Nr. 150. Mittwch, 4. Juli 1894. Iahigaug 113. Mbacher Priinunierntionsvlrl« : Mit Postvrrlenduna: nnnzjährig fl, 15, halbjährig si. ?'5N, Im Comptoir: ganzj^hlin ft 11, hallMrig si, 5 5». Für die >;»s!eN»„n i„l< Hans „«mMliria. ft. l, — Inserllonögcbür: Für kleine Inserate bis zn 4 Zeilen 25 lr,, größere per Zrile i« II Uhi vormittags. — Unfrankierte Äriefc werben »ich« angenommen, Maimscrlptc nicht znrüllaestellt. Nichtamtlicher Mil. Se. Majestät der Kaiser in Trient. Unter dem stürmischen Jubel der Bevölkerung ist Se. Majestät der Kaiser Samstag in Trient eingetroffen. Die Bewohner der Stadt und die zahlreichen Tiroler, welche von nah und fern herbeigeeilt waren, den Monarchen zu sehen, überboten sich an Kundgebungen herzlicher und begeisterter Verehrung. Die «Wiener Abendpost» schreibt aus diesem Anlasse: «Es ist schon geraume Zeit verstrichen, seit die Bevölkerung Südtirols das Glück hatte, den geliebten Monarchen in ihrer Mitte zu sehen. Umso größer ist die Freude über den nunmehrigen Allerhöchsten Besuch und umso allgemeiner das Bestreben, dem erlauchten Herrscher einen ebenso glänzenden als herzlichen Empfang zu bereiten. Wie im vorigen Jahre die Landeshauptstadt Innsbruck anlässlich der Anwesenheit des erhabenen Monarchen bei der Enthüllung des Andreas Hofer-Denkmals, so will nun auch die an Baudenkmälern und culturgeschichtlichen Erinnerungen so reiche alte Concilsstadt Trient weithin bekunden, dass die seit Jahrhunderten erprobte alttirolische Treue nach wie vor in aller Herzen lebt und dass im Süden des Brenner die Liebe für den erlauchten Herrscher und die unentwegt dynastische Gesinnung nicht minder warm und innig sind wie im Norden. So sehen wir denn abermals erhebenden Festtagen entgegen, Festtagen, welche jedes patriotische Gemüth wahrhaft erquicken und aller Welt neuerlich zeigen werden, wie eine treue und dankbare Bevölkerung einen Monarchen zu ehren weiß, der allezeit ein helleuchtendes Muster der edelsten Regententugenden war und nie ein höheres Ziel gekannt hat, als alle seine Völker ohne Unterschied des Stammes zufrieden und glücklich zu machen.» Anlässlich der Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers in Trient schreibt der «Bote für Tirol: «Mit dem Jubel, den die Bevölkerung Trients und des italienischen Landestheiles erfüllt, vereint sich in gleicher Kraft und Innigkeit jener der deutschtirolischen Bewohnerschaft, denn beide find ja eines Herzens, eines Sinnes, wenn es gilt, dem allverehrten Landesvater gegenüber der unverbrüchlichen Treue und unbegrenztesten Anhänglichkeit Ausdruck zu geben. Nur ein Ton füllt da die Brust aller, und dieser äußert sich in der allverständlichen Sprache der Verehrung und Liebe, deren Uebermittler die an das Allerhöchste Hoflager entsendeten Abordnungen sein werden.» Die «Neuen Tiroler Stimmen» schließen ihren vorgestrigen Artikel mit folgenden Worten: «Wenn heute Trient und mit Trient ganz Südtirol den ankommenden Kaifer begrüßt, dann theilen wir im Norden von Herzen die allgemeine Freude, wir theilen die Hoffnungen, die sich mit vollem Rechte an den Kaiserbesuch knüpfen, wir theilen alle die Wünsche für das Wohlergehen der Stadt, des Landes und der braven, strebsamen Bewohnerschaft, die in diesen Kaisertagen werden laut werden. Wir verhehlen aber auch den einen Wunsch nicht, dass sich die erwählten Vertreter des südlichen Landestheiles bald in voller Zahl wieder mit ihren deutschen College« zu gemeinsamer ersprießlicher Arbeit vereinigen mögen. Die letzteren haben gezeigt, dass sie auch in Abwesenheit der Südtiroler die Interessen des nicht vertretenen Landestheiles gleich wie die ihrer eigenen Wahlkreise nach besten Kräften zu fördern bestrebt sind. Sie werden umsomehr und lieber dem Süden geben, was des Südens ist, wenn dessen Vertreter «zu einträchtiger Mitarbeiterschaft sich bereit erweisen». Die «Presse» schreibt anlässlich der Kaiserreise: «Das Organ der Welschtiroler National-Liberalen bringt neuestens" anlässlich der Tiroler Reise Sr. Majestät einen Artikel, der den entschiedensten Protest nach jeder Richtung hin herausfordert. Dieses Blatt hat den Muth zu behaupten, das «Trentino ringe um seine Existenz». Dies wird behauptet zu einer Zeit, wo der italienische Landestheil Tirols sich in rapidem Aufschwünge befindet, wo insbesondere die großartigen Fortschritte des Gemeindewesens von Trient einhellig gerühmt werden, wo allüberall neue Communicationen entstehen und wo das Reich selbst durch eine sehr mu-nificente Beitragsleistung den Bau der Valsuganabahn ermöglicht hat. Wenn der «Alto Adige» glaubt, es b> dürfe erst seiner Intervention, um der Krone «die Wahrheit zu enthüllen», so irrt er ganz gewaltig, denn dem Monarchen und feiuer Regierung stehen glücklicherweise andere Quellen zu Verfügung, um die Wünsche seiner italienischen Unterthanen in Tirol kennen zn lernen, und es sei zur Ehre derselben gesagt, dass nach diesen Quellen die Gesinnungen des großen Theiles der welschen Bevölkerung Tirols sich in einem ganz andern Lichte darstellen, als der «Alto Adige» und dessen Hintermäuner es zu wünschen scheinen. Wenn dieses Blatt von «künstlichen Barrieren» spricht, durch die man den Fürsten von seinem Volke trennen wolle, so ist dies richtig; aber diese Barrieren werden nur vou jenen errichtet, welche — wie es der «Alto Adige» und die Partei, die er zu vertreten vorgibt, zu thun pflegen — die Gesinnungen des Volkes zu fälschen, in demselben unmögliche Aspirationen zn wecken und die Verständigung über praktische und durchführbare, das wahre Wohl des Landes fördernde Maßregeln zu hintertreiben suchen.» Die «Neue freie Pnssc» schreibt: Das wichtigste Ereiguis auf dem Gebiete der inmren Politik bildet gegenwärtig die Reise des Kaisers nach Trient. Der Kaiser wurde von der Bevölkerung Südtirols mit dem gleichen Enthusiasmus begrüßt, dem er bei seinem Erscheinen in allen Theilen des Reiches begegnet. Ob-schon von allen Seiten versichert wird, dass der Reise des Kaisers keinerlei politische Vedeutuug beizulegen sei, so hoffen doch die Italiener im Süden Tirols, dass die Anwesenheit des Kaisers in ihrem Lande wenigstens indirect einen günstigen Einfluss auf ihre Wünsche bezüglich der Schaffung einer autonomen Verwaltung üben werde. Die Reise des Kaisers sollte nicht den Anlass zn einer politischen Demonstration bieten, allein man weiß in Südtirol, dass die Regieruug entschlossen ist, im Vereine mit dem Tiroler Landtag den Italienern wichtige Zugeständnisse zu machen, welche durch die culturellen, ethnographischen und wirtschaftlichen Verschiedenheiten zwischen dem Norden und Süden Tirols sich administrativ rechtfertigen lassen. In der nächsten Session des Tiroler Landtages werden die Pläne zur Befriedigung der Italiener Südtiruls bereits greifbare Form annehmen und voraussichtlich durch die Initiative des Landtages selbst zur concrete« Gestaltung gelangen. Die Concessionen, welche den Italienern gewährt werden sollen, sind noch nicht