' " zur Laibacher Zeitung. ^ 2^». Donnerftag den 24. Februar 18V. C5uvermal- Verlautbarungen Z. 236. (2) Nr. 289g. k i r c u l « r e. Unzulafflgkeit der Gtampelauswechslung bei der Aufhebung eines Urtheils des untern Rich« ters. — Ueber dn vorgekommene Anfrage, ob M dem Falle, wenn der obere Richter cm Ur-the,l des untern Richttrs aufhebt, und demselben auftragt, den Partheicn dlc zur Urtheils' schöpfung, so w»e im Äppcllatiorszuge uerwcn« deten Stämpelgebühren zu vergüten, die Aus« wechslung der verwendeten Stampelbögen gegen neue, nach dem Gcsctze zulässlg scy, hat laut hohen Hofkammer-Decrcies v»m Zo December i8ä« , Z äoyO2, dcr hchc k. k. oberste Gerichtshof, ,m EmvernehMsN mit d,r k. k. «llgcmeincn Hofkamme', mit Decret vom 2I. November 18/^ an sämmtl'chc den Wicner Senaten unterstehende Appellations-Gerlchte zur Darnachachtlmg und Belehrung der UN' tergcordnttm Clvl-Illss'zgerichte bil Wei'ung erlassen, daß ein? solche Auswechslung nachdem Gtämpel - ur>d Taxgtscye vom 27. Jänner ,340 unstatthaft sey. — Laibllch am 10. Februar 1842. - ' ^ Joseph Freiherr v. Weingarten, Londcs -Gouverneur. Carl Graf zu WelsperA, Raitenau und Prim or, Vice-Präsident. Domlnik Brandstetter, k. k. Gubernial^ath. Z. 255. (2) Nr. 33o2. C i r c u l a r e de^ k. k. illyrisch'N Guberniums. — Bsssim-wungen wegen der Umladung, Ablegung und smlageNlng angewiesener Waren in Saüoch Und. Gmünd, dann Umladung solcher Waren m Krcmsbruck, .sy, w^e .F^ftttolls,3llMshan^ lullen in Ncumarftl. — Im Cinuerstandnisse «mi der k. k. Eamerol» Gefallen - Verwaltung findet man tie Orte Sallock und Gmünd unter jcnc O'tc, wo Umladungen, Ablegungen und Emlogcluügen angewiesener Waren Statt haben dü,fcn, einzureihen; dageaen den Ort Kremsdluck in dle Reihe jener Orte zu versetzen, wo bloß Umladungen solcher Waren zu geschehen haben. — Dilscs wird im Nachhan» ge zu dem hierortigen E,rcul"rc vom 20. April 1841, F. 2948, mit dem Beisätze öffentlich kund gemocht, daß die Umladungöstatwn Neu« markt! in Absicht auf die EolN,olIs-Amtshand, lungen oder Gefallenwach, Abtheilung Radmannsdorf (statt Krambulg) zugewiesen wor« den s,y. — Laibach am io. Februar 16^2. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes- Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, RaitenaU' und Primör, Wicc--Präsident. Domlnik Brand stetter, k. k. Gubernialrath. Z. ^2. (2) Nr. 23Z3. Verlautbarung. Mit Beginn des zweiten Semesters des Schuljahres 18^/^ '^ bei der vom Johann Bapt. Prcschern, gewesenen Dor«probste in Laibach, errichteten Studentcnstifttmg der zweite Platz, im dermaligen jährlichen Ertrage von 150 si. 20 kr. C. M. wieder zu besetzen. Diese Stiftung ist vorzugsweise für Studierende, w«l? chc nnt dem Stifter verwandt sind, und w deren Ermanglung sodann auch für Studierende überhaupt bestimmt. Der Genuß derselben ist auf die Gymnasial-, philosophischen und theologischen Studien beschränkt. Das Prasenta? twnsrecht gebührt dem fiirstbischösiichen Ordinariate in Laibach. Diejenigen Studierenden, welche diesen Stifttmgsplatz zu erhallen wün- 130 schön, haben ihre Gesuche unmittelbar bei dem fürstbischösiichen Ordinariate zu Laibach, mit Berufung auf diese vis längstens 2l). März l. I. zu überreichen, und selbe mit dem Taufscheine, Dürftigkeit'?