Deutsche Macht ftttnnt Ute» XMUMtO«! »»« €o»nl»g meijre« -»« toftrt fit ttiOi mit Zii««I»»z i»'< H»»» »»«»tlich IL —M. ff. i.», üalbidfcri« R. I. —i «a«U-I>"g ff. «.—• «> »>-»!?>,«tzri, u«. dtltzjidril» ß. *■*<>■ gaimatrn« 6. e.40. ti« »iumxier I h. Jnfrute »och Z«rif; d«> Sftaen Wi«d»rd»l»»4t» «Nllv«cht5»" *«b«tt. Sulttii!» »cd»«» 3itfcr«te für i«kt vla» nüc »rttatca» tuj|t«»t»itu«in bei In- uns KstUnt« «». Stcloctio» f>mc»Bof(t K«. M. I. e«»«, «bmimflianon S. Svrkchst»»»«» d!« 9trt>«ct,,nähme bn e»»». »•> r*rtrrt«»«, h» 11—li nti Vor- uM 5—1 Ute Äaftmittsflt. — »«cliunatlinen Bottofrii. — Vtamifcrivlt »nkai wch! t«tvi&irfni*H. — HnoMioif ZilkUlmilzc« nich! b?ru4-'i tmjt. Nr. 46 Eilli, Donnerstag den 9. Jnni t892. XVII. Jahrgang Eis nnd Trans. u—. In wenigen Wochen sind e« sechs-»iidzwanzig Jahre, daß der Kaiierstaat Oester-mch seine jelbstständige Stellung unter den mopäischeii Mächten aufzugeben gezwungen miide und heute sind e« sünfundzwanzig Jahre, seitdem es Ungarn gelungen ist. au« den Trümmern des österreichischen Einheitsstaates aus-zastklgen zu seiner heutigen Höhe. Ehe die« jedoch möglich war, mußte vorher daS altehr-würdige Oesterreich eine vollständige Umwälzung wahren; die alte Monarchie der Habsburger mußte getheilt werden in ein Ei«- und Tran«-leithanieii. Fünfundzwanzig Jahre! ein langer Zeit« räum, nahezu ein volles Menschenalter ist seit-dem verstrichen und Ungarn feiert in diesen lagen die glückliche Wendung seines Geschickes mit dem Ausdrucke der Armde eine« seldstbe-wußten thalkräniqen Volke«. Wir gönne« den Ungarn ihre Freude, obwohl unsere sreund« ichafiUchen G:fühle für Ungarn mit gar vielen lrovsen bitteren Wermuth« gemischt sind. Wa« un« oersöh«, un« Trost, Hoffnung und Muth v«rleidt, in unserem nationalen, politischen und wirtschaft-lichtn Kampfe ist: daß wir in den Ungarn ein Volk erblicken, welche«, seitdem e« die weilen Landstriche eroberte, diese bewohn», seiner naiionalen Eigenart sich stet« und vollauf bewußt geblieben ist. welche« au« seiner Individualität herau« — wenn auch unter dem gcisligen Einstufst der westlichen Nachbarn — jtin VerfassungSleben sich gebildit, welche« die« sein stlbstständigeS, volkSthümliche« Wesen unter unendlich«» Kämpfen und Opfern bewahrt hat. Ueberblicken wir die Geschichte Ungarn«, s» finden wir keine-Epoche derstlben. in welcher der Volksgeist so tief erschlafft gewesen wäre, daß er sich selbst aufgegebn,, daß er, gleichzeitig Der allgemeine deutsche Sprachverein. Ein ernste« Wort wollen wir heute an dieser klelle unsern Lesern bieten. E« gilt dem Hin-weise auf eine Einrichtung, welche der mächtig um sich gr ifende nationale Gedanke, da« Volks-iiod FtammeSbewußtsei» unter den Teutschen gezeitigt hat und dann zur That werden ließ. Unsere herrliche deutsche Muttersprache, stark und kräftig in ihrer Reinheil — der wahre Spiegel unsere« VolkSlhume« — hat im Lause der Zeit starke Einbuße erlitten, durch das immer mächtiger um sich greifende Fremdwörter-Un-rotfen. Wohin wir nur blicken mochten holperten und stolperten un« die ungeheuerlichsten Fremdwort-Gebilde entgegen und au« unserer Sprache drohte ein unverständliche« Mischmasch aller sprachen, — ein Volapük — im schlechtesten Sinne des Worte« zu werden. Durch dte Ver-derdni« in Sprache, mußte aber auch da« ganze übrige Wesen unsere« Volke« vernichtet werden, vlnn nicht bald und kräftig Einhalt geboten wurde. Ein mächtige«, gebieterische« Halt ist nun der Eprachverderbni« entgegengerufen worden und da« Volk hat den Ruf perstanden und 'olfli- — In Deutschland ist im Jahr« 1885 !i^r Anregung national gesinnter, thatkräftiger Aänner, der allgemeine Sprachverein ent-standen. , Er will, wie e« im Ausruf« heißt, da« aegen s«in Recht, seine Freiheit, seine Geschichte, sich behaglich dem Spießbürgerthui» überlasten hätte, durch welche« andere Völker, fremde Nationen die Sieger geblieben sind. Ist aber au« dem DualiSmu« in dieser Richtung da«-jenige entstanden, was einst die nngarischen Patrioten geträumt, wosür sie geblutet hatten? Mit Nichten! Schaudernd sehen wir, wie dieses Volk seit 40 Jahren von einer fremden geistigen Strömung ermißt, wie mit einem Schwämme über die Ergebnisse feiner Geschichte fahrt, über die Errungenschaft der geistigen Arbeit seiner Ahnen; wir sehen, wie dieses auf seine Selbstständigkeit so eifersüchtige Volk, diese« so freiheitsstolze Volt plötzlich sich frei-willig, so mit Begeisterung in die absolute, geistige, politische und wirtschaftliche Abhängigkeit von einer fremden politischen Richtung begibt, tabula rasa macht mit allen seinen alten nationalen, politischen und wirtschaftlichen, von ihren Vätern überlieferten Einrichtungen. Au« der Geschichte Ungarn« haben wir Deutsche zu lernen, wa« wir thun und was wir lassen sollen. Auch für un« flilt der Satz: ,Wa« Du ererbt von Deinen Vätern, erwirb e«. um e« zu besitzen.- Z)er Wischos Bauer und die Schute. Von dem Vorstande de« ..Deutschen Schul-verein«* erhielten wir eine Zuschrift, die wir wegen ihrer Wichtigkeit vollinhaltlich veröffentlichen : Die in der letzten Hei» erfolgten Bericht« öffentlicher Blätter über Aeußerungen des hoch-würdigen Bischof« von Brünn, Dr. Bauer, bei der Reliqion«prüsung an der deutschen Privatschule in Eibenschitz veranlassen un« zu folgenden Mitthtilungkn. sprachliche Gewissen im Volke schärfen und wecken, aus da« ein jeder Deutsche, im be-rechiigten Sloze auf feine' Muttersprache, eine Ehre darein setze, rein und möglichst gut deutsch zu reden und zu schreiben. Er will keine ge» lehrten, sprachwissenschaftlichen Ziele verfolgen, sondern im Dienste de« vaterländischen Ge-danken« arbeiten, damit möglichst überall und immer unsere Sprache mit Wohlanständigkeit und Schicklichkeit behandelt werde. Unsere Sprache ist zu Anfang diese« Jahrhundert«, al« da« tausendjährige Reich in Scherben gieng und die alten Staaten ausgelöscht wurden, al» unser nationale« Dasein völlig in Frage stand und die Fremden unsern Boden weit und breit über-flutheten, da« letzte Band gewesen, welches un« »och zusammenhielt — ja, nicht allein zusammen-hielt, nein, al« Form, in der die Werke unserer großen Dichter und Weisen gerade damal« Gestalt annahmen, die Seele der Nation zu neuem Leben entzündete. Und ist e« nun an« ständig und ichicklich in diese« unschätzbare und edelste Gut de« deutschen Volke« fortwährend sremde Lappen einzuflicken, als wäre e« ein Han«-wurstenkleid st Und doch geschitht'«. In unserem Sprachschatze wuchert al« wüste« Unkraut ein fremde«, eingeschleppte« Siebentel. Und e« gib» Leute, bei denen nicht blo« jedes siebente, nein jede« zweite und dritte Wort ein fremde« ist. Sind da« noch Deutsche? Ist jene Mischsprache noch die deutsch« i Die betreffende Schule wird nicht von un« sondern von einem eigenen Schul- und Kinder-gartenverein in Eibenschitz erhalten und zu den Erhaliungskosten von 5500 fl. von uns ein Beitrag von 3L00 fl. geleistet. Infolgedessen üben wir