuck und ihre Tracht das ganze Interesse der Gesellschaft, besonders unserer Frauen. Also künstlerische und ethnographische Studien, landschaftliche Genüsfe, was will da der Reisende mehr und dazu noch das alles in emem so herrlichen südlich?« Klima. Es blieb da nicht mel Zeit übrig, auf sich selbst zu denken. Doch die Natur forderte ihre Rechte, und nur ungerne traten wir zu Fuß oder zu Wagen den Weg nach Gravosa an, um an Bord^ unseres Dampfers in heiterer Gesellschaft zu Wie mein Iweund Ilrank ehesch^ wurde. Humoreske aus dem Westen Nlirdamerila'S. (Fortsetzung.) Wir machten uns auf die Suche; zu F"ß.llA"e, wir im Schweiße unseres Angesichtes über die we u und nach Stunden fanden wir die Thiere in einem ^ legenen Thalkessel., Mit ihnen wieder auf dem in^, angelangt, entdeckte ich sofort, dass sich meine " wandtschaft nach eigenem Ermessen aus meinem ^ rath mehr als reichlich mit Lebensmitteln >" ^g, Abendmahlzeit versorgt hatte; mein Zucker fehlte ständig. . Mith Nun wurde es mir zu bunt, und meine ^ ^ überflügelte sogar die Angst und Scheu vor «'^ Schwiegermutter. Unverzüglich begab ich mich nacy ' Wigwam, um von meinen Angehörigen uv^l rü» empörende Handlungsweise Rechenschaft zu ' ^iN Keinen Augenblick zweifelte ich daran, dass ^ Schwager aus Rache für die Maulschellen u"^eN ihm entzogenen Rauchgenuss die Pferde fortgell hatte. . ^ hM Mein Schwie ervater war wieder daheim. ^T^N an dem in der Mitte der Behausung hell Walles Feuer und kaute an dem gerösteten Rippenstua ^ Hirsches, der ausgeweidet und zum Theil i^^jneN dnn Wigwam lag. Seine Gattin ließ sich durch ^.^ Eintritt nicht in ihrer Beschäftigung B««, 'N ^,, Kessel eine schmutzig graue Brühe, in der aUe"^^. kenntliches umherschwamm, mit einem dürren U!» ^l einander zu rühren. Mein Weib wälzte sich " Laibacher Zeitung Nr. 122 1051 31 Mai 1894. und die Fahro:duung Herr Alfred Ritter von Lindheim, Wrend das Referat über commercielle Angelegenheiten von °em Vlitgliede Herrn Gottlieb Bonby (Prag) über-l""nmen wurde. ^ ^-(DieSalvalor-Medaille für Alex. ^lrarbi.) Im Empfangssalon des Bürgermeisters von '"'en fand am 29. d. mittags die Uebcrreichung der großen Menen Ealvator-Medaille an Alexander Girardi statt, "e Gemahlin des Künstlers, Frau Helene Odilon-Girardi, ""d eine Anzahl persönlicher Freunde des Jubilars ""Men dem feierlichen Acte bei. .. — (Die Blutthat eine« Officiers-°'e«ers.) Sonntag abends hat in Wien ein OfficierSdiener, °« Wege« Vedenllichleit angehalten wurde, auf der Escorte °en Eicherheitswach - Inspector Müller, den Parkwächter °l Echlosshauvlmannschast Schönbrunn, Karl Hoffmann, sllÜ ^" Schuhmachermeister Karl Stangel durch Messer-»n3 ^^^- Der Mann wurde vor Aufregung ohn-"Mg und musste ins Garnisonsspital transportiert ""den. Dort lam er im Laufe der Nacht zu sich und °""te einvernommen werden. Er ist der Privatdiener 2' ^"z bes Oberlieutenants Nedetzly, Mieden, Presses« Nr. 30, wohnhaft. An die Scene des Abends will ljch nicht erinnern. Er gieng vom Hause mit Selbst-""dgedanlen fort und will den Anschein erwecken, als W ^ That in unzurechnungsfähigem Zustande verübt 39 ^ (Aus Italien.) Aus Cagliari wird vom y Mai gemeldet: Heule nachls wurden nach einem ^lammenstohe, welcher einem Unterojficier der Gen-.""'eric das Leben lostele, zwei für die Provinz Sassarl ^ gefährliche Verbrecher verhaftet. Dadurch dürfte die "he in der genannten Provinz wieder hergestellt sein. c. ^ (Aus Potenza) meldet man vom 29. Mai: ein n" ^bten Nacht wurde in der Gemeinde Vigianello '" Erdbeben verspürt. Drei Häuser sind eingestürzt, an-H ^^dlgt. Es ist lein Menschenopfer zu betlagen. t Bevölkerung campiert im Freien. G. ^ (Die Rächerin ihrer Ehre.) Die Pariser /chtvornen sprachen die Frau eines vorstädtischen Wirtes ^''welche einen ihrer Stammgäste durch Messerstiche ^°°tet halte. Der Mann hatte sich laut gerühmt, von der er? ^"che zhrer Gunst erhalten zu haben. Darüber Mrnt, stürzte sich die Wirtin auf den Verleumder ihrer ^le und erstach ihn. H ^ (Von der Armee der Arbeitslosen.) 5)! borey'schen Arbeitslosen machen sich an verschiedenen llü^ü noch immer unangenehm spürbar, besonders im pichen Idaho, wo sie die Eisenbahnzüge besehen und lize? .^llma nach dem Osten fahren wollen. Die Po-lönn '^ "'^ ^°^ genug, um ihnen gegenübcrtreten zu ""en. In Montana besetzten 2b Arbeitslose einen Lug, o" "ach Washington zu fahren. Die Gesellschaft ließ den V entgleisen. Er fiel in einen Graben. Acht Arbeits- '^ wurden verwundet und der Rest verhastet. 