-, Pocken-oocr Impfungszeugnisse, dann mit den Studienzeugnissen vom zweiten Semester 18^"/,, und dem ersten Semester 18^'/^, und jene, welche aus dem Titel der Nerwatiotschaft einschreiten, noch überdieß mit einem.legalen Stammbaume zu belegen. — ^aibach ,am 12. Februar 1ä42. Thomas Pauker, k. k. Gubernial.Secretär. Z 241. (2) ^»ä Nr. 24ä5. !).ir. gü?' Concurs » A,uss.ch^el.du,ug für die del der neu ernchicten mähr. schles. k. k. Pro.v. Zwaligarbeitsanstali in Blünn zu defttzende Slelle elnes Wer,kme,stels. — D»e wesctUlichsten Verpstlchtungen .dleser ScdltN» Nung, mn welcher gemäß hohen Hufkanzlei-Dccreies vom 29. Jänner 184»/ Z. Z856Z/ e»n Iahlesgchalc von Zoo ft. C. M., ein D«vu,lat von jährlichen 3 Klaftern harten Holzes gegen Erlag einer Caution in der Ge« haltshöhe und d»e Pensionsfählgkcic uerbun« dncht überschreiten oarf, ducch den leg'lcn Tauf. lcbmi; b) eine gute Gesundhe t; <:) die Kennt-' ilZ dcr beiltscheli und böhmischen Sprache; c!) die Kenntniß des Schreibens, kes.ns und Rechnens; e) die Ausbildung m nnem ooer dem andern technischen Elwerbszwelg', oder e,ner Professwn, und es wird vor,ugswc>se auf Jene Rückstcht genommen werden, wel-he in^^ besondere ncbst einer genauen practischcn und theoretischen KcmUmß der Schaf- und Baum5 wol!-Man!pulat!on, gründliche Kennt-nsse »m Farben au,', Stoffe und ln allcn Farben, s^ wle auch Konuniffe zu».' Führung der LemwebelN nachzuweisen im SiH>>de fiod . und in einer ähnlichen Anslal-t dercits in V^rwindu'g ge^ standen sind; l) das sittliche Wohlue,haltcn, llsld ^) die Möglichkeit zur Leistung ^r vorgeschriebenen Caution UN Ba-e-n oder mttlM euier fideijuffonschcn Urkunde. — Die dieß' fälligen Eümpettnttngesuchc sind.von jetieli/ welche sich schon in einer öffentlichen Anfiel« lung befinden, mittelst der vorgesetzten Behörde, sonst nn Wege der Iurlso»ct»onsbe« Horde, in deren Beznk sich die E^moetenten aufhalten, bts Ende kommenden Monals bcl der k. k. Zwaligarbeiishaus-Verwaltung ln Brunn einzubringen. I?H37^?238. ^^ Nr. 958.^ Auszug aus dem Protocolle der ordentlichen Versammlung, welche von dem k. k. Institute der bildenden Künste und Wissenschaften am 11. Juli 1841 gehalten wurde. Der Secre.tär liest emcn von dem Ehren-mitgliede, ^em hochwürdigen Bischöfe von Min-do, Ioh. Bapt. «Zanova, an das k. k. Institut gerichteten Brief folgenden Inhaltes vor: — An das k. k. Institut der bildend/:,« Künste und Wisseuschaften in Venedig. — Sehr groß sind die Schäden, welchen der Ackerbau Hind die gebräuchlichsten Künste durch die Gewalt der vielen Irrthümer And Vorur-tyeile unterworfen sind, die in den alten Zeiten entstanden, sich beständig in Kraft erhalten, besonders bei den Landbewohnern, und einen hartnäckigen Widerstand den seither gemachten Forts schritten in den Wissenschaften und in der Bildung entgegen setzen. — Es würde wcitwendig und ich glaube nicht nothwendig scyn, hier einzeln allc falschen, irrigen und vorurtheiligen, Meinungen von dieser Thatsache anzuführen, weil sie die gebildete und unterrichtete Welt so wohl kennt, als auch unablässig zu heben sich anstrengt, außer wenn es vielleicht dazu helfen wird, den Varschlag besser aufzufafsl'n, welchen