auf die Verwaltung dieser Schule auch keinen unmittelbaren Einfluß, sondern haben nur zu beurtheilen, ob da« Vorgehen de« dor-tigen SchulauSschiifse« unseren Anforderungen so weit entsprich», um die gewährte Subvention fortbestehen zu lassen. E« ist daher unrichtig, wenn der Herr Bischof bei diesem Anlasse von einer Schule de« Deutschen Schulvereint« gesprochen und aus der Verhältni«zahl tschechi-scher Kinder an der Schult in Eibenschitz einen Rückschluß aus die Anzahl der tschechischen Kinder in den Schulen de« Deutschen Schulver-eine« gezogen hat. In Eibenschitz konnten wir mit voller Beruhigung die Frage, wie viele tschechische Kinder und mit welchen Vorkennt-nisien sie in di« Schule aufgenommen werden, jenen Männern überlassen, welche unter nicht geringer Mühewaltung und Opferwilligkeit die Schule in da« Leben g«ruf«n, deren Verwaltung übernommen und hiefür jährlich eine Summe von 2200 fl. in einem kleinen Kreist aufgebracht haben. Wir stehen aber auch nicht an, da« Vergehen diese« SchulauSschufseS al« vollkommen correct und mit unseren Ansichten überein-stimmend zu erklären. Wiewohl wir hierüber hinreichende Behelfe in Händen haben, hat sich doch unser Referent dieses Gedieles, Herr Dr. P i ch l e r. fof?rt nach Bekanntwerden der Zei-»ungsnachrichten nach Eibenschitz begeben und dort eingehende Erhebungen gepflogen. Nach diese» Erhebungen ist der Herr Bischof von dem Ausschuß der deutschen Schule insbesonder« von dem Obmanne. Herrn Dr. K ö k e i«. dem Landtags-Abgeordneten K. P a-n o w « k y und Postmeister A. W o r e l feier- Wie da« Uebel gekommen und wie da« Elend gewachsen, da« lehrt die Geschichte ganz genau. E« ist der Begleiter und da« sprachliche Wiederspiel unsere« nationalen Verfalle« ge-wesen. Aber tapfere deutsche Männer vaben die Schmach immer empfunden und seit Jahr-Hunderten gekämpst. leider — bi« auf die neueste Zeit vergeblich. Sollte nun aber nichl endlich mit dem Aufschwung? de« deuschen Volke« auch da« Sprachgewissen wieder leben-diger werden und die Spracht ihrerseits diesen Ausschwung durch Rückkehr zu ihrem wahren Wesen und echten Geiste widerspiegeln F Wir glauben «. Und der deutsche Sprachverein ist ent-standen und wurde lebhast begrüßt von allen Freunden der Sprache, von den Vertretern de« nationalen Gedanken«. Auch in Eilli soll am nächsten SamStage in einem Vortrage, welchen da« Mitglied de« Gesammtvorstande« de« deutschen Sprachverein« K. Sedlak au«-Brück hier halten wird auf den deutschen Sprachverein und seine Ausgeben hingewiesen werden und wir zweifeln nicht daran, daß seine Bestrebungen von nachhaltiger Wirkung sein werden, denn der Boden ist gut, unser Volk ist sich seiner nationalen Ausgabe bewußt, e« wird sich auch dieser — welche der Sprache gilt — nicht verschließen. Als der allgemeine deutsche Sprachvertin in'« Lebe N oernien würd?, unter tüchtiaer. Utl- 2 lichst empfangen und begrüßt worden. Dr. Kökei« sprach die Hoffnung au», daß der Eintritt de» Bischof» in die Schule in der 260 katholische Kinder ihren Religion«- und bürgerlichen Unter-richt erhalten zum Nutzen und Segen gereichen werde. Gleichzeitig richtete Herr Dr. Kökei» an den Bischof die Bitte, ermögesichin seinem bekannten Rechtlichkeitsgefühl veranlaßt sehen den hoch-würdigen Cleru« dieser Pfarrgemeinde anzu-weisen, calmierend und beruhigend dahin zu wirken, daß die Feindschaft der Gemeindever-tretung gegenüber der deutschen Schule sich mil« dere oder aufhöre, damit in der ganzen Stadt wieder jener Friede eintrete, der allein für da» kirchliche und bürgerliche Zusammenleben er-sprießlich ist. Nach dieser Begrüßung wurde von dem Katecheten an der erwähnten deutschen Schule in der ersten Abtheilung 0- und 2. Schuljahr) durchweg» in tschechischer Spracht, in der zweiten Abtheilung (3. bi» 8. Schuljahr) fast ausschließlich in tschechischer Sprache geprüft. Ber-schieden« Kinder, tschechisch befragt, erklärten: „Ich kann e« nur deutsch-. Zur Aufklärung diese» Vorgänge» wurde von den Ausschußmitgliedern der Schule ange-geben, daß sie den durch den Katecheten beob-achteten Vorgang nicht für ein zufällige» Er-eigni« hatten, sondern in Zusammenhang mit seinem ganzen Verhalten an der Schul« bringen, an welcher er |bie ihm mit dem Erlasse de» Konsistorium» vom 15. September 1887 Z. 3382 für den G«brauch der deutschen Unter-richt»sprache »orgezeichneten und, wie jederzeit festzustellen ist. durchführbaren Grundsätze hint-angesetzt und den Unterricht auffallend vernach« lässigt hat. Nach der Prüfung de» Katecheten prüfte auch der Herr Bischof u. zw. nur in deutscher Sprache, wobei die Kinder in der Sache recht gut und auch sprachrichtig antworteten. Der Herr Bischof hatte uur ein einzige»mal Gelegen-heit einen Knaben auf einen grammatikalisch«« > Fehler aufmerksam zu machen. Der Knabe sagte nämlich von der Firmung: .Diese» unautlösch-licheO Merkmal.' Diese letzteren Erfolge stehen in Ueberein-stimmung mit dem Jnspection«berichte de» Ehren« canonicu», Herrn P. Marschow » kq, welcher vor zwei Jahren die ReligivnSprüsung in allen Classen vornahm und seine Zufriedenheit der Vertretung de» Schul- und Kindergarten-Ver» eine» ausgedrückt hat. Nach beendeter Prüfung hielt der Herr Bischof folgende Ansprache: .Verehrte Anwesende! bewußter und thatkräftiger Leitung sofort an seine Arbeit und den Kamps gegen den Wälsch-teufel, der unsere wunderschöne deutsche Mutter-spräche bi» in» innerste Mark vergiftet und verdorben hat. aufnahm, da rührte sich in so vieler Deutscher Brust eine Saite, die bi» nun geschlummert hatte, der Ton, der Ruf: „Kein Fremdwort für da», was gut deutsch au«ge-drückt werden kann !" sand mächtig»» Wiederhall in allen deutschen Gauen. Ein eigen Schauspiel konnte man da beob« achten. Mit den begeisterten Freunden und För-derern der guten deutschen Sache de» Sprach-vereine» entstanden demselben zugleich eine Schaar von Spöttern und Widersachern, die mit billigen Witzeleien, lügenhaften Ausstreuungen unter absichtlicher Verheimlichung der Grund-sätze, Ziele und Zwecke de» neuen Vereine«, die Bestrebungen der Sprachreiniger lächerlich machin wollten. Daß e« solche L«ut« geben werd», war ja vorau«zusehen — bezeichnend und für un« werthvoll aber ist da« eine, daß diese „Deutschen" gerade — besonder« bei un« in Oesterreich — einer und derselben Art ange-hören — e« sind die« nämlich jene Männer, die auch sonst zu den Gegnern der deutschnationalen Bestrebungen gehören. Wie diesen „Deutschen' alles unangenehm ist, wie sie alle« Haffen und bekämpfen, was auf eine Weckung und Stärkung de« nationalen Gedanken« hinzielt, fo waren sie auch sofort bereit, sich feindlich dem deutschen Sprachverein gegenüberzustellen, waren aber durch ihre Absonderung nur die Veranlassung, daß sich die wahrhaft deutsch aesinnten Männer. „D-»tfch- Macht- Ich bin bereit« seit zehn Jahren Bischof, hab« während dieser Zeit mehr al« hundert Gemeinde» schulen visitier», aber noch nie ein« Anstalt