bekannt, sie dürften sich aber anf das Gebiet ihrer Schulen und auf eine gewisse Sonderstellung im Innsbrucker Laudesausschusse erstrecken. In Südtirol ist man sich wohl darüber längst klar geworden, dass die Forderung einer Zweitheilung des Landes und der Wunsch nach einem besonderen Landtag in Trient keine Aussicht aus Ersolg haben. Dagegen ist es wohl möglich, dass die Italiener in Südtirol Concessionen erlangen, die sich innerhalb des einheitlichen Rahmens des Landes bewegen. Unter diesen Umständen ist die Kaiserreise mindestens der Vorläufer wichtiger Entschließungen im Tiroler Landtage nnd im Schoße der Regierung. Die Südtiroler Frage ist durch die Reise des Kaisers sohin doch neuerdings auf die Tagesordnung gesetzt worden. Feuilleton. Schcintodt. Aus den Papieren eines italienischen Arztes. I. Es musste gleich vier Uhr schlagen, und ich hatte mich noch nicht zu meiner Vorlesung vorbereitet. Die Luft war, vom sengenden Sciroccohauch erfüllt, erstickend heiß und ich empfand große Unbehaglichkeit und eine Art ungewohnten, nervösen Reizes. Während der eben beendeten Woche hatte ich keinen ruhigen Augenblick gehabt, mehrere in großer Gefahr schwebende Kranke, deren Zustand unaufhörliche Aufmerksamkeit verlangte, hatten mich rufen lassen. Einer von ihnen besonders, der Ernährer einer zahlreichen Familie, beunruhigte mich sehr und erregte mein ganzes Mitgefühl. In dieser Stimmung stieg ich in den Wagen, um zur Universität zu fahren, als man mir ein Billet zustellte. Ich öffnete schnell — es enthielt die Nachricht, dass der arme B., für den ich mich fo fehr interessierte, soeben gestorben sei. Das traf mich hart und der Schlag wirkte umso gewaltiger, da ich nicht einmal den Trost hatte, das Unglück vorausgesehen und die Familie auf den herben Verlust, der ihr drohte, vorbereitet zu habeu. Bisher war der Hörsaal für mich mehr ein Vergnügen als eine Arbeit gewesen; au diesem Tage aber empfand ich eine ganz ungewohnte Bangigkeit, und die Ereignisse des Tages hatten mir so stark zugesetzt, dass ich ein fast unüberwindliches Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein empfand. An der Eingangsthür vorübergehend, warf ich einen Blick in den Hörsaal, den ich noch nie so voll gesehen hatte; als ich über den Flur gieng, hörte ich den Namen eines berühmten fremden Arztes nennen, der sich unter meinen Zuhörern befinden sollte. Alles dies steigerte meine Unruhe, die den höchsten Grad erreichte, als ich bemerkte, dass ich meine Collegienhefte im Wagen, der bereits fort war, hatte liegen lassen. Immer nervöser öffnete ich meine Brieftasche und durchlief eine Reihe ordnungslos verzeichneter Bemerkungen — glücklicherweise fiel mein Blick auf eiuige interessante Beobachtungen über den Wahnsinn. Ich beschloss diesen zum Gegenstand meiner aus dem Stegreif zn haltenden Vorlesung zu machen. Es ist mir nur eine verworrene Idee von allem geblieben, was jetzt folgte; jedoch erinnere ich mich des Beifallklatschens, das mich beim Eintritt empfieng. Als es wieder ruhig geworden war, nahm ich allen Muth zusammen und begann — die ersten Worte, die ich sprach, verursachten mir eine uuerhörte Anstrengung, ich stotterte und hielt bei jedem Worte an. Allmählich aber fasste ich mich und die hohe Aufmerksamkeit, mit der man mir zuhörte, gab mir Vertrauen. Bald empfand ich, wie sich das dichte Gewölk, das mein Gehirn umlagerte, verzog, meine Gedanken klärten sich, die Worte kamen wie von selbst und die Geläufigkeit, mit der ich sprach, setzte mich selbst in Erstaunen. Mein Gedächtnis, das ich immer träge und undankbar gr-funden, war plötzlich wunderbar treu gewordeu; Fälle von Wahnsinn, die ich in meiner Jugend beobachtet, stellten sich meinem Geiste wie gestern gesehen dar. Mein Muth wuchs mehr und mehr, die Schnelligkeit, womit meine Gedanken aufeinander folgten, regte meine Geisteskräfte in hohem Grade an, die Worte flössen mir von den Lippen. In diesem Augenblicke empfand ich eine Art instiuctiven Entsetzens, als wäre eine unbekannte Gefahr, die zu vermeiden mir unmöglich falle, im Bcgriff, auf mich einzudringen. Die übernatürliche Kraft, die mich bis jetzt aufrecht erhalten, beganu jedoch zu erlahmen, meine Gedanken verirrten sich. Ich bildete mir ein, einer von jenen Geisterbannern zu sein, welche durch ihr Wort Todte und Lebende citieren; ich hielt ein — tiefste Stille herrschte im Saale, alle Blicke waren auf mich gerichtet. Plötzlich kam mir ein fürchterlicher Gedanke, ein krampfhaftes, lautes Lachen entfuhr mir und ich rief: «Auch ich bin wahnsinnig!» Meine sämmtlichen Zuhörer fprangen im Nu auf, ein Schrei der Ueber-raschling und des Entsetzens drang aus aller Munde. Was darauf folgte — ich weiß es nicht. Als ich wieder zur Besinnung kam, lag ich in meinem Bette. Ich blickte um mich — alle Gegenstände, die mich umgaben, waren mir bekannt, auf die halb geschlosseneu Fenstervorhänge fiel ein röthlicher Sonnenstrahl und ich begriff, dass die Nacht nahte. Niemand war im Zimmer anwesend, und als ich mich zu erinnern suchte, warum ich micht daselbst befände, überfiel mich eine Schwäche, so dass ich die Augen schloss und zu schlafen versuchte. Laibacher Zeitung Nr. 150. ______________________________^286____________________ ^ ^. ^^^ Die Wahl Casimir P^ricrs. Der «Figaro» erzählt in skiner Freitagsnummer aus verschiedenen Quellen die Vorgeschichte der Wahl Casimir Pe'ricrs. Früher bereits hatte er aus dein Munde des Bruders des ermordeten Präsidenten erfahren, dass Carnot mit Casimir Parier im Augenblick der letzten Ministerkrise eine freundschaftliche Auseinandersetzung halte, und diesem die Versicherung aab, nicht um ihm die Möglichkeit abzuschneiden, sein Nachfolger zu werden, habe er ihm das Conseils-Präsidium angeboten, sondern im Gegentheil, um ihu an die Re-gieruugsgeschäste zu gewöhnen. Jetzt wird das Gerücht bestätigt, dass die Mutter des jetzigen Präsideuten es war, welche ihren Sohn vor drei Tagen bestimmte, die ihm angebotene Candidatur anzuuehmen. Auf alle Anerbieten hatte er beharrlich geantwortet, er sei der Aufgabe noch nicht gewachsen. Seine Mutter, die Frau des einstigen Ministers unter Thiers, die in ihrer ganzen Art dem vornehmen französischen Bürgerstande angehört, ähnlich wie die noch lebende Mutter Carnots, wohnte den Berathungen bei und sagte am Vorabende der Wahl, als ihr Sohn allen Dräugen Burdeau's und Raynals widerstand, zu ihm: «Wenn die Pflicht redet und vielleicht Gefahr droht, so muss ein Casimir Perier immer bereit sein!» Dann entfernte sie sich. Vurdeau blieb uoch zurück und spann ihren Gedanken in so beredter Weise weiter aus, dass Casimir Pörier endlich sagte: «Nun wohl, ich nehme an». Sogleich fügte er aber hinzu: «Was würden Sie mir antworten, Vurdeau, wenn ich Sie schon morgen ersuchte, Mi» Nisterpräsident zu sein?» Darauf soll Vurdeau ge-autwortet haben: «Bei meinem jetzigen Gesundheitszustand verlangen Sie vielleicht mein Leben, aber wenn Sie glauben, dadurch wäre Frankreich und der Republik gedient, so verfügen Sie darüber.» Wenige Augenblicke später konnte Havas ankündigen, der Kammerpräsident stelle seine Candidatur für die Wahl des nächsten Tages auf. Politische Uebersicht. Laibach. 