ich so eben Willens bin, Schritt vor Schritt manchesmal musternd aus einander Zu setzm----- Die Nachtheile, welche unser Ackerbau durch die bestehenden Vorin-cheile leidet, betreffen insbesondere das Abmähen und die Behandlung des Heues, das Beschneiden der Reben, die Abstockung der Wälder und das Ansäen, die weitere Psiege und die Einsammwng vieler Erzeugnisse, zu geschweigen noch von verschiedenen andern Feldarbeiten, welche wegen Glaubens auf einen besondern Einfluß des Mondes, die Bauern zu rechter Zeit nicht verrichten. — Ferner hat man wenig vervollkommnete Begriffe über die Düngcr-Gattungcn, ü'ber die Art der Zusammensetzung derselben, ihrer Schaltung und. Ausbreitung,; über die Wirkungen-einiger Theile der Pflanzen, wie von dem Fcderbü'schcl des türkischen Weizens, wclchcr in oielird, wird aufgebrochen werden, das Manuscript stlbst aber bleibt als Eigenthum des k. k. Institutes mit der Befugniß zurück, davon die Veröffentlichung in der Art zu verfügen, in welcher es demselben vorthcilhaft und schicklich scheinen wird, die übrigen Ma-nuscripte sammt den bezüglichen Briefen sollen auf Verlangen und gegen A'bgabe d?s Aus-folgungs-Recepisses, inner des nämlichen Jahres 1843 zurückgestellt werden. Wenn unter den eingelangten Arbeiten keine des Preises würdig erkannt werden würde, soll dcr Concurs auf den nämlichen Nahmensfesttag des Jahres.1844 verlängert werden, in welchem Jahre der Preis ganz oder getheilt zuerkannt werdln wird, auch wenn kein'schriftliches Werk dem Programme vollkommen zusagend befunden werden sollte, wenn darunter sich nur eines vorfindet, welches aus offenbarer Absicht dieß-falls verfaßt, dem Ackerbaue, der Hauswirth-schaft und den dahin gehörenden gewöhnlichen Künsten in dcr Wirklichkeit nützlich werden könnte. . Zum Schlüsse hat das k. k. Institut ebenfalls das Vergnügen bekannten machen, daß der hochivürdige Herr Bischof Canova außer dem Haupt-Preise eine zweite Belohnung von 40 Ducaten anweisen und beisteuern werde, 1m Falle, als außer dem Manuscript, Welches in Rücksicht dessen, daß es dem Programme vollkommen entsprochen hat, mit dem Preise belohnt wurde, unter den, zum Concursc eingelangten sich noch ein anderes vorfände, wel-, ches von dem Institute als ausgezeichnet, unb auch einer Belohnung wahrhaftig würdig an« erkannt werden würde. — Venedig den 29. November 1841. ^ Dcr Präsident)" ^ Manin. Der Sccrttar, ________ Pasini. Stadt- llnn lanvreOtliche Verlautbarungen. Z. 25o. (!) Nr. 972. Von dem k. k. Stadt' und LalMcchtc in K^ain nurd bekannt gemacht: Es fty »>on diesem Gerichte auf Ansuchen des Anton Herlcin« sverger, durch Dr. Wu^zbach, gegtn Maria Bovmarm, pw. 236st. 7 kr.,in d>e öffentl-che Versteigerung ocs, der Ereqmrteli gehörigen, auf ^398 ß. 55 kr. geschätzten Hauses «ub (^onzc:. Nr. 65 in der Siadt h«er gewilliget, und hie,« drei Termine, md zwar auf den «i. April, 25. Mai und 27. Juni 18H2, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Sladt, und Landrcchte mit dem Beisätze bestimmt wor-, den, daß, wenn dieses Haus weder b«i der ers sten noch zweiten Fcilbiettmgs-Tagsatzung um den Schälnlngsdetrag oder darüber an Ma»ni gebracht werden könnte, selbes bei der drttlcn auch unter dem