an-getroffen, wo so viel« Widersprüche vorhanden sind wie hier, und die« nimmt mich auch nicht Wunder. Ich habe einmal geglaubt, daß in den Schulen des Deutschen Schulvereine» nur deutsche Kinder untergebracht sind, heute habe ich aber erfahren, daß dies nicht so ist, die Kinder wer-den genöthig», in einer Sprache, die sie nicht verstehen, Unterricht zu genießen. In einer solchen Schule werden die deuischen Kinder im Fort-gang gehemmt durch die tschechischen Kindermund letztere machen keine Fortschritte, weil sie die Unterrichtssprache nicht verstehen. Allein «S würden auch die tschechischen Kinder in der deutschen Sprache bessire Fortschritt« mach«". w«nn sie die tschechische Schule besuchten, als wenn sie in di«f« Schul« g«h«n. Ihr arm«n Kinder könnt nicht dafür." Er v«rwleS sodann auf seine eigene Jugendgeschichte und schloß mit d«n Worten: „Meioe Herren und Damen! Ich kenne zwar die hiesige» verhälinisse nicht, ich wollte niemand beleidig««, sagen wir uns di« Wahrhkit und bleiben wir Freunde.' Nuch diesen Worte» verließ der Bischof den Saal ohne in üblicher Weise den Kindern den bischöflichen Segen zu ertheilen, welch' eiliger Abgang, sowie der leideuschaltliche Ton seiner Rede allseitig auffiel. Die Erhebungen haben weiter ergeben, daß bei der Aufnahme von Kindern in die betriffend« Schul« folg«nd«r Vorgang berichtet wird. In die erste Classe werden fast auSnahmS-los nur solche Kinder ausgenommen, deren deutsche SprachkeiintniS entweder notorisch oder durch zwei- bi» dreijährige«, erfolgreiche« Ver-bleiben im deutschen Kindergarten sichergestellt ist. Da» au» dieser Claffe aufsteigende Schüler-materiale bildet den Grundstock der ganzen Schülerschaft, in welche« nur au»nahm»weise einige wenige Kinder mil ungenügenden > deutschen Sprachkenntniffen vorkommen, deren Aufnahme keineswegs unter Anwendung irgend welchen Zwange«, sondern nur auf dringende» Bitten der Ellern oder ihrer Stellvertreter geschieht. In Eibenschitz, sowie in den anderen gemischtsprachigen Orten läßt sich eben di« Nationalität der Eltern und der einzelnen Elterntheile nicht immer genau festst/llen, dagegen ist inSbesonderS bei der Königen Arbeiterbevöl-kerung die Ausbildung in der deutschen Sprache ein dringende» Bedürfnis, so daß nun der Schule auch ein Schulmateriale den Charakter einer deutschen Schule zu erhalten nicht wenig die nicht blos deutsch denken und deutsch fühlen, sondern auch deutsch sprechen wollen, umso inniger und fester zusammenschloffen, umso sreudiger und unerschrockener an die Arbeit giengen, getragen von der Ueberzeugung, daß der Nachbar zur Rechten und der Nachbar zur Linke» gleichen Sinne» und gleicher Ueberzeugung ist auch sonst. Die Deutschnationalen waren eS, di« auch dieser volkSthümlichen deutschen Bestrebung, die zu den Ehrenpflichten der Deutschen gehört, sich unbedingt anschlössen, die deutsch-nationale Press« war «S, die ihr ihren Willkomm-grüß bot und ihre Macht zur Verfügung stellte; die Auchdeutschkn, di« Teutschen nicht von Ge-sinnung und Art, sondern von schlauer Berech-nung und Vottheil, und ihre käufliche in deutschen Lettern gedruckte, aber niemals wahrhaft und deutsch gesinnte Preffe standen plötzlich al« spot-tende Gegner da. Mit Vernunsl«gründen. mit übtrz«ugt»d«n Beweisen konnt« man den Sprach-rtinigern nicht entgegentreten, so griff man denn zum Spötteln, da aber die ruhigen Grundsatz« der neu erstandenen Sprachreiniger, gänzlich ver-schieden von den lächerlichen, die Sache schädigen-den Absichten, verschieden von dem unerfüll-baren Verlangen der Vorgänger aus dem Ge-biete der deutschen Sprachreinigung, auch für dies« Spötteleien keinen Raum ließen, so ver-legte man sich aus da« so beliebte Mittel der absichtlichen Entstellung. Wie jede gute Sache, so drang auch di« Sprachreinigung immer weiter, gewann mächtigen Boden. Die Be-strebungen de« deutsch«» Sprachvereine« fanden nllrathftfh*n »in/n tnirtitfinrm SRnh»n mn h#ntfrfi. 1892 } Abweisungen tschechischer Kinder Jahr für Jahr stattfinden. Demzufolge ist auch die Sprach-kennlni« an der Schule derart, daß in der erste» Classe hochgerechnet. 10 Kinder, in der zweiten Classe 6 Kinder, in der drillen Classe l Kind, in der vierten Claffe 3 und in der 5. Claffe ebenfalls 3 Kinder vorhanden sind, welche mit Zuhilfenahme der tschechischen Sprache unterrichtet werden müssen, während alle anderen Kinder in den weltlichen Lehr-gegenständen mit dem ausschließlich deutschen Unterricht vollständig gute Erfolge erzielen. Unser Referent besuchte auch die Schule und überzeugte sich theils durch di« von den Lehrern, theil» durch die von ihm selbst vor» genommenen Prüfungen, daß die Kinder in den weltlichen Lehrgegenständen vollkommen ent-sprechend ausgebildet sind, daß aber nich» blo» bi« ^deutschen Kinder, sondern auch nahezu die sämmtlichen slavischen Kinder sich in der deutschen Sprach» ttchtig und geläufig auSzu-drücken imstande sind. Ja der zweiten und vierten Classe prüfte Dr. P i ch l e r insbesondere jtnt slavischen Kinder, welch« im Schuljahr 1891/92 auS tschechischen Schulen in die deutsch« Schule eingetreten waren und überzeugte sich, daß selbst diese Kinder seine Fragen ange» messen verstanden uud daß ihre Antworten wohl langsamer und nicht ohne Sprachfehler, aber in sachlicher Beziehung richtig abgegeben wurden. Bei dieser Sachlage hat eS allerdings den Anschein, daß jene Stimmen im Recht« sind, reiche den glänzende» Verlauf unserer letzten Hauptversammlung, sowie di« Bemühungen der Deuischen in Eibenschitz die Ueberwälzung ihrer deutschea Privatschule in die öffentliche Verwaltung zu erreichen, mit dem befremdlichen Auftreten de« Herrn Bischofs von Brünn in Zusammenhang dringen. Wie gering thatsächlich die von ihm eingestandene mangelhaste Kenntnis der Eibenichitzer Verhältnisse ist. beweist der Umstand, daß er nicht einmal wußte, daß die dvttige deutsche Schule keine Schule deS Deutschen Schulvereine«, sondern eine« ganz für sich bestehenden Schulvereines sei. Da« Vor-gehen de« Bischof» von Brünn steht aber mit n«anch' anderen Erscheinungen im national« slavisch-clericalen Lager in einem solchen Zusammenhang», daß wir uns in Hinkunft von der Zurückhaltung entbunden sehen werden, mit welcher wir unS im Interesse einer möglichst ruhigen, friedlichen und geregelten Verwaltung unserer Schulen bi«h:r enthielten zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. In welch' mangelhafter national gesinnie Männer waren, und Niemand, der «in Herz im Leib« hat. da» für die Sprach« schlägt, der sein Deutschthum nicht blos im Munde führt, sondern auch m seiner Brust be» wahrt, konnte sich der Ueberzeugung verschließen, daß durch die Sprachreinigung, durch da« Be» streben, die deutsche Sprache zu reinigen und rein zu erhalten von »»nöthigem Flitterwerk. eine wahrhaft volksthümliche Arbeit gethan wird, daß dies« Arbeit mit 'dazu gehött zur vollstän-digen Ausführung de« deutschen Baue». An dem Baue de« deutschen Dome« ward fo lange ge-schaffen, gewirkt und gearbeitet in Sturm und Drang. Ströme de» kostbarsten Blute« hat «r gekostet, mühsam wurde Stein aus Stein gefügt, da« deutsche Schwert war thätig in hatter Zeit voll Opser und Mühsal, der deutsche Sänger sang zum Herzen und weckte die schlummernden Gefihle, der Dichterwotte Zaubermacht wirkte Wunder an Begeisterung, großer deutscher Männer ganze« Sinnen und Trachten ward dem großem Bane gewidmet — der Dom ward fettig. In die klaren Lüfte ragt der Riesenbau mit himmelanstrebendeu Thürmen, mit Bewun« derung und Neid schauen die Völker all' empor zu ihm und im Innern, im Heiligthume diese« Baue«. Ifremder Orgelklang und Liedersang, fremde Worte. fremd« Sprach«. Kann di?