3. Juli, Der österreichifch-UN garisch-russische Handelsvertrag ist bereits ratificiert worden und ist das ratificierte Vertrags-Instrument auch schon nach St. Petersburg abgegangen, woselbst in den allernächsten Tagen der Austausch der Ratifications erfolgen wird. Es ist anzunehmen, dass der Vertrag bereits im Laufe diefer Woche zur Publication gelangen wird. Es sind auch alle Vorbereitungen getroffen, um die aus Aulass der Activierung des definitiven Vertrages allenfalls erforderlichen Durchführungsbestimmungen gleichzeitig mit der Publication des Vertrages im Reichsgesetzblatt'e zur Verlautbarung bringen zu lassen. Aus Prag meldet man: Der ReichsratlMbge-orduete Dr. Kramar erklärte vorgestern in Iicin in einer Wählcrvers'.numluug, es dürfe nicht angenommen werden, dass das Coalitionssystem bald fallen werde. Man habe sich im Gegentheil auf eine lange Dauer desselben gefasst zu machen. Würden auch radicalere Abgeordnete gewählt werden, so wäre die Entiäuschuug nur eine größere. Es sei eine Cardiualspflicht der Partei, nicht mehr zu versprechen, als man zu halten in der Lage ist. Das ungarische Abgeordneteuhaus wird morgen seine letzte Sitzung vor Antritt der Somnicr-ferieu halten, um die Nuntieu des Magnateuhauses über die daselbst iu jüngster Zeit erledigten Vorlagen entgegenzunehmen. Daun wird sich das Haus bis zum 1. October vertageu. Im deutschen Reiche soll in nächster Zeit eiue Enquete über die Arbeitsverhältnisse im Handels-gewerbe abgehalten werden. Die Commission für Arbeiter-Statistik hat vor einigen Tagen über die Erhebungen über Arbeitszeit, Lchrlingsverhältnisse und Küudiguugsfristen im Handelsgewerbe berathen und be-schlosseu, die zur Ergänzung des Materials in Aussicht genommenen mündlichen Vernehmungen uicht durch Commissure an Ort und Stelle, sondern vor dem Plenum der Commission zn bewirken. Für diese Entschließung war der Wunsch maßgebend, jedem Mitgliede den unmittelbaren Eindruck von sämmtlichen Vernehmungen zu verschaffen. Der italienischen Kammer legte Minister-Präsident Crispi vorgestern folgende Gesetzentwürfe vor: 1.) Über die Emphytheusis der juristischen Personen gehörigen Güter und über Verbesserungen des Latifuudieu-Vesitzes von Privaten in Sicilien; 2.) gegen die Aufreizung zu Verbrechen und Verl>rrlichuugeu von Verbrechen durch im Edicte vom 26. März 1848 angeführte Mittel; 3.) über Maßnahmen im Interesse der öffentlichen Sicherheit. — Crispi verlaugt für d'U ersten Entwurf betreffend Sicilien die Dringlichkeit, bezüglich der anderen beiden Entwürfe die Verweisuug au die Commission, die mit der Prüfung des Gesetzentwurfes über durch Explosivstoffe begangene Verbrechen betraut war. und erinnert daran, dass das französische Parlament biuuen 24 Stunden ähnliche Gesetzentwürfe votiert habe. (Sehr gut!) Die Annahme des letzteren Antrages wurde gestern telegraphisch gemeldet. Die Ermordung Bandi' s macht in ganz Italien tiefen Eindruck. Vandi genoss den besten Ruf als Patriot und Schriftsteller. In den ihm gehörigen Blättern hatte Baudi aus Anlass der Ermordung Carnots mehrere Artikel gegen die Anarchisten veröffentlicht. Es wird viel bemerkt, dass er uuter ähnlichen Unlstäudeu uud in ähnlicher Weise wie Carnot ermordet wurde, worauf Bandi selbst vor seinem Hiu-scheideu aufmerksam gemacht hatte. Das Leichenbegängnis Sadi Carnots fand ohne jede Störung unter Entfaltung all des Pompes, welcher der Trauerfcierlichkeit eutsprach, in Paris statt. Die Haltung des Publicums und die Trauerreden entsprachen dem erschütternden Anlasse. Tiefen Eindruck unter den Theilnehmeru an der Trauerfeier uud iu ganz Frankreich machte der Gnadenact, welche» der deutsche Kaiser vollzogen hat, indem er die zwei wegen Spionage in der Festung Glatz inhaftierten französischen Officicre am Tage des Leichenbegängnisses Carnots begnadigte uud in Freiheit setzen lirß. Französische Blätter der verschiedensten Parteirichtungen erkennen dankbar an, dass dies ein Act der Höflichkeit, Hochherzigkeit und Ritterlichkeit sei, von dem selbst die enragiertesten Patrioten, ohne irgend etwas zu vergessen, sich gerührt zeigen können. Der neue Präsident hat auch bereits Kaiser Wilhelm II. die Dankbar-! keit Frankreichs bezeigen lassen. Bekanntlich waren vor einigen Wochen dem Erz -bifchofe Cullie vou Lyon die Gehaltsbezüge gesperrt worden weil er sich gegen die N^ierungs-verorduuna. betreffend die Coutrole der Verwaltung des Kirchenvermögens aufgelehnt hat. Vekaunt ist auch das edle Benehmen des Kircheofürsten gegen den verstorbenen Präsidenten. Wie nun mitgetheilt wird, ist die Tempo-rallensverre gegen den Erzbischof aufgehoben worden und der Befehl ergangen, alle rückständigen Bezüge an Monselgueur Cullie auszubezahlen. Es ist dies einer der ersten uud bisher der bedeutsamste Regieruugsact des neuen Präsidenten der Republik, unter desseu jüngst-verflossener Miuisterpräsidcntschaft die Temporaliensperre verfügt worden war. InEugland ist es von allgemeinen Parlamcnis-wahleu seit Wochen still geworden. Nach Bewilligung der Harcourt'schen Struerpläne und nach der zweiten Lesnug der irischen Pächter-Bill dürfte die Regieruug das Parlament vertageu. H^rbstsession strht vorläufig kcme in Aussicht. ^ "" ' ^ '" In Korea spitzen sich die Dinge zu. Nach einer Mclduug der «Times, trifft I a ft andie Vorbereituugeu zu einem Kriege mit Chiua, welches, wie telegraphisch gemeldet wurde, seinerseits die Eutseudung vou zwanzig ^ata llloneu nach Korea angeordnet hat, weil es seinen Rechten auf das Vasallenland nicht entsagen will. ^ ,. A","ger wird berichtet, dass der neue Sultan Abd-el-Aziz einsichtsvoller und that-raftlger als man vou einem sechzehnjährigen Iüug-gMen"ha^" ^""^' ^ Zügel der Regierung er- Tagesneuigleiten. .- s.