Schatzuiigsbettage hintange-geben werden würde. Wo übrigens den Kauf- 134 lustigen frei steht, die dießfaNigen licit«t»ons-bedingn,sse, wie auch die Schätzung in der dltßlalidrcchtlichen Registratur zu den gewöhn-l chen Amtsssunden, oder bei dem Vertreter des Executions - Führers, Dr. Wurzbach^ einzusehen und Ndsctmfttn davon zu verlangen. «« Laibach am 12. Februar 1642. Z. 2^9. (>) 3^r. 23. Merc. Edict. Von dem k. k. Stadt» und Landvechte, als zugleich Mercanti! » und Weckfelgerichte m Krain, w.rb fund gemacht, daß über Ansuchen der Glscllsckafle'- und Eigenthümer einer Tuch-und Sckntttwarenhandlung, Joseph Bobnitsch und Felix Andreas Heß, die kö'chung des Handlunas GescllschaflS»Vertrages äcio. 3c». März i833, und der darauf Bezug nehmenden Handlungs-Firma «IosephBobmtsch el^ (^omp." und zugleich die Proiocollnung der neuen Dita: „Joseph Nobnitsch" Behufs der Fortsetzung dieser Tuch .- und Schnittwaren » Handlung unterm heutigen Dato m dem dießaerichtlichen Me cantil « Protocolle vo'gcnommen worden sey. — Laibach am 12. Februar 1842. Z. 260^ (1^ Nr. 969. Edict. Mit welchem bekannt gemächt wird, daß am 3. März l. I. von 9 bis 12 Uhr Vormit. tags, und nöthigen falls Nachmittags von 3 bis 6 Uhr, so wie an den darauf folgenden Tagen, hier auf dem Haupt-Platze Hs. Nr. 239 das zum Verlasse des k. k. Rechnungsrathes (^arl Kovatfch gehörige Mobilar» Vermögen, bestehend: in Haus-, Zimmer- und Küchen-Einrichtung, Haus- und Bett-Wäsche, Kleidungsstücke, Meubels aller Art, Silber- und sonstige Prätiosen,, gegen bare Bezahlung öffentlich versteigert werden. — Laidach am 12. Februar 1642. ____ -lemtliche Verlautbarungen Z. 251. (1) I. Nr. 20. Erecutive Licitation der Georg und Maria Drobnitsch'schen, vul^c» Formad - Realität sammt Ledercrsgerechtsame im Markte Tü'ffer nächst der Kreisstadt Cilli. ^- Bom Magistrate des k. k. landesfürstlichen Marktes Tüffer wird hiemit bekannt gegeben: Gä fty über das Executionsgcsuch des Herrn j.>!-. Traun, Hof- und Gcrichtsadvocaten in Cilli, nomine I. Tschebul und Holzer, gegen in Tüffcr, pw. schuldiger 'z83 fl. 49 kr., r«8pc:c. 2'^l si. 5'^'/, kr. 0., 5» c.,,^ mit, magistratlicheik Bcschcidt, vom 20. Februar 18'z2, I. Nr. 20, in die executive Feilbietung der gegnerischen, mit Pfandrecht belegten, und gerichtlich auf934 fl. C.M. geschätzten, hicher unter Current -Urb. Nr. 31 einkommenden Haus - und Gartenrealitat sammt anklebender realer Lederersgcrechtsame gewilliget, und hierzu die drei Bersteigerungstagsatzungen im Laufe dieses Jahres auf den 30. März, 30. . April und 30. Mai, jederzeit Vormittags von 9 bis 12 in der hiesigen Syndicaiskanzlei mit dem Beisatze festgesetzt worden, daß, wenn diese Realität bei der ersten und zweiten Feil-bietungstagsatzung nicht um oder über den Schätzungswerth an Mann gebracht werden könnte, selbe bei der dritten auch unter demselben hintangegeben werden würde. — Diese von allem^ Unterthansverbande freie, im Markte Tüffer" liegende, aus einem von Grund aus neu erbauten, jedoch nicht ganz bewohnbarem ein Stock hohem Häuft sammt Gemüsegarten und einer abgebrannten öedererwerkstatt bestehende bürgerliche Realität, nebst darauf radicirter rea, len Lederersgerechtsame, welche sich fast zu je« der