« ein echter Deutscher weiter dulden? Bäumt sich nicht der beleidigte Stolz eine« Deutschen auf bei diesem Gedanken? Konnten da deutsche Männer weiter ruhig zusehen, ohne sich sagen zu müssen, durch da« eigene Schweigen machen mir UN« mtfirhulhin IN den nrofien Verbrechen rim ßeiie trotz de» hohen von un« an vielen Ortrn zu entrichtenden Honorar und die für ufere deutschen Schulen im gemischtsprachigen Aebiete zumeist allein zur Verfügung stehenden sisischen Katecheten in der Regel ihren Wchien nachkommen und wie häufig bei diesem llittnichie da« deutsche Ohr durch eine geradezu barbarische Behandlung der deutschen Sprache und das Sittlichkeitsgefühl unter der deutschen Z»gt»d durch gelinde gesagt unpassende und rnschickliche Aeußerungen verletzt wird. Eine niifprechende mit genauen Daten versehene Veröffentlichung dieser Leistungen wird die beste, wenn auch dem Herrn Bischof von fcinn nicht willkommene Antwort aus feine nj unbegründete und aus der Luft gegriffenen jrifft gegen den Teutschen Echulverein »ab das deutsche Schulwesen, den seiner kirch-üchen Aussicht nnterstehenden Diöcese sein. Aus Stadt und Land. Germanenbund. Der „Verband Cilli" M GermanenbundeS neranstaltet Samstag den l U. Juni, abend« 8'/, Uhr im Hotel „Sold. I ÜriBt* einen Vortrageabend, bei welchem der Echnstleiter de« Allgemeinen deutschen Sprach-»emne», Herr Sedlak aus Brück, über „Fremd-«rterunwesen* sprechen wird. Deutsch« Gäste sind herzlich willkommen. Wir stnd überzeugt, tafi die nationale Bedeutung de« Abend« die ßiefinnungsgenofsen in reicher Zahl versammeln »ird. Eine rege Betheiligun> der deutschen Frau«» und Mädchen wäre äußerst erwünscht. — Am Tonntag den 12. Juni findet zu Ehren des Herrn Sedlak ein Frühsch»pp«n im Wald-hasse und «in An«fiug nach Stor« statt, wo di« iapelle de« Cillier Mufikvereia« den Theil-«hmern ausspielen wird. Unser Waldbaus. Bei der Aquisttion de« Herrn K o i s s e r zum Pächter unser«« Wald-hat der Verschönerung«.Verein ein« glück-I«he Wahl getroffen: aber auch da« Public»« dürste mit dieser Wahl recht zukritd«» s«in, »am,nllich. wenn Herr Koisstr hält, wa» er «ersorochen hat, stet« gute Küche und Keller j» führen. In der That lasten beide vorläufig richt« zu wünschen ütrig und recht wohlthuend lsl die rasche und prompte Bedienung. Der Einh dürste aber auch mit dem Publicum jirfriebrn sein. Denn sowohl bei der Eröffnung «I» auch an den beiden Feiertagen ward da« Waldhau« von einem zahlreichen distinguierten Publicum besucht, und die Vorräthe in Küche »ad Keller fanden den gewünscht,» Absatz. Dazu truf freilich die vorzügliche Leistung der Musik- tu unserer deuschen Sprach«, an unserem deutschen ?»lksthum? kann aber jener sich mit Recht einen Deutschen nennen, der «« wagt, di« Bestrebungen dieses unsere« Sprachvereine«, wenn er von den fc maßvollen Grundsätzen Kunde hat, zu despötleln. zu verunglimpfen und denselben ent- gegenzuireitn?-- Vieles ward bi« nun in kurzer Zeit ge-•'chafftn, noch viel mehr harrt an Arbeit. Auein «r können mit Stolz und Befriedigung aus das Seschehene zurückblicken. Der Kamps gegen du Fremdwörter ist ein harter, dem Verlang«» der Eprachrkinigung kann man nicht auf einmal gleichsam über Nacht gerecht werden. Eine« vird ja nur vor Allem gefordert, ein ehrliche« - Wollen. Um aber einen vollen Erfolg zu erringen, muß dahin gearbeitet werden, den Bestrebungen der Sprachreinigung eine möglichst breite Grundlage zu schaffen, sie so volkSthümlich al« nur immer möglich zu machen. Da« ganze deutsche Volk muß sich am Werke der Reinigung dn deutschen Sprache betheiligen, getreu den Sorten Uhland's: So schaffe Du inwendig, tatkräftig und lebendig, Besammte« Volk «» ihr. Ja. gib ihr D» die Reinheit. Tie Klarheit und die Feinheit, Die au« dem Herzen stemmt, Gib ihr den Schwung, die Slärke, Die Gluth, an der man merke, Da& fit dem Geiste stammt. „9*«tr4« Macht- verein«-kap?Ut untrr d«r Leitung ihre« wackeren Dirigenten, Herrn D i« ß l s«hr vi«l bei. Da« bewik« der oft stürmische Beifall de« Publicum« welcher sich nach einzelnen Tonstücken zu «in«m wahren Orkan gestaltete. Herr Dießl und seine wackere Truppe hat sich b«i dem letzten Con-certe im Waldhause wieder zahlreiche neue Freund« «rivorb«n. Porkfest. D«r rührige Au«schuß uns«r«« V«rschön«rung«vrr«ines plant die Veranstaltung «in«« Sommerfkst«« in unserem ebenso schönen, als ausgedthntkn Stadtpark. Da« Fest ist al« Volksfest im größten Stile gedacht und dürfte »ach dem, wa« un« bi« jetzt von d«m in großen Zügen bereit« festgestellten Programm mitgetheilt wurde, eine der gelungensten Veranstaltungen dieser Art werden, die in Cilli je stattgefunden haben. Al« Tage für die Abhaltung sind der 14. und 15. August in Aussicht genommen und wird di« Mitwirkung der Kapelle de« heimischen Infanterie-Regimentes angestrebt. Natürlich wird unsere vorzügliche Vereinskapelle ebenfall« «nga-girrt. Mit diesem Feste ist eine große Effect«nlott«rie verbunden, zu deren Abhaltung die Bewilligung d?« höh. k. k. Finanzministerium« bereit« erflofsen ist. E« sollen 10.000 Lose zum Preise von ä 20 fr. au«grg«btn w«rd«n. Die Gewinnste werden in großen, th«ilS sehr werthvollen Effecten aller Art bkstkhen, die theil« durch freiwillige, dem Verein« zugrwkiidet« Spenden, theil« durch Ankauf beschafft werden. E« hat sich bereit« ein Damencomitä gebildet, welche« sich in liebenswürdigster Weise dem al« Lott«ri«comit6 fungierenden Ausschuff« de« Verschönerung«-verrin«« an die Seite stellt und sein« Thätigkeit bereit« in den nächsten Tagen b«ginn«n wird. Für da« Fest selbst werden sich diesen vorläufigen Comite« durch Hinzuziehung von bei ähnlichen Veranstaltungen erprobten Damen und Herren ergänzen. Die diesbezüglichen Ein-ladunge» werden bereit« in nächster Zeit ergehen. Spenden für die Lotterie nimmt der Verschöne-rung«»erein dankbarst entgegen und wollen solche in Geld bei dem Verein«caffier Herrn Gustav S ch m i d l, solche in Effecten bei dem Schnfiführer Herrn Fritz Rasch hinterlegt werden. Beförderung. Herr Professor K n i 11 l vom k. k. Staats-Gymnasium in Cilli wurde nach lBjährtger Dienstzeit in die VIII. Rang«-cloffe erhoben. Gymnafial-Ikachrichten Bereit« am 9. d. beginnen am Staat«gymnasium die fchrift-sieben und