2° „7" (Erdbeben.) In Lagonegro war am zu/"' um 9 Uhr abends ein sehr heftiges Erdbeben ^"spüren. Die erschreckten Bewohner flüchteten auf den Vocal- und Provinzial-Nachrichten. l>z ^ (Vermählung Ihrer l. u. k. Hoheit y, 3rau Erzherzogin Carolina Im-tz^lata.) Sonntag um 11 Uhr fand in Wien die ^Mung Ihrer l. u. l. Hoheit der Frau Erzherzogin Carolina Immaculata mit Sr. lönigl. Hoheit dem Prinzen August Leopold von Sachsen-Coburg in der Hofburgpfarrkirche durch Sc. Eminenz den hochw. Cardinal Gruscha statt. Der hohe Bräutigam gieng zwischen Sr. Majestät dem Kaiser, Sr. Majestät dem König beider Sicilien, Sr. lön. Hoheit dem Herzog Alfred von Coburg, die hohe Braut zwischen Ihren l. und l. Hoheiten der Frau KconprinzessiN'Witwe Erzherzogin Stefanie und Erzherzogin Maria-Immaculata. Anwesend waren die Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses, sämmtliche gemeinsamen und österreichischen Minister, Ministerpräsident Baron Welerle mit vier ungarischen Ministern, die Generalität und der Hofstaat. — (Eröffnung der Strecke Großlupp-Rudolfswert-Straza.) An der heutigen feierlichen Eröffnungsfahrt sowie an den Festlichkeilen im Verlaufe des Tages nehmen nachstehende Würdenträger und Honoratioren theil: Seitens des l. l. Handels-Ministeriums: S?. Excellenz Sectionschef Heinrich R. von Mittel, dieMinisterialräthe Dr. Haberer und Wurmb, Ministerialsecretär Dr. R. v. Forst er, Regierungsrath Franz Hcindl; — seitens der Generaldirection der l. l. österreichischen Slaatsbahnen: Se. Excellenz Präsident Dr. L'on R. von Bilinski; die Hofrälhe: Baudirector Edler von Bisch off, Verkehrsdirector Wessely und commcrcieller Director Dr. Liharzil sowie General-birrctions-Rath R. von Kni azi otucli; — Se. Durchlaucht Fürst Karl Auersperg; — seitens der l. l. Landesregierung für Krain: Landespräsibent Baron He in, Hosrath Schemerl, die Regierungsräthe Dralla und Mahkot, Regierungssecretär R. vonLafchan, Forstrath Ooll, Vaurath Svitil, Bezirlshaufttmann Grill und R. von Vesteneck; — seitens der Landesvertretung: Landeshauptmann O. Detela, Landeshauptmann-Stellvertreter Baron Aftfaltrern, die Landesausschuss-Veisitzerlais.Ralh Murnil, Dr.Papez,Dr.Schasfer und Dr. Vosnjat, die Landtags- und Reichsraths-Abgeorbneten: Kersnil, Kuiar, R von Langer, Pfeifer, Povie, Se. Excellenz Freiherr v.Schwe-gel, Professor Sullje, Svctec, Dr. Tavcar; — feitens der Justizbehörden: Landesgerichtspräsibent Kocevar, Kreisgerichtspräsibent Gerdeiic, die Landesgerichtsräthe Schnedih, Dr. Paeuer, Golia, Bezirlsrichter Jen sic und Klobutar; — Handels-lammerpräsident Perdan, Oberpostdirector Polorny; — seitens der Militärbehörden: Generalmajor R.von Fux und Major Müller; — Sparcassedirector Luckmann, Verwaltungsrath Vamberg, Propst Urh, Graf Mar-gheri. Graf Narbo, Baron Berg, Bürgermeister Grasselli, Pcrlo, Gilly, Kosak u. a. m.; — seitens der l. l. Vetriebsdirection Villach der l. l Staats« bahnen: Netriebsdircctor v. Scala, Inspector Aigner, Heizhausvorstand von Soch er, die Stationsvorftände Dettela und Gutlman; — seitens der Bauleitung und Bau'Unternehmung Inspector Klemencic, Ober-Ingenieure diGaspero und Prumbauer, Bau-Unternehmer Kiß, Rabas, Mahlberg und Hoffmann u. a. m. — (Sitzung des l. l. Landes schulrath es am 10. Mai 1694.) Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden trug der Schristführer die seit der letzten Sitzung im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke vor, was genehmigend zur Kenntnis genommen wurde. Die Oberlehrerstelle an der zweiclassigen Vollsschule zu Kropp wurde dem Lehrer Josef Koroöec in Ussling verliehen, die Lehrer Stefan Francelj in Kaltenseld lh. ^nsland nicht zu vereinbarenden Lage, die Hände tilw K°psl, am Boden, und meine zwei Schwägr- befin? kämmten sich mit allen Anzeichen starken Uebel-dez , . ö auf einigen Vüffelfellen, die deutliche Spuren tvar" gestohlenen Zuckers auswiesen. Mein Schwager M zugegen. bor 8 kl"b vor Erregung brachte ich mein Anliegen tilM ""chtk auf die beiden Gatten nicht den ge-«s Findruck; ^ auf dem von unzähligen Falten 'lh?> " Antlitze meiner Schwiegermutter glaubte Und übergehend ein schnödes Lächeln zu bemerken, biz i^I ° diese Weiber! — das meinige, welches ich Tu« F,Nltt schüchtern uud anscheinrud mit der schönsten KlNein. t" Frauen, der Sauftmuth, behaftet zu kennen "hne?! ^°^^ lachte laut und höhnisch auf und zeigte, liney,^. mein Auge beleidigende Lage zu ändern, mit NMli?'"^ '^^ bem Eingänge des Wigwams, verüben' "" "ir anzudeuten, dass ich sie und ihre !"öcht,. 1!^ "kiner Gegenwart nicht weiter belästigen jedoch ."uf das höchste entrüstet — eigentlich war "iMck"ne Steigerung meiner Gefühle nicht mehr ^chlv^ ^ brauste ich auf und erklärte meinem seine Heater lurz uud bündig, dass ich ihn und lvoUe"""uile nicht mehr länger in meiner Nähe dulden lallend!!^Wle auch er mich, jedoch ruhig weiteren. da « °h"e ein Wort zu erwidern, an. Ich sah schüft n,'^ augenblicklich bei der uuverschämten Gescll-!ch da« o> ^"^'uichten war. Bebend vor Wuth räumte lch ?)." .^ld und kehrte in meine Hütte zurück, wo °Ntraf ^ Hennesey gemächlich seine Pfeife rauchend Dieser Anblick sowie dcr Duft der deu Raum durchziehenden blauen Wolken gaben mir den Rest. Nicht länger vermochte ich meiuem Gefährten gegenüber meine Gesinnungen zu verheimlichen; ich machte meinem bedrückten Herzen Luft und sagte-ihm, dass ich entschlossen sei, mein Weib mitsammt ihrer Familie nölhigenfalls mit Gewalt zu vertreiben. Harry Henmsy hörte mir gelassen, aber — wie ich wohl bemerkte — seine Schadenfreude nur mit Mühe bekämpfend, zu und erwiderte dann, dass ihn um meinetwillen mein Entschluss freue, denn wenn die rothe Bande bliebe, müsse ich nicht allein bald hungern, sondern er befürchte, dass meine übrige Habe gleich meinen Lebensmitteln bci den diebischen Langfingern gefährdet wäre. Mitleidig bot er mir — er wusste welch leidenschaftlicher Raucher ich war — eine neue Pfeife an, die sich noch uuter seinen Habseligkeiten