^<^' '^""b l- Hoheit der durchlauch-t'?l^e" Erzherzog Ludwig Victor) ist am i^Iull aus Nudniki, wo hüchstderselbe beim Grafen von Ch°lon.e>vsli weilte, im strengsten Incognito hier eingetroffen. Nach eingenommenem Dejeuner beim Fürsten Roman Sanguszko besichtigte Se. k. und k. Hoheit die Ausstellung. Vom Ausstellungs-Comite' ehrerbietigst em« Pfangen, unternahm der durchlauchtigste Herr Erzherzog unter Führung des Statthalters Grafen Badeni einen Rundgang durch die Ausstellungsräume. Mit dem Nacht-eilzuge hat sich der durchlauchtigste H:rr Erzherzog nach Wien zurückbegeben. — (Se. Excellenz der Handelsminister Graf Wurmbrand), der sich am 2. Juli nach Czernowitz begeben hat, wird aus der Rückreise in Lancut bei dem Grafen Potocli Aufenthalt nehmen und sodann direct nach Wien reisen. — (Von der Universität.) Nn der Ankün-digungstafel der medicinischen Facultät im allgemeinen Krankenhause wurde vorgestern die Kundmachung über die Wiederausnahme der Vorlesungen auf den Kliniken im allgemeinen Krankenhause, mit Ausnahme der Noth-nagel'schen, angeheftet. Im Sinne dieser Verfügung wurde gestern vormittags die Lchrthätigkeit an den Kliniken wieder ausgenommen. Hofraih Nothnagel erschien auf seiner Klinik, wo er sich auf die Absolliierung der Visite in den Kranlensälen und der Ambulanz beschränkte Die Ruhe wurde nirgends gestört. Eintrittstarten zur Docu« mmtlerung der Hörerschaft wurden von den Studenten nlcht gefordert. w . — (Internationale Ausstellung inder stunde.) In der außerordentlichen Generaloer-ammwng des Vereines zur Verbreitung landwirtschaftlicher Kenntnisse wurde der Vericht über das Ergebnis Elternlos. Roman von F. Klinck. (22. Fortsetzung.) So wirkt die Selbstsucht im Muschen, die uns ausschließlich glauben lehrt, was wir um uuseres eigenen Ichs willen gern glauben wollen. Und nun? Hatten Jugend uud Körperkraft einen gefahrdrohenden Instand besiegt, oder was sonst hatte Hanna aus demselben aufgerüttelt? Die Frage beschäftigte in erster Linie Frau Anny Vohwinkel auss lebhafteste und verstärkte die Unruhe, vou welcher sie sich mehr uud mehr beherrfcht fühlte. Die Veränderung, die sich bei Hanna bemerkbar machte, datierte offenbar von dem Tage, an welchem Karl Vecrendorff wie ails den Wolken gefallen auf der Vildfläche crschieuen war. Sie hatte gehofft, dass er nach eiuiger Zeit wieder iu die Welt hinauszicheu werde. Statt dessen aber überraschte Sie die Neuigkeit, dass Karl Veerendorff außerhalb der Stadt ein großes Terrain angekauft habe, um dort eine Maschinenfabrik zu errichten. Beerendorff war iu der That in die Hmnat zurückgekehrt, um sich dauerud in derselben uiederzu-lassen, — wie er sich auf der Heimreise erträumt, freilich in anderer Mise, als es jetzt geschehen musste, denn es würde in seinem neuen Heim in der alten Heimat eiusam bleibeu. Er vermochte Hauna nicht von Menschen fortzuuehmeu, die so viel au ihr gethan uud iu deren Leben ihre Entfernung allem Auschein nach eine tiefe Lücke reißen würde. So dachte und urtheilte der geradsinnige, arg-und ahnungslose Mann. Wenn Frau Anny indes der Meinung war, dass die Begegnuug mit Karl Veerendorff allein eiue so große Wandlung bei Hauua bewirkt habe, so gab sie sich einem vollkommenen Irrthum hin. Die Natur hatte einfach ihr Recht geltend gemacht uud Hanna den Weg gezeigt, den sie gehen müsse, um einer sie — wie sie fühlte — in der That drohenden Gefahr zu entrinuen. Der eigentliche Anlass dazu war jedoch ein wunderbarer gewesen. Sie, die nie zuvor einen derartigen Wunsch geäußert, hatte eiues guteu Tages den Commerzienrath völlig unvorbereitet gebeten, sich einmal unter der ge-putzteu Meuschenmenge bewegen zu dürfen, die sich am nächsten Empfangsabend in den Salons des Voh-winkel'schen Hauses zusammenfinden würde. Den Commerzienrath hatte die Bitte förmlich aus der Fasfung gebracht, und nur so konnte es geschehen, dass er, dem seine Gattin wieder und wieder erklärt hatte, dass jede Gefahr als befeitigt augefeheu werden könne, wenn er nur dabei beharre, die Nichte zu isolieren, so schwach werden konnte, dieser Bitte nachzugeben. Einer jener Momente war über ihn gekommen, in welchen es ihn leichter dünkte, ein heimatloser Bettler zu werden uud mit Frau und Kinder hinauszuwandern iu die Welt, um — gleichviel wo — sich und jenen eine neue Existenz zu gründen, als den Fluch dieses Reichthums länger zu tragen. Die Commerzienräthin hatte die Mittheilung ihres Gatten mit einem Spottlächeln begrüßt. In ihren m K -^ ^5 ^"" geradezu lächerlich. Hauna iu Valltoüette! Es war einfach horribel! Sie hatte nicht einmal tauzcu gelernt; sie würde eiu glänzendes Fiasco davontragen. " " l s I" Weser Vermuthuug sollte Frau Anny sich ^ ^tauscht seheu. Hanna sah au dem Ballabend durchaus nicht wie ein junges Mädchen aus, das zum erstenmal emeu Ball besucht. Sie hatte auch getauzt, und zwar nnt einer Grazie, die ihr angeboren sein musste. Das junge Mädchen war wie in einem Traume gewesen. Die ganze Welt bauchte ihr wie verwandelt, uud seinen Höhepunkt schien für sie der Zauber erreicht zu haben, als sie, im Begriff, den Ballsaal zu verlassen, eme Stimme neben sich vernommen hatte, unter deren Klang es sie gleichsam magnetisch durchzuckte. Mglcich sah sie zwei Augen mit einem Ausdruck auf stch gerichtet, der eine übermächtige Wirkung auf sie "usulite und gleichsam eine neue Welt vor ihr aufthat, — die Marcheuwuuderwelt, welche ihr als Kind allzeit verschlossen geblieben war. >,<., ^"ö» (Schwert) einen Geheimbund gegründet und unzählige Zettel Hochverrätherischen Inhaltes in den Straßen verstreut. Die Angeklagten heißen Hofmeister, Josef Nrosch und Josef Busil. Die beiden Erstgenannten sind siebzehn, Busil ist sechzehn Jahre alt. Nachmittags um zwei Uhr wurde das Urtheil gefällt. Der Angeklagte Hofmeister wurde zu vier Jahren, der Angeklagte Brosch zu fünf Jahren schweren Kerlers, der Angeklagte Ausil wegen Störung der öffentlichen Ruhe zu vier Wochen strengen Arrestes verurtheilt. — (Die neue t. k. Betriebsdirection in St anislau.) In Stanislau fand am 1. d. M. die feierliche Eröffnung der neuen Belriebsdirection der Staatsbahnen in Anwesenheit des Präsidenten der l. k. General-direction der österreichischen Staatsbahnen, Dr. Ritter von Nilinsli, sowie des Lemberger und Krakauer Betriebs-directors statt. — (Iournaliftentag in Hamburg.) Beim Festbankett zu Ehren des Iournalistentages am 1. d. M. ereignete sich cln bedauerlicher Zwischenfall. Als die wilden Toaste an die Reihe kamen, nahm ein Herr aus Weimar das Wort und brgieng die Taktlosigkeit, in einem Trinkspruch auf die Deutschen außerhalb des deutschen Reiches, von der Anmaßung der Magyaren und der Unterdrückung der Deutschen in Böhmen zu sprechen. Der österreichische General-Consul Herr von Stephani, der mit seiner Gemahlin dem Bankette beiwohnte, hielt es für angezeigt, nachdem der Vorsitzende Bürgermeister Hinrichsen leine Anstalten traf, den taktlosen Redner zu unterbrechen, den Saal mit seiner Gemahlin sofort zu verlassen. Wahrscheinlich hatte der Vorsitzende die bezüglichen Worte des Weimarer Herrn in dem Lärm nicht vernommen, doch ist zu erwarten, dass das Festcomite' dem General-Consul seine Entschuldigungen unterbreiten wird. — (Anarchistische Attentate.) Nachdem es sich herausgestellt hat, dass der Mörder des italienischen Journalisten Nanoi jener siebenlöpfigen Gesellschaft angehört, welche die Verfchwörung grgcn das Leben Carnots angezettelt hat, wurde die Londoner Polizeibehörde davon verständigt, dass mehrere Complicen der Mörder sich in England aushalten. Man glaubt Nnhaltspunkte dafür gesunden zu haben, dass für die nächsten Tage weitere Attentate gegen politische Persönlichleiten geplant sind. Wie aus Rom versichert wird, soll der Process gegen den Anarchisten Lega in der Mitte dieses Monates zur Verhandlung kommen. Den Blättern zufolge soll ein Zusammenhang zwischen den von Lega und Caserio verübten Attentaten sehr wahrscheinlich sein. Die französische, die italienische und die spanische Polizei setzen