am 30. d. die mündlichen Malurität«-Prüfungen. Neubau. In der Karolinengaffe wird demnächst nach den Plänen de« Architecten Ferd. Golageanyein villenartiger Neubau erstehen. Turnfest. Am Pfingstsonntage, den 5. d. begab sich mit dem Frühpostzuge eine Abord-nung von !6 Turnern de« diesigen Vereine« nach Mureck, um an dem Turnfest« thkilzun«hm«n. In Mureck wurden unsere Turner aus dem Bahnhöfe vom dortigen Turnvereine und einer großen Menschenmenge äußerst sympathisch begrüßt. Sprechwart Herr Dr. Krautgasser hielt eine sehr freudig«, vom d«utfchnationalen Geiste getragene Ansprache, die vom Cillier Sprechwarte erwidert wnrde. Die beiden Vereine zogen dann Schulter an Schulter in den freundlichen Markt und in den Gasthof Schweig-hofer, wo beim Glase Bier sich sofort die beiden Vereine erkannten und sympathisierten. Um^l l Uhr vormittag« marschierten die Turner über die Murbrücke, bestiegen die vom Schlosse de« Grafen Stubenberg gekrönte Anhöhe zum „Gartentommerl. und erfreuten sich an dem Ausblick auf den lieblichen bergumsäumten Mur-boden. Nach kurzer Rast erschien unter Hörner-schall und Trommelwirbel der Turnverein von Pettau, der selbstverständlich al« Nachbarverein herzlichst begrüßt wurde. Nach einer halben Stunde, die dem turnerischen „Ulk" gewidmet ward, ertönten Pöllersalven, die da« Antreffen der Grazer Turnerschaft verkündeten, die unter brausenden „Gut Heil«" herangezogen kamen. Unter Vorantritt der Musikkapelle zogen dann die 4 Turnvereine, die Cillier an ver Töte in den prächtig beflaggten Mureck ein. Ein Blumen-und Kränze-Regen au« zanen Damenhänden 3 ergoß sich unter nicht endewollenden Jubel auf die Turner, die beim Rathhause vom Bürger-meist«? wärmstenS begrüßt wurden. Im Gast-Hofe Peetz wurde da« MittagSmal eingenommen, bei dem die H«rr«n Dr. Krautgasser und Dr. K o tz b e ck vom nationalsten Geist« ge-tragen« Anred«n hi«lt«n. Um '/, 4 Uhr begann im Hof« de« Eparcasse-Gebäude« da« Schau-turnen an dem sich auch die inzwischen ein-getroffenen Leibnitzer betheiligten. Unsere Turner betheiligten sich in hervorragender Weise an den Uebungen, und namentlich die Leistungen auf dem Barren riefen allseilige Bewunderung hervor, die sich in den feurigsten Zurufen kundgab. Leider trat viel zu früh ein starker Regenguß ein. der da« sehr gut vorbereitete Kürturnen verhinderte. Um 8 Uhr abends vereinigten sich im Gasthose R. H a tz l, die Orttzhonoratioren, Turner, ^adsahrer,Sängrr',und die schöne Damen» welt unter dem Vorsitze de« Herrn R o g o« schinSky zum Festcommerfe bei dem der Murecker Gesangs- Verein meisterhaft sang und die Ort«-Kapelle, ganz prächtige Weisen ertönen ließ. Nach mehrere» prächtigen im deutsch-turnerischen Geiste gehaltenen Reden, sptach Herr Gericht«« Adjunct Pfeiffer den tzerrlichin Trinkspruch auf da« unvergleichliche Cilli, dieser allen Stürmen trotzenden ewig grünen Eiche, diese« köstlichste Kleinod der unteren Steiermark. Dieser Gruß wurde mit unbeschreiblicher Begeisterung aufgenommen. Alles drängte sich an unsere wackeren Turner, drückte ihnen die Hände, trank ihnen zu und umarmt« sie. Nach kurzer Paus« erhob sichrer Cillier Spr«chwart Hrrr Joses R a k u s ch. und erwiderte in zündender Weise, mit heißen Worten, den dargebrachten Trinkspruch auf die Heimat, indem er da« warmfühlend« Mureck und den wackeren Vorredner hoch leben ließ. Von da an waren die Cillier der Gegen-stand der wärmsten Sympathien, die sich in nicht endenwollenden Freunde«- und Freudesbe« z«ugu«g«n ergoß, bi« zu« Schlüsse diese« unseren Verein in so hohen Maße ehrenden Tage«. Eine baufällige Stiege. Die vom Mühlhose, der sogenannten Stmamühle. aus den Josefiberg führende steinerne Stiege befindet sich schon seit einigen Jahren in einem schlechten, ja geradezu lebensgefährlichen Zustande, und es wurde, ungeachtet diese Stiege täglich von vielen Menschen benützt wird, bis nun zur Herstellung gar nichts veranlaß«. Um ein Unglück zu ver-hüten, wär« es dringend geboten, diese Stiege entweder neu zu construiren oder ganz abzu-tragen, bi« zu dessen Au«führung aber abzu-sperren. Es dürfte aber ein Wunsch der meisten Bewohner von Cilli sein, welche den Josefiberg besuchen, daß diese Stiege, welche den kürzesten Aufstieg herbeiführt, hergestellt, d. h. daß dieselbe ganz neu au« Stein errichtet, mit Ruhe-Plätzen, und wenn nöthig mit Eisenqeländer ver-sehen und derart reconstruirt werde, daß selbe dem Auge wohlgefällig, sowie auch gut zu ersteigen sei. Da die Herstellung dieser Stiege mehrere hundert Gulden kosten dürfte, so wäre ei« Theil de« hiezu erforderlichen Aufwand«« durch eine Sammlung aufzubringen, den Rest dieser Kosten könnte aber die Stadt Cilli und der ehrwürdige Lazaristen-Convent St. Josef aus sich nehmen. Eine ordentliche Stiege würde auf die vielen Fremden und die Bewohner von Cilli, welche den Josefiberg besuchen einen guten Ein-druck hervorbringen, und zwar umsomehr, als man schon bei den H«ilig«n am Plateau einen hübschen Ueberblick über die Stadt und Um-gebung Cilli genießt. E« steht »u erwarten, daß diese Angelegenheit, welche sich schon seit längerer Zeit im Schoße de« Gemeinderathes Cilli befindet, eine recht baldige günstige Erledigung finden werde, welcher Gegenstand nicht warm genug empfohlen werden kann. Der Elub der Gillier in Graz ver-anstaltet Sonntag den 12. d. abends eine gemüthliche Zusammenkunft in der Gastwirtschaft zum .Schweizerhau«" auf dem Schloßberg, zu welcher auch Damen gebeten wurden. Cillier Gesinnungsgenossen sind henlich willkommen! Vom Blitze getroffen Am 4. d. nachmittag« waren der Grundbesitzer Johann Lipoufchek in Loschnitz, Umgebung Cilli, und dessen Knecht, Karl Petek, unweit ihrer 4 Behausung am Felde beschäftigt. Bei dem unbe-deutende» Gewitter, das am selben Nachmittage über die Stadt und Umgebung zog, wurde Karl Petek plötzlich vom Blitze getroffen und todt zu Boden gestreckt. Merkwürdiger Weise blieb sein Dienstgeber. Johann Lipouschek. welcher kaum einen Schritt von Petek entfernt war, unverletzt. Ein in der Nahe patrouillierender Gendarm veranlagte die Uebertragung der Leiche des Gtlödteten in die Todtenkammer de» slove-nischen Friedhofes. Hochenegg. 7. Juni. „Der Friede sei mil Euch" ! Diese erhabenen Worte des Erlöser« werden leider von den Gesandten des Gesalbten nicht in dem Sinne verbreite». Nur Haß. Zwietracht wird heutzutage von der katholischen Geistlichkeit ausgestreut. Kein Mensch ist heute mehr sicher von solche» Leuten angegriffen und in den Koth gezerrt zu werden. Unser friedliebende Ort hat mit Ausnahme einiger weniger nur heißblütige Kapläne erhalten. Leider auch der jetzige hat sich zur Ausgabe gemacht, da« Frieden»-werk zu zerstören. Es kann wahrlich der Beste nicht mehr in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt. Selten, eigentlich beinahe n i e kann man eine Predigt hören, die nicht an mehrere» Stelle» gegen das Deutsche gerichtet wäre. Wir glauben als billig denkende Menschen, daß in die Kirche nur GotteSworte gehören, aber den heiligen Ort zu einer gemeinen „öitalnica" zu erniedrigen ist gewiß nicht die Aufgabe der Geistlichkeit, und entspricht ganz gewiß nicht ihrer Würde. Solange da«Consistorium solche Dinge unterstützt und flovenifche Fanatiker in deutsche Orte schickt, solange ist auf einen Frieden nicht zu denken. Daß letzteres sehr oft und absichtlich geschieh«, ist offenbare Thatsache. Gonobiy. Herr Bartlmä B o h recte Wach, Pfarrer in St. Martin im Rofenthale wurde zum Hauptpfarrer und Dechant in Gono-bitz ernannt und am Mittwoch fand die Jnstal« lation statt. W. Marburg. 