vorfand, und das rührte nnch derartig, dass ich meine Kündigung zurücknahm und ihn bat, bei mir zu verbleiben. Ohne Zögern schlug er in die ihm dargereichte Hand, und vollkommen söhnten wir uns wieder miteinander aus, dann beriethen wir, während ich mit uicht zu beschreibendem Genusse meine Pfeife rauchte was zu beginnen sei, um meine Scheidung von meinem Weibe und somit auch von deren Familie herbeizu-führen, und wurdeu dahiu einig, dass Gewalt zu ver-meiden wäre, da ich alle Ursache hatte, mein freund-schaftliches Verhältnis mit dem rothen Volke in dessen Iagdgründcn zum Theil mein Vieh weidete, in keiner Weise zu trüben. Mit Güte wollte ich am nächsten Tage mein Heil nochmals versuchen. (Schluss folgt) und Florian Kaliger in Radovica wurden über ihr Ansuchen unter Zuerkennung der normalmäßigen Pension mit Schluss deS laufenden Schuljahres in den dauernden Ruhestand verseht. Die Errichtung einer Excurrendoschule in Gereulh im Bezirke Tschernembl für die slovenischen Kinder aus den Ortschaften Gereuth, Hrelin, Wert, Unter-Wilpen und Kositzen wurde bewilligt. Der R?curs eines Ortsfchulrathes gegen die Adjustierung des Voran-fchlages über sachliche Schulerfordernisse wurde der Erledigung zugeführt. Zweien Privatisten wurde die Zulassung zur Maturitätsprüfung am hiesigen Obergymnasium und mehreren Schülern der Uebungsschulen sowie des an der hiesigen Lehrerinnen-Bilbungsanstlllt bestehenden Kindergartens die Befreiung vom Schulgelde zugestanden Schließlich wurde noch eine Anzahl Geldaushilfsgefuche erledigt. — (General-Versammlung des Laibacher Studenten- und Volksküchen-Vereines.) Am Montag den 28. Mai fand in den Loca-litäten der alten Schießstätte die siebzehnte Generalversammlung des obgenannten humanitären Vereine« statt, und ist der Iahresabschluss ein sehr günstiger zu nennen. Aus den beiden Berichten bes Schriftführer« H?rrn E. Lah und des Cassiers H?rrn Dr. I. Stare entnehmen wir, dass der Verkehr von Jahr zu Jahr reger wird und der Zuspruch im steten Wachsen begriffen ist; so wurden im eben abgelaufenen Vereins-jähre um 18.080 Kost- und 6100 Nrotporlionen mehr verabreicht als im vergangenen Jahre, auch die Einnahmen find g?gen das Vorjahr gestiegen. Den Spenden edler Menschenfreunde ist es zu verdanken, dass die Vereinzleitung auch heuer wieder eine Neihe gesitteter armer Stubenten mit Gratis-V:rlöstigung bedenken konnte, und zwar erhielten 42 derselben 12,388 Kostportionen ver-abreicht, was dem Werte von 1069 fl. 99 kr. gleichkommt. Wie alljährlich sind auch heuer dem V?reine die Subventionen des hohen krainischen Landesausschusses, der löblichen lraimschen Sparcass? und der löblichen Stadtgemeinde zugeflossen, serner unterstützten die Ehrenmit. glieder, an der Spitze die Schuhfrau des Vereines Frau Ieannette Recher, denselben mit namhaften Liebesgaben, sowie auch einige Legate erwähnenswert sind. Die Rech^ nungen wurden von den Herren Rechnungsrevisoren geprüft und richtig befunden. Der in der vorjährigen Generalversammlung beschlossene Zusatz der Statuten, dass an den Begünstigungen bes Vereines, die Studenten der Mittelschulen betreffend, von nun an auch die Schüler der gewerblichen Fachschulen theilnehmen sollen, wurde von der hohen l. k. Landesregierung genehmigt, und so werden nun auch die Frrquentanten der obgenannten Anstalten berücksichtigt. Im Anschlüsse an die Generalversammlung fand sogleich die Wiederwahl der Functionäre aus dem per Acclamation gewählten Ausschüsse statt welcher somit unter der Vereinsleitung des Herrn l. und k. Hauptmanns Hübschmann als Obmann und der Frau Therese Hübschmann als Küchenvorsteherin derselbe verblieb wie bisher. An Stelle der durch den Tob dem Vereine entrissenen F au Marie Murnik, deren Andenken durch Erheben von den Sitzen geehrt wurde, erschien Frau Anna Lah mit Stimmeneinheit in den Ausschuss gewählt — (Verlängerung der Amtsstunden bei dem hiesigen l. l. Bahnhof. Poftamte) Vom 1. Juni d. I. an bleibt das hiesige l. l. Bahnhof. Postamt für das Publicum von 8 Uhr früh bis 7 Uhr abends ununterbrochen, hingegen an Sonntagen nach-mittags nur von 3 bis 4 Uhr offen. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 20. bis 26. Mai betrug die Anzahl der Geborenen 20 und der Verstorbenen 31. Todesursachen: Wochenbett« sieber 1, Typhus 1, Tuberculose 9, Entzündung der Athmungsorgane 1, Magenkatarrh 3, Schlagfluss 2, Altersschwäche 4 und an sonstigen Krankheiten 10. Unter den Verstorbenen befanden sich 9 Ortsfremde und 1b Perfonen aus Anstalten. Infectionslranlheiten wurden ge-meldet: Masern 2, Scharlach 1. Typhus 2, Ruhr 2 und Diphtheritis 2 Fälle. — (Süd bahn.) Die Generalversammlung der Südbahn genehmigte den Antrag des Verwaltungsraihes, den Dividendencoupon pro 1893 mit vier Francs ein« zulösen und ermächtigte den Verwaltungsrath zum V-r-tragsabschlusse wegen Uebernahme der Localbahnstrecke Kapsenberg-Seebach-Au. Ueber eine Anfrage erklärte der Präsident, sür Investitionen seien für die nächsten drei Jahre 3 bis 4'/, Millionen in Aussicht genommen. Bezüglich der Prioritäten - Conversion habe er die Ueberzeugung gewonnen, dass die Conversion der 5procentigen Obligationen Aussicht auf Erfolg biete. Zur Conversion welche eine freiwillige sei, habe die Regierung die Er. laubnis ertheilt. Das Comite' studiere gegenwärtig die Mitcheiluna.cn der Regierung. Näheres kann er nicht mit-theilen. — (Fremden Verkehrs-Congress in Graz.) Am 28. d. M, sand in Graz eine Sitzung des großen Connie's zur Veranstaltung diese« Congresses statt, um die Frage zu erörtern, ob angesichts der Beschlüsse be« Grazer Gemeinderathes in seiner Sitzung am 25, d. der Congress in Graz oder in einer anderen Stadt veranstaltet weiden soll. — In dieser Sitzung hatte der Gemeinderath be« schloffen, zwar das Theater für eine Feftvorstellung zu Laibacher Zeitung Nr. 122. 