Gewerbsuntcrnehmung besonders eignet, beläuft sich ily unverbürgten Gesammtflachen-maß auf2503 ^ Klaftern. — Die Licitations-bedingnifse sind täglich in dieser Syndicatskanze lei und beim Herrn Ur. Traun, Hof- und Ge-richtsadvocaten in Cilli, einzusehen; unter die wesentlichsten derselben gehört, daß jeder Lici-tant vor gemachtem Anbote 10A des Ausrufspreises als Vadium, und der Ersteher nach ge< pflogener Meistbotsvertheilung die exequlrwch Forderung zu erlegen, und rücksichtlich pes Meistbolsrestes sich mit den übrigen Satzglau-bigern cinzuverstehen habe. — Magistrat Tüf-fer am 20. Februar 1842. Z. 253. (1) " Concurs zur Besetzung einer Comunal-Arzten-Stelle im Markte Feldkirchen, Villacher Kreises. — Laut Verordnung des löbl. k. k. Kreisamtcs Villach vom 10. d. M., Z. 286, hat die hochlöbl. k. k, Landesstelle nut Decret vom 16. v. M., Z. .'zN, die Errichtung und Besetzung einer Comunal-Arzten-Stclle im Markte Feldkirchen zu bewilligen geruhet. — Mit dieser Stelle ist ein jährlicher Gehalt von 180 fl. C. M. aus der Bezirkscassc, und für die ersten 5 Jahre noch ein weiterer Zuschuß von 40 si. jährlich verbunden, wofür aber die Armen des Ortes und des hiesigen Spitales unentgeltc lich zu behandeln, sind. «- Diejenigen Herren. 135 Doctoren der Medicin, welche diese Stelle zu erhalten wünschen, vorzüglich aber jene, welche zugleich zur Ausübung chyrurgischer Verrichtungen befähiget sind, werden demnach aufgefordert, ihre an die hohe Landcsstclle in Laibach styli-sirten, gehörig belegten Gesuche binnen6 Wochen bei der gefertigten Bezirksobrigkeit zu überreichen. — K. Ä. Bezirksobrigkeit Ossiach zu Feldkirchcn am 18. Februar 1842. Vermischte Verlautbarungen. Z. 256. (,) Nr. .61. Edict. Von dem k. t. Bezirksgerichte zu Auersperg wild hiemil bekannt gcmacdt: Gö habe zur lZlfor« schung sowohl der Actw. ols Passiv« Forderungen nach tem zu Kleinratschn» am 22. December v. I. verstorbenen Mathias Sloda, insgemein Schuster, die Tagsatzulig auf den 7. März ,842 Vormittags um 9 Uhr anberaumt Wor»iach „un alle jene, welche an seinen Verlaß etwas schulden, und jeiie, tie darauf irgend einen Anspruch zu machen vcr> Meinen, zu erscheinen mit dem Bemerken vorgcla. den werden, daß beim Ausbleibt» d>e erstel» so. gleich im ordentliche«, RcchtSwege belangt, cie ley« lern ader sich die Folgen des §. Ul^l). G. Bsilbst zuzuschrciden haben werden. K. K. Bezirksgericht Aucrsperg am »7. Fe» bluar HU42. Z.255. (,) Nr. l6t. FeilbietungslZdict. Von dem k. k. Bezirksgerichte zu Auersperg wird hiemit bekannt gemacht: M habe über Ansu» chender Vormünder, der Mathias Stoüa'schen min» verjährigen Kinder von HUemratschna in die Feil» bietulig aus ftcier Hand der zu dem Mathias Skooa'schen Verlasse gehörigen Fährnisse, als « Paar Ochsen, 2 Kühe, Z Kalb, Getreide und Vieh. fuller, dann HauS« und Mclelgeräthschaflen gcwil« ligt, und hiezu die Tagsahung auf den 24. Februar »642 Vormittags von 9 bis »2 Uhr und Nachmil« lags von 2 dis 6 Uhr und nöthigen Falls auch auf die darauf folgenden Tage in Loco Klemrat-schna anberaumt. Wornach nun sämmtliche Lici« tütionölusiigcn mit dem Anhange zu erscheinenvar-geladen werden, daß die tZsftcher den Meis^bot saglelld bar zu Handen derLicilallonK > (Zommisslon zu erlegen haben werten. K. K. Bclirkögericht Auersperg am t?. Fe< bruar lL^Z. Z. 252. (1) Nr. 2^5. Edict. Von dem vereinten Bezirksgerichte zu Mün» kendorf wird bekannt gemacht: Os seye in der Exccutionssache des Herin Sigmund Ekaria aus lZommcnda St. Pctel', als Boglvcttretns der Fi< lklkirche St. Paul zu Kreuz, wider Simon Gal« liolh aus Kreuz, wegen aus dem Urtheile <^6a. 26. Juni H626 Nr. Hö^c», vom «Zapitale pr. ,00 st., s.',c ,. Jänner 1826 dig ,. Juli »ö^i rücksiändi« gen 5 AZinsen pr. ,7 fl. 2o kr., Gerlchtskosten pr^ 3fi. l2kr.c. H. c., die Feilbietung der Simon G.U. lioth'schen, in Kreuz «ud C«n§. Nr. Z2 liegenden, der Herrschaft Kreuz sub Urh. Nr. 1097, Rectf. Nr. 6>4 ciinsibaren, gerichtlich auf 5,ttft. geschätzten Eindrilltlhube bewilliget, und es seyen hiezu die Tagsahungen auf den 7. April, den 9. Mai und den 9. Iuni d. I., jedesmal Vormittags von >a bis Z2 Uhr im Olle der Realität zu Kreuz mit dem Beisätze angeordnet worden, daß diese Drittelhude nur bei der drillen Feilbietung unter dem Schäl-zungswcrthe hintangegeben werden wird. Das Schätzungsprotocoll, der Grunobuchöer« tract und die Licitationsbeoingnisse können vorlau» fig in oer Gerichlslanzlei eingesehen werden. Münkendorf den 9. Februar »L42. » 3. 204. (,) Nachricht. Bei dem Gefettiglen sind, wie gewöhn« lich, die von ,hm selbst mlt besonoerer Aufmerksamkeit und Mühe im abgewichenen Sommer H8/»l in seinem Garten erzogenen, ganz flische uno verläßliche Samen »vn allen Gattungen Früh- und Spatgemüse, so wie von Blumen« Sorten; dann verlchiedene Blumen - Z'viedeln, Blumen-Gewächse in Töpfen, und Blumen« Pflanzen für den freien Grund; ferner hoch« siämnnge Aepfelballm? von edelster G^tlung, Zwcrgbirn« und schöne Gattungen Pfirsich-Baumchen, Roßkastanien», Akacien und Plra« miden« Pappelbäume, auch verschiedene exotische Zier- und sckönblühmde Sträucher um die blNlgsten Preise zu haben. Joseph Wochinz, ständischer Burggärtner, wohnhaft in seinein Garten in der Brula, nächst dem K?» sch er'schcn ZimmermannSplatz.' und Badhause in Laidach. Z. 265. (1) ^ Mit März l. I. angefangen, werden Madchen aus soliden Familien m Kost und Wohnung genommen, welchen der Unterricht in weiblichen Hanbarboten, dann der Geographie und den Anfangsgründen im ?iiln«. foi^s ertheilt wird. Auch können die Mad» chcn an dem öffentlichen Schulunterrichte der Frauen Ursulinennnen Theil nehmen. Im Fal« le deren Aeltern es wünschen, werden dlesel» ben ersucht, sich noch vor Ostern zu melden. Die AufnahmsbcdinZnissewerden billiq gemacht. Das Nähere erfragt man im Haule Nr. ^, St. Petersvorstadt, im ,. Stock Wasser-fette, wo auch auf frankirte Briefe unter der Adresse 5. 6. auf Verlangen näher« Auskunft ertheilt wird. 136 N a ch r t ch t, die Her.ausgad3 der Anz.chten aus Krai a betreffend. Der Unterzeichnete gibt a!l? !?. "l'. Her^n Intercffenten für obic;cb We»k — bePn Plan ln diescn Blättern bn, its früher Mitgcthellt worden ist — hicmit öfieullich zur slachricht, daß der Grund der Vc zögerung des Erscheinens der erssm Licfe» lm^ dtrselben elnzig und Allein in der unterdcffcn Slall gefundenin Errichtung ellirr eigene^ lichographüchfN An» stall gelegen ist. Der gegenwärtige Nesiy derselben