7. Juni. (Selbstmord.) Heute um >/,]() Uhr früh, hat sich der hier in der Draukaserne garnifonierende Eorporal, Ruper« Appoth, mittelst seines Dienstgewehres erschossen und blieb auf der Stell« todt. Das Motiv der That ist noch unbe-kann«. Der neue kroatisch slovenische Club und das .Vaterland- Die .schlaue" Aufgabe, welche da« schwarze Wiener .Vaterland" dem linken Flügel der füdslavijchen Hohenwärler zuzumuthen so blöde ist. wird vom russophilen „Slov. Narod" mit der be-greiflichen Begierde abgedruckt, dami« für den neuen «kroatisch'slovenischen Club" neue Mit-glieder zu werben. Da da« .Vaterland" u. A. harmlo« meint: „Dieser kroatisch-slovenische Club besteht ja schon längere Zeit . . . wenn er sich jetzt auch formell al» Club konstituiert, und den Junglschechen anlehnen wird, wird die» an den «datsächlichen Verhältnissen nicht» ändern .... Un« würde es nur freuen, wenn di« Jungtschech«n mit Rücksicht aus di« Verbindung mit dem neuen größteniheilS wirklich clericalen Club dem Clericalismu» näher gebracht würden . . ." ist zu erwarten, daß unter dcn Klängen dieser freundlichen Melodie die flovenifche Aufforderung zum Tanze nicht erfolglos bleiben, und bald mehrere Linke vom Hohenwart-Club zu den Herren Gregorec, Spinne & Co. hinüberwalzen werden. Bravo „Vaterland" ! Wie wenig die erbärmliche Schlaumeierei diese« ..Vaterland' sich jedoch mil den A«»schau»ngen der wirklich kkatholischen in „Slovenien" decke, beweist am besten eine Noliz im „RimSki Katholik", auf die man uns heule au« Laibach aufmerksam macht. E« heißt da: „Spincic und Laginja sind dem jungtfchechifchen (h u f f i t i f ch e n) Club beigetreten .... sie sagte» bei Uebernahme der Kandidatur, ihr Programm sei: „Alle« für den Glauben, die Heimath und den Kaiser." Für den Glauben im Jungtschechenclub!? Ja sür den Glauben, aber für wa« für einen? Vielleicht für den huffitijchen ?.' Spincic, «in katholischer Geistlicher bei den Jungtfchechen? Und jetzt verlangen sie, daß wir ihnen blind folgen, „Deutsche Wacht" daß wir schweigen wenn sie sprechen, da die« die .Politik" so verlange. Eine rechte Teufels-Politik da«! „Triumphirat sür das König-reich Slovenien Im Leibblaue de« Abgeordneten Micha Bosnjak wird im vollsten Ernst« d«r Vorschlag gemach«, daß di« Slovenen einen Wojwoden wählen sollt«, dem zwei Rathgeber bei zugeben wäre. Dies soll der einzig« W«g fein, auf d«m Sloo«nien noch gerettet werden könnte. Di« Wahl der T riumpikren erfolgt aus Lebensdauer, und sür den Fall,Zdaß?einer oder der andere nach dem Feldhos gebracht werden müsse, ist also nicht vorgesehen. Vielleicht bringt es Tihotapec »och zum „Wojwoden von Sloveniensaperloi«. daß wär« int«r«ssant. Preisausschreibung. Die Redaction der „Fremden-Zeitung" in Salzburg schreibt folgende drei Preise I Preis vo» 15» Franc» in Gold und einen II. Preis von 80 Francs in Gold aus für di« zwei besten Essay. die über nachst«h«nde Preisfrage eingesendet werden: „Welche zweckmäßigen Mittel müssen angewendet werden, um die breite Schicht« d«r Interessenten von dem volkswirtschaftlichen Nutzen der Frem-den-Jndustrie zu überzeugen und ihre werk-thätige Antheilnahme an den Bestrebungen zur Hebung des Fremdenverkehrs anzuregen? Die Zuerkennung des Preises erfolgt durch Stimmen-Mehrheit der PreiSjury. welche folgende Herren zu übernehmen die Liebenswürdigkeit hatten: Se. Excellenz Franz Freiherr von S ch m i d «> Z a b i e t o n>. Landespräsident von Kärnten, in Klagenfurt; der Landtags - Abgeordnete Dr. I. Angerer in Hall; der Landtag«-Abge-ordnete und Landes-Verbands-Präsidenl des Salzkammergutes, AloiS Kalte u brunner, Bürgermeister von Gmunden; der Curvorstand und LandeS-VerbandS-Präsident in Tirol. Wilh. von P « r n w « r t h. in Meran ; der Reich«-rathS-Abgeordnete und Präsident des Wiener Vereines für Stadt-Jnteresfen und Fremden-verkehr. Freiherr P. von P i r q u « l, in Wien ; der Schriftsteller Dr. Wilhelm R u l l m a n n in Graz und di« Central-Redaction. Der End« ttrmin für die Einsendung der Arbeiten läuft mit dem 15. August d. I. ab. Die Manus« cripte sind ohne Namen und mit Motto versehen der Central-Redaction der „Fremden-Zeitung" einzufenden und ist denselben ein geschlossene« Couvert. in welchen» die genaue Adresse des Verfassers enthalten ist. beizulegen. Die Preise gelangen sofort nach Entscheidung der Jury zur Auszahlung. Die Veröffentlichung der Preis-arbeiten beginn« in« Monat August. Die ManuS-cripte bleiben Eigenthum der Verfasser. Die Redactionsmilglieder sind von der PreiSbewerbung ausgeschlossen. Volkswirtschaftliches. Sleiermärk. Localbabnen Polt« schach Gonobitz und Preding-WieselSdorf-Stainz. An der für die Sicherstellung der Unterbau-, Oberbau- und Hochbauarbeiten sür die obbe-zeichneten Linien vom steierm. LandeSauSfchusse eingeleiteten öffemlichen Concu^renz haben sich 9 Unlernehmungssnmen mit 15 Offerten beteilig«. Da« Ergebnis dieser Offertverhand-lnng ist al» ein günstiges zu bezeichnen und sind die gefammten oben angeführten Arbeiten d«r Linie Pöltschach-Gonobitz dem Ingenieur L. M i g l i t s ch und I. P o f e t gegen Einheit?« preise und auf Nachmaß, jene sür di« Lim« Preding-WefelSdorf-Stainz der Bauunter-nehmung des Ingenieurs A. A. H a u f e r auf Grund eines Pauschal-OfferteS übertragen worden. Die Lieferung und Aufstellung der eisernen Brücken für die Linie Pöltschach-Gonobitz wurde der Brückenbanaustalt der österr. a lpinen Montangesellschaft in Graz, und die Lieferung deS EifenoberbaumaterialeS für beide Linien dem Walzwerk der k. k. Südbahngefellfchaft in Graz zufgechlagen. Pereinsnachrichten. Der Allg. niederösterr Volks-bildungSverein. Der Vorstand des Allg. niederösterr. VolkSbildungSvereinS, Zweig „Wien -----TTT7T und Umgebung" hat auf den niederösterr. Volksbildungslagen zu S«. Polten und Wr. Neustadt den Auftrag erhalten und übernommen, di« Gründung «in«S ««niraloerbandrS sämmtlicher deulschosterreichischer Volksdildungsvereine (Ber-ein« sür Bolk«erjiehung, B«reine für Verbreitung gemeinnütziger (landwirtschaitlicher) Kenntnisse. VolkSbildungSvereine u. f. w.) in« Werk zu setzen. Die Aufgabe diese« Verbände« hätte zu bestehen in der g«g«nseiiigtn geistigen Förderung derselben und vornehmlich in der öffentlichen Berathung aller die Hebung des Volksbildung«-west'ii« betreffenden Fragen und Beschlußfassung hierüber. Zu