1052 31. Mai 1894^ überlassen, aber nicht den Tchlossberg für ein Volksfest; weiters hat der Gcmeinderath die Iusicherung einer Veitragsleistung zur Deckung eines etwaigen Deficites abgelehnt. — (Postalisches.) llorrespondenzlarten, welche auf der Ndressseite außer der Ndressangabe noch schrift. liche Mittheilungen enthalten und bis nun von der Beförderung ausgeschlossen waren, werden als Briefe behandelt und mit der für ungenügend frankierte Briefe entfallenden Taxe belegt. Ndresslarten sowie Drucksachen in Form und Stärle einer nicht gefalteten Karte lönnen ohne Band, Umschlag, Schleife oder Verschnürung versendet werden. Bei solchen Sendungen darf auf der Ndress-seile außer der Adressangabe und der eventuell angebrachten Ndresse dcs Absenders keinerlei schriftliche oder gedruckte Bemerkung angebracht sein. Bei Bücherbestell-zetteln ist auf der Adrcfsseite auch die gedruckte Bezeichnung «Bücherbestellzettel' zulässig. — (Zwei Opfer.) Iu dem von uns gestern gemeldeten Unfälle, dem das Kind des Friseurs Derganc zum Opser fiel, hat noch weitere tragische Folgen nach sich gezogen. Die 68 Jahre alte Schwiegermutter des Derganc, der die Beaufsichtigung des verunglückten Kindes oblag, wurde durch das Ereignis derart erschüttert, dass sie in Bewusstlosigleit verfiel und gestern starb. — (Wolf, flovenisch-deutsches Wörter-buch) Von diesem Werke ist das 11. Heft zur Ausgabe gelangt, enthaltend ciFni«moton bis o^nati,. Pränume-rationen übernimmt die Buchhandlung Jg. v. Klein-mayrckFed. Bamberg in Laibach, von welcher auch die Fortsetzungen prompt geliefert werden. — (Hundswuth.) Am 20. d. M. tauchte in Dvorskavas, Bezirk Gottschee, ein fremder kleiner, weißer Hund auf, welcher Symptome von Wuth zeigte und deshalb nach längerer Verfolgung nächst Malaslivica von Josef Dednelar erschlagen wurde. Bei der Section des Cadavers wurde Tollwuth conflatiect, weshalb alle diesbezüglichen Veterinär-polizeilichen Maßregeln eingeleitet wurden. —c». Aus dem ibchwurgerichtssaale. Laibach am 29. Mai. (Betrug durch Nblegung eines falschen Eides.) Der Besitzer Josef Nertacnil au« Mariathal, Gerichtsbezuk Littai, soll von seiner Schwester Helene, nun verehelichten Smul in Stubce, am »0. März 1875 ein Darlehen von 600 fl. gegen 6vroc. Verzinsung zugezählt erhalten haben. In dem wider ihn angestrengten Civilprocesse hat Vertacnik diesem Umstände eidlich widersprochen und wurde deshalb wegen Betruges angezeigt. Bei der heute unter dem Vorsitze des Oberlandesgerichtsrathes Levicml durchgeführten Hauptverhandlung hat der Angeklagte die Darlehcnszuzählung entschieden in Abrede gestellt und behauptet, dass er am 20. März 1875 vormittags um 9 Uhr nach Littai gefahren ist, wofür er einen Zeugen namhaft macht, daher am fraglichen Tage vormittags im Hause des Andreas und der Helena Smul in Slubce, wo das Darlehen zugezählt worden sein soll, gar nicht gewesen sein konnte. Helena und Andreas Smul sowie die Töchter der Helena Smul Namens Maria Vrtacnil und Francisca Perlo, welche zur geit der Parlehenszuzählung allerdings erst 11, beziehungsweise 8 Jahre alt waren, bestätigten unter Eid die Thatsache der Darlehenszuzählung, wobei aber die letztgenannten zwei Zeugen mit den erftange« führten theilweise in Widerspruch geriethen, weil sie angaben, dass dies nachmittags geschehen sei, während Helena und Andreas Smul behaupteten, dass es vormittags zwischen 9 und 10 Uhr war. Helena Smuk und Fran-clsca Perlo bestätigten auch ein im Jänner 1894 vom Angeklagten diessalls abgelegtes Geständnis, welches sür den Angeklagten sehr belastend erscheint. Der Vertheidiger Dr. Krisper beantragte sohin die Vertagung der Hauptverhandlung behufs Einvernehmung des namhaft gemachten Alibi-Zeugen. Der Vertreter der Anklage StaatsllnwaltK.Substitut Dr. Kavcic tritt diesem Antrage mit der Motivierung bei, dass ihm an der Er-nnttung der objectiven Wahrheit gelegen sei und beantragt auch seinerseits die Vorladung eines erst im Laufe °" b^uptvelhandlung namhaft gemachten, die Anklage unterstützenden Zeugen. „^ ^7 Schwurgerichtshof gab beiden Anträgen statt und vertagte dle Hauplverhandlung. «..« n^! ^^ Hauptverhandlung gegen Johann Papler der NoÄ^^ ferichtsbezir, Neumarltl, wegen Verbrechens der Nothzucht fand m nicht öffentlicher Sitzung statt und 3^ "Ü ^ Schuldspruche des Angell°gte3. Johann k°/ i« A° zur schweren Kerlerstrafe in der Dauer 14T^,^ "it ei«« Faste alle ^ .l ?/?"" >^°""«d" bauplverhandlung gegen Franz Prelodsek und Genossen wegen Raubmorde«, begangen an dem ehemaligen Vezirtsrichter Dr. Krau« w Vischoi-lack, und anderer Verbrechen wegen. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 30. Mai. Im Abgeordnetenhause wurde heute die Regierungsvorlage betreffend die Abänderung der Reichsraths-Wahlordnung für Niedeiösterreich genehmigt und hierauf die Verhandlung über die Handelsconvention mit Russland eröffnet. Der Vertrag wurde mit großer Majorität in zweiter und dritter Lesung angenommen. GelsgratNtne. Wien, 30. Mai. (Orig.'Tel.) Nach der Trauung empfieng der Kaiser die Neuvermählten im Salon der Kaiserin in Audienz. Die Neuvermählten begaben sich hierauf in das Palais der Erzherzogin Maria Immaculata, wo ein kleines Familiendiner stattfand. Wien, 30. Mai. (Orig.-Tel.) Minister Varon Fejervary war mittags zur Audienz beim Kaifer be« ohlen. Um 2 Uhr wurde Dr. Wekerle empfangen. Die Audienz dauerte zwei Stunden. Dem Vernehmen nach wurde eine Entscheidung noch nicht getroffen. Dr. Wekerle bleibt noch einige Tage hier. Rom, 30. Mai. (Orig.-Tel.) In fortgesetzter Verhandlung über die Finanzmaßnahmen vertheidigte Minister Sonnino dieselben in der Kammer in längerer, beifälligst aufgenommener Rede. Er sagte unter großem Beifalle: die Aufgabe, Italien vor dem wirtschaftlichen und finanziellen Verderben zu bewahren, falle der Kammer zu, welche gewissenhaftes, nmthvolles Votum zu geben haben werde. Die Generaldebatte wurde geschlossen. Paris, 30. Mai. (Oriq.'Tel.) Hanoteaux hat das Portefeuille des Aeußern endgiltig angenommen. Präsident Carnot hat die auf die Ernennung der neuen Minister bezüglichen Decrete unterfertigt. — Die gemäßigt republikanifchen Blätter äußern sich sehr befriedigt über das neue Ministerium. Dic Blätter conftatieren, dass sämmtliche Mitglieder des neuen Cabinets in der Frage des Syndicats der Bahnarbetter für das Ministerium Casimir Pecier gestimmt haben. Sofia, 30. Mai. (Orig.-Tel.) Anlässlich des Na-mensfestes des Prinzen Ferdinand wurde im Militärlager von Sofia ein feierlicher Gottesdienst abgehalten. Hierauf fand eine Truppenrevue statt, welcher Prinz Ferdinand sammt Gemahlin anwohnte. Die Stadt ist beflaggt. Es herrscht überall Ruhe. Nirgends gibt sich ein außergewöhnliches Symptom kund. In der schwebenden Krise war bis heute mittags noch leine Entscheidung getroffen. Sofia, 30. Mai. (drig.-Tel.) Arekou lehnte die Mission zur Bildung des Cabinets ab und rieth dem Prinzen, die Oppositionsführer zu consultieren. Metropolit Klement wurde gestern gänzlich in Freiheit ge-etzt und erhielt die Erlaubnis, in seine Diöcese zurückzukehren. In Wien eingelangte Berichte aus Sofia melden, dass zwischen dem Prinzen Ferdinand und Stambulov ungeachtet des als vollzogen anzusehenden Rücktrittes des letzteren das beste persönliche Einvernehmen herrsche. Die gestrige dreistündige Conferenz sei in einer für beide Theile zufriedenstellenden Weise verlaufen. Die «Pol. Corr.» meldet ausSofia: Das Haupt« motiv des Rücktrittes Stambulovs liegt in dem seit Monaten immer dringender empfundenen Bedürfnisse nach Ruhe. Die latenten Nücktrittsgedanken brachte das immer energischere Hervortreten der Opposition zur Reife. Es steht fest, dass die Demission ihren Gruud ausschließlich in Umständen internen Charakters hat; internationale Momente, als angebliche Versuche zur Herbeiführung einer russisch- bulgarischen Aussöhnung, stehen mit der Demission in keinerlei Zusammenhang. Sofia, 30. Mai. (Orig.-Tel.) Die Krise dauert fort. Es ist sehr zweifelhaft, dass Stojlov das Cabinet bilden könne. Aus Dresden wurde Litov telegraphisch berufen. Die Regierungspartei sammelte sich vor der Kathedrale, um Stambuloo das Vertrauen zu votieren. Eine nach Hunderten zählende Gruppe Oppositioneller zog gleichzeitig vor das Regierungsgebäude. Beide Gruppen begegneten sich auf dem Rückwege, wobei es zu einer heftigen Schlägerei kam. Es fielen Revolverschüsse, wobei eine Person verwundet wurde. Eine große Menschenmenge zog vor das Hans Stambulovs und bereitete ihm eine großartige Ovation. Stambulov hielt an die Angesammelten eine bedeutungsvolle Rede. Ausweis über den Stand der Thierseucheu in Krain für die geit vom 18. bis 28. Mai 1894. Es ist herrschend: die Pferderäude im Bezirlc Gurlfcld in den Gemeinden Arch und Zirlle; im Vezirlc Rudolfswert in den Gemeinden Wechtlrchcn und Wrussnih. Erloschen: MaV^Vh" ^ Pferden im Vezirle Gottschee im ^" nWin"?e"n^"a bei Zuchtpferden im Vezirle Trebelno. "wnemden Ralfchach, St. Ruprecht und Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 29. Mai: Mandel, Rubin, Rcbitsch, Ioachimsthal, Maser, Kawann, Meixner, Pernold, Mahler, Me., W««. 7" Meidinger, Privatier, s, ssrau, München. — Ianmil, b°n°^ mann, Graz. — Schint, Privatier, s. ssrau, Sagor. — Marai goni, Lehrer; Franz. Handelsagent, Trieft. — Noßan, Fabntam, Gottschee. — Sagasser. Mi., Bludcnz. — Wanner, Pnvatm, s. Frau und Tochter; Prauser, Postbeamter, s, Frau, AusssbUG — Schwab, l. l. Ingenieur, s. F»au, Adelsberg. — Vambttss, Kfm., Verlm. — Dr. Schuster. — Eschner, IngenieursgaM", Rudolfswert. — Kovac, l. l. Vezirksiichter, Illyr.'Feistril). Hotel Stadt Wien. Am 30. Mai: Gerdesic, Kreisgerichts-Präsibent: Oo^a, Landesgcrichtsrath ; v. Lchmann, Hauptmann ; Habl, Ina.eme> ; Rndolfswrrt. — Dr. Schlesinger.Goriany. Rnpertshof.—Dr-v" mann, Poganih. — v. Langer, Landtagsabgeordneter, WcrM''' — Pfeifer, Landtagsabgcordnetcr, Gurtfeld. — «Dr. S'M. Professor: Mayr, Axmann, Ingenieure; Königsberg, ^!