ihre Recherchen nach den Spuren dieses internationalen Com-plotes fort. — (Der Ausstand in Chicago.) Die Lage hat sich verschlimmert. Durch den Ausstand sind zwei« unddreißig Bahnen in Mitleidenschaft gezogen. Die Streikenden haben einen Expresszug im Weichbilde der Stadt zum Entgleisen gebracht. Der Verkehr auf mehreren Linien ist vollständig eingestellt. Die Lebensmittel steigen im Preise. — (Aus London.) Das Amtsblatt meldet die Ernennung des ehemaligen Generalstaatsanwaltes Sir Charles Roussel zum Lordoberrichter von England. Trauerfeierlichkciten für Caruot. Paris. Aus allen Landestheilen treffen in großer Menge Nachrichten ein über feierliche Gottesdienste, die aus Anlass der Bestattung Carnots abgehalten wurden, so unter anderem aus Lyon, Lilie, Laon, Chülons-sur-Marne, Nancy, ChälonS-sur-Saüne, Belfort, Marseille, Nizza und Bordeaux. Die Blätter constatieren einmüthig, dass die großartige Leichenfeier für Carnot ein würdiges Zeugnis der nationalen Dankbarkeit war. Wien. Auf Veranlassung Sr. Excellenz des französischen Botschafters Mr. Lozö wurde am 1. d. M. für den vcrstorbeücn Präsidenten Carnot in der hiesigen Kirche zu St. Anna in der inneren Stadt ein feierlicher Trauer-Gottesdienst abgehalten, dem außer Vertretern des Allerhöchsten Kaiserpaares, den Würdenträgern des Reiches, dcs Landes und der Stadt, die Vertretung Frankreichs am Wiener Hofe sowie die hiesige französische Colonie beiwohnten. Die Kirche in der Anna-Gasse trug Trauer-schmuck. In Vertretung Sr. Majestät des Kaisers war Se. Durchlaucht Oberststallmeister GM. Prinz zu Liechtenstein, in Vertretung Ihrer Majestät der Kaiserin Seine Excellenz Obersthofmeister Freiherr von Nopcsa erschienen. Berlin. In der Hedwigs-Kirche fand am I.d. M. um 1 Uhr nachmittags ein Requiem für den verstorbenen Präsidenten Carnot statt, wobei General von Winterseld in Vertretung des Kaisers erschienen war und dem Botschafter Herbette die warme Theilnahme des Kaifers aus-sftrach. Dem Requiem wohnten auch der Reichskanzler Graf Caprivi sowie die preußischen Minister bei. London. Am 2. d. M. vormittags fand in der hiesigen französischen Kirche Notre-Dame de France ein feierlicher, vom Cardinal Vaughan celebrierter Trauer-Gottesdienst sür Carnot statl, wclchem der Prinz von Wales, die Herzoge von Coburg, Jorl und Cambridge, die englischen Minister und das gesummte diplomatisch? Corps beiwohnten. Die Königin ließ sich ebenfalls vertreten. Madrid. Die Blätter constatieren, dass die bei dem Begräbnis Carnots zutage getretenen Beweise allgemeiner Trauer und Sympathie eine Huldigung für Carnot und für Frankreich waren. Local- und Provinzial-Nachrichten. Sitzung des Gemeinderathes am 3. Juli. Vorsitzender Bürgermeister P. Grafselli. Anwesend 20 Gemeinderäth?. Unter den Einlaufen befindet sich die Zuschrift der t. l. Finanz - Direction mit der die Verordnung des Finanzministeriums betreffend Abänderung der Termine zur Zahlung der Hauszinssteuer bekanntgegeben wird. Der Erlass wird entsprechend verlautbart werden. GR. Dr. Tavcar berichtet namens der Personal-und Rechtssection über den Erlass des Herrn Landes-Präsidenten vom 27. Juni, womit der Vollzug einiger Beschlüsse des Gemeinderath^s betreffend die Hausnummertafeln untersagt und im Belange der Abänderung mehrerer Straßen», Gassen- und Plahnamen der Gemeinderath zur nochmaligen Prüfung seiner diesfalls gefassten Beschlüsse eingeladen wird. Nach Verlesung des Erlasses, dessen Wortlaut wir bereits mitgetheilt haben, betont der Referent, dass der betreffende Gemeinderathsbeschluss seiner Hauptsache nach keine Beeinträchtigung erfahren habe und die andern durch den Erlass betroffenen Punlte von minderem Belange seien, da voraussichtlich nach Einführung der ausschließlich slovenischen Straßen-Aufschriftstafeln der größte Theil der Hauseigenthümer die Abänderung der gegenwärtigen doppelsprachigen Hausnummertafeln aus eigenem Antriebe durchführen werde. Nachdem jedoch der § 8 des Gesetzes vom 29. März I860, auf den sich die Ver-sügungen des Herrn Landespräsidenten berufen, in seinem Wortlaute unklar sei und die verschiedenste Auslegung zulasse und in dem Falle, als den Hauseigenthümern das Recht eingeräumt werde, in beliebiger Form und Fassung die Hausnummertafeln anzubringen, jede Gleichförmigkeit ausgeschlossen sei und Verwirrung platzgreifen würd?; nachdem ferner durch den erwähnten Erlass ein autonomes Recht der Gemeinde verletzt und endlich in der seinerzeitigen Entscheidung des Verwaltungs-Gerichtshofes ausgesprochen wurde, dass die Straßentafeln und Aufschriften in den Ressort der Gemeinde fallen, beantragen die vereinigten Sectionen: 1.) Es sei gegen die Entscheidung des Herrn Landes-präsidenten, welche die Vollziehung des Beschlusses untersagt, womit den Hauseigenthümern die Verpflichtung auserlegt erfcheiut, an ihren Häufern zum Zwecke der Numerierung Täfelchen, sei es auf ihre eigenen Kosten, sei es auf Kosten der Gemeinde anzubringen, refp. anbringen zu lassen, welche Täselchen außer der Hausnummer noch eine Aufschrift tragen, und weiters gegen die Entscheidung, welche die Ausführung des Beschlusses untersagt, dass die gegenwärtigen Hausnummertafeln mit doppelsprachiger Aufschrift auf Kosten der Gemeinde durch neue Tafeln mit ausschließlich sloveuischer Aufschrift zu ersetzen sind, der Recurs an das k. k. Ministerium des Innern zu ergreisen. 2.) Es sei vom Magistrate ein Commissär zu beordern, welcher sämmtliche Hauseigenthümer zu befragen hat, ob sie mit ausschließlich slovenischen Aufschriften auf den Hausnummertafeln einverstanden seien; die dies-fälligen Erhebungen sind dem Necurse beizulegen. 3.) Die weitere Anregung inbetreff der nochmaligen Prüfung der in Bezug auf die Abänderung einiger Straßen-, Gassen- und Platznamcn sei einem speciellen ilä Iwo gewählten Ausschüsse zur Berathung zu überweisen, der im Einvernehmen mit der Polizeiscction seinerzeit hierüber Bericht zu erstalten habe. In der kurzen Debatte, welche sich hierüber entwickelt, stellt GR. Svetel den Antrag, bloß Nummer- tafeln ohne jegliche Aufschrift anzubringen, wodurch die Gleichförmigkeit gewahrt und weiteren Unannehmlichkeiten ausgewichen werde. GR. Dr. Ritter von Blei we is bemerkt, dafs die gegenwärtige Einrichtung der mit Aufschriften versehenen Hausnummertafeln vom früheren deutschen Gemeinderathe herrühre und es unzweckmäßig wäre, an einer bewährten Sache zu rütteln. Der Gemeinde müsse außerdem das Recht gewahrt bleiben, in solchen nebensächlichen Dingen allein zu entscheiden; er befürworte daher die Anträge der Sectionen. Nach dem Schlussworte des Berichterstatters werden die Anträge der Sectionen aä 1 und 2 mit allen gegen eine Stimme und nä 3 einstimmig angenommen. In den erwähnten Ausschuss werden gewählt die GR.: Gogola, Murnik, Valentincic, Navnihar und Dr. Tavcar. Es folgen nun einige Berichte der Bausection, die nach den Anträgen derselben ohne Debatte genehmigt werden, und zwar: Die Parcellierung des Zeschlo'schen Baugrundes