diesem Behufe bedüisen wir einer vollständigen Liste sämmtlicher derartiger 0rtt)in brachte Anna LeSkovar alsbald Lein und Licht, stellte beides au? den Tisch und entfernte sich dann, ihre Gäste zu bedienen. W dann kurz vor 9 Uhr Franz LeSkovar in die Knibe trat, fand er Amalia Antolinz im Stile liegen, davor auf den, Fußboden eine Autlach?. Er eilte seine Frau zu holen, auch di« Mtter der Amalia Antolinz wurde gerufen, welch« mit Beihilfe der Hausfrau ihre Tochter «'S Wohnzimmer brachte. Gleich darauf schritt Anna LeSkovar zur ZKinigung de« Bette« au« dem man soeben Linalia Antolinz gehoben. Zuerst entfernte sie den Strohsack, dann that fit einen Griff in da« Zkoh mit welchem da« Belt gefüllt war, und sihr alSVald an die Leiche eine« neugebomen Gide«. DaS Kind hat Amalia Antolinz zur Welt Macht und dasselbe sofort bei der Geburt Modlet. Die Untersuchung hat die« unzireiselhaft «yeben. Schon zu End» 1891 verbreitete sich in Lemberg der Ruf. daß Amalia Antolinz. von der k« bekannt war, daß sie mit Männern iBiimen Verkehr unterhalte, in andere Umstände qrfommen, sie aber verstand e». ihren Zustand Mgsältig zu verbergen, nicht einmal die eigene Dtulter zog sit in'« Vertrauen. Dagegen trat sie zu Anna Le«kovar wegen AdireibungSmittel in Beziehung, von welcher sie allerdings untaugliche Mittel erhielt und in Gebrauch setzt,. Nach Uebertragung in da« Wohnzimmer «suchie sie «indringlich die Anna LeSkovar im vetlstroh unter dem Strohsack« ja nicht zu rühren. Die Section der KinbeSleiche ergab als ZodeSursache Erstickung durch gewaltsame M-sperrung der Luslwege, und daß da» Kind lebend zur Welt gekommen sei. Tie Beschuldigte sagte, sie habe das Kind erst zu sich in'« Bett gelegt, dann aber auS Scham unter den Strohsack gesteckt. Ihre Be-haupiung, daß sie da« Kind sür todt gehalten, wurde durch die Aerzte widerlegt. | Nach Wahrspruch der Geschworenen ver» hängte der Gerichtshof über Amalia Antolinz wegen Verbrechens de« KindeSmorde« die Strafe bei zweijährigen, mit einmal Fasten allmonatlich ow'chärjten Kerker«. Di« ^egitimationsscheine. . Borsitzender Herr Kr.-G.-Pr. Dr. Ger f» scher, Öffentlicher Ankläger Herr StAS. 3 d) ro e n t n e r, Vertheidiger Herr Dr. B a b n i f. Der 18 Jahre alle HaiivlungSgehilft Stefan Rihu ii stand ,n der Zeit vom >8. Juli 1888 bis lL. Juli 1890 als Handluugslehrlmg und von da ab mit geringer Unterbrechung als Compwirift im HandlnngShaust A. I u r z a u. Sö!?ili in Pettau in Condition. I I« den letzten Jahren war er mit der Ein-cassierung von Nachnahmen betraut; ausdrücklich nwi ihm dit BesugnjS, in Vollmacht z» handeln und sür seinen Prinzipal die Unterschrift zu geben. Sei» Auftrag gieng dahin, die Behebung der Gelder auf die mit der Unterschrift seines Prinzipals versehene Legitimationsscheine einzu-leiten. Dem GefchäftSherrn Anton I u r z a ist «s ausgefallen, daß seit 19. Februar 1892 von der Station Pettau kein Nachnahme-Aviso ein-lief. Die Nachfrage in der Station ergab, daß @tcfan Mihun noch am 8. März 1892 Nach» nahmebeträge im Ganzen mit 168 fl. 95 kr. behoben. Mihun wurde festgenommen und schritt sofort zum Bekenntnisse feiner Schuld, von welchem er auch heute nicht abwich. Seil einer Reihe von Jahren verstand er e», sich unbemerkt in den Besitz von Nachnahme-Aviso« zu setzen, mit diesen behob er Legiti» mationSscheine. versah diese mit der erforder-lichen Unterschrist des Avisaten und fügte mit einem da« Vollmachtsverhältnis andeutenden Zusätze seine NamenSunterschrist bei. ReglementSmäßig ist die Gesellschaft nicht verpflichtet, die Identität der Person de« Ab- sender« zu konstatieren und sieht den Ueber-bringer de« Legitimationsscheine« al« zur Be-Hebung der Nachnahme berechtigt an. Es ist klar, daß der Beschuldigte den Cafse-beamten dadurch zur Auszahlung vermocht, daß er ihm einen Bollmacht«aufirag vorlog - denn die beanständeten Legitimationcscheine tragen insgesammt die Signatur „pr. A. Jurza und Söhne. Mihun" nur in wenigen Fällen scheint die Firmazeichnung einfach gefälscht und soartig behoben. Im Laufe der Zeilen Hai er eine Summe von 816 fl. 34 fr. widerrechtlich behoben und brachte die Gelder in leichtsinniger Weise durch. Bei diesem umfassenden Geständnisse war e« zu erwarten, daß seitens der Geschworenen der Schuldspruch erfolgte und sonach Siefan Mihun wegen des Verbrechen« des Betruges zu 19 Monaten Kerkers verurtheilt wurde. Väder und Sommerfrischen. In der LandeScuranstalt Rohitsch Sauer-brunn sind bereit« 110 Parteien mit 165 Per» sonen eingetroffen. Die Fremdenliste in G i e ß h ü b l-P u ch» stein imist vom 27. Mai bi« 31. Mai 26 Parteien mit 44 Personen au«. In Röinerbad sind vom 14. April biS-31. Mai 49 Parteien mit 103 Personen eingetroffen, fl Die (Xuiltste der LandeS-Euranstalt in N e u h a u S b>i Cilli weist seit 18. Mai bi« 31. Mai 85 Parteien mit 129 Personen aus. f&uttft, Schrifttum, Schaubühne. Datbillig s« eKochbuch. Di« Redaction der „Wiener Hau«sr,nen-Zeitung" ist unermüdlich in ihrem Streben, den Frauen aller Stände mit Rath und That zur Führung «ine« billigen Hau«-halte« und auf dem Gebiete der Erziehung, be« gesellschaftlichen Verkehr«, der Hygiene u. s. w. beizustehen. Neuesten» bat die Redaction diesrr be-liebten Wochenschrift unter dem Titel »Für Hau« und Küche" eine Sammlung von 1209 Koch-recipten bei Moritz Perle« Verlagsbuchhandlung Wien, 1. Seilergaffe 4, Graben derausgegeben, welche von den Leserin»«« der .Wiener Hau«srauen-Zeitung" felbst geliefert wurden und daher voll-kommen verläßlich und erprobt sind. Di« Mehrzahl dieser Recepte stammt von Damen, die al« Wiener Köchinnen einen Ruf genießen und somit da« Bcste bringen, wa« die beiühmte Wiener Küche bietet, dazu in einfacher Wels«, welch« die billigste Her-sttllung der Speisrn, namentlich der Mehlspeisen, gestattet. Da« stattliche Buch im Umfange von 254 Seiten, sehr schön in Papier und Druck au«-g«stat»«t und in hallbar«m Kinbande, ist in j«d«r Buchhandlung zum Preise von nur fl. 1.80 »u beziehen; die Abonnenten der ..Wiener Hau«frauen-Zeitung' erhalten diese« Kochbuch al« Prämie von der Redaction. 1. Ealvatorgasfe 6, gegen Ein-sendung von fl. 1.10 zugesendet. Bor kurzem ist wieder eine Geri« der Bibliothek der Gesammtliteratur, Verlag von H«nd«l. Halle a. S., erschienen — bereit« die dritten in dief«m Jahr« — die unter anderem da« Hauptwerk de« auch in Teutschland bekannt gewordenen Amerikaners Henrp George enthalt. Sie umfaß» im einzelnen folgende Nummern. Nr. 576—582: Fortschritt und Armuth; ein« Untersuchung über die Ursache der industriellen Krisen und der Zunahme der Armuth bei wachsendem Reichthum. — Da« Mittel dagegen. Von Henry George. Deutsch von F. Dodbert; geb. 1,75, geb. 2 Mark; Nr. 583—584: Bilder au« dem Berliner Ltbrn. In einer Au«wahl. Von Juliu« Rodenberg; geb. 50 Pf., geb. 75 Pf.; Nr. 585 bi« 586; Weber« Demokrito« XXI. Bdch.: D«r Stand und die Lkb«n«wtisc. — Dir Großen. — Der Krieg. — Die Soldaten. — Die Staat«-und Geschäft«män»er. — Die Fi»an»inänner. Geh. 50 Pf., geb. 75 Pf. I,««besondere heben »ir au« dieser Serie hervor: Fortschritt und Armuth. Eine Untersuchung über die Ursache der industriellen Kriken und der Zunahme der Armuth bei wachsendem Reichthum. — Da« Mittel dagegen, von Henri» George. Deutsch v, F. Dvbben. Nr. 576—582 der Bibliothek der Gesammtliteratur^ 25 Pf.