>„ Äolgerie, Illel, Part. Friedrich, Raus. Hartmann s. Frau. SAne' Kansl., Wien. — v. Apfaltrern, t. l. Kämmerer, Kreuz bei ^e, ' — Polorny, Oberpostdirector; Tora, ObervostcommWr; i.am>, Kaufm., Trieft. — Graf Barbo, Gutsbesitzer, Kroifcnbacl). Dreu. Cilli. — Herden, Vergbeamter, Trifail. - R. v. M«"" s. Tochter, Graz. — Druforla, Kauf,«., Sessana. — HU!!"/ Kaufn,., Profjnitz. — Smelil, Hribcr, Fiume. — Opall, «""> mann, St. Marein. Hotel Elefant. Am 29. Mai: Vall, Procnrist, Bcdekovina. - VB". Pfarrer. Kriz. — Wutscher, Private; Iellouscheg. St. ValttM"' — Vroch, Stern, Lilles. Rosanis. Pafpfeiffcr. Mc., ^.'' Privatier; gazla, alad. Maler, f. Familie, Wien. - ^ Kfm., Loitsch, — Nnsvach, Kfm,, Reichenberg, — Haasz,^ Budapest. — Fleischmann , Spediteur, Sarajevo. -— _^A,/ Stein. — Deutsch, Kfm.; Haas, Waffcnhändler, s- To""' Graz. — Gefchwister Albine, Ludmilla und Vohuslav M^ ' Private, Starkenbach (Nähmen). — Rosenthal, Kfm., V«M"' — Treven, Kfm., Assling. — Rcpiö, Kellner, Obcrfeld. . Am 30. Mai: Fürst Auerspcrg; Piffc, l. l. Lw'tena V Ehrenzweig, Polal, Kur?, Deutfch, Wcinlich. Kslte.; WerloviU f. u. l. Hauptmann, f. Frau, Wien. — Graf Margheri, <-»"' bescher, Werd, — von Aigncr, Inspector, Villach. "^ , . Malberg, Treffen. — Svetic, l,l. Notar, Loitsch. — S,"'/' ' Regimentsarzt, s. Frau, Görz. - Rabas, Rumel, MiM'"'«' — Majdic, Privat; Horvat, Krainburg. — Graf, Inge"'"'' Winterthur. — Babochay, Privatier, Kaposvar. — SW ' Kfm., Krapina. — Reiter. Kfm., Agram. — Rrstcllim, "H'' Intra (Italien). — Weningcr, Pfarrer, Schottwcin. ^^./ Kfm., Wohlen. — Malar. Moravec. — Oplatel. Kfm. H" - — Fischer, Kfm.. Budapest. — Conigliano, Kfm.; l5and>l!'.' Lisset, Privatier; Mcule. l. u. l. Obcrlieutenant, Trieft. ^ "^ ' f. u. k. Oberlieutenant, Pola. Hotel Vaierischcr Hof. Am 28. Mai: Eder, München. — Mlinck. Innsbrucl. ^ Am 29. Mai. Erker, Sirnitz. — «esnil, Boomen-Ieley, Wels. Hotel Slldlmhnhof. , 2 Am 28. Mai: Köhler, Mersc, Wien. — Demsar, S""" (Rumänien). — Grätzel. Trieft. — Skumavec, Mrjach. _.,.fe,„. Am 29. Mai. Birschih und Donner, Graz. — S"sll Norddeutschland. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Am 28. Mai: Wagner, Professor, Gcaz. - IurM«""' Kirchhnm, — Pcteruel. Vcldes. — Sartori, Rabmannsdor - ^ Am 2!). Mai. Illcs, Idria. — Steinmann, Trie!«-Kovacic, Rohitfch. — Pcternel, Veldes. — Knapp, Mura«^ Verstorbene. Den 29. Mai. Wilhelm Derganc, Friseurs-Sohn, "" Vurgstallgassc 13, Grhirnlähmung. , 7 Magen mit Holz. ____________Durchschnitts-Pfeise. ^^-^ Mit.- M«z.° «lll^, ^. fi, ,lr, fl,,,r, L^^ Weizen pr.Meterctr. ? 40------- Vutter pr. Kilo . . — yH <- Korn . 5 50------- Eier pr. Stück . . ^ .^ ^ Gerste . «!----------- Milch pr. Liter . . ^ ^V ^ ^ Hafer » 0 50------- Rindfleisch pr. Kilo ^ A ^ ^ Halbfrucht . --------------- Kalbfleisch » ^ ^ ^ -" Heiden » 6 50 — — Schweinefleisch » ^^^.-" Hirse . b----------- Schöpsenfleisch » 4" ^ Kukuruz » 5 20------- Hähndel pr. Stück ^ 7« ^ ^ Erdäpfel 100 Kilo 1 70------- Tauben » « ? ^ ^ Linsen pr. Hektolit. 12----------- Heu pr. M.-Ctr. . ^,« ^ ^ Erbsen . 12----------- Stroh » . - 1 >" Fisolen . 8----------- Holz. hartes pr. .^ ^ Rindsschmalz Kilo -92------- Klafter ^A^^ Schweineschmalz » — ll8-------— weiches, » 24 ^ Speck, frisch » - b8------- Wein,roth.,100 Lit. ^" ^ 30 ^ — geräuchert » — 64-------— weißer, » ^^> Z KZ D^ ß« Wind do« Himmel« ^ "" 7^7M^34^s1Z^'s''W'. schwach I^bewsm^ lA 30.2. R. 733 2 16 4 NO. schwach bewail ^ 9 « Ab. 733-2 12 4 O. schwach he"" ^s. Vormittags trübe, dann geringer Regen, "b/'' mp"^ hciterung. sternenhelle Nacht. — Das TageSunttel ver tur 13-9°, um 3 0« über dem Normale. ______^^7u Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianusch" Ritter von Wissehrad. Laibachers Zeitung' Nr. 122._______________ 1053 31. Mai 1894. Course an der Wiener Börse vom 30. Mai 1894. «««d«, of^en ^rm»«« StaalLchnl»h»n. "<'" -«»« b°/° E!,chflliich»> Nenic!n Äoten °kH, Mn< L'ovembcr . . . 8« <0 !>»- 'NÄlo!e»v<>rz,sssl>lual°Vlu8usl W 8,°> i»l> 5,, >. Eilber verz, Iänuer I»l! 9« i« 9« 4» ,«'.' ., „ April October !"8 2-, 9« 45, «»^" ^°/o Vtaafttdle . »50 N. 1^«- . 14? - «^ ^° .. ganze 500 ,. ,4/' 14? 4N Xl ^.' " Mnfttl 100 l. 158 - ,5» °?«r Gtnllt«l°se . . lM> l, ü<9 50 «ui — «,"°: „ . . b« fi. «99s,0 liNI — '/° »«M. Mbi. 5 ,«o st. . . 1«0 80 1«1«>n .^° ves,, «lllbrente, sttunfrt« 1»n Ü5 1»V 7» 7,° ^eflNotenrente, steuerfrei -'- -'- ^z bin. w'nie i,, Nrmienwilhr. !l»u?rfitw, Et,) fl>r 100 fl, V, 4"/„ 1»3?5 1?4i!5 i^'Z^Vh-Uahn in Lllber <»,''»«^f, IW st^llm.b'/.»/. 1l3- ll!4- / 5^r. «om, 9« 50 97 50 p^u. 1M0 ft, f. lW fl, Nom, -.. ..-« «'"^"Ntnw.fttUtrf.400 u »ooo pr.f zyft Vl. «„^. 97— 9?«0 »!»blthbahn 2nn fi. EM. 5'/.°/. >>t° «<°"»"'st. U.W.pr. Stück 85?-. »59 - ' "»'»'«»dwell »00 fl. «. W, dt« 5», ?'/<>...... »»? 2«?'^ ü>,i..3!ib'"l.zoofl.e.«u.L°/„ «?- 2^»- "»»»rl.Uudw,.V.»Wfl,C«». «1«- »,? — «eld W«re Von» Gtaatt zur Z«HI»»g übernomwene <5lsd. »Prior.» Oblizattonen, W. 4°/,, . . . 119 — l^-> «lifabeihbahn, 400 u. 2»00 Vl. 800 Vt. 4"/„...... l«5 50 i«« — ssranzIoleph°V. Gm, 1884 4",^ z>8 S>) «!» 40 ftlaliziscke »arl« Lubwlg. Vahn Em, 1»8I »00 fi. K. 4»/» . »s?0 S7-7U Vorarlberncr Vahn, tmiss. 