wird nach Aenderung einiger Straßenbreiten des Bauregulierungsplanes, der Verkauf und die Verdauung von Gebäuden und Gründcn gegen Revers bewilligt. Die V. Baugruppe an der Triesterstrahe wird dm Bewerbern I. Ogorelc und M. Hrovatin um den Preis von sieben Gulden per Quadrat-Klafter unter der Bedingung verlauft, dass zwei Villeu erbaut werden und der Bau gleichzeitig durchzufühlen sei. Der Berufung in Bauangrlegenh?iten von Dr. Suyer und Ingenieur Hanus wird keine, j.ner dcs Dr. Gregoric theilweise Folge gegeben. Das Gesuch dcs Dr. Kofti-iva und Ingenieurs Hanus um Aenderung des Parccllierungs-planes sür deren Baugrund vor der Landwehrkaserne wird bewilligt. GR. Subic berichtet namens der Vausectiou über den Bau eines Canales an der Römerstraße, dessm Her« stellungskosten 18.000 fl. betragen und beantragt: Der Canalbau sei sofort in Angriff zu nehmen; der im Voranschlage enthaltene Betrag von 10.000 fl. sei dem Unternehmer auszuzahlen, der Rest in den Voranschlag des künftigen Jahres aufzunehmen. Der Canal sei auch in den Seitengassen schliefbar herzustellen. Ueber diese Anträge entwickelt sich eine langwierige Debatte, an der die Gemeinderäthe Zitterer, Hrasky, Soetek, Arukel, Murnik, Ravnihar, Dr. Vleiweis u. a. theilnahmen. GR. Svetek weist auf den ungünstigen Cassestand hin und beantragt, die Bedeckung erst im künstigen Jahre vorzunehmen. GR. Hrasky betont die Dringlichkeit des Unternehmens. GR. Murnik warnt vor der neuerlichen Verschleppung von im Voranschlage aufgenommenen Pro-jecten, da eine rationelle Wirtschaft im Gegenfalle vereitelt werde. Schließlich werden die Anträge der Sectionen angenommen. Dem städtischen Gärtner wird die Adafttierung seiner Wohnung und die Baulinienbestimmung für einen Neubau in der St. Petersvorstabt bewilligt, die übrigen Verhandlungsgegenstände werden der vorgeschrittenen Stunde halber von der Tagesordnung abgesetzt. Es folgte fodann eine vertrauliche Sitzung. — (Aus dem Staatsvoranschlage.) Für das laufende Jahr wurden in den Staatsvoranschlag betreffend die Gymnasien in Laibach folgende Summen ein» gestellt: Als erste Rate sür den Neubau eines Gymnasial-Gebäudes in Laibach 5000 st., zur Installation der Wasserleitung im Gebäude des Staats-Gymnasiums in Laibach 900 fl. und zur Adaptierung des Turnsaales an derselben Anstalt 1300 fl. V. — (Sitzung des k. l. Landesschulrathes vom 21. Juni.) Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden theilte der Schriftführer die seit der letzten Sitzung eingelausenen, im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke mit, welche Mittheilungen genehmigend zur Kenntnis genommen wurden. In Erledigung der Tagesordnung wurde wegen der Besetzung der Directors-stelle an der k. l. Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalt in Laibach sowie für die Besetzung der erledigten Re-ligionslchrerstclle am Staatsuntergymnasium in Laibach dem hohen l. k. Ministerium für Cultus und Unterricht der Vorschlag erstattet. Ernannt wurden der Lehrer und Leiter der einclassigen Volksschule in Weißenfels, Alfred Eisenhut, zum definitiven Oberlehrer und die bisherige Lehrerin in St. Margarethen Anna Rauscher von Steinberg sür die zweite Lehrstelle der auf zwei Classen erweiterten Volksschule in Weißensels; der Lehrer an der Knabenvollsschule in Stein, Ludwig Stiasny, für die zweite Lehrstelle der Volksschule in Radmannsdorf; Anna Petrovcic, Unterlehrerin in Hörberg in Steiermark, für die zweite Lehrstelle in Flödnigg; Iofef Pintar, Lehrer in Kopreinitz in Zteiermark, für die Lehrstelle in Theinitz bei Stein; der Aushilfslehrer an der städtischen Volksschule in Laibach Alois Sachs für die zweite Lehrstelle in Wippach; der Lehrer Jakob Dimnil für die achte, dann der Lehrer Alois Kcelj sür die neunte und der Oberlehrer in Aich, Johann Ianej^, für die zehnte Lehrstelle an der II. städtischen Knaben-Volksschule in Laibacher Zcitung Nr. 150______________________________ 1288___________________ 4. Juli 1894 Laibach, eidlich die bisherige provisorische Lehrerin Johanna Furlan zur definitiven Lehrerin für die vierte Stelle in Senosetsch. Für die I. städtische Knaben-Volts« schule in Laibach wurde eine neue Lehrstelle mit den Bezügen der III. Gehaltsclasse bewilligt. Außerdem wurden einige Geldaushilfsgchiche der Erledigung zugeführt. — (Inspirier ung durch den Herrn Landespräsidenten.) Der Herr Lande?pläsident Freiherr von He in hat gestern die öffentliche Mädchen-Volksschule und das Mädchenpensionat des hiesigen Ursulmnen-Conventes besucht und dem Unterrichte in verschiedenen Abtheilungen beigewohnt; bei der Verabschiedung drückte der Herr Lcmdespiäsident seine volle Zufriedenheit aus. — (Aus den Laibacher Schulen.) Dem im Verlaufe der letzten Vezirls-Lehrerconferenz der deutschen Schulen Laibachs vom Vorsitzenden erstatteten umfangreichen Berichte war zu entnehmen, dass die öffentlichen deutschen Volksschulen von 214 Knaben und 401 Mädchen, somit im ganzen von 615 Kindern besucht werden. An Privatschulen erhalten 230 Knaben und 66 Mädchen Unterricht. Demnach werden die deutschen Volksschulen Laibachs insgesammt von 931 Kindern besucht. Die Zahl aller Schulpflichtigen beträgt in unserer Landeshauptstadt 4302, wovon die eben angeführten 931 auf die deutschen, 2564 auf die slovenischen und utraquistischen Volksschulen und 662 auf Mittel- und Fachschulen entfallen. Auf eine Lehrkraft der öffentlichen deutschen Volksschulen von Laibach lommcn im Durchschnitte 56 Schullinder. N. — (Wärtercurse.) Nach einer uns aus Inner-krain zugehenden Nachricht wurden vor kurzem in Adels-berg, beziehungsweise St. Peter, allwo sich ein vollkommen eingerichtetes Choleraspital befindet, vom Herrn l. l. Ne-züksarzte Dr. Kotzmuth, in Senosetsch vom Herrn Districtsarzte Dr. Eiz^n und in Wippach vom Herrn Districtsarzte Dr. Kcnda Wärtercurse abgehalten. Im ganzen polnischen Bezirke Ndelsberg haben 79 Personen den Unterricht für den Dienst als Krankenpfleger und insbesondere für Cholerakrante erhalten, und sind unter diesen sechs Männer in der Station St. Peter, allwo der Herr Stationschef den Desinfectionsapparat bereitwilligst zur Verfügung stellte, im Desinfectionsverfahren plaltifch ausgebildet worden. —c>. .