fetzt den gefcrNgrcn Herausgeber je- ner Ansichten in dcn Stand, diese für >hn eben s^ scl'öne als nUcresslntte Aufgabe »n d?r At li^-n zu könneli, a'ls cs, nach Maß« gäbe seiner Kräfte, die Natur dmcn von zwei zu zwtl Mollai^n folgen we,d?n. Kl^g'Nfu't cm ,6. Fe^-uar i8/l2. JostVb Wagner. Z. 266. (i) « ^ I n d ustrie - Verein. Nach denBeslimmungen des §90er Statuten des Vereins ist der jahrl. Beitrag von 5 fi. in den ersten lä Tagen des eingehenden Jahres zu leisten; somit werden alle in Kram domicilirenoen ?.'l. Herren Vereins-Mitglieder hiemtt höflichst ersucht, ihre bisher bezahlten Jahresbeiträge lauch für dieses Jahr gefälligst einzuzahlen, und bei dieser GeleqenHeit die allfällige Veränderung ihres Wohnortes, >-Gewerbes, Adresse oder Amtes beizufügen, damlt man im Stande ist, den, wie alljährlich, auch für dieses Jahr von der 'Direction in Gratz aufgelegten Vereins-" Schematismus, der dann unentgeltlich für die Mirglicder bestimmt ist, so vollständig und richtig als möglich zu verfassen. — Auch Alle jene l'. 5. Herren Mitglieder, welche für die frühern Jahre ihres Beitrittes noch allfallig mit ihren Jahresbeiträgen im Rückstände sind, wollen diese recht bald emsendcn. Die Delegation ladet abermal alle Jene, denen oie^Beforderung der Industrie ihres Heimathlanoes nicht gleichgültig ist, zum neuen Beitritte ein, und bemerkt bloß, daß außer der Entrichtung eines jährlichen Beitrages von 5 fi. nichts anderes zu bezahlen ist, daß dafür jedes Mitglied alle vom Vereine ausgegebenen Druck' jchrifrcn, welche im Lauft des Jahres erscheinen, unentgeltlich erhalt, daß Bücher und Journale aus der Delegations-Bibliothek, welche sich im Vereins-Locale, m der Salendergasse in Laibach im stand. Hause Nr. ,95 im 2. Stocke, befindet, und sckon auf nahe an 5oo Bande aus allen Fächern der Künste, Technologie und Mechanik belauft, denenstlben.'nicht allein täglich im Lesezimmer freistehe, sondern auch zur Benützung nach Haufe,^ja selbst aufs Land genommen werden können, und gedruckte Cataloge der vorhandenen W^rke allda bereu liegen. Mit dieser Leseanstalt, welche an Sonn« und Feiertagen von 9 bis ,2 Uhr auch für ^eoermann ohne Unterschied, und Haupt-fächllch für Oewerböleute und ibre Gesellen zur Belehrung und Benutzung der vorhandenen kostspiellgen Werke uni) Zeichnungen geöffnet ist, wo mit Vergnügen Jedem die nöthigen Hilfsmittel 'an die Hand gegeben werden, wird auch mit nächstem eine Zeichen-Abtheilung ins Leben treten, wie solche bereits in Gratz und Klagenfurt auf Kosten des Vereins bestehen und sehr fleißig besucht werden, worüber in Kürze eine nachträgliche Bekanntmachung über den Tag oer Eröffnung und ihrer übrigen Einrichtung uni) Vortheile erscheinen wird. Portofreie Briefe und Geldsendungen werden von dem Vereinsmitgliede Herrn Peter Leskovitz in der Vereinskanzlei, Salendergaffe, im stand., ehemals Pogatschnig'schen Hause Nr. ig5 im 3. Stocke, wahrend den vormittägigen Amtsstunden, oder aber in dessen Wohnung/ Capuziner-Vorstadt, Elephanten- ' Gasse Nr. 52 im ersten Stocke, angenommen. Von der Delagation des Vereins zur Beförderung und Unterstützung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich für Kram. Laibach am S. Februar 1642.