1«84, 4°/o,(btv.st.) E.,f. lUost.N. 97-»« SU 80 Ung. Voldrent« 4°/„ per llasst, 12!» 3<> 1LN50 dto. dto. dto, per Ultimo . . «20 80 18^50 dto. Rente «imienwähr., 4°/„, fteurrfreifNr «>»<».fioncnNom. 85 dto. dto. dto. per Ultimo. 85 10 85'««» dto.Et. Kto. dto. Gilb. 100 st., 4>/.°/n 1«! 80 102 40 dto. Dtllatt'Oblig. (Ung. Obstb.) V, I. 1«?«. b"/„ . . l24'>'5 124 50 dlo.4l/,°/ü— «00 80 dto. Prüm.<«nl. ^lO0fi.«,W. 148- «49 ?ü bto. bto, 5 b0fl,l. W. I48 5N14»bU Theih«eg..Ullst 4°/° l»0 st, . 142'bU 143 — Gr«n>»nll.'Vbllglltion»n (für llX, fl, «w,). 5"/» gallz«che...... —-— — — 5°/„ mebet0fte?rlic!,!jche . . . lU9 75 110 75 4°/» troatischs und flavonifche . —'— — - 4«/« unzacifche (l90 fi. w.) . 95 »0 9« 10 ßndel» 2ss,utl. Anl»h«n. DonllU'i«eg,.l!o!e 5°/^ ... 12« 5» 12? 50 dto. »Anleihe 1N78 . . l0? »5 10» l?ü A»let)m der Otadt E?rz . . —-— — - »nlehrn b. Vlabtgemrinde Wirn 107- 107 40 «nlchen d, Etadtgemeinbe Wien (Vilber ober Volk). . , . 1»U 25 «31'25 Prämien-Nnl. d,3tadt»m, Wien 174 174 75 V«r!ebllu««nlehen verloüb. b°/„ 100 50 I01-— 4» „ »r°ln« Lande» Aul. . .-------8? ÜU »eld «are Ds«nbbri»f« lfiil 100 ft.), »obcr. all«. 5st. «n5N I.vl.4"/». 1»3'!»l' «24 50 o<«. .. in 50 ,, 4'/,°/» ^-'^ —'^ Vobcr. all g. öftr. in5N I, vl,4«/« 98'50 99 30 dto. Prsm, Vchldv, 8°/„, I,Vm. -' —^ dto „ 8«/„.II. k 5°,„..... I»? 5« — Un»..«llliz. Bahn . . . . l0«'- 10? - 4°/„ Unterlrllinei «ahnn, . . 9» 50 99 - (per GMS,. Vubllpeft.Vastlica (Dombau) . 10 L» l0^ «rebitlufe 100 fl. . . . 187 — 1V8 - «larv'LiiIe 4« fi. «W. ... 5? 7b 58 75 4H/nD°!,llli5DllMpf<,ch.1lXi fl.llV, 148'— l4» - Ofener,Unje 40 st. , . — «4 — P»lffy'üo»e 4« fl, «Vl. ... 58 i<> 59 l!0 Rothen »reuz, bft. Gef.t,., 10 fi. »8 50 19- «othci Kreuz, unu. Vrf, v„ 5 fi. ll, 40 13 — Rudolph Lose 10 fl..... «2 «5 23 t,5 VllIm°Losc tu st. 2VZ. . . . 74 — 75 — Et.'Hem>i5lloIe 40 fi. IM. . 70 — 71 — Waldsinn.Äofc 20 fl. «W. . . t»N - 53 — Windischgräß-Ullse 20 fl. «Vi, . — — — — «e».- 25 50 W»r» (per StNll). «nglo-Oefl, Vllnl 200 st. «l>°/„ z. lüi 25 1-1 75 »onlverein. «iener 100 fi. . I»ü8)lt6 30 «obencr.-«nst,,vst.200fl V.40°/„ 470 — 47i! — Irbt..«lnf!,f, Hand. u.V. 1«0st. — — - . — dto, dto, per Ultimo Leptbl. 350 N'i 351-10 lreditbanl, Ally, ung., »00 st., 431 «l.^zli -- Depofttenbanl, «ll«., i!W fl. . 231 — »38 — V»compte-Vrs., Ndröft., 500 fl. 7^4 — ?8L — Viro»u. lassenv., Wiener, «x»fi. »^: — »«1 — Hypothelenb.,«st.,»00fi.z»5°^». 87— 87 75 Länderbanl, »st., »00 fl.. . . 24s »5 »<« 75 Oesterr.'Ungar. Vanl s<»0 st. . 995 »»8 Unlonbllnl 200 st...... «58 «59 — »erlehrlbftnl, «llg., i« fl. . »?«-- 178 — Attl» »n» Zr»n»p«rl« (per Tiü 1»I>2 dto. M. ») lw« fl. , «78 .. «1 -Donau ' Dmnpffchiffahr» > ««s. Vesterr. 500 st. lVl. . . . 440 —44»-. Dr»u»«.(V»tt..Db..Z.)»00fl.L. —-— — - Dul'Vlldtnbllchtil.'v.lwofi.V. 55 75 bß 2!> ssribin»nb««Norbb. inonfi.IN. zusy, ,07^ önnb.»t»erno»..Iassy. «ilenb.» «elelllch. 200 fl. S. ... «7? — »?9' . «loyd. «fieri., Iriest, boo st.«H». <8' — ko« — vesterr. Nordweftb. »00 fi. Sllb. 225 50 »»8 5y dto. (I«. ») »00 fl. E. . . z>«i li5 z«lt ^ Vran-DuierEilenb. I50fi. Vllb. »4 25 »z 85 Eiebenbiirger Vifenbahn, erste , __— . - .^ Etlllltieijenbahn »00 fl. L. . . »40 »5 341 z»k Süobahn »00 fl. Lilber . , , ,on i<» - Vüdnordd. Verb.»». ,0V fl. «M. ^„z, 40<»8 40 Ir»«»«<,<<»«f.,Wr.,l?0st.«.W. 300 — 8?l . »«.1887, »^ifl-------— — »eld »«, Trnmtoay^Ges,, neue W?.,P?,o. riUlt«-«ct«en «00 fl. . . . „75 9/„5 Un«.H»l». «tilenb. l>l»0 fi. Gilbn »t»5 - ,l»5 «, Ung.«ssti.(«ll»b°»loz)«0<>st,G. «,» «0 «,8 75 Men« L,c»lb»hne».«ct.»V»1. 7» — 74 hh lndllstw^Ni« (per Vlll,!). »»««es., «ll«. vest,, 100 fl. . 112 50 »4 — ««ybirr Vifen, und Vt»hl.Ind. w Wien 100 fl.....84-^ ,5..^ Visenbllhn».-«elh«., erst«, 8« fi. 112 ü<> 113 . . ,,»lbn«nh,", Pllp^erf. n. «.^. 4z. ^ «, Ätefw«« Vi»u«e< lvo st. . . llo - lß. »64 - »«« -««««»«««»«mst., «llg. w Vest, «st.........448-445.- »r. »iiu«»1ePchnst lon st. . . 135» „n «» «en«rbtlMer jj«e^K!!«m,,t1. 801 803 bo «mfterbam.......»0310 «08 «, Deutsche Mütze.....Sl 80 « 4l» Bonbon........125 10 l«h 45 ««"»........49-2,» 49-7«. 6l.»V«1t?»ln,:,........ — „.». Ducaten........ z 9z z.pz lü^ssranc« Vtil? Italienische Vnnlnoten ... 44 ?5 44 «z P«lpi«.«ubel , , 1«„'I84„ Hühneraugen- §tinctur sicherstes u. bestes Mittel zur Vertilgung von Hühneraugen , Leichdornen u Sohwle len. Ein Fläschclien 25 kr., lOFläschchen sl. 2--. (2302) 12-1 0Wügäji Apotheke Piccoli WÄvil ^^'Wi6nerslrasse- V0öoo de praes. 18. maja öy*> št. 2636, radi 200 gold. dn n^r' °^raJno sodigèe v Logatci ^lgg-jnaja 1894. (2328) 3-1 ŠT263T" Oklic. iftie Anlona 'JVepala iz Rovt ^ov?°Ka' se ^.e KosPod Ivan ^azi v ttin skrbnikom za èini dostavSi k 26?b° dB pmeS' 17" maja 1894' o von Altcninarkt Hs.-Nr. 59 ge-gew^ "^ Grundbnche der Catastral-Und i,^lltenmarkt «^ Einl.-ZZ. 54 ^200 fl vorkonunenden, gerichtlich auf ten N ' lV"^ ^'" und Zugchör geschätz-Lokalitäten bewilligt und zu deren "nyme die Tagsatzung auf den ^1> Juli nnd den ledesnwl ^' August 1894, Lichts ^"ntttags um 11 Uhr, hier-dasz .. "ut dem Beisahe angeordnet, ^Wna ^^lität bei der ersten Tag-»vert l, !"