— (Grottenfest in Groß-Otot bei Ndelsberg.) Die Groß-Otoker Feuerwehr veranstaltete am 1. Juli l. I. ein großes Grottenfest, welches über alle Erwartung schön ausgefallen ist. Auf einer unmittelbar vor dem Grotteneingange befindlichen schattigen Wiese waren Lauben errichtet, welche jedoch die vielen Gäste kaum zu fassen in der Lage waren. In einem in der Mitte dieser Wiese aufgestellten Alte war die Tamburaschenkapelle aus Reifnih untergebracht, welche heitere Weifen ertönen ließ, während in einem zweiten daneben befindlichen gelte die Gewinste für die Iuxlotterie, über 100 an der Zahl, postiert waren. Gegen 5 Uhr nachmittags wurden die Pforten der Grotte geöffnet, und das Publicum begab fich mm in dieselbe, um die prachtvollen, brillant beleuchteten Räume zu bewundern. Die wunderbare, ganz eigenartige Tropsstcinformalion konnte man fich nicht geuug ansehen, und es wäre jedem Besucher der Adelsberger Grotte zu empfehlen, den halbstündigen Weg nach Gloßotot nicht zu scheuen, um auch diese jungfräuliche Grotte in Augenschein zu nehmen. Der Reinertrag des Grottcnfestes war zugunsten der Großotoler Feuerwehr bestimmt, und ist es daher ganz natürlich, dass die Nummern sür die Iuxlotterie reißenden Absatz fanden, wodurch dem Zwecke daS nette Sümmchen von über 300 Gulden zugeführt wurde. Der Vollständigkeit wegen sei schlichlich noch beigefügt, dafs das Wetter herrlich war und dafs die von der Adelsberger Grottenrestauration beigestellte kalte Küche und Getränke die allgemeine Zu« friedcnheit fanden. —x. — (DerArbeiter-Gesangverein «Slav ec») veranstaltet aus Anlass seines zehnjährigen Bestandes am 7. und 8. d. M. Festlichkeiten, an denen auch mehrere andere Vereine theilnehmen werden. Am ?. findet ein Festconcert im Theater, am 8. nach Erledigung mehrerer Vereinsangelegenheiten und einem Festbankette nachmittags ein Gartenfest im Kosler'schen Arauhausgarten mit Militärmusik, Gesang, Kegelscheiben u. dergl. statt. — (Impfprämien.) Den um die Impfung im Jahre 1893 besonders verdienten Aerzten wurden die üblichen Prämien zuerkannt, und zwar: die erste im Betrage von 63 fl. dem Districtsarzte Dr. Johann Posch in Snsenberg, die zweite im Betrage von 52 st. dem Districtsaizte Dr. Eduard Globocnil senior in Zirklach und die dritte im Betrage von 42 st. dem Districtsarzte Johann Schuntar in Idria. —o. — (In Veldes) sind in der Zeit vom 16. bis 30. Juni 83 Curgäste eingetroffen. Nebst anderen Honoratioren haben zu längerem Aufenthalte im Hotel «Louisenbad» Prinz Djemil aus Egyvten, General Conte della Sala und der General der Cavallerie und wirklicher geheimer Rath Karl Fifcher von Wellenborn Absteigequartier genommen. * (Blitzschlag.) Am 30. v. M. nachmittags schlug infolge eines Gewitters der Blitz in den Hausdachstuhl des Besitzers Anton Voznar in Sarsko, polit. Bezirk Umgebung Laibach, ein, zündete, und es wurde der ganze Dachstuhl ein Raub der Flammen. Der Schade belauft fich aus circa 400 st., und war der Beschädigte nur aus den Betrag von 200 fl. versichert. —r. — (Todt aufgefunden) Am 26. v. M. wurde der Nesihers-Sohn Matthäus Zupanc von Althammer auf der Hulweibe, wohin er Ziegen zur Weide getrieben hatte, todt aufgefunden. Zupanc, dessen rechter Fuß gebrochen war, während sein Kopf mehrfache Verletzungen aufwies, dürfte auf dem steilen, felsigen Terrain abgerutscht sein und so den Tod gesunden haben. Ein Verbrechen erfcheint ausgeschlossen. —1-. — (Verunglückt.) Mathias Gale aus Dulc wurde gestern durch den Zug 2251 der Unterkrainer Bahnen bei Kilometer 12 nächst Slofelca überfahren und erlitt tödliche Verletzungen. An dem Unfälle trägt die Unvorsichtigkeit des Verunglückten die Schuld. —I. — (Die Studentenlüche in Rudolfswert.) Die Maurerarbeiten für die zu errichtende Studentenküche in Rudolfswert gehen ihrer Vollendung entgegen, und dürfte der bezügliche Zubau bis Mitte diefes Monates beendet werden. —o. — (Erlofchene Epidemie.) Die in der Ort' schast Wald, Bezirk Nadmannsdorf, herrfchend gewesene Typhusepidemie ist nunmehr gänzlich erloschen. —o. — (Verloren) wurde vorgestern eine Brieftasche mit 400 fl. Inhalt. Neueste Nachrichten. Se. Majestät der Kaiser in Südtirol. Trient, 3. Juli. Se. Majestät der Kaiser sind um 8 Uhr früh zu Wageu, den Generaladjutanten G. d. C. Grafen Paar zur Seite, unter Voraufahrt des Statthalters, mit kleinem Gefolge nach Madonna di Campiglio abgereist. Zum Abschiede hatten sich der Fürst-Großmeister des souveränen Iohauniler-Ordeus Freiherr von Ceschi, die Spitzen der Civil- und Militärbehörden, zahlreiche Mitglieder der Aristokratie fowie eine große Menschenmenge eingefunden, welche Se. Majestät mit brausenden Eoviua-' und Hoch-Rufen begleitete. Trient, 3. Juli. Veim Abfchiede geruhten Se. Majestät der Kaifer zum Hofrathe Grafeu Oio-vauelli zu sagen: «Der Empfang war fehr schön, die Ordnung musterhaft.» In gleicher Weife hatteu Sich Se. Majestät mehreren Personen gegenüber auch schon früher ausgesprochen. Trotz des riesigeu Menschenandranges ist uicht die geringste Unordnuug bekaunt geworden. Tione, 3. Juli. Se. Majestät der Kaiser sind mittags hier eiugetroffen, von deu Vchörden, dem Clerus uud der Gemeindevertretung ehrerbietigst empfaugen und von einer großen Menschenmenge mit unbeschreiblichem Iubrl begrüßt worden. Bei der Abfahrt gieng ein Regen nieder. Campiglio, 3. Juli. Die Fahrt Seiner Majestät des Kaisers von Trient nach Ccnupiglio gestaltete sich zu einem wahren Triumphzuge; alle passierten Ortschaften waren beflaggt, überall Triumpf-pforten errichtet. Seine Majestät der Kaifer wurde überall mit cnthusiastifcheu Evviva- und Hochrufen, der Volkshymne, Glockengeläute uud Pöllerfchüsscu begrüßt. Seiue Majestät licßeu mehreremale halten und spracheu zahlreiche Personen an. Madouna di Campiglio, 3. Juli. Se. Majestät der Kaiser ist um 5 Uhr abeuds hier eingetroffen. Vor dem Hotel hatteu zahlreiche Curgäste und die Landbevölkerung Aufstellung genommen, welche bri der Ankmlft des Kaisers stürmische Hochrufe ausbrachten. Der Monarch verließ trotz der weiten, aufregenden Fahrt elastischen Schrittes den Wagen, eilte freudig bewegt Ihrer Majestät der Kaiserin zu, welche Aller-höchstdenselben in dem Flur des Hotels erwartete, umarmte und küsste Allerhöchstdieselbe zweimal herzlich. Sodauu verabschiedete der Kaiser den Statthalter und zog sich in feme Appartements zurück. TelegratNtNe. Rom, 3. Juli. (Orig.^Tel.) Im Processe gegen die «Vanca Nomaua» schloss heute abends der Staatsanwalt sein Plaidoyer und beautragte die Verurtheiluug aller Augeklagten. Livorno, 3. Juli. (Orig.-Tel.) Die Begräbnisfeier Vandi's nahm einen großartigen Verlauf. An derselben betheiligten sich die Mimst« Brin und Belou, alle militär- uud civilamtlichen Autoritäten sowie Ver« treter der Handelswelt. Paris, 3. Juli. (Orig.-Tel.) Der Ministerrath unter dem Vorsitze Casimir Pliers befchlofs, iufolge der Natwnaltrauer von der Abhaltung der Truftpeu-schau und verschiedener volksthümlicher Vorstelluua.cn am 14. d. M. abzusehen uud die für die Feier des 14. Juli bcstimmteu Summeu zu wohlthätigen Zwecke» zu verwenden. Paris, 3. Juli. In der Kammer wurde die vom Socialisten Vaillant beautragte Einsetzung eines 33gliedrigeu Ausschusses zur Vecmtwortung der Votschaft des Präsidenten mit 450 gegen 77 Stimmen beseitigt. — Die nächste Sitzung der Kammer und des Senates findet Donnerstag statt. London, 3. Juli. (Orig.-Tel.) Herr Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich-Este ist heute um 10 Uhr vormittags nach Wien abgereist. Zur Verabschiedung hatten sich der Prinz von Wales, der Herzog von Coburg, der Herzog von Connaught, Prinz Heinrich von Battcnberg, Prinz Christian uud der österreichisch-ungarische Botschafter Graf Deym mit dein gesammtcn Votschafts-P.