- Au«gake. Verlag von Otto Hendel, Halle a. geb. 1,75 geb. 2 M. Der Name de« genialen Rationalökonomen Henry George ist jetzt auch ia Deutschland in iveiteren Kreisen bekannt geworden, und umsomehr ist e« zu begrüßen, daß sein Hanpt» werk nun auch in einer billigen und dabei gut ausgestatteten Ausgabe wie der vorliegenden erschienen ist. Da« Buch enthält mehr al« sein Titel verspricht; « ist nicht nur eine Untersuchung über da« Berbältni« zwischen Fortschritt und Armuth, sondern ein vollständige», tief durchdacht«» Systtm der Socialwissenchast und dabei in eincr so hinreißend schönen, so allgemein v«rständlich«n Sprich« geschrieben, daß e« auch dem Laien da» Verständnis für die wichtigst«» unserer socialen Fragen eröffnen muß. Man mag über di« Lösung de» Problem« — di« Beseitigung de« Piivaibesitze« am Grund und Bcden — denken wie mau will, die BeHand-lung der Frage ist eine so originale, so weit von dkm herkömmlichen trockenen Tone der national-ökonomischen Literatur abweichende, daß sie un« ganj neu« Fernfichten eröffn«» und uns«« socialen Zustand« ln einer Beleuchtung zeigt, die für die Zukunft zu neuen, bahnbrechenden Ideen, führen muß Besonder« die Schlußcapitel, di« uns«r« heutig« Civilisation mit den ehemalig«» zugrund« gegangenen vergleichen und die Frage auswerfen: Ist unser heutiger maleritlltr Fortschritt «in wirk-licher, »der befinden «ir un« bereit« auf dem ab» sttigrnden Ast« unsrrer Entwicklung«bahn 1 wenden für jeden zu einer Quelle ernster Betrachtungen werden. Hiimmliich« tzi«» -»aqetqlk» si»d in brnefcen in d«r v»ch.. Kunst. ««» M»?>r«lik» - ÄonHilin F r 11 > K » ■ r b t» Stil,. Kourse der Wiener Aörse vom 7. Juni lftS2. Eilberrente.......fl. 95*45 Rotenrente.........95*85 Goldrente..........113.15 5 % igc Märzrente.......100.90 Bankacticn..........997.— Creditactien.........321*75 London, vista......„ 119*35 20 Frankenstücke......„ 9*49'/, Münzducaten.........5*67 100 Reich«mark........58*50 Eisenbahnverkehr. Ihsahrl der Zuge von Cilli in derNichlung nach: Wien: 1 *38 nacht« (S.-Z.); 1 *51 nachm. (Sch.-Z.): 5*21 nchm. (P.-Z.) 3.10 nacht«: (P.-Z.); 6*25frllb(S«c.-A.); 8*49 vorm. (G.-Z.): Trieft: 4*22 nacht« (S.-Z.); 3.24 nachm. (S.-Z.)i 1*51 nacht« (P.-Z.); 10.20 vorm. (P.; Z ); 5*40 abend« (G.-Z.) 6*30 srüh.S.-Z: Wöllan: 6*55 früh 3*50 nachm. Änkunslder Zuge in Cilli in drr Dichtung von : Trieft! 1*36 nachts (S.»Z.): 1*49 nachm. (S.-Z.); 5 19 nachin. (P.-Z.); 8*05 nach!« (P.-Z.); 9.04 abend«(S«c.-Z.);8*41 vorm. (G.-Z.); Wien : 4*21 nacht« (S.-Z ); 3*22 nachm. (S.-Z.); 1*44 nach»« en die Flaschen zu jeder Zeit ins Hau« gestellt l\l. Jahrgang. XXI. Jahrgang „Deutsche Zeitung." Vom l. April d. I. an trat in den Bejugöbedingungen der „Deutschen Zeitung" «ine Prrio-Hrralisrhung sin, wodurch die »Deutsch« Zeitung" da» billigste unter den Wiener Blättern ist. Der Nachrichtendienst de« Blatte« ist gänzlich umgestaltet und bietet dem Leser durch unsere eigenen Drahtberichte von allen wichtigeren Plätzen d«» )n- und Auslande« täglich die neueste« und verläßlichsten Meldungen über die politischen, wie geschäftlichen Borgänge. Zur Mitarbeit am Feuilleton und Romall ist eine Reihe der hervor» ragendsten deutschen Schriftsteller neu gewonnen worden. Für die nationale», politischen und wirtschaftlicheo Interessen de« deutsche» Niirgettliuwö in Oesterreich tritt da« Blatt unentwegt und gestützt aus seine vollste Unabhängigkeit ein. Besondere Pflege wird die „Deutsche Zeitung' den Wünsche» und Beschwerden unserer deutscht» Ltadtgkllieinde» widmen. Sezugspreise für Oesterreich Ungarn: Ganzjährig mit täglich einmaliger Zusendung ff. 24.— Halbjährig , . „ 12.— vierteljährig „ „ * „ „ 0.— Monatlich ' » „ „ 2.— Für die abgesonderte Zusendung de» Morgen- und de« Adendblatte« wird ein Zuschlag von ff. 4.— für'« ganze Jahr, von fl. 2.— für « Halbjahr. von fl. l.— für« Vierteljahr und von 35 kr. für den Monat berechnet, ac Prob-blätter werde» aus Verlangen sofort und uneutgeltlich zugesendet. Da« Abonnement kann jeden Tag beginnen. 329 Die Schristleitong und Lerwaitmig der „Dentfcbeu Zeitung" Wien. I.. Nathhausgasse Nr. 21. IteeliluM & Rcgula | Speclitions- und ;•£ Möbeltransport - Geschäft | lDienlimann-InKitut) Regula Zusammenstellung und Besorgung von Rundreise - Billets zum Originaltarif. preisgekrönt mit den ersten Preisen aas allen gi&Merai Aus- Stellungen fertigen die besten 393 Dresch-Maschinen Ph. May far th & Co. Fabriken landwirtschaftlicher Maschinen "\X7"ien, II. Taboxstiaeae ITr. V© Pflüge, ein,- zwei-, drei-viersebaari«. 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Franz Zangger, sowie in den HolelS, Restauraiionen und ®aitt)öfareassc-Ki»idni?idiiins. Die Sparcasse der Stadtgeraeinde CILLI übernimmt in Verwahrung resp, in s Depöt: Staats- und Banknoten, I Bold- lad Silbemünzen, Werthpapiere des In- und Auslandes, Cassenschcine und Einlagsbücher von Sparcassen und anderen Creditinstituten gegen eine mässige Depot-Gebühr. Die näheren Bedingungen sind im Amtaloeale der Sparcasse der Stadtgemeinde CILLI zu erfahren. f>i« DiivnioN. AI* .\rbenatrllrn der 5alrrr.-un(. Bank übernimmt die Sparcasse der SUdtgeineind« Cilli auch alle bankfähigen U'erhael zur Uebcrmittlang an die Bankfiliale ^ Graz. 6iro-Conto bei der Österr ungar. Bank Nr. 4, Lit E. [bei Wetten. Spielen und Testamenten, des Cillier Stadt-' Yerathönerunjc*-Vereine». ■ wes^j Buchdruckerei | .1. RaUscIi, Cilli | Ä ___cau . kr empfiehlt: Stärke von 1 fl. auswärts. « Schankbtlcher m Lew. ^ wand gebunden pr. 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Um eine allgemeine Annoncierung zu ermöglichen, ift der Taris billigst gestellt, wie folgt: Seite (20 j* 12 «m. qr«ß> B. 10.—. '/, Seite (10 ju 12 Cm. groSt fl. 5 —. V, Seite (10 tu 4 (Tlmiblt« ginn tsmttcnn »- t»l>» «Bin j«Bftiam 1. Aogust 1895 an tu ver- 1 laichten, eventuell auch unter ganatigen Bedingniasen tu verkaufen. — Couttante Wasserkraft, ausgedehnter Kundenkreis. Anzufragen J. Kandolin, P.at Studenitz bei PülUchach, -t.Vl— Landhaus. Hoihpa.-tene, mit I Zimmer, 2 KeiLr und Nebengebäude, umgebeu von 4 Joch arrondierten Wie>engrund und schonen schattigen tMumen, Gemüse-garten, im reizenden Sann-thaie, lu Minuten von der Bahnstation nnd nächst dem Sannflusae »ehr bequem gediegen. lär einen Privatier oder Kaufmann ant besten geeignet, iit wegen Domicilwochsel zu verkaufen. Anfragen unter C'hiffr» ,E. S." poste restant« •St. Peter itn Sanntbal". 451—47 !» H««« Echter vorzüglicher Sannthaler-Käsel ist nun wieder in Detail und Post-| Versandt W nur bei Alois Walland - iu haben.