^"" ^" über dem Schätzungs-^tnsell,^ "" zweiten aber auch unter "Maps. °" den Meistbietenden hint- ^undbn^I^bietungsbedingnisse. der proty^"^sextract und das Schähungs-^as N,^ ^'^" Hiergerichts znr Einsicht. ^ K , m". beträgt 10 Procent. Hai ißg^zlrlsgericht Laas am 9ten l^^j Grosse Auswahl (2244) 6-5 |j; : CRAVATTEN :i Bowie 141 ! letzte Pariser Neuheit „La Serpentine" \\ {\ eiaapdEieaaLlt ! | !! AloisPersche,Laibach. \\ i\_____. ...__________ .... . ._... _ . . .. _ ______ w (2330) 3—1 Nr. 3692. Curatels - Verhänssunss. Das hohe k. t. Kreisgericht Rudolfswert hat mit Beschluss vom 15. Mai 1894, Z. 664, über Ursula Ianezik von Gorenjavas Nr. 8 wegen erhobenen Wahnsinnes gemäß 8 273 a. b. G. B die Cu-ratel verhängt. Zum Curator wurde ihr der Bruder Johann Ianezic von Gorenjavas Nr. 8 bestellt. K. k. Bezirksgericht Nassenfuß am 22. März 1894. (1574)^^1 Nr7 2637? Uebertrayunff executiver Feilbictunst. Ueber Einschreiten des Executions' fnhrers Dr. Den in Adelsberg wurde die mit hicrgerichtlichem Bescheide vom 30sten Jänner 1894, Z. 785, auf den 80. März und 4. Mai 1894 angeordnete executive Fcilliietimg der dem Anton Samsa von Sembije Nr. 10 gehörigen Realität Einl.-Z. 12 der Catastralgcmeinde Aembije im Schätzwerte von 3100 fl. auf deu 2. Juli und den 3. August 1894, jedesmal vormittags 9 Uhr, Hiergerichts mit dem vorigen Anhange übrrtragcn. K. k. Bezirksgericht Illyr.-Fcistritz am 30. März 1894. (1879)3—3 ÖL 3104. Oklie. Z ts. odlokom z dne 13ega marca 1894, St. 2400, dovoljena dražba po-sest.va Ane Baznik iz Vrha z. knj. vl. St. 267 kat. obèine St. Jarnej se po-novi in se v to zvrho doloèila draž-bena dneva na 6. julija in na 10. avgusta 1894 od 11. do 12. ure pri lern sodisèi s prejšnjim dostavkom. G. kr. okrajno sodišèe v Kustanje-vici dne 16. aprila 1894. (2168) 3—2 St. 3207. Oklic. V Slrmci h. St. 30 umrla je Neža Sedlar brez oporoke. Ker ni bivališèe Franceta Sedlarja, sina pokojnice, znano, opomni se, da se tekom leta zglasi, ker bi se sicer zapušèina z zglaseèimi dedièi in postavljenira skrb-nikora Francetom Sedlarjem z Go-stinškega Vrha razpravljala. C. kr. okrajno sodišèe v Mokronogu dne 3. majnika 1894. (2265) 3-3 Nr. 3568. Executive Realitäten-Versteigerung. Vom k.k. Bezirksgerichte Gottschee wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Karl Noßan von Gottenitz die executive Versteigerung der der Maria Agnik von Hinterbera gehörigen, gerichtlich auf 2150 fl.geschätzten Realität Einl.Z. 32 ncl Hinterberg sammt dem anf 112 fl. geschätzten gesetzlichen Zugchör derselben bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs-Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 20. Juni und dle zweite auf den .. 25. Juli 1894, ledesmal vormittags von 9 bis 12 Uhr, in der Amtskanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealität ^ammt Zugehör bei der ersten Feilbietnng nnr um oder über dem Schätzungswerte, bei der zweiten aber auch unter demselben ymtangegebcn werden wird. . wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtein Anbote em 10«/, Vadium zu Handen der Lmtatwns-Commission zn erlegen h.t, sowie das Schätzungs-Protokoll und der GrnndbuchsExtract können in der dics-gerichtllchen Registratur ciugrsehen werden. Gottschee am 6. Mai 1894. (2179)3—3 St. 3909. Razglan. Neznanim dedièem in pravnim na-slednikom tabularnega upnika Jožefa Rojca iz Gor. Zemona in neznano kje 1 bivajoèemu labularnemu upniku Fran-cetu Rojcu izVerbice st. 3 postavil se je gospod Jožef Gärtner iz II. Histrice kuratorjem ad action, ter sta se zad-njemu dostavila dražbena odloka z dne 9. aprila 1894, fit. 2755. C. kr. okrajno sodisèe v II. Ristrici dne 13. maja 1894. (2167) 3—3 Nr. 1083. Relicitation. Vom t. l. Bezirksgerichte Kronau wird bekannt gemacht, dass über Ansuchen der Josef Trink'schen Erben von Tarvis poto. 722 fl. 11'/, kr. die Relicitation der der Agnes Iank in Ratschach Nr. 1 gehörigen, gerichtlich auf 176 fl. geschätzten Realität Einl. Z. 8 der Eat.-Gde. Ratschach bewilligt und auf den 25. Juni 1894, vormittags von 11 bis 12 Uhr, Hiergerichts mit dem Beisatze anberaumt wird, dass die Realität auch unter dem Schätzwerte hintangegeben wird. K. k. Bezirksgericht Kronau am 9ten Mai 1894. (2131) 3-^3 Nr?2434? Ezec. Realitäten-Versteigerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Littai wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der l. k. Fi-nanzprocuratur für Krain (in Vertretung des k. k. Aerars) die executive Versteigerung der dem Mathias Kolenc von Ravne gehörigen, gerichtlich anf 2130 st. geschätzten Realität Einlage Z. 76 der Eat.-Gde. Zabava sammt dem auf 7 fl. bewerteten lun6u» inntl-us-lu« bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs-Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 26. Juni und die zweite auf den 27. Inli 1894, jedesmal vormittags von 11 bis 12 Uhr, hicrgerichts mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealität bei der ersten Feilbietung nnr um oder über dem Schätzungswerte, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations-Bedingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10"/„ Vadium zu Handen der Licitations-Eommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Grundbuchs Extract können in der dirs-grrichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Littai am 20sten April 1894.