-rfonale auf dem Bahnhöfe ein-gcfnnden. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wicu. Den 3. Juli - Amou, Privatier; Schwarz und Pctrovih, Reis.; Steinböck, Reittcr >md Schahrl, Kaufl,. Wien. — Bitters' maim und Neumann, Kaufl., Graz. — Simon, Inspector; Schmüchler, Privatier; Kalmann, Director, Marburg. — Vrant, iriualicr; Sima, Reis,. Cilli. — Schwcller, k. t. Major; Krans Ritter von Elislago, Pola. — Schweizer, Fabriksdirector, Neu-lirchen. — Lochner, l. k. Marine-Beamter, Görz. — Radl^In« genicur, Rudolfswert. — Grümbach, Kaufn,.. Paris. — Sega, Pfarrer, Podlipa. — Erentesaner von Elslinde, France. — sscdor, Reis., Budapest. — Dr. Depnra, t. k. Notar, Trieft. — Popowitz, Serbien. — Vlazekovic, Privatier, Warasdin. — Kramer, Privatier, Klagenfurt. — Perl), Kaufin, Gottschee. Hotel Elefant. Am 3. Juli: Vrunetti, Ingenieur, Görz. — Krizaj, Pfarrer, Prem. — Tortar. Pfarrer Kosana. — Kaufmann, Kfm., Fiume. — Happerger, Canonicus; Kaiser, l. u, t, Gmeralstabs»Hauptm., s. Frau, Agraiu. — Stanzl, Kfm., Pilsen. — Silberhuber, Pri« vatier, s. Tochter, Abbazia. — Ponikuar. Pfarrer, Menmarlt. — Tchuschnigg, Privatier, und Fischer, l. k. Stcuerinsftector, Trieft. — Glück nnd Partl. Kflte., Wien. — Franz, Kaufm,, s. Frau, Marburg. — Stern, Abbazia. — Wunderlich, Kfm., Alten« stadt. — Leder, Oberinspector, Graz. — Schreiber, l. u. l. Co» vettcncapitäil, Pola. Hotel Vllierischcr Hof. Am 3. Juli. Kalmr, Ingenieur, Prag. — Tfchinkel, Südsrüchtcnhändlcr, Koflern. — Ncvk, Pfarrer, Iagcrsce. — Volta, Priester, Lediue. — Candusso, Kfm., Trieft. — Kosar, Vahnbeamter, Illyrisch-Fcistritz. Hotel Siidlmhnhof. Am 2. Juli. Sersa. Luttcnbcrg. — Iltis, Trautenau. — Wagner u. Michelitsch, Gottschce. — Margolns, Klagcnfurt. — Perz, Innsbruck. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Am 2. Juli. Zollich, Liegnih. — Miltermayer, Laibach, Gabrovsel, Lehrer, Safuih, _____ Verlosungen. (18 5 4 Staatslofe.) Vei der vorgenommenen Verlosung wnrden nachstehende Serien gezogen, nnd zwar Serie 41 88 14« 192 313 401 508 571 575 668 712 727 773 872 919 978 889 1005 1033 1057 1231 1315 1388 1410 1441 1513 1592 1621 1626 1655 1658 1691 1734 1964 2018 2062 2141 2178 2280 2364 3395 2408 2487 2723 2731 2810 2846 2958 3024 3139 3209 3278 3322 3431 3534 3721 3909 3913 2914 3954 3984 und 3995. Die Prämienvcrlosung der in den gezogenen Serien enthaltenen höheren Gewinste findet am Isten October statt. lHje hung der Wiener C o in mun a l«L o se.) Gczoaenc Serien 62 75 152 271 326 462 519 543 778 889 1186 1381 1406 1485 1489 1556 1580 1592 2341 2835 2937 2907. Den Haupttreffer mit 200.000 fl. gewinnt Serie 75 Nr. 93, den Treffer mit 20.000 sl. gewinnt Serie 778 Nr. 5, den Treffer mit 5000 fl. gewinnt Serie 326 Nr. 66. (Ziehung der D on a u-D a mpfschiffah r ts -Lose.) 60.000 fl. C. M. gewinnt Nr. 19.429 als Haupttreffer. 5000 fl. C. M. gewinnt Nr. 22.794; 1000 fl. C. M. gew. Nr. 7324, 16.058, 46.842, Meteorologische Neobachtungen in Laibach. " 7il7W^738^6^^8^7^wlnßffsll^ Wer 3.2«R. 736028-4 O. schwach heiter 000 9 «Ab. 7359 210 O. schwach heiter Heiter, abends lebhaftes Wetterleuchten in O. und N. — Das Tagesmittel der Temperatur 22'6", um 3 6° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ialnuschowsly Ritter von Wisschrad. Eingesendet. Der an, Sonntag 1. Juli in den Räumen der Casino-Ne-stauratiou stattgefnndene «Ziehre» Abend» reihte sich würdig seinem Vorgänger, dem 98-25 ,, ,, April'October 9815 9835 1«54er 4"/„ Staatelose , 250 st. —'—------- 18Uller 5"/„ ,, ganze 500 fl, 147 — 14750 18L0er 5"/„ „ Fi'nftel 100 fl. 15«'— 15!» - 1864er Staatslose . . iou sl. 19? 50 iW-5,o dto. „ , . 50 fl. 197'bN 198'5,0 5"/» Dom.-Pfdbr, il 120 st. . . ilii-5» l«!2-10 4"/„ Oest, Goldrente, steuerfrei 121 75 121 95 ü"/„ Oest. Ätotenrente, stencrsrri —'— —'— 4"/„ dto, Rente in Kroueuwälir,, steuerfrei für 200 Kronen««»«, 97-85 98,»', 3"/„ dto, dto, per Ultimo . . 97'85 9805 lkisenbali». Staatöschuldvcr' schrcibungt«. (tlisabetl>bahn in K,, steuerfrei «M, 2t,), für 100 fl. G, 4"/„ 12340 124^0 Franz-Iufepl,-Aalin in Silber (oiv. St.) f, 100 ft. Nom. 5>/<"/^ 123 50 124-50 ^"/„Nudolp!, B, i, 2, (div, St.) fur looo st. No»!..... —-— —- - 4°/„dtu. i. zuunlllw,slenerf, (div. St,), für 200 >N, Nom. . . 9L«> 97U0 ü"/n Vorarlberger Bai!!! inSilb., 200 u. 1000 sl. f. 10,» st, Nom, —'— —'— 4"/,,dlo. in Kronrnw, stcuerf,,400 n. 2000 Kr. f. 200 Kr, Nom. . 97 10 9810 Zu ItantüschulduclschrrilüM' lle>labllcstemp.(5lsci!l».°Aclitn. lilifauethbalin 200 fl. CM, 5'/<"/» von 200 fl, ü, W. pl, Stück . 256 — 258 — dtu. Linz-Bndweis 200 st. ö. W. ü>/^/„........ 237 —239- dto, Salzb.'Tir, 200 fl. ü, W, 5"/,. 227-25 22825 «>»liz,kllrl'U!!bUi,-A,2 Obligationen. Elisabethbali» UOO n. 3UUU M. für 2N» M. 4"/»..... 120 25 ^2050 Nisadethbali», 4UU u. 2000 M. 2NN W. 4"/n...... 125 !>0 12L — ssrauz Joseph A,, Em, 1884, 4«,<, »8— 99 — lyalizische Karl -Ludwig Bal)!>, Lm, 1881, 300 st. S, 4"/„ . 9« 50 97 50 V'orarlbergerBal>n,Lm, 1884, . 4"/„ (diu. St,) 2,, f, 100 st, N, 97'— 97-50 Ung, Goldrcnte 4",„ per Cassc 120L0 12080 dto dto, per Ultimo . . , . 120-60 120 80 dto. Nente in Kronenwähr,, 4"/„, steuerfrei für200KronenNum, 9515 95-35 4"/„ dto, dto. per Ultimo . . 95 05 95-25 dto,2t,E, AI,Wold100fl,,4>,//„ 127 75 —— dto. dtu. Silber 100 st., 4>///„ 101 «0 102 «0 dto, Staats Oblig. lllng, Ottb.) V, I, 187!!, 5>"/n..... 124-25 125 — dto.4>/,."/„2chal!tre!,a>-AbI.-Obl, 100-10 101 IN dto, Präin. Anl, il 100 st. ü, W. 14925 15025 dto. dto, ü. 50st. ü. W. 149 — 150 — Tlieif, Nrg, Lose 4"/„ 100 st, . 143 — 143-90 d) . . , , 130-25 13125 Prämie» Aul, d, Stadtqin, Wien —-— --— Aürseba» Aulehe», uerlo^b, 5"/„ 100-50 l«,1 — 4"/„ Krainer LandeoÄuleYen . 971U 9«I» Geld Ware Psandlmese (für 100 st,), Bobcr. allg. öst. in 5U I. vl,4°/..G. 124 — 125 — bto. „ ,, in 50 „ 4>/2°/n — — —'— d»°. „ ,, in 5» „ 4"/a 9850 9930 dto. Präm,-Schldv, 3"/„, I.Em. — — —>— dtu. dto, 3"/„, II, Em, 115 50 HL — N.'österr, Landes-Hiip,Al>st, 4"/„ 99-«» 10040 Oest.-img. Banl verl, 4>/2"/„ . — — — — dto. dto. „ 4"/n . . 100 — 100-80 dtll. dto. 5Uiähr. „ 4"/„ . . 100 — 10080 Tpareasse, 1. üst., 30I. 5'///,, vl. 101— —-— Priorität« - Obligationen (für 100 st.). Ferdinands Nordbalin Ci». I88U 9970 100 50 Oestcrr. Nurdluestbal)!, . , , 108-90 109 90 Sianlsbalul....... 220-50 221 — Südbahn il 3"/„..... 154-— 15480 dto, ll .^V„..... 128-- -- — Una, aali,,. Aahn..... 105-U5 10NN5 4"/„ Unterlrainrr Aal,ue» . . 98-50 99 — Diverse Lose (per Stüct). Audapest Basilica «Dombau) . 10 — 1025 kreditlose 100 fl...... I9!eu K!e!lz,Oesl.l«e>, v,. 10fl. 18'40 19- Nutheii Ureuz, Uu^.Oes, U,. 5 fl, 1215 1250 Nndulpl, Lose 10 fl..... 22'— 83'— Snl!» L»se 4« fl, CM. , , . 73'— 74'— St, Mnuiö Lose 4« fl, CM, . 70-— 71 — Waldstein Lose 20 fl, CM, . . 50 — 54 — WiudiiMräv Loie 20 st. CM. , —-— — — «ew, Schd.3v„Prai»,.Schuld», d, Aubeucredita»stalt,I,C-m. . 19'— 19-75 dto, dto. II. 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